„Keen Utkamen mit't Inkamen” - Zusatzvorstellungen am 24./25. und 26.2.17

WILHELMSHAVENER ZEITUNG  16.2.2017 | Events in der Region

„Keen Utkamen mit't Inkamen”

Zimmerdoppelvermietung kommt im Theater am Meer gut an

Das von Berufsregisseurin Elke Münch einstudierte Lustspiel führt den Besucher in die 1950er-Jahre. Das deutsche Wirtschaftswunder ist beim kinderlosen Rentnerehepaar Ida und August Bodendiek noch nicht angekommen. Bei ihnen muss der Groschen dreimal umgedreht werden. Es ist „Keen Utkamen mit dat Inkamen". Die Überlegung, das freie Zimmer unter zu vermieten, wird in die Tat umgesetzt. Doch zufällig vermieten die Eheleute das Zimmer unabhängig voneinander. Sie an einen „Jungkerl" und er an eine „söte Deern".

Da beide nicht zurückziehen wollen, wird das Zimmer kurzerhand doppelt vermietet, mit den entsprechenden Kalamitäten, die daraus entstehen und das Publikum prächtig unterhalten.

Weitere Vorstellungen für Theaterstück

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 10. Februar 2017

Weitere Vorstellungen für Theaterstück

KULTUR „Keen Utkamen mit dat Inkamen" lockt Besucher ins Theater am Meer

Lisa Franzen (Lena Schmidt) und Klaus Jäger (Rune Opitz) bewohnen gleichzeitig ein Zimmer. Anfangs ohne jedoch voneinander zu wissen - er schläft tags und sie nachts. FOTO: PREUSS/P

WILHELMSHAVEN/UBD - Das Theater am Meer, Kieler Straße 63, zeigt derzeit den Klassiker „Keen Utkamen mit dat Inkamen" und lockt damit zahlreiche Theaterfans an. Die Nachfrage an den Vorstellungen des Lustspielklassikers ist so groß, dass man nun drei weitere Termine angesetzt hat. So haben interessierte Theaterfans auch am Freitag, 24. Februar, Sonnabend, 25. Februar, und Sonntag, 26. Februar, die Möglichkeit, den Klassiker von Fritz Wempner zu genießen. Berufsregisseurin Elke Münch führt die Besucher in die frühen 1950er-Jahre.

Die Nachkriegszeit und das Deutsche Wirtschaftswunder prägen die Zeit, so auch das kinderlose Rentnerehepaar Ida und August Bodendiek. Da bei ihnen der Groschen dreimal umgedreht wird, ist so recht „keen Utkamen mit dat Inkamen". Kurzerhand überlegt man das freie Zimmer zu vermieten - und das Unglück nimmt seinen Lauf.

Drei Zusatzvorstellungen

NEUE RUNDSCHAU vom 8. Februar 2017

Drei Zusatzvorstellungen

Lisa Franzen (Lena Schmidt) und Klaus Jäger (Rune Opitz) bewohnen gleichzeitig ein Zimmer. – Foto: TaM

Mit der Ansetzung des Volkstheater-Klassikers „Keen Utkamen mit’t Inkamen“ haben die Leiter des Theaters am Meer, Marion Zomerland und Arnold Preuß, wieder einmal den richtigen Riecher gehabt. Der nostalgische Rückblick auf die gute alte Ohnsorg-Fernsehzeit lockt zurzeit viele alte und neue Theaterfans in die Vorstellungen des beliebten Lustspielklassikers von Altmeister Fritz Wempner im kleinen Schauspielhaus in der Kieler Straße 63. Die ungebremste Nachfrage kann nun durch drei weitere Vorstellungen im freien Verkauf befriedigt werden. Die unterhaltsame Geschichte um die Doppelvermietung eines Zimmers kann neben den bisher geplanten Vorstellungen auch noch am Freitag, 24. Februar; Sonnabend, 25. Februar und Sonntag, 26. Februar, jeweils um 20 Uhr genossen werden.

Zimmerdoppelvermietung kommt gut an

WILHELMSHAVEN, 5. Februar 2017

Zimmerdoppelvermietung kommt gut an

Theater am Meer mit drei Zusatzvorstellungen für Klassiker „Keen Utkamen mit‘t Inkamen“

Lisa Franzen (Lena Schmidt) und Klaus Jäger (Rune Opitz) bewohnen gleichzeitig ein Zimmer beim Rentnerpaar Bodendiek, ohne jedoch voneinander zu wissen, denn er schläft tags und sie nachts.
– Foto: Theater am Meer/Preuß

WILHELMSHAVEN – Mit der Ansetzung des Volkstheater-Klassikers „Keen Utkamen mit’t Inkamen“ haben die Leiter des Theaters am Meer, Marion Zomerland und Arnold Preuß, wieder einmal den richtigen Riecher gehabt. Der nostalgische Rückblick auf die gute alte Ohnsorg-Fernsehzeit lockt zurzeit viele alte und neue Theaterfans in die Vorstellungen des beliebten Lustspielklassikers von Altmeister Fritz Wempner im kleinen Schauspielhaus in der Kieler Straße 63. Die ungebremste Nachfrage kann nun durch drei weitere Vorstellungen im freien Verkauf befriedigt werden. Die unterhaltsame Geschichte um die Doppelvermietung eines Zimmers kann neben den bisher geplanten Vorstellungen auch noch am Freitag, 24. Februar; Sonnabend, 25. Februar und Sonntag, 26. Februar, jeweils um 20 Uhr genossen werden.

Das von Berufsregisseurin Elke Münch einstudierte Lustspiel führt den Besucher in die frühen 50er Jahre. In die Nachkriegszeit also, in der das Deutsche Wirtschaftswunder um sich griff. Allerdings nicht so beim kinderlosen Rentnerehepaar Ida und August Bodendiek. Bei ihnen muss jeder Groschen dreimal umdreht werden, denn es ist so recht "Keen Utkamen mit dat Inkamen“. Die Überlegung, das freie Zimmer unter zu vermieten, wird in die Tat umgesetzt, doch zufällig vermieten die Eheleute das Zimmer unabhängig voneinander. Sie an einen „Jungkerl“ und er an eine „söte Deern“. Da beide nicht zurückziehen wollen, wird das Zimmer kurzerhand doppelt vermietet, mit den entsprechenden Kalamitäten, die daraus entstehen und das Publikum prächtig unterhalten.

Die nächsten Termine - zu allen Vorstellungen auch freier Verkauf -
Samstag, 11.02.2017, 20:00 Uhr, Abo F
Sonntag, 12.02.2017, 15:30 Uhr, Vorstellung für Banter Kirchengemeinde
Sonntag, 12.02.2017, 20:00 Uhr, Abo G
Mittwoch, 15.02.2017, 20:00 Uhr, Abo C
Samstag, 18.02.2017, 20:00 Uhr, Abo H
Sonntag, 19.02.2017, 15:30 Uhr, Abo N3
Sonntag, 19.02.2017, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Freitag, 24.02.2017, 20:00 Uhr, freier Verkauf – neu -
Samstag, 25.02.2017, 20:00 Uhr, freier Verkauf – neu -
Sonntag, 26.02.2017, 15:30 Uhr, freier Verkauf
Sonntag, 26.02.2017, 20:00 Uhr, freier Verkauf – neu -

THEATER AM MEER: Zu einer...

NEUE RUNDSCHAU vom 01. Februar 2017

THEATER AM MEER: Zu einer...

Eine Szene aus "Keen Utkamen mit't Inkamen" (v.l. Clemens Otte, Wolfgang Watty, Helga Lauermann, Lena Schmidt, Harald Schmidt und Edith Schlette). FOTO: THEATER AM MEER

...Sondervorstellung der Komödie „Keen Utkamen mit dat Inkamen" lädt die Kirchengemeinde Bant am Sonntag, dem 12. Februar, um 15.30 Uhr ins Theater am Meer, Kieler Straße 63, ein.

Nicht für Jedermann bedeutet das Wirtschaftswunder automatisch Wohlstand. Das kinderlose Rentnerehepaar August und Ida Bodendiek ist mit Reichtum nicht gerade gesegnet. Doch anstatt darüber zu verzweifeln, muss man eben einfach aus der Not eine Tugend machen: Ein Untermieter muss her, der regelmäßig für Kost und Logis bezahlt und so die eher kärgliche Rente ein wenig aufbessert. Problematisch ist nur, dass Ida einen männlichen Untermieter bevorzugt, während August lieber eine Untermieterin hätte...

THEATER AM MEER „Keen Utkamen mit dat Inkamen” für Banter Kirchengemeinde

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 29. Januar 2017

„Keen Utkamen mit dat Inkamen”

Sondervorstellung Theater am Meer

Zu einer Sondervorstellung der Komödie „Keen Utkamen mit dat Inkamen" lädt die Kirchengemeinde Bant am Sonntag ein. - Foto: TM

Wilhelmshaven. (gms) Zu einer Sondervorstellung der Komödie „Keen Utkamen mit dat Inkamen" lädt die Kirchengemeinde Bant am Sonntag, dem 12.02., um 15.30 Uhr ins Theater am Meer, Kieler Str. 63, ein.

Nicht für jedermann bedeutet das Wirtschaftswunder automatisch Wohlstand. Das kinderlose Rentnerehepaar August und Ida Bodendiek ist mit Reichtum nicht gerade gesegnet, es ist einfach. Doch anstatt darüber zu verzweifeln,  muss man eben einfach aus der Not eine Tugend machen: Ein Untermieter muss her, der regelmäßig für Kost und Logis bezahlt und so die eher kärgliche Rente ein wenig aufbessert. Problematisch ist nur, dass Ida einen männlichen Untermieter bevorzugt, während August lieber eine Untermieterin hätte...

Die Vorstellung steht allen Interessierten offen. Karten gibt es im Vorverkauf im Gemeindebüro, Werftstr. 75.

Vorstellung für Banter Kirche

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 27. Januar 2017

Vorstellung für Banter Kirche

NIEDERDEUTSCHE „Keen Utkamen mit dat Inkamen"

August und Ida Bodendiek (Wolfgang Watty und Helga Lauermann). FOTO: THEATER AM MEER

WILHELMSHAVEN/SG — Zu einer Sondervorstellung der Komödie „Keen Utkamen mit dat Inkamen" der Niederdeutschen Bühne „Theater am Meer" lädt die Kirchengemeinde Bant für Sonntag, 12. Februar, um 15.30 Uhr ins Theater am Meer, Kieler Straße 63, ein.

Im Stück geht es hoch her: Nicht für jedermann bedeutet das Wirtschaftswunder automatisch Wohlstand. Das kinderlose Rentnerehepaar August und Ida Bodendiek ist mit Reichtum nicht gerade gesegnet. Doch anstatt darüber zu verzweifeln, muss man eben einfach aus der Not eine Tugend machen: Ein Untermieter muss her, der regelmäßig für Kost und Logis bezahlt und so die eher kärgliche Rente ein wenig aufbessert. Problematisch ist nur, dass Ida einen männlichen Untermieter bevorzugt, während August lieber eine Untermieterin hätte.

Die Vorstellung steht allen Interessierten offen. Karten gibt es im Vorverkauf im Gemeindebüro, Werftstr. 75.
@ Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.banterkirche.de

Klassiker flott und witzig neu aufgelegt

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 24. Januar 2017

Klassiker flott und witzig neu aufgelegt

THEATER Gelungene Premiere — Niederdeutsche Bühne präsentiert altbekannte Komödie mit viel Charme

August und Ida Bodendiek (Wolfgang Watty und Helga Lauermann) müssen aufpassen, um nicht aufzufliegen. Damit ihre zwei Untermieter nichts voneinander merken, muss auch die Bettwäsche farblich passend sein. - BILD: DIETMAR BÖKHAUS

Publikum erlebt mit „Keen Utkamen mit dat Inkamen" einen kurzweiligen Abend im Theater am Meer.

WILHELMSHAVEN/BOE — Unter der Regie von Elke Münch haben die Schauspieler des Theaters am Meer wieder mal ihre Höchstform gefunden. Unterhaltsam und mit viel Witz feierten sie mit dem immer aktuellen Klassiker „Keen Utkamen mit dat Inkamen" am Samstag Premiere auf der Bühne des kleinen Zimmertheaters. Damit bescherten sie dem verwöhntem Publikum wieder einen kurzweiligen Abend.

Das Rentnerehepaar August und Ida Bodendiek (Wolfgang Watty und Helga Lauermann) hat so seine Probleme, denn wer kommt schon mit dem Geld aus, das reinkommt? Beide sind nicht gerade mit Reichtum gesegnet, und das Wirtschaftswunder ist bei ihnen nicht angekommen. Also machen sie sich so ihre Gedanken, wie sie an Geld kommen könnten. Man müsste auf besonders originelle Weise die Rente aufbessern, sinniert August Bodendiek und hat auch gleich die zündende Idee: Ein Logiergast müsse her. Gattin Ida stimmt  zu, doch sie hätte gerne einen jungen Mann als Untermieter. „Nein, das muss schon eine junge Deern sein", gibt August zur Antwort.

So kommt, was kommen muss: Die Stube wird versehentlich doppelt vermietet. Tagsüber schläft der Fernfahrer Klaus Jäger (Rune Opitz) im Zimmer, und nachts bewohnt die junge Lisa Franzen (Lena Schmidt) die Stube. Sie beide sind von zu Hause weggelaufen, weil Lisas Mutter Gerry Franzen (Edith Schlette) Klaus' Vater, den Obst- und Gemüsehändler Helmut Jäger (Harald Schmidt), heiraten will. Ein heilloses Durcheinander beginnt, dann schließlich darf keiner der beiden Gäste etwas vom jeweiligen anderen erfahren. Also muss das rote gegen das blaue Bettzeug getauscht werden, und auch Zahncreme und Pyjama dürfen die Bodendieks beim Zimmerumräumen nicht vergessen. Eine schwere Aufgabe, um nicht aufzufliegen.

Es geht auch eine Zeit lang gut, bis Lisa einen Manschettenknopf findet und Tabak-qualm riecht. Doch sie vermutet Opa Bodendiek dahinter. Auch Klausentgeht der süße Parfümduft nicht. „Irgendetwas stimmt hier nicht", murmelt er leise vor sich hin. Auch die Nachbarin Paula Sprott (Roswitha Wunderlich), die hinter der Bühne agiert  und nur vom Balkon zu hören ist, bekommt etwas von dem doppelt vermieteten Zimmer mit und plärrt lautstark heraus, was sie davon hält. Die Rolle der Nachbarin ist für das Stück hervorragend, da das Gekeife, mit dem sie ihre Nachbarn wieder und wieder nervt, unterhaltsam ist und die Zuschauer stets zu spontanem Applaus animiert.

Doch damit nicht genug, ihr Ehemann Fide Sprott (Clemens Otte) steht unter ihrem Pantoffel und ist auf ihr Anweisen immer wieder bei August Bodendiek vorstellig. „Dass man mit meiner Gattin nicht so umgeht, will ich ihnen mal sagen", sagt Fide Sprott und denkt hinterrücks: „Wie werde ich diese ,Olsch los?" Auch die nervige und eifersüchtige Ehefrau von Lisas Chef, Frau Bollman (Sandra Krüger), gibt ihren Senf dazu. Mit dem gemeinsamen Auftritt Helmut Jägers und seiner frisch angetrauten Gattin Gerry kommt es aber doch zum Happy End, wenn auch zu einem etwas hektischen.

Mit dieser Premiere zeigten die Darsteller des Theaters am Meer, dass man aus einem Uraltklassiker, den die Zuschauer noch aus der guten alten Ohnsorg-Theater-Zeit kennen, einen Hit machen kann. Mit Clemens Otte als Gast, der dem Fide Sprott Leben einhauchte, kam noch mehr Farbe auf die Bühne, als ohnehin schon. Szenenapplaus und stehender Beifall waren der Lohn für eine sehr gelungene Premiere.
@ Weitere Aufführungstermine und mehr Informationen unter www.theater.am-meer.de

Bewährten Schwank temporeich gespielt

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 23. Januar 2017

Bewährten Schwank temporeich gespielt

THEATER Niederdeutsche Bühne führt Komödien-Klassiker mit viel Witz auf

August und Ida Bodendiek (Wolfgang Watty und Helga Lauermann) vermieten ihre Kammer unter — versehentlich gleichzeitig an eine junge Dame und einen jungen Herrn.  - FOTO: TaM, PREUß

VON HARTMUT SIEFKEN

WILHELMSHAVEN — Wer einen fröhlichen Abend erleben möchte, der ist mit der Komödie „Keen Utkamen mit't Inkamen" von Fritz Wempner gut bedient. Sie zählt mittlerweile zu den Klassikern des niederdeutschen Theaters und ist jetzt vom Theater am Meer neu inszeniert worden. Unter Regie von Elke Münch feierte das Stück am Sonnabend eine viel beklatschte Premiere. Das Stück lebt vom schlagfertigen Dialog, von Mimik und gelegentlichem Tempo, vom Rein und Raus und dem bisschen heillosen Durcheinander, das es braucht, damit die gewollten Verwechslungen zustande kommen.

Das Rentner-Ehepaar August und Ida Bodendiek (gespielt von Wolfgang Watty und Helga Lauermann) wollen mit Untervermietung ihrer Schlafstube ihr karges Einkommen aufbessern und vermieten die Bettstatt versehentlich gleich zweimal: an Lisa Franzen (Lena Schmidt) und Klaus Jäger (Rune Opitz). Zufällig nehmen die jungen Leute beide Reißaus vor ihren verwitweten Eltern, dem Obstgroßhändler Helmut Jäger (Harald Schmidt) und Gerry Franzen (Edith Schlette). Nachbar Fide Sprott (Clemens Otte), sein angetrauter Hausdrache Paula (aus dem „Off' Roswitha Wunderlich) und Frau Bollmann (Sandra Krüger), die quasselige Frau von Lisas Chef, geben ihren Senf zu den Verwicklungen hinzu, die natürlich zum Schluss in Wohlgefallen aufgelöst werden.

Bis dahin fliegen Blumentöpfe und „rotte Appelsinen" rauf und runter vom Balkon, werden zwei Sonntagshüte massakriert und rot und blau karierte Bettwäsche im Geheimkommando ausgetauscht, damit der Tag- und die Nachtschläferin den Schichtwechsel auf der doppelt vermieteten Matratze nicht bemerken.

Auch wenn man als Fernseh-Verwöhnter stets das Ohnsorg-Theater vor Augen hat und unwillkürlich als Elle anlegt, darf man den Schauspielern der niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven ein Lob aussprechen: Der kleine Unterschied war nicht der Rede wert. Es gab keine peinlichen Hänger, der Spielfluss war flott, die Pointen saßen, un Plattdütsch kunn'n se ok. Moiet 0llnborger Platt, dat mookte Spoaß bi'n Tolüstern.

Wolfgang Watty spielte als August Bodendiek eine Paraderolle, köstlich im Zusammenspiel mit Clemens Otte als Nachbar Fide, der von seiner Paula stets aufs Neue zum Jagen gescheucht wurde und im „dunen Kopp" den Spieß gegen „sine Olsch" umdrehte.

An und hinter den Kulissen beteiligt waren Wolfgang Buttjer und Heinz Fuchs (Bühnenbau), Thomas Marschner (Bühnenmaler), Marco Norden und Harald Schmidt (Beleuchtung), Diana Westerholt (Inspizientin), Roswitha Wunderlich (Souffleuse), Monika Eilers und Barbara Spengler (Requisiten), Merle Ennen und Annika Gärtner (Maske) sowie Ingo Heuer und Werner Dörnath (Hausmeister).

Das Stück wird bis Ende Februar an den Wochenenden sowie am Mittwoch, 15. Februar aufgeführt.
@ Mehr Informationen unter www.theater-am-meer.de

"Keen Utkamen mit't Inkamen" - Fotos von der 1. Hauptprobe

WILHELMSHAVEN | 20. Januar 2017

"Keen Utkamen mit't Inkamen" - Fotos von der 1. Hauptprobe

Gemütlich Frühstücken auf dem Balkon, eine Freude für August und Ida Bodendiek (Wolfgang Watty und Helga Lauermann)

Schlecht, wenn dabei ein Blumentopf auf die Straße fällt und ein junges Mädchen in die Wohnung schneit: Lisa Franzen (Lena Schmidt)

Es schneit aber auch ein junger Mann ins Haus, Klaus Jäger (Rune Opitz), sehr zur Freude von Ida.

Ziemlich oft schneit auch Nachbar Fide Sprott (Clemens Otte) in die Wohnung, um dem Nachbarn Bodendiek mal ordentlich die Meinung zu sagen, gegen eine leckere Zigarre als "Schmerzmittel", denn er kommt nicht dem eigenen Triebe folgend, sondern "höherer" Gewalt.

Wie nun mit der Tatsache umgehen, das August und Ida jeder das freie Zimmer vermietet haben?

August ist jedenfalls glücklich mit "seiner" Eroberung...

...allerdings macht der ständige Schichtwechsel viel Arbeit und Stress für die beiden Bodendieks...

Es bleibt natürlich nicht aus, dass sich die beiden "Zimmerdoppelnutzer" irgendwann einmal in der Wohnung treffen....

...und Frau Bollmann (Sandra Krüger) macht das Leben für die beiden jungen Leute nicht einfacher, denn nun müssen sie auch noch ein Ehepaar spielen...

... eine durchtanzte Nacht bei der Betriebsfeier bringt die beiden näher...

...und Klaus fühlt sich am Ziel seiner Träume...

... auch Vadder Bodendiek kann sich mit Klaus anfreunden...

... alles könnte so schön sein, wenn nicht der Vater von Klaus Jäger (Harald Schmidt) auftauchen würde...

... der ausgerechnet mit der Mutter von Lisa (Edith Schlette) die Ehe eingegangen ist...

... auch die Probleme mit der Nachbarfamilie Sprott nehmen drastisch zu, wobei eine weggeworfene Apfelsine eine wesentliche Rolle spielt und Fide mal wieder Zigarren verteilen muss...

... es bleibt nicht aus, die Doppelvermietung fliegt auf, der Kuppelparagraph, oh je, nun sitzen Bodendieks ganz schön in der Patsche...

Fide Sprott würde ja gerne helfen, wenn man ihn denn zu Wort kommen lassen würde...

... auch bei Klaus und Lisa kommt ans Tageslicht, dass beide eine gemeinsame Geschichte in das doppelvermietete Zimmer geführt hat...

.... ob und wie sich das ganze Tohuwabohu zum Guten klärt, soll an dieser Stelle nicht verraten werden, denn die Aufklärung dazu gibt es nur im "Theater am Meer"...