Lesung "Wo ik herkam"

Guten Morgen Sonntag | 10. Dezember 2017

Weihnachtsfeier Förderverein Küstenmuseum

Wilhelmshaven. Der Förderverein des Küstenmusuem lädt zu einer Weihnachtsfeier ein. Sie findet am 15. Dezember im "Ihr Treff" in der Störtebeckerstraße 14 um 15.30 Uhr statt. Arnold Preuß vom "Theater am Meer" wird zur Unterhaltung Texte in plattdeutscher und hochdeutscher Sprache vortragen.

Anmeldungen werden unter der Telefonnummer 04421-64333 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegengenommen.

Romantische Verwicklungen im sonnigen Süden

GUTEN MORGEN SONNTAG | 10. Dezember 2017

Romantische Verwicklungen im sonnigen Süden

"Post ut Talamone“ geht in Verlängerung

Tom Steinmann (Arnold Preuß, links) gerät mit dem Empfangschef Franco (Rune Opitz) aneinander. Er soll in Zimmer 13 logieren und ist darüber „not amused“ - Foto: Theater am Meer/Olaf Preuschoff

Wilhelmshaven. (gms) Die aktuelle Inszenierung des Theaters am Meer, die romantische Komödie „Post ut Talamone“ von Frank Pinkus, niederdeutsch von Arnold Preuß, hat in der Regie von Nina Arena seit der Premiere viele Zuschauer bestens unterhalten. „Die Kartennachfrage ist so groß, dass wir zwei zusätzliche Vorstellungen anbieten dürfen“, sagt Bühnenleiter Arnold Preuß.

Die beiden zusätzlichen Vorstellungen sind für Donnerstag, 28. Dezember 2017 und am Sonnabend, 30. Dezember 2017, jeweils 20 Uhr, terminiert.

Es könnte eine ganz einfache Liebesgeschichte sein. Ellen (gespielt von Dagmar Wehrmann) und Tom (Arnold Preuß) lernen sich im Urlaub am Golfo di Talamone in der Toskana unter südlicher Sonne kennen. Im einzigen Hotel am Orte haben sie nebeneinanderliegende Zimmer, aber sie sind sich so gar nicht sympathisch.

Ellen verschanzt sich hinter treffsicheren Sticheleien, und Tom ist wesentlich mehr an der deutlich jüngeren Ulli (Claudia Ducci) interessiert. Empfangschef Franco (Rune Opitz), der eigentlich Frank heißt und wie Tom und Ellen aus Wilhelmshaven kommt, ist verzweifelt. Eigentlich ein Traumpaar, rasseln die beiden Hotelgäste immer wieder spektakulär zusammen. Erst nach und nach erfährt der Zuschauer, dass hier eine ganz andere Art von Spiel gespielt wird.

Der bekannte Komödienschreiber Frank Pinkus hat einmal mehr ein unterhaltsames Stück geschrieben, das ebenso die leisen Töne wie die boulevardesken, situationskomischen Momente miteinander verbindet.

„Post ut Talamone“ geht in Verlängerung

THEATER AM MEER | 8. Dezember 2017

„Post ut Talamone“ geht in Verlängerung

Romantische Verwicklungen im sonnigen Süden

Tom Steinmann (Arnold Preuß, links) gerät mit dem Empfangschef Franco (Rune Opitz) aneinander. Er soll in Zimmer 13 logieren und ist darüber „not amused“ - Foto: TaM, Olaf Preuschoff

THEATER AM MEER – Die aktuelle Inszenierung des Theaters am Meer, die romantische Komödie „Post ut Talamone“ von Frank Pinkus, niederdeutsch von Arnold Preuß, hat in der Regie von Nina Arena seit der Premiere viele Zuschauer bestens unterhalten. „Die Kartennachfrage ist so groß, dass wir zwei zusätzliche Vorstellungen anbieten dürfen“, sagt Bühnenleiter Arnold Preuß. Die beiden zusätzlichen Vorstellungen sind für Donnerstag, 28. Dezember 2017 und am Sonnabend, 30. Dezember 2017, jeweils 20 Uhr, terminiert.

Es könnte eine ganz einfache Liebesgeschichte sein. Ellen (gespielt von Dagmar Wehrmann) und Tom (Arnold Preuß) lernen sich im Urlaub am Golfo di Talamone in der Toskana unter südlicher Sonne kennen. Im einzigen Hotel am Orte haben sie nebeneinanderliegende Zimmer, aber sie sind sich so gar nicht sympathisch. Ellen verschanzt sich hinter treffsicheren Sticheleien, und Tom ist wesentlich mehr an der deutlich jüngeren Ulli (Claudia Ducci) interessiert. Empfangschef Franco (Rune Opitz), der eigentlich Frank heißt und wie Tom und Ellen aus Wilhelmshaven kommt, ist verzweifelt. Eigentlich ein Traumpaar, rasseln die beiden Hotelgäste immer wieder spektakulär zusammen. Erst nach und nach erfährt der Zuschauer, dass hier eine ganz andere Art von Spiel gespielt wird.

Der bekannte Komödienschreiber Frank Pinkus hat einmal mehr ein unterhaltsames Stück geschrieben, das ebenso die leisen Töne wie die boulevardesken, situationskomischen Momente miteinander verbindet.

Weitere Termine
- zu allen Vorstellungen Karten auch im freien Verkauf -
Sonnabend, 09.12.2017, 20:00 Uhr, Abo H
Sonntag, 10.12.2017, 15:30 Uhr, Abo N4
Sonntag, 10.12.2017, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Dienstag, 26.12.2017, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Donnerstag, 28.12.2017, 20:00 Uhr, Zusatzvorstellung
Sonnabend, 30.12.2017, 20:00 Uhr, Zusatzvorstellung

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Theaterbüro geöffnet:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

"Post ut Talamone" - mit zwei zusätzlichen Vorstellungen

WILHELMSHAVEN - EVENTS in der Region | 7. Dezember 2017

"Post ut Talamone" - Liebeschaos in der Toskana

Zwei zusätzliche Vorstellungen

Kommen sich auf der Fähre nach Giglio näher: Frau Christiansen (Dagmar Wehrmann) und Tom Steinmann (Arnold Preuß) - Foto: TaM, Olaf Preuschoff

Die aktuelle Inszenierung des Theaters am Meer, „Post ut Talamone“ von Frank Pinkus,  kommt beim Publikum bestens an. „Nach der vielumjubelten Premiere ging die Kartennachfrage derart in die Höhe, das wir uns sehr freuen, zwei zusätzliche Vorstellungen anzubieten“, sagt Bühnenleiter und Übersetzer Arnold Preuß. Die beiden zusätzlichen Vorstellungen finden am Donnerstag, 28. Dezember 2017 und am Sonnabend, 30. Dezember 2017, jeweils um 20 Uhr, statt.

Worum geht es in „Post ut Talamone“?
Es könnte eine ganz einfache Liebesgeschichte sein. Ellen (Dagmar Wehrmann) und Tom (Arnold Preuß), beide in den besten Jahren, lernen sich im Urlaub am Golfo di Talamone, der irgendwo am Mittelmeer in der Toskana unter südlicher Sonne liegt, kennen. Im einzigen Hotel am Orte haben sie von Empfangschef Frank (Rune Opitz) nebeneinanderliegende Zimmer erhalten, aber sie sind sich so gar nicht sympathisch. Ellen verschanzt sich hinter ihren treffsicheren Sticheleien, und Tom ist wesentlich mehr an der jüngeren Ulli (Claudia Ducci) interessiert. Eigentlich ein Traumpaar, rasseln Ellen und Tom immer wieder spektakulär zusammen. Erst nach und nach erfährt der Zuschauer, dass hier eine ganz andere Art von Spiel gespielt wird.

Der versierte Komödienschreiber Frank Pinkus hat wieder einmal ein sehr kluges Stück konzipiert, das ebenso die leisen Töne wie die boulevardesken, situationskomischen Momente miteinander in sehr unterhaltender Weise verbindet.

Musikalische Proben zu "In Hamborg sünd de Nachten lang" laufen auf Hochtouren

"In Hamborg sünd de Nachten lang" | Premiere am 20. Januar 2018

Proben laufen jetzt auf Hochtouren

Probenfoto zu "In Hamborg sünd de Nachten lang" (v.l.n.r.) Jendrik Marschner, Christel Dörnath, Fynn Krey, Lisa-Maria Vogt, Wolfgang Watty, Fynn Dießner, Edith Schlette, Rolf-Peter Lauxtermann, Annika Gärtner, Walter Bleckwedel, Michel Waskönig, Heidi Strowik und Regisseur Philip Lüsebrink. Es fehlen Svenja Eilers, Chantal Müller, Rune Opitz, Harald Schmidt, Ulrike Schütze und Melina Seegardel. - Foto: TaM, Arnold Preuß

Das vielköpfige Ensemble der Maritimen Musikrevue "In Hamborg sünd de Nachten lang" ist vor kurzem an den Start gegangen und übt derzeit fleißig an rund 30 Liedern aus der Seemann- und Hafenwelt. Örtlich und thematisch wird das Stück den Zuschauer in den Hamburger Hafen führen, der mittels einer Hafenbarkasse erkundet wird. Man kann davon ausgehen, dass die seltsamsten und urigsten Typen sich auf die Hafenrundfahrt begeben werden.

Liebeschaos in der Toskana amüsiert

WILHELMSHAVEN | 22. November 2017

Liebeschaos in der Toskana amüsiert

THEATER AM MEER mit zusätzlichen Vorstellungen der romantischen Komödie „Post ut Talamone“

Das Tete a Tete zwischen Ulli (Stefanie Herre) und Tom (Arnold Preuß) gerät zum Desaster, denn Frank (Rune Opitz) und Ellen (Dagmar Wehrmann) werden Ohren- und Augenzeugen der Lästerattacken. - BILD: TaM, Marion Zomerland

WILHELMSHAVEN – Die neueste Inszenierung des Theaters am Meer, die romantische Komödie „Post ut Talamone“ von Frank Pinkus, niederdeutsch von Arnold Preuß kommt bestens an. „Die Kartennachfrage ging unmittelbar nach der vielumjubelten Premiere in die Höhe, so dass wir uns sehr freuen, zwei zusätzliche Vorstellungen anbieten zu dürfen“, sagt Bühnenleiter Arnold Preuß. Die zusätzlichen Vorstellungen finden statt am Donnerstag, 28. Dezember 2017 und am Sonnabend, 30. Dezember 2017, jeweils um 20 Uhr. Es spielen Stefanie Herre, Dagmar Wehrmann, Rune Opitz und Arnold Preuß. Inszeniert hat den Publikumsrenner Nina Arena aus Bremen.

Worum geht es in „Post ut Talamone“?

Es könnte eine ganz einfache Liebesgeschichte sein. Ellen und Tom, beide in den besten Jahren, lernen sich im Urlaub am Golfo di Talamone, der irgendwo am Mittelmeer in der Toskana unter südlicher Sonne liegt, kennen. Im einzigen Hotel am Orte haben sie nebeneinanderliegende Zimmer, aber sie sind sich so gar nicht sympathisch. Ellen verschanzt sich hinter ihren treffsicheren Sticheleien, und Tom ist wesentlich mehr an der deutlich jüngeren Ulli interessiert. Eigentlich ein Traumpaar, rasseln Ellen und Tom immer wieder spektakulär zusammen. Erst nach und nach erfährt der Zuschauer, dass hier eine ganz andere Art von Spiel gespielt wird.

Der versierte Komödienschreiber Frank Pinkus hat wieder einmal ein sehr kluges Stück konzipiert, das ebenso die leisen Töne wie die boulevardesken, situationskomischen Momente miteinander in sehr unterhaltender Weise verbindet.

Weitere Termine
- zu allen Vorstellungen Karten auch im freien Verkauf -
Sonnabend, 25.11.2017, 20:00 Uhr, Abo D
Sonntag, 26.11.2017, 15:30 Uhr, Abo N2
Sonntag, 26.11.2017, 20:00 Uhr, Abo E
Mittwoch, 29.11.2017, 20:00 Uhr, Abo C
Sonnabend, 02.12.2017, 20:00 Uhr, Abo F
Sonntag, 03.12.2017, 15:30 Uhr, Abo N3
Sonntag, 03.12.2017, 20:00 Uhr, Abo G
Sonnabend, 09.12.2017, 20:00 Uhr, Abo H
Sonntag, 10.12.2017, 15:30 Uhr, Abo N4
Sonntag, 10.12.2017, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Dienstag, 26.12.2017, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Donnerstag, 28.12.2017, 20:00 Uhr, Zusatzvorstellung
Sonnabend, 30.12.2017, 20:00 Uhr, Zusatzvorstellung

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Theaterbüro geöffnet:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uh

Abgedrehtes Liebeschaos am schönen Mittelmeer

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 14. NOVEMBER 2017

Abgedrehtes Liebeschaos am schönen Mittelmeer

THEATER „Post ut Talamone” begeistert Zuschauer - Komödie regt auch zum Nachdenken an

Eine Szene des Stückes: Tom (Arnold Preuß) lädt die junge Ulli (Stefanie Herre) zum Abendessen ein. - BILD: THEATER AM MEER

WILHELMSHAVEN/BOE - Romantische, erfolgreiche Komödien wurden schon viele aufgeführt. Auch im „Theater am Meer”. Hier feierte am vergangenen Samstag die Komödie „Post ut Talamone”, im Original von Frank Pinkus und von Arnold Preuß ins niederdeutsche übersetzt, Premiere.

Die Komödie spielt in der Toskana am Mittelmeer, wo Frank (Rune Opitz) als Empfangschef des Hotels arbeitet. In diesem haben sich Ellen (Dagmar Wehrmann) und Thomas, Tom, (Arnold Preuß) je ein Zimmer gemietet. Beide kommen aus Wilhelmshaven und haben Sehnsucht „na Süden, Sünnschien, Water, Urlaub, Wien un Antipasti“, was sie zumindest immer auf Postkarten schreiben. Beide, Ellen und Tom, sind wie Katz und Maus. Sie wollten ihren Urlaub genießen, aber mit ihren Sticheleien bringt Ellen den wehleidigen Tom, der der jungen Ulli nachstellt, immer wieder auf die Palme. Im Laufe des Stücks wird klar, das etwas Ellen und Tom verbindet. Diese Frage beschäftigt die Zuseher im Laufe des heitern Stücks immer wieder.

Das Stück „Post ut Talamone” von Regisseurin Nina Arena ist teilweise mit Situationskomik gespickt, regt aber auch zum Nachdenken an. Die Akteure auf der Bühne zogen das Publikum mit ihrer versierten Routine schnell in ihren Bann und erhielten immer wieder den verdienten Zwischenapplaus der Theaterbesucher. Auch Ulli-Darstellerin Stefanie Herre, für die dieses Stück eine Premiere auf der Wilhelmshavener Bühne war, zeigte eine sehr gute Leistung, ohne sichtbares Lampenfieber.

WEITERE TERMINE
17./25./26./29. November und 2./3./9./10./26. Dezember, um 20 Uhr. Sonntags gibt es zusätzlich eine Vorstellung um 15.30 Uhr. Karten gibt es online Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Romantik auf Plattdeutsch

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 13. November 2017

Romantik auf Plattdeutsch

Mit einer romantischen Komödie hat das Theater am Meer das Premierenpublikum begeistert.

Happy-End nach grantigen Wortgefechten

Schauspiel Theater am Meer bringt mit „Post ut Talamone“ eine romantische Komödie auf die Bühne

Reihenweise zieht die herrische Ellen dem wehleidigen Tom Stacheln vom Seeigel aus den Füßen. Dafür wird er von Ulrike sehr bedauert. Szenenfoto mit (v.li.) Dagmar Wehrmann, Arnold Preuß und Stefanie Herre.   FOTO: THEATER AM MEER

Regisseurin Nina Arena gibt mit ihren Ideen dem Affen richtig Zucker. Die Akteure überzeugen mit herzerwärmendem Spiel.

VON WOLFGANG A. NIEMANN

WILHELMSHAVEN - Kein weltbewegendes Theater, sondern eine kleine romantische Komödie bietet „Post ut Talamone", die jüngste Inszenierung des Theaters am Meer. Schon die Premiere am Sonnabend aber bot ein solch herzerwärmendes Spiel, dass es das Publikum zum Abschlussbeifall von den Sitzen riss.

Der Zweiakter des versierten Stückeschreibers Frank Pinkus feierte an diesem Abend seine niederdeutsche Erstaufführung in der Übertragung durch Arnold Preuß, der auch selbst die Rolle des Tom Steinmanns spielte. Eingangs turteln da im einzigen Hotel des italienischen Ferienortes Talamone dessen Empfangschef Frank (Rune Opitz) und die ebenso attraktive wie flirtwillige Ulrike (Stefanie Herre), die ihrem Ex, der während des gemeinsamen Urlaubs ausgebüxt ist, kein bisschen nachtrauert.

Dann jedoch erscheint die elegante Ellen Christiansen (Dagmar Wehrmann) und tritt ziemlich arrogant als Hausgast mit viel Gepäck auf. Und während sie noch den braven Frank scheucht, trudelt als nächster Gast Tom ein, genervt, verschwitzt und wie die Christiansen angeblich verwitwet. Für die klingt Talamone im Übrigen „nach Sonnenschein und dösigen Kerls", während Tom erst aufblüht, als ihm Ulrike unter die Augen kommt.

Zugleich offenbart er sich als wehleidiger Jammerlappen und sorgt für köstliche Szenen, wenn ihm ausgerechnet die herrische Ellen reihenweise Stachel von Seeigeln aus den Füßen ziehen muss. Allmählich wird klar, dass die beiden Mittfünfziger irgendetwas verbindet. Was zu grantigen Wortgefechten führt, als Tom heftig mit der jungen Ulrike flirtet und dabei seine angeblich verflossene Ehefrau als langweilig und hässlich schmäht. Tom und Ellen sind quasi zur Bewährung von ihren Kindern in einem Test gesteckt worden, um wieder zueinanderzufinden. Das aber führt zu herrlichen Wortgefechten. Und als sie gemeinsam auf eine Schiffsfahrt gehen, muss der umständliche Tom sogar im wahrsten Sinne des Wortes die Hosen herunterlassen. Immer wieder kommt es zu komischen Situationen und Gastregisseurin Nina Arena sorgt da für manch interessanten Regieeinfall.

So wie die versierte Bremer Regisseurin und Schauspielerin „dem Affen Zucker gibt“, setzt das spielfreudige Ensemble die tiefsinnige Grundidee flott und mit sanftem Charme um. Der hibbelige Tom und die gär nicht so coole Ellen finden zu dem von ihren Kindern erhofften Happy-End. Und neben Rune Opitz als Empfangschef Frank, eigentlich beider Sohn, überzeugte auch Stefanie Herre, die zwar erstmals beim Theater am Meer mitwirkte, aber bereits auf einige Erfahrung auf anderen Bühnen verweisen kann.

Fazit: ein rundum gelungener Theaterspaß, auf den sich nun die Zuschauer der weiteren Aufführungen freuen dürfen.

Die nächsten Vorstellungen sind am Freitag, 17. November, am Sonntag, 19. November, am Sonnabend, 25. November, Jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag, 26. November, um 15.30 und 20 Uhr im Theater am Meer, Kieler Straße 63.

POST UT TALAMONE - Fotos von der 1. Hauptprobe (7.11.2017)

WILHELMSHAVEN , 10. November 2017

POST UT TALAMONE - Fotos von der 1. Hauptprobe (7.11.2017)

Der Empfangschef Franco (Rune Opitz, links) begrüßt einen neune Gast im Hotel di Talamone: Thomas Steinmann (Arnold Preuß) aus Wilhelmshaven. (alle Fotos: Olaf Preuschoff)

Trotz Schmerzen am Daumen wirft Tom schon mal ein "Äuglein" auf die reizende Ulli (Stefanie Herre).

Ulli macht sich ein wenig lustig über das Bäuchlein von Franco, der eigentlich Frank heißt und auch aus Wilhelmshaven kommt.

Frau Ellen Christiansen (Dagmar Wehrmann, hinten) wirft einen sorgenvollen Blick auf Tom und Ulli. Augenscheinlich scheint hier ein Schwerenöter am Werke zu sein.

Nur zu gerne entfernt sie - recht rigoros und schmerzhaft - die Seeigelstachel, die sich Tom beim Baden eingefangen hat.

Bei einem kleinen Abendessen im "Al Mare" kommen sich Ulli und Tom näher, was von Franco und Ellen argwönisch beäugt und belauscht wird.

Nach ziemlich deftigen Lästerattacken, werden Ulli und Tom zur Rede gestellt. Gewitterwolken ziehen auf.

Ulli geigt Frau Christianen heftig die Meinung. Sie solle mal ihr Verhalten selbstkritisch hinterfragen.

Frank erinnert Ellen und Tom an ein Versprechen, dass sie vor Beginn des Urlaubs abgegeben haben. Offensichtlich gibt es einen ersten Burgfrieden."Mamma mia"

Auf einer kleinen Schiffsreise brechen aber wieder die alten Animositäten auf. Darüber hinaus kann Tom Schiffsreisen gar nicht so gut vertragen. Sein Magen meldet sich.

Wegen einer gerissenen Hosennaht nötigt Ellen Tom dazu die Hose fallen zu lassen. 

Die stürmische Überfahrt für auch zu ebensolchen Zusammenstößen zwischen Ellen und Tom.

Doch auch die anfängliche Liebelei zwischen Ulli und Frank hat kräftige Risse bekommen.

Ausgleichssport soll ja bekanntlich Stress abbauen, was bei Tom wohl nötig scheint.

Dem kann Frank nichts entgegensetzen, als auch sich zu sportlichen Höchstleistungen zu motivieren.

Ein Besuch in Verona mit der Aufführung von "Aida" scheint beiden sehr zu gefallen.

Andächtig lauschen beide dem Triumphmarsch! Ist nun alles in Ordnung?

 Tja, die Postkarten aus Talamone spielen eine wichtige dramaturgische Rolle im Stück, zu dem hier nicht mehr verraten werden soll.

Die "Mannschaft" (v.l. Annika Gärtner, Edith Schlette, Monika Eilers, Barbara Spengler, Arnold Preuß, Dagmar Wehrmann, Rune Opitz, Stefanie Herre, Fynn Dießner, Marco Norden, Nina Arena und Ingo Heuer) von "Post ut Talamone" freut sich auf viele Besucher.