Jugendliche spielen Drama

WILHELMSHAVENER ZEITUNG | 17. Mai 2018

Jugendliche spielen Drama

URAUFFÜHRUNG Prämiertes Stück „Fastbunnen“ wird im „Theater am Meer“ gezeigt

Chantal Müller verkörpert in „Fastbunnen“ die Rolle der Tine.    FOTO: Theater am Meer

Es geht um Schuld und Sühne und um die Frage, was Schuld überhaupt ist. Die Jugendbühne des Theaters am Meer spielt das Stück „Fastbunnen“- eine Uraufführung.

WILHELMSHAVEN/SAN - Mit der Premiere von „Fastbunnen“ am Freitag, 25. Mai, präsentiert das Theater am Meer ab 20 Uhr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 eine ganz besondere Uraufführung. „Wir sind sehr froh, das mit dem Karl-Mahnke-Theaterpreis ausgezeichnete Drama ,Fastbunnen’ von Felix Borchert zur Uraufführung bringen zu können“, sagt Theaterleiter Arnold Preuß. Darüber hinaus dankte Preuß Elke Münch, die das Stück mit sechs Jugendlichen der Theaterschule vorbereitet hat. Er könne den Freunden des Niederdeutschen Theaters ein solch beeindruckendes Theatererlebnis mit den jungen Schülern nur empfehlen, so der Bühnenleiter.

Zudem habe sich Marion Zomerland, Leiterin der Theaterschule, frühzeitig dafür eingesetzt, „Fastbunnen“ nach Wilhelmshaven zu holen. Dieser Wunsch sei vom Niederdeutschen Bühnenbund sehr nachhaltig unterstützt worden, sagt Preuß.

In dem Stück begegnet der Zuschauer einer jungen Frau namens Tine. Sie ist in Ketten gelegt, hat Schuld auf sich geladen und muss sterben. Doch dies ist nur das Ende der Geschichte. Langsam rollt sich das, was zuvor geschehen ist, in Rückblenden auf. Der Zuschauer bekommt Antworten auf die Frage: Was hat Tine getan? Ist Schuld in diesem Fall überhaupt eine geeignete Kategorie? Wie konnte es vielmehr zu den Geschehnissen kommen?

Autor Felix Borchert spielt gekonnt mit den Erwartungshaltungen des Publikums, um sie gleich darauf wieder aufzubrechen. Das Stück nähert sich der Geschichte und den handelnden Personen mit Mitteln des absurden Theaters. Am Schluss bleibt viel Raum für Interpretation und Fragen, die den Zuschauer auch nach dem Theaterabend auf eine Gedankenreise mitnehmen.

Die Aufführung ist empfohlen für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene.

Neben der Premiere am Freitag, 25. Mai, gibt es noch weitere Aufführungen. Die Termine dafür sind: Sonnabend, 26. Mai, 20 Uhr; Sonntag, 27. Mai, 15.30 Uhr; Freitag, 1. Juni, 20 Uhr; Sonnabend, 2. Juni, 20 Uhr und Sonntag, 3. Juni, 15.30 Uhr.

„Fastbunnen“

NEUE RUNDSCHAU vom 16. Mai 2018

„Fastbunnen“

Gewinner des „Karl-Mahnke-Theaterpries“ auf der Bühne

Chantal Müller als Tine.    Foto: TaM, Arnold Preuß

Mit der Premiere am Freitag, 25. Mai, um 20 Uhr, präsentiert das Theater am Meer im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße eine ganz besondere Uraufführung. „Wir sind sehr froh“, sagt Theaterleiter Arnold Preuß, „das mit dem Karl-Mahnke-Theaterpries ausgezeichnete Drama „Fastbunnen“ von Felix Borchert hier in Wilhelmshaven zur Uraufführung bringen können. Darüber hinaus sind wir Elke Münch sehr dankbar, dass sie mit den sechs Jugendlichen so intensiv und experimentell an dem Stück gearbeitet hat. Dieses starke Durchleben der einzelnen Charaktere forderte das junge Ensemble zu einem großen Einsatz heraus und so schafft es Elke Münch, das wirklich faszinierende Leistungen und Emotionen pur zu sehen sein werden.“ Er könne den Freunden des Niederdeutschen Theaters ein solch beeindruckendes Theatererlebnis mit den jungen Theaterschülern nur empfehlen, so der Bühnenleiter. (Seite 5)

Uraufführung von „Fastbunnen“

Aufführung für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene

(Fortsetzung von Seite 1) Marion Zomerland, die Leiterin der Theaterschule, habe sich frühzeitig dafür eingesetzt, die Uraufführung von „Fastbunnen“ nach Wilhelmshaven zu holen. Dieser Wunsch sei vom Niederdeutschen Bühnenbund sehr nachhaltig unterstützt worden. Seit Beginn der Spielzeit 2017/18 probt Berufsregisseurin Elke Münch mit den älteren Absolventen der Theaterschule, die teilwiese auch schon in Stücken des Abendspielplanes überzeugen konnten. Während der gesamten Probenzeit, spürten alle Beteiligten, dass sie ein ganz besonderes Stück erarbeiten und sind jetzt alle ganz gespannt, wie ihre Interpretation beim Publikum ankommt, so Arnold Preuß.

Worum geht es in Fastbunnen?
Auf der Bühne begegnet uns eine junge Frau namens Tine. In Ketten gelegt. Sie hat Schuld auf sich geladen und muss sterben. Doch dies ist nur das Ende der Geschichte, langsam rollt sich das, was zuvor geschehen ist, in Rückblenden auf. Der Zuschauer bekommt Antworten auf die Frage, was hat Tine getan? Ist schuld in diesem Fall überhaupt eine geeignete Kategorie? Wie konnte es vielmehr zu den Geschehnissen kommen? Ist Tine am Ende sogar ein modernes Gretchen? Oder wäre diese Lösung dann doch zu einfach...

Autor Felix Borchert spielt gekonnt mit den Erwartungshaltungen des Publikums, um sie gleich darauf wieder aufzubrechen und es wieder ins Ungewisse zu stoßen. Das Stück nähert sich der Geschichte und den handelnden Personen mit Mitteln des absurden Theaters, sein Erzählen ist assoziativ und am Schluss bleibt viel Raum für Interpretation und Fragen, die den Zuschauer auch nach dem Theaterabend auf eine Gedankenreise mitnehmen.

Es spielen Svenja Eilers (Tines Mutter), Annika Gärtner (Richterin), Chantal Müller (Tine), Fynn Dießner (Tines Freund), Fynn Krey (Wärter, zuständig für die Kette) und Michel Waskönig (ein Zeitreisender).

Weiter sind beteiligt: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbild), Thomas Marschner (Bühnenmaler), Harald Schmidt, Franziska Metjer (Beleuchtung), Sandra Krüger (Inspizienz), Svenja Eilers (Regie-Assistenz), Melina Seegardel (Souffleuse), Inge Gelhart, Traute Fischer (Requisiten), Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung), Werner Dömath (Hausmeister), Jutta Stucky (Choreografie), Marion Zomerland (Künstlerische Beratung).

Die Aufführung ist empfohlen für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene.

Termine
Freitag, 25.05.2018, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Sonnabend, 26.05.2018, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Sonntag, 27.05.2018, 15:30 Uhr, freier Verkauf
Freitag, 01.06.2018, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Sonnabend, 02.06.2018, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Sonntag, 03.06.2018, 15:30 Uhr, freier Verkauf

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63; Telefon 04421 7777749 oder: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Das Theaterbüro hat geöffnet am Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13 Uhr. Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr.

Fotostrecke "FASTBUNNEN" - 1. Bühnenprobe

WILHELMSHAVEN | 10. Mai 2018

Fotostrecke "FASTBUNNEN" - 1. Bühnenprobe

Am Freitag, 25. Mai, findet im Theater am Meer, Kieler Straße 63, um 20 Uhr die Uraufführung von "Fastbunnen" von Felix Borchert statt. Es spielen in der Regie von Elke Münch sechs junge Mitglieder der bühneneigenen Theaterschule.

Worum geht es in Fastbunnen?
Auf der Bühne begegnet uns eine junge Frau namens Tine. In Ketten gelegt. Sie hat Schuld auf sich geladen und muss sterben. Doch dies ist nur das Ende der Geschichte, langsam rollt sich das, was zuvor geschehen ist, in Rückblenden auf. Der Zuschauer bekommt Antworten auf die Frage, was hat Tine getan? Ist schuld in diesem Fall überhaupt eine geeignete Kategorie? Wie konnte es vielmehr zu den Geschehnissen kommen? Ist Tine am Ende sogar ein modernes Gretchen? Oder wäre diese Lösung dann doch zu einfach...

Hier finden Sie exemplarische Fotos, die während der ersten Bühnenprobe gemacht wurden. Sie zeigen, wie viele unterschiedeliche Stimmungen von den Beteiligten auf die Bühne gebracht werden. Lassen Sie sich einfangen von der großen Spielfreude der jungen Darstellerinnen und Darsteller.

Fotos: TaM, Arnold Preuß

Chantal Müller als Tine

Michel Waskönig als Zeitreisender

Fynn Krey als HE, de för de Keed tostännig is

Fynn Dießner als Freund von Tine

Svenja Eilers als Mudder von Tine

 

Uraufführung von „FASTBUNNEN“

GUTEN MORGEN SONNTAG | 13. Mai 2018

Eine ganz besondere Uraufführung bitet das "Theater am Meer" am 25. Mai mit dem Stück "Fastbunnen".

Uraufführung von „FASTBUNNEN“

Gewinner des ‚Karl-Mahnke-Theaterpries‘ wird aufgeführt

 

Chantal Müller als Tine. - Foto: TaM, Arnold Preuß

Wilhelmshaven. (gms) Mit der Premiere am Freitag, 25. Mai, präsentiert das Theater am Meer um 20 Uhr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße eine ganz besondere Uraufführung. „Wir sind sehr froh“, sagt Theaterleiter Arnold Preuß, „das mit dem Karl-Mahnke-Theaterpries ausgezeichnete Drama "Fastbunnen" von Felix Borchert hier in Wilhelmshaven zur Uraufführung bringen können. Darüber hinaus sind wir Elke Münch sehr dankbar, dass sie mit den sechs Jugendlichen so intensiv und experimentell an dem Stück gearbeitet hat. Dieses starke Durchdringen und Durchleben der einzelnen Charaktere forderte das junge Ensemble zu einem großen Einsatz heraus und so schafft es Elke Münch, das wirklich faszinierende Leistungen und Emotionen pur zu sehen sein werden.“ Er könne den Freunden des Niederdeutschen Theaters ein solch beeindruckendes Theatererlebnis mit den jungen Theaterschülern nur empfehlen, so der Bühnenleiter.

Marion Zomerland, die Leiterin der Theaterschule, habe sich frühzeitig dafür eingesetzt, die Uraufführung von „FASTBUNNEN“ nach Wilhelmshaven zu holen. Dieser Wunsch sei vom Niederdeutschen Bühnenbund sehr nachhaltig unterstützt worden. Seit Beginn der Spielzeit 2017/18 probt Berufsregisseurin Elke Münch mit den älteren Absolventen der Theaterschule, die teilwiese auch schon in Stücken des Abendspielplanes überzeugen konnten. Während der gesamten Probenzeit, spürten alle Beteiligten, dass sie ein ganz besonderes Stück erarbeiten und sind jetzt alle ganz gespannt, wie ihre Interpretation beim Publikum ankommt, so Arnold Preuß.

Worum geht es in Fastbunnen?
Auf der Bühne begegnet uns eine junge Frau namens Tine. In Ketten gelegt. Sie hat Schuld auf sich geladen und muss sterben. Doch dies ist nur das Ende der Geschichte, langsam rollt sich das, was zuvor geschehen ist, in Rückblenden auf. Der Zuschauer bekommt Antworten auf die Frage, was hat Tine getan? Ist schuld in diesem Fall überhaupt eine geeignete Kategorie? Wie konnte es vielmehr zu den Geschehnissen kommen? Ist Tine am Ende sogar ein modernes Gretchen? Oder wäre diese Lösung dann doch zu einfach...

Autor Felix Borchert spielt gekonnt mit den Erwartungshaltungen des Publikums, um sie gleich darauf wieder aufzubrechen und es wieder ins Ungewisse zu stoßen. Das Stück nähert sich der Geschichte und den handelnden Personen mit Mitteln des absurden Theaters, sein Erzählen ist assoziativ und am Schluss bleibt viel Raum für Interpretation und Fragen, die den Zuschauer auch nach dem Theaterabend auf eine Gedankenreise mitnehmen.

Es spielen Svenja Eilers (Tines Mutter), Annika Gärtner (Richterin), Chantal Müller (Tine), Fynn Dießner (Tines Freund), Fynn Krey (Wärter, zuständig für die Kette) und Michel Waskönig (ein Zeitreisender).

Weiter sind beteiligt: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbild), Thomas Marschner (Bühnenmaler), Harald Schmidt, Franziska Metjer (Beleuchtung), Sandra Krüger (Inspizienz), Svenja Eilers (Regie-Assistenz), Melina Seegardel (Souffleuse), Inge Gelhart, Traute Fischer (Requisiten), Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung), Werner Dörnath (Hausmeister), Jutta Stucky (Choreografie), Marion Zomerland (Künstlerische Beratung)

Die Aufführung ist empfohlen für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene.

Theaterschule mit Uraufführung von „FASTBUNNEN“

THEATER AM MEER | 11. Mai 2018

Theaterschule mit Uraufführung von „FASTBUNNEN“

THEATER AM MEER bringt Gewinner des ‚Karl-Mahnke-Theaterpries‘ auf die Bühne

 

Chantal Müller als Tine. - Foto: TaM, Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN – Mit der Premiere am Freitag, 25. Mai 2018 präsentiert das Theater am Meer um 20 Uhr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße eine ganz besondere Uraufführung. „Wir sind sehr froh“, sagt Theaterleiter Arnold Preuß, „das mit dem Karl-Mahnke-Theaterpries ausgezeichnete Drama FASTBUNNEN von Felix Borchert hier in Wilhelmshaven zur Uraufführung bringen können. Darüber hinaus sind wir Elke Münch sehr dankbar, dass sie mit den sechs Jugendlichen so intensiv und experimentell an dem Stück gearbeitet hat. Dieses starke Durchdringen und Durchleben der einzelnen Charaktere forderte das junge Ensemble zu einem großen Einsatz heraus und so schafft es Elke Münch, das wirklich faszinierende Leistungen und Emotionen pur zu sehen sein werden.“ Er könne den Freunden des Niederdeutschen Theaters ein solch beeindruckendes Theatererlebnis mit den jungen Theaterschülern nur empfehlen, so der Bühnenleiter.

Marion Zomerland, die Leiterin der Theaterschule, habe sich frühzeitig dafür eingesetzt, die Uraufführung von „FASTBUNNEN“ nach Wilhelmshaven zu holen. Dieser Wunsch sei vom Niederdeutschen Bühnenbund sehr nachhaltig unterstützt worden. Seit Beginn der Spielzeit 2017/18 probt Berufsregisseurin Elke Münch mit den älteren Absolventen der Theaterschule, die teilwiese auch schon in Stücken des Abendspielplanes überzeugen konnten. Während der gesamten Probenzeit, spürten alle Beteiligten, dass sie ein ganz besonderes Stück erarbeiten und sind jetzt alle ganz gespannt, wie ihre Interpretation beim Publikum ankommt, so Arnold Preuß.

Worum geht es in FASTBUNNEN?
Auf der Bühne begegnet uns eine junge Frau namens Tine. In Ketten gelegt. Sie hat Schuld auf sich geladen und muss sterben. Doch dies ist nur das Ende der Geschichte, langsam rollt sich das, was zuvor geschehen ist, in Rückblenden auf. Der Zuschauer bekommt Antworten auf die Frage, was hat Tine getan? Ist schuld in diesem Fall überhaupt eine geeignete Kategorie? Wie konnte es vielmehr zu den Geschehnissen kommen? Ist Tine am Ende sogar ein modernes Gretchen? Oder wäre diese Lösung dann doch zu einfach...

Autor Felix Borchert spielt gekonnt mit den Erwartungshaltungen des Publikums, um sie gleich darauf wieder aufzubrechen und es wieder ins Ungewisse zu stoßen. Das Stück nähert sich der Geschichte und den handelnden Personen mit Mitteln des absurden Theaters, sein Erzählen ist assoziativ und am Schluss bleibt viel Raum für Interpretation und Fragen, die den Zuschauer auch nach dem Theaterabend auf eine Gedankenreise mitnehmen.

Es spielen Svenja Eilers (Tines Mutter), Annika Gärtner (Richterin), Chantal Müller (Tine), Fynn Dießner (Tines Freund), Fynn Krey (Wärter, zuständig für die Kette) und Michel Waskönig (ein Zeitreisender).

Weiter sind beteiligt: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbild), Thomas Marschner (Bühnenmaler), Harald Schmidt, Franziska Metjer (Beleuchtung), Sandra Krüger (Inspizienz), Svenja Eilers (Regie-Assistenz), Melina Seegardel (Souffleuse), Inge Gelhart, Traute Fischer (Requisiten), Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung), Werner Dörnath (Hausmeister), Jutta Stucky (Choreografie), Marion Zomerland (Künstlerische Beratung)

Die Aufführung ist empfohlen für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene.

TERMINE
Freitag, 25.05.2018, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Sonnabend, 26.05.2018, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Sonntag, 27.05.2018, 15:30 Uhr, freier Verkauf
Freitag, 01.06.2018, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Sonnabend, 02.06.2018, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Sonntag, 03.06.2018,15:30 Uhr, freier Verkauf

Willy-Beutz-Schauspielpreis für das Theater am Meer | Presseschau

Ostfriesische Nachrichten vom 7.Mai 2018

Willy-Beutz-Schauspielpreis für Theater am Meer

FÖRDERUNG Regisseur Philip Lüsebrink überzeugt Jury mit Inszenierung von „Toeerst kummt de Familie“

Das Ensemble von „Toeerst kummt de Familie“ (von links) Philip Lüsebrink (Regie), Arnold Preuß, Marion
Zomerland, Heidi Strowik, Heinz Zomerland, davor Yannik Marschner und UlrikeSchütze.
BILD: THEATER AM MEER/WATTY

DELMENHORST / WILHELMSHAVEN / NORDEN – Das Theater am Meer in Wilhelmshaven hat mit dem Stück „Toeerst kummt de Familie von Joe DiPietro (Platt: Ulrike Stern und Rolf Petersen) den Willy Beutz-Schauspielpreis gewonnen. Inszeniert wurde die Komödie, in der liebevoll das familiäre Miteinander mit seinen Höhen und Tiefen darstellt wird, von dem Hamburger Regisseur Philip Lüsebrink, der auch in Norden kein Unbekannter ist. Mit dem beiden Musikrevuen „In de Haifischbar, dar is wat los“ und „Wi sünd d‘r weer – Van Petticoat un Wirtschaftswunner“ feierte er hier bereits große Erfolge als Regisseur und Autor.

Der innerhalb der niederdeutschen Bühnen begehrte Preis zur Förderung des Niederdeutschen Schauspiel, der alle zwei Jahre ausgeschrieben wird, ist am Sonnabend im Rahmen einer Festveranstaltung zum 90-jährigen Bühnenjubiläum des Niederdeutschen Theaters in Delmenhorst (NDT) vergeben worden. Anlässlich dieses Jubiläums führte das NDT das Musical „My Fair Lady – Op Platt“ auf, das von den Zuschauern am Freitagabend mit minutenlangem Applaus im Stehen belohnt wurde. Auch dieses Stück ist von Philip Lüsebrink in Szene gesetzt worden.

Vier Mitgliedsbühnen und Theater des NBB haben sich in den letzten zwei Jahren mit sechs Inszenierungen um den Willy-Beutz-Schauspielpreis, der mit insgesamt 6.000 Euro dotiert ist, beworben. Der Vizepräsident des NBB, Herwig Dust aus Oldenburg, hob in seiner Laudatio die hervorragenden Leistungen der beteiligten Bühnen und Theater hervor. Schon die Teilnahme an diesem Wettbewerb sei eine große Herausforderung und von hoher Wertschätzung für diesen Preis, betonte er. Die Begutachtung der Aufführungen erfolgten durch eine unabhängige Jury aus verschiedenen Bereichen des Theater – und Kulturlebens, nämlich von Marianne Römmer (Theaterkritikerin aus Hamburg), Lore Timme-Hänsel (Redakteurin der Nordwest-Zeitung, Oldenburg), Alexandra Schlenker (Theaterverlag Mahnke in Verden) und Herwig Dust.

Der Präsident des NBB, Arnold Preuß aus Wilhelmshaven, übergab den gläsernen Siegerpokal, die Urkunden und die Geldpreise im Namen der Familie des Stifters Willy Beutz.

Der Schauspielpreis, der damit zum 20. Mal vergeben wurde, wird auch künftig ausgelobt und soll dazu beitragen, dass die Bühnen und Theater des NBB weiterhin qualitativ hochwertiges niederdeutsches Theater produzieren, um damit einem breiten Publikum außergewöhnliche Produktionen zeigen zu können. Der Preis genieße bei den Bühnen und Theatern eine hohe Beachtung und Wertschätzung und habe zur Qualitätsverbesserung des Niederdeutschen Bühnenspiels beigetagen, erklärte Preuß, der zudem Leiter des Theaters am Meer ist. Es sei ihm eine große Ehre, diesen Preis verbunden mit dem Preisgeld im Namen der Familie Beutz an die Siegerbühne und die Platzierten zu übergeben.

Das Theater am Meer sei glücklich, nach 2014, als es erstmals den Willy-Beutz-Schauspielpreis mit „Tööv, datt dat düster warrt“ erhalten habe, nun in diesem Jahr mit „Toeerst kummt de Familie“ erneut den Willy-Beutz-Preis und das Preisgeld gewonnen zu haben. „Wir wussten bei der Premiere im März 2017, dass wir da ein ganz besonderes Stück auf die Bühne gebracht haben und fühlen uns sehr geehrt, dass unsere Inszenierung, die von Philip Lüsebrink mit sehr ruhigen emotionalen Bildern ausgestattet wurde, mit dem Preis ausgezeichnet wird“, sagte er.

Den ersten Preis gewann das Theater am Meer Wilhelmshaven mit dem Stück „Toeerst kummt de Familie“ von Joe DiPietro (Niederdeutsch von Ulrike Stein und Rolf Petersen, Regie: Philip Lüsebrink). Der zweite Preis ging an das Niederdeutsche Theater Neuenburg mit dem Stück „De Seelenbreker“ von Sebastian Fitzek in der Bühnenfassung von Marc Gruppe, Niederdeutsch von Alfons Wojakilowski, Regie Anke Hempel). Die Niederdeutsche Bühne Cuxhaven hat mit dem Stück „Düstere Wulken“ von Alf Hauken (Niederdeutsch von Ferdinand Müsker, Regie Thomas–G. Willberger den dritten Preis gewonnen.

WILLY BEUTZ

Willy Beutz war ein erfolgreicher Kaufmann in Wilhelmshaven, der 1986 im 75. Lebensjahr verstarb. Willy Beutz war 37 Jahre (1945 bis 1982) Leiter der Niederdeutschen Bühne „Rüstringen“, dem heutigen Theater am Meer in Wilhelmshaven. 19 Jahre (1961 bis 1980) war er Präsident des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen. 1975 stiftete er den „Willy-Beutz-Preis zur Förderung des Niederdeutschen Schauspiels“. Es geht ihm um die Auszeichnung von Dramen und gehaltvollen Schauspielen. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 7. Mai 2018

Beutz-Preis für das Theater am Meer

AUSZEICHNUNG Stück überzeugt die Jury

Das Ensemble von „Toeerst kummt de Familie“ (von links) Philip Lüsebrink (Regie), Arnold Preuß, Marion
Zomerland, Heidi Strowik, Heinz Zomerland, davor Yannik Marschner und UlrikeSchütze.
BILD: THEATER AM MEER/WATTY

WILHELMSHAVEN/DELMENHORST/JW - Für das Stück „Toeerst kummt de Familie“ von Joe DiPetro, Niederdeutsch von Ulrike Stern und Rolf Petersen, ist das Wilhelmshavener Theater am Meer mit dem angesehenen Willy-Beutz-Preis ausgezeichnet worden. Die Regie hatte in der Inszenierung Philip Lüsebrink.

Im Rahmen einer Festveranstaltung zum 90-jährigen Bühnenjubiläum des Niederdeutschen Theaters in Delmenhorst am Freitag wurde der alle zwei Jahre ausgeschriebene Schauspielpreis zur Förderung des Niederdeutschen Schauspiels vergeben. Vier Mitgliedsbühnen und Theater des Niederdeutschen Bühnenbundes Nieder-sachsen/Bremen hatten sich in den letzten zwei Jahren mit sechs Inszenierungen um den Preis beworben, der mit 6000 Euro dotiert ist. Die Begutachtung der Aufführungen lag bei einer unabhängigen Jury aus verschiedenen Bereichen des Theater- und Kulturlebens.

Bühnenbund-Präsident Arnold Preuß aus Wilhelmshaven übergab den Siegerpokal, die Urkunden und die Geldpreise. Den 2. Preis errang das Niederdeutsche Theater Neuenburg mit dem Stück "De Seelenbreker", den 3. Preis die Niederdeutsche Bühne Cuxhaven mit "Düstere Wulken" von Alf Hauken. 

Theater am Meer erhält Willy-Beutz-Schauspielpreis

NIEDERDEUTSCH Inszenierung „Toeerst kummt de Familie« ausgezeichnet

Preisvergabe (v.l.): Herwig Dust, Volker Kestner (Nieder­deutsche Bühne Cuxhaven), Rolf Renken (Niederdeutsches Theater Neuenburg), Marion Zomerland (Theater am Meer) und Bühnenleiter Arnold Preuß. Foto: Günther Richter

DELMENHORST/KU - Das Theater am Meer in Wilhelmshaven ist für die Inszenierung „Toeerst kummt de Familie" (Regie: Philipp Lüsebrink) mit dem Willy-Beutz-Schauspielpreis des Niederdeutschen Büh­nenbundes Niedersachsen­-Bremen ausgezeichnet wor­den. Bühnenleiter Arnold Preuß, zugleich Präsident des Bühnenbundes, nahm den mit 3000 Euro dotierten Preis im Rahmen einer Festveran­staltung zum 90-jährigen Be­stehen des Niederdeutschen Theaters Delmenhorst im Kleinen Haus in Delmenhorst entgegen.

Den zweiten, mit 2000 Euro dotierten Preis errang das Niederdeutsche Theater Neuenburg mit dem Stück "De Seelenbreker" (Re­gie: Anke Hempel); der dritte Preis ging an die Niederdeut­sche Bühne Cuxhaven mit der Inszenierung „Düstere Wulken" (Regie: Thomas Willber­ger). Der Willy-Beutz-Preis wird seit 1975 zur Förderung des niederdeutschen Schau­ spiels vergeben. Die Vergabe erfolgt alle zwei Jahre. Der Vi­zepräsident des Niederdeut­schen Bühnenbundes, Herwig Dust, appellierte in seiner Laudatio an die Bühnen, wei­ter den Mut aufzubringen, Schauspiele mit besonderer Thematik und mit besonderen Anforderungen in die Spielpläne aufzunehmen.

Als Mitglied der vierköpfi­gen Jury stellte er die Mitwir­kung junger Männer und Frauen in den insgesamt sechs begutachteten Inszenie­rungen heraus. Mit ihrer Hin­gabe und Leidenschaft berei­cherten sie die Bühnen erheb­lich. Dust führte das auch auf die intensive Nachwuchs­arbeit an den Theatern im Niederdeutschen Bühnen­bund zurück.

NORDWEST-ZEITUNG vom 7. Mai 2018

Freude in Wilhelmshaven über Theater-Preis

 

Freut sich über den gewonnenen Willy-Beutz-Schauspielpreis. Bühnenleiter Arnold Preuß (zugleich Präsident des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen & Bremen. "Der Willy-Beutz-Preis genießt bei den Bühnen und Theatern eine hohe Beachtung und Wertschätzung und hat entscheidend zur Qualitätsverbesserung des Niederdeutschen Bühnenspiels beigetragen. Es war und ist mir eine große Ehre, diesen Preis verbunden mit dem Preisgeld im Namen der Familie Beutz an die Siegerbühne und die Platzierten zu übergeben", so Preuß. 

Theater am Meer erhält Willy-Beutz-Schauspielpreis

NIEDERDEUTSCH Inszenierung „Toeerst kummt de Familie« ausgezeichnet

Preisvergabe (v.l.): Herwig Dust, Volker Kestner (Nieder­deutsche Bühne Cuxhaven), Rolf Renken (Niederdeutsches Theater Neuenburg), Marion Zomerland (Theater am Meer) und Bühnenleiter Arnold Preuß. Foto: Günther Richter

DELMENHORST/KU - Das Theater am Meer in Wilhelmshaven ist für die Inszenierung „Toeerst kummt de Familie" (Regie: Philipp Lüsebrink) mit dem Willy-Beutz-Schauspielpreis des Niederdeutschen Büh­nenbundes Niedersachsen­-Bremen ausgezeichnet wor­den. Bühnenleiter Arnold Preuß, zugleich Präsident des Bühnenbundes, nahm den mit 3000 Euro dotierten Preis im Rahmen einer Festveran­staltung zum 90-jährigen Be­stehen des Niederdeutschen Theaters Delmenhorst im Kleinen Haus in Delmenhorst entgegen.

Den zweiten, mit 2000 Euro dotierten Preis errang das Niederdeutsche Theater Neuenburg mit dem Stück "De Seelenbreker" (Re­gie: Anke Hempel); der dritte Preis ging an die Niederdeut­sche Bühne Cuxhaven mit der Inszenierung „Düstere Wulken" (Regie: Thomas Willber­ger). Der Willy-Beutz-Preis wird seit 1975 zur Förderung des niederdeutschen Schau­ spiels vergeben. Die Vergabe erfolgt alle zwei Jahre. Der Vi­zepräsident des Niederdeut­schen Bühnenbundes, Herwig Dust, appellierte in seiner Laudatio an die Bühnen, wei­ter den Mut aufzubringen, Schauspiele mit besonderer Thematik und mit besonderen Anforderungen in die Spielpläne aufzunehmen.

Als Mitglied der vierköpfi­gen Jury stellte er die Mitwir­kung junger Männer und Frauen in den insgesamt sechs begutachteten Inszenie­rungen heraus. Mit ihrer Hin­gabe und Leidenschaft berei­cherten sie die Bühnen erheb­lich. Dust führte das auch auf die intensive Nachwuchs­arbeit an den Theatern im Niederdeutschen Bühnen­bund zurück.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 7. Mai 2018

Theater am Meer erhält Willy-Beutz-Schauspielpreis

NIEDERDEUTSCH Inszenierung „Toeerst kummt de Familie« ausgezeichnet

Preisvergabe (v.l.): Herwig Dust, Volker Kestner (Nieder­deutsche Bühne Cuxhaven), Rolf Renken (Niederdeutsches Theater Neuenburg), Marion Zomerland (Theater am Meer) und Bühnenleiter Arnold Preuß. Foto: Günther Richter

DELMENHORST /WILHELMS­HAVEN/SUR - Das Theater am Meer in Wilhelmshaven ist für die Inszenierung „Toeerst kummt de Familie" (Regie: Philipp Lüsebrink) mit dem Willy-Beutz-Schauspielpreis des Niederdeutschen Büh­nenbundes Niedersachsen­-Bremen ausgezeichnet wor­den. Bühnenleiter Arnold Preuß, zugleich Präsident des Bühnenbundes, nahm den mit 3000 Euro dotierten Preis im Rahmen einer Festveran­staltung zum 90-jährigen Be­stehen des Niederdeutschen Theaters Delmenhorst im Kleinen Haus in Delmenhorst entgegen.

Den zweiten, mit 2000 Euro dotierten Preis errang das Niederdeutsche Theater Neuenburg mit dem Stück "De Seelenbreker" (Re­gie: Anke Hempel); der dritte Preis ging an die Niederdeut­sche Bühne Cuxhaven mit der Inszenierung „Düstere Wulken" (Regie: Thomas Willber­ger). Der Willy-Beutz-Preis wird seit 1975 zur Förderung des niederdeutschen Schau­ spiels vergeben. Die Vergabe erfolgt alle zwei Jahre. Der Vi­zepräsident des Niederdeut­schen Bühnenbundes, Herwig Dust, appellierte in seiner Laudatio an die Bühnen, wei­ter den Mut aufzubringen, Schauspiele mit besonderer Thematik und mit besonderen Anforderungen in die Spielpläne aufzunehmen.

Als Mitglied der vierköpfi­gen Jury stellte er die Mitwir­kung junger Männer und Frauen in den insgesamt sechs begutachteten Inszenie­rungen heraus. Mit ihrer Hin­gabe und Leidenschaft berei­cherten sie die Bühnen erheb­lich. Dust führte das auch auf die intensive Nachwuchs­arbeit an den Theatern im Niederdeutschen Bühnen­bund zurück.

Neue Osnabrücker Zeitung vom 4. Mai 2018

Preisvergabe
Niederdeutsches Theater Delmenhorst feiert sein 90-jähriges Bestehen

Von Frederik Grabbe

Der Präsident und der Vizepräsident des Niederdeutschen Bühnenbundes, Arnold Preuß (r.) und Herwig Dust (li.), übergaben den Willy-Beutz-Schauspielpreis an Marion Zomerland (1. Preis, Theater am Meer, Wilhelmshaven), Rolf Renken (Mitte, 2. Preis, Niederdeutsches Theater Nauenburg) und Volker Kestner (3. Preis, Niederdeutsche Bühne Cuxhaven). Foto: Frederik Grabbe

Delmenhorst. Ein wichtiger Geburtstag ist am Freitag vom NTD gefeiert worden. Der Anlass wurde genutzt, um einen bedeutenden Preis des Niederdeutschen Schauspiels zu verleihen.

90 Jahre lang, beinahe ein Jahrhundert, gibt es das Niederdeutsche Theater in Delmenhorst (NTD). Das wurde am Freitagabend im Kleinen Haus kräftig gefeiert. Mit besonders viel Lob für das Ensemble und seine vorangegangenen Generationen, der plattdeutschen Version des Stückes „My Fair Lady“, das später aufgeführt wurde, – und mit der Verleihung des Willy-Beutz-Schauspielpreises.

Erinnerung an vorangegangene Generationen

Zwei große Gewinner gab es am Freitagabend. Der eine war der Gastgeber, das hiesige Niederdeutsche Theater, das einen bedeutenden Geburtstag feierte. „Die Zeiten haben vieles verändert. Manches aber auch nicht. Und dazu zählt die enge Verbundenheit in der Gemeinschaft des Ensembles, und die Liebe zum Theater und zur plattdeutschen Sprache“, sagte der NTD-Vorsitzende Dirk Wieting. Er erinnerte unter anderem an die schwierige Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Gruppe neu aufgebaut werden musste – ein Lob an vorangegangene Generationen, die diesen Kraftakt leisteten. Dieses Kapitel der NTD-Geschichte sprach auch Oberbürgermeister Axel Jahnz an. Er bezeichnete das NTD als „Aushängeschild und beste Reklame“ für Delmenhorst und für die Region.

Bedeutender Preis geht nach Wilhelmshaven

Der zweite Gewinner des Abends war das Theater am Meer in Wilhelmshaven. Der Niederdeutsche Bühnenbund (NBB) hatte die Geburtstagsfeier des Delmenhorster Theaters als Rahmen für die Verleihung des Willy-Beutz-Schauspielpreises gewählt. Der erste Preis ging nach Wilhelmshaven, der zweite an das Niederdeutsche Theater Nauenburg und der dritte an die Niederdeutsche Bühne Cuxhaven. Der Willy-Beutz-Schauspielpreis würdigt ernsthafte Stücke oder Dramen, die auf Plattdeutsch auf die Bühne gebracht werden. Er wird alle zwei Jahre verliehen.

Theater am Meer gewinnt "Willy-Beutz-Preis 2018"

Delmenhorst, 04. Mai 2018

Theater am Meer gewinnt "Willy-Beutz-Preis 2018"

Erfolgreich mit dem Stück "Toeerst kummt de Familje" von Joe DiPietro (Niederdeutsch von Stern/Petersen)

Foto (v.l.) Philip Lüsebrink, Arnold Preuß, Marion Zomerland, Heidi Strowik, Heinz Zomerland, (vorne) Yannik Marschner, Ulricke Schütze.

Am 18. März 2017 spielten wir die Premiere von "Toeerst kummt de Familie". Wir wussten an dem Abend, dass uns ein großer Wurf gelungen war. Die nachfolgenden Aufführungen haben unser Gefühl bestätigt. Doch gestern Abend kam es dann zum absoluten Höhepunkt mit dieser Inszenierung: Bei der Preisverleihung des "Willy-Beutz-Preises zur Förderung des niederdeutschen Schauspiels" erhielten wir den 1. Platz und gewannen den besonders begehrten Preis nach 2014 in 2018 zum zweiten Male.

Wir sind froh und glücklich und freuen uns sehr über diese Auszeichnung sehr. Beteiligt waren aus dem Ensemble Yannik Marschner, Arnold Preuß, Marion Zomerland, Heinz Zomerland, Heidi Strowik und Ulrike Schütze. Regie führte und entwarf das Bühnenbild: Philip Lüsebrink a.G. Hinter der Bühne waren beteiligt: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Thomas Marschner, Marco Norden, Harald Schmidt, Fynn Dießner, Christel Dörnath, Stefanie Herre, Traute Fischer, Inge Gelhart, Ingrid Kothe, Werner Dörnath und Ingo Heuer.

Kassenöffnungszeiten im Mai

Karten für "Fastbunnen"

Die Theaterkasse ist im Monat Mai 2018 wie folgt geöffnet:

30.04. + 01.05.2018 geschlossen
02.05 geöffnet von 10.30 bis 13 Uhr
03.05. geöffnet von 16 bis 18 Uhr
04.05. geöffnet von 10.30 bis 13 Uhr
07.05. bis 15.05. geschlossen
16.05. bis 25.05. geöffnet zu den normalten Kassenzeiten:
Mo - Mi - Fr 10.30 bis 13 Uhr; Di - Do 16 - 18 Uhr.

Sie können jederzeit online Karten erwerben: www.theater-am-meer.de/die-karten-online oder 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse.

 

Uraufführung von „FASTBUNNEN“

THEATER AM MEER | 30. April 2018

Uraufführung von „FASTBUNNEN“

THEATER AM MEER bringt Gewinner des Karl-Mahnke-Theaterpries auf die Bühne

Das „FASTBUNNEN-Ensemble“ (v.l.n.r.) Fynn Krey, Annika Gärtner, Svenja Eilers, Fynn Dießner und Michel Waskönig sowie vorne Chantal Müller
 
- Foto: TaM, Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN – Mit der Premiere am Freitag, 25. Mai 2018 präsentiert das Theater am Meer um 20 Uhr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße eine ganz besondere Uraufführung am Ende der sehr erfolgreich verlaufenden Spielzeit 2917/18. „Wir sind sehr froh“, sagt Theaterleiter Arnold Preuß, „dass war das 2012 mit dem Karl-Mahnke-Theaterpries ausgezeichnete Drama FASTBUNNEN von Felix Borchert hier in Wilhelmshaven zur Uraufführung bringen können.“

Der Theaterpreis sei vom Mahnke-Verlag in Verbindung mit den Niederdeutschen Bühnenbünden in Niedersachsen-Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ins Leben gerufen worden, so Preuß. Er richte sich an junge Autoren bis 30 Jahre, die Theaterstücke in plattdeutscher Sprache schreiben. Eindeutiger und überzeugender Sieger sei Felix Borcherts Drama „Fastbunnen“ gewesen. Unsere Leiterin der bühneneigenen Theaterschule, Marion Zomerland, habe sich sehr dafür eingesetzt, die Uraufführung nach Wilhelmshaven zu holen. Der Niederdeutsche Bühnenbund Niedersachsen-Bremen habe diesen Wunsch dann sehr nachhaltig unterstützt. Seit Beginn der Spielzeit 2017/18 probe Berufsregisseurin Elke Münch mit den älteren Absolventen der Theaterschule des Theaters am Meer, die teilwiese auch schon in den Stücken des Abendspielplanes zu überzeugen wussten, an dem Stück. Während der gesamten Probenzeit, spürten alle Beteiligten, dass sie ein ganz besonderes Stück erarbeiten, umso intensiver sei auch an den einzelnen Szenen gefeilt worden, so Arnold Preuß.

Worum geht es in „Fastbunnen“?

Auf der Bühne begegnet uns eine junge Frau. In Ketten gelegt. Sie hat Schuld auf sich geladen und muss sterben. Doch dies ist nur das Ende der Geschichte, langsam rollt sich das, was zuvor geschehen ist, in Rückblenden auf. Der Zuschauer bekommt Antworten auf die Frage, was hat sie getan? Ist schuld in diesem Fall überhaupt eine geeignete Kategorie? Wie konnte es vielmehr zu den Geschehnissen kommen? Ist sie am Ende sogar ein modernes Gretchen? Oder wäre diese Lösung dann doch zu einfach...

Der Autor, Felix Borchert, spielt gekonnt mit den Erwartungshaltungen des Publikums, um sie gleich darauf wieder aufzubrechen und es wieder ins Ungewisse zu stoßen. Das Stück nähert sich der Geschichte und den handelnden Personen mit Mitteln des absurden Theaters, sein Erzählen ist assoziativ und am Schluss bleibt viel Raum für Interpretation und Fragen, die den Zuschauer auch nach dem Theaterabend auf eine Gedankenreise mitnehmen.

Die Aufführung ist empfohlen für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene.

Es spielen Svenja Eilers, Annika Gärtner, Chantal Müller, Fynn Dießner, Fynn Krey und Michel Waskönig.

TERMINE
Freitag, 25.05.2018, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Sonnabend, 26.05.2018, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Sonntag, 27.05.2018, 15:30 Uhr, freier Verkauf
Freitag, 01.06.2018, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Sonnabend, 02.06.2018, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Sonntag, 03.06.2018,15:30 Uhr, freier Verkauf

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
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Theaterbüro geöffnet:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr