Sandra Krüger

Sandra Krüger als Marianne Sellmann in "Fro Pieper läävt gefährlich" (15/16)

- Mitglied
seit 18. Mai 2004 

- Vorstandstätigkeiten
Seit dem 18.6.2007 Beisitzerin im Vorstand mit dem Arbeitsschwerpunkt "Kinder- und Jugendtheater"

- Schauspielerin
Sie debütierte als Lieschen Brüdt in "De ole Fischfroo" (03/04),
dann das Lehrmädchen Yvonne Willms in "Spektakel in´t Huus" (04/05)
den Rudi Knevel und einen Theaterschüler in "Feuerzangenbowle" (05/06)
die Schwester Inka in "Hartklabastern" (05/06)
den Transportarbeiter in "To´n Düwel mit´n Sex" (06/07)
die Elfe Brennneddel in "Een Sömmernachtsdroom" (06/07),
die Köksch in "Dat Kuppelwief" (07/08),
das Mitglied im Fanclub, Sängerin, Tänzerin in "De vergnögte Tankstell" (07/08),
den Steve in "De wilden Höhner geevt Vossalarm" (07/08) in der Theaterschule,
die Polizeiwachtmeisterin Dorn in "Dat kann jedeen passeern" (08/09),
ein Schwein und die Ente Sokrates in "Wi rockt op platt" (09/10),
verschiedene Tier-Rollen in "Wi rockt op platt - Episode twee" (10/11)
die Patientin, eine Polizistin in "Lüttstadtrevier" (11/12),
die Helen Wiese in "Mudder is de Beste" (11/12),
die Sophie Stratmann in "Champagner to´n Fröhstück" (12/13),
die Gerda in
"Swieg still, Jung!" (14/15),
die Marianne Sellmann in
"Fro Pieper läävt gefährlich" (15/16),
die Olga in "Hauptsaak gesund!" (16/17),
die Frau Bollmann in "Keen Utkamen mit't Inkamen" (16/17)
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- Inspizientin
Sie hatte "dat Leit achter de Bühn in de Hannen" bei "De Düvelsblitz" (04/05)

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- Souffleuse
Sie soufflierte erstmals bei "Keen Tiet för de Leev" (03/04),
und in "De plietsche Sniedermeister" (04/05),
in "Sluderkraam in´t Treppenhuus" (0506),
in "Rismus Rasmus" (05/06),
in "Dat Spöökhuus" (06/07),
in "Dat Kuppelwief" (07/08),
in "Sex na Stünnenplan" (2007/08)
in "Keerls döör un döör" (2009/10),
in "Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo" (09/10),
in "Alleen in de Sauna" (10/11),
in "So en Slawiner" (11/12),
in "De besten Daag in mien Läven" (12/13)
in "Ronja Röverdochter" (15/16).

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Sandra Krüger als Requisiteuse von "Ladykillers" inmitten von 450.000 DM

- Requisiten
Sie besorgte die Requisiten in "Bahnmeester Dood" (05/06),
"De letzte Willen" (06/07),
"Ladykillers" (07/08),
"Wat passeert dor an´n Balkon?" (08/09),
"Nix as Kuddelmuddel" (09/10),
"Mien Mann, de fohrt to See" (10/11);
"Ronja Röverdochter" (15/16)

- Regieassistentin
Sie assestierte erstmals in
"Een Sömmernachtsdroom" (06/07,
"Tööv, dat dat düster is" (13/14),
"Gode Geister" (14/15),
"Ronja Röverdochter" (15/16);
"Zirkus Paroli" (16/17) - auch Inspizientin

SZENE WILHELMSHAVEN vom 26. März 2005

SZENE Wilhelmshaven stellt vor: Sandra Krüger

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Sie haben ganz normale Berufe oder sind Rentner, Schüler, Studenten: die Theaterspieler der Niederdeutschen Bühne „Theater Meer"

Zusammen mit der heimischen Dorfjugend hat Sandra Krüger erste Theater-Erfahrung gesammelt, nach ihrem Umzug vor fünf Jahren in die Jadestadt suchte sie ein "richtiges" Theater, um weitere Fortschritte zu machen. "Dann kam 2003 meine erste Rolle als Fischfrau, in der ich plattdeutsch sprechen musste", erzählt die 24Jährige, "das Lernen der Sprache war aber nicht besonders schwierig." Neben ihrer Spielpraxis auf der Bühne ist Sandra bei der Niederdeutschen Bühne auch eine gefragte Souffleuse und Inspizientin. "Das Agieren hinter der Bühne macht mir´auch großen Spaß. Als Souffleuse muss man sich ungeheuer konzentrieren und immer genau aufpassen, da man das Stück Wort für Wort verfolgen muss. Das tun meine Kollegen aber offenbar auch, denn ich komme so gut wie nie zum Einsatz", lächelt Sandra Krüger und lobt das tolle 'Arbeitsklima".

"Ich mag am liebsten die lustigen Rollen"
"Es gefällt mir hier sehr, der lockere Umgang untereinander ist einfach Klasse." Als Inspizientin sei sie verantwortlich für das richtige Geräusch an der richtigen Stelle. "Ob es nun Musik ist, das Einspielen von Geräuschen oder Telefon- und Haustürklingeln, für so etwas ist der Inspizient zuständig. Auch für das Auf- und Zuziehen des Vorhangs gibt er die Kommandos." Momentan konzentriere sie sich voll auf ihren nächsten Einsatz, der für Sandra im April beim neuen Stück "Spektakel in 't Huus" sein wird. "Dort werde ich in die Rolle eines Lehrmädchens verkörpern."

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Sandra Krüger als Transportarbeiter in "To´n Düwel mit´n Sex" (06/07)

Sandra Krüger als Elf Brennneddel (2. v.r.) mit den anderen Elfen (v.l.) Löwenzahn (Yannick Marscher), Sempsamen (Fehmke Seibert), Motte (Julia Hinrichs), Spinnweb (Sontka Zomerland), Arftenblööt (Fenja Strowik) und Puck (Arnold Preuß)

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Sandra Krüger als Köksch in "Dat Kuppelwief" zum 75. Geburtstag der Bühne

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Sandra Krüger als "Steve" in "De wilden Höhner" 2007/08

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Sandra Krüger als neugierige Wachtmeisterin Dorn in "Dat kann jedeen passeern" (08/09)

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Sandra Krüger als Ente Sokarates mit Rune Opitz als kleiner Hahn in "Wi rockt op platt" - Spielzeit 2009/2010

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Sandra als um "Hölp" singendes Schwein in "Wi rockt op platt" - Spielzeit 2009/2010

Theater am Meer zu Hause angekommen

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG Optimismus für die Spielzeit 2010/11 – Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder

Die erste Jahreshauptversammlung im neuen Domizil des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am gestrigen Montag (21.6.) war zum einen von der Freude darüber geprägt, endlich in der eigenen Spielstätte angekommen zu sein und zum anderen vom Optimismus für die neue Spielzeit, der sich in den Wochen nach der offiziellen Eröffnung Anfang Mai 2010 breitgemacht hat.

So waren dann auch die Begrüßungsworte der Bühnenleitung, Marion Zomerland und Arnold Preuß, Dankesworte an die versammelten zahlreichen Mitglieder dafür, dass sie in den letzten Wochen und Monaten jeder an unterschiedlicher Stelle die Her- und Einrichtung des neuen Hauses bewerkstelligt haben und vor allem, dass in den letzten Wochen die Auszüge des Fundus aus dem Stadttheater und aus der Werkstatt in der Viktoriastraße komplett bewerkstelligt wurde, so dass jetzt das Theater am Meer im neuen Zuhause endlich angekommen ist.

Arnold Preuß, der die Versammlung leitete, wies darauf hin, dass das Theater nun ein kleines Privattheater sei, das von dem Einsatz der ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder getragen werden müsse, denn nicht nur der Spielbetrieb, sondern auch die Hausdienste seien jetzt Bestandteil des Vereinslebens. Angesichts der in den Wochen nach der offiziellen Eröffnung gezeichneten neuen Abonnements von fast 130 Menschen, die noch nie vorher zum Niederdeutschen Theater in Wilhelmshaven eine Verbindung hatten, sehe er in der kommenden Spielzeit 2010/11 alle Chancen, dass das von allen Seiten gelobte neue Theater in Wilhelmshaven zu einem kulturellen Kleinod der Jadestadt werde. Marion Zomerland unterstrich bei der Vorstellung des neuen Spielplanes, dass auch die bisherigen Abonnenten sich schriftlich und mündlich überaus positiv zu den Umzugsplänen geäußert hätten und es eine deutliche Steigerung der Gesamtabonnentenzahl gegeben habe, so dass damit die finanzielle Basis des Theaters am Meer gesichert sei.

Der Spielplan 2010/11 zeichne sich durch eine Mischung junger frischer Komödien aus, die mit einem bewährten Klassiker und einer musikalischen Produktion angereichert wurde. So startet das Theater am Meer am 11. September 2010 mit der Farce „Lögen hebbt junge Been“ in der Regie von Marion Zomerland in die neue Spielzeit. Es folgt am 6. November 2010 die Fortsetzung des Bauernhofrockmusicals „Wi rockt op platt“ mit der Episode twee in der Regie von Arnold Preuß. Die musikalischen Arrangements der vielen Welthits auf platt stammen von Nicolas C. Ducci. Ein Wiedersehen mit einem bewährten Wroost-Klassiker gibt es am 22. Januar 2011 mit Marion Zomerlands Inszenierung von „Mien Mann, de fohrt to See“. Den Abschluss der Spielzeit bildet eine romantische Komödie mit dem Titel „De besten Daag in mien Läven“. Dieses Stück wird am 19. März 2011 in der Regie von Ulf Goerges aufgeführt, der sich als Berufsregisseur erstmals in Wilhelmshaven vorstellen wird. Der Spielplan 2010/11 wird vervollständigt von einem Stück der Theaterschule, dessen Titel im Laufe der Spielzeit bekanntgegeben wird und den mobilen Produktion des Theaters wie die Programmvariationen der Sketchgruppe und die verschiedenen Liederprogramme, die für die unterschiedlichsten Anlässe gebucht werden können.

Neben den üblichen Regularien einer Jahreshauptversammlung wurden auch die Vorstandmitglieder Sandra Krüger und Horst Jönck (beide als Beisitzer) sowie Klaus Aden (Schatzmeister) einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Ebenso einstimmig wurde Meike Zomerland als Rechnungsprüferin bestellt. Marc Gelhart, der sich beruflich nach Weyhe orientiert hat, wurde mit großem Dank der Mitglieder als stellvertretender Vorsitzender verabschiedet. Er wird der Bühne jedoch in bestimmten Marketingbereichen erhalten bleiben.

Marion Zomerland mit der Ehrennadel des Bühnenbundes geehrt

Breiten Raum nahm abschließend die Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder ein, bei der Arnold Preuß mit einer individuellen Laudatio das Wirken der einzelnen Mitglieder herausstellte. Für eine 10jährige Mitgliedschaft wurden Nicolas C. Ducci, André Gelhart, Marianne Karstens, Günter Michaels, Horst Qualmann, Claudia Schröder, Heidi Strowik und Christine Wessolleck geehrt. Auf eine 20jährige Vereinszugehörigkeit konnten Rolf-Peter Lauxtermann und Günter Newerla blicken, während Ralf-Rüdiger Bayer und Berta Brinkhoff dem Verein 25 Jahre angehören.

Eine besondere Ehrung wurde Bühnenleiterin Marion Zomerland zu teil, die Arnold Preuß in seiner Eigenschaft als Präsident des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen vornahm. Er würdigte ihr Schaffen als Spielerin, Regisseurin, Leiterin der Theaterschule sowie der Bühne und stellte insbesondere ihre Verdienste bei der Schaffung der neuen Spielstätte und der Steigerung des künstlerischen Niveaus und der Förderung des Jugendtheaters heraus. Sie erhielt die Ehrennadel mit Silberkranz sowie die Ehrenurkunde für ihr 25jähriges aktives Schaffen für den Erhalt der niederdeutschen Sprache.

Als neue Mitglieder wurden aufgenommen: Inge Gelhart, Heinz Hillers, Hanna Jörg, Marion Knodt, Gabriele Poloczek, Iris Watty, Wolfgang Watty, Frauke Weißer sowie für die Theaterschule Fabio Ferrara, Emilia Hoppe, Niels Jantschalek und Jonas Krukenberg.

Wilhelmshavener Zeitung vom 29. Juni 2010

Theater am Meer zu Hause angekommen

VERSAMMLUNG Dank und Optimismus — 130 neue Abonnenten — Neuer Spielplan

Es war die erste Jahreshauptversammlung im eigenen Haus. Das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven schaut voller Zuversicht in die Zukunft.

WILHELMSHAVEN/LR - Die erste Jahreshauptversammlung im neuen Domizil des Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven war zum einen von der Freude darüber geprägt, endlich in der eigenen Spielstätte angekommen zu sein und zum anderen vom Optimismus für die neue Spielzeit, der sich in den Wochen nach der offiziellen Eröffnung Anfang Mai breitgemacht hat.

So waren dann auch die Begrüßungsworte der Bühnenleitung, Marion Zomerland und Arnold Preuß, Dankesworte an die versammelten zahlreichen Mitglieder dafür, dass sie in den letzten Wochen und Monaten jeder an unterschiedlicher Stelle die Her- und Einrichtung des neuen Hauses bewerkstelligt haben und vor allem, dass in den letzten Wochen die Auszüge des Fundus' aus dem Stadttheater und aus der Werkstatt in der Viktoriastraße komplett bewerkstelligt wurde, so dass jetzt das Theater am Meer im neuen Zuhause endlich angekommen ist.

Arnold Preuß, der die Versammlung leitete, wies darauf hin, dass das Theater nun einkleines Privattheater sei, das von dem Einsatz der ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder getragen werden müsse. Denn nicht nur der Spielbetrieb, sondern auch die Hausdienste seien jetzt Bestandteil des Vereinslebens. Angesichts der in den Wochen nach der offiziellen Eröffnung gezeichneten neuen Abonnements von fast 130 Menschen,die noch nie vorher zum Niederdeutschen Theater in Wilhelmshaven eine Verbindung hatten, sehe er in der kommenden Spielzeit 2010/11 alle Chancen, dass das von allen Seiten gelobte neue Theater in Wilhelmshaven zu einem kulturellen Kleinod der Jadestadt werde.

Marion Zomerland unterstrich bei der Vorstellung des neuen Spielplanes, dass auch die bisherigen Abonnenten sich schriftlich und mündlich überaus positiv zu den Umzugsplänen geäußert hätten und es eine deutliche Steigerung der Gesamtabonnenten- zahl gegeben habe, so dass damit die finanzielle Basis des Theaters am Meer gesichert sei. Der Spielplan 2010/11 zeichne sich durch eine Mischung junger frischer Komödien aus, die mit einem bewährten Klassiker und einer musikalischen Produktion angereichert wurde. So startet das Theater am Meer am 11. September mit der Farce „Lögen hebbt junge Been" in die neue Spielzeit. Es folgt am 6. November die Fortsetzung des Bauernhofrockmusicals „Wi rockt op platt" mit der Episode twee. Ein Wiederse hen mit einem bewährten Wroost-Klassiker gibt es am 22. Januar in „Mien Mann, de fohrt to See". Den Abschluss der Spielzeit bildet eine romantische Komödie mit dem Titel „De besten Daag in mien Läven". Dieses Stück wird am 19. März in der Regie von Ulf Goerges aufgeführt, der sich als Berufsregisseur erstmals in Wilhelmshaven vorstellen wird. Der Spielplan wird vervollständigt von einem Stück der Theaterschule und den mobilen Produktionen des Theaters wie Sketchgruppe und Liederprogramme.

Neben den Regularien einer Jahreshauptversammlung wurden auch die Vorstandsmitglieder Sandra Krüger und Horst Jönck (beide als Beisitzer) sowie Klaus Aden (Schatzmeister) einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Ebenso einstimmig wurde Meike Zomerland als Rechnungsprüferin bestellt. Marc Gel- hart, der sich beruflich nach Weyhe orientiert hat, wurde mit großem Dank der Mitglieder als stellvertretender Vorsitzender verabschiedet. Er wird der Bühne jedoch in bestimmten Marketingbereichen erhalten bleiben.

EHRENNADEL FÜR MARION ZOMERLAND

Ehrungen standen auf dem Programm der Jahreshauptversammlung des Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Geehrt wurden langjährige und verdiente Mitglieder:

10 Jahre: Nicolas C. Ducci, André Gelhart, Marianne Karstens, Günter Michaels, Horst Qualmann, Claudia Schröder, Heidi Strowik und Christine Wessoleck.

20 Jahre: Rolf-Peter Lauxtermann und Günter Newerla.

25 Jahre: Ralf-Rüdiger Bayer und Berta Brinkhoff.

Bühnenleiterin Marion Zomerland erhielt die Ehrennadel mit Silberkranz sowie die Ehrenurkunde des Niederdeutschen Bühnenbundes für ihre 25-jähriges aktives Schaffen als Spielerin, Regisseurin, Leiterin der Theaterschule sowie der Bühne für den Erhalt der niederdeut-schen Sprache.

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Sandra Krüger als fliegende Gans in "Wi rockt op platt - Episode twee" (10/11)

Sandra Krüger (2.v.l.) als Polizistin in "Lüttstadtrevier" (Spielzeit 2011/12) (mit v.l. Christel Dörnath, Claudia Ducci, Yannik Marschner, Janina Icken und Marion Zomerland

Harald Schmidt und Sandra Krüger (als Helene Wiese) in "Mudder is de Beste" (11/12)

Sandra Krüger (re.) als Sophie Stratmann in "Champagner to´n Fröhstück" (12/13) mit Roswitha Wunderlich.

 

THEATER AM MEER weiterhin auf Erfolgskurs

Freude über Willy-Beutz-Schauspielpreis - Horst Jönck Ehrenmitglied

Am vergangenen Mittwoch konnte das Leitungsduo des ‚Theater am Meer‘ – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, Marion Zomerland und Arnold Preuß, den Mitgliedern auf der gutbesuchten Jahreshauptversammlung eine ausgezeichnete Bilanz der Spielzeit 2013/14 vorstellen. Die vierte Spielzeit ist mit rd. 6.900 Besuchern die zweitbeste seit Umzug in das eigene Domizil in der Kieler Straße.

Ehrungen für 10-jährige Mitgliedschaft für (v.l. erste Reihe) Sontka Zomerland, Sandra Krüger, Fenja Strowik, Yannik Marschner, (2. Reihe) Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs durch die Bühnenleitung Marion Zomerland, Arnold Preuß (FOTO: TaM, H. Zomerland)

„Die um 12,2 % gestiegene Abonnentenzahl von rd. 900 belegt die weiter anhaltende Erfolgsgeschichte unseres kleinen Zimmertheaters“, erklärte Bühnenleiter Arnold Preuß. „Eine Platzauslastung von rd. 96 % sichert unserem semiprofessionellen Privattheater nicht nur die finanzielle Basis, sondern unterstreicht auch, dass wir mit dem Programm-Mix aus unterhaltenden und anspruchsvollen Stücken auf dem richtigen Weg sind“, ergänzt Bühnenleiterin Marion Zomerland.

Erstmals Willy-Beutz-Schauspielpreis gewonnen
Beide Theaterschaffenden heben hervor, dass der erstmalige Gewinn des Willy-Beutz-Schauspielpreises mit der Inszenierung „Tööv, dat dat düster is“ eines der größten Erfolge in der 82 jähigen Vereinsgeschichte des Theaters sei. Neben dem großen Engagement des am preisgekrönten Stück beteiligten Ensembles, müsse hier auch der Einsatz der gesamten Mitgliederschar berücksichtigt werden, den alle Mitglieder des Theaters hätten in der vergangenen Spielzeit mit höchstem persönlichen Einsatz den Spielbetrieb in allen Gewerken erfolgreich geprägt. „Darum“, so Zomerland und Preuß, „gratulieren wir nicht nur den Preisträgern von Herzen, sondern allen Mitgliedern des Theaters, denn ohne die Gemeinschaft aller, wäre es nicht zu diesem Gesamtergebnis der Spielzeit 2013/14 gekommen“.

Horst Jönck wird Ehrenmitglied des Theaters
Für ihren jeweils herausragenden Einsatz in der abgelaufenen Spielzeit wurden die Bühnenmitglieder Helga Lauermann, Heidi Strowik, Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs und Harald Schmidt mit einem besonderen Präsent bedacht. Sie waren an allen Produktionen der Spielzeit beteiligt und haben sich damit weit über das normale Maß an ehrenamtlicher Tätigkeit für das Haus eingesetzt. Die Glückwünsche für eine 10-jährige aktive Mitgliedschaft erhielten Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Sandra Krüger, Yannik Marschner, Fenja Strowik und Sontka Zomerland in Form eines Bullauges und einer kleinen Laudatio über ihr bisheriges Bühnenschaffen.

Für seinen langjährigen unermüdlichen Einsatz als Ensemblemitglied vor allem aber auch als langjähriges Vorstandsmitglied in verschieden Positionen wurde Horst Jönck zum Ehrenmitglied des ‚Theater am Meer‘ ernannt. Die anwesenden Bühnenmitglieder erhoben sich von den Plätzen und dankten ihm stehend mit langanhaltendem Applaus für sein fast 50-jähriges beispielloses Wirken für das Niederdeutsche Theater.

Horst Jönck (Mitte) mit Marion Zomerland und Arnold Preuß wurde einstimmig zum Ehrenmitglied der Bühne ernannt. (FOTO: TaM, H. Zomerland)

Einstimmige Wahlergebnisse
Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurde Schatzmeister Wolfgang Watty, dem eine ausgezeichnete Buchführung von den Rechnungsprüfern attestiert wurde, einstimmig für weitere zwei Jahre gewählt. Ebenso einstimmig in ihren Ämtern wurden Sandra Krüger (Beisitzerin Theaterschule) und Marco Norden (Technischer Leiter) wiedergewählt. Als neuer Rechnungsprüfer wurde neben Heinz Zomerland Thorsten Koennecke für zwei Jahre bestimmt.

Sandra Krüger als Gerda in "Swieg still, Jung!" (14/15)  mit Joan Kröher als Manfred.

WILHELMSHAVEN, 19. Juni 2016

Theater am Meer steigert in abgelaufener Spielzeit erneut das Besucherergebnis

Vorstandswahlen mit einstimmigen Ergebnissen – Ehrung langjähriger Mitglieder

Geehrte und wiedergewählte Mitglieder des Theaters am Meer: (von links) Marco Norden (Technischer Leiter), Wolfgang Watty (Schatzmeister), Marion Zomerland (Bühnenleiterin), Melanie Schmidt (10 Jahre Mitglied), Arnold Preuß (Bühnenleiter), Sandra Krüger (Beisitzerin). Es fehlt Herta Tapken (40 Jahre).
(FOTO: TaM, H. Zomerland)

WILHELMSHAVEN - Die Theaterleitung des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven e.V. hat auf der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung eine sehr erfolgreiche Bilanz der abgelaufenen Spielzeit den Mitgliedern vorgestellt. Die vier Produktionen des Abendspielplanes einschließlich der Produktion der Theaterschule sahen insgesamt 7.432 Besucher und steigerten damit das Vorjahresergebnis um 2,1 %.

„Seit dem Wechsel in die eigene Spielstätte Kieler Straße 63 ist dies im sechsten Jahr in Folge eine Steigerung der Besucherzahlen“, so Bühnenleiter Arnold Preuß. „Dass das Theater am Meer eine besonders treue Fangemeinde hat, unterstreicht die Steigerung von 7,1 % bei den Abonnements, mit der wir im laufenden Jahr die Zahl von 1.000 überschreiten konnten“, erklärt Bühnenleiterin Marion Zomerland. Schatzmeister Wolfgang Watty konnte bestätigen, dass das Programm der abgelaufenen Spielzeit mit der moderaten Preisanpassung auf einer soliden Finanzierungsgrundlage basiere.

Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement ehrte die Versammlung Melanie Schmidt (10 Jahre Mitglied) und Herta Tapken (40 Jahre). Neue Mitglieder der Bühne wurden Svenja Eilers (in der Theaterschule)sowie Romina Flöhmer-Plohr, Siegfriede Hölker, Britta Pauli und Barbara Spengler. Die anstehenden Vorstandswahlen brachten einstimmige Wiederwahlen für Sandra Krüger (Beisitzerin), Marco Norden (Technischer Leiter) und Wolfgang Watty (Schatzmeister). Als neue Kassenprüferin wurde ebenfalls einstimmig Sontka Zomerland gewählt.

Bei der bühneneigenen Theaterschule gibt es neue Akzente: Nach dreijähriger professioneller Leitung durch die Theaterpädagogin und Schauspielerin Dzenet Hodza (Oldenburg) übernimmt Bühnenleiterin Marion Zomerland wieder die Leitung der jungen Talentschmiede. „Dies nicht nur, weil wir wieder mehr Wert auf die Vermittlung der plattdeutsche Sprache legen wollen, sondern weil wir die talentierten Nachwuchstalente möglichst frühzeitig auch für den Abendspielplan einsetzen wollen und da ist die Anbindung an die künstlerische Leitungsebene unserer Bühne durchaus sinnvoller“, erklärt Arnold Preuß den Wechsel.

Sandra Krüger als russische Krankenschwester Olga in "Hauptsaak gesund!" (2016/17)

Sandra Krüger als Frau Bollmann in "Keen Utkamen mit't Inkamen" (16/17)