Laat us Lögen vertellen

1. Wiederaufführung von 1987/1988

Laat us Lögen vertellen


(Vamos a contar mentiras, Laß uns Lügen erzählen)

Kriminalkomodie in zwei Akten von Alfonso Paso, Deutsch von Emanuela Rima

Niederdeutsch von Dietrich Klaasen

Regie und Bühne: Arnold Preuß

Premiere am 23. Januar 2016, Theater am Meer, Kieler Straße 63

Rechte: Ahn & Simrock, Bühnen- und Musikverlag, Hamburg

Inhalt

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht. Diese Weisheit wird für Hella zunehmend zum Problem. Sie ist als reiche Ehefrau vom Leben gelangweilt. Auch deshalb versucht Hella ihr Leben durch Lügen interessanter zu gestalten.

Vor allem ihr Mann Karl-August und sein bester Freund Lüder leiden unter den verbreiteten Unwahrheiten. Als Hella einen gutgemeinten Rat befolgt, verschwindet nicht nur ihr Schmuck, sondern ein Einbrecher betritt das Haus. Es passieren plötzlich unvorhergesehene Dinge. Aber nur sie selbst kann sich die Zusammenhänge erklären. Aufgrund der vorangegangenen Lügen findet Hella allerdings kein Gehör bei Karl-August und Lüder. Dadurch wird dem Chaos freien Lauf gelassen und es entsteht eine fesselnde Komik.

Ensemble auf der Bühne

Hella Canisius, eine phantasievolle Dame - Claudia Ducci
Karl-August Canisius, ihr leidgeprüfter Mann - Harald Schmidt
Lüder Grobeck, ein Freund - Heinz Zomerland
Lisa, ein Dienstmädchen - Selina Berke
Jan, ein Dieb - Michel Waskönig
Lüder Berhmann, sein als Pastor verkleideter Komplize - Joan Kröher
Frau von Hohenstein, eine Nachbarin Wilma Welte
Eine Frau, welche von der Polizei ist - Talke Wittig
zwei katholische Schwestern, welche in Wirklichkeit Gauner sind - Joan Kröher, Marco Norden

Ensemble hinter der Bühne

Bühnenbildbau - Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmaler - Thomas Marschner
Requisiten - Monika Eilers, Barbara Spengler
Maske - Ingrid Kothe
Kostümberatung - Helga Lauermann, Heidi Strowik
Beleuchtung - Marco Norden
Souffleuse - Edith Schlette
Inspizientin - Roswitha Wunderlich

PRESSEMELDUNGEN

NEUE RUNDSCHAU vom 17. Februar 2016

„Laat us Lögen verteilen”

Einige Karten gibt es noch für die Kriminalkomödie

Karl-August Canisius (Harald Schmidt, re) glaubt, das nun auch Lüder Grobeck (Heinz Zomerland) Lügengeschichten erzählt und schmeißt ihn kurzerhand aus der Wohnung. - Foto: TaM, Arnold Preuß

Die    Kriminalkomödie „Laat us Lögen verteilen" von Alfonso Paso läuft mit großer freudiger Anteilnahme des Publikums stets vor ausverkauftem Haus. Auch für die zwei zusätzlich angesetzten Vorstellungen am Freitag, dem 26. Februar, um 20 Uhr, und am Sonntag, dem 28. Februar, um 15.30 Uhr, sind die Karten nahezu weg. Wer also jetzt noch die turbulente Inszenierung sehen möchte, muss sich sputen.

In „Laat us Lögen verteilen" wollen das Antwaltsehepaar Hella und Karl-August Canisius in aller Ruhe mit ihrem Freund des Hauses, Lüder Grobeck Silvester feiern. Die kleine Familienfeier würde auch sicherlich sehr harmonisch ausfallen, wenn nicht Karl-August im Hause eine fremde Hose mit Hosenträgern von einem Unbekannten finden und er von seiner Schwiegermutter am Telefon als notorischer Fremdgänger beschimpft würde.

Er ahnt zwar schnell, dass das wieder eine von den kleinen Lügengeschichten ist, die seine Frau Hella sehr zu seinem Leidwesen immer wieder erfindet und ihn damit regelmäßig an den Rand des Wahnsinns treibt. Aber es ist ja Silvester und da möchte man in aller Ruhe gemütlich feiern. Doch wie es das Schicksal so will, es überschlagen sich die Ereignisse: Ein dreister Dieb schleicht sich mit Hilfe des Dienstmädchens in die Wohnung und zwingt Hella sämtlichen Schmuck und alle Wertsachen herauszugeben. Gerade als der Dieb wieder verschwinden will, kommen Karl-August und sein bester Freund Lüder in bester Partylaune von ihrer Einkaufstour in die Wohnung zurück, in der der Dieb nun gefangen ist. Natürlich versucht Hella Karl-August und Lüder die Wahrheit über die brenzlige Situation zu erzählen, aber der glaubt ihr nicht und hält es mit dem Sprichwort „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er gleich die Wahrheit spricht".

Was anfänglich wie ein gemütlicher Silvesterabend beginnt, entwickelt sich im Laufe der Zeit zu einer turbulenten und unterhaltsamen Boulevard-Komödie, die mit viel Wortwitz und prächtiger Situationskomik überzeugt.
Inszenierung: Arnold Preuß. Es spielen Selina Berke, Claudia Ducci, Wilma Weite, Joan Kröher, Marco Norden, Harald Schmidt, Michel Waskönig, Talke Wittig und Heinz Zomerland.
Karten gibt es im Theater am Meer, Kieler Straße 63 Telefon 04421/777749, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 16. Februaer 2016

Komödie: Noch zwei Vorstellungen

THEATER In „Laat us Lögen verteilen" geht es turbulent zu

Karl-August Canisius (Harald Schmidt, links) glaubt, dass nun auch Lüder Grobeck (Heinz Zomerland) Lügengeschichten erzählt.    FOTO: THEATER AM MEER/P

WILHELMSHAVEN/NO — Mit großem Erfolg läuft die Kriminalkomödie „Laat us Lögen verteilen" am Theater am Meer, Kieler Straße 63. Wer die turbulente Inszenierung noch sehen möchte, hat am Freitag, 26. Februar, um 20 Uhr, und Sonntag, 28. Februar, um 15.30 Uhr Gelegenheit dazu.

In dem plattdeutschen Stück wollen das Antwaltsehepaar Hella und Karl-August Canisius in aller Ruhe mit ihrem Freund des Hauses, Lüder Grobeck Silvester feiern. Die kleine Familienfeier würde auch sicherlich sehr harmonisch ausfallen, wenn Karl-August im Hause nicht eine fremde Hose mit Hosenträgern von einem Unbekannten finden würde und er seinerseits von seiner Schwiegermutter am Telefon als notorischer Fremdgänger beschimpft würde.

Er ahnt zwar schnell, dass das wieder eine von den kleinen Lügengeschichten ist, die seine Frau Hella immer wieder erfindet, aber es ist ja Silvester und da möchte man in aller Ruhe gemütlich feiern. Doch wie es das Schicksal so will, es überschlagen sich die Ereignisse.
Informationen und Kartenvorverkauf unter Tel. 77 77 49.

WILHELMSHAVEN, 13. Februar 2016

Endspurt für die „Lögengeschichten"'

Theater am Meer mit „Laat us Lögen vertellen" erfolgreich

Karl-August Canisius (Harald Schmidt) glaubt, das nun auch Lüder Grobeck (Heinz Zomerland, re.) Lügengeschichten erzählt und schmeißt ihn kurzerhand aus der Wohnung - Foto: TaM, Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN – Die Kriminalkomödie „Laat us Lögen vertellen“ von Alfonso Paso läuft mit großer freudiger Anteilnahme des Publikums stets vor ausverkauftem Haus. Auch für die zwei zusätzlich angesetzten Vorstellungen am Freitag, dem 26. Februar, um 20 Uhr, und am Sonntag, dem 28. Februar, um 15.30 Uhr, sind die Karten nahezu weg. Wer also jetzt noch die turbulente Inszenierung sehen möchte, muss sich sputen.

In „Laat us Lögen vertellen“ wollen das Antwaltsehepaar Hella und Karl-August Canisius in aller Ruhe mit ihrem Freund des Hauses, Lüder Grobeck Silvester feiern. Die kleine Familienfeier würde auch sicherlich sehr harmonischausfallen, wenn Karl-August im Hause eine fremde Hose mit Hosenträgern von einem Unbekannten finden würde und er seinerseits von seiner Schwiegermutter am Telefon als notorischer Fremdgänger beschimpft würde. Er ahnt zwar schnell, dass das wieder eine von den kleinen Lügengeschichten ist, die seine Frau Hella sehr zu seinem Leidwesen immer wieder erfindet und ihn damit regelmäßig an den Rand des Wahnsinns treibt. Aber es ist ja Silvester und da möchte man in aller Ruhe gemütlich feiern.

Doch wie es das Schicksal so will, es überschlagen sich die Ereignisse: Ein dreister Dieb schleicht sich mit Hilfe des Dienstmädchens in die Wohnung und zwingt Hella sämtlichen Schmuck und alle Wertsachen herauszugeben. Gerade als der Dieb wieder verschwinden will, kommen Karl-August und sein bester Freund Lüder in bester Partylaune von ihrer Einkaufstour in die Wohnung zurück, in der der Dieb nun gefangen ist. Natürlich versucht Hella Karl-August und Lüder die Wahrheit über die brenzlige Situation zu erzählen, aber der glaubt ihr nicht und hält es mit dem Sprichwort "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er gleich die Wahrheit spricht".

Was anfänglich wie ein gemütlicher Silvesterabend beginnt, entwickelt sich im Laufe der Zeit zu einer turbulenten und unterhaltsamen Boulevard-Komödie, die mit viel Wortwitz und prächtiger Situationskomik überzeugt.

Inszenierung und Bühne: Arnold Preuß
Es spielen Selina Berke, Claudia Ducci, Wilma Welte, Joan Kröher, Marco Norden, Harald Schmidt, Michel Waskönig, Talke Wittig und Heinz Zomerland.

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
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Theaterbüro geöffnet:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 4. 2. 2016

Zusatztermine für Komödie

WILHELMSHAVEN/TIN - Die Kriminalkomödie „Laat us Lögen verteilen" von Alfonso Paso ist mit großem Beifall vom Premierenpublikum aufgenommen worden. Die nachfolgenden Vorstellungen sind nahezu alle ausverkauft. Das Theater am Meer hat deswegen zwei Zusatzvorstellungen angesetzt: Am Freitag, 26. Februar, um 20 Uhr, und am Sonntag, 28. Februar, um 15.30 Uhr, besteht nun noch die Chance, das Stück anzuschauen.

„Laat us Lögen verteilen" lebt davon, dass Hella Canisius sich die Zeit damit vertreibt, immer wieder kleine Geschichten zu erfinden und diese mit dramatischen Zutaten fantasievoll auslebt, sehr zum Leidwesen ihres damit überforderten Mannes Karl-August, der durch die Lügenattacken seiner Frau regelmäßig an den Rand des Wahnsinns getrieben wird.

Wihelmshaven, 3. Februar 2016

NIEDERDEUTSCHE " Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht"

Zwei Zusatzvorstellungen für Kriminalkomödie "Laat us Lögen vertellen"

Lisa (Selina Berke, re) rät Hella (Claudia Ducci) davon ab, zur Silvesterfeier den teuren Schmuck anzulegen. - Foto: TaM, Olaf Preuschoff

WILHELMSHAVEN – Die Kriminalkomödie „Laat us Lögen vertellen“ von Erfolgsautor Alfonso Paso ist mit großem Beifall vom Premierenpublikum aufgenommen worden. Die fest terminierten nachfolgenden Vorstellungen sind nahezu alle restlos ausverkauft, so dass das Theater am Meer zwei Zusatzvorstellungen angesetzt hat: Am Freitag, dem 26. Februar, um 20 Uhr, und am Sonntag, dem 28. Februar, um 15.30 Uhr.

„Laat us Lögen vertellen“ lebt davon, dass Hella Canisius sich die Zeit damit vertreibt, immer wieder kleine Geschichten zu erfinden und diese mit dramatischen Zutaten phantasievoll auslebt, sehr zum Leidwesen ihres damit überforderten Mannes Karl-August, der durch die Lügenattacken seiner Frau regelmäßig an den Rand des Wahnsinns getrieben wird.

Am Silvesterabend überschlagen sich dann die Ereignisse: Ein dreister Dieb schleicht sich mit Hilfe des Dienstmädchens in die Wohnung und zwingt Hella sämtlichen Schmuck und alle Wertsachen herauszugeben. Gerade als der Dieb wieder verschwinden will, kommen Karl-August und sein bester Freund Lüder in bester Partylaune in die Wohnung zurück, in der der Dieb nun gefangen ist. Natürlich versucht Hella Karl-August und Lüder die Wahrheit über die brenzlige Situation zu erzählen, aber der glaubt ihr nicht und hält es mit dem Sprichwort "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er gleich die Wahrheit spricht".

Was anfänglich wie ein gemütlicher Silvesterabend beginnt, entwickelt sich im Laufe der Zeit zu einer turbulenten und unterhaltsamen Boulevard-Komödie, die mit viel Wortwitz und prächtiger Situationskomik überzeugt.

Inszenierung: Arnold Preuß. Es spielen Selina Berke, Claudia Ducci, Wilma Welte, Joan Kröher, Marco Norden, Harald Schmidt, Michel Waskönig, Talke Wittig und Heinz Zomerland.
Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63 Telefon 04421/777749
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Theaterbüro geöffnet:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 2. Februar 2016

Kirchengemeinde Bant lädt ein ins Theater am Meer

BANT/MM - Die evangelische Kirchengemeinde Bant lädt für Sonntag, 7. Februar, 15.30 Uhr, zur Sondervorstellung ins „Theater am Meer", Kieler Straße 63, ein. Die turbulente Komödie „Laat us Lögen verteilen" stammt vom spanischen Erfolgsautor Alfonso Paso und ist mit viel Kostüm- und Verkleidungsaufwand ein richtiger Einstieg in die fröhlichen Karnevalswochen. Hella Canisius hat ein kleines Problem, sie langweilt sich zu Hause in ihrer hübschen Villa unendlich. Ihr als Rechtsanwalt erfolgreicher Ehemann Karl-August hat viel zu wenig Zeit für sie. So vertreibt sie sich die Zeit damit, immer wieder kleine Geschichten zu erfinden und diese mit dramatischen Zutaten phantasievoll auszuleben. Karten gibt es im Vorverkauf im ev. Gemeindehaus Bant, Werftstraße. Alle Interessierten sind willkommen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 26. Januar 2016

Turbulenter Spaß mit tollem Ensemble

PLATTDEUTSCH Premiere von „Laat us Lögen verteilen" im Theater am Meer

Hella (Claudia Ducci) verspricht ihrem Mann Karl-August (Harald Schmidt, Mitte) und dessen
Freund Lüder Grobeck (Heinz Zomerland), nie wieder zu lügen.    FOTO: Olaf Preuschoff

VON WOLFGANG A. NIEMANN

WILHELMSHAVEN — Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, selbst wenn er die Wahrheit spricht. Diese Weisheit führt in der Kriminalkomödie „Laat us Lögen verteilen" zu einem Feuerwerk an Irrtümern, Verwechslungen und schlichtweg chaotischen Zuständen. Davon ließ sich das Premierenpublikum im "Theater am Meer" zu Begeisterungsstürmen hinreißen, denn Regisseur Arnold Preuß hatte sein Ensemble in diesem Stück von Alfonso Paso (Deutsch: Emanuela Rima) in der niederdeutschen Fassung von Dietrich Klaasen so richtig unter Strom gesetzt. Gleich zum Einstieg tischte Hella Canisius jedem - vom Dienstmädchen Lisa (als Debütantin Selina Berke) über Ehemann Kalli (Harald Schmidt) und dessen Freund Lüder (Heinz Zomerland) bis hinzu anderen am Telefon - eine Lüge nach der anderen auf.

Mit unbändigem Temperament wirbelte Claudia Ducci als diese geradezu krankhafte Märchenerzählerin über die Bühne, bis ihr der genervte Ehemann zum anstehenden Silvesterfest das hochheilige Versprechen abnahm, nie wieder zu lügen. Als sie nun auf absolute Wahrheit umschaltet, ist das auch nicht sonderlich angenehm und hat Folgen. Während nämlich die beiden Männer umständehalber Speisen für die Feier besorgen sollen, platzt Hella in eine kriminelle Szene.

Die naive Lisa hat heimlich den Gauner Jan (Michel Waskönig) in die Wohnung gelassen, um die reichlich vorhandenen Wertsachen zu klauen. Zur Tarnung als Raubüberfall schlägt der unbeherrschte Bursche jedoch offenbar zu hart zu und schon hat er eine Leiche zu entsorgen. Die kann er im letzten Moment unterm Sofa verstecken, als Hella ihm vor den Revolverlauf läuft.

Von Minute zu Minute steigern sich nun Situationskomik und Durcheinander, denn als die beiden Männer ziemlich duhn heimkehren, glaubt Hella keiner, dass es da tatsächlich einen Räuber in der Wohnung gibt, der sich im Schlafzimmer versteckt hat. Während sich Kalli mehr um die Vorbereitungen in der Küche kümmert, trinkt sich Lüder einen und wird schockiert, als da ein baumlanger Pfarrer (Joan Kröher) hereinplatzt. Keiner glaubt ihm jedoch und er wird richtig bockig. Nachdem Jan seinen Komplizen, den verkleideten Pfarrer, auch noch niederschlägt, kommt Hella als aufgeregte Rabbelschnute mit all dem Umdirigieren kaum noch nach. Drunter und drüber geht es mit der immer wieder verhinderten Leichenbeseitigung zu und zur endgültigen Chaotisierung tragen dann auch noch eine ungebeten erscheinende Nachbarin (Wilma Weite) und eine junge Polizistin (Talke Wittig) bei.

Wie sich das alles irgendwie oder auch gar nicht auflöst, sei hier nicht verraten. Die Besucher der weiteren Aufführungen jedenfalls können sich auf einen turbulenten Spaß mit einem bestens aufgelegten Ensemble und vielen spritzigen Dialogen freuen.

Die nächsten Vorstellungen: am Freitag, 29., und Sonntag, 31. Januar, jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag auch um 16.30 Uhr; Theater am Meer, Kieler Straße 63.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 25. Januar 2016

Wohin die Lügen einer gelangweilten Ehefrau führen

PREMIERE Theater am Meer bringt Komödie „Laat us Lögen verteilen" von Alfonso Paso auf die Bühne

Claudia Ducci als Hella treibt ihren Mann Karl- August (Harald Schmidt) mit Lügen in den Wahnsinn.

VON DIETMAR BÖKHAUS

WILHELMSHAVEN — Hella Canisius (Claudia Ducci). hat ein Problem. Ihr Ehemann Karl-August (Harald Schmidt), der als Rechtsanwalt arbeitet, hat zu wenig Zeit für sie. Und das ist der Ausgangspunkt der turbulenten Komödie „Laat us Lögen verteilen" von Alfonso Paso, die jetzt im Theater am Meer Premiere hatte.

Zum Inhalt: Der Ehefrau ist langweilig, und sie erfindet immer wieder kleine Geschichten, die sie mit dramatischen Zutaten fantasievoll auslebt. Damit treibt sie ihren Ehemann an den Rand des Wahnsinns. Eine Lüge folgt der nächsten. Als Karl-August mit ihr und seinem besten Freund, Lüder Grobeck (Heinz Zomerland), Silvester feiern will, überschlagen sich die Ereignisse. Anlass ist wieder in eine Lügengeschichte von Hella. Es reicht Karl-August. Er nimmt seiner Hella das Versprechen ab, nie mehr zu lügen, woran sie sich auch hält. Damit nimmt das Unheil seinen Lauf.

Der Dieb Jan (Michel Waskönig) schleicht sich mit Hilfe des Dienstmädchens Lisa (Selina Berke), dem er etwas zu sehr mit dem Revolver auf den Hinterkopf schlägt, in die Wohnung. Er zwingt Hella, ihm den Schmuck und die Wertsachen zu geben. Aber als der Dieb mit dem Schmuck und dem Dienstmädchen verschwinden will, erscheinen Karl-August und Lüder angeheitert in der Wohnung, in der Jan gefangen ist. Hella versucht, Karl-August und Lüder heimlich die Wahrheit zu vermitteln, was der Gatte aber für eine weitere Lügengeschichte hält. Hier trifft das Sprichwort „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er die Wahrheit spricht" zu und beschreibt die Misere, in der Hella steckt.

Spontaner Beifall brandete bei der Aufführung immer wieder auf. Herausragend spielt Heinz Zomerland, der
im Part des Lüder Grohbeck - dem Wahnsinn nahe - eine Rolle auslebt, die ihm auf den Leib geschneidert ist. Was aber die Arbeit der anderen Ensemblemitglieder nicht in den Schatten stellt. Ihre Premiere feierte Selina Berke als Dienstmädchen Lisa in dieser Abendvorstellung. Ohne Lampenfieber trug die junge Nachwuchsschauspielerin aus der theatereigenen Schule ihre Rolle dem Publikum vor. Gemeinsam mit den anderen Akteuren brachte sie das zweite Stück der Spielzeit 2015/2016 in die Erfolgsspur des Theaters am Meer in Wilhelmshaven.

In Szene gesetzt hatte das Stück Arnold Preuß. In weiteren Rollen sind Wilma Weite als Frau von Hohenstein, Joan Kröher (Lüder Behrmann, Katholische Schwester), Marco Norden (Katholische Schwester), Talke Wittig (Polizistin) zu sehen. Hinter der Bühne wirken Monika Eiters. Ingrid Kothe, Helga Lauermann, Edith Schlette, Barbara Spengler, Heidi Strowik, Roswitha Wunderlich, Wolfgang Buttjer Heinz Fuchs, Thomas Marschner und Marco Norden mit.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG/Events in der Region vom 21. Januar 2016

„Laut us Lögen verteilen” -  Premiere Kriminalkomödie

Eine Szene aus dem Stück : (v.l.) Selina Berke als Lisa und Michel Waskönig als Jan - Foto: TaM, A.Preuß

Die Kriminalkomödie „Laat us Lögen verteilen" von Erfolgsautor Alfonso Paso ist der richtige Einstieg in die fröhlichen Karnevalswochen. Das Stück lebt davon, dass die Protagonistin Hella Canisius sich die Zeit damit vertreibt, immer wieder kleine Geschichten zu erfinden und diese mit dramatischen Zutaten fantasievoll auslebt, sehr zum Leidwesen ihres damit überforderten Mannes Karl-August. Am Silvesterabend überschlagen sich die Ereignisse.

Ein dreister Dieb namens Jan schleicht sich mit Hilfe des Dienstmädchens Lisa, der er leider etwas zu sehr mit dem Revolver auf den Hinterkopf schlägt, in die Wohnung und zwingt Hella, ihm sämtlichen Schmuck und alle Wertsachen zu geben. Gerade als der Dieb samt Schmuck und Dienstmädchen verschwinden will, kommen Karl-August und sein bester Freund Lüder in bester Partylaune in die Wohnung zurück und Jan ist zunächst darin gefangen. Natürlich versucht Hella Karl-August und Lüder heimlich die Wahrheit über die brenzlige Situation zu vermitteln, aber Karl-August hält alles wieder für eine weitere Lügengeschichte.

NEUE RUNDSCHAU vom 20. Januar 2016

Laat us Lögen verteilen

Turbulente Kriminalkomödie feiert Samstag Premiere

Das turbulente neue Stück vom Theater am Meer ist mit viel Kostüm- und Verkleidungsaufwand ein richtiger Einstieg in die fröhlichen Karnevalswochen (v.l. Claudia Ducci, Michel Waskönig).    - Foto: TAM/A. Preuß

Mit der Kriminalkomödie „Laat us Lögen verteilen" beginnt für das Theater am Meer die zweite Hälfte der bisher erfolgreich verlaufenen Spielzeit 2015/2016. Das turbulente Stück stammt vom spanischen Erfolgsautor Alfonso Paso und ist mit viel Kostüm- und Verkleidungsaufwand ein richtiger Einstieg in die fröhlichen Karnevalswochen. Die Boulevard-Komödie hat in der niederdeutschen Übersetzung von Dietrich Klaasen am Sonnabend, dem 23. Januar, um 20 Uhr, Premiere im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63.

Hausregisseur und Bühnenleiter Arnold Preuß steht nach dem Erfolg von „Fro Pieper läävt gefährlich" zum zweiten Mal in der laufenden Saison am Regiepult. Das Stück stammt nicht nur ursprünglich aus dem Spanischen, es wird dem Zuschauer auch so einiges „spanisch" vorkommen, denn es wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Warum? Hella Canisius, hat ein kleines Problem, sie langweilt sich zu Hause in ihrer hübschen Villa unendlich. Ihr als Rechtsanwalt erfolgreicher Ehemann Karl-August hat viel zu wenig Zeit für sie und so vertreibt sie sich die Zeit damit, immer wieder kleine Geschichten zu erfinden und diese mit dramatischen Zutaten phantasievoll auszuleben. So reiht sich eine Lüge an die nächste und in den meistens Fällen bricht dann das ganze Lügen-Gebäude in sich zusammen und meistens steht ihr damit überforderter Ehemann Karl-August da als der Gelackmeierte. Hellas Lügengespinste treiben ihn regelmäßig an den Rand des Wahnsinns.

Als er mit ihr und seinem besten Freund, Lüder Grobeck, Sylvester feiern gehen will, überschlagen sich die Ereignisse, die ihren Ausgangspunkt wieder in einer Lügengeschichte von Hella haben. Nun reicht es ihm wirklich. Er nimmt ihr das Versprechen ab, nie mehr zu lügen, was sie dann auch tut. Aber genau damit nimmt das Unheil seinen Lauf. Ein dreister Dieb namens Jan schleicht sich mit Hilfe des Dienstmädchens, dem er leider etwas zu sehr mit dem Revolver auf den Hinterkopf schlägt, in die Wohnung und zwingt Hella ihm sämtlichen Schmuck und alle Wertsachen zu geben. Gerade als der Dieb samt Schmuck und Dienstmädchen verschwinden will, kommen Karl-August und Lüder etwas angeheitert in die Wohnung und Jan ist zunächst darin gefangen.

Natürlich versucht Hella Karl-August und Lüder heimlich die Wahrheit über die brenzlige Situation zu vermitteln, aber Karl-August hält alles für eine weitere Lügengeschichte und ruft den Psychiater zur Hilfe. Das Sprichwort „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er gleich die Wahrheit spricht", beschreibt exakt die Misere in der Hella steckt.

Was anfänglich wie ein gemütlicher Sylvesterabend beginnt, droht im heftigen Ehekrach zu enden. Die Geschehnisse auf der Bühne entwickeln sich aber im Laufe der Zeit zu einer turbulenten und unterhaltsamen Boulevard-Komödie, die mit viel Wortwitz und prächtiger Situationskomik überzeugt. Der Besucher hat ständig einen großen Wissensvorsprung vor den Agierenden auf der Bühne und genießt daher die zunehmenden Verwicklungen und Verstrickungen mit vergnüglicher Distanz.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 20. Januar 2016

Lügengeschichten sorgen für Ehekrach

KULTUR Premiere einer Kriminalkomödie im Theater am Meer

Hella (Claudia Ducci) versucht verzweifelt Lüder Grobeck (Heinz Zomerland) davon zu überzeugen, dass sie dieses Mal wirklich keine Lügengeschichten erzählt.    FOTO:TAM/PREUSS

WILHELMSHAVEN/MH — Mit dem Stück „Laat us Lögen verteilen" beginnt für das niederdeutsche Theater am Meer an der Kieler Straße 63 am Sonnabend, 23. Januar, die zweite Hälfte der Spielzeit. Das Stück stammt vom spanischen Autor Alfonso Paso und ist mit viel Kostüm- und Verkleidungsaufwand verbunden. Um 20 Uhr feiert die Komödie in der niederdeutschen Übersetzung von Dietrich Klaasen Premiere. Hausregisseur und Bühnenleiter Arnold Preuß ist nach „Fro Pieper läävt gefährlich" das zweite Mal in der laufenden Saison am Regiepult.

In der Komödie wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Hella Canisius (gespielt von Claudia Ducci) langweilt sich zu Hause unendlich. Ihr Ehemann Karl-August (Harald Schmidt), Rechtsanwalt, hat viel zu wenig Zeit für sie. Daher vertreibt sie sich die Zeit immer wieder damit, kleine Geschichten zu erfinden und diese auszuleben. Es reiht sich eine Lüge an die nächste. Ihren Mann treibt sie mit den Lügengespinsten regelmäßig an den Rand des Wahnsinns.

Als er mit ihr und seinem besten Freund, Lüder Grobeck, Silvester feiern gehen will, überschlagen sich die Ereignisse. Ausgangspunkt ist wieder eine Lügengeschichte von Hella. Karl-August reicht es. Er nimmt seiner Frau das Versprechen ab, nie mehr zu lügen, was sie dann auch tut. Aber genau damit nimmt das Unheil seinen Lauf. Ein dreister Dieb schleicht sich mit Hilfe des Dienstmädchens in die Wohnung und zwingt Hella, ihm sämtlichen Schmuck und alle Wertsachen zu geben. Zu dieser Zeit kommen Karl-August und Lüder etwas angeheitert in, die Wohnung. Hella will ihrem Liebsten den Vorfall wahrheitsgemäß schildern. Dieser hält das Ganze aber für eine neuerliche Lüge. Er schaltet den Psychiater ein. Was anfänglich wie ein gemütlicher Silvesterabend beginnt, droht im heftigen Ehekrach zu enden.

Das Theaterbüro in der Kieler Straße ist Montag, Mittwoch und Freitag von 10.30 bis 13 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr geöffnet.
@ Informationen und Karten gibt es unter Tel. 77 77 49 und unter www.theater-am-meer.de

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 14. Januar 2016

PREMIERE: Auf geht es in die zweite Hälfte der Spielzeit

Turbulente spanisch-plattdeutsche Kriminalkomödie von Alfonso Paso als Auftakt für die Karnevalswochen

Hella (Claudia Ducci) versucht verzweifelt Lüder Grobeck (Heinz Zomerland) davon zu überzeugen, dass sie dieses Mal wirklich keine Lügengeschichten erzählt. - Foto: TaM, Arnold Preuß

Wilhelmshaven. (nut/gmx) Mit der Kriminalkomödie „Laat us Lögen vertellen“ beginnt für das "Theater am Meer" die zweite Hälfte der bisher erfolgreich verlaufenen Spielzeit 2015/2016. Das turbulente Stück stammt vom spanischen Erfolgsautor Alfonso Paso und ist mit viel Kostüm- und Verkleidungsaufwand ein richtiger Einstieg in die fröhlichen Karnevalswochen.

Die Boulevard-Komödie hat in der niederdeutschen Übersetzung von Dietrich Klaasen am Sonnabend, dem 23. Januar 2016, um 20 Uhr, Premiere im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63. Hausregisseur und Bühnenleiter Arnold Preuß steht nach dem Erfolg von „Fro Pieper läävt gefährlich“ zum zweiten Mal in der laufenden Saison am Regiepult.

Das Stück stammt nicht nur ursprünglich aus dem Spanischen, es wird dem Zuschauer auch so einiges „spanisch“ vorkommen, denn es wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Warum? Hella Canisius, hat ein kleines Problem, sie langweilt sich zu Hause in ihrer hübschen Villa unendlich. Ihr als Rechtsanwalt erfolgreicher Ehemann Karl-August hat viel zu wenig Zeit für sie und so vertreibt sie sich die Zeit damit, immer wieder kleine Geschichten zu erfinden und diese mit dramatischen Zutaten phantasievoll auszuleben. So reiht sich eine Lüge an die nächste und in den meistens Fällen bricht dann das ganze Lügen-Gebäude in sich zusammen und meistens steht ihr damit überforderter Ehemann Karl-August da als der Gelackmeierte. Hellas Lügengespinste treiben ihn regelmäßig an den Rand des Wahnsinns.

Als er mit ihr und seinem besten Freund, Lüder Grobeck, Silvester feiern gehen will, überschlagen sich die Ereignisse, die ihren Ausgangspunkt wieder in einer Lügengeschichte von Hella haben. Nun reicht es ihm wirklich. Er nimmt ihr das Versprechen ab, nie mehr zu lügen, was sie dann auch tut. Aber genau damit nimmt das Unheil seinen Lauf.

Ein dreister Dieb namens Jan schleicht sich mit Hilfe des Dienstmädchens, dem er leider etwas zu sehr mit dem Revolver auf den Hinterkopf schlägt, in die Wohnung und zwingt Hella ihm sämtlichen Schmuck und alle Wertsachen zu geben. Gerade als der Dieb samt Schmuck und Dienstmädchen verschwinden will, kommen Karl-August und Lüder etwas angeheitert in die Wohnung und Jan ist zunächst darin gefangen. Natürlich versucht Hella Karl-August und Lüder heimlich die Wahrheit über die brenzlige Situation zu vermitteln, aber Karl-August hält alles für eine weitere Lügengeschichte und ruft den Psychiater zur Hilfe Das Sprichwort "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er gleich die Wahrheit spricht", beschreibt exakt die Misere in der Hella steckt.

Was anfänglich wie ein gemütlicher Silvesterabend beginnt, droht im heftigen Ehekrach zu enden. Die Geschehnisse auf der Bühne entwickeln sich aber im Laufe der Zeit zu einer turbulenten und unterhaltsamen Boulevard-Komödie, die mit viel Wortwitz und prächtiger Situationskomik überzeugt. Der Besucher hat ständig einen großen Wissensvorsprung vor den Agierenden auf der Bühne und genießt daher die zunehmenden Verwicklungen und Verstrickungen mit vergnüglicher Distanz.

Inszenierung und Bühnenbildentwurf: Arnold Preuß
Es spielen Selina Berke, Claudia Ducci, Wilma Welte, Joan Kröher, Marco Norden, Harald Schmidt, Michel Waskönig, Talke Wittig und Heinz Zomerland. Hinter der Bühne wirken mit Monika Eilers, Ingrid Kothe, Helga Lauermann, Edith Schlette, Barbara Spengler, Heidi Strowik, Roswitha Wunderlich, Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Thomas Marschner und Marco Norden.

WILHELMSHAVEN, 14. Januar 2016

FOTOALBUM "Laat us Lögen vertellen"

Hier die Szenenfotos aus dem ersten Durchlauf:

Hella (Claudia Ducci) schwört ihrem Mann Karl-August (Harald Schmidt) nie wieder Lügengeschichten zu erfinden.

Lüder (Heinz Zomerland) trinkt Whisky, der scheint ihm nicht zu bekommen. Ist das der gute oder der billige Fusel?

Lisa (Selina Berke) hat Jan (Michel Waskönig) in die Wohnung gelassen, er erklärt ihr seinen genialen Diebesplan.

Leider kommt die Hausherrin noch einmal zurück. Der Plan ist dahin. Nun heißt es improvisieren...

Auto kaputt, also wird Sylvester zu Hause gefeiert. Stimmungskanonen sind sie ja per se.

Wieseo sind diese Klamotten in der Wohnung. Wieder eine Lögengeschichte von Hella?

Karl-August telefoniert zur Sicherheit mit dem Psychiater Pappenheimer.

Welche Rolle spielt denn der Pastor (Joan Kröher), mit einer Pistole?

Jan hämmert seinem Komplizen Lüder den Plan in den Kopf.

Hella ist zunehmend nervös mit der Diebesbande im Haus - und Karl-August weiß von nichts...

Hella versucht Lüder einzuweihen, der versteht aber nur Bahnhof.

Jan muss sehen, wie er seinen Kumpel loswird, aber dauernd ist die Ausgangstür besetzt.

Bleibt also nur die "Spanische Wand" als vorübergehende Unterkunft.

Frau von Hohenstein (Wilma Welte) lässt es sich wie jedes Jahr nicht nehmen, ihren selbstgebackenen Klaben persönlich vorbeizubringen.

Dieser zärtliche Kuss zwischen den beiden Canisius-Eheleuten trügt, denn es droht eine völliges Chaos, wenn Karl-Augsut mitbekommt, was hier in der Wohnung so alles "rumläuft und rumliegt".

Selbst mit seinem "Fründ van lütt op an" bekommt Karl-August Streit. Er will endlich in Ruhe sein gebratenes Hähnchen verputzen.

Hella beruhigt Lüder, der dauern einen Paster in der Wohnung sieht.

Nun lernt er auch den Dieb Jan kennen, das ist fast zuviel für den sensiblen Hausfreund.

Nun soll auch noch das Mobliar umgestellt werden.

Und egalweg taucht Frau von Hohenstein auf.

Jan wird es langsam zu bunt, er will das Haus mit der Beute verlassen, aber immer kommt etwas dazwischen

Jetzt liegt der Familienschmuck auf noch auf dem Fußboden rum.

Eine Botin bringt die bestellte Handtasche..... oder?

Was machen die Pumps in der Wohnung, die sind nicht von Hella....

Und was sind das für zwei nette katholische Schwestern (v.l. Marco Norden und Joan Kröher)?

WILHELMSHAVEN, 14. Januar 2016

PREMIERE "Laat us Lögen vertellen" im Theater am Meer

Turbulente spanisch-plattdeutsche Kriminalkomödie von Alfonso Paso als Auftakt für die fröhlichen Karnevalswochen

 

Hella (Claudia Ducci) versucht verzweifelt Lüder Grobeck (Heinz Zomerland) davon zu überzeugen, dass sie dieses Mal wirklich keine Lügengeschichten erzählt. Er glaubt ihr nicht und so nimmt das fröhliche Chaos seinen Lauf... - Foto: TaM, Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN – Mit der Kriminalkomödie „Laat us Lögen vertellen“ beginnt für das Theater am Meer die zweite Hälfte der bisher erfolgreich verlaufenen Spielzeit 2015/2016. Das turbulente Stück stammt vom spanischen Erfolgsautor Alfonso Paso und ist mit viel Kostüm- und Verkleidungsaufwand ein richtiger Einstieg in die fröhlichen Karnevalswochen. Die Boulevard-Komödie hat in der niederdeutschen Übersetzung von Dietrich Klaasen am Sonnabend, dem 23. Januar 2016, um 20 Uhr, Premiere im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63. Hausregisseur und Bühnenleiter Arnold Preuß steht nach dem Erfolg von „Fro Pieper läävt gefährlich“ zum zweiten Mal in der laufenden Saison am Regiepult.

Das Stück stammt nicht nur ursprünglich aus dem Spanischen, es wird dem Zuschauer auch so einiges „spanisch“ vorkommen, denn es wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Warum? Hella Canisius, hat ein kleines Problem, sie langweilt sich zu Hause in ihrer hübschen Villa unendlich. Ihr als Rechtsanwalt erfolgreicher Ehemann Karl-August hat viel zu wenig Zeit für sie und so vertreibt sie sich die Zeit damit, immer wieder kleine Geschichten zu erfinden und diese mit dramatischen Zutaten phantasievoll auszuleben. So reiht sich eine Lüge an die nächste und in den meistens Fällen bricht dann das ganze Lügen-Gebäude in sich zusammen und meistens steht ihr damit überforderter Ehemann Karl-August da als der Gelackmeierte. Hellas Lügengespinste treiben ihn regelmäßig an den Rand des Wahnsinns.

Als er mit ihr und seinem besten Freund, Lüder Grobeck, Sylvester feiern gehen will, überschlagen sich die Ereignisse, die ihren Ausgangspunkt wieder in einer Lügengeschichte von Hella haben. Nun reicht es ihm wirklich. Er nimmt ihr das Versprechen ab, nie mehr zu lügen, was sie dann auch tut. Aber genau damit nimmt das Unheil seinen Lauf. Ein dreister Dieb namens Jan schleicht sich mit Hilfe des Dienstmädchens, dem er leider etwas zu sehr mit dem Revolver auf den Hinterkopf schlägt, in die Wohnung und zwingt Hella ihm sämtlichen Schmuck und alle Wertsachen zu geben. Gerade als der Dieb samt Schmuck und Dienstmädchen verschwinden will, kommen Karl-August und Lüder etwas angeheitert in die Wohnung und Jan ist zunächst darin gefangen. Natürlich versucht Hella Karl-August und Lüder heimlich die Wahrheit über die brenzlige Situation zu vermitteln, aber Karl-August hält alles für eine weitere Lügengeschichte und ruft den Psychiater zur Hilfe.

Das Sprichwort "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er gleich die Wahrheit spricht", beschreibt exakt die Misere in der Hella steckt. Was anfänglich wie ein gemütlicher Sylvesterabend beginnt, droht im heftigen Ehekrach zu enden. Die Geschehnisse auf der Bühne entwickeln sich aber im Laufe der Zeit zu einer turbulenten und unterhaltsamen Boulevard-Komödie, die mit viel Wortwitz und prächtiger Situationskomik überzeugt. Der Besucher hat ständig einen großen Wissensvorsprung vor den Agierenden auf der Bühne und genießt daher die zunehmenden Verwicklungen und Verstrickungen mit vergnüglicher Distanz.

Inszenierung und Bühnenbildentwurf: Arnold Preuß
Es spielen Selina Berke, Claudia Ducci, Wilma Welte, Joan Kröher, Marco Norden, Harald Schmidt, Michel Waskönig, Talke Wittig und Heinz Zomerland. Hinter der Bühne wirken mit Monika Eilers, Ingrid Kothe, Helga Lauermann, Edith Schlette, Barbara Spengler, Heidi Strowik, Roswitha Wunderlich, Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Thomas Marschner und Marco Norden.

Premiere: 23. Januar 2016, 20.00 Uhr Theater am Meer, Kieler Straße 63
Weitere Vorstellungen: (zu allen Vorstellungen auch freier Verkauf)
Freitag - 29.01.2016 - 20:00 Uhr - Abo A
Sonntag - 31.01.2016 - 15:30 Uhr - Abo N1
Sonntag - 31.01.2016 - 20:00 Uhr - Abo B
Samstag - 06.02.2016 - 20:00 Uhr - Abo D
Sonntag - 07.02.2016 - 15:30 Uhr - geschl. Vorstellung (Karten nur über Banter Kirche)
Sonntag - 07.02.2016 - 20:00 Uhr - Abo E
Samstag - 13.02.2016 - 20:00 Uhr - Abo F
Sonntag - 14.02.2016 - 15:30 Uhr - Abo N2
Sonntag - 14.02.2016 - 20:00 Uhr - Abo G
Mittwoch - 17.02.2016 - 20:00 Uhr - Abo C
Samstag - 20.02.2016 - 20:00 Uhr - Abo H
Sonntag - 21.02.2016 - 15:30 Uhr - Abo N3
Sonntag - 21.02.2016 - 20:00 Uhr - freier Verkauf

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63 Telefon 04421/777749
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Theaterbüro geöffnet:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland | 1/ 2016 vom 31. Dezember 2015

Theater | Premiere „Laat us Lögen vertellen"

LügenBARONE

Mit der turbulenten Kriminalkomödie „Laat us Lögen verteilen" beginnt für das „Theater am Meer" die zweite Hälfte der laufenden Spielzeit 2015/2016. Das Stück stammt vom spanischen Erfolgsautor Alfonso Paso. Auch in der Niederdeutschen Übersetzung von Dietrich Klaasen wird dem Zuschauer bei der Premiere am Sonnabend, 23. Januar, um 20 Uhr im Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 sowie bei den folgenden Vorstellungen so einiges „spanisch" vorkommen, denn es wird gelogen, dass sich die Balken biegen.

Bühnenleiter und Hausregisseur Arnold Preuß führt nach dem großen Erfolg von „Fro Pieper läävt gefährlich" zum zweiten Mal in der laufenden Spielzeit Regie. „Laat us Löven verteilen" hat er bereits in der Spielzeit 1992/93 mit Erfolg für das Niederdeutsche Theater Neuenburg inszeniert, während das Ehrenmitglied Horst Jönck das Stück 1987/88 für die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven (damals noch im Stadttheater) auf die Bühne brachte.

Worum geht es in „Laat us Lögen verteilen"? Hella, die Dame des Hauses Canisius hat ein kleines Problem, sie erzählt immer wieder kleine Geschichten und baut sie mit vielen dramatisch erfundenen Zutaten fantasievoll weiter aus. So reiht sich eine Lüge an die andere, und in den meistens Fällen bricht dann das ganze Lügengebäude in sich zusammen.

Damit treibt sie ihren Mann, den honorigen Rechtsanwalt Karl-August, regelmäßig an den Rand des Wahnsinns. Aber irgendwann wird es dem Gutmütigen zu viel und sie muss ihm das Versprechen geben, nie mehr zu lügen. Aber genau damit nimmt das Unheil seinen Lauf. Am Silvesterabend passiert etwas Unglaubliches, was zur Folge hat, dass ihr nicht geglaubt wird, obwohl sie dieses Mal tatsächlich die Wahrheit erzählt. Karl-August und sein treuer Freund Lüder halten alles für eine weitere Lügengeschichte von Hella.

Da erscheint einem das Sprichwort „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er gleich die Wahrheit spricht" in einem ganz anderen Licht. Es passiert ein „Mord" der eigentlich nicht passieren sollte, diesem folgt ein Zweiter. Oder ist das alles auch nur eine Lüge? Den Zuschauer erwartet eine turbulente und unterhaltsame Boulevard-Komödie. „Laat us Lögen verteilen" besticht zu gleichen Teilen durch Situationskomik und Wortwitz. Da der Zuschauer ständig einen Wissensvorsprung vor dem Ensemble auf der Bühne hat, genießt das Publikum die Verwicklungen und Verstrickungen auf der Bühne mit humoriger Distanz.

Weitere Vorstellungen im „Theater am Meer" im Januar:
Freitag, 29. Januar, 20 Uhr
Sonntag, 31. Januar, 15.30 und 20 Uhr

PRESSE-POOL NIEDERSACHSEN 18. Dezember 2015

THEATER AM MEER Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht!

Turbulenzen prägen spanisch-plattdeutsche Kriminalkomödie "Laat us Lögen vertellen"

Freuen sich auf eine gemütliche „lügenfreie“ Sylvesterfeier – (v. l.) Heinz Zomerland (als Lüder Grobeck), Claudia Ducci (Hella Canisius) und Harald Schmidt (als Karl-August Canisius)
- Foto: TaM, Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN – Mit der turbulenten Kriminalkomödie „Laat us Lögen vertellen“ beginnt für das Theater am Meer die zweite Hälfte der laufenden Spielzeit 2015/2016. Das Stück stammt vom spanischen Erfolgsautor Alfonso Paso. Auch in der Niederdeutschen Übersetzung von Dietrich Klaasen wird dem Zuschauer bei der Premiere am Sonnabend, dem 23. Januar 2016, um 20 Uhr, im Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 sowie bei den folgenden Vorstellungen so einiges „spanisch“ vorkommen, denn es wird gelogen, dass sich die Balken biegen.

Bühnenleiter und Hausregisseur Arnold Preuß führt nach dem großen Erfolg von „Fro Pieper läävt gefährlich“ zum zweiten Mal in der laufenden Spielzeit Regie. „Laat us Löven vertellen“ hat er bereits in der Spielzeit 1992/93 mit Erfolg für das Niederdeutsche Theater Neuenburg inszeniert, während das Ehrenmitglied Horst Jönck das Stück 1987/88 für die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven (damals noch im Stadttheater) auf die Bühne brachte.

Worum geht es in „Laat us Lögen vertellen“? Hella, die Dame des Hauses Canisius hat ein kleines Problem, sie erzählt immer wieder kleine Geschichten und baut sie mit vielen dramatisch erfundenen Zutaten phantasievoll weiter aus. So reiht sich eine Lüge an die andere und in den meistens Fällen bricht dann das ganze Lügen-Gebäude in sich zusammen. Damit treibt sie ihren Mann, den honorigen Rechtsanwalt Karl-August, regelmäßig an den Rand des Wahnsinns. Aber irgendwann wird es dem Gutmütigen zu viel und sie muss ihm das Versprechen geben, nie mehr zu lügen. Aber genau damit nimmt das Unheil seinen Lauf. Am Sylvesterabend passiert etwas Unglaubliches, was zur Folge hat, dass ihr nicht geglaubt wird, obwohl sie dieses Mal tatsächlich die Wahrheit erzählt. Karl-August und sein treuer Freund Lüder halten alles für eine weitere Lügengeschichte von Hella.

Da erscheint einem das Sprichwort "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er gleich die Wahrheit spricht" in einem ganz anderen Licht. Es passiert ein "Mord" der eigentlich nicht passieren sollte, diesem folgt ein Zweiter. Oder ist das alles auch nur eine Lüge? Den Zuschauer erwartet eine turbulente und unterhaltsame Boulevard-Komödie.

„Laat us Lögen vertellen“ besticht zu gleichen Teilen durch Situationskomik und Wortwitz. Da der Zuschauer ständig einen Wissensvorsprung vor dem Ensemble auf der Bühne hat, genießt das Publikum die Verwicklungen und Verstrickungen auf der Bühne mit humoriger Distanz.

Inszenierung und Bühnenbildentwurf: Arnold Preuß
Es spielen Selina Berke, Claudia Ducci, Wilma Welte, Ingo Heuer, Joan Kröher, Harald Schmidt, Michel Waskönig, Talke Wittig und Heinz Zomerland

Premiere: 23. Januar 2016, 20.00 Uhr
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Weitere Vorstellungen:
(zu allen Vorstellungen auch freier Verkauf)
Freitag - 29.01.2016 - 20:00 Uhr - Abo A
Sonntag - 31.01.2016 - 15:30 Uhr - Abo N1
Sonntag - 31.01.2016 - 20:00 Uhr - Abo B
Samstag - 06.02.2016 - 20:00 Uhr - Abo D
Sonntag - 07.02.2016 - 15:30 Uhr - geschl. Vorstellung (Karten nur über Banter Kirche)
Sonntag - 07.02.2016 - 20:00 Uhr - Abo E
Samstag - 13.02.2016 - 20:00 Uhr - Abo F
Sonntag - 14.02.2016 - 15:30 Uhr - Abo N2
Sonntag - 14.02.2016 - 20:00 Uhr - Abo G
Mittwoch - 17.02.2016 - 20:00 Uhr - Abo C
Samstag - 20.02.2016 - 20:00 Uhr - Abo H
Sonntag - 21.02.2016 - 15:30 Uhr - Abo N3
Sonntag - 21.02.2016 - 20:00 Uhr - freier Verkauf

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
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Theaterbüro geöffnet:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr