Wer hett Angst vör Virginia Woolf?

Premiere. Sonnabend, 19. Januar 2019.

erstmalige Aufführung im Theater am Meer.

Wer hett Angst vör Virginia Woolf?

(Who’s Afraid of Virginia Woolf...?)

Ein Stück von Edward Albee. Niederdeutsch Arnold Preuß.

Regie und Bühne: Ulf Goerges a.G.
Regieassistenz: Ulrike Schütze

Rechte: Fischerverlage, Frankfurt a.M.

Inhalt
Der Titel klingt heiter und wie eine bloße Variante des Kinderliedes ›Wer hat Angst vor dem bösen Wolf? Aber hinter dieser scheinbaren Harmlosigkeit verbirgt sich das Chaos menschlicher Beziehungen. Das Ehepaar Schorsch und Martha kommt angetrunken von einer Feier an der Hochschule nach Hause. Martha, deren Vater der Dekan der Hochschule ist, eröffnet ihrem Mann, dass sie noch Gäste erwartet - Nick und seine Ehefrau, die auf den Spitznamen „Putzi“ hört. Nick ist als neuer Dozent an der Hochschule auf der Party vorgestellt worden. Er ist jung, sportlich und sehr ehrgeizig. Seine Frau erscheint dagegen als naives Weibchen.

Vor ihren zunächst schockierten Gästen setzen Martha und Schorsch die Szenen eines seit Jahren andauernden Ehekrieges fort. Nick und seine Frau werden bald aus ihrer Zuschauerrolle gerissen und voll in den Konflikt der Gastgeber einbezogen. Sie müssen Stellung beziehen. Dabei wird das brüchige Fundament ihrer eigenen Beziehung immer deutlicher. Als Nick und Putzi schließlich aufbrechen, bleiben Martha und Schorsch ausgelaugt zurück - vielleicht besteht die Chance auf einen neuen Anfang.

Albee geht es um die Aufdeckung menschlicher Illusionen. Er zeichnet mit ebenso viel Wehmut wie Ironie, zugleich messerscharf und doch mitfühlend das Bild des Menschen, dem offenbar alles zum ›Glücklichsein‹ zur Verfügung steht und der doch nur um so hoffnungsloser allein ist.

Das Stück wird als großes leidenschaftliches Theater gefeiert: „Es hat die Leidensgröße eines griechischen Dramas, wildesten Humor und düsteren Glanz.“ Ein Meisterwerk! (Fischerverlag)

auf der Bühne mit

Marion Zomerland als Martha

Arnold Preuß als Schorsch

Sontka Zomerland als Putzi

Yannik Marschner als Nick

und hinter der Bühne
Ulrike Schütze (Regieassistenz, Souffleuse)
Marion Zomerland (Künstlerische Beratung)
Diana Westerholt (Inspizientin)
Barbara Spengler, Ingrid Bicke (Requisiten)
Lars Landes, Harald Schmidt (Beleuchtung)
Ingo Heuer (Hausdienst)
Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung)
Wolfang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbild)
Thomas Marschner (Bühnenmaler)

PRESSEMELDUNGEN

Wilhelmshavener Zeitung | 15. Januar 2019

Klassiker im kleinen Schauspielhaus

KULTUR Theater am Meer führt „Wer hett Angst vör Virginia Woolf?“ – Premiere am Samstag

Was kann passieren, wenn nach Mitternacht zwei Ehepaare aufeinandertreffen? Ein erfahrener Regisseur und Schauspielr wurde für das Stück verpflichtet.

Das Stück hat die Leidensgröße eines griechischen Dramas, Humor und düsteren Glanz. Im Bild: Marion Zomerland, Arnold Preuß (vorne), Sontka Zomerland, Yannik Marschner (hinten) – Foto: THEATER AM MEER

WILHELMSHAVEN/MM - Der große Klassiker der Moderne „Wer hett Angst för Virginia Woolf?“ von Edward Albee hat Premiere am Sonnabend, 19. Januar 2019, um 20 Uhr im Theater am Meer, im kleinen Schauspielhaus, Kieler Straße 63.

„Seit vielen Jahren spielt dieses Stück in unseren Spielplanüberlegungen immer wieder eine Rolle“, erklärt Theaterleiter Arnold Preuß, der auch für die Übertragung von „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ ins Niederdeutsche verantwortlich zeichnet.

„Für Marion Zomerland und mich war aber immer klar, dass viele Faktoren zusammenkommen mussten, um dieses besondere Stück bringen zu können. Ein wichtiger Punkt, es diese Spielzeit umzusetzen, war, dass unser Wunschregisseur Ulf Goerges verpflichtet werden konnte. Goerges ist als Regisseur und Schauspieler u.a. vom Theater Orlando (Rastede) und der Kulturetage (Oldenburg) her bekannt. Nur mit einem solch erfahrenen Profi konnten wir uns dem grandiosen Stück nähern“, sagt Preuß.

Das Theater am Meer sei dafür bekannt, seinem Publikum neben den überwiegend heiteren Stücken, regelmäßig auch besonders anspruchsvolle Schauspiele zu präsentieren. Dies belege nachdrücklich auch der zweimalige Gewinn des Willy-Beutz-Schauspielpreises in den Jahren 2014 und 2018. Das ambitionierte Amateurensemble lege Wert darauf, das gesamte Spektrum der möglichen Theatergenres abzubilden.

Worum geht es in „Wer hett Angst vör Virginia Woolf? Der Titel klingt heiter und wie eine bloße Variante des Kinderliedes „Wer hat Angst vor dem bösen Wolf?“, aber hinter dieser scheinbaren Harmlosigkeit verbirgt sich das Chaos menschlicher Beziehungen.

Was kann geschehen, wenn nach Mitternacht zwei Ehepaare aufeinander treffen - ein älteres auf ein jüngeres? Wie spielt man „Die Gästefalle“? Und welche Regeln kann Mann oder Frau in einem brutalen Ehekrieg verletzen? Martha und Schorsch - ihre Träume sind unerfüllt geblieben, ihre Illusionen haben sie verloren. Seit Jahren kleben sie an ihren Lebenslügen und führen einen permanenten Ehekrieg mit klaren Spielregeln: Den anderen kleiner machen als er sich selbst schon fühlt. Nach einem Hochschul-Empfang für die neuen Dozenten kommen sie um 2 Uhr nachts angetrunken nach Hause. Schorsch will zu Bett gehen, aber Martha erwartet noch Gäste. Nick und Putzi – er ist auf der Hochschulparty als neuer Dozent für Biologie vorgestellt worden. Sie sind bereit, sich den Spielregeln anzupassen. Zunächst Zaungäste eines ehelichen Schauturniers, werden sie bald aus ihrer Zuschauerrolle gerissen, voll in den Konflikt der Gastgeber einbezogen und müssen Stellung beziehen. Dabei wird das brüchige Fundament ihrer eigenen Beziehung immer deutlicher.

Dem mehrfach preisgekrönten Edward Albee (Tony Award, Pulitzer-Preis) geht es in seinem 1962 uraufgeführten Stück um die Aufdeckung menschlicher Illusionen. Er zeichnet mit ebenso viel Wehmut wie Ironie, zugleich messerscharf und doch mitfühlend das Bild des Menschen, dem offenbar alles zum „Glücklichsein“ zur Verfügung steht und der es doch nicht schafft, dieses „Glück“ zu begreifen.

Es stehen in der Inszenierung und dem Bühnenbild von Ulf Goerges auf der Bühne: Marion Zomerland als Martha, Arnold Preuß als Schorsch, Sontka Zomerland als Putzi und Yannik Marschner als Nick. Ferner wirken mit Ulrike Schütze (Regieassistenz, Souffleuse) Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau); Thomas Marschner (Bühnenmaler); Ingrid Bicke, Barbara Spengler, Helga Lauermann (Requisiten, Kostüme); Diana Westerholt (Inspizientin), Lars Landes (Beleuchtung); Ingo Heuer (Hausdienst)

Premiere ist am Samstag, 19. Januar, 20 Uhr, im Schauspielhaus, Kieler Straße 63. Die beiden nächsten Termine: Sonntag, 20. Januar, 15.30 Uhr, sowie am Freitag, 25. Januar , um 20 Uhr.

THEATER AM MEER | Pressemeldung 14. Januar 2019

„Wer hett Angst vör Virginia Woolf?“ – erstmals im Theater am Meer

PREMIERE Ulf Goerges inszeniert Edward Albees leidenschaftliches Theaterstück

‚Wer hett Angst för Virginia Woolf?‘ hat die Leidensgröße eines griechischen Dramas, wildesten Humor und düsteren Glanz. Mit Marion Zomerland, Arnold Preuß (vorne), Sontka Zomerland, Yannik Marschner (hinten) – Foto: THEATER AM MEER

Wilhelmshaven.     Der große Klassiker der Moderne „Wer hett Angst för Virginia Woolf?“ von Edward Albee hat Premiere am Sonnabend, 19. Januar 2019, um 20 Uhr im Theater am Meer, im kleinen Schauspielhaus, Kieler Straße 63. „Seit vielen Jahren spielt dieses Stück in unseren Spielplanüberlegungen immer wieder eine Rolle“, erklärt Theaterleiter Arnold Preuß, der auch für die Übertragung von „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ ins Niederdeutsche verantwortlich zeichnet. „Für Marion Zomerland und mich war aber immer klar, dass viele Faktoren zusammenkommen mussten, um dieses besondere Stück bringen zu können. Ein wichtiger Punkt, es diese Spielzeit umzusetzen, war, dass unser Wunschregisseur Ulf Goerges verpflichtet werden konnte. Goerges ist als Regisseur und Schauspieler u.a. vom Theater Orlando (Rastede) und der Kulturetage (Oldenburg) her bekannt. Nur mit einem solch erfahrenen Profi konnten wir uns dem grandiosen Stück nähern“, sagt Preuß.

Das Theater am Meer sei dafür bekannt, seinem Publikum neben den überwiegend heiteren Stücken, regelmäßig auch besonders anspruchsvolle Schauspiele zu präsentieren. Dies belege nachdrücklich auch der zweimalige Gewinn des Willy-Beutz-Schauspielpreises in den Jahren 2014 und 2018. Das ambitionierte Amateurensemble lege Wert darauf, das gesamte Spektrum der möglichen Theatergenres abzubilden.

Worum geht es in „Wer hett Angst vör Virginia Woolf?    
Der Titel klingt heiter und wie eine bloße Variante des Kinderliedes „Wer hat Angst vor dem bösen Wolf?“, aber hinter dieser scheinbaren Harmlosigkeit verbirgt sich das Chaos menschlicher Beziehungen.

Was kann geschehen, wenn nach Mitternacht zwei Ehepaare aufeinander treffen - Ein älteres auf ein jüngeres? Wie spielt man „Die Gästefalle“? Und welche Regeln kann Mann oder Frau in einem brutalen Ehekrieg verletzen? Martha und Schorsch - ihre Träume sind unerfüllt geblieben, ihre Illusionen haben sie verloren. Seit Jahren kleben sie an ihren Lebenslügen und führen einen permanenten Ehekrieg mit klaren Spielregeln: Den anderen kleiner machen als er sich selbst schon fühlt. Nach einem Hochschul-Empfang für die neuen Dozenten kommen sie um 2 Uhr nachts angetrunken nach Hause. Schorsch will zu Bett gehen, aber Martha erwartet noch Gäste.    

Nick und Putzi – er ist auf der Hochschulparty als neuer Dozent für Biologie vorgestellt worden. Sie sind bereit, sich den Spielregeln anzupassen. Zunächst Zaungäste eines ehelichen Schauturniers, werden sie bald aus ihrer Zuschauerrolle gerissen, voll in den Konflikt der Gastgeber einbezogen und müssen Stellung beziehen. Dabei wird das brüchige Fundament ihrer eigenen Beziehung immer deutlicher.

Dem mehrfach preisgekrönten Edward Albee (Tony Award, Pulitzer-Preis) geht es in seinem 1962 uraufgeführten Stück um die Aufdeckung menschlicher Illusionen. Er zeichnet mit ebenso viel Wehmut wie Ironie, zugleich messerscharf und doch mitfühlend das Bild des Menschen, dem offenbar alles zum „Glücklichsein“ zur Verfügung steht und der es doch nicht schafft, dieses „Glück“ zu begreifen. Das Stück wird auch heute noch als großes leidenschaftliches Theater gefeiert: „Es hat die Leidensgröße eines griechischen Dramas, wildesten Humor und düsteren Glanz.“ Ein Meisterwerk!

Es stehen in der Inszenierung und dem Bühnenbild von Ulf Goerges auf der Bühne: Marion Zomerland als Martha, Arnold Preuß als Schorsch, Sontka Zomerland als Putzi und Yannik Marschner als Nick.

Ferner wirken mit Ulrike Schütze (Regieassistenz, Souffleuse) Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau); Thomas Marschner (Bühnenmaler); Ingrid Bicke, Barbara Spengler, Helga Lauermann (Requisiten, Kostüme); Diana Westerholt (Inspizientin), Lars Landes (Beleuchtung); Ingo Heuer (Hausdienst)

Termine - Jeweils zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf -

Sonnabend, 19. Januar 2019, 20 Uhr - Abo P
Sonntag, 20. Januar 2019, 15:30 Uhr - Abo N 1
Freitag, 25. Januar 2019, 20 Uhr -  Abo A
Sonntag, 27. Januar 2019, 15:30 Uhr - Abo N 2         
Sonntag, 27. Januar 2019, 20 Uhr - Abo B
Sonnabend, 02. Februar 2019, 20 Uhr - Abo D
Sonntag, 03. Februar 2019, 15:30 Uhr - geschlossen Vorstellung für Banter Kirchengemeinde im TaM
Sonntag, 03. Februar 2019, 20 Uhr - Abo E
Sonnabend, 09. Februar 2019, 20 Uhr - Abo F
Sonntag, 10. Februar 2019, 15:30 Uhr - Abo N 3
Sonntag, 10. Februar 2019, 20 Uhr - Abo G
Mittwoch, 13. Februar 2019, 20 Uhr - Abo C
Sonnabend, 16. Februar 2019, 20 Uhr - Abo H
Sonntag, 17. Februar 2019, 15:30 Uhr - Abo N 4        
Sonntag, 17. Februar 2019, 20 Uhr - freier Verkauf
Freitag, 22. Februar 2019, 20 Uhr - Z 16 freier Verkauf - *
Sonnabend, 23. Februar 2019, 20 Uhr - Z 17 freier Verkauf - *
Sonntag, 24. Februar 2019, 15:30 Uhr – freier Verkauf 
Sonntag, 24. Februar 2019, 20 Uhr - Z 19 freier Verkauf - *
* = Termine noch nicht freigegeben.

Kartenvorverkauf:
Theaterbüro:               Theater am Meer, Kieler Straße 63
Öffnungszeiten:          Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr
Telefon:                       04421/777749
Mail:                            Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Online:                        http://www.theater-am-meer.de/die-karten-online

THEATER AM MEER | 02. Januar 2019

PREMIERE „Wer hett Angst vör Virginia Woolf?“ – erstmals auf Niederdeutsch im Theater am Meer

Gastregisseur Ulf Goerges inszeniert mit dem Ensemble des Theaters am Meer Edward Albees großes leidenschaftliches Theaterstück

Das Schauspiel-Ensemble von „Wer hett Angst vör Virginia Woolf?“:  Arnold Preuß, Sontka Zomerland, Yannik Marschner und Marion Zomerland (v.l.n.r.) – Foto: TaM, A. Preuß

THEATER AM MEER - Mit der Premiere des Klassikers der Moderne „Wer hett Angst för Virginia Woolf?“ von Edward Albee setzt das Theater am Meer am Sonnabend, dem 19. Januar 2919, um 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63, seine aktuelle Spielzeit fort.

„Seit vielen Jahren steht dieses Stück in unseren Spielplanplanungen ganz oben an“, erklärt Theaterleiter Arnold Preuß, der auch für die Übertragung ins Plattdeutsche verantwortlich zeichnet. „Es war für Marion Zomerland und mich klar, dass viele Faktoren zusammenkommen mussten, um dieses besondere Stück in unserem Spielplan aufzunehmen. Ein wichtiger Baustein war, dass unser Wunschregisseur verpflichtet werden konnte. Ulf Goerges ist als Regisseur und Schauspieler am Theater Orlando (Rastede) und in der Kulturetage (Oldenburg) eine bekannte Größe und nur mit einem solch ausgezeichneten Profi wollten wir das grandiose Stück angehen.“

Das Theater am Meer sei seit Jahren dafür bekannt, dass es seinem Publikum in den Spielplänen regelmäßig besonders anspruchsvolle Schauspiele präsentiere, die belegen, dass das Niederdeutsche Amateurensemble dafür steht, das gesamte Spektrum der  Theaterarbeit abzubilden. Dies belege nachdrücklich auch der zweimalige Gewinn des Willy-Beutz-Schauspielpreises in den Jahren 2014 und 2018.

Worum geht es in „Wer hett Angst vör Virginia Woolf?    
Der Titel klingt heiter und wie eine bloße Variante des Kinderliedes „Wer hat Angst vor dem bösen Wolf?“, aber hinter dieser scheinbaren Harmlosigkeit verbirgt sich das Chaos menschlicher Beziehungen.

Was kann geschehen, wenn nach Mitternacht zwei Ehepaare aufeinander treffen - Ein älteres auf ein jüngeres? Wie spielt man „Die Gästefalle“? Und welche Regeln kann Mann oder Frau in einem brutalen Ehekrieg verletzen? Martha und Schorsch - ihre Träume sind unerfüllt geblieben, ihre Illusionen haben sie verloren. Seit Jahren kleben sie an ihren Lebenslügen und führen einen permanenten Ehekrieg mit klaren Spielregeln: Den anderen kleiner machen als er sich selbst schon fühlt. Nach einem Hochschul-Empfang für die neuen Dozenten kommen sie um 2 Uhr nachts nach Hause. Schorsch will zu Bett gehen, aber Martha erwartet noch Gäste.     

Nick und Putzi – er ist auf der Hochschulparty als neuer Dozent vorgestellt worden. Sie sind bereit, sich den Spielregeln anzupassen. Zunächst Zaungäste eines ehelichen Schauturniers, werden sie bald aus ihrer Zuschauerrolle gerissen, voll in den Konflikt der Gastgeber einbezogen und müssen Stellung beziehen. Dabei wird das brüchige Fundament ihrer eigenen Beziehung immer deutlicher. Als Nick und Putzi schließlich aufbrechen, bleiben Martha und Schorsch ausgelaugt zurück. Nachdem alle Illusionen zerstört sind, besteht vielleicht die Chance auf einen neuen Anfang.        

Dem mehrfach preisgekrönten Edward Albee (Tony Award, Pulitzer-Preis) geht es in seinem 1962 uraufgeführten Stück um die Aufdeckung menschlicher Illusionen. Er zeichnet mit ebenso viel Wehmut wie Ironie, zugleich messerscharf und doch mitfühlend das Bild des Menschen, dem offenbar alles zum „Glücklichsein“ zur Verfügung steht und der es doch nicht schafft, dieses „Glück“ zu begreifen.

Das Stück wird als großes leidenschaftliches Theater gefeiert: „Es hat die Leidensgröße eines griechischen Dramas, wildesten Humor und düsteren Glanz.“ Ein Meisterwerk! „Virginia Woolf“ ist 1966 in Deutschland erstmals gezeigt worden und hat seitdem auf unzähligen Bühnen die Zuschauer in seinen Bann gezogen. Jetzt auch erstmals im Theater am Meer…  

Es stehen auf der Bühne: Marion Zomerland als Martha, Sontka Zomerland als Putzi, Yannik Marschner als Nick und Arnold Preuß als Schorsch.

Ferner wirken hinter der Bühne mit Ulf Goerges als Regisseur und für das Bühnenbildkonzept; Ulrike Schütze (Regieassistenz, Souffleuse) Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau); Thomas Marschner (Bühnenmaler); Ingrid Bicke, Barbara Spengler (Requisiten); Diana Westerholt (Inspizientin), Harald Schmidt, NN (Beleuchtung); Melina Seegardel (Maske); Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung); Ingo Heuer, Werner Dörnath (Hausdienst) und Marion Zomerland (künstlerische Beratung).

Termine - Jeweils zu allen Vorstellungen auch Karten im freien Verkauf -

Sonnabend, 19. Januar 2019, 20 Uhr - Abo P
Sonntag, 20. Januar 2019, 15:30 Uhr - Abo N 1
Freitag, 25. Januar 2019, 20 Uhr -  Abo A
Sonntag, 27. Januar 2019, 15:30 Uhr - Abo N 2         
Sonntag, 27. Januar 2019, 20 Uhr - Abo B
Sonnabend, 02. Februar 2019, 20 Uhr - Abo D
Sonntag, 03. Februar 2019, 15:30 Uhr - Vorstellung für die Banter Kirchengemeinde im Theater am Meer
Sonntag, 03. Februar 2019, 20 Uhr - Abo E
Sonnabend, 09. Februar 2019, 20 Uhr - Abo F
Sonntag, 10. Februar 2019, 15:30 Uhr - Abo N 3
Sonntag, 10. Februar 2019, 20 Uhr - Abo G
Mittwoch, 13. Februar 2019, 20 Uhr - Abo C
Sonnabend, 16. Februar 2019, 20 Uhr - Abo H
Sonntag, 17. Februar 2019, 15:30 Uhr - Abo N 4        
Sonntag, 17. Februar 2019, 20 Uhr - freier Verkauf
Freitag, 22. Februar 2019, 20 Uhr - Z 16 freier Verkauf - *
Sonnabend, 23. Februar 2019, 20 Uhr - Z 17 freier Verkauf - *
Sonntag, 24. Februar 2019, 15:30 Uhr - Z 18 freier Verkauf - *
Sonntag, 24. Februar 2019, 20 Uhr - Z 19 freier Verkauf - *
* = Termine noch nicht freigegeben.

 Kartenvorverkauf:
Theaterbüro:               Theater am Meer, Kieler Straße 63
Öffnungszeiten:          Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr
Telefon:                       04421/777749
Mail:                            Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Online:                        http://www.theater-am-meer.de/die-karten-online

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 1/2019

Rosenkrieg auf Platt

„Wer hett Angst Vör Virginia Woolf?" : Arnold Preuß, Sontka Zomerland, Yannik Marschner und Marion Zomerland

Mit der Premiere des Klassikers der Moderne „Wer hett Angst för Virginia Woolf?" von Edward Albee setzt das Theater am Meer am Sonnabend, 19. Januar, um 20 Uhr, im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63, seine aktuelle Spielzeit fort.

„Seit vielen Jahren steht dieses Stück in unseren Spielplanplanungen ganz oben an", erklärt Theaterleiter Arnold Preuß, der auch für die Übertragung ins Plattdeutsche verantwortlich zeichnet. „Es war für Marion Zomerland und mich klar, dass viele Faktoren zusammenkommen mussten, um dieses besondere Stück in unseren Spielplan aufzunehmen. Ein wichtiger Baustein war, dass unser Wunschregisseur verpflichtet werden konnte. Ulf Goerges ist als Regisseur und Schauspieler am Theater „Orlando" (Rastede) und in der „Kulturetage" (Oldenburg) eine bekannte Größe und nur mit einem solch ausgezeichneten Profi wollten wir das gandiose Stück angehen. "

Das Theater am Meer sei seit Jahren dafür bekannt, dass es seinem Publikum in den Spielplänen regelmäßig besonders anspruchsvolle Schauspiele präsentiere, die belegen, dass das Niederdeutsche Amateurensemble dafür steht, das gesamte Spektrum der Theaterarbeit abzubilden. Dies belege nachdrücklich auch der zweimalige Gewinn des Willy-Beutz-Schauspielpreises in den Jahren 2014 und 2018.

Worum geht es in „Wer hett Angst vör Virginia Woolf?
Der Titel klingt heiter und wie eine bloße Variante des Kinderliedes „Wer hat Angst vor dem bösen Wolf?", aber hinter dieser scheinbaren Harmlosigkeit verbirgt sich das Chaos menschlicher Beziehungen. Was kann geschehen, wenn nach Mitternacht zwei Ehepaare aufeinander treffen - Ein älteres auf ein jüngeres? Wie spielt man „Die Gästefalle"? Und welche Regeln kann Mann oder Frau in einem brutalen Ehekrieg verletzen? Martha und Schorsch - ihre Träume sind unerfüllt geblieben, ihre Illusionen haben sie verloren.

Dem mehrfach preisgekrönten Edward Albee (Tony Award, Pulitzer-Preis) geht es in seinem 1962 uraufgeführten Stück um die Aufdeckung menschlicher Illusionen. Er zeichnet mit ebenso viel Wehmut wie Ironie, zugleich messerscharf und doch mitfühlend das Bild des Menschen, dem offenbar alles zum „Glücklichsein" zur Verfügung steht und der es doch nicht schafft, dieses „Glück" zu begreifen.

TEXT / FOTO: TAM, A. PREUSS

Kurz & Knapp
Premiere: Samstag, 19. Januar, 20 Uhr -
Sonntag, 20. Januar, 15.30 Uhr
Freitag, 25. Januar , 20 Uhr
Sonntag, 27. Januar, 15:30 und 20 Uhr
Ort: Theater am Meer
@ www.theater-am-meer.de