Heidi Strowik

h-strowik2

Heidi Strowik als Lieschen Lange in "Dat Spöökhuus" - 2006/07

- Mitglied
seit 26. Mai 2000

- Ehrungen
am 21. Juni 2010 für 10-jährige Mitgliedschaft.

- Schauspielerin
Sie spielte u.a. eine Borsteinschwalbe in "In Luuv un Lee die Liebe" (99/00),
die Frieda Klasen in "De Bürgermeisterstohl" (00/01) und
die Geesche in "Koornblomen för den Smuuskater" (01/02)
die Margot in "Grode Freeheit Nr. 7" (02/03),
die Magd Greten in "Dat Schörengericht" (03/04),
die Erna Below in "Kiek mal wedder in" (04/05)
die Stationsschwester Walburga in "Hartklabastern" (05/06),
die Lieschen Lange in "Dat Spöökhuus" (06/07),
die Gundula Lindemann in "Ladykillers" (07/08),
die Briefträgerin und Stubendeern Kathi in "In´t Witte Rössl" (08/09),
die Kuh Berta in "Wi rockt op platt" (09/10);
die Tilda / Frau Buchfink in "Nix as Kuddelmuiddel" (09/10)
verschiedene Tier-Rollen in "Wi rockt op platt - Episode twee" (10/11),
die Malwine in "Mien Mann, de fohrt to See" (10/11),
die Eva Reps in "So en Slawiner" (11/12),
die Frau Boisen in "Champagner to´n Fröhstück" (12/13),
die Fro van Gutenbarg in "Dat Meer-Hotel" (12/13),
die Elvira Engel in "...un baven wahnen Engel" (13/14),
die Tante Anna in
"Swieg still, Jung!" (14/15),
die Pauline Wittkoreit in "Döör an Döör'nanner" (15/16),
die Frau Rebmann in
"Lifting oder ut oolt mookt jung!" (16/17),
die Emma 'Granma' Gruber in
"Toeerst kummt de Familie" (16/17) .

Heidi Strowik (rechts) als Magd Greten in "Dat Schörengericht" - Spielzeit 2003/04

Heidi Strowik (Mitte) als singendes Animiermädchen Margot  in "Grode Freeheit Nr. 7"

- Souffleuse
Sie soufflierte u.a. bei "´n schöne Bescherung" (99/00)
,
"Wat passeert dor an´n Balkon?" (08/09)

- Maskenbildnerin
Sie schminkte u.a. bei "Allens ut de Reeg" (00/01),
"De lüttje Wippsteert" (00/01)
,
"Geld in´n Büdel - miteens Getüdel" (01/02)
"Van nu an bün ik glücklich!" (01/02)
"Du büst bloots tweemal jung" (02/03)
"De golden Anker" (02/03),
"Ruten Teihn" (02/03)
"Misery" (03/04)
"Ünner´n Beerboom" (04/05)
"Feuerzangenbowle" (05/06),
"Herr Adrian hett Liefpien" (05/06),
"Sex na Stünnenplan" (2007/08),
"De wilden Höhner geevt Vossalarm" (07/08),
"En goote Partie" (09/10,
"Keerls döör un döör (09/10) - auch Garderobe/Ankleiderin -,
"Alleen in de Sauna" (10/11;
"Twee Mannslüüd un een Baby" (11/12),
"Mudder is de Beste" (11/12),
"De besten Daag in mien Läven" (12/13) - gleichzeitig Umziehhilfe..

- Kostümberatung
"Tippelbröder" (09/10),
"Wi rockt op platt" (09/10),
"Nix as Kuddelmuddel" (09/10),
"Keerls döör un döör" (09/10)
"Wi rockt op platt - Episode twee" (10/11),
"Lüttstadtrevier" (11/12),
"Twee Mannslüüd un een Baby" (11/12),
"Mudder is de Beste" (11/12),
"Champagner to´n Fröhstück" (12/13),
"Dat Meer-Hotel" (12/13),
"Dat Hörrohr" (12/13),
"De besten Daag in mien Läven" (12/13),
"Geld verdarvt den Charakter" (13/14),
"un baven wahnen Engel" (13/14),
"Tööv, dat dat düster is" (13/14);
"Gode Geister" (14/15),
"Ünner't Lüchtfüer" (14/15),
"Veer sünd dree toveel in't Bett" (14/15),
"Döör an Döör'nanner" (15/16);
"Fro Pieper läävt gefährlich" (15/16),
"Laat us Lögen vertellen" (15/16),
"Bi mi to Huus, Klock fief?" (17/18);
"Post ut Talamone" (17/18).
.

Heidi Strowik (li.) als Gundula Lindemann mit Helga Lauermann und Hildegard Steffens in "Ladykillers" (07/08)

h-strowik_roessl

 

Heidi Strowik als Briefträgerin und Stubendeern in der Inszenierung "In´t Witte Rössl" - Spielzeit 2008/09

h_strowik_WROP_200910

Heidi Strowik als singendes "HÖLP-Schwein" in "Wi rockt op platt" - Spielzeit 2009/2010

h_strowik_Kuddelmuddel

Heidi Strowik als Tilda / Frau Buchfink in "Nix as Kuddelmuddel" - Spielzeit 2009/2010

Theater am Meer zu Hause angekommen

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG Optimismus für die Spielzeit 2010/11 – Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder

Die erste Jahreshauptversammlung im neuen Domizil des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am gestrigen Montag (21.6.) war zum einen von der Freude darüber geprägt, endlich in der eigenen Spielstätte angekommen zu sein und zum anderen vom Optimismus für die neue Spielzeit, der sich in den Wochen nach der offiziellen Eröffnung Anfang Mai 2010 breitgemacht hat.

So waren dann auch die Begrüßungsworte der Bühnenleitung, Marion Zomerland und Arnold Preuß, Dankesworte an die versammelten zahlreichen Mitglieder dafür, dass sie in den letzten Wochen und Monaten jeder an unterschiedlicher Stelle die Her- und Einrichtung des neuen Hauses bewerkstelligt haben und vor allem, dass in den letzten Wochen die Auszüge des Fundus aus dem Stadttheater und aus der Werkstatt in der Viktoriastraße komplett bewerkstelligt wurde, so dass jetzt das Theater am Meer im neuen Zuhause endlich angekommen ist.

Arnold Preuß, der die Versammlung leitete, wies darauf hin, dass das Theater nun ein kleines Privattheater sei, das von dem Einsatz der ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder getragen werden müsse, denn nicht nur der Spielbetrieb, sondern auch die Hausdienste seien jetzt Bestandteil des Vereinslebens. Angesichts der in den Wochen nach der offiziellen Eröffnung gezeichneten neuen Abonnements von fast 130 Menschen, die noch nie vorher zum Niederdeutschen Theater in Wilhelmshaven eine Verbindung hatten, sehe er in der kommenden Spielzeit 2010/11 alle Chancen, dass das von allen Seiten gelobte neue Theater in Wilhelmshaven zu einem kulturellen Kleinod der Jadestadt werde. Marion Zomerland unterstrich bei der Vorstellung des neuen Spielplanes, dass auch die bisherigen Abonnenten sich schriftlich und mündlich überaus positiv zu den Umzugsplänen geäußert hätten und es eine deutliche Steigerung der Gesamtabonnentenzahl gegeben habe, so dass damit die finanzielle Basis des Theaters am Meer gesichert sei.

Der Spielplan 2010/11 zeichne sich durch eine Mischung junger frischer Komödien aus, die mit einem bewährten Klassiker und einer musikalischen Produktion angereichert wurde. So startet das Theater am Meer am 11. September 2010 mit der Farce „Lögen hebbt junge Been“ in der Regie von Marion Zomerland in die neue Spielzeit. Es folgt am 6. November 2010 die Fortsetzung des Bauernhofrockmusicals „Wi rockt op platt“ mit der Episode twee in der Regie von Arnold Preuß. Die musikalischen Arrangements der vielen Welthits auf platt stammen von Nicolas C. Ducci. Ein Wiedersehen mit einem bewährten Wroost-Klassiker gibt es am 22. Januar 2011 mit Marion Zomerlands Inszenierung von „Mien Mann, de fohrt to See“. Den Abschluss der Spielzeit bildet eine romantische Komödie mit dem Titel „De besten Daag in mien Läven“. Dieses Stück wird am 19. März 2011 in der Regie von Ulf Goerges aufgeführt, der sich als Berufsregisseur erstmals in Wilhelmshaven vorstellen wird. Der Spielplan 2010/11 wird vervollständigt von einem Stück der Theaterschule, dessen Titel im Laufe der Spielzeit bekanntgegeben wird und den mobilen Produktion des Theaters wie die Programmvariationen der Sketchgruppe und die verschiedenen Liederprogramme, die für die unterschiedlichsten Anlässe gebucht werden können.

Neben den üblichen Regularien einer Jahreshauptversammlung wurden auch die Vorstandmitglieder Sandra Krüger und Horst Jönck (beide als Beisitzer) sowie Klaus Aden (Schatzmeister) einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Ebenso einstimmig wurde Meike Zomerland als Rechnungsprüferin bestellt. Marc Gelhart, der sich beruflich nach Weyhe orientiert hat, wurde mit großem Dank der Mitglieder als stellvertretender Vorsitzender verabschiedet. Er wird der Bühne jedoch in bestimmten Marketingbereichen erhalten bleiben.

Marion Zomerland mit der Ehrennadel des Bühnenbundes geehrt

Breiten Raum nahm abschließend die Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder ein, bei der Arnold Preuß mit einer individuellen Laudatio das Wirken der einzelnen Mitglieder herausstellte. Für eine 10jährige Mitgliedschaft wurden Nicolas C. Ducci, André Gelhart, Marianne Karstens, Günter Michaels, Horst Qualmann, Claudia Schröder, Heidi Strowik und Christine Wessolleck geehrt. Auf eine 20jährige Vereinszugehörigkeit konnten Rolf-Peter Lauxtermann und Günter Newerla blicken, während Ralf-Rüdiger Bayer und Berta Brinkhoff dem Verein 25 Jahre angehören.

Eine besondere Ehrung wurde Bühnenleiterin Marion Zomerland zu teil, die Arnold Preuß in seiner Eigenschaft als Präsident des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen vornahm. Er würdigte ihr Schaffen als Spielerin, Regisseurin, Leiterin der Theaterschule sowie der Bühne und stellte insbesondere ihre Verdienste bei der Schaffung der neuen Spielstätte und der Steigerung des künstlerischen Niveaus und der Förderung des Jugendtheaters heraus. Sie erhielt die Ehrennadel mit Silberkranz sowie die Ehrenurkunde für ihr 25jähriges aktives Schaffen für den Erhalt der niederdeutschen Sprache.

Als neue Mitglieder wurden aufgenommen: Inge Gelhart, Heinz Hillers, Hanna Jörg, Marion Knodt, Gabriele Poloczek, Iris Watty, Wolfgang Watty, Frauke Weißer sowie für die Theaterschule Fabio Ferrara, Emilia Hoppe, Niels Jantschalek und Jonas Krukenberg.

Heidi_WROP

Heidi Strowik als fliegende Gans in "Wi rockt op platt - Episode twee" (10/11)

r-wunderlich_MM

Heidi Strowik (r.) mit Roswitha Wunderlich in "Mien Mann, de fohrt to See"

h-strowik_slawiner

Heidi Strowik als Eva Reps in "So en Slawiner" (11/12)

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 25. August 2012/WZ-Serie "Notizen vom Nachbarn"

„Platt habe ich bis heute nicht gelernt”

THEATER-HERZ Heidi Strowik findet beim „Theater am Meer" und in ihrer Familie den Ausgleich zum fordernden Beruf

 

Heidi Strowik ist in Bant aufgewachsen, lebt aber schon lange mit der Familie im Wiesenhof. Ihre Theaterleidenschaft lebt sie nun schon seit 13 Jahren richtig aus.    WZ-FOTO: GA-Jü

Heidi Strowik schlüpft beim Theater am Meer in viele Rollen — auch die am Tresen. Doch Plattdeutsch spricht sie bis heute nicht und muss jeden Text pauken..

VON MICHAEL HALAMA

WILHELMSHAVEN — Der Kaffee duftet, Plätzchen stehen bereit. Heidi und Günther Strowik führen den Besuch auf die Terrasse ihres gepflegten Gartens hinterm Reihenhaus im Wiesenhof. Schnell entspinnt sich ein Gespräch — als kenne man sich schon seit Ewigkeiten. So fühlt sich gute Nachbarschaft an.

Besuchern des Theaters am Meer ist die freundliche Wilhelmshavenerin Heidi Strowik wohl bestens bekannt. Aktuell probt sie am neuen Stück „Champagner to'n Frühstück". Die 50-Jährige steht im Theater jedoch nicht nur regelmäßig auf der Bühne, sondern kümmert sich beim Thekendienst gerne auch um das leibliche Wohl des Publikums. „Das machen bei uns fast alle mal", erzählt sie. „Mir gefällt es hinterm Tresen so gut, weil ich da den direkten Kontakt mit dem Publikum habe. Und beim Klönschnack bekommt man das beste Feedback!" Als wäre dieses Engagement nicht schon genug, hat sich Heidi Strowik vor Jahren auch in Sachen Maskenbildnerei weitergebildet. Und sie engagiert sogar noch für den Kostümfundus des Theaters.

Dabei hat die Frau noch Mann und zwei — mittlerweile erwachsene — Kinder sowie einen fordernden Beruf. „Bis vor drei Jahren war ich im Pflegedienst bei der GPS tätig. Seitdem betreue ich 20 Stunden die Woche ambulant psychisch erkrankte Menschen. Helfe ihnen beim Meistern ihres Alltags: Im Haushalt, beim Einkaufen oder auch mal beim Ämtergang."

Ihren Ausgleich findet Heidi Strowik neben dem Theater in ihrer Familie. Seit 26 Jahren ist sie verheiratet und mächtig stolz auf das tolle Miteinander der Familie. Sohn Christian (25) und Tochter Fenja (21) habe ebenfalls die Bühnenleidenschaft gepackt. „Ich bin froh, dass mein Mann Günther den ruhenden Pol zuhause gibt und an Theater-Wochenenden zwischen den Auftritten sogar für uns kocht."

Viel zu kurz kämen leider immer wieder die lieben Freunde ein Tribut ans Theaterleben. Mal daheim im Sessel sitzen und entspannen? „Stricken und Basteln sind nicht mein Ding", sagt die 50-Jährige. „Meine Theaterleidenschaft hat vor gut 13 Jahren angefangen. Meine Freundin Magita Pust hat mich seinerzeit davon überzeugt, mal mitzukommen ins Theater am Meer." Sie selbst habe damals wegen ihrer beiden kleinen Kinder Bedenken gehabt. Schließlich sei Ehemann Günther gelegentlich auf Dienstreisen gewesen. „Es gab eine klasse Lösung für mich: Ich durfte bei den Proben mein Handy eingeschaltet lassen."

In „De Bürgermeisterstohl" stand sie dann das erste Mal selbst auf der Bühne. „Oh, was hatte ich für ein Lampenfieber!" Heidi Strowik lacht. „Kurz vorm Auftritt sagte ich entsetzt: ,Dagi, ich kann meinen Text nicht mehr!' Aber Dagmar Grube schob mich einfach auf die Bühne. Und dann ging es tatsächlich."

Was die in Bant aufgewachsene Schauspielerin immer wieder fordert: „Ich muss meine Texte richtig viel lernen, weil ich Platt bis heute nicht richtig kann." Das bedeute für sie: Jeder Satz wird Wort für Wort auswendig gelernt. „Ich bewundere die Kollegen, die bei einem Hänger einfach auf Platt improvisieren können." Dabei hätten ihre Eltern früher durchaus Platt gesprochen, erinnert .sich Heidi Strowik. „Aber nur untereinander, wenn wir Kinder etwas nicht mitbekommen sollten."

Was sie so schätze an der Schauspielerei? „Das ich dabei eine andere sein kann! Ich selbst bin harmoniebedürftig. Und spiele so gerne aufgebrachte, manchmal sogar fürchterliche Frauen."

Heidi Strowik als Fro Boisen in "Champagner to´n Fröhstück" (12/13) mit Walter Bleckwedel.

Heidi Strowik als Fro van Gutenbarg (mit Walter Bleckwedel) in "Dat Meer-Hotel" (Spielzeit 2012/13)

Heidi Strowik als Elvira Engel (rechts) mit Wilma Welte als Helene Engel in "..un baven wahnen Engel" (13/14)

Heidi Strowik als Tante Anna in "Swieg still, Jung!" (14/15) mit Wolfgang Watty (Hannes)

Heidi Strowik als Pauline Wittkoreit in "Döör an Döör'nanner" (15/16).

Heidi Strowik als Frau Rebmann "Lifting oder ut oolt mookt jung!" (16/17)

Heidi Strowik (als 'Granma') mit Yannik Marschner (als Nick) in "Toeerst kummt de Familie" (16/17)