Traute Fischer

- Mitglied seit 23. Juni 2012

In 25 Proben zu einem ganz tollen Team zusammengewachsen: (v.l.) Traute Fischer, Werner Dörnath, Harald Schmidt, Inge Gelhart, Ingrid Kothe, Arnold Preuß, Diana Westerholt sowie (vorne) André Gelhart und Claudia Ducci.

- Theaterdienste
Sie begann ihre Tätigkeit in der Spielzeit 2011/12 mit Einsätzen als Thekenkraf im Theatercafé Kulissensnack.

- Requisiten
Sie begann damt in der Spielzeit 2012/13 in dem Stück
"De besten Daag in mien Läven" (12/13) - gleichzeitig Umzihehilfe
"Geld verdarvt den Charakter" (13/14),
"Tööv, dat dat düster is" (13/14),
"Swieg still, Jung!",
"Veer sünd dree toveel in't Bett" (14/15),
"Fro Pieper läävt gefährlich" (15/16),
"Lüttje Eheverbreken" (15/16),
"Lifting oder ut oolt mookt jung!" (16/17),
"Toeerst kummt de Familie" (16/17),
"Zirkus Paroli" (16/17),
"Bi mi to Huus, Klock fief?" (17/18).

 

Dennis Bergemann

Dennis Bergemann (links) mit Jendrik Marschner in "Alsterbruddel" (2014)

- Mitglied
vom 23. Juni 2012 bis 16. Juni 2017

- Theaterschule
Dennis ist Mitglied der Theatersch

 

ule seit Beginn der Spielzeit 2012/13

Banu Demirok

- Mitglied seit 23. Juni 2012

- Theaterschule
Sie ist Mitglied der Theaterschule seit Beginn der Spielzeit 2012/13

.

 

Laura Kröher

- Mitglied
vom 23. Juni 2012 bis 15. Juni 2017

- Theaterschule
Sie ist Mitglied der Theaterschule seit Beginn der Spielzeit 2012/13

.

 

Jendrik Marschner

Jendrik Marschner als Polizeimeister Schlüter (mit Arnold Preuß als Henry A. Pehmöller) in "Geld verdarvt den Charakter" - (13/14)

 

- Mitglied seit 23. Juni 2012

- Theaterschule
Er ist Mitglied der Theaterschule seit Beginn der Spielzeit 2012/13

- Theaterschüler
eine Rolle in "Allens Bahnhoff oder wat? (12/13)

- Inspizient
er führte zum ersten Mal durch die Vorstellungen von
"Ünner't Lüchtfüer" (14/15)

- Souffleur
er soufflierte bei "Döör an Döör'nanner" (15/16)

- Schauspieler
er spielte erstmals den Polizeimeister Schlüter in "Geld verdarvt den Charakter" (13/14),
den Polizisten und den Doktor in
"Döör an Döör'nanner" (15/16),
den Dr. Feuerbach in
"Lifting oder ut oolt mookt jung!" (16/17) .

Jendrik Marschner als Dr. Feuerbach in  "Lifting oder ut oolt mookt jung!" (16/17)

 

Thorsten Könnecke

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Thorsten Könnecke als Melfs in "De plietsche Sniedermeister" - 04/05

- Mitglied
seit 19. Mai 1988

- Ehrungen
- 25. Juni 2008 - Ehrung für 20-jährige Mitgliedschaft
- 29. Juni 2013 - Ehrung für 25-jährige Mitgliedschaft

 

- Schauspieler
Er spielte u.a. den Schippsjungen Kalli in "Schipp ahn Haben" (87/88),
den Gast in "De Fährkroog" (88/89),
den Sohn Förster in "Gode Nacht, Fro Engel" (88/89),
den Jung in "Swieg still, Jung!" (89/90),
den Klaus Jäger in "Keen Utkamen mit´t Inkamen" (91/92),
den Hein in "Dat Verlegenheitskind" (94/95),
den Hannes in "Hannes un Martha" (95/96),
den Neffen Alfred in "Pension Schöller" (95/96),
den Adrian Pott in "Mien Mann, de fohrt to See" (95/96),
den Andreas Lüdecke in "Amaretto" (96/97),
d
en Heino Brandt in "Hamborger Beer" (96/97),
in "De Regenmaker" (97/98),
den Ernst Schultendörp in "Nette Pasteten" (98/99),
in "Vörnehme Bagaasch" (98/99),
in "´n schöne Bescherung" (99/00),
den Schorsch in "Van Müüs un Minschen" (00/01)
den Norbert Dobermann in "Geld in´n Büdel - miteens Getüdel" (01/02),
den Melfs in "De plietsche Sniedermeister" (04/05)
den Vohwinkel in
"Ünner´n Beerboom" (04/05),
den Nachbarn Ralf Gärtner in "Sex na Stünnenplan" (2007/08),
den Tom Gerwald in "Dat kann jedeen passeern" (0809),
den Manni Hinrichs in "Tööv, dat dat düster is" (13/14).

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- Bühnentechnik
Aufbauhelfer war er tätig bei "Spektakel in´t Huus" (04/05).

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WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 2. Juli 2008

Ehrenurkunde des Bühnenbundes für  Horst Karstens

THEATER AM MEER Niederdeutsche Bühne zog positive Bilanz der Spielzeit

WILHELMSHAVEN/LR - Erfreuliche Zahlen präsentierte das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven jetzt zum Saisonabschluss. Die Gesamtzuschauerzahl sei um 51,2 Prozent gestiegen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Bühnenleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß sahen dies als Beweis, dass die sorgfältige Stückauswahl, stimmige Besetzungen sowie ein produktives Marketingkonzept Früchte tragen und somit auch der Fortbestand der nieder deutschen Sprache gesichert werden könne.

14 186 Zuschauer sahen die Aufführungen in dieser Saison. Dazu trugen in großem Maße auch die mobilen Produktionen wie der Dauerbrenner „Dinner för Een", das Liederprogramm „Ik bün op de Welt, um glücklich to ween!" bei. Doch auch innerhalb des regulären Abendspielplans im Stadttheater konnte in der Jubiläumsspielzeit ein Zuwachs von 16 Prozent verzeichnet werden.

Weitere Tagesordnungspunkte der Versammlung waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Für zehn Jahre aktive Mitgliedschaft wurde Christel Dörnath geehrt; Helga Borraß, Thorsten Könnecke und Herbert Ulbrich können auf 20 Jahre Bühnentätigkeit zurückblicken. Heidi Rausch ist seit 25 Jahren Mitglied der Bühne und Marga Goldenstein sowie Helga Lauermann seit 30 Jahren. Marion Zomerland hielt für jedes geehrte Mitglied eine Laudatio, mit Ausnahme von Horst Karstens.

Für seine 25-jährige aktive Mitgliedschaft übernahm Arnold Preuß in seiner Funktion als Präsident des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen-Bremen die Ehrung. Er unterstrich die Beliebtheit von Horst Karstens bei den Zuschauern als einer der wenigen wahren Volksschauspieler. Hierfür erhielt der Geehrte die silberne Ehrennadel sowie die erste Ehrenurkunde, die der Bühnenbund in niederdeutscher Sprache herausgab.

Ehrung der langjährigen Mitglieder (vorne von links: Marga Goldenstein, Helga Borraß, hinten von links, Marion Zomerland, Helga Lauermann, Christel Dörnath, Thorsten Könnecke, Horst Karstens, Arnold Preuß

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Thorsten Könnecke brilliert in der Rolle des adoptionswilligen, aber mit den Umständen völlig überforderderten Ehemann Tom Gerwald in "Dat kann jedeen passeern" (08/09)

 

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 4. Juli 2013

ZUR PERSON

Das „Theater am Meer" hat die Saison wieder erfolgreich hinter sich gebracht und auf der kürzlich abgehaltenen Jahres-hauptver-sammlung seine Mitglieder geehrt. Ein besonderes Jubiläum feierte dabei Friedrich Müller (Bild mit Bühnenleiterin Marion Zomerland), der seit 50 Jahren Mitglied in dem Theaterverein ist. Während der Veranstaltung wurden auch Christel Brandt-Jaedeke (10 Jahre), Thorsten Könnecke (25 Jahre) sowie Heidi Rausch und Horst Karstens (beide 30 Jahre) als langjährige Mitglieder geehrt

Thorsten Könnecke als Manni Hinrichs in "Tööv, dat dat düster is" (Spielzeit 13/14) - Foto: Jörg Sieberns

Horst Karstens

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Horst Karstens als Knipperling in "De plietsche Sniedermeister" 2004/05

- Mitglied
seit 1983

- Ehrungen
- Ehrennadel und - urkunde des Niederdeutschen Bühnenbundes für 25jährige Aktivität am 25. Juni 2008
- 29. Juni 2013 Ehrung für 30-jährige Mitgliedschaft

- Schauspieler
Er spielte u.a. den Otto Gemeiner in "De lüttje Wippsteert" (82/83),
den Horst Pundsack in "Wenn man Meyer heet" (83/84),
den Martin Wittmaak In "Dat Horoskop" (83/84),
den Hinnerk Küppers in "Twee Kisten Rum" (83/84),
den Hein Kohlmorgen in "Petrus gifft Urlaub" (84/85),
den Bernd Plog in "Besöök ut de Stadt" (84/85),
den Kalli Schlünsen in "Mit Geföhl un Wellenslag" (84/85),
den Martin Hagen in "Lotte speelt Lotto" (85/86),
den Hein Moos in "De schönste Mann van de Reeperbahn" (85/86),
den Linzmann und den Berkovic in "Liliom" (86/87),
den Willem Bock in "De vergnögte Tankstell" (86/87),
den Keunig Tahowub´uhoa van Mabujug in "De Pageluuns" (86/87),
den Herrn Babbel in "...un baven wahnen Engel" (87/88),
den Matrosen Janssen in "Schipp ahn Haben" (87/88),
den Tamme in "Kiek mal wedder in" (87/88),
den Kröger in "De Fährkroog" (88/89),
den Veehdoktor in "De Herr Puntila un sien Knecht Matti" (88/89),
den Karl Nass in "Rund um Kap Horn" (89/90),
mehrere Rollen in den "Valentinaden" (90/91),
den rieken Nawer in "Dat Speel üm een Schaap, een Koh un söss braad´te Eier" (90/91),
den Peter Fley in "Hein Butendörp sien Bestmann" (90/91),
den Hemut Jäger in "Keen Utkamen mit dat Inkamen" (91/92),
den Carlino in "Tööv, dat dat düster warrt" (91/92),
den Kröger Karl Breckholt in "De plietsche Tüffelhannes" (91/92),
den Sülfmester Henning Riekenbek in "Dat Halunkenstück" (92/93),
den Hölpsmaat Hannes in der Gemeinschaftsproduktion "Güüstern eers un morgen wedder" (92/93),
den Peter Nansen in "De Kunnerlüür oder goot smeert is half wunnen" (93/94),
den Theo Körner in "Rut ut de Puschen" (93/94),
den August in "Fofftein" (94/95).
den Amandus Quandt in "Dat Verlegenheitskind" (94/95),
den Major a.D. Gröber in "Pension Schöller" (95/96),0
den Karl Brammer in "Mien Mann, de fohrt to See" (95/96),
den Fiet Hillen in "Up Düwels Schuvkar" (96/97),
einen Mann in "Pasters, Pasters, nix as Pasters" (97/98),
in "Witte Wyandotten" (97/98),
den 'Valentino' Butenschön in "Dat Stück Land" (98/99),
den Kommissar in "Vörnehme Bagaasch" (98/99),
den Reinhold Eisel in "`n schöne Bescherung" (99/90),
den Willem Tameling in "Wenn de Hahn kreiht" (99/00),
den Hinnerk Klasen in "De Bürgermeisterstohl" (00/01),
den Landwirtschaftsminister Richard Willms in "Allens ut de Reeg" (00/01),
den Schulmeister Eduard Stint in "De lüttje Wippsteert" (00/01) und
den Otto Oetjen in "Koornblomen för den Smuuskater" (01/02
den Vetter Bohm in "Froo Geesche Gottflried" (01/02)
den Gerd Tapken in "För de Katt" (01/02)
den Peter Fiesebarg in "Opa ward verköfft" (02/03)
den Klaas in "De golden Anker" (02/03),
den Tedje Fries in "De ole Fischfroo" (03/04),
den Knipperling in "De plietsche Sniedermeister" (04/05),
den Michel in "De Düvelsblitz" (04/05)
den Bauer Kunicke in
"Ünner´n Beerboom" (04/05),
den Hofrat Tannen in "Der Deicher" (2005 - Freilichtspiel Gaudium Frisium),
den Bernhard Tramsen in "Sluderkraam in´t Treppenhuus (05/06),
den Doktor Machandel in "Herr Adrian hett Liefpien" (05/06),
den Hermann Kohrs in "Dat Spöökhuus" (2006/07)
den Egeus und das Gefolge von Oberon in "Een Sömmernachtsdroom" (06/07),
den Krischan Menke in "De vergnögte Tankstell" (07/08)
einen Marktbesucher und einen Touristen in "In´t Witte Rössl" (8/09),
den Willy van Gröben in "Verleeft, verlööft, verloorn!" (08/09),
den Frank Kording in "Keerls döör un döör" (09/10);
den Paps Gärtner in "Lögen hebbt junge Been" (10/11),
den Autofahrer und den Rudi in "Lüttstadtrevier" (11/12),
den Heiner Koslowski in "Champagner to´n Fröhstück" (12/13)..

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Horst Karstens als Hofrat Tannen in dem Freilichtschauspiel "Der Deicher"

- Bühnentechnik
Er betreute das Bühnenbild von "Misery" (03/04),
"Bahnmeester Dood" (05/06),
"To´n Düwel mit´n Sex" (06/07),
"In´t Witte Rössl" (08/09).

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Horst Karstens als Bernhard Tramsen in Sluderkraam in´t Treppenhuus (05/06)

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Horst Karstens als Dr. Machandel in "Herr Adrian hett Liefpien"

Horst Karstens (rechts mit Marc Gelhart) als Dr. Machandel in "Herr Adrian hett Liefpien" im September 2006 im Rosarium

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Horst Karstens als Hermann Kohrs in "Dat Spöökhuus" - 2006/07

Horst Karstens (links mit Claudia Schröder und Willy Meinert) als Krishan Menke in "De vergnögte Tankstell" - Spielzeit 2007/08

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 2. Juli 2008

Ehrenurkunde des Bühnenbundes für Horst Karstens

THEATER AM MEER Niederdeutsche Bühne zog positive Bilanz der Spielzeit

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Ehrung für 25jährige Aktivität für Horst Karstens durch Bühnenbundspräsident Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN/LR - Erfreuliche Zahlen präsentierte das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven jetzt zum Saisonabschluss. Die Gesamtzuschauerzahl sei um 51,2 Prozent gestiegen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Bühnenleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß sahen dies als Beweis, dass die sorgfältige Stückauswahl, stimmige Besetzungen sowie ein produktives Marketingkonzept Früchte tragen und somit auch der Fortbestand der nieder deutschen Sprache gesichert werden könne.

14 186 Zuschauer sahen die Aufführungen in dieser Saison. Dazu trugen in großem Maße auch die mobilen Produktionen wie der Dauerbrenner „Dinner för Een", das Liederprogramm „Ik bün op de Welt, um glücklich to ween!" bei. Doch auch innerhalb des regulären Abendspielplans im Stadttheater konnte in der Jubiläumsspielzeit ein Zuwachs von 16 Prozent verzeichnet werden.

Weitere Tagesordnungspunkte der Versammlung waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Für zehn Jahre aktive Mitgliedschaft wurde Christel Dörnath geehrt; Helga Borraß, Thorsten Könnecke und Herbert Ulbrich können auf 20 Jahre Bühnentätigkeit zurückblicken. Heidi Rausch ist seit 25 Jahren Mitglied der Bühne und Marga Goldenstein sowie Helga Lauermann seit 30 Jahren. Marion Zomerland hielt für jedes geehrte Mitglied eine Laudatio, mit Ausnahme von Horst Karstens.

Für seine 25-jährige aktive Mitgliedschaft übernahm Arnold Preuß in seiner Funktion als Präsident des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen-Bremen die Ehrung. Er unterstrich die Beliebtheit von Horst Karstens bei den Zuschauern als einer der wenigen wahren Volksschauspieler. Hierfür erhielt der Geehrte die silberne Ehrennadel sowie die erste Ehrenurkunde, die der Bühnenbund in niederdeutscher Sprache herausgab.

Ehrung der langjährigen Mitglieder (vorne von links: Marga Goldenstein, Helga Borraß, hinten von links, Marion Zomerland, Helga Lauermann, Christel Dörnath, Thorsten Könnecke, Horst Karstens, Arnold Preuß

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Horst Karstens (mit Marianne Karstens - links - und Helga Lauermann - rechts) als Reisegast in der Inszenierung "In´t Witte Rössl" - Spielzeit 2008/09

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Horst Karstens als Willy von Gröben in "Verleeft, verlööft, verloorn!" - 2008/2009

Horst Karstens (li), als Frank Kording in "Keerls döör un döör", der gemeinsam mit Harald Schmidt in der Travestie-Schau als Maria und Morgot Hellwig auftritt.

Horst Karstens als Paps Gärtner in "Lögen hebbt junge Been" (Spielzeit 10/11)
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Horst Karstens (links) als Rudi mit Claudia Ducci in "Lüttstadtrevier" - Spielzeit 2011/12

Horst Karstens (li.) als Heiner Koslowski in "Champagner to´n Fröhstück" (12/13) mit Klaus Aden.

 

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 4. Juli 2013

ZUR PERSON

Das „Theater am Meer" hat die Saison wieder erfolgreich hinter sich gebracht und auf der kürzlich abgehaltenen Jahres-hauptver-sammlung seine Mitglieder geehrt. Ein besonderes Jubiläum feierte dabei Friedrich Müller (Bild mit Bühnenleiterin Marion Zomerland), der seit 50 Jahren Mitglied in dem Theaterverein ist. Während der Veranstaltung wurden auch Christel Brandt-Jaedeke (10 Jahre), Thorsten Könnecke (25 Jahre) sowie Heidi Rausch und Horst Karstens (beide 30 Jahre) als langjährige Mitglieder geehrt

Horst Jönck

Horst Jönck als Kaiser Willem II "In´t Witte Rössl"

- Mitglied
seit 1965, ab 25. Juni 2014 Ehrenmitglied

- Vorstandstätigkeiten
Beisitzer, Werbeleiter und Schatzmeister bis 1999, jetzt Vorstandsmitglied f. b. Aufgaben

- Ehrungen
1975 Bronzeteller für 10jährige Mitgliedschaft
1985 Silberteller für 20jähreige Mitgliedschaft
26.05.1990 Bremerhaven - Ehrennadel in silber des Niederdeutschen Bühnenbundes für 25 Jahre aktives Theaterspiel
1995 Goldteller für 30jährige Mitgliedschaft
26.12.2004 Wilhelmshaven - Ehrennadel in Gold des Niederdeutschen Bühnenbundes für 40 Jahre aktives Theaterspiel
26. Juni 2015 für 50-jährige Mitgliedschaft "Graue Eminenz"

- Schauspieler
Er spielte u.a. den Wachtmeister in "Dat Horoskop" (65/66),
den Zollassistenten Ringer in "Küselwind" (66/67),
den Ole Martens in "Trine Wipsch hett Rosinen in´n Kopp" (67/68),
eine Rolle in "Wer hett, de hett" (68/69),
den Rudolf Rump in "Dat Whisky-Schipp" (69/70),
den Willi Dührkopp in "In Hamborg op St. Pauli" (69/70),
den Knud Knudsen in "Strandräubers" (70/71),
den Wachtmeister in "De Schelm van Möhlbrook" (70/71),
den Schorsch Kulenkamp in "Opa ward verköfft" (71/72),
den Amtshauptmann Kröger in "Wenn de Hahn kreiht" (71/72),
den Jan Mullfoot in "De Voss in de Fall - Spektakel in Kleihörn" (72/73),
den Schlingensäufer Hein in "Överraschung an´n Avend" (73/74),
den Herrn Eberlin in "Överfall in Lüttgenbüttel (73/74),
den Fernande aus Südamerika in "Fofftein" (74/75),
den Jochen Breckwoldt in "Krach bi Fiete Schach" (75/76),
den Bootsmann Dresen in "In Luv un Lee die Liebe" (76/77),

den Herrn Meier in "Ferien mit Bettina" (76/77),
den Klaus Kuffek in "Dat Veilchen von St. Pauli" (76/77),
den Karl Lammers in "Petroleum in Poppenbüttel" (76/77),
den Stegmann in "Familienanschluß" (77/78),
den Friederich Brammer in "Mien Mann, de fohrt to See" (77/78),
den Gerhard von Kokoschinski in "Gold in de Kehl" (78/79),
den Asmus Broihan in "Kramer Krey" (78/79),
den Kruse in "För de Katt" (78/79),
den Ganoven Gustav in "Land in Sicht" (79/80),
den Peter Oltmanns in "Appels in Navers Gaarn" (79/80),
den Wilhelm Ulferts in "Dat Smugglernest" (79/80),
den Pastor Jensen in "Wat is mit Lisa?" (80/81),
den Nattel in "Cowboys, Quiddjes und Matrosen" (80/81),
den Johannes Melk in "Nette Pasteten" (80/81),
den Adolf Breuer in "Fischerstraat 15" (81/82),
den Reporter Ketschensteiner in "Us Moder ward´n Diva" (81/82),
den Hein in "Jeppe in´t Paradies" (82/83 - Fernsehaufzeichnung N 3),
den Eduard Stindt in "De lüttje Wippsteert" (82/83),
den Claus W. Clausen in "Mamsell Betty" (82/83),
den Bürgermeister Ahrens in "Brand-Stiftung" (82/83),
den G.E. Hennenpetter in "Wenn man Meyer heet" (83/84),
den Jünne Griffel in "Dat Horoskop" (83/84),
den Otto Oetjen in "Koornblomen för den Smuuskater" (83/84),
den Knecht Martin in "Besöök ut de Stadt" (84/85),
den Ernst-Martin Fleischhauer in "Medewatt? (85/86),
den Krischan Krup in "Snieder Nörig" (86/87),
den Dr. Reich in "Liliom" (86/87),
den Herbert Kruthoff in "De Pageluuns" (86/87),
den Kamin in "Kiek mal wedder in" (87/88),
den Godemann in "Stratenmusik" (87/88),
den August Käselau in "De möblierte Herr" (88/89),
den Heinrich Förster in "Gode Nacht, Fro Engel"(88/89),
den Karl Wiese in "Mudder is de Beste" (89/90),
den Unkel Willi in "Swieg still, Jung!" (89/90),
den Amtmann und Monarchen in "Dat Spill üm een Schaap, een Koh un söss braad´t Eier" (90/91),
den Jochen Fattholt in "Hein Butendörp sien Bestmann" (90/91),
den Herrn Niklas in "To´n Düwel mit den Sex" (91/92),
den Afkaat Lienpadd in "De plietsche Tüffelhannes" (91/92),
den Oberbörgermeister Mahnegold in "Dat Halunkenstück" (92/93),
den Harm Rickertsen in "As´n Wulk in´n Wind" (92/93),
den Karl Specketer in "De Kunnerlüür oder goot smeert is half wunnen" (93/94),
den Gerd Bödeker in "Peper un Solt (93/94),
den Pastor Harder in "Arsenik un oolte Spitzen" (94/95),
den Peter Brandt in "Dat Verlegenheitskind" (94/95),
den Phillip Klapproth in "Pension Schöller" (95/96),
den Jochen Barkhahn in "Hamborger Beer" (96/97),
den Heilig in "Allens echt, Fro Sperling?" (97/98),
den Oberkirchrat Michaelis in "Pasters, Pasters, nix as Pasters" (97/98),
den Karl Buurmann in "Nette Pasteten" (98/99),
den "Klaas-Baas" Klaas Butenschöhn in "Dat Stück Land" (98/99),
den Kurt Borasch in "Pension Sünnenschien" (99/00),
den Willem in "De Bürgermeisterstohl" (00/01) und zuletzt
den "Waterpollack" Josef in "Van Müüs un Minschen" (00/01)
den Vater Timm in "Froo Geesche Gottfried" (o1/02)
einen Gast in "Grode Freeheit Nr. 7" (02/03)
den Thomas gen. Tom in "Du büst bloots tweemal jung" (02/03)
den Opa in "Opa ward verköfft" (02/03),
den Jakob Hahn in "De Düvelsblitz" (04/05)
den Alfred Brockmöller in "Hartklabastern" (05/06),
den Landstreicher "De Graf" in "Dat Spöökhuus" (06/07),
den Erich Rothbüdel in "De letzte Willen" (06/07),
den Dr. Cordsen in "Ladykillers" (07/08),
den Willem II in "In´t Witte Rössl" (08/09),
den Justus Aldag in "Mien Mann, de fohrt to See",
den Herrn Walter in "Dat Meer-Hotel" (12/13).

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Horst Jönck als Herr Niklas in "To´n Düwel mit den Sex" - Spielzeit 1991/92 -

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Horst Jönck (rechts) als Opa in "Opa ward verköfft" - Spielzeit 2002/03 - mit Klaus Aden als Schwiegersohn Hannes.

- Regisseur
Er inszenierte u.a. die Stücke
"Minsch ween mutt de Minsch" (85/86),
"Oma ward verköfft" (86/87),
"Laat us Lögen vertellen" (87/88),
"De roode Unnerrock" (88/89),
"Mudder Mews" (2. Platz Willy-Beutz-Schauspielpreis - 89/90),
"Een Överraschen is to minn" (90/91),
"Sluderkraam in´t Treppenhus (92/92),
"Een Joghurt för twee" (93/94),
"Mien Mann, de fohrt to See" (95/96),
"Döör an Döör´nanner" (96/97),
"Up Düwels Schuuvkaar" (96/97),
"Fofftein"

NEUE RUNDSCHAU vom 26. Oktober 2005

Dem niederdeutschen Theater 40 Jahre treu

Horst Jönck für langjährige Mitgliedschaft beim Theater am Meer geehrt

Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven feierte erst vor wenigen Tagen den Saisonauftakt im Stadttheater mit dem Volksstück "Hartklabastern" von Karl Wittlinger. In einer der Hauptrollen glänzte hierbei ganz besonders Horst Jönck, der souverän und mit viel Spaß an der Rolle das Publikum begiesterte - so, wie er es bereits in rund 80 Rollen zuvor schon tat. ddenn der inzwischen 78-jährige ist nunmehr 40 Jahre aktives Bühnenmitglied des traditionellen Vereins und somit eine feste Größe, die das Bühnengeschehen entscheidend mitgeprägt hat. Dazu zählen nebenbei auch zwölf Regiearbeiten und langjährige Vorstandstätigkeiten sei es als Schatzmeister oder aktuell als Beisitzer.

Seit gut zwei Jahren stellt Horst Jönck zudem die treibende Kraft der beliebten Sketchgruppe der Bühne dar und studiert mit seinen Mitstreitern buchbare Programmpunkte für Feierlichkeiten ein. Des Weiteren profitiert auch die Volksschule von seiner Leidenschaft für das Niederdeutsche und kann somit seit Jahren Plattdeutschkurse mit Horst Jönck anbieten.

Mit der Premiere von „Hartklabastern" war nun der ideale Rahmen für seine Ehrung gefunden. Auf der anschließenden Premierenfeier hielt Arnold Cordsen, Ehrenpräsident des Niederdeutschon Bühnenbundes, eine gebührende Laudatio und verlieh Horst Jönck neben der entsprechenden Urkunde auch die goldene Ehrennadel des Bühnenbundes.

Auch Bühnenleiter Arnold Preuß, seit kurzem neuer Präsident des Bühnenbundes, würdigte die Leistungen von Horst Jönck und wünschte sich, dem Ensemble und auch den Zuschauern, dass Jönck seine Karriere noch lange fortsetzen möge.

Bühnenleiterin Marion Zomerland gratulierte wiederum ihrem Leitungspartner Preuß zu ingesamt 10 Jahren Bühnenleitertätigkeit und zu seiner neuen Funktion als Präsident. Ihre Inszenierung „Hartklabastern" ist am kommenden Sonntag, 30. Oktober um 20 und um 15.30 Uhr wieder im Stadttheater zu sehen. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 22. Oktober 2005 - Van anner Lü

Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhemshven hat die Spielzeit jetzt mit dem Volksstück "Hartklabastern" eröffnet. In einer der Hauptrollen glänzt HORST JÖNCK. Der 78-jährige ist seit 40 Jahren aktives Mitglied, hat in mehr als 80 Rollen auf der Bühne gestanden, in zwölf Stücken Regie geführt und lange Jahre im Vorstand mitgearbeitet. Dafür erhielt er kürzlich die goldene Ehrennadel des Niederdeutschen Bühnenbundes.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 19. Oktober 2005

Jönck 40 Jahre Schauspieler

NIEDERDEUTSCHE Goldene Ehrennadel für den 78-Jährigen

Horst Jönck steht seit 40 Jahren bei der Niederdeutschen auf der Bühne. In dieser Zeit spielte der 78-jährige rund 80 Rollen.

Spielte die Rolle des Landwirtes Alfred Brockmöller glänzend, obwohl er hier flach liegt: Host Jönck der für 40-jährige Bühnentätigkeiten geehrte wurde. Seine Mitspieler sind auf dem Bild Harald Schmidt

WILHELMSHAVEN/MG - Die Spielzeiteröffnung am vergangenen Sonnabend war für einen Schauspieler aus dem Ensemble der Niederdeutschen Bühne ein ganz besonderes Ereignis. Als Landwirt Albert Brockmüller beging Horst Jönck in der Premiere von „Hartklabastern" sein 40-jähriges Bühnenjubiläum. In dem Volksstück von Karl Wittlinger glänzte der 78-Jährige, der souverän und mit viel Spaß diese Rolle meisterte und damit das Publikum begeisterte. So wie er es bereits in rund 80 Rollen zuvor schon getan hat.

Jönck ist eine feste Größe im Theaterverein. Er hat das Bühnengeschehen entscheidend mitgeprägt. Dazu zählen auch zwölf Regiearbeiten und langjährige Vorstandstätigkeiten, sei es als Schatzmeister oder aktuell als Beisitzer. Seit zwei Jahren stellt Horst Jönck zudem die treibende Kraft der beliebten Sketchgruppe der Bühne dar und studiert mit seinen Mitstreitern buchbare Programmpunkte für Feierlichkeiten ein. Auch die Volkshochschule profitiert von seiner Leidenschaft für das Niederdeutsche und kann somit seit Jahren Plattdeutschkurse mit Horst Jönck anbieten.

Mit der Premiere von „Hartklabastern" war nun der ideale Rahmen für seine Ehrung gefunden. Auf der anschließenden Premierenfeier hielt Arnold Cordsen, Ehrenpräsident des Niederdeutschon Bühnenbundes, eine gebührende Laudatio und verlieh Horst Jönck neben der entsprechenden Urkunde auch die goldene Ehrennadel des Bühnenbundes.

Auch Bühnenleiter Arnold Preuß, seit kurzem neuer Präsident des Bühnenbundes, würdigte die Leistungen von Horst Jönck und wünschte sich, dem Ensemble und auch den Zuschauern, dass Jönck seine Karriere noch lange fortsetzen möge.

Bühnenleiterin Marion Zomerland gratulierte wiederum ihrem Leitungspartner Preuß zu ingesamt 10 Jahren Bühnenleitertätigkeit und zu seiner neuen Funktion als Präsident. Ihre Inszenierung „Hartklabastern" ist am 22., 23. und 30. Oktober um 20 Uhr und am 30. auch um 15.30 Uhr wieder im Stadttheater zu sehen. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 7. Juli 2006

GANZ PERSÖNLICH

Horst Jönck, Schauspieler der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven, wird Anfang 2007 im „Tatort" des Senders Radio Bremen zu sehen sein. Für die Folge „Schwelbrand" benötigte Regisseur Thorsten Näter ein Rentnerpärchen. Das Casting-Team des Senders hatte ausdrucksstarke Szenenfotos der Wilhelmshavener Bühne gesehen. Allen voran entsprach Horst Jönck, der inzwischen auf eine über 40-jährige aktive Mitgliedschaft am Theater am Meer zurückblicken kann, den Erwartungen, so dass er für die Dreharbeiten nach Bremen eingeladen wurde. Dort mimte er an der Seite der Hauptdarsteller Sabine Postel und Oliver Mommsen den Großvater der Rocksängerin Dana, gespielt von der Sängerin Jeanette Biedermann. Für Horst Jönck eine große Herausforderung. Für
die Dreharbeiten hat er sogar seinen Urlaub abgesagt.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 6. Juli 2006

Horst Jönck erhielt eine Rolle im "Tatort"

Er gehört zur Niederdeutschen Bühne

WILHELMSHAVEN - Im der Geschichte des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ist es schon öfters vorgekommen, dass sich Sender für einen Fernsehfilm Darsteller ausgeliehen haben. Aktuellstes Beispiel dafür ist Horst Jönck, der Anfang 2007 im „Tatort" des Senders Radio Bremen zu sehen sein wird. Für den Krimi „Schwelbrand" benötigte Regisseur Thorsten Näter ein Rentnerpärchen. Das Casting-Team des Senders war im Internet auf die Homepage der Niederdeutschen Bühne gestoßen. Die ausdrucksstarken Szenenfotos sagten den Fernsehleuten zu. So versammelten sich kurzerhand die Darsteller aus der Riege der entsprechenden Altersklasse, um sich einer näheren Betrachtung unterziehen zu lassen.

Allen voran entsprach Horst Jönck, der inzwischenauf eine über 40-jährige aktive Mitgliedschaft am Theater am Meer zurückblickenkann, den Erwartungen des Regisseurs. Er wurde für die Dreharbeiten nach Bremen eingeladen. Dort mimte er an der Seite der bekannten Hauptdarsteller Sabine Postel und Oliver Mommsen den Großvater der Rocksängerin Dana, gespielt von der erfolgreichen Sängerin Jeanette Biedermann. Horst Jönck, der für die Dreharbeiten sogar seinen Urlaub absagte, zeigte sich von der angenehmen Atmosphäre bei den Dreharbeiten beeindruckt; schließlich ist dies bei dem Termindruck, der bei solchen Aufnahmen oft dahintersteht, nicht selbstverständlich. Der Sendetermin für die Folge „Schwelbrand" steht noch nicht fest.

NEUE RUNDSCHAU vom 12. Juli 2006

„Tatort" mit niederdeutscher Unterstützung

Einmal mehr wurde ein Fernsehteam beim Theater am Meer fündig

Horst Jönck (links) und seine Bühnenkollegin Hanna Christoffers (2. von rechts) mit dem Castinteam von Radio Bremen im Stadttheater

Im Laufe der Geschichte des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" ist schon öfters vorgekommen, dass sich Fernsehschaffende bei dem semiprofessionell agierenden Verein Darsteller ausgeliehen haben. Aktuellstes Beispiel hierfür ist Horst Jönck, der Anfang 2007 im „Tatort" des Senders Radio Bremen zu sehen sein wird.

Für die Folge „Schwelbrand" benötigte Regisseur Thorsten Näter ein Rentnerpärchen. Das Casting-Team des Senders war im Internet auf die Homepage des Theater am Meer unter www.ndb-wilhelmshaven.de gestoßen. Aufgrund der ausdrucksstarken Szenenfotos war den Fernsehmachern schnell klar, dass sie an dieser Bühne fündig werden dürften. So versammelten sich kurzerhand die Darsteller aus der Riege der entsprechenden Altersklasse, um sich einer näheren Betrachtung unterziehen zu lassen.

Allen voran entsprach Horst Jönck, der inzwischen auf eine über 40-jährige aktive Mitgliedschaft am Theater am Meer zurückblicken kann, den Erwartungen des Regisseurs, so dass er für die Dreharbeiten nach Bremen eingeladen wurde. Dort mimte er an der Seite der bekannten Hauptdarsteller Sabine Postel und Oliver Mommsen den Großvater der Rocksängerin Dana, gespielt von der erfolgreichen Sängerin Jeanette Biedermann. Horst Jönck, der hierfür sogar seinen Urlaub absagte, zeigte sich von der angenehmen Atmosphäre bei den Dreharbeiten beeindruckt; schließlich ist dies bei dem Termindruck, der bei solchen Aufnahmen oft dahintersteht, nicht selbstverständlich. Der Sendetermin für die Folge „Schwelbrand" wird zeitnah Anfang 2007 bekannt gegeben. MG

Horst Jönck als De Graf in "Dat Spöökhuus" (06/07), links Horst Karstens

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Horst Jönck als Erich Rothbüdel in "De letzte Willen" (06/07)

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 03. Mai 2008

Ganz persönlich

Genau wie die Witwe in "Ladykillers", dem neuen Stück der Niederdeutschen Bühne - Theater am Meer, das heute Premiere hat, lassen sich auch die beiden altverdienten Ensemblemitglieder Horst Jönck und Hildegard Steffens nicht unter kriegen. Beide sind über 80 Jahre und stehen auch im aktuellen Stück auf der Bühne. Hildegard Steffens sogar in der Hauptrolle als Margret Wilkenjohanns. Sie ist seit 59 Jarhen Mitglied der Niederdeutschen Bühne. Horst Jönck, der den Ganoven Dr. Cordsen spielt, ist seit 43 Jahren Ensemblemitglied.

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Horst Jönck (links) als Kaiser Willem II in der Inszenierung "In´t Witte Rössl" - Spielzeit 2008/09

Theater am Meer zu Hause angekommen

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG Optimismus für die Spielzeit 2010/11 – Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder

Die erste Jahreshauptversammlung im neuen Domizil des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am gestrigen Montag (21.6.) war zum einen von der Freude darüber geprägt, endlich in der eigenen Spielstätte angekommen zu sein und zum anderen vom Optimismus für die neue Spielzeit, der sich in den Wochen nach der offiziellen Eröffnung Anfang Mai 2010 breitgemacht hat.

So waren dann auch die Begrüßungsworte der Bühnenleitung, Marion Zomerland und Arnold Preuß, Dankesworte an die versammelten zahlreichen Mitglieder dafür, dass sie in den letzten Wochen und Monaten jeder an unterschiedlicher Stelle die Her- und Einrichtung des neuen Hauses bewerkstelligt haben und vor allem, dass in den letzten Wochen die Auszüge des Fundus aus dem Stadttheater und aus der Werkstatt in der Viktoriastraße komplett bewerkstelligt wurde, so dass jetzt das Theater am Meer im neuen Zuhause endlich angekommen ist.

Arnold Preuß, der die Versammlung leitete, wies darauf hin, dass das Theater nun ein kleines Privattheater sei, das von dem Einsatz der ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder getragen werden müsse, denn nicht nur der Spielbetrieb, sondern auch die Hausdienste seien jetzt Bestandteil des Vereinslebens. Angesichts der in den Wochen nach der offiziellen Eröffnung gezeichneten neuen Abonnements von fast 130 Menschen, die noch nie vorher zum Niederdeutschen Theater in Wilhelmshaven eine Verbindung hatten, sehe er in der kommenden Spielzeit 2010/11 alle Chancen, dass das von allen Seiten gelobte neue Theater in Wilhelmshaven zu einem kulturellen Kleinod der Jadestadt werde. Marion Zomerland unterstrich bei der Vorstellung des neuen Spielplanes, dass auch die bisherigen Abonnenten sich schriftlich und mündlich überaus positiv zu den Umzugsplänen geäußert hätten und es eine deutliche Steigerung der Gesamtabonnentenzahl gegeben habe, so dass damit die finanzielle Basis des Theaters am Meer gesichert sei.

Der Spielplan 2010/11 zeichne sich durch eine Mischung junger frischer Komödien aus, die mit einem bewährten Klassiker und einer musikalischen Produktion angereichert wurde. So startet das Theater am Meer am 11. September 2010 mit der Farce „Lögen hebbt junge Been“ in der Regie von Marion Zomerland in die neue Spielzeit. Es folgt am 6. November 2010 die Fortsetzung des Bauernhofrockmusicals „Wi rockt op platt“ mit der Episode twee in der Regie von Arnold Preuß. Die musikalischen Arrangements der vielen Welthits auf platt stammen von Nicolas C. Ducci. Ein Wiedersehen mit einem bewährten Wroost-Klassiker gibt es am 22. Januar 2011 mit Marion Zomerlands Inszenierung von „Mien Mann, de fohrt to See“. Den Abschluss der Spielzeit bildet eine romantische Komödie mit dem Titel „De besten Daag in mien Läven“. Dieses Stück wird am 19. März 2011 in der Regie von Ulf Goerges aufgeführt, der sich als Berufsregisseur erstmals in Wilhelmshaven vorstellen wird. Der Spielplan 2010/11 wird vervollständigt von einem Stück der Theaterschule, dessen Titel im Laufe der Spielzeit bekanntgegeben wird und den mobilen Produktion des Theaters wie die Programmvariationen der Sketchgruppe und die verschiedenen Liederprogramme, die für die unterschiedlichsten Anlässe gebucht werden können.

Neben den üblichen Regularien einer Jahreshauptversammlung wurden auch die Vorstandmitglieder Sandra Krüger und Horst Jönck (beide als Beisitzer) sowie Klaus Aden (Schatzmeister) einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Ebenso einstimmig wurde Meike Zomerland als Rechnungsprüferin bestellt. Marc Gelhart, der sich beruflich nach Weyhe orientiert hat, wurde mit großem Dank der Mitglieder als stellvertretender Vorsitzender verabschiedet. Er wird der Bühne jedoch in bestimmten Marketingbereichen erhalten bleiben.

Marion Zomerland mit der Ehrennadel des Bühnenbundes geehrt

Breiten Raum nahm abschließend die Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder ein, bei der Arnold Preuß mit einer individuellen Laudatio das Wirken der einzelnen Mitglieder herausstellte. Für eine 10jährige Mitgliedschaft wurden Nicolas C. Ducci, André Gelhart, Marianne Karstens, Günter Michaels, Horst Qualmann, Claudia Schröder, Heidi Strowik und Christine Wessolleck geehrt. Auf eine 20jährige Vereinszugehörigkeit konnten Rolf-Peter Lauxtermann und Günter Newerla blicken, während Ralf-Rüdiger Bayer und Berta Brinkhoff dem Verein 25 Jahre angehören.

Eine besondere Ehrung wurde Bühnenleiterin Marion Zomerland zu teil, die Arnold Preuß in seiner Eigenschaft als Präsident des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen vornahm. Er würdigte ihr Schaffen als Spielerin, Regisseurin, Leiterin der Theaterschule sowie der Bühne und stellte insbesondere ihre Verdienste bei der Schaffung der neuen Spielstätte und der Steigerung des künstlerischen Niveaus und der Förderung des Jugendtheaters heraus. Sie erhielt die Ehrennadel mit Silberkranz sowie die Ehrenurkunde für ihr 25jähriges aktives Schaffen für den Erhalt der niederdeutschen Sprache.

Als neue Mitglieder wurden aufgenommen: Inge Gelhart, Heinz Hillers, Hanna Jörg, Marion Knodt, Gabriele Poloczek, Iris Watty, Wolfgang Watty, Frauke Weißer sowie für die Theaterschule Fabio Ferrara, Emilia Hoppe, Niels Jantschalek und Jonas Krukenberg.

Wilhelmshavener Zeitung vom 29. Juni 2010

Theater am Meer zu Hause angekommen

VERSAMMLUNG Dank und Optimismus — 130 neue Abonnenten — Neuer Spielplan

Es war die erste Jahreshauptversammlung im eigenen Haus. Das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven schaut voller Zuversicht in die Zukunft.

WILHELMSHAVEN/LR - Die erste Jahreshauptversammlung im neuen Domizil des Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven war zum einen von der Freude darüber geprägt, endlich in der eigenen Spielstätte angekommen zu sein und zum anderen vom Optimismus für die neue Spielzeit, der sich in den Wochen nach der offiziellen Eröffnung Anfang Mai breitgemacht hat.

So waren dann auch die Begrüßungsworte der Bühnenleitung, Marion Zomerland und Arnold Preuß, Dankesworte an die versammelten zahlreichen Mitglieder dafür, dass sie in den letzten Wochen und Monaten jeder an unterschiedlicher Stelle die Her- und Einrichtung des neuen Hauses bewerkstelligt haben und vor allem, dass in den letzten Wochen die Auszüge des Fundus' aus dem Stadttheater und aus der Werkstatt in der Viktoriastraße komplett bewerkstelligt wurde, so dass jetzt das Theater am Meer im neuen Zuhause endlich angekommen ist.

Arnold Preuß, der die Versammlung leitete, wies darauf hin, dass das Theater nun einkleines Privattheater sei, das von dem Einsatz der ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder getragen werden müsse. Denn nicht nur der Spielbetrieb, sondern auch die Hausdienste seien jetzt Bestandteil des Vereinslebens. Angesichts der in den Wochen nach der offiziellen Eröffnung gezeichneten neuen Abonnements von fast 130 Menschen,die noch nie vorher zum Niederdeutschen Theater in Wilhelmshaven eine Verbindung hatten, sehe er in der kommenden Spielzeit 2010/11 alle Chancen, dass das von allen Seiten gelobte neue Theater in Wilhelmshaven zu einem kulturellen Kleinod der Jadestadt werde.

Marion Zomerland unterstrich bei der Vorstellung des neuen Spielplanes, dass auch die bisherigen Abonnenten sich schriftlich und mündlich überaus positiv zu den Umzugsplänen geäußert hätten und es eine deutliche Steigerung der Gesamtabonnenten- zahl gegeben habe, so dass damit die finanzielle Basis des Theaters am Meer gesichert sei. Der Spielplan 2010/11 zeichne sich durch eine Mischung junger frischer Komödien aus, die mit einem bewährten Klassiker und einer musikalischen Produktion angereichert wurde. So startet das Theater am Meer am 11. September mit der Farce „Lögen hebbt junge Been" in die neue Spielzeit. Es folgt am 6. November die Fortsetzung des Bauernhofrockmusicals „Wi rockt op platt" mit der Episode twee. Ein Wiederse hen mit einem bewährten Wroost-Klassiker gibt es am 22. Januar in „Mien Mann, de fohrt to See". Den Abschluss der Spielzeit bildet eine romantische Komödie mit dem Titel „De besten Daag in mien Läven". Dieses Stück wird am 19. März in der Regie von Ulf Goerges aufgeführt, der sich als Berufsregisseur erstmals in Wilhelmshaven vorstellen wird. Der Spielplan wird vervollständigt von einem Stück der Theaterschule und den mobilen Produktionen des Theaters wie Sketchgruppe und Liederprogramme.

Neben den Regularien einer Jahreshauptversammlung wurden auch die Vorstandsmitglieder Sandra Krüger und Horst Jönck (beide als Beisitzer) sowie Klaus Aden (Schatzmeister) einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Ebenso einstimmig wurde Meike Zomerland als Rechnungsprüferin bestellt. Marc Gel- hart, der sich beruflich nach Weyhe orientiert hat, wurde mit großem Dank der Mitglieder als stellvertretender Vorsitzender verabschiedet. Er wird der Bühne jedoch in bestimmten Marketingbereichen erhalten bleiben.

EHRENNADEL FÜR MARION ZOMERLAND

Ehrungen standen auf dem Programm der Jahreshauptversammlung des Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Geehrt wurden langjährige und verdiente Mitglieder:

10 Jahre: Nicolas C. Ducci, André Gelhart, Marianne Karstens, Günter Michaels, Horst Qualmann, Claudia Schröder, Heidi Strowik und Christine Wessoleck.

20 Jahre: Rolf-Peter Lauxtermann und Günter Newerla.

25 Jahre: Ralf-Rüdiger Bayer und Berta Brinkhoff.

Bühnenleiterin Marion Zomerland erhielt die Ehrennadel mit Silberkranz sowie die Ehrenurkunde des Niederdeutschen Bühnenbundes für ihre 25-jähriges aktives Schaffen als Spielerin, Regisseurin, Leiterin der Theaterschule sowie der Bühne für den Erhalt der niederdeutschen Sprache.

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Horst Jönck als Justus Aldag in "Mien Mann, de fohrt to See" (Spielzeit 2010/11)

Horst Jönck als Herr Walter (mit Kay Watty) in "Dat Meer-Hotel" (Spielzeit 2012/12)

THEATER AM MEER weiterhin auf Erfolgskurs

Freude über Willy-Beutz-Schauspielpreis - Horst Jönck Ehrenmitglied

Am vergangenen Mittwoch konnte das Leitungsduo des ‚Theater am Meer‘ – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, Marion Zomerland und Arnold Preuß, den Mitgliedern auf der gutbesuchten Jahreshauptversammlung eine ausgezeichnete Bilanz der Spielzeit 2013/14 vorstellen. Die vierte Spielzeit ist mit rd. 6.900 Besuchern die zweitbeste seit Umzug in das eigene Domizil in der Kieler Straße.

Ehrungen für 10-jährige Mitgliedschaft für (v.l. erste Reihe) Sontka Zomerland, Sandra Krüger, Fenja Strowik, Yannik Marschner, (2. Reihe) Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs durch die Bühnenleitung Marion Zomerland, Arnold Preuß (FOTO: TaM, H. Zomerland)

„Die um 12,2 % gestiegene Abonnentenzahl von rd. 900 belegt die weiter anhaltende Erfolgsgeschichte unseres kleinen Zimmertheaters“, erklärte Bühnenleiter Arnold Preuß. „Eine Platzauslastung von rd. 96 % sichert unserem semiprofessionellen Privattheater nicht nur die finanzielle Basis, sondern unterstreicht auch, dass wir mit dem Programm-Mix aus unterhaltenden und anspruchsvollen Stücken auf dem richtigen Weg sind“, ergänzt Bühnenleiterin Marion Zomerland.

Erstmals Willy-Beutz-Schauspielpreis gewonnen
Beide Theaterschaffenden heben hervor, dass der erstmalige Gewinn des Willy-Beutz-Schauspielpreises mit der Inszenierung „Tööv, dat dat düster is“ eines der größten Erfolge in der 82 jähigen Vereinsgeschichte des Theaters sei. Neben dem großen Engagement des am preisgekrönten Stück beteiligten Ensembles, müsse hier auch der Einsatz der gesamten Mitgliederschar berücksichtigt werden, den alle Mitglieder des Theaters hätten in der vergangenen Spielzeit mit höchstem persönlichen Einsatz den Spielbetrieb in allen Gewerken erfolgreich geprägt. „Darum“, so Zomerland und Preuß, „gratulieren wir nicht nur den Preisträgern von Herzen, sondern allen Mitgliedern des Theaters, denn ohne die Gemeinschaft aller, wäre es nicht zu diesem Gesamtergebnis der Spielzeit 2013/14 gekommen“.

Horst Jönck wird Ehrenmitglied des Theaters
Für ihren jeweils herausragenden Einsatz in der abgelaufenen Spielzeit wurden die Bühnenmitglieder Helga Lauermann, Heidi Strowik, Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs und Harald Schmidt mit einem besonderen Präsent bedacht. Sie waren an allen Produktionen der Spielzeit beteiligt und haben sich damit weit über das normale Maß an ehrenamtlicher Tätigkeit für das Haus eingesetzt. Die Glückwünsche für eine 10-jährige aktive Mitgliedschaft erhielten Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Sandra Krüger, Yannik Marschner, Fenja Strowik und Meike Zomerland in Form eines Bullauges und einer kleinen Laudatio über ihr bisheriges Bühnenschaffen.

Für seinen langjährigen unermüdlichen Einsatz als Ensemblemitglied vor allem aber auch als langjähriges Vorstandsmitglied in verschieden Positionen wurde Horst Jönck zum Ehrenmitglied des ‚Theater am Meer‘ ernannt. Die anwesenden Bühnenmitglieder erhoben sich von den Plätzen und dankten ihm stehend mit langanhaltendem Applaus für sein fast 50-jähriges beispielloses Wirken für das Niederdeutsche Theater.

Horst Jönck (Mitte) mit Marion Zomerland und Arnold Preuß wurde einstimmig zum Ehrenmitglied der Bühne ernannt. (FOTO: TaM, H. Zomerland)

Einstimmige Wahlergebnisse
Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurde Schatzmeister Wolfgang Watty, dem eine ausgezeichnete Buchführung von den Rechnungsprüfern attestiert wurde, einstimmig für weitere zwei Jahre gewählt. Ebenso einstimmig in ihren Ämtern wurden Sandra Krüger (Beisitzerin Theaterschule) und Marco Norden (Technischer Leiter) wiedergewählt. Als neuer Rechnungsprüfer wurde neben Heinz Zomerland Thorsten Koennecke für zwei Jahre bestimmt.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG | 1. Juli 2014

Theater am Meer weiterhin sehr erfolgreich

VERSAMMLUNG Horst Jönck zum Ehrenmitglied ernannt — Abonnentenzahlen um 12,2 Prozent gestiegen

Das neue Ehrenmitglied Horst Jönck (Mitte) mit den Bühnenleitern Arnold Preuß und Marion Zomerland. FOTO: TaM, H. Zomerland

WILHELMSHAVEN/LR — Mit einer ausgezeichneten Bilanz der Spielzeit 2013/14 wartete das Leitungsduo Marion Zomerland/Arnold Preuß auf der Jahreshauptversammlung des Theaters am Meer (Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven) auf. Die vierte Spielzeit im neuen Domizil war mit rund 6900 Besuchern die zweitbeste seit dem Umzug in die Kieler Straße.

„Die um 12,2 Prozent gestiegene Abonnentenzahl auf rund 900 Abonnenten belegt die weiter anhaltende Erfolgsgeschichte unseres kleinen Zimmertheaters", erklärte Bühnenleiter Arnold Preuß. „Eine Platzauslastung von rund 96 Prozent sichert unserem semiprofessionellen Privattheater nicht nur die finanzielle Basis, sondern unterstreicht auch, dass wir mit dem Programm-Mix aus unterhaltenden und anspruchsvollen Stücken auf dem richtigen Weg sind", ergänzt Bühnenleiterin Marion Zomerland.

Beide Theaterschaffenden hoben hervor, dass der erstmalige Gewinn des WillyBeutz-Schauspielpreises mit der Inszenierung „Tööv, dat dat düster is" einer der größten Erfolge in der 82-jährigen Vereinsgeschichte des Theaters sei. Neben dem großen Engagement des am preisgekrönten Stück beteiligten Ensembles, müsse hier auch der Einsatz der gesamten Mitgliederschar berücksichtigt werden. Alle Mitglieder des Theaters hätten in der vergangenen Spielzeit mit höchstem persönlichen Einsatz den Spielbetrieb in allen Gewerken erfolgreich geprägt.

Für ihren jeweils herausragenden Einsatz in der abgelaufenen Spielzeit wurden die Bühnenmitglieder Helga Lauermann, Heidi Strowik, Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs und Harald Schmidt mit einem besonderen Präsent bedacht. Sie waren an allen Produktionen der Spielzeit beteiligt und haben sich damit weit über das normale Maß an ehrenamtlicher Tätigkeit für das Haus eingesetzt. Die Glückwünsche für eine zehnjährige aktive Mitgliedschaft erhielten Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Sandra Krüger, Yannik Marschner, Fenja Strowik und Sontka Zomerland in Form eines Bullauges und einer kleinen Laudatio über ihr bisheriges Bühnenschaffen.

Für seinen langjährigen unermüdlichen Einsatz als Ensemblemitglied vor allem aber auch als langjähriges Vorstandsmitglied in verschieden Positionen wurde Horst Jönck zum Ehrenmitglied des ,Theater am Meer' ernannt. Die anwesenden Bühnenmitglieder dankten ihm stehend mit langanhaltendem Applaus für sein fast 50-jähriges beispielloses Wirken für das Niederdeutsche Theater.

Bei den Vorstandswahlen wurde Schatzmeister Wolfgang Watty, dem eine ausgezeichnete Buchführung attestiert wurde, einstimmig für weitere zwei Jahre gewählt. Ebenso einstimmig in ihren Ämtern wurden Sandra Krüger (Beisitzerin Theaterschule) und Marco Norden (Technischer Leiter) wiedergewählt. Als neuer Rechnungsprüfer wurde neben Heinz Zomerland Thorsten Koennecke für zwei Jahre bestimmt.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG | 4. Juli 2015

Ganz persönlich - verdiente Vereinsmitglieder geehrt

Sechs langjährige Mitglieder des Theaters am Meer wurden in der Jahreshauptversammlung für ihr Engagement um den Erhalt der niederdeutschen Sprache geehrt. Arnold Preuß (rechts) würdigte in einer kurzen Laudatio individuell den Einsatz und die jeweiligen Aktivitäten der Jubilare. Für 20-jährige Mitgliedschaft wurde Ingo Folkerts geehrt, während Rolf-Peter Lauxtermann (4. v. links) für seine 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurde. 30 Jahre dabei sind Ralf-Rüdiger Bayer (links) und Marion Zomerland ( 2. v. links) geehrt, wobei Zomerlands Verdienste um die Gestaltung der Räume im Theater am Meer besonders mit Beifall bedacht wurde. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurde Karin Heyel (3 v. links) geehrt, während das Ehrenmitglieder der Bühne, Horst Jönck (5.v. links), nicht nur für seine 50-jähre Mitgliedschaft geehrt wurde, sondern auch von der versammelten Mitgliedschaft auch den Ehrentitel „Graue Eminenz“ verliehen bekam. Den Jubilaren gratulierte auch Schriftführerin Claudia Ducci (6. v. links). FOTO: TAM/H.Zomerland.

Günther Jaedeke

Günter Jadeke als Dieter Brummer mit Klaus Aden in "Sluderkraam in´t Treppenhaus" (92/93)

- Mitglied
seit 11. Mai 1979

- Ehrungen
1989 Bronzeteller für 10jährige Mitgliedschaft
1999 Silberteller für 20jährige Mitgliedschaft
26.12.2004 Wilhelmshaven - Ehrennadel in silber des Niederdeutschen Bühnenbundes für 25 Jahre aktives Theaterspiel

- Schauspieler
Er spielte u.a.
den Schutzmann in "Kramer Krey" (78/79),
den Hans Molle in "Grode Kinner" (78/79),
den Wachtmeister Schult in "Nette Pasteten" (80/81),
den Detel Hinrichs in "Dat lögenhafte Horoskop" (Einakter 80/81),
den ital. Gastarbeiter Franco Benamati (82/83),
den Harro Koopmann in "Petrus gifft Urlaub" (84/85),
den Gendarm in "De schönste Mann van de Reeperbahn" (85/86),
den jungen Hollunder und den Himmelsdetektiv in "Liliom" (86/87),
den Werner Stürmer in "De vergnögte Tankstell" (86/87),
den Matrosen Heuer in "Schipp ahn Haben" (87/88),
eine kath. Schwester in "Laat us Lögen vertellen" (87/88),
den Hans-Uwe Haller in "Gode Nacht, Fro Engel" (88/89),
den Mickrigen in "De Herr Puntila un sien Knecht Matti" (88/89),
den Adam Kowalski in "Mudder is de Beste" (89/90),
den Schriever in "Dat Spill üm een Schaap, een Koh un söss braad´te Eier" (90/91),
den Hein Thomsen in "Belinda" (90/91),

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Günter Jaedeke als Unkel Schorsch mit Jürgen Tapken (li.) und Torsten Könnecke (re) in "Geld in´n Büdel - miteens Getüdel".

den Willi Helbrich in "Fledderweken" (91/92),
den Kellner in "De plietsche Tüffelhannes" (91/92),
den Dieter Brummer in "Sluderkraam in´t Treppenhuus" (92/93),
den Kellner in "De Kunnerlüür oder goot smeert is half wunnen" (93/94),
den Göbel in "Arsenik un oole Spitzen" (94/95),
den Fernando in "Fofftein" (94/95),
den Mandus Sötje in "Mien Mann, de fohrt to See" (95/96),
den Manfred Reimers in "Amaretto" (96/97),
den Pfarrer Bertzbach in "Pasters, Pasters, nix as Pasters" (97/98),
den Johannes Melk in "Nette Pasteten" (98/99),
den August Dührkopp in "In Hamborg op St. Pauli" (98/99),
den Luigi in "´n schöne Bescherung" (99/00) und
den Kirchendiener Anton Stüring in "De lüttje Wippsteert" (00/01)
den Unkel Schorsch in "Geld in´n Büdel - miteens Getrüdel (01/02),
den Oberzollinspektor Bruns in "De golden Anker" (02/03)
den Portier Albert in "Keen Tiet för de Leev" (03/04),
den Notar in "De Düvelsblitz" (04/05),
den Jonny (und Musiker) in "Kiek mal wedder in" (04/05),
einen Marktbesucher und einen Touristen in "In´t Witte Rössl" (08/09),
den Hannes in "Wi rockt op platt" (09/10).

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Günter Jaedeke als Unkel Schorsch in "Geld in´n Büdel - miteens Getüdel"

-Musiker
er spielte Akkordeon in "Kiek mal wedder in" (04/05)

-Aufbauhelfer
er unterstützte die Technik in "In´t Witte Rössl" (08/09)

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Günter Jaedeke (links) als Gast in der Inszenierung "In´t Witte Rössl" - Spielzeit 2008/09

Wilhelmshaven, 17. Juni 2009

Theater am Meer mit Optimismus in die nächste Spielzeit 2009/2010

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG Bühnenleitungsduo Marion Zomerland und Arnold Preuß erneut einstimmig für zwei Jahre gewählt – langjährige Mitglieder geehrt

Mit 13.687 Zuschauern in der abgelaufenen Spielzeit 2008/2009 konnte das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven das zweitbeste Ergebnis seit 1994/95 mit den fünf Inszenierungen im Stadttheater und den mobilen Produktionen erspielen. Erstmals seit 10 Jahren müssen aus Kostengründen die Eintrittspreise angehoben werden.

Auf dem Foto die Jubilare mit der wiedergewählten Bühnenleitung (v.l.) Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Martina Hofmann, Klaus Aden, Magita Pust, Hanna Christoffers, Alfred Christoffers, Hildegard Steffens, Arnold Preuß, Marion Zomerland, Günter Jaedeke

Wilhelmshaven – Auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am vergangenen Dienstag im Hotel Kaiser konnte das Bühnenleitungsduo Marion Zomerland und Arnold Preuß ein sehr positives Fazit der vergangenen Spielzeit ziehen. Es sei nicht nur wieder einmal gelungen, ein vielfältiges und anspruchsvolles Theaterprogramm im Stadttheater für die treue Zuschauerschar zu präsentieren, sondern einschließlich der mobilen Produktionen wurden auch viele neue Besucher angelockt. Nachdem in der letzten Spielzeit schon ein Besucherplus von über 50 % erzielt wurde, sei man hocherfreut, dass mit 13.687 Gesamtbesuchern das Vorjahreshoch nahezu erreicht wurde.

Das Bühnenleitungsduo sieht sich mit diesen Zahlen in ihrer Spielplanplanung für die abgelaufene Spielzeit bestätigt, die auf neue niederdeutsche Stücke gesetzt habe und mit dem „weißen Rössl“ eine musikalische Produktion im Zentrum hatte, die insbesondere dem Theaternachwuchs eine erste Bühnenbewährungsprobe bot. „Die Erfolge der Nachwuchsarbeit mit unserer Theaterschule lässt uns mit großem Optimismus in die neue Spielzeit 2009/2010 blicken“, betonten Zomerland und Preuß, „da wir mit diesen begeisterungsfähigen jungen Menschen nicht nur das Ensemble verstärken und verjüngen, sondern so auch einen großen Beitrag zum Erhalt der niederdeutschen Sprache und des niederdeutschen Theaterspiels leisten“.

Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde die umsichtige Bühnenleitungsspitze einstimmig für zwei weitere Jahre in ihrem Amt bestätigt. Für den aus persönlichen Gründen nicht wieder kandidierenden Willy Meinert wurde Claudia Schröder einstimmig als Schriftführerin gewählt. Als neue Mitglieder der Bühne wurden Anne Hertl (Bühnentechnik), Thorben Hackstein (Tontechnik, Inspizienz) sowie die Theaterschülerinnen und –schüler Romina Ferrara, Lukas Friedrichs, Janina Icken, Katharina Kraft, Joan Kröher, Sarah Nevjestic, Lena Nöhmer, Rune Opitz, Daniela Pietkiewicz, Tünde Ritter, Laura Rosenboom, Sophia Ulrich, Kay Watty, Talke Wittig und Amy Wilke aufgenommen.

Marion Zomerland ehrte und würdigte die langjährigen Mitglieder Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Martina Hofmann, Monika Pust (alle für 10-jährige Mitgliedschaft), Günter Jaedeke, Jürgen Tapken (30-jährige Mitgliedschaft), Brigitte Halbekath (40-jährige Mitgliedschaft), Klaus Aden, Hanna und Alfred Christoffers (50-jährige Mitgliedschaft) und Hildegard Steffens (60-jährige Mitgliedschaft).

Schatzmeister Klaus Aden wurde durch die Rechnungsprüfer eine ausgezeichnete Buchführung attestiert. Allerdings sieht sich das Theater gezwungen durch die allgemeine Kostenentwicklung erstmals seit 10 Jahren die Eintrittspreise in der neuen Spielzeit nach oben anzupassen. Als neue Rechnungsprüfer wurden Christel Dörnath und Meike Zomerland gewählt.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 24. Juni 2009

Bühnenleitung zog positives Fazit

THEATER Bühne am Meer: Zomerland und Preuß wiedergewählt — Ausblick

Die Kosten für den Theaterbetrieb sind gestiegen. Erstmals seit zehn Jahren werden die Eintrittspreise erhöht.

WILHELMSHAVEN/LR — Ein positives Fazit der vergangenen Spielzeit zog das Bühnenleitungsduo auf der Jahreshauptversammlung des Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, Marion Zomerland und Arnold Preuß. Es sei nicht nur wieder einmal gelungen, ein vielfältiges und anspruchsvolles Theaterprogramm zu präsentieren, sondern einschließlich der mobilen Produktionen wurden viele neue Besucher angelockt.

Das Duo sieht sich dadurch in seiner Spielplanplanung für die abgelaufene Spielzeit bestätigt, die auf neue niederdeutsche Stücke gesetzt habe und mit dem „Weißen Rössl" eine musikalische Produktion im Zentrum hatte, die insbesondere dem Theaternachwuchs eine erste Bühnenbewährungsprobe bot.

„Die Erfolge der Nachwuchsarbeit mit unserer Theaterschule lässt uns mit großem Optimismus in die neue Spielzeit 2009/2010 blicken", betonten Zomerland und Preuß.

Bei den Wahlen wurde die Bühnenleitungsspitze einstimmig für zwei weitere Jahre in ihrem Amt bestätigt. Claudia Schröder wurde als Schriftführerin gewählt. Als neue Mitglieder der Bühne wurden Anne Hertl (Bühnentechnik), Thorben Hackstein (Tontechnik, Inspizienz) sowie die Theaterschüler Romina Ferrara, Lukas Friedrichs, Janina Icken, Katharina Kraft, Joan Kröher, Sarah Nevjestic, Lena Nöhmer, Rune Opitz, Daniela Pietkiewicz, Tünde Ritter, Laura Rosenboom, Sophia Ulrich, Kay Watty, Talke Wittig und Amy Wilke aufgenommen.

Marion Zomerland ehrte die langjährigen Mitglieder Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Martina Hofmann, Magita Pust (zehnjährige Mitgliedschaft), Günter Jaedeke, Jürgen Tapken (30), Brigitte Halbekath (40), Klaus Aden, Hanna und Alfred Christoffers (je 50) und Hildegard Steffens (60).

Allerdings sieht sich das Theater gezwungen, durch die allgemeine Kostenentwicklung erstmals seit zehn Jahren die Eintrittspreise in der neuen Spielzeit nach oben anzupassen. Als neue Rechnungsprüfer wurden Christel Dörnath und Meike Zomerland gewählt.

Jubilare und wiedergewählte Bühnenleitung: (v.l.) Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Martina Hofmann, Klaus Aden, Magita Pust, Hanna Christoffers, Hildegard Steffens, Arnold Preuß, Marion Zomerland, Günter Jaedeke.

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Günter Jaedeke in einer ABBA-Parodie in "Wi rockt op platt" - Spielzeit 2009/2010

Ingo Heuer

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- Mitglied
seit
 

- Bühnentechniker
Er war als Bühnentechniker beschäftigt bei
"Sex na Stünnenplan" (2007/08),
"Agathe un ik" (07/08),
"Ladykillrs" (07/08),
"De wilden Höhner geevt Vossalarm" (07/08),
"Dat kann jedeen passeern" (08/09),
"In´t Witte Rössl" (08/09),
"Kerls, Kerls, Kerls!" (08/09),
"Wat passeert dor an´n Balkon?" (08/09),
"Verleeft, verlööft, verloorn!" (08/09),
"Tippelbröder" (09/10),
"Wi rockt op platt" (09/10) (gleichzeitig stellte er die "Vogelscheuche" dar),
"Nix as Kuddelmuddel" (09/10),
"En goote Partie" (09/10),
"Keerls döör un döör" (09/10),
"Allen in de Sauna" (10/11)
"So en Slawiner" (11/12),
"Twee Mannslüüd un een Baby" (11/12).

- Hausmeister
In unserem neuen Theater übernimmt Ingo Heuer regelmäßig die Aufgabe des Hausmeisters.

- Requisiten
Er übernahm die Requisiten bei
"Champagner to´n Fröhstück" (12/13),
"Dat Meer-Hotel" (12/13),
"Dat Hörrohr" - (12/13)..

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Ingo Heuer als Voglscheuche in "Wi rockt op platt"

- Beleuchtung
"Mien Mann, de fohrt to See"

Marc Gelhart

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Marc Gelhart als Oberkellner Leopold in der Inszenierung "In´t Witte Rössl" - Spielzeit 2008/09

- Mitglied
seit 28. Mai 1999

Hier geht es zur Homepage von Marc Gelhart

- Vorstandstätigkeiten
seit Beginn der Spielzeit 2001/2002 Beisitzer im Vorstand
ab 6.11.01 Stellvertreter des Bühnenleiters
( u. a. zuständig für die Werbung und Jugendfragen)

- Schauspieler
u.a. den Fiete in "Lütte witte Siedenschoh"(98/99),
den Willi in "In Hamborg op St. Pauli" (98/99),
den Eberhard Meier in "'n schöne Bescherung" (99/00),
den Gustav Piepers in "Wenn de Hahn kreiht" (99/00),
den Hollessen in "In Luv un Lee die Liebe" (99/00),
den Schorsch Sööge in "Allens ut de Reeg" (00/01),
den Bauernsohn Kalli in "Van Müüs un Minschen" (00/01),
den Assessor Bruns in "De lüttje Wippsteert" (00/01) und
den Johannes Koppelmeier in "Koornblomen för den Smuuskater" (01/02)
den Michael Gottfried in "Froo Geesche Gottfried" (01/02)
den Peter Tapken in "För de Katt" (01/02),
den Willi Appeldorn in "Grode Freeheit Nr. 7" (02/03),

den Schorsch Kulenkamp in "Opa ward verköfft" (02/03)
den Jens in "De golden Anker" (02/03)
er verlieh Kalle, Wallys Freund, seine Stimme in "Ruten Teihn" (02/03)
den Bunky in "De Trooschien" (03/04),
den Steuermann Jan Kersten in "De ole Fischfroo" (03/04),
den Schriever Licht in "Dat Schörengericht" (03/04),
den Hausierer Fläsch in "De plietsche Sniedermeister" (04/05),
den Dr. Evers in "Kiek mal wedder in" (04/05),
den Geelhaar in "Ünner´n Beerboom" (04/05),
den Georg Peters in "Spektakel in´t Huus" (04/05),
den Rainer Osterholt in "Der Deicher" (Freilichttheater Dangast 2005),
den Oberarzt Dr. Dümmel in "Hartklabastern" (05/06),
den Peter Rabe in "Rismus Rasmus" (05/06),
den Thomas Machandel in "Herr Adrian hett Liefpien" (05/06)
den Paul Brandes in "To´n Düwel mit´n Sex" (06/07),
den Lysander in "Een Sömmernachtsdroom" (06/07),
den Klaus Schneider in "De letzte Willen" (06/07)
den Kurt-Werner, den Kilian und den Fritz Keller in "Ik bün dar för di!" (06/07),
den Cornelius Wacker in "Dat Kuppelwief" (07/08),
den Fotoreporter in "Sex na Stünnenplan" (2007/08),
den arbeitslosen Schriftsteller Klaas Kästner in "Agathe un ik" (2007/208),
den Ludwig Harmsen in "Ladykillers" (07/08),
den Harry Gerwald in "Dat kann jedeen passeern" (08/09),
den Betahlkellner Leopold Brandmeyer in "In´t Witte Rössl" (08/09),
den Fred Bruhns in "Kerls, Kerls, Kerls!" (08/09),
den Jan Weber in "Verleeft, verlööft, verloorn!" (08/09)
,
den Dirk Unbehaun in "Tippelbröder" (09/10),
den Hofhund Bello in "Wi rockt op platt" (09/10).

- Regisseur * auch Bühnenbild
Sein Debüt als Regisseur und Bühnenbildner feierte er mit "Dat Spöökhuus" (2006/07), es folgten
"Sex na Stünnenplan" (Spielzeit 2007/08)*
,
"Wat passeert dor an´n Balkon?" (08/09)*,
"Nix as Kuddelmuddel" (09/10)*

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Marc Gelhart als Willi in "In Hamborg op St. Pauli" - Spielzeit 1998/99

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Marc Gelhart auf der Freilichtbühne in Jever 08/2003

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Marc Gelhart als Schorsch Sööge in "Allens ut de Reeg" - Spielzeit 2000/01

- Regieassistent
Er assistierte bei den Stücken "Medewatt?",
"Van nu an bün ik glücklich!" (01/02),
"De golden Anker" (02/03),
"Ruten Teihn" (02/03)
"Misery" (03/04),
"Keen Tiet för de Leev" (03/04),
"De plietscheSniedermeister" (04/05).

- Musikassistent
Er assistierte musikalisch bei dem Stück "In´t Witte Rössl".

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Marc Gelhart als Jens in Pagnols "De golden Anker" - 02/03

- Aufbauhelfer
Er unterstützte die Technik bei "Keen Tiet för de Leev" (03/04), "De Düvelsblitz" (04/05), "Sluderkraam in´t Treppenhuus" (05/06).
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Marc Gelhart und Horst Karstens  als Schorsch Sööge und Minister Willms in "Allens ut de Reeg" - Spielzeit 00/01

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Böse: Beeindruckend diabolsich verkörperte Marc Gelhart (Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven) den brutalen ostfriesischen Offizier

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Marc Gelhart als Schreiber Licht in "Dat Schörengericht", Spielzeit 2003/04

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Marc Gelhart als Fläsch in "De plietsche Sniedermeister" - Spielzeit 2004/05

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 Marc Gelhart als Thomas Machandel in "Herr Adrian hett Liefpien" (2005/06)

Marc Gelhart (links mit Horst Karstens) als Thomas Machandel in "Herr Adrian hett Liefpien" im Rosarium im September 2006

Marc Gelhart (Mitte) als Paul Brandes in "To´n Düwel mit´n Sex" (Spielzeit 2006/07)

Marc Gelhart als Lysander in "Een Sömmernachtsdroom" (06/07)  mit Stephanie Zeitz als Helena

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Marc Gelhart als Klaus Schneider in "De letzte Willen" (06/07)

Marc Gelhart als Kille mit Dagmar Grube in "Ik bün dar för di!" (Spielzeit 2006/07)

In "Agathe un ik" muss Marc Gelhart als Klara Kästner durch David Posselt (Arnold Preuß, rechts)

und durch Maya Recknagel (Claudia Schröder) als Klaas Kästner "leiden"

Marc Gelhart als Ludwig Harmsen in "Ladkillers" (07/08)

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 Marc Gelhart als leicht kindlicher Harry Gerwald, dessen Infälle in "Dat kann jedeen passeern" (08/09) für große Aufregung und aber auch großen Spaß sorgen

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Marc Gelhart als Jan Weber in "Verleeft, verlööft, verloorn!" - 2008/2009

Wilhelmshaven, 17. Juni 2009

Theater am Meer mit Optimismus in die nächste Spielzeit 2009/2010

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG Bühnenleitungsduo Marion Zomerland und Arnold Preuß erneut einstimmig für zwei Jahre gewählt – langjährige Mitglieder geehrt

Mit 13.687 Zuschauern in der abgelaufenen Spielzeit 2008/2009 konnte das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven das zweitbeste Ergebnis seit 1994/95 mit den fünf Inszenierungen im Stadttheater und den mobilen Produktionen erspielen. Erstmals seit 10 Jahren müssen aus Kostengründen die Eintrittspreise angehoben werden.

Auf dem Foto die Jubilare mit der wiedergewählten Bühnenleitung (v.l.) Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Martina Hofmann, Klaus Aden, Magita Pust, Hanna Christoffers, Alfred Christoffers, Hildegard Steffens, Arnold Preuß, Marion Zomerland, Günter Jaedeke

Wilhelmshaven – Auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am vergangenen Dienstag im Hotel Kaiser konnte das Bühnenleitungsduo Marion Zomerland und Arnold Preuß ein sehr positives Fazit der vergangenen Spielzeit ziehen. Es sei nicht nur wieder einmal gelungen, ein vielfältiges und anspruchsvolles Theaterprogramm im Stadttheater für die treue Zuschauerschar zu präsentieren, sondern einschließlich der mobilen Produktionen wurden auch viele neue Besucher angelockt. Nachdem in der letzten Spielzeit schon ein Besucherplus von über 50 % erzielt wurde, sei man hocherfreut, dass mit 13.687 Gesamtbesuchern das Vorjahreshoch nahezu erreicht wurde.

Das Bühnenleitungsduo sieht sich mit diesen Zahlen in ihrer Spielplanplanung für die abgelaufene Spielzeit bestätigt, die auf neue niederdeutsche Stücke gesetzt habe und mit dem „weißen Rössl“ eine musikalische Produktion im Zentrum hatte, die insbesondere dem Theaternachwuchs eine erste Bühnenbewährungsprobe bot. „Die Erfolge der Nachwuchsarbeit mit unserer Theaterschule lässt uns mit großem Optimismus in die neue Spielzeit 2009/2010 blicken“, betonten Zomerland und Preuß, „da wir mit diesen begeisterungsfähigen jungen Menschen nicht nur das Ensemble verstärken und verjüngen, sondern so auch einen großen Beitrag zum Erhalt der niederdeutschen Sprache und des niederdeutschen Theaterspiels leisten“.

Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde die umsichtige Bühnenleitungsspitze einstimmig für zwei weitere Jahre in ihrem Amt bestätigt. Für den aus persönlichen Gründen nicht wieder kandidierenden Willy Meinert wurde Claudia Schröder einstimmig als Schriftführerin gewählt. Als neue Mitglieder der Bühne wurden Anne Hertl (Bühnentechnik), Thorben Hackstein (Tontechnik, Inspizienz) sowie die Theaterschülerinnen und –schüler Romina Ferrara, Lukas Friedrichs, Janina Icken, Katharina Kraft, Joan Kröher, Sarah Nevjestic, Lena Nöhmer, Rune Opitz, Daniela Pietkiewicz, Tünde Ritter, Laura Rosenboom, Sophia Ulrich, Kay Watty, Talke Wittig und Amy Wilke aufgenommen.

Marion Zomerland ehrte und würdigte die langjährigen Mitglieder Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Martina Hofmann, Monika Pust (alle für 10-jährige Mitgliedschaft), Günter Jaedeke, Jürgen Tapken (30-jährige Mitgliedschaft), Brigitte Halbekath (40-jährige Mitgliedschaft), Klaus Aden, Hanna und Alfred Christoffers (50-jährige Mitgliedschaft) und Hildegard Steffens (60-jährige Mitgliedschaft).

Schatzmeister Klaus Aden wurde durch die Rechnungsprüfer eine ausgezeichnete Buchführung attestiert. Allerdings sieht sich das Theater gezwungen durch die allgemeine Kostenentwicklung erstmals seit 10 Jahren die Eintrittspreise in der neuen Spielzeit nach oben anzupassen. Als neue Rechnungsprüfer wurden Christel Dörnath und Meike Zomerland gewählt.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 24. Juni 2009

Bühnenleitung zog positives Fazit

THEATER Bühne am Meer: Zomerland und Preuß wiedergewählt — Ausblick

Die Kosten für den Theaterbetrieb sind gestiegen. Erstmals seit zehn Jahren werden die Eintrittspreise erhöht.

WILHELMSHAVEN/LR — Ein positives Fazit der vergangenen Spielzeit zog das Bühnenleitungsduo auf der Jahreshauptversammlung des Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, Marion Zomerland und Arnold Preuß. Es sei nicht nur wieder einmal gelungen, ein vielfältiges und anspruchsvolles Theaterprogramm zu präsentieren, sondern einschließlich der mobilen Produktionen wurden viele neue Besucher angelockt.

Das Duo sieht sich dadurch in seiner Spielplanplanung für die abgelaufene Spielzeit bestätigt, die auf neue niederdeutsche Stücke gesetzt habe und mit dem „Weißen Rössl" eine musikalische Produktion im Zentrum hatte, die insbesondere dem Theaternachwuchs eine erste Bühnenbewährungsprobe bot.

„Die Erfolge der Nachwuchsarbeit mit unserer Theaterschule lässt uns mit großem Optimismus in die neue Spielzeit 2009/2010 blicken", betonten Zomerland und Preuß.

Bei den Wahlen wurde die Bühnenleitungsspitze einstimmig für zwei weitere Jahre in ihrem Amt bestätigt. Claudia Schröder wurde als Schriftführerin gewählt. Als neue Mitglieder der Bühne wurden Anne Hertl (Bühnentechnik), Thorben Hackstein (Tontechnik, Inspizienz) sowie die Theaterschüler Romina Ferrara, Lukas Friedrichs, Janina Icken, Katharina Kraft, Joan Kröher, Sarah Nevjestic, Lena Nöhmer, Rune Opitz, Daniela Pietkiewicz, Tünde Ritter, Laura Rosenboom, Sophia Ulrich, Kay Watty, Talke Wittig und Amy Wilke aufgenommen.

Marion Zomerland ehrte die langjährigen Mitglieder Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Martina Hofmann, Magita Pust (zehnjährige Mitgliedschaft), Günter Jaedeke, Jürgen Tapken (30), Brigitte Halbekath (40), Klaus Aden, Hanna und Alfred Christoffers (je 50) und Hildegard Steffens (60).

Allerdings sieht sich das Theater gezwungen, durch die allgemeine Kostenentwicklung erstmals seit zehn Jahren die Eintrittspreise in der neuen Spielzeit nach oben anzupassen. Als neue Rechnungsprüfer wurden Christel Dörnath und Meike Zomerland gewählt.

Jubilare und wiedergewählte Bühnenleitung: (v.l.) Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Martina Hofmann, Klaus Aden, Magita Pust, Hanna Christoffers, Hildegard Steffens, Arnold Preuß, Marion Zomerland, Günter Jaedeke.

Marc Gelhart (rechts) als Dirk Unbehaun und Claudia Schröder als Tine Slutup, Arnold Preuß als Olle Krull in "Tippelbröder" (09/10)

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Marc Gelhart als gefühlvoller Hofhund Bello, der viel lieber eine Katze wäre - er singt "Maandlüücht"

Wilhelmshavener Zeitung vom 30. Januar 2010

Ganz persönlich

Seine zumindest vorerst letzten Vorstellungen in Wilhelmshaven gibt am morgigen Sonntag der Laienschauspieler Marc Gelhart in dem Muscial "Wi rockt op platt" der Niederdeutschen Bühne (15.30 Uhr und 20 Uhr). Er gehörte dem "Theater am Meer" seit über zehn Jahren an. Jetzt macht er sein Hobby zum Beruf und wechselt als Berufsschauspieler an das Weyher Theater.

Kompass für Wilhelmhaven und Friesland Februar 2/2010 vom 1. Februar 2010

Und tschüs.

VON COLLA SCHMITZ

Marc Gelhart verabschiedet sich vom Büroalltag und dem „Theater am Meer". Der 31-Jährige macht sein Hobby zum Beruf. Zukünftig wird der Wilhelmshavener seine Brötchen beim „Weyher Theater" als Schauspieler verdienen. Seiner Heimatstadt bleibt er jedoch ebenso verbunden wie der Niederdeutschen Bühne. Seite 18

 
 

Ein bühnenreifer Seitenwechsel

Alte Journalistenweisheit: Die schönsten Geschichten schreibt immer nochdas Leben. So auch diese. Eigentlich war Marc Gelhart ganz zufrieden. Beruflich und privat. Der Job als Anzeigenberater der„ WilhelmshavenerZeitung" machte dem gelernten Mediengestalter Spaß, und in seiner Freizeit feierte er Erfolge mit dem „Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven". Ein Hobby, bei dem er in den vergangenen zwölf Jahren mal als Darsteller auf der Bühne oder mal als Regisseur dahinter stand. Hinzu kamen diverse Auftritte bei Freilichtaufführungen vom „Jever ArtEnsemble" und „Gaudium Frisia". Natürlich sei da immer der Traum gewesen, sich als Schauspieler sein Brot zu verdienen, gibt der 31-Jährige offen zu. Doch, dass sich dieser Wunsch so schnell erfüllen könnte, habe er selbst nie gedacht. Schon gar nicht, als ihm im Herbst vergangenen Jahres eine E-Mail von Frank Pinkus, dem Dramaturgen des Weyher Theaters, ins Haus flatterte: „Er ist auch ein bekannter Bühnenautor. Aus sein Feder stammt beispielsweise unsere Erfolgsproduktion ,Kerls, Kerls, Kerls'. Da ich für unsere niederdeutsche Bühne auch die Pressearbeit mache, dachte ich zuerst, es handelt ich um etwas Offizielles." Doch weit gefehlt.

 
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Pinkus war der junge Mimeaus der Jadestadt aufgefallen. Und zwar so positiv, dass er ihn zu einem Vorsprechen nach Weyhe einlud. Dabei handelt es sich nicht etwa um irgendeine Provinzbühne vor den Toren Bremens, sondern um das größte und erfolgreichste privat geführte Komödientheater Norddeutschlands. „Ich war total perplex", räumt Gelhart ein. Aber nicht lange. Schnell einigte man sich auf einen Termin: „Zwei Stücke und ein Lied sollte ich einstudieren." Auf dem Weg zum Vorsprechen trällerte der 31-Jährige daher die bekannten Melodien aus der Operette „Im Weißen Rössl". Komischerweise habe sich seine Aufregung während der Fahrt in Grenzen gehalten. „Wahrscheinlich lag es daran, dass ich ja in sogenannten gesicherten Verhältnissen lebte. Wenn es nicht geklappt hätte, wäre ich zwar ziemlich enttäuscht gewesen, weil ein Traum geplatzt wäre. Aber die Welt wäre davon nicht komplett untergegangen, höchstens ein kleines Stückchen", glaubt der gebürtige Wilhelmshavener.

Gegen das letztlich doch aufkommende Lampenfieber hat ihm dann aber wohl am meisten die Erfahrung, die er beim „Theater am Meer" sammeln konnte, geholfen. Seit seiner Premiere 1998 als Fiete Roggenkamp in „Lütte witte Siedenschoh" stand er dort in mehr als drei Dutzend Stücken auf den Brettern, die die Welt bedeuten: „Ich bin unseren Bühnenleitern unwahrscheinlich dankbar, dass sie mir von Anfang an eine Menge zugetraut haben. "Mal spielte er in „Ik bün darför di" ein Zwillingsbruderpaar und gleichzeitig den Vater, dann wieder in „Agathe un ik" einen erfolglosen Schriftsteller, der in guter alter Charlys-Tante-Manierin die Rolle einer Frau schlüpfte. In „Kerls, Kerls.Kerls" ließ Marc Gelhart buchstäblich die Hüllen fallen und im aktuellen Stück„ Wi rockt op platt" gerät er als Hofhund Bello in seine tiefe Sinnkrise, weil er doch eigentlich lieber eine Katze wäre.

All das kam in jenen entscheidenden Minuten zum Tragen, als er in Weyhe den drei Männern, die über seine Zukunft entscheiden sollten, im feinsten Bühnenplatt, aber auch auf hochdeutsch brillierte. Nur eine ganz kurze Beratungszeit benötigten Intendant Kay Kruppa, Geschäftsführer Heinz-Hermann Kuhlmann und Dramaturg Frank Pinkus, dann stand die Entscheidung fest: „Wir möchten Sie ganz gerne haben. "In diesem Moment sei er völlig überrumpelt gewesen, erinnert sich der31-Jährige. Er bat sich Bedenkzeit aus: „Auf der Rückfahrt nach Wilhelmshaven war ich nur am Grübeln. Wie sage ich es meiner Familie? 0 Gott, wir sind gerade in eine neue Wohnung gezogen? Wie wird mein Arbeitgeber reagieren und wie meine Kollegen und meine Freunde vom, Theater am Meer'? "Fest stand für ihn aber immer, dass er den Schritt wagen wird: „Mir war klar, dassi ch mich irgendwann totärgern würde, wenn ich diese Gelegenheit nicht ergriffen hätte."

Sein Umfeld sah das genauso: „Sie freuen sich alle für mich."Bei ihm selbst macht sich jetzt etwas Wehmut breit. Noch ein paar Wochen, und er ist weg. „Im Moment habe ich nah am Wasser gebaut", musste Gelhart zu seiner Verwunderung feststellen. Vor allem die beiden letzten Vorstellungen von „Wi rockt op platt" am 31. Januar im Wilhelmshavener Stadttheater werden für ihn „emotional sehr schwierig werden", ist sich der frisch gebackene Vollzeitschauspieler sicher. Und auch vom Regiestuhl heißt es Abschied nehmen: „Am 6. Februar findet vormittags die Generalprobe von ,Nix as Kuddelmuddel' statt. Allerdings ohne mich. Ich probe dann in Weyhe das neue Stück ,Rente gut, alles gut'. Aber abends bei der Premiere im Stadttheater werde ich natürlich dabei sein.

 
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"Als Pressesprecher und stellvertretender Bühnenleiter bleibt der 31-Jährige dem „Theater am Meer" noch zumindest bis zu den nächsten Vorstandswahlen erhalten. Dass er „seiner" Niederdeutschen Bühne weiter verbunden bleibt, ist für ihn eine Selbstverständlichkeit: „Das ist schließlich meine zweite Familie." Und angesichts des bevorstehenden Umzugs spürt er nun doch so etwas wie Lampenfieber: „Plötzlich ist die Schauspielerei nicht mehr nur meine große Leidenschaft,sondern ich muss auch von ihr leben können. "Angst zu versagen, hat er dennoch keine: „Viel schlimmer wäre es doch, wenn ich dieser Chance immer hinterhergetrauert hätte. "Recht hat er. Und so bleibt an dieser Stelle nur eines übrig: Marc Gelhart ein kräftiges „toi,toi, toi" mit auf den Weg zu geben und ihm in Gedanken dreimal über die linke Schulter zu spucken. Denn so und nicht anders wünscht man einem Schauspieler viel Glück! Er selbst wünscht sich zum Abschied eigentlich nur eines: „Dass es für alle, die mich gern haben, weiter spannend bleibt, meinen Werdegang zu verfolgen." www.marc-gelhart.de

 
Wilhelmshavener Zeitung vom 6. Februar 2010 - Notizen vom Nachbarn

Bühnenwechsel mit kalkuliertem Risiko

THEATER Theater-am-Meer--Schauspieler Gelhart wacht heute zum ersten Mal in Bremen auf

Das Weyher Theater hat Marc Gelhart, den Schauspieler am Niederdeutschen Theater — Theater am Meer — gerufen. Nun wird für Gelhart das Hobby zum Beruf.

VON NORBERT CZYZ

WILHELMSHAVEN/WEYHE — „Wenn man mal einen Abend den Alltag vergessen möchte, um ein bissel zu lachen und bei leichter Kost den Abend verbringen will — ist man im Weyher Theater richtig. Die Komödien, die dargeboten werden, sind lustig geschrieben und nehmen meistens Alltagssituationen auf die Schippe." Das hat „hexsanne", eine Internet-Userin aus Bremen, über jenes Theater geschrieben, dessen Ensemble Marc Gelhart ab sofort angehört.

Und es ist fast wie hei einem Wechsel in der Fußballbundesliga in der Winterpause. Gelhart ist für das Theater im Bremer Süden sofort spielberechtigt. Am 19. März debütiert er in Michael Cooneys Stück „Rente gut, alles gut" als Mr. Forbright. Danach gibt Gelhart in „Immer nur du" den Jens Brandes. Geschrieben hat das Stück Frank Pinkus — wenn man so will, Marc Gelharts Mentor und Förderer; und der Dramaturg der Weyher. Pinkus ist von Gelharts Talent als Schauspieler überzeugt — und Marc Gelhart davon, dieses Angebot nicht ausschlagen zu dürfen. Sonst würde man sich ewig ärgern, es nicht gemacht zu haben, hat er mal gesagt.

Dass der Abiturient des Gymnasiums am Mühlenweg mal mit der Schauspielerei seine Brötchen verdienen würde, das war ursprünglich nicht abzusehen. Jedenfalls nicht in jungen Jahren. Nur eines zeichnete sich schon damals ab: Man hat ihn immer gerufen. Anders gesagt, der Weg in den neuen Schauspielerberuf ist gepflastert mit Berufungen. In der Grundschule habe er schon mal Sketche gespielt. Aber das hatte noch keine Tendenz. Am Gymnasium war er in der TheaterAG. Der Jugendclub der Landesbühne warb ihn für sich. Dann wurde im Jugendclub nachgefragt, wer für die Statisterie der Rosenhügel-Freilichtaufführung des „Schimmelreiters" in Frage kommt. Gelhart war dabei. Dort traf er auf Rolf Peter Lauxtermann, der ihm die Rollen des jugendlichen Liebhabers beim Theater am Meer schmackhaft machte. Da hatte die Niederdeutsche Bedarf. Also wurde Marc Gelhart jugendlicher Liebhaber — und das gleich in seiner ersten Rolle. Auf der Bühne war er der Liebhaber von Elke Theesfeld; Klaus Aden spielte seinen Vater. Das sei ein tolles Gefühl gewesen, erinnert sich der heute 31-Jährige, der mittlerweile gut drei Dutzend Rollen gespielt hat — mit und ohne Hüllen.

Und der sich sogar schon einen Traum erfüllte: Den Leopold im „Witten Rössl" spielen zu dürfen. Eine jadestädtische Adaption des berühmten „Weißen Rössls am Wolfgangsee". Diese Rolle spukte Gelhart im Kopf herum, seit er bei der Landesbühneninszenierung des „Weißen Rössls" zusammen mit Niclas Ducci die Verfolgerspots hatte bedienen bedürfen. „Es gibt Leute, die mir unterstellen, ich hätte das Projekt forciert." Ja, mal „vorgeschlagen", darüber „gewitzelt". Aber die Entscheidung habe schließlich die Bühnenleitung getroffen.

Gestern hat Marc Gelhart mit den notwendigsten Utensilien in Weyhe eine möblierte Wohnung bezogen. Es ist ein Ortswechsel mit kalkuliertem Risiko. Seine Wilhelmshavener Bleibe behält er noch. Die sprichwörtlichen Türen bleiben ihm in der Jadestadt offen. Auch sein Ex-Arbeitgeber, die „Wilhelmshavener Zeitung", wo Gelhart Mediengestalter gelernt und als Anzeigenberater gearbeitet hat, haben eine Rückkehr in seinen alten Beruf nicht ausgeschlossen. Und auf der Bühne ist er ja noch eine Weile präsent — wenn auch nur indirekt. Denn bei „Nix als Kuddelmuddel", das heute Abend Premiere hat, hat er selber Regie geführt. Nun will er erst einmal ein bisschen Bremen erkunden und seine privaten Unterlagen ordnen. Da sei durch die Doppelbelastung Beruf und Hobby viel liegen geblieben. In Weyhe hat er dazu Zeit, denn die Proben beginnen nicht vor 15.30 Uhr. Vielleicht bleibt dann auch noch ein bisschen Zeit für Träume. Gelhart interessiert sich für Autos — für italienische Autos mit schönem Design.Vorerst befriedigt er diesen Traum auf Hochglanzpapier. Dass er mal im Lotto einen dicken Gewinn einfährt, um sich schöne Autos zu leisten, das glaubt er nicht. „Bisher hatte ich beim Lottospielen noch nie Glück".

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Marc Gelhart wirft sich ab sofort am Theater Weyhe in Pose — für Anerkennung und für Geld.WZ-FOTO: KNOTHE

Gerd Gelhart

- Mitglied
seit 30. Mai 2002

- Ehrungen
23.6.2012 - bronzenes Bullauge für 10-jährige Mitgliedschaft

 (v.l.) Werner Dörnath, Heinz Zomerland, Anne Hillers, Roswitha Wunderlich, Gerd Gelhart, Marion Zomerland, Arnold Preuß

Gerd Gelhart (mittlere Reihe, links)

- Bühnentechnik

Er war als Bühnentechniker an folgenden Stücken beteiligt:
"Koornblomen für den Smuuskater" (01/02),
"Geld in´n Büdel - miteens Getüdel" (01/02),
"Van nu an bün ik glücklich!" (01/02),
"Froo Geesche Gottfried" (auch Technische Leitung) (01/02),
"För de Katt" (01/02),
"Grode Freeheit Nr. 7" (02/03),
"Du büst bloots tweemal jung" (02/03),
"Opa ward verköfft" (02/03)
,
"De golden Anker" (02/03),
"Ruten Teihn" (02/03),
"De Trooschien" (03/04),
"Misery" (03/04),
"Keen Tiet för de Leev" (03/04),
"De ole Fischfroo" (03/04),
"Dat Schörengericht" (03/04),
"De plietsche Sniedermeister" (04/05),
"De Düvelsblitz" (04/05),
"Kiek mal wedder in" (04/05),
."Ünner´n Beerboom" (04/05),
"Spektakel in´t Huus" (04/05),
"Feuerzangenbowle" (05/06),
"Hartklabastern" (05/06),
"Bahnmeester Dood" (05/06),
"Sluderkraam in´t Treppenhuus" (05/06),
"Rismus Rasmus" (05/06),
"Herr Adrian hett Liefpien" (05/06),
"
Dat Spöökhuus" (06/07),
"To´n Düwel mit´n Sex" (06/07),
"Een Sömmernachtsdroom" (06/07)
"De letzte Willen" (06/07) ,
"Ik bün dar för di!" (06/07),
"Dat Kuppelwief" (07/08),
"De vergnögte Tankstell (07/08),
"Sex na Stünnenplan" (2007/08),
"Agathe un ik" (07/08),
"Ladykillers" (07/08),
"De wilden Höhner geevt Vossalarm" (07/08),
"Dat kann jedeen passeern" (08/09),
"In´t Witte Rössl" (08/09),
"Kerls, Kerls, Kerls!" (08/09),
"Wat passeert dor an´n Balkon?" (08/09),
"Verleeft, verlööft, verloorn!" (08/09),
"Tippelbröder" (09/10),
"Wi rockt op platt" (09/10),
"Nix as Kuddelmuddel" (09/10),
"En goote Partie" (09/10),
"Keerls döör un döör" (09/10).

In unserem neuen Theater kümmert sich Gerd um die Garderobe und sonstige Hausdienste.

André Gelhart

André Gelhart als Fußballtrainer Tom in "Hauptsaak gesund!" (2016/17)

- Mitglied
seit 26. Mai 2000

- Ehrungen
am 21. Juni 2010 für 10-jährige Mitgliedschaft.


- Schauspieler
Er spielte u.a. einen Leichtmatrosen in "In Hamborg op St. Pauli" (99/00),
den Moses in "In Luv un Lee die Liebe" (99/00),
den Sohn Klaus-Dieter in "´n schöne Bescherung" (99/00),
den Fiedi in "Medewatt?" (00/01),
die vermeintliche Leiche in "Allens ut de Reeg" (00/01),
den Heinrich Gemeiner in "De lüttje Wippsteert" (00/01)
den Herrn Janssen in "Geld in´n Büdel - miteens Getüdel" (01/02)
den Kai Ludwig in "Van nu an bün ik glücklich!" (01/02)
den Kölner Matrosen Jupp in "Grode Freeheit Nr. 7" (02/03),
den Lysander im "Sommernachtstraum" (Sommer 03, Westerstede),
den Robert Knoll in "De Trooschien" (03/04),
den Cord Schmidt in "Keen Tiet för de Leev" (03/04),
den Jupp Brüdt in "De ole Fischfroo" (03/04),
den Ruprecht Tümpel in "Dat Schörengericht"
(03/04),
den Franz Bachhuber in "De Düvelsblitz" (04/05)
den Hodde in "Ünner´n Beerboom" (04/05),
den Daniel Großmann in "Spektakel in´t Huus" (04/05)
den Zivi Gerhard in "Hartklabastern" (05/06)
den Dieter Brummer in "Sluderkraam in´t Treppenhuus" (0506),
den Klemenz in "Herr Adrian hett Liefpien" (05/06)
den Martin Kruse in ."To´n Düwel mit´n Sex" (06/07)
den Adalbert Tappe in "Dat Kuppelwief" (07/08),
den Klaus Bruns in "Sex na Stünnenplan" (2007/08),
den Otto Siedler in "In´t Witte Rössl" (08/09),
den Martin Hoffmann in "Kerls, Kerls, Kerls!" (08/09),
den Jeremy Gruber in "Wat passeert dor an´n Balkon?" (08/09),
den Uli Kramer in "Twee Mannslüüd un een Baby" (11/12),
den Arnold Hogeback in "Dat Hörrohr" (12/13),
den Richard Higgins in "Smucke Deern" (13/14),
den Frank Dalmann in "Tööv, dat dat düster is" (13/14),
den Michael Simon in
"Veer sünd dree toveel in't Bett" (14/15),
den Tom in "Hauptsaak gesund!" (16/17),
den Jan-Malte Lammert (+ 6 weitere Rollen) in "Bi mi to Huus, Klock fief?" (17/18)
.

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André Gelhart als Fiddi (Medewatt? - 2000/01)

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André Gelhart als Mamasöhnchen Robert Knoll (De Trooschien - 03/04)

SZENE WILHELMSHAVEN vom 2. April 2005

Szene Wilhelmshaven stellt vor: André Gelhart

Sie haben ganz normale Berufe oder sind Rentner, Schüler, Studenten: die Theaterspieler der Niederdeutschen Bühne "Theater am Meer".

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„Mit dem Theaterspielen bin ich voll und ganz ausgelastet, für eine Freundin habe ich keine Zeit", schmunzelt André Gelhart, „und die neue Rolle erfordert mehr Probenarbeit als sonst." Im neuen Stück "Spektakel in't Huus" wird der 21-jährige einen Rechtsanwalt mimen, eine beinahe zweisprachige Rolle: Ich muss einige lateinische Sprüche auf der Pfanne haben, da ist Plattdeutsch ja gar nichts gegen." Mit 15 gabe "klein André " sein Debut, konnte als Statist bei der Niederdeutschen Bühne zum ersten Mal Theaterluft schnuppern. "Die Zeit in der Nachwuchsgruppe hat unendlich vieß Spaß gemacht, ich war sofort Feuer und Flamme", sagt der gelernte Augenoptiker, der beruflich zwischen Westerstede und Wilhelmshaven pendelt. „Wegen der Zeit, die durch die Fahrerei drauf geht, muss ich meine Freizeit schon gut planen, zumal mir auch dort Rollen angeboten werden und ich deshalb auch an meinem Arbeitsort Theater spiele. Vielleicht ergibt sich auch noch etwas in Dangast, das wäre natürlich sehr reizvoll und ich würde gern alles unter einen Hut bekommen."

"Eine Action-Rolle wäre mein Traum."
Nur in seinem Traum-Genre habe André Gelhart noch immer
keine Erfahrung auf der Bühne oder vor der Kamera sammeln können. „Ich würde gern mal eine Action-Rolle spielen, das wäre mein Traum. Auch wenn es für Film oder Fernsehen wäre, egal. Obwohl ich dem Theater sicherlich treu bleiben werde."

Wilhelmshavener Zeitung vom 10. Oktober 2003/Notizen vom Nachbarn

Schauspiel-Bazillus trifft auf ein Talent

ANDRE GELHART Bei der Niederdeutschen auf der Bühne und bald erneut im TV

VON HARTMUT SIEFKEN

WILHELMSHAVEN - Wer einmal von dem Bazillus so richtig infiziert worden ist, der wird ihn offensichtlich nicht mehr los. So geht es auch André Gelhart. Der 20-Jährige hat Spaß an der Schauspielerei gefunden und fiebert jeder Aufführung, in der er auf der Bühne steht, entgegen. Zurzeit ist er in der Komödie "De Trooschien", die von der Niederdeutschen Bühne in Szene gesetzt wird, zu sehen. Dort spielt er das Muttersöhnchen Robert Knoll, das über die Widrigkeiten der Formalitäten bei der Bestellung des Aufgebots und über die Kratzbürstigkeit seiner Frau Mutter seine Braut an den Mitarbeiter aus dem Standesamt verliert.

Bei der Niederdeutschen ist er nicht der einzige junge Schauspieler. Fünf in seinem Alter und noch etliche Kinder in der Nachwuchsgruppe sichern den Fortbestand der Bühne. „Die Verantwortlichen haben in den vergangenen Jahren eine gute Jugendarbeit geleistet", attestiert Gelhart. Er selbst wurde von seinem Bruder Marc vor fünf Jahren angeworben, der selbst schon länger in der plattdeutschen Schauspieltruppe mitwirkt.

„Es begann mit Statistenrollen, doch mittlerweile besetze ich auch Hauptrollen", erzählt der junge Akteur, Typ Schwiegermutters Liebling. In diese Schublade steckte ihn ein Casting-Team in Bremen, das für die täglichen Serien eines Privatsenders talentierte Laiendarsteller suchte. André Gelhart, der sich auf eine Zeitungsannonce hin beworben hatte, erfüllte offensichtlich die Kriterien, nicht auf den Mund gefallen zu sein und Lust am Improvisieren zu haben. Zweimal war er schon in einer Folge von „Jugendgericht" zu sehen, am 21. Oktober zeigt ihn Sat 1 ab 14 Uhr in der Psycho-Serie „Zwei bei Kallwas". In der Folge „Der falsche Freund" spielt er einen Jungen namens Jochen, dessen Freundin sich vom Kumpel ausspannen lässt.

Ob im Fernsehen oder auf der Bühne - das Schöne an der Schauspielerei sei, so Gelhart, dass man in andere Rollen schlüpfen könne, die Welt um sich vergesse und sich dabei selbst ausbalanciere. Der Nervenkitzel vor jeder Aufführung mache die Sache spannend. Außerdem habe er durch die Schauspielerei viele neue Freunde gefunden. An der Gemeinschaft bei der Niederdeutschen Bühne schätze er es besonders, dass Jung und Alt hier zusammenkämen und Freundschaften zwischen Menschen entstünden, seien sie sieben oder 70 Jahre alt.

Und über sein Hobby hat Andre Gelhart auch seine Freundin Patricia kennen gelernt, mit der er nun seine Freude an der Schauspielerei teilen könne. Nichtsdestoweniger solle die Bühnenarbeit Liebhaberei bleiben. Sein Brot möchte der ehemalige Helene-Lange-Schüler mit seinem erlernten Beruf als Augenoptiker verdienen. „Der macht mir sehr viel Spaß", sagt er, auch wenn der konjunkturelle Wind dem Berufsstand derzeit ziemlich hart von vorn entgegenweht. Zum Ausgleich badet er eben im Beifalls-Sturm.

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André Gelhart als Kai Ludwig (Van nu an bün ik glücklich! - 2001/02)

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André Gelhart als Kai Ludwig (Van nu an bün ik glücklich! - 2001/02)

- Regieassitent
Er assistierte der Regie u.a. bei "Koornblomen för den Smuuskater"

- Bühnentechnik
Er baute das Bühnenbild mit auf und ab und bediente den Verfolger bei "Kiek mal wedder in"(04/05)

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André Gelhart als Klaus-Dieter (´n schöne Bescherung - 1999/00)

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André Gelhart als Dieter Brummer in Sluderkraam in´t Treppenhuus (05/06)

André Gelhart als Klemenz in "Herr Adrian hett Liefpien" (05/06) mit Martina Hofmann

André Gelhart (rechts mit Martina Hofmann) als Klemenz in "Herr Adrian hett Liefpien" im Rosarium im September 2006

a-gelhart6 André Gelhart als Martin Kruse in "To´n Düwel mit´n Sex" (06/07)

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André Gelhart (links) als Dr. Otto Siedler in "In´t Witte Rössl"

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André Gelhart (links) als Dr. Otto Siedler in "In´t Witte Rössll"

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André Gelhart als "Adalbert Tappe" in "Dat Kuppelwief" zum 75. Jubiläum der Bühne (2007/28)

André Gelhart als Martin Hoffmann in "Kerls, Kerls, Kerls!" - 2008/09

André Gelhart als Jeremy in "Wat passeert dor an´n Balkon?"

Theater am Meer zu Hause angekommen

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG Optimismus für die Spielzeit 2010/11 – Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder

Die erste Jahreshauptversammlung im neuen Domizil des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am gestrigen Montag (21.6.) war zum einen von der Freude darüber geprägt, endlich in der eigenen Spielstätte angekommen zu sein und zum anderen vom Optimismus für die neue Spielzeit, der sich in den Wochen nach der offiziellen Eröffnung Anfang Mai 2010 breitgemacht hat.

So waren dann auch die Begrüßungsworte der Bühnenleitung, Marion Zomerland und Arnold Preuß, Dankesworte an die versammelten zahlreichen Mitglieder dafür, dass sie in den letzten Wochen und Monaten jeder an unterschiedlicher Stelle die Her- und Einrichtung des neuen Hauses bewerkstelligt haben und vor allem, dass in den letzten Wochen die Auszüge des Fundus aus dem Stadttheater und aus der Werkstatt in der Viktoriastraße komplett bewerkstelligt wurde, so dass jetzt das Theater am Meer im neuen Zuhause endlich angekommen ist.

Arnold Preuß, der die Versammlung leitete, wies darauf hin, dass das Theater nun ein kleines Privattheater sei, das von dem Einsatz der ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder getragen werden müsse, denn nicht nur der Spielbetrieb, sondern auch die Hausdienste seien jetzt Bestandteil des Vereinslebens. Angesichts der in den Wochen nach der offiziellen Eröffnung gezeichneten neuen Abonnements von fast 130 Menschen, die noch nie vorher zum Niederdeutschen Theater in Wilhelmshaven eine Verbindung hatten, sehe er in der kommenden Spielzeit 2010/11 alle Chancen, dass das von allen Seiten gelobte neue Theater in Wilhelmshaven zu einem kulturellen Kleinod der Jadestadt werde. Marion Zomerland unterstrich bei der Vorstellung des neuen Spielplanes, dass auch die bisherigen Abonnenten sich schriftlich und mündlich überaus positiv zu den Umzugsplänen geäußert hätten und es eine deutliche Steigerung der Gesamtabonnentenzahl gegeben habe, so dass damit die finanzielle Basis des Theaters am Meer gesichert sei.

Der Spielplan 2010/11 zeichne sich durch eine Mischung junger frischer Komödien aus, die mit einem bewährten Klassiker und einer musikalischen Produktion angereichert wurde. So startet das Theater am Meer am 11. September 2010 mit der Farce „Lögen hebbt junge Been“ in der Regie von Marion Zomerland in die neue Spielzeit. Es folgt am 6. November 2010 die Fortsetzung des Bauernhofrockmusicals „Wi rockt op platt“ mit der Episode twee in der Regie von Arnold Preuß. Die musikalischen Arrangements der vielen Welthits auf platt stammen von Nicolas C. Ducci. Ein Wiedersehen mit einem bewährten Wroost-Klassiker gibt es am 22. Januar 2011 mit Marion Zomerlands Inszenierung von „Mien Mann, de fohrt to See“. Den Abschluss der Spielzeit bildet eine romantische Komödie mit dem Titel „De besten Daag in mien Läven“. Dieses Stück wird am 19. März 2011 in der Regie von Ulf Goerges aufgeführt, der sich als Berufsregisseur erstmals in Wilhelmshaven vorstellen wird. Der Spielplan 2010/11 wird vervollständigt von einem Stück der Theaterschule, dessen Titel im Laufe der Spielzeit bekanntgegeben wird und den mobilen Produktion des Theaters wie die Programmvariationen der Sketchgruppe und die verschiedenen Liederprogramme, die für die unterschiedlichsten Anlässe gebucht werden können.

Neben den üblichen Regularien einer Jahreshauptversammlung wurden auch die Vorstandmitglieder Sandra Krüger und Horst Jönck (beide als Beisitzer) sowie Klaus Aden (Schatzmeister) einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Ebenso einstimmig wurde Meike Zomerland als Rechnungsprüferin bestellt. Marc Gelhart, der sich beruflich nach Weyhe orientiert hat, wurde mit großem Dank der Mitglieder als stellvertretender Vorsitzender verabschiedet. Er wird der Bühne jedoch in bestimmten Marketingbereichen erhalten bleiben.

Marion Zomerland mit der Ehrennadel des Bühnenbundes geehrt

Breiten Raum nahm abschließend die Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder ein, bei der Arnold Preuß mit einer individuellen Laudatio das Wirken der einzelnen Mitglieder herausstellte. Für eine 10jährige Mitgliedschaft wurden Nicolas C. Ducci, André Gelhart, Marianne Karstens, Günter Michaels, Horst Qualmann, Claudia Schröder, Heidi Strowik und Christine Wessolleck geehrt. Auf eine 20jährige Vereinszugehörigkeit konnten Rolf-Peter Lauxtermann und Günter Newerla blicken, während Ralf-Rüdiger Bayer und Berta Brinkhoff dem Verein 25 Jahre angehören.

Eine besondere Ehrung wurde Bühnenleiterin Marion Zomerland zu teil, die Arnold Preuß in seiner Eigenschaft als Präsident des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen vornahm. Er würdigte ihr Schaffen als Spielerin, Regisseurin, Leiterin der Theaterschule sowie der Bühne und stellte insbesondere ihre Verdienste bei der Schaffung der neuen Spielstätte und der Steigerung des künstlerischen Niveaus und der Förderung des Jugendtheaters heraus. Sie erhielt die Ehrennadel mit Silberkranz sowie die Ehrenurkunde für ihr 25jähriges aktives Schaffen für den Erhalt der niederdeutschen Sprache.

Als neue Mitglieder wurden aufgenommen: Inge Gelhart, Heinz Hillers, Hanna Jörg, Marion Knodt, Gabriele Poloczek, Iris Watty, Wolfgang Watty, Frauke Weißer sowie für die Theaterschule Fabio Ferrara, Emilia Hoppe, Niels Jantschalek und Jonas Krukenberg.

André Gelhart mit Arnold Preuß (li.) in "Twee Mannslüüd un een Baby" (11/12)


André Gelhart als Arnold Hogeback in "Dat Hörrohr" - 12/13 -

 

André Gelhard als Richard Higgins (mit Claudia Ducci) in "Smucke Deern" (13/14)

André Gelhart als Frank Dalmann in "Tööv, dat dat düster is" (Spielzeit 13/14), Foto: Jörg Sieberns

André Gelhart als Michael Simon (mit Christian Strowik) in "Veer sünd dree toveel in't Bett". (14/15)

In 25 Proben zu einem ganz tollen Team zusammengewachsen: (v.l.) Traute Fischer, Werner Dörnath, Harald Schmidt, Inge Gelhart, Ingrid Kothe, Arnold Preuß, Diana Westerholt sowie (vorne) André Gelhart und Claudia Ducci.

André Gelhart als Jan-Malte Lammers in "Bi mi to Huus, Klock fief?"

André Gelhart als Playboy Markus in "Bi mi to Huus, Klock fief?"

Heinz Fuchs

H-Fuchs2011

- Mitglied
seit 18. Mai 2004

h-fuchs

Heinz Fuchs bei der ersten Bühnenprobe (technische Einrichtung des Bühnenbildes)

Heinz Fuchs (mittlere Reihe, 2.von rechts)

- Bühnenbau und - technik
Er baute und betreute das Bühnenbild von
"Keen Tiet för de Leev" (03/04),
"De ole Fischfroo" (03/04),
"Dat Schörengericht" (03/04),
"De plietsche Sniedermeister" (04/05)
"De Düvelsblitz" (04/05),
"Kiek mal wedder in" (04/05)
."Ünner´n Beerboom" (04/05)
"Spektakel in´t Huus" (04/05)
."Feuerzangenbowle" (05/06)
"Hartklabastern" (05/06)
"Bahnmeester Dood" (05/06)
"Sluderkraam in´t Treppenhuus" (0506)
"Rismus Rasmus" (05/06)
"Herr Adrian hett Liefpien" (05/06),
"Dat Spöökhuus" (05/06),
"To´n Düwel mit´n Sex" (06/07)
"Een Sömmernachtsdroom" (06/07),
"De letzte Willen" (06/07) ,
"Ik bün dar för di!" (06/07) ,
"Dat Kuppelwief" (07/08),
"De vergnögte Tankstell" (07/08),
"Sex na Stünnenplan" (2007/08),
"Agathe un ik" (07/08),
"Ladykillers" (07/08),
"De wilden Höhner geevt Vossalarm" (07/08),
"Dat kann jedeen passeern" (08/09),
"In´t Witte Rössl" (08/09),
"Kerls, Kerls, Kerls!" (08/09),
"Wat passeert dor an´n Balkon?" (08/09),
"Verleeft, verlööft, verloorn!" (08/09),
"Tippelbröder" (09/10),
"Wi rockt op platt (09/10),
"Nix as Kuddelmuddel" (09/10),
"En goote Partie" (09/10),
"Keerls döör un döör" (09/10),
"Lögen hebbt junge Been" (10/11),
"Wi rockt op platt - Episode twee" (10/11),
"Mien Mann, de fohrt to See",
"Alleen in de Sauna" (10/11),
"So en Slawiner" (11/12),
"Lüttstadtrevier" (11/12),
"Twee Mannslüüd un een Baby (11/12),
"Mudder is de Beste" (11/12),
"Champagner to´n Fröhstück" (12/13),
"Dat Meer-Hotel" (12/13),
"Dat Hörrohr" -12/13-,
"De besten Daag in mien Läven" (12/13),
"Smucke Deern" (13/14),
"Geld verdarvt den Charakter" (13/14),
"...un baven wahnen Engel" (13/14),
"Tööv, dat dat düster is" (13/14),
"Gode Geister" (14/15),
"Swieg still, Jung!" (14/15),
"Ünner't Lüchtfüer" (14/15),
"Veer sünd dree toveel in't Bett" (14/15);
"Döör an Döör'nanner" (15/16);
"Fro Pieper läävt gefährlich" (15/16)
"Laat us Lögen vertellen" (15/16),
"Lüttje Eheverbreken" (15/16);
"Ronja Röverdochter" (15/16),
"Hauptsaak gesund!" (16/17);
"Lifting oder ut oolt mookt jung!" (16/17),
"Keen Utkamen mit't Inkamen" (16/17),

"Toeerst kummt de Familie" (16/17),
"Zirkus Paroli" (16/17),
"Bi mi to Huus, Klock fief?" (17/18).

Bühnenbild "Dat Meer-Hotel"

 

THEATER AM MEER weiterhin auf Erfolgskurs

Freude über Willy-Beutz-Schauspielpreis - Horst Jönck Ehrenmitglied

Am vergangenen Mittwoch konnte das Leitungsduo des ‚Theater am Meer‘ – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, Marion Zomerland und Arnold Preuß, den Mitgliedern auf der gutbesuchten Jahreshauptversammlung eine ausgezeichnete Bilanz der Spielzeit 2013/14 vorstellen. Die vierte Spielzeit ist mit rd. 6.900 Besuchern die zweitbeste seit Umzug in das eigene Domizil in der Kieler Straße.

Ehrungen für 10-jährige Mitgliedschaft für (v.l. erste Reihe) Sontka Zomerland, Sandra Krüger, Fenja Strowik, Yannik Marschner, (2. Reihe) Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs durch die Bühnenleitung Marion Zomerland, Arnold Preuß (FOTO: TaM, H. Zomerland)

„Die um 12,2 % gestiegene Abonnentenzahl von rd. 900 belegt die weiter anhaltende Erfolgsgeschichte unseres kleinen Zimmertheaters“, erklärte Bühnenleiter Arnold Preuß. „Eine Platzauslastung von rd. 96 % sichert unserem semiprofessionellen Privattheater nicht nur die finanzielle Basis, sondern unterstreicht auch, dass wir mit dem Programm-Mix aus unterhaltenden und anspruchsvollen Stücken auf dem richtigen Weg sind“, ergänzt Bühnenleiterin Marion Zomerland.

Erstmals Willy-Beutz-Schauspielpreis gewonnen
Beide Theaterschaffenden heben hervor, dass der erstmalige Gewinn des Willy-Beutz-Schauspielpreises mit der Inszenierung „Tööv, dat dat düster is“ eines der größten Erfolge in der 82 jähigen Vereinsgeschichte des Theaters sei. Neben dem großen Engagement des am preisgekrönten Stück beteiligten Ensembles, müsse hier auch der Einsatz der gesamten Mitgliederschar berücksichtigt werden, den alle Mitglieder des Theaters hätten in der vergangenen Spielzeit mit höchstem persönlichen Einsatz den Spielbetrieb in allen Gewerken erfolgreich geprägt. „Darum“, so Zomerland und Preuß, „gratulieren wir nicht nur den Preisträgern von Herzen, sondern allen Mitgliedern des Theaters, denn ohne die Gemeinschaft aller, wäre es nicht zu diesem Gesamtergebnis der Spielzeit 2013/14 gekommen“.

Horst Jönck wird Ehrenmitglied des Theaters
Für ihren jeweils herausragenden Einsatz in der abgelaufenen Spielzeit wurden die Bühnenmitglieder Helga Lauermann, Heidi Strowik, Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs und Harald Schmidt mit einem besonderen Präsent bedacht. Sie waren an allen Produktionen der Spielzeit beteiligt und haben sich damit weit über das normale Maß an ehrenamtlicher Tätigkeit für das Haus eingesetzt. Die Glückwünsche für eine 10-jährige aktive Mitgliedschaft erhielten Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Sandra Krüger, Yannik Marschner, Fenja Strowik und Sontka Zomerland in Form eines Bullauges und einer kleinen Laudatio über ihr bisheriges Bühnenschaffen.

Für seinen langjährigen unermüdlichen Einsatz als Ensemblemitglied vor allem aber auch als langjähriges Vorstandsmitglied in verschieden Positionen wurde Horst Jönck zum Ehrenmitglied des ‚Theater am Meer‘ ernannt. Die anwesenden Bühnenmitglieder erhoben sich von den Plätzen und dankten ihm stehend mit langanhaltendem Applaus für sein fast 50-jähriges beispielloses Wirken für das Niederdeutsche Theater.

Horst Jönck (Mitte) mit Marion Zomerland und Arnold Preuß wurde einstimmig zum Ehrenmitglied der Bühne ernannt. (FOTO: TaM, H. Zomerland)

Einstimmige Wahlergebnisse
Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurde Schatzmeister Wolfgang Watty, dem eine ausgezeichnete Buchführung von den Rechnungsprüfern attestiert wurde, einstimmig für weitere zwei Jahre gewählt. Ebenso einstimmig in ihren Ämtern wurden Sandra Krüger (Beisitzerin Theaterschule) und Marco Norden (Technischer Leiter) wiedergewählt. Als neuer Rechnungsprüfer wurde neben Heinz Zomerland Thorsten Koennecke für zwei Jahre bestimmt.

Wieder ein tolles Bühnenbild gebaut: "Lüttje Eheverbreken".

Ein 50iger Jahre Bühnenbild "Keen Utkamen mit't Inkamen" (16/17)

THEATER AM MEER | WILHELMSHAVEN | 27. Juli 2017.

„Theater am Meer-Mitglieder“ auch in der Sommerpause fleißig

Wer heute das Theater am Meer besuchen möchte, wird außen im Schaukasten bereits den Hinweis finden „Wi hebbt opstunns Sommerpaus“. Für den Bereich der Aufführungen und des Service stimmt das auch. Jedoch ist ein Teil der ehrenamtlichen Theater-Enthusiasten seit geraumer Zeit damit beschäftigt, alles dafür zu tun, dass in der kommenden Spielzeit wieder optimale Bedingen für die Aufführungen und den Service herrschen.

Die Kostümabteilung mit Helga Lauermann, Heidi Strowik und Ingrid Bicke haben alle Kostüme und Ausstattungsgegenstände der letzten Spielzeit wieder gereinigt, wenn nötig geflickt und wieder in Reih und Glied in den Fundus gehängt.

Die Beleuchtungsabteilung mit Harald Schmidt, Marco Norden und Fynn Dießner haben Beleuchtungstraversen versetzt, damit den Scheinwerfern eine komplettere Ausleuchtung der Bühnenbilder im oberen Bereich ermöglicht wird. Gleichzeitig sind neue LED-Scheinwerferkonsolen installiert worden, die vielfältigere Beleuchtungsmöglichkeiten bieten. Darüber hinaus wird zukünftig die Beleuchtung über einen Laptop gefahren und nicht mehr über ein voluminöses Stellwerk. Diese technischen Neuanschaffungen waren jetzt dank eines großzügigen Sponsorings möglich geworden.

Heinz Fuchs (links) und Wolfgang Buttjer sind seit vielen Jahren für die oft mit viel Beifall beklatschten Bühnenbilder des „Theaters am Meer“ verantwortlich.

Die fleißigen Handwerker der Bühnenbilder des TaM, Wolfgang Buttjer und Heinz Fuchs, haben in der Zwischenzeit kleine Ausbesserungen auf der Probenbühne vorgenommen und sind aktuell dabei, den Fußboden sowie das gesamte Bühnenhaus neu schwarz zu streichen und Schränke auf der Bühne einzubauen, die die Spiel-Requisiten während der Aufführungen leicht greifbar machen. Ebenso haben sie den erstmaligen Einbau dreier schwarzer Bühnenvorhänge mit einer einläufigen Schleuderschiene sowie die Installation von je zwei schwarzen seitlichen Bühnenvorhängen für Seitengassen begleitet, so dass das Theater am Meer jetzt erstmals in der Kieler Straße über ein sogenanntes „schwarzes Kabinett“ verfügt. Dies lässt viele andere Nutzungsmöglichkeiten für die Bühne in der Zukunft zu. Auch diese Investition wurde nur durch großzügiges Sponsoring (u.a. durch die August-Desenz-Stiftung) ermöglicht.

Bühnenleiter Arnold Preuß und Marion Zomerland als Leiterin der bühneneigenen Theaterschule sind aktuell dabei, den Start der Theaterschule nach der Sommerpause mit drei Projekten zu planen. Zum einen wird ein Teil der älteren Theaterschüler in der Welturaufführung des Stückes FASTBUNNEN von Felix Borchert, in der Regie von Elke Münch spielen. Das Stück kommt am Ende der Spielzeit heraus. Ein weiterer Teil der aktuellen Theaterschüler wird in der maritimen Revue IN HAMBORG SÜND DE NACHTEN LANG unter der Regie von Philip Lüsebrink spielen, die im Januar 2018 herauskommt und drittens besteht für Interessierte Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren im September 2017 die Möglichkeit, die freigewordenen Plätze in der Theaterschule zu besetzen.

Darüber hinaus stellen Preuß und Zomerland wieder das Bühnen-Programm anlässlich des Tages der offenen Tür zusammen, der am 3. September 2017, von 11 bis 17 Uhr, stattfinden wird. Gemeinsam moderieren sie auf der Hauptbühne die Spielzeithäppchen, mit denen sie den Besuchern Appetit auf ihren gemeinsam entwickelten Spielplan 2017/18 machen wollen. An der Bühnenshow wird fast das gesamte Ensemble des Theaters am Meer beteiligt sein.

Das Theaterbüro wird seine Pforten wieder ab Donnerstag, 17. August öffnen. Bis dahin sind alle Abonnementsunterlagen versandt und das zwischenzeitlich von Yannik Marschner erstellte Spielplanheft 2017/18 mit den Stückbeschreibungen, Preisen und Terminen zum kommenden Spielplan ist dann auch auf den Markt.

Guten Morgen SONNTAG | 06. August 2017.

Jetzt putzt sich „Theater am Meer“ schon für Tag der offenen Tür

Die "Theater am Meer"-Mitglieder sind auch in der Sommerpause äußerst fleißig

Wilhelmshaven. (nut/gmx) Wer heute das "Theater am Meer" (TaM) besuchen möchte, wird außen im Schaukasten bereits den Hinweis finden „Wi hebbt opstunns Sommerpaus“. Für den Bereich der Aufführungen und des Service stimmt das auch. Jedoch ist ein Teil der ehrenamtlichen Theater-Enthusiasten seit geraumer Zeit damit beschäftigt, alles dafür zu tun, dass in der kommenden Spielzeit wieder optimale Bedingungen für die Aufführungen und den Service herrschen.

Die Kostümabteilung mit Helga Lauermann, Heidi Strowik und Ingrid Bicke haben alle Kostüme und Ausstattungsgegenstände der letzten Spielzeit wieder gereinigt, wenn nötig geflickt und wieder in Reih und Glied in den Fundus gehängt.

Die Beleuchtungsabteilung mit Harald Schmidt, Marco Norden und Fynn Dießner haben Beleuchtungstraversen versetzt, damit den Scheinwerfern eine komplettere Ausleuchtung der Bühnenbilder im oberen Bereich ermöglicht wird. Gleichzeitig sind neue LED-Scheinwerferkonsolen installiert worden, die vielfältigere Beleuchtungsmöglichkeiten bieten. Darüber hinaus wird zukünftig die Beleuchtung über einen Laptop gefahren und nicht mehr über ein voluminöses Stellwerk. Diese technischen Neuanschaffungen waren jetzt dank eines großzügigen Sponsorings möglich geworden.

Heinz Fuchs (links) und Wolfgang Buttjer sind seit vielen Jahren für die oft mit viel Beifall beklatschten Bühnenbilder des „Theaters am Meer“ verantwortlich. - Foto: Preuß

Die fleißigen Handwerker der Bühnenbilder des TaM, Wolfgang Buttjer und Heinz Fuchs, haben in der Zwischenzeit kleine Ausbesserungen auf der Probenbühne vorgenommen und sind aktuell dabei, den Fußboden sowie das gesamte Bühnenhaus neu schwarz zu streichen und Schränke auf der Bühne einzubauen, die die Spiel-Requisiten während der Aufführungen leicht greifbar machen. Ebenso haben sie den erstmaligen Einbau dreier schwarzer Bühnenvorhänge mit einer einläufigen Schleuderschiene sowie die Installation von je zwei schwarzen seitlichen Bühnenvorhängen für Seitengassen begleitet, so dass das "Theater am Meer" jetzt erstmals in der Kieler Straße über ein sogenanntes „schwarzes Kabinett“ verfügt. Dies lässt viele andere Nutzungsmöglichkeiten für die Bühne in der Zukunft zu. Auch diese Investition wurde nur durch großzügiges Sponsoring (u.a. durch die August-Desenz-Stiftung) ermöglicht.

Bühnenleiter Arnold Preuß und Marion Zomerland als Leiterin der bühneneigenen Theaterschule sind aktuell dabei, den Start der Theaterschule nach der Sommerpause mit drei Projekten zu planen. Zum einen wird ein Teil der älteren Theaterschüler in der Welturaufführung des Stückes "Fastbunnen" von Felix Borchert, in der Regie von Elke Münch spielen. Das Stück kommt am Ende der Spielzeit heraus. Ein weiterer Teil der aktuellen Theaterschüler wird in der maritimen Revue "In Hamborg sünd de Nachten lang" unter der Regie von Philip Lüsebrink spielen, die im Januar 2018 herauskommt und drittens besteht für Interessierte Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren im September 2017 die Möglichkeit, die freigewordenen Plätze in der Theaterschule zu besetzen.

Darüber hinaus stellen Preuß und Zomerland wieder das Bühnen-Programm anlässlich des Tages der offenen Tür zusammen, der am 3. September 2017, von 11 bis 17.30 Uhr, stattfinden wird. Gemeinsam moderieren sie auf der Hauptbühne die Spielzeithäppchen, mit denen sie den Besuchern Appetit auf ihren gemeinsam entwickelten Spielplan 2017/18 machen wollen. An der Bühnenshow wird fast das gesamte Ensemble des Theaters am Meer beteiligt sein.

Das Theaterbüro wird seine Pforten wieder ab Donnerstag, 17. August öffnen. Bis dahin sind alle Abonnementsunterlagen versandt und das zwischenzeitlich von Yannik Marschner erstellte Spielplanheft 2017/18 mit den Stückbeschreibungen, Preisen und Terminen zum kommenden Spielplan ist dann auch auf den Markt.

Ingo Folkers

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- Mitglied seit 1995
- Verstorben am 6. Augus 2015

- Schauspieler
Er spielte
u.a. den Runkel in "Arsenik un oole Spitzen" (94/95),
den Arnulf Schmidt in "Döör an döör´nanner" (96/97),
den Erich Übelacker in "Allens echt, Fro Sperling?" (97/98),
den Johannes Melk in "Nette Pasteten" (98/99),
den Steffen Kröger in "Wenn de Hahn kreiht" (99/00) und
den Polizeidiener a.D. Krischan Krey in "De lüttje Wippsteert" (00/01) und
den Jakob Puvagel in "Koornblomen för den Smuuskater" (01/02)
den Bodo Krogmann in "Ruten Teihn" (02/03)
den Cicero (und Schlagzeuger) in "Kiek mal wedder in" (04/05)
den Wonnenkamp in "Ünner´n Beerboom" (04/05),
den dritten prüfenden Professor in "Herr Adrian hett Liefpien" (05/06),
den Dr. Ramm in "De vergnögte Tankstell" (07/08),
den Diekgraf in "In´t Witte Rössl" (08/09),
den Erich in "Nix as Kuddelmuddel" (09/10),
den Dr. Tuwat in "Wi rockt op platt - Episode twee" (10/11).

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Ingo Folkers als Cicero in "Kiek mal wedder in" (04/05)

- Aufbauhelfer Technik
"To´n Düwel mit´n Sex" (06/07)

- Souffleur
Er debütierte in "Dat Hörrohr" (12/13) und soufflierte dann in "Smucke Deern" (13/14).

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Ingo Folkers (Mitte) als dritter prüfender Professor in "Herr Adrian hett Liefpien" (05/06) mit Ralf-Rüdiger Bayer, Günter Boye, Hanna Christoffers

Ingo Folkers (rechts mit Ralf-Rüdiger Bayer und Günter Boye) als prüfender Professor in "Herr Adrian hett Liefpien" im September 2006 im Rosarium

Ingo Folkers (mit Stephanie Zeitz) als Dr. Ramm in "De vergnögte Tankstell" - Spielzeit 2007/08

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Ingo Folkers (2.v.l.) als Deichgraf und Reisegast in der Inszenierung "In´t Witte Rössl" - Spielzeit 2008/09

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Ingo Folkers als Bühnentechniker Erich in "Nix as Kuddelmuddel" - Spielzeit 2009/10

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Ingo Folkers als Dr. Tuwat in "Wi rockt op platt - Episode twee" (10/11)

 

Gestern erhielten wir die traurige Nachricht, dass unser

Ingo Folkers

am 06. August 2015 nach schwerer Erkrankung von uns gegangen ist. Er verstarb zu Hause im Alter von 74 Jahren. Für uns alle heißt es Abschied nehmen von einem geschätzten Bühnenmitglied, dessen Tod uns traurig macht und der uns sehr berührt. Um die Schwere seiner Erkrankung wissend, hilft uns dabei die Gewissheit, dass der Tod am Ende eine Erlösung für Ingo war.

Ingo Folkers war seit 1995 aktives Mitglied unserer Bühne. Er konnte auf der jüngsten Jahreshauptversammlung seine Ehrung für die 20jährige Mitgliedschaft nicht mehr persönlich in Empfang nehmen. Ingo hat als zuverlässiger Partner auf und neben der Bühne stets freundlich, engagiert und mit der ihm eigenen Genauigkeit gewirkt.

Er hat seit seinem Debüt im November 1994 in „Arsen un Spitzenhäubchen“ insgesamt in 15 Rollen auf der Bühne gestanden und einprägsam unter Beweis gestellt, dass kleine und mittlere Rollen, mit viel Sorgfalt und Sinn für komödiantische Darstellungskunst ausgefüllt, beim Publikum große Wirkung erzielen. Seinen nachhaltigsten Publikumserfolg erzielte er als Hausmeister Erich in “Nix as Kuddelmuddel“. Ingo war darüber hinaus auch als Souffleur, Bühnentechniker, Musiker und Platzanweiser tätig.

Wir verlieren mit Ingo Folkers ein wertvolles, pflichtbewusstes und fleißiges Bühnenmitglied. Wir danken ihm für seinen jahrelangen Einsatz für unser Theater und werden ihm ein ehrendes Andenken erhalten.

Mit stillem Gruß!
Arnold Preuß & Marion Zomerland

Manfred Eilers

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- Mitglied
seit 29. Mai 1996
verstorben am 15. Januar 2014

- Technischer Leiter

Seit der Spielzeit 1996/97 bis Ende der Spielzeit 2008/09 war er u.a. für folgende Stücke hauptverantwortlicher technischer Leiter:
"Amaretto" (96/97),

"Een Slötel för twee" (96/97),
"Hamborger Beer" (96/97),
"Op Düwels Schuvkar" (96/97),
"Dat Stück Land " (98/99),
"Pension Sünennschien" 99/00),
"´n schöne Bescherung" (99/00),
"Allens ut de Reeg (00/01),
"Van Müüs un Minschen" (00/01),
"De lüttje Wippsteert" (00/01),
"För de Katt" (01/02),
"Grode Freeheit Nr. 7" (02/03),

"De Bremer Stadtmusikaten" (02/03),
"Du büst bloots tweemal jung" (02/03),
"Opa ward verköfft" (02/03),
"De golden Anker" (02/03),
"Ruten Teihn" (02/03),
"De Trooschien" (03/04),
"Misery" (03/04),
"Keen Tiet för de Leev" (03/04),
"De ole Fischfroo" (03/04),
"Dat Schörengericht" (03/04),
"De plietsche Sniedermeister" (04/05),

"De Düvelsblitz" (04/05),
"Kiek mal wedder in" (04/05),
."Ünner´n Beerboom" (04/05),
"Spektakel in´t Huus" (04/05),
"Feuerzangenbowle" (05/06),
."Hartklabastern" (05/06),

"Bahnmeester Dood" (05/06),
"Sluderkraam in´t Treppenhuus" (05/06)
"Rismus Rasmus" (05/06)
"Herr Adrian hett Liefpien" (05/06)
,
"Dat Spöökhuus" (06/07),
"To´n Düwel mit´n Sex" (06/07),
"Een Sömmernachtsdroom" (06/07),

"Ik bün dar för di!" (06/07),
"Dat Kuppelwief" (07/08),
"De vergnögte Tankstell" (07/08),
"Sex na Stünnenplan" (2007/08),
."Agathe un ik" (07/08),
"Ladykillers" (07/08),
"De wilden Höhner geevt Vossalarm" (07/08),
"Dat kann jedeen passeern" (08/09),
"In´t Witte Rössl" (08/09)
"Kerls, Kerls, Kerls!" (08/09),
"Wat passeert dor an´n Balkon?" (08/09).

- Bühnentechnik
"Tippelbröder" (09/10),
"Wi rockt op platt" (09/10),
"Nix as Kuddelmuddel" (09/10),
"Keerls döör un döör " (09/10)

Nach dem Umzug in unser neues Theater in der Kieler Straße hat er bei der Requisiten- und Möbelbeschaffung mitgeholfen und als Saaleinweiser den Karteneinlass kontrolliert.

Wilhelmshaven, 18. Januar 2014

Ensemble trauert um Manfred Eilers

Am Donnerstagabend erhielten wir die traurige Nachricht, dass unser Mitglied

Manfred Eilers

am 15. Januar 2014 kurz vor seinem 70. Geburtstag von uns gegangen ist.

„In dem Moment, in dem man erkennt, dass den Menschen, den man liebt, die Kraft zu leben verlässt, wird alles still. Niemals mehr kannst du ihn um Rat fragen, nie mehr dich mit ihm freuen, nie mehr mit ihm lachen. Hier fehlt ein Mensch für immer und du begreifst, dass du das Liebste verloren hast.“

So nehmen Moni und die Familie Abschied. Diese Gedanken helfen auch uns sehr. Manfred Eilers war seit 1996 über 12 Jahre lang Technischer Leiter unserer Bühne. Er erwarb sich schnell das Vertrauen der Abteilungen des Stadttheaters und der Feuerwehr und sorgte so dafür, dass unsere Bühnenbilder technisch einwandfrei abgenommen wurden. Er betätigte sich beim Kulissenauf- und abbau und organisierte deren Transport für die Gastspiele. Ein besonderes Geschick entwickelte er in der Beschaffung besonderer Requisiten. Darin war Manni ein wahrer Meister, es gab nichts, was er nicht „besorgen“ konnte.

Vor fünf Jahren ereilte ihn die schwere Erkrankung. Bewundernswert setzte er sich mit seinem Kämpferherz und der fürsorglichen Zuneigung von Moni zur Wehr und in guten Zeiten übernahm er zu seiner Freude Dienste in unserem neuen Theaterhaus. Mitte Dezember letzten Jahres wurde aber seine Erkrankung erneut lebensbedrohlich und am Mittwoch dieser Woche fand er seine Ruhe.

Wir verlieren mit Manni Eilers ein wertvolles, pflichtbewusstes und fleißiges Bühnenmitglied. Wir danken ihm für seinen jahrelangen Einsatz für unser Theater und werden ihm ein ehrendes Andenken erhalten.

Ensemble Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhemshaven
Theaterleitung Arnold Preuß & Marion Zomerland

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Manfred Eilers

Nachruf: Manfred Eilers

Meister der Requisite

VON ARNOLD PREUSS UND MARION ZOMERLAND

Die Niederdeutsche Bühne trauert um Manfred Eilers, der Mitte Januar verstorben ist. Eilers war zwölf Jahre lang Technischer Leiter und Vorstandsmitglied des Theaters am Meer. Er wurde wegen seines Fleißes und seines Pflichtbewusstseins geschätzt. Schnell hatte er sich das Vertrauen des Stadttheaters erworben und sorgte dafür, dass die Bühnenbilder technisch abgenommen wurden. Er entwickelte ein besonderes Geschick in der Beschaffung besonderer Requisiten. Darin war „Manni" ein Meister.

Trotz einer schweren Erkrankung, gegen die er fünf Jahre lang kämpfte, übernahm er gelegentlich Dienste im neuen Theaterhaus. Mit seiner Familie nimmt das Ensemble heute um 11 Uhr Abschied von Manfred Eilers in der Novis-Andachtskapelle, Bismarckstraße 220.