André Gelhart

André Gelhart als Fußballtrainer Tom in "Hauptsaak gesund!" (2016/17)

- Mitglied
seit 26. Mai 2000

- Ehrungen
am 21. Juni 2010 für 10-jährige Mitgliedschaft.


- Schauspieler
Er spielte u.a. einen Leichtmatrosen in "In Hamborg op St. Pauli" (99/00),
den Moses in "In Luv un Lee die Liebe" (99/00),
den Sohn Klaus-Dieter in "´n schöne Bescherung" (99/00),
den Fiedi in "Medewatt?" (00/01),
die vermeintliche Leiche in "Allens ut de Reeg" (00/01),
den Heinrich Gemeiner in "De lüttje Wippsteert" (00/01)
den Herrn Janssen in "Geld in´n Büdel - miteens Getüdel" (01/02)
den Kai Ludwig in "Van nu an bün ik glücklich!" (01/02)
den Kölner Matrosen Jupp in "Grode Freeheit Nr. 7" (02/03),
den Lysander im "Sommernachtstraum" (Sommer 03, Westerstede),
den Robert Knoll in "De Trooschien" (03/04),
den Cord Schmidt in "Keen Tiet för de Leev" (03/04),
den Jupp Brüdt in "De ole Fischfroo" (03/04),
den Ruprecht Tümpel in "Dat Schörengericht"
(03/04),
den Franz Bachhuber in "De Düvelsblitz" (04/05)
den Hodde in "Ünner´n Beerboom" (04/05),
den Daniel Großmann in "Spektakel in´t Huus" (04/05)
den Zivi Gerhard in "Hartklabastern" (05/06)
den Dieter Brummer in "Sluderkraam in´t Treppenhuus" (0506),
den Klemenz in "Herr Adrian hett Liefpien" (05/06)
den Martin Kruse in ."To´n Düwel mit´n Sex" (06/07)
den Adalbert Tappe in "Dat Kuppelwief" (07/08),
den Klaus Bruns in "Sex na Stünnenplan" (2007/08),
den Otto Siedler in "In´t Witte Rössl" (08/09),
den Martin Hoffmann in "Kerls, Kerls, Kerls!" (08/09),
den Jeremy Gruber in "Wat passeert dor an´n Balkon?" (08/09),
den Uli Kramer in "Twee Mannslüüd un een Baby" (11/12),
den Arnold Hogeback in "Dat Hörrohr" (12/13),
den Richard Higgins in "Smucke Deern" (13/14),
den Frank Dalmann in "Tööv, dat dat düster is" (13/14),
den Michael Simon in
"Veer sünd dree toveel in't Bett" (14/15),
den Tom in "Hauptsaak gesund!" (16/17)..

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André Gelhart als Fiddi (Medewatt? - 2000/01)

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André Gelhart als Mamasöhnchen Robert Knoll (De Trooschien - 03/04)

SZENE WILHELMSHAVEN vom 2. April 2005

Szene Wilhelmshaven stellt vor: André Gelhart

Sie haben ganz normale Berufe oder sind Rentner, Schüler, Studenten: die Theaterspieler der Niederdeutschen Bühne "Theater am Meer".

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„Mit dem Theaterspielen bin ich voll und ganz ausgelastet, für eine Freundin habe ich keine Zeit", schmunzelt André Gelhart, „und die neue Rolle erfordert mehr Probenarbeit als sonst." Im neuen Stück "Spektakel in't Huus" wird der 21-jährige einen Rechtsanwalt mimen, eine beinahe zweisprachige Rolle: Ich muss einige lateinische Sprüche auf der Pfanne haben, da ist Plattdeutsch ja gar nichts gegen." Mit 15 gabe "klein André " sein Debut, konnte als Statist bei der Niederdeutschen Bühne zum ersten Mal Theaterluft schnuppern. "Die Zeit in der Nachwuchsgruppe hat unendlich vieß Spaß gemacht, ich war sofort Feuer und Flamme", sagt der gelernte Augenoptiker, der beruflich zwischen Westerstede und Wilhelmshaven pendelt. „Wegen der Zeit, die durch die Fahrerei drauf geht, muss ich meine Freizeit schon gut planen, zumal mir auch dort Rollen angeboten werden und ich deshalb auch an meinem Arbeitsort Theater spiele. Vielleicht ergibt sich auch noch etwas in Dangast, das wäre natürlich sehr reizvoll und ich würde gern alles unter einen Hut bekommen."

"Eine Action-Rolle wäre mein Traum."
Nur in seinem Traum-Genre habe André Gelhart noch immer
keine Erfahrung auf der Bühne oder vor der Kamera sammeln können. „Ich würde gern mal eine Action-Rolle spielen, das wäre mein Traum. Auch wenn es für Film oder Fernsehen wäre, egal. Obwohl ich dem Theater sicherlich treu bleiben werde."

Wilhelmshavener Zeitung vom 10. Oktober 2003/Notizen vom Nachbarn

Schauspiel-Bazillus trifft auf ein Talent

ANDRE GELHART Bei der Niederdeutschen auf der Bühne und bald erneut im TV

VON HARTMUT SIEFKEN

WILHELMSHAVEN - Wer einmal von dem Bazillus so richtig infiziert worden ist, der wird ihn offensichtlich nicht mehr los. So geht es auch André Gelhart. Der 20-Jährige hat Spaß an der Schauspielerei gefunden und fiebert jeder Aufführung, in der er auf der Bühne steht, entgegen. Zurzeit ist er in der Komödie "De Trooschien", die von der Niederdeutschen Bühne in Szene gesetzt wird, zu sehen. Dort spielt er das Muttersöhnchen Robert Knoll, das über die Widrigkeiten der Formalitäten bei der Bestellung des Aufgebots und über die Kratzbürstigkeit seiner Frau Mutter seine Braut an den Mitarbeiter aus dem Standesamt verliert.

Bei der Niederdeutschen ist er nicht der einzige junge Schauspieler. Fünf in seinem Alter und noch etliche Kinder in der Nachwuchsgruppe sichern den Fortbestand der Bühne. „Die Verantwortlichen haben in den vergangenen Jahren eine gute Jugendarbeit geleistet", attestiert Gelhart. Er selbst wurde von seinem Bruder Marc vor fünf Jahren angeworben, der selbst schon länger in der plattdeutschen Schauspieltruppe mitwirkt.

„Es begann mit Statistenrollen, doch mittlerweile besetze ich auch Hauptrollen", erzählt der junge Akteur, Typ Schwiegermutters Liebling. In diese Schublade steckte ihn ein Casting-Team in Bremen, das für die täglichen Serien eines Privatsenders talentierte Laiendarsteller suchte. André Gelhart, der sich auf eine Zeitungsannonce hin beworben hatte, erfüllte offensichtlich die Kriterien, nicht auf den Mund gefallen zu sein und Lust am Improvisieren zu haben. Zweimal war er schon in einer Folge von „Jugendgericht" zu sehen, am 21. Oktober zeigt ihn Sat 1 ab 14 Uhr in der Psycho-Serie „Zwei bei Kallwas". In der Folge „Der falsche Freund" spielt er einen Jungen namens Jochen, dessen Freundin sich vom Kumpel ausspannen lässt.

Ob im Fernsehen oder auf der Bühne - das Schöne an der Schauspielerei sei, so Gelhart, dass man in andere Rollen schlüpfen könne, die Welt um sich vergesse und sich dabei selbst ausbalanciere. Der Nervenkitzel vor jeder Aufführung mache die Sache spannend. Außerdem habe er durch die Schauspielerei viele neue Freunde gefunden. An der Gemeinschaft bei der Niederdeutschen Bühne schätze er es besonders, dass Jung und Alt hier zusammenkämen und Freundschaften zwischen Menschen entstünden, seien sie sieben oder 70 Jahre alt.

Und über sein Hobby hat Andre Gelhart auch seine Freundin Patricia kennen gelernt, mit der er nun seine Freude an der Schauspielerei teilen könne. Nichtsdestoweniger solle die Bühnenarbeit Liebhaberei bleiben. Sein Brot möchte der ehemalige Helene-Lange-Schüler mit seinem erlernten Beruf als Augenoptiker verdienen. „Der macht mir sehr viel Spaß", sagt er, auch wenn der konjunkturelle Wind dem Berufsstand derzeit ziemlich hart von vorn entgegenweht. Zum Ausgleich badet er eben im Beifalls-Sturm.

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André Gelhart als Kai Ludwig (Van nu an bün ik glücklich! - 2001/02)

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André Gelhart als Kai Ludwig (Van nu an bün ik glücklich! - 2001/02)

- Regieassitent
Er assistierte der Regie u.a. bei "Koornblomen för den Smuuskater"

- Bühnentechnik
Er baute das Bühnenbild mit auf und ab und bediente den Verfolger bei "Kiek mal wedder in"(04/05)

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André Gelhart als Klaus-Dieter (´n schöne Bescherung - 1999/00)

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André Gelhart als Dieter Brummer in Sluderkraam in´t Treppenhuus (05/06)

André Gelhart als Klemenz in "Herr Adrian hett Liefpien" (05/06) mit Martina Hofmann

André Gelhart (rechts mit Martina Hofmann) als Klemenz in "Herr Adrian hett Liefpien" im Rosarium im September 2006

a-gelhart6 André Gelhart als Martin Kruse in "To´n Düwel mit´n Sex" (06/07)

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André Gelhart (links) als Dr. Otto Siedler in "In´t Witte Rössl"

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André Gelhart (links) als Dr. Otto Siedler in "In´t Witte Rössll"

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André Gelhart als "Adalbert Tappe" in "Dat Kuppelwief" zum 75. Jubiläum der Bühne (2007/28)

André Gelhart als Martin Hoffmann in "Kerls, Kerls, Kerls!" - 2008/09

André Gelhart als Jeremy in "Wat passeert dor an´n Balkon?"

Theater am Meer zu Hause angekommen

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG Optimismus für die Spielzeit 2010/11 – Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder

Die erste Jahreshauptversammlung im neuen Domizil des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am gestrigen Montag (21.6.) war zum einen von der Freude darüber geprägt, endlich in der eigenen Spielstätte angekommen zu sein und zum anderen vom Optimismus für die neue Spielzeit, der sich in den Wochen nach der offiziellen Eröffnung Anfang Mai 2010 breitgemacht hat.

So waren dann auch die Begrüßungsworte der Bühnenleitung, Marion Zomerland und Arnold Preuß, Dankesworte an die versammelten zahlreichen Mitglieder dafür, dass sie in den letzten Wochen und Monaten jeder an unterschiedlicher Stelle die Her- und Einrichtung des neuen Hauses bewerkstelligt haben und vor allem, dass in den letzten Wochen die Auszüge des Fundus aus dem Stadttheater und aus der Werkstatt in der Viktoriastraße komplett bewerkstelligt wurde, so dass jetzt das Theater am Meer im neuen Zuhause endlich angekommen ist.

Arnold Preuß, der die Versammlung leitete, wies darauf hin, dass das Theater nun ein kleines Privattheater sei, das von dem Einsatz der ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder getragen werden müsse, denn nicht nur der Spielbetrieb, sondern auch die Hausdienste seien jetzt Bestandteil des Vereinslebens. Angesichts der in den Wochen nach der offiziellen Eröffnung gezeichneten neuen Abonnements von fast 130 Menschen, die noch nie vorher zum Niederdeutschen Theater in Wilhelmshaven eine Verbindung hatten, sehe er in der kommenden Spielzeit 2010/11 alle Chancen, dass das von allen Seiten gelobte neue Theater in Wilhelmshaven zu einem kulturellen Kleinod der Jadestadt werde. Marion Zomerland unterstrich bei der Vorstellung des neuen Spielplanes, dass auch die bisherigen Abonnenten sich schriftlich und mündlich überaus positiv zu den Umzugsplänen geäußert hätten und es eine deutliche Steigerung der Gesamtabonnentenzahl gegeben habe, so dass damit die finanzielle Basis des Theaters am Meer gesichert sei.

Der Spielplan 2010/11 zeichne sich durch eine Mischung junger frischer Komödien aus, die mit einem bewährten Klassiker und einer musikalischen Produktion angereichert wurde. So startet das Theater am Meer am 11. September 2010 mit der Farce „Lögen hebbt junge Been“ in der Regie von Marion Zomerland in die neue Spielzeit. Es folgt am 6. November 2010 die Fortsetzung des Bauernhofrockmusicals „Wi rockt op platt“ mit der Episode twee in der Regie von Arnold Preuß. Die musikalischen Arrangements der vielen Welthits auf platt stammen von Nicolas C. Ducci. Ein Wiedersehen mit einem bewährten Wroost-Klassiker gibt es am 22. Januar 2011 mit Marion Zomerlands Inszenierung von „Mien Mann, de fohrt to See“. Den Abschluss der Spielzeit bildet eine romantische Komödie mit dem Titel „De besten Daag in mien Läven“. Dieses Stück wird am 19. März 2011 in der Regie von Ulf Goerges aufgeführt, der sich als Berufsregisseur erstmals in Wilhelmshaven vorstellen wird. Der Spielplan 2010/11 wird vervollständigt von einem Stück der Theaterschule, dessen Titel im Laufe der Spielzeit bekanntgegeben wird und den mobilen Produktion des Theaters wie die Programmvariationen der Sketchgruppe und die verschiedenen Liederprogramme, die für die unterschiedlichsten Anlässe gebucht werden können.

Neben den üblichen Regularien einer Jahreshauptversammlung wurden auch die Vorstandmitglieder Sandra Krüger und Horst Jönck (beide als Beisitzer) sowie Klaus Aden (Schatzmeister) einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Ebenso einstimmig wurde Meike Zomerland als Rechnungsprüferin bestellt. Marc Gelhart, der sich beruflich nach Weyhe orientiert hat, wurde mit großem Dank der Mitglieder als stellvertretender Vorsitzender verabschiedet. Er wird der Bühne jedoch in bestimmten Marketingbereichen erhalten bleiben.

Marion Zomerland mit der Ehrennadel des Bühnenbundes geehrt

Breiten Raum nahm abschließend die Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder ein, bei der Arnold Preuß mit einer individuellen Laudatio das Wirken der einzelnen Mitglieder herausstellte. Für eine 10jährige Mitgliedschaft wurden Nicolas C. Ducci, André Gelhart, Marianne Karstens, Günter Michaels, Horst Qualmann, Claudia Schröder, Heidi Strowik und Christine Wessolleck geehrt. Auf eine 20jährige Vereinszugehörigkeit konnten Rolf-Peter Lauxtermann und Günter Newerla blicken, während Ralf-Rüdiger Bayer und Berta Brinkhoff dem Verein 25 Jahre angehören.

Eine besondere Ehrung wurde Bühnenleiterin Marion Zomerland zu teil, die Arnold Preuß in seiner Eigenschaft als Präsident des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen vornahm. Er würdigte ihr Schaffen als Spielerin, Regisseurin, Leiterin der Theaterschule sowie der Bühne und stellte insbesondere ihre Verdienste bei der Schaffung der neuen Spielstätte und der Steigerung des künstlerischen Niveaus und der Förderung des Jugendtheaters heraus. Sie erhielt die Ehrennadel mit Silberkranz sowie die Ehrenurkunde für ihr 25jähriges aktives Schaffen für den Erhalt der niederdeutschen Sprache.

Als neue Mitglieder wurden aufgenommen: Inge Gelhart, Heinz Hillers, Hanna Jörg, Marion Knodt, Gabriele Poloczek, Iris Watty, Wolfgang Watty, Frauke Weißer sowie für die Theaterschule Fabio Ferrara, Emilia Hoppe, Niels Jantschalek und Jonas Krukenberg.

André Gelhart mit Arnold Preuß (li.) in "Twee Mannslüüd un een Baby" (11/12)


André Gelhart als Arnold Hogeback in "Dat Hörrohr" - 12/13 -

 

André Gelhard als Richard Higgins (mit Claudia Ducci) in "Smucke Deern" (13/14)

André Gelhart als Frank Dalmann in "Tööv, dat dat düster is" (Spielzeit 13/14), Foto: Jörg Sieberns

André Gelhart als Michael Simon (mit Christian Strowik) in "Veer sünd dree toveel in't Bett". (14/15)