Wolfgang Buttjer

W-Buttjer2011

Wolfgang Buttjer

- Mitglied
seit 18. Mai 2004

- Bühnenbau und Bühnentechnik
Er baute und betreute das Bühnenbild von "De Trooschien" (03/04),

"Misery" (03/04),
"Keen Tiet för de Leev" (03/04),
"De ole Fischfroo" (03/04),
"Dat Schörengericht" (03/04)
"De plietsche Sniedermeister" (04/05)
"De Düvelsblitz" (04/05),
"Kiek mal wedder in" (04/05)
"Ünner´n Beerboom" (04/05)
"Spektakel in´t Huus" (04/05)
"Feuerzangenbowle" (05/06
"Hartklabastern" (05/06),
"Bahnmeester Dood" (05/06)
"Sluderkraam in´t Treppenhuus" (0506)
"Rismus Rasmus" (05/06)
"Herr Adrian hett Liefpien" (05/06),
"Dat Spöökhuus" (06/07);
"To´n Düwel mit´n Sex" (06/07)
"Een Sömmernachtsdroom" (06/07)
"De letzte Willen" (06/07)
"Ik bün dar för di!" (06/07),
"Dat Kuppelwief" (07/08),
"De vergnögte Tankstell" (07/08),
"Sex na Stünnenplan" (2007/08),
"Agathe un ik" (07/08),
"Ladykillers" (07/08),
"De wilden Höhner geevt Vossalarm" (07/08),
"Dat kann jedeen passeern" (08/09),
"In´t Witte Rössl" (08/09),
"Kerls, Kerls, Kerls!" (08/09),
"Wat passeert dor an´n Balkon?" (08/09),
"Verleeft, verlööft, verloorn!" (08/09),
"Tippelbröder" (09/10),
"Wi rockt op platt" (09/10),
"Nix as Kuddelmuddel" (09/10),
"En goote Partie" (09/10),
"Keerls döör un döör" (09/10),
"Lögen hebbt junge Been" (10/11),

"Wi rockt op platt - Episode twee" (10/11);
"Mien Mann, de fohrt to See" (10/11),
"Alleen in de Sauna" (10/11),
"So en Slawiner" (11/12),
"Lüttstadtrevier" (11/12),
"Twee Mannslüüd un een Baby" (11/12),
"Mudder is de Beste" (11/12),
"Champagner to´n Fröhstück" (12/13),
"Dat Meer-Hotel" (12/13),
"Dat Hörrohr" (12/13),
"De besten Daag in mien Läven" (12/13),
"Smucke Deern" (13/14),
"Geld verdarvt den Charakter (13/14),
"...un baven wahnen Engel" (13/14),
"Tööv, dat dat düster is" (13/14),
"Gode Geister" (14/15),
"Swieg still, Jung!" (14/15),
"Ünner't Lüchtfüer" (14/15),
"Veer sünd dree toveel in't Bett" (14/15),
"Döör an Döör'nanner" (15/16),
"Fro Pieper läävt gefährlich" (15/16),
"Laat us Lögen vertellen" (15/16),
"Lüttje Eheverbreken" (15/16),
"Ronja Röverdochter" (15/16),
"Hauptsaak gesund!" (16/17);
"Lifting oder ut oolt mookt jung!" (16/17),
 "Keen Utkamen mit't Inkamen" (16/17),
"Toeerst kummt de Familie" (16/17).

Bühnenbild "Dat Meer-Hotel"

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 14. April  2012

Serie Notizen vom Nachbarn

Ein Blick für kleine und große Details

BÜHNE Wolfgang Buttjer baut die Kulissen für das Theater am Meer — Eigene Ideen sind gefragt

Wolfgang Buttjer ist für die Kulissen im Theater am Meer zuständig.    WZ-FOTO: LÜBBE

Egal ob Wohnzimmer, Gefängnis oder Kiez-Kneipe, sie alle vermitteln Atmosphäre. Erst mit den Kulissen des Bühnentischlers entsteht eine glaubhafte Szenerie.

VON CHRISTIAN PAUL

WILHELMSHAVEN - Am Anfang steht eine grobe Skizze, etwa von Arnold Preuß, dem Leiter des „Theaters am Meer", oder einem der anderen Regisseure. „Sie geben uns die Maße vor, sagen uns, ob eine Tür oder ein Fenster nach innen oder außen aufgehen soll, und dann machen wir das", sagt Wolfgang Buttjer, der seit rund acht Jahren zusammen mit Heinz Fuchs die Bühnenbilder für das „Theater am Meer" baut.

Bei diesen Vorgaben bleibt stets viel Raum für die eigene Kreativität. Ein gutes Beispiel ist die Hamburger Kiez-Kneipe für das Stück „Mien Mann, de fohrt to See". Viele kleine Details geben ihr erst den altmodischen Charme der 60er Jahre. „Die Thekenbeleuchtung haben wir mit Aufklebern von „Astra-Bier" und dem FC St. Pauli beklebt und der Spielautomatenverleih Trenthammer hat uns einen alten Automaten zur Verfügung gestellt", erzählt der passionierte Bastler. Dieser sei zwar eigentlich, aus den 1970er-Jahren, fügt Buttjer fast entschuldigend an, dass würde aber wohl nicht auffallen. Auch beim aktuellen Stück „Mudder is de Beste" zeigt sich Buttjers Auge für Details, so dass man sich in die Zeit von Nierentischen und Wirtschaftswunder zurückversetzt fühlt.

Die handwerkliche Leidenschaft hat Buttjer in der Scheune seines Großvaters entwickelt, der Maurer und Zimmermann war. „Mein Opa hat fast alles selbst gebaut", so Buttjer. Dort hat ihm sein Enkel oft über die Schulter geschaut oder an der großen Werkbank selbst Hand angelegt. Zudem hat er als Kind gerne Schiffe, einen Globus und andere Dinge aus den Pappbögen der „Wilhelmshavener Modellbau-bogen" gebastelt. Da ist es nicht verwunderlich, dass er auch einen handwerklichen Beruf ergriffen hat. Bei „Olympia" hat Buttjer eine Lehre zum Werkzeugmacher absolviert. Dem Büromaschinenhersteller blieb der Wil-helmshavener bis zum Aus treu — zunächst als Werkzeugmacher, später als Ausbilder und schließlich in der EDV.

Vor circa acht Jahren wurde Buttjer, mittlerweile im Ruhestand, dann von einer Bekannten angesprochen, die am „Theater am Meer" Schauspielerin war, ob er nicht Lust hätte, beim Bühnenbau zu helfen. Buttjer hatte Lust: „Ich bin ja Rentner und war froh, dass ich wieder eine Aufgabe hatte", sagt der Vater zweier Kinder, der zusammen mit seiner Frau in Altengroden Süd wohnt. Ihr kommt ebenfalls ein nicht geringer Verdienst für die detaillierte Vielfalt der Bühnenbilder zu. Nicht nur, weil sie ihrem Mann sein Hobby gönnt, sondern weil sie über einen großen Fundus an Antiquitäten, alten Haushaltsgegenständen etc. verfügt. Viele dieser Sachen haben bereits in irgendeiner Form leihweise zum Bühnenbild beigetragen.

Wer sich im Theatercafé „Kulissensnack" schon genauer umgeschaut hat, dem dürfte auch Buttjers zweites Hobby aufgefallen sein: Die Leuchtturmmodelle auf der Theke, die übrigens auch von ihm und Fuchs gebaut wurde. „Die Theke sah etwas kahl aus und die Leuchttürme passen ja gut zum Theater am Meer", sagt Buttjer. Die Idee, mit dieser Art des Modellbaus anzufangen, hatte er während eines Urlaubs in Dänemark. Anschließend baute er eines der typischen kleinen dänischen Strandhäuser nach. Anhand eines Fotos fertigt er zunächst eine Skizze samt Maßstäben ein. Mit Sperrholz, Leim und Lötkolben geht es dann an die zeitaufwendige Feinarbeit. Mittlerweile zieren der Voslapper Leuchtturm, der Signalturm der 3. Einfahrt und der Wangerooger Westturm das Theatercafd. Neue Projekte sind bereits in Planung. Auch sie werden wieder mit viel Liebe zum Detail entstehen.

THEATER AM MEER weiterhin auf Erfolgskurs

Freude über Willy-Beutz-Schauspielpreis - Horst Jönck Ehrenmitglied

Am vergangenen Mittwoch konnte das Leitungsduo des ‚Theater am Meer‘ – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, Marion Zomerland und Arnold Preuß, den Mitgliedern auf der gutbesuchten Jahreshauptversammlung eine ausgezeichnete Bilanz der Spielzeit 2013/14 vorstellen. Die vierte Spielzeit ist mit rd. 6.900 Besuchern die zweitbeste seit Umzug in das eigene Domizil in der Kieler Straße.

Ehrungen für 10-jährige Mitgliedschaft für (v.l. erste Reihe) Sontka Zomerland, Sandra Krüger, Fenja Strowik, Yannik Marschner, (2. Reihe) Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs durch die Bühnenleitung Marion Zomerland, Arnold Preuß (FOTO: TaM, H. Zomerland)

„Die um 12,2 % gestiegene Abonnentenzahl von rd. 900 belegt die weiter anhaltende Erfolgsgeschichte unseres kleinen Zimmertheaters“, erklärte Bühnenleiter Arnold Preuß. „Eine Platzauslastung von rd. 96 % sichert unserem semiprofessionellen Privattheater nicht nur die finanzielle Basis, sondern unterstreicht auch, dass wir mit dem Programm-Mix aus unterhaltenden und anspruchsvollen Stücken auf dem richtigen Weg sind“, ergänzt Bühnenleiterin Marion Zomerland.

Erstmals Willy-Beutz-Schauspielpreis gewonnen
Beide Theaterschaffenden heben hervor, dass der erstmalige Gewinn des Willy-Beutz-Schauspielpreises mit der Inszenierung „Tööv, dat dat düster is“ eines der größten Erfolge in der 82 jähigen Vereinsgeschichte des Theaters sei. Neben dem großen Engagement des am preisgekrönten Stück beteiligten Ensembles, müsse hier auch der Einsatz der gesamten Mitgliederschar berücksichtigt werden, den alle Mitglieder des Theaters hätten in der vergangenen Spielzeit mit höchstem persönlichen Einsatz den Spielbetrieb in allen Gewerken erfolgreich geprägt. „Darum“, so Zomerland und Preuß, „gratulieren wir nicht nur den Preisträgern von Herzen, sondern allen Mitgliedern des Theaters, denn ohne die Gemeinschaft aller, wäre es nicht zu diesem Gesamtergebnis der Spielzeit 2013/14 gekommen“.

Horst Jönck wird Ehrenmitglied des Theaters
Für ihren jeweils herausragenden Einsatz in der abgelaufenen Spielzeit wurden die Bühnenmitglieder Helga Lauermann, Heidi Strowik, Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs und Harald Schmidt mit einem besonderen Präsent bedacht. Sie waren an allen Produktionen der Spielzeit beteiligt und haben sich damit weit über das normale Maß an ehrenamtlicher Tätigkeit für das Haus eingesetzt. Die Glückwünsche für eine 10-jährige aktive Mitgliedschaft erhielten Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Sandra Krüger, Yannik Marschner, Fenja Strowik und Sontka Zomerland in Form eines Bullauges und einer kleinen Laudatio über ihr bisheriges Bühnenschaffen.

Für seinen langjährigen unermüdlichen Einsatz als Ensemblemitglied vor allem aber auch als langjähriges Vorstandsmitglied in verschieden Positionen wurde Horst Jönck zum Ehrenmitglied des ‚Theater am Meer‘ ernannt. Die anwesenden Bühnenmitglieder erhoben sich von den Plätzen und dankten ihm stehend mit langanhaltendem Applaus für sein fast 50-jähriges beispielloses Wirken für das Niederdeutsche Theater.

Horst Jönck (Mitte) mit Marion Zomerland und Arnold Preuß wurde einstimmig zum Ehrenmitglied der Bühne ernannt. (FOTO: TaM, H. Zomerland)

Einstimmige Wahlergebnisse
Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurde Schatzmeister Wolfgang Watty, dem eine ausgezeichnete Buchführung von den Rechnungsprüfern attestiert wurde, einstimmig für weitere zwei Jahre gewählt. Ebenso einstimmig in ihren Ämtern wurden Sandra Krüger (Beisitzerin Theaterschule) und Marco Norden (Technischer Leiter) wiedergewählt. Als neuer Rechnungsprüfer wurde neben Heinz Zomerland Thorsten Koennecke für zwei Jahre bestimmt.

Wieder ein tolles Bühnenbild gebaut: "Lüttje Eheverbreken" (15/16).

Ein 50iger Jahre Bühnenbild "Keen Utkamen mit't Inkamen" (16/17)