Uraufführung von „FASTBUNNEN“

THEATER AM MEER | 30. April 2018

Uraufführung von „FASTBUNNEN“

THEATER AM MEER bringt Gewinner des Karl-Mahnke-Theaterpries auf die Bühne

Das „FASTBUNNEN-Ensemble“ (v.l.n.r.) Fynn Krey, Annika Gärtner, Svenja Eilers, Fynn Dießner und Michel Waskönig sowie vorne Chantal Müller
 
- Foto: TaM, Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN – Mit der Premiere am Freitag, 25. Mai 2018 präsentiert das Theater am Meer um 20 Uhr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße eine ganz besondere Uraufführung am Ende der sehr erfolgreich verlaufenden Spielzeit 2917/18. „Wir sind sehr froh“, sagt Theaterleiter Arnold Preuß, „dass war das 2012 mit dem Karl-Mahnke-Theaterpries ausgezeichnete Drama FASTBUNNEN von Felix Borchert hier in Wilhelmshaven zur Uraufführung bringen können.“

Der Theaterpreis sei vom Mahnke-Verlag in Verbindung mit den Niederdeutschen Bühnenbünden in Niedersachsen-Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ins Leben gerufen worden, so Preuß. Er richte sich an junge Autoren bis 30 Jahre, die Theaterstücke in plattdeutscher Sprache schreiben. Eindeutiger und überzeugender Sieger sei Felix Borcherts Drama „Fastbunnen“ gewesen. Unsere Leiterin der bühneneigenen Theaterschule, Marion Zomerland, habe sich sehr dafür eingesetzt, die Uraufführung nach Wilhelmshaven zu holen. Der Niederdeutsche Bühnenbund Niedersachsen-Bremen habe diesen Wunsch dann sehr nachhaltig unterstützt. Seit Beginn der Spielzeit 2017/18 probe Berufsregisseurin Elke Münch mit den älteren Absolventen der Theaterschule des Theaters am Meer, die teilwiese auch schon in den Stücken des Abendspielplanes zu überzeugen wussten, an dem Stück. Während der gesamten Probenzeit, spürten alle Beteiligten, dass sie ein ganz besonderes Stück erarbeiten, umso intensiver sei auch an den einzelnen Szenen gefeilt worden, so Arnold Preuß.

Worum geht es in „Fastbunnen“?

Auf der Bühne begegnet uns eine junge Frau. In Ketten gelegt. Sie hat Schuld auf sich geladen und muss sterben. Doch dies ist nur das Ende der Geschichte, langsam rollt sich das, was zuvor geschehen ist, in Rückblenden auf. Der Zuschauer bekommt Antworten auf die Frage, was hat sie getan? Ist schuld in diesem Fall überhaupt eine geeignete Kategorie? Wie konnte es vielmehr zu den Geschehnissen kommen? Ist sie am Ende sogar ein modernes Gretchen? Oder wäre diese Lösung dann doch zu einfach...

Der Autor, Felix Borchert, spielt gekonnt mit den Erwartungshaltungen des Publikums, um sie gleich darauf wieder aufzubrechen und es wieder ins Ungewisse zu stoßen. Das Stück nähert sich der Geschichte und den handelnden Personen mit Mitteln des absurden Theaters, sein Erzählen ist assoziativ und am Schluss bleibt viel Raum für Interpretation und Fragen, die den Zuschauer auch nach dem Theaterabend auf eine Gedankenreise mitnehmen.

Die Aufführung ist empfohlen für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene.

Es spielen Svenja Eilers, Annika Gärtner, Chantal Müller, Fynn Dießner, Fynn Krey und Michel Waskönig.

TERMINE
Freitag, 25.05.2018, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Sonnabend, 26.05.2018, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Sonntag, 27.05.2018, 15:30 Uhr, freier Verkauf
Freitag, 01.06.2018, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Sonnabend, 02.06.2018, 20:00 Uhr, freier Verkauf
Sonntag, 03.06.2018,15:30 Uhr, freier Verkauf

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Theaterbüro geöffnet:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr