THEATER AM MEER über 13 Prozent mehr Besucher

Theater am Meer Pressemeldung Nr. 18 |  07. Januar 2019

THEATER AM MEER über 13 Prozent mehr Besucher

Hervorragendes Jahresergebnis 2018 mit 8.598 Zuschauern in 94 Vorstellungen

Unterhielten im November und Dezember 2018 die Zuschauer mit viele Temperament: (v.l.) Rune Opitz und Dagmar Wehrmann in „Op Düvels Schuuvkaar“. Das Stück erreichte bei 21 Vorstellungen eine 96-prozentige Platzausnutzung.
Foto: TaM, Olaf Preuschoff

THEATER AM MEER - „Im neunten Jahr nach dem Umzug in unser kleines Schauspielhaus an der Kieler Straße haben wir erneut eine Steigerung der Besucherzahlen erreicht. Wir sind dafür sehr dankbar,“ sagt Arnold Preuß, Leiter des Theaters am Meer. „Die Steigerung mit über 13 Prozent ausfällt, ist ein riesiges Geschenk, das uns unsere Zuschauer über das Jahr 2018 hinweg gemacht haben. Das Gesamtergebnis von 2018 fällt mit 8.598 Besuchern bei 94 Vorstellungen um 995 Besucher höher aus, als das von 2017 mit 7.603 Besuchern und 88 Vorstellungen.“

„Wir haben mit 99 Plätzen im Theater kapazitätsmäßig keine Luft nach oben. So konnte dieses großartige Ergebnis nur durch vermehrte Vorstellungen erreicht werden. Mein zweites Dankeschön gilt allen Aktiven des Theaters, auf und neben der Bühne. Ob sie als Schauspieler oder in einem der vielen Gewerke tätig waren, die unser kleines Theater genauso besetzen muss, wie ein großes Haus. Dazu kommen noch unsere Servicekräfte im Café „Kulissensnack“, die unsere Besucher in den Pausen sowie vor und nach der Vorstellung verwöhnen. Dieser ehrenamtliche Einsatz aller ist großartig,“ sagt der Theaterleiter.

Das Theaterteam freue sich über jeden weiteren Neuinteressierten, der sich im Theater am Meer engagieren möchte. Theater „machen“ sei eine wundervolle Freizeitbeschäftigung und egal ob man am Ende auf der Bühne stehe oder in einer anderen Funktion dem Theater helfe, entscheidend sei, der Gemeinschaftsgeist, der alle TaM-Aktiven immer wieder zu Höchstleistungen bringe, so Preuß.

Der Erfolg des Theaters am Meer sei ein Beleg, dass das Niederdeutsche Theaterspiel großen Anklang bei den Menschen habe. Die Niederdeutsche Sprache eigne sich hervorragend für das Theaterspiel, sie gehe direkt ins Herz und mache nicht den Umweg über den Kopf, wie der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt einmal so treffend festgestellt habe. Hinzu komme, dass Marion Zomerland und Arnold Preuß als Verantwortliche für den Spielplan, großen Wert auf Qualität und Aktualität bei der Auswahl der Stücke des Spielplanes legten. Dies gelte auch bei den Besetzungen und den zu verpflichtenden Regisseuren.

Das Theater achte darauf, viele neue Stücke im Spielplan zu haben, so treffe man den Zeitgeist und erreiche die Zuschauer mit aktuellen Themen, die überwiegend unterhaltend seien, aber man lasse ernstere Stücke des Volkstheaters nicht außen vor, was der zweimalige Gewinn des Willy-Beutz-Preise für das Niederdeutsche Schauspiel in den letzten Jahren eindrucksvoll belege.

Das Angebot im Jahr 2018 umfasste die Uraufführung der Maritimen Musikrevue „In Hamborg sünd de Nachten lang“, geschrieben und inszeniert von Philip Lüsebrink, plattdeutsch Arnold Preuß, die 2.133 Besucher bei 22 Vorstellungen erreichte. Es folgte die Kriminalkomödie „Bella Donna“ von Stefan Vögel, die Arnold Preuß inszenierte und die 1.911 Besucher in 20 Vorstellungen sahen. Weiter dann die turbulente Komödie „Dat Wunner van San Miguel“ von Felix Borchert, welche von Marion Zomerland inszeniert wurde und die 1.760 Besucher in 20 Vorstellungen erreichte. Die Komödie „Op Düvels Schuuvkaar“ von Karl Bunje in der Regie von Arnold Preuß erreichte zum Jahresende 2.005 Besuchern bei 21 fast immer ausverkauften Vorstellungen. In der Theaterschule schaffte das Schauspiel „Fastbunnen“ von Felix Borchert in der Regie von Elke Münch 524 Besucher bei 7 Vorstellungen. Mit der hoch- und plattdeutschen Lesung „Wo ik herkam“ erfreute Bühnenleiter Arnold Preuß an vier Abenden 265 Besucher.