Spielplan 2021/2022

Hauptspielplan

ab Sonnabend, 14. August 2021
Erstmals im Theater am Meer

Veer linke Hannen

Komödie von Pierre Chesnot
Niederdeutsche Fassung von Arnold Preuß 

Regie und Bühne:  Arnold Preuß

 

ab Sonnabend, 13. November 2021

Erstmals im Theater am Meer - in hoch- und plattdeutscher Sprache

Zwei wie Bonnie und Clyde

... denn sie wissen nicht, wo sie sind!

Eine Komödie von Tom Müller & Sabine Misiorny

Regie und Bühne: Elke Münch 

 

ab Sonnabend, 22. Januar  2022 
Erstmals im Theater am Meer

Noog is nich noog

Komödie von Nick Walsh
Niederdeutsch von Gerd Meier

Regie: Arnold Preuß, Marion Zomerland
Bühnenbildkonzept: Arnold Preuß

 

ab Sonnabend, 26. März 2022
Erstmals im Theater am Meer

Honnig in’n Kopp

Theaterstück von Florian Battermann  (basierend auf dem Film von Hilly Martinek und Til Schweiger)
Niederdeutsch von Frank Grupe

Regie und Bühne:  Elke Münch 

 

Theaterschule

ab Freitag, 18. Dezember 2021

Erstmals im Theater am Meer

Lucht an Wiehnachten

Theaterstück für Jugendliche von Martina Brünjes

Regie und Bühne: Martina Brünjes  

 

ab Freitag, 3. Juni 2022

Erstmals im Theater am Meer

Hapen

Theaterstück für Jugendliche von Martina Brünjes

Regie und Bühne: Martina Brünjes  

 

Leseprogramme

In der gesamten Spielzeit im Angebot  (auch für Gastspiele)

ab Mittwoch, 20. Oktober 2021

Love Letters 

eine szenische Lesungen von Albert Ramsdell Gurney

hochdeutsch von Inge Greifenhagen und Daniel Karasek

Regie und Bühne: Elke Münch, Marion Zomerland, Arnold Preuß

 

In der gesamten Spielzeit im Angebot (auch für Gastspiele)

ab Freitag, 17. September 2021

"Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt"

Lesung mit lyrischen Texten verschiedener Autoren wie Joachim Ringelnatz, Theodor Fontane, Christian Morgenstern, Alma Rogge, Klaus Groth u.a. in hoch- und plattdeutsch mit Arnold Preuß

 


PRESSEMELDUNGEN

NORDWEST Sonntagsblatt vom 21. November 2021

"Corona hat uns schwer getroffen"

Ehrungen, Wahlen und Neuaufnahmen Mitglieder des „Theater am Meer“ traf sich nach 1 ½ Jahren 

Neu aufgenommene Mitglieder mit den Mitgliedern des Vorstandes (von links) Arnold Preuß (Bühnenleiter), Elisabeth Malkeit, Manfred de Vries, Chris Cuno, Daniela Cordes, Sandra Krüger (Betreuung Theaterschule), Wolfgang Watty (Vorstand Finanzen), Yannik Marschner (Marketing), Elke Münch, Michel Waskönig (Schriftführer), Phillip Schmidt (komm. Technischer Leiter), (vorne von links) Ulrike Schütze (neue Stellvertretende Vorsitzende), Claudia Ducci (ehemalige Stellvertreterin) – FOTO: Theater am Meer, Preuß 

Wilhelmshaven. (NWS)  „Endlich sehen wir uns wieder!“ prangte auf dem Chart zur Begrüßung der Teilnehmer der Jahreshauptversammlung des Theaters am Meer. Vorstandsvorsitzender Arnold Preuß konnte rund 60 Mitglieder in den Räumlichkeiten des Ev. Gemeindehauses der Banter Kirchengemeinde begrüßen, wo unter 2 G Bedingungen nach 1 ½ Jahren erstmals wieder eine Jahreshauptversammlung in Präsenz durchgeführt wurde.

Die bittere Bilanz der Spielzeiten 2019/20 und 2020/21, lautete kurz und deprimierend „Corona hat uns schwer getroffen, sowohl in der Ausübung unseres Theaterspiels als auch in unseren finanziellen Ressourcen. Die Spielzeit 2019/20 musste gegen Ende Corona bedingt unterbrochen werden, das führte zu einem Zuschauerrückgang von knapp 28 %. Die Spielzeit 2020/21 litt noch kräftiger unter dem harten Lockdown. Wenn überhaupt gespielt werden konnte, war dies nur vor knapp einem Drittel der Zuschauerkapazitäten möglich. Kein Wunder also, dass diese Spielzeit einen Besuchereinbruch von 87 % brachte“, erklärte Preuß. 

„Wenn in den beiden Spielzeiten nicht andere Mittel wie beispielsweise Spenden der Besucher (unter anderem durch Verzicht auf die Erstattung von gekauften Eintrittskarten) und Zuschüsse aus Corona-Hilfsprogrammen von Bund und Land die erheblichen Einnahmeausfälle zu größerem Teil kompensiert hätten, sehe es heute deutlich schlechter für uns aus. Insgesamt kommen wir bis dato aber mit einem kräftigen blauen Auge durch die Pandemie“, erklärte Schatzmeister Wolfgang Watty die Abschlüsse der letzten beiden Jahre 2019 und 2020. „Noch ein weiteres Jahr unter Pandemiebedingungen würde das Theater am Meer aber wohl schwer verkraften können, lautete das übereinstimmende Fazit des Vorstandes, der daraufsetzt, die aktuell laufende Spielzeit weiterhin unter den 2 G Bedingungen spielen zu können.“

Neue Mitglieder
Ein erfreulicher Tagesordnungspunkt war die Aufnahme von zehn neuen Mitgliedern in die Theaterfamilie. Hauke Backhus, Berta Blum, Gerti Evers, Elke Münch und Hannelore Saathoff wurden ab dem Jahr 2020 aufgenommen. Für das Jahr 2021 wurden Daniela Cordes, Chris Cuno, Elisabeth Malkeit, Sylvia Sievers-Peeks und Manfred de Vries aufgenommen.

Ehrungen langjähriger Mitglieder
Verdienstvolle langjährige Mitglieder ehrt das Theater traditionell mit einem Bullauge und einer Laudatio durch den Leiter des Theaters. Geehrt wurden für eine 10-jährige Mitgliedschaft Inge Gelhart, Heinz Hillers, Hanna Jörg, Iris Watty, Wolfgang Watty, Selina Berke und Ivy Bleckwedel. Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurden Claudia Ducci, Nicolas Ducci, André Gelhart, Günter Michels, Heidi Strowik, Harald Schmidt und Meike Timmermann geehrt. Für 30 Jahre wurde (bei krankheitsbedingter Abwesenheit) Rolf-Peter Lauxtermann geehrt.

Vorstandswahlen einstimmig
Bei den fälligen Vorstandswahlen musste wegen 2020 nicht durchgeführten Wahlen der Vorstand komplett neu gewählt, dabei waren unterschiedliche Wahlzeiten zu beachten. Neu gewählt wurde die bisherige Schriftführerin Ulrike Schütze in die Position der Stellvertretenden Bühnenleiterin. Sie folgt auf Claudia Ducci, die aus persönlichen Gründen nicht weiter in die Vorstandsarbeit eingebunden sein konnte. Als Nachfolger für Ulrike Schütze wurde Michel Waskönig zum Schriftführer bestimmt. Für den aus persönlichen Gründen ausscheidenden Technische Leiter Marco Norden wurde kommissarisch Philip Schmidt berufen. Bis zum Ende der Spielzeit 2021/22 bleibt Sandra Krüger im Amt als Betreuerin der Theaterschule.

Als Sprecherin der Theaterschule wurde Zoe Hokemeier von den Mitgliedern bestätigt, die im nächsten Jahr die Vorstandsaufgabe der Betreuung der Theaterschule übernehmen wird. Sie war zuvor von den Mitgliedern der Theaterschule gewählt wurde. Wiedergewählt wurden Arnold Preuß als Vorstandsvorsitzender, Wolfgang Watty als Vorstand Finanzen sowie Yannik Marschner als Leiter Marketing. Das gesamte Vorstandstableau wurde auf Vorschlag von Ehrenmitglied Klaus Aden en bloc einstimmig gewählt bzw. wiedergewählt.

90. Geburtstag im Herbst 2022
Arnold Preuß stellte beim Blick in die nächste Spielzeit 2022/23 den anstehenden 90. Geburtstag des Theaters in den Mittelpunkt. Spätestens da wollen wir mit einem personalintensiven Stück wieder vor unseren treuen Abonnenten und anderen Zuschauern Theater spielen. Zuvor aber müsste die laufende Spielzeit 2021/22 mit der aktuellen Inszenierung „Zwei wie Bonnie und Clyde“ und den kommenden Stücken „Lucht an Wiehnachten“ (ab 18, Dezember 2021), „Noog is nich noog“ (ab 22. Januar 2022), „Honnig in’n Kopp“ (ab 26. März 2022) und dem Jugendstück „Hapen“ (ab 3. Juni 2022) noch erfolgreich abgeschlossen werden. Dazu sprach er die Hoffnung aus, dass diese Spielzeit ohne weitere Unterbrechung unter den 2 G Regeln durchgespielt werden könne. 

Wilhelmshaven, 18. November 2021

Ehrungen, Wahlen und Neuaufnahmen

Mitglieder des „Theater am Meer“ traf sich nach 1 ½ Jahren 

WILHELMSHAVEN – „Endlich sehen wir uns wieder!“ prangte auf dem Chart zur Begrüßung der Teilnehmer der Jahreshauptversammlung des Theaters am Meer. Vorstandsvorsitzender Arnold Preuß konnte rund 60 Mitglieder in den Räumlichkeiten des Ev. Gemeindehauses der Banter Kirchengemeinde begrüßen, wo unter 2 G Bedingungen nach 1 ½ Jahren erstmals wieder eine Jahreshauptversammlung in Präsenz durchgeführt wurde.

Die bittere Bilanz der Spielzeiten 2019/20 und 2020/21, lautete kurz und deprimierend „Corona hat uns schwer getroffen, sowohl in der Ausübung unseres Theaterspiels als auch in unseren finanziellen Ressourcen. Die Spielzeit 2019/20 musste gegen Ende Corona bedingt unterbrochen werden, das führte zu einem Zuschauerrückgang von knapp 28 %. Die Spielzeit 2020/21 litt noch kräftiger unter dem harten Lockdown. Wenn überhaupt gespielt werden konnte, war dies nur vor knapp einem Drittel der Zuschauerkapazitäten möglich. Kein Wunder also, dass diese Spielzeit einen Besuchereinbruch von 87 % brachte“, erklärte Preuß. 

„Wenn in den beiden Spielzeiten nicht andere Mittel wie beispielsweise Spenden der Besucher (unter anderem durch Verzicht auf die Erstattung von gekauften Eintrittskarten) und Zuschüsse aus Corona-Hilfsprogrammen von Bund und Land die erheblichen Einnahmeausfälle zu größerem Teil kompensiert hätten, sehe es heute deutlich schlechter für uns aus. Insgesamt kommen wir bis dato aber mit einem kräftigen blauen Auge durch die Pandemie“, erklärte Schatzmeister Wolfgang Watty die Abschlüsse der letzten beiden Jahre 2019 und 2020. „Noch ein weiteres Jahr unter Pandemiebedingungen würde das Theater am Meer aber wohl schwer verkraften können, lautete das übereinstimmende Fazit des Vorstandes, der daraufsetzt, die aktuell laufende Spielzeit weiterhin unter den 2 G Bedingungen spielen zu können.“

Neue Mitglieder
Ein erfreulicher Tagesordnungspunkt war die Aufnahme von zehn neuen Mitgliedern in die Theaterfamilie. Hauke Backhus, Berta Blum, Gerti Evers, Elke Münch und Hannelore Saathoff wurden ab dem Jahr 2020 aufgenommen. Für das Jahr 2021 wurden Daniela Cordes, Chris Cuno, Elisabeth Malkeit, Sylvia Sievers-Peeks und Manfred de Vries aufgenommen.

 

Sie wurden für 10- und 20-jährige Mitgliedschaft geehrt: (unten von links) Selina Berke, Meike Timmermann, Claudia Ducci, (hintere Reihe von links) Inge Gelhart, Harald Schmidt, Heidi Strowik, André Gelhart, Heinz Hillers, Ivy Bleckwedel, Wolfgang Watty und Iris Watty.- FOTO: TaM

Ehrungen langjähriger Mitglieder
Verdienstvolle langjährige Mitglieder ehrt das Theater traditionell mit einem Bullauge und einer Laudatio durch den Leiter des Theaters. Geehrt wurden für eine 10-jährige Mitgliedschaft Inge Gelhart, Heinz Hillers, Hanna Jörg, Iris Watty, Wolfgang Watty, Selina Berke und Ivy Bleckwedel. Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurden Claudia Ducci, Nicolas Ducci, André Gelhart, Günter Michels, Heidi Strowik, Harald Schmidt und Meike Timmermann geehrt. Für 30 Jahre wurde (bei krankheitsbedingter Abwesenheit) Rolf-Peter Lauxtermann geehrt.

 

Neuaufgenommene Mitglieder mit den Mitgliedern des Vorstandes (von links) Arnold Preuß (Bühnenleiter), Elisabeth Malkeit, Manfred de Vries, Chris Cuno, Daniela Cordes, Sandra Krüger (Betreuung Theaterschule), Wolfgang Watty (Vorstand Finanzen), Yannik Marschner (Marketing), Elke Münch, Michel Waskönig (Schriftführer), Phillip Schmidt (komm. Technischer Leiter), (vorne von links) Ulrike Schütze (neue Stellvertretende Vorsitzende), Claudia Ducci (ehemalige Stellvertreterin) – FOTO: TaM

Vorstandswahlen einstimmig
Bei den fälligen Vorstandswahlen musste wegen 2020 nicht durchgeführten Wahlen der Vorstand komplett neu gewählt, dabei waren unterschiedliche Wahlzeiten zu beachten. Neu gewählt wurde die bisherige Schriftführerin Ulrike Schütze in die Position der Stellvertretenden Bühnenleiterin. Sie folgt auf Claudia Ducci, die aus persönlichen Gründen nicht weiter in die Vorstandsarbeit eingebunden sein konnte. Als Nachfolger für Ulrike Schütze wurde Michel Waskönig zum Schriftführer bestimmt. Für den aus persönlichen Gründen ausscheidenden Technische Leiter Marco Norden wurde kommissarisch Philip Schmidt berufen. Bis zum Ende der Spielzeit 2021/22 bleibt Sandra Krüger im Amt als Betreuerin der Theaterschule.

Als Sprecherin der Theaterschule wurde Zoe Hokemeier von den Mitgliedern bestätigt, die im nächsten Jahr die Vorstandsaufgabe der Betreuung der Theaterschule übernehmen wird. Sie war zuvor von den Mitgliedern der Theaterschule gewählt wurde. Wiedergewählt wurden Arnold Preuß als Vorstandsvorsitzender, Wolfgang Watty als Vorstand Finanzen sowie Yannik Marschner als Leiter Marketing. Das gesamte Vorstandstableau wurde auf Vorschlag von Ehrenmitglied Klaus Aden en bloc einstimmig gewählt bzw. wiedergewählt.

90. Geburtstag im Herbst 2022
Arnold Preuß stellte beim Blick in die nächste Spielzeit 2022/23 den anstehenden 90. Geburtstag des Theaters in den Mittelpunkt. Spätestens da wollen wir mit einem personalintensiven Stück wieder vor unseren treuen Abonnenten und anderen Zuschauern Theater spielen. Zuvor aber müsste die laufende Spielzeit 2021/22 mit der aktuellen Inszenierung „Zwei wie Bonnie und Clyde“ und den kommenden Stücken „Lucht an Wiehnachten“ (ab 18, Dezember 2021), „Noog is nich noog“ (ab 22. Januar 2022), „Honnig in’n Kopp“ (ab 26. März 2022) und dem Jugendstück „Hapen“ (ab 3. Juni 2022) noch erfolgreich abgeschlossen werden. Dazu sprach er die Hoffnung aus, dass diese Spielzeit ohne weitere Unterbrechung unter den 2 G Regeln durchgespielt werden könne.

THEATER AM MEER
Theaterbüro I Kartenverkauf I Abonnementsverwaltung
Theater am Meer, Kieler Straße 63, 1. OG
Karten-Telefon 04421/777749 (auch AB)
Karten-Online: www.theater-am-meer.de/die-karten-online
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr 

Wilhelmshaven 23. September 2021

Theater am Meer spielt ab Oktober mit 2 G Regel

Die Option nur vor geimpftem und genesenem Publikum zu spielen, macht bei hoher Impfquote Sinn - Bei allen zugelassenen Personen entfällt dann die Masken- und Abstandspflicht. 

WILHELMSHAVEN I Das Theater am Meer hat sich entschieden, die nach der neuen Corona-Verordnung des Landes mögliche Option der 2 G Regel zu ziehen. Das bedeutet, dass ab Oktober nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt zu den Vorstellungen des kleinen Privattheaters an der Kieler Straße 63 haben.

„Wir haben lange überlegt, wie wir mit den neuen Möglichkeiten umgehen können und sollen“, sagt Bühnenleiter Arnold Preuß. „Wir haben im letzten und in diesem Jahr aufgrund der Corona-Bedingungen nur mit einer erheblichen Einschränkung bei den erlaubten Besucherplätzen spielen dürfen. Statt 99 sind es derzeit 28 Plätze, da kommen wir einfach nicht auf die Besucherzahlen, die uns ein Überleben in der Kieler Straße sichern. Im Moment wissen wir noch nicht einmal, ob und wann wir aus dem Programm der Überbrückungshilfe III die massiven Einnahmeausfälle zumindest einigermaßen ersetzt bekommen.“

Die jetzt gegebene Möglichkeit, unser Theater mit der kompletten Besucherauslastung bespielen zu können, gebe uns wirtschaftlich einfach eine viel größere Sicherheit, zumal wir auch unsere Bewirtschaftung im Vorstellungsbetrieb wieder hochfahren können, so Preuß. Neben den wirtschaftlichen Überlegungen spiele auch eine Rolle, dass das eigene Ensemble eine sehr hohe Impfquote aufweise und die Gespräche mit unserem Stammpublikum auch dort ebenfalls eine hohe Quote bestätigten.

Die drei Vorstellungen von „Veer linke Hannen“ am kommenden Wochenende werden noch unter der bisherigen Regelung (3 G) gespielt. Danach sei das Theater nur noch von Geimpften oder Genesenen zu besuchen. Sollten wider Erwarten noch Kartenkäufe von Personen getätigt worden sein, die nicht dem Kreis der 2 G Berechtigten angehören, werde der Kaufpreis bei Rückgabe der Theaterkarte selbstverständlich erstattet.

Zur Info:
Nach der Niedersächsischen Corona-Verordnung ist bei der 2G-Regel der Zutritt oder die Inanspruchnahme von Leistungen nur unter der Bedingung „Geimpft“ oder „Genesen“ zu sein möglich. Als „Geimpft“ gelten Personen mit Nachweis der vollständigen Schutzimpfung – dies ist der Fall, wenn seit der Zweitimpfung 14 Tage vergangen sind (bei Johnson & Johnson nur Einmal-Impfung). Für Genesene gilt dies bereits sofort nach einer Impfung. Als „Genesen“ gelten Personen mit Genesenen-Nachweis, d.h. positiver PCR-Test, der mindestens 28 Tag und maximal 6 Monate zurückliegt.

Zusätzlich haben Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre Zutritt. Ebenso Personen, die sich nicht impfen lassen dürfen (med. Kontraindikation, Personen in klinischen Studien). Diese Personen benötigen einen Poc-Antigen-Test und ein ärztliches Attest.

Bei allen zugelassenen Personen entfällt dann die Masken- und Abstandspflicht.

 

Wilhelmshavener Zeitung I Theaterbeilage I 28. August 2021

Die Theatersaison beginnt - Vorschau auf das Theater am Meer

TaM geht mit sieben Produktionen in die Saison

Ulrike Schütze und Michel Waskönig bereiten dem Publikum derzeit große Freude in der Boulevard-Komödie „Veer linke Hannen“
FOTO: TaM

WILHELMSHAVEN I BR  - Mit der erfolgreichen Premiere von „Veer linke Hannen“ ist das Theater am Meer in die Spielzeit 2021/22 gestartet.

Komödie I

"Veer linke Hannen" ist die erste von insgesamt sieben Produktionen, die in dieser Spielzeit im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße auf die Bühne kommen.

In der Boulevard-Komödie von Pierre Chesnot (Niederdeutsch übersetzt und inszeniert von Arnold Preuß) gefiel das Duo Ulrike Schütze und Michel Waskönig als Sofia und Bertolt in wortreicher Auseinandersetzung nach einem Wasserschaden durch eine übergelaufene Badewanne. Besonders erfreulich sei die Tatsache, dass innerhalb weniger Tage die 20 geplanten Vorstellungen bis Mitte Oktober nahezu ausverkauft seien, sagt Theaterleiter Arnold Preuß. Es gebe nur noch ab und zu Einzelkarten. Dies liege auch an der Corona bedingten Besucherbegrenzung, aber es belege eindrucksvoll das große Interesse des Theaterpublikums, endlich wieder Kultur genießen zu wollen. 

Lesungen

Mit "Humor ist der Kopf der verhindert, dass uns der Kragen platzt" und "Love Letters" nimmt das Theater am Meer nimmt in den Herbst-Monaten September und Oktober die beiden Lesungen aus der letzten Spielzeit ins Programmangebot. 

Am 17., 18. (jeweils 20 Uhr) und 19. September (16.30 Uhr) stellt Arnold Preuß in einer plattdeutsch-hochdeutschen Lesung Werke von Joachim Ringelnatz, Klaus Groth und andere vor. Bei den satirischen Werken von Ringelnatz kommen viele seiner Klassiker zu Gehör, natürlich auch die Geschichten vom Seemann „Kuddeldaddeldu“. Mit Klaus Groth wird einer der bedeutendsten Niederdeutschen Lyriker und Schriftsteller vorgestellt und dabei dürfen „Lütt Matten, de Haas!“ und „ De Möhl“ nicht fehlen. 

Die szenische Lesung „Love Letters“ von Albert Ramsdell Gurney mit Marion Zomerland und Arnold Preuß in der Regie von Elke Münch hat im letzten Herbst viele Besucher erfreut, bevor die Aufführungsserie unterbrochen wurde. In der neuen Spielzeit wird die hochdeutsche Lesung ab 20. Oktober sechsmal wieder auf dem Programm stehen. Dieses Stück steht auch für Gastspiele außerhalb des TaM zur Verfügung.

In „Love Letters“ geht es um die lebenslange Brieffreundschaft zwischen Andy und Melissa, die die Zuschauer mit auf eine humorvolle, nachdenkliche und einzigartige Reise durch ihr ganzes Leben nehmen - witzig, launisch, geistreich, faszinierend. Es ist die Geschichte einer großen Liebe. Marion Zomerland und Arnold Preuß lassen die Brieffreundschaft lebendig werden und bereiten den Zuschauern ein wunderbares Kopfkino.

Arnold Preuß (als Andy) und Marion Zomerland (als Melissa) lassen die gegenseitig geschriebenen Briefe lebendig werden… Foto: TaM, Preuschoff

Komödie II

Eigentlich als Schmankerl für die Touristensaison war die Boulevardkomödie „Zwei wie Bonnie und Clyde“ von Tom Müller und Sabine Misiorny für den Juni/Juli letzten Jahres gedacht. Nun hat das Theater sich entschlossen, diesen veritablen Theaterspaß bereits frühzeitig im neuen Spielplan zu zeigen. Unzählige Inszenierungen des Stückes sind in den letzten Jahren erfolgreich gelaufen. Nun wird die lustige Gaunerfarce am 13. November 2021 Premiere im Theater am Meer haben. Mit der Premiere in der Inszenierung von Elke Münch stellen sich mit Sylvia Sievers-Peeks und Chris Cuno zwei neue Ensemblemitglieder des Theaters am Meer vor. Beide waren gemeinsam mit Elke Münch früher im Ensemble des JeverArt-Ensembles. 

In „Zwei wie Bonnie und Clyde“ träumen Manni und Chantal alias Bonnie und Clyde vom großen Geld, von Heirat in Las Vegas und Rente in Südamerika. Dafür muss aber erst mal eine Bank geknackt werden. Ein Kinderspiel! Zumindest, wenn die Beifahrerin auf der Flucht Straßenkarten lesen könnte und nicht ständig rechts und links verwechselte. „Zwei wie Bonnie und Clyde" ist eine echte Tour de Force für die Lachmuskeln, bei der ein Gag den nächsten jagt und die Lage für das dilettantische Gaunerpärchen immer verzwickter und verrückter wird.

Komödie III

Diese sehr bitter-unterhaltsame Komödie "Noog is nich noog" sollte ebenfalls bereits in der letzten Spielzeit Premiere haben, musste aber eine Woche vor dem Start infolge des Lockdowns abgesagt werden. Nun wir die mit Bosheit und Zynismus gespickte Geburtstagsfeier am 22. Januar 2022 im zweiten Anlauf herauskommen. Arnold Preuß und Marion Zomerland inszenieren gemeinsam die gallige Komödie „Noog is nich noog“ (Genug ist nicht genug) von Frank Walsh in der niederdeutschen Übersetzung von Gerd Meier. 

Erzählt wird die Geschichte einer Geburtstagsfeier. Erichs Frau Helga ist in den letzten Vorbereitungen, als mehr und mehr Absagen eintreffen. Übrig bleibt nur ein Paar – Helgas Schwester Evelyn und ihr Mann Hagen. Nicht-Gesagtes, Immer-Verschwiegenes gewinnt die Oberhand: Aus dem geplanten netten Beisammensein entwickelt sich ein für den Zuschauer komödiantisches Inferno, dem die überraschend auftauchende Hetti mit ihrer Naivität die Krone aufsetzt. Auf der Bühne agieren Ute Menssen, Edith Schlette, Dagmar Wehrmann, Arnold Preuß und Harald Schmidt.

Tragikomödie

Opfer des allerersten Lockdowns im März 2020 wurde die Tragikömodie „Honnig in’n Kopp“, das Stück nach dem Film von Till Schweiger. Nach der erfolgreichen Generalprobe musste der Spielbetrieb einstellt werden. Knapp zwei Jahre danach soll das Stück am 22. März 2022 gezeigt werden. Auch dieses Mal wird Elke Münch inszenieren. Die damalige Besetzung der Hauptrollen Opa Amandus, Enkelin Tilda und die Eltern Niko und Sarah ist an Bord geblieben, so dass Heinz Zomerland, Leyan Besser, André Gelhart und Ulrike Schütze zu sehen sein werden. Die anderen Rollen spielen Edith Schlette, Wolfgang Watty, Stefanie Mahn, Lars Landes, Iris Holjesiefken, Gerti Evers und Kristin Röben.

In dem Stück geht es um das Mädchen Tilda, ihren an Demenz erkrankten Opa Amandus und Tildas Eltern. Als diese den Großvater in ein Heim bringen wollen, entführt Tilda Amandus kurzerhand und nimmt ihn mit auf eine abenteuerliche Reise nach Venedig - die Stadt, in der er einst mit seiner verstorbenen Frau so glücklich gewesen ist. Eine Geschichte, die ein sehr aktuelles Thema, mit viel Wärme und Sinn für Komik erzählt. Sie ist auch auf der Bühne absolut sehenswert.

Theaterschule 

Die bühneneigene Theaterschule des Theaters am Meer wird am 3. Juni 2022 mit dem von Martina Brünjes geschriebenen und inszenierten Stück „Hapen“ Premiere haben. Die 14 Jugendlichen haben bereits eine Online-Fassung des Stückes erarbeitet. Diese Fassung wird nun in den nächsten Monaten auf die Bühne in bewegte Bilder übertragen.

Im Stück dreht sich alles um „Hapen“, also um Hoffnung. „Hoffen ist nicht wissen, dass alles gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht", sagt Václav Havel. Es gibt viele Situationen, in denen man hofft. Auf Frieden, Sicherheit, Gesundheit, dass die Eltern ewig Leben… 

Hoffen ist ähnlich wie die Liebe, ohne wären wir verloren. Den Zuschauer erwarten in den einzelnen Spielszenen vielen Situationen des Lebens egal ob schrill, komisch oder auch nachdenklich.

Mehr Informationen:
Theater am Meer, Kieler Straße 63:
Telefon 04421/777749 (auch AB)
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr

Wilhelmshavener Zeitung vom 20. Juli 2021

Hoffnung auf eine ganze Saison

KULTUR - „Theater am Meer“ startet freien Verkauf – Karten für drei Produktionen

WILHELMSHAVEN. (WZ) Das „Theater am Meer“ (TaM) hat sein Theaterbüro an der Kieler Straße 63 wieder geöffnet und gestern den Vorverkauf für die neue Spielzeit aufgenommen Die Abonnenten seien rechtzeitig über den Beginn des Kartenverkaufs informiert worden, so Theaterleiter Arnold Preuß. Nun habe man auch den freien Verkauf gestartet.

Das Team von „Theater am Meer“ hoffe, endlich wieder eine gesamte Saison durchspielen zu können, auch wenn diese sicherlich in weiten Teilen noch corona-bedingt eingeschränkt sein werde, so Preuß. „Wir wissen alle nicht, wie sich das Geschehen im Herbst entwickelt, hoffen aber darauf, dass nach dem Beginn der Spielzeit im August weitere Lockerungen eintreten werden.“

Zunächst wird der Kartenverkauf für drei Produktionen im Zeitraum von August bis Oktober freigeschaltet. Die Eröffnungspremiere der Spielzeit 2021/22 findet am Samstag, 14. August, um 20 Uhr mit der Komödie „Veer linke Hannen“ von Pierre Chesnot statt.

Neben den Stücken des Abendspielplans nimmt das „Theater am Meer“ auch Lesungen der vergangenen Spielzeit wieder ins Programm. Am Wochenende vom 17. bis 19. September werden drei Vorstellungen der plattdeutsch/hochdeutschen Lesung „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“ angeboten, in der Preuß unter anderem aus Werken von Joachim Ringelnatz und Klaus Groth vorträgt.

Die szenische Lesung „Love Letters“ von Albert Ramsdell Gurney mit Marion Zomerland und Arnold Preuß hatte im vergangenen Herbst bereits viele Besucher erfreut. Jetzt wird die Produktion mit sechs Vorstellungen ab 20. Oktober wieder aufgenommen.

Die Karten werden zusätzlich angeboten unter

@ www.Theater-am-Meer.de/die-karten-online

NORDWEST Sonntagsblatt, vom 18. Juli 2021

Vorfreude ist groß

Theater am Meer bereitet sich auf Spielzeit vor

Mit „Veer linke Hannen“ startet die neue Spielzeit: Michel Waskönig, Ulrike Schütze 
FOTO- TaM, Preuß 

Wilhelmshaven.  (NWS) Das Theater am Meer, Kieler Straße 63, in Wilhelmshavebereitet sich auf die kommende Spielzeit 2021/22 vor.  „Unsere Abonnenten sind über den Beginn des Kartenverkaufs informiert“, sagt Theaterleiter Arnold Preuß, „nun beginnt ab Montag zu den bekannten Öffnungszeiten der Betrieb im Theaterbüro für den freien Verkauf. Der Onlinekartenverkauf ist ebenfalls freigeschaltet.“

Zunächst werde der Kartenverkauf für drei Produktionen im Zeitraum von August bis einschließlich Oktober 2021 freigeschaltet. Die Eröffnungspremiere der neuen Spielzeit 2021/22 findet am Samstag, 14. August, um 20 Uhr, mit der Komödie von Pierre Chesnot (Niederdeutsch von Arnold Preuß) „Veer linke Hannen“ statt. Das Team hofft, die komplette Saison durchspielen zu können, auch wenn dies in weiten Teilen corona-bedingt wohl nur eingeschränkt möglich sein wird. „Wir wissen alle nicht, wie sich das Geschehen im Herbst entwickelt. Wir hoffen, dass nach dem Beginn der Spielzeit im August weitere Lockerungen im Laufe der Spielzeit eintreten werden. So lange muss das Theaterpublikum die bekannten Regeln beachten.

Neben Abstand und Maskenpflicht bedeutet das auch ein eingeschränktes Kontingent an Karten hinnehmen zu müssen. So stehen bis auf Weiteres lediglich 28 Plätze pro Aufführung zur Verfügung. Die Vorstellungen werden ohne Pause insgesamt nicht länger als 90 Minuten dauern.

Zudem nimmt das Theater am Meer auch wieder Les,ungen in sProgramm auf, die im vergangenen Herbst viele Besucher erfreuten. 

"Veer linke Hannen"

Kartenverkauf im Theater am Meer beginnt

"Veer linke Hannen" feiert am Samstag, 14. August, um 20 Uhr Premiere im Theater am Meer. Das Stück spiele im heißen Sommer und alle sind in den Urlaub gefahren, nur Sofia ist allein zu Haus geblieben, ausgerechnet an ihrem 40. Geburtstag. Eine Torte mit Kerzen, ein einsames Glas Champagner und dann will sie ihrem tristen Dasein mit einer Wanne voll Wasser und zwei Röhrchen Schlaftabletten ein Ende bereiten. Da klingelt es Sturm und Bertolt steht vor der Tür, im Pyjama und nass bis auf die Haut.

Dem eigenbrötlerischen Junggesellen, der in der Wohnung unter Sofia logiert, hat das überlaufende Badewasser die Wohnung überschwemmt. Was nun folgt, ist der amüsante, witzige Schlagabtausch zweier Menschen, die miteinander nicht leben können, es aber ohneeinander auch nicht lange aushalten. Ein vergnüglicher Kampf der Geschlechter, Happy End nicht ausgeschlossen. Es spielen in der Inszenierung von Arnold Preuß Ulrike Schütze als Sofia und Michel Waskönig als Bertolt.

Neben den Stücken des Abendspielplans nimmt das Theater auch Lesungen der vergangenen Spielzeit ins Programm. Am Wochenende vom 17. bis 19. September gibt es drei Vorstellungen mit der plattdeutsch/hochdeutschen Lesung „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“, in der Arnold Preuß aus Werken von Joachim Ringelnatz und Klaus Groth und anderen vorträgt.

Die szenische Lesung „Love Letters“ von Albert Ramsdell Gurney mit Marion Zomerland und Arnold Preuß hatte im letzten Herbst bereits viele Besucher erfreut. Jetzt wird die Produktion, bei der Elke Münch Regie führt, mit 6 Vorstellungen ab 20. Oktober wieder aufgenommen.

Darin geht es um die lebenslange Freundschaft zwischen Andy und Melissa, die die Zuschauer mit auf eine humorvolle, nachdenkliche und einzigartige Reise durch ihr ganzes Leben nehmen. Sie schreiben sich seit Kindheitstagen regelmäßig Briefe, doch das zwischen den beiden ist weit mehr ist als nur eine Brieffreundschaft: In Wahrheit sind es Liebesbriefe, die Skizzen zweier Leben, per Brief verbunden in guten wie in schlechten Tagen.

Die Besucher erleben einen witzigen, launischen und geistreichen Abend. Ein faszinierendes „Kopfkino“ für Herz und Verstand. Tickets unter www.Theater-am-Meer.de/die-kaarten-online .

KOMPASS für den Sommer 2021 vom 17. Juli 2021

Neustart auf Platt

Ulrike Schütze und Michel Waskönig stehen in "Veer like Hannen" auf der Bühne. FOTO: Theater am Meer

„Das Ensemble des Theaters am Meer ist sehr froh, dass es nach vielen Monaten der Ungewissheit, des Zweifelns und der Sorge um die Gesundheit und die Existenz des Theaters nun einen Neustart geben‘ wird“, sagt Arnold Preuß, Theaterleiter des semiprofessionellen Schauspielensembles „Theater am Meer“ in der Kieler Straße. Die erste Premiere der Spielzeit 2021/22 ist für den 14. August um 20 Uhr geplant. Gezeigt wird die Komödie „Veer linke Hannen“ von Pierre Chesnot (Niederdeutsch von Arnold Preuß). Die geplanten Stücke im Überblick:

VEER LINKE HANNEN
Sofia ist alleine zu Haus, heute, an ihrem 40. Geburtstag. Ihrem tristen Dasein will sie mit einer Wanne voll Wasser und zwei Röhrchen Schlaftabletten ein Ende bereiten. Doch ein Telefonat lenkt sie ab und dann steht plötzlich Bertolt vor der Tür, im Pyjama und nass bis auf die Haut. Dem eigenbrötlerischen Junggesellen, der unter ihr wohnt, hat das überlaufende Badewasser die Wohnung überschwemmt. Was folgt, ist der amüsante, witzige Schlagabtausch zweier Menschen, die miteinander nicht leben können, es aber ohneeinander auch nicht lange aushalten.

ZWEI WIE BONNIE UND CLYDE
Die Boulevardkomödie von Tom Müller und Sabine Misiorny in der Inszenierung von Elke Münch erzählt die Geschichte von Manni und Chantal die vom großen Geld träumen, für das Gangster-Leben aber nicht gemacht sind. Ein groteskes Abenteuer, bei dem ein Gag den nächsten jagt.

NOOG IS NICH NOOG
Arnold Preuß und Marion Zomerland inszenieren die Komödie von Frank Walsh in der niederdeutschen Übersetzung von Gerd Meier. Erzählt wird die Geschichte einer Geburtstagsfeier, bei der Nicht-Gesagtes und Immer-Verschwiegenes die Oberhand gewinnt: Aus dem geplanten netten Beisammensein entwickelt sich ein für den Zuschauer komödiantisches Inferno.

HONNIG IN’N KOPP
Elke Münch inszeniert die Geschichte nach dem Film „Honig im Kopf“ von Till Schweiger. In dem Stück geht es um das Mädchen Tilda und ihren Opa Amandus, der an Alzheimer erkrankt ist. Als Tildas Vater ihn in ein Heim bringen will, entführt Tilda Amandus kurzerhand und nimmt ihn mit auf eine abenteuerliche Reise nach Venedig - die Stadt, in der er einst mit seiner verstorbenen Frau so glücklich gewesen ist, Eine Geschichte, die ein sehr aktuelles Thema, mit viel Wärme und Sinn für Komik erzählt. Sie ist auch auf der Bühne absolut sehenswert.

HAPEN
Die bühneneigene Theaterschule des Theaters am Meer wird im Juni 2022 mit dem von Martina Brünjes geschriebenen und inszenierten Stück Premiere haben. Im Stück drehtsich alles um „Hapen“, also um Hoffnung. Den Zuschauer er- warten in den einzelnen Spielszenen viele Situationen des Lebens egal ob schrill, komisch oder auch nachdenklich.

LOVE LETTERS
Neben den Spielplanstücken wird das Theater am Meer auch die Lesungen aus der letzten Spielzeit wieder im Programm haben. Zum einen geht es um die plattdeutsch/hochdeutsche Lesung von Arnold Preuß aus den Werken von Joachim Ringelnatz / Klaus Groth und anderen. Die szenische Lesung von „Love Letters“ von Albert Ramsdell Gurney mit Marion Zomerland und Arnold Preuß hat im letzten Herbst bereits viele Besucher erfreut, bevor die Aufführungsserie unterbrochen wurde, die jetzt in der neuen Spielzeit mehrfach wieder auf dem Programm steht.

 Kurz & Knapp
Theaterbüro für den Kartenverkauf, Tel. 04421/77 77 49. Öffnungszeiten:

Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13 Uhr; Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr, Kieler Straße 63.
Alle Termine und aktuelle Informationen zur Corona-Lage im Internet auf

@ theater-am-meer.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 13. Juli 2021

Informationen über Wilhelmshaven hat gestern Arnold Preuß (links), Bühnenleiter des "Theaters am Meer", über Radio Bremen verbreitet - und zwar "op Platt". Moderator Ansgar Langhorst war mit dem Bremen-Eins-Bulli zu Gast. Die Hörer des Senders mussten den Standort des Bulli erkennen. Wilhelmshaven war der erste Ort, der bei der drei Wochen langen Tour zu erraten war.

Wilhelmshaven, 12. Juli 2021 

Bremen Eins Plattrundfahrt heute Station im Theater am Meer

Arnold Preuß gab für Gewinnspiel Infos „op Platt“ über Wilhelmshaven

 

Ansgar Langhorst (re.) und Arnold Preuß (li.) trafen sich heute Morgen mit dem Bremen-Eins-Bulli am Theater am Meer, um Informationen für ein Gewinnspiel des Senders über Wilhelmshaven zu erfahren.

WILHELMSHAVEN I Am heutigen Montagmorgen war der Bremen-Eins-Bulli mit Moderator und Plattschnacker Ansgar Langhorst zu Gast im Theater am Meer in Wilhelmshaven. Dort traf er zusammen mit Bühnenleiter Arnold Preuß, der für die Hörer von Bremen Eins Informationen über Wilhelmshaven „op Platt“ lieferte, aus denen der aktuelle Standort des Bullis erraten werden musste.

Wilhelmshaven war der erste Ort, der bei der drei Wochen langen Tour zu erraten war. Die Moderatoren Petra Uphoff und Ansgar Langhorst sind von Montag bis Freitag unterwegs und melden sich abwechselnd zweimal am Tag von einem Ort in Bremen, Bremerhaven oder Niedersachsen.

 

Ansgar Langhorst und Arnold Preuß im Theater am Meer während des Live-Interviews.

 WILHELMSHAVEN, 12. Juli 2021 - Theater am Meer

Theaterbüro für Vorverkauf von drei Produktionen geöffnet

THEATER AM MEER geht mit „Veer linke Hannen“, „Love Letters“ und Lesung mit Texten von Ringelnatz und Groth an den Neustart

Bertolt (Michel Waskönig) bringt Sofia (Ulrike Schütze) zum ersten Rendezvous ein sehr besonderes Geschenk mit.
Probenfoto „Veer linke Hannen“: TaM, Preuß 

WILHELMSHAVEN I „Unsere Abonnenten sind über den Beginn des Kartenverkaufs informiert“, sagt Theaterleiter Arnold Preuß, „nun beginnt ab Montag, 19, Juli, zu den bekannten Öffnungszeiten, der Betrieb im Theaterbüro für den freien Verkauf. Der Onlinekartenverkauf ist ebenfalls unter www.Theater-am-Meer.de/die-karten-online freigeschaltet.“

Natürlich hoffe das gesamte Team darauf, die komplette Saison durchspielen zu können, auch wenn diese sicherlich in weiten Teilen noch Corona bedingt eingeschränkt möglich sein werde, so Preuß. „Wir wissen alle nicht, wie sich das Geschehen im Herbst entwickelt. Wir hoffen aber darauf, dass nach dem Beginn der Spielzeit im August weitere Lockerungen im Laufe der Spielzeit eintreten werden. So lange muss das Theaterpublikum die bekannten AHA + L Regelungen beachten. Darüber hinaus sind bis auf Weiteres nur 28 Plätze pro Vorstellung im Schachbrettsystem zu benutzen. Die Vorstellungen werden ohne Pause insgesamt nicht länger 90 Minuten dauern. Beim Besuch des Theaters ist eine Maske zu tragen, die nur im Sitzen abgenommen werden kann.

Zunächst werde der Kartenverkauf für drei Produktionen im Zeitraum von August bis einschließlich Oktober 2021 freigeschaltet. Die Eröffnungspremiere der neuen Spielzeit 2021/22 finde am Samstag, 14. August, um 20 Uhr, mit der Komödie von Pierre Chesnot (Niederdeutsch von Arnold Preuß) „Veer linke Hannen“ statt. Das Stück spiele im heißen Sommer und alle sind in den Urlaub gefahren, nur Sofia ist allein zu Haus geblieben, ausgerechnet an ihrem 40. Geburtstag. Eine Torte mit Kerzen, ein einsames Glas Champagner und dann will sie ihrem tristen Dasein mit einer Wanne voll Wasser und zwei Röhrchen Schlaftabletten ein Ende bereiten. Da klingelt es Sturm und Bertolt steht vor der Tür, im Pyjama und nass bis auf die Haut. Dem eigenbrötlerischen Junggesellen, der in der Wohnung unter Sofia logiert, hat das überlaufende Badewasser die Wohnung überschwemmt. Was nun folgt, ist der amüsante, witzige Schlagabtausch zweier Menschen, die miteinander nicht leben können, es aber ohneeinander auch nicht lange aushalten. Ein vergnüglicher Kampf der Geschlechter, Happy End nicht ausgeschlossen. Es spielen in der Inszenierung von Arnold Preuß Ulrike Schütze als Sofia und Michel Waskönig als Bertolt.

Neben den Stücken des Abendspielplans nimmt das Theater am Meer auch die Lesungen aus der letzten Spielzeit wieder ins Programm. Am Wochenende vom 17. bis 19. September gibt es drei Vorstellungen mit der plattdeutsch/hochdeutschen Lesung „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“, in der Arnold Preuß aus Werken von Joachim Ringelnatz und Klaus Groth und anderen vorträgt.

Die szenische Lesung „Love Letters“ von Albert Ramsdell Gurney mit Marion Zomerland und Arnold Preuß hatte im letzten Herbst bereits viele Besucher erfreut. Jetzt wird die Produktion, bei der Elke Münch Regie führt, mit 6 Vorstellungen ab 20. Oktober wieder aufgenommen. In „Love Letters“ geht es um die lebenslange Freundschaft zwischen Andy und Melissa, die die Zuschauer mit auf eine humorvolle, nachdenkliche und einzigartige Reise durch ihr ganzes Leben nehmen. Sie schreiben sich seit Kindheitstagen regelmäßig Briefe, doch das zwischen den beiden ist weit mehr ist als nur eine Brieffreundschaft: In Wahrheit sind es Liebesbriefe, die Skizzen zweier Leben, per Brief verbunden in guten wie in schlechten Tagen. Die Theaterbesucher erleben einen witzigen, launischen und geistreichen Abend. Ein faszinierendes „Kopfkino“ für Herz und Verstand.

 

Wilhelmshavener Zeitung vom 22. Juni 2021

Von der Hoffnung in all ihren Facetten

BÜHNE - Nachwuchstalente des Theaters am Meer trafen sich erstmals nach fast einem Jahr Lockdown

 
Ausgelassene Stimmung bei den „Jungs un Deerns“ der Theaterschule. Sie freuen sich auf die erste Probe auf dem Hof des Theaters am Meer. Foto: Tam

WILHELMSHAVEN. (WZ) Dass eine ganz normale Theaterprobe so ein besonderer Moment sein kann, erlebten jetzt die „Jungs un Deerns“ der Theaterschule des Theaters am Meer (TaM). Nach fast einem Jahr konnten sie zum ersten Mal wieder gemeinsam und in persönlicher Anwesenheit auf dem Theaterhof probieren.

Martina Brünjes, Leiterin der Theaterschule, begrüßte elf der 14 Jugendlichen im Alter von 13 bis 21 Jahren auf dem Hof des Theaters an der Kieler Straße nur kurz, denn schon ging es in die Aufwärmphase für die Probe zum Stück „Hapen“ an dem das junge Ensemble bisher nur online gearbeitet hat.

Die aktuellen Mitglieder der Theaterschule sind Leyan Besser, Tessa Bienert, Fynn Dießner, Rebecca Edel, Felix Franke, Annika Gärtner, Paula Herpel, Zoe Hokemeyer, Keana Meyer, Alessia Mohr, Kristin Röben, Emma Schmidt, Melina Seegardel, Finjas Wachholz. Betreuerin ist Sandra Krüger und die Leitung hat Martina Brünjes

„Alle waren so froh, sich endlich wieder von Angesicht zu Angesicht gegenüberzustehen und gemeinsam an den einzelnen Szenen des Stückes zu arbeiten“, sagt Brünjes, „die persönliche Begegnung hat vielen sehr gefehlt und es ist wunderbar zu sehen, mit welchem Elan und mit welcher Energie sich die jungen Theaterspieler wieder in den Theateralltag einlassen.“

In den vergangenen Monaten hatte die Theaterschule zwar online Kontakt gehalten und auch an den Szenen des Stückes „Hapen“ gearbeitet, aber das bekomme jetzt schon eine ganz andere Dimension – und man werde im nächsten Jahr eine ganz besondere Premiere im Hause Kieler Straße 63 erleben. Gerade das Thema des Stückes, sich mit sämtlichen Formen von Hoffnung auseinanderzusetzen, sei etwas, das alle in den letzten 15 Monaten der Pandemie in vielfältiger Weise beschäftigt und betroffen hat.

„Hoffen ist nicht wissen, dass alles gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht“, sagt Václav Havel. Es gibt viele Situationen, in denen man hofft. Hoffen, dass in der Schule die Arbeit nicht vergeigt wurde, dass die Freundschaft echt ist, dass man schnell aus einer peinlichen Situation herauskommt.

Aber man hofft auch auf Frieden, Sicherheit, dass die Eltern ewig Leben… Hoffen ist ähnlich wie die Liebe, ohne wären die Menschen wohl verloren. Den Zuschauer erwarten in den einzelnen Spielszenen vielen Situationen des Lebens egal ob schrill, komisch oder auch nachdenklich.

Neben Aufführungen im Theater am Meer wird die Theaterschule das Stück in Ausschnitten auf dem nächsten Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen im nächsten Jahr zeigen. Möglicherweise wird es auch auf dem 3. Theaterfest „Neue Niederdeutsche Dramaturgie“ im nächsten Juni in Delmenhorst auf die Bühne kommen.

NORDWEST Sonntagsblatt vom 20. Juni 2021

Ensemble glücklich über Neustart am 14. August 

"THEATER AM MEER" startet mit der Komödie „Veer linke Hannen“ 

Ulrike Schütze und Michel Waskönig freuen sich sehr, endlich wieder in „ihr“ Theater gehen zu können, um mit den Proben zu „Veer linke Hannen“ zu beginnen – FOTO: TaM 

Wilhelmshaven. (NWS) „Das Ensemble des Theaters am Meer ist sehr froh, dass es nach vielen Monaten der Ungewissheit, des Zweifelns und der Sorge um die Gesundheit und die Existenz des Theaters nun einen Neustart geben wird“, sagt Arnold Preuß, Theaterleiter des semiprofessionellen Schauspielensembles in der Kieler Straße. „Natürlich hoffen wir, dass wir nicht wieder nach nur knapp zwei Monaten unterbrechen müssen, sondern eine komplette Saison – wenn auch sicherlich in weiten Teilen noch Corona bedingt eingeschränkt – durchspielen können“. 

Die zuletzt günstigen Inzidenzen haben die Öffnung der Theater möglich gemacht. Da jetzt das Theaterspiel auch in Innenräumen wieder möglich wird, beginne das Ensemble mit den ersten Proben für die Eröffnungspremiere der neuen Spielzeit in den nächsten Tagen. Die erste Premiere der Spielzeit 2021/22 werde am 14. August um 20 Uhr mit der Komödie von Pierre Chesnot (Niederdeutsch von Arnold Preuß) „Veer linke Hannen“ stattfinden, so Preuß.

Offiziell endete die unterbrochene Spielzeit 2020/21 jetzt am 31. Mai 2021, ohne dass sie wieder aufgenommen werden konnte. Leider wurde nur die Komödie „Mit dien Oogen“ mit 25 Aufführungen komplett gezeigt. Die sehr erfolgreich gestartete Vorstellungsserie der szenischen Lesung „Love Letters“ musste ebenso unterbrochen werden wie der Leseabend mit Werken von „Joachim Ringelnatz und Klaus Groth. Nicht gezeigt werden konnten die geplanten Stücke „Noog is nich noog“, „Veer linke Hannen“, „Zwei wie Bonnie und Clyde“ sowie die schon zweimal verschobenen Inszenierung von „Honnig in’n Kopp“. „Da wir aber zu diesem Programm auf entsprechende Aufführungsverträge abgeschlossen haben und für einige Vorstellungen auch Karten im Verkauf erstanden wurden, werden wir in der nun kommenden Spielzeit diese Planungen – hoffentlich – in konkreten Vorstellungsserien realisieren“, so der Theaterchef.

„Gerne wären wir umgehend mit unseren Produktionen herausgekommen“, sagt Preuß, „aber unser Theaterbetrieb war ja komplett untersagt und da unser Ensemble Schauspieler im Nebenberuf sind, war eben auch der Probenprozess komplett eingestellt worden. Umgehend beginnen aber die Proben für die Eröffnungspremiere am Sonnabend, 14. August 2021, um 20 Uhr. Damit schaffen wir es gut einen Monat früher als normal an den Start zu gehen.“

Veer linke Hannen
Die Spielzeiteröffnung beginnt am 14. August 2021 im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 mit einer Niederdeutschen Erstaufführung. In der Regie und Niederdeutschen Fassung von Arnold Preuß wird Pierre Chesnots Komödie „Veer linke Hannen“ gezeigt.

Das Stück spielt im heißen Sommer, wo alle in den Urlaub gefahren sind, aber Sofia ist alleine zu Haus, heute, an ihrem 40. Geburtstag. Eine Torte mit Kerzen, ein einsames Glas Champagner, dann will sie ihrem tristen Dasein mit einer Wanne voll Wasser und zwei Röhrchen Schlaftabletten ein Ende bereiten. Da läutet das Telefon. Und während Freundin Susanne am anderen Ende der Leitung noch versucht, Sofia zur Vernunft zu bringen, steht plötzlich Bertolt vor der Tür, im Pyjama und nass bis auf die Haut. Dem konservativen und eigenbrötlerischen Junggesellen, der unter ihr wohnt, hat das überlaufende Badewasser die Wohnung überschwemmt.

Was nun folgt, ist der amüsante, witzige Schlagabtausch zweier Menschen, die miteinander nicht leben können, es aber ohneeinander auch nicht lange aushalten. Ein vergnüglicher Kampf der Geschlechter zwischen zwei Menschen, die mit List und Tücke, mit Verbissenheit und Humor ihre jeweiligen Ziele verfolgen und dennoch dem Happy End nicht entrinnen können. Es spielen Ulrike Schütze als Sofia und Michel Waskönig als Bertolt. 

Zwei wie Bonnie und Clyde
Eigentlich als Schmankerl für die Touristensaison war die Boulevardkomödie „Zwei wie Bonnie und Clyde“ von Tom Müller und Sabine Misiorny in der Inszenierung von Elke Münch gedacht. Nun haben wir uns entschlossen diesen veritablen Theater-Erfolg bereits frühzeitig im neuen Spielplan zu zeigen. Unzählige Inszenierungen sind in den letzten Jahren erfolgreich über ganz viele Theaterbühnen gelaufen. Nun wird die lustige Gaunerfarce Anfang November 2021 Premiere im Theater am Meer haben.

Manni und Chantal alias Bonnie und Clyde träumen vom großen Geld, von Heirat in Las Vegas und Rente in Südamerika. Dafür muss aber erst mal eine Bank geknackt werden. Ein Kinderspiel! Zumindest, wenn die Beifahrerin auf der Flucht Straßenkarten lesen könnte und nicht ständig rechts und links verwechselte. Dass sie schließlich in einem ehemaligen Schuhlager landen, ist noch das geringste Übel für die Möchtegern-Ganoven. Viel schlimmer ist, dass Chantal anstatt der Beute die Einkaufstüte einer Bankkundin mitgenommen hat.“

Zwei wie Bonnie und Clyde" ist wahrlich eine Tour de Force für die Lachmuskeln, ein groteskes Abenteuer, bei dem ein Gag den nächsten jagt und die Lage für das dilettantische Gaunerpärchen immer verzwickter und verrückter wird. Mit Sylvia Sievers-Peeks und Chris Cuno stellen sich zwei neue Ensemblemitglieder vor. 

Noog is nich noog
Diese sehr bitter-unterhaltsame Komödie sollte im letzten Jahr die Spielzeit eröffnen, musste aber aus bekannten Gründen abgesetzt werden, nun soll die mit Bosheit und Zynismus gespickte Geburtstagsfeier im Januar 2022 im zweiten Versuch herauskommen. Arnold Preuß und Marion Zomerland inszenieren gemeinsam die Komödie „Noog is nich noog“ (Genug ist nicht genug) von Frank Walsh in der niederdeutschen Übersetzung von Gerd Meier.

Erzählt wird die Geschichte einer Geburtstagsfeier. Erich hat jedoch schon vorher genug. Seine Frau Helga ist in den letzten Vorbereitungen, als mehr und mehr Absagen eintreffen. Übrig bleibt nur ein Paar – Helgas Schwester Evelyn und ihr Mann Hagen. Nicht-Gesagtes, Immer-Verschwiegenes gewinnt die Oberhand: Aus dem geplanten netten Beisammensein entwickelt sich ein für den Zuschauer komödiantisches Inferno: Erich entpuppt sich als egoistischer Widerling, dessen beruflicher Erfolg deutlich in Frage steht. Helga versucht, die Bruchstücke der verschiedenen Beziehungen zu kitten. Evelyn gefällt sich in der Rolle der alles Beobachtenden, der bissig-scharfen Analytikerin. Hagen erweist sich als praktischer Volltrottel, der immer wieder dafür sorgt, dass die gesamte Gesellschaft auf ihm herumhacken kann – denn was er anfasst, geht unweigerlich zu Bruch.

Als die ersten Tätlichkeiten sich durchzusetzen scheinen, taucht überraschend Hetti auf, die Mutter Evelyns und Helgas – und sorgt mit ihrer Naivität und ihrem egozentrischen Eingreifen dafür, dass die Geburtstagsfeier noch weiter eskaliert. Auf der Bühne agieren Ute Menssen, Edith Schlette, Dagmar Wehrmann, Arnold Preuß und Harald Schmidt.

Honnig in'n Kopp
Schon im März 2020 wollten wir „Honnig in’n Kopp“ nach dem Film von Till Schweiger bringen. Dann kam Corona und nach der Generalprobe musste der Spielbetrieb einstellt werden. Einen erneuten Anlauf wollen wir knapp zwei Jahre danach wagen und das Stück im März 2022 als Abschluss der Spielzeit erneute zeigen. Auch dieses Mal wird Elke Münch inszenieren. Die damalige Besetzung der Hauptrollen Opa Amandus, Enkelin Tilda und die Eltern Niko und Sarah ist geblieben, es spielen Heinz Zomerland, Leyan Besser, André Gelhart und Ulrike Schütze. Die anderen Rollen spielen Edith Schlette, Wolfgang Watty, Stefanie Mahn, Lars Landes, Iris Holjesiefken, Gerti Evers und Kristin Röben.

In dem Stück geht es um das Mädchen Tilda, das eine sehr herzliche Verbindung zu ihrem Opa Amandus hat. Als Amandus, der an Alzheimer erkrankt ist, nach dem Tod seiner Frau zusehends abbaut, nimmt ihn Tildas Familie bei sich auf. Doch seine Krankheit stellt Tildas Eltern Niko und Sarah auf manch harte Probe. Zumal beide sehr mit sich und ihrer Arbeit beschäftigt sind und auch in ihrer Ehe nicht alles rund läuft. Allein Tilda schafft es, ihrem Opa mit Liebe und Verständnis zu begegnen. Als Niko seinen Vater in seiner Verzweiflung in ein Heim bringen will, entführt Tilda Amandus kurzerhand und nimmt ihn mit auf eine abenteuerliche Reise nach Venedig - die Stadt, in der er einst mit seiner verstorbenen Frau so glücklich gewesen ist. Eine Geschichte, die ein sehr aktuelles Thema, mit viel Wärme und Sinn für Komik erzählt. Sie ist auch auf der Bühne absolut sehenswert. 

Hapen
Die bühneneigene Theaterschule des Theaters am Meer wird im Dezember 2021 (verlegt auf Juni 2022 ) mit dem von Martina Brünjes geschriebenen und inszenierten Stück „Hapen“ Premiere haben. Die 14 Jugendlichen haben bereits seit zwei Monaten online an dem Stück probiert. Diese Fassung wird nun in den nächsten Monaten auf die Bühne übertragen und gleichzeitig um eine Weihnachtsszene ergänzt,

Im Stück dreht sich alles um „Hapen“, also um Hoffnung. „Hoffen ist nicht wissen, dass alles gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht", sagt Václav Havel. Es gibt viele Situationen, in denen man hofft. Hoffen, dass in der Schule die Arbeit nicht vergeigt wurde, dass die Freundschaft echt ist, dass man schnell aus einer peinlichen Situation herauskommt. Aber man hofft auch auf Frieden, Sicherheit, dass die Eltern ewig Leben…  Hoffen ist ähnlich wie die Liebe, ohne wären wir verloren. Den Zuschauer erwarten in den einzelnen Spielszenen vielen Situationen des Lebens egal ob schrill, komisch oder auch nachdenklich. 

Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt und...
LOVE LETTERS
Neben den Spielplanstücken wird das Theater am Meer auch die Lesungen aus der letzten Spielzeit wieder im Programm haben. Zum einen geht es um die plattdeutsch/hochdeutsche Lesung von Arnold Preuß aus den Werken von Joachim Ringelnatz / Klaus Groth und anderen.

Die szenische Lesung von „Love Letters“ von Albert Ramsdell Gurney mit Marion Zomerland und Arnold Preuß hat im letzten Herbst bereits viele Besucher erfreut, bevor die Aufführungsserie unterbrochen wurde, die jetzt in der neuen Spielzeit mehrfach wieder auf dem Programm steht. Mit diesem Stück steht das Theater am Meer auch für Gastspiele zur Verfügung. Ab August 2021 wird dieses Sahnestücken für zwei Schauspieler (Regie: Elke Münch) während der gesamten Spielzeit zu sehen sein.

In „Love Letters“ geht es um die lebenslange Brieffreundschaft zwischen Andy und Melissa, die die Zuschauer mit auf eine humorvolle, nachdenkliche und einzigartige Reise durch ihr ganzes Leben nehmen. Das zwischen den beiden ist weit mehr ist als nur eine Brieffreundschaft: In Wahrheit sind es Liebesbriefe, die Skizzen zweier Leben, per Brief verbunden in guten wie in schlechten Tagen - witzig, launisch, geistreich, faszinierend. Die Spur ihrer Briefe reicht von den ersten Zettelchen, die sie sich unter der Schulbank zustecken bis in die Zeit der Anrufbeantworter. Es ist die Geschichte einer großen Liebe, intelligent, frech, zuweilen aber auch gedämpft, zweiflerisch und melancholisch. Melissa und Andy reflektieren ihre Erlebnisse, ihre Gedanken, ihre Visionen. Ihre Wege trennen und kreuzen sich immer wieder, das Hoffen auf den anderen und seine Antworten aber hört nie auf …

Wilhelmshavener Zeitung vom 10. Juni 2021

Ensemble freut sich über den Neustart

THEATER AM MEER - Spielzeit 2021/22 startet am 14. August mit der Komödie „Veer linke Hannen“

   Ulrike Schütze und Michel Waskönig freuen sich sehr, endlich wieder in „ihr“ Theater gehen zu können, um mit den Proben zu „Veer linke Hannen“ zu beginnen. Foto: Theater am Meer/P

WILHELMSHAVEN. (WZ) „Das Ensemble des Theaters am Meer ist sehr froh, dass es nach vielen Monaten der Ungewissheit, des Zweifelns und der Sorge um die Gesundheit und die Existenz des Theaters jetzt einen Neustart geben wird“, sagt Arnold Preuß, Theaterleiter des semiprofessionellen Schauspielensembles an der Kieler Straße. „Natürlich hoffen wir, dass wir nicht wieder nach nur knapp zwei Monaten unterbrechen müssen, sondern eine komplette Saison – wenn auch sicherlich in weiten Teilen noch corona-bedingt eingeschränkt – durchspielen können.“

Premiere am 14. August

Da jetzt das Theaterspiel auch in Innenräumen wieder möglich wird, beginne das Ensemble mit den ersten Proben für die Eröffnungspremiere der neuen Spielzeit in den nächsten Tagen, heißt es in einer Pressemitteilung des TaM. Die erste Premiere der Spielzeit 2021/22 werde am 14. August um 20 Uhr mit der Komödie von Pierre Chesnot (Niederdeutsch von Arnold Preuß) „Veer linke Hannen“ stattfinden, so Preuß.

Das Stück spielt im heißen Sommer, wo alle in den Urlaub gefahren sind, aber Sofia ist alleine zu Haus, heute, an ihrem 40. Geburtstag. Eine Torte mit Kerzen, ein einsames Glas Champagner, dann will sie ihrem tristen Dasein mit einer Wanne voll Wasser und zwei Röhrchen Schlaftabletten ein Ende bereiten.

Da läutet das Telefon. Und während Freundin Susanne am anderen Ende der Leitung noch versucht, Sofia zur Vernunft zu bringen, steht plötzlich Bertolt vor der Tür, im Pyjama und nass bis auf die Haut. Dem konservativen und eigenbrötlerischen Junggesellen, der unter ihr wohnt, hat das überlaufende Badewasser die Wohnung überschwemmt.

Was nun folgt, ist der amüsante, witzige Schlagabtausch zweier Menschen, die miteinander nicht leben können, es aber ohneeinander auch nicht lange aushalten. Ein vergnüglicher Kampf der Geschlechter zwischen zwei Menschen, die mit List und Tücke, mit Verbissenheit und Humor ihre jeweiligen Ziele verfolgen und dennoch dem Happy End nicht entrinnen können. Es spielen Ulrike Schütze als Sofia und Michel Waskönig als Bertolt.

Letzte Spielzeit

Offiziell endete die unterbrochene Spielzeit 2020/21 jetzt am 31. Mai, ohne dass sie wieder aufgenommen werden konnte. Zum Bedauern des Ensembles wurde nur die Komödie „Mit dien Oogen“ mit 25 Aufführungen komplett gezeigt. Die sehr erfolgreich gestartete Vorstellungsserie der szenischen Lesung „Love Letters“ musste ebenso unterbrochen werden wie der Leseabend mit Werken von „Joachim Ringelnatz und Klaus Groth“.

Nicht gezeigt werden konnten die geplanten Stücke „Noog is nich noog“, „Veer linke Hannen“, „Zwei wie Bonnie und Clyde“ sowie die schon zweimal verschobene Inszenierung von „Honnig in’n Kopp“. „Da wir aber zu diesem Programm entsprechende Aufführungsverträge abgeschlossen haben und für einige Vorstellungen auch Karten im Verkauf erstanden wurden, werden wir in der kommenden Spielzeit diese Planungen – hoffentlich – in konkreten Vorstellungsserien realisieren“, so der Theaterchef.

Umgehend beginnen jetzt die Proben für die Eröffnungspremiere. Damit schaffe es das TaM, gut einen Monat früher als normal an den Start zu gehen.

Spielzeit 2021/22

„Wir wissen alle nicht, wie sich das Geschehen im Herbst entwickelt“, betont Preuß. „Wir hoffen darauf, dass nach dem Beginn unter den bekannten Corona-Bedingungen des vergangenen Jahres auf weitere Lockerungen im Laufe der Spielzeit. So lange muss sich unser Publikum an die bekannten AHA+L-Regelungen halten. Aktuelle Veränderungen werden immer in den Medien bekanntgegeben und finden sich auch auf unserer Internetseite wieder.“

@ www.theater-am-meer.de

Feuilleton u.a. Wilhelmshavener Zeitung vom 09. Juni 2021

Jung und Platt: Das motiviert die Jugend

THEATERSCHULE - Vor 50 Jahren galt Plattdeutsch als aussterbende Sprache – Heute lernen es sogar Teenager

Begann hier 2019: Alessia Mohr (15)Foto: Privat