Spielplan 2019/2020

Sonnabend, 14. September 2019
erste Wiederaufführung im Theater am Meer (NDE - Dezember 2000)

Allens ut de Reeg

(Out of Order)
Farce von Ray Cooney
Niederdeutsch von Arnold Preuß

Regie und Bühne: Arnold Preuß


Sonnabend, 09. November 2019
Erstmals im Theater am Meer

…un denn de Heven vull van Geigen

Liebesreigen von Marc Becker
Niederdeutsch von Annegret Peters

Rechte: Theaterverlag Mahnke (Verden, Aller)

Regie und Bühne: Elke Münch


Sonnabend, 18. Januar 2020
Niederdeutsche Erstaufführung

De Kredit

(el credit)
Komödie von Jordi Galceran
Niederdeutsch von Arnold Preuß

Regie und Bühne: Arnold Preuß


Sonnabend, 14. März 2020
Erstmals im Theater am Meer

Honnig in’n Kopp

Theaterstück von Florian Battermann  (basierend auf dem Film von Hilly Martinek und Til Schweiger)
Niederdeutsch von Frank Grupe

Regie und Bühne:  Elke Münch


Freitag, 12. Juni 2020

Erstmals im Theater am Meer

Hapen (Hoffnung)

Theaterstück für Jugendliche von Martina Brünjes

Regie und Bühne: Martina Brünjes


Termine nach Vereinbarung

Lesungen

Lesungen von hoch- und plattdeutschen Programm mit Arnold Preuß


PRESSEMELDUNGEN

Guten Morgen SONNTAG | 19. Januar 2020

Halbzeit der Spielzeit 2019/20 – was war, was kommt…

Niederdeutsche Bühne weitere 10 Jahre in der Kieler Straße

Drei der Theaterschülerinnen (v.l. Alessia Mohr, Leyan Besser, Keana Meyer) bei der Szenenarbeit – FOTO: TaM, Arnold Preuß

Wilhelmshaven. (gms) Das Ensemble des Theater am Meer geht mit einem besonders guten Gefühl in das neue Jahr, denn aktuell hat Arnold Preuß als Vorstandsvorsitzender des Trägervereins „Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven e.V.“ den Mietvertrag für das Privattheater an der Kieler Straße um weitere 10 Jahre neu abgeschlossen. „Im kommenden Jahr werden wir am 9. Mai unser 10jähriges Bestehen in unserem kleinen Schauspielhaus feiern können“, so Preuß. „Durch diese Vertragsverlängerung wird es uns weitere Jahre möglich sein, dort engagiertes Theater in Niederdeutscher Sprache zu produzieren.“

„Wir konnten es uns in den kühnsten Träumen nicht ausmalen, diese 10-jährige Erfolgsgeschichte hier in diesem besonderen Theaterraum erleben zu dürfen. Aber meist ausverkaufte Vorstellungen und ein Stamm von rund 1.000 Abonnenten sowie eine Schar von 90 engagierten Ehrenamtlichen auf und neben der Bühne hat es uns ermöglicht, ein Privattheater ohne jegliche regelmäßige finanzielle Bezuschussung aus öffentlichen Kassen zu unterhalten. Ich weiß dabei gar nicht, wem ich zuerst dafür danken muss, den vielen Zuschauern oder den wunderbaren ehrenamtlichen Mitgliedern“, so der Bühnenleiter. „Wahrscheinlich ist es so, wie bei der Frage nach der Henne und dem Ei. Es bedingt sich beides – und das ist auch gut so!

Die Spielzeit 2019/2020 ist am letzten Sonntag des Jahres 2019 mit der letzten Vorstellung von „…un denn de Heven vull van Geigen“ in die Halbzeitpause gegangen. Das Fazit der ersten Spielzeithälfte fällt ungeheuer positiv aus. Mit den ersten beiden Inszenierungen ist es nicht nur gelungen, das Publikum und die Kritik zu überzeugen, sondern es haben auch viel neue Kräften ihren ersten Auftritt auf der Bühne gehabt, was ja erklärtes Ziel dieses Jahres war.

Nachdem im Jahr zuvor eine Gruppe älterer, am Niederdeutschen Theaterspiel Interessierter durch bühneninterne Schulungen und Fortbildungskurse des Niederdeutschen Bühnenbundes fit für die Bühne gemacht wurden, konnte ein Teil von ihnen in der Eröffnungsinszenierung „Allens ut de Reeg“, einer Farce von Ray Cooney in der Regie von Arnold Preuß die ersten Erfahrungen in einer Inszenierung sammeln. An der Seite von bewährten Kräften des Ensembles ist ihnen dies mit Bravour gelungen.

Das zweite Stück der Spielzeit "...un denn de Heven vull van Geigen" von Marc Becker hat in der Inszenierung von Elke Münch seit Anfang November das Publikum ebenfalls bestens unterhalten. Zwei Flirtchoaches haben sich intensiv um sechs Senioren im rüstigen Altern gekümmert. Diese begaben sich beim Speed Dating einer Kontaktbörse auf die Suche nach einer neuen Liebe oder auch eines neuen Lebensinhalts. Jede und jeder der rüstigen Best-Ager brachte ganz eigene Hoffnungen und Sehnsüchte auf die Bühne. Neben urkomischen Situationen kamen auch die weichen und nachdenklichen Töne nicht zu kurz. Vier zusätzlichen Vorstellungen sind ein beredtes Zeichen, dass das Stück den Nerv der Zeit und der Besucher getroffen hat.

Das neue Jahr startet am Sonnabend, 18. Januar, mit der ersten Premiere des Jahres, die gleich eine Niederdeutsche Erstaufführung ist. Arnold Preuß hat die Komödie von Jordi Galceran "Der Kredit" ins Niederdeutsche übertragen und übernimmt nicht nur die Regie, sondern auch eine der drei Rollen. Das im Bankmilieu spielende Stück zeigt ein ausgeklügeltes Spiel um Macht und Gefühle. Einem Bankkunden wird ein Kredit von 3.000 Euro verwehrt, da er nicht über die nötigen Sicherheiten verfügt. Der Kunde lässt sich aber vom Filialleiter nicht so leicht entmutigen und fragt nach und verfängt den Kreditunwilligen in ein geschicktes Netz aus Fragen und Antworten. Man merkt sehr schnell, es geht um die Frage von Macht und um das Thema „Oben“ und „Unten“. Das idyllisch spießbürgerliche Leben des Filialleiters wird durch das Auftauchen des impertinenten Kunden nach und nach aus den Angeln gehoben und der Wert des Geldes in ein neues Licht gerückt. Erfrischend komisch wird gezeigt, wie sich die Machtverhältnisse neu ordnen!

Im März 2020 wird dann mit „Honnig in’n Kopp“ das Theaterstück nach dem bekannten Film von Till Schweiger in dem Dieter Hallervorden glänzen konnte auf die Bühne des Theaters am Meer gebracht. Elke Münch wir ein zweites Mal in der laufenden Spielzeit das Bühnenbild entwerfen und die Inszenierung vornehmen. Das Theaterstück hat schon vielerorts bewiesen, dass es hervorragend gelingen kann, einen Stoff, der im Film Millionen Zuschauer in den Kinos begeisterte, auch auf der Bühne eine den Theaterbesucher fesselnde Intensität und Intimität erlangen kann. Die Erkrankung an Alzheimer ist ein die Menschen tief berührendes Thema und wird mit der Inszenierung sensibel vor Augen geführt. In dieser an der personenreichsten Inszenierung der laufenden Spielzeit werden wie schon zu Beginn der Spielzeit viele neue Darsteller erstmal die Bühne betreten und in wechselnde Rollen schlüpfen. Die herausragenden Rollen des Opas Amandus und der Enkelin Theda werden von Heinz Zomerland und Leyan Besser (aus der Theaterschule) verkörpert.

Seit Beginn der Spielzeit 2019/20 hat das Theater am Meer wieder eine aktive Gruppe von 13 jungen Menschen im Alter von 12 bis 20 Jahren in der bühneneigenen Theaterschule, die seit Saisonbeginn von Martina Brünjes geleitet wird. Mit großer Begeisterung haben sich die Jugendlichen dabei der für sie neuen Sprache gewidmet und schon große, erstaunliche Fortschritte gezeigt. Man könne daher sehr optimistisch sein, dass hier ein sehr guter Jahrgang der Theaterschule heranwächst, der dann später im Ensemble der Erwachsenen jugendliche Verstärkung bringt.

Nach einer ersten Phase des Theatertrainings seit September geht es ab dem 8. Januar in die nächste Ausbildungsphase. Dann starten die Proben unter der Leitung von Martina Brünjes für das neue Stück der Theaterschule. Das Stück heißt „Hapen“ (Hoffnung) und Martina Brünjes hat es nicht nur geschrieben, sie wird es selbstverständlich auch inszenieren. Die Premiere wird am 12. Juni 2020 im Theater am Meer sein. Nach ca. 6 Aufführungen geht es dann damit Anfang Juli 2020 nach Emden zum 12. Niederdeutschen Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen & Bremen.

Thematisch geht es in „Hapen“ allgemein um Hoffnung. Es gibt viele Situationen, in denen wir hoffen. Wir hoffen, dass wir in der Schule die Arbeit nicht vergeigt haben, dass die Freundschaft echt ist, dass wir schnell aus peinlichen Situationen rauskommen… aber wir hoffen auch auf Frieden, Sicherheit, dass die Eltern ewig Leben… Hoffnung ist ähnlich wie die Liebe, ohne wären wir verloren. Es werden viele verschiedene Situationen des Lebens theatralisch dargebracht, egal ob schrill, komisch oder auch nachdenklich.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 7. Januar 2020

Zehn Jahre Zugabe für Theater op Platt

KULTUR Mietvertrag für kleines Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 wurde verlängert

Eine Szene aus „… un denn de Heven vull van Geigen“. Hinten mittig steht Manfred Würzer (Rune Opitz), der als Coach der ehemaligen Zahnärztin Rosi Zapp (Heidi Strowik) und dem pensionierten Polizisten Udo Lotter (Harald Schmidt) hilfreiche Tipps gibt. - FOTO: TaM, Olaf Preuschoff

Junge Leute wollen wieder selbst plattdeutsches Theater spielen. Wann mit den ersten Aufführungen zu rechnen ist.

VON MAIK MICHALSKI

WILHELMSHAVEN – Arnold Preuß als Vorstandsvorsitzender des Trägervereins „Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven e.V.“ hat den Mietvertrag für das Privattheater an der Kieler Straße für weitere zehn Jahre neu abgeschlossen. „2020 werden wir am 9. Mai unser zehnjähriges Bestehen in unserem kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 feiern können und durch diese Vertragsverlängerung wird es dem Theater am Meer weitere zehn und mehr Jahre möglich sein, dort engagiertes Theater in Niederdeutscher Sprache zu produzieren“, so Preuß.

„Wir konnten es uns in den kühnsten Träumen nicht ausmalen, dass wir diese Erfolgsgeschichte in dem besonderen Theaterraum schreiben konnten. Aber meist ausverkaufte Vorstellungen und ein Stamm von rund 1.000 Abonnenten sowie eine Schar von rund 90 engagierten Ehrenamtlichen auf und neben der Bühne hat es uns ermöglicht, ein Privattheater ohne jegliche regelmäßige finanzielle Bezuschussung aus öffentlichen Kassen zu unterhalten. Ich weiß dabei gar nicht, wem ich zuerst dafür danken muss, den vielen Zuschauern oder den wunderbaren ehrenamtlichen Mitgliedern", so Preuß.

Esd ist Halbzeit in der Spielzeit 2019/2020. Das Fazit fällt ungeheuer positiv aus. Mit den ersten beiden Inszenierungen ist es nicht nur gelungen, das Publikum und die Kritik zu überzeugen, sondern es haben auch viel neue Kräften ihren ersten Auftritt auf der Bühne gehabt. Nachdem wir im Jahr zuvor eine Gruppe älterer, am Niederdeutschen Theaterspiel Interessierter gründen konnten, sind diese intern durch bühneneigene Kräfte geschult worden. Auch haben sie Fortbildungskurse des Niederdeutschen Bühnenbundes besucht.

In der Eröffnungsinszenierung „Allens ut de Reeg“, einer Farce von Ray Cooney stand dann in der Regie von Arnold Preuß eine ganze Reihe der „Neuen“ auf der Bühne und diese haben ihr Debüt an der Seite der bewährten Kräfte des Ensembles mit Bravour gemeistert. Das zweite Stück der Spielzeit "...un denn de Heven vull van Geigen", der zeitlose Liebesreigen von Marc Becker, hat in der Inszenierung von Elke Münch seit Anfang November das Publikum ebenfalls bestens unterhalten.

Das neue Jahr startet am Sonnabend, 18. Januar, mit der ersten Premiere des Jahres, die gleich eine Niederdeutsche Erstaufführung ist. Arnold Preuß hat die Komödie von Jordi Galceran "Der Kredit" ins Niederdeutsche übertragen und übernimmt nicht nur die Regie, sondern auch eine der drei Rollen. Das im Bankmilieu spielende Stück zeigt ein ausgeklügeltes Spiel um Macht und Gefühle. Einem Bankkunden wird ein Kredit von 3.000 Euro verwehrt, da er nicht über die nötigen Sicherheiten verfügt.

Im März 2020 wird dann mit „Honnig in’n Kopp“ das Theaterstück nach dem bekannten Film von Till Schweiger in dem Dieter Hallervorden glänzen konnte auf die Bühne des Theaters am Meer gebracht. Elke Münch wir ein zweites Mal in der laufenden Spielzeit das Bühnenbild entwerfen und die Inszenierung vornehmen. In dieser, der personenreichsten Inszenierung der laufenden Spielzeit, werden wie schon zu Beginn der Spielzeit viele neue Darsteller erstmal die Bühne betreten und in wechselnde Rollen schlüpfen. Die herausragenden Rollen des Opas Amandus und der Enkelin Theda werden von Heinz Zomerland und Leyan Besser (aus der Theaterschule) verkörpert.

Seit Beginn der Spielzeit 2019/20 hat das Theater am Meer wieder eine aktive Gruppe von 13 jungen Menschen im Alter von zwölf bis 20 Jahren in der bühneneigenen Theaterschule, die seit Saisonbeginn von Martina Brünjes geleitet wird. Mit großer Begeisterung haben sich die Jugendlichen dabei der für sie neuen Sprache gewidmet und schon große, erstaunliche Fortschritte gezeigt. Man könne daher sehr optimistisch sein, dass hier ein sehr guter Jahrgang der Theaterschule heranwächst, der dann später im Ensemble der Erwachsenen jugendliche Verstärkung bringt.

Drei der Theaterschülerinnen (v.l. Alessia Mohr, Leyan Besser, Keana Meyer) bei der Szenenarbeit – FOTO: TaM, Arnold Preuß

Nach einer ersten Phase des Theatertrainings seit September geht es ab Januar in die nächste Ausbildungsphase. Dann starten die Proben unter der Leitung von Martina Brünjes für das neue Stück der Theaterschule. Das Stück heißt „Hapen“ (Hoffnung) und Martina Brünjes hat es nicht nur geschrieben, sie wird es selbstverständlich auch inszenieren. Die Premiere wird am 12. Juni 2020 im Theater am Meer sein. Nach ca. 6 Aufführungen geht es dann damit Anfang Juli 2020 nach Emden zum 12. Niederdeutschen Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen & Bremen, so Preuß.

Theater am Meer | 5. Januar 2020

Halbzeit der Spielzeit 2019/20 – was war, was kommt…

Niederdeutsche Bühne weitere 10 Jahre im Schauspielhaus an der Kieler Straße

Drei der Theaterschülerinnen (v.l. Alessia Mohr, Leyan Besser, Keana Meyer) bei der Szenenarbeit – FOTO: TaM, Arnold Preuß

Wilhelmshaven, 05. Januar 2019/AP – Das Ensemble des Theater am Meer geht mit einem besonders guten Gefühl in das neue Jahr, denn aktuell hat Arnold Preuß als Vorstandsvorsitzender des Trägervereins „Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven e.V.“ den Mietvertrag für das Privattheater an der Kieler Straße um weitere 10 Jahre neu abgeschlossen. „Im kommenden Jahr werden wir am 9. Mai unser 10jähriges Bestehen in unserem kleinen Schauspielhaus feiern können“, so Preuß. „Durch diese Vertragsverlängerung wird es uns weitere Jahre möglich sein, dort engagiertes Theater in Niederdeutscher Sprache zu produzieren.“

„Wir konnten es uns in den kühnsten Träumen nicht ausmalen, diese 10-jährige Erfolgsgeschichte hier in diesem besonderen Theaterraum erleben zu dürfen. Aber meist ausverkaufte Vorstellungen und ein Stamm von rund 1.000 Abonnenten sowie eine Schar von 90 engagierten Ehrenamtlichen auf und neben der Bühne hat es uns ermöglicht, ein Privattheater ohne jegliche regelmäßige finanzielle Bezuschussung aus öffentlichen Kassen zu unterhalten. Ich weiß dabei gar nicht, wem ich zuerst dafür danken muss, den vielen Zuschauern oder den wunderbaren ehrenamtlichen Mitgliedern“, so der Bühnenleiter. „Wahrscheinlich ist es so, wie bei der Frage nach der Henne und dem Ei. Es bedingt sich beides – und das ist auch gut so!

Die Spielzeit 2019/2020 ist am letzten Sonntag des Jahres 2019 mit der letzten Vorstellung von „…un denn de Heven vull van Geigen“ in die Halbzeitpause gegangen. Das Fazit der ersten Spielzeithälfte fällt ungeheuer positiv aus. Mit den ersten beiden Inszenierungen ist es nicht nur gelungen, das Publikum und die Kritik zu überzeugen, sondern es haben auch viel neue Kräften ihren ersten Auftritt auf der Bühne gehabt, was ja erklärtes Ziel dieses ‚Jahres war. Nachdem im Jahr zuvor eine Gruppe älterer, am Niederdeutschen Theaterspiel Interessierter durch bühneninterne Schulungen und Fortbildungskurse des Niederdeutschen Bühnenbundes fit für die Bühne gemacht wurden, konnte ein Teil von ihnen in der Eröffnungsinszenierung „Allens ut de Reeg“, einer Farce von Ray Cooney in der Regie von Arnold Preuß die ersten Erfahrungen in einer Inszenierung sammeln. An der Seite von bewährten Kräften des Ensembles ist ihnen dies mit Bravour gelungen.

Das zweite Stück der Spielzeit "...un denn de Heven vull van Geigen" von Marc Becker hat in der Inszenierung von Elke Münch seit Anfang November das Publikum ebenfalls bestens unterhalten. Zwei Flirtchoaches haben sich intensiv um sechs Senioren im rüstigen Altern gekümmert. Diese begaben sich beim Speed Dating einer Kontaktbörse auf die Suche nach einer neuen Liebe oder auch eines neuen Lebensinhalts. Jede und jeder der rüstigen Best-Ager brachte ganz eigene Hoffnungen und Sehnsüchte auf die Bühne. Neben urkomischen Situationen kamen auch die weichen und nachdenklichen Töne nicht zu kurz. Vier zusätzlichen Vorstellungen sind ein beredtes Zeichen, dass das Stück den Nerv der Zeit und der Besucher getroffen hat.

Das neue Jahr startet am Sonnabend, 18. Januar, mit der ersten Premiere des Jahres, die gleich eine Niederdeutsche Erstaufführung ist. Arnold Preuß hat die Komödie von Jordi Galceran "Der Kredit" ins Niederdeutsche übertragen und übernimmt nicht nur die Regie, sondern auch eine der drei Rollen. Das im Bankmilieu spielende Stück zeigt ein ausgeklügeltes Spiel um Macht und Gefühle. Einem Bankkunden wird ein Kredit von 3.000 Euro verwehrt, da er nicht über die nötigen Sicherheiten verfügt. Der Kunde lässt sich aber vom Filialleiter nicht so leicht entmutigen und fragt nach und verfängt den Kreditunwilligen in ein geschicktes Netz aus Fragen und Antworten. Man merkt sehr schnell, es geht um die Frage von Macht und um das Thema „Oben“ und „Unten“. Das idyllisch spießbürgerliche Leben des Filialleiters wird durch das Auftauchen des impertinenten Kunden nach und nach aus den Angeln gehoben und der Wert des Geldes in ein neues Licht gerückt. Erfrischend komisch wird gezeigt, wie sich die Machtverhältnisse neu ordnen!

Im März 2020 wird dann mit „Honnig in’n Kopp“ das Theaterstück nach dem bekannten Film von Till Schweiger in dem Dieter Hallervorden glänzen konnte auf die Bühne des Theaters am Meer gebracht. Elke Münch wir ein zweites Mal in der laufenden Spielzeit das Bühnenbild entwerfen und die Inszenierung vornehmen. Das Theaterstück hat schon vielerorts bewiesen, dass es hervorragend gelingen kann, einen Stoff, der im Film Millionen Zuschauer in den Kinos begeisterte, auch auf der Bühne eine den Theaterbesucher fesselnde Intensität und Intimität erlangen kann. Die Erkrankung an Alzheimer ist ein die Menschen tief berührendes Thema und wird mit der Inszenierung sensibel vor Augen geführt. In dieser an der personenreichsten Inszenierung der laufenden Spielzeit werden wie schon zu Beginn der Spielzeit viele neue Darsteller erstmal die Bühne betreten und in wechselnde Rollen schlüpfen. Die herausragenden Rollen des Opas Amandus und der Enkelin Theda werden von Heinz Zomerland und Leyan Besser (aus der Theaterschule) verkörpert.

Seit Beginn der Spielzeit 2019/20 hat das Theater am Meer wieder eine aktive Gruppe von 13 jungen Menschen im Alter von 12 bis 20 Jahren in der bühneneigenen Theaterschule, die seit Saisonbeginn von Martina Brünjes geleitet wird. Mit großer Begeisterung haben sich die Jugendlichen dabei der für sie neuen Sprache gewidmet und schon große, erstaunliche Fortschritte gezeigt. Man könne daher sehr optimistisch sein, dass hier ein sehr guter Jahrgang der Theaterschule heranwächst, der dann später im Ensemble der Erwachsenen jugendliche Verstärkung bringt.

Nach einer ersten Phase des Theatertrainings seit September geht es ab dem 8. Januar in die nächste Ausbildungsphase. Dann starten die Proben unter der Leitung von Martina Brünjes für das neue Stück der Theaterschule. Das Stück heißt „Hapen“ (Hoffnung) und Martina Brünjes hat es nicht nur geschrieben, sie wird es selbstverständlich auch inszenieren. Die Premiere wird am 12. Juni 2020 im Theater am Meer sein. Nach ca. 6 Aufführungen geht es dann damit Anfang Juli 2020 nach Emden zum 12. Niederdeutschen Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen & Bremen.

Thematisch geht es in „Hapen“ allgemein um Hoffnung. Es gibt viele Situationen, in denen wir hoffen. Wir hoffen, dass wir in der Schule die Arbeit nicht vergeigt haben, dass die Freundschaft echt ist, dass wir schnell aus peinlichen Situationen rauskommen… aber wir hoffen auch auf Frieden, Sicherheit, dass die Eltern ewig Leben… Hoffnung ist ähnlich wie die Liebe, ohne wären wir verloren. Es werden viele verschiedene Situationen des Lebens theatralisch dargebracht, egal ob schrill, komisch oder auch nachdenklich.

Kartenvorverkauf:

Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Öffnungszeiten Theaterbüro:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

Wilhelmshavener Zeitung | Theaterbeilage | 31. August 2019

Theater am Meer wirft humorvollen Blick auf zwischenmenschlichen Beziehungen

Der Spielplan 2019/20 des Theaters am Meer unterhält vor allem mit "Beziehungskisten". Zwischenmenschliches wird in Komödien verpackt.

Das "Theater am Meer" wirft of einen humoristischen Blick auf das Leben - hier ein Foto aus dem Stück "Ik mutt gar nix!" aus der vergangenen Saison  - FOTO: TaM

WILHELMSHAVEN /BR - Der Spielplan für die Theatersaison 2019|2020 beschäftigt sich in vielen Variationen mit zwischenmenschlichen Beziehungen. „Auch wenn es manchmal um wahre Tragödien geht, haben wir uns auf das Mittel der Komödie konzentriert, das oft treffender die Missstände menschlicher Beziehungen bloßstellt, sie jedoch in ein unterhaltendes Geschehen verpackt“, so Arnold Preuß, Leiter des Theaters am Meer, da seit zehn Jahren seine eigene Bühne in der Kieler Straße hat.

Der Spielplan 2019|20 startet am Sonnabend, 14. September, sehr humorvoll mit der Farce „Allens ut de Reeg“ (Out of Order) von Ray Cooney. Die Niederdeutsche Fassung stammt von Arnold Preuß, der auch für die Regie und den Bühnenbildentwurf verantwortlich ist.

Der Landwirtschaftsminister Richard Willms plant einen Seitensprung, obwohl er sich in der Suite des Hotels Excelsior eigentlich auf seine Rede im Parlament vorbereiten wollte. Stattdessen will er sich mit der leichtsinnigen Inge Würdemann vergnügen, die pikanterweise Sekretärin des Oppositionsführers ist. Wer so etwas plant, sollte nicht in einem Hotel absteigen, das schon reichlich Patina angesetzt hat. Ein Schiebefenster und die ausgeleierte Tür eines Schranks werden dem ungleichen Paar zum Verhängnis: Im Fenster steckt eine Leiche! Ein politischer Skandal größten Ausmaßes droht. Also muss Willms seinen Assistenten Sööge her zitieren, um das drohende Chaos abzuwenden.

Geistreich ausgeklügeltes Unterhaltungstheater, ein souverän konstruiertes Verwirr- und Verwechslungsspiel. Klingelnde Telefone, klappernde Fenster, polternde Türen, Leichen im Schrank, unverhofft auftauchende Gattinnen und hereinstürmenden Ehemänner sorgen für einen äußerst unterhaltsamen Theaterabend. Lachsalven und Freudentränen sind vorprogrammiert.

Das zweite Stück der Spielzeit, "...un denn de Heven vull van Geigen", bringt eine hochaktuelle Frage auf die Bühne, und zwar „kann man auch im hohen Alter noch eine neue Liebe finden? Der zeitlose Liebesreigen von Marc Becker in der Niederdeutschen Fassung von Annegret Peters hat Premiere am Sonnabend, 9. November, in der Regie und im Bühnenbildentwurf von Elke Münch.

Sie reisen um die Welt, kaufen Tablets, sind körperlich und geistig fit und haben auch noch eine gehörige Portion Lebenserfahrung im Gepäck. Menschen über 60 Jahren sind heutzutage alles andere als altmodisch und gebrechlich. Sechs Senioren, drei Männer und drei Frauen, suchen einen neuen Partner. Sie begeben sich auf die Suche – beim Speed Dating einer Kontaktbörse. Ob verwitwet, geschieden oder jahrelanger Single, jede und jeder bringt seine ganz eigenen Hoffnungen und Sehnsüchte mit. Doch was sie alle eint, ist die Sehnsucht nach Nähe und die Bereitschaft, sich dafür einem wildfremden Menschen auszuliefern.

Wie mache ich einen guten ersten Eindruck? Bin ich vielleicht zu langweilig? Wie flirtet man eigentlich nochmal und wie geht es nach einem vielversprechenden Gespräch weiter? Vom Flirt-Coaching, kleinen Tanzeinlagen bis hin zum spannungsreichen Speed Dating hat diese Kontaktbörse alles zu bieten, was die Chance auf das passende Herzblatt größer macht. Doch findet hier jede und jeder genau das, was sie oder er sucht? Ein amüsant-berührendes Stück über die Frühlingsgefühle im hohen Alter.

Das neue Jahr bringt am Sonnabend, 18. Januar, die Premiere einer neuen Komödie von Jordi Galceran: "De Kredit". Arnold Preuß hat sie ins Niederdeutsche übersetzt. Bei dieser Niederdeutschen Erstaufführung liegt die Regie und die Konzeption des Bühnenraumes ebenfalls in den Händen von Arnold Preuß.

Bank-Filialleiter Goetz führt ein glückliches Leben. Zufrieden blickt er auf Frau, Haus, Kind und sicheren Job. Da taucht Arnulf Schmidt auf und beantragt einen Kredit. Ein täglicher Vorgang für Goetz: Antrag geprüft, Antrag abgelehnt. Antragsteller bringt nicht die entsprechenden Sicherheiten mit - erledigt. Arnulf lässt sich aber nicht so einfach abwimmeln, gibt es keinen Kredit muss er tun, was getan werden muss. Er eröffnet dem Filialleiter seine Bedingung: Bekommt er keinen Kredit, sieht er sich gezwungen, mit der hübschen Frau des Filialleiters zu schlafen. Dieser lacht erst wie über einen schlechten Witz, dann droht er mit dem schwarzen Gürtel und schließlich ruft er seine Frau an, um sie zu warnen. Doch diese Idee geht nach hinten los!

Das idyllische spießbürgerliche Leben des Filialleiters wird durch das Auftauchen des korrupten Kunden aus den Angeln gehoben und der Wert des Geldes in neues Licht gerückt. Erfrischend komisch wird gezeigt, wie sich die Machtverhältnisse neu ordnen!

Honnig in’n Kopp - schon der Film von Till Schweiger hat Millionen Zuschauer in die Kinos gelockt. Dieter Hallervorden hat die Menschen tief berührt und das Thema „Alzheimer“ ist einer breiten Öffentlichkeit sensibel vor Augen geführt worden. Die Theaterfassung hat sich ebenfalls zu einem Publikumsrenner entwickelt. Elke Münch wird das Stück für das Theater am Meer mit Premiere am Sonnabend, 14. März 2020 inszenieren und gleichzeitig den Bühnenraum konzipieren.

Das Mädchen Tilda und ihr Opa Amandus haben eine sehr enge Verbindung. Als Amandus, der an Alzheimer erkrankt ist, nach dem Tod seiner Frau zusehends abbaut, nimmt ihn Tildas Familie bei sich auf. Doch seine Krankheit stellt Tildas Eltern Niko und Sarah auf manch harte Probe. Zumal beide sehr mit sich und ihrer Arbeit beschäftigt sind und auch in ihrer Ehe nicht alles rund läuft. Allein Tilda schafft es, ihrem Opa mit Liebe und Verständnis zu begegnen. Als Niko seinen Vater in seiner Verzweiflung in einem Heim anmelden will, entführt Tilda Amandus kurzerhand auf eine abenteuerliche Reise nach Venedig - die Stadt, in der er einst mit seiner verstorbenen Frau so glücklich gewesen ist. Eine Geschichte über ein sehr aktuelles Thema, mit viel Wärme und Sinn für Komik erzählt.

THEATER AM MEER | PM 08 | 28. August 2019

Theaterschule noch Plätze frei

THEATER AM MEER bietet ab 3. September Kurs für Theaterspiel für Menschen von 12 bis 18 Jahren

Martina Brünjes leitet den neuen Kurs der Theaterschule ab September. - FOTO: Privat

Wilhelmshaven/AP – Am kommenden Dienstag startet die Theaterschule des Theaters am Meer unter der Leitung von Martina Brünjes wieder durch – noch gibt es ein paar freie Plätze für interessierte Menschen von 12 bis 18 Jahren.

Die bühneneigene Theaterschule läuft am Theater am Meer seit vielen Jahren sehr erfolgreich unter wechselnden Kursleitungen. Nun übernimmt mit Martina Brünjes vom Niederdeutschen Theater Delmenhorst eine sehr versierte Theaterregisseurin und - spielerin die wichtige Nachwuchsarbeit der Theaterschule im kleinen Wilhelmshavener Schauspielhaus an der Kieler Straße.

Der Kurs – bei dem noch ein paar Plätze frei sind - startet ab Dienstag, 3. September 2019, um 18 Uhr, im Hause Kieler Straße 63. Interessierte Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren können am wöchentlichen Kurs (jeweils dienstags von 18 bis 20 Uhr) teilnehmen. Wer Interesse hat, wird gebeten, sich per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 04421/777749 anzumelden. Die Teilnahme an der Theaterschule ist kostenlos. „In der Theaterschule wird in spielerischer Form das Theaterhandwerk vermittelt und ganz nebenbei die niederdeutsche Sprache erlernt“, freut sich Theaterleiter Arnold Preuß auf ganz viele neue Spielerinnen und Spieler für das eigene Ensemble.

 Der Kurs läuft voraussichtlich bis Juli 2020. Im Verlauf des Kurses wird auch ein Theaterstück inszeniert, das am Ende der Spielzeit im Theater am Meer öffentlich zur Aufführung gelangt. Ebenfalls nehmen die Teilnehmer mit dem Stück am Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes im Juli 2020 teil.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 22. August 2019

Theater am Meer startet in neue Saison

Das Ensemble machte neugierig auf die neue Spielzeit (v.l.) Claudia Ducci, Niko Ducci, Edith Schlette, Arnold Preuß, Ute Menssen, Walter Bleckwedel, Sandra Krüger, Fynn Dießner und Annika Gärtner. - Foto Dietmar Bökhaus

Wie immer kurz vor Beginn der neuen Spielzeit hatte das Theater am Meer auch dieses Jahr zu einem "Tag der offenen Tür" eingeladen - und viele Theaterfans nahmen dieses Angebot wieder gerne an. Das Amateurensemble aus der Kieler Straße machte den Besuchern mit kurzen Ausschnitten aus den Stücken, die auf dem Spielplan 2019/20 stehen, schon mal Appetit auf mehr Theater. Mit "Allens ut de Reeg" wird am Sonnabend, 14. September, die neue Saison gestartet.

THEATER AM MEER | 19. August 2019

Erfolgreicher TAG DER OFFENEN TÜR im Theater am Meer

Geschafft!

Der gestrige 10. "Tag der offenen Tür" in unserem kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 hat all unsere Erwartungen übertroffen. War der Auftakt bei der ersten Präsentation der "Spielzeithäppchen 2019/2020" um 11.15 Uhr auf der Bühne - draußen noch etwas regendurchnässt - und innen besuchermäßig noch etwas zurückhaltender besetzt, lief es danach vom Besuch her ganz wunderbar. Sowohl die interessanten Führungen durch André Gelhart und die hoch- und plattdeutschen Lesungen von Arnold Preuß waren - obwohl teilweise gleichzeitig unterwegs - stießen auf ein großes Interesse.

Die "Spielzeithäppchen" waren dann zur 2. Vorstellung ausverkauft und zur 3. so gut wie.... was will man mehr. Der Applaus hat gezeigt, dass wir Lust auf die kommende Spielzeit wecken konnten. Das beweisen auch die neuen Abonnenten, die sich unmittelbar danach bei uns neu einschrieben. Für unsere Theaterschule für Kinder und Jugendliche von 12 bis 18 Jahren, die am 3. September um 18 Uhr neu startet, konnten wir großes Interesse feststellen. Die Thekenkräfte und der "Außenstandort" mit Grillen, Schminken, Getränken und dem variationsreichen Kuchenbüfett hatten vollauf zu tun.

Wir bedanken uns beim zahlreich erschienen Publikum für die vielen positiven Rückmeldungen, die wir bekamen. Sie zeigen uns, dass wir weiterhin auf einem guten Weg sind. Wir freuen uns schon auf den Spielzeitstart mit "Allens ut de Reeg" am 14. September. Allen beteiligten Mitgliedern des Theaters am Meer sagen wir ein ganz herzliches Dankeschön für Euren Einsatz. Wunderbar wie sich unsere Mitglieder sich für unser Theater engagieren

Guten Morgen Sonntag | 18. August 2019

THEATER AM MEER lädt zum Tag der offenen Tür

Theatralische, literarische und kulinarische Angebote im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63

Spielen eine Szene aus „Allens ut de Reeg“, dem Eröffnungsstück der Spielzeit 2019/20: (v.l.n.r.) Lena Schmidt, Fynn Dießner, Berta Brun, Lars Landes, Sandra Krüger, Ute Menssen, Jendrik Marschner und Melina Seegardel. – FOTO: TaM

Wilhelmshaven. (gms) Zum zehnten Male öffnet das „Theater am Meer“ zu Beginn der neuen Spielzeit seine Spielstätte für einen unterhaltsamen Blick hinter die Kulissen des schmucken Zimmertheaters an der Kieler Straße 63. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, natürlich auch neue und alte Abonnenten, sind herzlich eingeladen, am Sonntag, 18. August 2019, von 11 bis 17 Uhr, einem abwechslungsreichen Programm in und um das Theater in hoch- und plattdeutscher Sprache beizuwohnen. Das Theaterprogramm 2019/20, der 10. Spielzeit des „Theaters am Meer“ in der Kieler Straße, wird in drei sich wiederholenden Programmblöcken um 11.15, 14 und 16.15 Uhr auf der Bühne vorgestellt. Mitwirkende sind die knapp 30 Ensemblemitglieder des Theaters am Meer, die mit viel Improvisationstalent und Spielfreude die kaum geprobten Ausschnitte als „appetitmachende Spielzeithäppchen“ auf einer meist deckorationslosen Bühne darbieten.

Die Mitglieder werden als Vorschau auf die Spielzeit 2019/20 Ausschnitte aus der turbulenten Farce „Allens ut de Reeg“, dem zeitlosen Liebesreigen „…un denn de Heben vull van Geigen“, der Komödie “De Kredit“ und dem berührenden Stück „Honnig in’n Kopp“ vorstellen. Gleichzeitig geben sie einen musikalischen Rückblick auf den Publikumsrenner der letzten Spielzeit, dem Musical „Ik mutt gar nix!“ von Marion Zomerland. Darüber hinaus wird Arnold Preuß zweimal, um 13 und 15.15 Uhr, hoch- und plattdeutsche Texte verschiedener Autoren aus seinem Programm „Wo ik herkam“ auf der Bühne vortragen. Im Theatercafé „Kulissensnack“ lockt von 11 bis 17 Uhr die freundliche Service-Mannschaft mit kalten und warmen Getränken. Das kulinarische Angebot ist um das beliebte, von den Ensemblemitgliedern selbstgebackene Küchenbuffet bereichert und im Theaterhof werden leckere Bratwürste gegrillt.

Im Theaterbüro ist Frau Folkerts mit Informationen zu Karten und Abonnements präsent. Natürlich kann auch ein Abonnement erstanden werden oder eine Theaterkarte für die nächste Premiere. Ferner gibt es „Schminken für Kinder“, was von Annika Gärtner und Melina Seegardel gestaltet wird. André Gelhart entdeckt mit interessierten Besuchern die sonst nicht zu betretenden verschiedenen Räumlichkeiten des Theaters und gibt dabei spannende Einblicke in die Arbeit des Amateurensembles. Selbstverständlich liegt das druckfrische Spielzeitheft 2019/20 aus und darüber hinaus stehen die Ensemble-Mitglieder des Theaters aus allen Abteilungen für Fragen und Informationen zur Verfügung.

Neue Rundschau vom 14. August 2019

"Theater am Meer" zum Tag der offenen Tür

Theatralische, literarische und kulinarische Angebote

Spielen eine Szene aus „Allens ut de Reeg“, dem Eröffnungsstück der Spielzeit 2019/20: (v.l.n.r.) Lena Schmidt, Fynn Dießner, Berta Brun, Lars Landes, Sandra Krüger, Ute Menssen, Jendrik Marschner und Melina Seegardel. – FOTO: TaM

WILHELMSHAVEN/AP – Zum zehnten Male öffnet das „Theater am Meer“ zu Beginn der neuen Spielzeit seine Spielstätte für einen unterhaltsamen Blick hinter die Kulissen des schmucken Zimmertheaters an der Kieler Straße 63. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, natürlich auch neue und alte Abonnenten, sind herzlich eingeladen, am Sonntag, 18. August 2019, von 11 bis 17 Uhr, einem abwechslungsreichen Programm in und um das Theater in hoch- und plattdeutscher Sprache beizuwohnen.

Das Theaterprogramm 2019/20, der 10. Spielzeit des „Theaters am Meer“ in der Kieler Straße, wird in drei sich wiederholenden Programmblöcken um 11.15, 14 und 16.15 Uhr auf der Bühne vorgestellt. Mitwirkende sind die knapp 30 Ensemblemitglieder des Theaters am Meer, die mit viel Improvisationstalent und Spielfreude die kaum geprobten Ausschnitte als „appetitmachende Spielzeithäppchen“ auf einer meist deckorationslosen Bühne darbieten.

Die Mitglieder werden als Vorschau auf die Spielzeit 2019/20 Ausschnitte aus der turbulenten Farce „Allens ut de Reeg“, dem zeitlosen Liebesreigen „…un denn de Heben vull van Geigen“, der Komödie “De Kredit“ und dem berührenden Stück „Honnig in’n Kopp“ vorstellen. Gleichzeitig geben sie einen musikalischen Rückblick auf den Publikumsrenner der letzten Spielzeit, dem Musical „Ik mutt gar nix!“ von Marion Zomerland.

Darüber hinaus wird Arnold Preuß zweimal, um 13 und 15.15 Uhr, hoch- und plattdeutsche Texte verschiedener Autoren aus seinem Programm „Wo ik herkam“ auf der Bühne vortragen. Im Theatercafé „Kulissensnack“ lockt von 11 bis 17 Uhr die freundliche Service-Mannschaft mit kalten und warmen Getränken. Das kulinarische Angebot ist um das beliebte, von den Ensemblemitgliedern selbstgebackene Küchenbuffet bereichert und im Theaterhof werden leckere Bratwürste gegrillt.

Im Theaterbüro ist Frau Folkerts mit Informationen zu Karten und Abonnements präsent. Natürlich kann auch ein Abonnement erstanden werden oder eine Theaterkarte für die nächste Premiere. Ferner gibt es „Schminken für Kinder“, was von Annika Gärtner und Melina Seegardel gestaltet wird. André Gelhart entdeckt mit interessierten Besuchern die sonst nicht zu betretenden verschiedenen Räumlichkeiten des Theaters und gibt dabei spannende Einblicke in die Arbeit des Amateurensembles. Selbstverständlich liegt das druckfrische Spielzeitheft 2019/20 aus und darüber hinaus stehen die Ensemble-Mitglieder des Theaters aus allen Abteilungen für Fragen und Informationen zur Verfügung.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 13. August 2019

Zimmertheater macht Appetit

KULTUR Am 18. August ist Tag der offenen Tür im TaM

Am Sonntag mit dabei: Lena Schmidt, Fynn Dießner, Berta Brun, Lars Landes, Sandra Krüger, Ute Menssen, Jendrik Marschner und Melina Seegardel (v.li.). FOTO: TAM

WILHELMSHAVEN/LR Einen Monat vor dem eigentlichen Spielzeitbeginn lädt das „Theater am Meer" .(TaM) zum Tag der offenen Tür ein. Am kommenden Sonntag, 18. August, präsentiert das Zimmertheater in der Kieler Straße 63 von 11 bis 17 Uhr einen bunten Querschnitt der anstehenden Produktionen und gewährt zugleich einen Blick hinter die Kulissen.

Das Ensemble zeigt zum Beispiel Ausschnitte aus Ray Cooneys „Allens ut de Reeg", mit dem am 14. September in die neue Saison gestartet wird. Theaterleiter Arnold Preuß führt hier nicht nur Regie, von ihm stammt auch der Bühnenbildentwurf. Des Weiteren möchte das TaM Appetit auf den Liebesreigen „…un denn de Heben vull van Gegen", die Komödie „De Kredit" und die Tragikomödie „Honnig in'n Kopp", der niederdeutschen Bühnenadaption des großen Kinoerfolges, machen. Weil der Publikumsrenner der vergangenen Spielzeit, das Musical „Ik mutt gar nix!", erneut ins Programm genommen wurde, gibt es auch davon Sequenzen zu sehen. Um möglichst vielen Besuchern die Möglichkeit zu geben, bei diesen Ausblick dabei zu sein, wird er gleich dreimal — um 11.15, um 14 und um 16.15 Uhr - gezeigt.

Literarisch geht es um 13 und um 15.15 Uhr zu. Dann wird Arnold Preuß hoch- und plattdeutsche Texte verschiedener Autoren aus seinem Programm „Wo ik herkam" auf der Bühne vortragen. Alles rund um Theater - Abonnements und den Ticketverkauf gibt es den ganzen Tag über im Theaterbüro zu erfahren. Das neue Spielzeitheft ist dort ebenfalls zu bekommen. Bei Annika Gärtner und Melina Seegardel können sich Kinder schminken lassen. André Gelhart wird interessierte Besucher durch die üblicherweise nicht zu betretenden Räumlichkeiten des Theaters führen und Einblicke in die Arbeit des Amateurensembles geben. Mitglieder aus allen Abteilungen des Theaters werden darüber hinaus gerne für Gespräche mit den Gästen zur Verfügung stehen. Für das leibliche Wohl wird im Theatercafé „Kulissensnack" gesorgt. Dessen Angebot wird um ein von den Ensemble-Mitgliedern selbst gebackenes Kuchenbuffet bereichert. Zudem werden im Theaterhof Bratwürste vom Grill angeboten.

Guten Morgen SONNTAG vom 11. August 2019

„Theater am Meer“ beendet Spielzeitpause

Spielzeitauftakt im September mit „Allens ut de Reeg“ – „Tag der offenen Tür“ am 18. August

Das Spielzeitheft 2019/20 stellt das Programm des „Theater am Meers“ vor. – FOTO TaM

Wilhelmshaven. (gms/AP) Seit knapp zwei Wochen wird auf der Probenbühne des „Theaters am Meer“ das Eröffnungsstück für die neue Spielzeit geprobt. Die Technischen Abteilungen „Beleuchtung“ mit Harald Schmidt, Marco Norden, Fynn Dießner, Lars Landes und Melina Seegardel bringen das Stellwerk und die Scheinwerfer auf Hochglanz und der „Bühnenbau“ mit Wolfgang Buttjer und Heinz Fuchs streichen und überholen den Bühnenboden und beginnen mit dem Bau des Bühnenbildes für das erste Stück.

Unter der Regie und im Bühnenbildentwurf von Arnold Preuß probt das Ensemble Sandra Krüger, Berta Brun, Lena Schmidt, Lars Landes, Jendrik Marschner, Fynn Dießner, Ute Menssen, Melina Seegardel und Edith Schlette die turbulente Farce von Ray Cooney „Allens ut de Reeg“, mit der die Spielzeit 2019/20 am Sonnabend, 14. September 2019, um 20 Uhr eröffnet wird. Das „Theater am Meer“ hatte dieses mit den Hindernissen eines Ministers auf erotischen Abwegen spielende Stück bereits erstmals in der Spielzeit 1999/2000 in niederdeutscher Sprache uraufgeführt. Nun erlebt das vielgespielte Stück seine 50. Inszenierung auf einer Niederdeutschen Bühne. Aberwitzige Situationen am laufenden Band sind bei diesem mit britischem Humor gespickten Stück garantiert.

Das Theaterbüro steckt in den Vorbereitungen für den Spielzeitstart und öffnet daher seine Pforten für den Karten-Vorverkauf ab Donnerstag, 15. August 2019, zu den normalen Bürozeiten. Bis dahin sind alle Abonnementsunterlagen den über 1.000 festen Besuchern des Theaters zugestellt. Das Spielplanheft 2019/20 mit den Stückbeschreibungen, Besetzungen, Preisen und Terminen ist dann ebenfalls auf den Markt. In der kommenden Spielzeit ist das „Theater am Meer“ im 10. Jahr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße. Dieses kleine Jubiläum wird am Ende der Spielzeit im Rahmen einer kleinen besonderen Festaufführung begangen.

Den traditionellen „Tag der offenen Tür“ begeht das Amateurensemble in der Kieler Straße 63 am Sonntag, 18. August 2019, von 11 bis 17 Uhr. Es wird neben den beliebten „Spielzeithäppchen“, die mit kurzen Ausschnitten aus den Stücken Appetit auf den Spielplan 2019/20 machen sollen, das Haus für Führungen, Lesungen, Schminken für Kinder, Informationen und Gespräche mit den Ensemblemitgliedern geöffnet. Selbstverständlich gibt es kalte und warme Getränke verbunden mit süßen oder herzhaften kulinarischen Angeboten.

Öffnungszeiten Theaterbüro:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

Pressemeldung Nr. 04 | 09. August 2019

THEATER AM MEER lädt zum Tag der offenen Tür

Theatralische, literarische und kulinarische Angebote im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63

Spielen eine Szene aus „Allens ut de Reeg“, dem Eröffnungsstück der Spielzeit 2019/20: (v.l.n.r.) Lena Schmidt, Fynn Dießner, Berta Brun, Lars Landes, Sandra Krüger, Ute Menssen, Jendrik Marschner und Melina Seegardel. – FOTO: TaM

WILHELMSHAVEN/AP – Zum zehnten Male öffnet das „Theater am Meer“ zu Beginn der neuen Spielzeit seine Spielstätte für einen unterhaltsamen Blick hinter die Kulissen des schmucken Zimmertheaters an der Kieler Straße 63. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, natürlich auch neue und alte Abonnenten, sind herzlich eingeladen, am Sonntag, 18. August 2019, von 11 bis 17 Uhr, einem abwechslungsreichen Programm in und um das Theater in hoch- und plattdeutscher Sprache beizuwohnen.

Das Theaterprogramm 2019/20, der 10. Spielzeit des „Theaters am Meer“ in der Kieler Straße, wird in drei sich wiederholenden Programmblöcken um 11.15, 14 und 16.15 Uhr auf der Bühne vorgestellt. Mitwirkende sind die knapp 30 Ensemblemitglieder des Theaters am Meer, die mit viel Improvisationstalent und Spielfreude die kaum geprobten Ausschnitte als „appetitmachende Spielzeithäppchen“ auf einer meist deckorationslosen Bühne darbieten.

Die Mitglieder werden als Vorschau auf die Spielzeit 2019/20 Ausschnitte aus der turbulenten Farce „Allens ut de Reeg“, dem zeitlosen Liebesreigen „…un denn de Heben vull van Geigen“, der Komödie “De Kredit“ und dem berührenden Stück „Honnig in’n Kopp“ vorstellen. Gleichzeitig geben sie einen musikalischen Rückblick auf den Publikumsrenner der letzten Spielzeit, dem Musical „Ik mutt gar nix!“ von Marion Zomerland.

Darüber hinaus wird Arnold Preuß zweimal, um 13 und 15.15 Uhr, hoch- und plattdeutsche Texte verschiedener Autoren aus seinem Programm „Wo ik herkam“ auf der Bühne vortragen. Im Theatercafé „Kulissensnack“ lockt von 11 bis 17 Uhr die freundliche Service-Mannschaft mit kalten und warmen Getränken. Das kulinarische Angebot ist um das beliebte, von den Ensemblemitgliedern selbstgebackene Küchenbuffet bereichert und im Theaterhof werden leckere Bratwürste gegrillt.

Im Theaterbüro ist Frau Folkerts mit Informationen zu Karten und Abonnements präsent. Natürlich kann auch ein Abonnement erstanden werden oder eine Theaterkarte für die nächste Premiere. Ferner gibt es „Schminken für Kinder“, was von Annika Gärtner und Melina Seegardel gestaltet wird. André Gelhart entdeckt mit interessierten Besuchern die sonst nicht zu betretenden verschiedenen Räumlichkeiten des Theaters und gibt dabei spannende Einblicke in die Arbeit des Amateurensembles. Selbstverständlich liegt das druckfrische Spielzeitheft 2019/20 aus und darüber hinaus stehen die Ensemble-Mitglieder des Theaters aus allen Abteilungen für Fragen und Informationen zur Verfügung.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG |06. August 2019

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

KULTUR Theater am Meer geht mit Jubiläums-Inszenierung in neue Spielzeit

Zum Vorverkaufsstart liegt auch das neue Spielzeitheft vor. – FOTO TaM

WILHELMSHAVEN/LR - Bis zum Start in die neue Saison ist es noch ein Weilchen hin. Am 14. September startet das Theater am Meer (TaM) mit "Allens ut de Reeg" in die Spielzeit 2019/20. Doch die Vorbereitungen sind bereits in vollem Gange, auf der Bühne ebenso wie hinter den Kulissen. Seit zwei Wochen wird bereits am Eröffnungsstück geprobt. Theaterleiter Arnold Preuß selbst hat dafür die Regie übernommen und zeichnet zudem für den Bühnenbildentwurf verantwortlich.

Stammzuschauer dürften sich vielleicht an Ray Cooneys "Allens ut de Reeg''" erinnen. In der Spielzeit zur Jahrtausendwende wurde dieses mit den Hindernissen eines Ministers auf erotischen Abwegen spielende Stück schon einmal auf die Bühne gebracht. Seinerzeit erstmals in der niederdeutschen Fasssung. Nun erlebt das britische Original bereits seine 50. Inszenierung "up platt".

Auf der Bühne werden dann Sandra Krüger, Berta Brun, Lena Schmidt, Lars Landes, Jendrik Marschner, Fynn Dießner, Ute Menssen, Melina Seegardel und Arnold Preuß stehen. Dahinter sorgen dann Harald Schmidt, Marco Norden, Fynn Dießner, Lars Landes, Edith Schlette und Melina Seegardel von der Technik sowie die Bühnenbauer Wolfgang Buttjer und Heinz Fuchs für einen reibungslosen Ablauf.

Auch im Theaterbüro wird sich schon intensiv auf die 10. Spielzeit an der Kieler Straße 63 vorbereitet, so dass der Vorverkauf am 15. August beginnen kann. Von da an hat das Theaterbüro zu den gewohnten Zeiten - montags, mittwochs und freitags von 10.30 bis 13 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr - geöffnet. Zum Vorverkaufsstart werden zudem die über 1000 festen Besucher ihre Unterlagen zugestellt bekommenn haben. Auch das Programmheft liegt termingerecht vor.

Am Sonntag, 18. August lädt das TaM von 11 bis 17 Uhr zum "Tag der offenen Tür ein. Auf dem Programm stehen u.a. „Spielzeithäppchen“, bei denen anstehende Stücke in Ausschnitten präsentiert werden, es gibt Führungen durch das Haus, Lesungen, Schminken für Kinder, Informationen und Gespräche mit den Ensemblemitgliedern. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Beendet wird die "Jubiläumsspielzeit" 2020 mit einer Festaufführung.

THEATER AM MEER | Pressemeldung Nr. 6 | 31. Juli 2019

„Theater am Meer“ beendet Spielzeitpause

Spielzeitauftakt im September mit „Allens ut de Reeg“ – „Tag der offenen Tür“ am 18. August

Das Spielzeitheft 2019/20 stellt das Programm des „Theater am Meers“ vor. – FOTO TaM

WILHELMSHAVEN /AP- Seit knapp zwei Wochen wird auf der Probenbühne des „Theaters am Meer“ das Eröffnungsstück für die neue Spielzeit geprobt. Die Technischen Abteilungen „Beleuchtung“ mit Harald Schmidt, Marco Norden, Fynn Dießner, Lars Landes und Melina Seegardel bringen das Stellwerk und die Scheinwerfer auf Hochglanz und der „Bühnenbau“ mit Wolfgang Buttjer und Heinz Fuchs streichen und überholen den Bühnenboden und beginnen mit dem Bau des Bühnenbildes für das erste Stück.

Unter der Regie und im Bühnenbildentwurf von Arnold Preuß probt das Ensemble Sandra Krüger, Berta Brun, Lena Schmidt, Lars Landes, Jendrik Marschner, Fynn Dießner, Ute Menssen, Melina Seegardel und Edith Schlette die turbulente Farce von Ray Cooney „Allens ut de Reeg“, mit der die Spielzeit 2019/20 am Sonnabend, 14. September 2019, um 20 Uhr eröffnet wird. Das „Theater am Meer“ hatte dieses mit den Hindernissen eines Ministers auf erotischen Abwegen spielende Stück bereits erstmals in der Spielzeit 1999/2000 in niederdeutscher Sprache uraufgeführt. Nun erlebt das vielgespielte Stück seine 50. Inszenierung auf einer Niederdeutschen Bühne. Aberwitzige Situationen am laufenden Band sind bei diesem mit britischem Humor gespickten Stück garantiert.

Das Theaterbüro steckt in den Vorbereitungen für den Spielzeitstart und öffnet daher seine Pforten für den Karten-Vorverkauf ab Donnerstag, 15. August 2019, zu den normalen Bürozeiten. Bis dahin sind alle Abonnementsunterlagen den über 1.000 festen Besuchern des Theaters zugestellt. Das Spielplanheft 2019/20 mit den Stückbeschreibungen, Besetzungen, Preisen und Terminen ist dann ebenfalls auf den Markt. In der kommenden Spielzeit ist das „Theater am Meer“ im 10. Jahr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße. Dieses kleine Jubiläum wird am Ende der Spielzeit im Rahmen einer kleinen besonderen Festaufführung begangen.

Den traditionellen „Tag der offenen Tür“ begeht das Amateurensemble in der Kieler Straße 63 am Sonntag, 18. August 2019, von 11 bis 17 Uhr. Es wird neben den beliebten „Spielzeithäppchen“, die mit kurzen Ausschnitten aus den Stücken Appetit auf den Spielplan 2019/20 machen sollen, das Haus für Führungen, Lesungen, Schminken für Kinder, Informationen und Gespräche mit den Ensemblemitgliedern geöffnet. Selbstverständlich gibt es kalte und warme Getränke verbunden mit süßen oder herzhaften kulinarischen Angeboten.

Öffnungszeiten Theaterbüro:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

Guten Morgen SONNTAG | 28. Juli 2019

THEATERSCHULE neuer Kurs im September

Martina Brünjes aus Ganderkesee-Bürstel leitet Nachwuchsabteilung des „Theaters am Meer“

Martina Brünjes (Mitte)ist neue Kursleiterin an der Theaterschule des „Theaters am Meer“. Claudia Ducci, stellvertretende Bühnenleiterin, und Theaterleiter Arnold Preuß stellten sie jetzt der Öffentlichkeit vor.
- FOTO: TaM

Wilhelmshaven. (gms) Nachdem in der letzten Spielzeit eine Erwachsenengruppe fit für die Bühne gemacht wurde, deren Teilnehmer alle in der kommenden Spielzeit ihren ersten Bühneneinsatz bekommen, startet nach einjähriger Pause nun die Theaterschule für Kinder und Jugendliche des „Theaters am Meer“ im September wieder durch. „Wir sind sehr froh, durch unsere Casting-Schulung neue erwachsene Ensemblemitglieder für unser Theater gewonnen zu haben“, sagten Claudia Ducci, stellvertretende Bühnenleiterin, und Arnold Preuß, der Leiter des ‚Theaters am Meer‘. „Jetzt war es aber an der Zeit, mit der Nachwuchsarbeit mit Kindern und Jugendlichen wieder neu zu beginnen“, so Arnold Preuß. Nicht umsonst propagiere der Niederdeutsche Bühnenbund, dessen Präsident er ja sei, die wichtige Jugendarbeit mit dem Slogan ‚Wi sünd de Tokunft‘. „Wenn das niederdeutsche Theater in der Zukunft bestehen will, muss es sich intensiv um den Nachwuchs bemühen“, erklärt der Theaterleiter.

Dies habe unsere bühneneigene Theaterschule seit vielen Jahren unter wechselnden Kursleitungen auch gemacht. Nun sei es nach einer einjährigen Auszeit gelungen, mit Martina Brünjes eine sehr versierte Kursleiterin für die wichtige Nachwuchsarbeit in unserer Theaterschule zu gewinnen. Sie sei im Bühnenbund keine Unbekannte. Leite sie bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich die Theaterschule des Niederdeutschen Theaters in Delmenhorst. „Dabei ist sie als Regisseurin und Autorin eigener Stücke durch ihr Engagement und ihre Art des Umgangs mit den Jugendlichen sehr positiv aufgefallen“, lobt der Theaterbaas die neue Kursleiterin.

„Sie hat mit den „Jungs un Deerns“, ihrer Jugendgruppe am Theater Delmenhorst, bereits herausragende Inszenierungen gezeigt, da mussten wir zugreifen, als sich die Möglichkeit einer zusätzlichen Verpflichtung an unser Theater bot, erklärten Ducci und Preuß unisono.

Der neue Kurs der Theaterschule des „Theaters am Meer“ startet ab Dienstag, 3. September 2019, um 18 Uhr, im Hause Kieler Straße 63. Interessierte Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren können am wöchentlichen Kurs (dienstags von 18 bis 20 Uhr) im Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 teilnehmen. Wer Interesse hat, wird gebeten, sich per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 04421/777749 anzumelden. Die Teilnahme an der Theaterschule ist kostenlos.

„In der Theaterschule wird in spielerischer Form das Theaterhandwerk vermittelt und ganz nebenbei die niederdeutsche Sprache erlernt“, erklärt Claudia Ducci. „Sprachvorkenntnisse sind dabei nicht erforderlich.“ Der Kurs läuft von September 2019 bis Juni 2020. Im Verlauf des Kurses wird auch ein Theaterstück inszeniert, das am Ende der Spielzeit im Theater am Meer öffentlich zur Aufführung gelangt. Ebenfalls nehmen die Teilnehmer mit dem Stück am Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes im Juni 2020 teil.

NEUE RUNDSCHAU vom 24. Juli 2019

Für die Zukunft rüsten

"Theater am Meer" begrüßt neue Kursleiterin Martina Brünjes

Claudia Ducci (li.) und Arnold Preuß stellten Martina Brünjes als neue Kursleiterin vor.
- FOTO: TaM

Martina Brünjes ist neue Kursleiterin für die Nachwuchsarbeit am "Theater am Meer". Jetzt wurde sie offiziell vorgestellt. Wann die neuen Kurse beginnen, lesen Sie hier...

Nachdem in der letzten Spielzeit eine Erwachsenengruppe fit für die Bühne gemacht wurde, deren Teilnehmer in der kommenden Spielzeit ihren ersten Bühneneinsatz bekommen, startet nach einjähriger Pause nun die Theaterschule für Kinder und Jugendliche des „Theaters am Meer“ im September wieder durch.

„Wir sind sehr froh, durch unsere Casting-Schulung neue erwachsene Ensemblemitglieder für unser Theater gewonnen zu haben“, sagten Claudia Ducci, stellvertretende Bühnenleiterin, und Arnold Preuß, der Leiter des ‚Theaters am Meer‘. „Jetzt war es aber an der Zeit, mit der Nachwuchsarbeit mit Kindern und Jugendlichen wieder neu zu beginnen“, so Preuß. Nicht umsonst propagiere der Niederdeutsche Bühnenbund, dessen Präsident er ja sei, die wichtige Jugendarbeit mit dem Slogan ‚Wi sünd de Tokunft‘. „Wenn das niederdeutsche Theater in der Zukunft bestehen will, muss es sich intensiv um den Nachwuchs bemühen“, erklärt der Theaterleiter.

Dies habe die bühneneigene Theaterschule seit vielen Jahren unter wechselnden Kursleitungen auch gemacht. Nun sei es nach einer einjährigen Auszeit gelungen, mit Martina Brünjes eine sehr versierte Kursleiterin für die wichtige Nachwuchsarbeit zu gewinnen. Sie sei im Bühnenbund keine Unbekannte. Leite sie bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich die Theaterschule des Niederdeutschen Theaters in Delmenhorst. „Dabei ist sie als Regisseurin und Autorin eigener Stücke durch ihr Engagement und ihre Art des Umgangs mit den Jugendlichen sehr positiv aufgefallen“, lobt Preuß. „Sie hat am Theater Delmenhorst bereits herausragende Inszenierungen gezeigt, da mussten wir zugreifen", erklärten Ducci und Preuß.

Der neue Kurs der Theaterschule des „Theaters am Meer“ startet ab Dienstag, 3. September, 18 Uhr, an der Kieler Straße 63. Interessierte Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren können am wöchentlichen Kurs (dienstags, 18 bis 20 Uhr) im Schauspielhaus teilnehmen. Anmeldung per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter Tel. 04421/777749. Die Teilnahme an der Theaterschule ist kostenlos. „In der Theaterschule wird in spielerischer Form das Theaterhandwerk vermittelt und ganz nebenbei die niederdeutsche Sprache erlernt“, erklärt Claudia Ducci. „Sprachvorkenntnisse sind dabei nicht erforderlich.“

Der Kurs läuft von September 2019 bis Juni 2020. Im Verlauf des Kurses wird auch ein Theaterstück inszeniert, das am Ende der Spielzeit im Theater am Meer öffentlich zur Aufführung gelangt. Ebenfalls nehmen die Teilnehmer mit dem Stück am Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes im Juni 2020 teil.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 23. Juli 2019

Theater spielen und Plattdeutsch lernen

UNTERHALTUNG Nachwuchsausbildung  für Kinder und Jugendliche am "Theater am Meer" ab September

Martina Brünjes (Mitte) ist neue Kursleiterin an der Theaterschule. Claudia Ducci, stellvertretende Bühnenleiterin, und Theaterleiter Arnold Preuß stellten sie vor.
- FOTO: TaM

Es gibt eine neue Kursleiterin. Sie war am Theater Delmenhorst erfolgreich. Nun kommt sie in die Jadestadt

WILHELMSHAVEN/MM – Nachdem in der letzten Spielzeit eine Erwachsenengruppe fit für die Bühne gemacht wurde, deren Teilnehmer alle in der kommenden Spielzeit ihren ersten Bühneneinsatz bekommen, startet nach einjähriger Pause nun die Theaterschule für Kinder und Jugendliche des „Theaters am Meer“ im September wieder durch.

„Wir sind sehr froh, durch unsere Casting-Schulung neue erwachsene Ensemblemitglieder für unser Theater gewonnen zu haben“, sagten Claudia Ducci, stellvertretende Bühnenleiterin, und Arnold Preuß, der Leiter des ‚Theaters am Meer‘. „Jetzt war es aber an der Zeit, mit der Nachwuchsarbeit mit Kindern und Jugendlichen wieder neu zu beginnen“, so Arnold Preuß. Nicht umsonst propagiere der Niederdeutsche Bühnenbund, dessen Präsident er ja sei, die wichtige Jugendarbeit mit dem Slogan ‚Wi sünd de Tokunft‘. „Wenn das niederdeutsche Theater in der Zukunft bestehen will, muss es sich intensiv um den Nachwuchs bemühen“, erklärt der Theaterleiter.

Dies habe unsere bühneneigene Theaterschule seit vielen Jahren unter wechselnden Kursleitungen auch gemacht. Nun sei es nach einer einjährigen Auszeit gelungen, mit Martina Brünjes eine sehr versierte Kursleiterin für die wichtige Nachwuchsarbeit zu gewinnen. Sie sei im Bühnenbund keine Unbekannte, leite sie doch bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich die Theaterschule des Niederdeutschen Theaters in Delmenhorst. „Dabei ist sie als Regisseurin und Autorin eigener Stücke durch ihr Engagement und ihren Umgangs mit den Jugendlichen sehr positiv aufgefallen“, so Preuß. Sie habe mit den „Jungs un Deerns“ ihrer Jugendgruppe am Theater Delmenhorst bereits herausragende Inszenierungen gezeigt.

Der neue Kurs startet ab Dienstag, 3. September, 18 Uhr, Kieler Straße 63. Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren können teilnehmen. Wer Interesse hat, kann sich per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 04421/777749 anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos. „In der Theaterschule wird in spielerischer Form das Theaterhandwerk vermittelt und ganz nebenbei die niederdeutsche Sprache erlernt“, erklärt Claudia Ducci. „Sprachvorkenntnisse sind dabei nicht erforderlich.“

Der Kurs läuft bis Juni 2020. Im Verlauf des Kurses wird auch ein Theaterstück inszeniert, das am Ende der Spielzeit im Theater am Meer öffentlich zur Aufführung gelangt. Ebenfalls nehmen die Teilnehmer mit dem Stück am Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes im Juni 2020 teil.

Theater am Meer - Nr. 03 | 22. Juli 2019

THEATERSCHULE neuer Kurs im September

Martina Brünjes aus Ganderkesee-Bürstel leitet Nachwuchsabteilung des „Theaters am Meer“

Martina Brünjes (Mitte)ist neue Kursleiterin an der Theaterschule des „Theaters am Meer“. Claudia Ducci, stellvertretende Bühnenleiterin, und Theaterleiter Arnold Preuß stellten sie jetzt der Öffentlichkeit vor.
- FOTO: TaM

Theater am Meer/AP – Nachdem in der letzten Spielzeit eine Erwachsenengruppe fit für die Bühne gemacht wurde, deren Teilnehmer alle in der kommenden Spielzeit ihren ersten Bühneneinsatz bekommen, startet nach einjähriger Pause nun die Theaterschule für Kinder und Jugendliche des „Theaters am Meer“ im September wieder durch.

„Wir sind sehr froh, durch unsere Casting-Schulung neue erwachsene Ensemblemitglieder für unser Theater gewonnen zu haben“, sagten Claudia Ducci, stellvertretende Bühnenleiterin, und Arnold Preuß, der Leiter des ‚Theaters am Meer‘. „Jetzt war es aber an der Zeit, mit der Nachwuchsarbeit mit Kindern und Jugendlichen wieder neu zu beginnen“, so Arnold Preuß. Nicht umsonst propagiere der Niederdeutsche Bühnenbund, dessen Präsident er ja sei, die wichtige Jugendarbeit mit dem Slogan ‚Wi sünd de Tokunft‘. „Wenn das niederdeutsche Theater in der Zukunft bestehen will, muss es sich intensiv um den Nachwuchs bemühen“, erklärt der Theaterleiter.

Dies habe unsere bühneneigene Theaterschule seit vielen Jahren unter wechselnden Kursleitungen auch gemacht. Nun sei es nach einer einjährigen Auszeit gelungen, mit Martina Brünjes eine sehr versierte Kursleiterin für die wichtige Nachwuchsarbeit in unserer Theaterschule zu gewinnen. Sie sei im Bühnenbund keine Unbekannte. Leite sie bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich die Theaterschule des Niederdeutschen Theaters in Delmenhorst. „Dabei ist sie als Regisseurin und Autorin eigener Stücke durch ihr Engagement und ihre Art des Umgangs mit den Jugendlichen sehr positiv aufgefallen“, lobt der Theaterbaas die neue Kursleiterin.

„Sie hat mit den „Jungs un Deerns“, ihrer Jugendgruppe am Theater Delmenhorst, bereits herausragende Inszenierungen gezeigt, da mussten wir zugreifen, als sich die Möglichkeit einer zusätzlichen Verpflichtung an unser Theater bot, erklärten Ducci und Preuß unisono.

Der neue Kurs der Theaterschule des „Theaters am Meer“ startet ab Dienstag, 3. September 2019, um 18 Uhr, im Hause Kieler Straße 63. Interessierte Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren können am wöchentlichen Kurs (dienstags von 18 bis 20 Uhr) im Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 teilnehmen. Wer Interesse hat, wird gebeten, sich per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 04421/777749 anzumelden. Die Teilnahme an der Theaterschule ist kostenlos. „In der Theaterschule wird in spielerischer Form das Theaterhandwerk vermittelt und ganz nebenbei die niederdeutsche Sprache erlernt“, erklärt Claudia Ducci. „Sprachvorkenntnisse sind dabei nicht erforderlich.“

Der Kurs läuft von September 2019 bis Juni 2020. Im Verlauf des Kurses wird auch ein Theaterstück inszeniert, das am Ende der Spielzeit im Theater am Meer öffentlich zur Aufführung gelangt. Ebenfalls nehmen die Teilnehmer mit dem Stück am Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes im Juni 2020 teil.

Guten Morgen SONNTAG | 16. Juni 2019

Spielplan 2019|2020 unterhält mit zwischenmenschlichen Beziehungen

THEATER AM MEER: 10 Jahre eigene Spielstätte im kleinen Schauspielhaus
an der Kieler Straße 63

Die Crew führt das Theaterschiff des Theaters am Meer: (v.l.) Wolfgang Watty (Finanzen), Sandra Krüger (Organisation), Yannik Marschner (Marketing), Ulrike Schütze (Schriftführung), Claudia Ducci (2. Vorsitzende) und Käpt’n Arnold Preuß (1. Vorsitzender) - FOTO: TaM, E. Schlette

Wilhelmshaven. (gms) Auf der kürzlich abgehaltenen Mitgliederversammlung des Theaters am Meer wurde die gesamte Vorstandscrew um Theaterleiter Arnold Preuß einstimmig für weitere zwei Jahre bestätigt. „Dieses Vertrauen ehrt uns sehr und gibt uns Kraft, für die nächste Spielzeit wieder ein unterhaltsames Theaterprogramm mit vier ganz unterschiedlichen Inszenierungen auf die Bühne zu bringen“, sagt Arnold Preuß, der inzwischen 26 Jahre mit leicht wechselnder Besatzung auf der Kommandobrücke des ambitionierten Amateurtheaters steht. „Auch wenn Marion Zomerland als künstlerische Beratung in der nächsten Spielzeit aus persönlichen Gründen pausiert, sind wir bei der Spielplanplanung unserem erfolgreichen Motto „anspruchsvolles, modernes Unterhaltungstheater in Niederdeutscher Sprache zu präsentieren“ treu geblieben.“

Als glückliche Fügung bezeichnet Preuß es dabei, dass er für die kommende Spielzeit die Wilhelmshavener Berufsregisseurin Elke Münch gleich für zwei besondere Inszenierungen verpflichten konnte. Sie habe ein besonders glückliches Händchen im Umgang mit neuen Ensemblemitgliedern und diese werde es in der kommenden Spielzeit mehrfach zu sehen geben. Das Theater am Meer hat im letzten September ein Schauspiel-Casting durchgeführt und viele der Teilnehmer sind über das Jahr durch Claudia Ducci und durch die Besuche der Seminare des Niederdeutschen Bühnenbundes professionell geschult worden. Nun werden sie ihre Feuertaufe auf unserer Bühne haben, freut sich Preuß.

Auf der Jahresversammlung des Theaters am Meer wurde der neue Spielplan für die Theatersaison 2019|2020 den Mitgliedern vorgestellt. Er werde sich in vielen Variationen mit den zwischenmenschlichen Beziehungen beschäftigen. „Auch wenn es manchmal um wahre Tragödien geht, haben wir uns auf das Mittel der Komödie konzentriert, das oft treffender die Missstände menschlicher Beziehungen bloßstellt, sie jedoch in ein unterhaltendes Geschehen verpackt“, so Theaterbaas Arnold Preuß.

Allens ut de Reeg
Die Spielzeit 2019|20 startet am Sonnabend, 14. September 2019 sehr humorvoll mit der Farce „Allens ut de Reeg“ (Out of Order) von Ray Cooney. Die Niederdeutsche Fassung stammt von Arnold Preuß, der auch für die Regie und den Bühnenbildentwurf verantwortlich ist.

Der Landwirtschaftsminister Richard Willms plant einen Seitensprung, obwohl er sich in der Suite des Hotels Excelsior eigentlich auf seine Rede im Parlament vorbereiten wollte. Stattdessen will er sich mit der leichtsinnigen Inge Würdemann vergnügen, die pikanterweise Sekretärin des Oppositionsführers ist. Wer so etwas plant, sollte nicht in einem Hotel absteigen, das schon reichlich Patina angesetzt hat. Ein Schiebefenster und die ausgeleierte Tür eines Schranks werden dem ungleichen Paar zum Verhängnis: Im Fenster steckt eine Leiche! Ein politischer Skandal größten Ausmaßes droht. Also muss Willms seinen Assistenten Sööge her zitieren, um das drohende Chaos abzuwenden.

Geistreich ausgeklügeltes Unterhaltungstheater, ein souverän konstruiertes Verwirr- und Verwechslungsspiel. Klingelnde Telefone, klappernde Fenster, polternde Türen, Leichen im Schrank, unverhofft auftauchende Gattinnen und hereinstürmenden Ehemänner sorgen für einen äußerst unterhaltsamen Theaterabend. Lachsalven und Freudentränen sind vorprogrammiert.

…un denn de Heven vull van Geigen
Das zweite Stück der Spielzeit bringt eine hochaktuelle Frage auf die Bühne, und zwar „kann man auch im hohen Alter noch eine neue Liebe finden? Der zeitlose Liebesreigen von Marc Becker in der Niederdeutschen Fassung von Annegret Peters hat Premiere am Sonnabend, 9. November 2019 in der Regie und im Bühnenbildentwurf von Elke Münch.

Sie reisen um die Welt, kaufen Tablets, sind körperlich und geistig fit und haben auch noch eine gehörige Portion Lebenserfahrung im Gepäck. Menschen über 60 Jahren sind heutzutage alles andere als altmodisch und gebrechlich. Sechs Senioren, drei Männer und drei Frauen, suchen einen neuen Partner. Sie begeben sich auf die Suche – beim Speed Dating einer Kontaktbörse. Ob verwitwet, geschieden oder jahrelanger Single, jede und jeder bringt seine ganz eigenen Hoffnungen und Sehnsüchte mit. Doch was sie alle eint, ist die Sehnsucht nach Nähe und die Bereitschaft, sich dafür einem wildfremden Menschen auszuliefern.

Wie mache ich einen guten ersten Eindruck? Bin ich vielleicht zu langweilig? Wie flirtet man eigentlich nochmal und wie geht es nach einem vielversprechenden Gespräch weiter? Vom Flirt-Coaching, kleinen Tanzeinlagen bis hin zum spannungsreichen Speed Dating hat diese Kontaktbörse alles zu bieten, was die Chance auf das passende Herzblatt größer macht. Doch findet hier jede und jeder genau das, was sie oder er sucht…

Ein amüsant-berührendes Stück über die Frühlingsgefühle im hohen Alter.

De Kredit
Das neue Jahr bringt am Sonnabend, 18. Januar 2020 die Premiere einer neuen Komödie von Jordi Galceran, die Arnold Preuß ins Niederdeutsche übersetzt hat. Bei dieser Niederdeutschen Erstaufführung liegt die Regie und die Konzeption des Bühnenraumes ebenfalls in den Händen von Arnold Preuß.

Bank-Filialleiter Goetz führt ein glückliches Leben. Zufrieden blickt er auf Frau, Haus, Kind und sicheren Job. Da taucht Arnulf Schmidt auf und beantragt einen Kredit. Ein täglicher Vorgang für Goetz: Antrag geprüft, Antrag abgelehnt. Antragsteller bringt nicht die entsprechenden Sicherheiten mit - erledigt.

Arnulf lässt sich aber nicht so einfach abwimmeln, gibt es keinen Kredit muss er tun, was getan werden muss. Er eröffnet dem Filialleiter seine Bedingung: Bekommt er keinen Kredit, sieht er sich gezwungen, mit der hübschen Frau des Filialleiters zu schlafen. Dieser lacht erst wie über einen schlechten Witz, dann droht er mit dem schwarzen Gürtel und schließlich ruft er seine Frau an, um sie zu warnen. Doch diese Idee geht nach hinten los!

Das idyllische spießbürgerliche Leben des Filialleiters wird durch das Auftauchen des korrupten Kunden aus den Angeln gehoben und der Wert des Geldes in neues Licht gerückt. Erfrischend komisch wird gezeigt, wie sich die Machtverhältnisse neu ordnen!

Honnig in’n Kopp
Schon der Film von Till Schweiger hat Millionen Zuschauer in die Kinos gelockt. Dieter Hallervorden hat die Menschen tief berührt und das Thema „Alzheimer“ ist einer breiten Öffentlichkeit sensibel vor Augen geführt worden. Die Theaterfassung hat sich ebenfalls zu einem Publikumsrenner entwickelt. Elke Münch wird das Stück für das Theater am Meer mit Premiere am Sonnabend, 14. März 2020 inszenieren und gleichzeitig den Bühnenraum konzipieren.

Das Mädchen Tilda und ihr Opa Amandus haben eine sehr enge Verbindung. Als Amandus, der an Alzheimer erkrankt ist, nach dem Tod seiner Frau zusehends abbaut, nimmt ihn Tildas Familie bei sich auf. Doch seine Krankheit stellt Tildas Eltern Niko und Sarah auf manch harte Probe. Zumal beide sehr mit sich und ihrer Arbeit beschäftigt sind und auch in ihrer Ehe nicht alles rund läuft. Allein Tilda schafft es, ihrem Opa mit Liebe und Verständnis zu begegnen. Als Niko seinen Vater in seiner Verzweiflung in einem Heim anmelden will, entführt Tilda Amandus kurzerhand auf eine abenteuerliche Reise nach Venedig - die Stadt, in der er einst mit seiner verstorbenen Frau so glücklich gewesen ist.

Eine Geschichte über ein sehr aktuelles Thema, mit viel Wärme und Sinn für Komik erzählt.

Theater macht Sommerpause
Das Ensemble des Theaters am Meer ist nach vier Inszenierungen mit rund 80 Vorstellungen und 120 Proben in seine verdiente Sommerpause gegangen. Ebenso ist das Theater- und Abonnementsbüro derzeit nicht besetzt. Die Abonnementsunterlagen werden rechtzeitig zur neuen Saison verteilt und wer sich auch in die große Zahl der Abonnenten einreihen möchte, muss sich bis Ende Juli/Anfang August gedulden. Wer seinen Wunsch aber schon vorher deponieren möchte, kann das Theaterbüro über eine Mail erreichen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

NEUE RUNDSCHAU vom 5. Juni 2019

Spielplan 2019|2020 unterhält mit zwischenmenschlichen Beziehungen

THEATER AM MEER: 10 Jahre eigene Spielstätte

Die Crew führt das Theaterschiff des Theaters am Meer: (v.l.) Wolfgang Watty (Finanzen), Sandra Krüger (Organisation), Yannik Marschner (Marketing), Ulrike Schütze (Schriftführung), Claudia Ducci (2. Vorsitzende) und Käpt’n Arnold Preuß (1. Vorsitzender) - FOTO: TaM, E. Schlette

Auf der kürzlich abgehaltenen Mitgliederversammlung des Theaters am Meer wurde die gesamte Vorstandscrew um Theaterleiter Arnold Preuß einstimmig für weitere zwei Jahre bestätigt. „Dieses Vertrauen ehrt uns sehr und gibt uns Kraft, für die nächste Spielzeit wieder ein unterhaltsames Theaterprogramm mit vier ganz unterschiedlichen Inszenierungen auf die Bühne zu bringen“, sagt Arnold Preuß, der inzwischen 26 Jahre mit leicht wechselnder Besatzung auf der Kommandobrücke des ambitionierten Amateurtheaters steht.

„Auch wenn Marion Zomerland als künstlerische Beratung in der nächsten Spielzeit aus persönlichen Gründen pausiert, sind wir bei der Spielplanplanung unserem erfolgreichen Motto „anspruchsvolles, modernes Unterhaltungstheater in Niederdeutscher Sprache zu präsentieren“ treu geblieben.“

Als glückliche Fügung bezeichnet Preuß es dabei, dass er für die kommende Spielzeit die Wilhelmshavener Berufsregisseurin Elke Münch gleich für zwei besondere Inszenierungen verpflichten konnte. Sie habe ein besonders glückliches Händchen im Umgang mit neuen Ensemblemitgliedern und diese werde es in der kommenden Spielzeit mehrfach zu sehen geben. Das Theater am Meer hat im letzten September ein Schauspiel-Casting durchgeführt und viele der Teilnehmer sind über das Jahr durch Claudia Ducci und durch die Besuche der Seminare des Niederdeutschen Bühnenbundes professionell geschult worden. Nun werden sie ihre Feuertaufe auf unserer Bühne haben, freut sich Preuß.

Auf der Jahresversammlung des Theaters am Meer wurde der neue Spielplan für die Theatersaison 2019|2020 den Mitgliedern vorgestellt. Er werde sich in vielen Variationen mit den zwischenmenschlichen Beziehungen beschäftigen. „Auch wenn es manchmal um wahre Tragödien geht, haben wir uns auf das Mittel der Komödie konzentriert, das oft treffender die Missstände menschlicher Beziehungen bloßstellt, sie jedoch in ein unterhaltendes Geschehen verpackt“, so Theaterbaas Arnold Preuß.

Allens ut de Reeg
Die Spielzeit 2019|20 startet am Sonnabend, 14. September 2019 sehr humorvoll mit der Farce „Allens ut de Reeg“ (Out of Order) von Ray Cooney. Die Niederdeutsche Fassung stammt von Arnold Preuß, der auch für die Regie und den Bühnenbildentwurf verantwortlich ist.

Der Landwirtschaftsminister Richard Willms plant einen Seitensprung, obwohl er sich in der Suite des Hotels Excelsior eigentlich auf seine Rede im Parlament vorbereiten wollte. Stattdessen will er sich mit der leichtsinnigen Inge Würdemann vergnügen, die pikanterweise Sekretärin des Oppositionsführers ist. Wer so etwas plant, sollte nicht in einem Hotel absteigen, das schon reichlich Patina angesetzt hat. Ein Schiebefenster und die ausgeleierte Tür eines Schranks werden dem ungleichen Paar zum Verhängnis: Im Fenster steckt eine Leiche! Ein politischer Skandal größten Ausmaßes droht. Also muss Willms seinen Assistenten Sööge her zitieren, um das drohende Chaos abzuwenden.

Geistreich ausgeklügeltes Unterhaltungstheater, ein souverän konstruiertes Verwirr- und Verwechslungsspiel. Klingelnde Telefone, klappernde Fenster, polternde Türen, Leichen im Schrank, unverhofft auftauchende Gattinnen und hereinstürmenden Ehemänner sorgen für einen äußerst unterhaltsamen Theaterabend. Lachsalven und Freudentränen sind vorprogrammiert.

…un denn de Heven vull van Geigen
Das zweite Stück der Spielzeit bringt eine hochaktuelle Frage auf die Bühne, und zwar „kann man auch im hohen Alter noch eine neue Liebe finden? Der zeitlose Liebesreigen von Marc Becker in der Niederdeutschen Fassung von Annegret Peters hat Premiere am Sonnabend, 9. November 2019 in der Regie und im Bühnenbildentwurf von Elke Münch.

Sie reisen um die Welt, kaufen Tablets, sind körperlich und geistig fit und haben auch noch eine gehörige Portion Lebenserfahrung im Gepäck. Menschen über 60 Jahren sind heutzutage alles andere als altmodisch und gebrechlich. Sechs Senioren, drei Männer und drei Frauen, suchen einen neuen Partner. Sie begeben sich auf die Suche – beim Speed Dating einer Kontaktbörse. Ob verwitwet, geschieden oder jahrelanger Single, jede und jeder bringt seine ganz eigenen Hoffnungen und Sehnsüchte mit. Doch was sie alle eint, ist die Sehnsucht nach Nähe und die Bereitschaft, sich dafür einem wildfremden Menschen auszuliefern.

Wie mache ich einen guten ersten Eindruck? Bin ich vielleicht zu langweilig? Wie flirtet man eigentlich nochmal und wie geht es nach einem vielversprechenden Gespräch weiter? Vom Flirt-Coaching, kleinen Tanzeinlagen bis hin zum spannungsreichen Speed Dating hat diese Kontaktbörse alles zu bieten, was die Chance auf das passende Herzblatt größer macht. Doch findet hier jede und jeder genau das, was sie oder er sucht…

Ein amüsant-berührendes Stück über die Frühlingsgefühle im hohen Alter.

De Kredit
Das neue Jahr bringt am Sonnabend, 18. Januar 2020 die Premiere einer neuen Komödie von Jordi Galceran, die Arnold Preuß ins Niederdeutsche übersetzt hat. Bei dieser Niederdeutschen Erstaufführung liegt die Regie und die Konzeption des Bühnenraumes ebenfalls in den Händen von Arnold Preuß.

Bank-Filialleiter Goetz führt ein glückliches Leben. Zufrieden blickt er auf Frau, Haus, Kind und sicheren Job. Da taucht Arnulf Schmidt auf und beantragt einen Kredit. Ein täglicher Vorgang für Goetz: Antrag geprüft, Antrag abgelehnt. Antragsteller bringt nicht die entsprechenden Sicherheiten mit - erledigt.

Arnulf lässt sich aber nicht so einfach abwimmeln, gibt es keinen Kredit muss er tun, was getan werden muss. Er eröffnet dem Filialleiter seine Bedingung: Bekommt er keinen Kredit, sieht er sich gezwungen, mit der hübschen Frau des Filialleiters zu schlafen. Dieser lacht erst wie über einen schlechten Witz, dann droht er mit dem schwarzen Gürtel und schließlich ruft er seine Frau an, um sie zu warnen. Doch diese Idee geht nach hinten los!

Das idyllische spießbürgerliche Leben des Filialleiters wird durch das Auftauchen des korrupten Kunden aus den Angeln gehoben und der Wert des Geldes in neues Licht gerückt. Erfrischend komisch wird gezeigt, wie sich die Machtverhältnisse neu ordnen!

Honnig in’n Kopp
Schon der Film von Till Schweiger hat Millionen Zuschauer in die Kinos gelockt. Dieter Hallervorden hat die Menschen tief berührt und das Thema „Alzheimer“ ist einer breiten Öffentlichkeit sensibel vor Augen geführt worden. Die Theaterfassung hat sich ebenfalls zu einem Publikumsrenner entwickelt. Elke Münch wird das Stück für das Theater am Meer mit Premiere am Sonnabend, 14. März 2020 inszenieren und gleichzeitig den Bühnenraum konzipieren.

Das Mädchen Tilda und ihr Opa Amandus haben eine sehr enge Verbindung. Als Amandus, der an Alzheimer erkrankt ist, nach dem Tod seiner Frau zusehends abbaut, nimmt ihn Tildas Familie bei sich auf. Doch seine Krankheit stellt Tildas Eltern Niko und Sarah auf manch harte Probe. Zumal beide sehr mit sich und ihrer Arbeit beschäftigt sind und auch in ihrer Ehe nicht alles rund läuft. Allein Tilda schafft es, ihrem Opa mit Liebe und Verständnis zu begegnen. Als Niko seinen Vater in seiner Verzweiflung in einem Heim anmelden will, entführt Tilda Amandus kurzerhand auf eine abenteuerliche Reise nach Venedig - die Stadt, in der er einst mit seiner verstorbenen Frau so glücklich gewesen ist.

Eine Geschichte über ein sehr aktuelles Thema, mit viel Wärme und Sinn für Komik erzählt.

Theater macht Sommerpause
Das Ensemble des Theaters am Meer ist nach vier Inszenierungen mit rund 80 Vorstellungen und 120 Proben in seine verdiente Sommerpause gegangen. Ebenso ist das Theater- und Abonnementsbüro derzeit nicht besetzt. Die Abonnementsunterlagen werden rechtzeitig zur neuen Saison verteilt und wer sich auch in die große Zahl der Abonnenten einreihen möchte, muss sich bis Ende Juli/Anfang August gedulden. Wer seinen Wunsch aber schon vorher deponieren möchte, kann das Theaterbüro über eine Mail erreichen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 4. Juni 2019

Welche Pläne die Theater-Crew hat

KULTUR Niederdeutsche Bühne wählte Vorstand neu - Den nächsten Spielplan präsentiert

Die Crew führt das Theater am Meer: (v.l.) Wolfgang Watty (Finanzen), Sandra Krüger (Organisation), Yannik Marschner (Marketing), Ulrike Schütze (Schriftführung), Claudia Ducci (2. Vorsitzende) und Arnold Preuß (1. Vorsitzender) - FOTO: TaM/Schlette

Elke Münch und Arnold Preuß inszenieren die vier neuen Stücke der kommenden Saison im Theater am Meer. So erlebt man "Honig im Kopf" auf Platt.

WILHELMSHAVEN/SI – Auf der Mitgliederversammlung des Theaters am Meer wurde die Vorstandscrew um Theaterleiter Arnold Preuß einstimmig für weitere zwei Jahre bestätigt. „Dieses Vertrauen ehrt uns sehr und gibt uns Kraft, für die nächste Spielzeit wieder ein unterhaltsames Theaterprogramm mit vier ganz unterschiedlichen Inszenierungen auf die Bühne zu bringen“, sagt Arnold Preuß, der inzwischen 26 Jahre mit leicht wechselnder Besatzung auf der Kommandobrücke des ambitionierten Amateurtheaters steht.

„Auch wenn Marion Zomerland als künstlerische Beratung in der nächsten Spielzeit aus persönlichen Gründen pausiert, sind wir bei der Spielplanplanung unserem erfolgreichen Motto, anspruchsvolles, modernes Unterhaltungstheater in Niederdeutscher Sprache zu präsentieren, treu geblieben“, so Preuß. Als glückliche Fügung bezeichnet er es dabei, dass er für die kommende Spielzeit die Wilhelmshavener Berufsregisseurin Elke Münch gleich für zwei Inszenierungen verpflichten konnte. Das Theater am Meer hat im letzten September ein Schauspiel-Casting durchgeführt und viele der Teilnehmer sind über das Jahr durch Claudia Ducci und durch die Besuche der Seminare des Niederdeutschen Bühnenbundes professionell geschult worden. Nun werden sie ihre Feuertaufe auf unserer Bühne haben.

Der Spielplan für die Theatersaison 2019|2020 werde sich in vielen Variationen mit den zwischenmenschlichen Beziehungen beschäftigen, kündigte Preuß an. „Auch wenn es manchmal um wahre Tragödien geht, haben wir uns auf das Mittel der Komödie konzentriert, das oft treffender die Missstände menschlicher Beziehungen bloßstellt, sie jedoch in ein unterhaltendes Geschehen verpackt“, so Theaterbaas Arnold Preuß.

Die Spielzeit 2019|20 startet am Samstag, 14. September, humorvoll mit der Farce „Allens ut de Reeg“ (Out of Order) von Ray Cooney. Die Niederdeutsche Fassung stammt von Arnold Preuß, der auch für die Regie und den Bühnenbildentwurf verantwortlich ist.

"... un denn de Heven vull van Geigen" ist das zweite Stück der Spielzeit. Es bringt eine hochaktuelle Frage auf die Bühne: Kann man auch im hohen Alter noch eine neue Liebe finden? Der zeitlose Liebesreigen von Marc Becker in der Niederdeutschen Fassung von Annegret Peters hat Premiere am Samstag, 9. November, in der Regie und im Bühnenbildentwurf von Elke Münch.

Das neue Jahr bringt am Samstag, 18. Januar 2020, die Premiere einer neuen Komödie von Jordi Galceran, die Arnold Preuß ins Niederdeutsche übersetzt hat: "De Kredit". Bei dieser Niederdeutschen Erstaufführung liegt die Regie und die Konzeption des Bühnenraumes ebenfalls in den Händen von Arnold Preuß.

"Honnig in'n Kopp", der Film von Till Schweiger, hat Millionen Zuschauer in die Kinos gelockt. Dieter Hallervorden hat die Menschen tief berührt und das Thema „Alzheimer“ ist einer breiten Öffentlichkeit sensibel vor Augen geführt worden. Die Theaterfassung hat sich ebenfalls zu einem Publikumsrenner entwickelt. Elke Münch wird das Stück für das Theater am Meer mit Premiere am Samstag, 14. März 2020 inszenieren und gleichzeitig den Bühnenraum konzipieren.

In den kommenden Wochen macht das Theater am Meer Sommerpause - nach einer Saison mit vier Inszenierungen mit rund 80 Vorstellungen und 120 Proben. Ebenso ist das Theater- und Abonnementsbüro derzeit nicht besetzt. Die Abonnementsunterlagen werden rechtzeitig zur neuen Saison verteilt.

Guten Morgen SONNTAG vom 26. Mai 2019

Ehrenmitglieder wurden Klaus Aden sowie Hanna und Alfred Christoffers

Mitgliederversammlung des Theaters am Meer erfolgreiche Bilanz vorgelegt

Geehrte Mitglieder des Theaters am Meer (v.l.n.r.) Walter Bleckwedel (20 Jahre Mitglied), Ehrenmitglied Klaus Aden (60 Jahre), Talke Wittig (10 Jahre), Arnold Preuß (Leiter Theater am Meer), Lena Schmidt (10 Jahre), Claudia Ducci (2. Vorsitzende Theater am Meer), Rune Opitz (10 Jahre)–
Foto: TaM, Edith Schlette

WILHELMSHAVEN – Ein Lächeln konnte sich Arnold Preuß nicht verkneifen, als er am vergangenen Sonnabend den Mitgliedern des Theaters am Meer die Zuschauerbilanz der Spielzeit 2018/19 für die vier Inszenierungen im kleinen Schauspielhaus vorlegte: „Wir haben mit 7.594 Besuchern genau einen Zuschauer mehr erreichen können als in der Spielzeit zuvor, die mit 7.593 schon die höchste Besucherzahl im Abendspielplan seit Beginn der Ära des Theaters am Meer in der Kieler Straße war. Wer den einen Zuschauer identifiziert, bekommt einen Preis.“

Mit diesem Ergebnis sei man sehr zufrieden, sagte er und wies darauf hin, dass die Pause in der Theaterschule genutzt wurde, eine größere Gruppe Erwachsener für das Theaterspiel zu begeistern und zu schulen. Alle, die die knapp einjährige Schulung mitgemacht hätten, würden in der kommenden Spielzeit auch die Theaterbretter der Niederdeutschen Bühne betreten werden. Dies sei ein erfreuliches Resultat der aktiven Mitgliederwerbung, für die Claudia Ducci (2. Vorsitzende) sehr zu danken sei, die die Gruppe betreut und geschult habe, hab er hervor.

„Die Bereitschaft aller Mitglieder, sich mit großem Engagement dem niederdeutschen Theaterspiel zu widmen, sei es auf der Bühne oder in den verschiedenen bühnenrelevanten Gewerken oder im Bereich des Service, ist der Grund für den anhaltenden Erfolg unseres Theaters, resümierte er die vergangene Spielzeit. Rund 100 Ehrenamtliche haben sich verdient gemacht um den Erhalt der Niederdeutschen Sprache und des Niederdeutschen Theaterspiels, dafür gebührt allen ein riesengroßes Dankeschön.“ Am höchsten in der Zuschauergunst lag in dieser Spielzeit das vom Bühnenmitglied Marion Zomerland geschriebene Musical „Ik mutt gar nix!“ mit über 2.200 Besuchern.

Die meiste Anerkennung für die gezeigten schauspielerischen Leistungen und den Mut, das anspruchsvolle und wortgewaltige Stück auf Platt gezeigt zu haben, gab es für „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“, schloss Preuß seinen Jahresbericht.

Bei den fälligen Vorstandswahlen wurden in sämtlichen Positionen die bisherigen Amtsinhaber einstimmig wiedergewählt. Somit bleiben für weitere 2 Jahre Arnold Preuß Leiter des Theaters am Meer, Ulrike Schütze Schriftführerin, Yannik Marschner Werbeleiter und Sandra Krüger Organisationleiterin.

Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement ehrten Arnold Preuß und Claudia Ducci für 10-jährige Mitgliedschaft Lena Schmidt, Talke Wittig, Joan Kröher, Rune Opitz und Kay Watty. Für ihre 20-jährige Mitgliedschaft wurden Walter Bleckwedel und Marc Gelhart geehrt.

Eine besondere Ehrung erfuhren Klaus Aden, Hanna Christoffers und Alfred Christoffers. Die Mitgliederversammlung stimmte einstimmig dem Vorschlag des Vorstandes zu, die drei aus Anlass der 60-jährigen Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern des Theaters am Meer zu ernennen.

Wilhelmshavener Zeitung vom 22. Mai 2019

Knapp 7600 Theatergäste gezählt

FREIZEIT Niederdeutsche Bühne zieht Bilanz - Aktive Mitgliederwerbung zeigt Erfolg

Das Theater am Meer hat in der Saison 7594 Besucher gezählt. Im Spieljahr zuvor waren es 7.593 - die höchste Besucherzahl seit Beginn der Ära "Kieler Straße 63".

Ehrungen: (v.li.) Walter Bleckwedel, Ehrenmitglied Klaus Aden, Talke Wittig, Arnold Preuß, Lena Schmidt, Claudia Ducci  und Rune Opitz .
Foto: Schlette/P.

Am höchsten in der Zuschauergunst war das Stück "Ik mutt gar nix!". Über 2200 Gäste wollten den Klassiker sehen.

WILHELMSHAVEN/MM – Ein Lächeln konnte sich Arnold Preuß nicht verkneifen, als er den Mitgliedern des Theaters am Meer die Zuschauerbilanz der Spielzeit 2018/19 für die vier Inszenierungen im kleinen Schauspielhaus vorlegte: „Wir haben mit 7.594 Besuchern genau einen Zuschauer mehr erreichen können als in der Spielzeit zuvor, die mit 7.593 schon die höchste Besucherzahl im Abendspielplan seit Beginn der Ära des Theaters am Meer in der Kieler Straße war."

Mit diesem Ergebnis sei man sehr zufrieden, sagte er und wies darauf hin, dass die Pause in der Theaterschule genutzt wurde, eine größere Gruppe Erwachsener für das Theaterspiel zu begeistern und zu schulen. Alle, die die knapp einjährige Schulung mitgemacht hätten, würden in der kommenden Spielzeit auch die Theaterbretter der Niederdeutschen Bühne betreten. Dies sei ein erfreuliches Resultat der aktiven Mitgliederwerbung, für die Claudia Ducci (2. Vorsitzende) sehr zu danken sei, die die Gruppe betreut und geschult habe, hob Preuß hervor.

„Die Bereitschaft aller Mitglieder, sich mit großem Engagement dem niederdeutschen Theaterspiel zu widmen, sei es auf der Bühne oder in den verschiedenen bühnenrelevanten Gewerken oder im Bereich des Service, ist der Grund für den anhaltenden Erfolg unseres Theaters." Rund 100 Ehrenamtliche haben sich verdient gemacht um den Erhalt der Niederdeutschen Sprache und des Niederdeutschen Theaterspiels. Preuß: "Dafür gebührt allen ein riesengroßes Dankeschön.“ Am höchsten in der Zuschauergunst lag das vom Bühnenmitglied Marion Zomerland geschriebene Musical „Ik mutt gar nix!“ mit über 2.200 Besuchern. Die meiste Anerkennung für die gezeigten schauspielerischen Leistungen und den Mut, das anspruchsvolle und wortgewaltige Stück auf Platt gezeigt zu haben, gab es für „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“.

Bei den Vorstandswahlen wurden in sämtlichen Positionen die bisherigen Amtsinhaber einstimmig wiedergewählt. Somit bleiben für weitere 2 Jahre Arnold Preuß Leiter des Theaters am Meer, Ulrike Schütze Schriftführerin, Yannik Marschner Werbeleiter und Sandra Krüger Organisationleiterin. Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement ehrten Arnold Preuß und Claudia Ducci für zehnjährige Mitgliedschaft Lena Schmidt, Talke Wittig, Joan Kröher, Rune Opitz und Kay Watty. Für ihre 20-jährige Mitgliedschaft wurden Walter Bleckwedel und Marc Gelhart geehrt. Eine besondere Ehrung erfuhren Klaus Aden, Hanna Christoffers und Alfred Christoffers. Die Mitgliederversammlung stimmte einstimmig dem Vorschlag des Vorstandes zu, die drei aus Anlass der 60-jährigen Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern des Theaters am Meer zu ernennen.

Theater am Meer | Pressemeldung Nr. 02 | 21. Mai 2019

Spielplan 2019|2020 unterhält mit zwischenmenschlichen Beziehungen

THEATER AM MEER 10 Jahre eigene Spielstätte im kleinen Schauspielhaus
an der Kieler Straße 63

Die Crew führt das Theaterschiff des Theaters am Meer: (v.l.) Wolfgang Watty (Finanzen), Sandra Krüger (Organisation), Yannik Marschner (Marketing), Ulrike Schütze (Schriftführung), Claudia Ducci (2. Vorsitzende) und Käpt’n Arnold Preuß (1. Vorsitzender) - FOTO: TaM, E. Schlette

WILHELMSHAVEN – Auf der kürzlich abgehaltenen Mitgliederversammlung des Theaters am Meer wurde die gesamte Vorstandscrew um Theaterleiter Arnold Preuß einstimmig für weitere zwei Jahre bestätigt. „Dieses Vertrauen ehrt uns sehr und gibt uns Kraft, für die nächste Spielzeit wieder ein unterhaltsames Theaterprogramm mit vier ganz unterschiedlichen Inszenierungen auf die Bühne zu bringen“, sagt Arnold Preuß, der inzwischen 26 Jahre mit leicht wechselnder Besatzung auf der Kommandobrücke des ambitionierten Amateurtheaters steht. „Auch wenn Marion Zomerland als künstlerische Beratung in der nächsten Spielzeit aus persönlichen Gründen pausiert, sind wir bei der Spielplanplanung unserem erfolgreichen Motto „anspruchsvolles, modernes Unterhaltungstheater in Niederdeutscher Sprache zu präsentieren“ treu geblieben.“

Als glückliche Fügung bezeichnet Preuß es dabei, dass er für die kommende Spielzeit die Wilhelmshavener Berufsregisseurin Elke Münch gleich für zwei besondere Inszenierungen verpflichten konnte. Sie habe ein besonders glückliches Händchen im Umgang mit neuen Ensemblemitgliedern und diese werde es in der kommenden Spielzeit mehrfach zu sehen geben. Das Theater am Meer hat im letzten September ein Schauspiel-Casting durchgeführt und viele der Teilnehmer sind über das Jahr durch Claudia Ducci und durch die Besuche der Seminare des Niederdeutschen Bühnenbundes professionell geschult worden. Nun werden sie ihre Feuertaufe auf unserer Bühne haben, freut sich Preuß.

Auf der Jahresversammlung des Theaters am Meer wurde der neue Spielplan für die Theatersaison 2019|2020 den Mitgliedern vorgestellt. Er werde sich in vielen Variationen mit den zwischenmenschlichen Beziehungen beschäftigen. „Auch wenn es manchmal um wahre Tragödien geht, haben wir uns auf das Mittel der Komödie konzentriert, das oft treffender die Missstände menschlicher Beziehungen bloßstellt, sie jedoch in ein unterhaltendes Geschehen verpackt“, so Theaterbaas Arnold Preuß.

Allens ut de Reeg
Die Spielzeit 2019|20 startet am Sonnabend, 14. September 2019 sehr humorvoll mit der Farce „Allens ut de Reeg“ (Out of Order) von Ray Cooney. Die Niederdeutsche Fassung stammt von Arnold Preuß, der auch für die Regie und den Bühnenbildentwurf verantwortlich ist.

Der Landwirtschaftsminister Richard Willms plant einen Seitensprung, obwohl er sich in der Suite des Hotels Excelsior eigentlich auf seine Rede im Parlament vorbereiten wollte. Stattdessen will er sich mit der leichtsinnigen Inge Würdemann vergnügen, die pikanterweise Sekretärin des Oppositionsführers ist. Wer so etwas plant, sollte nicht in einem Hotel absteigen, das schon reichlich Patina angesetzt hat. Ein Schiebefenster und die ausgeleierte Tür eines Schranks werden dem ungleichen Paar zum Verhängnis: Im Fenster steckt eine Leiche! Ein politischer Skandal größten Ausmaßes droht. Also muss Willms seinen Assistenten Sööge her zitieren, um das drohende Chaos abzuwenden.

Geistreich ausgeklügeltes Unterhaltungstheater, ein souverän konstruiertes Verwirr- und Verwechslungsspiel. Klingelnde Telefone, klappernde Fenster, polternde Türen, Leichen im Schrank, unverhofft auftauchende Gattinnen und hereinstürmenden Ehemänner sorgen für einen äußerst unterhaltsamen Theaterabend. Lachsalven und Freudentränen sind vorprogrammiert.

…un denn de Heven vull van Geigen
Das zweite Stück der Spielzeit bringt eine hochaktuelle Frage auf die Bühne, und zwar „kann man auch im hohen Alter noch eine neue Liebe finden? Der zeitlose Liebesreigen von Marc Becker in der Niederdeutschen Fassung von Annegret Peters hat Premiere am Sonnabend, 9. November 2019 in der Regie und im Bühnenbildentwurf von Elke Münch.

Sie reisen um die Welt, kaufen Tablets, sind körperlich und geistig fit und haben auch noch eine gehörige Portion Lebenserfahrung im Gepäck. Menschen über 60 Jahren sind heutzutage alles andere als altmodisch und gebrechlich. Sechs Senioren, drei Männer und drei Frauen, suchen einen neuen Partner. Sie begeben sich auf die Suche – beim Speed Dating einer Kontaktbörse. Ob verwitwet, geschieden oder jahrelanger Single, jede und jeder bringt seine ganz eigenen Hoffnungen und Sehnsüchte mit. Doch was sie alle eint, ist die Sehnsucht nach Nähe und die Bereitschaft, sich dafür einem wildfremden Menschen auszuliefern.

Wie mache ich einen guten ersten Eindruck? Bin ich vielleicht zu langweilig? Wie flirtet man eigentlich nochmal und wie geht es nach einem vielversprechenden Gespräch weiter? Vom Flirt-Coaching, kleinen Tanzeinlagen bis hin zum spannungsreichen Speed Dating hat diese Kontaktbörse alles zu bieten, was die Chance auf das passende Herzblatt größer macht. Doch findet hier jede und jeder genau das, was sie oder er sucht…

Ein amüsant-berührendes Stück über die Frühlingsgefühle im hohen Alter.

De Kredit
Das neue Jahr bringt am Sonnabend, 18. Januar 2020 die Premiere einer neuen Komödie von Jordi Galceran, die Arnold Preuß ins Niederdeutsche übersetzt hat. Bei dieser Niederdeutschen Erstaufführung liegt die Regie und die Konzeption des Bühnenraumes ebenfalls in den Händen von Arnold Preuß.

Bank-Filialleiter Goetz führt ein glückliches Leben. Zufrieden blickt er auf Frau, Haus, Kind und sicheren Job. Da taucht Arnulf Schmidt auf und beantragt einen Kredit. Ein täglicher Vorgang für Goetz: Antrag geprüft, Antrag abgelehnt. Antragsteller bringt nicht die entsprechenden Sicherheiten mit - erledigt.

Arnulf lässt sich aber nicht so einfach abwimmeln, gibt es keinen Kredit muss er tun, was getan werden muss. Er eröffnet dem Filialleiter seine Bedingung: Bekommt er keinen Kredit, sieht er sich gezwungen, mit der hübschen Frau des Filialleiters zu schlafen. Dieser lacht erst wie über einen schlechten Witz, dann droht er mit dem schwarzen Gürtel und schließlich ruft er seine Frau an, um sie zu warnen. Doch diese Idee geht nach hinten los!

Das idyllische spießbürgerliche Leben des Filialleiters wird durch das Auftauchen des korrupten Kunden aus den Angeln gehoben und der Wert des Geldes in neues Licht gerückt. Erfrischend komisch wird gezeigt, wie sich die Machtverhältnisse neu ordnen!

Honnig in’n Kopp
Schon der Film von Till Schweiger hat Millionen Zuschauer in die Kinos gelockt. Dieter Hallervorden hat die Menschen tief berührt und das Thema „Alzheimer“ ist einer breiten Öffentlichkeit sensibel vor Augen geführt worden. Die Theaterfassung hat sich ebenfalls zu einem Publikumsrenner entwickelt. Elke Münch wird das Stück für das Theater am Meer mit Premiere am Sonnabend, 14. März 2020 inszenieren und gleichzeitig den Bühnenraum konzipieren.

Das Mädchen Tilda und ihr Opa Amandus haben eine sehr enge Verbindung. Als Amandus, der an Alzheimer erkrankt ist, nach dem Tod seiner Frau zusehends abbaut, nimmt ihn Tildas Familie bei sich auf. Doch seine Krankheit stellt Tildas Eltern Niko und Sarah auf manch harte Probe. Zumal beide sehr mit sich und ihrer Arbeit beschäftigt sind und auch in ihrer Ehe nicht alles rund läuft. Allein Tilda schafft es, ihrem Opa mit Liebe und Verständnis zu begegnen. Als Niko seinen Vater in seiner Verzweiflung in einem Heim anmelden will, entführt Tilda Amandus kurzerhand auf eine abenteuerliche Reise nach Venedig - die Stadt, in der er einst mit seiner verstorbenen Frau so glücklich gewesen ist.

Eine Geschichte über ein sehr aktuelles Thema, mit viel Wärme und Sinn für Komik erzählt.

Theater macht Sommerpause
Das Ensemble des Theaters am Meer ist nach vier Inszenierungen mit rund 80 Vorstellungen und 120 Proben in seine verdiente Sommerpause gegangen. Ebenso ist das Theater- und Abonnementsbüro derzeit nicht besetzt. Die Abonnementsunterlagen werden rechtzeitig zur neuen Saison verteilt und wer sich auch in die große Zahl der Abonnenten einreihen möchte, muss sich bis Ende Juli/Anfang August gedulden. Wer seinen Wunsch aber schon vorher deponieren möchte, kann das Theaterbüro über eine Mail erreichen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Theater am Meer | Pressemeldung 01 | 20. Mai 2019 | Spielzeit 2019/2020

Mitgliederversammlung des Theaters am Meer erfolgreiche Bilanz vorgelegt

Ehrenmitglieder des Theaters am Meer wurden Klaus Aden sowie Hanna und Alfred Christoffers | Arnold Preuß einstimmig als Theaterleiter bestätigt

Geehrte Mitglieder des Theaters am Meer (v.l.n.r.) Walter Bleckwedel (20 Jahre Mitglied), Ehrenmitglied Klaus Aden (60 Jahre), Talke Wittig (10 Jahre), Arnold Preuß (Leiter Theater am Meer), Lena Schmidt (10 Jahre), Claudia Ducci (2. Vorsitzende Theater am Meer), Rune Opitz (10 Jahre)–
Foto: TaM, Edith Schlette

WILHELMSHAVEN – Ein Lächeln konnte sich Arnold Preuß nicht verkneifen, als er am vergangenen Sonnabend den Mitgliedern des Theaters am Meer die Zuschauerbilanz der Spielzeit 2018/19 für die vier Inszenierungen im kleinen Schauspielhaus vorlegte: „Wir haben mit 7.594 Besuchern genau einen Zuschauer mehr erreichen können als in der Spielzeit zuvor, die mit 7.593 schon die höchste Besucherzahl im Abendspielplan seit Beginn der Ära des Theaters am Meer in der Kieler Straße war. Wer den einen Zuschauer identifiziert, bekommt einen Preis.“ Mit diesem Ergebnis sei man sehr zufrieden, sagte er und wies darauf hin, dass die Pause in der Theaterschule genutzt wurde, eine größere Gruppe Erwachsener für das Theaterspiel zu begeistern und zu schulen. Alle, die die knapp einjährige Schulung mitgemacht hätten, würden in der kommenden Spielzeit auch die Theaterbretter der Niederdeutschen Bühne betreten werden. Dies sei ein erfreuliches Resultat der aktiven Mitgliederwerbung, für die Claudia Ducci (2. Vorsitzende) sehr zu danken sei, die die Gruppe betreut und geschult habe, hab er hervor.

„Die Bereitschaft aller Mitglieder, sich mit großem Engagement dem niederdeutschen Theaterspiel zu widmen, sei es auf der Bühne oder in den verschiedenen bühnenrelevanten Gewerken oder im Bereich des Service, ist der Grund für den anhaltenden Erfolg unseres Theaters, resümierte er die vergangene Spielzeit. Rund 100 Ehrenamtliche haben sich verdient gemacht um den Erhalt der Niederdeutschen Sprache und des Niederdeutschen Theaterspiels, dafür gebührt allen ein riesengroßes Dankeschön.“ Am höchsten in der Zuschauergunst lag in dieser Spielzeit das vom Bühnenmitglied Marion Zomerland geschriebene Musical „Ik mutt gar nix!“ mit über 2.200 Besuchern. Die meiste Anerkennung für die gezeigten schauspielerischen Leistungen und den Mut, das anspruchsvolle und wortgewaltige Stück auf Platt gezeigt zu haben, gab es für „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“, schloss Preuß seinen Jahresbericht.

Bei den fälligen Vorstandswahlen wurden in sämtlichen Positionen die bisherigen Amtsinhaber einstimmig wiedergewählt. Somit bleiben für weitere 2 Jahre Arnold Preuß Leiter des Theaters am Meer, Ulrike Schütze Schriftführerin, Yannik Marschner Werbeleiter und Sandra Krüger Organisationleiterin.

Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement ehrten Arnold Preuß und Claudia Ducci für 10-jährige Mitgliedschaft Lena Schmidt, Talke Wittig, Joan Kröher, Rune Opitz und Kay Watty. Für ihre 20-jährige Mitgliedschaft wurden Walter Bleckwedel und Marc Gelhart geehrt. Eine besondere Ehrung erfuhren Klaus Aden, Hanna Christoffers und Alfred Christoffers. Die Mitgliederversammlung stimmte einstimmig dem Vorschlag des Vorstandes zu, die drei aus Anlass der 60-jährigen Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern des Theaters am Meer zu ernennen.

Wilhelmshaven 12. Mai 2019

Wir haben Sommerpause!

Wi verhaalt us ´n beten!

"Ik mutt gar nix!" war der Publikumsrenner der Saison – Foto: TaM, Preuschoff

Leve Lüüd,

mit der 23. - und wie fast immer - ausverkauften letzten Vorstellung von "Ik mutt gar nix!" ging am Sonnabend (11.5.19) die Spielzeit 2018/19 erfolgreich zu ende. Das Musical von Marion Zomerland war in der Zuschauergunst ganz weit oben und hat es in der knapp 9-jährigen Gesichte unseres eigenen Theaters in der Kieler Straße auf Platz 1 der bisher 36 gespielten Stücke geschafft, knapp vor "Lüttstadtrevier" einem weiteren von Marion Zomerland geschriebenen Musical.

Am kommenden Sonnabend findet die Jahresversammlung des Theaters am Meer statt. Wir werden über die vergangene und kommende Spielzeit berichten, weiter stehen Ehrungen und Aufnahmen von Mitgliedern an und zu guter letzt stehen auch turnusmäßige Wahlen an.

Danke an alle Zuschauer, die uns in der letzten Spielzeit so zahlreich besucht haben und die damit unser Theater unterstützen. Wir freuen uns auf Sie (und es dürfen gerne noch mehr Zuschauer kommen) in der neuen Spielzeit, wenn wir Ihnen wieder einen interessanten, attraktiven Spielplan op platt präsentieren.

Nächste Woche erfahren Sie mehr!

Beste Grötens!
Arnold Preuß, Leiter des Theaters am Meer

Unterkategorien