„Honnig in’n Kopp“

Neue Rundschau | 11. März 2020

„Honnig in’n Kopp“

Premiere am Sonnabend im kleinen Schauspielhaus

Tilda (Leyan Besser) erzählt die Geschichte von ihrem Opa Amandus (Heinz Zomerland). Amandus freut sich über Erinnerungen wie er mit seinem Sohn Niko (André Gelhart) gezeltet hat, Enkelin Tilda (Leyan Besser) hört aufmerksam zu – FOTO: TaM, Arnold Preuß

Mit dem vierten Stück der laufenden Spielzeit 2019/2020 bringt das „Theater am Meer“ den großen Filmerfolg von Til Schweiger und Dieter Hallervorden „Honig im Kopf“ auf die Bühne des kleinen Schauspielhauses in der Kieler Straße 63. Gespielt wird die Niederdeutsche Fassung von Frank Gruppe, die von Regisseurin Elke Münch mit einem zahlenmäßig großen Ensemble umgesetzt wird.

Premiere ist am kommenden Sonnabend, 14. März, um 20 Uhr, im Theater am Meer. Das Bühnenbild mit den vielen Schauplätzen der Geschichte war eine große Herausforderung für die kleine Bühne in der Kieler Straße, deren geschickte Lösung Harald Schmidt konzipiert und von Wolfgang Buttjer und Heinz Fuchs umgesetzt wurde; die vielfältige Bühnenmalerei stammt dabei von Thomas Marschner.

In „Honnig in‘n Kopp“ erzählt die Enkelin Tilda (Leyan Besser) die Geschichte einer ganz besonderen Liebe: der Liebe zwischen ihr und ihrem an Alzheimer erkrankten Opa Amandus (Heinz Zomerland). Er war bisher das humorvolle, geschätzte Familienoberhaupt, doch dieser zeigt immer mehr die Symptome einer furchtbaren Krankheit. Seine zunehmende Vergesslichkeit und Hilflosigkeit stellen sich als Demenzerkrankung heraus. Amandus baut nach dem Tod seiner Frau zusehends ab, sodass ihn Tildas Familie bei sich aufnimmt. Doch seine Krankheit stellt Tildas Eltern Niko (André Gelhart) und Sarah (Ulrike Schütze) auf manch harte Probe. Zumal beide sehr mit sich und ihrer Arbeit beschäftigt.

Allein Tilda schafft es, ihrem Opa mit Verständnis zu begegnen. Tildas Eltern sind nach einigen Eskapaden von Amandus der Ansicht, so könne es nicht weiter gehen und planen den Umzug in ein Seniorenheim. Da beschließt Tilda kurzerhand ihren Opa, der sie zärtlich „mien lüttje Principessa“ nennt, nochmals an den Ort zu bringen, an dem er einst mit seiner großen Liebe Margarethe so glücklich war und den er nie vergessen hat: Venedig! Eine abenteuerliche Reise beginnt.

„Honnig in’n Kopp“ ist eine packende, anrührende Geschichte über ein sehr aktuelles Thema, die mit viel Wärme und Sinn für Komik erzählt wird und die auf der Leinwand schon Millionen Menschen bewegte. Eine Geschichte, wie sie das Leben schreibt: voller Liebe, Fürsorge, Trauer und Zuversicht! Jeweils zu allen Vorstellungen gibt es auch Karten im freien Verkauf im Büro des Theaters am Meer, Kieler Strßae 63, Telefon 04421/777749.