Mien Mann, de fohrt to See (5. WA)

5. Wiederaufführung (6), davor 1950/51, 1953/54, 1962/63, 1977/78 und 1994/95

MIEN MANN, DE FOHRT TO SEE!

Komödie von Wilfried Wroost

Regie: Marion Zomerland & Arnold Preuß
Bühne: Marion Zomerland

Premiere: 22. Januar 2011, 19 Uhr, Theater am Meer, Kieler Straße 63

Inspizient - Anne Hillers
Souffleuse - Wilma Welte
Requisite - Sandra Krüger
Maske - Fenja Strowik
Beleuchtung - Heinz Hillers, Ingo Heuer
Bühnenbildbau - Heinz Fuchs, Wolfgang Buttjer
Bühnenmaler - Thomas Marschner

Ensemble

Karl Brammer - Harald Schmidt
Mary Brammer - Dagmar Grube
Friedrich Brammer - Heinz Zomerland
Augusta Viktoria Brammer - Roswitha Wunderlich
Mandus Sötje - Klaus Aden
Malwine Sötje - Heidi Strowik
Adrian Pott - Nicolas Ducci
Ulli Stichling - Claudia Schröder
Johannes Menck - Walter Bleckwedel
Justus Aldag - Horst Jönck

Inhalt

Der ehemalige Schiffskoch Brammer hat es mit Hilfe seiner zweiten Frau Mary geschafft, aus seiner Würstchenbude ein ordentliches Lokal zu machen. Doch Brammer hat noch Schulden, und um die abzutragen, möchte er bei seinem ehemaligen Kapitän anmustern. Zuerst muss Brammer aber eine kurze Haftstrafe wegen Zigarettenschmuggels absitzen. Von der Haftstrafe soll niemand etwas erfahren und so wird seiner Verwandtschaft erklärt, Brammer fahre wieder zur See. Einige Tage später bringt ein junger Mann Nachricht von Brammer aus dem Gefängnis. Es stellt sich heraus, dass Pott der voreheliche Sohn Brammers ist. Mary stellt ihn als Kellner ein. Sie hat von ihrer Schwägerin Malwine ein Los geschenkt bekommen und ausgerechnet mit diesem Los gewinnt Mary 50.000 Mark. Nun kann sie alle Schulden zurückzahlen. Mitten in die Freude platzt die Nachricht, das Schiff auf dem Brammer offiziell unterwegs sein soll, ist untergegangen. Mary, nun als reiche Witwe, wird umworben von einigen Stammgästen, und die Familie Brammers teilt bereits das Erbe untereinander auf, als der Totgeglaubte plötzlich nach Hause kommt.

Rezensionen

Jeversches Wochenblatt vom 7. Februar 2011

Menschliche Schwächen im "Blauen Peter"

THEATER Die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven amüsiert das Publikum

VON ERNST RICHTER

WILHELMSHAVEN - Ein Schiff, das den Hafen verlässt, flaggt den Blauen Peter aus. Aber es gibt auch Hafenkneipen gleichen Namens. Und das nicht etwa nur in Hamburg und anderen Schifffahrtsmetropolen. Auch in Wilhelmshaven gibt es zurzeit in der Kieler Straße 63 die Hafenkneipe „Blauer Peter". Da herrscht fast immer Hochbetrieb, denn die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, das „Theater am Meer", hat die Bühne ihres Zimmertheaters naturgetreu in eine Hamburger Hafenkneipe mit allen Requisiten verwandelt.

Zum Mitmachen

Das Publikum distanziert sich nicht davon, es ist geradezu beteiligt Wenn die aufder Bühne einen Schnaps nehmen, prosten die Zuschauer munter zu, stöhnen mit, wenn es Ärger gibt oder lachen aus vollem Hals und klatschen Beifall auf offener Szene zu „Mien Mann, de fohrt to See". Wilfried Wroost hat dem Volk aufs Maul geschaut und diesen Bühnen-Klassiker geschrieben, der jetzt von der Niederdeutschen Bühne nach den Aufführungen 1950/51, 1962/63,1977/78 und 1995/96 wieder auf die Bühne gebracht wurde. Die allzu menschlichen Schwächen wie Neid, Schadenfreude, Bosheit, Raffgier und Missgunst werden ungeniert aufs Korn genommen.

Das Publikum lacht sich schlapp über dieses 'Spiegelbild menschlicher Schwächen. Es sind ja immer die an-deren, so etwas würde man ja selbst nie tun...

Eine richtige Kneipe

Marion Zomerland und Arnold Preuß haben die Wilfried-Wroost-Komödie inszeniert. Das Bühnenbild einer originalen Hafenkneipe der 50er Jahre bauten nach Marion Zomerlands Idee Wolf gang Buttjer und Heinz Fuchs mit Thomas Marschner, Kostüme Helga Lauermann und Heidi Strowik. Die Handlung dieses niederdeutschen Evergreens ist altbekannt: Das Gastwirtsehepaar Karl und Mary Brammer (Harald Schmidt und Dagmar Grube) will dessen dreimonatige Haftstrafe in Fuhlsbüttel verheimlichen und erzählt „Mien Mann de fuhrt to See", hat auf einem Holländer angeheuert.

Doch das Schiff geht ineinem Sturm mit Mann und Maus verloren. Und. prompt kreuzt die bucklige Verwandtschaft auf, um sich das Erbe des auf See gebliebenen Gastwirts zu sichern, das sind Friedrich und Augusta Viktoria 'Kammer (Heinz Zomerland und Roswitha Wunderlich) sowie Mandus und die resolute Malwine Sötje (Klaus Aden und Heidi Strowik). Außerdem versuchen Johannes Menck und Justus Aldag (Walter Bleckwedel und Horst Jönck) um die verwitwete Gastwirtsfrau kniefällig anzuhalten. Dazu gibt es noch eine Liebelei zwischen Adrian Pott: und der reizenden Ulli Stichling (Nicolas C. Ducci und Claudia Schröder).

Voller Spielfreude

Hier kommt jeder Zuschauer auf seine Kosten. DieSenioren-Garde der Niederdeutschen Spölers hat hier ihren großen Auftritt. Klaus Aden bringt den Part des angetrunkenen Gastes zum Ergötzen der Zuschauer grau-. dios auf die Bühne. Das gesamte Ensemble sprüht voller Spielfreunde, was aufs Publikum überspringt und den Erfolg der Inszenierung garantiert. Es ist wie eine freundliche Seelentherapie: Vor Beginn der Vorstellung hatten die meisten Besucher die Alltagshektik noch nicht abgestreift. Zur Pause waren die Blicke schon freundlich vertraut über das gemeinsam Erlebte. Und schließlich hätte man sich am liebsten gegenseitig dazu beglückwünscht, solch eine Seefahrt im „Theater am Meer" ohne Schiffbruch unternommen gehabt zu haben.

Suedstadt-Online.de vom 25. Januar 2011

Mien Mann, de fohrt to See

Theater am Meer mit genialer Komödie.

Eine Kritik von Susanne Rautenberg.

Bei diesem Titel denkt wohl jeder Wilhelmshavener an die Marine und erwartet ein maritimes Stück. Aber die Niederdeutsche Bühne überrascht mit einer genialen Komödie, die von den Verstrickungen und Folgen einer Notlüge handelt. Der Kneipenwirt Kuddel muss nach einer missglückten Zeugenaussage für 3 Monate in den Strafvollzug. Um sich vor der „lieben" Verwandtschaft keine Blöße zu geben, entsteht die Idee allen zu erzählen, dass er für diesen Zeitraum zur See fährt.

Es konnte ja keiner ahnen, dass ausgerechnet das benannte Schiff in Seenot gerät und mit Mann und Maus untergeht. Kurze Zeit später stehen die Geschwister auf der „Matte", um zu erben. Welch Überraschung, als Kuddel dann unversehrt wieder auftaucht und sieht, wie habgierig seine Geschwister an seinem Erbe beteiligt werden wollen.

Die aus dieser Geschichte resultierende Situationskomik wird wie immer vom Ensemble perfekt dargestellt, und das Publikum amüsiert sich prächtig. Wieder mal ein klasse Abend und man freut sich schon auf das nächste Stück.

Wilhelmshavener Zeitung vom 24. Janaur 2011

In Hafenkneipe tobt das Leben

PREMIERE Niederdeutsche Bühne zeigt „Mien Mann, de fohrt to See"

Mit dem klassischen Schwank „Mien Mann, de fohrt to See" erreicht das Theater am Meer einen neuen Pegelstand. Alle Darsteller verkörperten perfekt ihre Rollen.

VON INGA HELLWIG

Der schönste Platz ist an der Theke: Mary (Dagmar Grube) und der „tote" Karl Brammer (Harald Schmidt) in ihrer kleinen Kneipe.    WZ-FOTO: KNOTHE

WILHELMSHAVEN — Während in den Hamburger Hafenkneipen an diesem Wochenende angesichts des drohenden Elbhochwassers die Stühle wohl eher hochgestellt wurden, tobte in der Hafenkneipe „Blauer Peter" in Wilhelmshaven das Leben. Dorthin hatte das Ensemble der Niederdeutschen Bühne in seinem Zimmertheater in der Kieler Straße zur Premiere der Komödie „Mien Mann, de fohrt to See" (Autor: Wilfried Wroost) in ihre dort mit extrem viel Liebe zum Detail nachempfundene Hamburger Hafenkneipe der 50er- Jahre eingeladen.

Mit der sechsten Wiederauflage des Klassikers unter der Regie von Arnold Preuß, der seine Kollegin Marion Zomerland aus gesundheitlichen Gründen vertreten musste, liefen die Darsteller zur Hochform auf, als hätte die besondere Atmosphäre ihrer kleinen Schauspielstätte, bei der man als Zuschauer quasi in das Geschehen hinein gesaugt wird, einen neuen Damm in Sachen Schauspielkunst gebrochen.

Die Story selbst ist so gut, wie das Leben eben spielt: Ex- Schiffskoch und Kneipenwirt Karl Brammer (Harald Schmidt) muss aufgrund von Steuerschulden und Zollbetrug für drei Monate ins Gefängnis. Damit diese Schande bei Kunden und der nervigen und zu dem raffgierigen Verwandtschaft nicht gewahr wird, erklärt Ehefrau Mary (Dagmar Grube) seine Abwesenheit damit, er habe auf einem holländischen Frachter als Smutje angeheuert. Als genau dieses Schiff kurz darauf mit Mann und Maus im Sturm sinkt, rücken Karls Geschwister Friedrich Brammer (Heinz Zomerland) und die Malwine Sötje (Heidi Strowik) zusammen mit ihren Ehepartnern der Auguste Viktoria Brammer (Roswita Wunderlich) und Mandus Sötje (Klaus Aden) an. Sie wollen erben.

Parallel dazu wittern auch die beiden Stammgäste Kontorbesitzer Justis Aldag (HorstJönck) und Johannes Merck (Walter Bleckwedel) ihre Chance bei Mary zu landen und zwischen dem Thekenfräulein Ulli (Claudia Schröder) und dem neuen Kellner Adrian (Nicolas C. Ducci) entbrennt eine heiße Romanze. Das Chaos ist komplett, bis der „Tote", Karl Brammer, plötzlich wieder in der Gaststube steht.

In diesem klassischen Schwank-Arrangement verkörperten bei der Premiere dabei ausnahmslos alle Mitspieler ihre Rollen perfekt: Vor allem Heidi Strowik und Roswita Wunderlich fanden in der dümmlich-bornierten Augusta und der miesepetrigen Alwine ihre Paraderolle, Klaus Aden setzte allein mit der Szene des schwerst angetrunkenen Mandus ein absolutes Highlight. „Fasse Dich kurz!" steht in der Telefonbox der Kneipe „Blauer Peter".

Die Zuschauer wünschten sich genau das Gegenteil und konnten gar nicht genug bekommen. Und so waren es nicht Flutwellen, sondern Wellen der Begeisterung, die verdienter Weise aus dem Premierenpublikum über den Darstellern zusammenschlugen. Die Pegelstandsmarke der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven hat ein neuer Höchststand erreicht, der sich bei dieser Inszenierung durchaus mit dem Hamburger Original messen lässt.

PRESSEMITTEILUNGEN UND FOTOS

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 20. Februar 2011

„Mien Mann, de fohrt to See”

Wilhelmshaven. (nut) Nachdem die zwei zusätzlich in den Terminplan aufgenommenen Vorstellungen für die aktuelle Inszenierung des Theaters am Meer, den Unterhaltungs-Klassiker „Mien Mann, de fohrt to See", am Sonntag, 20. Februar 2011, um 15.30 und 20 Uhr, im Nu so gut wie ausverkauft waren, wird für Sonntag, 27. Februar 2011, um 20 Uhr, eine weitere Vorstellung angesetzt.

NEUE RUNDSCHAU vom 16.Februar 2011

Und noch einmal: Weitere Zusatzvorstellung von „Mien Mann, de fohrt to See"

Änderung: Statt "De besten Daag in mien Läven" nun "Alleen in de Sauna"

Schönste Hafenkneipen-Atmosphäre: „Mien Mann, de fohrt to See"ist bei den Zuschauern so beliebt, dass es jetzt noch eine weitere Zusatzvorstellung gibt. Foto: TM

Nachdem die zwei zusätzlich in den Terminplan aufgenommenen Vorstellungen für die aktuelle Inszenierung des Theaters am Meer, den Unterhaltungs-Klassiker „Mien Mann, de fohrt to See", am Sonntag, dem 20. Februar , um 15.30 und 20 Uhr, im Nu so gut wie ausverkauft waren, wird für Sonntag, dem 27. Februar um 20 Uhr, eine weitere Vorstellung angesetzt.

„Dies sei dann aber die letzte Möglichkeit für die Freunde der niederdeutschen Unterhaltungskost, die pralle niederdeutsche Unterhaltungskost zu genießen", betont Bühnenleiter Arnold Preuß, denn danach beginnen unmittelbar die Endproben für die nächste Premiere, dem komödiantischen Monolog „Alleen in de Sauna", der am Sonnabend, dem 19. März, um 19 Uhr, erstmals in Wilhelmshaven gezeigt wird. Die ursprünglich vorgesehene Komödie „ De besten Daag in mien Läven" musste für diese Spielzeit krankheitsbedingt aus dem Programm genommen werden.

In dem Stück „Alleen in der Sauna" beschäftigt sich Kalle König mit der Frage, warum Männer und Frauen eben doch (nicht?) zusammen passen. Der kabarettistisch- komödiantische Monolog für einen Schauspieler von Frank Pinkus wird vom Oldenburger Profiregisseur Ulf Goerges für das Theater am Meer in Szene gesetzt und Kalle König ist Arnold Preuß. Er stellt einen erfolgreichen und anerkannten Anwalt dar, der gerade einen prominenten Klienten in einem Sensationsprozess vertritt. Ist glücklich verheiratet, hat zwei wunderbare Kinder sowie seit vier Jahren eine Geliebte....

Alles scheint völlig normal zu sein, bis zu jenem Abend, an dem er von seinem Kumpel versetzt wird, weil „Middeweeken förMannslüüd" is un dar maakt Sauna keen Sinn". „Alleen in de Sauna" und kommt er ins Philosophieren, über sich, über Gott und die Welt und vor allem über die Frauen. Er stellt Unterschiede im Geschlechterkampf fest, beim Einkaufen, am Strand, im Restaurant, in Bezug auf Kochlöffelständer und Pyjamas und vor allem über den richtigen Zeitpunkt beim Sex. Er kommt zu dem Schluss, Männer und Frauen sind fast immer unterschiedlicher Meinung. Sie passen einfach nicht zusammen — oder doch?

Durch den heißen Aufguss in der Sauna wird alles ein bisschen anders, und sein genau eingerichtetes Leben gerät arg ins Wanken. Und in einer großen Abrechnung mit sich selbst muss er sein klar gezeichnetes altes Männerbild in Frage stellen. Den Zu schauer erwartet ein sehr komödiantischer Monolog mit zahlreichen Seitenhieben gegen alles, was das Zusammenleben 'zwischen Frau und Mann oft so schwierig und gleichzeitig so zauberhaft macht.

Nach der Premiere sind folgende Vorstellungen geplant: 25., 27., 30. März sowie 2., 3., 9., 10. und 16. April, jeweils um 20 Uhr, sowie am 27.3., 3. und 10. April, jeweils 15.30 Uhr.Karten gibt es im Theaterbüro Kieler Straße 63 a Montag bis Mittwoch Freitag von 10 bis 13 Uhr, sowie am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr oder telefonisch unter der Rufnummer 777749 sowie per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! können auch im Tourist-Infocenter sowie bei der Wilhelmshavener Zeitung, Neuen Rundschau und Guten Morgen Sonntag oder auch über die Homepage www.theater-am-meer.de erworben werden.

Wilhelmshavener Zeitung vom 16.Februar 2011

Zusatzvorstellung der Komödie

WILHELMSHAVEN/LR — Die Komödie „Mien Mann, de fohrt to See" des Theaters am Meer erfreut sich großer Beliebtheit. Nachdem die beiden Zusatzvorstellungen am 20. Februar bereits nach kurzer Zeit erneut ausverkauft waren, bietet das Theater einen weiteren Termin an. Zum endgültig letzten Mal wird das Stück am Sonntag, 27. Februar, 20 Uhr, aufgeführt. .....

@ Mehr Informationen unter www.theater-am-meer.de

Jeversches Wochenblatt vom 15. Februar 2011

Die große Abrechnung mit den Frauen - ganz allein in der Sauna

THEATER AM MEER Niederdeutsche Bühne probt bereits am nächsten Stück — einem Monolog

Eine Szene aus "Mien Mann, de fohrt to See" mit (von links) Claudia Schröder, Nicolas C. Ducci, Horst Jönck, Walter Bleckwedel, Klaus Aden, Roswitha Wunderlich, Heinz Zomerland, Heidi Strowik, Harald Schmidt und Dagmar Grube. Am 27. Februarist die wirklich allerletzte Aufführung.    BILD: ARNOLD PREUSS / THEATER AM MEER

WILHELMSHAVEN/BOE - Die zwei zusätzlich in den Terminplan aufgenommenen Vorstellungen für die aktuelle Inszenierung des Theaters am Meer, „Mien Mann, de fahrt to See", am Sonntag, 20. Februar, um 15.30 und 20 Uhr, waren im Nu wie ausverkauft. Jetzt ist für Sonntag, 27. Februar, 20 Uhr, eine weitere Vorstellung angesetzt, dann aber die allerletzte, war vom Bühnenleiter Arnold Preuß zu hören...

Wilhelmshaven, 13. Februar 2011

Weitere Zusatzvorstellung für „Mien Mann, de fohrt to See“ erforderlich

PROGRAMMÄNDERUNG statt „De besten Daag in mien Läven“ nun „Alleen in de Sauna“

Eine Szene aus „Mien Mann, de fohrt to See mit (v.l.) Claudia Schröder, Nicolas C. Ducci, Horst Jönck, Walter Bleckwedel, Klaus Aden, Roswitha Wunderlich, Heinz Zomerland, Heidi Strowik, Harald Schmidt und Dagmar Grube. FOTO: Theater am Meer/AP

Wilhelmshaven – Nachdem die zwei zusätzlich in den Terminplan aufgenommenen Vorstellungen für die aktuelle Inszenierung des Theaters am Meer, den Unterhaltungs-Klassiker „Mien Mann, de fohrt to See“, am Sonntag, 20. Februar 2011, um 15.30 und 20 Uhr, im Nu so gut wie ausverkauft waren, wird für Sonntag, 27. Februar 2011, um 20 Uhr, eine weitere Vorstellung angesetzt.

„Dies sei dann aber die letzte Möglichkeit für die Freunde der niederdeutschen Unterhaltungskost, die pralle niederdeutsche Unterhaltungskost zu genießen“, betont Bühnenleiter Arnold Preuß, denn danach beginnen unmittelbar die Endproben für die nächste Premiere, dem komödiantischen Monolog „Alleen in de Sauna“, der am Sonnabend, 19. März 2011, um 19 Uhr erstmals  in Wilhelmshaven gezeigt wird. Die ursprünglich vorgesehene Komödie „ De besten Daag in mien Läven“ musste für diese Spielzeit krankheitsbedingt aus dem Programm genommen werden.

In dem Stück „Alleen in der Sauna“ beschäftigt sich Kalle König mit der Frage, warum Männer und Frauen eben doch (nicht?) zusammen passen. Der kabarettistisch-komödiantische Monolog für einen Schauspieler von Frank Pinkus wird vom Oldenburger Profiregisseur Ulf Goerges für das Theater am Meer in Szene gesetzt und Kalle König ist Arnold Preuß. Er stellt einen erfolgreichen und anerkannten Anwalt dar, der gerade einen prominenten Klienten in einem Sensationsprozess vertritt. Ist glücklich verheiratet, hat zwei wunderbare Kinder sowie seit vier Jahren eine Geliebte….  Alles scheint völlig normal zu sein, bis zu jenem Abend, an dem er von seinem Kumpel versetzt wird, weil „Middeweeken för Mannslüüd“ is un dar maakt Sauna keen Sinn“.

„Alleen in de Sauna“ und kommt er ins Philosophieren, über sich, über Gott und die Welt und vor allem über die Frauen. Er stellt Unterschiede im Geschlechterkampf fest, beim Einkaufen, am Strand, im Restaurant, in Bezug auf Kochlöffelständer und Pyjamas und vor allem über den richtigen Zeitpunkt beim Sex. Er kommt zu dem Schluss, Männer und Frauen sind fast immer unterschiedlicher Meinung. Sie passen einfach nicht zusammen – oder doch? Durch den heißen Aufguss in der Sauna wird alles ein bisschen anders, und sein genau eingerichtetes Leben gerät arg ins Wanken. Und in einer großen Abrechnung mit sich selbst muss er sein klar gezeichnetes altes Männerbild in Frage stellen.

Den Zuschauer erwartet ein sehr komödiantischer Monolog mit zahlreichen Seitenhieben gegen alles, was das Zusammenleben zwischen Frau und Mann oft so schwierig und gleichzeitig so zauberhaft macht. Nach der Premiere sind folgende Vorstellungen geplant: 25., 27., 30. März sowie 2., 3., 9., 10. und 16. April, jeweils um 20 Uhr, sowie am 27.3., 3. und 10. April, jeweils 15.30 Uhr. Karten gibt es im Theaterbüro Kieler Straße 63 a Montag bis Mittwoch Freitag von 10 bis 13 Uhr, sowie am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr oder telefonisch unter der Rufnummer 777749 sowie per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Karten können auch im Tourist-Infocenter sowie bei der Wilhelmshavener Zeitung, Neuen Rundschau und Guten Morgen Sonntag oder auch über die Homepage www.theater-am-meer.de erworben werden.

Wilhelmshavener Zeitung vom 11. Februar 2011

Zwei Zusatzvorstellungen

des Wilfried Wroost-Klassikers "Mien Mann, de fohrt to See" zeigt das Zimmertheater am Sonntag, 20 Februar, um 15.30 Uhr und um 20 Uhr. Der dafür ist das starke Publikumsinteresse an der Komödie. Alle zwölf vorgesehenen Termine im Januar und Februar sind schon ausverkauft. Karten für die Sondervorstellungen sin dbereits an den bekanntenVorverkaufsstellen erhältlich. FOTO: Theater am Meer

Neue Rundschau vom 09. Februar 2011

Mit der Banter Kirche zum Theater am Meer

Am Sonntag, dem 27. Februar, lädt die Kirchengemeinde Bant um 15.30 Uhr zu einer Sondervorstellung in das Theater am Meer, Kieler Straße 63, ein. Gezeigt wird die Seemannskomödie „Mien Mann, de fohrt to See." Karten gibt es im Vorverkauf im Gemeindebüro und im Seniorenbüro der Kirchengemeinde Bant - Mehrgenerationenhaus, Werftstr. 75. Infos, Tel. 0 17 78 34 39 05.

Wilhelmshaven, 06. Februar 2011

Zusatzvorstellungen „Mien Mann, de fohrt to See“ erforderlich

PROGRAMMÄNDERUNG Theater am Meer serviert heißen Aufguss für die Lachmuskeln

Eine Szene aus „Mien Mann, de fohrt to See mit (v.l.) Heinz Zomerland, Harald Schmidt, Heidi Strowik, Klaus Aden und Roswitha Wunderlich. FOTO: Theater am Meer

Wilhelmshaven – Der Wroost-Klassiker „Mien Mann, de fohrt to See“ sorgt im Zimmertheater in der Kieler Straße 63 seit der Premiere im Januar für regelmäßig ausverkaufte Vorstellungen. Das Publikum genießt die tollen darstellerischen Leistungen des Ensembles und hat das detailgetreue Bühnenbild ins Herz geschlossen. „Alle 12 vorgesehenen Vorstellungen sind inzwischen restlos ausverkauft, so dass wir uns entschließen mussten, mit zwei Vorstellungen am Sonntag, 20. Februar 2011, um 15.30 Uhr und um 20 Uhr, die starke Kartennachfrage zu befriedigen“, freut sich Bühnenleiter Arnold Preuß über das starke Publikumsinteresse. „Das Niederdeutsche feiert landauf landab gerade wieder einmal eine Renaissance, es ist schön, dass dazu auch unser Theater am Meer mit der vielgelobten Inszenierung der Seemannskomödie „Mien Mann, de fohrt to See“ beiträgt“, erklärt er stolz.

Mit der Frage, warum Männer und Frauen eben doch (nicht?) zusammen passen, beschäftigt sich das Theater am Meer in seiner nächsten, seiner vierten Inszenierung der laufenden Spielzeit 2010/11, die am Sonnabend, 19. März 2011, um 19 Uhr im Zimmertheater an der Kieler Straße 63 Premiere hat. Bei dem kabarettistisch-komödiantischen Monolog für einen Schauspieler von Frank Pinkus „Alleen in de Sauna“ führt erstmals der Oldenburger Profi Ulf Goerges Regie in Wilhelmshaven. Das ursprünglich vorgesehene Stück “De besten Daag in mien Läven“ musste aus krankheitsbedingten Gründen für diese Spielzeit zurückgestellt werden.

Bühnenleiter Arnold Preuß stellt Karl-Heinz König auf die Bühne, der ein wirklich erfolgreicher und anerkannter Anwalt ist. Er vertritt gerade einen prominenten Klienten in einem Sensationsprozess, ist glücklich verheiratet, hat zwei wunderbare Kinder sowie seit vier Jahren eine Geliebte. Alles scheint seinen geregelten Gang zu gehen – bis zu diesem Abend, an dem sein Kumpel in der Sauna versetzt, weil „Middeweeken för Mannslüüd is un dar maakt Sauna keen Sinn“. Karl-Heinz ist „Alleen in de Sauna“ und kommt ins Philosophieren, über sich, über Gott und die Welt und vor allem über die Frauen. Er stellt Unterschiede im Geschlechterkampf fest, beim Einkaufen, am Strand, im Restaurant, in Bezug auf Kochlöffelständer und Pyjamas und vor allem über den richtigen Zeitpunkt beim Sex. Er kommt zu dem Schluss, Männer und Frauen sind fast immer unterschiedlicher Meinung. Sie passen einfach nicht zusammen – oder doch? Durch den heißen Aufguss in der Sauna wird alles ein bisschen anders, und sein genau eingerichtetes Leben gerät arg ins Wanken. Und in einer großen Abrechnung mit sich selbst muss er sein klar gezeichnetes altes Männerbild in Frage stellen. Den Zuschauer erwartet ein sehr komödiantischer Monolog mit zahlreichen Seitenhieben gegen alles, was das Zusammenleben zwischen Frau und Mann oft so schwierig und gleichzeitig so zauberhaft macht.

Nach der Premiere sind folgende Vorstellungen geplant: 25., 27., 30. März sowie 2., 3., 9., 10. und 16. April, jeweils um 20 Uhr, sowie am 27.3., 3. und 10. April, jeweils 15.30 Uhr. Karten gibt es im Theaterbüro Kieler Straße 63 a Montag bis Mittwoch Freitag von 10 bis 13 Uhr, sowie am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr oder telefonisch unter der Rufnummer 777749 sowie per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Karten können auch im Tourist-Infocenter sowie bei der Wilhelmshavener Zeitung, Neuen Rundschau und Guten Morgen Sonntag oder auch über die Homepage www.theater-am-meer.de erworben werden.

Wilhelmshavener Zeitung vom 03. Februar 2011 / Events der Region

"Mien Mann, de fohrt to See" erobert das Wilhelmshavener Publikum

Mit der Seemannskomödie „Mien Mann, de fohrt to See" erreichte das Theater am Meer bei der Premiere „einen neuen Höchststand der Pegelstandsmarke" und „Wellen der Begeisterung schlugen in verdienter Weise über den Darstellern zusammen", so war es in der anschließenden Rezension zu lesen (WZ-Kritik vom 24.1.). „

Die Begeisterung zeigte sich anschließend auch beim Kartenvorverkauf, denn der stieg so rasant an, dass bereits jetzt schon eine Zusatzvorstellung angesetzt werden musste, da alle Nachmittagsvorstellungen ausverkauft sind", freut sich Bühnenleiter Arnold Preuß, der das Stück krankheitsbedingt für Marion Zomerland zu Ende inszenierte.

Die Darsteller in dem klassischen Schwank-Arrangement Klaus Aden,Walter Bleckwedel, Nicolas C. Ducci, Dagmar Grube, Horst Jönck, Harald Schmidt, Claudia Schröder, Heidi Strowik, Roswitha Wunderlich und Heinz Zomerland laufen zur absoluten Höchstform auf und verkörpern ihre Rollen perfekt. Dies ermöglicht die große Klasse, die der Erfolgsautor, Wilfried Wroost, invielen weiteren Stücken bewiesen hat.

Worum geht's? Ex- Schiffskoch und Kneipenwirt Karl Brammer muss aufgrund von Steuerschulden und Zollbetrug für drei Monate ins Gefängnis. Damit diese Schande bei Kunden und der nervigen und raffgierigen Verwandtschaft nicht bekannt wird, erklärt Ehefrau Mdry seine Abwesenheit damit, er habe auf einem holländischen Frachter als Smutje angeheuert. Als genau dieses Schiff kurz darauf mit Mann und Maus im Sturm sinkt, rückt die liebe Verwandtschaft an und will erben. Auch die Stammkundschaft macht sich Hoffnung auf Mary und auf das liebe Geld!

Karten gibt es im Theaterbüro Kieler Straße 63 a oder telefonisch unter der Rufnummer 77 77 49 sowie per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Karten können auch im Tourist-lnfocenter sowie bei der Wilhelmshavener Zeitung, Neue Rundschau und  Guten Morgen Sonntag oder auch über die Homepage  "www.theater-arn-rneer.de erworben werden.

Wilhelmshaven, 22. Januar 2011

PREMIERE "Mien Mann, de fohrt to See" sehr erfolgreich

WILHELMSHAVEN - Vor restlos ausverkauftem Haus ging die dritte Premiere der laufenden Spielzeit 2010/11, die Seemannskomödie "Mien Mann, de fohrt to See" am Sonnabendabend sehr erfolgreich über die Bühne. Das Ensemble wurde mit lang anhaltendem Applaus am Ende das zweistündigen Abends  belohnt. Viel Szenenbeifall gab es immer wieder für gelungene schauspielerische Glanzlichter und für krachende Situationskomik.

Bevor Adrian Pott (Nicolas C. Ducci) und Ulli Stichling (Claudia Schröder) gemeinsam von einer zukünftigen Wohnung träumen können, passiert eine Menge auf der Bühne des Zimmertheaters in der Kieler Straße 63.

Auslöser für die Turbulenzen in Mary (Dagmar Grube) und Karl (Harald Schmidt) Brammers Kneipe "Blauer Peter" ist der Strafbefehl über drei Monate Gefängnis, den Brammer erhält, weil er amerikanische Zigaretten geschmuggelt hat. Damit die lieben Verwandten und Nachbarn davon nichts erfahren, heißt es offiziell "Mien Mann, de fohrt to See". Als nun plötzlich das Schiff mit Mann und Maus untergeht, sitzt Karl Brammer im wahrsten Sinne des Wortes im Knast und in Schwierigkeiten.

Mandus Sötje, sein Schwager (Klaus Aden) und seine Schwester Malwine Sötje (Heidi Strowik) tauchen ebenso auf

seine Schwägerin Augusta (Roswitha Wunderlich) und Friedrich Brammer (Heinz Zomerland). Alle vier sehr besondere Exemplare der Spezie "liebe Verwandschaft"

Mit dem vermeintlichen Todesfall im Hause Brammer übreschlagen sich die Ereignisse und die Heiratsanträge, die Mary (Dagmar Grube) sowohl von Justus Aldag (Horst Jönck) als

auch von Johannes Menck (Walter Bleckwedel) bekommt. Die beiden alten Charmeure leisten sich einen köstlichen Wettstreit um die Gunst der Dame des Hauses.

Das Finale mündet in einer Schlacht um Pött und Pannen, um Büxen und Buntkariertes, um Schnaps und Champagner, die sich die Verwandschaft aus Raffgier - sehr zur Freude des amüsierten Publikums leistet. Das Ende naht, wenn..... Sehen Sie es sich an!

Guten Morgen Sonntag vom 30. Januar 2011

„Mien Mann, de fohrt to See” - Klassiker um ein vermeintliches Erbe

Es geht hoch her im "Theater am Meer"

Wilhelmshaven. (nut/gms) Wie turbulent, ja sogar handgreiflich es zugehen kann, wenn die lieben Verwandten ins Haus kommen, um das Erbe eines Verstorbenen unter sich aufzuteilen, zeigt das Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am heutigen Sonntag, dem 30. Januar, um 15.30 Uhr im Niederdeutschen Theater Kieler Straße 63.

Mit der Inszenierung von „Mien Mann, de fohrt to See" von Wilfried Wroost stellt das bewährte Wilhelmshavener Amateurtheater eine vielgespielte und sehr unterhaltsame Seemannskomödie auf die Bühne. Der Hamburger Erfolgsautor Wilfried Wroost hat das Stück Anfang der 50er Jahre geschrieben und genau in dieser Zeit lässt auch Regisseurin und Bühnenleiterin Marion Zomerland die Handlung spielen. „Endlich haben wir in unserem eigenen Theater die Chance, ein Bühnenbild bis ins kleinste Detail auszustatten", freut sie sich auf die Ausstattung der Kneipe im Stil der damaligen Zeit. „Wenn wir auch das Stück historisch in seiner Zeit lassen, sind die Motive der handelnden Personen, wie Neid, Missgunst und Raffgier, heute noch genauso aktuell wie damals", erläutert Bühnenleiter Arnold Preuß, der die Inszenierung infolge einer kurzfristigen Erkrankung der Regisseurin in den Endproben begleitet.

Im Stück geht es darum, dass es der ehemalige Schiffskoch Karl Brammer mit Hilfe seiner zweiten Frau Mary geschafft hat, aus seiner Würstchenbude ein ordentliches Lokal zu machen. Eines Tages wird Karl bei einer kleinen Schmuggelei erwischt und muss für drei Monate ins Gefängnis. Ausgerechnet an Marys Geburtstag muss er die Haft antreten — ein ungünstiger Termin, denn natürlich findet sich „die liebe Verwandtschaft" ein: zum Gratulieren — und zum Geburtstagsschmaus.Um sich keine Blöße zu geben, erzählt Mary, dass Karl als Koch angeheuert hat und wieder zur See fahren wird. Doch dann schlägt das Schicksal zu: Das Schiff, mit dem Karl angeblich auf hoher See ist, geht mit Mann und Maus unter! Das führt natürlich unweigerlich zu Missverständnissen und die vermeintliche Witwe wird schon bald von Verwandten und Verehrern umschwärmt. Alle, die glauben, etwas von dem „Verblichenen" erben zu können, stürmen Marys Haus und streiten sich um Kneipe, Kleedaasch und Kinkerlitzchen.

Auf der Bühne agieren in den klassischen Komiker-Rollen die Ensemblemitglieder Klaus Aden, Walter Bleckwedel, Nicolas C. Ducci, Dagmar Grube, Horst Jönck, Harald Schmidt, Claudia Schröder, Heidi Strowik, Roswitha Wunderlich und Heinz Zomerland. Im Februar sind noch folgende Vorstellungen geplant: 2., 5., 6., 12., 13. und 19. Februar, jeweils um 20 Uhr. Um 15.30 Uhr sind Vorstellungen am 30. Januar und am 6. und 13. Februar geplant. Karten gibt es im Theaterbüro Kieler Straße 63 a montags bis mittwochs und freitags von 10 bis 13 Uhr, sowie am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr.

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland vom 28. Januar 2011- II/2011

Platt am Meer

Die dritte Premiere des „Theaters am Meer — Nie-derdeutsche Bühne Wilhelmshaven" brachte Ende Januar das Publikum bestens in Stimmung. Am Ende der Inszenierung des ewig jungen Bühnenklassikers „Mien Mann, de fohrt to See!" von Wilfried Wroost stand fest, das Stück versteht es auch 60 Jahre nach seiner Uraufführung jung und alt in seinen Bann zu ziehen und zwei Stunden köstliche Bühnenunterhaltung über die menschlichen Schwächen zu zeigen.

Unter der Leitung von Regisseurin und Bühnenleiterin Marion Zomerland spielte sich das bewährte Ensemble in die Herzen des Publikums in der Kieler Strake 63 in Wilhelmshaven (Anmerkung der Redaktion: Arnold Preuß übernahm krankheitsbedingt die Endproben).

Noch achtmal haben die Theater freunde in diesemMonat die Gelegenheit, dass äußerst unterhaltsame Spektakel auf der intimen Bühne des „Theaters am Meer" zu erleben. Im Februar sind folgende Vorstellungen im „Theater am Meer" geplant: am 2., 5., 6., 12., 13. und 19., jeweils Beginn tur alle Vorstellungen um 20 Uhr. Um 15.30 Uhr sind Vorstellungen am 6.2. und 13.2. vorgesehen.

Karten für die Vorstellungen "Mien Mann, de fohrt toSee!" gibt es im Theaterbüro Kieler Straße 63 a zu den bekannten Öffnungszeiten Montag bis Mittwoch und Freitag von 10 bis 13 Uhr sowie am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. Karten erhalten Sie unter anderem auch in den Schalterhallen der „Wilhelmshavener Zeitung", „Neuen Rundschau" und „Guten Morgen Sonntag". Weitere Intos    unter www.theater-am-meer.de Alle Angaben ohne Gewähr!

Neue Rundschau vom 19. Januar 2011

Kulissensnack

Kulissensnack-Schild_Akzent

"Kulissensnack" ist der Name des neuen Theatercafés; im "Blauen Peter" spielt das Theaterstück "Mien Mann, de fohrt to See".

Eine Szene aus „Mien Mann, de fohrt to See" (v.l. Heinz Zomerland, Roswitha Wunderlich, HeidiStrowik und Dagmar Grube. Foto: Theater am Meer/OP

Premiere für Kneipe und Café

„Kulissensnack" im Theater am Meer

Wenn am kommenden Sonnabend, dem 22. Januar, um 19 Uhr, die Premiere von Wilfried Wroost's unverwüstlicher Komödie „Mien Mann, de fohrt to See" im Theater am Meer über die Bühne geht, gibt es gleich zwei Premieren zu beglückwünschen. Zum einen feiert das Stück seine Premiere auf der Bühne in dem stilvollen Bühnenbild einer 50er Jahre-Kneipe. Zum anderen hat das Theatercafé in der Spielstätte in der Kieler Straße durch die Online-Abstimmung der Besucher jetzt seinen eigenen Namen „Kulissensnack" erhalten.

Im Café „Kulissensnack" werden die Besucher ab der Premiere am kommenden Sonnabend bewirtet werden. Die turbulente Erbauseinandersetzung zwischen der Wirtin Mary Brammer und den „lieben" Verwandten in „Mien Mann, de fohrt to See" erfolgt dann auf der Bühne in der Kneipe „Blauer Peter", die die Bühnentechniker desTheaters am Meer, Wolfgang Buttjer und Heinz Fuchs mit viel Liebe zum Detail ausgestattet haben. Da fehlt weder das typische Solei, noch der Glücksspielautomat im Ambiente der 50er Jahre.

In den 14 Tagen vor der Premiere hat es im Übrigen noch eine Umbesetzung im Ensemble gegeben. Aufgrund der plötzlichen Erkrankung der Bühnenleiterin und Regisseurin Marion Zomerland hat Bühnenleiter Arnold Preuß das Stück zu Ende inszeniert.

Kartenbestellungen sind auch telefonisch unter (0 44 21) 7777 49 sowie per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  möglich.

Wilhelmshavener Zeitung vom 19. Januar 2011

Premiere in der Kneipe und für das Café

THEATER AM MEER Café heißt jetzt „Kulissensnack" — Theaterbesucher stimmten ab

Eine Szene aus „Mien Mann, de fohrt to See" (von links: Heinz Zomerland, Roswitha Wunderlich, Heidi Strowik und DagmarGrube)    FOTO: THEATER AM MEER/OP

WILHELMSHAVEN/LR - Wenn am kommenden Sonnabend, 22. Januar, um 19 Uhr, die Premiere von Wilfried Wroost's Komödie „Mien Mann, de fohrt to See" im Theater am Meer über die Bühne geht, gibt es gleich zwei Premieren zu feiern. Zum einen feiert das Stück seine Premiere auf der Bühne in dem stilvollen Bühnenbild einer 50er-Jahre-Kneipe. Zum anderen hat das Theatercafe in der Spielstätte in der Kieler Straße durch die Online-Abstimmung der Besucher jetzt seinen eigenen Namen „Kulissensnack" erhalten.

Bei der Namenssuche hatte es 56 Namensvorschläge von 95 Theaterbesuchern gegeben. An der Endabstimmung, in der noch zwölf Namensvorschläge zur Wahlstanden, haben dann 992 Besucher an der Abstimmung teilgenommen und sich mit 451 Stimmen oder 45,5 Prozent für den Namen „Kulissensnack" entschieden. Der Gewinner, dessen Namensvorschlag gewählt wurde, wird im Rahmen der Vorstellung für die Mitglieder des Theaters im „Kulissensnack" ausgezeichnet.

Die Premiere der Komödie „Mien Mann, de fohrt to See" findet jedoch in der Kneipe „Blauer Peter" statt, die die Bühnentechniker des Theaters am Meer, Wolfgang Buttjer und Heinz Fuchs mit viel Liebe zum Detail ausgestattet haben.

Karten gibt es im Theaterbüro Kieler Straße 63 a oder telefonisch unter 77 77 49.

Jeversches Wochenblatt vom 18.01.2011

Niederdeutsches Theatercafé heißt "Kulissensnack"

NAMENSWETTBEWERB In der Kieler Straße ist am Sonnabend Premiere: „Mien Mann, de fohrt to See“

Eine Szene aus „Mien Mann, de fohrt to See“ mit (v.l.)  Heinz Zomerland, Roswitha Wunderlich, Heidi Strowik und Dagmar Grube. Foto: Theater am Meer

Wilhelmshaven – Wenn am kommenden Sonnabend, 22. Januar 2011, um 19 Uhr, die Premiere von Wilfried Wroost`s unverwüstlicher Komödie „Mien Mann, de fohrt to See“ im Theater am Meer über die Bühne geht, gibt es gleich zwei Premieren zu feiern. Das Stück feiert seine Premiere auf der Bühne in dem stilvollen Bühnenbild einer 50er-Jahre–Kneipe und das Theatercafé in der Spielstätte in der Kieler Straße durch die Online-Abstimmung der Besucher jetzt seinen eigenen Namen erhalten. Es heißt „Kulissensnack“.

Bei der Namenssuche hatte es 56 Namenvorschläge von 95 Theaterbesuchern gegeben. An der Endabstimmung, in der noch 12 Namensvorschläge zur Wahl standen, haben dann 992 Besucher eilgenommen und sich mit 451 Stimmen oder 45,5 % für den Namen „Kulissensnack“ entschieden, der damit mit einem deutlichen Vorsprung vor den platzierten Namen „Café Foyer“ mit 180 Stimmen (18,1 %) und „Café K“ mit 127 Stimmen (12,8 %) gewann.

Der Gewinner, dessen Namensvorschlag gewählt wurde, wird im Rahmen der Vorstellung für die Mitglieder des Theaters im „Kulissensnack“ ausgezeichnet. Unter den übrigen 95 Personen, die Namensvorschläge einreichten, sind inzwischen 20 weitere Gewinner ermittelt worden, die als Dankeschön für die Teilnahme in den nächsten Tagen ein Buchpräsent erhalten.

Im Café „Kulissensnack“ werden die Besucher ab der Premiere am kommenden Sonnabend bewirtet werden. Die turbulente Erbauseinandersetzung zwischen der Wirtin Mary Brammer und den „lieben“ Verwandten in „Mien Mann, de fohrt to See“ erfolgt dann auf der Bühne in der Kneipe „Blauer Peter“, die die Bühnentechniker des Theaters am Meer, Wolfgang Buttjer und Heinz Fuchs mit viel Liebe zum Detail ausgestattet haben. Da fehlt weder das typische Solei, noch der Glücksspielautomat im Ambiente der 50er Jahre.

Karten gibt es im Theaterbüro Kieler Straße 63 a Montag bis Mittwochs und Freitag von 10 bis 13 Uhr, sowie Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. Kartenbestellungen sind auch telefonisch unter 777749 sowie per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. möglich. Karten gibt es auch in der Tourist-Info.

Wilhelmshaven, 16.01.2011

Premiere für Kneipe und Café

„Kulissensnack“ ist der Name des Theatercafés  - im „Blauen Peter“ spielt das Theaterstück „Mien Mann, de fohrt to See“

Eine Szene aus „Mien Mann, de fohrt to See“ (v.l.  Heinz Zomerland, Roswitha Wunderlich, Heidi Strowik und Dagmar Grube) Foto: Theater am Meer

Wilhelmshaven – Wenn am kommenden Sonnabend, 22. Januar 2011, um 19 Uhr, die Premiere von Wilfried Wroost`s unverwüstlicher Komödie „Mien Mann, de fohrt to See“ im Theater am Meer über die Bühne geht, gibt es gleich zwei Premieren zu feiern. Zum einen feiert das Stück seine Premiere auf der Bühne in dem stilvollen Bühnenbild einer 50er-Jahre–Kneipe. Zum anderen hat das Theatercafé in der Spielstätte in der Kieler Straße durch die Online-Abstimmung der Besucher jetzt seinen eigenen Namen „Kulissensnack“ erhalten.

Bei der Namenssuche hatte es 56 Namenvorschläge von 95 Theaterbesuchern gegeben. An der Endabstimmung, in der noch 12 Namensvorschläge online auf der Homepage www.theater-am-meer.de zur Wahl standen, haben dann 992 Besucher an der Abstimmung teilgenommen und sich mit 451 Stimmen oder 45,5 % für den Namen „Kulissensnack“ entschieden, der damit mit einem deutlichen Vorsprung den Sieg vor den platzierten Namen „Café Foyer“ mit 180 Stimmen (18,1 %) und „Café K“ mit 127 Stimmen (12,8 %) erreichte. Der Gewinner, dessen Namensvorschlag gewählt wurde, wird im Rahmen der Vorstellung für die Mitglieder des Theaters im „Kulissensnack“ ausgezeichnet. Unter den übrigen 95 Personen, die Namensvorschläge einreichten, sind inzwischen 20 weitere Gewinner ermittelt worden, die als Dankeschön für die Teilnahme in den nächsten Tagen ein Buchpräsent erhalten.

Im Café „Kulissensnack“ werden die Besucher ab der Premiere am kommenden Sonnabend bewirtet werden. Die turbulente Erbauseinandersetzung zwischen der Wirtin Mary Brammer und den „lieben“ Verwandten in „Mien Mann, de fohrt to See“ erfolgt dann auf der Bühne in der Kneipe „Blauer Peter“, die die Bühnentechniker des Theaters am Meer, Wolfgang Buttjer und Heinz Fuchs mit viel Liebe zum Detail ausgestattet haben. Da fehlt weder das typische Solei, noch der Glücksspielautomat im Ambiente der 50er Jahre.

In den 14 Tagen vor der Premiere hat es im Übrigen noch eine Umbesetzung im Ensemble gegeben. Aufgrund der plötzlichen Erkrankung der Bühnenleiterin und Regisseurin Marion Zomerland hat Bühnenleiter Arnold Preuß das Stück zu Ende inszeniert.

Karten gibt es im Theaterbüro Kieler Straße 63 a Montag bis Mittwochs und Freitag von 10 bis 13 Uhr, sowie Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. Kartenbestellungen sind auch telefonisch unter 777749 sowie per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Karten gibt es auch in der Tourist-Info sowie der Wilhelmshavener Zeitung, Neuen Rundschau und Guten Morgen Sonntag. Karten können auch online über die Homepage www.theater-am-meer.de erworben werden.

Wilhelmshaven, 15. Januar 2011

"Mien Mann, de fohrt to See" - die Premiere rückt näher!

Fotos von der Bühnenprobe

Die Herren Menk (Walter Bleckwedel) und Aldag (Horst Jönck) umschwirren die fesche Wirtin Mary Brammer (Dagmar Grube) auch an ihrem Geburtstag, den sie durch die Kellnerin Ulli (Claudia Schröder) erfahren haben.

Kuddl Brammer muss leider brummen gehen - der Staat hat ihm drei Monate aufgebrummt (Dagmar Grube und Harald Schmidt)

Damit fällt für Mandus (Klaus Aden), Auguste (Roswitha Wunderlich), Friedrich (Heinz Zomerland) und Malwine (Heidi Strowik) der Geburtstagsschmaus aus.

Karl kann nur noch seine Verwandschaft bitten, ein wachsames Auge auf Mary zu werfen, solange er zur See fährt

Adrian Pott (Nicolas C. Ducci) ist auf der Suche nach einer Stellung, nach Ulli und nach einem neuen Namen. Ob er bei Mary (Dagmar Grube) Erfolg hat?

Na, das mit der Ulli Stichling (Claudia Schröder) hat ja schon mal gut geklappt.

Mandus ist schon gut in Fahrt - natürlich schimpft er auf Malwine und denkt an seinen Freund Peter Petersen ut de Peterstraat

Adrian und Ulli denken an eine Wohnung mit Baukostenzuschlag. 5.000 Mark hat er ja verdient bei einer geheimen Mission.

Was haben die Männer so geheimnisvoll zu gucken? Hat das etwa etwas mit dem geschenkten Baby-Bond zu tun?

Die Freude bei Mary ist groß - bei Malwine eher nicht, was muss sie da mit ansehen?

Der Verwandschaft bricht das Herz, Kuddl ihr Bruder und Schwager ist untergegangen mit der Wilhelmientje von Geldern. Warum trauert eigentlich seine Witwe Mary nicht?

Oh Gott, nee, mit diesem Namen kann ich Dich nicht heiraten, lieber Adrian!

Wenn keen Kinner un keen Öllern dar sünd, geiht de Hälfte an de Geschwister, so seggt dat dat Gesestt!

Schon fliegen nicht nur die Kleidungsstücke durch die Gegend und nicht nur das, auch verbale und echte Handgreiflichkeiten sind nicht weit. Tja, erben ist gar nicht so leicht zu verkraften.

Sie liegen sich in den Haaren, die raffgierigen Verwandten! Sehr zur Freude des Publikums.

Dabei find die Teilerei doch so harmlos an.

Es wurde in tiefer Trauer dem verlorenen Anverwandten nachgetrauert. Kuddl Brammer is bleven op See.

Wilhelmshavener Zeitung vom 10. Januar 2011

Wenn die Lüge zum Verhängnis wird

PREMIERE Theater am Meer spielt „Mien Mann, de fohrt to See"

Roswitha Wunderlich (von links), Heinz Zomerland und Heidi Strowik stehen im Stück „Mien Mann de fohrt to See" auf der Bühne.    FOTO: THEATER AM MEER

WILHELMSHAVEN/LR - Wie turbulent es zugehen kann, wenn die lieben Verwandten ins Haus kommen, um das Erbe eines Verstorbenen unter sich aufzuteilen, zeigt das Theater am Meer - der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven. Am Sonnabend, 22. Januar, feiert das Ensemble die dritte Premiere der laufenden Spielzeit mit „Mien Mann, de fohrt to See". Der Vorhang hebt sich um 19 Uhr im Niederdeutschen Theater an der Kieler Straße 63.

Mit der Inszenierung bringt das Wilhelmshavener Amateurtheater eine vielgespielte und unterhaltsame Seemannskomödie auf die Bühne. Der Hamburger Erfolgsautor Wilfried Wroost hat das Stück Anfang der 50er Jahre geschrieben und genau in dieser Zeit lässt auch Regisseurin und Bühnenleiterin Marion Zomerland die Handlung spielen. „Wenn wir auch das Stück historisch in seiner Zeitlassen, sind die Motive der handelnden Personen. wie Neid, Missgunst und Raffgier. heute noch genauso aktuell wie damals", erläutert Bühnenleiter Arnold Preuß (Anmerkung des Theaters: Der die erkrankte Regisseurin Marion Zomerland bei den Endproben vertritt).

Im Stück geht es darum, dass es der ehemalige Schiffskoch Karl Brammer mit Hilfe seiner zweiten Frau Mary ge- schafft hat, aus seiner Würstchenbude ein ordentliches Lokal zu machen. Eines Tages wird Karl bei einer kleinen Schmuggelei erwischt und muss für drei Monate ins Gefängnis. Ausgerechnet an Marys Geburtstag muss er die Haft antreten - ein ungünstiger Termin, denn natürlich findet sich „die liebe Verwandtschaft" ein: zum Gratulieren - und zum Geburtstagsschmaus. Um sich keine Blöße zu geben, erzählt Mary, dass Karl als Koch angeheuert hat und wieder zur See fahren wird. Doch dann schlägt das Schicksal zu: Das Schiff, mit dem Karl angeblich auf hoher See ist, geht mit Mann und Maus unter! Das führt zu Missverständnissen und die vermeintliche Witwe wird schon bald von Verwandten und Verehrern umschwärmt. Alle, die glauben, etwas von dem „Verblichenen" erben zu können, stürmen Marys Haus.

Auf der Bühne agieren Klaus Aden, Walter Bleckwedel, Nicolas C. Ducci, Dagmar Grube, Horst Jönck, Harald Schmidt, Claudia Schröder, Heidi Strowik, Roswitha Wunderlich und Heinz Zomerland.Nach der Premiere sind weitere Vorstellungen am 28. und 30. Januar, sowie am 2., 5., 6., 12., 13. und 19. Februar, jeweils um 20 Uhr geplant. Um 15.30 Uhr ist das Stück am 30. Januar sowie am 6. und 13. Februar zu sehen.

Jeversches Wochenblatt vom 8. Januar 2011

PREMIERE FÜR „MIEN MANN, DE FOHRT TO SEE"

Turbulent, ja sogar handgreiflich kann es zugehen, wenn die lieben Verwandten ins Haus kommen, um das Erbe eines Verstorbenen unter sich aufzuteilen. Das zeigt die dritte Premiere des Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am Sonnabend, 22. Januar, um 19 Uhr im Niederdeutschen Theater Kieler Straße 63. Mit der Inszenierung von „Mien Mann, de fohrt to See" von Wilfried Wroost stellt das Theater eine vielgespielte Seemannskomödie aufdie Bühne.    TEXT BöKHAUS / BILD Theater am Meer

Wilhelmshaven, 06.01.2011

Es geht hoch her im Theater am Meer

PREMIERE „Mien Mann, de fohrt to See“ - turbulenter Klassiker
um ein vermeintliches Erbe

Ein Szenenfoto aus „Mien Mann, de fohrt to See“ (v.l. Roswitha Wunderlich, Heinz Zomerland, Heidi Strowik) Foto: Theater am Meer/AP

Wilhelmshaven – Wie turbulent, ja sogar handgreiflich es zugehen kann, wenn die lieben Verwandten ins Haus kommt, um das Erbe eines Verstorbenen unter sich aufzuteilen, zeigt die dritte Premiere des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am Sonnabend, 22. Januar 2011, um 19 Uhr im Niederdeutschen Theater Kieler Straße 63. Mit der Inszenierung von „Mien Mann, de fohrt to See“ von Wilfried Wroost stellt das bewährte Wilhelmshavener Amateurtheater eine vielgespielte und sehr unterhaltsame Seemannskomödie auf die Bühne.

Der Hamburger Erfolgsautor Wilfried Wroost hat das Stück Anfang der 50er Jahre geschrieben und genau in dieser Zeit lässt auch Regisseurin und Bühnenleiterin Marion Zomerland die Handlung spielen. „Endlich haben wir in unserem eigenen Theater die Chance, ein Bühnenbild bis ins kleinste Detail auszustatten“, freut sie sich auf die Ausstattung der Kneipe im Stil der damaligen Zeit. „Wenn wir auch das Stück historisch in seiner Zeit lassen, sind die Motive der handelnden Personen, wie Neid, Missgunst und Raffgier, heute noch genauso aktuell wie damals“, erläutert Bühnenleiter Arnold Preuß, der die Inszenierung infolge einer kurzfristigen Erkrankung der Regisseurin in den Endproben begleitet.

Im Stück geht es darum, dass es der ehemalige Schiffskoch Karl Brammer mit Hilfe seiner zweiten Frau Mary geschafft hat, aus seiner Würstchenbude ein ordentliches Lokal zu machen. Eines Tages wird Karl bei einer kleinen Schmuggelei erwischt und muss für drei Monate ins Gefängnis. Ausgerechnet an Marys Geburtstag muss er die Haft antreten – ein ungünstiger Termin, denn natürlich findet sich „die liebe Verwandtschaft“ ein: zum Gratulieren – und zum Geburtstagsschmaus. Um sich keine Blöße zu geben, erzählt Mary, dass Karl als Koch angeheuert hat und wieder zur See fahren wird. Doch dann schlägt das Schicksal zu: Das Schiff, mit dem Karl angeblich auf hoher See ist, geht mit Mann und Maus unter! Das führt natürlich unweigerlich zu Missverständnissen und die vermeintliche Witwe wird schon bald von Verwandten und Verehrern umschwärmt. Alle, die glauben, etwas von dem „Verblichenen“ erben zu können, stürmen Marys Haus und streiten sich um Kneipe, Kleedaasch und Kinkerlitzchen.

Auf der Bühne agieren in den klassischen Komiker-Rollen die Ensemblemitglieder Klaus Aden, Walter Bleckwedel, Nicolas C. Ducci, Dagmar Grube, Horst Jönck, Harald Schmidt, Claudia Schröder, Heidi Strowik, Roswitha Wunderlich und Heinz Zomerland. Nach der Premiere sind im Januar noch folgende Vorstellungen geplant, am 28. und 30. sowie am 2., 5., 6., 12., 13. und 19.Februar, jeweils um 20 Uhr. Um 15.30 Uhr sind Vorstellungen am 30. Januar und am  6. und 13. Februar geplant.

Karten gibt es im Theaterbüro Kieler Straße 63 a montags bis mittwochs und freitags von 10 bis 13 Uhr, sowie am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr.  Kartenbestellungen sind auch telefonisch unter der Rufnummer 777749 mögliche sowie per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Karten erhalten Sie auch in der Nordseepassage im Tourist-Infocenter sowie bei der Wilhelmshavener Zeitung, Neuen Rundschau und Guten Morgen Sonntag. Karten können auch online über die Homepage www.theater-am-meer.de erworben werden.

Wilhelmshavener Zeitung vom 6. Januar 2011/Events der Region

„Mien Mann, de fohrt to See“

Ewig junger Bühnenspaß mit dem Theaer am Meer

Wilhelmshaven – Mit der dritten Premiere des "Theaters am Meer Wilhelmshaven" im Niederdeutschen Zimmer-Theater, Kieler Straße 63, kommt mit der Komödie  "Mien Mann, de fohrt to See" von Wilfried Wroost ein ewig junger Bühnenklassiker zur Aufführung. Premiere ist am Sonnabend, 22. Januar 2011, um 19 Uhr. Das Stück ist Anfang der 50er Jahre geschrieben worden. In dieser Zeit spielt auch die Inszenieurng der Regisseurin Marion Zomerland.

In dem Stück geht es um den ehemaligen Schiffskoch Karl Brammer, der mit Hilfe seiner zweiten Frau Mary aus seiner Würstchenbude ein ordentliches Lokal gemacht hat. Eines Tages wird er bei einer kleinen Schmuggelei erwischt und muss für drei Monate ins Gefängnis. Ausgerechnet an Marys Geburtstag muss Karl die Haft antreten – ein ungünstiger Termin, denn natürlich findet sich „die liebe Verwandtschaft“ ein: zum Gratulieren – und zum Geburtstagsschmaus. Um sich keine Blöße zu geben, erzählt Mary, dass Karl als Koch angeheuert hat und wieder zur See fahren wird. Doch dann schlägt das Schicksal zu: Das Schiff, mit dem Karl angeblich auf hoher See ist, geht mit Mann und Maus unter! Das führt natürlich unweigerlich zu Missverständnissen und die vermeintliche Witwe wird schon bald von Verwandten und Verehrern umschwärmt.

Nach der Premiere wird das Stück am 28. und 30.sowie am 2., 5., 6., 12., 13. und 19. Februar um jeweils 20 Uhr und am 30.Januar,  6. und 13. Februar jeweils um 15.30 Uhr im "Theater am Meer" aufgeführt. Karten gibt es im Theaterbüro Kieler Straße 63 a, Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 10 bis 13 Uhr, sowie am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr oder unter der Rufnummer 777749 oder Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Karten gibt es außerdem im Tourist-Infocenter, bei der Wilhelmshavener Zeitung und der Neuen Rundschau sowie über das Internet auf der Seite www.theater-am-meer.de.

Wilhelmshaven, 3. Januar 2011

„Mien Mann, de fohrt to See“ - ein ewig junger Bühnenspaß

Ein Szenenfoto aus „Mien Mann, de fohrt to See“ (v.l. Walter Bleckwedel, Heinz Zomerland, Dagmar Grube, Heidi Strowik, Nicolas C. Ducci, Claudia Schröder, Horst Jönck) Foto – Theater am Meer/AP

Wilhelmshaven – Mit der dritten Premiere des Theaters am Meer Wilhelmshaven kommt in dem immer mehr Freunde findenden Niederdeutschen Zimmer-Theater in der Kieler Straße 63 ein ewig junger Bühnenklassiker zur Aufführung. Die Komödie von Wilfried Wroost „Mien Mann, de fohrt to See“ hat am Sonnabend, dem 22. Januar 2011, um 19 Uhr, in der Inszenierung von Regisseurin und Bühnenleiterin Marion Zomerland Premiere. Mehrfach hat die turbulente Komödie das Wilhelmshavener Publikum in der langen Geschichte des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven zu wahrhaften Lachsalven animiert. Nach mehr als 15 Jahren ist nun die Zeit wieder reif für den beliebten Bühnenklassiker.

Das Stück ist vom Erfolgsautor, dem Hamburger Wilfried Wroost, Anfang der 50er Jahre geschrieben worden. In dieser Zeit lässt auch Regisseurin Marion Zomerland das Stück spielen. „Endlich haben wir in unserem eigenen Theater die Chance, ein Bühnenbild bis ins kleinste Detail auszustatten“, freut sie sich auf die Ausstattung der Kneipe im Stil der damaligen Zeit. „Wenn wir auch das Stück fast 6 Jahrzehnte zurück spielen lassen, sind die menschlichen Schwächen der handelnden Personen, wie Neid, Missgunst und Raffgier, so aktuell und heutig, dass das Stück allein damit beweist, wie zeitlos es ist“, sagt Marion Zomerland.

In dem Stück hat es der ehemalige Schiffskoch Karl Brammer mit Hilfe seiner zweiten Frau Mary geschafft, aus seiner Würstchenbude ein ordentliches Lokal zu machen. Eines Tages wird Karl bei einer kleinen Schmuggelei erwischt und muss für drei Monate ins Gefängnis. Ausgerechnet an Marys Geburtstag muss Karl die Haft antreten – ein ungünstiger Termin, denn natürlich findet sich „die liebe Verwandtschaft“ ein: zum Gratulieren – und zum Geburtstagsschmaus. Um sich keine Blöße zu geben, erzählt Mary, dass Karl als Koch angeheuert hat und wieder zur See fahren wird. Doch dann schlägt das Schicksal zu: Das Schiff, mit dem Karl angeblich auf hoher See ist, geht mit Mann und Maus unter! Das führt natürlich unweigerlich zu Missverständnissen und die vermeintliche Witwe wird schon bald von Verwandten und Verehrern umschwärmt. Alle, die glauben, etwas von dem „Verblichenen“ erben zu können, stürmen Marys Haus und streiten sich um die Hinterlassenschaft. Aber die trauernde und vor „Mitgefühl“ triefende Verwandtschaft erlebt ihr blaues Wunder – sorgt doch der tot Geglaubte höchst selbst für Ordnung …

Auf der Bühne agieren die bewährten Ensemblemitglieder Klaus Aden, Walter Bleckwedel, Nicolas C. Ducci, Dagmar Grube, Horst Jönck, Harald Schmidt, Claudia Schröder, Heidi Strowik, Roswitha Wunderlich und Heinz Zomerland in den zum Teil klassischen Komikerrollen. Nach der Premiere am 22. Januar 2011, sind noch folgende Vorstellungen im Theater am Meer im Januar geplant, am 28. und 30.sowie im Februar am 2., 5., 6., 12., 13. und 19., jeweils Beginn für alle Vorstellungen um 20 Uhr. Um 15.30 Uhr sind Vorstellungen am 30.1., 6.2. und 13.2. geplant.

Karten für die Vorstellungen von „Mien Mann, de fohrt to See!“ gibt es im Theaterbüro Kieler Straße 63 a zu den bekannten Öffnungszeiten Montag bis Mittwoch Freitag von 10 bis 13 Uhr, sowie am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr.  Kartenbestellungen sind auch telefonisch unter der Rufnummer 777749 mögliche sowie per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Karten erhalten Sie auch in der Nordseepassage im Tourist-Infocenter sowie in den Schalterhallen der Wilhelmshavener Zeitung, Neuen Rundschau und Guten Morgen Sonntag. Karten können selbstverständlich auch online über die Homepage www.theater-am-meer.de erworben werden.

Kompass für Wilhelmshaven und Friesland I/2011 vom 30.12.2010

Premierenfieber

22. Januar, 19 Uhr, Theater am Meer, Kieler Straße 63, Wilhelmshaven: „Mien Mann, de fohrt to See"

Die dritte Premiere des „Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" bringt einen ewig jungen Bühnenklassiker zur Aufführung. Wilfried Wroost's Komödie „Mien Mann, de fohrt to See" hat unter der Leitung von Regisseurin und Bühnenleiterin Marion Zomerland Premiere im NiederdeutschenTheater.

Das Stück ist vom Erfolgsautor, dem Hamburger WilfriedWroost, Anfang der 50er Jahre geschrieben worden. Genau in dieserZeit lässt auch die Regisseurin das Stück spielen. „Endlich haben wir in unserem eigenen Theater die Chance, ein Bühnenbild bis ins kleinste Detail auszustatten", freut sich Marion Zomerland auf die Kneipe im Stil der damaligen Zeit. „Wenn wir auch das Stück historisch anlegen", so Zomerland, „sind die Motive der handelnden Personen, die aus Neid, Missgunst und Raffgier bestehen, auch heute noch aktuell".

Nach der Premiere am 22. Januar sind noch folgende Vorstellungen im „Theater am Meer" im Januar geplant: am 28. und 30. Januar sowie im Februar am 2., 5., 6., 12., 13. und 19. — Beginn für alle Vorstellungen jeweils um 20 Uhr. Um 15.30 Uhr sind Vorstellungen am 30.1., 6.2. und 13.2. geplant.

Neue Rundschau vom 22. Dezember 2010

Theater am Meer - Theaterbürozwischen den Jahren geschlossen

Kartenvorverkauf für Premiere ab 3. Januar

Szene aus „Mien Mann, de fohrt to See" (v.l. Walter Bleckwedel, Heinz Zomerland, Dagmar Grube, Heidi Strowik, Nicolas C. Ducci, Claudia Schröder, Horst Jönck). Foto: TM

Das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven weist darauf hin, dass das Theaterbüro in der Kieler Straße 63 nach den Feiertagen vom 27. Dezember bis 31. Dezember geschlossen hat.„Dies ist möglich, da die letzten beiden Vorstellungen von 'Wir rockt op platt — Episode twee' am 2. Weihnachtstag (26.12.) und am 29. Dezember restlos ausverkauft sind", erläutert Bühnenleiter Arnold Preuß.

Der Kartenverkauf für die dritte Premiere der Spielzeit, die klassische Komödie von Wilfried Wroost „Mien Mann, de fohrt to See", die am Sonnabend, dem 22. Januar 2011, um 19 Uhr, in der Regie vonBühnenleiterin Marion Zomerland erstmals aufgeführt wird, geht dann ab Montag, den 3. Januar zu den bekann-ten Bürozeiten weiter. Montag bis Mittwoch und Freitag von 10 bis 13 Uhr, sowie am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr.

Kartenbestellungen sind auch telefonisch unter der Rufnummer 77 77 49 möglich sowie per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere Vorverkaufsstellen sind: Schalterhalle Wilhelmshavener Zeitung, Neuen Rundschau und Guten Morgen Sonntag sowie in der Tourist-Info in der Nordseepassage. Karten können selbstverständlich auch online über www.theater-arnmeer.de erworben werden.

Wilhelmshaven, 16. Dezember 2010

"Mien Mann, de fohrt to See" - Probenfotos

Mary Brammer (Dagmar Grube) entdeckt familiäre Bande zwischen Adrian (Nicoals Ducci) und ihrem Mann

Karl Brammer (Harald Schmidt) "muss" für einige Zeit verreisen. Grund: Ein Strafbefehl. Entsetzt hören Ulli (Claudia Schröder) und Ehefrau Mary (Dagmar Grube) von der Neuigkeit

Das Schiff, mit dem Karl Brammer zur See fährt ist mit Mann und Maus untergegangen. Die schreckliche Nachricht liest die liebe Verwandschaft: Walter Bleckwedel, Heinz Zomerland, Dagmar Grube, Heidi Strowik, Nicolas C. Ducci, Claudia Schröder und Horst Jönck

Zwischen Ulli (Claudia Schröder) und Adrian (Nicolas C. Ducci) spielt das Herz und ein Saba-Rundfunkgerät eine große Rolle

Mandus Sötje (Klaus Aden) trauert seinem Freund, dem Trompeter Peter Petersen ut de Peterstraat nach, Mary Brammer (Dagmar Grube) stützt ihn in seiner Trauer...

NEUE RUNDSCHAU vom 08. Dezember 2010

„Mien Mann, de fohrt..."

Theater am Meer präsentiert Bühnenklassiker im Januar

Die Zuschauer können sich im „Theater am Meer” wieder auf Situationskomik und Wortwitz freuen. Foto: TM/Preuß

Obwohl die Kartennachfrage für „Wi rockt op platt — Episode twee" ununterbrochen anhält, bereitet das Theater am Meer die dritte Premiere der laufenden Spielzeit vor. Sie ist für Sonnabend, dem 22. Januar um 19 Uhr, im Niederdeutschen Theater in der Kieler Straße 63 terminiert. Mit Wilfried Wroost's Komödie „Mien Mann, de fohrt to See" steht der Bühnenklassiker schlechthin auf dem Programm des Theaters am Meer. Das Stück spielt in einer Seemannskneipe in den 50-er Jahren. Auf der Bühne können die bewährten Ensemblemitglieder Klaus Aden, Walter Bleckwedel, Nicolas C. Ducci, Dagmar Grube, Horst Jönck, Harald Schmidt und andere in klassischen Rollen glänzen.

„Mien Mann, de fohrt to See!”

Proben für Bühnenklassiker laufen

Fortsetzung von Seite 1

„Wroost versteht es, den Zuschauern die menschlichen Schwächen mit Wortwitz und Situationskomik so prägnant und dabei so sehr unterhaltsam vor Augen zu führen, dass dieses Stück über Jahrzehnte immer wieder auf den Spielplan genommen wird, weil es einfach umwerfende Typen auf die Bühne bringt", macht Bühnenleiterin und Regisseuren Marion Zomerland Lust auf das Bühnenspektakel.

Das Stück spielt in einer Seemannskneipe in den 50-er Jahren. Der ehemalige Schiffskoch Karl Brammer hat es mit Hilfe seiner zweiten Frau Mary geschafft, aus seiner Würstchenbude ein ordentliches Lokal zu machen. Eines Tages wird Karl bei einer kleinen Schmuggelei erwischt und muss für drei Monate ins Gefängnis. Ausgerechnet an Marys Geburtstag muss Karl die Haft antreten — ein ungünstiger Termin, denn natürlich findet sich „die liebe Verwandtschaft" ein: zum Gratulieren — und zum Geburtstagsschmaus. Um sich keine Blöße zu geben, erzählt Mary, dass Karl als Koch angeheuert hat und wieder zur See fahren wird. Doch dann schlägt das Schicksal zu: Das Schiff, mit dem Karl angeblich auf hoher See ist, geht mit Mann und Maus unter!

Das führt natürlich unweigerlich zu Missverständnissen und die vermeintliche Witwe wird schon bald von Verwandten und Verehrern umschwärmt. Alle, die glauben, etwas von dem „Verblichenen" erben zu können, stürmen Marys Haus und streiten sich um die Hinterlassenschaft. Aber die trauernde und vor „Mitgefühl" triefende Verwandtschaft erlebt ihr blaues Wunder — sorgt doch der tot Geglaubte höchst selbst für Ordnung ...

Auf der Bühne können die bewährten Ensemblemitglieder Klaus Aden, Walter Bleckwedel, Nicolas C. Ducci, Dagmar Grube, Horst Jönck, Harald Schmidt, Claudia Schröder, Heidi Strowik, Roswitha Wunderlich und Heinz Zomerland in den zum Teil klassischen Rollen glänzen, denn das Stück lebt von der Situationskomik und dem Wortwitz der handelnden Figuren.

Nach der Premiere sind noch folgende Vorstellungen im Theater am Meer im Januar geplant, am 28. und 30. sowie im Februar am 2., 5., 6., 12., 13. und 19., jeweils Beginn für alle Vorstellungen um 20 Uhr. Um 15.30 Uhr sind Vorstellungen am 30.1., 6.. und 13. Februar. geplant.Karten für die Vorstellungen von „Mien Mann, de fohrt to See!" gibt es im Theaterbüro Kieler Straße 63 a zu den bekannten Öffnungszeiten Montag bis Mittwoch Freitag von 10 bis 13 Uhr, sowie am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr.

Kartenbestellungen sind auch telefonisch unter der Rufnummer 777749 möglich sowie per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere Vorverkaufsstellen: Nordseepassage im TouristInfocenter, Schalterhallen Wilhelmshavener Zeitung, Neue Rundschau und Guten Morgen Sonntag sowie Tourist-Info in der Nordseepassage.Karten können selbstverständlich auch online über die Homepage www.theater-am-meer.de erworben werden. Durch das moderne Print at Home Verfahren hat man die Karten ohne Aufpreis sofort zur Hand.

Jeversches Wochenblatt vom 2. Dezember 2010

Theater am Meer probt für Klassikermit viel Wortwitz und Situationskomik

PREMIERE „Mien Mann, de fohrt to See" auf dem Spielplan

Dagmar Grube als Mary Brammer und Klaus Aden als Mandus Sötje in „Mien Mann, de fohrtto See".    BILD: PRIVAT

WILHELMSHAVEN — Obwohl die große Nachfrage nach Karten für „Wi rockt op platt — Episode twee" anhält, bereitet das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven die dritte Premiere der laufenden Spielzeit vor — für Sonnabend, 22. Januar 2011, 19 Uhr, im Niederdeutschen Theater an der Kieler Straße. Mit Wilfried Wroosts Komödie „Mien Mann, de fohrt to See" steht der Klassiker schlechthin auf dem Programm. „Wroost versteht es, den Zuschauern die menschlichen Schwächen mit Wortwitz und Situationskomik so prägnant und dabei so unterhaltsam vor Augen zu führen, dass dieses Stück über Jahrzehnte immer wieder auf den Spielplan genommen wird", macht Bühnenleiterin und Regisseuren Marion Zomerland Lust aufs Bühnenspektakel.

Das Stück spielt in einer Seemannskneipe in den 1950er Jahren. Der ehemalige Schiffskoch Karl Brammer hat es mit Hilfe seiner zweiten Frau Mary geschafft, aus seiner Würstchenbude ein ordentliches Lokal zu machen. Eines Tages wird Karl bei einer kleinen Schmuggelei erwischt und muss für drei Monate ins Gefängnis. Ausgerechnet an Marys Geburtstag muss Karl die Haft antreten — ein ungünstiger Termin, denn natürlich findet sich „die liebe Verwandtschaft" ein: zum Gratulieren und zum Geburtstagsschmaus. Um sich keine Blöße zu geben, erzählt Mary, dass Karl als Koch angeheu-ert hat und wieder zur See fährt. Doch dann schlägt das Schicksal zu: Das Schiff, mit dem Karl angeblich auf hoher See ist, geht mit Mann und Maus unter...

Nach der Premiere am 22. Januar sind noch folgende Vorstellungstermine geplant: 28. und 30. Januar, 2., 5., 6., 12., 13. und 19. Februar. Beginn: 20 Uhr. Weitere Aufführungen um 15.30 Uhr sind für den 30. Januar sowie den 6. und 13. Februar geplant. Karten gibt es im Theaterbüro, Kieler Straße 63 a, von Montag bis Mittwoch und Freitag, 10 bis 13 Uhr, sowie am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. Buchungen sind auch telefonisch unter der Nummer 04421 / 777749 möglich und per Internet: www.theater am meer.de

Wilhelmshaven, 24.11.2010

„Mien Mann, de fohrt to See!“ –  Proben für
Bühnenklassiker laufen

THEATER AM MEER Zuschauer können sich auf Situationskomik und Wortwirtz freuen

(Von links) Dagmar Grube als Mary Brammer und Klaus Aden als Mandus Sötje in „Mien Mann, de fohrt to See!“

Wilhelmshaven – Obwohl die Kartennachfrage für „Wi rockt op platt – Episode twee“ ununterbrochen anhält, bereitet das Theater am Meer die dritte Premiere der laufenden Spielzeit vor, die für Sonnabend, den 22. Januar 2011, 19 Uhr, im Niederdeutschen Theater in der Kieler Straße 63 terminiert ist. Mit Wilfried Wroost´s Komödie „Mien Mann, de fohrt to See“ steht der Bühnenklassiker schlechthin auf dem Programm des Theaters am Meer.

„Wroost versteht es, den Zuschauern die menschlichen Schwächen mit Wortwitz und Situationskomik so prägnant und dabei so sehr unterhaltsam vor Augen zu führen, dass dieses Stück über Jahrzehnte immer wieder auf den Spielplan genommen wird, weil es einfach umwerfende Typen auf die Bühne bringt“, macht Bühnenleiterin und Regisseuren Marion Zomerland Lust auf das Bühnenspektakel.

Das Stück spielt in einer Seemannskneipe in den 50-er Jahren Der ehemalige Schiffskoch Karl Brammer hat es mit Hilfe seiner zweiten Frau Mary geschafft, aus seiner Würstchenbude ein ordentliches Lokal zu machen. Eines Tages wird Karl bei einer kleinen Schmuggelei erwischt und muss für drei Monate ins Gefängnis. Ausgerechnet an Marys Geburtstag muss Karl die Haft antreten – ein ungünstiger Termin, denn natürlich findet sich „die liebe Verwandtschaft“ ein: zum Gratulieren – und zum Geburtstagsschmaus. Um sich keine Blöße zu geben, erzählt Mary, dass Karl als Koch angeheuert hat und wieder zur See fahren wird. Doch dann schlägt das Schicksal zu: Das Schiff, mit dem Karl angeblich auf hoher See ist, geht mit Mann und Maus unter!

Das führt natürlich unweigerlich zu Missverständnissen und die vermeintliche Witwe wird schon bald von Verwandten und Verehrern umschwärmt. Alle, die glauben, etwas von dem „Verblichenen“ erben zu können, stürmen Marys Haus und streiten sich um die Hinterlassenschaft. Aber die trauernde und vor „Mitgefühl“ triefende Verwandtschaft erlebt ihr blaues Wunder – sorgt doch der tot Geglaubte höchst selbst für Ordnung …

Auf der Bühne können die bewährten Ensemblemitglieder Klaus Aden, Walter Bleckwedel, Nicolas C. Ducci, Dagmar Grube, Horst Jönck, Harald Schmidt, Claudia Schröder, Heidi Strowik, Roswitha Wunderlich und Heinz Zomerland in den zum Teil klassischen Rollen glänzen, denn das Stück lebt von der Situationskomik und dem Wortwitz der handelnden Figuren.

Nach der Premiere am 22. Januar 2010, sind noch folgende Vorstellungen im Theater am Meer im Januar geplant, am 28. und 30.sowie im Februar am 2., 5., 6., 12., 13. und 19., jeweils Beginn für alle Vorstellungen um 20 Uhr. Um 15.30 Uhr sind Vorstellungen am 30.1., 6.2. und 13.2. geplant. Karten für die Vorstellungen von „Mien Mann, de fohrt to See!“ gibt es im Theaterbüro Kieler Straße 63 a zu den bekannten Öffnungszeiten Montag bis Mittwoch Freitag von 10 bis 13 Uhr, sowie am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr.  Kartenbestellungen sind auch telefonisch unter der Rufnummer 777749 möglich sowie per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Weitere Vorverkaufsstellen: Nordseepassage im Tourist-Infocenter, Schalterhallen Wilhelmshavener Zeitung, Neue Rundschau und Guten Morgen Sonntag sowie Tourist-Info in der Nordseepassage. Karten können selbstverständlich auch online über die Homepage www.theater-am-meer.de erworben werden. Durch das moderne Print at Home Verfahren hat man die Karten ohne Aufpreis sofort zur Hand.

Wi rockt op platt - Episode twee (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

WI ROCKT OP PLATT - EPISODE TWEE

Rock-Revue von Sandra Keck

Regie und Bühne: Arnold Preuß
Musikalische Arrangements: Nicolas C. Ducci
Choreografie: Marion Zomerland, Arnold Preuß

Premiere: 06. November 2010, 19 Uhr, Theater am Meer, Kieler Straße 63

Inspizient - Harald Schmidt
Souffleuse - Helga Lauermann
Requisite - Monika Eilers
Maske - Christel-Brandt-Jaedeke, Meike Zomerland u.a.
Beleuchtung - Harald Schmidt
Bühnenbildbau - Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei - Thomas Marschner
Tontechnik - Thorben Hackstein, Wolfgang Watty

Ensemble

Christel Dörnath - Alma Meyer, Berndt´s Frau und Wilma, Berndt´s Schwiegermutterr
Rolf-Peter Lauxtermann - Bauer Berndt Meyer
Lena-Maria Eden - Anna Meyer, Berndt´s Tochter
Christian Strowik - Radeck, Berndt´s polnischer Knecht
Fenja Strowik - Lisa Podex, Politesse
Yannik Marschner - Herr Eilich, Fahrradkurier
Ingo Folkers - Dr. Tuwat, Veehdoktor
Nicolas C. Ducci - großer Hahn, Stier, Fuchs
Janina Icken/Arnold Preuß - Maus, Eichhörnchen, Schwein, Frosch, weißes Huhn
Joan Kröher - Kuh Kurt, Hofhund Bello
Sandra Krüger - Ente Sokrates, Schaf, Gans, Nacktschnecke, Tortenstück
Rune Opitz - kleiner Hahn
Claudia Schröder - gelbes Huhn, Schwein, Frosch, Maulwurf
Heidi Strowik - Gans, Katze, Nacktschnecke, Tortenstück
Kay Watty - Hase, Schwein, Frosch, junger Hengst, Maulwurf
Wilma Welte/Marion Zomerland - Katze, Schaf, Gans, Nacktschnecke, Tortenstück

Inhalt

Noch mehr Tempo, noch mehr Witz, Jokus un Pläseer. Auf dem Bauernhof in Poppenbüttel treffen wird Bauer Berndt, Alma, Anna, Wilma, Radeck, Herr Eilich, Herr Tuwat, Lisa Podex und jede Menge Tiere. Die Welthits, die mit plattdeutschen Texten erklingen werden sind u.a. Welcome ut Cabaret, Surfin USA, Copacabana, Girl from Ipanema, Spanish Eys, Amor, Puppet on a String, Only you, Conga, Über den Wolken, Aber bitte mit Sahne, I am what I am, Amarillo, Chattanooga Choo Choo, Er gehört zu mir, You’re the one that I want, Living next Door to Alice, America ut West Side Story, Eye of the Tiger, Country Roads, Time of my Life und Jailhouse Rock.

PRESSEMELDUNGEN und FOTOS

Jeversches Wochenblatt vom 28. Dezember 2010

Publikum begeistert: Der Bauernrock reißt alle mit

THEATER AM MEER Auch zweite Episode „Wi rockt op platt" zum totalen Publikumserfolg geführt

VON ERNST RICHTER

WILHELMSHAVEN — Die Rockrevue „Wi rockt op platt" von Sandra Keck begeisterte in der Spielzeit 2009/2010 auch das Wilhelmshavener Publikum. So ließ die Autorin, der Ohnsorg-Star Sandra Keck, dazu die „Episode twee" vom Poppenbütteler Bauernhof folgen, die vom „Theater am Meer", der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven, für die laufende Spielzeit spontan aufgenommen und mit knapp 20 ausverkauften Vorstellungen im „Theater am Meer" an der Kieler Straße als weitere Erstaufführung zum Erfolg gebracht wurde. Die letzte Vorstellung „Wi rockt op platt" geht morgen, 29. Dezember, 20 Uhr, im „Theater am Meer" über die Bühne. Danach folgt am 22. Januar die Premiere der klassischen niederdeutschen Komödie „Mien Mann, de fohrt to See" von Wilfried Wroost.

Wie die Zeit vergeht, wie sich Türen öffnen und schließen. So auch beim Wilhelmshavener „Theater am Meer", der Niederdeutschen Bühne an der Kieler Straße. Zuvor präsentierte sich das „Theater am Meer" mit einer schon zur Tradition gewordenen Weihnachtspremiere im Stadttheater. Jetzt hat sich die Zahl der Theaterplätze auf rund hundert verkleinert. Der Kontakt zwischen Bühne und Publikum ist enger, ist intimer und die Nachfrage nach freien Plätzen größer geworden.

„Wi rockt op platt" ist eine plattdeutsche Persiflage auf bekannte Welthits, auf Thriller und auf deutsche Ohrwürmer, die das Publikum aufnimmt und dazu begeistert in den Klatschrhythmus einfällt. Marion Zomerland und Arnold Preuß haben Regie geführt, das Bühnenbild entworfen und auch die Choreografie für die Darsteller trefflich eingerichtet, einschließlich Federvieh und all dem anderen Getier, das so einen Bauernhof bevölkert. Und Nicolas C. Ducci übernahm die musikalischen Arrangements. Das reicht von „Welcome" aus dem Musical „Cabaret" über „Copacabana", dem „Jailhouse Rock" bis „America" aus der „West Side Story", dazwischen die deutschen Evergreens „Überden Wolken" und „Aber bitte mit Sahne".

In der„Episode twee" gibt es für das Publikum ein Wiedersehen und -hören mit dem  Ensemble des vorausgegangenen Bauern-Rock-Spektakels. Wieder glänzen Christel Dörnath und Rolf-Peter Lauxtermann als das Bauernpaar Alma und Berndt Meyer mit Lena-Maria Eden als dessen Tochter Anna, dazu Christel Dörnath als Almas Mutter Wilma Meyer, Christian Strowik als Knecht Radeck, Ingo Folkers als Tierarzt Dr. Tuwat,Yannik Marschner als Fahrradbote Eilich und Fenja Strowik als Politesse Lisa Podex. Das weitere Team verkörpert Eichhörnchen, Ente, Frösche, Fuchs und Gänse, Hähne, Hase, Junghengst, den Hofhund Bello, Hühner, Katzen, Kuh und Maulwurf, Maus, Nacktschnecken, Schafe, Schweine und einen Stier, dem Nicolas C. Ducci temperamentvolle Gestalt verleiht.

Das Publikum der Weihnachtsvorstellung ist von den Sitzen aufgesprungen und applaudiert voller Begeisterung. Gern wird es sich an dieses turbulente Rock-Musical erinnern und die Unbilden des vereisten Heimwegs vergessend in Kauf nehmen.

Neue Rundschau vom 22. Dezember 2010

Theater am Meer - Theaterbürozwischen den Jahren geschlossen

Kartenvorverkauf für Premiere ab 3. Januar

Das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven weist darauf hin, dass das Theaterbüro in der Kieler Straße 63 nach den Feiertagen vom 27. Dezember bis 31. Dezember geschlossen hat.„Dies ist möglich, da die letzten beiden Vorstellungen von 'Wir rockt op platt — Episode twee' am 2. Weihnachtstag (26.12.) und am 29. Dezember restlos ausverkauft sind", erläutert Bühnenleiter Arnold Preuß.

Jeversches Wochenblatt vom 16. Dezember 2010

Theater-am-Meer

WILHELMSHAVEN - Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven weist darauf hin, dass das Theaterbüro in der Kieler Straße 63 a nach den Feiertagen vom 27. Dezember bis 31. Dezember geschlossen ist. „Dies ist möglich, da die letzten beiden Vorstellungen von ,Wir rockt op platt - Episode twee' am 2. Weihnachtstag, 26. Dezember, und am 29. Dezember restlos ausverkauft sind", sagt Bühnenleiter Arnold Preuß.

Wilhelmshavener Zeitung vom 10. Dezember 2010

Letzte Chance für„Platt-Musical"

WILHELMSHAVEN/LR - Wer sich noch die aktuelle Erfolgsinszenierung des Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, die Rock- Revue „Wi rockt op platt — Episode twee" ansehen will, hat dazu nur noch am kommenden Wochenende zweimal Gelegenheit: Am morgigen Sonnabend, und am Sonntag, 12. Dezember, jeweils um 20 Uhr. Karten gibt es im Theaterbüro des Theaters am Meer, Kieler Straße 63a sowie in der Schalterhalle der „Wilhelmshavener Zeitung" in der Parkstraße 8.

NEUE RUNDSCHAU vom 08. Dezember 2010

„Wi rocktop platt — Episode twee”

Am Wochenende gibt es zwei weitere Vorstellungen von „Wi rockt op platt - Episode twee". Foto: TM

„Wi rockt op platt — Episode twee", das neueste Stück des Theater am Meer ist eine reine Erfolgsstory. Wer die Komödie noch nicht gesehen hat: Am Sonnabend dem 11. und Sonntag, dem 12. Dezember, jeweils um 20 Uhr, gibt es weitere Aufführungen. Karten kann man zu den bekannten Öffnungszeiten im Theaterbüro in der Kieler Straße in Wilhemlshaven kaufen. Kartenbestellungen sind auch telefonisch unter der Rufnummer 14 777749 mögliche oder bei der Neuen Rundschau, Börsenstraße 27.

Wilhelmshavener Zeitung vom 3. Dezember 2010

Ein Publikumserfolg

THEATER Nochmals "Rockt op platt"

WILHELMSHAVEN/LR - „Wi rockt op platt — Episode twee" surft weiter auf der Erfolgswelle.„Von den 16 bisher angesetzten Vorstellungen waren und sind alle — bis auf wenige Restkarten — ausverkauft, so dass wir uns jetzt wegen der unvermindert anhaltenden Kartennachfrage entschlossen haben, zwei weitere Vorstellungstermine in den freien Verkauf zu geben", freut sich Regisseur und Bühnenleiter Arnold Preuß über den Publikumserfolg der Rock-Revue „Wi rockt op platt — Episode twee".

Karten gibt es ab sofort für die beiden neuen Termine am Sonnabend, 11. Dezember und Sonntag, 12. Dezember, jeweils um 20 Uhr im Theaterbüro des Theaters am Meer, Kieler Straße 63 a, zu den bekannten Öffnungszeiten Montag bis Mittwoch und Freitag von 10 bis 13 Uhr, sowie am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr.W eitere Vorverkaufsstellen sind: Schalterhalle Wilhelmshavener Zeitung. Tel. Kartenbestellungen unter 77 77 49.

Wilhelmshavener Zeitung vom 2. Dezember 2010/Events der Region

„Wi rockt op platt – Episode twee“ ein absoluter Publikumsrenner

Theater am Meer bisher stets ausverkauft

Wilhelmshaven – „Alle 11 bisherigen Vorstellungen waren so gut wie ausverkauft, das Publikum ist restlos begeistert zufrieden und die Kartennachfrage hält unvermindert an, so dass weitere Vorstellungstermine in den freien Verkauf gegeben werden mussten“, freut sich die Theaterleitung, bestehend aus Marion Zomerland und Arnold Preuß, über den großen Publikumserfolg der Rock-Revue „Wi rockt op platt – Episode twee“.

Das Publikum singt und klatscht mit, wenn die Figuren, die sich auf einem Bauernhof in Poppenbüttel tummeln, deutsche Schlager und internationale Hits live in plattdeutscher Sprache sangen und tanzten. Fast 30 Hits op platt sorgen für Schwung und Pep auf der Bühne und im Saal. Diese Welthits werden vom gesangsstarken Ensemble interpretiert: „Welcome“ aus  Cabaret, „Surfin USA“ von den Beach Boys. Einen Hauch von Karibik bringen die bekannten Songs „Copacabana“, „The Girl from Ipanema“, „Spanish Eys“ und „Amor, Amor“. Einst begeisterte Sandie Shaw barfuß mit „Puppet on a String“, heute tut es die Bauerstochter Anna. Mit dem samtweichen „Only you“ und dem superschnellen „Conga“ werden die Ohren verwöhnt. Natürlich kommen auch die Freunde des deutschen Liedgutes zu ihrem Recht, mit „Über den Wolken“, „Aber bitte mit Sahne“  und „Er gehört zu mir“ kommt sicherlich Partystimmung auf. Die bei den Songs wie „I am what I am“, „Amarillo“, „Chattanooga Choo Choo“, „You’re the one that I want“, „Living next Door to Alice“, „Eye of the Tiger“, „Country Roads“, „Time of my Life“ und „Jailhouse Rock“ fortgesetzt wird. Ein ganz besonderer Leckerbissen ist das „America“ aus der West Side Story.

Das Rock-Spektakel ist noch an folgenden Tagen im Niederdeutschen Theater in der Kieler Straße zu sehen: Sonnabend, 4.12. (ausverkauft), Sonntag, 5.12., um 15.30 Uhr (Restkarten) und um 20 Uhr (Restkarten). Ferner sind zusätzliche Vorstellungen angesetzt für Sonnabend, den 11.12, 20 Uhr und Sonntag, 12. 12. Auch 20 Uhr. Die Vorstellungen am 2. Weihnachtstag, 26. 12. Und am 29.12. sind bereits restlos ausverkauft.

Karten gibt es im Theaterbüro des Theaters am Meer, Kieler Straße 63 a, zu den bekannten Öffnungszeiten Montag bis Mittwoch und Freitag von 10 bis 13 Uhr, sowie am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. Kartenbestellungen sind auch telefonisch unter der Rufnummer 777749 mögliche sowie per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere Vorverkaufsstellen sind: Schalterhalle Wilhelmshavener Zeitung, Neuen Rundschau und Guten Morgen Sonntag sowie in der Tourist-Info in der Nordseepassage. Karten können selbstverständlich auch online über die Homepage www.theater-am-meer.de erworben werden.

Kompass für Wilhelmshaven und Friesland - Ausgabe Dezember 2010/30.11.2010

Theater am Meer, Kieler Str. 63, WHV,4. , 26. & 29. Dezember, 20 Uhr:„Wi rockt op platt" — Fortsetzung mit „Episode twee"

Kay Watty und Janina Icken in "Wi rockt op platt - Episode twee" (Foto-WZ; Gabriel-Jürgens)

Noch mehr Tempo, noch mehr Witz,  Jokus un Pläseer, verspricht die Version von „Wi rockt op platt — Episode twee". „Auch wenn wir die Geschichte auf dem Poppenbütteler Bauernhof weiter erzählen, muss niemand, der den ersten Teil des Bauernhofrockmusicals in der letzten Spielzeit nicht gesehen hat, befürchten, dem Stück nicht folgen zu können", betont Bühnenleiter Arnold Preuß. Das Stück ist vielmehr eine Rock-Revue mit Shownummern.

Jeversches Wochenblatt vom 30. November 2010

„Wi rockt op Platt“: Enorme Nachfrage

Zwei zusätzliche Vorstellungen

Wilhelmshaven/ - „Von den 16 bisher angesetzten Vorstellungen waren und sind alle – bis auf wenige Restkarten – ausverkauft, sodass wir uns jetzt wegen der unvermindert Nachfrage entschlossen haben, zwei weitere Vorstellungstermine in den freien Verkauf zu geben“, freut sich Regisseur und Bühnenleiter Arnold Preuß über den Publikumserfolg der Rock-Revue „Wi rockt op platt – Episode twee“ des „Theaters am Meer“ – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven.

Karten für die Termine am Sonnabend, 11. Dezember, und Sonntag, 12. Dezember, 20 Uhr gibt es ab sofort im Büro des Theaters am Meer, Kieler Straße 63?a, zu den Öffnungszeiten (Montag bis Mittwoch und Freitag von 10 bis 13 Uhr, sowie am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr). Bestellungen sind auch telefonisch unter 04421 / 777749 möglich. Weitere Verkaufsstelle: Tourist-Info in der Nordseepassage. Karten können selbstverständlich auch via Internet bestellt werden

Wilhelmshaven, 25. November 2010

„Wi rockt op platt – Episode twee“ weiter auf Erfolgskurs

Zwei weitere Zusatzvorstellungen wegen anhaltender Nachfrage im Theater am Meer

Auf dem Foto von links Rune Opitz, Sandra Krüger, Heidi Strowik, Wilma Welte, Nicolas C. Ducci (Foto-Theater am Meer/Preuschoff)

„Von den 16 bisher angesetzten Vorstellungen waren und sind alle – bis auf wenige Restkarten – ausverkauft, so dass wir uns jetzt wegen der unvermindert anhaltenden Kartennachfrage entschlossen haben, zwei weitere Vorstellungstermine in den freien Verkauf zu geben“, freut sich Regisseur und Bühnenleiter Arnold Preuß über den Publikumserfolg der Rock-Revue „Wi rockt op platt – Episode twee“.

Karten gibt es ab sofort für die beiden neuen Termine am Sonnabend, 11. Dezember und Sonntag, 12. Dezember, jeweils um 20 Uhr im Theaterbüro des Theaters am Meer, Kieler Straße 63 a, zu den bekannten Öffnungszeiten Montag bis Mittwoch und Freitag von 10 bis 13 Uhr, sowie am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. Kartenbestellungen sind auch telefonisch unter der Rufnummer 777749 mögliche sowie per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere Vorverkaufsstellen sind: Schalterhalle Wilhelmshavener Zeitung, Neuen Rundschau und Guten Morgen Sonntag sowie in der Tourist-Info in der Nordseepassage. Karten können selbstverständlich auch online über die Homepage www.theater-am-meer.de erworben werden. Durch das moderne Print at Home Verfahren hat man die Karten sofort zur Hand.

Ihr Weihnachtsmarkt/Neue Rundschau vom 24. November 2010

Zusatzvorstellungen für„Wi rockt op platt — Episode twee"

Kultige Rock-Revue stößt auf große Begeisterung


Auf dem Foto von links Claudia Schröder (gelbes Vamp-Huhn), Joan Kröher (Kuh Kurt) Foto: TM

Die aktuelle Produktion des Theaters am Meer, die kultige Rock-Revue „Wi rockt op platt - Episode twee" hat gerade erst mit großem Beifall und stehenden Ovationen seine Premiere in der Kieler Straße 63 erfolgreich gefeiert, schon sind nahezu alle geplanten vierzehn Vorstellungen ausverkauft bzw. gibt es nur noch wenige Restkarten, so dass sich das Theater am Meer entschlossen hat, zwei weitere Vorstellungen anzubieten und zwar am Sonntag, dem 5. Dezember um 15.30 Uhr und um 20 Uhr.

Karten gibt es für alle Vorstellungen im Theaterbüro, Kieler Straße 63 a, zu den Öffnungszeiten Montag bis Mittwoch und Freitag von 10 bis 13 Uhr, sowie am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. Kartenbestellungen sind auch telefonisch unter Telefon 04421 - 777749 möglich Ebenfalls können Karten in den Schalterhallen der Wilhelmshavener Zeitung, der Neue Rundschau und der Zeitung „Guten Morgen Sonntag" erworben werden, da sich dort jeweils Verkaufsagenturen des Nordwest-Ticket-Systems befinden.

Südstadt-Online.de vom 24. November 2010

"Endlich ist es soweit"

Ein Eindruck zu dem fortgesetzten Bauernhofrockmusical: "Wi rockt op platt Episode twee".

Von Susanne Rautenberg.

"Nach dem Erfolg von „Wi rockt op platt" war zu erwarten, dass es wieder ein toller Abend wird. In den neuen Räumen des Theater am Meer erschienen denn auch gleich zu Beginn alt bekannte Gesichter auf der Bühne, die mit einer rockigen Einleitung begannen - und der Zuschauer war sofort versucht mitzusingen. Bei der „Episode twee" wird mit tollen musikalischen Leistungen die Geschichte der Menschen und Tiere des Bauernhofes erzählt. So litt man beispielsweise mit dem Hengst mit, der kurz vor seiner Kastration steht und erfreute sich an der Schwiegermutter des Bauern, die zu seinem Leidwesen zu Besuch kommt. Herrlich auch die Beerdigung des geliebten Vogels in der Tupperdose.

Alles in Allem war es wieder eine großartige Vorstellung, die durch  hervorragende schauspielerische Leistung, mitreißende Musik und geniale Songtexte faszinierte. Bleibt zu hoffen, dass noch eine Fortsetzung folgt!"

Wilhelmshavener Zeitung vom 19. November 2010

„Wi rockt op platt”: Es gibt zusätzliche Vorstellungen

WILHELMSHAVEN/LR - „Die Resonanz auf die Premiere von „Wi rockt op platt - Episode twee" hat uns wirklich überrascht", stellen die beiden Bühnenleiter des Theaters am Meer, Marion Zomerland und Arnold Preuß, fest. Nach der erfolgreichen Premiere Anfang November seien jetzt bis Anfang Dezember alle elf Vorstellungen nahezu aus verkauft, heißt es in einer Pressemitteilung der Niederdeutschen Bühne. Darum hätte man weitere zusätzliche Vorstellungen in den freien Verkauf gegeben, so Arnold Preuß, der für die Regie bei „Wir rockt op platt - Episode twee" verantwortlich ist.

Marion Zomerland, als Choreografin ebenfalls für den Erfolg des Musicals mit verantwortlich, habe bereits jetzt weihnachtliche Gefühle. „Denn da hatten wir früher unsere einzige ausverkaufte Vorstellung." Karten für die Vorstellungen von „Wi rockt op platt - Episode twee" gibt es im Theaterbüro des „Theaters am Meer" an der Kieler Straße 63 a zu den bekannten Öffnungszeiten, Montag bis Freitag in der Zeit von 10 bis 13 Uhr, sowie am Donnerstag in der Zeit von 16 bis 18 Uhr. Kartenbestellungen sind auch unter Tel. 777749 möglich.

Wilhelmshaven, 14. November 2010

„Ein Gefühl wie Weihnachten“

Theater am Meer erlebt mit „Wi rockt op platt – Episode twee“
ungeahnten Publikumsboom

Auf dem Foto von links Sandra Krüger, Heidi Strowik, Wilma Welte, Nicolas C. Ducci, Claudia Schröder (verdeckt), Janina Icken, Kay Watty (Foto-Theater am Meer/Preuschoff)

Die Resonanz auf die Premiere von „Wi rockt op platt – Episode twee“ hat uns wirklich überrascht, stellen die beiden Bühnenleiter des Theaters am Meer, Marion Zomerland und Arnold Preuß, hocherfreut fest. Nach der erfolgreichen Premiere Anfang November hat ein wahrhafter Run auf die Karten für die neue Musicalproduktion des Theaters eingesetzt, so dass jetzt bis Anfang Dezember alle 11 Vorstellungen nahezu ausverkauft sind. Gerne haben wir weitere zusätzliche Vorstellungen in den freien Verkauf gegeben, freut sich Arnold Preuß, der für die Regie bei „Wir rockt op platt – Episode twee“ verantwortlich zeichnet. Marion Zomerland, als Choreografin ebenfalls für den Erfolg des Musicals mitverantwortlich, ergänzt, dass wir uns jetzt schon wie Weihnachten fühlen, denn da hatten wir früher unsere einzige ausverkaufte Vorstellung.

Das Risiko, ein erfolgreiches Stück mit einer Fortsetzung zu toppen, hat sich für das Theater am Meer gelohnt. „Wi rockt op platt – Episode twee“ begeistert die Zuschauer von Beginn an und nimmt besonders durch die flotten und manchmal auch gefühlvollen Arrangements der internationalen Hits, die mit plattdeutschen Texten gesungen werden, das Publikum gefangen. Hier zeigt sich, dass mit Nicolas C. Ducci ein vielseitiger Musiker in den Reihen des Theaterensembles ist, der es zudem versteht, mit seinem schauspielerischen und gesanglichen Talent, das Publikum zu begeistern. Die gesanglichen und tänzerischen Momente sind es vor allem, die der Fortsetzung des Kult-Musicals ihren Stempel aufsetzen und da trägt auch die Arbeit der bühneneigenen Theaterschule ihre Früchte, denn jedes neue Mitglied der Bühne wird in Sprache, Spiel und vor allem auch Gesang intensiv geschult, bevor es auf die Bretter des neuen Niederdeutschen Theaters in der Kieler Straße kommt.

Karten für die Vorstellungen von „Wi rockt op platt-Episode twee“ gibt es im Theaterbüro Kieler Straße 63 a zu den bekannten Öffnungszeiten Montag bis Mittwoch Freitag von 10 bis 13 Uhr, sowie am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. Kartenbestellungen sind auch telefonisch unter der Rufnummer 777749 mögliche sowie per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Karten erhalten Sie auch in der Nordseepassage im Tourist-Infocenter. Ebenfalls können Karten in den Schalterhallen der Wilhelmshavener Zeitung, der Neuen Rundschau und der Zeitung Guten Morgen Sonntag erworben werden, da sich dort jeweils Verkaufsagenturen des Nordwest-Ticket-Systems befinden.

Karten können selbstverständlich auch online über die Homepage www.theater-am-meer.de erworben werden. Durch das moderne Print at Home Verfahren hat man die Karten sofort zur Hand.

Wilhelmshavener Zeitung vom 12. November 2010

Zwei zusätzliche Vorstellungen

Wilhelmshaven/LR - Für den zweiten Teil der Revue "Wi rockt op platt" des Theaters am Meer wird es am Sonntag, 5. Dezember, zwei Zusatzvorstellungen geben - um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Karten gibt es unter anderem bei der "Wilhelmshavener Zeitung".

Wilhelmshaven, 11. November 2010

Zusatzvorstellungen für „Wi rockt op platt – Episode twee“ erforderlich

Kultige Rock-Revue stößt auf große Begeisterung

Die aktuelle Produktion des Theaters am Meer, die kultige Rock-Revue „Wi rockt op platt – Episode twee“ hat gerade erst mit großem Beifall und stehenden Ovationen seine Premiere in der Kieler Straße 63 erfolgreich gefeiert, schon sind nahezu alle 14 geplanten Vorstellungen ausverkauft bzw. gibt es nur noch wenige Restkarten, so dass sich das Theater am Meer entschlossen hat, zwei weitere Vorstellungen anzubieten und zwar am Sonntag, dem 5. Dezember 2010 um 15.30 Uhr und um 20 Uhr.

Karten gibt es für alle Vorstellungen im Theaterbüro Kieler Straße 63 a zu den Öffnungszeiten Montag bis Mittwoch Freitag von 10 bis 13 Uhr, sowie am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. Kartenbestellungen sind auch telefonisch unter der Rufnummer 777749 mögliche sowie per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Ebenfalls können Karten in den Schalterhallen der Wilhelmshavener Zeitung, der Neuen Rundschau und der Zeitung Guten Morgen Sonntag erworben werden, da sich dort jeweils Verkaufsagenturen des Nordwest-Ticket-Systems befinden. Karten können selbstverständlich auch online über die Homepage www.theater-am-meer.de erworben werden.

Rezension zum Stück:

Nord-West-Zeitung vom 8. November 2010

Rämmi-Dämmi auf dem Hof

Theater Niederdeutsche Bühne feiert Premiere mit „Wi rockt op Platt“

Auf Bauer Meyers Bauernhof geht’s turbulent zu. Szene aus dem Musical ?Wi rockt op Platt ? Episode twee? der Niederdeutschen BILD: Gabriel-Jürgens

Mit großer Spielfreude überzeugte die Niederdeutsche Bühne bei ihrer Premiere des Bauernhof-Musicals „Wi rockt op Platt“. Das Publikum feierte die Darsteller.


von Hartmut Siefken

Wilhelmshaven - „Wat hebbt wi för’n Spoaß hat“, das sagten sich viele Premierenbesucher der Niederdeutschen Bühne am Sonnabend. Im Theater am Meer ging die Premiere des Bauernhof-Rockmusicals „Wi rockt op Platt – Episode twee“ über die Rampe. Und so mancher der zahlreichen Darsteller entwickelte sich bei diesem vergnüglichen musikalischen Abend zur echten Rampen-Sau.

In der vergangenen Spielzeit ging Teil eins der beschwingten Bauernhof-Revue „auf Sendung“. Beteiligten und Publikum machte es damals so viel Spaß, dass man auch den zweiten Teil bei der Autorin Sandra Keck, Star des Ohnsorg-Theaters, einkaufte. Eine richtige Entscheidung, wie sich am Premierenabend für Teil zwei zeigte, denn bei dieser Revue konnten sich alle Mitwirkenden nach ihren Möglichkeiten einbringen – und das Publikum genoss es. Es lachte viel, spendete reichlich Szenenapplaus und entließ die Darsteller erst nach minutenlangem, stehenden Beifall.

Arnold Preuß führte Regie, er und Marion Zomerland gaben die Choreografie vor: Es wimmelte nur so auf der Bühne, und jedes dargestellte Tier hatte seinen eigenen putzigen Charakter. Ob Maus oder Katze, Hengst oder Schlachtschwein, Maulwurf oder Kuh, Gänse oder Hühnerstaat – herrliche fantasievolle Kostüme und lautmalerische Verstellungskünste machten Bauer Meyers Hof lebendig. Der freute sich, dass seine Frau Alma für drei Tage auf Reise gehen wollte und er sturmfreie Bude haben würde. Doch denkste: Schwiegermutter Wilma fand sich stattdessen ein und piesackte ihn, seine Tochter Anna und seinen Knecht Radeck. Ordnung schaffen, lautete ihre Devise, also Trecker reparieren, die Tiere von Tierarzt Dr. Tuwat durchimpfen lassen und aufpassen, dass sich Enkelin und Knecht und der Fahrradbote Herr Eilich und die sexy Politesse Lisa Podex nicht zu nahe kommen.

Doch als erstes stirbt ihr Kanarienvogel und muss beerdigt werden, der Hengst tritt Bauer Meyer vors Schienbein und wird dafür kastriert und die Nacktschnecken fressen all den Salat. Die Maulwürfe graben sich durchs Feld, die Kuh verabschiedet sich in den Schlachthof, der Fuchs mischt den Hühnerstall auf, der Stier bläst sich trotz Hinkefuß auf, Katzen, Schafe, Gänse, Frösche, alle haben sie im Verlauf des Abends etwas Humorvolles zu vermelden.

Wer fiel besonders auf? Der große Hahn, gespielt von Nicolas C. Ducci als eitlen Gockel, mit großem Einfallsreichtum und Witz, aber auch mit geübter Sangeskunst und (echtem) rockigen Gitarrenspiel. Er hat auch all die Lieder, für die das Orchester als Playback eingespielt wurde, arrangiert und einstudiert. Ganz große Klasse. Zu hören waren englische Hits und deutsche Schlager, aber auch Bernsteins West Side Story. Manches rhythmisch vertrackte Stück war eine echte Herausforderung. Das sängerische Glanzlicht setzte Kay Watty mit seinem klaren und gefühlvollen Tenor, der den trampeligen jungen Hengst mimte und mit einer Popschnulze seinem Schicksal entgegentrat. Christian Strowik als Knecht hatte den Schalk im Nacken, Christel Dörnath als Schwiegermutter Wilma grantelte grandios.

Doch auch die übrigen Darsteller waren nicht einfach nur Mitläufer, sondern mimten mit Spaß und Einfallsreichtum, wussten dabei auch Gesang und Tanz in Einklang zu bringen. Da hatte jeder im Vorfeld eine Menge zu büffeln. Knappes Fazit: Sehenswert.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 8. November 2010

Rämmi-Dämmi auf dem Bauernhof

THEATER Niederdeutsche Bühne feierte tolle Premiere mit „Wi rockt op Platt — Episode twee"

Mit großer Spielfreude überzeugte die Niederdeutsche Bühne bei ihrer Premiere des Bauernhof-Musicals „Wi rockt op Platt". Das Publikum feierte die Darsteller.

VON HARTMUT SIEFKEN

Auf Bauer Meyers Bauernhof geht's turbulent zu. Szene aus dem Musical „Wi rockt op Platt — Episode twee" der Niederdeutschen Bühne.

WILHELMSHAVEN — „Wat hebbt wi för'n Spoaß hat", das sagten sich viele Premierenbesucher der Niederdeutschen Bühne am Sonnabend. Im Theater am Meer ging die Premiere des Bauernhof-Rockmusicals „Wi rockt op Platt — Episode twee" über die Rampe. Und so mancher der zahlreichen Darsteller entwickelte sich bei diesem vergnüglichen musikalischen Abend zur echten Rampen-Sau.

In der vergangenen Spielzeit ging Teil eins der beschwingten Bauernhof-Revue „auf Sendung". Beteiligten und Publikum machte es damals so viel Spaß, dass man auch den zweiten Teil bei der Autorin Sandra Keck, Star des Ohnsorg-Theaters, einkaufte. Eine richtige Entscheidung, wie sich am Premierenabend für Teil zwei zeigte, denn bei dieser Revue konnten sich alle Mitwirkenden nach ihren Möglichkeiten einbringen — und das Publikum genoss. Es lachte viel, spendete reichlich Szenenapplaus und entließ die Darsteller erst nach minutenlangem, stehenden Beifall.

Arnold Preuß führte Regie, er und Marion Zomerland gaben die Choreografie vor: Es wimmelte nur so auf der Bühne, und jedes dargestellte Tier hatte seinen eigenen putzigen Charakter. Ob Maus oder Katze, Hengst oder Schlachtschwein, Maulwurf oder Kuh, Gänse oder Hühnerstaat — herrliche fantasievolle Kostüme und lautmalerische Verstellungskünste machten Bauer Meyers Hof lebendig. Der freute sich, dass seine Frau Alma für drei Tage auf Reise gehen wollte und er sturmfreie Bude haben würde. Doch denkste: Schwiegermutter Wilma fand sich stattdessen ein und piesakte ihn, seine Tochter Anna und seinen Knecht Radeck. Ordnung schaffen, lautete ihre Devise, also Trecker reparieren, die Tiere von Tierarzt Dr. Tuwat durchimpfen lassen und aufpassen, dass sich Enkelin und Knecht und der Fahrradbote Herr Eilich und die sexy Politesse Lisa Podex nicht zu nahe kommen.

Doch als Erstes stirbt ihr Kanarienvogel und muss beerdigt werden, der Hengst tritt Bauer Meyer vors Schienbein und wird dafür kastriert und die Nacktschnecken fressen all den Salat. Die Maulwürfe graben sich durchs Feld, die Kuh verabschiedet sich in den Schlachthof, der Fuchs mischt den Hühnerstall auf, der Stier bläst sich trotz Hinkefuß auf, Katzen, Schafe, Gänse, Frösche, alle haben sie im Verlauf des Abends etwas Humorvolles zu vermelden.

Wer fiel besonders auf? Der große Hahn, gespielt von Nicolas C. Ducci als eitler Gockel, mit großem Einfallsreichtum und Witz, aber auch mit geübter Sangeskunst und(echtem) rockigen Gitarrenspiel. Er hat auch all die Lieder, für die das Orchester als Playback eingespielt wurde, arrangiert und einstudiert. Ganz große Klasse. Zu hören waren englische Hits und deutsche Schlager, aber auch Bernsteins West Side Story. Manches rhythmisch vertrackte Stück war eine echte Herausforderung.Das sängerische Glanzlicht setzte Kay Watty mit seinem klaren und gefühlvollen Tenor, der den trampeligen Hengst mimte und mit einer Popschnulze seinem Schicksal als künftiger Wallach entgegentrat. Christian Strowik als Knecht hatte den Schalk im Nacken, Christel Dörnath als Schwiegermutter Wilma grantelte grandios. Doch auch die übrigen Darsteller waren nicht einfach nur Mitläufer, sondern mimten mit Spaß und Einfallsreichtum, wussten dabei auch Gesang und Tanz in Einklang zu bringen. Da hatte jeder im Vorfeld eine Menge zu büffeln. Knappes Fazit: Sehenswert.

WI ROCKT OP PLATT: DARSTELLER UND MITWIRKENDE HINTER DEN KULISSEN
Die Darsteller waren
Rolf-Peter Lauxtermann (Bernd Meyer), Christel Dörnath (seine Frau und Schwiegermutter), Lena-Maria Eden (seine Tochter), Christian Strowik (Knecht), Ingo Folkers (Dr. Tuwat), Yannik Marschner (Herr Eilich), Fenja Strowik (Politesse). In verschiedenen Tierrollen schlüpften Janina Icken, Sandra Krüger, Claudia Schröder, Kay Watty, Nicolas C. Ducci, Heidi Strowik, Wilma Welte, Rune Opitz und Joan Kröher.
Hinter den Kulissen
Soufflage: Helga Lauermann; Requisite: Monika Eilers; Maske: Christel Brandt-Jaedeke, Meike Zomerland; Kostüme: Helga Lauermann, Heidi Strowik; Bühnenbau:  Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Bühnenmaler: Thomas Marschner; Inspizient: Harald Schmidt; Beleuchtung: Harald Schmidt, Tontechnik: Thorben Hackstein, Wolfgang Watty.
weitere Aufführungstermine:
am 12. November, 20 Uhr, 14. November, 15.30 Uhr (ausverkauft), 14., 17., 20. und 27.  November jeweils 20 Uhr 28. Novemberm 15.30 Uhr und 20 Uhr, sowie 4. 26. und 29. Dezember , jeweils 20 Uhr.

Wilhelmshaven, 7. November 2010

"WROP II" - großer Beifall und standing ovations

Die Premiere von "Wi rockt op platt- Episode twee" ist gestern Abend mit großem Beifall und stehenden Ovationen erfolgreich über die Bühne im neuen Haus des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven gegangen. Hier die aktuellesten Fotos von der Generalprobe.

"He höört mi to" (Er gehört zu mir) - gemeint und besungen werden die Flöhe von Hofhund Bello.  (v.l. Rune Opitz, Sandra Krüger, Heidi Strowik, Wilma Welte, Nico Ducci und Janina Icken)

Sein Name ist Programm  Eilich (Yannik Marschner). Kaum rasselt er mit der hübschen Politesse Lisa (Fenja Strowik) zusammen, macht er ihr einen .... nee, nee - hier wird nichts verraten, machen Sie sich ein eigenes Bild.

Schon im ersten Teil hatte Radeck (Christian Strowik) ein Auge auf die hübsche Bauerstochter Anna (Lena-Maria Eden) geworfen. Ob seine Hoffnungen im zweiten Teil erfüllt werden? Sehen Sie es sich an!

Das "de Kaffee swatt ween mutt" wird von Anna (Lena-Maria Eden), Wilma (Christel Dörnath) und Radeck (Christian Strowik) deutlich vorgesungen, aber was machen denn die leckeren Sahnetörtchen im Huntergrund (Sandra Krüger, Heidi Strowik, Wilma Welte)? Ganz einfach - ankieken!

Claudia Schröder (als gelbes Vamp-Huhn), Kay Watty (als Hase Romeo) und Janina Icken (als Maus) haben viel Spaß auf der Bühne, wie man sieht. Wenn Sie den auch haben wollen, Karte kaufen!

Nicht nur Tierdarstellerinnen und -darsteller haben Spaß am Spiel, auch Lena-Maria Eden (als Anna), Christel Dörnath (als Alma) und Christian Strowik (als Radeck). Wenn Sie uns besuchen, haben Sie auch viel zu lachen.

Zum Beispiel in den Szenen mit der flotten Politesse Lisa Podex (Fenja Strowik)

oder mit dem aus dem Rockerhimmel auferstandenen "Gockel" Elvis (Nicolas C. Ducci)

oder bei der Liebesromanze von Hase Romeo (Kay Watty) und seiner Maus (Janina Icken)

Sie werden auch Zeuge des historischen Boxkampfes zwischen kleinem Hahn (Rune Opitz) und Kuh Kurt (Joan Kröher), die professionell von Veehdoktor Tuwat (Ingo Folkers) gecoacht werden.

Sie erleben den Protest der Tiere, die nicht mehr die Musikberieselung von Bauer Berndt mit klassischer Musik hören wollen, sondern Rolling Stones, ACDC und Kiss..

und Sie erleben die traurige Geschichte von Kuh Kurt (Joan Kröher), der immer noch seiner treuen Kuh Berta aus Episode een nachtrauert und Trost vom Vamphuhn (Claudia Schröder) findet.

Natürlich können Sie auch den Auftritt der herrischen Swiegermudder Wilma (Christel Dörnath, re.) erleben, dessen Abgang mit viel Gegacker und Gequiecke von den Tieren begleitet wird.

Wilhelmshavener Zeitung vom 6. November 2010

"Wi rockt op platt" geht weiter. Heute feiert das Theater am Meer die ausverkaufte Premiere des zweiten Teils der kultigen Rock-Revue um den Poppenbütteler Bauernhof. "Episode twee" kommt ab 19 Uhr auf die Bühne des Zimmertheaters in der Kieler Straße 63, weitere Aufführungen folgen.

Wilhelmshavener Zeitung, 4. November 2010 - Events der Region

"Wi rockt op platt- Episode twee" hat Premiere

KULTUR Theater am Meer in der Kieler Straße präsentiert Musical

Wilhelmshaven - Mit „Wi rockt op platt" feierte das Theater am Meer in der letzten Spielzeit einen grandiosen Erfolg. Das Publikum liebte die Figuren, die sich auf einem Bauerhof in Poppenbüttel tummelten und deutsche Schlager und internationale Hits live in plattdeutscher Sprache sangen und tanzten. Jetzt wird am Sonnabend, dem 6. November 2010, um 19 Uhr, im Theater am Meer in der Kieler Straße 63 diese Geschichte mit "Wi rockt op platt - Episode twee" weiter erzählt.

Noch mehr Tempo, noch mehr Witz, Jokus un Pläseer, versprach Autorin und Ohnsorg-Star Sandra Keck,als sie die Fortsetzung schrieb. Sie hat ihr Versprechen gehalten. Die Fortsetzung fängt genau da an, wo Teil eins aufhört und bringt neben altbekannten Figuren auch neue Bewohner und Besucher auf den Bauernhof von Berndt Meyer. Diese sind noch frecher und sangesfreudiger als im ersten Teil und so ist eine bunte Rock-Revue entstanden, die mit fad 30 Hits op platt für Schwung und Pep auf der Bühne sorgt.

Das Stück wurde in den letzten sieben Wochen von Arnold Preuß (Regie, Bühne), Nicolas C. Ducci (musikalische Arrangements) und Marion Zomerland (Choreografie) mit dem 16-köpfigen Ensemble einstudiert. Diese Welthits werden u.a. erklingen: „Welcome" aus Cabaret, „Surfin USA' von den Beach Boys. Einen Hauch von Karibik bringen die bekannten Songs „Copa-cabana", "The Girl fromIpanema",    „SpanishEys" und „Amor, Amor". Einst begeisterte SandieShaw barfuß mit „Puppet an a String", heute wird es Bauerntochter Anna sein.

Mit dem samtweichen „Only you" und dem superschnellen „Conga" werden die Ohren verwöhnt. Natürlich   kommen auch die Freunde des deutschen Liedgutes zu ihrem Recht, mit „Über den Wolken", „Aber bitte mit Sahne" und „Er gehört zu mir" kommt sicherlich  Partystimmung auf. Die bei den Songs wie „I am what I am",  „Amarillo", „Chat-tanooga Choo Choo", "You´re the one that I want", "Living next Door to Alice", „Eye of the Tiger", „Country Roads", "Time of my Life" und „Jailhouse Rock" fortgesetzt wird. Ein ganz besonderer Leckerbissen ist das „America" aus der West Side Story.

Es spielen und singen live Christel Dörnath, Nicolas C. Ducci, Lena-Maria Eden, Ingo Folkers, Janina Icken, Joan Kröher, Sandra Krüger, Rolf-Peter Lauxtermann, Yannik Marschner, Rune Opitz, Claudia Schröder, Christian Strowik, Fenja Strowik, Heidi Strowik, Kay Watty und Wilma Weite. Nach der Premiere am 6. November 2010 sind um 20 Uhr folgende Vorstellungen fest terminiert: 12.11., 14.11., 1711., 20.11., 21.11., 27.11., 28.11., 4.12., 26.12. (Sondervorstellung und 29.12. (Sondervorstellung). Für die Nachmittagsvorstellungen um 15.30 Uhr gibt es Termine am 14.11., 21.11. und 28.11.2010.

Neue Rundschau vom 3. November 2010

Kultige Rock-Revue mit internationalen Hits op platt

„Wi rockt op platt — Episode twee": Samstag Premiere

„Wi rockt op platt" hieß es mehrere Spielzeiten lang im Hamburger Ohnsorg-Theater und sorgte nicht nur für ausverkaufte Häuser sondern auch für eine deutliche Verjüngung der Besucherschar.

Es darf wieder herzlich gelacht werden im „Theater am Meer". Foto: TaM

Das Theater am Meer hat mit dem Stück von Sandra Keck in der letzten Spielzeit auch einen grandiosen Erfolg erzielt, es gab nicht wenige Zuschauer, die sich das Stück fünf bis sechsmal angesehen haben. „Wenn wir den augenblicklichen Stand des Vorvorkaufes nehmen, dann zeichnet sich wieder ein starkes Besucherinteresse ab, für viele Vorstellungen gibt es jetzt schon nur noch Restkarten", freut sich Bühnenleiter und Regisseur Arnold Preuß auf die Premiere am kommenden Sonnabend, dem 6. November um 19 Uhr, im Theater am Meer in der Kieler Straße 63, die so gut wie ausverkauft ist.

„Wenn auch wir die Geschichte auf dem Poppenbütteler Bauernhof jetzt weiter erzählen, muss niemand befürchten, der den ersten Teil des Bauernhofrockmusicals nicht gesehen hat, dem Stück nicht folgen zu können", betont Regisseur Arnold Preuß, der das Stück mit Nicolas C. Ducci (musikalische Arrangements) und Marion Zomerland (Choreografie) inszeniert. Natürlich treffen wir wieder auf Bauer Berndt Meyer, seine Frau Alma, seine Tochter Anna und auf den polnischen Knecht Radeck aus dem ersten Teil. Neu auf dem Hof erscheinen die „nette" Schwiegermutter Wilma und der tüddelige Dr. Tuwat, sowie die forsche Politesse Lisa Podex und der radelnde Fahrradkurier Herr Eilich. Ein Wiedersehen gibt es mit den altbekannten Hoftieren, aber es gibt auch neue Freundschaften zu schließen, mit dem buntgemixten Geviech auf dem Meyerhof.

„Wi rockt op platt — Episode twee" kommt als Rock-Revue auf die Bühne des Zimmertheaters in der Kieler Straße und ist ganz auf die inzwischen bekannt gute Gesangsqualität des Ensembles des Theaters am Meer abgestimmt ist. Diese Welthits, die mit plattdeutschen Texten live gesungen erklingen werden, sind zu hören „Welcome" aus Cabaret, „Surfin USA" ein Nummer 1 Hit der Beach Boys. Einen Hauch von Karibik bringen die Songs „ Copacabana , „The Girl from Ipanema" "Spanish Eys" und „Amor, Amor". Einst begeisterte Sandie Shaw barfuß mit „Puppet an a String", heute wird es Bauerntochter Anna sein. Mit dem samtweichen „Only you" und dem superschnellen „Conga" werden die Ohren verwöhnt.

Natürlich kommen auch die Freunde des deutschen Liedgutes zu ihrem Recht, mit „über den Wolken", „Aber bitte mit Sahne" und „Er gehört zu mir" kommt sicherlich Partystimmung auf. Die bei den Songs wie „I am what I am", „Amarillo". "Chattanooga Choo Choo", „You`re the one that I want", „Living next Door toAlice", „Eye of Tiger, „the Tiger", „Country Roads", „Time of my Life" und „Jailhouse Rock" fortgesetzt wird. Ein ganz besonderer Leckerbissen ist das „America" aus der West Side Story.

Auf der Bühne werden zu sehen und zu hören sein Christel Dörnath, Nicolas C. Ducci, Lena- Maria Eden, Ingo Folkers, Janina Icken, Joan Kröher, Sandra Krüger, Rolf-Peter Lauxtermann, Yannik Marschner, Rune Opitz, Claudia Schröder, Christian Strowik, Fenja Strowik, Heidi Strowik, Kay Watty und Wilma Welte. Nach der Premiere am 6. November sind jeweils um 20 Uhr folgende Vorstellungen fest terminiert:12., 14., 17., 21., 27. 28. November, sowie 4. und 26. Dezmber. (Sondervorstellung) als auch 29.Dezember. (Sondervorstellung). Für die Nachmittagsvorstellungen um 15.30 Uhr gibt es Termine am 14., 21. und 28. November.

Der Lotse 11/2010 - Veranstaltungskalender für den LK Friesland und Wilhelmshaven

„Wi rockt op platt - Episode twee" ist geniale
Fortsetzung eines Kultstückes

Wilhelmshaven - Wer sich an die letzte Spielzeit des Theaters am Meer erinnert, wird über kurz oder lang auf das Bauernhofrockmusical „Wi rockt op platt" zu sprechen kommen, das den Niederdeutschen viel Lob und Anerkennung, vor allem aber viele Zuschauer brachte. „Wenn wir jetzt die Geschichte auf dem Poppenbütteler Bauernhof, die wiederum von Sandra Keck geschrieben wurde, weiter erzählen, muss niemand, der den ersten Teil nicht gesehen hat, befürchten, dem Stück nicht folgen zu können, betont Bühnenleiter Arnold Preuß.

„Wi rockt op platt - Episode twee" ist eine Rock-Revue, die aus kurzen verbindenden Handlungsszenen zwischen den einzelnen Shownummern besteht und darüber hinaus eine geniale Fortsetzung des Kultstückes der Ietzten Spielzeit darstellt.

Noch mehr Tempo, noch mehr Witz, Jokus un Pläseer, verspricht die Version von „Wi rockt op platt - Episode twee", die am Sonnabend, dem 6. November, um 19 Uhr, als zweite Premiere der Spielzeit 2010/11 des Theaters am Meer in der neuen Spielstätte an der Kieler Straße 63 in der Regie von Arnold Preuß über die Bühne gehen wird.

Natürlich treffen wir wieder auf Bauer Bernd Meyer, seine Frau Alma, seine Tochter Anna und auf den polnischen Knecht Radeck. Neu auf dem Hof erscheinen die „nette" Schwiegermutter Wilma und der tüddelige Dr. Tuwat, sowie die forsche Politesse Lisa Podex und der radelnde Fahrradkurier Herr Eilich. Ein Wiedersehen gibt es mit den altbekannten Hoftieren, aber es gibt auch neue Freundschaften zu schließen, mit dem buntgemixten Geviech auf dem Meyerhof.

Fast 30 Liednummern

muss der musikalische Leiter des Theaters am Meer, Nicolas C. Ducci, in den letzten Wochen bis zur Premiere arrangieren und einstudieren. Dabei kann er ganz auf die inzwischen bekannt gute Gesangsqualität des En-sembles des Theaters am Meer setzen. Die Welthits, die mit plattdeutschen Texten erklingen werden, sind unter anderem zu hören „Welcome" aus dem Musical Cabaret, „Surfin USA" ein Nummer 1 Hit der Beach Boys. Einen Hauch von Karibik bringen die bekannten Songs „Copacabana", „The Girl from Ipanema", „Spanish Eys" und Amor, Amor".

Einst begeisterte Sandie Shaw barfuß mit „Puppet an a String", heute wird es Bauerntochter Anna sein. Mit dem samtweichen „Only you" und dem superschnellen „Conga" werden die Ohren verwöhnt. Natürlich kommen auch die Freunde des deutschen Liedgutes zu ihrem Recht, mit „Über den Wolken", „Aber bitte mit Sahne" und „Er gehört zu mir" kommt sicherlich Partystimmung auf.

Die bei den Songs wie „I am what I am", „Amarillo", „Chattanooga Choo Choo", „You're the one that I want", „Living next Door to Alice", „Eye of the Tiger", „Country Roads", „Time of my Life" und „Jailhouse Rock" fortgesetzt wird. Ein ganz besonderer Leckerbissen ist das „America"aus der West Side Story. Natürlich sind alle Songs mit plattdeutschen Texten versehen!

Das Ensemble von „Wi rockt op platt - Episode twee" ist wieder sehr groß und wird ganz stark geprägt von den jungen Absolventen der bühneneigenen Theaterschule. Unter der Regie von Arnold Preuß spielen und singen live Christel Dörnath, Nicolas C. Ducci, Lena-Maria Eden, Ingo Folkers, Janina Icken, Joan Kröher, Sandra Krüger, Rolf- Peter Lauxtermann,Yannik Marschner, Rune Opitz, Claudia Schröder, Christian Strowik,Fenja Strowik, Heidi Strowik, Kay Watty und Wilma Weite.

Nach der Premiere am 6. November sind um 20 Uhr folgende Vorstellungen im neuen Niederdeutschen Theater in der Kieler Straße 63 fest terminiert: 12.11., 14.11., 17.11., 20.11., 21.11., 27.11., 28.11., 4.12., 26.12. (Sondervorstellung) und 29.12. (Sondervorstellung). Für die Nachmittagsvorstellungen um 15.30 Uhr gibt es Termine am 14.11., 21.11. und 28.11.2010.Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.theater-am-meer.de

Wilhelmshaven, den 29. Oktober 2010

THEATER AM MEER „Wi rockt op platt – Episode twee“ feiert Premiere

Kultige Rock-Revue mit internationalen Hits op platt

Joan Kröher als Kuh und Rune Opitz als kleiner Hahn

Wilhelmshaven – „Wi rockt op platt“ hieß es mehrere Spielzeiten lang im Hamburger Ohnsorg-Theater und sorgte nicht nur für ausverkaufte Häuser sondern auch für eine deutliche Verjüngung der Besucherschar. Das Theater am Meer hat mit dem Stück von Sandra Keck in der letzten Spielzeit auch einen grandiosen Erfolg erzielt, es gab nicht wenige Zuschauer, die sich das Stück fünf bis sechsmal angesehen haben. „Wenn wir den augenblicklichen Stand des Vorvorkaufes nehmen, dann zeichnet sich wieder ein starkes Besucherinteresse ab, für viele Vorstellungen gibt es jetzt schon nur noch Restkarten“, freut sich Bühnenleiter und Regisseur Arnold Preuß auf die Premiere am kommenden Sonnabend, dem 6. November 2010, um 19 Uhr, im Theater am Meer in der Kieler Straße 63, die so gut wie ausverkauft ist.

„Wenn auch wir die Geschichte auf dem Poppenbütteler Bauernhof jetzt weiter erzählen, muss niemand befürchten, der den ersten Teil des Bauernhofrockmusicals nicht gesehen hat, dem Stück nicht folgen zu können“, betont Regisseur Arnold Preuß, der das Stück mit Nicolas C. Ducci (musikalische Arrangements) und Marion Zomerland (Choreografie) inszeniert. Natürlich treffen wir wieder auf Bauer Berndt Meyer, seine Frau Alma, seine Tochter Anna und auf den polnischen Knecht Radeck aus dem ersten Teil. Neu auf dem Hof erscheinen die „nette“ Schwiegermutter Wilma und der tüddelige Dr. Tuwat, sowie die forsche Politesse Lisa Podex und der radelnde Fahrradkurier Herr Eilich. Ein Wiedersehen gibt es mit den altbekannten Hoftieren, aber es gibt auch neue Freundschaften zu schließen, mit dem buntgemixten Geviech auf dem Meyerhof.

„Wi rockt op platt – Episode twee“ kommt als Rock-Revue auf die Bühne des Zimmertheaters in der Kieler Straße und ist ganz auf die inzwischen bekannt gute Gesangsqualität des Ensembles des Theaters am Meer abgestimmt ist. Diese Welthits, die mit plattdeutschen Texten live gesungen erklingen werden, sind zu hören „Welcome“ aus Cabaret, „Surfin USA“ ein Nummer 1 Hit der Beach Boys. Einen Hauch von Karibik bringen die Songs „Copacabana“, „The Girl from Ipanema“, „Spanish Eys“ und „Amor, Amor“. Einst begeisterte Sandie Shaw barfuß mit „Puppet on a String“, heute wird es Bauerntochter Anna sein. Mit dem samtweichen „Only you“ und dem superschnellen „Conga“ werden die Ohren verwöhnt. Natürlich kommen auch die Freunde des deutschen Liedgutes zu ihrem Recht, mit „Über den Wolken“, „Aber bitte mit Sahne“ und „Er gehört zu mir“ kommt sicherlich Partystimmung auf. Die bei den Songs wie „I am what I am“, „Amarillo“, „Chattanooga Choo Choo“, „You’re the one that I want“, „Living next Door to Alice“, „Eye of the Tiger“, „Country Roads“, „Time of my Life“ und „Jailhouse Rock“ fortgesetzt wird. Ein ganz besonderer Leckerbissen ist das „America“ aus der West Side Story.

Auf der Bühne werden zu sehen und zu hören sein Christel Dörnath, Nicolas C. Ducci, Lena-Maria Eden, Ingo Folkers, Janina Icken, Joan Kröher, Sandra Krüger, Rolf-Peter Lauxtermann, Yannik Marschner, Rune Opitz, Claudia Schröder, Christian Strowik, Fenja Strowik, Heidi Strowik, Kay Watty und Wilma Welte. Nach der Premiere am 6. November 2010 sind jeweils um 20 Uhr folgende Vorstellungen fest terminiert: 12.11., 14.11., 17.11., 20.11., 21.11., 27.11., 28.11., 4.12., 26.12. (Sondervorstellung) und 29.12. (Sondervorstellung). Für die Nachmittagsvorstellungen um 15.30 Uhr gibt es Termine am 14.11., 21.11. und 28.11.2010.

Claudia Schröder als gelbes Huhn und Sandra Krüger als Ente Sokrates

Wilhelmshaven, 27. Oktober 2010

"Wi rockt op platt - Episode twee" - die Endproben laufen auf Hochtouren!

In knapp einer Woche ist die Premiere der Fortsetzung der Bauernhofstory aus Poppenbüttel "Wi rockt op platt - Episode twee". Momentan laufen die Bühnenproben auf Hochtouren, das Bühnenbild wird komplettiert, die Umzüge werden trainiert, die Gesangsanlage auf den Raum abgestimmt, das Beleuchtungskonzept wird ausprobiert und Vieles mehr. Hier die nächste Fotoserie von der gestrigen  Bühnenprobe.

Das ist der große Hahn (Nicolas C. Nucci), der eigentliche Chef auf dem Bauernhof. Hier heißt er all unsere Besucher willkommen mit "Welcome" aus Cabaret.

Die Chefin (Christel Dörnath) von Berndt Meyer (Rolf-Peter Lauxtermann) nimmt Abschied, Alma geht auf Reisen, für zwei Tage mit der Volkshochschule Poppenbüttel nach Hawaii.

Die Kuh (Joan Kröher, li.) und der kleine Hahn (Rune Opitz) denken sich mal gerade wieder einen Scherz mit den Hühnern aus und singen "Smucke Höhner".

Das gelbe Huhn (Clkaudia Schröder) und die Ente Sokrates (Sandra Krüger) fürchten sich vor dem Fuchs, der "wild op Bloot" ist.

Der Bulle (Nicolas C. Ducci), der hier so wild schaut, hat einfach nur Schmerzen an seinem Flunk und singt "Ik bruuk bloots Ies" (Spanish Eyes).

Der polnische landwirtschaftliche Gehilfe Radeck (Christian Strowik) möchte seine Wäsche zum Waschen geben, es ist ihm aber peinlich, dass Anna Meyer (Lena-Maria Eden) das für ihn machen will. Er schwärmt ja schon seit der ersten Folge für die flotte Bauerstochter. Ob er in Episode twee mehr Glück hat?

Die Frösche (v.l. Claudia Schröder, Kay Watty, Janina Icken) singen "Hier an´n Teich" (Only you). Das Quark, Quark, Quark passt hervorragend zu diesem Ohrwurm.

Eine Ladung neuer Schweine ist auf dem Meyerhof angekommen, mit Sack und Pack ziehen sie ein (v.l. Janina Icken, Kay Watty, Claudia Schröder)

Auf der Durchreise sind die Gänse (v.l. Sandra Krüger, Heidi Strowik, Wilma Welte) und fragen, "is dat hier de Weg na Süden?" (Chattanooga Tschutschu)

Unerbittlich ist Bauer Bernd (Rolf-Peter Lauxtermann, re.) und sagt "Wat mutt, dat mutt!", denn er ist vom jungen Hengst (Kay Watty, li.) gebissen worden, nun muss er kastriert werden.

Der Hofhund Berta (Joan Kröher) ist ein wenig melancholisch veranlagt, nun gut, Sie wissen es sicherlich noch, eigentlich wäre er ja lieber eine Katze.

Mit viel Rasse und viel Klasse hat es Lisa Podex (Fenja Strowik) im Handumdrehen geschafft, das Herz des jungen Fahrradkuriers Eilich (Yannik Marschner)  zu erobern. Nach dem ersten Zusammenstoß, kommt auch sofort der Heiratsantrag. So schnell kann es eigentlich nur auf der Bühne zugehen.

Ein flottes Tänzchen wagen hier der große Hahn (Nicolas C. Ducci) und das gelbe Huhn (Claudia Schröder) und singen über die "dusseligste Tiet" (Time of my Life).

Kompass für Wilhelmshaven und Friesland für November 2010

Bühnenzauber &  mehr

Theater am Meer,Kieler Str. 63, WHV,6. November, 19 Uhr: Premiere

„Wi rockt op platt" —Fortsetzung mit „Episode twee"

Noch mehr Tempo, noch mehr Witz, Jokus un Pläseer, verspricht die Version von „Wirockt op platt — Episode twee". „Auch wenn wir die Geschichte auf dem Poppenbütteler Bauernhof weiter erzählen, muss niemand, der den ersten Teil des Bauernhofrockmusicals in der letztenSpielzeit nicht gesehen hat, befürchten, dem Stück nicht folgen zu können", betont Bühnenleiter Arnold Preuß.

„Wi rockt op platt — Episode twee" ist vielmehr eine Rock-Revue, die aus kurzen verbindenden Handlungsszenen zwischen den einzelnen Shownummern besteht. Ganze 28 Liednummern musste der musikalische Leiter des Theaters am Meer, Nicolas C. Ducci, in den letzten Wochen arrangieren und einstudieren. Damit ist klar, dass „Wi rockt op platt — Episode twee" zu Recht als Rock-Revue daher kommt.

Weitere Vorstellungen: 12.11., 14.11., 17.11., 20.11., 21.11., 27.11., 28.11., 4.12., 26.12. (Sondervorstellung) und 29.12. (Sondervorstellung). Für die Nachmittagsvorstellungen um 15.30 Uhr gibt esTermine am 14.11., 21.11. und 28.11.

@ www.theater-am-meer.de

Wilhelmshaven, 22. Oktober 2010

"Wi rockt op platt - Episode twee" - Fotos von der ersten Bühnenprobe

Am Anfang des Stückes sagen alle Spieler und Tiere angeführt vom Hahn (Nico C. Ducci) ein herzliches "Welcome" (aus Cabaret)

Die Bäuerin Alma (Christel Dörnath) geht auf Reisen. Bauer Berndt (Rolf - Peter Lauxtermann, re) und Knecht Radeck (Christian Stowik) sind nicht sonderlich traurig...

Kaum ist die Frau weg, singt Bauer Berndt "Ik föhl mi bannig goot"

auch der Hase (Kay Watty) ist Strohwitwer. Mit ihm freuen sich das gelbe Huhn (Claudia Schröder) und die Ente (Sandra Krüger)

Gefährlich wird es, wenn der Fuchs (re, Nicolas C. Ducci) auftritt, er singt "Ik will bloots Bloot"

Die Tiere haen Sprechstunde bei Dr. Tuwat. Kay Watty, Claudia Schröder, Sandra Krüger, Heidi Strowik und Nicolas C. Ducci kommen uns dabei mit Samba-Rhythmen

Direkt aus dem Krötenteich kommen die Frösche (Claudia Schröder, Kay Watty)

Sie singenden Ohrwurm  "Hier in´n Teich" (Only you)

Kay Watty und Claudia Schröder flüchten als Maulwürfe vor den Spatenattaken von Bauer Berndt

Die Andrew-Sister Gänse  (Sandra Krüger, Heidi Strowik und Wilma Welte) haben sich verflogen. Sie suchen und sinden "den Weg na Süden".  Rune Opitz, Joan Kröher und Claudia Schröder helfen ihnen dabei, den richtigen Weg zu finden.

Die männliche Bauernhofmannschaft schwärmen von "der, die sie wollen" (v.l. Nicolas C. Ducci, Yannik Marschner, Christian Strowik, Kay Watty, Rune Opitz und Joan Kröher)

Sie stehen sich Auge um Auge gegenüber: Joan Kröher als Kuh und Rune Opitz als kleiner Hahn. Sie führen keinen Hahnenkampf, sondern einen Boxkampf aus

The Rumble of the Djungel - nein de Boxkampf op´n Buurnhoff in Poppenbüttel, Dr. Turwat (Ingo Folkers) ist nicht nur Vehdoktor sondern auch Ringarzt

Alma (Christel Dörnath) ist nach zwei Stunden schon wieder zurück aus der fernen Welt. Die Tiere sind hocherfreut. Alma singe dann auch gleich, das nichts über  "De Landstraat" geht

Sein Name ist Profession. Er heißt Eilich und hat es eilig. Der radelnde Fahrradkurier (Yannik Marschner) erobert das Herz im Sturm von Lisa (Fenja Strowik)

Kaum da, wollen sie schon vor den Traualtar schreiten.Fix oder nix...

Hofhund Bello (Joan Kröher) ist allseits beliebt - aber leider hat er nicht nur 1 Floh, sondern Tausende

und das führt dazu, dass sich alle in einer Tour kratzen müssen

Nachdem die Schweine im Teil een von "Wi rockt op platt" zur Schlachtbank geführt wurden, kommt hier Frischfleisch....

Schwiegermudder Wilma (Christel Dörnath) hat das Regiment auf dem Hof übernommen. Da heißt es für Radeck (Christian Strowik)  nur, abwarten und Tee, nee Kaffee trinken, swatt natürlich

Mann in de Tünn, sagt sich Bauer Berndt (Rolf-Peter Lauxtermann) de Politesse hett aver Hummeln in´n Achtersten (Fenja Strowik)

Dass das stimmt, beweist sie gleich mit dem tempogeladenen Lied "Zettel" (Conga)

Der Bulle (Nicola C. Ducci) muss zu Viehdoktor da er ein "Eisbein" braucht, Dr. Tuwat (Ingo Folkers) hilft dabei mit und das Schweinchen (Kay Watty) hinten schützt er einmal seine Ohren

Guten Morgen Sonntag, vom 17. Oktober 2010

„Wi rockt op platt – Episode twee“

THEATER AM MEER probt Rock-Revue mit 30 internationalen Hits op platt

Ein Teil des Ensembles von „Wi rockt op platt“ während der Gesangsprobe zu „Amerika“ aus der West Side Story.

Wilhelmshaven – Wer sich an die letzte Spielzeit des Theaters am Meer erinnert, wird über kurz oder lang auf das Bauernhofrockmusical „Wi rockt op platt“ zu sprechen kommen, das den Niederdeutschen viel Lob und Anerkennung, vor allem aber viele Zuschauer brachte. „Wenn wir jetzt die Geschichte auf dem Poppenbütteler Bauernhof, die wiederum von Sandra Keck geschrieben wurde, weiter erzählen, muss niemand, der den ersten Teil nicht gesehen hat, befürchten, dem Stück nicht folgen zu können, betont Bühnenleiter Arnold Preuß. „Wi rockt op platt – Episode twee“ ist eine Rock-Revue, die aus kurzen verbindenden Handlungsszenen zwischen den einzelnen Shownummern besteht und darüber hinaus eine geniale Fortsetzung des Kultstückes der letzten Spielzeit darstellt.

Noch mehr Tempo, noch mehr Witz, Jokus un Pläseer, verspricht die Version von „Wi rockt op platt – Episode twee“, die am Sonnabend, dem 6. November 2010, um 19 Uhr, als zweite Premiere der Spielzeit 2010/11 des Theaters am Meer in der neuen Spielstätte an der Kieler Straße 63 in der Regie von Arnold Preuß über die Bühne gehen wird. Natürlich treffen wir wieder auf Bauer Berndt Meyer, seine Frau Alma, seine Tochter Anna und auf den polnischen Knecht Radeck. Neu auf dem Hof erscheinen die „nette“ Schwiegermutter Wilma und der tüddelige Dr. Tuwat, sowie die forsche Politesse Lisa Podex und der radelnde Fahrradkurier Herr Eilich. Ein Wiedersehen gibt es mit den altbekannten Hoftieren, aber es gibt auch neue Freundschaften zu schließen, mit dem buntgemixten Geviech auf dem Meyerhof.

Fast 30 Liednummern muss der musikalische Leiter des Theaters am Meer, Nicolas C. Ducci, in den letzten Wochen bis zur Premiere arrangieren und einstudieren. Dabei kann er ganz auf die inzwischen bekannt gute Gesangsqualität des Ensembles des Theaters am Meer setzen. Diese Welthits, die mit plattdeutschen Texten erklingen werden, sind unter anderem zu hören „Welcome“ aus dem Musical Cabaret, „Surfin USA“ ein Nummer 1 Hit der Beach Boys. Einen Hauch von Karibik bringen die bekannten Songs „Copacabana“, „The Girl from Ipanema“, „Spanish Eys“ und „Amor, Amor“. Einst begeisterte Sandy Show barfuß mit „Puppet on a String“, heute wird es Bauerntochter Anna sein. Mit dem samtweichen „Only you“ und dem superschnellen „Conga“ werden die Ohren verwöhnt.

Natürlich kommen auch die Freunde des deutschen Liedgutes zu ihrem Recht, mit „Über den Wolken“, „Aber bitte mit Sahne“  und „Er gehört zu mir“ kommt sicherlich Partystimmung auf. Die bei den Songs wie „I am what I am“, „Amarillo“, „Chattanooga Choo Choo“, „You’re the one that I want“, „Living next Door to Alice“, „Eye of the Tiger“, „Country Roads“, „Time of my Life“ und „Jailhouse Rock“ fortgesetzt wird. Ein ganz besonderer Leckerbissen ist das „America“ aus der West Side Story. Natürlich sind alle Songs mit plattdeutschen Texten versehen! Das Ensemble von „Wi rockt op platt – Episode twee“ ist wieder sehr groß und wird ganz stark geprägt von den jungen Absolventen der bühneneigenen Theaterschule. Unter der Regie von Arnold Preuß spielen und singen live Christel Dörnath, Nicolas C. Ducci, Lena-Maria Eden, Ingo Folkers, Janina Icken, Joan Kröher, Sandra Krüger, Rolf-Peter Lauxtermann, Yannik Marschner, Rune Opitz, Claudia Schröder, Christian Strowik, Fenja Strowik, Heidi Strowik, Kay Watty und Wilma Welte.

Nach der Premiere am 6. November 2010 sind um 20 Uhr folgende Vorstellungen im neuen Niederdeutschen Theater in der Kieler Straße 63 fest terminiert: 12.11., 14.11., 17.11., 20.11., 21.11., 27.11., 28.11., 4.12., 26.12. (Sondervorstellung) und 29.12. (Sondervorstellung). Für die Nachmittagsvorstellungen um 15.30 Uhr gibt es Termine am 14.11., 21.11. und 28.11.2010.

Wilhelmshavener Zeitung vom 16. Oktober 2010

Bei Bauer Meyer wird schon wieder „op platt" gerockt

TAM Zweite Episode des Bauernhofrockmusicals kommt

Das Ensemble von „Wi rockt op platt" während der Gesangsprobe zu „America" aus der West Side Story. FOTO: TAM

WILHELMSHAVEN/ LR - Mit dem Bauernhofrockmusical „Wi rockt op platt" hat das Theater am Meer in der vergangenen Spielzeit viel Lob und Anerkennung, vor allem aber viele Zuschauer gewonnen. „Wi rockt op platt - Episode twee" ist eine Rock-Revue, die aus kurzen verbindenden Handlungsszenen zwischen den einzelnen Shownummern besteht und eine geniale Fortsetzung des Kultstückes der letzten Spielzeit darstellt.

"Wenn wir jetzt die Geschichte auf dem Poppenbütteler Bauernhof, die wiederum von Sandra Keck geschrieben wurde, weiter erzählen, muss niemand, der den ersten Teil nicht gesehen hat, befürchten, dem Stück nicht folgen zu können", betont Bühnenleiter Arnold Preuß.

Noch mehr Tempo, noch mehr Witz, Jokus un Pläseer, verspricht die Version von „Wi rockt op platt - Episode twee", die am Sonnabend, 6. November, um 19 Uhr als zweite Premiere der Spielzeit 2010/11 des Theaters am Meer in der neuen Spielstätte an der Kieler Straße 63 in der Regie von Arnold Preuß über die Bühne gehen wird.

Das Publikum trifft wieder auf Bauer Berndt Meyer, seine Frau Alma, seine Tochter Anna und auf den polnischen Knecht Radeck. Neu auf dem Hof erscheinen die „nette" Schwiegermutter Wilma und der tüddelige Dr. Tuwat, sowie die forsche Politesse LisaPodex und der Fahrradkurier Herr Eilich. Ein Wiedersehen gibt es mit den altbekannten Hoftieren, aber es gibt auch neue Freundschaften zu schließen mit dem buntgemixten Geviech.

Fast 30 Liednummern muss der musikalische Leiter des Theaters am Meer, Nicolas C. Ducci, in den letzten Wochen bis zur Premiere arrangieren und einstudieren. Welthits aus den USA und aus der Karibik erklingen mit plattdeutschen Texten. Doch auch die Freunde des deutschen Liedgutes kommen nicht zu kurz.

Das Ensemble ist wieder sehr groß und wird ganz stark geprägt von den jungen Absolventen der bühneneigenen Theaterschule. Unter der Regie von Arnold Preuß spielen und singen Christel Dörnath, Nicolas C. Ducci, Lena Maria Eden, Ingo Folkers, Janina Icken, Joan Kröher, Sandra Krüger, Rolf Peter Lauxtermann, Yannik Marschner, Rune Opitz, Claudia Schröder, Christian Strowik, Fenja Strowik, Heidi Strowik, Kay Watty und Wilma Welte.

Nach der Premiere am Sonnabend, 6. November, sind folgende Vorstellungen im neuen Niederdeutschen Theater in der Kieler Straße 63 für 20 Uhr bereits fest terminiert: 12., 14., 17., 20., 21., 27.

Neue Rundschau vom 13. Oktober 2010

Theater am Meer legt mit Witz und Tempo zu

"Wir rockt op platt - Episode twee" - feiert am 6. November Premiere

Ein Teil des Ensembles von „Wi rockt op platt“ während der Gesangsprobe zu „Amerika“ aus der West Side Story.

Nachdem das Theater am Meer "Lögen hebbt junge Been" mit einer Auslastung von über 90 % abgespielt haben, probiert das Ensemble nun für das nächste Stück für die Premeire am 6. November 2010. Wer sich an die letzte Spielzeit des Theaters am Meer erinnert, wird über kurz oder lang auf das Bauernhofrockmusical „Wi rockt op platt“ zu sprechen kommen, das den Niederdeutschen viel Lob und Anerkennung, vor allem aber viele Zuschauer brachte.

„Wenn wir jetzt die Geschichte auf dem Poppenbütteler Bauernhof, die wiederum von Sandra Keck geschrieben wurde, weiter erzählen, muss niemand, der den ersten Teil nicht gesehen hat, befürchten, dem Stück nicht folgen zu können, betont Bühnenleiter Arnold Preuß. „Wi rockt op platt – Episode twee“ ist eine Rock-Revue, die aus kurzen verbindenden Handlungsszenen zwischen den einzelnen Shownummern besteht und darüber hinaus eine geniale Fortsetzung des Kultstückes der letzten Spielzeit darstellt.

Noch mehr Tempo, noch mehr Witz, Jokus un Pläseer, verspricht die Version von „Wi rockt op platt – Episode twee“, die am Sonnabend, dem 6. November 2010, um 19 Uhr, als zweite Premiere der Spielzeit 2010/11 des Theaters am Meer in der neuen Spielstätte an der Kieler Straße 63 in der Regie von Arnold Preuß über die Bühne gehen wird. Weitere Termine und Sondervorstellungen sind bereits fest terminiert.

Wilhelmshaven, 11. Oktober 2010

„Wi rockt op platt – Episode twee“ ist geniale Fortsetzung eines Kultstückes

THEATER AM MEER probt Rock-Revue mit 30 internationalen Hits op platt

Ein Teil des Ensembles von „Wi rockt op platt“ während der Gesangsprobe zu „Amerika“ aus der West Side Story.

Wilhelmshaven – Wer sich an die letzte Spielzeit des Theaters am Meer erinnert, wird über kurz oder lang auf das Bauernhofrockmusical „Wi rockt op platt“ zu sprechen kommen, das den Niederdeutschen viel Lob und Anerkennung, vor allem aber viele Zuschauer brachte.

„Wenn wir jetzt die Geschichte auf dem Poppenbütteler Bauernhof, die wiederum von Sandra Keck geschrieben wurde, weiter erzählen, muss niemand, der den ersten Teil nicht gesehen hat, befürchten, dem Stück nicht folgen zu können, betont Bühnenleiter Arnold Preuß. „Wi rockt op platt – Episode twee“ ist eine Rock-Revue, die aus kurzen verbindenden Handlungsszenen zwischen den einzelnen Shownummern besteht und darüber hinaus eine geniale Fortsetzung des Kultstückes der letzten Spielzeit darstellt.

Noch mehr Tempo, noch mehr Witz, Jokus un Pläseer, verspricht die Version von „Wi rockt op platt – Episode twee“, die am Sonnabend, dem 6. November 2010, um 19 Uhr, als zweite Premiere der Spielzeit 2010/11 des Theaters am Meer in der neuen Spielstätte an der Kieler Straße 63 in der Regie von Arnold Preuß über die Bühne gehen wird. Natürlich treffen wir wieder auf Bauer Berndt Meyer, seine Frau Alma, seine Tochter Anna und auf den polnischen Knecht Radeck. Neu auf dem Hof erscheinen die „nette“ Schwiegermutter Wilma und der tüddelige Dr. Tuwat, sowie die forsche Politesse Lisa Podex und der radelnde Fahrradkurier Herr Eilich. Ein Wiedersehen gibt es mit den altbekannten Hoftieren, aber es gibt auch neue Freundschaften zu schließen, mit dem buntgemixten Geviech auf dem Meyerhof.

Fast 30 Liednummern muss der musikalische Leiter des Theaters am Meer, Nicolas C. Ducci, in den letzten Wochen bis zur Premiere arrangieren und einstudieren. Dabei kann er ganz auf die inzwischen bekannt gute Gesangsqualität des Ensembles des Theaters am Meer setzen. Diese Welthits, die mit plattdeutschen Texten erklingen werden, sind unter anderem zu hören „Welcome“ aus dem Musical Cabaret, „Surfin USA“ ein Nummer 1 Hit der Beach Boys. Einen Hauch von Karibik bringen die bekannten Songs „Copacabana“, „The Girl from Ipanema“, „Spanish Eys“ und „Amor, Amor“. Einst begeisterte Sandy Show barfuß mit „Puppet on a String“, heute wird es Bauerntochter Anna sein. Mit dem samtweichen „Only you“ und dem superschnellen „Conga“ werden die Ohren verwöhnt.

Natürlich kommen auch die Freunde des deutschen Liedgutes zu ihrem Recht, mit „Über den Wolken“, „Aber bitte mit Sahne“  und „Er gehört zu mir“ kommt sicherlich Partystimmung auf. Die bei den Songs wie „I am what I am“, „Amarillo“, „Chattanooga Choo Choo“, „You’re the one that I want“, „Living next Door to Alice“, „Eye of the Tiger“, „Country Roads“, „Time of my Life“ und „Jailhouse Rock“ fortgesetzt wird. Ein ganz besonderer Leckerbissen ist das „America“ aus der West Side Story. Natürlich sind alle Songs mit plattdeutschen Texten versehen! Das Ensemble von „Wi rockt op platt – Episode twee“ ist wieder sehr groß und wird ganz stark geprägt von den jungen Absolventen der bühneneigenen Theaterschule. Unter der Regie von Arnold Preuß spielen und singen live Christel Dörnath, Nicolas C. Ducci, Lena-Maria Eden, Ingo Folkers, Janina Icken, Joan Kröher, Sandra Krüger, Rolf-Peter Lauxtermann, Yannik Marschner, Rune Opitz, Claudia Schröder, Christian Strowik, Fenja Strowik, Heidi Strowik, Kay Watty und Wilma Welte.

Nach der Premiere am 6. November 2010 sind um 20 Uhr folgende Vorstellungen im neuen Niederdeutschen Theater in der Kieler Straße 63 fest terminiert: 12.11., 14.11., 17.11., 20.11., 21.11., 27.11., 28.11., 4.12., 26.12. (Sondervorstellung) und 29.12. (Sondervorstellung). Für die Nachmittagsvorstellungen um 15.30 Uhr gibt es Termine am 14.11., 21.11. und 28.11.2010.

Wilhelmshaven 10. Oktober 2010

KULTSTÜCK „Wi rockt op platt“ – Fortsetzung mit
Episode twee

Rock-Revue mit fast 30 internationalen Hits op platt

Lena-Maria Eden als Anna Meyer und Fenja Strowik als Lisa Podex

Wilhelmshaven – Warum denn noch mal eine Musical-Geschichte auf dem Bauernhof, wurde Autorin und Ohnsorg-Star Sandra Keck gefragt, als sie die Fortsetzung von „Wi rockt op platt“ auf die Bühne brachte. Ganz einfach, war ihre Antwort, weil wir alle, Zuschauer und Schauspieler, so viel Spaß an den Figuren, den Liedern und dem ganzen Bauernhoffeeling hatten, dass wir uns nicht trennen wollten. Und der grandiose Erfolg der Fortsetzung gab ihr Recht, „Wi rockt op platt – Episode twee“ wurde wieder ein Bühnenhit mit ausverkauften Häusern und vielen Zusatzvorstellungen.

Noch mehr Tempo, noch mehr Witz, Jokus un Pläseer, verspricht auch die Version von „Wi rockt op platt – Episode twee“, die am Sonnabend, dem 6. November 2010, um 19 Uhr, als zweite Premiere der Spielzeit 2010/11 des Theaters am Meer in der neuen Spielstätte an der Kieler Straße 63 in der Regie von Arnold Preuß über die Bühne gehen wird. „Wenn auch wir die Geschichte auf dem Poppenbütteler Bauernhof weiter erzählen, muss niemand, der den ersten Teil des Bauernhofrockmusicals in der letzten Spielzeit nicht gesehen hat, befürchten, dem Stück nicht folgen zu können, betont Bühnenleiter Arnold Preuß. „Wi rockt op platt – Episode twee“ ist vielmehr eine Rock-Revue, die aus kurzen verbindenden Handlungsszenen zwischen den einzelnen Shownummern besteht.

Natürlich treffen wir wieder auf Bauer Berndt Meyer, seine Frau Alma, seine Tochter Anna und auf den polnischen Knecht Radeck. Neu auf dem Hof erscheinen die „nette“ Schwiegermutter Wilma und der tüddelige Dr. Tuwat, sowie die forsche Politesse Lisa Podex und der radelnde Fahrradkurier Herr Eilich. Ein Wiedersehen gibt es mit den altbekannten Hoftieren, aber es gibt auch neue Freundschaften zu schließen, mit dem buntgemixten Geviech auf dem Meyerhof. Ganze 28 Liednummern musste der musikalische Leiter des Theaters am Meer, Nicolas C. Ducci, in den letzten Wochen arrangieren und einstudieren.

Das Ensemble von "Wi rockt op platt - Episode twee" singt "In de Stadt" (America aus der West Side Story)

Damit ist klar, dass „Wi rockt op platt – Episode twee“ zu Recht als Rock-Revue daher kommt und ganz auf die inzwischen bekannt gute Gesangsqualität des Ensembles des Theaters am Meer abgestimmt ist. Diese Welthits, die mit plattdeutschen Texten erklingen werden, sind unter anderem zu hören „Welcome“ aus dem Musical Cabaret, „Surfin USA“ ein Nummer 1 Hit der Beach Boys. Einen Hauch von Karibik bringen die bekannten Songs „Copacabana“, „The Girl from Ipanema“, „Spanish Eys“ und „Amor, Amor“. Einst begeisterte Sandy Show barfuß mit „Puppet on a String“, heute wird es Bauerntochter Anna sein. Mit dem samtweichen „Only you“ und dem superschnellen „Conga“ werden die Ohren verwöhnt.

Natürlich kommen auch die Freunde des deutschen Liedgutes zu ihren Recht, mit „Über den Wolken“, „Aber bitte mit Sahne“  und „Er gehört zu mir“ kommt sicherlich Partystimmung auf. Die bei den Songs wie „I am what I am“, „Amarillo“, „Chattanooga Choo Choo“, „You’re the one that I want“, „Living next Door to Alice“, „Eye of the Tiger“, „Country Roads“, „Time of my Life“ und „Jailhouse Rock“ fortgesetzt wird. Ein ganz besonderer Leckerbissen ist das „America“ aus der West Side Story. Das Ensemble von „Wi rockt op platt – Episode twee“ ist natürlich wieder sehr groß und wird ganz stark geprägt von den jungen Absolventen der bühneneigenen Theaterschule.

Janina Icken als weißes Huhn und Rune Opitz als kleiner Hahn

Unter der Regie von Arnold Preuß spielen und singen live Christel Dörnath, Nicolas C. Ducci, Lena-Maria Eden, Ingo Folkers, Janina Icken, Joan Kröher, Sandra Krüger, Rolf-Peter Lauxtermann, Yannik Marschner, Rune Opitz, Claudia Schröder, Christian Strowik, Fenja Strowik, Heidi Strowik, Kay Watty und Wilma Welte. Nach der Premiere am 6. November 2010 sind um 20 Uhr folgende Vorstellungen fest terminiert: 12.11., 14.11., 17.11., 20.11., 21.11., 27.11., 28.11., 4.12., 26.12. (Sondervorstellung) und 29.12. (Sondervorstellung). Für die Nachmittagsvorstellungen um 15.30 Uhr gibt es Termine am 14.11., 21.11. und 28.11.2010.

Spielplan 2010/2011

Wilhelmshavener Erstaufführung

Lögen hebbt junge Been

eine Farce von Ray Cooney
Niederdeutsch von Kay Kruppa
Regie und Bühne: Marion Zomerland
Premiere: 11. September 2010, 19 Uhr, Theater am Meer, Kieler Straße 63

 

Wilhelmshavener Erstaufführung

Wi rockt op platt - Episode twee

Rockrevue von Sandra Keck
Regie und Bühne: Arnold Preuß
Musikalische Arrangemens: Nicolas C. Ducci
Premiere: 06. November 2010, 19 Uhr, Theater am Meer, Kieler Straße 63

 

5. Wiederaufführung (6), davor 1950/51, 1953/54, 1962/63, 1977/78 und 1994/95

Mien Mann, de fohrt to See

Komödie von Wilfried Wroost
Regie: Marion Zomerland/Arnold Preuß
Bühne: Marion Zomerland
Premiere: 22. Januar 2011, 19 Uhr, Theater am Meer, Kieler Straße 63

 

Wilhelmshavener Erstaufführung

Alleen in de Sauna

ein kabarettistisch-komödiantischer Monolog von Frank Pinkus
Niederdeutsch von Horst Seegebarth
Regie und Bühne: Ulf Goerges

Premiere: 19. März 2011, 19 Uhr, Theater am Meer, Kieler Straße 63

 

Hinweis:

Die ursprünglich vorgesehene Inszenierung "De besten Daag in mien Läven" muss aus krankheitsbedingten Gründen in dieser Spielzeit entfallen.

Änderungen im Spielplan vorbehalten!

 

2010er Jahre

Die 2010er Jahre

 

Spielzeit 2009/2010

Tippelbröder

Wi rockt op platt

Nix as Kuddelmuddel

En goote Partie

Keerls döör un döör

Theaterschule

Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo

Theater mobil

Dinner för Een

Sketche.... am laufenden Band

Ik bün op de Welt, um glücklich to ween!

Mit 17 hett man noch Drööms

Ruge Rössl Reis - achtern Diek

Ab Spielzeit 2010/11 spielt das Theater am Meer in der eigenen Spielstätte, dem Kleinen Schauspielhaus in der Kieler Straße 63, 26382 Wilhelmshaven.

Spielzeit 2010/2011

Lögen hebbt junge Been

Wi rockt op platt - Episode twee

Mien Mann, de fohrt to See

Alleen in de Sauna

 

Spielplan 2011/2012 

So en Slawiner

Lüttstadtrevier

Twee Mannslüüd un een Baby

Mudder is de Beste (1. Wiederaufführung)

Sieben Zwerge suchen per sofort...

 

Spielplan 2012/2013 

Champagner to´n Fröhstück (WE)

Dat Meer-Hotel (UA)

Dat Hörrohr (1.WA)

De besten Daag in mien Läven (WE)

Alles Bahnhoff oder wat?

 

Spielplan 2013/2014

Smucke Deern (NDE)

Geld verdarvt den Charakter (WE)

... un baven wahnen Engel (2.WA)

Tööv, dat dat düster is (1. WA)

Alsterbruddel

 

Spielplan 2014/2015

Gode Geister

Swieg still, Jung!

Ünner't Lüchtfüer

Veer sünd dree toveel in't Bett

 

Spielplan 2015/2016

Döör an Döör'nanner

Fro Pieper läävt gefährlich

Laat us Lögen vertellen

Lüttje Eheverbreken

Ronja Röverdochter

 

Spielplan 2016/2017

Hautpsaak gesund!

Lifting oder ut oolt maakt jung

Keen Utkamen mit't Inkamen

Toeerst kummt de Familie

Zirkus Paroli

 

Bühnenleitung Arnold Preuß

Spielplan 2017/2018

Bi mi to Huus, Klock fief?

Post ut Talamone

In Hamborg sünd de Nachten lang

Bella Donna

Fastbunnen

 

Spielplan 2018/2019

Dat Wunner van San Miguel

Op Düvels Schuuvkaar

Wer hett Angst vör Virginia Woolf?

Ik mutt gar nix

Verleevt, Verlööft, Verloorn! (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

VERLEEFT, VERLÖÖFT, VERLOORN!

(No Dinner for Sinner)
Komödie von Edward Taylor
Niederdeutsch von Arnold Preuß

Regie und Bühne: Arnold Preuß

Premiere: 10. Mai 2009, 20 Uhr, Stadttheater

Souffleuse: Ebba Mannott-Kallus, Heidi Strowik
Requisite: Marianne Karstens
Maske: Ben Kleen, Fenja Strowik
Kostümberatung: Helga Lauermann, Heidi Strowik
Inspizient: Christian Strowik
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Anne Hertl, Ingo Heuer, Fred Rahmann und Harald Schmidt sowie Nicolas Ducci
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann Hanneken, Hermann Kever
Technische Leitung: Manfred Eilers

Ensemble

Jan Weber, Börsenmanager - Marc Gelhart
Helene Förster, seine Freundin - Claudia Schröder
Erna Dobermann, Putzfrau bei Jan - Marion Zomerland
Gerri Pringel, Sekretärin bei Jan - Fehmke Seibert
Willy von Gröben, Jan´s Boss- Horst Karstens
Nadine von Gröben, Willy´s Frau - Helga Lauermann

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 15. Mai 2009

Ersatz gesucht, aber: Drei Frauen sind zwei zu viel

Niederdeutsche Bühne liefert dem Publikum mit „Verleeft, verlööft, verloorn!" krönenden Saisonabschluss

Der Chef besteht auf Gattin - und wird reichlich bedient.

WILHELMSHAVEN - Was tun, wenn einem erst die Vorzeige-Ehefrau vor dem Chef fehlt und dann auf einmal ein Überschuss an Alibi-Gattinnen vorliegt? Wer am vergangenen Sonntag die vom Publikum begeistert aufgenommene Premiere von „Verleeft, verlööft, verloorn!" des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven sah, hat zumindest eine urkomische Vorstellung von dem Chaos, das aus diesem Problem resultieren kann. Mit der Wilhelmshavener Erstaufführung der Edward Taylor-Komödie, die Bühnenleiter Arnold Preuß übersetzt und gekonnt inszeniert hat, zeichnete sich das Ensemble abermals als „Dream-Team" für Boulevardkomödien aus.

Die Turbulenzen nehmen zunächst in aller Ruhe ihren Lauf: Jan Weber (Marc Gelhart) bemüht sich, seiner Freundin Helene (Claudia Schröder) möglichst schonend zu erläutern, warum sie plötzlich seine Ehefrau spielen soll. Sein Chef Willy von Gröben (Horst Karstens) ist zusammen mit seiner Frau Nadine (Helga Lauermann) aus Amerika angereist und hat sich zum Abendessen eingeladen, um den jungen Börsenmakler für eventuelle Aufstiegschancen in seinem privaten Umfeld unter die Lupe zu nehmen. Allerdings stellt Willy hohe moralische Ansprüche an seine Mitarbeiter und toleriert daher nur Ehemänner. Das ist für Helene jedoch kein Grund, wartet sie doch seit langem auf einen Antrag aus Liebe. Kein Problem, denkt sich Jan, und telefoniert nach Helenes wütender Abreise seine Sammlung an Verflossenen ab. Doch seine Chancen stehen auch bei den Exfreundinnen mehr als schlecht. Seine junge Bürogehilfin Gerd Pringel (Fehmke Seibert) wäre zwar durchaus willig, aus Ehefrau herzuhalten, ist aber ebenso verhindert.

Das ganze Desaster bleibt natürlich Jans aufdringlicher Putzfrau Erna Dobermann (Marion Zomerland) nicht verborgen, und die hat im Handumdrehen die Lösung parat: Sie bietet sich einfach selbst als Gattin für einen Abend an - gegen entsprechendes Honorar, versteht sich. Und spätestens jetzt ist jedem Zuschauer klar, dass das Geschehen zwangsläufig auf einen chaotischen Parcours der Peinlichkeiten hinauslaufen wird. Denn Marion Zomerland verkörpert die burschikose Erna mit großer Spiellust und ist auch nach ihrer Wandlung zur „Frau Weber" im schrägen Outfit so herrlich anzusehen, dass man sie sofort ins Herz schließt. Dem stehen die anderen Charaktere in nichts nach: Marc Gelhart und Claudia Schröder durchqueren in bewährter Paarkonstellation mit souveränein Gespür für Komik alle emotionalen Höhen und Tiefen, von denen es nach Helenes harmonisch gemeinter Rückkehr noch einige mehr gibt, weil nun zwei vermeintliche Ehefrauen um von Gröbens herunigeschleust werden müssen.

Von Gröbens, amerikanisch-aufdringlich und somit herrlich überzeichnet, werden von Helga Lauermann und Horst Karstens routiniert dargestellt. Immer wieder gelingt es ihnen, die scheinbar herrschende Sicherheit, in der sich Jan und Helene wähnen, durch spontane Stimmungsumschwünge zu unterbrechen. Bleibt zu guter Letzt Fehmke Seibert als jüngstes Mitglied des „Verleeft, verlööft, verloorn!"-Ensembles, die als Chancen witterndeVerführerin nicht mit ihren Reizen geizt und den gefestigten Charakter der Gerri durch bloßes Brilleabsetzen liebenswert demontiert.

Eine überaus gelungene Inszenierung also, mit der die Darsteller des Theaters am Meer ihre Spielfreude mit Leichtigkeit auf das begeisterte Premierenpublikum übertragen und eine glanzvolle Spielzeit zum krönenden Abschluss bringen konnten.WeitereVorstellungen finden am 15. Mai, 6., 7., 13. und 14. Juni um 20 Uhr und am 7. und 14. Juni auch um 15.30 Uhr im Stadttheater Wilhelmshaven statt. Am 17. Mai um 17 Uhr wird das Stück in der AgnesMiegel-Schule aufgeführt.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 12. Mai 2009

Verwicklung mit Puffreis und (Putz-) Frauen

PREMIERE Niederdeutsche Bühne amüsiert mit der Komödie „Verleeft, Verlööft, Verloorn!"

Viel Situationskomik und flotte Sprüche erheiterten das Publikum bei der letzten Spielzeit-Premiere. Marion Zomerland glänzte in einer Paraderolle.

VON INGA HELLWIG

Amüsantes Chaos bringt die Komödie „Verleeft, Verlööft, Verloorn!" auf die Bühne. Das Foto zeigt eine Szene mit (v.l.) Marion Zomerland, Horst Karstens, Helga Lauermann, Marc Gelhart und Claudia Schröder.

WILHELMSHAVEN - Küssen verboten! So lautet - zumindest solange Man(n) nicht verheiratet ist - die Devise des sittenstrengen Willy von Grüben (Horst Karstens), Boss des smarten Börsenmaklers Jan Weber (Marc Gelhart) in der temperamentvollen Komödie und Wilhelmshavener Erstaufführung „Verleeft, Verlööft, Verloorn!", mit der die Niederdeutsche Bühne am Sonntagabend die letzte Premiere der laufenden Theatersaison feierte.

Unter der Regie von Arnold Preuß zeigte das Ensemble der NDB mit einer ausgesprochen gelungenen Umsetzung der Edward-Tylor-Komödie „Job-Suey oder kein Dinner für Sünder" erneut seine Stärke in Sachen Verwechslungsdramatik mit der typischen Tür-auf-Tür-zu-Komik rund um die Liebe.

Gröben, der sogar Vorsitzender eines „Vereins zur Erhaltung der Tugend" ist und dessen Ehefrau Nadine (Helga Lauermann) haben Jan ihren Besuch angekündigt. Vor dessen lang ersehnter Beförderung wollen sie überprüfen, ob er und seine Ehe den hohen moralischen Maßstäben standhalten können. Jans kleines Problem: Es gibt keine Ehefrau. Die dafür „nur zum Spaß" vorgesehene Freundin Helene Förster (Claudia Schröder) hat ihn angesichts dieser Rolle wutentbrannt verlassen. Was tun?

Kurzerhand springt Putzfrau Erna Dobermann (Marion Zomerland) ein, doch die ist alles andere als eine Vorzeigefrau. Und dann ist da noch Jans Sekretärin Gerri Pringel (Fehmke Seibert), der die Vorstellung, Jans Ehefrau zu werden, durchaus gefallen könnte. Mit viel Situationskomik und flotten Sprüchen der in ihren Charakteren aufgehenden Akteure (Erna: „Ich bin jetzt nicht mehr Ihre Frau, da habe ich Anspruch auf Respekt") verstrickt sich die Sache immer tiefer in einem herrlichen Chaos aus Puffreis, Putzlappen und Peinlichkeiten. Und spätestens, wenn es heißt .Erna kommt" wurde der Stimmungspegel beim Premierenpublikum noch ein bisschen höher geschaltet: Marion Zomerland fand - mit viel Mut zur skurrilen Optik - in der burschikos-unfeinen aber grundguten Erna ihre Paraderolle, die am Ende mit stürmischem Applaus belohnt wurde.

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 14. Juni 2009

Saisonabschluss mit einer Komödie

„Verleeft, verlööft, verloorn!"

Mit einer Komödie beendet, das „Theater am Meer" die' Saison. Unser Foto zeigt Erna (Marion Zomerland und den Junggesellen Jan Weber (Marc Gelhart, Mitte).

Wilhelmshaven. (mg) Das „Theater am Meer" beendet die Saison mit letzten Vorstellungen von „Verleeft, verlööft, verloorn!" am 14. Juni. Die Edward Taylor-Komödie „Verleeft, verlööft, verloorn!" begeisterte die Zuschauer in den bisherigen Vorstellungen.

An diesem Wochenende wird damit die erfolgreiche Saison 2008/2009 beendet. Es zwickt und zwackt nicht nur Erna (Marion Zomerland), als sie sich als Ehefrau von Jan Weber (Marc Gelhart) ausgibt, um seinen Chef Willy von Gröben (gespielt von Horst Karstens) zu täuschen. Dieser besteht nämlich darauf, keine Junggesellen im Betrieb zu beschäftigen, doch Jan ist bisher ledig. Entsprechend unangenehm ist ihm das Märchen vor dem Chef, zumal sich Erna nicht ganz standesgemäß benimmt. Das Chaos eskaliert, als sich Jans Freundin Helene doch noch entschließt als Gattin einzuspringen.

Wie die verworrene Geschichte ihren schier ausweglosen Verlauf nimmt, zeigt das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit „Verleeft, verlööft, verloorn!" nun letztmalig. Am Sonntag, 14. Juni um 15.30 Uhr und 20 Uhr finden die letzten Vorstellungen der turbulenten Boulevardkomödie in der Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß statt.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG VOM 13. Juni 2009

Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne, zeigt heute und morgen ein letztes Mal "Verleeft, verlööft, verloorn!" im Stadttheater und beendet damit seine Saison. Unter anderem sind Marion Zomerland (Mitte), Marc Gelhart (rechts) und Horst Karstens (links) in der Komödie zu sehen. Die Vorstellungen beginnen um 20 Uhr sowie am Sonntag zusätzlich um 15.30 Uhr.

NEUE RUNDSCHAU VOM 10. Juni 2009

Saisonabschluss mit einer Komödie

Das „Theater am Meer" beendet Saison mit drei letzten Vorstellungen von „Verleeft, verlööft, verloorn!" am 13. und 14. Juni. Die Edward Taylor-Komödie „Verleeft, verlööft, verloorn! " begeisterte die Zuschauer in den bisherigen Vorstellungen. Am kommenden Wochenende wird damit die erfolgreiche Saison 2008/2009 beendet.

Es zwickt und zwackt nicht nur Erna (Marion Zomerland, Mitte), als sie sich als Ehefrau von Jan Weber (Marc Gelhart, rechts) ausgibt, um seinen Chef Willy von Gröben (Horst Karstens, links) zu täuschen. Dieser besteht nämlich darauf,, keine Junggesellen im Betrieb zu beschäftigen, doch Jan ist bisher ledig. Entsprechend unangenehm ist ihm das Märchen vor dem Chef, zumal sich Erna nicht ganz standesgemäß benimmt. Das Chaos eskaliert, als sich Jans Freundin Helene doch noch entschließt als Gattin einzuspringen. Wie die verworrene Geschichte ihren schier ausweglosen Verlauf nimmt, zeigt das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit "Verleeft, verlööft, verloorn!" letztmalig am kommenden Wochenende.

Am Samstag, 13. Juni um 20 Uhr sowie am Sonntag, 14. Juni um 15.30 Uhr und 20 Uhr finden die letzten Vorstellungen der turbulenten Boulevardkomödie in der Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß statt. MG

NEUE RUNDSCHAU vom 04. Juni 2009

Verliebt, verlobt - und dann verloren!

Wenn Erna (von links: Marion Zomerland) loslegt, bleibt Jan (Marc Gelhart) sprachlos. Denn seine Putzfrau pflegt nicht gerade die feinsten Umgangsformen -auch nicht, wenn Jans Sekretärin Gern Pringel (Fehmke Seibert) zu Besuch ist. Dabei setzt Jan alles daran, Gerri dazu zu überreden, dass sie sich vor seinem Chef als seine Ehefrau ausgibt. Als das fehlschlägt, muss doch die burschikose Erna einspringen - zum Leidwesen von Jan, aber zur Freude des Publikums von „Verleeft, verlööft, verloorn!", dem neuesten Lustspiel des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne.

Die Verwechslungskomödie von Edward Taylor in der Übersetzung und Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß lässt dank starker Charaktere und irrwitzigen Situationen kein Auge trocken. In weiteren Rollen sind Helga Lauermann, Claudia Schröder und Horst Karstens zu sehen, und zwar am 6. Juni um 20 Uhr, am 7. Juni. um 15.30 Uhr und 20 Uhr, am 13. Juni um 20 Uhr und am 14. Juni um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Weitere Informationen zum Stück sowie Szenenfotos gibt es im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 04. Juni 2009 / Events der Region

Große Chefs, Treffen und Chaoten

Szenenfoto von links nach rechts: Marc Gelhart als Jan Weber, Claudia Schröder als Helene Förster und Helga Lauermann als Nadine von Gröben.

Die abwechslungsreiche Spielzeit des Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven nähert sich ihrem Ende. Bevor das plattdeutsche Ensemble jedoch in die wohlverdiente Sommerpause geht, steht noch sechsmal die derzeitige Erfolgskomödie „Verleeft, verlööft, verloorn!“ aus der Feder von Edward Taylor im Juni auf dem Spielplan.

Jan Weber (Marc Gelhart) ist verzweifelt: Sein Chef Willy von Gröben (Horst Karstens) hat sich mit seiner Frau Nadine (Helga Lauermann) zum Abendessen eingeladen, um das private Umfeld des Angestellten zu inspizieren. Da Willy aber hohe moralische Ansprüche an seine Mitarbeiter stellt, duldet er keine Junggesellen im Betrieb. Jans Dauerfreundin Helene (Claudia Schröder) sieht jedoch gar nicht ein, die Ehefrau nur zu spielen. Seit langem wartet sie schon darauf, dass Jan sie heiratet, und so verlässt sie ihn wütend. Ersatz für einen Abend lässt sich allerdings nicht so leicht finden, wie Jan glaubt, denn alle Exfreundinnen geben ihm bereits telefonisch eine Abfuhr.

Seine Sekretärin Gerri Pringel (Fehmke Seibert) wäre zwar gern bereit, hat aber keine Zeit. Zu guter Letzt bleibt ihm nur seine Putzfrau Erna Dobermann (Marion Zomerland) als rettender Strohhalm, die gegen entsprechend hohes Honorar auf ihre eigene, sehr spezielle Weise als Gattin einspringt. Die Täuschung gelingt vor den von Gröbens unerwartet gut – bis Helene reuig wieder zurückkehrt und doch ihren Part als Angetraute übernehmen möchte.

Mit turbulenten Verwechslungen und zwerchfellerschütternder Situationskomik präsentiert sich das Theater am Meer bei „Verleeft, verlööft, verloorn!“ abermals als eingespieltes Ensemble für Boulevardkomödien. Die letzten Vorstellungen des Stückes, das Bühnenleiter Arnold Preuß übersetzt und inszeniert hat, finden am 6.6., 7.6., 13.6. und 14.6. jeweils um 20 Uhr und am 7.6. und 14.6. zusätzlich um 15.30 Uhr statt. Weitere Infos und Szenenfotos unter www.theater-am-meer.de. MG

KOMPASS für WILHELMSHAVEN und FRIESLAND VI/2009 vom 29.5.2009

"VERLEEFT, VERLÖÖFT, VERLOORN!"

Der Sommer naht — genau wie das Ende der Spielzeit 2008/2009 des Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Zum Abschluss der erfolgreichen Saison zeigt das niederdeutsche Ensemble eine weitere Komödie erstmals im Wilhelmshavener Stadttheater. „Verleeft, verlööft, verloorn!" von Edward Taylor ist von Bühnenleiter Arnold Preuß ins Plattdeutsche übersetzt worden und wird auch von ihm inszeniert.

Die Boulevardkomödie „Verleeft, verlööft, verloorn!" reiht sich nahtlos in die Serie der Lachtränengaranten ein, wenn das zum Scheitern verurteilte Versteckspiel seinen Lauf nimmt. Nach der überaus erfolgreichen Premiere am 10. Mai folgen weitere Vorstellungen am 6., 7., 13. und 14. Juni um 20 Uhr und am 7. und 14. Juni zusätzlich um 15.30 Uhr im Wilhelmshavener Stadttheater.

Und das erwartet den Zuschauer: Keine Ehefrau zu haben, wenn man dem moralinsauren Chef eine solche präsentieren muss, ist schon problematisch; gleich mehrere um sich zu scharen, führt aber auch nicht zu der so sehnlich erwarteten Beförderung. So erwartet Jan Weber zum Abendessen seinen puritanischen Chef nebst Gattin. Da wäre es gut, wenn Jan mit Helene, seiner „Mitbewohnerin", nicht nur befreundet, sondern verheiratet wäre. Helene, die Jan längst wirklich heiraten möchte, weigert sich, diese infame Komödie mitzuspielen und verlässt wutentbrannt das Haus. Da bietet sich Putzfrau Erna Dobermann an, die Rolle zu übernehmen. Alles könnte so schön klappen, wenn da nicht plötzlich noch Gerri Pringel, eine Kollegin, als Ehefrau auftreten und gleichzeitig Helene zurückkommen würde. Jetzt hat Jan eindeutig zu viele (Ehe-)Frauen im Haus und der Chef steht mit seiner Gattin Nadine vor der Tür ... Infos: www.theater-am-meer.de

NEUE RUNDSCHAU vom 13. Mai 2009

Gute Miene vorm strengen Chef: In „Verleeft, verlööft, verloorn!" bleibt nichts unversucht, um dem Vorgesetzten eine perfekte Ehe vorzugaukeln. Dies ist der neueste Komödienstreich des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven in der Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß, die am Freitag, dem 15. Mai um 20 Uhr im Stadttheater und am 17. Mai um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule wieder zu sehen gibt. Weitere Vorstellungen folgen im Juni am 6., 7., 13. und 14. um jeweils 20 Uhr, 7. und 14. auch jeweils um 15.30 Uhr.

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 10. Mai 2009

Zum Saisonende präsentiert das Theater am Meer „Verleeft, verlööft, verloorn!"

Moralische Fehltritte ohne Ehefrau

Die Boulevardkomödie „Verleeft, verlööft, verloorn!" reiht sich nahtlos in die Serie der Lachtränengaranten ein.

Wilhelmshaven. (gms) Der Sommer naht - genau wie das Ende der Spielzeit 2008/2009 des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Zum Abschluss der erfolgreichen Saison zeigt das niederdeutsche Ensemble eine weitere Komödie erstmals im Wilhelmshavener Stadttheater. „Verleeft, verlööft, verloorn!" von Edward Taylor ist von Bühnenleiter Arnold Preuß ins Plattdeutsche tragen worden und wird auch von ihm inszeniert. Premiere ist am heutigen Sonntag, dem 10. Mai um 20 Uhr.

An sich führen Jan Weber (Marc Gelhart) und Helene Förster (Claudia Schröder) eine ganz normale Beziehung, nur ohne Trauschein. Dabei wäre Helene gerne schon längst verheiratet, aber für Jan hat hier bisher noch keine Notwendigkeit bestanden. Das ändert sich jedoch, als der internationale Direktor von Jans Firma, Willy von Gröben (Horst Karstens) nebst Gemahlin Nadine (Helga Lauermann) aus Amerika anreist, um seinen Angestellten für mögliche Aufstiegschancen genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn als strenger Puritaner legt Willy äußersten Wert darauf, dass seine Manager verheiratet sind.

Statt eines romantischen Heiratsantrags bittet Jan seine Dauerfreundin, für diesen Abend die Ehefrau zu mimen. Kein Wunder, dass die enttäuschte Helene wutentbrannt die Wohnung verlässt - und ihren Jan. So schnell gibt Jan die Hoffnung auf eine Ehefrau auf Zeit nicht auf und telefoniert seine Exfreundinnen ab, jedoch ohne jeglichen Erfolg. Seine Sekretärin Gerri Pringel (Fehmke Seibert) würde zwar liebend gerne einspringen, ist aber verhindert. Aus Mangel an Alternativen bleibt Jan nur das Angebot von seiner burschikosen Putzfrau Erna Dobermann (Marion Zomerland) übrig. So macht sich Jan auf in einen turbulenten Abend mit einer Pseudo- Gattin, wie sich nicht stärker von ihm unterscheiden könnte, zumal Erna gerne redet wie ihr der Schnabel gewachsen ist und sich in den Kopf gesetzt hat, ein feudales Menü für die von Gröbens zaubern zu können. Solange, bis auch Helene Gewissensbisse bekommt und mit Jan diesen Abend durchstehen möchte...

Die Boulevardkomödie „Verleeft, verlööft, verloorn!" reiht sich nahtlos in die Serie der Lachtränengaranten ein, wenn das zum Scheitern verurteilte Versteckspiel seinen Lauf nimmt. Nach der Premiere am 10. Mai folgen weitere Vorstellungen am 15. Mai, 6., 7., 13. und 14. Juni um 20 Uhr und am 7. und 14. Juni zusätzlich um 15.30 Uhr im Stadttheater.

Am 17. Mai um 17 Uhr findet das Gastspiel in der Aula der Agnes-MiegelSchule statt. Weitere Informationen unter www.ndbwilhelmshaven. de. MG

WILHELMSHAVEN, 10. Mai 2009

PREMIERE Theater am Meer mit "VERLEEFT, VERLÖÖFT, VERLOORN!"

Eine Vorschau in Bildern:

Ein harmonisches Frühstück zwischen Helene (Claudia Schröder) und Jan (Marc Gelhart) endet...

...über einen fröhlichen "Wasscherpistolenschuss"

...in einer feuchten "Wasscherschlacht"

...deren Überbleibsel von Erna Dobermann (Marion Zomerland) beseitigt werden.

Der nächste Zusammenstoss lässt nicht lange auf sich warten.

Erna wundert sich über Jan´s hektische Telefonaktivitäten.

Auch über den Besuch von Gerri Pringel (Fehmke Seibert), dem "Moi-Weer-Deern" kann Erna sich nur wundern.

Nach all der Hektik am Morgen muss erst einmal ein Schluck aus der Erfrischungsdose helfen.

Es sieht zwar nach "Small Talk" aus, doch Jan hat konkrete Absichten, nachdem Helene für den besonderen Abend nicht zur Verfügung steht.

Das würde vielleicht auch alles klappen, wenn nicht Erna mit im Spiel wäre.

Gerri gibt Jan deutlich zu verstehen, dass er mehr als der Vorgesetzte bei ihr sein könnte.

Aber Erna passt auf, dass Jan sich nicht in diese "Mausefalle" begibt.

Erna schlüpft in die Rolle der Ehefrau von Jan, damit er gegenüber seinem Boss als verheirateter Mann auftreten und seine Karriereleiter emporsteigen kann.

Das Festmahl bereitet beiden allerdings noch etliches Kopfzerbrechen.

Auch die Kravatte ist der Standfestigkeit der beiden nicht gerade förderlich.

Endlich sind Willy von Gröben (Horst Karstens) und seine Frau Nadine (Helga Lauermann) da und der komodige Abend kann losgehen.

Willy von Gröben fühlt Jan natürlich erst einmal ein bisschen auf den Zahn.

Willy von Gröben ist von Jan´s Ehefrau Erna zumindest überrascht.

Ihre unkonventionelle Art imponiert ihm, bringt Jan allerdings gehörig ins Schwitzen.

Über ein paar Knabbersachen kommt man sich näher.

Als nun überraschend Helene zurückkommt und Nadine sie als Jan´s Ehefrau kennenlernt, ist das Chaos fast perfekt.

Helene und Nadine verstehen sich gleich prächtig.

Jan macht gute Miene zum bösen Spiel - er befürchtet eine Riesenkatastrophe, wenn Willy die Wahrheit erfährt.

Um nicht aufzufliegen, gibt Jan Helene als Putzfrau gegenüber Willy aus, was Helene zwar verdutzt, aber perfekt mitspielt.

Zwischendurch muss sich Jan auch noch den Verführungskünsten von Nadine erwehren.

Und Erna wird auch noch in eine verrückte Nachbarin umfunktioniert, was sie sichtlich überfordert.

Am Ende stehen nicht nur jeweils zwei Putzfrauen und zwei Ehefrauen auf der Bühne, sondern auch ein Ehepaar von Gröben, die auch nicht mehr wissen, was sie glauben sollen.

Als auch noch Gerri zurück kommt und Ehefrau Nr. 3 spielt, bekommt die ganze Geschichte eine - sehr zur Freude des Publikums - unvermutete Wendung. Lassen Sie sich überraschen!

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 8. Mai 2009

Lachtränen zum Saisonende

Erstaufführung der Komödie  „Verleeft, verlööft, verloorn!"

Szene mit Fehmke Seibert, Marion Zomerland, Claudia Schröder und Marc Gelhart.

WILHELMSHAVEN - Der Sommer naht — genau wie das Ende der Spielzeit 2008/2009 des Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Zum Abschluss der Saison zeigt das Ensemble im Stadttheater in einer Erstaufführung die Komödie „Verleeft, verlööft, verloorn!" von Edward Taylor. Bühnenleiter Arnold Preunat sie ins Plattdeutsche übertragen, er führt auch Regie. Premiere ist am Sonntag, 10. Mai, um 20 Uhr.

An sich führen Jan Weber (Marc Gel hart) und Helene Förster (Claudia Schröder) eine ganz normale Beziehung, nur ohne Trauschein. Dabei wäre Helene gerne schon längst verheiratet, aber für Jan hat hier bisher noch keine Notwendigkeit bestanden. Das ändert sich jedoch, als der internationale Direktor von Jans Firma, Willy von Gröben (Horst Karstens) nebst Gemahlin Nadine (Helga Lauermann) aus Amerika anreist, um seinen Angestellten für mögliche Aufstiegschancen genauer unter die Lupe zu nehmen. Als strenger Puritaner legt Willy Wert darauf, dass seine Manager verheiratet sind.

Statt eines romantischen Heiratsantrags bittet Jan seine Dauerfreundin, für diesen Abend die Ehefrau zu mimen. Kein Wunder, dass die enttäuschte Helene wutentbrannt die Wohnung verlässt — und ihren Jan. So schnell gibt Jan die Hoffnung auf eine Ehefrau auf Zeit nicht auf und telefoniert seine Exfreundinnen ab, jedoch ohne Erfolg. Seine Sekretärin Gerri Pringel (Fehmke Seibert) würde zwar gerne einspringen, ist aber verhindert. Aus Mangel an Alternativen bleibt Jan nur das Angebot von seiner burschikosen Putzfrau Erna Dobermann (Marion Zomerland) übrig.

Die Boulevardkomödie „Verleeft, verlööft, verloorn!" reiht sich nahtlos in die Serie der Lachtränengaranten ein, wenn das zum Scheitern verurteilte Versteckspiel seinen Lauf nimmt. Nach der Premiere am 10. Mai folgen weitere Vorstellungen am 15. Mai, 6., 7., 13. und 14. Juni um 20 Uhr und am 7. und 14. Juni zusätzlich um 15.30 Uhr im Stadttheater. Weitere Informationen im Internet unter:
www.ndb-wilhelmshaven.de

NORDWEST-Zeitung vom 8. Mai 2009

Woher so schnell eine Ehefrau nehmen?

THEATER AM MEER Weitere Komödie

Wilhelmshaven/lr Der Sommer naht und ebenso das Ende der Spielzeit des Theaters am Meer in Wilhelmshaven. Zum Abschluss der erfolgreichen Saison zeigt die Niederdeutsche Bühne eine weitere Komödie erstmals im Wilhelmshavener Stadttheater. „Verleeft, verlööft, verloorn!“ von Edward Taylor ist von Bühnenleiter Arnold Preuß ins Plattdeutsche übertragen worden und wird auch von ihm inszeniert. Premiere ist am kommenden Sonntag, 10. Mai, um 20 Uhr.

An sich führen Jan Weber (Marc Gelhart) und Helene Förster (Claudia Schröder) eine ganz normale Beziehung – nur der Trauschein fehlt. Dabei wäre Helene gerne schon längst verheiratet, aber Jan sah bislang noch keine Notwendigkeit. Das ändert sich, als der internationale Direktor von Jans Firma, Willy von Gröben (Horst Karstens) nebst Frau Nadine (Helga Lauermann) aus Amerika anreist, um seinen Angestellten für mögliche Aufstiegschancen genauer unter die Lupe zu nehmen.

Statt ihr einen romantischen Heiratsantrag zu machen, bittet Jan seine Dauerfreundin, für diesen Abend mit dem Chef die Ehefrau zu mimen. Kein Wunder, dass die enttäuschte Helene wutentbrannt die Wohnung verlässt – und ihren Jan gleich mit. Doch Jan gibt die Hoffnung auf eine Ehefrau auf Zeit nicht auf und telefoniert seine Exfreundinnen ab, allerdings ohne Erfolg. Jan bleibt nur das Angebot seiner burschikosen Putzfrau Erna Dobermann (Marion Zomerland).

Nach der Premiere am 10. Mai folgen Vorstellungen am 15. Mai, 6., 7., 13. und 14. Juni um 20 Uhr und am 7. und 14. Juni zusätzlich um 15.30 Uhr im Stadttheater. Am 17. Mai um 17 Uhr findet das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt. Karten gibt’s im Stadttheater oder unter Tel. 04421/77 77 49.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 7. Mai 2009

Woher so schnell eine Ehefrau nehmen?

PREMIERE Theater am Meer zeigt eine weitere Komödie

„Verleeft, verlööft, verloorn!": Szenenfoto mit (v.l.) Fehmke Seibert (als Gerri Pingel), Marion Zomerland (Erna Dobermann), Claudia Schröder (Helene Förster) und Marc Gelhart (Jan Weber).

Zum Saisonende präsentiert das Theater am Meer die Wilhelmshavener Erstaufführung von „Verleeft, verlööft, verloorn!".

WILHELMSHAVEN/LR - Der Sommer naht und ebenso das Ende der Spielzeit des Theaters am Meer. Zum Abschluss der erfolgreichen Saison zeigt die Niederdeutsche Bühne eine weitere Komödie erstmals im Wilhelmshavener Stadttheater. „Verleeft, verlööft, verloorn!" von Edward Taylor ist von Bühnenleiter Arnold Preuß ins Plattdeutsche übertragen worden und wird auch von ihm inszeniert. Premiere ist am Sonntag, 10. Mai, um 20 Uhr.

An sich führen Jan Weber (Marc Gelhart) und Helene Förster (Claudia Schröder) eine ganz normale Beziehung, nur ohne Trauschein. Dabei wäre Helene gerne schon längst verheiratet, aber Jan sah bislang noch keine Notwendigkeit. Das ändert sich, als der internationale Direktor von Jans Firma, Willy von Gröben (Horst Karstens) nebst Frau Nadine (Helga Lauermann) aus Amerika anreist, um seinen Angestellten für mögliche Aufstiegschancen genauer unter die Lupe zu nehmen.

Statt eines romantischen Heiratsantrags bittet Jan seine Dauerfreundin, für diesen Abend die Ehefrau zu mimen. Kein Wunder, dass die enttäuschte Helene wutentbrannt die Wohnung verlässt - und ihren Jan. Doch Jan gibt die Hoffnung auf eine Ehefrau auf Zeit nicht auf und telefoniert seine Exfreundinnen ab, ohne jeglichen Erfolg. Jan bleibt nur das Angebot seiner burschikosen Putzfrau Erna Dobermann (Marion Zomerland).

Nach der Premiere am 10. Mai folgen weitere Vorstellungen am 15. Mai, 6., 7., 13. und 14. Juni um 20 Uhr und am 7. und 14. Juni zusätzlich um 15.30 Uhr im Stadttheater. Am 17. Mai um 17 Uhr findet das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt.

NEUE RUNDSCHAU vom 6. Mai 2009

„Verleeft, verlööft, verloorn" — Moralische Fehltritte ohne Ehefrau

Das "Theater am Meer" präsentiert Wilhelms-havener Erstaufführung / Premiere am 10. Mai

Der Sommer naht - genau wie das Ende der Spielzeit 2008/2009 des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne" Wilhelmshaven. Zum Abschluss der erfolgreichen Saison zeigt das niederdeutsche Ensemble eine weitere Komödie erstmals im Wilhelmshavener Stadttheater. „Verleeft, verlööft, verloorn!" von Edward Taylor ist von Bühnenleiter Arnold Preuß ins Plattdeutsche übertragen worden und wird auch von ihm inszeniert. Premiere ist am Sonntag, den 10. Mai um 20 Uhr.

An sich führen Jan Weber (Marc Geihart) und Helene Förster (Claudia Schröder) eine ganz normale Beziehung, nur ohne Trauschein. Dabei wäre Helene gerne schon längst verheiratet, aber für Jan hat hier bisher noch keine Notwendigkeit bestanden. Das ändert sich jedoch, als der internationale Direktor von Jans Firma, Willy von Gröben (Horst Karstens) nebst Gemahlin Nadine (Helga Lauermann) aus Amerika anreist, um seinen Angestellten für mögliche Aufstiegschancen genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn als strenger Puritaner legt Willy äußersten Wert darauf, dass seine Manager verheiratet sind.

Statt eines romantischen Heiratsantrags bittet Jan seine Dauerfreundin, für diesen Abend die Ehefrau zu mimen Kein Wunder, dass die enttäuschte Helene wutentbrannt die Wohnung verlässt - und ihren Jan. So schnell gibt Jan die Hoffnung auf eine Ehefrau auf Zeit nicht auf und telefoniert seine Exfreundinnen ab, jedoch ohne jeglichen Erfolg. Seine Sekretärin Gerri Pringel (Fehmke Seibert) würde zwar hebend gerne einspringen, ist aber verhindert.

Aus Mangel an Alternativen bleibt Jan nur das Angebot von seiner burschikosen Putzfrau Erna Dobermann (Marion Zomerland) übrig. So macht sich Jan auf in einen turbulenten Abend mit einer Pseudo-Gattin, wie sich nicht stärker von ihm unterscheiden könnte, zumal Erna gerne redet wie ihr der Schnabel gewachsen ist und sich in den Kopf gesetzt hat, ein feudales Menü für die von Gröbens zaubern zu können. Solange, bis auch Helene Gewissensbisse bekommt, und mit Jan diesen Abend durchstehen möchte...

Die Boulevardkomödie "Verleeft, verlööft, verloorn!" reiht sich nahtlos in die Serie der Lachtränengaranten ein, wenn das zum Scheitern verurteilte Versteckspiel seinen Lauf nimmt. Nach der Premiere am 10. Mai folgen weitere Vorstellungen am 15. Mai, 6., 7., 13. und 14. Juni um 20 Uhr und am 7. und 14. Juni zusätzlich um 15.30 Uhr im Stadttheater. Am 17. Mai um 17 Uhr findet das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt.  Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

"Verleeft, verlööft, verloorn!" - Premiere am kommenden Sonntag

Hier die ersten Bilder von der ersten Bühnenprobe. Lassen Sie sich den Spaß zum Muttertag nicht entgehen!

An manchen Tagen wär man besser im Bett geblieben, denkt sich Jan Weber (Marc Gelhart), da Helene (Claudia Schröder) mit seinem Vorschlag offensichtlich nicht einverstanden ist

Der große Boss aus Amerika ist da: Willy von Gröben (Horst Karstens). Ob Jan (Marc Gelhart) wirklich so zum Lachen zumute ist, wird sich zeigen.

Auf wenn Sie recht amerikansich anmuten, över ehre Heimat (Ostfreesland) geiht dor nix. Nadine (Helga Lauermann) und Willy von Gröben (Horst Karstens). In Amerika ist er nicht nur im Ostfriesenverein, sondern auch im Verein gegen morische Frevel.

Wundert es Sie, dass Jan Weber (Marc Gelhart) am Ende seiner Helene (Claudia Schröder) einen Heiratsantrag macht? Wie, warum und weshalb sehen Sie am kommenden Sonntag im Stadttheater (10.5.2009 - 20 Uhr)

KOMPASS für WILHELMSHAVEN und FRIESLAND 5/2009 vom 2. MAI 2009

Gefühlschaos live.........auf der Theaterbühne

(v.l. Marion Zomerland als Erna Dobermann, Marc Gelhart als Jan Weber, Claudia Schröder als Helene Förster)

Auch im Wonnemonat bleibt das Programm des „Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" im Stadttheater an der Jade vielfältig. Präsentiert das plattdeutsche Ensemble am 3. Mai letztmalig mit „Wat passeert dor an'n Balkon?", was ein junger Mann alles anstellt, wenn er glaubt, seine Liebste gefunden zu haben, so wird bereits eine Woche später mit „Verleeft, verlööft, verloorn!" am Sonntag, 10. Mai, ab 20 Uhr deutlich, was passiert, wenn man dem Chef mit hohem Moralbewusstsein keine Ehefrau vorweisen kann.

In dieser Wilhelmshavener Erstaufführung der Edward-Taylor-Komödie in der Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß steht Jan Weber (Marc Gelhart) vor eben diesem Problem. Der internationale Direktor seiner Firma, Willy von Gröben (Horst Karstens), hat sich nebst seiner Gattin Nadine (Helga Lauermann) zum Abendessen eingeladen, um Jan für eventuelle Aufstiegschancen im privaten Umfeld zu begutachten. Zu dumm nur, dass der große Boss aus Amerika ein strenger Puritaner ist und hohe moralische Erwartungen in Bezug auf seine Mitarbeiter hat. Denn Jan lebt schon seit Jahren mit Helene (Claudia Schröder) zusammen, hat sich aber bisher noch nicht zur Hochzeit durchringen können. So verwundert es auch nicht, dass Helene äußerst säuerlich reagiert, als er sie bittet, sich für den Abend als seine Frau auszugeben.

Nachdem sie wutentbrannt die Wohnung verlassen hat, bleiben Jan nicht viele Alternativen. Alle seine Verflossenen lassen sich telefonisch weder als Gattin noch als Köchin motivieren. Nur seine burschikose Putzfrau Erna Dobermann (Marion Zomerland) stellt sich gegen entsprechendes Honorar als vermeintliche Gastgeberin zur Verfügung. Und obwohl Erna in vielen Belangen Jans Skepsis bestätigt, scheint Willy von Gröben die unpassende „Dame" zu akzeptieren, und der Abend doch noch glücklich zu verlaufen — so lange, bis Helene sich doch durchringt, ihrem Freund zur Seite zu stehen ...

Nach der Premiere am 10. Mai folgen weitere Vorstellungen am 15. Mai um 20 Uhr im Stadttheater und am 17. Mai um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. Weitere Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 30. April 2009/Event-Seite

Große Chefs, Treffen und Chaoten

Dem Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven stehen im Mai turbulente Zeiten bevor.

Neben der letzten Vorstellung der aktuellen Erfolgskomödie „Wat passeert dor an'n Balkon?" und der Premiere und weiteren Vorstellungen des Spielzeitabschlusses, der Komödie „Verleeft, verlööft, verloorn!", organisiert das Theater am Meer für die Niederdeutschen Bühnenbünde Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen-Bremen und Schleswig-Holstein den Großen Gemeinsamen Bühnentag vom 21. bis 24. Mai.

In „Wat passeert dor an'n Balkon?" zeigt das niederdeutsche Ensemble am 3. Mai letztmalig die Geschichte von Jeremy, der sich in die Leiterin seiner Heiratsagentur verliebt, die seit längerem erfolglos versucht, ihn an die Frau zu bringen. Ausgerechnet standardisierte Geschäftsbriefe lassen ihn in dem Glauben, dass seine Constanze die richtige Frau fürs Leben sei. Kein Wunder, dass sie versucht, sich mit allen Mitteln aus der Bedrängnis des euphorischen Jünglings zu befreien... Die Inszenierung von Marc Gelhart wird um 15.30 Uhr und 20 Uhr gezeigt.

Am 10. steht bereits die letzte Premiere der Saison auf dem Plan „ mit „Verleeft, verlööft, verloom!" von Edward Taylor in der Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß abermals eine Wilhelmshavener Erstaufführung. Jan Weber muss einem puritanischen Chef eine Ehefrau vorweisen, hat aber bis dato nur eine Freundin. Und selbst die verlässt ihn, als er sie bittet, während des gemeinsamen Abendessens mit dem Boss die Gattin zu spielen. Auf der Suche nach einem Ersatz landet Jan schlussendlich bei seiner gewöhnungsbedürftigen Putzfrau... Weitere Vorstellungen des temporeichen Stücks voller VerIwirrungen und Verwechslungen finden am 15. Mai um 20 Uhr im Stadttheater und am 17. Mai um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule statt.

Beim Großen Gemeinsamen Bühnentag präsentiert das Theater am Meer am 23. um 18 Uhr letztmalig seine erfolgreiche Winterproduktion „In't Witte RössI"; am 21. Mai um 19 Uhr gibt es ein Gast- spiel der Niederdeutschen Bühne Neumünster mit „As Romeo un Julia" und am 22. Mai um 19 Uhr der Plattdütsch Späldäl to Stralsund mit „Betahlt ward nich". Für alle drei Vorstellungen sind noch wenige Restkarten im freien Verkauf erhältlich. Weitere Infos: www.ndbwilhelmshaven.de. MG

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 25. April 2009

Wo Mehl und Kakao zu Staub werden

THEATER Marianne Karstens kümmert sich um die Requisite der Niederdeutschen Bühne

Die Rentnerin besorgt seit zwei Jahren alles, was die Schauspieler auf der Bühne benötigen. Dabei kommt auch der eigene Hausstand zum Einsatz.

VON MEIKE HICKEN

m-karstens_Portrait

 

Marianne Karstens engagiert sich seit fst zehn Jahren bei der Niederdeutschen Bühne

WILHELMSHAVEN — Mehl, gemischt mit Kakao, ergibt Staub. Zumindest dann, wenn Marianne Karstens das Pulver in die Hände bekommt. Die Rentnerin ist verantwortlich für die Requisite bei der Niederdeutschen Bühne „Theater am Meer" — Kreativität ist dabei gefragt. Ihre Vorgabe: ein staubiger Tisch. „Dann heißt es he-rumprobieren", sagt Marianne Karstens und lacht. Mehl allein ist zu hell, aber gemischt mit Kakaopulver bekommt es die perfekte Farbe.

Manchmal sind es aber auch ganz einfache Dinge, wie Frühstücksteller, die Karstens besorgen muss. Da kommen auch schon mal die eigenen aus dem Küchenschrank zum Einsatz. Von Schinkenbrot bis zum Gemälde — es gibt nichts, was die Requisiteurin nicht auftreiben kann. Im Notfall werden auch schon mal die Freunde angesprochen. „Die wissen schon Bescheid", sagt sie. An eine Sache ist sie bisher aber noch nicht heran gekommen: Cowboystiefel. Die fielen zwar eher in den Bereich der Kostüme, aber man helfe sich hinter der Bühne eben aus. Die Stiefel braucht ihr Mann für das nächste Stück „Verleeft, verlööft, verloorn". Größe 42. Wer noch ein paar im Schuhschrank stehen hat, den bittet Marianne Karstens, sich bei ihr zu melden.

Dass Karstens zur Niederdeutschen Bühne kam, ist im Nachhinein ganz logisch. Vor 26 Jahren meldete sie ihren Mann Horst dort an. „In einer Annonce wurden Männer gesucht, die Platt sprechen", erinnert sie sich. Er war sofort begeistert, stellte sich vor und wurde genommen. Sie fand das neue Hobby ihres Mannes zwar toll, aber selbst auf der Bühne stehen? „Das ist nichts für mich", sagt sie und schüttelt vehement den Kopf. Tochter Dagmar schien das „Theater-Gen" hingegen von ihrem Vater geerbt zu haben. Seit 20 Jahren ist sie selbst bei der Niederdeutschen Bühne und spielt sogar im aktuellen Stück „Wat passeert dor an'n Balkon". Auch Enkeltochter Rieke stand schon auf der Bühne. „Das war so süß", erinnert sich Marianne Karstens stolz.

Die heute 69-Jährige besuchte das Theater damals nur, um zuzuschauen. Sie leitete eine Damensportgruppe, organisierte Fahrten und hatte auch sonst genug um die Ohren. 17 Jahre später sollte sich das ändern. Es war Not am Mann. Das neue Stück stand, die Requisite noch nicht. „Also habe ich ausgeholfen", sagt Karstens, „und bin da geblieben". Hinter der Bühne fühlt sie sich wohl. Vors Publikum tritt sie nur als Statistin. Oder als Mitglied des Chors der Bühne. „Da sind wir ja in einer großen Gruppe, das geht."

Aus der anfänglichen Aushilfsarbeit ist mittlerweile ihr größtes Hobby geworden. „Ich liebe es, das alles zu organisieren." Und die Ordnung hinter Bühne. „Da muss alles immer an seinem Platz liegen", betont sie. Immerhin muss es schnell gehen und wenn in einer Szene etwas verlangt wird, kann man nicht erst lange danach suchen. Ihr nächstes Projekt ist übrigens die perfekte Kopie der ostfriesischen „Bohnsopp". Sie soll aussehen, wie der Schnaps, muss aber ohne Alkohol sein. „Und mit wenig Rosinen", sagt Marianne Karstens. Ihr Mann Horst muss den Schnaps auf der Bühne nämlich trinken — mit einem Zug.

Wer Marianne Karstens mit einem Paar Cowboystiefeln aushelfen möchte, kann sich bei ihr unter Tel. 3 84 80 melden.

Wat passeert dor an´n Balkon? (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

WAT PASSEERT DOR AN`N BALKON?

(The Balkony Scene - Die Balkon-Szene)
Komödie von John Chapmann und Anthony Marriott
Deutsch von Horst Wilhelms
Niederdeutsch von Heino Buerhoop

Regie und Bühnenbild: Marc Gelhart

Premiere: 29. März 2009, 20 Uhr, Stadttheater

Souffleuse: Heidi Strowik
Requisite: Sandra Krüger
Maske: Katharina Dittmann, Gabriele Manke
Kostümberatung: Helga Lauermann, Heidi Strowik
Effekttechnik: Rolf-Dieter Janssen
Tonaufnahmen: Nicolas C. Ducci
Inspizientin: Anne Hillers
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner, Herbert Ulbrich
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Heinz Fuchs, Georg Geihe, Gerd Gelhart, Anne Hertl, Ingo Heuer, Fred Rahmann und Harald Schmidt
Beleuchtung: Uws Freiberg, Detlef Schumann, Stadttheater
Technische Leitung: Manfred Eilers

Ensemble

Constanze Beckmann, Heiratsvermittlerin - Dagmar Grube
Diana Preuss, ihre Sekretärin - Claudia Schröder
Jeremy Gruber, Klient der Agentur - André Gelhart
Anna Willmann, Hausmädchen - Stephanie Zeitz
Gottfried von Harpstedt, Graf - Heinz Zomerland
Sybille, seine Frau - Christel Dörnath
Haller, ein Kommissar - Walter Bleckwedel
Kanonikus Fritsch, Pastor - Christian Strowik
Else Wiese, Klientin der Agentur - Wilma Welte

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 31. März 2009

„Entweder heiratest du mich, oder ich springe”

Niederdeutsche Bühne heimste viel Beifall ein mit der Komödie „Wat passeert dor an'n Balkon?"

Zum Schlussbeifall präsentiert sich das Ensemble mit (v.I.):Stephanie Zeitz, Wilma Weite, Christian Strowik, Heinz Zomerland, Andre Gelhart, Dagmar Grube, Christel Dörnath, Claudia Schröder und Walter Bleckwedel. FOTO: RICHTER

VON ERNST RICHTER

WILHELMSHAVEN — Nach der glanzvollen niederdeutschen Erstaufführung des Singspiels „In't witte Rössl" und dem Bühnenklamauk „Kerls, Kerls, Kerls" bringt die Niederdeutsche Bühne — „Theater am Meer" als Wilhelmshavener Erstaufführung die humorvoll gestaltete Komödie „Wat passeert dor an'n Balkon?" von John Chapman und Anthony Marriott auf die Bühne im Stadttheater, ins Niederdeutsche über tragen von Heino Buerhoop. Am Sonntag war Premiere, acht weitere Aufführungen folgen. Die Regie führt Marc Gelhart, der auch das Bühnenbild zusammenstellte.

Das Stück kann die Erwartungen des zu Späßen aufgelegten Publikums erfüllen, obwohl nicht nur die Lacher als Trumpfkarten ziehen. Die Handlung verspricht ein anderes Genre als Klamauk-und Boulevardkomödien im Köcher haben. Zwar dreht sich natürlich auch hier alles um die Liebe und die Suche nach dem richtigen Partner. Darauf hat die resolute Heiratsvermittlerin Constanze Beckmann (dargestellt von Dagmar Grube) ihre Existenz aufgebaut. Das Geschäft mit der Liebe und der Sehnsucht nach Zweisamkeit läuft zufriedenstellend, bis Jeremy Gruber (vehement verkörpert von Andre Gelhart ) auftritt und sich partout in Constanze verliebt, die sich dessen ständig wiederholten und neu gereimten Heiratsanträgen mit viel List aber doch ohne Erfolg zu erwehren versucht. Er droht, vom Balkon zu springen, wenn sie ihn nicht erhöre — entweder heiratest du mich, oder ich springe.

So kommt es dank Jeremys Hartnäckigkeit zu unerwarteten Komplikationen, in die das Grafenpaar Gottfried und Sybille von Harpstedt (gespielt von Heinz Zomerland und Christel Dörnath) und andere verwickelt werden. Pfiffig ist das Hausmädchen Anna Willmann (aktiviert von Stephanie Zeitz) dabei und die burschikose Heiratsbüro-Sekretärin Diana Preuss (charakterisiert von Claudia Schröder). Um das Darsteller-Nonett zu komplettieren, nervt da auch noch die verbiesterte Klientin Else Wiese (gespielt von Wilma Welte) durch die Szenerie. Die Turbulenzen rufen Kommissar Haller und Pastor Kanonikus Fritsch (personifiziert von Walter Bleckwedel und Christian Strowik) auf den Plan.

So entsteht eine temperainentvolle, amüsante Komödie, mit der die Niederdeutsche Bühne einen weiteren Bühnenerfolg einfahren kann. Es sollte dabei nicht irritieren, dass das Stadttheater zur Premiere noch viele unbesetzte Plätze bot. Pessimisten sagen, das Theater war halb leer, Optimisten, das Theater war halb voll. Das Ensemble entwickelte mit profihaftem Auftreten, mit viel Spielwitz und Teamgeist eine launige Komödie, in die ein fast ernst zu nehmender Background schippchenweise ins Amüsement geschaufelt wurde, was vorn Publikum mit viel Beifall belohnt wurde, denn ein reelles Heiratsinstitut ist kein Massagesalon.

Weitere Aufführungen sind am 5. April (17 Uhr) in der Agnes-Miegel-Schule und im Stadttheater am17., 19.25., 26. (15.30 und 20 Uhr) sowie am 3. Mai (15.30 und 20 Uhr).

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 31. März 2009

Jeremy allein im siebten Himmel

PREMIERE Theater am Meer spielt „Wat passeert dor an'n Balkon" — Noch sieben Termine

Liebe macht blind. Das muss auch die Betreiberin einer Heiratsvermittlung feststellen. Ein hartnäckiger Verehrer sorgt für allerhand Verwirrung.

Turbulenzen in der Heiratsvermittlung gab es am Sonntagabend im neuen Stück der Niederdeutschen Bühne. WZ-FOTO: LÜBBE

VON INGA HELLWIG

WILHELMSHAVEN — Was macht die Inhaberin einer soliden Heiratsagentur, deren schwer vermittelbarer Klient sich in den Kopf gesetzt hat, sie habe sich in ihn verliebt? In der Premiere der niederdeutschen Komödie „Wat passeert dor an'n Balkon" nach dem Stück „Die Balkon-Szene" von John Chapman und Anthony Marriott konnten sich die Zuschauer der Niederdeutschen Bühne am Sonntagabbend selbst ein Bild davon machen, was geschieht, wenn ein Kunde genormte Computerbriefe für eine Liebeserklärung hält. In der dieses Mal unter der Regie von Marc Gelhart inszenierten Boulevardkomödie ging es dabei recht turbulent zu.

„Unvermittelbar und hoffnungslos”, so wird der Kunde mit der Kundennummer CJM-2879, Jeremy Gruber (Andre Gelhart) in der Agentur der Heiratsvermittlerin Constanze Beckmann (Dagmar Grube) eingestuft. Was ihn nicht daran hindert mit schlechten, selbst verfassten Liebesgedichten in das Büro zu stürmen, Dienstmädchen Anna Willmann (Stephanie Zeitz), Kundin Else Wiese (Wilma Welte) und die Sekretärin Diana Preuss (Claudia Schröder) zur Seite zu schieben und schließlich der er schrockenen Constanze einen Heiratsantrag entgegen zu schmettern.

Um den durch die regelmäßigen Kundenanschreiben animierten Verehrer los zu werden, behauptet diese kurzerhand, bereits verheiratet zu sein — mit ihrem „Ehe-mann" und Gottfried Hofmann alias Gottfried Graf von Harpstedt (Heinz Zomerland) für dessen Tochter sie eigentlich einen passenden Romeo suchen soll. Für Jeremy Grund genug sich postwendend über das Balkongeländer zu stürzen, um seinem Leben ein Ende zu setzen.

Während der Grafen-Ehefrau Sybille (Christel Dörnath) angesichts der sich daraus entstehenden Situation fast der Kragen platzt, ist es bei Gottfried im Zuge der Rettungsaktion dessen Hosenboden. Ohne Beinkleider, aber dafür im rosaroten Kimono, trifft er schließlich auf den misstrauischen, durch die Balkonszene angelockten Kommissar Haller (Walter Bleckwedel) und den Neukunden Pastor Kanonikus Fritsch (Christian Strowik).

Bei „Wat passeert dor an'n Balkon?" setzte das Ensemble auf die klassischen und bewährten Zutaten Situationskomik, Verwechslungstrubel und britischer Humor, was im Ansatz auch gelang. Etwas mehr Tempo hätte dem Geschehen allerdings nicht geschadet. Aber auch so kam die Komödie schließlich zu einem überraschenden ',Happy End", bei dem sogar der Computer entflammt und zum verdienten Applaus des Publikums.

VORSTELLUNGEN
Die nächsten Termine im Stadttheater sind am 17., 19. und 25. April um 20 Uhr, sowie am 26. April und 3. Mai um 15.30 und 20 Uhr.

Bilderserie zu "Wat passeert dor an´n Balkon?"

Jeremy (André Gelhart) meldet sich bei Frau Preuss (Claudia Schröder) an

Als Constanze (Dagmar Grube) ihn nicht erhört, will er sich vom Balkon stürzen

Gräfin Harpstedt (Christel Dörnath) triumphiert - wie lange?

Jeremy versucht Constanze mit eigenen Gedichten zu erobern

Graf Harpstedt (Heinz Zomerland) hat andere Sorgen, darum nimmt keiner mehr Notiz von den Sprungabsichten von Jeremy

Als er wirklich abstürzt ist die Aufregung groß

Nichts ist es mit abwarten und Tee trinken, auch wenn die neue Hausgehilfin Anna (Stephanie Zeitz) noch so böse guckt

Kaum ist Jeremy wieder da, schon geht es weiter mit seiner umwerfenden Lyrik

Jeremy ist davon überzeugt, dass er und Constanze heiraten werden

Zwischen dem Kanonikus (Christian Strowik) und Diana (Claudia Schröder) funkt es aber sofort

Bei Frau Wiese (Wilma Welte) funkt es nicht nur sofort, sonder immer

Graf Harpstedt ist immer ein wenig schwer von Begriff - wieso soll er auf einmal der Mann von Constanze sein und was sagt seine Sybille dazu

Jeremy ist begeistert, er hat schon wieder ein neues Gedicht, alle anderen sind weniger begeistert, sondern mehr perplex

Die beiden vermeintlichen Kontrahenten um Constanze gehen sich mehrfach an die Wäsche

Schon wieder fliegen die Fäuste und die Fetzen

Jeremy leidet Höllenqualen, wie kann Constanze mit dem Graf verheiratet sein

Auch im rosa Kimono bleibt der Graf angriffslustig oder gerade deshalb

Leider bringt auch Kommissar Haller (Walter Bleckwedel) nicht die richtige Aufklärung in den Fall sondern mehr Verwirrung

Mehr als verwirrt ist auch Sybilld von Harpstedt

Was unterstellt da der Kommissar dieser Heiratsvermittlung

Jeremy fällt außer auf den Balkon zu hüpfen auch nichts mehr ein

Zuletzt haut es dann noch den Kanonikus von den Füßen - gibt es für alle ein Happy End? Hingehen und ansehen!

KOMPASS für WILHELMSHAVEN und FRIESLAND 5/2009 vom 2. MAI 2009

Gefühlschaos live.........auf der Theaterbühne

Auch im Wonnemonat bleibt das Programm des „Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" im Stadttheater an der Jade vielfältig. Präsentiert das plattdeutsche Ensemble am 3. Mai letztmalig mit „Wat passeert dor an'n Balkon?", was ein junger Mann alles anstellt, wenn er glaubt, seine Liebste gefunden zu haben, so wird bereits eine Woche später mit „Verleeft, verlööft, verloorn!" am Sonntag, 10. Mai, ab 20 Uhr deutlich, was passiert, wenn man dem Chef mit hohem Moralbewusstsein keine Ehefrau vorweisen kann.

In dieser Wilhelmshavener Erstaufführung der Edward-Taylor-Komödie in der Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß steht Jan Weber (Marc Gelhart) vor eben diesem Problem. Der internationale Direktor seiner Firma, Willy von Gröben (Horst Karstens), hat sich nebst seiner Gattin Nadine (Helga Lauermann) zum Abendessen eingeladen, um Jan für eventuelle Aufstiegschancen im privaten Umfeld zu begutachten. Zu dumm nur, dass der große Boss aus Amerika ein strenger Puritaner ist und hohe moralische Erwartungen in Bezug auf seine Mitarbeiter hat. Denn Jan lebt schon seit Jahren mit Helene (Claudia Schröder) zusammen, hat sich aber bisher noch nicht zur Hochzeit durchringen können. So verwundert es auch nicht, dass Helene äußerst säuerlich reagiert, als er sie bittet, sich für den Abend als seine Frau auszugeben.

Nachdem sie wutentbrannt die Wohnung verlassen hat, bleiben Jan nicht viele Alternativen. Alle seine Verflossenen lassen sich telefonisch weder als Gattin noch als Köchin motivieren. Nur seine burschikose Putzfrau Erna Dobermann (Marion Zomerland) stellt sich gegen entsprechendes Honorar als vermeintliche Gastgeberin zur Verfügung. Und obwohl Erna in vielen Belangen Jans Skepsis bestätigt, scheint Willy von Gröben die unpassende „Dame" zu akzeptieren, und der Abend doch noch glücklich zu verlaufen — so lange, bis Helene sich doch durchringt, ihrem Freund zur Seite zu stehen ...

Nach der Premiere am 10. Mai folgen weitere Vorstellungen am 15. Mai um 20 Uhr im Stadttheater und am 17. Mai um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. Weitere Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 30. April 2009/Event-Seite

Große Chefs, Treffen und Chaoten

Dem Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven stehen im Mai turbulente Zeiten bevor.

Neben der letzten Vorstellung der aktuellen Erfolgskomödie „Wat passeert dor an'n Balkon?" und der Premiere und weiteren Vorstellungen des Spielzeitabschlusses, der Komödie „Verleeft, verlööft, verloorn!", organisiert das Theater am Meer für die Niederdeutschen Bühnenbünde Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen-Bremen und Schleswig-Holstein den Großen Gemeinsamen Bühnentag vom 21. bis 24. Mai.

In „Wat passeert dor an'n Balkon?" zeigt das niederdeutsche Ensemble am 3. Mai letztmalig die Geschichte von Jeremy, der sich in die Leiterin seiner Heiratsagentur verliebt, die seit längerem erfolglos versucht, ihn an die Frau zu bringen. Ausgerechnet standardisierte Geschäftsbriefe lassen ihn in dem Glauben, dass seine Constanze die richtige Frau fürs Leben sei. Kein Wunder, dass sie versucht, sich mit allen Mitteln aus der Bedrängnis des euphorischen Jünglings zu befreien... Die Inszenierung von Marc Gelhart wird um 15.30 Uhr und 20 Uhr gezeigt.

Am 10. steht bereits die letzte Premiere der Saison auf dem Plan „ mit „Verleeft, verlööft, verloom!" von Edward Taylor in der Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß abermals eine Wilhelmshavener Erstaufführung. Jan Weber muss einem puritanischen Chef eine Ehefrau vorweisen, hat aber bis dato nur eine Freundin. Und selbst die verlässt ihn, als er sie bittet, während des gemeinsamen Abendessens mit dem Boss die Gattin zu spielen. Auf der Suche nach einem Ersatz landet Jan schlussendlich bei seiner gewöhnungsbedürftigen Putzfrau... Weitere Vorstellungen des temporeichen Stücks voller VerIwirrungen und Verwechslungen finden am 15. Mai um 20 Uhr im Stadttheater und am 17. Mai um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule statt.

Beim Großen Gemeinsamen Bühnentag präsentiert das Theater am Meer am 23. um 18 Uhr letztmalig seine erfolgreiche Winterproduktion „In't Witte RössI"; am 21. Mai um 19 Uhr gibt es ein Gast- spiel der Niederdeutschen Bühne Neumünster mit „As Romeo un Julia" und am 22. Mai um 19 Uhr der Plattdütsch Späldäl to Stralsund mit „Betahlt ward nich". Für alle drei Vorstellungen sind noch wenige Restkarten im freien Verkauf erhältlich. Weitere Infos: www.ndbwilhelmshaven.de. MG

NEUE RUNDSCHAU vom 29. April 2009

Letzte Chance für Jeremy: „Wat passeert dor an'n Balkon?" vom Theater am Meer steht nur noch am 3. Mai um 15.30 Uhr und 20 Uhr auf dem Spielplan. Normalerweise hat Constanze Beckmann (Dagmar Grube) ihre festen Abläufe in ihrer Heiratsagentur und verbucht entsprechende Erfolge bei der Partnervermittlung. Doch als Jeremy Gruber (Andre Gelhart) aufkreuzt, bringt er ihr ganzes System ins Wanken - und mitunter ihre Gefühle in Wallung. Er sowie wie weitere Paare finden in der aktuellen Komödie „Wat passeert dor an'n Balkon?" des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ihr Glück, aber auf gänzlich ungewöhnliche Weise und somit zum Spaß der Zuschauer. Wer die Inszenierung von Marc Gelhart mit Christel Dörnath, Claudia Schröder, Wilma Welte, Stephanie Zeitz, Walter Bleckwedel, Christian Strowik und Heinz Zomerland in den weiteren Rollen bisher noch nicht gesehen hat, sollte sich sputen. Denn am 3. Mai finden um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater die letzten Vorstellungen statt. Weitere Szenenfotos sowie die Kritiken zum Stück, die dem Ensemble ein „profihaftes Auftreten, viel Spielwitz und Teamgeist" attestieren, gibt es unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 27. April 2009

Letzte Chance für Jeremy

WILHELMSHAVEN /LR - Das Theater am Meer spielt am Sonntag, 3. Mai, zum letzten Mal das Stück "Wat passeert dor an´n Balkon?". Es gibt jeweils eine Vorstellung um 15.30 und um 20 Uhr im Stadttheater. Das Stück handelt von einer Heiratsagentur und dem liebestollen Junggesellen Jeremy.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 25. April 2009

Balkonszene — mal auf Platt

WILHELMSHAVEN/LR - „Wat passeert dor an'n Balkon?" — diese Frage beantwortet das Theater am Meer, Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, am Wochenende gleich dreimal. Die turbulente Boulevardkomödie aus der Feder von Anthony Marriott und John Chapman präsentiert das Ensemble um Regisseur Marc Gelhart am heutigen Sonnabend um 20 Uhr sowie am morgigen Sonntag um 15.30 und 20 Uhr. Am darauffolgenden Sonntag, 3. Mai, finden um 15.30 Uhr und 20 Uhr bereits die letzten Vorstellungen der Komödie um ein Heiratsvermittlungsbüro statt

NEUE RUNDSCHAU vom 22. April 2009

 

"Wat passeert dor an'n Balkon?"- diese Frage beantwortetdas Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am kommenden Wochenende gleich dreimal. Die turbulente Boulevardkomödie aus der Feder von Anthony Marriott und John Chapman präsentiert das Ensemble um Regisseur Marc Gelhart am Samstag, den 25. April um 20 Uhr sowie am Sonntag, dem 26. April um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am darauffolgenden Sonntag, den 3. Mai finden um 15.30 Uhr und 20 Uhr bereits die letzten Vorstellungen der erfolgreichen Komödie um ein Heiratsvermittlungsbüro statt. Ein einzelner junger Mann schafft es in dieser Agentur binnen weniger Minuten, das ganze Büro und dessen Chefin auf den Kopf zu stellen. Und ganz nebenbei finden er und weitere sehr spezielle Klienten der Agentur nicht nur auf unkonventionelle Weise ihre Partner fürs Leben, sondern gewinnen auch die Herzen der Zuschauer. Weitere Informationen im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de. Foto/Text: MG

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 18. April 2009

Theater: „Wat passeert dor an'n Balkon?"

WILHELMSHAVEN/LR - „Wat passeert dor an'n Balkon?" vom Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne, steht am morgigen Sonntag um 20 Uhr wieder auf dem Spielplan im Stadttheater. In der Inszenierung von Marc Gelhart geht es um Jeremy (André Gelhart), der in die Heiratsagentur von Constanze Beckmann (Dagmar Grube) platzt. Sie versucht bereits seit längerem ohne Erfolg, ihn an die Frau zu bringen, doch ihre aufmunternden Standardbriefe versteht er vollkommen falsch und interpretiert ein Liebesgeständnis hinein. Mit seinem Heiratsantrag nehmen die Turbulenzen ihren Lauf. Am 25. April um 20 Uhr und am 26. April und 3. Mai um jeweils 15.30 Uhr und 20 Uhr folgen weitere Aufführungen.

Wilhelmshavener Zeitung vom 2. April 2009/Events der Region

Balgerei auf dem Balkon

Gerade feierte das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven seine erfolgreiche Premiere der neuen Komödie „Wat passeert dor an'n Balkon?", da wird der turbulente Spaß auch schon in der Agnes-Miegel-Schule am 5. April um 17 Uhr präsentiert.

Die Presse attestiert dem Ensemble „einen weiteren Bühnenerfolg", den es „mit profihaftem Auftreten, mit viel Spielwitz und Teamgeist" unter der Regie von Bühnenmitglied Marc Gelhart auf die Bretter bringt. Gespielt wird die Geschichte von Jeremy (Andre Gelhart), der sich aufgrund motivierender Standardbriefe in die Leiterin seiner Heiratsvermittlung verliebt hat. Besagte Dame heißt Constanze (Dagmar Grube) und fühlt sich viel mehr überrumpelt als geschmeichelt, als Jeremy ihr einen Heiratsantrag macht.

Ihre Assistentin Diana (Claudia Schröder) schlägt eine Alibi-Ehe vor, um den Verehrer in die Flucht zu schlagen. Durch ein kleines Missverständnis ist auch gleich der vermeintliche Gatte gefunden, und zwar in Gestalt des unangenehmen Graf Gottfried von Harpstedt (Heinz Zomerland). Seine Möglichkeiten, dieses Märchen weiter mitzuspielen, werden durch das Eintreffen seiner resoluten Gattin Sybille (Christel Dörnath) jedoch arg eingeschränkt. Das sich entwickelnde Chaos macht auch vor dem Hausmädchen Anna (Stephanie Zeitz), den Klienten Frau Wiese (Wilma Welte) und Pastor Fritsch (Christian Strowik) nicht halt, sodass schon bald Kommissar Haller (Walter Bleckwedel) glaubt ermitteln zu müssen...

Nach dem Gastspiel in F'groden steht „Wat passeert dor an'n Balkon?" am 17., 19. und 25. April um 20 Uhr und am 26. April um 15.30 Uhr und 20 Uhr wieder im Stadttheater auf dem Plan. Weitere Termine folgen im Mai. Weitere Informationen und Szenenfotos gibt es im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

NEUE RUNDSCHAU vom 1. April 2009

Jeremy ganz im Liebestaumel

Theater am Meer: „Wat passeert dor an'n Balkon?"

Auf welch ungewöhnliche Art Liebende trotz aller heiteren Turbulenzen zueinander finden, zeigt das Theater am Meer am 5. April in Pgroden. Foto: Theater am Meer

Menschen neigen seit jeher zu verrückten Taten, wenn sie verliebt sind. Das veranschaulicht auf turbulente Weise das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit seinem neuesten Werk „Wat passeert dor an'n Balkon?".

Die Boulevardkomödie, die erstmals in Wilhelmshaven auf die Bühnenbretter gebracht wird und von Bühnenmitglied Marc Gelhart in Szene gesetzt wurde, feierte am vergangenen Wochenende ihre erfolgreiche Premiere und wird nun am 5. April um 17 Uhr bereits in der Aula der Agnes-Miegel-Schule präsentiert. In dem Stück aus der Feder von Anthony Marriott und John Chapman geht es um Jeremy (Andre Gelhart), der sich aufgrund aufmunternder Briefe seitens seiner Heiratsvermittlungs-agentur in die Agenturleiterin Constanze (Dagmar Grube) verliebt hat.

Als er sie mit einem Heiratsantrag überrumpelt, sieht sich Constanze genötigt, einen Ehemann herbeizulügen - und durch einen dummen Zufall muss der unangenehme Graf von Harpstedt (Heinz Zomerland) herhalten, der eigentlich nur seine Tochter an den Mann bringen wollte... Auf welch ungewöhnliche Art Liebende in dieser Partnervermittlung trotz aller heiteren Turbulenzen zueinander finden, zeigt 20 Uhr und am 26. April und das Theater am Meer nach 3. Mai. jeweils um 15.30 Uhr dem Gastspiel in F'groden und 20 Uhr wieder im Stadt-am 17., 19. und 25. April. um theater. MG

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 29. März 2009

Heute ist Premiere beim „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne"

Stück mit romantisch-dramatischem Potential

Premiere bei der Niederdeutschen Bühne: Dagmar Grube (I.) und Claudia Schröder sowie der am Balkon hängende Andrö Gelhart in „Wat passeert dor an'n Balkon?"

Wilhelmshaven. (gms) Heute ist es soweit: Um 20 Uhr ist die Premiere der Komödie „Wat passeert dor an'n Balkon?". Das Original heißt „The Balkony-Scene" von John Chapman und Anthony Mariott, ist von Horst Wilhelms ins Deutsche übersetzt („Die Balkon-Szene") und Heino Buerhoop schließlich fertigte die Fassung, die die Niederdeutsche Bühne im Stadttheater als Wilhelmshavener Erstaufführung unter der Regie von Marc Gelhart zeigen wird.

Constanze Bechmann leitet ein erfolgreiches und exklusives Heiratsvermittlungsbüro. Nur selten lässt sich für einen Kunden kein passendes Gegenüber finden. Jeremy Gruber ist allerdings solch ein Fall, bei dem zahlreiche Versuche bisher fehlschlugen. Um den schwer vermittelbaren Junggesellen trotzdem bei Laune zu halten ist er bereits von Constanze mit persönlichen Trost spendenden Briefen statt mit dem Standardvordruck versorgt worden. Prompt hat sich der temperamentvolle Jeremy in die unterzeichnende Constanze verliebt und macht ihr nun seinen Aufwartungsbesuch.

Voller Euphorie gesteht er ihr seine Liebe, doch Constanze versucht ihm zu erläutern, dass sie keinerlei Gefühle hegt. Es nützt nichts — Jeremy lässt nicht locker und droht sich sogar vom Balkon zu stürzen, so dass die hilflose Constanze den nahezu unbeteiligten Grafen von Harpstedt als Alibi-Ehemann vorschickt und somit das Chaos immer weitere Kreise ziehen lässt....

„Wat passeert dor an'n Balkon?" von John Chapman und Anthony Marriott — beides etablierte Größen für Boulevardkomödien — bietet weit mehr als andere Stücke dieses Genres. Zugrunde liegt eine Geschichte, die romantisch-dramatisches Potential bietet, sich jedoch angereichert mit raffiniert konstruierten Situationen und frechem Sprachwitz einen Angriff auf die Lachmuskulatur darstellt. Die erstmalige Inszenierung in Wilhelmshaven besorgt Bühnenmitglied Marc Gelhart.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 27. März 2009

Schwer vermittelbaren Junggesellen bei Laune halten

NIEDERDEUTSCH Premiere der Komödie „Wat passeert dor an'n Balkon" am Sonntag

Den Sprung vom Balkon von Jeremy (André Gelhart) wollen Constanze (Dagmar Grube, li.) und Diana (Claudia Schröder, re.) aufhalten.

WILHELMSHAVEN/LR - Die Niederdeutsche Bühne, Theater am Meer, präsentiert am Sonntag, 29. März, erstmalig die Komodie „Wat passeert dor an'n Balkon". Die Premiere beginnt um 20 Uhr.

Zum Inhalt: Constanze Bechmann leitet ein erfolgreiches und exklusives Heiratsvermittlungsbüro. Nur selten lässt sich für einen Kunden kein passendes Gegenüber finden. Jeremy Gruber ist allerdings solch ein Fall, bei dem zahlreiche Versuche bisher fehlschlugen. Um den schwer vermittelbaren Junggesellen trotzdem bei Laune zu halten, ist er bereits von Constanze mit persönlichen Trost spendenden Briefen statt mit dem Standardvordruck ver sorgt worden. Prompt hat sich der temperamentvolle Jeremy in die unterzeichnende Constanze verliebt und macht ihr nun seinen Aufwartungsbesuch. Voller Euphorie gesteht er ihr seine Liebe, doch Constanze versucht ihm zu erläutern, dass sie keinerlei Gefühle hegt. Es nützt nichts — Jeremy lässt nicht locker und droht sich sogar vom Balkon zu stürzen, so dass die hilflose Constanze den nahezu unbeteiligten Grafen von Harpstedt als Alibi-Ehemann vorschickt und somit das Chaos immer weitere Kreise ziehen lässt .. .

„Wat passeert dor an'n Balkon?" von John Chapman und Anthony Marriott — beides etablierte Größen für Boulevardkomödien — bietet weit mehr als andere Stücke dieses Genres. Zugrunde liegt eine Geschichte, die romantisch-dramatisches Potential bietet, sich jedoch angereichert mit raffiniert konstruierten Situationen und frechem Sprachwitz einen Angriff auf die Lachmuskulatur darstellt. Die erstmalige Inszenierung in Wilhelmshaven besorgt Bühnenmitglied Marc Gelhart.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 25. März 2009

Komödie mit viel frechem Sprachwitz

Premiere der Niederdeutschen Bühne

WILHELMSHAVEN — Das Theater am Meer— Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven — hat am Sonntag, dem 29. März, um 20 Uhr im Stadttheater Premiere mit „Wat passeert dor an'n Balkon?".

Zum Inhalt: Constanze Bechmann leitet ein erfolgreiches und exklusives Heiratsvermittlungsbüro. Nur selten lässt sich für einen Kunden kein passender Partner bzw. keine passende Partnerin finden. Jeremy Gruber ist allerdings so ein Fall, bei dem zahlreiche Versuche bisher fehlschlugen. Um den schwer vermittelbaren Junggesellen trotzdem bei Laune zu halten, ist er bereits von Constanze mit persönlichen Trost spendenden Briefen statt mit dem Standardvordruck versorgt worden. Prompt hat sich der temperamentvolle Jeremy in die unterzeichnende Constanze verliebt und macht ihr nun seinen Aufwartungsbesuch. Voller Leidenschaft gesteht er ihr seine Liebe, doch Constanze versucht ihm zu erläutern, dass sie keinerlei Gefühle hegt. Es nützt nichts — Jererny lässt nicht locker und droht sich sogar vorn Balkon zu stürzen, so dass die hilflose Constanze den nahezu unbeteiligten Grafen von Harpstedt als Alibi-Ehemann vorschickt und soinit das Durcheinander immer weitere Kreise ziehen lässt.

„Wat passeert dor an'n Balkon?" von John Chapman und Anthony Marriott — beides etablierte Größen für Boulevardkomödien — bietet weit mehr als andere Stücke dieses Genres. Zugrunde liegt eine Geschichte, die romantisch-dramatisches Potenzial bietet, jedoch, angereichert mit raffiniert konstruierten Situationen und frechem Sprachwitz, einen Angriff auf die Lachmuskulatur darstellt. Die erstmalige Inszenierung in Wilhelmshaven besorgt Bühnenmitglied Marc Gelhart.

NEUE RUNDSCHAU vom 24. März 2009

Theater am Meer: „Wat passeert dor an "n Balkon?"

Komödie von John Chapmann und Anthony Marriott / Premiere am Sonntag, 29. März

Constanze Bechmann leitet ein erfolgreiches und exklusives Heiratsvellnittlungsbüro. Nur selten lässt sich für einen Kunden kein passendes Gegenüber finden. Jeremy Gruber ist allerdings soll ein Fall, bei dem zahlreiche Versuche bisher fehlschlugen. Um den schwer vermittelbaren Junggesellen trotzdem bei Laune zu halten ist er bereits von Constanze mit persönlichen Trost spendenden Briefen statt mit dem Standardvordruck versorgt worden. Prompt hat sich der temperamentvolle Jeremy in die unterzeichnende Constanze verliebt und macht ihr nun seinen Aufwartungsbesuch. Voller Euphorie gesteht er ihr seine Liebe, doch Constanze versucht ihm zu erläutern, dass sie keinerlei Gefühle hegt.

Es nützt nichts - Jeremy lässt nicht locker und droht sich sogar vom Balkon zu stürzen, so dass die hilflose Constanze den nahezu unbeteiligten Grafen von Harpstedt als Alibi-Ehemann vorschickt und somit das Chaos immer weitere Kreise ziehen lässt....

„Wat passeert dor an'n Balkon?" von John Chapman und Anthony Marriott - beides etablierte Größen für Boulevardkomödien - bietet weit mehr als andere Stücke dieses Genres. Zugrunde liegt eine Geschichte, die romantisch-dramatisches Potential bietet, sich jedoch angereichert mit raffiniert konstruierten Situationen und frechem Sprachwitz einen Angriff auf die Lachmuskulatur darstellt. Die erstmalige Inszenierung in Wilhelmshaven besorgt Bühnenmitglied Marc Gelhart.

Die Premiere der Inszenierung „Wat passeert dor an'n Balkon?" ist am Sonntag, dem 29. März um 20 Uhr im Stadttheater zu sehen.

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 03/2009 vom 27. Februar 2009

Wilde Kerle - vor der Ehe und danach

Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn zaubert das „Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" das passende Programm ins Wilhelmshavener Stadttheater. Mit der Erstaufführung von „Wat passeert dor an'n Balkon?" zeigt das plattdeutsche Ensemble ab dem 29. März auf turbulente Weise, welch seltsame Wege die Liebe mitunter geht und zu welchen drastischen Mitteln Liebende sogar greifen.

Als Kontrast hierzu veranschaulichen die letzten Vorstellungen der erfolgreichen Inszenierung von „Kerls, Kerls, Kerls!", welche Maßnahmen eine Horde von sechs frisch geschiedenen Männern ergreifen, um neue Lebensfreude zu schöpfen. „Wat passeert dor an'n Balkon?" von Anthony Marriott und John Chapman nimmt in der gut laufenden Heiratsvermittlung von Constanze Beckmann (Dagmar Grube) seinen Lauf. Gemeinsam mit ihrer Sekretärin Diana Preuss (Claudia Schröder) hat sie schon vielen Paaren zu einem gemeinsamen Glück verholfen. Ein schwieriger Fall ist jedoch Jeremy Gruber (André Gelhart). Diverse Fehlschläge bei Vermittlungsversuchen haben eine persönlichere Betreuung in Form von aufmunternden Briefen seitens der Agenturleitung notwendig werden lassen. Doch Jeremy glaubt nun, Constanzes Liebesgeständnis darin zu erkennen. Entsprechend verblüfft reagiert sie, als Jeremy ihr einen Heiratsantrag macht. In seinem Liebeswahn bedrängt er Constanze derartig, dass sie nur in einer Notlüge die Rettung sieht: Ihr Bekannter, Graf Gottfried von Harpstedt (Heinz Zomerland), muss als Ehemann herhalten. Schade nur, dass der Adelige bereits verheiratet ist, und so nimmt das Chaos seinen Lauf.

Die Erstaufführung von „Wat passeert dor an'n Balkon?" — eine sympathische Mischung aus Boulevard- und romantischer Komödie — findet am 29. März um 20 Uhr im Stadttheater statt. Regie führte erneut Bühnenmitglied Marc Gelhart. Weitere Vorstellungen folgen im April und im Mai. Vor dieser Premiere stehen im März jedoch wieder die „Kerls, Kerls, Kerls!" auf der Bühne: 1. März um 20 Uhr, 8. und 22. März um jeweils 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater. Das Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule steht am 15. März um 17 Uhr auf dem Plan.

www.ndb-wilhelmshaven.de.

Kerls, Kerls, Kerls! (NDE)

Niederdeutsche Erstaufführung

KERLS, KERLS, KERLS!

(Kerle, Kerle)
Komödie in sieben Szenen von Frank Pinkus
Niederdeutsch von Arnold Preuß

Regie und Bühne: Marion Zomerland

Premiere: 08. Februar 2009, 20 Uhr, Stadttheater

Souffleuse: Helga Lauermann
Musikalische Einspielungen und
Gesang Lied "Kerls, Kerls, Kerls" : Nicolas C. Ducci
Text Lied "Kerls Kerls, Kerls!": Arnold Preuß
Requisiten: Monika Eilers
Maske: Claudia Schröder, Fenja Strowik
Kostümberatung: Helga Lauermann
Inspizient: Christian Strowik
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Ingo Heuer und Fred Rahmann
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Detlef Schumnn - Stadttheater
Technische Leitung: Manfred Eilers

Ensemble

Klemenz gen. Klemme Katschinski, Boxer - Nicolas C. Ducci
Martin Hoffmann, Lehrer - André Gelhart
Fred Bruhns, Kioskbesitzer - Marc Gelhart
Kolja Bruhns, sein Bruder - Ben Kleen
Dietrich Körner, Bankkaufmann - Arnold Preuß
Fritz Brenner, Hafenarbeiter - Harald Schmidt

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 10. Februar 2009

Niederdeutsche Bühne begeistert mit "Kerls, Kerls, Kerls!" (Titelseite)

Nackte Tatsachen überzeugten Publikum

PREMIERE „Kerls, Kerls, Kerls": Raue Schalen, weiche Kerne

Kann eine Männer-Strip-Show eine flau laufende Kneipe in eine Szene-Kneipe verwandeln? Ja. Ein Abend mit viel nackter Haut und ohne Peinlichkeit.

VON INGA HELLWIG

Fred Bruns (links, Marc Gelhart) und dessen naiver Halbbruder Kolja (Ben Kleen) gehören zu den "Kerls", die ihre Hüllen fallen lassen

WILHELMSHAVEN — Wie hilft rna(n)n sich, nachdem die Ehe in die Brüche gegangen ist? Diese Frage beantwortete das in diesem Fall rein männliche Ensemble der „Niederdeutschen Bühne - Theater am Meer" bei der Premiere der niederdeutschen Erstaufführung der Komödie „Kerls, Kerls, Kerls" am Sonntagabend auf höchst vergnügliche Art und Weise und mit überzeugenden, nackten Tatsachen.

Zum Inhalt: Bis auf den Umstand der „abhanden gekommenen" Gattin verbindet den spießigen Lehrer Martin Hofmann (André Gelhart), den Bankkaufmann Dietrich Körner (Arnold Preuß), der sowieso eher für Männer schwärmt, den wortkargen Biker-Typ und Hafenarbeiter Fritz Brenner (Harald Schmidt), den lässigen Boxer-Proleten Klemens Katschinski, genannt Klemme (Nicolas C. Ducci) sowie den jovialen ehemaligen Zeitungskioskbesitzer Fred Bruns (Marc Gelhart) und dessen naiven Halbbruder und Bauernregel-Sammler Kolja Bruns (Ben Kleen) eigentlich gar nichts. Außer die gemeinsame Idee, in einer Männer-Wohngemeinschaft in einem Haus am Börsenplatz gemeinsam in den neuen, ehelosen Lebensabschnitt zu starten.

Zusammengeführt werden sie hier durch eine Zeitungsanzeige des Lehrers, der das Haus geerbt hat. Zu seinem Plan gehört dabei auch die Idee, hier gleichzeitig eine Kneipe zu eröffnen. Als diese sich nicht gerade als Publikumsmagnet erweist, lassen sich die anderen Neu-Kneipiers von Dietrich Körner davon überzeugen, dass nur eine gemeinsame Strip-Show ihre Kneipe in eine Szenelmeipe verwandeln kann. Und genau hier fangen die eigentlichen Probleme erst an.

Humorvoll, aber auch nicht ohne sensible Untertöne und gelungene Charakterstudien, inszenierte Regisseurin Marion Zomerland mit ihren sechs sehr überzeugend agierenden „Kerls" eine Komödie rund um Männer, unter deren rauen Schale oft weiche Kerne, Stärken und Schwächen, Mackeri und Meisen und andere Allüren hervorkommen und in der aus sechs Männern sechs Freunde werden. Während auf dem Weg dorthin ein herrlicher „Zickenkrieg" auf männlich ausgetragen wird, konnte sich das Publikum vor Lachen kringeln und schließlich ein furioses Finale erleben, das als ostfriesische „Traum-Kerls-Show" in die Historie der Niederdeutschen Bühne eingehen wird.

Für einen Abend mit viel nackter Haut, aber ohne jede Peinlichkeit, an dem sich manche Frau noch den perfekten Hüftschwung und schmachtenden Blick abgucken konnte, gab es zu Recht Jubel und tosenden Applaus.

Weitere Vorstellungen gibt es am 13. und 15. Februar, am 1., 8. und 22. März jeweils um 20 Uhr sowie am 8. und 22. März zusätzlich um 15.30 Uhr. Ein Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule steht für den 15. März um 17 Uhr an.
@ www.ndb-wilhelmsha-ven.de

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 10. Februar 2009

Für kleinste Details größte Aufmerksamkeit

Niederdeutsche Bühne spielt als deutsche Erstaufführung „Kerls, Kerls, Kerls" / Premiere

Das Szenenfoto zeigt von links die „Kerls" Marc Gelhart , Ben Kleen, Nicolas C. Ducci, Andre Gelhart, Harald Schmidt und Arnold Preuß.

VON ERNST RICHTER

WILHELMSHAVEN - „Zwei normale und zwei Dreikornbrötchen." Willi ist im Bäckerladen, kauft ein. Da klopft ihm sein Freund auf die Schulter: „Na wie war's gestern im Theater. Hast du dich mit den ,Kerls, Kerls, Kerls' gut amüsiert?" Willi wirkt etwas verlegen, weiß nicht so recht, was er antworten soll: „Na ja, auf alle Fälle war das weibliche Publikum hellauf begeistert. Die nackten Tatsachen der Mannslü lösten Jubelstürme aus, doch schließlich blieb die Enttäuschung nicht aus, denn die letzte Hülle wurde diskret bei gelöschtem Bühnenlicht runtergelassen. Eigentlich schade, denn zuvor wurde bereits den kleinsten Details größte Aufmerksamkeit geschenkt."

„Erzähl", sagt Jack, „wir nehmen einen Kaffee." Und Willi beginnt: „Stell dir vor, da ist der Glückspilz Martin Hoffmann, Lehrer an der IGS, der von seiner Tante ein Haus geerbt hat. Die Zimmer will er nun vermieten an ausgemusterte Ehemänner, so eine Art Männerhaus. Die finden sich mit Klemenz, Fritz, Dietrich, Fred und Kolja auch bald ein." Gespannt wartet das Premierenpublikuni im Stadttheater darauf, was sich wohl hinter dem Vorhang verbirgt, um das Bühnenbild mit Applaus in Empfang nehmen zu können. Doch der Beifall stockt, bleibt aus, denn hinter dem Vorhang ist nur eine leere Fläche, schwarz umrandet, sonst nichts. Es gibt also kaum was zu beklatschen. Nur mitten drin hockt Martin Hoffmann, bei dem sich auf dessen Inserat nach und nach die Interessenteneinfinden. Sie verklaren ihre mehr oder minder gewichtigen Scheidungsgründe und wollen nun gemeinsam ein neues Leben starten.

„Das kann ja heiter werden," meint Jack. „Richtig gefolgert," bestätigt Willi. „Die kommen nämlich auf die Schnappsidee, eine Kneipe zu etablieren und da einen Männerstrip zu veranstalten." Also wird geübt bis die Schwarte kracht. Aber so richtig passt das noch nicht zusammen. In der Pause ratschlagt das Premierenpublikum, wie es wohl weitergehen wird. Wer prüde ist, sollte schnell die Kurve kratzen. Aber wer ist schon zimperlich, wenn die Niederdeutsche Bühne, das Theater am Meer, Premiere hat. Und spätestens jetzt hätte das Bühnenbild mit dem Nachtlokal „Kerls, Kerls, Kerls" einen Sonderapplaus verdient gehabt.

„Weiter!" Willi fährt fort: „Also, die Szene wird in eine Sauna verlegt. Da sitzen nun die sechs Striptease-Aspiranten einträchtig auf den Bänken, haben einen gelötet und machen sich hitzige Gedanken. Wer hat wohl den größten? Gegenseitig schauen sie sich dazu in die Hose. Treffsichere Bemerkungen bleiben nicht aus, dieTokiekers sind im Bilde und reagieren prompt." - „Na, na", sagt Jack, „du übertreibst, öffentlich auf der Bühne, das ist doch kein Sexclub."

„Ja doch, echt, das spielt sich unter der Regie von Marion Zomerland haargenau so, ab. Modernes Theater kommt heutzutage wohl nicht ohne publikumswirksame Nackedeis aus," meint Willi. „Hier aber sind doch nur handfeste Kerls zugange und keine attraktiven Stripperinnen," kontert Jack. „Die ziehen auch ihre Show ab, du würdest staunen," ergänzt Willi, „ganz toll, was und wie die das da auf die Bühne bringen, da könnte man fast Vergnügungssteuer kassieren." Frank Pinkus hat die Komödie in sieben Szenen gefertigt, ins Plattdeutsche übersetzt von Arnold Preuß.

Und so spielen sie: Nicolas C. Ducci als Klemenz Katschinski, genannt Klemme, Boxer; Andre Gelhart als IGS-Lehrer Martin Hoffmann; Harald Schmidt als Hafenarbeiter Fritz Brenner, Arnold Preuß als Bankkaufmann Dietrich Körner; Marc Gelhart als ehemaliger Inhaber des Zeitschriftenladens Fred Bruhns und Ben Kleen als dessen Bruder und Koch Kolja Bruder. Alle sechs sind mit großer Spielfreude die Kerls der Handlung, schwören dann aber doch dem Männer- Striptease ab, denn jeder sucht die eigene Zweisamkeit im alten oder in einem neuen Leben.

Die weiteren Aufführungen sind im Stadttheater am 13. und 15. Februar, am 1., 8., und 15. März in der Agnes-Miegel-Schule sowie am 22. März wieder im Stadttheater.

WILHEMSHAVENER ZEITUNG vom 21. März 2009

"Kerls, Kerls, Kerls!"

THEATER Morgen zwei Aufführungen

WILHELMSHAVEN/LR - Sie kommen als Verlierertypen - zumindest haben sie allesamt gerade ihre Ehefrau durch Scheidung verloren - und siegen auf ganzer Linie, weil sie die Herzen der Zuschauer gewinnen. Gemeint sind die sechs Charaktertypen aus "Kerls, Kerls, Kerls!". Das "Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne - präsentiert die letzten beiden Vorstellungen des Publikumserfolgs am morgigen Sonntag, 22. März. Das kernig-kerlige Ensemble spielt die letzten Vorstellungen im Stadttheater um 15.30 Uhr und 20 Uhr.

NEUE RUNDSCHAUS vom 4. März 2009

Mit Hulahoop im Herrenclub

Schwungvolles Treiben bei "Kerls, Kerls, Kerls!"

Die Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland erfreut die Zuschauer mit nackten Tatsachen und haarsträubenden Geschichten

Wie bekommt man den nötigen Hüftschwung, wenn es darum geht, mit erotischen Tanzbewegungen die Frauenwelt zu begeistern? Nicht ganz funktionierende, aber dafür umso amüsantere Antworten gibt die aktuelle Erfolgsproduktion „Kerls, Kerls, Kerls!" des Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven dem begeisterten Publikum mit auf den Weg.

Die Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland mit Nicolas C. Ducci, André Gelhart, Marc Gelhart, Ben Kleen, Arnold Preuß und Harald Schmidt in den Charakterrollen erfreut die Damen und Herren im Zuschauerraum gleichermaßen — mit nackten Tatsachen und haarsträubenden Geschichten aus dem Eheleben der geschiedenen Männerfiguren. Gemeinsam versuchen diese, mit einer — das Publikum zu Jubelstürmen hinreißenden - Striptease-Showeinlage Besucher in die gemeinsam eröffnete Kneipe zu locken.

In welchem Maße ihnen das gelingt, zeigt das niederdeutsche Ensemble wieder am 8. März um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater. Am 15. März um 17 Uhr folgt der „Abstecher" in die Aula der Agnes-Miegel-Schule, ehe ,Kerls, Kerls, Kerls!" am 22. März nochmals um 15.30 Uhr und 20 Uhr letztmalig aufgeführt wird. Weitere Fotos und Informationen gibt es im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 03/2009 vom 27. Februar 2009

Wilde Kerle - vor der Ehe und danach

Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn zaubert das „Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" das passende Programm ins Wilhelmshavener Stadttheater. Mit der Erstaufführung von „Wat passeert dor an'n Balkon?" zeigt das plattdeutsche Ensemble ab dem 29. März auf turbulente Weise, welch seltsame Wege die Liebe mitunter geht und zu welchen drastischen Mitteln Liebende sogar greifen.

Als Kontrast hierzu veranschaulichen die letzten Vorstellungen der erfolgreichen Inszenierung von „Kerls, Kerls, Kerls!", welche Maßnahmen eine Horde von sechs frisch geschiedenen Männern ergreifen, um neue Lebensfreude zu schöpfen. „Wat passeert dor an'n Balkon?" von Anthony Marriott und John Chapman nimmt in der gut laufenden Heiratsvermittlung von Constanze Beckmann (Dagmar Grube) seinen Lauf. Gemeinsam mit ihrer Sekretärin Diana Preuss (Claudia Schröder) hat sie schon vielen Paaren zu einem gemeinsamen Glück verholfen. Ein schwieriger Fall ist jedoch Jeremy Gruber (Andrö Gelhart). Diverse Fehlschläge bei Vermittlungsversuchen haben eine persönlichere Betreuung in Form von aufmunternden Briefen seitens der Agenturleitung notwendig werden lassen. Doch Jeremy glaubt nun, Constanzes Liebesgeständnis darin zu erkennen. Entsprechend verblüfft reagiert sie, als Jeremy ihr einen Heiratsantrag macht. In seinem Liebeswahn bedrängt er Constanze derartig, dass sie nur in einer Notlüge die Rettung sieht: Ihr Bekannter, Graf Gottfried von Harpstedt (Heinz Zomerland), muss als Ehemann herhalten. Schade nur, dass der Adelige bereits verheiratet ist, und so nimmt das Chaos seinen Lauf.

Die Erstaufführung von „Wat passeert dor an'n Balkon?" — eine sympathische Mischung aus Boulevard- und romantischer Komödie — findet am 29. März um 20 Uhr im Stadttheater statt. Regie führte erneut Bühnenmitglied Marc Gelhart. Weitere Vorstellungen folgen im April und im Mai. Vor dieser Premiere stehen im März jedoch wieder die „Kerls, Kerls, Kerls!" auf der Bühne: 1. März um 20 Uhr, 8. und 22. März um jeweils 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater. Das Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule steht am 15. März um 17 Uhr auf dem Plan.

www.ndb-wilhelmshaven.de.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 17. Februar 2009

Kerls, Kerls, Kerls: Die „Niederdeutsche Bühne —Theater am Meer" führt das Stück am Sonntag, 1. März, um 20 Uhr erneut im Stadttheater auf (im Bild eine Szene mit Arnold Preuß, links, und Ben Kleen). Weitere Vorstellungen sind am 8. und 22. März jeweils um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 15. März um 17 Uhr gastiert das Theater am Meer in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. FOTO: NDB

NEUE RUNDSCHAU vom 25. Februar 2009

Starke Kerle und treffsichere Dialoge

"Kerls, Kerls, Kerls!" mit großer Spaßgarantie

„Kerls, Kerls, Kerls!” Am Sonntag steht das Stück von Autor Frank Pinkus wieder auf dem Programm des Stadttheaters.

Mit frenetischem Applaus feierte das Publikum die niederdeutsche Erstaufführung der Komödie „Kerls, Kerls, Kerls!" des Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven Anfang Februar. Seither hat die Geschichte um die sechs frisch geschiedenen Männer, die sich mit einer Kneipe gemeinsam selbstständig machen und so in einen neuen Lebensabschnitt starten, bereits in zwei weiteren Vorstellungen die Zuschauer begeistert. Dabei beschränkt sich der Spaß am Geschehen nicht nur auf die Bemühungen des Sextetts, eine Stripnummer für mehr Besucherzulauf in der Kneipe einzustudieren.

Auch die treffsicheren Dialoge, in denen sich die sechs sehr unterschiedlichen Herren mit ihren Ehe-Erlebnissen auseinandersetzen, sorgen dafür, dass auch im Zuschauerraum alle auf ihre Kosten kommen. Am 1. März um 20 Uhr steht das Stück von Autor Frank Pinkus in der Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland wieder auf dem Programm des Stadttheaters. Weitere Vorstellungen folgen am 8. und 22. März um jeweils 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 15. März um 17 Uhr gastiert das Theater am Meer mit „Kerls, Kerls, Kerls!" in der Aula der Agnes-Miegel-Schule.

Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de.
MG

WILHELMSHAVEN, 09. Februar 2009

Hier sehen Sie Fotos aus der aktuellen Insznierung

KERLS, KERLS, KERLS!

Hier spielt sich die Geschichte von den 6 Kerls ab

Fred Bruns (Marc Gelhart) und Kolja Bruns (Ben Kleen)

Martin Hoffmann (André Gelhart)

Dietrich Körner (Arnold Preuß)

Klemme Katschinski (Nicolas C. Ducci)

Ein Paar, welches am Anfang nicht so gut miteinander harmoniert

"Ik sitt in´t gröne Gras un mag heel heemlich"

Die "Kerls, Kerls, Kerls!" sind v.l. Fritz Brenner (Harald Schmidt),Kolja Bruns (Ben Kleen) Fred Bruns (Marc Gelhart), Klemme Katschinski (Nicolas C. Ducci), Dietrich Körner (Arnold Preuß), Martin Hoffmann (André Gelhart)

Kolja backt seine Apfelweihe

Kuchen statt Bier - ob das das richtige Konzept für eine Kneipe ist?

Klemme träumt von Müüs un Möpsen

Wollen wir wirklich wie die Jungs aus dem englichen Stripper-Film "Ganz oder gar nicht" unsere Kneipe füllen?

Eine Glasscherbe kann schon sehr weh tun, aber wenn es gleich ein ganzes Glas ist?

Wie können wir unsere Kneipe bloß attraktiv machen (v.l. Ben Kleen, André Gelhart, Nicolas C Ducci, Harald Schmidt, Marc Gelhart, Arnold Preuß)

Der einzige Kerl, der gegen die Strip-Nummer ist - Kolja! (v.l. Nicolas C. Ducci, André Gelhart, Harald Schmidt, Arnold Preuß, Marc Gelhart, Ben Kleen)

Strippen oder Kuchen, das ist hier die Frage (v.l. Arnold Preuß, Ben Kleen, André Gelhart, Marc Gelhart, Harald Schmidt, Nicolas C. Ducci)

das Hulahoop-Training soll die Hüften lockern

die Gesichtsmasken die Falten glätten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dietrich (Arnold Preuß) macht sich Gedanken über die Kleidung anlässlich seines Begräbnisses

Fred (Marc Gelhart) macht sich Gedanken über seinen ehemaligen Kiosk

Fritz (Harald Schmidt) denkt nur "Kerls, Kerls, Kerls!"

Klemme (Nicolas C. Ducci) denkt nur an seine Krähenfüße

Kolja denkt an Appelwähe un Zuppkoken

wie schwer doch fünf normale Schritte nach vorne fallen können

die große Frage, hat sich die Schinderei gelohnt?

die Frage wird zur Gewissensfrage

Die Beteiligten von "Kerls, Kerls, Kerls!" auf und hinter der Bühne

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 8. Februar 2009

Premiere der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven mit "Kerls, Kerls, Kerls!"

Kerle mit Charme und nackten Tatsachen

Das sind noch echte Kerle: (obere Reihe von links) Arnold Preuß und Harald Schmidt, (Mitte) Nicolas C. Ducci und Marc Gelhart sowie (unten) André Gelhart und Ben Kleen.

Wilhelmshaven. (gms) Das „Theater am Meer - Plattdeutsche Bühne" feiert am heutigen Sonntag, dem 8. Februar, im Stadttheater die Premiere der neuen Inszenierung „Kerls, Kerls, Kerls!". Um 20 Uhr wird sich der Vorhang für die Komödie in sieben Szenen von Frank Pinkus heben. Martin Hofmann (André Gelhart) ist seit einigen Wochen geschieden und spürt, dass er an der Grenze zu einem neuen Lebensabschnitt angekommen ist. Per Zeitungsannonce sucht er weitere frisch geschiedenen Leidensgenossen, die nach schlechten Erfahrungen einen Neuanfang wagen wollen.

Tatsächlich melden sich mit Klemenz, Fritz, Dietrich, Fred und Kolja fünf Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Beim ersten Treffen in seinem kürzlich geerbten Haus verkündet Martin seine Idee: Da das Haus über acht Zimmer und einen leerstehenden Laden verfügt, bietet er jedem eine neue Bleibe und die Gelegenheit, mit ihm die Kneipe zu eröffnen. Nach anfänglicher Skepsis wird sich das Sextett einig aber wie sollen die Gäste in das Lokal gelockt werden? Dietrichs Vorschlag, mit einer Strippnummer für Exklusivität zu sorgen, stößt auf keine große Gegenliebe, doch mangelt es an Alternativen...

In den letzten Spielzeiten gehörten Stücke wie „Ik bün dar för di!" und „Agathe un ik" zu den großen Publikumserfolgen. Hinter beiden steckt der Autor Frank Pinkus vom Weyher Theater, aus dessen Feder auch „Kerls, Kerls, Kerls!" (niederdeutsche Fassung Arnold Preuß) stammt. Mit sicherem Gespür gelingt es ihm immer wieder, natürliche und dennoch verschrobene Charaktere zu kreieren und aufeinander loszulassen - mit Zwerchfell erschütterndem Erfolg.

Mit nackten Tatsachen und noch mehr Charme stehen hier nicht die „Dreamboys", sondern echte Kerle auf der Bühne und garantieren nicht nur für Frauen vergnügliche Stunden. Mit viel emotionalem Feingespür liefert Bühnenleiterin Marion Zomerland ein weiteres Mal eine quirlige Komödie mit sensiblen Zwischentönen ab.

WILHELMSHAVNER ZEITUNG vom 5. Februar 2009

Echte Kerle statt Dreamboys

KOMÖDIE Kerls, Kerls, Kerls — Niederdeutsche Erstaufführung

Echte Kerle stehen bei der Premiere der Niederdeutschen Bühne am kommenden Sontag auf der Bühne des Stadttheaters. Die Komödie beginnt um 20 Uhr.

WILHELMSHAVEN/LR - Am Sonntag, 8. Februar, hat die niederdeutsche Erstaufführung von „Kerls, Kerls, Kerls" um 20 Uhr im Stadttheater Premiere. Die Komödie stammt aus der Feder von Frank Pinkus und wurde von Arnold Preuß ins Niederdeutsche übersetzt.

Martin Hofmann ist seit einigen Wochen geschieden und spürt, dass er an der Grenze zu einem neuen Lebensabschnitt angekommen ist. Per Zeitungsannonce sucht er weitere frisch geschiedene Leidensgenossen, die nach schlechten Erfahrungen einen Neuanfang wagen wollen. Tatsächlich melden sich mit Klemens, Fritz, Dietrich, Fred und Kolja fünf Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Beim ersten Treffen in seinem kürzlich geerbten Haus verkündet Martin seine Idee: Da das Haus über acht Zimmer und einen leerstehenden Laden verfügt, bietet er jedem eine neue Bleibe und die Gelegenheit, mit ihm die Kneipe zu eröffnen. Nach anfänglicher Skepsis wird sich das Sextett einig — aber wie sollen die Gäste in das Lokal gelockt werden? Dietrichs Vorschlag, mit einer Strippnummer für Exklusivität zu sorgen stößt auf keine große Gegenliebe, doch mangelt es an Alternativen...

In den letzten Spielzeiten gehörten Stücke wie „Ik bün dar för di!" und „Agathe un ik" zu den großen Publikumserfolgen. Hinter beiden steckt der Autor Frank Pinkus vom Weyher Theater, aus dessen Feder auch „Kerls, Kerls, Kerls!" (niederdeutsche Fassung Arnold Preuß) stammt. Mit nackten Tatsachen und noch mehr Charme stehen hier nicht die „Dreamboys", sondern echte Kerle auf der Bühne und garantieren nicht nur für Frauen vergnügliche Stunden. Mit viel emotionalem Feingespür liefert Bühnenleiterin Marion Zomerland ein weiteres Mal eine quirlige Komödie mit sensiblen Zwischentönen ab.

Hier können Sie das Video auf der WZ-Homepage sehen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 5. Februar 2009 / Eventseite

"KERLS, KERLS, KERLS!" - keine typischen Dreamboys

Ab 8. Februar präsentiert das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven erneut eine niederdeutsche Erstaufführung: Mit „Kerls, Kerls, Kerls!" steht wieder eine Boulevard-Komödie aus der Feder von Frank Pinkus auf dem Spielplan, mit der Regisseurin Marion Zomerland und sechs männliche Darsteller einen Angriff auf die Lachmuskeln starten.

IGS-Lehrer Martin Hoffmann (Andre Gelhart) hat kurz nach seiner Scheidung von seiner Tante ein Haus mit acht Zimmern und einem leer stehenden Laden geerbt. Er spürt, dass er an der Grenze zu einem neuen Lebensabschnitt angekommen ist, und sucht per Zeitungsannonce weitere frisch geschiedene Männer, die nach schlechten Erfahrungen einen Neuanfang wagen wollen. Zu einem ersten Treffen erscheinen die noch ahnungslosen Leidensgenossen in Gestalt von Bankkaufmann Dietrich Körner (Arnold Preuß), Hafenarbeiter Fritz Brenner (Harald Schmidt), Möchte-gern-Boxer Klemme Katschinski (Nicolas C. Ducci), Ex-Kioskbesitzer Fred Bruhns (Marc Gelhart) und sein Bruder Kolja (Ben Kleen).

Er offeriert ihnen eine neue Bleibe und die gemeinsame Eröffnung einer Kneipe. Als sich jedoch kein Gast in dem neuen Lokal blicken lässt, sind zündende Ideen gefragt. Am erfolgreichsten erscheint eine allabendliche Stripnummer der sechs Kerle — doch wie funktioniert so etwas? Autor Frank Pinkus lieferte schon mit „Ik bün dar för di!" und „Agathe un ik" erfolgreiche Stückvorlagen — „Kerls, Kerls, Kerls!" steht dem in nichts nach. Dafür sorgt Bühnenleiterin Marion Zomerland als Regisseurin. Nach der Premiere am 8. Februar um 20 Uhr im Stadttheater folgen im Februar noch weitere Vorstellungen am 13. und am 15. um jeweils 20 Uhr, sowie im März. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

Scout für Wilhelmshaven und Friesland 02/2009

Traumtypen mit nackten Tatsachen

Theater am Meer hebt mit „Kerls, Kerls, Kerls!" abermals eine niederdeutsche Erstaufführung aus der Taufe — Premiere am 8. Februar

Was macht eine Horde frisch geschiedener Männer, die nicht wissen, wie es in diesem neuen Lebensabschnitt weitergehen soll? Sie eröffnen gemeinsam eine neue Kneipe und machen sich auf die Suche nach einer einzigartigen Geschäftsidee. So kommt zumindest die neuste niederdeutsche Erstaufführung des Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ins Rollen. Mit „Kerls, Kerls, Kerls!" steht ab 8. Februar wieder eine liebenswerte Komödie aus der Feder von Frank Pinkus erstmals auf plattdeutsch auf dem Spielplan.

Die Initialzündung zu besagter Kneipenidee stammt von dem Lehrer Martin Hoffmann (André Gelhart). Kurz nach seiner Scheidung hat er von seiner Tante ein Haus mit acht Zimmern und einem leer stehenden Laden geerbt. Da er spürt, dass er an der Grenze zu einem neuen Lebensabschnitt angekommen ist, sucht er per Zeitungsannonce weitere frisch geschiedene Männer, die nach schlechten Erfahrungen einen Neuanfang wagen wollen. Zu einem ersten Treffen erscheinen die noch ahnungslosen Leidensgenossen in Gestalt von Bankkaufmann Dietrich Körner (Arnold Preuß), Hafenarbeiter Fritz Brenner (Harald Schmidt), Möchte-gern-Boxer Klemme Katschinski (Nicolas C. Ducci), Ex-Kioskbesitzer Fred Bruhns (Marc Gelhart) und seinem Bruder Kolja (Ben Kleen). Er offeriert den teils auf der Straße stehenden „Kerlen" eine neue Bleibe und die Teilhabe an der neuen Kneipe. Nach anfänglicher Skepsis wird sich die bunt gemischte Truppe einig.

Als jedoch der große Tag der Eröffnung gekommen ist, lässt sich kein Gast blicken. Zu wenig Werbung und zu wenig Besonderheiten gegenüber anderen Kneipen, so lautet die Analyse. Doch wie lockt man die Leute ins Lokal? Um sich nicht auf Koljas Backkünste allein verlassen zu müssen, einigt man sich bald auf Dietrichs Idee einer allabendlichen Strippnummer. Doch keiner der sechs Männer entspricht dem Idealbild eines Stripptease-Tänzers, und keiner von ihnen weiß, wie es wirklich geht, was von dem gesamten Sextett einiges an Mut erfordert ...

In den letzten Spielzeiten gehörten Stücke wie „Ik bün dar för di!" und „Agathe un ik" von Autor Frank Pinkus vom Weyher Theater zu den großen Publikumserfolgen. Auch „Kerls, Kerls, Kerls!", seit 2004 bereits im Spielplan des Weyher Theaters und somit kurz vor der 200. Vorstellung, wurde von Bühnenleiter Arnold Preuß ins Niederdeutsche übertragen. Regie führt Bühnenleiterin Marion Zomerland, die zuletzt bei „Agathe un ik" ihr Gespür für Pinkus-Stücke bewies. Auch hier kann sie im amüsanten Treiben der lebhaften Geschichte die sensiblen Zwischentöne herausarbeiten. Nach der Premiere am 8. Februar um 20 Uhr im Stadttheater folgen im Februar noch weitere Vorstellungen am 13. und am 15. um jeweils 20 Uhr sowie im März.

Bevor sich erstmals der Vorhang für „Kerls, Kerls, Kerls!" hebt, verabschiedet sich das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven vorerst noch von seinem sensationellen Erfolgsstück „In't Witte Rössl" in der Inszenierung von Marion Zomerland und Arnold Preuß. Das weltberühmte Singspiel „Im Weißen Rössl" von Ralph Benatzky spielt in der ebenfalls von Arnold Preuß stammenden niederdeutschen Fassung nun am Banter See statt in Österreich, begeistert die Zuschauer dadurch nicht minder — im Gegenteil. Frech-frisches Spiel und Livegesang zu Nicolas C. Duccis Arrangements haben seit dem 26.12.08 viele Leute verzückt. Am 1. Februar um 17 Uhr führt das große und dank bühneneigener Theaterschule auch auffällig jung besetzte Ensemble das Stück in der Aula der AgnesMiegel-Schule auf. Bis auf die Vorstellung anlässlich der Großen Gemeinsamen Bühnentage im Mai ist dies die letzte Aufführung. Weitere Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

NEUE RUNDSCHAU vom 4. Februar 2009

Nackte Tatsachen und sehr viel Charme

Kerls, Kerls, Kerls / Quirlige Komödie in sieben Szenen

Echte Kerle auf der Bühne: Mit viel emotionalem Feingespür liefert Bühnenleiterin Marion Zomerland ein weiteres Mal eine quirlige Komödie mit sensiblen Zwischentönen ab.

Martin Hofmann ist seit einigen Wochen geschieden und spürt, dass er an der Grenze zu einem neuen Lebensabschnitt angekommen ist. Per Zeitungsannonce sucht er weitere frisch geschiedenen Leidensgenossen, die nach schlechten Erfahrungen einen Neuanfang wagen wollen. Tatsächlich melden sich mit Klemens, Fritz, Dietrich, Fred und Kolja fünf Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Beim ersten Treffen in seinem kürzlich geerbten Haus verkündet Martin seine Idee: Da das Haus über acht Zimmer und einen leer stehenden Laden verfügt, bietet er jedem eine neue Bleibe und die Gelegenheit, mit ihm die Kneipe zu eröffnen. Nach anfänglicher Skepsis wird sich das Sextett einig - aber wie sollen die Gäste in das Lokal gelockt werden? Dietrichs Vorschlag, mit einer Strippnummer für Exklusivität zu sorgen stößt auf keine große Gegenliebe, doch mangelt es an Alternativen ...

In den letzten Spielzeiten gehörten Stücke wie „Ik bün dar för di!" und „Agathe un ik" zu den großen Publikumserfolgen. Hinter beiden steckt der Autor Frank Pinkus vom Weyher Theater, aus dessen Feder auch „Kerls, Kerls, Kerls!" (niederdeutsche Fassung Arnold Preuß) stammt. Die Inszenierung feiert am 8. Februar, 20 Uhr, Premiere im Stadttheater Wilhelmshaven.

Mit sicherem Gespür gelingt es ihm immer wieder, natürliche und dennoch verschrobene Charaktere zu kreieren und aufeinander loszulassen - mit zwerchfellerschütterndem Erfolg. Mit nackten Tatsachen und noch mehr Charme stehen hier nicht die „Dreamboys", sondern echte Kerle auf der Bühne und garantieren nicht nur für Frauen vergnügliche Stunden. Mit viel Feingespür liefert Bühnenleiterin Marion Zomerland ein weiteres Mal eine quirlige Komödie mit sensiblen Zwischentönen ab.

KOMPASS FÜR WILHELMSHAVEN UND FRIESLAND 2/2009 30.1.2009

Während der Proben zu ihrem neuesten Stück „Kerls, Kerls, Kerls" ließ das „Theater am Meer" buchstäblich die Hüllen fallen. Ob die Herren der Schöpfung noch mehr nackte Tatsachen auf die Bühne bringen, bleibt vorerst ihr Geheimnis. Der Rest von uns muss sich bis zur Premiere, 8. Februar, im Stadttheater gedulden. Seite 17

„Kerls, Kerls, Kerls!”

Traumtypen und nackte Tatsachen. Das „Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" hebt mit „Kerls, Kerls, Kerls!" abermals eine niederdeutsche Erstaufführung aus der Taufe. Die Komödie aus der Feder von Frank Pinkus feiert am Sonntag, 8. Februar, um 20 Uhr Premiere im Stadttheater Wilhelmshaven.

Was macht eine Horde frisch geschiedener Männer, die nicht wissen, wie es in diesem neuen Lebensabschnitt weitergehen soll? Sie eröffnen gemeinsam eine neue Kneipe und machen sich auf die Suche nach einer einzigartigen Geschäftsidee. So kommt zumindest die neueste niederdeutsche Erstaufführung des „Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" ins Rollen. Mit „Kerls, Kerls, Kerls!" steht ab 8. Februar wieder eine liebenswerte Komödie von Frank Pinkus erstmals auf Plattdeutsch auf dem Spielplan.

Die Initialzündung zu besagter Kneipenidee stammt von dem Lehrer Martin Hoffmann (Andre Gelhart). Kurz nach seiner Scheidung hat er ein Haus mit einem leer stehenden Laden geerbt. Per Zeitungsannonce sucht er nun weitere frisch geschiedene Männer, die einen Neuanfang wagen wollen. Zu einem ersten Treffen erscheinen Bankkaufmann Dietrich Körner (Arnold Preuß), Hafenarbeiter Fritz Brenner (Harald Schmidt), Möchtegern-Boxer Klemme Katschinski (Nicolas C. Ducci), Ex-Kioskbesitzer Fred Bruhns (Marc Gelhart) und sein Bruder Kolja (Ben Kleen). Er offeriert den teils auf der Straße stehenden „Kerlen" eine neue Bleibe und die Teilhabe an der neuen Kneipe. Nach anfänglicher Skepsis wird sich die bunt gemischte Truppe einig.

Als jedoch der große Tag der Eröffnung gekommen ist, lässt sich kein Gast blicken. Zu wenig Werbung und zu wenig Besonderheiten gegenüber anderen Kneipen, so lautet die Analyse. Doch wie lockt man die Leute ins Lokal? Um sich nicht auf Koljas Backkünste allein verlassen zu müssen, einigt man sich bald auf Dietrichs Idee einer allabendlichen Strippnummer. Doch keiner der sechs Männer entspricht dem Idealbild eines Stripptease-Tänzers, und keiner von ihnen weiß, wie es wirklich geht, was von dem gesamten Sextett einiges an Mut erfordert ...

In den letzten Spielzeiten gehörten Stücke wie „Ik bün dar för di!" und „Agathe un ik" von Autor Frank Pinkus vom Weyher Theater zu den großen Publikumserfolgen. Auch „Kerls, Kerls, Kerls!", seit 2004 bereits im Spielplan des Weyher Theaters und somit kurz vor der 200. Vorstellung, wurde von Bühnenleiter Arnold Preuß ins Niederdeutsche übertragen. Regie führt Bühnenleiterin Marion Zomerland, die zuletzt bei „Agathe un ik" ihr Gespür für Pinkus-Stücke bewies. Auch hier kann sie im amüsanten Treiben der lebhaften Geschichte die sensiblen Zwischentöne herausarbeiten. Nach der Premiere am 8. Februar um 20 Uhr im Stadttheater folgen im Februar noch weitere Vorstellungen am 13. und am 15. um jeweils 20 Uhr sowie im März.

Bevor sich erstmals der Vorhang für „Kerls, Kerls, Kerls!" hebt, verabschiedet sich das „Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" vorerst noch von seinem sensationellen Erfolgsstück „In't Witte Rössl" in der Inszenierung von Marion Zomerland und Arnold Preuß. Das Singspiel „Im Weißen Rössl" von Ralph Benatzky spielt in der ebenfalls von Arnold Preuß stammenden niederdeutschen Fassung nun am Banter See statt in Österreich. Am 1. Februar wird das Stück um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule aufgeführt.

Weitere Infos unter: www.ndb-wilhelmshaven.de.

In´t Witte Rössl (NDE)

Niederdeutsche Erstaufführung

IN´T WITTE RÖSSL

(Im Weißen Rössl)

Singspiel in drei Akten frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg
Buch von Hans Müller und Erik Charell
Musik von Ralph Benatzky
Gesangstexte von Robert Gilbert
sechs musikalische Einlagen von Bruno Granichstaedten, Robert Gilbert, Robert Stolz und Hans Frankowski
Niederdeutsche Fassung von Arnold Preuß

Regie: Marion Zomerland & Arnold Preuß
Bühnenbild und Wilhelmshavener Spielfassung: Marion Zomerland
Musikalische Leitung: Nicolas C. Ducci

Premiere: 26. Dezember 2008, 20 Uhr, Stadttheater

Souffleuse: Dagmar Grube
Requisite: Marianne Karstens
Maske: Ben Kleen
Kostümberatung: Helga Lauermann
Inspizientin: Anke Schluppkotten
Musikalische Assistenz: Mar Gelhart
Ton-Technik: Thorben Hackstein
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Herbert Ulbrich
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Heinz Fuchs,
Gerd Gelhart, Ingo Heuer, Fred Rahmann, Harald Schmidt
sowie Günter Jaedeke und Horst Karstens
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann nneke, Stadttheater
Technische Leitung: Manfred Eilers

Ensemble

Josepha Vogelhuber, Weertsfro in´t "Witten Rössl" - Claudia Schröder
Leopold Brandmeyer, Betahlkellner - Marc Gelhart
Wilhelm Giesecke, Fabrikant - Walter Bleckwedel
Ottilie, sien Dochter - Stephanie Zeitz
Dr. Otto Siedler, Afkaat - André Gelhart
Sigismund Sülzheimer - Nicolas C. Ducci
Professor Dr. Hinzelmann - Klaus Aden
Klärchen, sien Dochter - Fenja Strowik
Kathi, Breefdrägersch un Stubendeern - Heidi Strowik
Kaiser Willem II - Horst Jönck
Diekgraf - Ingo Folkers
Piccolo - Christian Strowik
Kellner Franz - Joan Kröher
Reiseföhrersch - Helga Lauermann
Johann, Huusknecht, Kellner - Yannik Marschner
Martin, Huusknecht, Kellner - Kay Watty
Kuddel, Huusknecht, Kellner - Rune Optiz
Stubendeern/Kellnerin - Lena-Marie Eden
Stubendeern/Kellnerin - Fehmke Seibert
Stubendeern/Kellnerin - Romina Ferrara
Stubendeern/Kellnerin - Tünde Ritter
Reisegäste und Marktleute - Hanna Christoffers, Dagmar Grube, Marianne Karstens, Günter Jaedeke, Horst Karstens und Harald Schmidt

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 30. Dezember 2008

„In't witte Rössl” ein Bühnen-Volltreffer

Niederdeutsche Bühne produzierte mit „Wat kann de Sigismund darför" vorzeitige Silvesterstimmung

Handlung wurde vom Wolfgangsee in Österreich kurzerhand an den Banter See ins Rüstringen der 20er Jahre übertragen.

VON ERNST RICHTER

Das Ensemble bei der Ankunft des Kaiser Wilhelm II, sowie Oberkellner Leopold, der seine Ansprache an den Kaiser komplett in den Sand setzt.

WILHELMSHAVEN — Mit der niederdeutschen Erstaufführung des Singspiels „In't witte Rössl" hat die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, „Theater am Meer", am zweiten Weihnachtsfeiertag einen Volltreffer gelandet, der auch von Profis schwer zu überbieten sein dürfte. Arnold Preuß hat den Text von Hans Müller und Eric Charell (frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburh) ins Niederdeutsche übertragen und kurzerhand die Handlung vom Wolfgangsee in Österreich an den Banter See in Rüstringen der 20er Jahre verlegt. Geblieben sind die zündenden Melodien von Ralph Benatzky (1884-1957), die auch plattdeutsch zu Ohrwürmern, wenn nicht gar zu einem echten Gassenhauer werden, wie „Wat kann de Sigismund dorför", den man summend und gut gelaunt aus dem Stadttheater kommend auf den Heimweg mitnimmt.

Marion Zomerland und Arnold Preuß machten sich an die Arbeit, das Szenario für die Bühne einzurichten sowie Bühnenbild und Spielfassung zu entwerfen. Die musikalische Leitung mit Texteinlagen von Bruno Graanichstaedten, Robert Gilbert, Robert Stolz und Hans Frankowski übernahm Nicolas C. Ducci. Die Handlung im „Witte Rössl" ist aus der Revue-Operette „Im weißen Rössl" bekannt, die auch von der Landesbühne auf dem Rosenhügel zur Aufführung gebracht worden war. In großer Besetzung gestalten 27 Mitwirkende das Singspiel.

Es fällt nicht schwer, aus dem homogenen Ensemble die Paradefiguren zu apostrophieren, ohne dabei den anderen den erspielten Respekt zu versagen. Gut bei Stimme sind sie eigentlich alle und allen voran Claudia Schröder als Weertfro in't „Witte Rössl" Josepha Vogelhuber. Sie hat Charme, gestaltet ihre Rolle mit Spielwitz, singt und betört die Mannslüü. Man möchte sie ganz einfach applaudierend in den Arm nehmen, Doch ihr Partner Marc Gelhart wird als Kellner Leopold Brandmeyer nicht minder den Beifall der jungen Damen im Parkett erhaschen. Er gestaltet den befrackten Part als Bethalkellner Leopold bravourös, kann lachen, traurig sein, kann der Weertsfro Josepha so richtig den Kopf verdrehen und mit ihr im fröhlichen Gesangsduett wie ein Profi auftreten.

Walter Bleckwedel verkörpert souverän den aus Hamburg kommenden Fabrikanten Wilhelm Giesecke, der meint zu wissen, wo's langgeht, doch erst von Stephanie Zeitz als Dochter Ottilie auf den richtigen Kurs gebracht wird. André Gelhart gefällt als Advokat Dr. Otto Siedler. Und Nicolas C. Ducci bringt als Sigismund Stilzheimer mit viel Spielfreude Stimmung in das Landleben am Banter See. Da kommen auch noch Klaus Aden als Professor Dr. Hinzelmann und Fenja Strowik als dessen Tochter Klärchen als sparsame Feriengäste an. Schnell entspinnen sich zarte Kontakte, die in ganz andere Richtungen gehen als von den Vätern der Töchter gewollt.

Es gibt Überraschungen, und schließlich nehmen nicht nur die Feriengäste in't „Witte Rössl" Haltung an, denn Horst Jönck erscheint als Kaiser Wilhelm II. mit Gefolge im Theaterforum und schreitet gemessenen Schrittes zur Bühne. Das Volk lässt ihn hochleben, und Fabrikant Giesecke muss sein Quartier räumen. In den weiteren Rollen erlebt das Publikum Ingo Folkers (Diekgraf), Christian Strowik (Piccolo), Joan Kröher (Kellner Franz), Helga Lauermann (Reiseföhrersch) sowie als Kellner, Hausknechte und Stubendeerns Yannik Marschner, Kay Watty, Rune Opitz, Lena-Marie Eden, Fehmke Seibert, Romina Ferrara und Tünde Ritter. Als Reisegäste und Marktlüü posierten Hanna Christoffers, Dagmar Grube, Marianne Karstens, Günther Jaedeke, Horst Karstens und Harald Schmidt.

Geschickt war von der Regie auch der voll besetzte Theaterraum mit dem Premierenpublikum in die Handlung einbezogen, so dass das Publikum im Parkett die Mitwirkenden hautnah erleben konnte. Die nächsten Aufführungen sind am 3., 4., 11., 25. und 30. Januar sowie am 1. Februar in der Agnes-Miegel-Schule und am 23. Mai anlässlich des Niederdeutschen Biihnentages nochmals im Stadttheater. Silvester bringt die Landesbühne den „Biberpelz" im Stadttheater auf die Bühne. Mit dem „In't witte Rössl" kann am 3. oder 4. Januar die Silvesterpartie nachgeholt werden.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 29. Dezember 2008/Titelseite

Theater verlegt "Weißes Rößl" an die Jade

WIHELMSHAVEN / IH - Einen großen Erfolg hat die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven gefeiert. Das Ensemble verschob unter der Regie von Marion Zomerland und Arnold Preuß als niederdeutsche Erstaufführung den Schauplatz des bekannten Lustspiels "Im Weißen Rößl" an die Jade - Seite 6

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 29. Dezember 2008

Mordsgaudi ganz nach Art der Nordseeküste

PREMIERE Das Theater am Meer verlegte das "Weiße Rößl" erfolgreich an den Banter Deich

Auch im „Witten Rößl“ steht das Glück vor der Tür – und zahlreiche Gäste, die zusammen mit dem Hotelpersonal für Verwicklungen sorgen. WZ-FOTO: GABRIEL-JÜRGENS

Die Niederdeutsche Bühne bemächtigte sich eines Operetten-Klassikers. Damit feierte sie am zweiten Weihnachtstag einen großen Erfolg.

Von Inga Hellwig

Wilhelmshaven - Rüstringen liegt am Wolfgangsee, das Gasthaus „Weißes Rößl“ steht am Deich und dort flaniert man am besten im feschen Dirndl: Diese charmante Verschiebung geographischer und landestypischer Gegebenheiten verpackte das Ensemble der Niederdeutschen Bühne unter der Regie von Marion Zomerland und Arnold Preuß und der musikalischen Leitung von Nicolas C. Ducci als niederdeutsche Erstaufführung des bekannten Lustspiels „Im weißen Rößl“. Es verzierte diese gelungene Weihnachtsüberraschung als schwungvoll inszeniertes Singspiel.

So brauchte man nicht erst in die Alpen zu fahren, um im Edelweiß-, Alm- und Schuhplattlerrausch mitzuschunkeln. Wer sich auf diese herrliche Mischung aus Klischees, Komödie und Revue-Operetten-Klassiker der 30er Jahre einließ, und bei dem gelegentlich nicht ganz broadwayfähigen Gesang auch mal ein Auge zudrückte, der hatte eine Mordsgaudi. Denn das, was die Niederdeutschen an Kulturkuddelmuddel hier augenzwinkernd aufs Korn nahmen, entwickelte sich frisch, frech und stürmisch, eben ganz Nordseeküste.

Auch hinterm Deich, im Gasthaus „In´t Witte Rössl“ am Banter See, geht das Glück – auf einem von zahlreichen Verwicklungen beleiteten Weg – ein und aus. Dort herrscht nicht nur Hochbetrieb: Bezahlkellner Leopold Brandmeyer (Marc Gelhart) ist unsterblich in seine Chefin, die Rösslwirtin Josepha Vogelhuber (Claudia Schröder) verliebt. Die aber hat nur Augen für den charmanten Advokaten Dr. Otto Siedler (André Gelhart), der sich hier mit Sigismund Sülzheimer (Nicolas C. Ducci) treffen will, den er in einer Patentangelegenheit vertritt.

Zufällig auf Erholungsurlaub ist aber auch die Gegenpartei, Fabrikant Wilhelm Gieseke (Walter Bleckwedel) aus Hamburg, mit seiner hübschen Tochter Ottilie (Stephanie Zeitz), die sofort das Herz Otto Siedlers erobert. Wilhelm Gieseke - es muss natürlich Sigismund heißen, Anmerkung: Theater am Meer) - kann seine Augen nicht mehr von Klärchen, der Tochter des Gastes Professor Dr. Hinzelmann (Klaus Aden) lassen. Und dann kündigt auch noch Kaiser Willem II. (Horst Jönck) seinen Besuch an. Dummerweise hat Josepha gerade Leopold hinausgeworfen und muss diese Aufgabe nun mit Nachwuchskellner Piccolo (Christian Strowik) und Kellner Franz (Joan Kröher) meistern.

Umschwirrt von einer Horde Kellnern und Stubenmädchen, gespielt vom Nachwuchs der Theaterschule der Niederdeutschen Bühne (Yannik Marschner, Kay Watty, Rune Opitz, Lena-Marie Eden, Fehmke Seibert, Romina Ferrara, Tünde Ritter), die kess und adrett als Chor und Hintergrundschauspieler agierten und überhaupt so wirkten, als wären sie im Dirndl oder Kellnerfrack geboren, zieht Leopold im Hintergrund geschickt die Fäden.

Marc Gelhart bewies als Leopold an der Seite einer wunderbar selbstbewusst agierenden Claudia Schröder als Josepha, dass in ihm ein echter Entertainer steckt, der soviel Bühnenpräsenz hatte wie nie zuvor. Aufhorchen ließen auch Stephanie Zeitz, Nicolas C. Ducci, Klaus Aden und Fenja Strowik, die nicht nur schauspielerisch, sondern auch gesanglich heraus ragten. Mit Klassikern und Schmachtfetzen zum Mitsummen wie „Es muss was Wunderbares sein, von dir geliebt zu werden" Gassenhauern „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist" oder der Romanze „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein" entwickelt sich die ganze Produktion zu gut zweieinhalb Stunden voller Schwung und guter Laune — so fesch, dass man schon jetzt sicher sein kann: Dieses „Witte Rößl" wird das Erfolgsstück der Saison.

DIE MITWIRKENDEN DER PRODUKTION
Weitere Mitwirkende sind:
Kathi, Briefträgerin und Stubenmädchen: Heidi Strowik; Diekgraf: Ingo Folkers; Reiseführerin: Helga Lauermann; Reisegäste/Marktleute: Hanna Christoffers, Dagmar Grube, Marianne Karstens, Günther Jaedeke, Horst Karstens, Harald Schmidt. Bühnenbild, Spielfassung: Marion Zomerland; Soufflage: Dagmar Grube; Requisite: Marianne Karstens; Maske: Ben Kleen; Kostümberatung: Helga Lauermann; Musikalische Assistenz: Marc Gelhart; Bühnenbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs; Bühnenmalerei: Herbert UIbrich; Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Ingo Heuer, Günther Jaedeke, Horst Karstens, Günter Michaels, Fred Rahmann, Harald Schmidt; Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann Hanneken; Technische Leitung: Manfred Eilers; Inspizienz: Anke Schluppkotten; Tontechnik: Thorben Hackstein..

NORDWEST-ZEITUNG vom 29. Dezember 2008

Großer Spaß ganz nach Art der Nordseeküste

PREMIERE Das Theater am Meer verlegt das „Weiße Rößl“ erfolgreich an den Banter Deich

Von Inga Hellwig

Wilhelmshaven Rüstringen liegt am Wolfgangsee, das Gasthaus „Weißes Rößl“ steht am Deich und dort flaniert man am besten im feschen Dirndl: Diese charmante Verschiebung geographischer und landestypischer Gegebenheiten verpackte das Ensemble der Niederdeutschen Bühne unter der Regie von Marion Zomerland und Arnold Preuß und der musikalischen Leitung von Nicolas C. Ducci als niederdeutsche Erstaufführung des bekannten Lustspiels „Im weißen Rößl“. Es verzierte diese gelungene Weihnachtsüberraschung als schwungvoll inszeniertes Singspiel.

So brauchte man nicht erst in die Alpen zu fahren, um im Edelweiß-, Alm- und Schuhplattlerrausch mitzuschunkeln. Wer sich auf diese herrliche Mischung aus Klischees, Komödie und Revue-Operetten-Klassiker der 30er Jahre einließ, und bei dem gelegentlich nicht ganz broadwayfähigen Gesang auch mal ein Auge zudrückte, der hatte eine Mordsgaudi. Denn das, was die Niederdeutschen an Kulturkuddelmuddel hier augenzwinkernd aufs Korn nahmen, entwickelte sich frisch, frech und stürmisch, eben ganz Nordseeküste.

Auch hinterm Deich, im Gasthaus „In´t Witte Rössl“ am Banter See, geht das Glück – auf einem von zahlreichen Verwicklungen beleiteten Weg – ein und aus. Dort herrscht nicht nur Hochbetrieb: Bezahlkellner Leopold Brandmeyer (Marc Gelhart) ist unsterblich in seine Chefin, die Rößlwirtin Josepha Vogelhuber (Claudia Schröder) verliebt. Die aber hat nur Augen für den charmanten Advokaten Dr. Otto Siedler (Andre Gelhart), der sich hier mit Sigismund Sülzheimer (Nicolas C. Ducci) treffen will, den er in einer Patentangelegenheit vertritt.

Zufällig auf Erholungsurlaub ist aber auch die Gegenpartei, Fabrikant Wilhelm Gieseke (Walter Bleckwedel) aus Hamburg, mit seiner hübschen Tochter Ottilie (Stephanie Zeitz), die sofort das Herz Otto Siedlers erobert. Wilhelm Gieseke - es muss natürlich Sigismund heißen, Anmerkung: Theater am Meer) - kann seine Augen nicht mehr von Klärchen, der Tochter des Gastes Professor Dr. Hinzelmann (Klaus Aden) lassen. Und dann kündigt auch noch Kaiser Willem II. (Horst Jönck) seinen Besuch an. Dummerweise hat Josepha gerade Leopold hinausgeworfen und muss diese Aufgabe nun mit Nachwuchskellner Piccolo (Christian Strowik) und Kellner Franz (Joan Kröher) meistern.

Umschwirrt von einer Horde Kellnern und Stubenmädchen, gespielt vom Nachwuchs der Theaterschule der Niederdeutschen Bühne (Yannik Marschner, Kay Watty, Rune Opitz, Lena-Marie Eden, Fehmke Seibert, Romina Ferrara, Tünde Ritter), die kess und adrett als Chor und Hintergrundschauspieler agierten und überhaupt so wirkten, als wären sie im Dirndl oder Kellnerfrack geboren, zieht Leopold im Hintergrund geschickt die Fäden.

Marc Gelhart bewies als Leopold an der Seite einer wunderbar selbstbewusst agierenden Claudia Schröder als Josepha, dass in ihm ein echter Entertainer steckt, der soviel Bühnenpräsenz hatte wie nie zuvor. Aufhorchen ließen auch Stephanie Zeitz, Nicolas C. Ducci, Klaus Aden und Fenja Strowik, die nicht nur schauspielerisch, sondern auch gesanglich heraus ragten. Mit Klassikern und Schmachtfetzen zum Mitsummen wie „Es muss was Wunderbares sein, von dir geliebt zu werden“ Gassenhauern „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“ oder der Romanze „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“ entwickelt sich die ganze Produktion zu gut zweieinhalb Stunden voller Schwung und guter Laune – so fesch, dass man schon jetzt sicher sein kann: Dieses „Witte Rößl“ wird das Erfolgsstück der Saison.

WILHELMSHVENER ZEITUNG vom 30. Januar 2009

Das Hotel mit Schwung für Alt und Jung - "In´t Witte Rössl" vom Theater am Meer - öffnet nochmals am heutigen Freitag. Die Aufführung beginnt um 20 Uhr im Stadttheater, bevor es am 1. Februar um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule zum vorerst letzten Mal aufgeführt wird. Im Mai steht das Singspiel noch einmal im Rahmen der Großen Gemeinsamen Bühnentage der Niederdeutschen Bühnenbühne auf dem Programm. Das Foto zeigt eine Szene des Singspiels. Zu sehen sind von links Walter Bleckwedel als Wilhelm Giesecke, Stephanie Zeitz als Ottilie Giesecke, Marc Gelhart als Kellner Leopold und Christian Strowik als Piccolo.

NEUE RUNDSCHAU vom 28. Januar 2009

Theater am Meer im Stadtnorden

„Rössl" sorgt für Banter-See-Ambiente in F'groden

Einmal noch im Stadttheater, danach liefert das niederdeutsche Ensemble sein Gastspiel "In't Witte Rössl" in der Agnes-Miegel-Schule in Fedderwardergroden ab.

Seit dem 2. Weihnachtsfeiertag sorgt das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit seiner niederdeutschen Erstaufführung von „In't Witte Rössl" für einen schwungvollen und mitreißenden Jahresauftakt. Das weltberühmte Singspiel „Im Weißen Rössl" von Ralph Benatzky hat Bühnenleiter Arnold Preuß ins Niederdeutsche und vom Wolfgangsee an den Banter See übertragen und gemeinsam mit Leitungskollegin Marion Zomerland inszeniert.

Die „Gassenhauer" wie „Mien Leevsleed mutt een Walzer ween", "De heele Welt is himmelbalu" oder "Wat kann de Sigismund darvör", die das Stück mitunter so populär gemacht haben, sind von Nicolas C. Ducci neu arrangiert worden und "brennen" sich für Tage ins Gehör.

So ist auch beste Unterhlatung zu jeder Aufführung garantiert - auch die Presse bezeichnete die Inszneurng als "Mordsgaudi" und "Bühnen-Volltreffer". Im Stadttheater ist das Stück vorerst nur nnoch am 30. Januar um 20 Uhr zu sehen, am 1. Februar um 17 Uhr liefert das niederdeutsche Ensemble sein Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule in Fedderwardergroden ab. MG

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 11. Januar 2009

„In't Witte Rössl” : Inszenierung auf Profiniveau

Bühnen-Volltreffer als Mordsgaudi

"Im Weißen Rössl" hat mit einer bestens aufgelegten Spielerschar "einen Volltreffer gelandet".

Wilhelmshaven. (MG) Das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ist ein Garant für besondere Inszenierungen, die nicht unbedingt falschen Klischees plattdeutschen Theaters entsprechen. Mit der niederdeutschen Erstaufführung des berühmten Singspiels „Im Weißen Rössl" von Ralph Benatzky hat das semiprofessionelle Ensemble seine Messlatte abermals höher gelegt und mit einer bestens aufgelegten Spielerschar „einen Volltreffer gelandet, der auch von Profis schwer zu überbieten sein dürfte" (Jeversches Wochenblatt).

Besondere Beachtung fanden mitunter die zahlreichen neuen Nachwuchsdarsteller der bühneneigenen Theaterlschule, „sie so wirkten, als wären sie im Dirndl oder Kellnerfrack geboren" (Wilhelmshavener Zeitung). Die schwungvolle Inszenierung des Bühnenleitungsduos Marion Zomerland und Arnold Preuß mit musikalischen Arrangements von Nicolas C. Ducci ist am Sonntag, dem 11. Januar und Sonntag, dem 25. Januar jeweils gleich zweimal zu sehen — um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater. Nach einer vorerst letzten Vorstellung am Freitag, 30. Januar um 20 Uhr präsentiert das Theater am Meer „In't Witte Rössl" in der Aula der Agnes-Miegel-Schule am 1. Februar um 17 Uhr. Infos und weitere Bilder im Internet unter www. ndb-wilhelmshaven. de.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 09. Januar 2009

Mordsgaudi am Deich bringt das Theaer am Meer erneut auf die Bühne im Stadttheater. Die nach den ersten Vorstellungen mit viel Lob bedachte Inszenieurng "In´t Witte Rössl" ist am kommenden Sonntag gleich zweimal zu sehen - um 15.30 und 20 Uhr. Das Bild zeigt eine Szene mit den Akteuren (v.l.) Walter Bleckwedel, André Gelhart und Claudia Schröder

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 8. Januar 2009

Auszug aus einem Leserbrief

Mal was Leichtes bringen

Zur Premiere der Niederdeuschen Bühne von "In´t Witte Rössl"

Ich habe den Bericht über die Premiere mit großem Interesse gelesen. Auch ich habe das Stück am zweiten Weihnachtstag gewählt. Das gesamte Ensemble hat eine erstklassige Darstellung gebracht. Es war eine Wahnsinnsstimmumg im Theater. Das Ensemble war einfach spitze......

Christel Heuermann, Wilhelmshaven

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 3. Januar 2009

Niederdeutsche Bühne blickt optimistisch in die Zukunft

Zahl der Besucher stieg erneut an

WILHELMSHAVEN/LR - Das Jahr 2008 schloss für das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven gleich mit zwei positiven Nachrichten ab: Zum einen wurde die Niederdeutsche Erstaufführung des Singspiels von Ralph Benatzky „In't Witte Rössl" in der Inszenierung der gemeinsamen Bühnenleitung mit Marion Zomerland und Arnold Preuß ein phänomenaler Erfolg.

Zweitens sind die Besucherzahlen im Jahr 2008 noch einmal deutlich angestiegen. Mit 13 141 gegenüber 12 690 Besuchern ist der Zuschauerzuwachs ein deutliches Zeichen, dass das Interesse am niederdeutschen Theaterspiel in Wilhelmshaven weiter zugenommen hat. Beide Bühnenleiter sehen in der Zuschauersteigerung von 451 Besuchern (oder 3,6 Prozent) eine eindrucksvolle Bestätigung ihrer gemeinsamen Arbeit. Diese sei geprägt von einem abwechslungsreichen Spielplan, der vor allem auch viel Raum für das Ausprobieren neuer Stücke mit modernen Inhalten zulasse. Zugleich wird keineswegs auf alte Stücke verzichtet, doch werden sie in ein neues Gewand gekleidet.

Besonders stolz sind Marion Zomerland und Arnold Preuß auf die Arbeit mit der bühneneigenen Theaterschule, die im vorigen Jahr mit dem Förderpreis der Oldenburgischen Landschaft ausgezeichnet wurde. Als Abschluss der „alten" Mitglieder der Theaterschule gab es im Mai 2008 die Uraufführung der niederdeutschen Theaterfassung von Cornelia Funkes Jugendroman „Die wilden Hühner", in der Übersetzung von Arnold Preuß „De wilden Höhner geevt Vossalarm", die er gemeinsam mit Marion Zomerland einstudiert hat.

"In´t Witte Rössl", da steht das Glück vor der Tür - auich für den schauspielerischen Nachwuchs des Theaters am Meer. Die "Neuen" der Theaterschule brachten als Hotelpersonal Leben auf die Bühne. Die jungen Liebespaare wurden von ehemaligen Absolventinnen und Absolventen gegeben. Das Foto zeigt eine Szene mit v.l. Stephanie Zeitz als Ottilie Giesecke, André Gelhart als Dr. Siedler, Claudia Schröder als Josepha sowie Yannik Marschner, Rune Opitz und Kay Watty als Kellner. (WZ--Foto: Gabriel-Jürgens)

Mit Klassikern und Jugend nach vorn

THEATER AM MEER Im Mai treffen sich die Bühnenbünde in Wilhelmshaven — Nachwuchs-Workshop

Die Niederdeutsche Bühne stellt sich nicht nur schauspielerischen Herausforderungen. Zum "Großen Gemeinsamen Bühnentag" im Mai sind organisatorsiche Leistungen gefragt.

VON URSULA GROSSE BOCKHORN

Die Bühnenleiter Arnold Preuß und Marion Zomerland sowie Volker Prielipp (r.) im Theaterbüro der Niederdeutschen Bühne bereiten den „Großen Gemeinsamen Bühnentag" vor, der im Mai in Wilhelmshaven stattfindet. WZ-FOTO: LÜBBE

WILHELMSHAVEN — Niederdeutsches Theater, das ist nicht einfach platt. Das sind auch nicht mehr nur die Schwänke in schwarzweiß, mit denen früher das Hamburger Ohnsorgtheater das Fernsehpublikum erfreute. „Klassiker op Platt — geiht denn dat?" — Diese Frage will die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven beim „Großen Gemeinsamen Bühnentag" zur Sprache bringen. Vom 21. bis 24. Mai findet dieses Treffen der drei Niederdeutschen Bühnenbünde (Niedersachsen-Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern) in Wilhelmshaven statt.
Alle drei Jahren kommen die Bühnenbünde, in denen 36 Bühnen organisiert sind, zusammen. Turnusmäßig ist in diesem Jahr Niedersachsen-Bremen der Ausrichter. Dessen Präsident ist der Wilhelmshavener Mit-Bühnenleiter Arnold Preuß. Doch nicht deshalb bekam die Jadestadt den Zuschlag, sondern weil sie sich überzeugend darum beworben hatte, wie Preuß berichtet.

350 Interessierte haben sich vorangemeldet. Doch am Ende könnten noch mehr Teilnehmer anreisen, erläutert Volker Prielipp, der im Theaterbüro die Fäden zieht. Jeder Bühnenbund zeigt ein Stück. Alle drei sollen Antwort geben auf die Grundfrage, ob Klassiker aus der Hochsprache ins Niederdeutsche übertragen werden können. So wagt sich die Bühne Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) an den italienischen Literaturnobelpreisträger Dario Fo mit dem Stück „Betahlt ward nich". Die Niederdeutsche Bühne Neumünster (Schleswig-Holstein) bringt frei nach William Shakespeare, dem Klassiker aller Theaterklassiker, "As Romeo und Julia" ins Stadttheater. Und die Gastgeber transportieren noch einmal Ralph Benatzkys Singspiel-Klassiker „In't Witte Rössl” vom Salzkammergut an die Jade.

So ist für Arnold Preuß die Frage auch eigentlich mit einem klaren Ja zu beantworten. Hatte doch seine Niederdeutsche Bühne schon 1989, als zuletzt ein Bühnentag in Wilhelmshaven stattfand, mit Brechts "Puntila" einen Klassiker adaptiert. Während mit der Themensetzung ein vor drei Jahren in Wismar begonnener Ansatz aufgegriffen wird, wollen die Wilhelmshavener bei „ihrem" Bühnentag auch einen eigenen Akzent setzen. Erstmals sollen die ..alten Hasen" nicht unter sich bleiben. Damit auch der Theaternachwuchs sich das Treffen leisten kann, hat sich das Theater am Meer erfolgreich darum bemüht, dass den jungen Leuten in der Turnhalle Süd nicht nur genügend Platz für ein Jugendtheaterworkcamp zur Verfügung steht. Sie werden auch übernachten können.

„Man rettet diese Sprache nur, wenn man sie spricht." ARNOLD PREUß

100 bis 120 Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren werden erwartet. Zum Abschluss werden sie am Sonntag die Ergebnisse präsentieren. Dabei wird es nach Einschätzung von Arnold Preuß und Marion Zomerland allerdings mehr um die Choreografie gehen. Die Zeit sei zu kurz, um textsicher zu werden. Denn Plattdeutsch ist für die Jugendlichen in der Regel eine Fremdsprache. Doch Sorgen um den Nachwuchs muss sich zumal die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven nicht machen. Dem jüngsten Aufruf für den neuen Jahrgang ihrer Theaterschule folgten 16 Anmeldungen. „Die finden das cool", hat Marion Zomerland festgestellt. Fast alle Teilnehmer seien Gymnasiasten, die es als Bereicherung ansähen, spielerisch eine zusätzliche, der Muttersprache nah verwandte Fremdsprache zu lernen.

Die Niederdeutsche Bühne schlägt letztlich zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie kann nicht nur ihr Ensemble ergänzen und hat wenig Mühe, jugendliche Rollen zu besetzen. Mit den jüngeren Mitwirkenden kommt fast automatisch auch ein jüngeres Publikum. Damit ist Preuß und Zomerland auch um die Zukunft der niederdeutschen Sprache nicht bange. Preuß: "Man kann diese Sprache nur retten, wenn man sie spricht".

„In't witte Rössl” ist heute und morgen wieder um 20 Uhr im Stadttheater zu sehen. Danach folgen am 11. und 25. Januar jeweils zwei Vorstellungen um 15..30 Uhr und 20 Uhr und am 30. Januar um 20 Uhr. Am 1. Februar kommt das Singspiel um 17 Uhr in der Aula der Agnes-M iegel-Schule auf die Bühne. Das Foto zeigt eine Szene mit Stephanie Zeitz als Ottilie Giesecke, Walter Bleckwedel als Wilhelm Giesecke und Marc Gelhart als Leopold. WZ-FOTO: GABRIEL-JÜRGENS

KOMPASS für WILHELMSHAVEN und FRIESLAND 1/2009 vom 30. Dezember 2008

Weißes Rössl auf Platt

Nach der erfolgreichen Weihnachtspremiere von „In't Witte Rössl" lädt das „Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" am 3. und 4. Januar um 20 Uhr, am 11. und 25. Januar um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 30. Januar um 20 Uhr zu weiteren Vorstellungen ins Wilhelmshavener Stadttheater ein.

Die niederdeutsche Erstaufführung des weltberühmten Singspiels „Im Weißen Rössl" von Ralph Benatzky ist eine Hommage an den Ohrwurm, die wie die übrige Geschichte von Arnold Preuß ins Plattdeutsche übersetzt wurden. Die Handlung ist dabei vom Wolfgangsee in Österreich an den Banter See ins Rüstringen der 20er Jahre übertragen worden — in die Zeit, in der der Massentourismus stark zunahm.

Wie gewohnt hat das Bühnenleitungs- und Regieteam Arnold Preuß und Marion Zomerland mit viel Witz und Charme und schwungvollen Choreografien das große Ensemble zum Erfolg geführt. Ihnen zur Seite stand Nicolas C. Ducci für die Arrangements und das Einstudieren des Gesangs.

Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 23. Dezember 2008

Vom Wolfgangsee an den Banter See

SINGSPIEL Theater am Meer-Premiere

Premiere hat das "Weiße Rössl" in niederdeutscher Fassung als "In´t Witte Rössl" am 2. Weihnachtsfeiertag

WILHELMSHAVEN/LR — Das Singspiel „Im Weißen Rössl" feiert am 26. Dezember seine niederdeutsche Erstaufführung dank des „Theater am Meer". Die Handlung ist vom Wolfgangsee in Österreich an den Banter See ins Rüstringen der 20er Jahre übertragen worden. Nach der Premiere folgen weitere Vorstellungen im Januar am 3. und 4. um 20 Uhr, am 11. und 25. um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 30. um 20 Uhr. Am 1. Februar um 17 Uhr wird „In't Witte Rössl" in der Aula der Agnes-Miegel-Schule aufgeführt. Im Mai präsentiert das Theater am Meer das „Rössl" noch einmal anlässlich der in Wilhelmshaven stattfindenden Großen Gemeinsamen Bühnentage der Niederdeutschen Bühnenbünde.

@ Mehr Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de

Wilhelmshaven, 21. Dezember 2008

PREMIERE Niederdeutsche Erstaufführung am 2. Weihnachtstag "In´t Witte Rössl"

Sehen Sie hier die ersten Fotos vom "Witten Rössl"!

Der Förster (Ingo Folkers) und die Briefträgerin Kathi (Heidi Strowik)

Kellner und Stubendeerns erwarten die Gäste im "weißen Rössl"

Die Reiseführerin (Helga Lauermann) besingt die Schönheiten des Banter Sees

Die Gäste sind geschafft vom anstrengenden Rundreiseprogramm

Statt Vorträge zu hören würden sie lieber Kaffee und Kuchen zu sich nehmen

"Aver, miene Herrschaften" - Leopold (Marc Gelhart) kommt ja schon zum Kassieren

Leopold (Marc Gelhart) und Josepha Voglhuber geb. Steinlechner (Claudia Schröder)  rasseln mal wieder zusammen

Josepha zieht Leopold die Ohren lang

Auch die Stubendeerns bekommen´s von Josepha von vorn!

Auch die Kellner werden nicht ausgespart

Alles muss glänzen für die Gäste

"Otti, weetst Du wat een Beuschel is", fragt Giesecke (Walter Bleckwedel) seine Tochter (Stephanie Zeitz), Leopold und Piccolo (Christian Strowik) schauen betrübt.

Bitte sehr - een Beuschel

Briefe werden mit Punkt und Komma diktiert, mag es noch so pieken auf dem Rücken

Leopold hält eine Lehrstunde ab über das Behandeln von Gästen!

Der snieke Advokat Dr. Siedler (Andre Gelhart) ist eingetroffen

Leopold hat das Balkonzimmer Nummer veer vergeben - ein Affrong!

Erste zarte Bande werden geknüpft, sehr zum Leidwesen von Josepha und besonders den Kellnern (Rune Opitz, Kay Watty), die die schweren Koffer hin- und hertragen müssen

"De heele Welt is himmelblau"

"Wenn dat hier mal richtig regent, ja denn regent sik dat in" - Finale I.Akt

Einkaufen auf dem Markt ist auch nicht angenehm für den Händler (Horst Jönck), wenn die Herrschaften sich über den Einkaufszettel nicht einig sind.

"Tokiek´n kann ik nich" - auch die Kellner nicht, wenn Leo so herzergreifend singt..

"Mien Leevsleed mutt en Walzer sien"

Giesecke berät Leopold - oder umgekehrt!

"Den Giesecke, den much ik mal so richtig in de Kur nehmen, so as dat in mien Heimat begängig is"

"in´n Salzkammergut, dar kann man goot"

"Ahlbeck - dat is mi liebar" singt Giesecke und träumt von Aalsuppe

Der 'schöne' Sigismund (Nicolas C. Ducci) gibt sich die Ehre

Klärchen (Fenja Strowik) und Papa Hinzelmann (Klaus Aden) sind im Reisefieber

Professor Hinzelmann reist sehr gerne mit dem Bummelzug - denn duurt dat länger

Sigi lädt Klärchen ein, ins Familienbad

Sigi ist eine "utermaten" Badeschönheit. Das sehen die Badegäste (Fehmke Seibert, Romina Ferrara, Tünde Ritter) auch so, oder?

"Se seggt ja gar nix, anbornet Trüchhollen?"

"Wat kann de Sigi denn darför, dat he so schöön is"

Eine außergerichtliche Einigung könnte für beide Parteien ein Vorteil sein, denkt Dr. Siedler....

"Rünner!", die Josepha ist ja auf einmal so handzahm????

Für Leo ein völlig neues Gefühl, was er natürlich genießt...

Horst Jönck majestätisch als Kaiser Wilhelm II

Der Kaiser ist da und Leopold versagt kläglich

Josepha rettet dieSituation und Leopold schmollt

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 21. Dezember 2008

„Im Weißen Rössl” feiert am 26. Dezember niederdeutsche Erstaufführung

Salzkammergut: da kann man plattdeutsch singen: Vom Wolfgangsee zum Banter See!

Die Handlung vom "Im Weißen Rössl" ist vom Wolfgangsee in Österreich an den Banter See ins Rüstringen der 20er Jahre übertragen worden.

Wilhelmshaven. (gms) In den Weihnachtsfeiertagen rückt die ganze Familie zusammen und macht es sich richtig gemütlich. Doch ehe man vor lauter Besinnlichkeit gar nicht mehr in Schwung kommt, hat das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven wie jedes Jahr das Patentrezept parat, um die Feiertage würdig, aber mit viel Spaß abzuschließen.

Mit „In't Witte Rössl", der niederdeutschen Erstaufführung des berühmten Singspiels, steht am zweiten Weihnachtsfeiertag gleichzeitig ein Höhepunkt der Spielzeit auf dem Programm, an dem auch die ganze Familie ihr Vergnügen haben wird. Mit den eingängigen Ohrwürmern wie „Im Salzkammergut", „De heele Welt is himmelblau" oder auch „Wat kann de Sigismund dorför", die wie die übrige Geschichte von Bühnenleiter Arnold Preuß ins Niederdeutsche übersetzt wurden, stehen auch bei dieser Inszenierung die Zeichen auf Erfolg. Für die Arrangements und Einstudierung der Gesänge ist Nicolas C. Ducci verantwortlich, während Arnold Preuß gemeinsam mit Marion Zomerland Regie führt und die Choreografien erarbeitet.

Die Handlung ist vom Wolfgangsee in Osterreich an den Banter See ins Rüstringen der 20er Jahre übertragen worden — in die Zeit, in der der Massentourismus stark zunahm. So kehren auch viele Reisende im norddeutschen „Rössl" ein und sorgen dafür, dass Wirtin Josepha (Claudia Schröder), Zahlkellner Leopold (Marc Gelhart) und Piccolo Gustav (Christian Strowik) ordentlich ins Schwitzen kommen. Zudem gibt es turbulente Paarbildungen mit Hindernissen — gleich drei junge Pärchen sollen und wollen ihr Glück finden, und am Schluss kommt alles doch ganz anders, als es der eine oder andere geplant oder gehofft hat.

Das Stück erfordert eine breite Palette verschiedenster Darsteller und konnte dank der bühneneigenen Theaterschule stimmig und vergleichsweise jung besetzt werden. Selbst von den neuen Schülern, die vor wenigen Wochen als neue Ausbildungsriege begonnen haben, sind einige mit großem Eifer dabei. In weiteren Rollen spielen Hanna Christoffers, Lena-Marie Eden, Romina Ferrara, Marianne Karstens, Helga Lauermann, Tünde Ritter, Fehmke Seibert, Fenja Strowik, Heidi Strowik, Stephanie Zeitz, Klaus Aden, Walter Bleckwedel, Nicolas C. Ducci, Ingo Folkers, Andre Gelhart, Günther Jaedeke, Horst Jönck, Horst Karstens, Joan Kröher, Yannik Marschner, Rune Opitz, Harald Schmidt und Kay Watty mit.

Nach der Premiere am 26. 12. folgen weitere Vorstellungen im Januar am 3. und 4. um 20 Uhr, am 11. und 25. um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 30. um 20 Uhr. Am 1. Februar um 17 Uhr wird „In't Witte Rössl" in der Aula der Agnes-Miegel-Schule aufgeführt. Im Mai präsentiert das Theater am Meer das „Rössl" noch einmal anlässlich der in Wilhelmshaven stattfindenden Großen Gemeinsamen Bühnentage der Niederdeutschen Bühnenbünde.Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

NEUE RUNDSCHAU vom 17. Dezember 2008

Das „Rössl" kommt an den Banter See!

Das berühmte Singspiel wird erstmals in niederdeutscher Sprache aufgeführt

Kaiser Willem II (Horst Jönck, Mitte) reist zum Schützenfest an, Leopold (Marc Gelhart, re) hält die Begrüßungsrede

So wie sich das Bühnenleitungsduo Marion Zomerland und Arnold Preuß Jahr für Jahr stets erfolgreich um besondere Überraschungen auf dem Spielplan bemühen, ist ihnen auch für die aktuelle Saison 2008/2009 wieder ein besonderer Leckerbissen gelungen. Gerade zur Weihnachts- und Winterzeit präsentiert das niederdeutsche Ensemble gerne musikalische Werke, und hierfür hat Arnold Preuß kein geringeres Stück als „Im Weißen Rössl" ins Niederdeutsche übertragen.

Der Singspiel-Klassiker von Hans Müller und Erik Charell mit der Musik von Ralph Benatzky ist durch seine Ohrwürmer weltweit berühmt geworden und wird am 26. Dezember seine niederdeutsche Erstaufführung als „In't Witte Rössl" erfahren. Doch warum sollten die Figuren der Geschichte, die sich für gewöhnlich im Salzkammergut am Wolfgangsee in Osterreich abspielt, plattdeutsch sprechen? „Wir holen das Hotel einfach ins Rüstringen der 20er Jahre zu Zeiten des aufkommenden Tourismusbooms. Dort liegt es mit österreichischem Flair, den die Wirtin Josepha aus ihrer Heimat mitgebracht hat, am Banter See", berichtet Arnold Preuß, der gemeinsam mit Marion Zomerland Regie führt und die Choreografien ersinnt. Da auch die Liedtexte ins Niederdeutsche übersetzt wurden, singt das Ensemble nun „In't Witte Rössl an'n Banter See" oder „Dat mutt wat Wunnerboret ween" unter der Einstudierung durch Nicolas C. Ducci, der die Lieder auch arrangiert.

Und das Ensemble hat es in sich: Dank langjähriger Nachwuchsschulung in der bühneneigenen Theaterschule konnte das Stück beachtenswert jung und groß besetzt werden - die weit über 20 Darsteller zählende Riege besteht zu großen Teilen aus den jüngst der Theaterschule entwachsenen Jugendlichen sowie zahlreichen neuen Nachwuchstalenten.

Die Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber, die als Witwe das Hotel im Alleingang leitet, wird gespielt von Claudia Schröder. Um mit den täglichen Besucheranstürmen der durchreisenden Frühstücksgäste unter der Leitung der Reiseführerin (Helga Lauermann) fertig zu werden, kann sie auf die Unterstützung ihres Zahlkellners Leopold (Marc Gelhart), des Piccolo Gustav (Christian Strowik), Kathi (Heidi Strowik) sowie der Hausknechte, Kellner (Joan Kröher, Yannik Marschner, Rune Opitz und Kay Watty) und Stubenmädchen (Lena-Marie Eden, Romina Ferrara, Tünde Ritter und Fehmke Seibert) zählen. Dass Leopold viel mehr für Josepha empfindet, lässt diese vollkommen außer Acht. Einen brauchbaren Partner an der Seite sieht sie in dem Rechtsanwalt Dr. Siedler (André Gelhart), der wie jedes Jahr zum Schützenfest aus Hamburg anreist. Der jedoch interessiert sich weitaus mehr für die junge Ottilie (Stephanie Zeitz), die mit ihrem aufbrausenden Vater Wilhelm Giesecke (Walter Bleckwedel) angereist ist. Allerdings ist Siedler sein derzeitiger Prozessgegner, und somit findet Giesecke reichlich Gelegenheit zum Aufbrausen.

Aus taktischen Gründen kommt Siedlers Mandant in Person vom „schönen Sigismund" Sülzheimer (Nicolas C. Ducci) ins „Rössl" und verliebt sich schon auf der Anreise in das schüchterne Klärchen (Fenja Strowik), gleichfalls in Begleitung ihres rührigen Vaters Professor Hinzelmann (Klaus Aden). Die vielen verzwickten Liebschaften werden nur von einem Ereignis in den Schatten gestellt: Der Kaiser Wilhelm II. (Horst Jönck) reist ebenfalls zum Schützenfest an, und Leopold engagiert sich eifrig dafür, dass der Kaiser im „Rössl" absteigt. Kann Leopold nun seiner Josepha die Augen öffnen?

In weiteren Rollen wirken Hanna Christoffers, Ingo Folkers, Günther Jaedeke und Horst Karstens mit. Nach der Premiere am 26. 12. folgen weitere Vorstellungen am 3. und 4.1.09 um 20 Uhr, am 11. und 25.1. um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 30.1. um 20 Uhr. Am 1.2. wird „In't Witte Rössl" in der Aula der Agnes-Miegel-Schule um 17 Uhr aufgeführt. Außerdem stellt sich das Theater am Meer damit im Mai anlässlich der in Wilhelmshaven stattfindenden Großen Gemeinsamen Bühnentage der Niederdeutschen Bühnenbunde der Frage „Klassiker up platt - geiht denn dat?' . Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 17. Dezember 2008

„Im Weißen Rössl” am Banter See

THEATER AM MEER Operette ins Plattdeutsche übersetzt

WILHELMSHAVEN/LR - Die Operette „Im Weißen Rössl" wird am zweiten Weihnachtstag, 26. Dezember, um 20 Uhr erstmals auf Plattdeutsch als „In't Witte Rössl" im Stadttheater gezeigt. Gerade zur Weihnachts- und Winterzeit präsentiert das niederdeutsche Ensemble gerne musikalische Werke, und hierfür hat Arnold Preuß „Im Weißen Rössl" ins Niederdeutsche übertragen. Der Singspiel-Klassiker von Hans Müller und Erik Charell mit der Musik von Ralph Benatzky ist durch seine Ohrwürmer weltweit berühmt geworden.

Doch was sich für gewöhnlich im Salzkammergut am Wolfgangsee in Österreich abspielt, haben Arnold Preuß und Marion Zomerland einfach ins Rüstringen der 20er-Jahre zu Zeiten des aufkommenden Tourismusbooms geholt. Und so liegt das „Weiße Rössl" mit österreichischem Flair, das die Wirtin Josepha aus ihrer Heimat mitgebracht hat, einfach am Banter See.

Da auch die Liedtexte ins Niederdeutsche übersetzt wurden, singt das Ensemble nun „In't Witte Rössl an'n Banter See" oder „Dat mutt wat Wunnerboret ween". Einstudiert haben die Darsteller die Lieder mit Nicolas C. Ducci, der sie auch arrangiert hat. Die weit mehr als 20 Darsteller zählende Riege besteht zu großen Teilen aus den jüngst der Theaterschule entwachsenen Jugendlichen sowie zahlreichen neuen Nachwuchstalenten.

Die aus dem Original bekannten, vielen verzwickten Liebschaften werden nur von einem Ereignis in den Schatten gestellt: Der Kaiser Wilhelm II. reist zum Schützenfest an, und Leopold engagiert sich eifrig dafür, dass der Kaiser im „Rössl" absteigt. Weitere Vorstellungen im Stadttheater gibt es am 3. und 4. Januar, ebenfalls um 20 Uhr.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 4. Dezember 2008

Das „Weiße Rössl" am Banter See

Singspiel-Klassiker erstmals auf Plattdeutsch / Premiere am 26. Dezember

Banter See statt Wolfgangsee: Heidi Strowik, Tünde Ritter, Stephanie Zeitz, Fehmke Seibert, Lena-Maria Eden, Claudia Schröder und Romina Ferrara

WILHELMSHAVEN — So wie sich das Bühnenleitungsduo Marion Zornerland und Arnold Preuß Jahr für Jahr stets erfolgreich um besondere Überraschungen auf dem Spielplan bemühen, ist ihnen auch für die aktuelle Saison 2008/2009 wieder ein besonderer Leckerbissen gelungen. Gerade zur Weihnachts- und Winterzeit präsentiert das niederdeutsche Ensemble gerne musikalische Werke, und hierfür hat Arnold Preuß kein geringeres Stück als „Im Weißen Rössl" ins Niederdeutsche übertragen. Der Singspiel-Klassiker von Hans Müller und Erik Charell mit der Musik von Ralph Benatzky ist durch seine Ohrwürmer weltweit berühmt geworden und wird am 26. Dezember seine niederdeutsche Erstaufführung als „In't Witte Rössl" erfahren.

Doch warum sollten die Figuren der Geschichte, die sich für gewöhnlich im Salzkammer-gut am Wolfgangsee in Österreich abspielt, plattdeutsch sprechen? „Wir holen das Hotel einfach ins Rüstringen der 20er Jahre zu Zeiten des aufkommenden Tourismusbooms. Dort liegt es mit österreichischem Flair, den die Wirtin Josepha aus ihrer Heimat mitgebracht hat, am Banter See", berichtet Arnold Preuß, der gemeinsam mit Marion Zomerland Regie führt und die Choreografien ersinnt. Da auch die Liedtexte ins Niederdeutsche übersetzt wurden, singt das Ensemble nun „In't Witte Rössl an'n Banter See" oder „Dat mutt wat Wunnerboret ween" unter der Einstudierung durch Nicolas C. Ducci, der die Lieder auch arrangiert.

Nach der Premiere am 26. Dezember folgen weitere Vorstellungen am 3. und 4. Januar um 20 Uhr, am 11. und 25. Januar um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 30.1. um 20 Uhr. Am 1.2. wird „In't Witte Rössl" in der Aula der Agnes-MiegelSchule um 17 Uhr aufgeführt. Außerdem stellt sich das Theater am Meer damit im Mai anlässlich der in Wilhelmshaven stattfindenden Großen Gemeinsamen Bühnentage der Niederdeutschen Bohnenbunde der Frage „Klassiker up platt — geiht denn dat?". Weitere Infos unter www.ndb-wllhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 4. Dezember 2008/Events in der Region

„In’t Witte Rössl“ in Rüstringen

Das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven bietet am 2. Weihnachtsfeiertag einen besonderen Höhepunkt: Das weltberühmte Singspiel „Im Weißen Rössl“ mit der Musik von Ralph Benatzky wird erstmals auf Niederdeutsch präsentiert!

Bühnenleiter Arnold Preuß hat die Geschichte von der Hotelwirtin Josepha übersetzt und vom Wolfgangsee im Salzkammergut an den Banter See im Rüstringen der 20er Jahre geholt – der Zeit, in der der Massentourismus in Schwung kam. Gemeinsam mit der Bühnenleitungskollegin Marion Zomerland, die dazu für die Choreografien verantworltlich zeichnet, führt Preuß auch Regie. Die bekannten und mitreißenden Lieder sind natürlich ebenfalls übersetzt worden und werden von Nicolas C. Ducci arrangiert. Er trägt auch dafür Sorge, dass die Darsteller die Lieder live auf der Bühne singen können.

Mit einem großen Ensemble, angefangen bei den jüngsten Mitgliedern der eigenen Theaterschule bis hin zu den „alten Hasen“, werden die verzwickten Liebesgeschichten mit viel Spaß und Herz präsentiert. Denn Leopold schwärmt für die resolute Josepha, die wiederum nur noch Augen für den Stammgast und Rechtsanwalt Dr. Siedler hat. Allerdings verliebt der sich bei seiner Ankunft in die Fabrikantentochter Ottilie, deren Vater Wilhelm Giesecke kein geringerer ist als Siedlers aktueller Prozessgegner. Sigismund Sülzheimer, der Sohn von Siedlers Mandanten, soll die Wogen glätten, verguckt sich aber gleichfalls anderweitig…Nach der Premiere am 26.12. folgen weitere Vorstellungen im Januar. Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 12/2008 vom 1.12.2008

Das „Rössl" am Banter See

Das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven bringt das Singspiel „Im Weißen Rössl" auf die Bühne, natürlich auf plattdeutsch. Premiere von „In't Witte Rössl" ist am 26. Dezember.

Bühnenleiter Arnold Preuß hat die Geschichte umgeschrieben. Daher spielt das Ganze in Rüstringen im aufkommenden Tourismusboom der 20er-Jahre. Die Rössl-Wirtin Josepha (Claudia Schröder) ist vor einigen Jahren mit ihrem Mann an die Nordsee gekommen, um dort dessen elterliches Hotel am Banter See nachzubauen. Seit dem Tod des Gatten führt die resolute Josepha das Hotel mit österreichischem Ambiente im Alleingang. Unterstützt wird sie dabei von Leopold (Marc Gelhart), ihrem inzwischen schon sechsten Zahlkellner. Die Wirtin hat nur noch Augen für ihren Stammgast, den Rechtsanwalt Dr. Siedler (Andre Gelhart). Allerdings entgeht ihr, dass Dr. Siedler sich in Ottilie (Stephanie Zeitz), die junge Tochter des cholerischen Fabrikanten Wilhelm Giesecke (Walter Bleckwedel) aus Hamburg, verliebt hat. Wenn Sie wissen wollen, ob sich am Ende doch alles zum Guten wendet, sollte am zweiten Weihnachtsfeiertag um 20 Uhr ins Stadttheater kommen.

Mit Liedern wie „Im Weißen Rössl an'n Banter See" ist das Singspiel an das Original angelehnt. Für die Inszenierung und Choreografie des Singspiels sind Arnold Preuß und Marion Zomerland verantwortlich. Nach der Premiere folgen weitere Vorstellungen im Januar. Weitere Informationen und Termine finden Sie im Internet unter ndb-wilhelmshaven.de

WILHELMSHAVEN, 17. November 2008

Premiere Hotel "In´t Witte Rössl" steht am Banter See

Niederdeutsche Erstaufführung am 2. Weihnachtsfeiertag

Sie warten auf die männlichen Gäste vom "Witten Rössl" (von links nach rechts: Heidi Strowik, Tünde Ritter, Stephanie Zeitz, Fehmke Seibert, Lena-Marie Eden, Claudia Schröder und Romina Ferrara)

Noch finden Sie das "Weiße Rössl" noch nicht am Banter See - aber spätestens am 2. Weihnachtsfeiertag wird dort gespielt, gesungen und getanzt. Besorgen Sie sich rechtzeitig Ihre Karten für die NIederdeutsche Erstaufführung im Stadttheater.

DAT BLATT 2/2008 van´n Novembermaand 2008

THEATERSCHOOL

De wilden Höhner vun Wilhelmshaven

Düchtig veel Applaus kregen de Mitspelers vun't "Theater am Meer" för dat Stück "De wilden Höhner geevt Vossalarm". Un disse Mitspelers, dat weern tomeist allens Jugendliche ut de Theaterschool vun de Nedderdüütsche Bühn Wilhelmshaven. Ünner de Regie vun Marion Zomerland un Arnold Preuß keem de erfolgrieke Jugendroman vun Cornelia Funke in en plattdüütsche Version op de Bühn.

Vun nix kümmt nix, dorüm harrn de jungen Lüüd — Deerns un Jungs — vör de eerste Opföhren veel un intensiv proovt. De Lohn dorför weer nich blots de Bifall — in de Zeitungen stünn to lesen vun en "temporeiche und leichtfüßige Spielweise". Kiek, plattdüütsch Theater is also doch wat för junge Lüüd un ok, wenn se nich mit plattdüütsche Muddermelk groot worrn sünd. De Nawuss warrt nu "versett" na den Wilhelmshavener Avendspeelplan un de Theaterschool töövt op ne'e junge Lüüd twüschen teihn un veerteihn Johr.

Mehr över disse Bühn un över de Theaterschool steiht in't Internet to lesen ünner www.ndb-wilhelmshaven.de. Ok för de ne'e Speeltiet hebbt sik de Wilhelmshaveners düchtig wat vörnahmen: an'n 26. Dezember hett "In't witte Rössl" sien Premieer. Toi, toi, toi! bk

Dat kann jedeen passeern (NDE)

Niederdeutsche Erstaufführung

DAT KANN JEDEEN PASSEERN

(Tom, Dick and Harry - Tom, Dick und Harry)
Komödie in zwei Akten von Ray und Michael Cooney
Deutsch von Nick Walsh
Niederdeutsch von Arnold Preuß

Regie und Bühnenbild: Arnold Preuß

Premiere: 04. Oktober 2008, 20 Uhr, Stadttheater

Souffleuse: Christel Dörnath
Requisite: Monika Eilers
Maske: Pia Münkewarf, Fenja Strowik, Ben Kleen
Kostümberatung: Helga Lauermann
Inspizient: Harald Schmidt
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Ingo Heuer sowie Christian Strowik und Heinz Zomerland
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann Hanneken
Technische Leitung: Manfred Eilers

Ensemble

Linda Gerwald - Martina Hofmann
Tom Gerwald, ihr Mann- Thorsten Könnecke
Dick Gerwald, sein Brunder - Jens-Uwe Jensen
Harry Gerwald, sein jüngerer Bruder - Marc Gelhart
Katerina, Mädchen aus Osteuropa - Gabriele Manke
Andreas, ihr Großvater - Walter Bleckwedel
Polizeiwachtmeisterin Doorn - Sandra Krüger
Frau Puttfarken, Dame von der Adoptionsagentur - Roswitha Wunderlich
Boris, ein Ganove - Harald Schmidt

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 29. November 2008

Zum letzten Male "Dat kann jedeen passeern": Das "Theater am Meer" zeigt die allerletzte Vorstellung der erfolgreichen Boulevardkomödie morgen, Sonntag, um 20 Uhr im Stadttheater

NEUE RUNDSCHAU / Groden Post vom 19. November 2008

„Dat kann jedeen passeern”

Am 23. November in der Agnes-Miegel-Schule

Die Hauptfigur Tom Gerwald, dargestellt von Thorsten Könnecke, gerät in einen großen Schlamassel.

Britische Boulevardkomödien lassen sich bestens mit Treibsand vergleichen: Je mehr die Protagonisten strampeln, umso tiefer versinken sie in ihrem Problem. Vergleiche können derzeit bei den Aufführungen des Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne gezogen werden. Mit großem Erfolg wird dort die Farce „Dat kann jedeen passseern" von Ray und Michael Cooney präsentiert. Auch hier bemüht sich die Hauptfigur Tom Gerwald, dargestellt von Thorsten Könnecke, mit viel Eifer dem Schlamassel zu geraten, den ihm seine Brüder eingebrockt haben - doch immer wieder stürzen neue Hindernisse auf ihn ein.

Bei aller Dramatik in der Geschichte kommt der Spaß beileibe nicht zu kurz, denn das Notlügengebirge, das Tom auftürmt, ist so absurd und trotzdem in sich schlüssig, dass kein Auge vor Lachtränen sicher ist. Des weiteren spielen Martina Hofmann, Sandra Krüger, Gabriele Manke, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Jens-Uwe Jensen und Harald Schmidt in „Dat kann jedeen passeern" am 23. November, um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 07. November 2008

Mit der Komödie „Dat kann jedeen passeern” begeistert das „Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven” derzeit die Besucher im Stadttheater. Hauptfigur ist Tom Gerwald, dargestellt von Thorsten Könnecke. Er will im Stück mit viel Eifer aus dem Schlamassel heraus, den ihm seine Brüder eingebrockt haben — doch immer wieder stürzen neue Katastrophen auf ihn ein. Weiter spielen Martina Hofmann, Sandra Krüger, Gabriele Manke, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Jens-Uwe Jensen und Harald Schmidt. Vorstellungen sind an den Sonntagen, 9. und 30. November, jeweils ab 20 Uhr. Am Sonn-tag, 23. November, gibt es zudem ein Gastspiel um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 6. November 2008/Events in der Region

Wilde Hühner und chaotische Brüder begeistern Publikum

Auch im November präsentiert das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven die derzeitige Erfolgskomödie „Dat kann iedeen passeern„ von Ray und Michael Cooney. In der Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß wird die Geschichte von Linda und Tom Gerwald mit viel Tempo und Spielwitz gezeigt. Das junge Ehepaar will ein Kind adoptieren und hat sich bestens auf den Besuch von Frau Puttfarken von der Adoptionsagentur vorbereitet. Doch Toms aberwitzige Bürder Dick und Harry verwandeln den gepflegten Haushalt im Handumdrehen mit gut gemeinten Einfällen in ein Chaos, aus dem Tom selbst mit den kreativsten Lügen gegenüber Frau Puttfarken und der Polizei nur schwer herauskommt...

Außerdem zeigen die Jugendlichen der Theaterschule noch einmal ihre viel beachtete Produktion „De wilden Höhner geevt Vossalarm”. Schon im Vorfeld sorgte das Jugendstück nach Cornelia Funkes Erfolgsroman als niederdeutsche Erstaufführung für Furore – die Theaterschule erhielt u.a. den Förderpreis der Oldenburgischen Landschaft. Zum Abschluss ihrer Theaterschulzeit – die Nachwuchsspieler wirken fortan im Abendspielplan mit – wird das Abenteuer der „Wilden Höhner” in der Inszenierung von Marion Zomerland und Arnold Preuß am Freitag 14. November um 19 Uhr und am Sonnabend 15. November um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Käthe-Kollwitz-Gymnasium aufgeführt. Karten sind an der Abendkasse oder im Vorverkauf des Servicecenter des Stadttheaters erhältlich. Infos: www.ndbwilhelmshaven.de

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 26. Oktober 2008

Lachmuskeltraining für alle

Wilhelmshaven. (Za) Das „Theater am Meer” Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven bietet heute, am Sonntag, mit „Dat kann jedeen passeern” noch zweimal Spaß für Alt und Jung. Um 15.30 Uhr und um 20 Uhr wird die temporeiche Boulevardkomödie aufgeführt. Im November steht das Stück am 9. und 30. jeweils um 20 Uhr auf dem Plan, am 23. November um 17 Uhr wird das Theaterstück in der Agnes-Miegel-Schule gespielt. Infos und weitere Bilder unter www.ndb-wilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 24. Oktober 2008

Lachmuskeltraining für die ganze Familie bietet das Theater am Meer mit "Dat kann jedeen passeern" am kommenden Sonntag, dem 26. Oktober, um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater. In der temporeichen Boulevardkomödie geht es um das Ehepaar Gerwald, das wohl präpariert alles daran setzt, einen guten Eindruck zu hinterlassen, um ein Kind adoptieren zu dürfen. Zunichte gemacht wird, dies ohne böse Absicht, von seinen Brüdern, so dass Gatte Tom alle Hebel in Bewegung setzen muss, das Schlimmste zu verhindern. Auf dem Foto ist eine Spielszene.

NEUE RUNDSCHAU vom 22. Oktober 2008

Lachmuskeltraining für die ganze Familie

„Dat kann jedeen passeern” / Spaß für Alt und Jung am 26.10. um 20 Uhr

Das Szenenfoto zeigt (von links): Walter Bleckwedel, Gabriele Manke, Marc Gelhart, Jens-Uwe Jensen und Thorsten Könnecke.

Schadenfreude ist bekanntermaßen die schönste Freude - aber nicht gerade die feine Art. Doch es gibt eine einfache und günstige Gelegenheit, dieses Bedürfnis zu stillen: „Dat kann jedeen passeern” ist das neueste Werk des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. In der temporeichen Boulevardkomödie geht es um das Ehepaar Gerwald, das wohl präpariert alles daran setzt, einen guten Eindruck zu hinterlassen, um ein Kind adoptieren zu dürfen.

Zunichte gemacht wird dies ohne böse Absicht von seinen Brüdern, so dass Gatte Tom alle Hebel in Bewegung setzt, das Schlimmste zu verhindern. Auch wenn die meisten Bemühungen vergebens sind - das Publikum amüsiert sich seit der Premiere am 4. Oktober bestens über die Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß. Mit ebenso viel Spaß spielen Martina Hofmann, Sandra Krüger, Gabriele Manke, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Jens-Uwe Jensen, Thorsten Könnecke und Harald Schmidt die mitreißende Farce aus der Feder von Ray und Michael Cooney, die am 26.10. um 15.30 Uhr und 20 Uhr zu sehen ist.

Im Novmeber steht "Dat kann jedeen passeern" am 9. und 30. jeweils um 20 Uhr auf dem Plan, am 23. 11. um 17 Uhr wird der Stadtnorden in der Agnes-Miegel-Schule versorgt. Infos und weitere Bilder unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

GUTEN MORGEN SONTAG vom 19. Oktober 2008

"Dat kann jedeen passeern" : Das chaotische Treiben in der niederdeutschen Erstaufführung wird heute, am Sonntag, dem 19. Oktober um 20 Uhr, erneut vom Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven im Stadttheater präsentiert. Bühnenleiter Arnold Preuß hat die quirlige Boulevardkomödie der Briten Ray und Michael Cooney ins Plattdeutsche übersetzt in inszeniert. Herausgekommen ist ein schwarzhumoriger Spaß für die ganze Familie, der Lachtränen garantiert. Weitere Vorstellungen sind am 26. Oktober um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 9. und 30. Novmeber um jeweils 20 Uhr.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 15. Oktober 2008

Chaos hoch drei auf plattdeutsch

Wilhelmshaven/LR - "Dat kann jedeen passeern", das neue Stück der Niederdeutschen Bühne, ist zurzeit auf den Brettern des Stadttheaters zu sehen. Die nächste Vorstellung findet am Sonntag, 19. Oktober, um 20 Uhr im Stadttheater stattt, danach geht es weiter am 26. Oktober um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 9. und 30. November um jeweils 20 Uhr. Am 23. November um 17 Uhr präsentiert das Theater am Meer das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 11. Oktober 2008

Doppelvorstellung  "Dat kann jedeen passeern"

Thorsten Könnecke als Tom Gerwald und Roswitha Wunderlich als Fro Puttfarken

WILHELMSHAVEN/LR - Nach der umjubelten Premiere von „Dat kann jedeen passeern” steht am morgigen Sonntag eine Doppelvorstellung an. Um 15.30 und um 20 Uhr spielt das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne - im Stadttheater die Boulevardkomödie von Ray und Michael Cooney, bei der sich ein unbescholtener Bürger in einem wirren Netz aus Notlügen verfängt.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 07. Oktober 2008

Ein Lügenturm kurz vor dem Einsturz

Die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven „Theater am Meer” spielt „ Dat kann jedeen passeern”

VON ERNST RICHTER

Das Chaos beginnt: Dick (Jens-Uwe Jensen, links) und Harry (Marc Gelhart, rechts) wollen ihrem Bruder Tom (Thorsten Könnecke, Mitte) auf ihre Art helfen.

WILHELMSHAVEN - Lindi, Uschi, Hans und Franz schnacken Plattdeutsch, sind Fans der Niederdeutschen Bühne „Theater am Meer” und schon ganz jipprig auf die Komödie „Dat kann jedeen passeern”, die am vergangenen Sonnabend Premiere im Stadttheater hatte. „Eine Boulevard-Komödie” witzelt Hans, denkt ans Rotlicht-Milieu und blinzelt Freund Franz zu. Der winkt ab: „Denkste, das ist eine Erstaufführung, die Arnold Preuß aus dem Englischen platt verdeutscht hat, und der hat mit Porno und so nichts im Sinn,” Warten wir's ab, meinen die Damen und steuern dem Stadttheater entgegen. Das Premieren-Publikum füllt den Theatersaal. Es herrscht eine erwartungsgespannte Atmosphäre vor dem Vorhang, und leichtes Lampenfieber dahinter.

Ray Cooney und Sohn Michael haben das Stück geschrieben und mit britisch-schwarzem Humor gewürzt. Ob es Arnold Preuß als Übersetzer und Regisseur gelingen wird, diesen vordergründig-witzigen Slang ins Plattdeutsche zu übertragen? Hier geht es um Lügengeflechte, die nicht nur von den Darstellern entwirrt werden, sondern auch das Publikum zu geistiger Mitarbeit animieren sollen. Den Handlungsablauf, der sich in der guten Wohnstube der Gerwalds abspielt, ist unbeschreiblich turbulent. Linda und ihr Mann Tom wollen ein Baby adoptieren. Doch es kommt anders als gedacht. Zum Vergnügen des Publikums, das die Handlung mit Lachsalven begleitet, treiben Toms Brüder Dick und Harry ihr Unwesen.

Es geht um Zigaretten- und Schnapsschmuggel, und um Hany, der im Kühlhaus eines Krankenhauses arbeitet und einen Plastiksack voll amputierter Körperteile in die gute Stube schleppt. Das makabre Wirrwarr ergötzt die Zuschauer, die Schlag auf Schlag von einer Situation in die andere gerissen werden. Da taucht das Mädchen Katerina mit ihrem Trompete blasenden Opa auf, illegale Einwanderer aus Osteuropa. Eine Polizeiwachtmeisterin will für Ordnung sorgen. Da erscheint zu allein Unglück auch noch eine Frau der Adoptionsagentur. Es geht im wahrsten Wort alles drunter wie drüber und mit der Schiebkarre hin und her. Schließlich vervollständigt der Ganove Boris das sich völlig verausgabende Ensemble.

Es ist halt schwer, englische Pointen plattdeutsch aufzuführen, da hilft auch kein Shakespeare mit „Titus Andronicus`. Das Publikum feierte das Ensemble, das darstellerisch eine tolle Figur machte und sich bei den langen und vielfältigen Textpassagen auch kaum verhaspelte. Es wirken mit: Martina Hofmann als drahtige und gewandte Ehefrau Linda Gerwald; Thorsten Könnecke als redegewaltiger und quicklebendig agierender Ehemann Tom; Jens-Uwe Jensen als „Lügenbaron” und nie um eine Ausrede verlegener Bruder Dick; Marc Gelhart als ein etwas zu überdrehter Bruder Harry mit Turboantrieb, Gebriele Manke verleiht denn Mädchen Katerina eine mitfühlende Gestalt; Walter Bleckwedel spielt mit Routine die Gestalt des tropetenden Großvaters; Sandra Krüger lässt als Polizeiwachtmeisterin nichts anbrennen; Roswitha Wunderlich gestaltet mit weicher Stimme die zu respektierende Frau Puttfarken der Adoptionsagentur; und schließlich verkörpert Harald Schmidt einen Ganoven namens Boris.

Weitere Aufführungen sind am 12. Oktober (15.30 und 20 Uhr), 19. Oktober (20 Uhr), 26. Oktober (15.30 und 20 Uhr), 9. November (20 Uhr), 23. November (17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule) und 30. November (20 Uhr).

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 06. Oktober 2008

Eine bürgerliche Katastrophe

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE „Dat kann jedeen passern” eröffnete neue Spielzeit

Dem Premierenpublikum gefiel die mit viel schwarzem Humor gewürzte Komödie. Den Akteuren wurde einiges abverlangt.

VON MANFRED LEHMANN

Sie freuen sich auf ihr Adoptivkind: Linda (Martina Hofmann) und Tom Gerwald (Thorsten Könnecke)

WILHELMSHAVEN — Ein Cooney brachte mit turbulenten Komödien und Farcen schon so manche Bühne ins Wanken. Zwei Cooney's kamen Regisseur Arnold Preuß da gerade recht, um mit „Dat kann jedeen passern” (Originaltitel: Tom, Dick und Harry") die neue Spielzeit der Niederdeutschen Bühne spielfreudig zu eröffnen. Was Ray Cooney und Sohn Michael aus London gemeinsam erdachten, setzte er mit Handlungsort Wilhelmshaven ins Niederdeutsche um. Heraus kam eine sich durch unzählige Notlügen zwangsweise entwickelnde bürgerliche Katastrophe, die dem Premierenpublikum gefiel und nachhaltig beklatscht wurde.

Linda Gerwald (Martina Hofmann) und ihr Mann Tom (Thorsten Könnecke) erwarten Frau Puttfarken (Roswitha Wunderlich) von der Adoptionsagentur zum entscheidenden Gespräch vor der Adoption eines Kindes. Da kommen Toms Brüder Dick (Jens-Uwe Jensen) und Harry (Marc Gelhart) ins Spiel, die die gut arrangierte heile Welt des Hauses beeinträchtigen. Dick hat — ohne Führerschein und mit Harrys Auto — gerade 400 000 Zigaretten und mengenweise Whisky aus Amsterdam geschmuggelt und kann sich „gor nich vorstelln, dat sowat scheef gohn kunnt”. Unbemerkt „importierte” er dabei noch die Asylantin Katerina (Gabriele Manke) und ihren Trompete blasenden Großvater Andreas (Walter Bleckwehl) aus dem Kosovo.

Nicht weniger problematisch, was Bruder Harry per Müllsack ins Haus bringt und im Garten vergraben will: Leichenteile aus einem Krankenhaus sollen dort gefunden werden und den Kaufpreis des Hauses senken. Als dann noch die Polizeiwachtmeisterin Dorn (Sandra Krüger) überraschend anklopft, wird das Verwirrspiel perfekt, und mit immer neuen Notlügen sucht Tom, der für alles eine Erklärung hat, die Situation zu kitten.

Haarsträubende Geschichte: Die Autoren lassen die Zuschauer nicht zur Besinnung kommen

Alles geht schief: Die Entsorgung auf der Mülldeponie, in der Altkleidersammlung, im Krematorium und in der Schlafcouch. Lidl- und Aldi-Tüten werden verwechselt, und schließlich liegen die Leichenteile (Leffers-Schaufensterpuppen) allen zu Füßen. Selbst Katerinas Mami in Heppens, die soeben als „dood bleuen” betrauert wurde, meldet sich zur Überraschung am Telefon. „Lügenbaron” Tom hechelt über die Bühne, sperrt hier und da jemand hinter einer der fünf Türen weg, Frau Puttfarken protestiert per „Stinkefinger” und der Ganove Boris (Harald Schmidt) macht als Messerstecher das Durcheinander perfekt.

Alles in allem eine haarsträubende Schwindelgeschichte mit schwarzem englischen Humor, die — so wollen es die Autoren — den Zuschauer nicht zur Besinnung kommen lässt. Doch Komödien haben stets ein glückliches Ende, und der Lügenberg stürzt irgendwann in sich zusammen. Regisseur Arnold Preuß fordert von den Protagonisten eine große Leistung und hat bis auf ein, zwei Ausnahmen die Rollen gut besetzt. Dem meisten Beifall heimsten die Hauptdarsteller mit Thorsten Könnecke an der Spitze ein.

Kleine Ungereimtheiten in der Handlung reimten sich manche Besucher erst auf dem Heimweg zusammen. Ob das Geschehen auf der Bühne wirklich jedem passieren kann, blieb unbeantwortet. Weitere Aufführungen folgen am 12., 19. und 26. Oktober sowie am 9., 23. und 30. November im Stadttheater.

Wilhelmshaven, 4. Oktober 2008

PREMIERE: Dat kann jedeen passeern

Die aktuellsten Fotos zur Premiere heute Abend:

Sie freuen sich auf ihr Adoptivkind: Linda (Martina Hofmann) und Tom Gerwald (Thorsten Könnecke)

Die Gerwald-Familie: Dick (Jens-Uwe Jensen), Tom und Harry (Marc Gelhart)

Ein bisschen Luis de Funes schaut bei Tom Gerwald um die Ecke

Harry hat die Unbedarftheit eines Dreijährigen, sehr zum Leidwesen von Tom

Es scheint, dass Tom nicht besonders erfreut ist, über die Anwesenheit seiner Brüder

Es geht schon mal drunter und drüber im Hause Gerwald

Und manchmal muss Tom auch ein Machtwort sprechen, aber ob´s hilft?

Andreas (Walter Bleckwedel) ist ein Flüchtling, wie man unschwer erkennen kann, denn er muss schnell wieder verschwinden

Wachtmeisterin Dorn (Sandra Krüger) trägt nicht gerade zur Beruhigung der Szene bei

Dick betätigt sich als Dolmetscher, wird aber natürlich völlig falsch verstanden

Katerina (Gabriele Manke) telefoniert mit Mama in Heppens, es scheint sich alles zum Guten zu wenden

Tom muss nur noch Wachtmeisterin Dorn erklären, wer die Dame "Adiratica Armenia" ist

Und Harry sollte endlich den Inhalt des Müllbeutels auf die Deponie bringen

Eine kleine Frank Sinatra Einlage zugunsten von "Heppens, Heppens" macht sich immer gut

Beim Eintreffen von Frau Puttfarken (Roswitha Wunderlich) muss erst einmal die Frage "Sein oder nicht sein" geklärt werden

Dass Katerina sich zu helfen weiß, spürt Tom am eigenen Leib

Frau Puttfarken ist verwirrt, wer ist nun Schauspieler und wer nicht?

Andreas gibt zunächst den Glöckner von Notre Dame

Später das Gespenst von Canterville

Tom kann nur noch schwach säuseln, "dat verklar ik di later"

Frau Puttfarken verliert den Überblick, aber nicht nur sie

Linda mag nicht glauben, wer da am Telefon ist

Wachtmeisterin Dorn führt keine Aufklärungsarbeit durch, sondern eine Verwirrungstaktik

Der fällt nicht nur Frau Puttfarken zum Opfer

Als am Schluss auch noch Boris (Harald Schmidt) auftaucht, scheint die Katastrophe vollends einzutreten, aber wie immer in dieser Farce, es kommt anders als man denkt

Wilhelmshavener Zeitung vom 03. Oktober 2008/Events der Region

Dat kann jedeen passeern

turbulente Boulevardkomödie erstmals in niederdeutscher Sprache

Eine Szene aus "Dat kann jedeen passeern", von links Dick Gerwald (Jens-Uwe Jensen), Andreas (Walter Bleckwedel) und Tom Gerwald (Thorsten Könnecke).

Tom Gerwald und seine Frau Linda wollen ein Baby adoptieren und erwarten nun Frau Puttfarken von der Adoptionsagentur, die das Paar auf ihre Tauglichkeit als Eltern prüfen will. Doch diese Aufregung ist noch gar nichts gegen das, was Tom ausgerechnet heute ins Haus steht: Seine chaotischen Brüder Dick und Harry platzen mit unverzollten Zigaretten, geschmuggeltem Schnaps und anderen "Überraschungen" herein. Diese Vielfalt an offensichtlichen Mängeln, die Frau Puttfarken entdecken könnte, ist nicht gerade einfach zu beseitigen und so tischt Tom die haarsträubendsten Ausreden auf, bis sich ein unüberschaubares Lügengebirge vor ihm auftürmt, das jeden Moment krachend einzustürzen droht...

Mit „Dat kann jedeen passeern” präsentiert das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne abermals eine turbulente Boulevardkomödie aus der Autorenfamilie Cooney – diesmal sind Vater Ray und Sohn Michael gemeinsam Urheber der Farce, die den Zuschauern wie auch den Darstellern gleichermaßen den Atem raubt.

Die Wilhelmshavener Erstaufführung inszeniert Bühnenleiter Arnold Preuß, als Spieler stehen im zur Seite Martina Hofmann, Sandra Krüger, Gabriele Manke, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Jens-Uwe Jensen, Thorsten Könnecke und Harald Schmidt. Premiere ist am Sonnabend, 4. Oktober, um 20 Uhr im Stadttheater. Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 03. Oktober 2008

Liebenswerte Chaoten

THEATER AM MEER Sonnabend Premiere

WILHELMSHAVEN/LR – In den vergangenen Spielzeiten begeisterte das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" sein Publikum mit turbulenten Boulevardkomödien. Mit der Farce „Dat kann jedeen passeern” möchte sich das semiprofessionelle Schauspielensemble zum Auftakt der neuen Saison 2008/2009 selbst übertreffen und beweisen, dass niederdeutsches Theater mehr bedeutet als angestaubte Bauernschwänke.

Das aufgeführte Werk ist aus der Feder von Michael und Ray Cooney, die auch den Publikumserfolg „Sex na Stünnenplan";geschrieben haben. Das Ensemble verspricht für die niederdeutsche Erstaufführung der neuen Inszenierung am morgigen Sonnabend temporeiche Verwicklungen und Lachanfälle. Das Stück erzählt die Geschichte um das adoptionswillige Paar Linda (Martina Hofmann) und , Tom Gerwald (Thorsten Könnecke) sowie den Brüdern Dick (Jens-Uwe Jensen) und Harry (Marc Gelhart) den letzten Schliff zu verpassen. In weiteren Rollen spielen Sandra Krüger als Wachtmeisterin Dorn, Roswitha Wunderlich als Frau Puttfarken von der Adoptionsagentur, Gabriele Manke und Walter Bleckwedel als albanische Einwanderer und Harald Schmidt als Ganove Boris. Sie alle sorgen dafür, dass die Chancen auf adoptierten Nachwuchs in der Familie Gerwald schwinden.

Das Stück ist vom morgigen Sonnabend an im Stadttheater zu sehen, Weitere Aufführungstermine folgen bis zum 30. November und sind dem neuen Spielzeitheft sowie der Internetseite der Niederdeutschen Bühne zu entnehmen. Mehr Infös unter www.ndb-wilhelmshaven.de

KOMPASS FÜR WILHELMSHAVEN UND FRIESLAND 10/2008 30.September.2008

„Dat kann jedeen passeern”

Dick (Jens-Uwe Jensen), Harry (Marc Gelhart) und Tom Gerwald (Thorsten Könnecke) mit einem Sack Leichenteile.

Mit „Dat kann jedeen passeern” liefert das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am Sonnabend, 4. Oktober, um 20 Uhr im Stadttheater die erste niederdeutsche Erstaufführung des neuen Spielplans ab. Das Stück von Ray und Michael Cooney hat Arnold Preuß übersetzt, er führt auch Regie.

Linda und Tom Gerwald wollen ein Kind adoptieren. Nun hat sich die Adoptionsagentur angesagt, um den Haushalt auf Kindertauglichkeit zu prüfen. Doch dann tauchen Toms schlitzohrige Brüder auf. Während Dick die Finanzen des Haushaltes mit Hehlerware aufbessern will, hat Harry vor, den Kaufpreis des künftigen Gerwald-Hauses zu drücken. Aus dem Krankenhaus ließ er Leichenteile mitgehen. Er will sie unter der Terrasse verbuddeln, damit sie beim Wintergartenbau entdeckt werden...

Weitere Vorstellungen sind am 12. und 26. Oktober um 15.30 und 20 Uhr sowie am 19. Oktober um 20 Uhr.

Wilhelmshaven, 28. September 2008

Dat kann jedeen passeern

Die ersten Bühnenproben sind nagelaufen und das Stück geht seiner Premiere am 4. Oktober 2008, um 20 Uhr, im Stadttheater entgegen. Unten sind die drei Hauptakteure zu sehen: Tom, Dick und Harry...

...von links als Dick Jens-Uwe Jensen, als Tom Thorsten Könnecke und als Harry Marc Gelhart. Die drei erleben zwei überaus unterhaltende Stunden in der Doppelwohnung...

...von Tom und Linda Gerwald. Eine nicht unwesentliche Rolle spielt dabei der flüchtige Asylant Andreas (Walter Bleckwedel), der mit seiner Enkelin (Gabriele Manke) in die Gerwald´sche Wohnung gestürmt kommt...

...dabei fängt alles so harmlos an, Harry bringt ein paar Lidl-Einkaufstüten mit, aber der Inhalt, der machts....

....zunächst reagiert Linda Gerwalt (rechts, Martina Hofmann) ziemlich entrüstet auf die ungewollte Ansammlung der Gewaldbrüder, die bei dem Besuch der Adationsvermittlerin Frau Puttfarken, doch mächtig stört...

 ...dann sorgt Harry´s Plan für Schweißtropfen auf Tom´s Gesicht, denn der Inhalt der Plastiktüten ist alles andere als adoptionsfördernd...

...da hilft auch kein Sprung aus dem Fenster oder ein hilfesuchender Blick in den Vorgarten...

...noch dazu wenn plötzlich die eifrige Polizisten Frau Dorn ins Haus kommt und sehr unangenehme Fragen stellt....

...die Fragen nach dem Verbleib seiner Enkelin werden Andreas auch etwas zu körperlich beantwortet, so dass er einen schwerwiegenden Verdacht hat...

....dabei möchte Tom Gewald doch nur glücklicher Vater eines Adoptivkindes werden....

...und Dick hat doch nur ein paar Besorgungen aus Amsterdam mitgebracht, wenn er auch dabei 400.000 Zigaretten, Kistenweise Whisky und zwei illegale Asylanten geschmuggelt hat...

...und Harry doch nur eine zündende Idee für die Senkung des Verkaufspreises des Hauses hatte....Sind SIe jetzt schlauer? Nein, dann müssen Sie sich die Premiere ansehen! Herzlich willkommen.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 25. September 2008

Kleinganoven mit Kadaverteilen

Neues Stück „Dat kann jedeen passeern"

Szenenfoto: Thorsten Könnecke als Tom Gerwald hinter der Schubkarre, Marc Gelhart als Harry und Jens-Uwe Jensen als Dick Gerwald in der Schubkarre

WILHELMSHAVEN - Gleich zum Auftakt der neuen Saison präsentiert sich das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven in gewohnter Weise frisch und schwungvoll und zeigt somit den Weg für die neue Spielzeit auf. Mit "Dat kann jedeen passeem" liefert das semiprofessionelle Ensemble ab 4. Oktober eine von mehreren niederdeutschen Erstaufführungen des neuen Spielplans ab. Die Übersetzung des Stückes aus der Feder von Ray und Michael Cooney hat Bühnenleiter Arnold Preuß besorgt, der auch die Regie übernimmt.

Zum Inhalt: Es hätte der schönste Tag von Linda (Martina Hofmann) und Tom Gerwald (Thorsten Könnecke) werden sollen. Schon lange hegen sie die Absicht, ein Wind zu adoptieren. Nun endlich hat sich Frau Puttfarken (Roswitha Wunderlich) von der Adoptionsagentur angesagt, um den Haushalt der Gerwalds auf Kindertauglichkeit zu prüfen. Doch all die Vorbereitung auf den umfangreichen Fragenkatalog der Agentur nutzt nichts, wenn Toms schlitzohrige Brüder auftauchen.

Während Dick (Jens-Uwe Jensen) die Finanzen des bald wachsenden Haushaltes mit Hehlerware aufbessern will, hat Harry (Marc Gelhart) einen zwar pfiffigen, aber nicht besonders feinen Plan entwickelt, wie der Kauf des Hauses in greifbare Nähe rücken soll: Aus dem Krankenhaus hat er Leichenteile mitgehen lassen und will diese unter der Terrasse verbuddeln, damit sie beim Wintergartenbau entdeckt werden und den Preis des Hauses drücken.

Nach der Premiere am 4. Oktober um 20 Uhr im Stadttheater finden dort Vorstellungen am 12. Oktober um 15.30 Uhr und 20 Uhr, am 19. Oktober um 20 Uhr, am 26. Oktober um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 9. und 30. November jeweils um 20 Uhr statt. Am 23. November wird "Dat kann jedeen passeem" um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule aufgeführt. Infos: www.ndbwilhelmshaven.de

NEUE RUNDSCHAU VOM 24. September 2008

Liebenswerte Chaoten

Theater am Meer nähert sich heißer Endprobenphase

Mit der Farce "Dat kann jedeen passeern" beginnt das semiprofessionelle Schauspielensemble vom Theater am Meer die neue Saison

In den vergangenen Spielzeiten konnte sich das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven stetig als Experte für turbulente Boulevardkomödien etablieren. Mit der Farce „Dat kann jedeen passeern vermag sich das semiprofessionelle Schauspielensemble zum Auftakt der neuen Saison 2008/2009 ein weiteres Mal selbst zu übertreffen und beweist abermals, dass niederdeutsches Theater weitaus mehr bedeutet als angestaubte Bauernschwänke.

Werke der Familie Cooney sind zudem ein Garant für atemberaubende Lachanfälle - für „Dat kann jedeen passeern" sind sogar sowohl Michael als auch sein Vater Ray Cooney verantwortlich, aus dessen Feder u.a. in der vergangenen Saison der Publikumserfolg „Sex na Stünnenplan" stammte. Wer hier schon glaubte, die temporeichen Verwicklungen auf der Bühne seien nicht zu übertreffen, wird ab der niederdeutschen Erstaufführung der neuen Inszenierung am 4. Oktober eines besseren belehrt. Schon in wenigen Tagen wechselt das Team um Bühnenleiter und Regisseur Arnold Preuß, der auch die Übersetzung besorgt hat, von der Probe- auf die Hauptbühne.

Dann gilt es der Geschichte um das adoptionswillige Paar Linda (Martina Hofmann) und Tom Gerwald (Thorsten Könnecke) und seinen liebenswertchaotischen Brüdern Dick (Jens-Uwe Jensen) und Harry (Marc Gelhart) den letzten Schliff zu verpassen.
In weiteren Rollen bereichern Sandra Krüger als Wachtmeisterin, Roswitha Wunderlich als Frau Puttfarken von der Adoptionsagentur, Gabriele Manke und Walter Bleckwedel als albanische Einwanderer und Harald Schmidt als Ganove Boris das vertrackte Geschehen.

Sie alle sorgen dafür, dass die Chancen auf adoptierten Nachwuchs in der Familie Gerwald rasch schwinden. Und dennoch wird es ein Happy End geben - nur ein ganz anderes. Wie das aussieht, wird ab dem 4. Oktober, 20 Uhr im Stadttheater verraten. Weitere Aufführungstermine folgen bis 30. November und sind dem neuen Spielzeitheft sowie dem Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de zu entnehmen. MG

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 18. September 2008

Liebenswerte Chaoten

Theater am Meer bereitet sich auf Saisonpremiere vor

Jens-Uwe Jensen als Dick, Marc Gelhart als Harry und Thorsten Könnecke als Tom Gerwald in der Produktion "Dat kann jedeen passeern" des Theaters am Meer

WILHELMSHAVEN/MG - In den vergangenen Spielzeiten konnte sich das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven stetig als Experte für turbulente Boulevardkomödien etablieren. Mit der Farce „Dat kann jedeen passeern" vermag sich das semiprofessionelle Schauspielensemble zum Auftakt der neuen Saison 2008/2009 ein weiteres Mal selbst zu übertreffen und beweist abermals, dass niederdeutsches Theater weitaus mehr bedeutet als angestaubte Bauernschwänke.

Werke der Familie Cooney sind zudem ein Garant für atemberaubende Lachanfälle - für „Dat kann jedeen passeern" sind sogar sowohl Michael als auch sein Vater Ray Cooney verantwortlich, aus dessen Feder u.a. in der vergangenen Saison der Publikumserfolg „Sex na Stünnenplan" stammte. Wer hier schon glaubte, die temporeichen Verwicklungen auf der Bühne seien nicht zu übertreffen, wird ab der niederdeutschen Erstaufführung der neuen Inszenierung am 4. Oktober eines Besseren belehrt.

Die Geschichte dreht sich um das adoptionswillige Paar Linda (Martina Hofmann) und Tom Gerwald (Thorsten Könnecke) und seine liebenswert-chaotischen Brüder Dick (Jens-Uwe Jensen) und Harry (Marc Gelbart). In weiteren Rollen bereichern Sandra Krüger als Wachtmeisterin, Roswitha Wunderlich als Frau Puttfarken von derAdoptionsagentur, Gabriele Manke und Walter Bleckwedel als albanische Einwanderer und Harald Schmidt als Ganove Boris das vertrackte Geschehen. Sie alle sorgen dafür, dass die Chancen auf adoptierten Nachwuchs in der Familie Gerwald rasch schwinden. Und dennoch wird es ein Happy End geben - nur ein ganz anderes.

Wie das aussieht, wird ab 4. Oktober, 20 Uhr im Stadttheater verraten. Weitere Aufführungstermine folgen bis 30. November.
Infos: www.ndbwilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 13. September 2008/THEATERBEILAGE

KNACKFRISCHE THEATERKOST

Und "Dat kann jedeen passeern" (?). Die Brüder Dick (Jens-Uwe Jensen), Harry (Marc Gelhart) und Tom Gerwald (Thorsten Könnecke) müssen sich mit stinkenden Leichenteilen herumplagen. Das Stück hat am 4. Oktober Premiere

WILHELMSHAVEN/ZY - Erstaufführung, Erstaufführung, Erstaufführung - die Freunde der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven - Theater am Meer - bekommen auch in dieser Saison keine ollen Kamellen, sondern knackfrische Theaterkost geboten.

Auftakt macht in diesem Jahr (Premiere am 4. Oktober) „Dat kann jedeen passeern" von Ray und Michael Cooney, Niederdeutsch von Arnold Preuß. Auslöser für die turbulente Handlung ist der Wunsch, ein Baby zu adoptieren. Preuß's niederdeutsche Version vom „Weiß'n Rössl" am Wolfgangsee hat am 2. Weihnachtsfeiertag Premiere und auch bei „Kerls, Kerls, Kerls", einer Komödie von Frank Pinkus, die am 8. Februar herauskommt, hat Bühnenleiter Preuß übersetzt. Das Stück führt vor, wozu eine Zeitungsannonce führen kann. Ein Stück übrigens mit echten Kerlen. Regie führt Bühnenleiterin Marion Zomerland.

Im nächsten Stück „Wat passeert do an'n Balkon?" (29. März) leitet eine gewisse Constanze ein Heiratsvermittlungsbüro, was, wie sich leicht denken lässt, zu Komplikationen führen kann, wenn sich ein Kunde in die Heiratsvermittlerin verliebt. Das vierte Stück, das Arnold Preuß in dieser Spielzeit für das Theater am Meer vom Hoch- ins Niederdeutsche übersetzt hat, trägt den Titel „Verleeft, verlööft, verloorn!" und ist die Bearbeitung einer Komödie von Edward Taylor. Um seinem Chef zu imponieren, braucht Single Jan fürs Abendessen eine Ehefrau. Erst will keine die Rolle spielen, hinterher zu viele. Das kann am 10. Mai spannend werden.

Die Theaterschule der Niederdeutschen nimmt das Erfolgsstück „De wilden Höhner geevt Vossalarm" noch einmal auf, das „Theater mobil" kann mit „Dinner för Een", mit „Sketche und Lesungen" (Horst Jönck) sowie dem „Liederprogramm" jederzeit gebucht werden.

De wilden Höhner geevt Vossalarm (NDE)

Theaterschule - Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven

Niederdeutsche Erstaufführung

De wilden Höhner geevt Vossalarm

(Die wilden Hühner)
Stück nach dem Jugendbuch von Cornelia Funke
Bearbeitung für das Theater von Rainer Hertwig
übersetzt in die Niederdeutsche Sprache von Arnold Preuß

Regie und Bühnenbild: Marion Zomerland & Arnold Preuß
Premiere
: Freitag, 30. Mai 2008, Gorch-Fock-Haus

Souffleuse: Marion Zomerland
Requisite: Monika und Manfred Eilers
Maske: Heide Strowik
Kostümberatung: Helga Lauermann
Inspizient: Arnold Preuß
Tontechnik: Ben Kleen
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Herbert Ulbrich
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Heinz Fuchs,  Gerd Gelhart, Ingo Heuer, Fred Rahmann und Harald Schmidt
Technische Leitung: Manfred Eilers

Rollen und Darsteller

Die wilden Hühner -
Sprotte - Sontka Zomerland
Frieda - Julia Hinrichs
Melanie - Jana Dirks
Trude - Fehmke Seibert
Wilma - Fenja Strowik

Die Pygmäen -
Fred - Gabriele Manke
Willi - Christian Strowik
Torte - Yannik Marschner
Steve - Sandra Krüger

Simon - Simon Otte
Hauke - Hauke Backhus
Oma Slättberg - Katharina Dittmann
Frau Slättberg - Lena-Marie Eden
Frau Rose - Stephanie Zeitz
Willis Vater - Alexander Hergert
Willis Mutter - Lena-Marie Eden
Herr Feistkorn - Alexander Hergert
Herrn Feistkorn's Sohn - Hauke Backhus

DAT BLATT 2/2008 van´n Novembermaand 2008

THEATERSCHOOL

De wilden Höhner vun Wilhelmshaven

Charmant un erfolgriek: de Nawuss vun de Nedderdüütsche Bühn in Willemshaven. Vun links na rechts: Jana Dirks, Julia Hinrichs, Sontka Zomerland, Fehmke Seibert un Fenja Strowik (Jungs hebbt aver ok mitspeelt!)

Düchtig veel Applaus kregen de Mitspelers vun't "Theater am Meer" för dat Stück "De wilden Höhner geevt Vossalarm". Un disse Mitspelers, dat weern tomeist allens Jugendliche ut de Theaterschool vun de Nedderdüütsche Bühn Wilhelmshaven. Ünner de Regie vun Marion Zomerland un Arnold Preuß keem de erfolgrieke Jugendroman vun Cornelia Funke in en plattdüütsche Version op de Bühn.

Vun nix kümmt nix, dorüm harrn de jungen Lüüd — Deerns un Jungs — vör de eerste Opföhren veel un intensiv proovt. De Lohn dorför weer nich blots de Bifall — in de Zeitungen stünn to lesen vun en "temporeiche und leichtfüßige Spielweise". Kiek, plattdüütsch Theater is also doch wat för junge Lüüd un ok, wenn se nich mit plattdüütsche Muddermelk groot worrn sünd. De Nawuss warrt nu "versett" na den Wilhelmshavener Avendspeelplan un de Theaterschool töövt op ne'e junge Lüüd twüschen teihn un veerteihn Johr.

Mehr över disse Bühn un över de Theaterschool steiht in't Internet to lesen ünner www.ndb-wilhelmshaven.de. Ok för de ne'e Speeltiet hebbt sik de Wilhelmshaveners düchtig wat vörnahmen: an'n 26. Dezember hett "In't witte Rössl" sien Premieer. Toi, toi, toi! bk

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 12. November 2008

Noch drei Mal "Wilde Höhner"

Wilhelmshaven/LR - Die "wilden Hühner" sind zurück. Die jugendlichen Schauspieler des "Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" spielen am Freitag 14, (19 Uhr), und am Sonnabend, 15. November (15.30 und 19 Uhr), nochmals das Stück "De wilden Höhner" in der Aula des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 07. November 2008

Die wilden Hühner auf Tour: Die Abschlussfahrt für 11 von 13 Mitgliedern der Theaterschule des „Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven” führte ins Ammerland. Dabei stand nicht das Theaterspiel im Vordergrund, sondern Spiel und Spaß: Kegeln, spielen, schwimmen, ein Bummel durch Westerstede und ein Ausflug nach Bad Zwischenahn ans Meer (Bild). Nun ist die knapp fünfjährige Aus- und Fortbildung in der Theaterschule der Niederdeutschen Bühne beendet. Die elf Theaterschülerinnen und -schüler bedankten sich bei der Betreuerin Sandra Krüger und den beiden Leitern der Theaterschule, Marion Zomerland und Arnold Preuß.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 6. November 2008/Events in der Region

Wilde Hühner und chaotische Brüder begeistern Publikum

Auch im November präsentiert das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven die derzeitige Erfolgskomödie „Dat kann iedeen passeern„ von Ray und Michael Cooney. In der Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß wird die Geschichte von Linda und Tom Gerwald mit viel Tempo und Spielwitz gezeigt. Das junge Ehepaar will ein Kind adoptieren und hat sich bestens auf den Besuch von Frau Puttfarken von der Adoptionsagentur vorbereitet. Doch Toms aberwitzige Bürder Dick und Harry verwandeln den gepflegten Haushalt im Handumdrehen mit gut gemeinten Einfällen in ein Chaos, aus dem Tom selbst mit den kreativsten Lügen gegenüber Frau Puttfarken und der Polizei nur schwer herauskommt...

Außerdem zeigen die Jugendlichen der Theaterschule noch einmal ihre viel beachtete Produktion „De wilden Höhner geevt Vossalarm”. Schon im Vorfeld sorgte das Jugendstück nach Cornelia Funkes Erfolgsroman als niederdeutsche Erstaufführung für Furore – die Theaterschule erhielt u.a. den Förderpreis der Oldenburgischen Landschaft. Zum Abschluss ihrer Theaterschulzeit – die Nachwuchsspieler wirken fortan im Abendspielplan mit – wird das Abenteuer der „Wilden Höhner” in der Inszenierung von Marion Zomerland und Arnold Preuß am Freitag 14. November um 19 Uhr und am Sonnabend 15. November um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Käthe-Kollwitz-Gymnasium aufgeführt. Karten sind an der Abendkasse oder im Vorverkauf des Servicecenter des Stadttheaters erhältlich. Infos: www.ndbwilhelmshaven.de

NEUE RUNDSCHAU vom 5. November 2008

Die wilden Hühner auf Tour

„Theater am Meer”: Abschlussfahrt der Theaterschule

Auf dem Foto sehen Sie (von links: Yannik Marschner, Jana Dirks, Sandra Krüger, Christian Strowik, Gabriele Manke, Alexander Hergert, Fenja Strowik, Lena-Maria Eden, Marion Zomerland, Arnold Preuß, vorne von links: Katherina Dittmann, Stephanie Zeitz, Sontka Zomerland, es fehlen Julia Hinrichs und Fehmke Seibert

Eine Abschlussfahrt für 11 von 13 Mitgliedern der Theaterschule des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven fand unlängst statt. Ziel war für drei Tage die Jugendherberge auf der Hössensportanlage in Westerstede. Auf dem Tagungsprogramm stand dieses Mal nicht das Theaterspiel im Vordergrund, sondern Spiel und Spaß bei Freizeitvergnügungen. So war zunächst am Freitagabend ein Kegelwettstreit vorbereitet. Am Sonnabendmorgen stand eine Erkundung der Innenstadt von Westerstede auf dem Programm, am Nachmittag wurde im Hössenbad geschwommen, getaucht und gerutscht. Den Tag rundete ein Spieleabend mit einer unendlichen Gruselgeschichte vom „Erdbeermann” ab. Am Sonntagvormittag folgte ein Ausflug nach Bad Zwischenahn, der die Gruppe an das Zwischenahner Meer und an das Heimatmuseum „Spieker” führte.

Am Nachmittag ging nicht nur die dreitägige Freizeit zu Ende, sondern der Abschluss der knapp fünfjährigen Aus- und Fortbildung in der Theaterschule der Niederdeutschen Bühne stand bevor. Die 11 Theaterschülerinnen und -schüler bedankten sich bei der Betreuerin Sandra Krüger und den beiden Leitern der Theaterschule Marion Zomerland und Arnold Preuß, die in den letzten Jahren den Schülern nicht nur das Rüstzeug für das Theaterspiel gegeben, sondern auch die Liebe und das Verständnis für die Niederdeutsche Sprache geweckt haben. Man blickte mit großem Stolz auf die gemeinsam erarbeiteten Produktionen „Max un Mo-ritz”, „Feuerzangenbowle” und „De wilden Höhner geevt Vossalarm” zurück und freute sich noch einmal über den im letzten Jahr gewonnenen Förderpreis der Oldenburgischen Landschaft.

Nachdem die Gruppe am Wochenende vom 14./15. November noch drei Vorstellungen im Käthe-Kollwitz-Gymnasium der letzten Produktion, Cornelia Funkes Jugendstück „De wilden Höhner geevt Vossalarm” spielen werden, wechseln alle „alten” Mitglieder der Theaterschule in die nächsten Produktionen des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven.

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 26. Oktober 2008

Theater am Meer"- Abschlussfahrt der Theaterschule

Die wilden Hühner auf Tour

Die Theaterschüler vom "Theater am Meer" spieolen noch einmal im Käthe-Kollwitz-Gymnasium

Wilhelmshaven. (gms) Die Abschlussfahrt für 11 von 13 Mitgliedern der Theaterschule des „Theaters am Meer” - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven hatte es in sich. Drei Tage Jugendherberge auf der Hössensportanlage in Westerstede! Auf dem Tagungsprogramm stand dieses Mal nicht das Theaterspiel im Vordergrund, sondem Spiel und Spaß bei Freizeitvergnügungen. Die elf Theaterschülerinnen und -schüler bedankten sich bei der Betreuerin Sandra Krüger und den beiden Leitern der Theaterschule, Marion Zomerland und Arnold Preuß, die ihnen in den letzten Jahren nicht nur das Rüstzeug für das Theaterspiel gegeben, sondern auch die Liebe und das Verständnis für die Niederdeutsche Sprache geweckt haben.

Man blickte mit großem Stolz auf die gemeinsam erarbeiteten Produktionen „Max un Moritz”, „Feuerzangenbowle” und „De wilden Höhner geevt Vossalarm” zurück und freute sich noch einmal über den gewonnenen Förderpreis der Oldenburgischen Landschaft. Marion Zomerland und Arnold Preuß hoben hervor, dass sie mit der Einrichtung der Theaterschule eine ganz neue Generation von Spielern heranbilden konnten.

Am 14. und 15. November wird die Gruppe noch drei Vorstellungen im Käthe-Kollwitz-Gymnasium geben. Ein neuer Jahrgang der Theaterschule ist im Ubrigen mit 14 Schülerinnen und Schülern bereits wieder aktiv, so dass die einmal begonnene Jugendtheaterarbeit des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne weiterhin mit vollem Einsatz weitergeführt wird.

WILHELMSHAVEN, 21. Oktober 2008

Die wilden Hühner auf Tour

THEATER AM MEER Abschlussfahrt der Theaterschule

Auf dem Foto sehen Sie (von links: Yannik Marschner, Jana Dirks, Sandra Krüger, Christian Strowik, Gabriele Manke, Alexander Hergert, Fenja Strowik, Lena-Maria Eden, Marion Zomerland, Arnold Preuß, vorne von links: Katherina Dittmann, Stephanie Zeitz, Sontka Zomerland, es fehlen Julia Hinrichs und Fehmke Seibert

Am vergangenen Wochenende fand die Abschlussfahrt für 11 von 13 Mitgliedern der Theaterschule des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven statt. Ziel war für drei Tage die Jugendherberge auf der Hössensportanlage in Westerstede. Auf dem Tagungsprogramm stand dieses Mal nicht das Theaterspiel im Vordergrund, sondern Spiel und Spaß bei Freizeitvergnügungen. So war zunächst am Freitagabend ein Kegelwettstreit vorbereitet, der mit verschiedenen Disziplinen für Gaudi und Vergnügen sorgte. Am Sonnabendmorgen stand eine Erkundung der Innenstadt von Westerstede auf dem Programm, am Nachmittag wurde im Hössenbad geschwommen, getaucht und gerutscht. Den Tag rundete ein Spieleabend mit einer unendlichen Gruselgeschichte vom „Erdbeermann“ ab. Am Sonntagvormittag folgte ein Ausflug nach Bad Zwischenahn, der die Gruppe an das Zwischenahner Meer und an das Heimatmuseum „Spieker“ führte.

Am Nachmittag ging nicht nur die dreitägige Freizeit zu Ende, sondern der Abschluss der knapp fünfjährigen Aus- und Fortbildung in der Theaterschule der Niederdeutschen Bühne stand bevor. Die 11 Theaterschülerinnen und –schüler bedankten sich bei der Betreuerin Sandra Krüger und den beiden Leitern der Theaterschule Marion Zomerland und Arnold Preuß, die in den letzten Jahren den Schülern nicht nur das Rüstzeug für das Theaterspiel gegeben, sondern auch die Liebe und das Verständnis für die Niederdeutsche Sprache geweckt haben. Man blickte mit großem Stolz auf die gemeinsam erarbeiteten Produktionen „Max un Moritz“, „Feuerzangenbowle“ und „De wilden Höhner geevt Vossalarm“ zurück und freute sich noch einmal über den im letzten Jahr gewonnenen Förderpreis der Oldenburgischen Landschaft.

Marion Zomerland und Arnold Preuß hoben hervor, dass sie mit der Einrichtung der Theaterschule für das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, das sie gemeinsam leiten, eine ganz neue Generation von Spielern heranbilden konnten und stellten gleichzeitig fest, dass mit den neuen Ensemblemitgliedern auch neue Zuschauerschichten das Interesse am Niederdeutschen Theater entdeckt haben. Nachdem die Gruppe am Wochenende vom 14./15. November noch drei Vorstellungen im Käthe-Kollwitz-Gymnasium der letzten Produktion, Cornelia Funkes Jugendstück „De wilden Höhner geevt Vossalarm“ spielen werden, wechseln alle „alten“ Mitglieder der Theaterschule in die nächsten Produktionen des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Ein neuer Jahrgang der Theaterschule ist im Übrigen mit 14 Schülerinnen und Schülern bereits wieder aktiv, so dass die einmal begonnene Jugendtheaterarbeit des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne weiterhin mit vollem Einsatz weitergeführt wird.

Die Theaterschule am Zwischenahner Meer

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 4. Juli 2008

Jugend-Theater auf Platt: „Wi sünd de Tokunft"

1. JUGEND-THEATER-FESTIVAL Nachwuchs zeigte sein Können in Neuenburg

Die Teilnehmer stellten sich zum Abschlussfoto (Foto: Unbehau, Zetel)

WILHELMSHAVEN/NEUENBURG/LR - „Wi sünd de Tokunft" hieß das Motto des 1. Jugend-Theater-Festivals, zu dem der Niederdeutsche Bühnenbund Niedersachsen-Bremen nach Neuenburg eingeladen hatte. Weit über 140 Nachwuchs-Darsteller und ihre Betreuer nahmen von den Niederdeutschen Theatern und Bühnen aus Brake, Delmenhorst, Cuxhaven, Emden, Neuenburg, Nordenham, Oldenburg, Osterholz-Scharmbeck, Varel und Wilhelmshaven teil.

Das von der Oldenburgischen Landschaft geförderte Theatertreffen stand unter der Regie der Theaterpädagogin Gudrun Oeltjen-Hinrichs, Oldenburg, und der Bühnenleiterin des Theaters Osterholz-Scharmbeck, Astrid Gries. Die Organisation vor Ort hatte die Niederdeutsche Bühne Neuenburg in ihre bewährten Hände genommen.

Im Mittelpunkt des dreitägigen Treffens standen die Aufführungen aus den einzelnen Jugendtheatergruppen der Bühnen. Dabei war das, was auf der Bühne des Vereenshuus Neuenburg geboten wurde, von großer inhaltlicher Vielfalt und beeindruckenden schauspielerischen Leistungen geprägt.

„Wenn auch die gezeigten Stücke so unterschiedlich wie nur möglich waren, so hatten sie doch alle ein verbindendes Element", sagte Bühnenbundspräsident Arnold Preuß, der auch das Programm moderierte, am Ende der Veranstaltung. „Und das ist die Niederdeutsche Sprache, die gerade in der Vielfalt der dargebotenen Darstellungsformen gezeigt hat, welche Ausdruckskraft in ihr steckt und wie modern sie in den Mündern des hochtalentierten Theaternachwuchses klingt." Er versprach ein weiteres niederdeutsches Jugend-Theater-Festival in zwei Jahren.

NEUE RUNDSCHAU vom 2. Juli 2008

„Wi sünd de Tokunft" hieß das Motto

Nachwuchs des Niederdeutschen Theaters mit neuen Produktionen

Die Teilnehmer stellten sich zum Abschlussfoto (Foto: Unbehau, Zetel)

„Die plattdeutsche Sprache ist die Gewinnerin der Niederdeutschen Nachwuchsarbeit resümierte Präsident Arnold Preuß über das, überregionale Theaterfestival in Neuenburg. „Wi sünd de Tokunft" hieß das Motto des „1. Jugend-Theater-Festivals", zu dem der Niederdeutsche Bühnenbund Niedersachsen-Bremen nach Neuenburg eingeladen hatte. Weit über 140 Nachwuchs-Darsteller wuchs-Darsteller und ihre Betreuer nahmen von den Niederdeutschen Theatern und Bühnen aus Brake, Delmenhorst, Cuxhaven, Emden, Neuenburg, Nordenham, Oldenburg, Osterholz-Scharmbeck, Varel und Wilhelmshaven teil.

Das von der Oldenburgisehen Landschaft geförderte Theatertreffen stand unter der Regie der Theaterpädagogin Gudrun Oeltjen-Hinrichs, Oldenburg, und der Bühnenleiterin des Theaters Osterholz-Scharmbeck, Astrid Gries. Die Organisation vor Ort hatte die Niederdeutsche Bühne Neuenburg in ihre bewährten Hände genommen.

Im Mittelpunkt des dreitägigen Treffens standen die Aufführungen aus den einzelnen Jugendtheatergruppen der Bühnen. Dabei war das, was auf der Bühne des Vereenshuus Neuenburg geboten wurde, von.. großer inhaltlieher Vielfalt und beeindruckenden schauspielerischen Leistungen geprägt. Da waren Elemente des Volkstheaters ebenso zu sehen, wie die der heiteren Märchenspiele. Ambitionierte Kinder- und Jugendtheaterstücke fanden ihren Platz neben Szenen aus klassischen und phantasievollen Shakespeare-Komödien. Dramatische Theaterthemen, die unter die Haut gingen, waren ebenso zu sehen, wie auch die Improvisationstheaterstücke, die die darstellerische Vielfalt und die Phantasie der Ausdrucksmöglichkeiten im Bühnenspiels anregten.

„Wenn auch die gezeigten Stücke so unterschiedlich wie nur möglich waren, so hatten sie doch alle ein verbindendes Element", darauf wies Bühnenbundspräsident Arnold Preuß, der auch das Programm moderierte, am Ende der Veranstaltung hin, „und das ist die Niederdeutsche Sprache, die gerade in der Vielfalt der dargebotenen Darstellungsformen gezeigt hat, welche Ausdruckskraft in ihr steckt und wie modern sie in den Mündern des hochtalentierten Theaternachwuchses klingt". Das Theaterfestival habe eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass das Niederdeutsehe Theater mit der Entscheidung, Kinder- und Jugendtheaterarbeit aufzubauen und zu fördern, zukunftsfähig sei und dadurch ein Garant für den Erhalt der Niederdeutsehe Sprache darstelle, betonte Preuß und versprach, dass in zwei Jahren ein weiteres niederdeutsches Jugend-Theaterfestival geplant werde.

Die Teilnehmer stellten sich zum Abschlussfoto (Foto: Unbehau, Zetel)

NORDWEST-Zeitung/Regional Friesland vom 23. Juni 2008

130 Jugendliche auf der Bühne

THEATERFESTIVAL „Wi sind de Tokunft“ – Nachwuchs zeigt neun Produktionen

Nachwuchsdarsteller aus Neuenburg zeigten zur Eröffnung des Festivals im Vereenshuus Szenen aus „Een Sommernachtsdroom“. BILD DAGMAR DE LEVIE

DIE NACHWUCHSARBEIT SEI LEBENSWICHTIG FÜR DAS NIEDERDEUTSCHE THEATER SAGTE DER PRÄSIDENT. DIE RESONANZ AUF DIE VERANSTALTUNG WAR GROß.

VON DAGMAR DE LEVIE

NEUENBURG/VAREL - „Wi sünd de Tokunft“ hieß das Motto des „1. Jugend-Theater-Festivals“, zu dem der Niederdeutsche Bühnenbund Niedersachsen-Bremen am Wochenende nach Neuenburg eingeladen hatte. Rund 130 Nachwuchs-Darsteller und ihre Betreuer nahmen unter der Regie der Theaterpädagogin Gudrun Oeltjen-Hinrichs, des Bühnenbund-Präsidenten Arnold Preuß und des Präsidiumsmitgliedes Astrid Gries teil. Die Organisation vor Ort hatte die Niederdeutsche Bühne Neuenburg übernommen. Natürlich stand das Theaterspiel im Mittelpunkt des dreitägigen Treffens, das für die jungen Leute mit viel Lampenfieber, aber auch mit Lob und Anerkennung für die gezeigten Leistungen verbunden war. Stolz hatte Preuß im Vorfeld der einzelnen Inszenierungen darauf verwiesen, dass die Nachwuchsdarsteller insgesamt neun Produktionen zeigten.

Die Neuenburger Jugendlichen stellten zwei Szenen aus „Een Sommernachtsdroom“ vor, die Delmenhorster zeigten den „Düwelsblitz“, die Bühne Cuxhaven war mit dem „Struwelpeter“ vertreten, das Theater in OHZ zeigte „Keen Ahnung – Achter afsloten Döörn“ und die Braker „Düsse letzte Sömmer“. Die Friesenbühne Emden setzte das Programm mit „Wenzel, ein Mann für keine Fälle“ fort, das Theater am Meer servierte „De wilden Höhner“ und Teilnehmer der Bühnen aus Varel, Nordenham und Oldenburg gaben eine „Impro-Präsentation“ – allesamt Vorstellungen, die mit viel Beifall bedacht wurden. Daneben wurde in Gruppen gearbeitet und diverse Übungen und auch „Partys“ waren angesagt.

In seinen Begrüßungsworten dankte Preuß der Leiterin der Niederdeutschen Bühne Neuenburg, Insa Bohlken, ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern für die umfangreichen Vorbereitungen und Leistungen, die notwendig gewesen waren, um dieses Festival durchführen zu können. Ein weiterer Dank des Präsidenten ging an die Gemeinde Zetel, die die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hatte und an die Oldenburgische Landschaft, die das Treffen bezuschusst hatte.

Die Bühnen, so begründete Preuß, das große Treffen, hätten erkannt, dass die Jugend- und Nachwuchsarbeit lebenswichtig für das Niederdeutsche Theater sei.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 2. Juni 2008

THEATERKINNER ZEIGTEN IHR KÖNNEN

Zum Abschluss der Spielzeit präsentierte die Niederdeutsche Bühne „Theater am Meer" im Gorch-Fock-Haus das Jugendstück „De wilden Höhner geevt Vossalarm" von Reiner Hertwig, frei nach dem Buch von Cornelia Funke, ins Niederdeutsche übertragen von Arnold Preuß, der mit Marion Zomerland auch Regie führt. Der Bühnennachwuchs im Alter von 8 bis 20 Jahren hat über ein halbes Jahr lang intensiv das Stück geprobt. Die Aufführung mit 16 Jugendspielerinnen und - spielern erfreute das Publikum, das zu jeder Szene der Handlung beifällig applaudierte. Besonders auffallend, dass hier kein Missingsch, sondern originales Platt von den Theaterkinnern gesprochen wurde, deren Eltern und Verwandten selbst als Bühnenmitglieder auf den Brettern der Niederdeutschen stehen oder gestanden haben. Im Bild eine Szene aus dem Jugendstück. FOTO: RICHTER

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 2. Juni 2008

Fuchsalarm

PREMIERE „Wilde Höhner" gelungen

Überzeugte mit flotten Szenenwechseln: Der Theaternachwuchs der "Niederdeutschen" bei "Wilde Höhner"

VON CAROLIN V. NORDECK

WILHELMSHAVEN - Das Leben ist kein Zuckerschlecken, wenn man Teenager ist. Es stellt einen vor ernste Herausforderungen, wenn man zum Beispiel Mitglied einer Mädchenbande werden will. „Ich schwöre, die Geheimnisse der Wilden Hühner mit Leib und Leben zu schützen und nie zu verraten, sonst will ich auf der Stelle völlig tot umfallen", lautet das Versprechen. Völlig tot umfallen? Eltern wissen, dass man an dieser Stelle nicht lachen darf. „Die wilden Hühner« waren 1994 das zweite Buch der als Bestsellerautorin bekannten Cornelia Funke. Am Freitagabend feierte der Theaternachwuchs der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven mit „De wilden Höhner geevt Vossalarm" eine bemerkenswerte Bühnenpremiere.

Frisch und leichtfüßig führten Bühnenleiter Arnold Preuß und Regisseurin Marion Zomerland das junge Ensemble durch die zu bestehenden Abenteuer. „Die Wilden Hühner" nennt sich die muntere Mädchenbande von Sprotte und ihren Freundinnen. Sie erleben allerhand Aufregendes und schlagen sich außerdem mit den ganz normalen Problemen von Teenagern herum.Einziges Ärgernis für die Mädchen sind die Jungs der Konkurrenzbande „Pygmäen". Und dann passiert es: Sprotte gibt „Fuchsalarm"! Oma Slättberg will ihre Hühner schlachten lassen, dabei sind die Hühnerdamen doch die Maskottchen der Bande. Die Einzigen, die jetzt helfen können, sind die „Pygmäen". Anstatt mit ihnen ein Hühnchen zu rupfen, werden die Jungs als Hühnerretter eingespannt.

Die flotten Szenenwechsel sorgten für Tempo. Die schwungvolle Spielweise schien dem Schauspielnachwuchs zu liegen. Eine schlichte Idylle sind die „Wilden Hühner" nämlich nicht. Es gibt verbale Gefechte, die an die Darstellung handfester Hahnenkämpfe erinnern. Nach einer guten Stunde Spielzeit nahmen die jugendlichen Darsteller sichtlich erleichtert ihren wohlverdienten Schlussapplaus entgegen.

Es spielten: Sontka Zomerland, Julia Hinrichs, Jana Dierks, Fehmke Seibert, Fenja Strowik, Gabriele Manke, Christian Strowik, Yannik Marschner, Sandra Krüger, Simon Otte, Hauke Backhus, Katharina Dittmann, Lena-Marie Eden, Stephanie Zeitz, Alexander Hergert und Hauke Backhus.

KOMPASS FÜR WILHELMSHAVEN UND FRIESLAND 2/2008 vom 30. Mai 2008 - Serie "Hinter den Kulissen"

Folge 9: Den Jugendclub im Stadttheater haben wir bereits in Folge 5 unserer Serie vorgestellt. Doch die ganze Wahrheit war das nicht, denn dort gibt es noch eine zweite Gruppe junger Laienschauspieler. Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven hat eigens eine Theaterschule gegründet, in der sie ihren Nachwuchs ausbildet. Der Unterschied zum Jugendclub ist, dass die Schüler der Theaterschule plattdeutsches Theater machen. Bekannte Geschichten, wie zum Beispiel die der „wilden Hühner" werden einfach von Arnold Preuß und Marion Zomerland, den Leitern der Theaterschule, ins Plattdeutsche übertragen. So sind die „Platt"-Schüler immer auf der Höhe der Zeit. Das klappt erstaunlich gut, obwohl niemand von ihnen wirklich Plattdeutsch spricht.

Jugendliche halten das Niederdeutsche aufrecht

Zuhause spricht keiner Platt, auf der Buhne klappt's trotzdem

Plattdeutsch - für die überwiegende Mehrheit der heutigen Jugendlichen ist diese norddeutsche Mundart ein Buch mit sieben Siegeln. Erstens verstehen sie die meisten nicht. Außerdem hat Plattdeutsch doch eher den Ruf, die Sprache der Großelterngeneration zu sein. Die Mädchen und Jungen, die sich jeden Mittwochnachmittag im Stadttheater treffen, sehen das ganz anders. Auf die Frage „Warum spielt ihr ausgerechnet plattdeutsches Theater?", antwortet Alexander Hergert: „Warum denn nicht?". Damit ist wohl alles gesagt. Für Alexander und seine Mitstreiter bei der Theaterschule des Theaters am Meer ist es spannend, Plattdeutsch zu lernen. „Da spricht man gleich eine neue (Fremd)Sprache, ist doch super", sagt Sontka Zomerland. Ganz so einfach ist das jedoch nicht.

Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen. Vor fünf Jahren hat die Bühne außerdem eigens eine Theaterschule für Kinder und Jugendliche gegründet. Derzeit werden dort 16 Plattdeutsch-Schülerinnen und -Schüler im Alter von neun bis 25 Jahren unterrichtet. Leiter sind Marion Zomerland und Arnold Preuß. „Wir besuchen regelmäßig Seminare für Schauspiel, Maske oder Theaterpädagogik vom Niederdeutschen Bühnenbund. Was wir dort lernen, geben wir an unsere Schüler weiter", erklärt Zomerland. Sie ist eingefleischtes Mitglied der Niederdeutschen Bühne. Mit ihrem Privatleben kollidiert das Hobby schon deshalb nicht, weil ihre ganze Familie an der Bühne aktiv ist, also auch Tochter Sontka. Die ist inzwischen 15 Jahre alt, aber schon seit ihrer frühen Kindheit dabei. In der aktuellen Inszenierung der Theaterschule spielt sie die Hauptrolle - Sprotte, die Anführerin der Mädchenbande „De wilden Höhner".

Mit dem Stück nach dem bekannten Jugendbuch von Cornelia Funke feierten die Jugendlichen Ende Mai Premiere. Arnold Preuß hat die Bühnenfassung der Geschichte ins Niederdeutsche übertragen. Für die Jungen und Mädchen hieß es dann: auswendig lernen. Das ist schon bei hochdeutschen Texten eine anstrengende Fleißarbeit. Handelt es sich aber um einen plattdeutschen Text, macht es das Textlernen ungleich schwerer. Denn: Keiner von den jugendlichen spricht im Alltag Plattdeutsch, geschweige denr hat es im Elternhaus gelernt. Die meisten haben nie etwas mit dieser Mundart zu tun gehabt, bevor sie zur Theaterschule kamen. Sie wollten einfach Theater spielen und sind so zur Theaterschule gekommen. Da war die Sprache egal.

Stephanie Zeitz erklärt, wie's trotzdem funtkioniert: „Hier lernt man das spielerisch." Grundvoraussetzung ist, zumindest den groben Sinn eines Textes zu verstehen. Das sei nicht so schwierig, versichern alle Schüler einhellig. „Die meisten sind selbst überrascht, wie schnell man die Sprache lernt", berichtet Marion Zomerland „Irgendwann hören sich einige Wörter einfach falsch an. Wenn man das selbst merkt, ist man auf einem guten Weg", sagt Arnold Preuß.

Bei den Proben für „De wilder Höhner" zuzuhören und das Gesagte auch zu verstehen, war nicht gang ohne Anstrengung möglich. Es war hörbar, dass die Zungen noch nicht hundertprozentig an das Plattdeutsche gewöhnt ist. Aber dafür sind hier ja auch alle noch „in der Schule". Für eine frühere Inszenierung von „Max und Moritz" sind die Proben ein ganzes Jahr lang gelaufen, bis das Stück schließlich öffentlich aufgeführ wurde. „Wir arbeiten lieber länger und versuchen den Jugendlichen Sicherheit zu geben", erklärt Marion Zomerland. Arnold Preuß sagt: „Die Sprache lebt davon, dass sie gesprocher wird." Das trifft natürlich auf jede Sprache zu. Dennoch macht dieser Satz deutlich, dass die Jugendlichen etwas Wichtiges für den Erhalt der Plattdeutschen Sprache tun. Sie erhalten sie am Leben. Deshalb ist die Theaterschule auch im vergangenen Jahr mit dem Förderpreis der Oldenburgischen Landschaft ausgezeichnet worden. 1000 Euro gab es für die Bühne. Die Oldenburgische Landschaft unterstützt das für den Erhalt der niederdeutschen Sprache wichtige und erfolgreiche Jugendprojekt in Wilhelmshaven seit seiner Gründung.

Simon Otte ist erst neun Jahre alt und somit der jüngste Theaterschüler von Zomerland und Preuß. Er hatte die Gruppe bei einer Schulaufführung gesehen und ist dann einfach mal hingegangen. Am Anfang habe er Probleme gehabt, die Texte zu verstehen. „Jetzt komme ich aber richtig gut rein", sagt er und das scheint zu stimmen. Er bewegt sich wie ein alter Hase zwischen den Älteren und spielt völlig ungehemmt mit. Hauke Backhus ist erst seit Kurzem dabei. Trotzdem darf er schon beim neuen Stück mitspielen. Simon kümmert sich ein bisschen um ihn. Er kann - wie die anderen am Anfang auch - überhaupt kein Plattdeutsch. „Ich verstehe aber worum es geht und es macht Spaß", sagt er. Damit spricht er für alle, denn dass sie Freude am Theaterspielen und am Umgang mit einer anderen Sprache haben, merkt man.

Am 22. Juni zeigen die Wilhelmshavener ihr Stück beim Jugendtheaterfestival in Neuenburg. Dort treffen sich drei Tage lang Jugendgruppen des Niederdeutschen Bühnenbundes und präsentieren sich gegenseitig ihre Arbeit. Es wird jede Menge unterschiedliche Theaterstücke und Sketche zu sehen geben. Der Eintritt ist frei. Die Mädchen und Jungen vom Theater am Meer sollen am Sonntag, 22. Juni, ab 11.30 Uhr mit „De wilden Höhner" auf der Bühne stehen. Die Gruppe ist übrigens auch für Schulaufführungen buchbar. Wer Interesse hat, kann sich unter der Telefonnummer 04421/ 77 77 49 im Theaterbüro melden. Dasselbe gilt für Jugendliche, die ebenfalls Lust auf plattdeutsches Theater und mittwochs von 17 bis 19 Uhr Zeit haben. Einfach anrufen und mitmachen. Die „alten Hasen" versichern: „Wir sind eine nette Gruppe!"

WILHELMHAVEN, 29. Mai 2008

Bilder von der Generalprobe von "De wilden Höhner geevt Vossalarm"

Heute Abend Premiere im Gorch-Fock-Haus

Sprotte (Sontka Zomerland) füttert ihre Hühner

Ein Plausch unter den "wilden Hühnern"

Sprotte hat "Vossalarm" gegeben - wegen der Hühner von Oma Slättberg

Tja, hier können wohl nur die "Jungs" oder die "Pygmäen" helfen, oder?

Der"Unterstützungsvertrag" wird besiegelt

Willy ist von zu Hause ausgebüxt, er hat Sachbeschädigung an einem Baufahrzeug begannen

Sprotte hat Alpträume

Die Mutter kann sie trösten

Die ersten zarten Liebesbande werden geknüpft

Nun zoffen sich die Jungs

Simon (Simon Otte) und Hauke (Hauke Backhus) haben damit kein Problem, sie haben ja ihren Gameboy

War da nicht ein verdächtiges Geräusch?

Sprotte legt sich mit Willy´s Vater an

Selbst die Lehrerin findet ihn etwas ungehobelt....

Die Anzeige wegen Hausfriedensbruch ist fällig

Sprotte ist auf 180....

Wenn Sprotte und Melanie ratschen ist Willy überflüssig....

Es ist nich einfach, ein Pygmäe zu sein..... bei diesem Chef!

Willy kommt zu Hause an, hoffentlich regt Vater sich nicht so auf!

Höhner und Pygmäen vertragen sich

Die GP ist geschafft und alle sind glücklich und gespannt auf die Premiere zugleich

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 29. Mai 2008/Events in der Region

Hühner in Lebensgefahr

Die titelgebenden "Hühner" sind eine Mädchenbande, bestehend aus der ungekrönten Chefin Sprotte (Sontka Zomerland) und ihren Freundinnen Frieda (Julia Hinrichs), Melanie (Jana Dierks), Trude (Fehmke Seibert) und Wilma (Fenja Strowik). Die Mädchen haben schon einige Abenteuer bemeinsam durchgestanden, auch mit und gegen die „Pygmäen". Bei denen handelt es sich um Willi (Christian Strowik), Torte (Yannik Marschner), Steve (Sandra Krüger), Simon (Simon Otte) und ihren Anführer Fred (Gabriele Manke).

Als Sprottes Oma Slättberg (Katharina Dittmann) ankündigt, ihre Hühner zu schlachten, weil sie zu wenig Eier legen, schlägt Sprotte „Vossalarm" und trommelt ihre Verbündeten zusammen. Das Leben ihrer gefiederten Freunde muss um jeden Preis gerettet werden. Für die waghalsige Entführung der echten Hühner holen sich die Mädchen die Verstärkung der „Pygmäen". Die Jungs lassen sich auf die Aktion ein und kommen wie verabredet zum Treffpunkt - nur Willi ist nicht dabei, denn der muss sich nach einer großen Dummheit aus Angst vor seinem zornigen Vater (Alexander Hergert) verstecken. Zum Glück können die Kinder auf die Unterstützung von Sprottes Mutter (Lena-Marie Eden) und der Lehrerin Frau Rose (Stephanie Zeitz) zählen.

„Die wilden Hühner" sind keine unbekannte Größe - nicht nur die Bücher von Cornelia Funke, sondern auch die Verfilmungen erfreuen sich bei Jugendlichen großer Beliebtheit. Die Premiere der Inszenierung der Bühnenleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß findet am Freitag, 30. Mai, um 19 Uhr im Gorch-Fock-Haus statt, Karten sind ab sofort im Vorverkauf am Servicecenter des Stadttheaters erhältlich.

NEUE RUNDSCHAU vom 28. Mai 2008

Alarm im Stall - Hühner in Lebensgefahr!

Theaterschüler präsentieren „De wilden Höhner geevt Vossalarm"

Die titelgebende „Hühner" sind eine Mädchenbande. Das Foto zeigt die Darstellerinnen (von links): Fehmke Seibert, Fenja Strowik, Jana Dierks, Julia Hinrichs und Sontka Zomerland.

Bevor die Jubiläumsspielzeit 2007/2008 des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit den„ alten Hasen" in der Kriminalkomödie „Ladykillers" als letzte Produktion des Abendspielplans zu Ende geht, feiern die Jüngsten des breit gefächerten Ensembles Premiere. Am 30. Mai präsentieren die Kinder und Jugendlichen der bühneneigenen Theaterschule ihre neueste Produktion „De wilden Höhner geevt Vossalarm" nach dem Jugendroman von Cornelia Funke in der Inszenierung der Bühnenleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß.

Die titelgebenden „Hühner" sind eine Mädchenbande, bestehend aus der ungekrönten Chefin Sprotte (Sontka Zomerland) und ihren Freundinnen Frieda (Julia Hinrichs), Melanie (Jana Dierks), Trude (Fehmke Seibert) und Wilma (Fenja Strowik). Die Mädchen haben schon einige Abenteuer gemeinsam durchstanden, auch mit und gegen die „Pygmäen". Bei denen handelt es sich um Willi (Christian Strowik), Torte (Yannik Marschner), Steve (Sandra Krüger), Simon (Simon Otte) und ihren Anführer Fred (Gabriele Manke).

Als Sprottes Oma Slättberg (Katharina Dittmann) ankündigt, ihre Hühner zu schlachten, weil sie zu wenig Eier legen, schlägt Sprotte „Vossalarm" und trommelt ihre Verbündeten zusammen. Das Leben ihrer gefiederten Freunde muss um jeden Preis gerettet werden. Für die waghalsige Entführung der echten Hühner holen sich die Mädchen die Verstärkung der „Pygmäen". Die Jungs lassen sich auf die Aktion ein und kommen wie verabredet zum Treffpunkt - nur Willi ist nicht dabei, denn der muss sich nach einer großen Dummheit aus Angst vor seinem zornigen Vater (Alexander Hergert) verstecken.

Zum Glück können die Kinder auf die Unterstützung von Sprottes Mutter (Lena-Marie Eden) und der Lehrerin Frau Rose (Stephanie Zeitz) zählen. „Die wilden Hühner" sind keine unbekannte Größe - nicht nur die Bücher von Cornelia Funke, sondern auch die Verfilmungen erfreuen sich bei Jugendlichen großer Beliebtheit. Mit entsprechender Begeisterung haben sich die Theaterschüler an die Bühnenumsetzung des Stückes gemacht.

Die Premiere findet am 30. Mai um 19 Uhr im GorchFock-Haus statt, Karten sind ab sofort im Vorverkauf am Servicecenter des Stadttheaters erhältlich zum Preis von 5 Euro; bei Gruppen ab 10 Personen gibt es die Karten für 3 Euro. Außerdem wird das Stück auch auf dem 1. Niederdeutschen Jugendtheaterfestival in Neuenburg von 20. bis 22 Juni präsentiert. Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de

Die „Neue Rundschau" verlost fünfmal zwei Karten für diese Veranstaltung. Wer gewinnen möchte, sollte am Donnerstag, 29. Mai, zwischen 13.15 Uhr und 13.20 Uhr unter Telefon 0 44 21 - 777 44 88 bei der „Neue Rundschau" anrufen. Die ersten fünf Anrufer, denen es innerhalb dieser Zeit gelingt durchzukommen, erhalten die Karten. Vorherige Anrufe werden nicht berücksichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. MG

WILHELMSHAVENER ZEITUNG VOM 2&. Mai 2008

"De wilden Höhner" in Lebensgefahr

Wilhelmshaven - Die Kinder und Jugendlichen der bühneneigenen Theaterschule des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven feiern am Freitag, 30. Mai, 19 Uhr im Gorch-Fock-Haus mit ihrer Produktion „De wilden Höhner geevt Vossalarm" nach Cornelia Funke Premiere.

Die „Hühner" sind eine Mädchenbande, bestehend aus der Chefin Sprotte (Sontka Zomerland) und ihren Freundinnen Frieda (Julia Hinrichs), Melanie (Jana Dierks), Trude (Fehmke Seibert) und Wilma (Fenja Strowik). Die Mädchen haben schon einige Abenteuer durchstanden, auch mit und gegen die„ Pygmäen". Bei denen handelt es sich um Willi (Christian Strowik), Torte (Yannik Marschner), Steve (Sandra Krüger), Simon (Simon Otte) und ihren Anführer Fred (Gabriele Manke).

Als Sprottes Oma Slättberg (Katharina Dittmann) ankündigt, ihre Hühner zu schlachten, schlägt Sprotte "Vossalarm". Mit ihren Verbündeten will sie die Hühner entführen. Die "Pygmäen" wollen helfen - nur Willi ist nicht dabei, denn der muss sich nach einer großen Dummheit aus Angst vor seinem zornigen Vater (Alexander Hergert) verstecken. Zum Glück können die Kinder auf die Unterstützung von Sprottes Mutter (Lena-Marie Eden) und der Lehrerin Frau Rose (Stephanie Zeitz) zählen.

Karten sind ab sofort im Vorverkauf am Servicecenter des Stadttheaters erhältlich.

GUTEN MORGEN SONNTAG VOM 25. Mai 2008

Theaterschüler präsentieren

Hühner in Lebensgefahr

Diese "wilden Höhner" sind in Lebensgefahr (v.l.) Fehmke Seibert, Fenja Strowik, Jana Dirks, Julia Hinrichs und Sontka Zomerland

Wilhelmshaven. (mg) Bevor die Jubiläumsspielzeit 2007/2008 des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit den „alten Hasen" in der Kriminalkomödie „Ladykillers" als letzte Produktion des Abendspielplans zu Ende geht, feiern die Jüngsten des breitgefächerten Ensembles Premiere. Am 30. Mai präsentieren die Kinder und Jugendlichen der bühneneigenen Theaterschule ihre neueste Produktion „De wilden Höhner geevt Vossalarm" nach dem Jugendroman von Cornelia Funke in der Inszenierung der Bühnenleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß.

Die titelgebenden „Hühner" sind eine Mädchenbande, bestehend aus der ungekrönten Chefin Sprotte (Sontka Zomerland) und ihren Freundinnen Frieda (Julia Hinrichs), Melanie (Jana Dierks), Trude (Fehmke Seibert) und Wilma (Fenja Strowik). Die Mädchen haben schon einige Abenteuer gemeinsam durchstanden, auch mit und gegen die„ Pygmäen". Bei denen handelt es sich um Willi (Christian Strowik), Torte (Yannik Marschner), Steve (Sandra Krüger), Simon (Simon Otte) und ihren Anführer Fred (Gabriele Manke).

Die Premiere findet am 30. Mai um 19 Uhr im Gorch-Fock-Haus statt, Karten sind ab sofort im Vorverkauf am Servicecenter des Stadttheaters erhältlich zum Preis von 5 Euro; bei Gruppen ab 10 Personen gibt es die Karten für 3 Euro. Außerdem wird das Stück auch auf dem 1. Niederdeutschen Jugendtheaterfestival in Neuenburg von 20. bis 22 Juni präsentiert.

Wilhelmshaven, 22. Mai 2008

Die nächste Premiere der Theaterschule:"De wilden Höhner geevt Vossalarm"

"Die wilden Höhner" (Melanie - Jana Dirks, Frieda - Julia Hinrichs, Sprotte - Sontka Zomerland, Trude - Fehmke Seibert undWilma - Fenja Strowik)

"Die wilden Höhner" in ihrem Bandenhauptquartier

"Die wilden Höhner" beratschlagen sich mit den "Pygmäen"

Wegen Oma Slättberg (Katharina Dittmann) wird "Vossalarm" gegeben

Willy's Vater (Alexander Hergert) erscheint wütend in der Schule

Das Ensemble der Theaterschule

Scout - das Magazin für Wilhelmshaven und Umland / Ausgabe Mai 2008

Von jungen, alten und falschen Damen

Premieren von „Ladykillers" und „De wilden Höhner geevt Vossalarm" - weitere Vorstellungen von "Agathe un ik"

Auch zum Saisonabschluss wartet das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven im Mai neben den letzten Vorstellungen der schwungvollen Komödie „Agathe un ik" sogar gleich mit zwei Erstaufführungen für ihre Heimatstadt auf. Mit den Premieren der Kriminalkomödie „Ladykillers" und der Jugendproduktion „De wilden Höhner geevt Vossalarm" der Theaterschule werden einmal mehr die Eckpfeiler des breitgefächerten Ensembles mit den ältesten und jüngsten aktiven Mitglieder präsentiert....

Bevor die Jubiläumsspielzeit 2007/2008 mit der letzten Produktion des Abendspielplans und den „alten Hasen" zu Ende geht, feiern die Jüngsten des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven Premiere. Am 30. Mai präsentieren die Kinder und Jugendlichen der bühneneigenen Theaterschule ihre neueste Produktion „De wilden Höhner geevt Vossalarm",nach dem Jugendroman von Cornelia Funke in der Inszenierung der Bühnenleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß. Die titelgebenden „Hühner' sind eine Mädchenbande, bestehend aus der ungekrönten Chefin Sprotte (Sontka Zomerland) und ihren Freundinnen ' Frieda (Julia Hinrichs), Melanie (Jana Dierks), Trude (Fehmke Seibert) und Wilma (Fenja Strowik). Die Mädchen haben schon einige Abenteuer gemeinsam durchstanden, auch mit und gegen die „Pygmäen". Bei denen handelt es sich um Willi (Christian Strowik), Torte (Yannik Marschner), Steve (Sandra Krüger), Simon (Simon Otte) und ihren Anführer Fred (Gabriele Manke).

Als Sprottes Oma Slättberg (Katharina Dittmann) ankündigt, ihre Hühner zu schlachten, weil sie zu wenig Eier legen, schlägt Sprotte „Vossalarm" und trommelt ihre Verbündeten zusammen. Das Leben ihrer gefiederten Freunde muss um jeden Preis gerettet werden. Für die waghalsige Entführung der echten Hühner holen sich die Mädchen die Verstärkung der „Pygmäen". Die Jungs lassen sich auf die Aktion ein und kommen wie verabredet zum Treffpunkt - nur Willi ist nicht dabei, denn der muss sich nach einer großen Dummheit aus Angst vor seinem zornigen Vater (Alexander Hergert) verstecken. Zum Glück können die Kinder auf die Unterstützung von Sprottes Mutter (Lena-Marie Eden) und der Lehrerin Frau Rose (Stephanie Zeitz) zählen...

„Die wilden Hühner" sind keine unbekannte Größe - nicht nur die Bücher von Cornelia Funke, sondern auch die Verfilmungen erfreuen sich bei Jugendlichen großer Beliebtheit. Mit entsprechender Begeisterung haben sich die Theaterschüler an die Bühnenumsetzung des Stückes gemacht. Die Premiere findet am 30. Mai, um 19 Uhr, im Gorch-Fock-Haus statt; das Stück wird auch auf dem 1. Niederdeutschen Jugendtheaterfestival in Neuenburg vom 20. bis 22 Juni präsentiert.....

KOMPASS FÜR WILHEMSHAVEN UND FRIESLAND 5/2008 vom 2.5.2008

Ladykiller und wilde Hühner „up platt"

Zum Saisonabschluss hat das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven gleich zwei Premieren in petto.

Ende des Monats haben die jüngsten Mitglieder der Niederdeutschen Bühne Premiere. Die Kinder und Jugendlichen der bühneneigenen Theaterschule zeigen am Freitag, dem 30. Mai, ihre neueste Produktion "De wilden Höhner geevt Vossalarm". Um 19 Uhr hebt sich der Vorhang im Gorch-Fock-Haus.

Die titelgebenden Hühner sind eine Mädchenbande. Die hat schon einige Abenteuer gemeinsam durchgestanden, auch mit und gegen die „Pygmäen", eine Jungenbande. Als Oma Slättberg (Katharina Dittmann) ankündigt, ihre Hühner zu schlachten, weil sie zu wenig Eier legen, schlagen die Mädels „Vossalarm". Das Stück lehnt sich an die Bücher von Cornelia Funke an.

Wilhelmshavner Zeitung und Nordwest-Zeitung vom 28. März 2008

Proben für die „Wilden Hühner“ am Alfsee

BÜHNE Stück der Jugendlichen im Theater Am Meer feiern am 30. Mai Premiere

Proben für ein neues Stück (von links): Sontka Zomerland, Fenja Strowik, Julia Hinrichs, Jana Dierks, Christian Strowik, Yannik Marschner, Sandra Krüger und Gabriele Manke

Wilhelmshaven /LR Während der Abendspielplan der Jubiläumssaison 2007/2008 des Theater am Meer-Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven sich allmählich dem Ende nähert, drehen die Jugendlichen der Theaterschule erst voll auf.

Für die Jugendproduktion „De wilden Höhner“ nach Cornelia Funkes Jugendbuch „Die wilden Hühner“ starteten die Nachwuchsdarsteller mit einem Intensivproben-Wochenende am Alfsee in die Osterferien. Bei aller Zielstrebigkeit in Hinblick auf die am 30. Mai stattfindende Premiere kam auch der Spaß nicht zu kurz.

In der Jugendherberge am Alfsee boten die Räumlichkeiten nicht nur beste Voraussetzungen für szenische Proben der bekannten Geschichte, deren Theaterfassung von Rainer Hertwig von Bühnenleiter Arnold Preuß ins Niederdeutsche übertragen wurde. Arnold Preuß und seine Bühnenleitungskollegin Marion Zomerland, die auch gemeinsam Regie in der Wilhelmshavener Erstaufführung führen, erarbeiteten auch ein buntes Programm bestehend aus Spieleabenden, Wanderungen, Planwagenfahrten, Trampolinspringen sowie einem Ausflug zu Deutschlands größtem Hecken-Irrgarten.

Die ohnehin schon hohe Motivation der Jugendlichen, die bereits im Vorfeld den Förderpreis der Oldenburgischen Landschaft erhielten, dürfte durch dieses Wochenende einen weiteren kräftigen Schub bekommen haben, so dass einer erfolgreichen Premiere am 30. Mai im Gorch-Fock-Haus nichts mehr im Wege steht.

Mehr Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de .

NEUE RUNDSCHAU vom 27. März 2008

„Wilde Hühner" am Alfsee

Intensives Probenwochenende der Theaterschüler des „Theater am Meer"

Während der Abendspielplan der Jubiläumssaison 2007/2008 des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven sich allmählich dem Ende nähert, drehen die Jugendlichen der Theaterschule erst voll auf. Für die Jugendproduktion „De wilden Höhner" nach Cornelia Funkes Jugendbuch „Die wilden Hühner" starteten die Nachwuchsdarsteller mit einem Intensivproben-Wochenende am Alfsee in die Osterferien. Bei aller Zielstrebigkeit in Hinblick auf die am 30. Mai stattfindende Premiere kam auch der Spaß nicht zu kurz.

In der Jugendherberge am Alfsee boten die Räumlichkeiten nicht nur beste Voraussetzungen für szenische Proben zu der bekannten Geschichte, deren Theaterfassung von Rainer Hertwig von Bühnenleiter Arnold Preuß ins Niederdeutsche übertragen wurde. Er und seine Bühnenleitungskollegin Marion Zomerland, die auch gemeinsam Regie in der Wilhelmshavener Erstaufführung führen, erarbeiteten auch ein buntes Programm bestehend aus Spieleabenden, Wanderungen, Planuagenfahrten, Trampolinspringen sowie einem Ausflug zu Deutschlands größtem He±kenirrgarten.

Die ohnehin schon hohe Motivation der Jugendlichen, die bereits im Vorfeld den Förderpreis der Oldenburgischen Landschaft erhielten, dürfte durch dieses Wochenende einen weiteren kräftigen Schub bekommen haben, so dass einer erfolgreichen Premiere am 30. Mai im GorchFock-Haus nichts mehr im Wege steht. Weitere Infos und Bilder, unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

Sie probten für das Stück „De wilden Höhner" (von links): Sontka Zomerland, Fenja Strowik, Julia Hinrichs, Jana Dierks, Christian Strowik, Yannik Marschner, Sandra Krüger und Gabriele Manke. Foto: Theater am Meer

WILHELMSHAVEN, 17. März 2008

"De wilden Höhner" am Alfsee

Intensives Probenwochenende der Theaterschule

Die Mitglieder der Theaterschule des Theaters am Meer - Niederdutsche Bühne Wilhelmshaven waren vom 14. - 16. März 2008 in der Jugendherberge am Alfsee, um dort zum einen intensiv an der neuesten Produktion dem Jugendstück "De wilden Hlöhner" nach dem Jugendbuch von Cornelia Funke "Die wilen Hühner" zu proben. Gleichzeitig standen aber auch Spiel und Spaß auf dem Programm, was sich in Spieleabenden, Wanderungen, Planwagenfahrten, Wanderungen durch den größten Irrgarten Deutschlands, Trampolinspringen etc. äußerte. Hier ein paar Fotos mit den Teilnehmern:

Die Theaterschule vor der Jugendherberge am Alfsee (vordere Reihe von links: Jana Dirks, Julia Hinrichs, Sontka Zomerland, Lena-Marie Eden, Katharina Dittmann, stehend von links: Fehmke Seibert, Fenja Strowik, Gabriele Manke, Stephanie Zeitz, Alexander Hergert, Christian Strowik, Arnold Preuß, Yannik Marschner, Sandra Krüger - nicht im Bild: Zomerland)

Willi (Christian Strowik) versteckt sich bei den "Höhnern" (v.l.: Julia Hinrichs, Jana Dirks, Sontka Zomerland, Gabriele Manke)

Willi´s Vater (Alexnder Hergert, re) taucht auf und macht Stress (v.l. Gabriele Manke, Yannik Marschner, Sontka Zomerland)

Frau Rose, die Lehrerin (Stephanie Zeitz, 2. von rechts) greift ein - "die wilden Höhner" sind glücklich (v.l. Gabriele Manke, Jana Dirks, Julia Hinrichs, Sontka Zomerland, Yannik Marschner, Sandra Krüger)

Frau Rose, die Lehrerin (Stephanie Zeitz, 3. von rechts) wäscht Willi´s Vater (Alexander Hergert, rechts) den Kopf - "die wilden Höhner" sind glücklich (v.l. Julia Hinrichs, Jana Dirks, Sontka Zomerland, Gabriele Manke, Yannik Marschner (verdeckt), Sandra Krüger)

Der Durchlauf ist geschafft, die Probe war gut, alle sind zufrieden (obere Reihe, von links: Jana Dirks, Sandra Krüger, Gabriele Manke, Christian Strowik, Yannik Marschner, Stephanie Zeitz, untere Reihe: Fehmke Seibert, Alexander Hergert, Fenja Strowik, Lena-Marie Eden, Julia Hinrichs und Sontka Zomerland)

Schön gemütlich-kuschelig war´s im Planwagen bei der Töff-Töff-Fahrt durch das Osnabrücker Land

Verwirrend-knifflig war´s im Irrgarten , aber alle haben den Weg nach draußen gefunden

kulturland oldenburg - Zeitschrift der Oldenburgischen Landschaft 4.2007/134

"In der Kulturförderung steht die Jugend ganz oben an"

65. Landschaftsversammlung

.....In den Förderschwerpunkten steht die kulturelle Jugendbildung "ganz oben an", sagte Brandt. Wenn es nicht gelinge, die kommende Generation für Kultur zu interessieren, "so werden wir schon in naher Zukunft große Schwierigkeiten haben, den Fortbestand vieler kultureller Einrichtungen zu ermöglichen oder zu rechtfertigen". Die kulturelle Vielfalt im Oldenburgsichen Land mit ca. 70 Museen oder museumsähnlichen Einrichtungen, über 100 Theatern und Bühnen sowie zahlreichen Musikgruppen, Kulturvereinen und Kunst- und Musikschulen könne nur bestehen bleiben, wenn es gelinge, die Jugend von heute für Kultur in irgendeiner Form zu interessieren, damit sie später "Kultur im positiven Sinne konsumiert oder - noch besser - mit initiiert".....

Die Theaterschule bei der Preisübergabe mit einem Ausschnitt aus der neuen Theaterproduktion "De wilden Höhner"´(Foto: P. Kreier)

Mit dem mit 1.000 Euro dotierten Förderpreis der Oldenburgischen Landschaft wurde auch die Theaterschule der NIederdeutschen Bühne Wilhelmshaven, "Theater am Meer", ausgezeichnet. In der im Jahre 2000 gegründeten Schule werden Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren, gewissermaßen von Kindesbeinen an, mit der niederdeutschen Sprache vertraut gemacht. Sie erarbeiten gemeinsame plattdeutsche Theaterstücke und führen sie auf. Seit der Gründung haben 40 Kinder und Jugendliche die Schule besucht, die gegenwärtige Gruppe besteht aus 16 Mitgliedern.

Die Oldenburgische Landschaft untersützt dieses für die Erhaltung der niederdeutschen Sprache so wichtige und erfolgreiche Jugendprojekt bereits von Anfang an, sagte Vizepräsident Ernst-August Bode in der Landschaftsversammlung. Mit dem Förderpries, der zuletzt vor sechs Jahren vergeben worden ist, honoriert die Landschaft besondere Leistungen von Nachwuchskräften.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 14. Dezember 2007

Bürgerstiftung gibt 15 500 Euro für Projekte

SPONSORING Sparkasse fördert Kinder- und Jugendarbeit in Wilhelmshaven - Erfreuliche Entwicklung

Das Bühnenleitungsduo Marion Zomerland & Arnold Preuß (letzte Reihe, 4. und 5. von rechts) sowie Schatzmeister Klaus Aden (nicht auf dem Foto) nahmen gestern den Scheck in Emfpang

Die Bürgerstigtung der Sparkasse hat asu 39 Anträgen 13 Projekte zur Förderung ausgewählt. Diese werden mit insgesamt 15 500 Euro unterstützt. Die geförderten Projekte im Einzelnen.... 1.000 Euro für das Jugendprojekt "De wilden Höhner geevt Vossalarm" des Theaters am Meer......

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 2. Dezember 2007

Förderpreis der Oldenburgischen Landschaft

Theater am Meer auf Erfolgswelle

Wilhelmshaven. (gms) Wie in einem Theaterstück mit einer guten Dramaturgie gibt es auch in der nun 75jährigen Geschichte des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven unterschiedliche Erfolgsphasen. Das wird vor allem deutlich, wenn man sich die umfangreiche Chronik im derzeitigen Spielzeitheft, das vielerorts erhältlich ist, durchliest. Selbst das Logo, welches sich der traditionelle Verein bei seiner Umfirmierung 2003 verpasst hat, lässt sich nicht nur als Bezug zum Meer deuten, sondern symbolisiert auch einen konjunkturellen Verlauf.

In der nun gerade vor wenigen Wochen eröffneten Jubiläumsspielzeit läuft derzeit alles wie am Schnürchen. Jüngster Erfolg des niederdeutschen Ensembles ist die Auszeichnung der Theaterschulaktivitäten durch die Oldenburgische Landschaft. Mit einem Förderpreis von 1000 Euro belohnte die Landschaft den hervorragenden Einsatz „für eine junge und dynamische Pflege der niederdeutschen Sprache", bei der junge Menschen an das plattdeutsche Kulturgut herangeführt werden. Die Theaterschüler - wie das „erwachsene" Ensemble unter der Leitung von Marion Zomerland und Arnold Preuß - arbeiten seit kurzem an der niederdeutschen Theaterfassung von Cornelia Funkes Jugendroman „Die wilden Hühner", deren Übersetzung Arnold Preuß selbst besorgt hat. Eine Kostprobe des neuen Werks gaben die Jugendlichen bei den Feierlichkeiten im alten Landtag zu Oldenburg bereits vor begeisterten Zuschauern zum Besten. Die Premiere für die komplette Inszenierung ist für das Frühjahr 2008 geplant.

Mehr als zufrieden ist das Theater am Meer auch mit seiner Jubiläumsinszenierung „Dat Kuppelwief". Die Zuschauer honorierten die lebendige und amüsante Inszenierung des Oldenburger Berufsregisseurs Bernd Poppe und das temperamentvolle Spiel gleichermaßen. Wie der weitere Erfolg verheißende Spielplan im Jubiläumssjahr aussieht, lässt sich neben dem Spielzeitheft auch im Internet unter www.ndbwilhelmshaven.de nachlesen.

NEUE RUNDSCHAU vom 28. November 2007

Theater am Meer schwimmt auf Erfolgswelle

Förderpreis der Oldenburgischen Landschaft an Theaterschule

Die Theaterschüler und die beiden Bühnenleiter Arnold Preuß und Marion Zomerland nach der Preisverleihung in Oldenburg

Wie in einem Theaterstück mit einer guten Dramaturgie gibt es auch in der nun 75-jährigen Geschichte des „Theater am Meer"- Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven unterschiedliche Erfolgsphasen. Das wird vor allem deutlich, wenn man sich die umfangreiche Chronik im derzeitigen Spielzeitheft, das vielerorts erhältlich ist, durchliest. Selbst das Logo, welches sich der traditionelle Verein bei seiner Umfirmierung 2003 verpasst hat, lässt sich nicht nur als Bezug zum Meer deuten, sondern symbolisiert auch einen konjunkturellen Verlauf. In der nun gerade vor wenigen Wochen eröffneten Jubiläumsspielzeit läuft derzeit alles wie am Schnürchen.

Jüngster Erfolg des niederdeutschen Ensembles ist die Auszeichnung der Theaterschulaktivitäten durch die Oldenburgische Landschaft. Mit einem Förderpreis von 1000 Euro belohnte die Landschaft den hervorragenden Einsatz „für eine junge und dynamische Pflege der niederdeutschen Sprache", bei der junge Menschen an das plattdeutsche Kulturgut herangeführt werden. Die Theaterschüler - wie das „erwachsene" Ensemble unter der Leitung von Marion Zomerland und Arnold Preuß - arbeiten seit kurzem an der niederdeutschen Theaterfassung von Cornelia Funker Jugendroman „Die wilden Hühner", deren Ubersetzung Arnold Preuß selbst besorgt hat. Eine Kostprobe des neuen Werks gaben die Jugendlichen bei den Feierlichkeiten im alten Landtag zu Oldenburg bereits vor begeisterten Zuschauern zum Besten. Die Premiere für die komplette Inszenierung ist für das Frühjahr 2008 geplant.

Mehr als zufrieden ist das Theater am Meer auch mit seiner Jubiläumsinszenierung „Dat Kuppelwief". In den bisherigen sieben Vorstellungen - die erste fand im Rahmen einer großen Geburtstagsfeier zum 75-jährigen Bestehen statt - konnte die große Spielerschar mit Darstellern von 16 bis über 80 Jahre wahre Begeisterungsstürme entfachen. Die Zuschauer honorierten die lebendige und amüsante Inszenierung des Oldenburger Berufsregisseurs Bernd Poppe und das temperamentvolle Spiel gleichermaßen.

Zum Abschluss präsentiert das Theater am Meer „Dat Kuppelwief" am 2. Dezember um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule. Nicht zuletzt die Beliebtheit dieses Lustspiels nach Thornton Wilders „Hello, Dolly!" ist Grund für die weiter angestiegenen Zuschauerzahlen des Theater am Meer. „Da unser Abonnentenstamm wiederholt stark zugenommen hat, scheinen wir auf einer richtigen Sympathiewelle zu reiten", freut sich Marc Gelhart, Pressesprecher der Bühne. In heutigen Zeiten stelle besonders niederdeutsches Theater durch den starken sprachlichen Regionalbezug ein wesentliches Stück Heimat dar, das immer seltener wird. Dies jung und alt zu verdeutlichen sei neben dem Erhalt der niederdeutschen Sprache ein erklärtes Ziel der Bühne. Wie der weitere Erfolg verheißende Spielplan im Jubiläumssjahr aussieht, lässt sich neben dem Spielzeitheft auch im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de nachlesen.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 20. November 2007

Mit Förderpreis Engagement der Theaterschüler belohnt

Landschaft zeichnet junge Leute aus / 1000 Euro

WILHELMSHAVEN -Beim Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven läuft derzeit alles wie am Schnürchen. Jüngster Erfolg in der 75jährigen Geschichte ist die Auszeichnung der Theaterschulaktivitäten durch die Oldenburgische Landschaft. Mit einem Förderpreis von 1000 Euro belohnte die Landschaft am vergangenen Freitag den hervorragenden Einsatz „für eine junge und dynamische Pflege der niederdeutschen Sprache", bei der junge Menschen an das plattdeutsche Kulturgut herangeführt werden.

Die Theaterschüler unter der Leitung von Marion Zomerland und Arnold Preuß arbeiten seit kurzem an der niederdeutschen Theaterfassung von Cornelia Funkes Jugendroman „Die wilden Hühner", deren Übersetzung Arnold Preuß selbst besorgt hat. Eine Kostprobe des neuen Werks gaben die Jugendlichen bei den Feierlichkeiten im alten Landtag zu Oldenburg bereits vor begeisterten Zuschauern zum Besten. Die Premiere für die komplette Inszenierung ist für das Frühjahr 2008 geplant.

Freuten sich über den Förderpreis: die Theaterschüler mit Arnold Preuß (oben rechts) und Marion Zomerland (2. Reihe, rechts).

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 17. November 2007

Förderpreis für Theaterschule

Fenja Strowik, Julia Hinrichs, Simon Otte, Christian Strowik (1. Reihe , von links), Jana Dirks, Sontka Zomerland, Stephanie Zeitz, Fehmke Seibert, Lena-Marie Eden /2. Reihe, v.l.), Yannik Marschner, Gabriele Manke, Sandra Krüger und Alexander Hergert (3. Reihe, v.l.) heißen die stolzen Gewinner des Förderpreises der Oldenburgischen Landschaft mit Bühnenleiterin Marion Zomerland (2. Reihe, rechts) und Bühnenleiter Arnold Preuß (3. Reihe, rechts)

Oldenburg/Wilhelmshaven/WZ - Die Oldenburgische Landschaft hat die Theaterschule des "Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" gestern in Oldenburg mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Die ambitionierten Leistungen der Kinder und Jugendlichen wurden mit 1.000 Euro belohnt.

NORDWEST-ZEITUNG / WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 17. November 2007

Regionale Kultur zahlt sich für Landschaft aus

FÖRDERMITTEL Land will Anteil um 124 000 Euro erhöhen – Präsident Lucke erfreut über Reform der Polizeireform

Strahlende Preisträger: Horst-Günter Lucke (gr. Bild, links) überreichte Urkunde, Geld und Präsente an Marion Zomerland (3. von links), Arnold Preuß (5. von links) und zwölf Kinder der Wilhelmshavener Theaterschule. BILD: P. HERRNBERGER/P. KREIER

Die „Landschaft“ vergab ihrerseits zwei Förderpreise. Sie gehen an eine junge Violinistin und eine Theaterschule.

VON THOMAS HELLMOLD

OLDENBURG/WILHELMSHAVEN - Das Land Niedersachsen wird seinen Förderanteil für die Oldenburgische Landschaft im nächsten Jahr voraussichtlich um 124 000 Euro erhöhen. Damit stünden der „Landschaft“ insgesamt 310 700 Euro an öffentlichem Geld für die Förderung der regionalen Kultur zur Verfügung – fast doppelt so viel wie bisher, sagte Geschäftsführer Dr. Michael Brandt bei der Herbstversammlung der „Landschaft“ am Freitag in Oldenburg. Präsident Horst-Günter Lucke bezeichnete das zu Ende gehende Jahr als „gutes Jahr für das Oldenburger Land“. Er habe den Eindruck, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl und das Selbstbewusstsein der Menschen in der Region noch weiter gewachsen seien, sagte Lucke.

„Mit großer Freude“ – so der Präsident – habe das Oldenburger Land die Reform der Polizeireform durch den Landtag aufgenommen. Die vor drei Jahren beschlossenen Zuschnitte der Polizeidirektionen seien „offensichtlich mit Hilfe von Lineal und Taschenrechner vorgenommen worden, ohne gewachsene Strukturen zu beachten“, sagte Lucke. Mit der teilweisen Rücknahme der Reform sei die oldenburgische Struktur nun wiederhergestellt.

Die „Landschaft“ vergab am Freitag zwei mit jeweils 1000 Euro dotierte Förderpreise. Sie gehen an die 24-jährige, virtuose Violinistin Anna Schuberth-Meister, die in Oldenburg zur Schule ging, und an die Theaterschule der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven für deren lobenswertes Konzept, die plattdeutsche Sprache an junge Menschen weiterzugeben.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 30. Oktober 2007

Theater zum Mitspielen

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE  Auftritt-Chancen

WILHELMSHAVEN/LR - Wer auf der Bühne in einem Theaterstück mitspielen möchte, dem gibt das „Theater am Meer-Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" zweifach Gelegenheit. Zum einen wird in der nächsten Produktion, dem Lustspiel „De vergnögte Tankstell", das am zweiten Weihnachtstag im Stadttheater Premiere feiert, ein Fanclub und eine Gruppe Fahrschüler auf der Bühne stehen. Diese Gruppe wird nicht nur als Statisten auf der Bühne gebraucht, sondern soll auch als Chor verschiedene Lieder aus den 60er-Jahren singen. Wer als singender Statist niederdeutsche Bühnenluft schnuppern möchte, kann sich unter Tel. 8 44 77 bei Bühnenleiter Arnold Preuß melden, der auch Regie führt.

Parallel hat die Theaterschule des Theaters am Meer im bereits laufenden Projekt noch Plätze frei für junge Menschen, die das Theaterhandwerk und gleichzeitig die niederdeutsche Sprache lernen möchten. Jeweils am Mittwoch um 17.30 Uhr treffen sich die Jugendlichen ab 15 Jahren zu den Übungseinheiten im Probenraum im Stadttheater. Neben einer Atem- und Stimmschulung sowie Improvisationsübungen und Übungen im darstellerischen Spiel, studieren die jungen Theaterschüler ein neues Stück ein, das im Frühjahr 2008 Premiere feiert.

In der Regie des Bühnenleitungsduos wird das Stück „Die wilden Hühner" nach dem Roman von Cornelia Funke erarbeitet. Interessenten können sich unter Tel. 7 05 49 bei Bühnenleiterin Marion Zomerland anmelden.

NORDWEST-Zeitung vom 26. Oktober 2007

Bühne sucht Verstärkung

WILHELMSHAVEN - Wer gerne einmal auf der Bühne in einem Theaterstück mitspielen möchte, hat jetzt durch das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven zweifach Gelegenheit dazu: Gesucht werden singende Statisten für das Lustspiel „De vergnögte Tankstell“, das am 2. Weihnachtstag im Stadttheater Premiere feiert. Auskunft erteilt Bühnenleiter Arnold Preuß unter Tel. 04421/84 477.

Auch die Jugendlichen der Bühne suchen Verstärkung. Jeweils am Mittwochnachmittag um 17.30 Uhr treffen sie sich zum Übungen im Probenraum im Stadttheater Wilhelmshaven. Info unter Tel. 04421/70 549 bei Bühnenleiterin Marion Zomerland.

Ladykillers (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

LADYKILLERS

(Ladykillers)

Kriminalkomödie von Elke Körver & Maria Caleita nach William Rose
Niederdeutsch von Arnold Preuß

Inszenierung: Arnold Preuß
Bühnenbild:
Harald Schmidt
Musikalische Leitung:
Nicolas C. Ducci

Sufflage: Roswitha Wunderlich
Requisite: Sandra Krüger
Maske: Ben Kleen
Kostümberatung: Helga Lauermann
Inspizientin: Anne Hillers
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Herbert Ulbrich
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Ingo Heuer, Fred Rahmann und Melanie Schmidt
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann Hanneken
Technische Leitung: Manfred Eilers

Rollen und Darsteller
Fro Margret Wilkenjohanns, een moje oolte Daam - Hildegard Steffens
Herr Thomas, een Polizist - Jens-Uwe Jensen
Professor Martens, een snaakschen Ünnermieter - Heinz Zomerland
Dr. Cordsen, een Doktor mit toveel Promille - Horst Jönck
Willy Koch, een gootmödigen, stävigen Koloss - Rolf-Peter Lauxtermann
Ludwig Harmsen, een ´n beten ramponeerten Gigolo - Marc Gelhart
Gundula Lindemann, een opgeregt Fründin van Margret - Heidi Strowik
Henriette Flechner, een noch mehr opgeregt Fründin - Helga Lauermann
Herr Günther, een snaken Papagei - Günter Boye

WILHELMSHAVENER ZEITUNG VOM 14. Juni 2008

„Ladykillers" im Stadtnorden

WILHELMSHAVEN/LR - Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven zeigt zum Finale der Jubiläumsspielzeit 2007/2008 nochmals das Stück „Ladykillers". Am morgigen Sonntag um 17 Uhr wird die derzeitige Inszenierung in der Aula der Agnes-Miegel-Schule aufgeführt. Es ist die zweite Saison, in der das Theater am Meer regulär jede Inszenierung auch einmal in Fedderwardergroden präsentiert. Karten im Vorverkauf gibt es bei Helmut Siemens in der Warthestraße 3, bei der Löwen-Apotheke und in Voslapp bei Howard Jacques sowie in Himmelreich bei Jochen Kläne und in Sengwarden bei Heinz Jäschke.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 0/. Juni 2008

„Ladykillers" haben ein Herz für Fußballfans: Die derzeitige Inszenierung des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ist nur noch wenige Male im Stadttheater zu sehen. Morgen wird die Kriminalkomödie um 17 Uhr aufgeführt, da abends die deutschen Mannschaft zu ihrem ersten Europameisterschaftsspiel antritt. Am 15. Juni um ebenfalls 17 Uhr findet zum Abschluss das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt.

NEUE RUNDSCHAU vom 04. Juni 2008

„Ladykillers" mit Herz für Fußballfans

Vorstellung wird auf 17 Uhr vorverlegt

Die derzeitige Erfolgsinszenierung „Ladykillers" des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ist nur noch wenige Male im Stadttheater zu sehen. Am kommenden Sonntag, 8. Juni wird die schwarzhumorige Kriminalkomödie im britischen Stil ausnahmsweise um 17 Uhr aufgeführt, da abends das erste Europameisterschaftsspiel der Deutschen Mannschaft stattfindet. Am 15. Juni um ebenfalls 17 Uhr findet zum Abschluss das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt.

„Ladykillers" stellt den krönenden Abschluss des Abendspielplans in der Jubiläumssaison dar. Die Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß begeistert durch Spielwitz und Dynamik und zeigt die Geschichte der Witwe Wilkenjohanns, die mit dem Versuch ein Zimmer unterzuvermieten an ein Ganovenquartett gerät. Da die Banditen vorgeben, Hausmusik einzuüben, kommt die Dame nicht im Geringsten auf die Idee, dass sie die Vorbereitungen für einen genialen Banküberfall stören könnte. Doch die Witwe quasi ihrem Mann folgen zu lassen stellt sich als gar nicht so leichtes Unterfangen heraus. Weitere Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

KOMPASS FÜR WILHELMSHVEN UND FRIESLAND 6/2008 vom 30. Mai 2008

Toller Saisonabschluss mit „Ladykillers"

In ihrem Jubiläumsjahr hat das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven sich und seine Zuschauer mit einem schwungvollen Spielplan beschenkt. Die verschiedensten Klangfarben des komischen Fachs wurden ausgeschöpft. Mit der Krimikomödie Ladykillers nach William Rose beschließen die Laienschauspieler die Spielzeit nun. Im Juni giobt es noch vier Vorstellungen (Termine: siehe Veranstaltungskalender). Es geht um die rührige Witwe Margret Wilkenjohanns, der sich der kauzige Professor Martens als Untermieter vorstellt. Doch statt dort mit seinen Freunden tatsächlich wie vorgegeben klassische Hausmusik einzuüben, plant er mit drei zwielichtigen Ganoven einen genialen Banküberfall. Ist die Vermieterin nebst ihren Freundinnen zunächst noch ahnungslos, machen die Geschehnisse in der Nachbarschaft die alte Dame zunehmend misstrauisch. Ob sie den Banküberfall verhindern kann?

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 30. Mai 2008

Endspurt für „Ladykillers"

WILHELMSHAVEN/LR - Die aktuelle Inszenierung „Ladykillers" des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ist nur noch wenige Male im Stadttheater zu sehen. Am Sonntag, 1. Juni, wird die schwarzhumorige Kriminalkomödie um 15.30 Uhr und 20 Uhr aufgeführt, am 8. Juni ausnahmsweise um 17 Uhr, da abends das erste Europameisterschaftsspiel der Deutschen Mannschaft stattfindet. Am 15. Juni um ebenfalls 17 Uhr findet zum Abschluss das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 29. Mai 2008/Events in der Region

„Ladykillers" nähern sich dem Ende

Die derzeitige Erfolgsinszenierung „Ladykillers" des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ist nur noch wenige Male im Stadttheater zu sehen. Am kommenden Sonntag, 1. Juni, wird die schwarzhumorige Kriminalkomödie im britischen Stil um 15.30 Uhr und 20 Uhr aufgeführt, am Sonntag, 8. Juni, ausnahmsweise um 17 Uhr, da abends das erste Europameisterschaftsspiel der deutschen Mannschaft stattfindet. Am Sonntag, 15. Juni, um ebenfalls 17 Uhr, findet zum Abschluss das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt.

„Ladykillers" stellt den krönenden Abschluss des Abendspielplans in der Jubiläumssaison dar. Die Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß begeistert durch Spielwitz und Dynamik und zeigt die Geschichte der Witwe Wilkenjohanns, die mit dem Versuch, ein Zimmer unterzuvermieten, an ein Ganovenquartett gerät. Da die Banditen vorgeben, Hausmusik einzuüben, kommt die Dame nicht im Geringsten auf die Idee, dass sie die Vorbereitungen für einen genialen Banküberfall stören könnte. Doch die Witwe quasi ihrem Mann folgen zu lassen stellt sich als gar nicht so leichtes Unterfangen heraus ...

Wilhelmshavener Zeitung vom 20. Mai 2008

Morgen erneut „Ladykillers"

WILHELMSHAVEN/LR - Arn morgigen Mittwoch, 21. Mai, zeigt das "Theater am Meer" - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven die Krimilankomödie "Ladykillers". Beginn ist um 20 Uhr im Stadttheater. Am Sonntag, 25. Mai, folgen weitere Aufführungen um 15.30 Uhr und um 20 Ur.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 6. Mai 2008

Mit „Ladykillers" tollen Schlusspunkt gesetzt

Kriminalkomödie in niederdeutscher Ubersetzung

WILHELMSHAVEN/ERI - Irn Stadttheater: Sonnabend 20 Uhr und drei Minuten. Die Regie hat das Orchester Mantovani mit dem Schmachtfetzen „Charrnaine" aufgelegt. Der Vorhang öffnet sich und gibt den Blick frei auf das rosarote Bühnenbild von Harald Schmidt, das den ungeteilten Beifall des Premierenpublikunrsverdient, vorn das Boudoire von Madame Margret Wilkenjohanns, dahinter im Obergeschoss die Kamrnerfür den Untermieter Professor Martens. Wir befinden uns in der Kriminalkomödie "Ladykillers" von EIke Körver und Maria Caleita nach William Rose, ins Niederdeutsche als Wilhelmshavener Erstaufführuug übersetzt von Arnold Preuß, der auch Regie führt.

Für das Wilhelmshavener Publikum gibt es ein Wiedersehen mit Hildegard Steffens, die sich über ihr Alter von mehr als 80 Jahren hinweg schwingt und die Rolle der 'viargret Wilkenjohanns ausfüllt. Sie schenkt ein Schnäpschen ein und erwartet Thomas, den Polizisten (Jens-Uwe Jensen), der wie gewohnt seine Runde dreht. Er kommt und kippt den Trunk. Und die feine alte Dame (so steht sie im Programm) beklagt ihre Einsamkeit in dem Haus am nahen Güterbahnhof. Ein Untermieter wäre ihr willkommen.

Und er kommt in Gestalt von Professor Martens (Heinz Zomerland). Beide werden sich einig. Der seltsame Professor ist begeistert und hat gleich drei Kumpane mitgebracht, alles Herren in schwarzem Tuch. Musiker, die hier Boccherinis Streichquartett in A-Dur proben wollen. In Wirklichkeit legt das Quartett aber nur eine Schallplatte auf und plant insgeheim einen Raubüberfall: mit Dr. Cordsen (Horst lönck, der Senior, ebenfalls über 80) die Kraftmaschine Willy Koch (Rolf-Peter Lauxterrnann) und der agile Gigolo Ludwig Harmsen (Marc Gelhart).

Doch auch die Wirtin hat Freundinnen, die zurn Kartenspiel aufkreuzen und von den Hausmusikern begeistert sind: Henriette Flechner (Helga Lauermann) und Gundula Lindemann (Heidi Strowik). Außerdem gibt es da noch den sprechenden Papagei Günther, dem Günter Boye seine Stimme leiht. Damit ist das Ensemble „Ladykillers" komplett an Deck. Die Kriminalkomödie nimmt ihren Lauf zur Gaudi des Publikums.

Es könnte hier und da noch etwas spritziger mit mehr Pep hergehen. Wenn die schwarz gekleideten Herren als Untermieter den Raubüberfall planen, sieht es aus, als würde ein Gesangsquartett der Heilsarmee in Hamburg auf St. Pauli einen Reeperbahn-Auftritteinstudieren. Vielleicht als Titelsong besser „When the Saints go marchin' in" von LouisArrnstrong als „Charmaine" von Mantovani. Doch es gibt viele überraschende Momente, mit denen die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven „Theater am Meer" einen tollen komödiantischen Schlusspunkt der Spielzeit setzt, die hier nicht um der Spannung willen verraten werden.

Damit schließen die Niederdeutschen die Spielzeit 2007/08 ab. Fünf Inszenierungen bleiben in lebhafter Erinnerung: „Dat Kuppelwief" am 29. September. „De vergnügte Tankstell" arn 26. Dezember, .,Sex na Stünnenplan" am 10. Februar 2008. .Agathe un ik" am 30. März und .,Ladykillers" am 3. Mai. Die weiteren Aufführungen sind am 7., 21. und 25. Mai sowie am 1., 8. und 15. Juni.

Scout - das Magazin für Wilhelmshaven und Umland / Ausgabe Mai 2008

Von jungen, alten und falschen Damen

Premieren von „Ladykillers" und „De wilden Höhner geevt Vossalarm" - weitere Vorstellungen von "Agathe un ik"

Auch zum Saisonabschluss wartet das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven im Mai neben den letzten Vorstellungen der schwungvollen Komödie „Agathe un ik" sogar gleich mit zwei Erstaufführungen für ihre Heimatstadt auf. Mit den Premieren der Kriminalkomödie „Ladykillers" und der Jugendproduktion „De wilden Höhner geevt Vossalarm" der Theaterschule werden einmal mehr die Eckpfeiler des breitgefächerten Ensembles mit den ältesten und jüngsten aktiven Mitglieder präsentiert.

Als letzte Inszenierung der Jubiläumsspielzeit zieht das Theater am Meer die Kriminalkomödie „Ladykillers" von Elke Körver und Maria Caleita nach der Vorlage von William Rose aus dem Hut. Die Inszenierung besorgt Bühnenleiter Arnold Preuß. Witwe Margret Wilkenjohanns (Hildegard Steffens) wohnt allein in ihrer großen Stadtvilla und will deshalb eines ihrer Zimmer untervermieten. Auf ihre Annonce meldet sich der schrullige Professor Martens (Heinz Zomerland), und die rüstige Dame ist begeistert. Zudem gibt Martens vor, in dem Zimmer mit Freunden zünftige Hausmusik einzustudieren, und schon stehen Dr. Cordsen (Horst Jönck), Willi Koch (Rolf-Peter Lauxtermann) und Ludwig Harmsen (Marc Gelhart) in der Tür.

Doch die Musik ist nur Tarnung und kommt von der Schallplatte, denn das Quartett plant einen Banküberfall in der Nähe. Aber die gutmütige Margret sowie ihre aufgedrehten Freundinnen Henriette (Helga Lauermann) und Gundula (Heidi Strowik) durchkreuzen die Pläne so konsequent, dass kein Weg an einem weiteren Verbrechen vorbeizuführen scheint... Die Premiere von „Ladykillers" findet am 3. Mai, um 20 Uhr statt, weitere Vorstellungen folgen am 17. und 21. Mai, jeweils um 20 Uhr und am 25. Mai, um 15.30 Uhr und 20 Uhr.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 5. Mai 2008

Kriminelle Energie fehlte

NDB „Ladykillers" eher harmlose Krimikost

VON INGA HELLWIG

WILHELMSHAVEN - Hollywoodund Bühnenklassiker auf Niederdeutsch haben in dieser Saison bei der Niederdeutschen Bühne Konjunktur: Mit der Kriminalkomödie „Ladykillers", die als Kinofilm mit Sir Alec Guinness zu den Meilensteinen der schwarzen Komödien der 50er Jahre gehört, wurde unter der Regie von Arnold Preuß als Wilhelmshavener Erstaufführung am Sonnabend im Stadttheater Premiere gefeiert.

Damit versuchte sich das Ensemble nach „Taxi Taxi" und „Hello Dolly" zum dritten Mal an einer wohlbekannten Vorlage. Mit Hildegard Steffens als Witwe Margarete Wilkenjohanns, die zusammen mit ihrem Papagei„ Herr Günter" in ihrer Villa zum ungewollten Knotenpunkt eines Verbrecher-Quartetts wird, war die perfekte und gut gespielte Besetzung für eine feine alte Dame gesichert. In ihrem Haus vermietet diese ein Zimmer an den vermeintlichen Professor und Musiker Martens (Heinz Zomerland), der hier zusammen mit seinen Freunden Dr. Cordsen (Horst Jöck), Ludwig Harmsen (Marc Gelhart) und Willy Koch (Rolf-Peter Lauxtermann) Hausmusik machen will.

Was Margret Willkenjohanns nicht ahnt: Die vier „Musiker" haben sich ihr Haus ausgeguckt, um in Ruhe einen raffinierten Geldraub vorbereiten zu können. Nichts ahnend wird die Vermieterin sogar zur Mittäterin, doch ganz Miss-Marple-like bringt ihre und die Neugierde ihrer beiden Freundinnen Gundula Lindemann (Heidi Strowik) und Henriette Flechner (Helga Lauermann) die Witwe langsam auf die Spur des Verbrechens und in Lebensgefahr. Was ihr am Ende selbst ihr Hausfreund und Polizist Herr Thomas (Jens-Uwe Jensen) nicht glaubt.

Eine gute Story' mit reichlich Potenzial also, die zusammen mit einem liebevoll gestalteten Bühnenbild sowie witzigen Kostümen einen Unterhaltungsknaller versprach. Bei der Premiere ging der Schuss leider eher daneben: Die vier Ladykillers bleiben lange Zeit blass und ungefährlich. Die beiden Freundinnen wirken etwas zu schrill, um ihnen die Harmonie mit der feinen Lady abzunehmen.

Bis zur Pause blieb die Umsetzung unentschlossen und die Lacher blieben aus. Enttäuschend auch der Totalausfall „Papagei", dem man seine dumpfe, kaum zu verstehende Stimme nur mit Hilfe des Programmheftes zuordnen konnte. Gerade aus diesem Detail hätte man erheblich mehr Witz herausholen können. Erst im 3. Akt zeigte das Ensemble dann wieder sein Können.

Uneinig darüber, wer die Lady, die zuviel weiß, zur Strecke bringen muss, entwickelte sich im und um das Verbrecherquartett endlich die bis dahin vermisste Dynamik und der Spielwitz, gekrönt von einfallsreichen Details (Himmelfahrtsszene!), britischem Humor und einem unerwarteten Ende.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 03. Mai 2008

Ganz persönlich

Genau wie die Witwe in "Ladykillers", dem neuen Stück der Niederdeutschen Bühne - Theater am Meer, das heute Premiere hat, lassen sich auch die beiden altverdienten Ensemblemitglieder Horst Jönck und Hildegard Steffens nicht unter kriegen. Beide sind über 80 Jahre und stehen auch im aktuellen Stück auf der Bühne. Hildegard Steffens sogar in der Hauptrolle als Margret Wilkenjohanns. Sie ist seit 59 Jarhen Mitglied der Niederdeutschen Bühne. Horst Jönck, der den Ganoven Dr. Cordsen spielt, ist seit 43 Jahren Ensemblemitglied.

Fotos zur Premiere von

"Ladykillers"

Hildegard Steffens als Margret Wilkenjohanns

Jens-Uwe Jensen als Polizist Thomas

"Ladykillers" (v.l. Heinz Zomerland, Horst Jönck, Marc Gelhart, Rolf-Peter Lauxtermann)

"Ladykillers" (v.l. Horst Jönck, Heinz Zomerland, Marc Gelhart, Rolf-Peter Lauxtermann)

"Katzenduett" (v.l. Heidi Strowik, Helga Lauermann, Hildegard Steffens)

"Berührungsängste" (v.l. Heinz Zomerland, Rolf-Peter Lauxtermann, Heidi Strowik, Helga Lauermann)

"Violinsolo" (v.l. Rolf-Peter Lauxtermann, Marc Gelhart, Helga Lauermann)

"Lageplanung" (v.l. Horst Jönck, Heinz Zomerland, Marc Gelhart)

"Lageplanung II" (v.l. Heidi Strowik, Hidegard Steffens, Helga Lauermann)

"Streichquartett mit Dame" (v.l. Heinz Zomerland, Horst Jönck,, Marc Gelhart, Hildegard Steffens, Rolf-Peter Lauxtermann)

"Spannungsbogen" (v.l. Hildegard Steffens, Marc Gelhart)

"Lageplanung III" (v.l. Heinz Zomerland, Helga Lauermann, Horst Jönck, Heidi Strowik, Marc Gelhart, Hildegard Steffens, Rolf-Peter Lauxtermann)

"Lageplanung IV" (v.l. Heinz Zomerland, Helga Lauermann, Horst Jönck, Heidi Strowik, Marc Gelhart)

"Zeitungsstudium" (v.l. Marc Gelhart, Heinz Zomerland, Horst Jönck)

"Tortenschlacht" (v.l. Heinz Zomerland, Marc Gelhart, Rolf-Peter Lauxtermann)

"Vogelfütterung" (v.l. Herr Günther, Rolf-Peter Lauxtermann)

"Gruppenzwang" (v.l. Heinz Zomerland, Marc Gelhart, Rolf-Peter Lauxtermann)

"Geldsegen" (v.l. Horst Jönck, Marc Gelhart, Rolf-Peter Lauxtermann, Heinz Zomerland)

"Türsteher" (v.l. Hildegard Steffens, Marc, Gelhart, Horst Jönck, Rolf-Peter Lauxtermann, Heinz Zomerland)

"Feierlaune" (v.l. Rolf-Peter Lauxtermann, Heinz Zomerland, Marc Gelhart)

"Mordslust" (v.l. Marc Gelhart, Hildegard Steffens)

"Gleisanlage" (v.l. Rolf-Peter Lauxtermann, Heinz Zomerland, Marc Gelhart)

"Spannungsfrage" (v.l. Heinz Zomerland, Rolf-Peter Lauxtermann)

"Handauflage" (v.l. Hildegard Steffens, Jens-Uwe Jensen)

Am Schluss wird abgebaut ( oben, v.l. Fred Rahmann, Wolfgang Buttjer, Ingo Heuer, Heinz Fuchs - unten, von oben nach unten Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Fred Rahmann)

KOMPASS FÜR WILHEMSHAVEN UND FRIESLAND 5/2008 vom 2.5.2008

Ladykiller und wilde Hühner „up platt"

Zum Saisonabschluss hat das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven gleich zwei Premieren in petto.

Das Stück "Ladykillers" erzählt die Geschichte der Witwe Margret Wilkenjohanns (Hildegard Steffens). Sie wohnt allein in ihrer großen Stadtvilla und will deshalb eines ihrer Zimmer untervermieten. Auf ihre Annonce meldet sich der schrullige Professor Martens (Heinz Zomerland). Die rüstige Dame ist begeistert. Martens gibt vor, in dem Zimmer mit Freunden zünftige Hausmusik einstudieren zu wollen. In Wirklichkeit planen sie einen Banküberfall. Die gutmütige Margret sowie ihre aufgedrehten Freundinnen durchkreuzen diesen Plan jedoch konsequent. "Ladykillers" feiert am Sonnabend, dem 3. Mai, um 20 Uhr Premiere im Stadttheater.

NEUE RUNDSCHAU vom 30. April 2008

Witwe in witziger Lebensgefahr

„Ladykillers" wird in Wilhelmshaven durch das Theater am Meer erstaufgeführt

Die "Ladykillers" (von links: Professor Martens (Heinz Zomerland), Dr. Cordsen (Horst Jönck), Ludwig Harmsen (Marc Gelhart) und Willy Koch (Rolf-Peter Lauxtermann)

Was nützt der raffinierteste Plan für einen Banküberfall, wenn man sich selbst so sehr im Wege steht, dass sogar eine alte Dame zum Hindernis werden kann? Genau mit dieser Frage beschäftigt sich die letzte Inszenierung des Jubiläums-Abendspielplans des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Die Kriminalkomödie „Ladykillers" von Elke Körver und Maria Caleita nach der Vorlage von William Rose wird von Bühnenleiter Arnold Preuß, der auch für die Übersetzung verantwortlich ist, in Szene gesetzt und feiert am 3. Mai im Stadttheater Premiere und Wilhelmshavener Erstaufführung.

In einem nahezu friedlichen Idyll wohnt die alte Witwe Margret Wilkenjohanns (Hildegard Steffens) allein mit ihrem Papagei „Herrn Günther" (gesprochen von Günter Boye) in einer großen Stadtvilla. Einzig der Lärm der vorbeifahrenden Züge ist wegen der Nähe zum Bahnhof etwas störend. Deshalb ist es ihr bislang noch nicht geglückt, eines der leer stehenden Zimmer zu vermieten. Doch der verschrobene Professor Martens (Heinz Zomerland), der plötzlich als Interessent auftaucht, ist von der Lage des Domizils vollkommen begeistert. Auch die alte Dame ist begeistert, weil der Professor zudem ankündigt, mit Freunden in demZimmer musizieren zu wollen. Schon kurz darauf präsentiert der Professor sein „Orchester": den einfältigen Riesen Willy Koch (Rolf-Peter Lauxtermann), den trinkenden Dr. Cordsen (Horst Jönck) und den ramponierten Gigolo Ludwig Harmsen (Marc Gelhart).

Was Margret Wilkenjohanns jedoch nicht ahnt: die Instrumente sind nur Tarnung, und die Streichmusik ertönt lediglich von der Schallplatte. In Wahrheit geht das Quartett seiner Planung eines genialen Bankraubes nach und benötigt die Unterkunft nur als Einsatzzentrale. Sogar die rüstige Vermieterin soll eine wichtige Rolle in dem komplizierten Kriminalwerk spielen. Doch Frau Wilkenjohanns wirkt sich eher kontraproduktiv auf die Vorbereitungen aus, denn die naive Dame möchte ihre Gäste all zu oft mit Tee verwöhnen.

Als sie jedoch nach dem geglückten Raub durch ein Missgeschick auf das Geld stößt, zeigt sie sich von ihrer resoluten Seite. Da bleibt den Ganoven nur ein Ausweg: Margret Wilkenjohanns muss beseitigt werden. Doch ihre überdrehten Freundinnen Gundula Lindemann (Heidi Strowik) und Henriette Flechner (Helga Lauermann) sowie der ahnungslose Polizist Thomas (Jens-Uwe Jensen) sorgen für reichlich Verzögerungen bei dem Vernichtungsschlag...

Mit liebenswert schrägen Typen in einer spannenden Atmosphäre vermag „Ladykillers" den Erfolg der Jubiläumsspielzeit fortzusetzen. Die Premiere und gleichzeitige Wilhelmshavener Erstaufführung findet am 3. Mai um 20 Uhr statt, weitere Vorstellungen folgen am 17. und 21. Mai, jeweils um 20 Uhr, am 25. Mai um 15.30 Uhr und 20 Uhr, am 1. Juni um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 8. Juni aufgrund des Fußball-EM-Spiels um 17 Uhr. Ebenfalls um 17 Uhr findet das Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule am 15. Juni statt. Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 29. April 2008

„Ladykillers": Witwe im Visier

THEATER AM MEER Neues Stück hat am 3. Mai Premiere

Die "Ladykillers" (von links: Professor Martens (Heinz Zomerland), Dr. Cordsen (Horst Jönck), Ludwig Harmsen (Marc Gelhart) und Willy Koch (Rolf-Peter Lauxtermann)

WILHELMSHAVEN/LR - Was nützt der raffinierteste Plan für einen Banküberfall, wenn man sich selbst so sehr im Wege steht, dass sogar eine alte Dame zum Hindernis werden kann? Genau mit dieser Frage beschäftigt sich die letzte Inszenierung des Jubiläums-Abendspielplans des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Die Kriminalkomödie „Ladykillers" von Elke Körver und Maria Caleita nach der Vorlage von William Rose wird von Bühnenleiter Arnold Preuß, der auch für die Übersetzung verantwortlich ist, in Szene gesetzt und feiert am Sonnabend, 3. Mai, um 20 Uhr im Stadttheater Premiere. ...

In einem nahezu friedlichen Idyll wohnt die alte Witwe Margret Wilkenjohanns (Hildegard Stetfens) allein mit ihrem Papagei „Herrn Günther" (gesprochen von Günter Boye) in einer großen Stadtvilla. Einzig der Lärm der vorbeifahrenden Züge ist wegen der Nähe zum Bahnhof etwas störend. Deshalb ist es ihr bislang noch nicht geglückt, eines der leerstehenden Zimmer zu vermieten. Doch der verschrobene Professor Martens (Heinz Zomerland), der plötzlich als Interessent auftaucht, ist von der Lage des Domizils vollkommen begeistert. Auch die alte Dame ist begeistert, weil der Professor zudem ankündigt, mit Freunden in dem Zimmer musizieren zu wollen.

Schon kurz darauf präsentiert der Professor sein „Orchester": den einfältigen Riesen Willy Koch (Rolf-Peter Lauxtermann), den trinkenden Dr. Cordsen (Horst Jönck) und den ramponierten Gigolo Ludwig Harmsen (Marc Gelhart). Was Margret Wilkenjohanns jedoch nicht ahnt: die Instrumente sind nur Tarnung, und die Streichmusik ertönt lediglich von der Schallplatte. In Wahrheit geht das Quartett seiner Planung eines genialen Bankraubes nach und benötigt die Unterkunft nur als Einsatzzentrale. Sogar die rüstige Vermieterin soll eine wichtige Rolle in dem komplizierten Kriminalwerk spielen.

Doch Frau Wilkenjohanns wirkt sich eher kontraproduktiv auf die Vorbereitungen aus, denn die naive Dame möchte ihre Gäste all zu oft mit Tee verwöhnen. Als sie jedoch nach dem geglückten Raub durch ein Missgeschick auf das Geld stößt, zeigt sie sich von ihrer resoluten Seite. Da bleibt den Ganoven nur ein Ausweg: Margret Wilkenjohanns muss beseitigt werden. Doch ihre überdrehten Freundinnen Gundula Lindemann (Heidi Strowik) und Henriette Flechner (Helga Lauermann) sowie der ahnungslose Polizist Thomas (Jens-Uwe Jensen) sorgen für reichlich Verzögerungen bei dem Vernichtungsschlag...

Weitere Vorstellungen folgen am 17. und 21. Mai, jeweils um 20 Uhr, am 25. Mai um 15.30 Uhr und 20 Uhr, am 1. Juni um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 8. Juni um 17 Uhr. Ebenfalls um 17 Uhr findet das Gastspiel in der Agnes-MiegelSchule am 15. Juni statt.

@ Mehr Infos unter www.ndb-wllhelmshaven.de

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 27. April 2008

„Ladykillers" feiert am 3. Mai Premiere

Witwe in witziger Lebensgefahr

Wilhelmshaven. (mg) Was nützt der raffinierteste Plan für einen Banküberfall, wenn man sich selbst so sehr im Wege steht, dass sogar eine alte Dame zum Hindernis werden kann? Genau mit dieser Frage beschäftigt sich die letzte Inszenierung des Jubiläums-Abendspielplans des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Die Kriminalkomödie „Ladykillers" feiert am 3. Mai um 20 Uhr im Stadttheater Premiere und Wilhelmshavener Erstaufführung.

Mit liebenswert schrägen Typen in einer spannenden Atmosphäre vermag „Ladykillers" den Erfolg der Jubiläumsspielzeit fortzusetzen. . Weitere Vorstellungen folgen am 17. und 21. Mai jeweils um 20 Uhr, am 25. Mai um 15.30 Uhr und 20 Uhr, am 1. Juni um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 8. Juni aufgrund des Fußball-EMSpiels um 17 Uhr. Ebenfalls um 17 Uhr findet das Gastspiel in der AgnesMiegel-Schule am 15. Juni statt. Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 24. April 2008

Eine Witwe in witziger Lebensgefahr

„Ladykillers" in der Jadestadt / Premiere ist am 3. Mai

Erstaufführung in Wilhelmshaven: "Ladykillers" kommen vom 3. Mai an beim Theater am Meer auf die Bühne (v.l. Heinz Zomerland, Horst Jönck, Marc Gelhart, Rolf-Peter Lauxtermann)

WILHELMSHAVEN, MG - Was nutzt der raffinierteste Plan für einen Banküberfall. wenn man sich selbst sosehr im Wegesteht, dass sogar eine alte Dame zum Hindernis werden kann? Genau mit dieser Frage beschäftigt sich die letzte Inszenierung des Jubiläums-Abendspielplans des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Die Kriminalkomödie "Ladykillers" von Elke Körver und Maria Caleita nach der Vorlage von William Rose wird von Bühnenleiter Arnold Preuß, der auch für die Übersetzung verantwortlich ist, in Szene gesetzt und feiert am 3. Mai im Stadttheater Premiere und Wilhelmshavener Erstaufführung.

In einem nahezu friedlichen Idyll wohnt die alte Witwe Margret Wilkenjohanns (Hildegard Steffens) allein mit ihrem Papagei „Herrn Günther" (gesprochen von Günter Boye) in einer großen Stadtvilla. Einzig der Lärm der vorbeifahrenden Züge ist wegen der Nähe zum Bahnhof etwas störend. Deshalb ist es ihr bislang noch nicht geglückt, eines der leerstehenden Zimmer zu vermieten. Doch der verschrobene Professor Martens (Heinz Zomerland), der plotzlich als Interessent auftaucht, ist von der Lage des Domizils vollkommen begeistert. Auch die alte Dame ist begeistert, weil der Professor zudem ankündigt, mit Freunden in dem Zimmer musizieren zu wollen.

Schon kurz darauf präsentiert der Professor sein „Orchester": den einfältigen Riesen Willy Koch (Rolf-Peter Lauxtermann), den trinkenden Dr. Cordsen (Horst Jönck) und den ramponierten Gigolo Ludwig Harmsen (Marc Gelhart). Was Margret Wilkenjohanns jedoch nicht ahnt: die Instrumente sind nur Tarnung, und die Streichmusik ertönt lediglich von der Schallplatte. In Wahrheit geht das Quartett seiner Planung eines genialen Bankraubes nach und benötigt die Unterkunft nur als Einsatzzentrale. Sogar die rüstige Vermieterin soll eine wichtige Rolle in dem komplizierten Kriminalwerk spielen.

Doch Frau Wilkenjohanns wirkt sich eher kontraproduktiv auf die Vorbereitungen aus. denn die naive Dame möchte ihre Gäste all zu oft mit Tee verwöhnen. Als sie jedoch nach dem geglückten Raub durch ein Missgeschick auf das Geld stößt, zeigt sie sich von ihrer resoluten Seite. Da bleibt den Ganoven nur ein Ausweg: Margret Wilkenjohanns muss beseitigt werden. Doch ihre überdrehten Freundinnen Gundula Linde mann (Heidi Strowik) und Henriette Flechner (Helga Lauerinann) sowie der ahnungslose Polizist Thomas (Jens-Uwe Jensen) sorgen für reichlich Verzögerungen bei dem Vernichtungsschlag...

Mit liebenswert schrägen Typen in einer spannenden Atmosphäre vermag „Ladykillers" den Erfolg der Spielzeit fortzusetzen. Die Premiere und gleichzeitige Wilhelmshavener Erstaufführung findet am 3. Mai um 20 Uhr statt, weitere Vorstellungen folgen am 17. und 21. Mai jeweils um 20 Uhr, am 25. Mai um 15.30 Uhr und 20 Uhr, am 1. Juni um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 08. Juni aufgrund des Fußball-EM-Spiels um 17 Uhr. Ebenfalls um 17 Uhr findet das Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule am 15. Juni statt. Infos: www.ndb-withetmshaven.de

WILHELMSHAVEN 17. März 2008

Theater am Meer Wilhelmshaven trauert um Albrecht C. Dennhardt

Mit großer Trauer haben die Mitglieder des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven die Nachricht vom Tode Albrecht C. Dennhardts aufgenommen. Das Ensemble des Theaters hatte sich erneut auf eine Inszenierung mit ‚Abi‘ Dennhardt gefreut. Mit großem Elan machte sich Abbi an die Vorbereitungen für das Stück „Ladykillers“, das im Mai diesen Jahres in Wilhelmshaven herauskommen wird. Leider musste er dann Ende 2007 krankheitsbedingt die Regie zurück geben.

‚Abbi‘ Dennhardt hat viel für das Theater am Meer geleistet. Immer wieder – wenn es seine beruflichen Verpflichtungen an den Theatern in Wilhelmshaven, Coburg, Hamburg, Hildesheim, Lüneburg, Oldenburg, Bremerhaven – erlaubten, stand er der Niederdeutschen Bühne in Wilhelmshaven als Regisseur zur Seite. So entstanden unter seiner feinfühligen Hand ganz besondere Inszenierungen, die beim Publikum nicht nur gut ankamen, sondern bei deren Erarbeitung die Schauspielerinnen und Schauspieler viel von seiner Professionalität und Schauspielkunst lernen konnten. Die Inszenierungen der Stücke „Snieder Nörig“, „De möblierte Herr“, „Schipp ahn Haben“, „Radels um Paul“, "Dat Schörengericht", Rut ut de Puschen", "Arsenik un oolte Spitzen" und zuletzt „Van Müüs un Minschen“ bleiben besondere Höhepunkte der Bühnengeschichte.

Über Wilhelmshaven hinaus war Albrecht C. Dennhardt auch für die Bühnen des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen tätig, so gab er Schauspielseminare und inszenierte u.a. in Bremerhaven und Brake. Für die Gemeinschaftsproduktion "Güstern eers un morgen wedder" des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen war er nicht nur als Regisseur tätig sondern entwarf auch das für die Theatertournee notwendige multifunktionale Bühnenbild.

Wir werden 'Abbi' Dennhardt in guter Erinnerung behalten!

Agathe un ik (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

AGATHE UN IK

(Agathe und ich)
Komödie von Frank Pinkus
Niederdeutsch von Arnold Preuß


Inszenierung & Bühne: Marion Zomerland

Sufflage: Ebba Mannott-Kallus
Requisite: Monika Eilers
Maske: Katharina Dittmann
Kostümberatung: Helga Lauermann
Inspizientin: Christian Strowik
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Ingo Heuer, Günter Michaels, Fred Rahmann und Melanie Schmidt
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann Hanneken
Technische Leitung: Manfred Eilers

Rollen und Darsteller
Agathe Posselt - Brigitte Halbekath (in Bild und Ton)
Maya Recknagel - Claudia Schröder
Klaas Kästner - Marc Gelhart
David Posselt - Arnold Preuß
Falk Kästner - Jürgen Tapken

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 18. Mai 2008

Heute letztmalig „Agathe un ik" im Stadttheater

Odyssee eines Frauenverstehers

Wilhelmshaven. (mg) Heute, am 18. Mai um 20 Uhr, bietet sich zum allerletzten Mal die Gelegenheit, die spritzige Komödie „Agathe un ik" von Frank Pinkus im Stadttheater zu sehen. Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven setzt mit der Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland seinen Erfolgstrend in der Jubiläumsspielzeit weiter fort.

Das vergleichsweise junge Stück ist ein Paradebeispiel der neueren Generation von Theaterkomödien, ohne dabei an Zeitlosigkeit einzubüßen. Mit hinreißendem Charme und liebenswerten Charakteren wartet „Agathe un ik" mit temperamentvollem Witz auf und ist dabei so gefühlvoll, dass die Zuschauer genau wie die Figuren auf eine Achterbahnfahrt der Emotionen gehen. Das spielfreudige Ensemble bestehend aus Claudia Schröder, Marc Gelhart, Arnold Preuß und Jürgen Tapken präsentiert die Geschichte eines jungen Journalisten, der sich aus beruflicher Verzweiflung dazu überreden lässt, sich als Frau bei einem Frauenmagazin zu bewerben.

Aus einem kurzen Vorstellungsgespräch in Rock und Bluse wird eine vierwöchige Odyssee eines Frauenverstehers, der sich und seine Mitmenschen ins Gefühlschaos stürzt. Mit seiner Wandlungsfähigkeit konnte das Ensemble in den bisherigen acht Vorstellungen viele neue Zuschauer begeistern - für alle anderen bleibt als letzte Möglichkeit der 18. Mai, um sich zu „infizieren".

NEUE RUNDSCHAU vom 15. Mai 2008

Letztmalig „Agathe un ik"

Witzige und gefühlvolle Erfolgskomödie nur noch am 18. Mai

Am 18. Mai um 20 Uhr bietet sich zum allerletzten Mal die Gelegenheit, die spritzige Komödie „Agathe un ik" von Frank Pinkus im Stadttheater zu sehen. Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven setzt mit der Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland seinen Erfolgstrend in der Jubiläumsspielzeit weiter fort. Das vergleichsweise junge Stück ist ein Paradebeispiel der neueren Generation von Theaterkomödien, ohne dabei an Zeitlosigkeit einzubüßen.

Mit hinreißendem Charme und liebenswerten Charakteren wartet „Agathe un ik" mit temperamentvollem Witz auf und ist dabei so gefühlvoll, dass die Zuschauer genau wie die Figuren auf eine Achterbahnfahrt der Emotionen gehen. Das spielfreudige Ensemble bestehend aus Claudia Schröder, Marc Gelhart, Arnold Preuß und Jürgen Tapken präsentiert die Geschichte eines jungen Journalisten, der sich aus beruflicher Verzweiflung dazu überreden lässt, sich als Frau bei einem Frauenmagazin zu bewerben.

Aus einem kurzen Vorstellungsgespräch in Rock und Bluse wird eine vierwöchige Odyssee eines Frauenverstehers, der sich und seine Mitmenschen ins Gefühlschaos stürzt. Mit seiner Wandlungsfähigkeit konnte das Ensemble in den bisherigen acht Vorstellungen viele neue Zuschauer begeistern - für alle anderen bleibt als letzte Möglichkeit der 18. Mai, um sich zu „infizieren". MG

Scout - das Magazin für Wilhelmshaven und Umland / Ausgabe Mai 2008

Von jungen, alten und falschen Damen

Premieren von „Ladykillers" und „De wilden Höhner geevt Vossalarm" - weitere Vorstellungen von "Agathe un ik"

Auch zum Saisonabschluss wartet das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven im Mai neben den letzten Vorstellungen der schwungvollen Komödie „Agathe un ik" sogar gleich mit zwei Erstaufführungen für ihre Heimatstadt auf. Mit den Premieren der Kriminalkomödie „Ladykillers" und der Jugendproduktion „De wilden Höhner geevt Vossalarm" der Theaterschule werden einmal mehr die Eckpfeiler des breitgefächerten Ensembles mit den ältesten und jüngsten aktiven Mitglieder präsentiert.......

Außerdem zeigt das Theater am Meer im Mai die letzte beiden Vorstellungen von „Agathe un ik". Die romantisch-komische Geschichte aus der Feder von Frank Pinkus feierte Ende März ihr erfolgreiche Premiere in de Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland. Erzählt wird die Geschichte des Journalisten Klaas Kästner (Marc Gelhart), der seine Abhandlungen über Frauenthemen nicht an die entsprechenden Zeitschriften verkaufen kann, weil diese nur weibliches Personal für fähig halten. Doch sein Bruder Falk (Jürgen Tapken) empfiehlt ihm, testweise unter dem Pseudonym „Klara Kästner" an den Chefredakteur der „Agathe", David Posselt (Arnold Preuß) zu schreiben.

Tatsächlich kommt sein Artikel bestens an, so dass Posselt Klara bei einem Vorstellungsgespräch persönlich kennenlernen möchte. Einziger Ausweg für Klaas bleib' die vermeintlich einmalige Maskerade mit Rock, hochhackigen Schuhen und Orangen im Büstenhalter. Doch abgesehen davon, dass sich Posselt bei „Klaras" Anblick in sie verguckt, hat er auch gleich einen besonderen Auftrag für seine Neuentdeckung: Eine Reportage über die Schauspielerin Maya Recknagel (Claudia Schröder). Die wiederum erkennt in Klara mehr als nur eine gute Freundin, und auch Klaas versinkt zunehmend im Geühlschaos...

Nachdem „Agathe un ik" am 4. Mai, um 17 Uhr, in der Agnes-Miegel-Schule präsentiert wird, folgt eine letzte Vorstellung im Stadttheater im 18. Mai, um 20 Uhr. Infos: vww.ndb-wilhelmshaven.de

KOMPASS FÜR WILHEMSHAVEN UND FRIESLAND 5/2008 vom 2.5.2008

Zum Saisonabschluss... ...wird weiterhin die Komödie "Agathe un ik" gespielt.

NEUE RUNDSCHAU vom 30. April 2008

Gastspiel: Agathe erobert Fedderwardergroden

„Theater am Meer" mit Erfolgsstück in Agnes-Miegel-Schule / Ein turbulentes Verwirrspiel

Am kommenden Sonntag, dem 4. Mai gastiert das beliebte Ensemble des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule mit der hinreißenden Verwechslungskomödie „Agathe un ik" auf Einladung des Bürgervereins Fedderwardergroden. Begeisterte Zuschauerreaktionen hat das turbulente Verwirrspiel um die Brüder Kästner (Jürgen Tapken, Marc Gelhart), die zeitweise in Frauenkleidern auftreten müssen im Stadttheater hervorgerufen. Lang anhaltender Beifall war der Lohn für zwei außerordentlich kurzweilige Stunden, bei dem es zum Teil kräftig-deftig und zum Teil auch romantisch-gefühlvoll auf der Bühne zu geht. Ihren Anteil daran haben auch Claudia Schröder als Schauspielerin Maya Recknagel und Arnold Preuß als Chefredakteur David Posselt.

Alle Freunde des Niederdeutschen Theaters im Norden der Stadt Wilhelmshaven sollten sich die schwungvolle Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland wirklich nicht entgehen lassen. Karten für diese Veranstaltung in der Agnes-Miegel-Schule in F'groden sind bei Helmut Siemens in der Warthestraße 3, in der Löwen-Apotheke, in Voslapp bei Howard Jacques, in Himmelreich bei Jochen Kläne und in Sengwarden bei Heinz Jäschke sowie an der Abendkasse zu erhalten. MG

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 30. April 2008

„Agathe" zu Gast in F'groden

FEDDERWARDERGRODEN/LR - Lustiges Theater im Stadtnorden: Am kommenden Sonntag, 4. Mai, gastiert das Ensemble des „Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule, Warthestraße mit der Verwechslungskomödie „Agathe un ik" auf Einladung des Bürgervereins Fedderwardergroden. Karten für diese Vorstellung des Stückes sind bei Helmut Siemens, Warthestraße 3, in der Löwen-Apotheke, in Voslapp bei Howard Jacques, in Himmelreich bei Jochen Kläne und in Sengwarden bei Heinz Jäschke sowie an der Abendkasse erhältlich.

WILHELMSHAVENHER ZEITUNG vom 17. April 2008

Zu Füßen liegt Chefredakteur David Posselt (Arnold Preuß, rechts) seiner neuen Mitarbeiterin Klara Kästner, ohne auch nur zu ahnen, dass sich hinter seiner Angebeteten der verzweifelte Journalist Klaas Kästner (Marc Gelhart, links) verbirgt. Das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne" führt seine Komödie „Agathe un ik" am Sonntag, 20. April, um 20 Uhr im Stadttheater auf. Weitere Termine: 27. April (15.30 und 20 Uhr); am 4. Mai um 17 Uhr wird „Agathe un ik" in der Aula der Agnes-Miegel-Schule präsentiert, am 18. Mai um 20 Uhr ein letztes Mal im Stadttheater.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 12. April 2008

Zuerst war es nur eine verzweifelte Lösung gegen die Arbeitslosigkeit, aber mit seiner Verwandlung in "Klara" stürzt Klaas (Marc Gelhart, vorne) sich und Menschen wie Maya Recknagel (Claudia Schröder, links) und Falk (Jürgen Tapken, rechts)in ein Gefühlschaos. Er will nämlich bei einem Magazin arbeiten, das nur Frauen einstellt. „Agathe un ik" heißt die neueste Erfolgsproduktion des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Heue und morgen gibt es im Stadttheater drei Vorstellungen: heute um 20 Uhr und morgen um 15.30 Uhr sowie 20 Uhr.

NEUE RUNDSCHAU vom 10. April 2008

Lügen haben haarige Beine. Zuerst war es nur eine verzweifelte Lösung gegen seine Arbeitslosigkeit, aber nach und nach stürzt Klaas (Marc Gelhart, vorne) seine Mitmenschen und sich ins Gefühlschaos, als er sich in „Klara" verwandelt. Der Chefredakteur des Frauenmagazins „Agathe" stellt nämlich nur Frauen ein, obwohl Klaas auch als Mann dazu großes Talent hat. So bekommt er gleich als ersten Auftrag eine Reportage über die Schauspielerin Maya Recknagel (Claudia Schröder, links), was nicht ganz einfach ist, denn die beiden empfinden immer mehr füreinander, was sich Maya nicht erklären kann. Einzig Falk (Jürgen Tapken, rechts), Klaas' Bruder, hat seinen Spaß an den verworrenen Szenen. „Agathe un ik" heißt die neueste Erfolgsproduktion des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Am kommenden Wochenende finden `gleich drei Vorstellungen statt - Samstag, 12.4. um 20 Uhr und Sonntag, 13.4. um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Danach geht es weiter am 20.4. um 20 Uhr, 27.4. um 15.30 Uhr und 20 Uhr, 4.5. um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule und am 18.5. um 20 Uhr letztmalig im Stadttheater.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 2. April 2008

Veel Pläsier mit Falk, Klaas un Klara

Die Komödie „Agathe un ik" erfreut das Publikum

VON ERNST RICHTER

WILHELMSHAVEN -- Falk Kästner (nicht zu verwechseln mit dem renommierten Schriftsteller Erich Kästner) ist Kinderbuchautor und schiebt mit seinem krakeelenden Moppel im Kinderwagen durch die gute Stube. Klaas Kästner, dessen jüngere Bruder, ist arbeitsloser Journalist, der über Frauenthemen schreibt, die ihm aber kein Verleger abnimmt, weil ein Mann doch nicht über Froonslüüd schreiben kann. Das soll sich ändern. Bruder Falk hat die Idee, „Du bist nicht Klaas, sondern Klara", und prompt wird sein Manuskript angenommen. Doch David Posselt, der Chefredakteur des Frauenmagazins „Agathe", möchte mit der Autorin Klara über weitere Artikel und die Honorierung verhandeln und lädt sie zu sich ins Redaktionsbüro ein. Falk überredet Klaas, alias Klara, Froonskledage anzutrecken. Klaas ist zunächst unsicher, denn „Froon kieken anders-, lässt sich aber breitschlagen.

So nimmt das Schicksal seinen Lauf, und das Publikum jauchzt vor Vergnügen, denn es ist schon mitten drin in der Komödie „Agathe un ik" von Frank Pinkus. Premiere der Wilhelmshavener Erstaufführung der Niederdeutschen Bühne „Theater am Meer" in der niederdeutschen Übersetzung von Arnold Preuß, der auch dem vertrottelten Chefredakteur David Posselt Gestalt verleiht. Jürgen Tapken und Marc Gelhart spielen das virtuose Brüderpaar. Das Publikum jubelt wie Falk sein Bruderherz Klaas in die Froonsperson Klara umkleidet.

Erst befreit Falk seinen Bruder Klaas von Hemd und Hose, dann verpasst er ihm einen Büstenhalter, probiert zur Gaudi der Zuschauer, ob Orangen die Angelegenheit heben können. Und weil diese Szene so tolle Resonanz bei den plattdeutschen Frünnen findet, wird sie mehrfach im laufe der Vorstellung wiederholt. Das ist herrliches Theater voller Witz und Parodie! Und dann tritt Klara in die Redaktionsstube des Chefredakreurs David Posselt ein, der ständig seine Mama an der Strippe hat. Die Tokiekers kapiern's und rufen spontan, wenn das Telefon rappelt, das ist Mama!

Doch David verliebt sich sofort in Klara und fällt ihr zu Füßen. Neidisch denken Froonslüüd im Parkett, so hat meiner noch nie vor mir gekniet und die Füße geküsst. Das ist zum Glück alles nur echtes Theater. Klara kann sich dieser Annäherungsversuche kaum erwehren und fällt fast in Ohnmacht, als ihr David einen Heiratsantrag macht. Da kreuzt die Schauspielerin Maya Recknagel auf, die von Claudia Schröder ungekünzelt mit natürlichem Esprit dargestellt wird. Das erkennt auch Klaas, der als Klara verkleidet dieser charmanten Deern nicht den Hof machen kann. Doch keine Sorge, am Ende kriegen sie sich doch und Klaas auch als Mann den Anstellungsvertrag beim Frauenmagazin „Agathe".

Das Ensemble mit Jürgen Tapken, Marc Gelhart, Arnold Preuß und Claudia Schröder präsentiert sich in mitreißender Spiellaune, gut eingestellt von Marion Zomerland als Spielleiterin, die auch das Bühnenbild entwarf. Brigitte Halbekath war nur als Agathe Posselt, Herausgeberin des Frauenmagazins und Mutter des Chefredakteurs als Bild an der Readaktionswand sichtbar und am Telefon hörbar. Waruin (das Lustspiel „Agathe un ik" und nicht „Klara un ik" heißt, bleibt ein kleines Rätsel, das vielleicht vorn Publikum der nächsten Vorstellungen gelöst werden kann, die am 12., 13., 20. und 27. April sowie am 4. und 18. Mai stattfinden werden.

NORDWEST-Zeitung vom 01. April 2008

Körbchen, Männer und andere Probleme

THEATER „Agathe un ik“ – Premiere der Niederdeutschen Bühne macht Spaß

Klaas Kästner (Marc Gelhart, v.li.) ist schockiert, als sein Bruder Falk (Jürgen Tapken) verhängnisvolle Verhandlungen mit Chefredakteur David Posselt (Arnold Preuß) führt.

Von Inga Hellwig

Wilhelmshaven Männer in Frauenkleidern sind eigentlich immer ein Garant für Spaß, solange die feinen Grenzen zwischen komisch und albern nicht überschritten werden. Genau das ist dem Ensemble der Niederdeutschen Bühne mit der Komödie „Agathe un ik“, die am Sonntag Premiere im Stadttheater hatte, hervorragend gelungen.

Mit der niederdeutschen Fassung des Stücks von Frank Pinkus unter Regie vo Marion Zomerland bekam das Publikum nicht nur eine mit viel Wortwitz, guten Gags und Spaß inszenierte Komödie, sondern auch noch etwas Romantik fürs Herz präsentiert.

Dabei ging es um Männer und Frauen und um die Liebe – mit fließenden Grenzen. Denn für den Journalisten Klaas Kästner (Marc Gelhart) ist die Frage „Typ Corinna“ oder „Typ Sonja“ entscheidend – wobei es weniger um Frauentypen, als um Körbchengrößen geht.

Was Frauen wünschen, weiß der junge Journalist genau. Dummerweise werden seine Artikel beim Frauenmagazin „Agathe“ nur dann veröffentlicht, wenn er sie unter dem Pseudonym Klara Kästner verkauft. Mit dem Wunsch des Chefredakteurs David Posselt (Arnold Preuß), die begabte Newcomerin kennenzulernen um sie fest einzustellen, nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Mit Unterstützung von Bruder und Kinderbuchautor Falk Kästner (Jürgen Tapken) und seinem Fundus liegen gebliebener Sachen von Ex-Freundinnen wird Klaas kurzerhand zu Klara. Und muss nun nicht nur mit der Tücke von Damenstrumpfhosen, BH-Verschlüssen und High- Heels kämpfen, sondern sich angesichts der entflammten Liebe seines neuen Chefs auch noch hartnäckig seiner Haut erwehren. Dass er sich dabei auch noch in die fesche Maya Recknagel (Claudia Schröder) verliebt, die ihn für ihre neue beste Freundin hält, macht das Leben nicht leichter.

Ein herrliches Durcheinander: Nicht nur die Verwandlungsszenen von Klaas zu Klara, die von Marc Gelharts Fähigkeiten leben, sondern auch der unter Kuratel seiner Mutter und Verlagsleiterin stehende Chefredakteur (herrlich gespielt von Arnold Preuß) und letztendlich dessen Emanzipation setzen die Sahnehäubchen auf eine schwungvolle Inszenierung.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 01. April 2008

Körbchen, Männer und andere Probleme

THEATER „Agathe un ik“ – Premiere der Niederdeutschen Bühne machte Spaß

Männer in Frauenkleidern und Gefühlschaos. Das „Theater am Meer" lieferte ein herrliches Durcheinander.

Klaas Kästner (Marc Gelhart, v.li.) ist schockiert, als sein Bruder Falk (Jürgen Tapken) verhängnisvolle Verhandlungen mit Chefredakteur David Posselt (Arnold Preuß) führt.

VON INGA HELLWIG

WILHELMSHAVEN - Männer in Frauenkleidern sind eigentlich immer ein Garant für Spaß, solange die feinen Grenzen zwischen komisch und albern nicht überschritten werden. Genau das ist dem Ensemble der Niederdeutschen Bühne mit der Komödie „Agathe un ik", die am Sonntag Premiere im Stadttheater hatte, hervorragend gelungen. Mit der niederdeutschen Fassung des Stücks von Frank Pinkus unter der Regie vom Marion Zomerland bekam das Publikum zum Ausklang des Wochenendes nicht nur eine mit viel Wortwitz, guten Gags und Spaß inszenierte Komödie, sondern auch noch etwas Romantik fürs Herz präsentiert.

Dabei ging es um Männer und Frauen und um die Liebe, mit sehr fließenden Grenzen zwischen den beiden Erstgenannten. Denn für der. Journalisten Klaas Kästner (Marc Gelhart) ist die Frage "Typ Corinna" oder „Typ Sonja" entscheidend - wobei es hier nicht um Frauentypen, sondern vielmehr um Körbchengrößen geht.

Was Frauen wünschen weiß der junge Journalist ganz genau. Dummerweise werden seine Artikel beim Frauenmagazin „Agathe" aber nur dann veröffentlicht, wenn er sie unter dem Pseudonym Klara Kästner verkauft. Mit dem Wunsch des Chefredakteurs David Posselt (Arnold Preuß), die begabte Newcomerin kennenhzulernen um sie fest einzustellen, nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Mit Unterstützung von Bruder und Kinderbuchautor Falk Kästner (Jürgen Tapken) und seinem Fundus liegen gebliebener Sachen von Ex-Freundinnen wird Klaaskurzerhand zu Klara. Und muss nun nicht nur mit der Tücke der Objekte wie Orangen, Damenstrumpfhosen, BH-Verschlüssen und HighHeels kämpfen, sondern sich angesichts der sofort entflammten Liebe seines neuen Chefs auch noch hartnäckig seiner Haut erwehren.

Dass er sich dabei auch noch in die fesche Schauspielerin Maya Recknagel (Claudia Schröder) verliebt, die ihn ihrerseits für ihre neue beste Freundin hält, macht das Leben nicht leichter. Maya wiederum zweifelt zunehmend (und sehr authentisch) an ihrer Wahrnehmung für die Reize der anderen Frau.

Ein herrliches Durcheinander, dessen Fäden durch die überleitende Gute-Nacht-Kindergeschichte, die Falk Kästner seinem Sohn erzählt, zusammengehalten wird. Nicht nur die jeweiligen Verwandlungsszenen von Klaas zu Klara, die von Marc Gelharts Fähigkeiten der Verwandlung von „Männlein" in „Weiblein" leben, sondern auch der unter Kuratel seiner Mutter und Verlagsleiterin stehende Chefredakteur (als Trottel herrlich gespielt von Arnold Preuß) und letztendlich dessen Emanzipation setzen die Sahnehäubchen auf eine schwungvolle Inszenierung.

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 30. März 2008

Theater am Meer zeigt Erstaufführung der Komödie "Agathe un ik"

Kampf der Geschlechter in einer Person

WILHELMSHAVEN (mg)- Es gibt nur wenige Bereiche, in denen sich die Geschlechter ähneln oderproblemlos einig werden können. Deshalb ist ein „Ausflug" in die Welt des jeweils anderen Geschlecht meist mit großen Schwierigkeiten verbunden - und somit ein idealer Stoff für Komödien. Diesen Beweis tritt auch das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit der neuesten Produktion an: Am 30. März feiert die Komödie „Agathe un ik" von Frank Pinkus in der Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland Premiere.

In der Geschichte geht es um den erfolglosen Journalisten Klaas Kästner (Marc Gelhart), dem es nicht gelingt, seine sensiblen Artikel über Frauenthemen an die entsprechenden Magazine loszuwerden. Deshalb schlägt ihm sein Bruder Falk (Jürgen Tapken) vor, einen Artikel mit einem weiblichen Pseudonym zu versehen und an das Frauenmagazin „Agathe" zu schicken. So wird - vorerst nur auf dem Papier - aus Klaas eine Klara. Der Chefredakteur David Posselt (Arnold Preuß), der sich schwer von der Allmacht seiner ständig anrufenden Mutter Agathe befreien kann, ist von den Werken seiner Neuentdeckung derart begeistert, dass er "ihr" eine Festeinstellung anbieten möchte. Nun beginnen die Probleme für Klaas erst richtig, doch weiß der große Bruder Falk abermals Rat: Für diesen einen Termin soll sich Klaas mit Hilfe der Kleider von Falks zahlreichen Ex-Frauen in Klara verwandeln. Nach anfänglicher Skepsis kann Klaas als Klara seinen neuen Chefredakteur sogar auch optisch überzeugen Die Schauspielerin Maya Recknagel (Claudia Schröder) steht gerne für eine Reportage in der „Agathe" zur Verfügung, wenn das Interview von Klara Kästner geführt wird. Sie tapst dabei von einerverhängnisvollen Situation in die nächste...

Die Premiere und Wilhelmshavener Erstaufführung findet heute am 30. März, um 20 Uhr im Stadttheater statt Weitere Aufführungen: 12., 13., 20. und 27.4. um 20 Uhr und am 13. und 27.4. zusätzlich um 15.30 Uhr. Am 4. Mai um 17 Uhr präsentiert das Theater am Meer "Agathe un ik" in der Aula der Agnes-Miegel-Schule.

"Agathe un ik" hat Premiere

Hier die ersten Fotos von "Agathe un ik". Das Stück hat Premiere am kommenden Sonntag, 30. März 2008, um 20 Uhr im Stadttheater

Falk Kästner (Jürgen Tapken) ist alleinerziehender Vater

der mit seinem jüngeren Bruder Klaas (Marc Gelhart) zusammen lebt

David Posselt (Arnold Preuß), Chefredakteur der Frauenzeitung "Agathe", ist von einem Artikel, den Klaas schrieb begeistert

er teilt Falk am Telefon mit, dass der Artikel veröffentlicht werden soll

Klaas (Marc Gelhart) erfährt von Falk (Jürgen Tapken), dass der Artikel, den er unter dem Pseudonym Klara geschrieben hatte, angenommen wurde

Wunderbar denken die beiden, bis David Posselt die Autorin Klara Kästner kennen lernen möchte

die Kästner-Brüder kommen aber auf eine tolle Idee...

...haben aber u.a. dabei nicht bedacht, dass Klaas-Klara auf Maya (Claudia Schröder) trifft

David (Arnold Preuß) isst gerne Schlickersachen (Lollys, Schockoladenkekse, Scahaumküsse) und wundert sich, dass Mama Agathe das weiß

Falk (Jürgen Tapken) macht auch Klaas Klara (Marc Gelhart)

Nach dem Schminken sind Rock und Bluse dran

David (Arnold Preuß) ist jedenfalls vom ersten Blick an in Klara (Marc Gelhart) verschossen

Umgekehrt ist Klaas-Klara (Marc Gelhart) sofort unsterblich verliebt in Maya (Claudia Schröder)

und Maya (Claudia Schröder) fühlt sich stark zu Klara (Marc Gelhart) hingezogen - aber zu einer Frau????

Am Strand kommt man äh frau sich näher

bis Falk (Jürgen Tapken, Mitte) die Idylle stört

David (Arnold Preuß) ist verunsichert, woher weiß Mama, dass er einen Schokoladenkuss isst

"Oh düsse Fööt" - David (Arnold Preuß) gerät ins Schwärmen, Klara (Marc Gelhart) in Panik

Über den Clownfisch Maya kommen sich Maya (Claudia Schröder) und Klara (Marc Gelhart) sehr nahe

bei der Rückenmassage wird es dann doch schon sehr intim

David möchte noch intimer bei Klara werden

als Klaas hat Klaas aber bei Maya keine Chance

nun muss auch noch Falk (Jürgen Tapken, links) in Frauenkleider schlüpfen

noch ist Maya guter Dinge, aber langsam kommt ihr die ganze Sache doch mehr als snaaksch vör

David ist traurig, dass Klara ihn nicht erhört hat

Mama Agathe (Brigitte Halbekath) und Sohn David

selbst die Regieanweisungen von Falk helfen Klara nun nicht mehr

da erzählt doch der Falk dem Söhnchen Lucas lieber Clownfischgeschichten! Diese und alles andere sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

NEUE RUNDSCHAU vom 27. März 2008

„Agathe un ik"

Premiere im Stadttheater

Eine Fortsetzung der erfolgreichen Komödienserie in der Jubiläumsspielzeit des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ist gewährleistet. Am 30. März feiert die Komödie „Agathe un ik" von Frank Pinkus in der Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland Premiere. Die Erstaufführung beginnt um 20 Uhr im Stadttheater. Seite 3

Fortsetzung von Seite 1

Kampf der Geschlechter innerhalb einer Person

Wilhelmshavener Erstaufführung der Komödie "Agathe un ik"

Es gibt nur wenige Bereiche, in denen sich die Geschlechter ähneln oder problemlos einig werden können. Deshalb ist ein „Ausflug" in die Welt des jeweils anderen Geschlecht meist mit großen Schwierigkeiten verbunden - und somit ein idealer Stoff für Komödien.

Diesen Beweis tritt auch das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit der neuesten Produktion an: Am 30. März feiert die Komödie „Agathe un ik" von Frank Pinkus in der Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland Premiere.

In der Geschichte geht es um den erfolglosen Journalisten Klaas Kästner (Marc Gelhart), dem es nicht gelingt, seine sensiblen Artikel über Frauenthemen an die entsprehenden Magazine loszuwerden. Wo er sich auch bewirbt, ist man der Meinung, dass ein Mann von solchen Themen nichts verstünde. Deshalb schlägt ihm sein Bruder Falk (Jürgen Tapken) vor, einen Artikel mit einem weiblichen Pseudonym zu versehen und an das Frauenmagazin „Agathe" zu schicken. So wird - vorerst nur auf dem Papier - aus Klaas eine Klara.

Der Chefredakteur David Posselt (Arnold Preuß), der sich schwer von der Allmacht seiner ständig anrufenden Mutter Agathe befreien kann, ist von den Werken seiner Neuentdeckung derart begeistert, dass er ihr eine Festeinstellung anbieten möchte. Nun beginnen die Probleme für Klaas erst richtig, doch weiß der große Bruder Falk abermals Rat: Für diesen einen Termin soll sich Klaas mithilfe der Kleider von Falks zahlreichen Exfrauen in Klara verwandeln. Nach anfänglicher Skepsis kann Klaas als Klara seinen neuen Chefredakteur sogar auch optisch überzeugen - David Posselt ist hin und weg, und hat auch gleich die nächste Überraschung für Klaas parat. Die Schauspielerin Maya Recknagel (Claudia Schröder), die sich bisher als schwierig im Umgang mit Männern erwiesen hat, steht gerne für eine Reportage in der ;,Agathe" zur Verfügung, wenn das Interview von Klara Kästner geführt wird. So muss Klaas widerwillig mit seiner Kostümierung in die Verlängerung gehen und tapst dabei von einer verhängnisvollen Situation in die nächste, wobei nicht nur er von Anfang an Feuer und Flamme für die energische Schauspielerin ist, sondern auch Maya. sich zunehmend wundert, warum sie sich so sehr zu einer Frau hingezogen fühlt. Um das Gefühlschaos zu komplettieren, wartet auch David mit Komplimenten und Essenseinladungen bei Klara auf, und Falk hat alle Mühe, seinen verzweifelten Bruder zum Durchhalten zu überreden - bis er schlussendlich selbst als Frau herhalten muss ...

Mit ihrer dritten Regiearbeit im Abendspielplan liefert Bühnenleiterin Marion Zomerland eine feinfühlige Mischung aus skurriler Situationskomik und leisen Zwischentönen. Eine Fortsetzung der erfolgreichen Komödienserie in der Jubiläumsspielzeit des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ist somit gewährleistet. Die Premiere und Wilhelmshavener Erstaufführung findet am 30. März um 20 Uhr im Stadttheater statt, weitere Aufführungen stehen für den 12., 13., 20. und 27. 4. und 18. 5. um 20 Uhr und am 13. und 27. 4. zusätzlich 15.30 Uhr auf dem Spielplan. Am 4. 5. um 17 Uhr präsentiert das Theater am Meer „Agathe un ik" in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. Weitere Infos: ndb-wilhelmshaven.de MG

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 27. März 2008

Kampf der Geschlechter innerhalb einer Person

Niederdeutsche Bühne: Erstaufführung der Komödie „Agathe un ik" am 30. März im Stadttheater

WILHELMSHAVEN - Es gibt nur wenige Bereiche, in denen sich die Geschlechter ähneln oderproblemlos einigwerden können. Deshalb ist ein „Ausflug" in die Welt des jeweils anderen Geschlecht meist mit großen Schwierigkeiten verbunden - und somit ein idealer Stoff für Komödien. Diesen Beweis tritt auch das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit der neuesten Produktion an: Am 30. März feiert die Komödie „Agathe un ik" von Frank Pinkus in der Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland Premiere.

In der Geschichte geht es um den erfolglosen Journalisten Klaas Kästner (Marc Gelhart), dem es nicht gelingt, seine sensiblen Artikel über Frauenthemen an die entsprechenden Magazine loszuwerden. Wo er sich auch bewirbt, ist man der Meinung, dass ein Mann von solchen Themen nichts verstünde. Deshalb schlägt ihm sein Bruder Falk (Jürgen Tapken) vor, einen Artikel mit einem weiblichen Pseudonym zu versehen und an das Frauenmagazin „Agathe" zu schicken. So wird - vorerst nur auf dem Papier - aus Klaas eine Klara.

Der Chefredakteur David Posselt (Arnold Preuß), der sich schwer von der Allmacht seiner ständig anrufenden Mutter Agathe befreien kann, ist von den Werken seiner Neuentdeckung derart begeistert, dass er ihr eine Festeinstellung anbieten möchte. Nun beginnen die Probleme für Klaas erst richtig, doch weiß der große Bruder Falk abermals Rat: Für diesen einen Termin soll sich Klaas mit Hilfe der Kleider von Falks zahlreichen Ex-Frauen in Klara verwandeln. Nach anfänglicher Skepsis kann Klaas als Klara seinen neuen Chefredakteur sogar auch optisch überzeugen -David Posselt ist hin und weg, und hat auch gleich die nächste Überraschung für Klaas parat. Die Schauspielerin Maya Recknagel (Claudia Schröder), die sich bisher als schwierig im Umgang mit Männern erwiesen hat, steht gerne für eine Reportage in der „Agathe" zur Verfügung, wenn das Interview von Klara Kästner geführt wird.

So muss Klaas widerwillig mit seiner Kostümierung in die Verlängerung gehen und tapst dabei von einerverhängnisvollen Situation in die nächste, wobei nicht nur er von Anfang an Feuer und Flamme für die energische Schauspielerin ist, sondern auch Maya sich zu nehmend wundert, warum sie sich so sehr zu einer Frau hingezogen fühlt. Um da Gefühlschaos zu komplettieren, wartet auch David mi Komplimenten und Essenseinladungen bei Klara auf und Falk hat alle Mühe, seinen verzweifelten Bruder zun Durchhalten zu überreden - bis er schlussendlich selbst als Frau herhalten muss.

Mit ihrer dritten Regiearbeit im Abendspielplan liefert Bühnenleiterin Marior Zomerland eine feinfühlige (Mischung aus skurriler Situationskomik und leiser Zwischentönen.

Die Premiere und Wilhelmshavener Erstaufführung findet am Sonntag 30. März, um 20 Uhr im Stadttheater statt.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 26. März 2008

Ein Kampf der Geschlechter

THEATER AM MEER Erstaufführung von „Agathe un ik"

WILHELMSHAVEN/LR - „Agathe un ik" heißt die neue Komödie des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne, die am 30. März Premiere feiert.

Im Stück von Frank Pinkus in der Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland geht es um den Journalisten Klaas Kästner (Marc Gelhart), dem es nicht gelingt, seine sensiblen Artikel über Frauenthemen an die entsprechenden Magazine loszuwerden. Wo er sich auch bewirbt, ist man der Meinung, dass ein Mann von solchen Themen nichts verstünde. Deshalb schlägt ihm sein Bruder Falk (Jürgen Tapken) vor, einen Artikel mit einem weiblichen Pseudonym zu versehen und an das Frauenmagazin „Agathe" zu schicken. So wird aus Klaas eine Klara.

Chefredakteur David Posselt (Arnold Preuß) ist von den Werken seiner Neuentdeckung derart begeistert, dass er ihr eine Festeinstellung anbieten möchte. Nun beginnen die Probleme für Klaas erst richtig, doch weiß der große Bruder Falk abermals Rat: Für diesen einen Termin soll sich Klaas mithilfe der Kleider von Falks Exfrauen in Klara verwandeln. Nach anfänglicher Skepsis kann Klaas als Klara seinen neuen Chefredakteur sogar auch optisch überzeugen und hat auch gleich die nächste Überraschung parat. Die Schauspielerin Maya Recknagel (Claudia Schröder), die sich bisher als schwierig im Umgang mit Männern erwiesen hat, steht gerne für eine Reportage in der „Agathe" zur Verfügung, wenn das Interview von Klara Kästner geführt wird.

So muss Klaas widerwillig mit seiner Kostümierung in die Verlängerung gehen und tapst dabei von einer verhängnisvollen Situation in die nächste, wobei nicht nur er von Anfang an Feuer und Flamme für die energische Schauspielerin ist, sondern auch Maya sich zunehmend wundert, warum sie sich so sehr zu einer Frau hingezogen fühlt.

Weitere Aufführungen: 12., 13., 20. und 27. April. und 18. Mal um 20 Uhr und am 13. und 27. 4. zusätzlich 15.30 Uhr. Am 4. Mal um 17 Uhr ist das Stück in der Aula der Agnes-Miegel-Schule zu sehen.

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 3/2008 vom 29. Februar 2008

Wenn der Klaas zur Klara wird

Neben den Aufführungen der Komödie "Sex na Stünnenplan" präsentiert sich das Theater am Meer im März wiederum mit einer Premiere. Diesmal auf dem Spielplan: "Agathe un ik". Zum ersten Mal hebt sich der Vorhang für das Stück am Sonntag, dem 30. März, um 20 Uhr im Stadttheater. In der bereits erfolgreich laufenden Farce „Sex na Stünnenplan" hat es ein Mann dank seines Berufs vorerst geschafft, gleich zwei Ehefrauen gleichzeitig zu haben, während sich in der Komödie „Agathe un ik" ein Mann gegenüber einer Frau aus beruflichen Gründen selbst als Frau ausgeben muss.

Zu „Agathe un ik": Klaas Kästner (Marc Gelhart) ist ein junger begabter Journalist: kein anderer Mann schreibt so sensibel über Frauenthemen. Leider will keine Zeitschrift solche Themen von einem Mann behandelt wissen und veröffentlichen. Um seiner Arbeitslosigkeit ein Ende zu setzen, schlägt sein älterer Bruder Falk (Jürgen Tapken) ihm vor, einen Artikel unter einem weiblichen Pseudonym an die Frauenzeitschrift „Agathe" zu senden.

Der Plan geht auf und die Zeitschrift verlangt gar nach mehr. „Klara Kästner" bekommt schließlich eine Festanstellung angeboten. Dafür ist es allerdings erforderlich, dass Klara sich beim Chefredakteur David Posselt (Arnold Preuß) persönlich vorstellt. Falk kann seinen Bruder dazu überreden, für diesen Zweck in Frauenklamotten zu schlüpfen. Während Klaas von seiner Aufmachung nicht besonders überzeugt ist und ein heilloses Debakel erwartet, entwickelt sich das Vorstellungsgespräch vollkommen anders: David Posselt ist hin und weg von seiner „neuen Journalistin"... „Agathe un ik" ist ein Stück von Frank Pinkus. Die Regie führt Marion Zomerland. MG

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 28. Februar 2008/ events in der Region

Eine Frau zuviel im Spiel

Im März präsentiert das Theater am Meer Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven Variationen zum Thema "Liebe mit Hindernissen". In der bereits erfolgreich laufenden Farce „Sex na Stünnenplan" hat es ein Mann dank seines Berufs vorerst geschafft, gleich zwei Ehefrauen gleichzeitig zu haben, während in der Wilhelmshavener Erstaufführung der Komödie „Agathe un ik" sich ein Mann gegenüber einer Frau aus beruflichen Gründen selbst als Frau ausgeben muss. Die Premiere findet am 30. März statt.

Klans Kästner (Marc Gelhart) ist ein junger begabter Journalist: kein anderer Mann schreibt so sensibel über Frauenthemen. Bedauerlicherweise will nur keine Zeitschrift solche Themen von einem Mann behandelt wissen und veröffentlichen. Um seiner Arbeitslosigkeit ein Ende zu setzen, schlägt sein älterer Bruder Falk (Jürgen Tapken), selbst Kinderbuchautor ihm vor, einen Artikel unter einem weiblichen Pseudonym an die Frauenzeitschrift Agathe zu senden. Tatsächlich soll dieser und weitere Beiträge veöffentlicht werden, und „Klara Kästner" winkt sogar eine Festeinstellung. Dafür ist es allerdings erforderlich, dass Klara sich beim Chefredakteur David Posselt (Arnold Preuß) persönlich vorstellt.

Nach reichlichem Zögern kann Falk seinen Bruder dazu übereden, für diesen Zweck in Frauenklamotten zu schlüpfen. Während Klaas von seiner Aufmachung nicht besonders überzeugt ist und ein heilloses Debakel erwartet, entwickelt sich das Vorstellungsgespräch vollkommen anders: David Posselt ist hin und weg von seiner „neuen Journalistin" - nicht nur aufgrund ihrer beruflichen Fähigkeiten. Neben Komplimenten und- Essenseinladungen, mit denen Klaas erst umzugehen lernen muss. Auch der erste große Auftrag steht ins Haus: ein Portrait über die Schauspielerin Maya Recknael (Claudia Schröder).

Es kommt wie es kommen muss, Klaas verliebt sich in die Darstellerin, und auch Maya wundert sich schon bald, warum sie auf einmal das Verlangen verspürt, eine Frau küssen zu wollen... "Agathe un ik" von Frank Pinkus, der die vergangenen Saison auch die Vorlage für die erfolgreiche Inszenierung von „Ik bün dar für dir beisteuerte, lässt sich mit den romantischen Komödien aus dem Kino vergleichen. Turbulente Verwicklungen gepaart mit großen Gefühlen versprechen einen amüsanten Theaterabend dafür wird der weibliche Part der Bühnenleitung, Marion Zomerkmd, als Regisseurin sorgen.

Premiere der Wilhmshavener Erstaufführung ist am 30. März um 20 Uhr im Stadttheater. Zuvor präsentiert das Theater am Meer noch zahlreiche Aufführungen der Bouievordkomüdie Sex na Stünnenplan" von Ray Cooney, die am 10. Februar erfolgreich Premiere und ebenfalls Wilhelmshavener Erstaufführung feierte. Die quirlige Inszenierung von Bühnenmitglied Marc Gelhart ist ein Garant für Lachtränen und am 2.3. um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 16.3. um 20 Uhr im Stadttheater zu sehen; am 9. März um 17 Uhr wird ,Sex na Stünnenplon" in F'groden in der Aula der Agntis-Miegel-Scule aufgeführt: Weitere Szenenfotos wiederum gibt es auf www.ndb-wilhelmshaven.de zu entdecken.

Wilhelmshavener Zeitung vom 26. Februar 2008

Pumps gesucht

Wilhelmshaven/LR - Für die nächste Inszenierung "Agathe un ik" sucht das Theater am Meer Pumps der Schugrößen 43 - 45. Wer solche übrig hat, kann sich an Volker Prielipp vom Theaterbüro, Tel. 77 77 49, wenden.

Sex na Stünnenplan (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

SEX NA STÜNNENPLAN

turbulente Komödie von Ray Cooney
Niederdeutsch von Kay Kruppa

Inszenierung & Bühne: Marc Gelhart

Sufflage: Sandra Krüger
Requisite: Marianne Karstens
Maske: Fenja & Heidi Strowik
Kostümberatung: Helga Lauermann
Inspizientin: Anne Hillers
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath,
Gerd Gelhart, Heinz Fuchs, Ingo Heuer und Fred Rahmann
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Heinz Hillers
Technische Leitung: Manfred Eilers

Rollen und Darsteller
Martina Bruns, erste Frau von Klaus - Dagmar Grube
Beate Bruns, zweite Frau von Klaus - Claudia Schröder
Klaus Bruns, Taxifahrer - André Gelhart
Ralf Gärtner, Martinas Nachbar - Thorsten Könnecke
Norbert Engel, Beates Nachbar - Ben Kleen
Kommissar Täuber - Arnold Preuß
Kommissar Pawlik - Harald Schmidt
Fotoreporter - Marc Gelhart


WILHELMSHAENER ZEITUNG VOM 05. April 2008

Zum Schreien ist für Martina Bruns (Dagmar Grube, 2.v.r.) die Tatsache, dass ihr Mann Klaus (Andre Gelhart, rechts) ein Techtelmechtel mit ihrem Nachbarn Ralf Gärtner (Thorsten Könnecke, 2.v.l.) haben soll. Dabei versuchen die beiden lediglich, Klaus' Doppelehe geheim zu halten, obwohl Kommissar Pawlik (Harald Schmidt, links) nicht den blassesten Schimmer hat, was im Leben des Taxifahrers vor sich geht ... „Sex na Stünnenplan" des Theater am Meer-Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven wird morgen um 15.30 und 20 Uhr letztmalig aufgeführt.

Wilhelmshavener Zeitung vom 05. März 2008

In F'groden geht's hoch her - zum einen weil Beate Bruns' (Claudia Schröder, links) Ehemann versucht, seine Doppelehe geheim zu halten, zum anderen weil ihr aufdringlicher Nachbar Norbert Engel (Ben Kleen, rechts) immer wieder auftaucht und das Chaos verschlimmert. Doch am Sonntag, den 9. März haben gerade die F'grodener allen Grund, darüber zu lachen, denn dann wird die turbulente Komödie des Theater am Meer „Sex na Stünnenplan" in der Aula der Agnes-Miegel-Schule um 17 Uhr aufgeführt. Im Stadttheater steht die Inszenierung von Bühnenmitglied Marc Gelhart am 16.3. um 20 Uhr und am 6.4. um 15.30 Uhr und 20 Uhr die letzten Male auf dem Spielplan.

Wilhelmshavener Zeitung vom 01. März 2008

Gefahr in Verzug herrscht in der Wohnung von Martina Bruns (Dagmar Grube, M.). Ohne es zu wissen, telefoniert sie mit Beate Bruns (Claudia Schröder, r.), der zweiten Ehefrau ihres Mannes Klaus. Dabei ist Nachbar Ralf Gärtner (Thorsten Könnecke, 1.) von dem Bigamisten in sein Geheimnis eingeweiht worden. Die Verwicklungen können in zwei weiteren Vorstellungen der Niederdeutschen Bühne am morgigen Sonntag um 15.30 Uhr und 20 Uhr verfolgt werden.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 28. Februar 2008/ events in der Region

Eine Frau zuviel im Spiel

Im März präsentiert das Theater am Meer Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven Variationen zum Thema "Liebe mit Hindernissen". In der bereits erfolgreich laufenden Farce „Sex na Stünnenplan" hat es ein Mann dank seines Berufs vorerst geschafft, gleich zwei Ehefrauen gleichzeitig zu haben, während in der Wilhelmshavener Erstaufführung der Komödie „Agathe un ik" sich ein Mann gegenüber einer Frau aus beruflichen Gründen selbst als Frau ausgeben muss. Die Premiere findet am 30. März statt.

Klans Kästner (Marc Gelhart) ist ein junger begabter Journalist: kein anderer Mann schreibt so sensibel über Frauenthemen. Bedauerlicherweise will nur keine Zeitschrift solche Themen von einem Mann behandelt wissen und veröffentlichen. Um seiner Arbeitslosigkeit ein Ende zu setzen, schlägt sein älterer Bruder Falk (Jürgen Tapken), selbst Kinderbuchautor ihm vor, einen Artikel unter einem weiblichen Pseudonym an die Frauenzeitschrift Agathe zu senden. Tatsächlich soll dieser und weitere Beiträge veöffentlicht werden, und „Klara Kästner" winkt sogar eine Festeinstellung. Dafür ist es allerdings erforderlich, dass Klara sich beim Chefredakteur David Posselt (Arnold Preuß) persönlich vorstellt.

Nach reichlichem Zögern kann Falk seinen Bruder dazu übereden, für diesen Zweck in Frauenklamotten zu schlüpfen. Während Klaas von seiner Aufmachung nicht besonders überzeugt ist und ein heilloses Debakel erwartet, entwickelt sich das Vorstellungsgespräch vollkommen anders: David Posselt ist hin und weg von seiner „neuen Journalistin" - nicht nur aufgrund ihrer beruflichen Fähigkeiten. Neben Komplimenten und- Essenseinladungen, mit denen Klaas erst umzugehen lernen muss. Auch der erste große Auftrag steht ins Haus: ein Portrait über die Schauspielerin Maya Recknael (Claudia Schröder).

Es kommt wie es kommen muss, Klaas verliebt sich in die Darstellerin, und auch Maya wundert sich schon bald, warum sie auf einmal das Verlangen verspürt, eine Frau küssen zu wollen... "Agathe un ik" von Frank Pinkus, der die vergangenen Saison auch die Vorlage für die erfolgreiche Inszenierung von „Ik bün dar für dir beisteuerte, lässt sich mit den romantischen Komödien aus dem Kino vergleichen. Turbulente Verwicklungen gepaart mit großen Gefühlen versprechen einen amüsanten Theaterabend dafür wird der weibliche Part der Bühnenleitung, Marion Zomerkmd, als Regisseurin sorgen.

Premiere der Wilhmshavener Erstaufführung ist am 30. März um 20 Uhr im Stadttheater. Zuvor präsentiert das Theater am Meer noch zahlreiche Aufführungen der Bouievordkomüdie Sex na Stünnenplan" von Ray Cooney, die am 10. Februar erfolgreich Premiere und ebenfalls Wilhelmshavener Erstaufführung feierte. Die quirlige Inszenierung von Bühnenmitglied Marc Gelhart ist ein Garant für Lachtränen und am 2.3. um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 16.3. um 20 Uhr im Stadttheater zu sehen; am 9. März um 17 Uhr wird ,Sex na Stünnenplon" in F'groden in der Aula der Agntis-Miegel-Scule aufgeführt: Weitere Szenenfotos wiederum gibt es auf www.ndb-wilhelmshaven.de zu entdecken.

NEUE RUNDSCHAU vom 27. Februar 2008

Kaum zu glauben ist es für Ralf (Thorsten Könnecke, links), dass sein Freund und Nachbar Klaus (Andre Gelhart, rechts) wirklich zwei Ehefrauen gleichzeitig haben soll. Doch seit einigen Jahren lebt Klaus tatsächlich mit Martina in Altengroden zusammen, während in Fedderwardergroden mit Beate Gattin Nr. 2 wartet. Leider ist sein Stundenplan, mit dessen Hilfe er das Doppelleben organisiert bekommt, durch einen Unfall durcheinander geraten, wodurch sein ganzes Lügengerüst ins Wanken gerät... So nimmt die turbulente Komödie „Sex na Stünnenplan" ihren waghalsigen Lauf, wobei nicht nur Tempo und Chaos stetig zunehmen, sondern auch die Lachtränen. Das Premierenpublikum zeigte sich mit Lachsalven, Bravorufen und viel Szenenapplaus sichtlich begeistert von der mitreißend-frechen Boulevardkomödie in der Inszenierung von Bühnenmitglied Marc Gelhart, deren nächste Vorstellungen am 2.3. um 15.30 Uhr und 20 Uhr, am 16.3. um 20 Uhr und am 6.4. um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 16.3. findet das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule um 17 Uhr statt. Foto: Theater am Meer

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 12. Februar 2008

Lachsalven und Beifallsstürme ausgelöst

Turbulente Komödie „Sex na Stünnenplan" versetzte Jung und Alt gleichermaßen in Stimmung

VON ERNST RICHTER

WILHELMSHAVEN - Da sag einer noch, die älteren Herrschaften, Stammbesucher der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven „Theater am Meer", hätten keinen oder zumindest nur wenig Sinn für Pikanterien und Anzüglichkeiten im Rampenlicht. Mag sein, dass im gemeinsamen Erleben das Wort nicht so auf die Waagschale gelegt wird,wenn man aus vereinten Kräften lachen und applaudieren kann. Die turbulente Komödie „Sex na Stünnenplan" von Ray Cooney, Niederdeutsch vonKay Kruppa, versetzte Jung und Alt gleichermaßen in Stimmung. Die Handlung löst Lachsalven und Beifallsstürme aus, obwohl, das muss angemerkt werden, die Inszenierung von Marc Gelhart im Tohuwabohu des Endspurts in einen Klamauk zu verkommen droht.

Da galoppiert Pegasus in der Verwechslungs-, Verstellungs- und Ausredensgeschichte über Tisch und Sofa, lässt es krachen, dass die Fetzen fliegen und das Publikum jubiliert. Egal, ob man weiß, wer nun wer ist, ob Martina, Beate, Klaus oder Ralf. Die Handlung ist turbulent, denn der Taxifahrer Klaus Bruns (gespielt von Andre Gelhart) leistet sich mit Marina und Beate (Dagmar Grube und Claudia Schröder) gleich zwei ihm angetraute Frauen. So flitzt er von der einen Wohnung in Altengroden zur zweiten in Fedderwardergroden. Doch dann ist er in eine Keilerei verwickelt. Eine Verwechslung, eine Handtasche wird ihm über die Rübe gezogen und er muss ins Reinhard-NieterKrankenhaus.

Zum Glück kommt ihm Martinas Nachbar Ralf Gärtner (Thorsten Könnecke) zur Hilfe. Beide winden sich gemeinsam aus der Situation. Doch die Telefonate, die Versprecher und die Verhöre der KommissareTäuber und Pawlik (Arnold Preuß und Harald Schmidt) drohen, die Wahrheit an den Tag zu bringen. Weitere Termine: 23. und 24. Februar (20 Uhr), 2. März (15.30 und 20 Uhr), 9. März (17 Uhr), 16. März (20 Uhr) April (15.30 und 20 Uhr).

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 12. Februar 2008

Eine wilde Taxifahrt ins Superchaos

PREMIERE „Sex na Stünnenplan" der Niederdeutschen Bühne zum Schlapplachen gut

Taxifahrer Klaus Bruns verliert den Überblick über seine Frauen und kommt ins Schleudern. Das Ensemble der Niederdeutschen Bühne bewies damit komödiantisches Potenzial.

Ralf (Thorsten Könnecke, links) will Taxifahrer werdem, nachdem er von Klaus (André Gelhart, rechts) über die Vorteile aufgeklärt wurde. Martina (Dagmar Grube) ahn nicht, dass ihr Mann auch noch eine zweite Ehe führt.

VON INGA HELLWIG

WILHELMSHAVEN - Britischer Humor und Niederdeutsche Bühne: Dass diese Kombination einfach mehr als passt, hat das Ensemble des Theaters am Meer mit der Premiere der Komödie „Sex na Stünnenplan" bewiesen. Mit der niederdeutschen Inszenierung nach der Vorlage von Ray Cooneys „Taxi Taxi" stellte Marc Gelhart gleichzeitig zum zweiten Mal seine Fähigkeiten als Regisseur unter Beweis. „Doppelt leben hält besser", lautet die Devise des Taxifahrers Klaus Bruns (Andre Gelhart): Ein Mann, zwei Ehefrauen, zwei Wohnungen - alles ordentlich koordiniert durch einen exakt geführten Kalender. S.M.M steht da beispielsweise - was nichts anderes heißt, als Samstag mit Martina. Wenn er nicht bei Ehefrau Nr.1 Martina Bruns (Dagmar Grube) in Fedderwardergroden oder Ehefrau Nr. 2 Beate Bruns (Claudia Schröder) in Altengroden ist, fährt Klaus Taxi.

Bis zu jenem Mittwochmorgen, an dem er versehentlich bei Martina auftaucht, obwohl doch laut Terminplan längst K.M.B (Knuddeltag mit Beate) auf dem Programm steht. Grund dafür ist sein Einsatz als heldenhafter Retter bei einer nächtlichen Schlägerei, mit Aufenthalt in Krankenhaus und Polizeirevier, bei der der Kopf des Doppelehemanns etwas gelitten hat. Mit dem Bemühen, aus der falschen Wohnung, zur falschen Zeit, wieder Ordnung in sein Bigamistenleben zu bringen, beginnt eine konzentrierte Hetzjagd durch die absurdesten Situationen, die das Ensemble ohne Ausfälle, mit jeder Menge Spaß und Spielwitz absolvierte.

Denn da ist neben den zwei neugierigen Kommissaren Täubner (Arnold Preuß) und Pawlik (Harald Schmidt) sowie dem aufdringlichen Zeitungsreporter (Marc Gelhard) auch noch der eingeweihte Freund und Nachbar Ralf Gärtner (Thorsten Könnecke), der die Lügengeschichten etwas zu fantasievoll weiterstrickt. Bis in die Nebenrollen hinein - spitzenmäßig auch Nachwuchs Ben Kleen als Beates homosexueller Nachbar Norbert Engel - gab das NDB-Ensemble eine Kostprobe seines komödiantischen Potenzials in einem Knoten aus Lügen, Verwechslungen, Tempo und kontrastierenden Details am ewig läutenden Telefon.

Schon das witzig-durchdachte Bühnenbild, ein nach Ehefrauen halbiertes Wohnzimmer - Martina (puristisch modern), Beate (Ikea-gemütlich) - brachte durch die Möglichkeit blitzartiger Ortswechsel Dynamik in die Geschichte. Mit seiner Besetzung für „Sex na Stünnenplan" hat Marc Gelhart dabei jedem Darsteller seine Paraderolle verpasst, in der die Crew - ohne Ausnahme und ohne je zu überziehen - das Publikum über zwei Stunden zum kontinuierlichen Schlapplachen brachte. Witzige Details, wie das Verteilen eines Sonderblatts des „Wilhelmshavener Boten" an das Publikum, setzten dem ganzen das Sahnehäubchen auf. Unbedingt im Terminkalender vermerken: Z.G.I.T - Zum Grölen ins Theater!

MITWIRKENDE „SEX NA STÜNNENPLAN"
Soufflage: Sandra Krüger, Requisites Marianne Karstens, Maske: Fenja Strowik, Heidi Strowik, Kostüme: Helga Lauermann, Bühnenbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Malerei: Thomas Marschner, Technik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Ingo Heuer, Heinz Hillers, Fred Rahmann. Technische Leitung: Manfred Eilers, Beleuchtung: Uwe Freiberg, Heinz Hillers, inspizienz: Anne Hillers

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 10. Februar 2008

Theater am Meer präsentiert Boulevardkomödie „Sex na Stünnenplan"

Wenn es die Potenz zulässt...

Noch kann sich Nachbar Ralf (Thorsten Könnecke, hinten) darüber amüsieren, dass Klaus (Andre Gelhart, vorne) durch seine zwei Ehefrauen Martina (Dagmar Grube, links) und Beate (Claudia Schröder, rechts) in Schwierigkeiten steckt. Aber schon bald hängt er selbst mitten im Chaos.

Wilhelmshaven. (mg) Das Rechtssystem weiß es tunlichst zu vermeiden, dass ein Mann mit zwei Frauen verheiratet ist. Wer sich ab dem 10. Februar die Farce „Sex na Stünnenplan" von Ray Cooney ansieht, könnte meinen, dass dies zum eigenen Schutz des Mannes verboten ist. Denn in der neuesten Produktion des Theater am Meer - Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven geht es genau um einen solchen Bigamisten und dessen Probleme, als sein sorgfältig durchstrukturierter Zeitplan durch einen kleinen Zwischenfall aus den Fugen gerät.

Klaus Bruns (Andre Gelhart) ist nämlich Taxifahrer, was für die Aufteilung seines Alltages auf zwei Ehefrauen äußerst praktisch ist. In Altengroden wohnt er mit Martina Bruns (Dagmar Grube) zusammen und muss nur fünf Minuten Fahrzeit investieren, um zu Beate Bruns (Claudia Schröder) in Fedderwardergroden zu gelangen. Doch als er im Dienst einer bei einem Überfall rettend einschreiten will, wird er selbst niedergeschlagen und landet im Krankenhaus. Nachdem seine Gattinnen ungeduldig auf die Rückkehr des sonst so pünktlichen Klaus von seiner Nachtbzw. Frühschicht gewartet haben, liefert Kommissar Täuber (Arnold Preuß) den Lädierten bei Martina ab.

In seiner Benommenheit hat Klaus allerdings im Krankenhaus eine andere Adresse als auf dem Revier angegeben, und dieses vermeintliche Missverständnis möchte Täuber aufklären. Aus der Not heraus weiht Klaus seinen Freund und Nachbarn Ralf Gärtner (Thorsten Könnecke) ein, der sich nach anfänglichem Entsetzen hilfsbereit zeigt. Doch zu spät: Als Klaus bei Beate anruft, um sie zu beruhigen, hat sie bereits Kommissar Pawlik (Harald Schmidt) von der F'grodener Wache informiert. Der stößt bei seinen Ermittlungen ebenfalls auf Ungereimtheiten, so dass sich die Lage für Klaus binnen kürzester Zeit drastisch zuspitzt. Dass in F'groden auch noch Beates neuer Nachbar Norbert Engel (Ben Kleen) sein anhängliches Unwesenheit treibt und bei ihr ein- und ausgeht, erschwert das turbulente Treiben zusätzlich...

Was zunächst nach einem Drama klingen mag, wird in „Sex na Stürmenplan" dank des Autors Ray Cooney zu einer atemberaubenden Boulevardfarce. In Szene gesetzt wird das Stück von Bühnenmitglied Marc Gelhart, der in der vergangenen Saison mit „Dat Spöökhuus" sein erfolgreiches Regiedebüt lieferte. Mit der Premiere am 10. Februar um 20 Uhr steht gleichzeitig eine Wilhelmshavener Erstaufführung auf dem Programm. Weitere Vorstellungen folgen am 23. und 24. Februar um jeweils 20 Uhr, am 2. März um 15.30 Uhr und 20 Uhr, am 9. und 16. März um 20 Uhr und am 6. April nochmals um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Weitere Informationen können unter www.ndb-wilhelmshaven.de im Internet abgerufen werden.

Hier sehen Sie einen fotografischen Streifzug durch das Stück

Klaus Bruns (André Gelhart) kommt verletzt nach Hause, Martina (Dagmar Grube) ist in großer Sorge

Es gibt ein paar Unstimmigkeiten mit der Adresse, die Kommissar Täuber (Arnold Preuß) aufklären möchte (André Gelhart)

Mehr Fragezeichen als Antworten bleiben, auch Unternieter Gärtner (Thorsten Könnecke) bleibt misteriös (Dagmar Grube, Arnold Preuß, André Gelhart)

Klaus Bruns (André Gelhart) verrät Ralf Gärtner (Thorsten Könnecke), dass er mit zwei Frauen gleichzeitig verheiratet ist

Klaus (André Gelhart) versucht Ehefrau Nr. 2, Beate (Claudia Schröder) zu beruhigen

Kommissar Pawlik (Harald Schmidt) nimmt seine Ermittlungen auf (André Gelhart, Claudia Schröder)

Ehefrau Nr. 1, Martina, (Dagmar Grube) bleibt in großer Sorge (Thorsten Könnecke, André Gelhart)

Beate (Claudia Schröder) möchte endlich ihren gemeinsamen Knuddeldag mit Klaus erleben (André Gelahrt)

Täuber (Arnold Preuß) hat Ralf Gärtner (Thorsten Könnecke) schwer in Verdacht

Nun scheint es doch zum Knuddeldag zu kommen (André Gelhart, Claudia Schröder)

Die Katastrophe schlechthin, Ralf Gärtner (Thorsten Könnecke) entdeckt Klaus Bruns mit seiner Frau Nr. 1 in der Zeitung, was passiert, wenn Frau Nr. 2 das liest

Beate, Ehefrau Nr. 2, (Claudia Schröder9 plauscht mit Untermieter Norbert (Ben Kleen)

Auch Kommissar Pawlik (Harald Schmidt) beäugt Ralf Gärtner (Thorsten Könnecke) kritisch

Eine Zeitung kann man Essen, um sich vor neugierigen Fragen zu schützen, aber alle? (André Gelhart als Klaus Bruns)

Das Geheimnis mit den zwei Wohnungen hat Kommissar Täuber (Arnold Preuß) nun gelöst, aber kommt er Klaus Bruns (André Gelhart) wirklich auf die Schliche?

Eine Tasse Kaffee beruhigt, denkst sich Klaus (André Gelhart) und lädt Beate (Claudia Schröder) kurzerhand zum Kaffee ein

In ihrem Lügennest verstrickt gestehen Klaus (André Gelhart) und Ralf Thorsten Könnecke) Kommissar Täuber (Arnold Preuß), dass sie nun mal "so" veranlagt sind

Dem Bigamist (André Gelhart) und seinem Freund Ralf (Thorsten Könnecke) schwinden die lügenhaften Ausreden

In einem Telefonat mit Täuber erfährt Martina, dass Ralf und Klaus "schwul" sind

Ralf (Thorsten Könnecke) und Klaus (André Gelhart) sparen nicht mit gegenseitigen Vorwürfen

Das erste Zusammentreffen der beiden Ehefrauen löst natürlich Hysterie aus (v.l. André Gelhart, Dagmar Grube, Thorsten Könnecke, Claudia Schröder)

Da hilft auch nicht mehr der gute Kaffee von Kommissar Pawlik (Harald Schmidt)

Martinas hysterischen Anfälle häufen sich (v.l. Harald Schmidt, Thorsten Könnecke, Dagmasr Grube, André Gelhart)

Kommissar Pawlik (Harald Schmidt) entsorgt Ehefrau Nr. 1 (Dagmar Grube) , da steht Nummer 2 (Claudia Schröder) wieder in der Tür

Am Schluss bleibt (André Gelhart) nur das Geständnis.. (Claudia Schröder, li., Dagmar Grube)

...und eine Männer-WG? (Ben Kleen, André Gelhart, Thorsten Könnecke)

NEUE RUNDSCHAU vom 06. Februar 2008

Wenn es die Potenz zulasst...

Boulevardkomödie „Sex na Stünnenplan" als Wilhelmshavener Erstaufführung

Notlügen am laufenden Band und freche Klischees sorgen dafür, dass die Boulevardkomödie "Sex na Stünnenplan" keinen Lachmuskel auslässt

Das Rechtssystem weiß es tunlichst zu vermeiden, dass ein Mann mit zwei Frauen verheiratet ist. Wer sich ab dem 10. Februar die Farce „Sex na Stünnenplan" von Ray Cooney ansieht, könnte meinen, dass dies zum eigenen Schutz des Mannes verboten ist. Denn in der neuesten Produktion des Theater am Meer - Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven geht es genau um einen solchen Bigamisten und dessen Probleme, als sein sorgfältig durchstrukturierter Zeitplan durch einen kleinen Zwischenfall aus den Fugen gerät.

Klaus Bruns (André Gelhart) ist nämlich Taxifahrer, was für die Aufteilung seines Alltages auf zwei Ehefrauen äußerst praktisch ist. In Altengroden wohnt er mit Martina Bruns (Dagmar Grube) zusammen und muss nur fünf Minuten Fahrzeit investieren, um zu Beate Bruns (Claudia Schröder) in Fedderwardergroden zu gelangen. Doch als er im Dienst bei einem Überfall rettend einschreiten will, wird er selbst niedergeschlagen und landet im Krankenhaus. Nachdem seine Gattinnen ungeduldig auf die Rückkehr des sonst so pünktlichen Klaus von seiner Nacht- bzw. Frühschicht gewartet haben, liefert Kommissar Täuber (Arnold Preuß) den Lädierten bei Martina ab.

In seiner Benommenheit hat Klaus allerdings im Krankenhaus eine andere Adresse als auf dem Revier angegeben, und dieses vermeintliche Missverständnis möchte Täuber aufklären. Aus der Not heraus weiht Klaus seinen Freund und Nachbarn Ralf Gärtner (Thorsten Könnecke) ein, der sich nach anfänglichem Entsetzen hilfsbereit zeigt. Doch zu spät: Als Klaus bei Beate anruft, um sie zu beruhigen, hat sie bereits Kommissar Pawlik (Harald Schmidt) von der F'grodener Wache informiert. Der stößt bei seinen Ermittlungen ebenfalls auf Ungereimtheiten, so dass sich die Lage für Klaus binnen kürzester Zeit drastisch zuspitzt. Dass in F'groden auch noch Beates neuer Nachbar Norbert Engel (Ben Kleen) sein anhängliches Unwesenheit treibt und bei ihr ein- und ausgeht, erschwert das turbulente Treiben zusätzlich...

Was zunächst nach einem Drama klingen mag, wird in „Sex na Stünnenplan" dank des Autors Ray Cooney, der zu den erfolgreichsten Komödienautoren der Neuzeit gehört, zu einer atemberaubenden Boulevardfarce mit verzwickten Verwirrungen und temporeicher Situationskomik. Schon allein jedes Telefonat zwischen den beiden Wohnungen droht in ein absolutes Chaos abzudriften, und Notlügen am laufenden Band und freche Klischees sorgen dafür, dass jeder jeden für jemand anderen hält. In Szene gesetzt wird das Stück von Bühnenmitglied Marc Gelhart, der in der vergangenen Saison mit „Dat Spöökhuus" sein erfolgreiches Regiedebüt lieferte. Mit der Premiere am 10. Februar um 20 Uhr steht gleichzeitig eine Wilhelmshavener Erstaufführung auf dem Programm. Weitere Vorstellungen folgen am 23. und 24. Februar um jeweils 20 Uhr, am 2. März um 15.30 Uhr und 20 Uhr, am 9. und 16. März um 20 Uhr und am 6. April nochmals um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Weitere Informationen können unter www.ndb-wilhelmshaven.de im Internet abgerufen werden. MG

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 06. Februaer 2008

Bigamie - wenn es die Potenz zulässt

Theater am Meer präsentiert Komödie „Sex na Stünnenplan"

Am Sonntag ist Premiere dieser heiklen Geschichte.

Noch kann sich Nachbar Ralf (Thorsten Könnecke, hinten) darüber amüsieren, dass Klaus (André Gelhart, vorne) durch seine zwei Ehefrauen Martina (Dagmar Grube), links) und Beate (Claudia Schröder, rechts) in Schwierigkeiten steckt.

WILHELMSHAVEN - Das Rechtssystem weiß es tunlichst zu vermeiden, dass ein Mann mit zwei Frauen verheiratet ist. Wer sich ab 10. Februar die Farce „Sex na Stünnenplan" von Ray Cooney ansieht, könnte meinen, dass dies zum Schutz des Mannes verboten ist. Denn in der neuesten Produktion des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven geht es genau um einen solchen Bigamisten und dessen Probleme, als sein sorgfältig durchstrukturierter Zeitplan durch einen kleinen Zwischenfall aus den Fugen gerät.

Klaus Bruns (André Gelhart) ist nämlich Taxifahrer, was für die Aufteilung seines Alltages auf zwei Ehefrauen äußerst praktisch ist. In Altengroden wohnt er mit Martina Bruns (Dagmar Grube) zusammen und muss nur fünf Minuten Fahrzeit investieren, um zu Beate Bruns (Claudia Schröder) in Fedderwardergroden zu gelangen. Doch als er im Dienst bei einem Überfall rettend einschreiten will, wird er selbst niedergeschlagen und landet im Krankenhaus. Nachdem seine Gattinnen ungeduldig auf die Rückkehr des sonst so pünktlichen Klaus von seiner Nacht- bzw. Frühschicht gewartet haben, liefert Kommissar Täuber (Arnold Preuß) den Lädierten bei Martina ab.

In seiner Benommenheit hat Klaus allerdings im Krankenhaus eine andere Adresse als auf dem Revier angegeben, und dieses vermeintliche Missverständnis möchte Täuber aufklären. Aus der Not heraus weiht Klaus seinen Freund und Nachbarn Ralf Gärtner (Thorsten Könnecke) ein, der sich nach anfänglichem Entsetzen hilfsbereit zeigt. Doch zu spät: Als Klaus bei Beate anruft, tun sie zu beruhigen, hat sie bereits Kommissar Pawlik (Harald Schmidt) von der F'grodener Wache informiert. Der stößt bei seinen Ermittlungen ebenfalls auf Ungereimtheiten, so dass sich die Lage für Klaus binnen kürzester Zeit drastisch zuspitzt. Dass in F'groden auch noch Beates neuer Nachbar Norbert Engel (Ben Kleen) sein anhängliches Unwesenheit treibt und bei ihr ein- und ausgeht, erschwert das turbulente Treiben zusätzlich.

Eine atemberaubende Boulevardfarce mit verzwickten Verwirrungen und temporeicher Situationskomik erwartet die Zuschauer. In Szene gesetzt wird das Stück von Bühnenmitglied Marc Gelhart. Mit der Premiere am Sonntag, 10. Februar, um 20 Uhr im Stadttheater steht eine Wilhelmshavener Erstaufführung auf dem Programm. Weitere Termine am 23. und 24. Februar um jeweils 20 Uhr, am 2. März um 15.30 Uhr und 20 Uhr, am 9. und 16. März um 20 Uhr und am 6. April nochmals um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Infos zum Stück unter www.ndb-wilhelmshaven.de

WILHELMSHAVNER ZEITUNG vom 6. Februar 2008

Mit dem Taxi zu Martina und Beate

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE Die Probleme eines Mannes mit zwei Ehefrauen

Das Theater am Meer präsentiert die Boulevardkomödie „Sex na Stünnenplan" als Wilhelmshavener Erstaufführung. Eine Farce mit temporeicher Situationskomik.

Noch kann sich Nachbar Ralf (Thorsten Könnecke, hinten) darüber amüsieren, dass Klaus (André Gelhart, vorne) durch seine zwei Ehefrauen Martina (Dagmar Grube), links) und Beate (Claudia Schröder, rechts) in Schwierigkeiten steckt.

WILHELMSHAVEN/MG - Das Rechtssystem weiß es tunlichst zu vermeiden, dass ein Mann mit zwei Frauen verheiratet ist. Wer sich ab 10. Februar die Farce „Sex na Stünnenplan" von Ray Cooney ansieht, könnte meinen, dass dies zum eigenen Schutz des Mannes verboten ist. Denn in der neuesten Produktion des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven geht es genau um einen solchen Bigamisten und dessen Probleme, als sein sorgfältig durchstrukturierter Zeitplan durch einen kleinen Zwischenfall aus den Fugen gerät.

Klaus Bruns (Andre Gelhart) ist nämlich Taxifahrer, was für die Aufteilung seines Alltages auf zwei Ehefrauen äußerst praktisch ist. In Altengroden wohnt er mit Martina Bruns (Dagmar Grube) zusammen und muss nur fünf Minuten Fahrzeit investieren, um zu Beate Bruns (Claudia Schröder) in Fedderwardergroden zu gelangen. Doch als er im Dienst bei einem Überfall rettend einschreiten will, wird er selbst niedergeschlagen und landet im Krankenhaus. Nachdem seine Gattinnen ungeduldig auf die Rückkehr des sonst so pünktlichen Klaus von seiner Nacht- bzw. Frühschicht gewartet haben, liefert Kommissar Täuber (Arnold Preuß) den Lädierten bei Martina ab.

In seiner Benommenheit hat Klaus allerdings im Krankenhaus eine andere Adresse als auf dem Revier angegeben, und dieses vermeintliche Missverständnis möchte Täuber aufklären. Aus der Not heraus weiht Klaus seinen Freund und Nachbarn Ralf Gärtner (Thorsten Könnecke) ein, der sich nach anfänglichem Entsetzen hilfsbereit zeigt. Doch zu spät: Als Klaus bei Beate anruft, um sie zu beruhigen, hat sie bereits Kommissar Pawlik (Harald Schmidt) von der F'grodener Wache informiert.

Was zunächst nach einem Drama klingen mag, wird in „Sex na Stünnenplan" dank des Autors Ray Cooney, der zu den erfolgreichsten Komödienautoren der Neuzeit gehört, zu einer atemberaubenden Boulevardfarce mit verzwickten Verwirrungen und temporeicher Situationskomik. In Szene gesetzt wird das Stück von Bühnenmitglied Marc Gelhart, der in der vergangenen Saison mit „Dat Spöökhuus" sein erfolgreiches Regiedebüt lieferte.

Mit der Premiere am 10. Februar um 20 Uhr steht gleichzeitig eine Wilhelmshavener Erstaufführung auf dem Programm. Weitere Vorstellungen folgen am 23. und 24. Februar um jeweils 20 Uhr, am 2. März um 15.30 Uhr und 20 Uhr, am 9. und 16. März um 20 Uhr und am 6. April nochmals um 15.30 Uhr und 20 Uhr.

@ Mehr Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de

KOMPASS für WILHELMSHAVEN und FRIESLAND 2/2008

Wenn ein Doppelleben auffliegt

Man stelle sich vor, einem Mann gelänge es tatsächlich, mit zwei Frauen gleichzeitig verheiratet zu sein - da bedarf es einer guten Organisation. Wie das aussehen könnte zeigt das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ab dem 10. Februar in der turbulenten Komödie „Sex na Stünnenplan" von Ray Cooney, in der niederdeutschen Obersetzung von Kay Kruppa. Klaus Bruns (Andre Gelhart), von Beruf Taxifahrer im Schichtdienst, ist ein solcher Bigamist. Dank eines gut aufgestellten Stundenplanes kann er in Altengroden mit Martina (Dagmar Grube) zusammenleben, während er in Fedderwardergroden mit Beate (Claudia Schröder)wohnt, ohne dass eine der beiden etwasdavon mitbekäme. Doch als er einesAbends heldenhaft in einen Überfall eingreift, wird er kurzzeitig außer Gefecht gesetzt und verliert somit den Überblick.

So kommt es, dass beide Frauen ihren Gatten vermissen und sich mit derPolizei in Verbindung setzen. Kommissar Täuber (Arnold Preuß) liefert Klaus nach dessen Krankenhausaufenthalt bei Martina ab, während Kommissar Pawlik (Harald Schmidt) in F'groden mit seinen Ermittlungen beginnt. Marc Gelhart führt die Regie. Nach der Premiere am 10. Februar um 20 Uhr im Stadttheater folgen weiteren Vorstellungen am 23. und 24. Februar, jeweils um 20 Uhr, sowie im März und April.

Am Sonntag, dem 3. Februar, um 20 Uhr sowie am Sonntag, dem 17. Februar, um 15.30 Uhr und 20 Uhr zeigt die Niederdeutsche Bühne außerdem nochmals das Musical „De vergnögte Tankstell" im Stadttheater. MG

De vergnögte Tankstell (3. WA)

3. Wiederaufführung (4) nach 1952/53, 1960/61 und 1986/87

DE VERGNÖGTE TANKSTELL

- die 60ger-Jahre-Revue -

Lustspiel mit Musik von Fritz Wempner
als 60iger Jahre Musical eingerichtet von Arnold Preuß


Inszenierung: Arnold Preuß
Bühne: Harald Schmidt
Musikalische Arrangements und Einstudierung: Nicolas C. Ducci
Choreografie: Marion Zomerland

Souffleuse: Christel Dörnath
Requisite: Marianne Karstens
Maske: Christel Brandt-Jaedede, Ben Kleen
Kostümberatung: Helga Lauermann
Inspizient: Alexander Hergert
Tontechnik: Harald Schmidt, Christoph Dittmann
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath,
Gerd Gelhart und Fred Rahmann
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann Hanneken, Heinz Hillers, Detlef Schumann
Technische Leitung: Manfred Eilers

Rollen und Darsteller

Gerd Jensen, Tankstellenbesitzer - Nicolas C. Ducci
Wilhelm Bock, Tankstellenwärter - Walter Bleckwedel
Mieke, Haushälterin - Helga Lauermann
Dolly Hansen - Stephanie Zeitz
Ellen Lund, Fotoreporterin - Claudia Schröder
Hannes Pusch, Händler - Klaus Aden
Dr. Ramm, Landarzt - Ingo Folkers
Werner Stürmer, Kreisbauamt - Christian Strowik
Krischan Menke, Bauer - Horst Karstens
Heike, seine Tochter - Fehmke Seibert
Kassen Kreismann, Bauer - Willy Meinert

Fahrschüler, Motorradfanclub, Sänger, Tänzer:
Jana Dirks, Katharina Dittmann, Sandra Krüger, Gabriele Manke, Fehmke Seibert, Fenja Strowik, Sontka Zomerland, Yannik Marschner und Christian Strowik

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 14. Februar 2008

Die letzte Chance, an der "Vergnögten Tankstell" Humor für eine ganzes Jahr zu tanken, besteht für die Freunde der Niederdeutschen Bühne - Theater am Meer - am kommenden Sonntag um 15.30 und um 20 Unr im Stadttheater. Der Lusptspiel-klassiker aus der Feder von Fritz Wempner - hier ein Szenenfoto - wurde von Bühnenleiter Arnold Preuß inszeniert.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 31. Januar 2008

Endspurt für „Tankstell"-Stück

WILHELMSHAVEN/LR - Das Lustspiel „De vergnögte Tankstell" des Theaters am Meer wird nur noch dreimal aufgeführt. Am Sonntag, 3. Februar, geht es um 20 Uhr eine Vorstellung sowie am Sonntag, 17. Februar, um 15.30 Uhr und um 20 Uhr.

NEUE RUNDSCHAU vom 30. Januar 2008

Noch drei mal Theater

Theater am Meer mit „De vergnügte Tanstell"

Ländlicher Bauernschläue kann Werner Stürmer (Christian Strowik) vom Kreisbauamt genug eigene Pfiffigkeit entgegensetzen. Dennoch hat er mit dem Bauern Krischan Menke (Horst Karstens) kein leichtes Spiel, denn der sitzt im Gemeinderat und steht stur allen Bauplänen für, die neue Bundesstraße im Wege, die für einige im Ort von existenzieller Wichtigkeit ist. Zudem ist Werner auch in Krischans Tochter Heike (Fehmke Seibert) verliebt und setzt nun alle Hebel in Bewegung, damit ein Schwiegersohn aus der Stadt akzeptiert wird.

Das Lustspiel „De vergnögte Tankstell" von Fritz Wempner wartet beim Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit einer großen Bandbreite unterschiedlichster Charaktere auf, die mit diversen Verwechslungen aufeinander treffen. Abgerundet wird die erfolgreiche Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß durch Tanz und Musik: bei einer mitreißenden Liederauswahl der 60er Jahre - arrangiert von Nicolas C. Ducci - und szenischen Choreografien von Bühnenleiterin Marion Zomerland hält es keinen Zuschauer auf den Plätzen. Am 3. Februar um 20 Uhr und am 17. Februar um 15.30 Uhr und 20 Uhr wird das Stück zum letzten Mal gezeigt.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 23. Januar 2008

„Liebeskummer lohnt sick nich", behauptet Mieke (Helga Lauermann, l.) mit Bestimmtheit. Bei zwei Verehrern muss sie auch für klare Verhältnisse sorgen - der eine überschüttet sie mit Liebesgeständnissen, der andere triezt sie nur. Doch in dem Musical „De vergnögte Tankstell" des „Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" ist sie nicht die einzige, der die Liebe schwere Entscheidungen abverlangt.

Der Spaß an der durch Bühnenleiter und Regisseur Arnold Preuß zur 60er-Jahre-Revue umfunktionierten Komödie kommt dadurch nicht zu kurz. Im Gegenteil: Nicolas C. Duccis schmissige musikalische Arrangements fügen sich durch die szenischen Choreografien von Bühnenleiterin Marion Zomerland stimmig ein. Hierfür sorgen die Fahrschüler und Fanclubmitglieder Claudia Schröder, Gabriele Manke, Sandra Krüger, Fenja Strowik, Fehmke Seibert, Christian Strowik, Yannik Marschner, Katharina Dittmann und Sontka Zomerland (v.r.).

Am Sonntag, 27. Januar, präsentiert das Theater seine Erfolgsinszenierung um 15.30 Uhr und 20 Uhr; danach folgen am 3. Februar um 20 Uhr und am 17. Februar um 15.30 Uhr und 20 Uhr die letzten Vorstellungen.

NEUE RUNDSCHAU vom 16. Januar 2008

60-er-Jahre-Revue

Lustspiel „De vergnögte Tankstell" im Stadttheater

Schwimmen lernt man im See, Schlitten fahren im Schnee, und wie man sich als freche Deern in den 60er Jahren im Motorsport durchsetzt gibt es seit kurzem vom Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven in dem musikalischen Lustspiel „De vergnögte Tankstell" von Fritz Wempner zu sehen. Bühnenleiter Arnold Preuß hat aus dem bekannten Stück eine 60er-Jahre-Revue mit vielen eigens hierfür übersetzten Schlagern gezaubert, die das Publikum sowie die Kritiker bei der Premiere am 2. Weihnachtsfeiertag gleichermaßen mitrissen. Die von Nicolas C. Ducci arrangierten „Musicbox-Ohrwürmer" (Wilhelmshavener Zeitung) werden durch die Choreografien von Bühnenleiterin Marion Zomerland abgerundet. Die nächsten Vorstellungen finden am 20. Januar um 20 Uhr und am 27. Januar um 15.30 Uhr und 20 Uhr statt. Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 16. Januar 2008

„VERGNÖGTE TANKSTELL" REIßT PUBLIKUM MIT

Von Eifersucht geplagt ist die junge Dolly Hansen (von links: Stephanie Zeitz), als der Motorradrennfahrer Gerd Jensen (Nicolas C. Ducci) mit der Reporterin Ellen Lund (Claudia Schröder) flirtet. Im Musical „De vergnögte Tankstell" von Fritz Wempner gibt es zahlreiche Verwechslungen. Umso mehr reißt die Komödie die Zuschauer mit. Bühnenleiter Arnold Preuß hat durch seine Liederwahl den Wunsch nach einer 60er-Jahre-Revue erfüllt, in der manche Schlager erstmals auf Platt dargeboten werden. Am Sonntag, 20. Januar um 20 Uhr folgt die nächste Vorstellung; danach am 27. Januar um 15.30 Uhr und 20 Uhr, am 3. Februar um 20 Uhr und am 17. Februar abschließend um 15.30 Uhr und 20 Uhr.

WILHELMSHAVENR ZEITUNG vom 15. Januar 2008

"De Vergnögte Tankstell" des Theaters am Meer hat wieder geöffnet. Am kommenden Sonntag, 20. Januar um 20 Uhr folgt die nächste Vorstellung im Stadttheater; danach am 27. Januar gleich im Doppelpack um 15.30 Uhr und 20 Uhr, am 3. Februar um 20 Uhr und am 17. Februar abschließend nochmals um 15.30 Uhr und 20 Uhr.

In dem turbulenten Musical gibt es zahlreiche Verwechslungen, bei der immer wieder die Liebe im Spiel ist. Das Szenenfoto zeigt (v.I.) Stephanie Zeitz als „Dolly", Nicolas C. Ducci als „Motorradrennfahrer Gerd Jensen", Claudia Schröder als „Reporterin Ellen Lund".

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 13. Januar 2008

„Wenn ik een Junge weer..."

Wilhelmshaven. (gms) Am kommenden Sonntag, dem 13. Januar um 17 Uhr setzt das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" seine Gastspielreihe in der Aula der Agnes-MiegelSchule fort. Auf dem Plan steht die 60er-Jahre-Revue „De vergnögte Tankstell" nach dem Lustspiel von Fritz Wempner.

„Wenn ik een Junge weer..." - mit diesem Gedanken konfrontiert Dolly Hansen (Stephanie Zeitz) auch den Landarzt Dr. Ramm (Ingo Folkers). Als Mädchen hat sie nämlich keine Chance, dem von ihr bewunderten Gerd Jensen auf dem Motorradgespann zum Sieg zu verhelfen, weshalb sie sich als Hans Hansen ausgibt und für reichlich Verwirrungensorgt...

Bemerkenswert sind vor allem die jungen Darsteller, die den langjährigen Theaterschulaktivitäten entstammen und mit Spiel, Gesang und Tanz das Publikum mitreißen. Infos unter www. ndb-wilhelmshaven.de.

NEUE RUNDSCHAU vom 09. Janaur 2008

„De vergnögte Tankstell"

Am Sonntag in der Agnes-Miegel-Schule

Am kommenden Sonntag setzt das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven seine Gastspielreihe in der Aula der Agnes-Miegel-Schule fort.

Am kommenden Sonntag, dem 13. Januar um 17 Uhr setzt das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven seine Gastspielreihe in der Aula der Agnes-Miegel-Schule fort. Auf dem Plan steht die 60er-Jahre-Revue „De vergnögte Tankstell" nach dem Lustspiel von Fritz Wempner. Das Musical feierte am 2. Weihnachtsfeiertag seine umjubelte Premiere im Stadttheater und kann nun dank der Unterstützung des Bürgervereins Fedderwardergroden auch den Stadtnorden begeistern. Daher findet der Vorverkauf in der Löwen-Apotheke, bei der Sparkasse Fedderwardergroden, im Stadtteilhaus und bei Helmut Siemens in der Warthestraße statt.

„Wenn ik een Junge weer..." - mit diesem Gedanken konfrontiert Dolly Hansen (Stephanie Zeitz) auch den Landarzt Dr. Ramm (Ingo Folkers). Als Mädchen hat sie nämlich keine Chance, dem von ihr bewunderten Gerd Jensen auf dem Motorradgespann zum Sieg zu verhelfen, weshalb sie sich als Hans Hansen ausgibt und für reichlich Verwirrungen sorgt...

Bühnenleiter Arnold Preuß hat den Lustspiel-Klassiker mit schwungvollen, auf plattdeutsch übersetzten Schlagern der 60er Jahre aufgepeppt, die von Nicolas C. Ducci neu arrangiert und von Bühnenleiterin Marion Zomerland mit szenischen Choreografien versehen wurden. Bemerkenswert sind hierbei vor allem die jungen Darsteller (Bild), die den langjährigen Theaterschulaktivitäten entstammen und mit Spiel, Gesang und Tanz das Publikum mitreißen.

Stephanie Zeitz in der weiblichen Hauptrolle beispielsweise hat bereits in der Jungendproduktion „Feuerzangenbowle" als kölscher Bömmel auf sich aufmerksam gemacht und konnte schon bald darauf in „Herr Adrian hett Liefpien" und „Een Sömmernachtsdroom" unter Beweis stellen, dass sie im Abendspielplan den „alten Hasen" in nichts nachsteht. Infos sowie weitere Szenenfotos unter www.ndb-wilhelmshaven.de

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 8. Januar 2008

Vergnögte Tankstell in F´groden

Niederdeutsche Bühne gastiert am 13. Januar im Stadtnorden

WILHELMSHAVEN - Am kommenden Sonntag, 13. Januar, um 17 Uhr setzt das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven seine Gastspielreihe in der Aula der Agnes-Miegel-Schule fort. Auf dem Plan steht die 1960er-Jahre-Revue „De vergnögte Tankstell" nach dem Lustspiel von Fritz Wempner. Das Musical feierte am 2. Weihnachtsfeiertag seine umjubelte Premiere im Stadttheater und kann nun dank der Unterstützung des Bürgervereins Fedderwardergroden auch den Stadtnorden begeistern. Daher findet der Vorverkauf in der Löwen-Apotheke, bei der Sparkasse Fedderwardergroden, im Stadtteilhaus und bei Helmut Siemens in der Warthestraße statt.

„Wenn ik een Junge weer..." - mit diesem Gedanken konfrontiert Dolly Hansen (Stephanie Zeitz) den Landarzt Dr. Ramm (Ingo Folkers). Als Mädchen hat sie nämlich keine Chance, dem von ihr bewunderten Gerd Jensen auf dem Motorradgespann zum Sieg zu verhelfen, weshalb sie sich dann kurzerhand als Hans Hansen ausgibt und für reichlich Verwirrung sorgt...

Bühnenleiter Arnold Preuß hat den LustspielKlassiker mit schwungvollen, auf Plattdeutsch übersetzten Schlagern der 1960er Jahre aufgepeppt, die von Nicolas C. Ducci neu arrangiert und von Bühnenleiterin Marion Zomerland obendrein mit szenischen Choreografien versehen wurden. Bemerkenswert sind vor allem die jungen Darsteller, die den langjährigen Theaterschulaktivitäten entstammen und mit Spiel, Gesang und Tanz das Publikum mitzureißen verstehen.

Stephanie Zeitz in der weiblichen Hauptrolle beispielsweise hatte bereits in der Jugendproduktion „Feuerzangenbowle" als kölscher Bömmel auf sich aufmerksam gemacht und konnte schon bald darauf in „Herr Adrian hett Liefpien" sowie in "Een Sömmernachtsdroom" unter Beweis stellen, dass sie im Abendspielplan den „alten Hasen" in nichts nachsteht. Informationen sowie Szenenfotos unter www.ndb-wilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 3. Januar 2008

Schwimmen lernt man im See, Schlitten fahren im Schnee, und wie man sich als freche Deern in den 60er-Jahren im Motorsport durchsetzt, zeigt dasTheater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven in dem musikalischen Lustspiel „De vergnögte Tankstell". Die nächste Vorstellung ist am Sonntag, 6. Januar um 20 Uhr im Stadttheater. Danach präsentiert das Theater am Meer die Revue am 13. Januar um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule; am 20. Januar um 20 Uhr und 27. Januar um 15.30 und 20 Uhr sowie im Februar folgen weitere Vorstellungen im Stadttheater. Das Bild zeigt eine Szene mit (v.l.) Sontka Zomerland, Christian Strowik, Gabriele Manke, Jana Dierks, Yannik Marschner, Claudia Schröder und Sandra Krüger.

KOMPASS für WILHELMSHAVEN und Friesland 1/2008
vom 31. Dezember 2007

Viel Vergnügen an der Tankstelle

Mit "De vergnögte Tankstell" stehen die Schauspieler des Theaters am Meer im Januar nochmal auf der Bühne.

Neben modernen Erst- und Uraufführungen gehören auch die wiederkehrenden Klassiker zu dem abwechslungsreichen Spielplan des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Mit der musikalischen Komödie "De vergnögte Tankstell" von Fritz Wempner wird das plattdeutsche Ensemble dieser Tradition gerecht. Die Inszenierung besorgte Bühnenleiter Arnold Preuß, der auch die Liedauswahl getroffen hat, um aus dem Stück eine runde 60er-Jahre-Revue mit dem entsprechenden Lebensgefühl zu machen. Premiere war schon im Dezember, nun folgen weitere Vorstellungen im Januar.

Hits wie „Mit 17 hat man noch Träume", „Fremder Mann" oder „Motorbiene" hat Arnold Preuß hierfür in die niederdeutsche Sprache übertragen. Bühnenmusiker Nicolas C. Ducci zeichnet für die Arrangements verantwortlich und übernimmt gleichzeitig die Hauptrolle des Tankstellenbesitzers Gerd Jensen. Dieser ist nebenbei leidenschaftlicher Motorradrennfahrer, wobei die Erfolge dank seines schwerfälligen Sozius Willem Block (Walter Bleckwedel) ausbleiben. Leider steht auch die Tankstelle unter keinem besonders guten Stern, da die geplante Landstraße, die an ihr vorbeiführen soll, auf der Kippe steht.

Und dann ist da noch Dolly Hansen (Stephanie Zeitz), die auch gerne Rennfahrerin wäre, doch Gerd duldet keine Frauen in seinem Gespann. So schnell gibt Dolly allerdings nicht auf...

Unterstützt werden die Darsteller von den Jugendlichen aus der Theaterschule, die als singende Motorsportfans und Fahrschüler dem Lustspiel den musikalischen Rahmen verpassen. Aufführungstermine sind der 6. und 20. Januar um 20 Uhr sowie der 27. Januar um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater. Am 13. Januar gibt es um 17 Uhr eine weitere Vorstellung in der Aula der Agnes-Miegel-Schule.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 28. Dezember 2007

Musikalisch aufgeheiztes Lustspiel

Premiere: Niederdeutsche Bühne „Theater am Meer" spielt „De vergnögte Tankstell" von Fritz Wempner

Inszenierung hat buchstäblich Tempo.

VON ERNST RICHTER

Ordentlich was los ist bei diesen Rennfahrern und kessen Bienen. Die Songs sind den Mitwirkenden "auf den Leib geschneidert".

WILHELMSHAVEN - Hallo, liebe Eltern! Ich denke, es ist höchste Zeit, von mir etwas hören zu lassen. Es gibt Tolles zu erzählen. Ihr wisst doch, dass ich diese Leidenschaft für Motorradrennen habe. Da hat sich jetzt was aufgetan. Der Gerd Jensen von der Tankstelle im Dorf startet in Beiwagenrennen, kann aber nicht gewinnen, weil seinem Beifahrer wohl der Durchblick fehlt und der überhaupt schon ein Opa ist. Den habe ich jetzt aus dem Rennen geworfen und bin mit Gerd am Start dabei. Einen Ersten haben wir schon gemacht. Toll!

Es war gar nicht so einfach, den alten Bock Willem zu verdrängen. Da habe ich mich erst als junge verkleidet und einen Unfall vorgetäuscht. So kam ich an den Gerd heran, der übrigens ein ganz süßer Jung' zu sein scheint. Er und seine Rennkumpane sind Klasse. Allerdings müssen wir freche Songs einstudieren, um Kohle zu machen, denn Gerds Tankstelle ist am falschen Platz, und seine Fahrschule ist auch nicht doll drauf. Dort soll demnächst aber eine Landstraße vorbeiführen. Das wird dann wohl Mäuse bringen.

Auch ja, da geistert noch so eine Fotoreporterin herum, die scheint mächtig scharf auf Gerd zu sein. Tänzelt um ihn herum und wackelt mit dem Hintern. Ob das zieht? Doch nun ist das Versteckspiel ohnehin aus. Ich bin entlarvt und glaube, dass es bei Gerd gefunkt hat. Bei mir auch!!! Jetzt ist genug, bald schreibe ich mehr. Bis dahin küsst euch eure supergeile Rennmaus-Tochter Dolly.

PS: Wenn ihr Genaueres wissen wollt, die Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven, das ,Theater am Meer' zieht das Lustspiel mit Musik ,De vergnögte Tankstell' im Wilhelmshavener Stadttheater ab, am zweiten Weihnachtsfeiertag war Premiere. Dazu könnt ihr auch Näheres erfahren."

Richtig berichtet. Die Niederdeutsche Bühne hat „De vergnögte Tankstell" von Fritz Wempner einstudiert, die plattdeutsche Fassung richtete Arnold Preuß ein, der auch die Regie übernommen hat. Das Bühnenbild baute Harald Schmidt, musikalische Arrangements stammen von Nicolas C. Ducci, die Choreografie von Marion Zomerland. Dies ist übrigens seit 1952/53 die vierte Inszenierung von „De vergnögte Tanksteil" durch die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven.

Da ist allerhand los. Nicolas C. Ducci spielt mit viel Temperament den Tankstellenbesitzer Gerd Jensen, dem Stephanie Zeitz als Dolly Hansen in nichts nachsteht. Der Tankstellenwärter Willem Bock und alte Freund von Gerd wird von Walter Bleckwedel impulsiv dargestellt. Helga Lauermann füllt den Part der Haushälterin Mieke akkurat aus. Die Fotoreporterin Ellen Lund wird von Claudia Schröder glaubwürdig in Szene gesetzt.

Weiter stürzen sich in das Gedränge der vergnögten Tankstell die beiden Charakterdarsteller Klaus Aden als Händler Hannes Puusch und Horst Karstens als Bauer Krischan Menke, und als dessen Tochter Heike agiert Fehmke Seibert. Den Bauern Kassen Kreimann mimtWilly Meinert. Den Landarzt Dr. Ramm spielt Ingo Folkers und Christian Strowik den Mann vom Kreisbauamt, Werner Stürmer. Außerdem wirken mit Jana Dierks, Katharina Dittmann, Gabriele Manke, Fenja Strowik, Sontka Zomerland und Yannik Marschner als Fahrschüler und Fans im Motorradclub. Die Aufführung verspricht ein unterhaltsames, zweistündiges Amüsement mit zündenden Rhythmen und bekannten Ohrwürmern, die in die Beine fahren und zur Klatschbegleitung animieren. Weitere Vorstellungen sind am 6. Januar 2008 (20 Uhr), 13. Januar (17 Uhr), 20. Januar (20 Uhr), 27. Januar (15.30 und 20 Uhr), 3. Februar (20 Uhr) und 17. Februar (15.30 und 20 Uhr). Dazu kann man nur „veel Pläseer wünschen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 28. Dezember 2007

Motorbiene im 60er-Jahre-Taumel

60er-JAHRE-REVUE  "De vergnögte Tankstell" feierte Weihnachtspremiere im Stadttheater

Das Ensemble des „Theaters am Meer" hatte die Lacher auf seiner Seite. Mit „Motorbiene" Stephanie Zeitz kommt das Stück so richtig in Fahrt.

VON INGA HELLWIG

Gerd (Nicolas C. Ducci) fängt sich eine Standpauke von Mieke (Helga Lauermann) nach dem scheinbaren Unfall mit "Hans" (Stepahnie Zeitz) ein.

WILHELMSHAVEN - Mal was anderes, hatte sich das Ensemble der Niederdeutschen Bühne wohl gedacht und weckte sein Publikum am zweiten Weihnachtstag mit der Premiere der Revue „De vergnögte Tankstell" aus der besinnlichen Feiertagsruhe. Mit dem Musical im klassischen Broadway-Stil der 60er Jahre und einigen frischen Gesichtern zeigte sich, dass Schauspiel, Choreographie, Gesang und eine deftig-witzige Story auch auf plattdeutsch ein gelungenes Rezept ergeben können.

Mit Neuzugang Stephanie Zeitz hatte Nicolas C. Ducci (der neben seiner Rolle als Tankstellenbesitzer Gerd Jensen auch für die musikalische Umsetzung der „Tankstell" verantwortlich zeichnete), ein Feuerwerk von kaum 1,60 Meter an seiner Seite, das sich in der Haupt- und Doppelrolle der Motorbiene Dolly (alias Hans) Hansen fraglos einen Stammplatz auf der Theaterbühne am Meer erspielt haben dürfte. Die Wiederaufführung des bekannten Dreiakters von Bühnenautor Fritz Wemper wurde dabei unter der Regie von Arnold Preuß und mit der Choreographie Marion Zomerlands vom Lustspiel zu einer Musical-Show mit Musicbox-Ohrwürmern wie „Motorbiene", „Wenn ich ein Junge wär"' oder „Born to be wild" variiert.

Das Publikum wurde dabei auf eine Tankstelle auf dem Land der 60er-Jahre entführt. Hier hat Besitzer Gerd Jensen wenig Freude. Die Tankstelle mit Fahrschule läuft nicht wirklich. Und auch sein zweites finanzielles Standbein, Motorradrennfahrer in der Beiwagenklasse, bringt nicht den rechten Schwung in die leere Ladenkasse. Was aber weniger an Jensen, als vielmehr an seinem zu alten und ungelenken Beifahrer Willem Bock (Walter Bleckwedel) liegt.

Die Geschichte kommt so richtig in Fahrt, als Dolly Hansen (Stephanie Zeitz) als Junge Hans verkleidet Jensen überzeugen kann, ihn als Beifahrer bei Rennen einzusetzen. Nebenbei erobert sie später noch das Herz des nun endlich erfolgreichen Rennfahrers. Dass sie nur glaubt, niemand durchschaue ihr Geheimnis, macht dabei den besonderen Reiz des Stückes aus. Denn nicht nur Landarzt Dr. Ramm (Ingo Folkerts), sondern auch Jensen, die Fotoreporterin Ellen Lund (Claudia Schröder), Händler Hannes Puusch (Klaus Aden), die Bauern Kassen Kreimann (Willy Meinert) und Krischan Menke (Horst Kassens) und zuletzt auch Haushälterin Ger( Mieke (Helga Lauermann) entdecken nach und nach die körperlichen „Ungereimtheiten" des jungen Mannes und damit den Schwindel, mit dem Dolly und ihre Freundin Heike (Fehmke Seibert) sich in die Rennfahrer-Welt geschmuggelt haben. Bis zum Happy End und dem Startschuss zum lang ersehnten Straßenausbau durch Kreisbauamtsmitarbeitet Werner Stürmer (Christian Strowik) tanzte und sang sich das Ensemble mit Unterstützung durch den Motorradfanclub (Theaterschüler Jana Dierks, Katharina Dittmann, Gabriele Manke, Fenja Strowik, Sontka Zomerland und Yannik Marschner) durch jede Szene.

Dass der Gesang dabei nicht immer ganz perfekt war, störte weniger. Insbesondere Nicolas C. Ducci, Claudia Schröder und Stephanie Zeitz bewiesen, dass man mit Selbstbewusstsein und Dynamik auch defekte Mikrofone wettmachen kann. Zudem machten viele kleine Nebenhandlungen und choreographische Ideen das Stück zu einer netten Abendunterhaltung, bei der jeder Darsteller seinen großen Auftritt hatte - sei es nun gesanglich, tänzerisch oder schauspielerisch-komödiantisch. Publikumslieblinge waren hier wieder besonders Klaus Aden und Horst Karstens zusammen mit Walter Bleckwedel. Sie spielten die drei von der Tankstelle herzerfrischend und hatten die Lacher auf ihrer Seite.

DIE BETEILIGTEN DES THEATERS AM MEER
Bühnenbild: Harald Schmidt, Soufflage: Christel Dörnath, Requisite: Marianne Karstens, Maske: Christel - Brandt-Jaedeke, Ben Kleen, Kostüme: Helga Lauermann, Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Bühnenmalerei: Thomas Marschner, Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, Gerd Geiherd, Alexander Hergert, Heinz Hillers, Günther Michaels, Fred Rahmann, Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann Hanneken, Technische Leitung: Manfred Eilers, Tontechnik: Christoph Ditmann, Harald Schmidt, Inspizienz: Alexander Hergert

NEUE RUNDSCHAU vom 19. Sezember 2007

Alt und jung mit musikalischem Schwung

Theater am Meer in der heißen Probenphase für das Musical „De vergnügte Tankstell"

Willem Bock (Walter Bleckwedel) soll mit Gerd Jensen (Nicolas C. Ducci, 3. v.r.) und dem Motorradfanclub (v.l. Jana Dirks, Christian Strowik, Fehmke Seibert, Sontka Zomerland, Sandra Krüger, Yannik Marschner, Gabriele Manke, Fenja Strowik und Katharina Dittmann) fotografiert werden

Die langjährige und intensive Nachwuchsarbeit des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven trägt immer reifere Früchte. Nach diversen Stücken, in denen die Kinder und Jugendlichen der bühneneigenen Theaterschule ihr Können in eigenen Produktionen unter Beweis stellten, dürfen die Nachwuchstalente immer häufiger mit den „alten Hasen" zusammen im regulären Abendspielplan auftreten. Ein weiterer Höhepunkt, der das gesamte Alterspektrum des nun 75-jährigen Vereins präsentiert, stellt am 26. Dezember das Musical „De vergnögte Tankstell" dar.

Den etwas angestaubten Charme des Klassikers von Fritz Wempner - das Stück stand bereits mehrfach erfolgreich auf dem Spielplan in der tradierten Bühnengeschichte - hat Bühnenleiter Arnold Preuß kräftig ausgeklopft: mit erlesenen Schlagern aus den 60er Jahren, von „Halbstark" über „Du bist nicht allein" bis hin zu „Born to be wild" vervollständigt er das schwungvolle Treiben der Zeiten, in denen man an der Tankstelle tatsächlich noch was zu lachen haben konnte. Selbstverständlich hat Arnold Preuß die Lieder hierfür erstmals ins Plattdeutsche übersetzt. Die Arrangements besorgt Nicolas C. Ducci, die Tänze und Choreografien hat sich Marion Zomerland ausgedacht.

Die amüsante Verwechslungsgeschichte erzählt von Gerd Jensen (Nicolas C. Ducci), der die Tankstelle mit seinem Kumpel Willem Block (Walter Bleckwedel) betreibt. Seit wenigen Tagen finden die ersten Proben auf der Hauptbühne im Original-Bühnenbild statt. Mit jugendlichem Elan, der alle ansteckt, legen die Darsteller eine kesse Sohle aufs Parkett und singen und spielen sich warm für den zweiten Weihnachtsfeiertag.

Weitere Vorstellungen im Stadttheater finden am 6., 20. und 27. Januar, 3. und 17. Februar um 20 Uhr, am 27. Januar und 17. Februar zusätzlich um 15.30 Uhr statt. Am 13. Januar präsentiert das Theater am Meer „De vergnögte Tankstell" um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. Infos sowie erste Fotos unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 19. Dezember 2008

Rasante Verwechslungen an der lustigen Tankstelle

THEATER 60er-Jahre-Musical „De vergnögte Tankstell"

Das „Theater am Meer" ist in der heißen Endprobenphase für das 1960er-Jahre-Musical „De vergnögte Tankstell". Premiere ist am 2. Weihnachtsfeiertag.

Eine Szene aus den Proben zur Komödie "De vergnögte Tankstell"

WILHELMSHAVEN/LR - Die langjährige und intensive Nachwuchsarbeit des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven trägt immer reifere Früchte. Nach Stücken, in denen die Kinder und Jugendlichen der bühneneigenen Theaterschule ihr Können in eigenen Produktionen unter Beweis stellten, dürfen die Nachwuchstalente immer häufiger mit den „alten Hasen" zusammen im Abendspielplan auftreten.

Ein weiterer Höhepunkt, der das gesamte Alterspektrum des Vereins präsentiert, stellt am 26. Dezember das Musical „De vergnögte Tankstell" dar. Den etwas angestaubten Charme des Klassikers von Fritz Wempner hat Bühnenleiter Arnold Preuß kräftig ausgeklopft: Mit erlesenen Schlagern aus den 1960er-Jahren vervollständigt er das schwungvolle Treiben der Zeiten, in denen man an der Tankstelle tatsächlich noch was zu Lachen haben konnte.

Die amüsante Verwechslungsgeschichte erzählt von Gerd Jensen (Nicolas C. Ducci), der die Tankstelle mit seinem Kumpel Willem Bock (Walter Bleckwedel) betreibt. All zu viel ist noch nicht los, da die vorbeiführende Hauptstraße noch in Planung ist. Die Zeit nutzt Gerd jedoch für Fahrschulunterricht und Motorradrennen, bei denen ihm ebenfalls Willem als Sozius zur Seite steht. Das jedoch mehr schlecht als recht, denn der betagte Willem ist nicht mehr ganz so gelenkig, und so trudeln die beiden meist als letzte beim Rennen ein.

Das hat auch Dolly Hansen (Stephanie Zeitz) mitbekommen und würde Gerd nur all zu gern als frischer Beifahrer unterstützen. Doch Gerd ist strikt gegen weibliche Begleitung auf dem Motorrad. So schnell lässt Dolly jedoch nicht locker und platzt daher als Junge namens Hans Hansen in Gerds Leben. Mit ein wenig Überzeugungsarbeit kommen die ersten Testfahrten mit überragendem Ergebnis zustande. Als Gerd erfährt, dass die geplante Hauptstraße schlechte Karten hat, versteift er sich auf eine Rennfahrerkarriere, die mit Hans in greifbare Nähe rückt und Willem aufs Altenteil entlässt. Bald jedoch entdeckt Gerd Hans' wahre Identität, aber setzt das Spiel zu seinem Vergnügen fort. Schließlich hat sich Dolly bereits als kesse „Motorbiene" verdient gemacht.

In weiteren Rollen wirken Helga Lauermann, Claudia Schröder, Fehmke Seibert, Klaus Aden, Ingo Folkers, Horst Karstens, Willy Meinert und Christian Strowik sowie als singende Fahrschüler und Motorsportfans Jana Dierks, Katharina Dittmann, Sandra Krüger, Gabriele Manke, Fenja Strowik, Sontka Zomerland und Yannik Marschner mit.

Weitere Vorstellungen im Stadttheater finden am 6., 20. und 27. Januar, 3. und 17. Februar um 20 Uhr, am 27. Januar und 17. Februar zusätzlich um 15.30 Uhr statt. Am 13. Januar präsentiert das Theater am Meer „De vergnögte Tankstell" um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule.

Weiter Informarionen unter: www.ndbwilhelmshaven.de

Die ersten Fotos aus der neuen Inszenierung

"De vergnögte Tankstell"

Das turbulente Lustspiel mit viel Musik aus den 60er Jahren von Fritz Wempner hat am 2. Weihnachtsfeiertag Premiere im Stadttheater Wilhelmshaven.

Fahrschulunterricht mit "Halfstark"

die jungen Rocker legen sich mächtig ins Zeug (Fenja Strowik, Gabriele Manke)

hier auch Jana Dirks, Sontka Zomerland und Claudia Schröder

Bauer Krischan Menke (Horst Karstens) und Bauer Kasen Kreimann (Willy Meinert) umgarnen Frollein Lund (Claudia Schröder)

Willem Bock (Walter Bleckwedel) soll mit Gerd Jensen (Nicolas C. Ducci, 3. v.r.) und dem Motorradfanclub (v.l. Jana Dirks, Christian Strowik, Fehmke Seibert, Sontka Zomerland, Sandra Krüger, Yannik Marschner, Gabriele Manke, Fenja Strowik und Katharina Dittmann) fotografiert werden

Mieke (Helga Lauermann) und Gerd (Nicolas C. Ducci) träumen mal wieder vom "Kinderwagenwettrennen"

"Igitt", fragt Mieke (Helga Lauermann) den Kleinhändlier Hannes (Klaus Aden). Die Antwort: "Dat is de Itsy Bitsy Teenie Weenie Strandbiniki"

Gerd (Nicolas C. Ducci) schleppt den jungen Mann Hans Hansen (Stephanie Zeitz) in die Tankstelle, Hannes (Klaus Aden) und Willem (Walter Bleckwedel) sind sehr erschrocken

Hat sich plietsch in einen Jungen verkleidet, um Smeermax to warrn (Stephanie Zeitz)


Nicht mit Rizinus, aber mit einem Kräuterlikör ist Hans schnell wieder munter

Auch der Doktor (Ingo Folkers) kann nur eine "normal chronisch anatomische" Veränderung diagnostizieren

"Wenn ik een Jungen weer"

Gerd (Nico C. Ducci) und Hans (Stephanie Zeitz) sind sich anfänglich nicht sonderlich symphatisch und streiten sich heftig nicht nur mit der Wasserschüssel

Hans (Stephanie Zeitz) und Gerd Jensen (Nico C. Ducci) träumen von besseren Zeiten. Ja, ja "Mit 17 hett man noch Drööms" singen beide, wenn Sie wüssten....

Hannes (Klaus Aden) und Willem (Walter Bleckwedel) nehmen "Zucker in´n Kaffee", damit der Verlust des Nichtmehr-Mitfahrens beim Rennen nicht so bitter schmeckt

Misstrauisch geworden, wollen Gerd und Willem den Hans mal auf die Probe stellen, aber weit gefehlt, Skat spielen kann er und "de suppt ja as´n Ilk", stellt Willem resignierend fest

Choreografie zu "Swömmen lernt man in´n See" (v.l. Sontka Zomerland, Christian Strowik, Gabriele Menke, Yannik Marschner und Jana Dirks)

Hans erweist sich immer mehr als "Drupgänger", der hinter jeden Rock hinterher steigt, Gerd`s Zweifel waren wohl unbedründet

"Brummbababa - Ohoh Motorbiene"

Mit ihrer Schulfreundin Heike (Fehmke Seibert) träumt Hans alias Dolly Hansen davon, wie es wäre, wenn sie Gerd als Mädchen gegenüber treten würde

Heike möchte von Hans wissen, wie denn die Männer so unter sich sind. Hm, dat mehrste is Angabe....

Mit Interesse nehmen die fünf (Krischan, Kassen, Mieke, Gerd und Willem) den Bericht über den talentierten Nachwuchsfahrer Gerd Jensen zur Kenntnis

Geschrieben hat ihn die Fotoreporterin Ellen Lund (Claudia Schröder) die noch mehr Verwirrungen in der vergnögten Tankstelle stiften wird

Mieke (Helga Lauermann), Hannes (Klaus Aden) und Willem (Walter Bleckwedel) hören am Radio die Übertragung des Rennens aus Heide. Es sieht nicht gut aus für Gerd Jensen und seinem Beifahrer Hans Hansen

"Born um wild to ween"

Das singende und tanzende Ensemble von "De vergnögte Tankstell" (v.l. Sontka Zomerland, Fenja Strowik, Yannik Marschner, Claudia Schröder, Jana Dirks, Gabriele Manke, Sandra Krüger und Christian Strowik)

Im Finale kommen auch die Cheerleaderpuscheln groß heraus

Es gibt ein Happy End mit "Du büst nich alleen"

und noch eins "Mit 17 hett man noch Drööms"

Das singende und tanzende Ensemble "De vergnögte Tankstell"

KOMPASS für Wilhelmshavens und Friesland 12/2007 vom 30.11.2007

Großes Vergnügen an der Tankstelle

Dass es zwischen Zapfsäule und Schmierölregal amüsant zugehen kann, beweist ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag das Theater am Meer. Mit dem musikalischen Lustspiel „De vergnögte Tankstell" von Fritz Wempner nimmt das plattdeutsche Ensemble die Zuschauer mit zurück in die 60er Jahre.

Zum Inhalt: Gerd Jensen (Nicolas C. Ducci) betreibt eine Tankstelle mit seinem Kumpel Willem Block (Walter Bleckwedel). Kundschaft kommt nur selten vorbei, die Hauptstraße ist noch in der Planungsphase. Gerd gibt Fahrschulunterricht und fährt Motorradrennen. Dolly Hansen (Stephanie Zeitz) würde ihn zu gerne als Beifahrerin unterstützen, doch Gerd ist strikt gegen weibliche Begleitung auf dem Motorrad. Also platzt Dolly als Hans Hansen in Gerds Leben.

Als der erfährt, dass die geplante Hauptstraße, von der die Zukunft seines Betriebes abhängt, schlechte Karten hat, versteift er sich auf eine Rennfahrerkarriere. Bald jedoch entdeckt Gerd Hans' wahre Identität, setzt das Spiel aber zu seinem Vergnügen fort... Die Regie in dem Stück, in dem die Schauspieler auch als Sänger gefordert sind, führt Arnold Preuß. Das Theater am Meer feiert am Mittwoch, dem 26. Dezember, um 20 Uhr Premiere mit „De vergnögte Tankstell" im Stadttheater.

Am Sonntag, dem 2. Dezember, zeigt die Niederdeutsche Bühne in der Aula der Agnes-Miegel-Schule um 17 Uhr noch einmal „Dat Kuppelwief". Am Silvestervormittag führen die Theater-Leute um 10.30 und 12 Uhr den Dauerbrenner „Dinner för Een" in der Nordseepassage auf. Weitere Informationen gibt es unter www.ndb-wilhelmshaven.de im Internet.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 30. Oktober 2007

Theater zum Mitspielen

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE Auftritt-Chancen

WILHELMSHAVEN/LR - Wer auf der Bühne in einem Theaterstück mitspielen möchte, dem gibt das „Theater am Meer-Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" zweifach Gelegenheit. Zum einen wird in der nächsten Produktion, dem Lustspiel „De vergnögte Tankstell", das am zweiten Weihnachtstag im Stadttheater Premiere feiert, ein Fanclub und eine Gruppe Fahrschüler auf der Bühne stehen. Diese Gruppe wird nicht nur als Statisten auf der Bühne gebraucht, sondern soll auch als Chor verschiedene Lieder aus den 60er-Jahren singen. Wer als singender Statist niederdeutsche Bühnenluft schnuppern möchte, kann sich unter Tel. 8 44 77 bei Bühnenleiter Arnold Preuß melden, der auch Regie führt.

Parallel hat die Theaterschule des Theaters am Meer im bereits laufenden Projekt noch Plätze frei für junge Menschen, die das Theaterhandwerk und gleichzeitig die niederdeutsche Sprache lernen möchten. Jeweils am Mittwoch um 17.30 Uhr treffen sich die Jugendlichen ab 15 Jahren zu den Übungseinheiten im Probenraum im Stadttheater. Neben einer Atem- und Stimmschulung sowie Improvisationsübungen und Übungen im darstellerischen Spiel, studieren die jungen Theaterschüler ein neues Stück ein, das im Frühjahr 2008 Premiere feiert.

In der Regie des Bühnenleitungsduos wird das Stück „Die wilden Hühner" nach dem Roman von Cornelia Funke erarbeitet. Interessenten können sich unter Tel. 7 05 49 bei Bühnenleiterin Marion Zomerland anmelden.

NORDWEST-Zeitung vom 26. Oktober 2007

Bühne sucht Verstärkung

WILHELMSHAVEN - Wer gerne einmal auf der Bühne in einem Theaterstück mitspielen möchte, hat jetzt durch das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven zweifach Gelegenheit dazu: Gesucht werden singende Statisten für das Lustspiel „De vergnögte Tankstell“, das am 2. Weihnachtstag im Stadttheater Premiere feiert. Auskunft erteilt Bühnenleiter Arnold Preuß unter Tel. 04421/84 477.

Auch die Jugendlichen der Bühne suchen Verstärkung. Jeweils am Mittwochnachmittag um 17.30 Uhr treffen sie sich zum Übungen im Probenraum im Stadtt
heater Wilhelmshaven. Info unter Tel. 04421/70 549 bei Bühnenleiterin Marion Zomerland.

Dat Kuppelwief (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

DAT KUPPELWIEF

(The Matchmaker)
Farce in vier Akten von Thornton Wilder
Niederdeutsch von Heide Tietjen

Inszenierung: Bernd Poppe
Bühne: Uli Wolff & Gertie Trautvetter
 

Regieassistenz Claudia Schröder
Souffleure
Ben Kleen, Sandra Krüger
Requisite
Monika Eilers
Maske
Christel Brandt-Jaedeke, Katharina Dittmann, Julia Kowalewski, Sandra Schorlemmer, Katja Stöver
Kostümberatung
Helga Lauermann
Inspizientin
Anne Hillers
Bühnenbildbau
Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei
Thomas Marschner, Herbert Ulbrich
Bühnentechnik
Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Gerd Gelhart, Heinz Hillers, Günter Michaels und Fred Rahmann
Beleuchtung
Uwe Freiberg, Hermann Hanneken
Technische Leitung
Manfred Eilers

Rollen und Darsteller
Fro Dolly Lewin, Heratsvermittlerin
- Marion Zomerland
Hermann Vennemöller, Kaufmann in Heppens
- Arnold Preuß
Cornelius Wacker, Handlungsgehilfe bei Vennemöller
- Marc Gelhart
Adalbert Tappe, Handlungsgehilfe bei Vennemöller
- André Gelhart
Frau Helene Melloh, Putzmacherin
- Christel Dörnath
Minnie Fehrs, ihre Assistentin
- Fenja Strowik
Edelgard, Vennemöllers Nichte
- Gabriele Manke
Ambrosius Kemper, ein Künstler -
Nicolas C. Ducci
Andreas Stock, Handlungsgehilfe bei Vennemölle
r - Harald Schmidt
Jan Semmler, ein Barbier -
Ben Kleen
Rudolf, Kellner
- Jens-Uwe Jensen
August, Kellner -
Christian Strowik
Fräulein Flora von Hollen, Freundin der verstorbenen Frau Vennemöller -
Roswitha Wunderlich
Trude, Vennemöllers Haushälterin - Hildegard Steffen
Frollein von Hollens Köchin -
Sandra Krüger
ein Lohnkutscher
- Rolf-Peter Lauxtermann

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 2. Dezember 2007

Förderpreis der Oldenburgischen Landschaft

Theater am Meer auf Erfolgswelle

Wilhelmshaven. (gms) Wie in einem Theaterstück mit einer guten Dramaturgie gibt es auch in der nun 75jährigen Geschichte des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven unterschiedliche Erfolgsphasen. Das wird vor allem deutlich, wenn man sich die umfangreiche Chronik im derzeitigen Spielzeitheft, das vielerorts erhältlich ist, durchliest. Selbst das Logo, welches sich der traditionelle Verein bei seiner Umfirmierung 2003 verpasst hat, lässt sich nicht nur als Bezug zum Meer deuten, sondern symbolisiert auch einen konjunkturellen Verlauf.

In der nun gerade vor wenigen Wochen eröffneten Jubiläumsspielzeit läuft derzeit alles wie am Schnürchen. Jüngster Erfolg des niederdeutschen Ensembles ist die Auszeichnung der Theaterschulaktivitäten durch die Oldenburgische Landschaft. Mit einem Förderpreis von 1000 Euro belohnte die Landschaft den hervorragenden Einsatz „für eine junge und dynamische Pflege der niederdeutschen Sprache", bei der junge Menschen an das plattdeutsche Kulturgut herangeführt werden. Die Theaterschüler - wie das „erwachsene" Ensemble unter der Leitung von Marion Zomerland und Arnold Preuß - arbeiten seit kurzem an der niederdeutschen Theaterfassung von Cornelia Funkes Jugendroman „Die wilden Hühner", deren Übersetzung Arnold Preuß selbst besorgt hat. Eine Kostprobe des neuen Werks gaben die Jugendlichen bei den Feierlichkeiten im alten Landtag zu Oldenburg bereits vor begeisterten Zuschauern zum Besten. Die Premiere für die komplette Inszenierung ist für das Frühjahr 2008 geplant.

Mehr als zufrieden ist das Theater am Meer auch mit seiner Jubiläumsinszenierung „Dat Kuppelwief". Die Zuschauer honorierten die lebendige und amüsante Inszenierung des Oldenburger Berufsregisseurs Bernd Poppe und das temperamentvolle Spiel gleichermaßen. Wie der weitere Erfolg verheißende Spielplan im Jubiläumssjahr aussieht, lässt sich neben dem Spielzeitheft auch im Internet unter www.ndbwilhelmshaven.de nachlesen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 01. Dezember 2007

Die letzte Vorstellung des Jubiläumsstücks "Dat Kuppelwief" des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven findet am Sonntag, 2. Dezember 2007, um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt. Mitwirkende unter anderem Marc Gelhart als Cornelius Wacker (links) und André Gelhart aqls Adalbert Tappe.

NEUE RUNDSCHAU vom 28. November 2007

Theater am Meer schwimmt auf Erfolgswelle

Förderpreis der Oldenburgischen Landschaft an Theaterschule

Die Theaterschüler und die beiden Bühnenleiter Arnold Preuß und Marion Zomerland nach der Preisverleihung in Oldenburg

Wie in einem Theaterstück mit einer guten Dramaturgie gibt es auch in der nun 75-jährigen Geschichte des „Theater am Meer"- Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven unterschiedliche Erfolgsphasen. Das wird vor allem deutlich, wenn man sich die umfangreiche Chronik im derzeitigen Spielzeitheft, das vielerorts erhältlich ist, durchliest. Selbst das Logo, welches sich der traditionelle Verein bei seiner Umfirmierung 2003 verpasst hat, lässt sich nicht nur als Bezug zum Meer deuten, sondern symbolisiert auch einen konjunkturellen Verlauf. In der nun gerade vor wenigen Wochen eröffneten Jubiläumsspielzeit läuft derzeit alles wie am Schnürchen.

Jüngster Erfolg des niederdeutschen Ensembles ist die Auszeichnung der Theaterschulaktivitäten durch die Oldenburgische Landschaft. Mit einem Förderpreis von 1000 Euro belohnte die Landschaft den hervorragenden Einsatz „für eine junge und dynamische Pflege der niederdeutschen Sprache", bei der junge Menschen an das plattdeutsche Kulturgut herangeführt werden. Die Theaterschüler - wie das „erwachsene" Ensemble unter der Leitung von Marion Zomerland und Arnold Preuß - arbeiten seit kurzem an der niederdeutschen Theaterfassung von Cornelia Funker Jugendroman „Die wilden Hühner", deren Ubersetzung Arnold Preuß selbst besorgt hat. Eine Kostprobe des neuen Werks gaben die Jugendlichen bei den Feierlichkeiten im alten Landtag zu Oldenburg bereits vor begeisterten Zuschauern zum Besten. Die Premiere für die komplette Inszenierung ist für das Frühjahr 2008 geplant.

Mehr als zufrieden ist das Theater am Meer auch mit seiner Jubiläumsinszenierung „Dat Kuppelwief". In den bisherigen sieben Vorstellungen - die erste fand im Rahmen einer großen Geburtstagsfeier zum 75-jährigen Bestehen statt - konnte die große Spielerschar mit Darstellern von 16 bis über 80 Jahre wahre Begeisterungsstürme entfachen. Die Zuschauer honorierten die lebendige und amüsante Inszenierung des Oldenburger Berufsregisseurs Bernd Poppe und das temperamentvolle Spiel gleichermaßen.

Zum Abschluss präsentiert das Theater am Meer „Dat Kuppelwief" am 2. Dezember um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule. Nicht zuletzt die Beliebtheit dieses Lustspiels nach Thornton Wilders „Hello, Dolly!" ist Grund für die weiter angestiegenen Zuschauerzahlen des Theater am Meer. „Da unser Abonnentenstamm wiederholt stark zugenommen hat, scheinen wir auf einer richtigen Sympathiewelle zu reiten", freut sich Marc Gelhart, Pressesprecher der Bühne. In heutigen Zeiten stelle besonders niederdeutsches Theater durch den starken sprachlichen Regionalbezug ein wesentliches Stück Heimat dar, das immer seltener wird. Dies jung und alt zu verdeutlichen sei neben dem Erhalt der niederdeutschen Sprache ein erklärtes Ziel der Bühne. Wie der weitere Erfolg verheißende Spielplan im Jubiläumssjahr aussieht, lässt sich neben dem Spielzeitheft auch im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de nachlesen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 21. November 2007

Nochmals "Kuppelwief"

Missverständnisse und Verwechslungen am laufenden Band verursachen nicht nur der zwielichtige Andreas Stock (Harald Schmidt, links) und der Kutscher Rolf-Peter Lauxtermann) in der Komödie "Dat Kuppelwief". Die Aufführung des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ist am 25. November 2007 um 20 Uhr zum letzten Mal im Stadttheater und am 2. Dezember um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule zu sehen.

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 18. November 2007

Theater am Meer im 75. Jubiläumsjahr

Noch zweimal „Dat Kuppelwief"

Missverständnisse und Verwechslungen am laufenden Band verursachen der zwielichtige Andreas Stock (Harald Schmidt, links) und der Kutscher (Rolf-Peter Lauxtermann, Mitte). Rechts Kaufmann Hermann Vennemöller (Arnold Preuß)

Wilhelmshaven. (mg) Zwei Mal können die Freunde des plattdeutschen Theaters noch kräftig ablachen: Zu sehen ist die turbulente Komödie „Dat Kuppelwief" vom Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am 25. November um 20 Uhr zum letzten Mal im Stadttheater. Begeisterte Zuschauer und steigende Besucherzahlen sind die Beweise für eine gelungene Inszenierung des Berufsregisseurs Bernd Poppe - dank des guten Vorverkaufs ist der frühzeitige Gang zum Service-Center sehr zu empfehlen.

Am 2. Dezember um 17 Uhr führt das plattdeutsche Ensemble den Publikumserfolg zum Abschluss in der Agnes-MiegelSchule auf.

Missverständnisse und Verwechslungen am laufenden Band verursachen nicht nur der zwielichtige Andreas Stock (gespielt von Harald Schmidt) und der Kutscher (Rolf-Peter Lauxtermann), die im Auftrag von Hermann Vennemöller dessen Nichte Edelgard und ihren Verlobten Ambrosius Kemper in Gewahrsam nehmen sollen. Stattdessen erwischen sie jedoch das falsche Duo, was die ohnehin verworrenen Erlebnisse Vennemöllers auf der Suche nach einer neuen Frau weiter verkomplizieren. Zum Glück steht ihm Heiratsvermittlerin Dolly Lewin zur Seite, die nicht nur seinem, sondern auch ihrem eigenen Glück ein wenig auf die Sprünge hilft.
• Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 27. Oktober 2007

Verwickelte Liebe

THEATER Morgen wieder „Dat Kuppelwief"

Was höre ich denn da? Hermann Vennemöller (ArnoldPreuß, rechts) macht große Ohren.

WILHELMSHAVEN/LR - Das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne" sorgt derzeit mit dem Stück „Dat Kuppelwief" für Unterhaltung. Die nächsten Vorstellungen sind am morgigen Sonntag um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater. In Sicherheit wähnen sich Künstler Ambrosius Kemper (Nicolas C. Ducci), seine Geliebte Edelgard (Gabriele Manke) und die Heiratsvermittlerin Dolly Lewin (Marion Zomerland), nachdem sie von Heppens nach Bremen geflüchtet sind.

Schuld an den Verwicklungen ist der cholerische Hermann Verinemöller (Arnold Preuß), der sich der jungen Liebe in den Weg stellt. Die Komödie „Dat Kuppelwief' stellt einen Höhepunkt in der 75-jährigen Geschichte des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven dar und wurde daher für das Jubiläum auserkoren.

NEUE RUNDSCHAU vom 17. Oktober 2007

In Sicherheit wähnen sich der Künstler Ambrosius Kemper (von links: Nicolas C. Ducci), seine Geliebte Edelgard (Gabriele Manke) und die Heiratsvermittlerin Dolly Lewin (Marion Zomerland), nachdem sie gemeinsam von Heppens nach Bremen geflüchtet sind. Schuld daran ist der cholerische Hermann Vennemöller (Arnold Preuß), der sich der jungen Liebe in den Weg stellt und stattdessen lieber selbst auf Brautschau geht. Als er im Gartenkaffee "Harmonie" der Zukünftigen seine Aufwartung machen möchte, wird er zufällig Zeuge, wie die jungen Leute seine Pläne durchkreuzen...

„Dat Kuppelwief" von Thornton Wilder stellt einen besonderen Höhepunkt in der nun 75-jährigen Geschichte des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven dar und wurde daher für das Jubiläum auserkoren. Mit einem großen Ensemble, vier traumhaften Bühnenbildern von Uli Wolff und Gertie Trautvetter und der temperamentvollen Regie des Berufsregisseurs Bernd Poppe ist eine schwungvolle Inszenierung herausgekommen, die die Zuschauer mitreißt und begeistert. Die nächste Vorstellungen finden am 28. Oktober um 15.30 Uhr und 20 Uhr und im November statt. Weitere Informationen und Szenenfotos gibt es unter www.ndb-wilhelmshaven.de. Foto: Theater am Meer

WILHELMSHAVEN, 5. Oktober 2007

"Dat Kuppelwief" in Bildern

Sehen Sie hier ein paar Szenenfotos aus der aktuellen Inszenierung "Dat Kuppelwief" (Foto: Olaf Preuschoff)

Hermann Vennemöller, reicher Kaufmann in Heppens, jagt Ambrosius Kemper, seines Zeichens Kunstmaler aus dem Hause, der er für seine Nichte Edelgard einen anderen Mann wünscht (v.l. Tude - Hildegard Steffens, Hermann Vennemöller - Arnold Preuß, Ambrosius Kemper - Nicolas C. Ducci, Jans Semmler - Ben Kleen)

Edelgard beteuert ihre Liebe zu Ambrosius, doch Vennemöller bleibt hart und schickt sie weg nach Bremen zu Frollein von Hollen (v.l. Edelhard - Gabriele Menke, Vennemöller - Arnold Preuß)

Er selbst wandert auf Freiersfüßen und hat die Heiratsvermittlerin Dolly Lewin engagiert (v.l. Dolly Lewin - Marion Zomerland, Vennemöller - Arnold Preuß)

Während er zum Umzug seines Schützenvereins und auf Brautschau nach Bremen fährt, vertraut er den Laden seinem ersten Kommis Cornelius Wacker an (v.l. Cornelius Wacker - Marc Gelhart, Vennemöller - Arnold Preuß)

Die beiden Handlungsgehilfen denken aber gar nicht daran den Laden zu hüten, sie wollen Abenteuer erleben und machen sich auf nach Bremen (v.l. Cornelius Wacker - Marc Gelhart, Adalbert Tappe - André Gelhart)

Für Edelgard heißt es Abschied nehmen vom Haus in Heppens und von Ambrosius, aber Dolly Lewin hat schon wieder einen Plan und Trude schon mal die Adresse verraten (v.l. Dolly Lewin - Marion Zomerland, Edelgard - Gabriele Manke, Trude - Hildegard Steffens)

In Bremen schwärmt Hutmacherin Helene Melloh gegenüber ihrer Gehilfin Minnie Fehrs von den Männern und besonders von Hermann Vennemöller aus Heppens (v.l. Christel Dörnath, Fenja Strowik)

In diesen Hutladen von Helene Melloh kommen die Abenteurer Cornelius und Adalbert, allerdings auch Vennemöller und Dolly und so sitzen sie in der Falle (v.l. Christel Dörnath, Marc Gelhart, André Gelhart)

Adalbert (André Gelhart) flüchtet unter den Tisch, so hat er sich das Abenteuer Bremen nicht vorgestellt

Während Hermann Vennemöller (Arnold Preuß) Helene Melloh (Christel Dörnath) Vorträge über das Erlangen von Profit hällt, überlegt Dolly (Marion Zomerland), wie sie die beiden Gefangenen retten kann

Während Minnie (Fenja Strowik) schon von Adalbert träumt, hat Helene (Christel Dörnath) keine Ahnung, in welcher Gefahr sich die beiden sympathischen jungen Männer befinden

Bis Dolly und Hermann weg sind, lassen Cornelius (Marc Gelhart) und Adalbert (André Gelhart) die Puppen äh Hüte tanzen und beschließen, mit den Damen in die Harmonie zum Essen zu gehen und zu feiern

In der Harmonie trifft alles zusammen: Ambrosius (Nicolas C. Ducci) und Edelgard (Gabriele Manke) werden von Dolly (Marion Zomerland) begleitet und von Hermann (Arnold Preuß) heimlich belauscht

Mit Hilfe des zwielichtigen Andreas Stock (Harald Schmidt) und des mächtigen Kutschers (Rolf-Peter Lauxtermann) lässt Vennemöller (Arnold Preuß) die jungen Liebenden in das Haus von Flora von Hollen verfrachten

In der Harmonie wollen sich aber auch Minnie Fehrs (Fenja Strowik), Helene Melloh (Christel Dörnath) mit Cornelius Wacker (Marc Gelhart) und Adalbert Tappe (André Gelhart) amüsieren. Der Kellner Rudolf (hinten links Jens-Uwe Jensen) nimmt dazu die Bestellung des üppigen Mahls auf

Damit sich die zwei Partein (Vennemöller möchte mit Fro Lewin und Frollein Erna Simpel ebenfalls auf der Verande dinieren) nicht in die Quere kommen, wird eine trrennende "Spanische Wand" aufgestellt (v.l. Fenja Strowik, André Gelhart, Christel Dörnath, Harald Schmidt, Christian Strowik, Jens-Uwe Jensen, Marc Gelhart)

So herrscht zunächst traute Viersamkeit bei Minnie, Adalbert, Cornelius und Helene (Fenja Strowik, André und Marc Gelhart, Christel Dörnath)...

... und nicht ganz so traute Zweisamkeit bei Dolly (Marion Zomerland) und Hermann (Arnold Preuß)

Natürlich bleibt nichts unentdeckt und alles läuft so wie Dolly sich das ausgedacht hat (v.l. Arnold Preuß, Marion Zomerland, Fenja Strowik, Christel Dörnath, Marc und André Gelhart)

Bis Hermann entdeckt, dass seine Geldbörse verschwunden ist (v.r. Marion Zomerland, Arnold Preuß) - nun ist guter Rat teuer

Die "Spanische Wand" wird beim Suchen beiseite geräumt und schon fliegt alles auf und Hermann "Bölkhals" entlässt alle und jeden in seiner Rage (v.l. Arnold Preuß, Marion Zomerland, Christel Dörnath, Marc Gelhart, André Gelhart, Fenja Strowik)

Die Handlung spitzt sich dann "dramatisch" zu, als alle Parteien sich im Hause Flora von Hollen zusammen finden (v.l. Flora von Hollen - Roswitha Wunderlich, André Gelhart, Rolf-Peter Lauxtermann, Marc Gelhart, Harald Schmidt)

Dolly (Marion Zomerland) hat am Ende gut Lachen, Hermann Vennemöller (Arnold Preuß) auch? Ganz einfach, die Antwort bekommen Sie im Theater!

Dat Kuppelwief, Farce von Thornton Wilder (Marion Zomerland und André Gelhart)

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 01. Oktober 2007

Ein unwiderstehliches "Kuppelwief"

Niederdeutsche Bühne „Theater am Meer" feierte 75-jähriges Jubiläum mit gelungener Premiere

Arnold Preuß gibt bravourös den exzentrischen und geizigen Kaufmann Vennemöller.

VON ERNST RICHTER

WILHELMSHAVEN/ERI - Die Niederdeutsche Bühne, das „Theater am Meer", feierte am vergangenen Wochenende das 75-jährige Theaterjubiläum. Im Blickpunkt für die Öffentlichkeit stand die Festaufführung „Dat Kuppelwief", eine Farce von Thornton Wilder, ins Niederdeutsche übertragen von Heide Tietjen. Eine Wilhelmshavener Erstaufführung in der Regie von Regisseur Bernd Poppe mit der auch die Spielzeit 2007/08 eröffnet wurde. Fünf Stücke stehen wieder auf dem Programm, von denen „Dat Kuppelwief" ganz gewiss der Höhepunkt sein wird.

Die Festaufführung löste ungeteilten Beifall aus. Ein weiterer Höhepunkt war das anschließende Jubiläumsfest im Gorch-Fock-Haus. Vorausgegangen war am Nachmittag die Bühnenleitertagung des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen, dem 17 Heimatbühnen angeschlossen sind (siehe Seite 9).

Zur Aufführung: Gespannt wartet das Publikum im voll besetzten Stadttheater auf „Dat Kuppelwief". Da bahnt sich zunächst ein älteres Besucherpaar den Weg zur Bühne. Fragende Stimme aus dem Publikum: Was wollen die beiden da? Es sind Hanna Christoffers und Horst Jönck, die ins Rampenlicht treten, um den Lüüd, den Tokiekers, ein hartliches Willkommen und veel Pläsier zu wünschen, unterstützt dabei von Mitgliedern der Theaterschule.

Dann gab der Vorhang die Bühne frei auf die gute Stube des exzentrischen und geizigen Kaufmanns Hermann Vennemöller, der gerade vom Barbier rasiert wird und dabei einem jungen Mann die Liebesflausen zu seiner Nichte Edelgard aus den Kopf treiben, sprich verbieten will. Das Publikum ist sofort mitten drin, denn Arnold Preuß schauspielert bravourös zum Ergötzen der Zuschauer mit Wort und Gestik diesen eigenwilligen Kaufmann aus Heppens. Den Barbier Jan Semmler spielt Ben Kleen, und Nicolas C. Ducci gibt dem verliebten Künstler Ambrosius Kemper temperamentvolle Gestalt. Und dann tauchen aus Vennemöllers Geschäftslager'die Handlungsgehilfen Cornelius Wacker und Adalbert Tappe auf, exzellent mit viel komödiantischem Spielwitz bringt das Duo Schwung in den Laden, dargestellt von Marc und Andre Gelhart.

Endlich erscheint dat Kuppelwief als elegant-charmante Heiratsvermittlerin Dolly Lewin auf der Bildfläche. Marion Zomerland gibt dieser Figur ausdrucksvolles Flair, macht das Kuppelwief fast zu einer Diva, deren Charme auch der trockene Kaufmann aus Heppens schließlich nicht widerstehen kann. Doch bis dahin haben die Mitwirkenden noch manche kitzelige Situation zu überwinden, mit denen das Publikum immerwieder überrascht und von einem Amüsement ins andere gerissen wird.

Doch jetzt und an dieser Stelle müssen die vier Bühnenbilder ganz lobend erwähnt werden. Da ist die Wohnstube des Kaufmanns, der Hutsalon der Bremer Putzmacherin Helene Melloh, dargestellt von Christel Dörnath und deren Assistentin Minnie Fehrs, gespielt von Fenja Strowik, in deren Salon Merkwürdiges passiert. Das dritte Bühnenbild führt die Tokiekers in die Gartenwirtschaft „Harmonie", wo unerwartete Gäste auftauchen und die Kellner,Rudolf und August, verkörpert von Jens-Uwe Jensen und Christian Strowik, für Ordnung sorgen müssen. Das vierte Bühnenbild führt in das Boudoir des Fräulein Flora von Holen, die von Roswitha Wunderlich sehr sensibel dargestellt wird und mit ihren Monolog über das Leben und die Liebe rührend beeindruckt.

Vier Bühnenbilder, erdacht und gestaltet von Uli Wolf und Gertie Trautvetter, sind zum Wohlfühlen; zum Einziehen und zur einladenden Gartenpartie großartig geeignet. Das Ensemble hinter den Kulissen hat monatelang dafür gearbeitet und auch die Umbauphasen trainiert. Dazu passen ansprechenden tollen Kostüme, zusammengestellt von Helga Lauermann. Bravo! Eine kurze aber feine Charakterstudie bringt Harald Schmidt als der Anstellung suchende Handlungsgehilfe Andreas Stock bei Kaufmann Vennemöller auf die Bühne. Das Ensemble wird komplettiert von Hildegard Steffens als Haushälterin Trude, Sandra Krüger als Köchin und Rolf-Peter Lauxtermann als Lohnkutscher.

Bernd Poppen vom Oldenburgischen Staatstheater hat als Regisseur dem Wilhelmshavener Kuppelwief Tempo, Format und Spielwitz eingeimpft, das von dem Ensemble mit viel Spielfreude umgesetzt wird und das Publikum total begeistert. Die nächsten Aufführungen sind am 7., 13. und 28. Oktober, am 4. und 25. November sowie am 2. Dezember.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 01. Oktober 2007

"Feiern wie in einer großen Familie"

Mit dem „Kuppelwief" vom Stadttheater ins Gorch-Fock-Haus zur Fete des 75-jährigen Jubiläums

Viel Anerkennung für die Bühne und das gesamte Ensemble.

WILHELMSHAVEN/ERI -Wie im Triumphzug wanderten die Premierengäste am Sonnabend nach der Aufführung von „Dat Kuppelwief" vom Stadttheater zum Gorch-FockHaus, um im Johann-KinauSaal zu feiern: Nicht die Premiere, sondern das 75-jährige Jubiläum der Niederdeutschen Bühne. Dazu gehörten mehrere Ansprachen, bevor Arnold Preuß als Bühnenleiter das von der Gastronomie des Hauses angerichtete Büfett freigeben konnte. Die Reihe der Gratulanten war lang, die der Bühnenleiter eingangs nannte. Auch das gesamte Ensemble mit aller Technik war mit an Bord.

Arnold Preuß dankte den Sponsoren, allen Mitwirkenden vor und hinter der Bühne für ihren unermüdlichen Einsatz, dem Bürgerverein F'groden und den Theaterfreunden für ihre Treue zur Niederdeutschen Bühne, dem Theater am Meer. Zu den Ehrengästen gehörten Oberbürgermeister Eberhard Menzel, Ursula Aljets für die Oldenburgische Landschaft, Markus Müller, Generalintendant des Oldenburgischen Staatstheaters, Walter Ernst, Ehrenpräsident des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen, dem er, Arnold Preuß, als amtierender Präsident vorsteht, und Herwig Dust, Leiter der August-Hinrichs-Bühne Oldenburg sowie Gäste benachbarter niederdeutscher Bühnen. Die Wilhelmshavener Bühne wirke, arbeite, spiele und feiere wie eine große Familie, so werde es auch zum hundertjährigen Jubiläum sein.

Oberbürgermeister Eberhard Menzel gestand in seinem Grußwort zur niederdeutschen Sprache ein: „Ich liebe sie, beherrsche sie aber nicht". Mit der „Straßenmusik" begann die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am 28. September 1932. Mit den Jahren sei das „Theater am Meer" in Niedersachsen zu einem Wertbegriff geworden. Wie Menzel launig ausführte, sei Heppens und Bremen in dem Stück „Dat Kuppelwief" eine gute Verbindung eingegangen. Mit einer Zuwendung der Stadt erfreute der OB die Jubiläumsbühne.

Ursula Aljets sah das etwas anders und meinte, dass doch Oldenburg etwas näher zu Wilhelmshaven liegen würde als Bremen. Sie gratulierte namens der Oldenburgischen Landschaft und teilte mit, dass das Kollegium der Oldenburgischen Landschaft entschieden habe, den Förderpreis der Jugendarbeit der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven zuzuerkennen.

Bühnenleiterin Marion Zomerland würdigte in ihrer Ansprache die Leistungen des Ensembles, der Technik, des Bühnenbaus, der Malerei, von Maske und Requisite. Sie alle seien am Erfolg der Bühne gleichermaßen beteiligt. Herzliche Worte fand Marion Zomerland für Regisseur Bernd Poppe, dem Fachmann vom Oldenburgischen Staatstheater. Er habe wohl selbst jede einzelne Rolle durchlebt und innerlich verarbeitet, um so mit dem Ensemble diese Leistung auf die Beine stellen zu können.

Herwig Dust, Geschäftsführer des Niederdeutschen Bühnenbundes, fand ebenfalls anerkennende Worte, zu denen sich die Gäste mit Beifall immer wieder einschalteten. Danach wurde das Büfett eröffnet. Dann übernahm Diskjockey Olli das Kommando und eröffnete damit die rhythmische Cour auf der Tanzfläche, unterbrochen von ein paar kessen Einlagen des Ensembles der Niederdeutschen Bühne.

Dat Kuppelwief, Farce von Thornton Wilder (v.l. Christel Dörnath, Marion Zomerland, Arnold Preuß und - unten - André Gelhart)

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 01. Oktober 2007

"Dat Kuppelwief" tolles Geschenk zum Geburtstag

Wilhelmshaven/IH - Mit der Komödie "Dat Kuppelwief" - bekannter auch als Musical "Hello Dolly" - machte die Niederdeutsche Bühne sich selbst und ihrem Publikum das beste Geschenk zum 75. Geburtstag.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG / NORD-WEST-Zeitung vom 01. Oktober 2007

Pudding - oder die Liebe als Abenteuer

KOMÖDIE "Dat Kuppelwief" als gelungenes Geschenk zum 75. Geburtstag des "Theaters am Meer"

Die Komödie wurde von New York nach Heppens und Bremen verlegt. Das Stück der Niederdeutschen Bühne gefile dem Publikum. Anschließend wurde 75. Geburtstag gefeiert.

VON INGA HELLWIG

WILHELMSHAVEN - Liebe, Chaos und turbulente Verwechslungen sind das Erfolgsrezept für einen gelungen Theaterabend. Mit der Komödie „Dat Kuppelwief" (Originaltitel: „Die Heiratsvermittlerin") von Thornton Wilder - bekannter auch als Musical „Hello Dolly", welches in den 1960er-Jahren weltweit die Bühnen eroberte - machte die Niederdeutsche Bühne sich selbst und ihrem Publikum das beste Geschenk zum 75. Geburtstag: In stürmischen drei Stunden bescherte das Ensemble der Niederdeutschen Bühne am Sonnabend vor ausverkauftem Haus, unter der Regie von Bernd Poppe, einen spaßigen Abend, mit spritzigen Dialogen, einer hervorragend aufgelegten Besetzung und viel „Pudding", wie das Codewort im „Kuppelwief' für den Moment lautet, in das große Abenteuer beginnt.

In der spritzigen Komödie, die aus New York kurzerhand nach Heppens und Bremen verlegt wurde, will der reiche, verwitwete Vorstadtkaufmann Hermann Vennemöller (Arnold Preuß) sein Leben wieder in geordnetere Bahnen lenken. Da er eine Ehefrau für billiger hält als eine Haushälterin, wandelt er auf Freiersfüßen. Liebe ist für ihn allerdings ein Fremdwort, wie er es an seiner etwas schlichten Nichte Edelgard (Gabriele Manke) und ihrem Geliebten, dem Künstler Ambrosius Kemper (Nicolas C. Ducci), zu demonstrieren versucht. Aber er hat die Rechnung ohne die ebenso lebenslustige wie raffinierte Heiratsvermittlerin Dolly Lewin (Marion Zomerland) gemacht, die er für seine Pläne engagiert hat.

Gleichzeitig kommen Vennemöller seine beiden unbeholfenen Angestellten Cornelius Wacker (Marc Gelhart) und Adalbert Tappe (Andre Gelhart) nicht unerheblich in die Quere, als sie ihrem Chef nacheifern und sich so wie dieser in ebenfalls amouröser Absicht in Bremen herumtreiben - hinter seinem Rücken natürlich. Zufällig treffen sie in dem Hutgeschäft, dessen Inhaberin Helene Melloh (Christel Dörnath) infolge Dollys Vermittlung mit Vennemöller verabredet ist, auf Frau Melloh, deren Assistentin Minni Fehrs (Fenja Strowik) und Dolly Lewin.

Dolly nimmt die orientierungslosen Provinzler unter ihre Fittiche, ohne zu wissen, dass sie Angestellte ihres Auftraggebers sind. Was folgt, ist ein höchst amüsantes und temporeiches Verwirrspiel, an dessen Ende sich im Haus des Fräulein Flora von Hedin (Roswitha Wunderlich) einige neue Paare gefunden haben. Auch wenn die NDB in ihrer 75-jährigen Geschichte einige große Stücke des ernsten Genres erfolgreich präsentierte: Es stand ihr gut zu Gesicht, mit „Dat Kuppelwief" an die großen Lacherfolge anzuknüpfen, denn das ist es, was das NDB-Publikum besonders liebt.

Alle Darsteller konnten ihre Stärken voll ausspielen - ob Marc Gelhard, der in dem Provinz-Casanova Cornelius Wacker seine Paraderolle gefunden hat, die NDB-„Stars" wie Roswitha Wunderlich (köstlich als Fräulein von Rollen), Christel Dörnath als Hutmacherin Helene Melloh, Harald Schmidt als Angestellter Andreas Stock oder Arnold Preuß, der den cholerischen Vennemöller absolut überzeugend verkörperte, bis hin zu allen kleinen Rollen und natürlich zu Marion Zomerland als frisch und mitreißend präsentierte Dolly. Das Ensemble der „kleinen" Laienschauspieler ist zum 75. Bühnenjubiläum „groß" geworden - aber noch lange nicht alt.

Die nächsten Aufführungstermine sind am Sonntag, 7., und Sonnabend, 13. Oktober (jeweils 20 Uhr), im Stadttheater. Morgen folgt ein Bericht zum Treffen des Niederdeutschen Bühnenbundes.

WILHELMSHAVEN, 29. Setptember 2007

Eine gelungenes Geburtstagsfest

Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven feierte mit über 250 Geburtstagsgästen

Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven feierte seinen Geburtstag mit vielen Freundinnen und Freunden und vielen Geschenken und Überraschungen. Oberbürgermeister Eberhard Menzel lobte die Arbeit der Verantwortlichen des Theaters, die es geschafft haben, die Bühne über viele Jahrzehnte hinweg zu einem festen Bestandteil im Wilhelmshavener Kulturleben zu etablieren. Vize-Präsident Herwig Dust, Oldenburg, ehrte das Theater mit einer Ehrenurkunde des Niederdeutschen Bühnenbundes und betonte, dass das Theater am Meer zu einer der Starken Säulen des Niederdeutschen Bühnenbundes zu zählen sei.

Ursula Aljets, Wilhelmshaven, Mitglied des Vorstandes der Oldenburgischen Landschaft, überbrachte die frohe Kunde, dass die Theaterschule des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wlhelmshaven mit dem Förderpreis der Oldenburgischen Landschaft am 16. November 2007 ausgezeichnet werde. In die gleiche Bresche sprang auch der Orgelspieler August Desenz, der die Theaterschule ebenfalls mit einem namhaften Betrag unterstützte. Bis spät in die Morgenstunden wurde nach der mit großem Beifall bedachten Premiere des Jubiläumsstückes "Dat Kuppelwief" im Gorch-Fock-Haus gefeiert. Hier ein paar Aufnahmen vom Abend im Stadttheater und im Gorch-Fock-Haus

Herwig Dust zeichnet die Bühne, vertreten durch das Bühnenleitungsduo Marion Zomerland & Arnold Preuß mit einer Ehrenurkunde aus

Rund 400 Gäste besuchten die Premiere von "Dat Kuppelwief"

Das Theater am Meer feierte...

...mit ganz vielen Gästen...

...und den befreundeten Bühnen...

 ...des Niederdeutschen Bühnenbundes...

...und kräftig getanzt wurde natürlich auch.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 29. September 2007 / Sonderseiten

75-jähriges Jubiläum des "THEATER AM MEER - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven"

Durch dick und dünn: Die „Niederdeutsche" prägt Kulturleben

WILHELMSHAVEN/SI - Die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, das „Theater am Meer", feiert an diesem Wochenende sein 75-jähriges Bestehen. Damit zählt sie zu den ältesten kulturellen Einrichtungen in der Stadt. Nach wie vor hat sie mit ihren Stücken großen Erfolg. Ihre Blütezeit erlebte sie in den ersten Nachkriegsjahren, als die Menschen nach Vergnügen hungerten, das Plattdeutsche noch Umgangssprache war und der Fernseher noch nicht in den Wohnstuben flimmerte. Damals gab es Spielzeiten mit bis zu 40 000 Besuchern. Heute erreicht das Theater am Meer trotz großer Medienkonkurrenz immerhin noch 10 000 bis 15 000 Besucher pro Spielzeit.

Stets stellten Vorstand, Bühnenleitung, Regisseure und Schauspieler an ihr Können hohe Ansprüche. Für viele Inszenierungen hat die Niederdeutsche Bühne Berufsregisseure verpflichtet und damit eine semiprofessionelle Qualität erreicht. Heute ist ihr aber auch Erhalt und Pflege der plattdeutschen Sprache ein wichtiges Anliegen. Mit ihrer Theaterschule führt sie junge Leute an das niederdeutsche Theaterspiel heran.

Zum Jubiläum hat das Theater am Meer eine Festschrift herausgebracht, in der Marc Gelhart und Arnold Preuß einen Rückblick auf die Geschichte geben und an die Personen erinnern, denen die Bühne und damit das kulturelle Leben in der Stadt viel zu verdanken hat. Da ist als erstes Schulmeister Heinrich Frese zu nennen, der die Laienschauspielschar 1932 mit einfachsten Mitteln in schwieriger wirtschaftlicher und politischer Zeit aus der Taufe hob. Sie war Anhängsel des Seebade-, Heimat- und Verkehrsvereins Rüstringen und nannte sich Rüstringer Plattdeutsche Bühne.

Mit dem legendären komödiantischen Talent Hermann Beuß, der sich mit 75 Jahren erstmals auf die Bretter wagte, erlebte die Bühne erste größere Erfolge, doch ebenso mit Waldemar Schröder, Therese Peters, Heinrich und Hemmine Lottmann, Mariechen Herlyn und Nelly Schwarting. Dann kam Willy Beutz, eine für Jahrzehnte die Niederdeutsche Bühne Rüstringen, wie sie sich schon vor dem Zweiten Weltkrieg nannte, prägende Gestalt. Mit seiner sonoren Stimme spielte er zunächst die jugendlichen und später die „reiferen" Rollen, gehörte nach dem Kriege zu den Wiedergründern der Bühne, war 38 Jahre Vorsitzender des Bühnenvereins und von 1961 bis 1985 auch Präsident des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen. Er stiftete den Willy-Beutz- Preis, der alle zwei Jahre für herausragende Stücke und Inseznierungen vergeben.

Das plattdeutche Theater nahm in Wilhelmshaven nach dem Kriege zunächst einen unerhörten Aufschwung. Legendär sind die Freiluftaufführungen am Rosenhügel. Professionelle Bedingungen fand die Schauspieltruppe nach ihren eher provisorischen vormaligen Quartieren dann im Stadttheater vor. Das Abonnement wurde eingeführt, die „Niederdeutsche" reiste mit ihren Aufführungen durch die Lande. Allerdings zollte man ab den 60er- und 70er-Jahren dem Fernsehen und dem Niedergang des Niederdeutschen als Umgangssprache Tribut. Dem versuchte der neue und junge künstlerische Leiter Arnold Preuß mit neuen Stücken auch außerhalb des Komödiengenres, beispielsweise mit Übersetzungen hochdeutscher Klassiker, gegenzusteuern. Dies gelang und gelingt bis heute.

Preuß, der der Bühne seit seiner Jugendzeit angehört, ist auch heute wieder in verantwortlicher Position und leitet die „Niederdeutsche" zusammen mit Marion Zomerland seit 2003 als das „Theater am Meer". Ein publikumsgefälliger Spielplan, der traditionelle Stücke im Wechsel mit ins Plattdeutsche übersetzten Boulevardstücke englischer Herkunft und deutschen Klassikern bringt, ein offensiveres Marketing und die Rekrutierung junger Nachwuchskräfte eröffnen dem plattdeutschen Theater in Wilhelmshaven wieder hoffnungsvolle Perspektiven.

Schöne Stunden mit Stücken vom "Theater am Meer"

WILHELMSHAVEN/BR - Eröffnet wird die Jubiläumssaison 2007/2008 am Sonnabend, dem 29. September, mit „Dat Kuppelwief" als Wilhelmshavener Erstaufführung. Dahinter verbirgt sich die Farce von Thornton Wilder, die auch in der Musicalfassung als „Hello, Dolly!" zum Welterfolg wurde. Die amüsante Geschichte dreht sich um die Heiratsvermittlerin Dolly Levin, die den stets übellaunigen Kaufmann Hermann Vennemöller an die Frau bringen soll und sich dabei selbst in ihn verguckt. Zudem treiben dessen beiden Handlungsgehilfen ihr Unwesen, weil sie in der großen Stadt endlich Frauen kennenlernen wollen und dabei ungewollt zu Hochstaplern werden. Berufsregisseur Bernd Poppe stellt sich am 29. September mit dieser bunten, charmanten Komödie erstmals dem Wilhelmshavener Publikum vor.

Als Weihnachtsinszenierung ab 26. Dezember folgt mit „De vergnögte Tankstell" von Fritz Wempner ein Dauerbrenner aus der 75-jährigen Bühnengeschichte. Das musikalisch gespickte Lustspiel stand bereits mehrfach mit großem Erfolg auf dem Spielplan der Niederdeutschen Bühne und handelt von dem Tankwart Gerd Jensen, der nebenbei Motorradrennen fährt. Um endlich eine Siegeschance zu bekommen, tauscht er seinen bisherigen schwerfälligen Beifahrer Willem gegen einen jungen Mann aus. Er staunt jedoch nicht schlecht, als er feststellen muss, dass sein neuer Sozius eigentlich eine Frau ist. Doch zu seinem Vergnügen und dem des Publikums spielt er weiterhin den Ahnungslosen. Die Inszenierung übernimmt Bühnenleiter Arnold Preuß, für die musikalischen Arrangements zeichnet Nicolas C. Ducci verantwortlich.

Weiter geht es ab 10. Februar 2008 mit der turbulenten Komödie „Sex na Stürmenplan" von Ray Cooney in der Inszenierung von Marc Gelhart. Zentrale Figur ist Taxifahrer Klaus Bruns, der sich für den Zuschauer schon bald als Bigamist entpuppt. Seine beiden Frauen sind natürlich ahnungslos - bis ein Unfall seinen gut organisierten Zeitplan ins Wanken bringt. Was folgt ist ein Feuerwerk der Lügen, die nicht nur den Frauen, sondern auch zwei engagierten Kommissaren und aufdringlichen Nachbarn aufgetischt werden.

In „Agathe un ik" von Frank Pinkus wird wiederum ein Mann genötigt, in eine Frauenrolle zu schlüpfen. Klaas Kästner ist nicht nur gerade von seiner großen Liebe verlassen worden, sondern ist trotz seiner überdurchschnittlichen journalistischen Begabung arbeitslos. Als er aber für das Frauenmagazin „Agathe" unter einem weiblichen Pseudonym schreibt, möchte der begeisterte Chefredakteur die Anwärterin auf eine Festeinstellung persönlich kennenlernen. Bühnenleiterin Marion Zomerland übernimmt die Regie für die quirlige Komödie; die Wilhelmshavener Erstaufführung findet am 30. März 2008 statt.

Zum Saisonabschluss ab 3. Mai 2008 präsentiert das Theater am Meer eine weitere Wilhelmshavener Erstaufführung: Die Kriminalkomödie „Ladykillers" aus der Feder von Elke Körver und Maria Caleita nach William Rose ist bekannt durch diverse Verfilmungen, sei es aus den 50er-Jahren mit Sir Alec Guinness, Herbert Lom und Peter Sellers oder zuletzt von 2004 mit Tom Hanks in der Hauptrolle. Eine Gruppe Ganoven quartiert sich im Hause einer alten Witwe ein, unter dem Vorwand, dort ein wenig Hausmusik üben zu wollen. In Wahrheit planen sie jedoch den perfekten Banküberfall - allerdings kommt ihnen die Dame nebst ihren anhänglichen Freundinnen ständig die Quere. Berufsregisseur Albrecht C. Dennhardt besorgt die Inszenierung des spaßig-spannenden Abenteuers.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 29. September 2007/
Notizen vom Nachbarn

Gabrieles Traum: Schauspielerei

NIEDERDEUTSCHE 17-jährige Cäcilienschülerin spielt heute die Nichte von Herrn Vennemöller

Seit 2003 besucht Gabriele Manke die Theaterschule der Niederdeutschen Bühne. Heute Abend spielt sie beim Theater am Meer ihre erste größere Rolle.

VON NORBERT CZYZ

WILHELMSHAVEN - Lampenfieber? Gabriele Manke überlegt einen Augenblick und sagt dann: „Das Lampenfieber kommt wahrscheinlich am Sonnabendmittag." Den Eindruck, das Lampenfieber könne sie dann aus dem Konzept bringen, den macht die 17-jährige Cäcilienschülerin allerdings nicht. „Auswendig lernen ist kein Problem für mich - das bekomme ich schnell hin." Und zudem sei sie auch nervenstark. In „Herr Adrian spielt Liefpien" nach Molieres „Der eingebildete Kranke" stand Gabriele Manke erstmals abends auf der Bühne. Sie spielte eine Statistenrolle. Und nun darf sie gleich in eine größere Rolle in „Dat Kuppelwief' schlüpfen, der niederdeutschen Version von „Hallo Dolly".

In „Dat Kuppelwief' spielt Gabriele Manke die Nichte des Herrn Vennemöller namens Edelgard. Den Herrn Vennemöller verkörpert Arnold Preuß, der bei der Live-Sendung von Deutschland Radio Kultur im Wattenmeerhaus zusammen mit Marion Zomerland und Nikolas C. Ducci eine Kostprobe dieser köstlichen Komödie gab.

Ob das eine gute Aufführung wird? „Ich bin sehr optimistisch", sagt Gabriele Manke, „das wird bestimmt eine gute Aufführung". Für Gabriele Manke dürfte die Premiere heute Abend auch so eine kleine Nagelprobe werden. Denn sie träumt davon, nach dem Abitur Berufsschauspielerin zu werden. Womit sie in der Familie aus der Reihe tanzen würde („Ich bin ein Ausreißer"), denn die vier älteren Geschwister, zwei Brüder und zwei Schwestern, haben mit Schauspielerei nichts im Sinn. Höchstens die Mutter, die in Bookholzberg, wo Gabriele bis 2001 mit ihren Eltern lebte, zwei lahre lang bei der Niederdeutschen Bühne mitwirkte.

Sie selbst kam als Kind mit der Schauspielerei kaum in Berührung - außer beim Krippenspiel in der Kirche. Den Kontakt zur Niederdeutschen Bühne - Theater am Meer - verdankt sie einer Mitschülerin. Sie besuchte damals noch die Orientierungsstufe der Franziskusschule, als sie von einer Mitschülerin zu den Proben der Theaterschule der Niederdeutschen mitgenommen wurde. Und sofort wurde sie in die laufende Produktion „Bremer Stadtmusikanten" als Räuber eingebaut. Und weil es Spaß machte, blieb Gabriele dabei. Bei „Max und Moritz" spielte sie den Bäcker und so ging es weiter. „So wurde ich langsam integriert." Was mittlerweile auch mit einigem Zeitaufwand verbunden ist. Denn bei den Niederdeutschen Profis wird pro Woche zwei bis dreimal geprobt, und in dieser Premierenwoche jeden Abend.

Von sich selbst sagt sie, dass sie sich auf der Bühne für ziemlich viel begeistern könne - weshalb sie eine bestimmte Vorliebe, sei es für komödiantische oder dramatische Figuren, nicht ausgeprägt habe. Wenn heute Abend zur Jubiläumsaufführung der Niederdeutschen Bühne, die bekanntlich 75. Geburtstag feiert,der Vorhang zur Seite geht, dann wird auch ihre Familie im Publikum sitzen und ihr die Daumen drücken. Die Klassenkameradinnen werden sich eine spätere Vorstellung ansehen. Mit Interesse verfolgt sie auch die Profis von der Landesbühne. „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" hat ihr in der vergangenen Spielzeit gut gefallen, und das Jugendstück „The Killer in me is the killer in you, my love". Und demnächst werde sie sich den „Wilhelm Tell" und „Fasten seat belts" ansehen.

Neben Schule - hier ist Geschichte ihr Lieblingsfach - betreibt Gabriele Manke noch Karate beim SV Concordia. In Wilhelmshaven fühle sie sich wohl, das sei auf jeden Fall besser als Bookholzberg. Doch in Zukunft möchte sie in einer noch größeren Stadt leben. Und dabei denkt sie an Hamburg. Diese Stadt gefällt ihr besonders gut.

KOMPASS für WILHELMSHAVEN und FRIESLAND 10/2007 vom 28.09.2007

„Dat Kuppelwief" hat alle Hände voll zu tun

Das Ensemble des Theaters am Meer spielt derzeit "Dat Kuppelwief"  (Foto: Gabriel-Jürgens)

Es ist schon eine große Herausforderung, wenn man als Heiratsvermittlerin einen übellaunigen Griesgram, der zudem seinen Zenit schon überschritten hat, an die Frau bringen soll. Eine ebenso große Herausforderung hat auch das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven auf sich genommen, um seinem Jubiläumspublikum anlässlich des 75. Bühnengeburtstages genau diese Geschichte in der Komödie „Dat Kuppelwief" in mitreißender Form zu präsentieren.

So zeigt die plattdeutsche Spielerschar seit dem 29. September den beliebten Thornton Wilder-Klassiker, der vor allem als Musical „Hello, Dolly!" berühmt wurde, als Wilhelmshavener Erstaufführung in der Inszenierung von Berufsregisseur Bernd Poppe (Assistenz: Claudia Schröder). Neben den schauspielerischen Leistungen des großen und in der Altersstruktur breit gefächerten Ensembles sorgen die historischen Kostüme und die vier aufwändigen Bühnenbilder von Uli Wolff und Gertie Trautvetter dafür, dass die turbulente Geschichte um die kuppelnde Dolly Lewin (Marion Zomerland) und Hermann Vennemöller (Arnold Preuß) beim Publikum als Meilenstein in Erinnerung bleiben dürfte.

Dollys Versuche, dem granteligen Kaufmann die richtige Frau zu präsentieren, führen die beiden von Heppens nach Bremen. Außerdem will Vennemöller seine Nichte Edelgard (Gabriele Manke) hinfort zu Frollein von Hollen (Roswitha Wunderlich) schaffen, ehe ihre Liebe zu dem armen Künstler Ambrosius Kemper (Nicolas C. Ducci) größere Ausmaße annimmt. Damit im Geschäft währenddessen nichts aus dem Ruder läuft, impft Vennemöller seinen Handlungsgehilfen Cornelius Wacker (Marc Gelhart) und den naiven Lehrling Adalbert Tappe (Andre Gelhart).

Die beiden wollen jedoch lieber die Abwesenheit des cholerischen Chefs nutzen und endlich anfangen zu leben. Gleichfalls in Bremen wollen sie trotz ihres kleinen Einkommens die Luft der Freiheit schnuppern und nebenbei endlich Frauen kennenlernen. Das gelingt ihnen auch schneller als erwartet, als sie den Hutladen von Helene Melloh (Christel Dörnath) und ihrer Assistentin Minnie Fehrs (Fenja Strowik) betreten. Zu dumm nur, dass Hermann Vennemöller ausgerechnet hier zum selben Zeitpunkt seine Aufwartung machen möchte...

In weiteren Rollen sind Sandra Krüger, Hildegard Steffens, Jens-Uwe Jensen, Ben Kleen, Rolf-Peter Lauxtermann, Harald Schmidt und Christian Strowik zu sehen. Die weiteren Vorstellungen im Oktober laufen am Sonntag, dem 7.10., und Sonnabend, dem 13.10., um 20 Uhr sowie am Sonntag, dem 28.10. um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Nähere Informationen im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 27. September 2007

Niederdeutsche Bühne feiert 75. Geburtstag

WILHELMSHAVEN - Am kommenden Sonnabend, dem 29. September, begeht das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven - sein 75-jähriges Jubiläum.

Das erleben die Zuschauer mit einer ganz besonderen Aufführung von „Dat Kuppelwief" nach Thornton Wilder in der Inszenierung von Gastregisseur Bernd Poppe. Für die Vorstellung, die bereits um 18 Uhr beginnt, gibt es noch wenige Restkarten - für den darauf folgenden Ball im GorchFock-Haus nicht mehr.

Bevor das Wilhelmshavener Traditionsensemble mit den Zuschauern und befreundeten Bühnen des Niederdeutschen Bühnenbundes feiern kann, nutzt der Bühnenbund die Gelegenheit für eine Bühnenleitertagung. So werden die Bühnenleiter der verschiedenen Bühnen sich ab 12 Uhr im Gorch-Fock-Haus versammeln und sich dort austauschen.

Zu diesem Zweck hat der Bühnenbund den Generalintendanten des Oldenburgischen Staatstheaters, Markus Müller, eingeladen, der einen Vortrag über das Niederdeutsche Schauspiel am Staatstheater und dessen Auswirkungen auf das niederdeutsche Theater halten wird.

NEUE RUNDSCHAU vom 26. September 2007

Dolly hat alle Fäden in der Hand

Das Theater am Meer eröffnet seine 75. Spielzeit mit einer großen Feier

Obgleich 75 Jahre auch heutzutage schon ein hohes Alter bedeuten, zeigt sich das Theater am Meer - Niederdeutsehe Bühne Wilhelmshaven als eine der bedeutendsten kulturellen Säulen der Stadt quicklebendig und dank jahrelanger intensiver Nachwuchsschulung auch jung wie nie zuvor. Entsprechend will das plattdeutsche Ensemble mit allen Freunden und Förderern das Dreivierteljahrhundert Bühnengeschichte kräftig feiern.

Aus diesem Grunde hat das Theater am Meer sich auch für ein Jubiläumsstück entschieden, das sowohl die gesamte Altersbandbreite des Ensembles als auch dessen Schwung veranschaulicht. So wird sich am 29. September der Vorhang des Stadttheaters für „Dat Kuppelwief" von Thornton Wilder öffnen. Besonders berühmt ist die Musicalfassung „Hello, Dolly!" vom Broadway und in der Verfilmung mit Barbra Streisand und Walther Matthau.

Die Ensemblemitglieder Gabriele Manke,Stephanie Zeitz, Christian Strowik, Claudia Schröder, Christel Dörnath und Roswitha Wunderlich verkauften Lose derWilhelmshaven-Lotterie in den Kostümen des Stückes

Die Inszenierung in Wilhelmshaven übernimmt als neuer Gast der Oldenburger Berufsregisseur Bernd Poppe. Ihm zur Seite steht Claudia Schröder als Regieassistentin. Die Geschichte handelt von der gewitzten Heiratsvermittlerin Dolly Levin (Marion Zomerland), die den stets übellaunigen Kaufmann Hermann Vennemöller (Arnold Preuß) an die Frau bringen soll. Das stellt sich nicht nur aufgrund seiner dominanten und geizigen Art als schwieriges Unterfangen heraus, denn zudem muss Dolly feststellen, dass sie selbst viel für den Griesgram empfindet. Nebenbei möchte sie sein Erspartes zugunsten vieler Menschen in Umlauf bringen. So läuft auch der erste Verkupplungsversuch bei der lebenslustigen Hutmacherin Melloh (Christel Dörnath) wenig erfolgreich ab. Unterdessen wandeln auch Vennemöllers Handlungsgehilfen Cornelius Wacker (Marc Gelhart) und Adalbert Tappe (Andrts Gelhart) auf Freiersfüßen, weil sie die Abwesenheit des „Bölkhalses" nutzen wollen, um endlich einmal Freiheit zu genießen.

Einfach macht es das Schicksal den beiden jedoch nicht, und so geraten sie von einer heiklen Situation in die nächste und werden dank ihres finanziellen Engpasses unfreiwillig zu Hochstaplern. Einer weiteren Liebesgeschichte steht wiederum Vennemöller im Wege, denn seine Nichte Edelgard (Gabriele Manke) hat sich in den brotlosen Künstler Ambrosius Keinper (Nicolas C. Ducci) verliebt, was der gestrenge Onkel nicht erduldet. Darum will er das naive Mädchen aus dem Weg schaffen und schickt sie zu Frollein von Hollen (Roswitha Wunderlich). Doch Gott sei dank hat Dolly hier wie auch bei anderen Problemfällen ihr Finger mit im Spiel, so dass sich nach vielen amüsanten Wirrungen alles zum Guten wenden kann...

In der bunten und charmanten Komödie „Dat Kuppelwief" agieren des Weiteren Sandra Krüger, Hildegard Steffens, Fenja Strowik, Jens-Uwe Jensen, Ben Kleen, Rolf-Peter Lauxtermann, Harald Schmidt und Christian Strowik. Für das richtige Ambiente sorgen die vier Bühnenbilder von Uli Wolff und Gertie Träutvetter. Weitere Vorstellungen nach der Jubiläumspremiere am 29. September um 18 Uhr finden am 7., 13., 28.10., 4. und 25.11. um jeweils 20 Uhr und am 28.10. und 4.11. zusätzlich um 15.30 Uhr statt. Am 2.12. um 17 Uhr findet die Aufführung in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt.

Weitere Informationen zum 75. Geburtstag und der Bühne gibt es im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de.
MG

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 24. September 2007

Weltoffen für eine Radiostunde

DEUTSCHLANDRUNDFAHRT DLF sendete am Sonnabend live aus dem Wattenmeerhaus

In der Live-Sendung „Deutschlandrundfahrt" des DLF präsentierte sich Wilhelmshaven sypathisch-spritzig. Für die Musik sorgten die IGS-Schüler.
VON NORBERT CZYZ

WILHELMSHAVEN - Oberbürgermeister Eberhard Menzel hätte seine helle Freude daran gehabt, wie sympathisch und spritzig Wilhelmshaven in der Sendung „Deutschlandrundfahrt" rüberkam, die am Sonnabend von 15.05 bis 16 Uhr bei Deutschlandradio Kultur direkt aus dem Wattenmeerhaus am Südstrand übertragen wurde.

An dem positiven Eindruck hatte die Auswahl der Gesprächspartner einen großen Anteil, aber auch die musikalischen Darbietungen der Mutate-Bigband. Die hatte sich unter der Leitung ihres Initiators, des Fachleiters Musik an der Integrierten Gesamtschule, Klaus Scheit, mit Musikern des Prince Claus Conservatoire aus Groningen verstärkt. Was nicht zuletzt mit das Verdienst eines ehemaligen IGS-Schüler ist: Saxophonist Jan-Gerd Krüger, der in Groningen studierte und dort tätig ist, dürfte die Beziehungen vermittelt haben. Er selbst unterstützte am Sonnabend die Saxophon-Fraktion der Band. Die gesamte Band präsentierte sich professionell u.a. mit dem von Ray Charles herasugebarachten "Hit the road, Jack", "Caravane" und "Gigolo".

Die symphatische Moderatirin Shelly Kupferberg zeichnetein Gesprächen mit Wattenmeerhaus-Chefin Dr. Juliane Köhler, mit dem Standortältesten am Marinestützpunkt, Kapitän zur See Frank Vehoff und mit lmke Oltmanns, der Präsidentin der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft, das Bild einer weltoffenen Stadt, die sich gleichzeitig auch ihrer regionalen Kultur besinnt: Das Leitungsteam der Niederdeutschen Bühne, Arnold Preuß und Marion Zomerland, gab zusammen mit Nikolas C. Ducci eine Kostprobe aus dem neuesten Stück „Dat Kuppelvief', das am kommen Sonnabend um 18 Uhr Premiere im Stadttheater hat. Vehoff gab einen Überblick über die internationalen Einsätzeder Marine, Imke Oltmanns Tochter Pia berichtete von ihrem Aufenthaltin der Partnerstadt Norfalk und Dr. Köhler wecxkte die Neugierde auf einen Besuch im Wattenmeerhaus.

Dass Musik ein wichtiges Bildungselement ist, besonders in der Schule, das unterstrich Klaus Scheit. Dass sie auch Spaß macht, konnte jeder selbst hören. Gehört werden konnte die „Deutschlandrundfahrt" bundesweit und natürlich auch in Elmshorn. Voln dort meldete sich nämlich die Hörerin, die bei der Quizfrage nach der Stimme von "Pumuckel" und "Cookie" den richtigen Riecher hatte. Und sie ahnte sogar, dass Hans Clarin in Wilhelmshaven geboren wurde.

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 23. September 2007

Das Niederdeutsche Theater in Wilhelmshaven feiert Geburtstag. Meiner "Dolly"-Premiere und Party pur.

75 Jahre „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven"

Gewitzte Heiratsvermittlerin zum Geburtstag

Bei der Premiere von "Dat Kuppelwief" zum 75. Geurtstag vom "Theater am Meer" wird die gesamte Altersbandbreit des Ensembles veranschaulicht.

Wilhelmshaven. (Za) Das Niederdeutsche Theater in Wilhelmshaven feiert Geburtstag. Am kommenden Sonnabend, dem 29. September, wird das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne" 75 Jahre alt. Eine fidele „Oma" die es in sich hat, denn obwohl das „Theater am Meer" seit über sieben Jahrzehnte auf den Bühnen der Region eine nicht mehr weg zu denkende Rolle spielt, ist „die alte Dame" lebendiger denn je. Und weil man schließlich nicht jeden Tag 75 Jahre alt wird, will das plattdeutsche Ensemble mit allen Freunden und Förderern das Dreivierteljahrhundert Bühnengeschichte kräftig feiern.

Aus diesem Grund hat gibt es am kommenden Sonnabend ein Jubiläumsstück, das sowohl die gesamte Altersbandbreite des Ensembles als auch dessen Schwung veranschaulicht. So wird sich um 18 Uhr der Vorhang des Stadttheaters für „Dat Kuppelwief" von Thornton Wilder öffnen (um 17 Uhr gibt es bereits einen Sektempfang). Die Musicalfassung des Theaterstücks dürfte wohl jedem bekannt sein, denn „Hello, Dolly!" vom Broadway sowie in der Verfilmung mit Barbra Streisand und Walther Matthau gilt heute als Klassiker. Die Inszenierung für die Wilhelmshavener „Dolly" übernimmt derweil der Oldenburger Berufsregisseur Bernd Poppe. Ihm zur Seite steht Claudia Schröder als Regieassistentin.

Die Geschichte handelt von der gewitzten Heiratsvermittlerin Dolly Levin (Marion Zomerland), die den stets übellaunigen Kaufmann Hermann Vennemöller (Arnold Preuß) an die Frau bringen soll. Das stellt sich nicht nur aufgrund seiner dominanten und geizigen Art als schwieriges Unterfangen heraus, denn zudem muss Dolly feststellen, dass sie selbst viel für den Griesgram empfindet. Nach vielen amüsanten Wirrungen kann sich schlussendlich jedoch alles zum Guten wenden. Im Anschluss an das Theaterstück, sollte man nicht gleich nach Hause laufen, denn die rauschende Feier folgt auf dem Fuß - und zwar im Gorch-Fock-Haus. Auf Wunsch mit einem warm-kalten Büfett (Kostenbeitrag) - und vielen Theaterleuten!

• Die nächsten Vorstellungen von „Dat Kuppelwief" gibt es übrigens am 7., 13. und 28. Oktober um jeweils 20 Uhr. Informationen zum 75. Geburtstag, zur Bühne und zu weiteren Vorstellungen gibt es im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

Wilhelmshaven, 8. September 2007

Kuppelwief-Ensemble" macht Werbung und fällt auf

Ein Teil des Ensembles der Jubiläumsinszernierung "Dat Kuppelwief" hat heute in der Fußgängerzone Marktstraße/Rampble/Nordseepassage Lose für die Aktion Bürger für Wilhelmshaven verkauft und dabei natürlich auch Werbung für die neue Spielzeit mit dem Jubiläumsspielzeitheft gemacht.

Die Mitglieder des "Kuppelwief-Ensembles stellten sich zum Gruppenbild mit Herren (v.l. Gabriele Manke, Stephanie Zeitz, Christian Strowik, Claudia Schröder, Christel Dörnath und Roswitha Wunderlich )

Natürlich fielen die Damen mit ihren Kostümen aus der vorigen Jahrhundertwende auch in der Nordseepassage angenehm auf (v.l. Christel Dörnath, Claudia Schröder und Roswitha Wunderlich)

WILHELMSHAVEN, 31. August 2007

"Dat Kuppelwief" auf dem Brückenfest

Das Ensemble des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne vom "Kuppelwief" stellte anlässlich des Brückenfestes das historische Gefolge dar (Foto: WZ-Bilddienst).

KOMPASS FÜR WILHELMSHAVEN vom 31. August 2007 09/2007

Dolly hat alles im Griff

Obwohl sie schon 75 Jahre auf dem Buckel hat, zeigt sich das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" quicklebendig und so jung wie nie zuvor. Entsprechend will das plattdeutsche Ensemble mit allen Freunden und Förderern das Dreivierteljahrhundert Bühnengeschichte kräftig feiern. Aus diesem Grund hat sich das Theater am Meer für ein Jubiläumsstück entschieden, das sowohl die gesamte Altersbandbreite des Ensembles als auch dessen Schwung veranschaulicht. So wird sich am 29. September der Vorhang des Stadttheaters für „Dat Kuppelwief' von Thornton Wilder öffnen. Besonders berühmt ist die Musicalfassung „Hello, Dolly!" vom Broadway und in der Verfilmung mit Barbra Streisand und Walther Matthau. Die Inszenierung in Wilhelmshaven übernimmt der Oldenburger Berufsregisseur Bernd Poppe. Ihm zur Seite steht Claudia Schröder als Regieassistentin.

Die Geschichte handelt von der gewitzten Heiratsvermittlerin Dolly Levin (Marion Zomerland), die den stets übellaunigen Kaufmann Hermann Vennemöller (Arnold Preuß) an die Frau bringen soll. Das stellt sich nicht nur aufgrund seiner dominanten und geizigen Art als schwieriges Unterfangen heraus, denn zudem muss Dolly feststellen, dass sie selbst viel für den Griesgram empfindet. Nach vielen amüsanten Wirrungen kann sich schlussendlich jedoch alles zum Guten wenden.

Der Vorhang für die Jubiläumsvorstellung wird sich bereits um 18 Uhr heben, damit im Anschluss genügend Zeit für eine rauschende Feier im Gorch-Fock-Haus bleibt. Weitere Vorstellungen folgen bis Anfang Dezember. Informationen zum 75. Geburtstag und zu der Bühne gibt es im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

NEUE RUNDSCHAU vom 25. Juli 2007

Vom Rosarium in den Urlaub - und dann in die Vollen

Proben für „Dat Kuppelwief" laufen bereits auf Hochtouren

Nicht nur, weil die Sonne jetzt doch etwas höher steht, wirft der 75. Geburtstag des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven seine Schatten weit voraus. Doch zuvor geht das Ensemble in die wohlverdiente Sommerpause, um neue Kraft aufzutanken. Wie beim Fußball heißt es auch an der Bühne „Vor dem Spiel ist nach dem Spiel", und so war die letzte Produktion der nun abgeschlossenen Saison noch nicht einmal abgespielt, da begannen bereits die Proben für das Jubiläumsstück.

Mit „Dat Kuppelwief" von Thornton Wilder - vielen ein; Begriff in der berühmten Musicalfassung „Hello, Dolly!" - will das Theater am Meer mit seinen treuen Zuschauern und Freunden ein Dreivierteljahrhundert an niederdeutschem Theatergeschehen in Wilhelmshaven zelebrieren. Die Inszenierung des Oldenburger Berufsregisseurs Bernd Poppe, der sich damit erstmals dem Wilhelmshavener Publikum präsentiert, wird nicht nur von der Anzahl der Darsteller ein beachtliches Werk werden. Auch für Kostüme und Bühnenbild wird viel Aufwand betrieben, so dass zusätzlich das Bühnenbildner-Duo Uli Wolff und Gertie Trautvetter engagiert worden ist. In den vier Bühnenbildern agieren Christel Dörnath, Sandra Krüger, Gabriele Manke, Hildegard Steffens, Fenja Strowik, Roswitha Wunderlich, Marion Zomerland, Nicolas C. Ducci, Andre Gelhart, Marc Gelhart, Jens-Uwe Jensen, Ben Kleen, Rolf-Peter Lauxtermann, Arnold Preuß, Harald Schmidt und Christian Strowik.

Die Feierlichkeiten, die am 29. September nach der Premiere des Stückes im Gorch-Fock-Haus stattfinden werden, bedürfen ebenfalls umfangreicher Vorbereitungen. Das nimmt viel Zeit in Anspruch, doch trotzdem wartet das Theater am Meer in loser Folge mit Auftritten seines noch jungen Programms „Ik bün op de Welt, üm glücklich to ween! " auf. Bereits auf dem Märchenfest im Störtebekerpark und zur Eröffnung des Wochenende an der Jade präsentierte das zehnköpfige Gesangsensemble der Bühne seine schunkelverdächtige Liederrevue mit Tonfilmklassikern der 20er bis 40er Jahre einer breiten Masse.

Am vorvergangenen Sonntag wurde das mitreißende Programm vor 80 begeisterten Zuschauern in der anheimelnden Atmosphäre des Rosariums aufgeführt. Beim Brückenfest wird die Gruppe gleich mehrfach damit auftreten. So ist gewährleistet, dass keiner den Sommer über das Theater am Meer vergessen kann. Als Gedächtnisstütze empfiehlt sich zudem die Homepage unter www.ndbwilhelmshaven.de. MG

NORDWEST-Zeitung vom 14. Juli 2007

NDR-Fernsehteam dreht am Südstrand

AKTUELLE SCHAUBUDE   Kaiser-Wilhelm-Brücke als Fernsehstar – Viele Wilhelmshavener schauen zu

Die „Aktuelle Schaubude“ machte Station in Wilhelmshaven. Viele Schau(buden)lustige erlebten Fernsehen hautnah.

Die Ensemblemitglieder der Bühne aus dem Stück "Dat Kuppelwief" bei der Aufzeichung der Aktuellen Schaubude (v.l. Sandra Krüger "Köchin", Marion Zomerland "Dolly", Fenja Strowik "Minnie", Arnold Preuß "Hermann Vennemöller", Harald Schmidt "Stock", Rolf-Peter Lauxtermann "Kutscher" - rechts Ludger Abeln und Madeleine Wehle)

Wilhelmshaven /wd Für zwei volle Tage waren einige Zufahrtswege zum Südstrand gesperrt. Auf dem Parkplatz am „Marlin“ parkte der Fahrzeugtross des NDR-Fernsehteams. Viele Menschen waren von morgens bis spät in den Abend auf den Beinen, bauten Bühnen, Kulissen und Scheinwerfer auf und verlegten jede Menge Kabel.

Dieser ganze Aufwand galt einer einzigen Fernsehsendung – nämlich der Aktuellen Schaubude, die auf ihrer Küstentour am Donnerstag in Wilhelmshaven Station machte. Viele Wilhelmshavener und noch mehr Urlauber nutzten die Gelegenheit, Fernsehen einmal „hautnah zu erleben“. Einmal Ludger Abeln und Madeleine Wehle, die Moderatoren der Schaubude, live und ganz aus der Nähe zu sehen.

Im Mittelpunkt der Sendung, die übrigens am Freitag, 24. August um 21.15 Uhr auf N3 gesendet wird, steht diesmal die Kaiser-Wilhelm-Brücke, deren hundertster Geburtstag am ersten September-Wochenende gefeiert wird. Und so sind neben Costa und Lukas Cordalis sowie Schauspieler Horst Janson die Wilhelmshavener und ihre historische Drehbrücke die „Stars“ der Sendung.

Rüdiger Babatz, der „Erfinder des größten Labskausessens der Welt“ beteuert vor laufender Kamera, dass er „für sein Leben gerne Labskaus isst“. Theda Harms-Thiemann, die Leiterin des Rosariums verspricht, ebenfalls vor laufender Kamera, die ihr überreichte „Schaubuden-Rose“ unverzüglich ins Rosarium zu pflanzen und Annegret Kühn-Heinemann, Stadtführerin im historischen Kostüm, erinnert an die Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Brücke.

Eine offizielle Eröffnungsfeier der Brücke sei vor 100 Jahren versäumt worden. „Das wollen wir am ersten Septemberwochenende mit einem Brückenfest nachholen“, erklärt Arnold Preuß, Pressesprecher der Stadt. Auch er im eleganten historischen Kostüm. Als Leiter der Niederdeutschen Bühne werden er und sein Team beim Brückenfest das „historische Gefolge“ bilden.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 13. Juli 2007

NDR-Team dreht am Südstrand

AKTUELLE SCHAUBUDE Kaiser-Wilhelm-Brücke als Fernsehstar

Die „Aktuelle Schaubude" machte gestern Station in Wilhelmshaven. Viele Schau(buden)lustige erlebten Fernsehen hautnah.

Die Ensemblemitglieder der Bühne aus dem Stück "Dat Kuppelwief" bei der Aufzeichung der Aktuellen Schaubude (v.l. Harald Schmidt, Rolf-Peter Lauxtermann, Marion Zomerland, Sandra Krüger, Arnold Preuß und Christel Dörnath)

WILHELMSHAVEN/WD - Für zwei volle Tage waren einige Zufahrtswege zum Südstrand gesperrt. Auf dem Parkplatz am „Marlin" parkte der Fahrzeugtross des NDR-Fernsehteams. Viele Menschen waren von morgens bis spät in den Abend auf den Beinen, bauten Bühnen, Kulissen und Scheinwerfer auf und verlegten jede Menge Kabel. Dieser ganze Aufwand galt einer einzigen Fernsehsendung - nämlich der Aktuellen Schaubude, die auf ihrer Küstentour gestern in Wilhelmshaven Station machte. Viele Wilhelmshavener und noch mehr Urlauber nutzten die Gelegenheit, Fernsehen einmal „hautnah zu erleben". Einmal Ludger Abeln und Madeleine Wehle, die Moderatoren der Schaubude, live und ganz aus der Nähe zu sehen.

Im Mittelpunkt der Sendung, die übrigens am Freitag, 24. August um 21.15 Uhr auf N3 gesendet wird, steht diesmal die Kaiser-Wilhelm-Brücke, deren hundertster Geburtstag am ersten September-Wochenende gefeiert wird. Und so sind neben Costa und Lukas Cordalis sowie Schauspieler Horst Janson die Wilhelmshavener und ihre historische Drehbrücke die „Stars" der Sendung. Rüdiger Babatz, der „Erfinder des größten Labskausessens der Welt" beteuert vor laufender Kamera, dass er „für sein Leben gerne Labskaus isst". Theda Harms-Thiemann, die Leiterin des Rosariums verspricht, ebenfalls vor laufender Kamera, die ihr überreichte „Schaubuden-Rose" unverzüglich ins Rosarium zu pflanzen und Annegret Kühn--Heinemann, Stadtführerin im historischen Kostüm, erinnert an die Geschichte der Kaiser-Willhelm-Brücke.

Eine offizielle Eröffnungsfeier der Brücke sei vor 100 Jahren versäumt worden. „Das wollen wir am ersten Septemberwochenende mit einem Brückenfest nachholen", erklärt Arnold Preuß, Pressesprecher der Stadt. Auch er im eleganten historischen Kostüm. Als Leiter der Niederdeutschen Bühne werden er und sein Team beim Brückenfest das „historische Gefolge" bilden. Mehr sei hier nicht verraten. Wer neugierig geworden ist und wissen will, wie telegen seine Stadt und ihre Bewohner sind, kann ja am 24. August um 21.15 Uhr die Flimmerkiste anmachen und N3 wählen.

Ik bün dar för Di! (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

Ik bün dar för di

(Ich bin da für Dich!)
Komödie von Frank Pinkus
Niederdeutsch von Arnold Preuß

Inszenierung und Bühne: Arnold Preuß

Souffleuse: Christel Dörnath
Requisite: Monika Eilers
Maske: Katharina Dittmann, Ebba Mannott-Kallus
Inspizienz: Anne Hillers
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Gerd Gelhart, Fred Rahmann, Melanie Schmidt, Ben Kleen & Christian Strowik
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann Hanneken
Technische Leitung: Manfred Eilers

Rollen und Darsteller
Wilka Cressner, Psychologin - Marion Zomerland
Maike Reimann, Lehramts-Studentin - Claudia Schröder
Julia Gärtner, Bankkauffrau - Dagmar Grube
Kurt-Werner "Kutty" Keller, Trainer im Sportforum - Marc Gelhart
Kilian "Kille" Keller, sein Zwillingsbruder - Marc Gelhart
Fritz Keller - Marc Gelhart



NEUE RUNDSCHAU vom 20. Juni 2007

Sportliche Leistungen attestierten die Mitglieder der Ü60-Gruppe des WSC Frisia dem Ensemble von „Ik bün dar för di!". Die Senioren waren der Einladung des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven im Rahmen der Aktion „Vereine gehen ins Theater" gefolgt und beglückwünschten die Darsteller zu ihrer temperamentvollen und äußerst amüsanten Darbietung in der Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß.

Die Komödie von Frank Pinkus, die Preuß auch übersetzt hat, wird am 10. Juni um 17 Uhr zum allerletzten Mal in der Aula der Agnes-Miegel-Schule aufgeführt. Damit beschließt das Theater am Meer die Saison 2006/2007 und stürzt sich bereits in die Vorbereitungen für das 75-jährige Jubiläum. Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de. Foto: Theater am Meer.

NEUE RUNDSCHAU vom 31. Mai 2007

Von seinen Kochkünsten überzeugt, aber ansonsten eher im Zweifel sind Maike (Claudia Schröder, v.l.), Julia (Dagmar Grube) und Wilka (Marion Zomerland). Während sich Maike unmittelbar in den sensiblen Kilian (Marc Gelhart) verliebt hat, versteht Julia nicht, was aus dem sportlichen Typen geworden ist, der sich bei ihr vorgestellt hat. Wilka wittert hingegen die Chance, endlich ihre Doktorarbeit zum Thema Schizophrenie in Angriff nehmen zu können. Was folgt, ist ein gnadenloser und amüsanter Kampf zum jeweils eigenen Vorteil der drei WG-Bewohnerinnen...

Mit „Ik bün dar för di!" aus der Feder von Frank Pinkus - übersetzt und inszeniert von Bühnenleiter Arnold Preuß - präsentiert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven zum Saisonabschluss eine turbulente Komödie mit Lachtränengarantie. Die Inszenierung ist nun die letzten Male im Stadttheater zu sehen, und zwar am Freitag, 1.6. um 20 Uhr und am Sonntag, 3.6. um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 10.6. um 17 Uhr führt das Theater am Meer das Stück abschließend in der Aula der Agnes-Miegel-Schule auf. Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de.

Die „Neue Rundschau" verlost fünfmal zwei Karten für eine dieser Vorstellungen. Wer gewinnen möchte, sollte am Freitag, 1. Juni, zwischen 13.15 Uhr und 13.25 Uhr unter Telefon 0 44 21 - 45 41 44 bei der „Neue Rundschau" anrufen. Die ersten fünf Anrufer, denen es innerhalb dieser Zeit gelingt durchzukommen, erhalten die Karten. Vorherige Anrufe werden nicht berücksichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

NEUE RUNDSCHAU vom 31. Mai 2007

Gemeinsam Gesang gewinnen

Betriebe und Vereine können Revue gewinnen

Die Saison 2006/2007 des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ist noch nicht ganz zu Ende, da wirft die kommende Spielzeit ihre Schatten schon weit voraus. Kein Wunder, denn schließlich beginnt diese mit dem 75-jährigen Jubiläum, dass das niederdeutsche Ensemble mit allen treuen Zuschauern und solchen, die es noch werden wollen, feiern möchte. Zum Saisonabschluss mit drei verbleibenden Stadttheater-Vorstellungen von „Ik bün dar för di!" hebt die Bühne eine neue Aktion aus der Taufe: Der Betrieb oder Verein, der mit der nachweislich größten Gruppe eine der letzten Aufführungen besucht, gewinnt einen Auftritt des bühneneigenen Liedprogramms „Ik bün op de Welt, üm glücklich to ween!". Für das nächste Betriebs- oder Vereinsfest des Gewinners steht in diesem Fall ein 30- bis 40-minütiger Programmpunkt bereits fest.

Die neue Liederrevue, bestehend aus Tonfilmklassikern der 20er bis 40er Jahre, zusammengesetzt wartet mit mitreißendem Spaß auf. „Een Fründ, een goden Fründ", „1k breek de Harten van de stoltesten Froons" und „Mien lütten grönen Kaktus" stellen nur einen kleinen Auszug des Programms dar. Allerdings ist Eile geboten, denn die letzten Vorstellungen der erfolgreichen und turbulenten Komödie „Ik bün dar för di! " in der Inszenierung von Arnold Preuß finden bereits am 1. Juni um 20 Uhr und am 3. Juni um 15.30 Uhr und 20 Uhr statt. Zu empfehlen für die geplante Teilnahme an der Gewinnaktion sind die beliebten 5er- und 10er-Mehrfachkarten, die schon ab 41,Euro erhältlich sind. Weitere Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 26. Mai 2007

Theater am Meer verlost Liederrevue

AKTION Feier zum 75-jährigen Bestehen

WILHELMSHAVEN/ LR - Die Saison 2006/2007 des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne" ist noch nicht ganz zu Ende, da wirft die kommende Spielzeit ihre Schatten schon weit voraus. Kein Wunder, denn schließlich beginnt diese mit der Feier zum 75-jährigen Bestehen. Zum Saisonabschluss mit drei verbleibenden Stadttheater-Vorstellungen von „Ik bün dar för di!" hebt die Bühne eine neue Aktion aus der Taufe: Der Betrieb oder Verein, der mit der nachweislich größten Gruppe eine der letzten Aufführungen besucht, gewinnt einen Auftritt des bühneneigenen Liedprogramms „Ik bün op de Welt, üm glücklich to ween!".

Für das nächste Betriebs- oder Vereinsfest des Gewinners steht in diesem Fall ein 30- bis 40-minütiger Programmpunkt bereits fest. Die neue Liederrevue, bestehend aus Tonfilmklassikern der 20er bis 40er Jahre, zusammengesetzt und erstmals ins Niederdeutsche übertragen von Bühnenleiter Arnold Preuß, wartet mit mitreißendem Spaß auf. „Een Fründ, een goden Fründ", „Ik breek de Harten van de stoltesten Froons" und „Mien lütten grönen Kaktus" stellen nur einen kleinen Auszug des Programms dar.

Allerdings ist Eile geboten, denn die letzten Vorstellungen der erfolgreichen und turbulenten Komödie „Ik bün dar för di!" in der Inszenierung von Arnold Preuß finden bereits am 1. Juni um 20 Uhr und am 3. Juni um 15.30 Uhr sowie 20 Uhr statt. 5er- und 10er-Mehrfachkarten sind bereits ab 41 Euro erhältlich.

@ Mehr Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 24. Mai 2007

Ist es Kilian oder Kutty? (Dagmer Grube, v.l.), Wilka (Marion Zomerland) und Maike (Claudia Schröder) nehmen ihren neuen "schizophrenen" Mitbewohner (Marc Gelhart) genau unter die Lupe

Schrecklich nette Wohngemeinschaft

NIEDERDEUTSCHE "Ik bün dar för di!"

Wilhelmshaven/LR - Durch die Wände sehen können Julia (Dagmar Grube), Wilka (Marion Zomerland) und Maike (Claudia Schröder) nicht - deshalb haben die drei WG-Bewohnerinnen ihre eigenen, ganz speziellen Methoden, um herauszufinden, ob sich der neue, scheinbar schizophrene Mitbewohner (Marc Gelhart) gerade in Julias geliebten "Modus Sportforum" oder in Maikes bevorzugten "Modus Lodenmantel" befindet.

Die Premiere der Komödie "Ik bün dar för di!" von Frank Pinkus wurde vom begeisterten Publikum mit stehenden Ovationen bejubelt. Die nächsten Vorstellungen der neuesten Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß präsentiert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am 25.5., 1.6. und 3.6. um 20 Uhr, am 3.6. auch um 15.30 Uhr. Am 10. Juni um 17 Uhr findet das Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule statt.

NEUE RUNDSCHAU vom 23. Mai 2007

Ist es Kilian oder Kutty? Durch die Wände sehen können Julia (Dagmar Grube, v.l.), Wilka (Marion Zomerland) und Maike (Claudia Schröder) jedenfalls nicht - deshalb haben die drei WG-Bewohnerinnen ihre eigenen Methoden, um herauszufinden, ob sich der neue, scheinbar schizophrene Mitbewohner (Marc Gelhart) gerade in Julias geliebten "Modus Sportforum" oder in Maikes bevorzugten "Modus Lodenmantel" befindet...

Weitere Aufführungen der Komödie "Ik bün dar för di!" folgen am 25.5., 1.6. und 3.6. um 20 Uhr, am 3.6. auch um 15.30 Uhr. Am 10. Juni um 17 Uhr findet das Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule statt. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 15. Mai 2007

„Ik bün dar för di!" - Komik auf und unter der Bettdecke

Niederdeutsche Bühne bringt als Erstaufführung Komödie von Frank Pinkus

VON ERNST RICHTER

Auf den Barhockern: Claudia Schröder, Dagmar Grube und Marion Zomerland, dahinter Marc Gelhart

WILHELMSHAVEN - Zum Ende der Spielzeit 2006/07 legt die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven „Theater am Meer" mit der Komödie „lk bün dar för di!" von Frank Pinkus noch einen humorvollen Schwank oben drauf. Arnold Preuß hat die Komödie mit den erotischen Fantasien ins Niederdeutsche übertragen, führt die Regie und entwarf das Bühnenbild. Die Handlung lässt fetzige Szenen zu, wenn sich drei Frauen um einen Mann bemühen, der aber einen Zwillingsbruder hat, was sie natürlich nicht wissen können.

Das possenhafte Spiel ist inhaltlich schnell erklärt: Die drei Damen Wilka, Maike und Julia leben in einer Wohngemeinschaft. Ein Zimmer ist noch frei, soll aber ebenfalls nur an eine Frau vermietet werden. Es kommt anders. Ein Mann, sportlicher Typ, taucht auf und bezirzt Julia, die ihm im Alleingang das Zimmer vermietet, sehr zum Missfallen der beiden Mitbewohnerinnen. Sie alle konnten nicht wissen, dass der neue Mieter einen Zwillingsbruder hat, mit dem er das Zimmer zu teilen beabsichtigt, denn der eine hat Tag- und der andere Nachtdienst.

So kommt es zu haarsträubenden Verwechslungen, denn „Kutty" ist ein Macho und „Kille" ein Sensibelchen. Natürlich fangen auch die beiden anderen Frauen bald Feuer und kümmern sich um den neuen Zimmergenossen. Alle drei wollen für ihn aus den unterschiedlichsten Gründen dasein, aus Liebe, aus Sympathie oder mit dem Angebot einer psychologischen Behandlung.

Marc Gelhart ist der Held der Handlung. Er spielt KurtWerner Keller, „Kutty" den sportlichen Typ, und Kilian Keller, „Kille", den empfindsamen Typ, um schließlich auch noch Vater Fritz Keller darzustellen, der zum Happy End für Aufklärung der Missverständnisse sorgt und den Paaren seinen Segen gibt. Marc Gelhart meistert bravourös diese Doppelrolle, lässt die Muskeln spielen und verleitet mit entblößter Körpersprache nicht nur seine Mitspielerinnen zu gewagten Eskapaden, sondern sicher auch die jungen Damen im Publikum zu Träumereien.

Marion Zomerland gefällt mit ihrem lässigem Spiel als Psychologin Wilka Cressner. Claudia Schröder hat als Lehramtsstudentin Maike Beimann Dynamit unter den Füßen und bringt einen temperamentvollen Part auf die Bühne. Und Dagmar Grube übernimmt als Bankkauffrau Julia Gärtner die klassische Liebesrolle. Die ersten sechs Szenen bis zur Pause waren mit witzigen Pointen und viel Situationskomik gespickt. Leider artete mit zunehmender Spielzeit die Komödie in einen Tür-auf-Tür-zu-Klamauk aus, der das Premierenpublikum begeisterte. Das Ensemble wurde mit stehendem Applaus verabschiedet.

Weitere Aufführungen sind am 18 Mai (20 Uhr), 20. Mai (15.30 und 20 Uhr), 25. Mai (20 Uhr), 1. Juni 20 Uhr), 3. Juni (15.30 und 29 Uhr), sowie 10. Juni (17 Uhr) in der Agnes-Miegel-Schule. Dann geht die Niederdeutsche Bühne in die Sommerpause. Ein Wiedersehen gibt es zur Eröffnung der 75-jährigen Jubiläumsspielzeit am 29. September.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 15. Mai 2007

„Theater am Meer" begeisterte

PREMIERE „ Ik bün dar för di" von Frank Pinkus mit viel Schwung inszeniert

Das „Theater am Meer" hat ein weiteres Mal sein Publikum amüsiert. Im Mittelpunkt steht ein Zwillingspaar.

Hin und her gerissen (v.l.) Dagmar Grube als Julia, Marc Gelhart als Kutty und Claudia Schröder als Maike.

WILHELMSHAVEN/ZY - Mit der Ankündigung, die nächste Inszenierung habe einen hohen Spaßfaktor, hatte sich das „Theater am Meer" eine hohe Hürde gesetzt. Sie wurde am Sonntagabend mit der Komödie „lk bün dar för di!" von Frank Pinkus" mit großem Schwung genommen. Daran war in erster Linie Hauptdarsteller Marc Gelhart beteiligt, der während der Aufführung glaubhaft in mehrere Rollen schlüpfte, sozusagen sich vom Macho zum Mäuschen verwandelte. Aber auch die übrigen Ensemblemitglieder standen Gelhart in nichts nach.

Die Komödie „lk bün dar för di!", die zum ersten Male in Wilhelmshaven aufgeführt und von Bühnenleiter Arnold Preuß inszeniert wurde, zeichnet sich durch liebenswerte Charaktere aus und in der es aufgrund einiger amüsanter Verwechslungen hoch hergeht.

Wilka (Marion Zomerland), Maike (Claudia Schröder) und Julia (Dagmar Grube) leben in einer reinen Frauen-Wohngemeinschaft. Ein Zimmer ist noch übrig und soll per Zeitungsinserat vermittelt werden. Dabei steht für die drei lebhaften Frauen fest, dass nur eine weitere Frau hinzuziehen darf. Trotzdem meldet sich am Tag darauf ein Mann bei Julia - ein sportlicher Macho, der sich als Kilian (Marc Gelhart) vorstellt. Der beeindruckt Julia dermaßen, dass sie ohne Rücksprache mit ihren Wohnungsgenossinnen das Zimmer vermietet.

Ganz so einfach, wie sie es sich vorgestellt hat, lassen sich die Mitbewohnerinnen jedoch nicht von Julia überzeugen. Als Kilian sich den übrigen Frauen vorstellt, entspricht er allerdings nicht ganz Julias Beschreibungen. Statt des Machos steht ein Sensibelchen in der Tür, auch wenn es sich offensichtlich um Kilian handelt. Und während Julia beginnt, ihre Entscheidung zu bereuen, verguckt sich Meike in den Neuen, und für die Psychologin Wilka steht bald fest, dass Kilian schizophren ist und somit das langersehnte Objekt ihrer Promotion darstellt.

Diese turbulenten Missverständnisse und Verwechslungen stellen normale Dreiecksbeziehungen in den Schatten. Vor allem, weil Marion Zomerland, Dagmar Grube und die bezaubernde Claudia Schröder Kilian bzw. den sie dafür halten, alles abverlangen. Natürlich gibt es ein Happy Ende. Nachdem der Vater - ebenfalls gespielt von Marc Gelhart - geklärt hat, dass es sich um Zwillingsbrüder handelt, bekommt Julia ihren Macho und Meike ihr Sensibelchen.

Das Publikum im gut besuchten Stadttheater war begeistert und nachdem sich ein ehemaliges Ensemblemitglied beim Applaus erhoben hatte, folgten ihm die übrigen Zuschauer zum „standig Ovation".

Weitere Vorstellungen Im Stadttheater finden am 18., 20. und 25. Mai, 1. und 3. Juni um 20 Uhr und am 20. Mal und 3. Juni zusätzlich um 15.30 Uhr statt. Am 10. Juni um 17 Uhr folgt das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule.

Fotos aus der aktuellen Inszenierung: "Ik bün dar för di!"
(Fotograf: Olaf Preuschoff)

Sie leben in einer 3er-WG: Maike (Claudia Schröder), Julia (Dagmar Grube) und Wilka (Marion Zomerland)

Wilka, die Psychologin, sucht ein Thema für ihre Doktorarbeit

Kilian (Marc Gelhart) kommt erst mit dem Putzwasser...

...und dann mit Julia in Kontakt

das sehen Wilka und Maike äußerst skeptisch, waren sie doch bisher eine eingeschworene Frauen-WG

Plötzlich taucht Kilian noch einmal auf... und ist so ganz anders...

...zumindest kann er gut kochen

Der erste Kilian überrascht Maike und Wilka beim Dessous-Vorführen

Es steht fest: den Kilian gibt es doppelt in einer Person und Maike und Julia wollen jeweils ihren Favoriten (Macho bzw. Sensibelchen) haben

Julias Kilian kann auf jeden Fall nicht kochen

Entspaqnnungsübungen beim "Mensch-ärgere-Dich-nicht-Spielen"

Kilian ist nebenan - Frage nur in welchem Modus befindet er sich gerade

Die Psychologin versucht der Sache auf den Grund zu gehen...

...aber der sportliche Kilian missversteht Wilka gründlich

...aber auch Maike hat bei ihm kein Glück

...selbst Julias Reitgerten-Nummer scheint der verkehrte Ansatz zu sein

...die Frauen stehen vor einem Problem: es gibt den Kilian im Modus Sportforum und den im Modus Lodenmantel

...vielleicht gelingt es ja mit weiblicher Raffinesse...

...Maike wähnt sich schon am Ziel ihrer Wünsche...

...und Julia ist mit den Handschellen auch schon ein Stückchen weiter gekommen...

...aber teilen wollen sie sich den Kilian auf gar keinen Fall...

da ist guter Rat teuer - aber die Lösung gibt es am Sonntag (13.5.) im Theater am Meer - Niederdeusche Bühne Wilhelmshaven

Guten Morgen Sonntag vom 13. Mai 2007

Theater am Meer: mit hohem Spaßfaktor

Vom Macho zum Mäuschen

Wilhelmshaven. (MG/gms) Mit der Komödie „Ik bün dar för di!" präsentiert das Theater am Meer Verwechslungen und Eifersüchteleien mit hohem Spaßfaktor Ab dem 13. Mai wartet das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven abermals mit einer Wilhelmshavener Erstaufführung auf. Die Komödie „Ik bün dar för di!" von Frank Pinkus zeichnet sich durch liebenswerte Charaktere aus, die es aufgrund einiger amüsanter Verwechslungen hoch hergehen lassen. Die Inszenierung besorgt Bühnenleiter Arnold Preuß, der das Stück auch in die niederdeutsche Sprache übersetzt hat.

Wilka (Marion Zomerland), Maike (Claudia Schröder) und Julia (Dagmar Grube) leben in einer reinen Frauen-Wohngemeinschaft. Ein Zimmer ist noch übrig und soll per Zeitungsinserat vermittelt werden. Dabei steht für die drei lebhaften Frauen fest, dass nur eine weitere Frau hinzuziehen darf.

Trotzdem meldet sich am Tag darauf ein Mann bei Julia - ein sportlicher Macho, der sich als Kilian (Mars Gelhart) vorstellt und sie dermaßen beeindruckt, dass sie ihm das Zimmer im Alleingang vermietet.Ganz so einfach, wie sie es sich vorgestellt hat, lassen sich die Mitbewohnerinnen jedoch nicht von Julia überzeugen. Als Kilian sich den übrigen Frauen vorstellt, entspricht er allerdings nicht ganz Julias Beschreibungen. Statt des Machos steht ein Sensibelchen in der Tür, auch wenn es sich augenscheinlich um Kilian handelt.

Und während Julia beginnt, an ihrer Entscheidung zu zweifeln, verguckt sich Maike in den Neuen, und für die Psychologin Wilka steht bald fest, dass Kilian schizophren ist und somit das langersehnte Objekt ihrer Doktorarbeit darstellt...

Mit „Ik bün dar för di!" präsentiert das Theater am Meer turbulente Missverständnisse und Verwechslungen mit Lachgarantie und stellt gewöhliche „Dreiecksbeziehungen" in den Schatten. Nach der Premiere am 13. Mai um 20 Uhr finden weitere Vorstellungen am 18., 20. und 25. Mai, 1. und 3. Juni um 20 Uhr und am 20. Mai und 3. Juni zusätzlich um 15.30 Uhr statt.

Am 10. Juni um 17 Uhr folgt das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG VOM 12. Mai 2007

Vom Macho zum Mäuschen

THEATER Niederdeutsche Bühne huldigt am Sonntag dem Spaßfaktor

Die Komödie "Ik bün dar för di!" handelt von Verwechslungen und Eifersüchteleien. Das Theater am Meer bringt sie am Sonntag heraus.

Marc Gelhart (Mitte) stellt sich als Macho vor und entpuppt sich in "Ik bün dar för di!" als Sensibelchen. Szene aus dem neuen Stück des "Theater am Meer"

Wilhelmshaven - /LR Ab 13. Mai wartet das Theater am Meer (Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven) abermals mit einer Wilhelmshavener Erstaufführung auf. Die Komödie „Ik bün dar för di!" von Frank Pinkus zeichnet sich durch liebenswerte Charaktere aus, die es aufgrund einiger amüsanter Verwechslungen hoch hergehen lassen. Die Inszenierung besorgt Bühnenleiter Arnold Preuß, der das Stück auch in die niederdeutsche Sprache übersetzt hat.

Wilka (Marion Zomerland), Maike (Claudia Schröder) und Julia (Dagmar Grube) leben in einer reinen Frauen-Wohngemeinschaft. Ein Zimmer ist noch übrig und soll per Zeitungsinserat vermittelt werden. Dabei steht für die drei lebhaften Frauen fest, dass nur eine weitere Frau hinzuziehen darf. Trotzdem meldet sich am Tag darauf ein Mann bei Julia - ein sportlicher Macho, der sich als Kilian (Marc Gelhart) vorstellt und sie dermaßen beeindruckt, dass sie ihm das Zimmer im Alleingang vermietet.

Ganz so einfach, wie sie es sich vorgestellt hat, lassen sich die Mitbewohnerinnen jedoch nicht von Julia überzeugen. Als Kilian sich den übrigen Frauen vorstellt, entspricht er allerdings nicht ganz Julias Beschreibungen. Statt des Machos steht ein Sensibelchen in der Tür, auch wenn es sich augenscheinlich um Kilian handelt.

Mit „Ik bün dar för di!" präsentiert das Theater am Meer turbulente Missverständnisse und Verwechslungen mit Lachgarantie und stellt gewöhliche Dreiecksbeziehungen in den Schatten. Nach der Premiere am 13. Mai um 20 Uhr finden weitere Vorstellungen am 18., 20. und 25. Mai, 1. und 3. Juni um 20 Uhr und am 20. Mai und 3. Juni zusätzlich um 15.30 Uhr statt. Am 10. Juni um 17 Uhr folgt das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. Mehr Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

NEUE RUNDSCHAU vom 09. Mai 2007

Kilian - Vom Macho zum Mäuschen

Die Komödie „Ik bün dar för di!" präsentiert Eifersüchteleien mit Spaßtaktor

Das Ensemble von "Ik bün dar för di!" (v.l. Marion Zomerland, Dagmar Grube, Marc Gelhart und Claudia Schröder)

Ab 13. Mai wartet das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven abermals mit einer Wilhelmshavener Erstaufführung auf. Die Komödie „Ik bün dar för di!" von Frank Pinkus zeichnet sich durch liebenswerte Charaktere aus, die es aufgrund einiger amüsanter Verwechslungen hoch hergehen lassen. Die Inszenierung besorgt Bühnenleiter Arnold Preuß, der das Stück auch in die niederdeutsche Sprache übersetzt hat.

Wilka (Marion Zomerland), Maike (Claudia Schröder) und Julia (Dagmar Grube) leben in einer reinen Frauen-Wohngemeinschaft. Ein Zimmer ist noch übrig und soll per Zeitungsinserat vermittelt werden. Dabei steht für die drei lebhaften Frauen fest, dass nur eine weitere Frau hinzuziehen darf. Trotzdem meldet sich am Tag darauf ein Mann bei Julia - ein sportlicher Macho, der sich als Kilian (Marc Gelhart) vorstellt und sie dermaßen beeindruckt, dass sie ihm das Zimmer im Alleingang vermietet.

Ganz so einfach, wie sie es sich vorgestellt hat, lassen sich die Mitbewohnerinnen jedoch nicht von Julia überzeugen. Als Kilian sich den übrigen Frauen vorstellt, entspricht er allerdings nicht ganz Julias Beschreibungen. Statt des Machos steht ein Sensibelchen in der Tür, auch wenn es sich augenscheinlich um Kilian handelt. Und während Julia beginnt, an ihrer Entscheidung zu zweifeln, verguckt sich Meike in den Neuen, und für die Psychologin Wilka steht bald fest, dass Kilian schizophren ist und somit das langersehnte Objekt ihrer Doktorarbeit darstellt...

Mit „Ik bün dar för di!" präsentiert das Theater am Meer turbulente Missverständnisse und Verwechslungen mit Lachgarantie und stellt gewöhliche „Dreiecksbeziehungen" in den Schatten. Nach der Premiere am 13. Mai um 20 Uhr finden weitere Vorstellungen am 18., 20. und 25. Mai, 1. und 3. Juni um 20 Uhr und am 20. Mai und 3. Juni zusätzlich um 15.30 Uhr statt. Am 10. Juni um 17 Uhr folgt das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 8. Mai 2007

Macho oder Mäuschen

Theater am Meer mit der Komödie „Ik bün dar vör di!"

Mitbewohner gesucht: Frauen-WG hat's schwer.

Auswahlverfahren für den Mitbewohner: Dagmar Grube als Julia, Marc Gelhart als Kilian und Claudia Schröder als Maike (von links)

WILHELMSHAVEN - Abermals mit einer Erstaufführung wartet ab Sonntag, 13. Mai, das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven auf. Die Komödie „Ik bün dar för di!" von Frank Pinkus zeichnet sich durch liebenswerte Charaktere aus. Die Inszenierung besorgt Bühnenleiter Arnold Preuß. Wilka (Marion Zomerland), Maike (Claudia Schröder) und Julia (Dagmar Grube) leben in einer reinen Frauen-Wohngemeinschaft. Ein Zimmer ist noch übrig und soll per Zeitungsinserat vermittelt werden. Dabei steht für die drei lebhaften Frauen fest, dass nur eine weitere Frau hinzuziehen darf. Trotzdem meldet sich am Tag darauf ein Mann bei Julia - ein sportlicher Macho, der sich als Kilian (Marc Gelhart) vorstellt und sie dermaßen beeindruckt, dass sie ihm das Zimmer im Alleingang vermietet. Ganz so einfach, wie sie es sich vorgestellt hat, lassen sich die Mitbewohnerinnen jedoch nicht von Julia überzeugen.

Nach der Premiere am 13. Mai um 20 Uhr finden weitere Vorstellungen am 18., 20. und 25. Mai, 1. und 3. Juni um 20 Uhr und am 20. Mai und 3. Juni zusätzlich um 15.30 Uhr statt. Am 10. Juni um 17 Uhr folgt das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule.

Kilian, der Computerspezialist (Marc Gelhart) und Maike, die Lehramts-Studentin (Claudia Schröder)

Wilka Cressner, Psychologin (Marion Zomerland)

Julia, die Bankkauffrau (Dagmar Grube) und Kutty, der Trainer im Sportforum (Marc Gelhart)

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 5/2007 vom 30. April 2007

Kilian - gefundenes Fressen für die Doktorarbeit

Nach den letzten Vorstellungen von „De letzte Willen" am 1. Mai im Stadttheater und am 6. Mai um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule präsentiert das Theater am Meer im Mai erstmals die Komödie „lk bün dar för di!" Die Komödie von Frank Pinkus zeichnet sich durch liebenswerte Charaktere aus. In diesem Stück geht es aufgrund einiger amüsanter Verwechslungen hoch her. Regie führt Arnold Preuß, der das Stück auch in die niederdeutsche Sprache übersetzt hat.

Dabei fängt alles ganz harmlos an: Wilka (Marion Zomerland), Maike (Claudia Schröder) und Julia (Dagmar Grube) leben in einer reinen Frauen-WG, und daran soll auch die Vermietung des freien Zimmers nichts ändern. Trotzdem meldet sich auf die Zeitungsanzeige ein sportlicher Mann bei Julia, der sich als Kilian (Marc Gelhart) vorstellt. Da sie sofort großen Gefallen an ihm findet, sagt sie ihm im Alleingang das Zimmer zu, in der Hoffnung, ihre Mitbewohnerinnen von dem Prachtkerl überzeugen zu können. Doch als Kilian das nächste Mal zum Antrittsbesuch in der Tür steht, entspricht er Julias Beschreibungen ganz und gar nicht. Nach den ersten Irritationen entscheiden sich die Frauen dennoch, Kilian das Zimmer zu überlassen, da alle Anzeichen dafür sprechen, dass er schizophren ist. Für Psychologin Wilka stellt er ein gefundenes Fressen für die Doktorarbeit dar.

Premiere am 13. Mai um 20 Uhr im Stadttheater, weitere Vorstellungen am 18., 20. und 2 Mai um 20 Uhr und am 20. Mai zusätzlich um 15.30 Uhr. Info: www.ndb-wilhelmshaven.de

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