Kramer Krey (Wilhelmshavener Erstaufführung)

Wilhelmshavener Erstaufführung

KRAMER KREY

Komödie in fünf Akten von Hermann Boßdorf

Speelbaas Heinrich Frese

Lüüd in´t Speel

Karsten Krey, Kramer - Johannes Nottelmann
Mile Haak, sin Hushollersch - Nelly Schwarting
Asmus Broihan, Kaffeemakler, sin Fründ - Hermann Beuß
Hein Kohrs, sin Husknecht - Erich Stamereilers
Piepersch, Schürfro - Therese Peters
Dele Rüsch, Kaffeemietje - Ellen Tammen
En Schutzmann - Christoph Janßen

Premiere 29. Oktober 1937
Aufführung im Saal des Gesellschaftshauses

PRESSEMELDUNGEN

Boßdorf-Gedenkfeier der Niederdeutschen Bühne Rüstringen

Eine glänzende Aufführung der Komödie "Kramer Kray"

von Theodor Murken

Wir Niederdeutschen haben allen Anlaß, Hermann Boßdorf, der gestern 60 Jahre alt geworden wäre, als einen der besten und tiefsten Künder niederdeutscher Art zu ehren. Hermann Boßdorf hat viel Leid in seinem Leben erfahren müssen, aber der Humor half ihm über vieles hinweg, und wenn die Niederdeutsche Bühne Rüstringne nun für ihre Gedenkfeier die Komödie "Kramer Kray" ausgewählt hatte, so hatte sie damit das Stück herausgegriffen, das ganz besonders typisch ist für Hermann Boßdorfs Witz und Schalkhaftigkeit.

MIt der gestrigen Boßdorf-Gedenkfeier leitete die Niederdeutsche Bühne Rüstringen zugleich ihre Winterarbeit ein. Daher ging in einer kurzen plattdeutschen Ansprache der Leiter der Niederdeutschen Bühne, Rektor Frese, auf diese Winterarbeit ein. Es ist der Niederdeutschen Bühne gelungen, eine Reihe von Abonnenten für die in diesem Winterhalbjahr geplanten Aufführungen zu gewinnen, so daß´die Aufführung von fünf neune Stücken gesichert ist. Erfreulich ist, daß die Niederdeutsche Bühne in diesem Winter auch acht Vorstellungen für die NSG "Kraft durch Freude" geben kann und im nächsten Monat ein Gastspiel im Kreis Eulingen gibt. Aufgeführt werden im Winterhalbjahr zwei ernste und drei lustige Werke: "Ut de Ort slagen!", "Füer", Stratenmusik", "Wind um de Ohren" und "Morgen geiht los". Zur Einleitung der Boßdorf-Gedenkfeier sprach dann Kreishauptstellenleiter Daude einige Worte, in denen er kruz das Schaffen Hermann Boßdorfs würdigte und die Bedeutung der Volkstums- und Heimatarbeit in unserer Zeit herausstellte.

Daß die Niederdeutsche Bühne Rüstingen berufen ist, in der Volkstums- und Heimatarbeit eine besonders hervorragende STellung einzunehmen, das bewies die Aufführung der Boßdorfschen Komödie. Das plattdeutsche Theater ist einer der tragenden Pfeiler aller niederdeutschen Heimatarbeit, denn in ihm lebt der niederdeutsche Mensch, gestaltet von Dichtern, die mit ihrer Heimat verwachsen sind. Die plattdeutsche Bühnendichtung ist in den letzten Jahren um manch neues und wertvolles Stück bereichert worden, aber einer der größten wird immer Hermann Boßdorf bleiben, der meisterliche Technik verband mit einem tiefen Künstlertum. Wie echt niederdeutsch sind doch alle Gestalten seiner Bühnenwerke! Im "Kramer Kray", an dem wir gestern wieder einmal unsere Freude haben konnten, dreht es ich um den Kramer vom Venusberg in Hamburg, der nach dem Tode seiner Frau sich dem unsoliden alten Junggesellen Asmus Broihan angeschlossen hat und dabei allerhand unangenehme Dinge erleen muß. Seine Haushälterin führt ihn aber schließlich wieder ins richtige Geleise, nicht ohne die Unterstützung der Scheuerfrau Piepersch, die mit Männern wie Kramer Kray umzugehen versteht.

Unter der Leitung von Spälbaas Heinrich Frese erlebten wir eine Aufführung, die sich in jeder Beziehung sehen lassen konnte. Die Darsteller wurden, der Art Boßdorfscher Charaktergestaltung vollkommen gerecht. Wir denken da besonders an Johannes Nottelmann als den Kramer Kray und an Hermann Beuß als Asmus Broihan. Es war eine köstliche Szene, in der Asmus Broihan, dieser hartgesottene Juggseselle, der hübschen Haushälterin Karsten Krays rien Liebeserklärung machte, köstlich schon allein durch die Mimik des Darstellers. In einem wirkungsvollen Kontrast zu diesem abefeinmten Menschen stand Nottelmanns Karsten Kray, dessen Glück nicht im Bummel durch St. Paulis Lokale liegt, sondern seine Ferfüllung findet in der Verlobung mit Mile Haak, der Haushälterin, die von Nelly Schwarting sehr fein gespielt wurde! Therese Peters war als resolute Piepersch nicht zu übertreffen. Ellen Tammen brachte als Dele Rüsch, die Kaffeemietje, St. Pauli-Luft auf die Bühne. Schließlich wirkten noch mit Erich Stamereilers als Hausknecht Hein Kohrs (auf dessen Namen Ausmus Broihan natürlich einen Witz machen muß) und Christoph Janßen als Schutzmann, der eines Morgens den alten Broihan recht zerknittert und mitgenommen in Krays Wohnung bringt, aus der er freilich recht bald, und zwar für immer, hinausfliegt.

Der Saal des Gesellschaftshauses war vollbesetzt, und mit herzlichem Beifall dankten alle Besucher der Niederdeutschen Bühne für die schönen Stunden, die ihnen die Aufführung bereitet hatte.

Stratenmusik (Wilhelmshavener Erstaufführung)

Wilhelmshavener Erstaufführung

STRATENMUSIK

Komödie in drei Akten von Paul Schurek

Regie: Heinrich Frese

Lüüd in´t Speel

Jan Lünk, Stratenmuskant, eerste Trumpet - Adolf Marxfeldt
Emil Spittel, Stratenmuskant, tweete Trumpet - Erich Stamereilers
Hein Dickback, Stratenmuskant, Baß - Johannes Nottelmann
Greten Witt, jemer Huushöllersch - Nelly Schwarting
Godemann, Gastweert - Hermann Beuß
Katrin, Wittfro - Therese Peters

Aufführungen im Gesellschaftshaus

PRESSESTIMMEN

"Stratenmusik" im Gesellschaftshaus

Eine glänzende Premiere der Niederdeutschen Bühne „Rüstringen"

von Heinz Jacobs

Erfreulicherweise hatten sich gestern abend wieder zahlreiche Besucher im Saale des Wilhemlshavener Gesellschaftshauses eingefunden, um der Aufführung von Paul Schureks Komödie „Stratenmusik" beizuwohnen. Von vornherein können wir sagen, dass die Niederdeutsche Bühne selten ein Stück in so vollendeter Form herausgebracht hat, wie diese dreiaktige Komödie. Da war jeder der Spieler absolut sicher in der Beherrschung seiner Rolle und jeder stand genau auf dem richtigen Platz, dort, wohin er gehörte. So war es möglich, den Zuschauern eine Aufführung zu zeigen, die keinen Wunsch offen ließ un der Beifall, der bei jdem Aktschluß und bei der Beendigung des Stückes aufklang, mag den Spielern und ihrem Spälbaas Rektor Heinrich Frese schönster Lohn gewesen sein. Leider ist es immer noch so, daß viele der Zuschauer den Sinn einer plattdeutschen Komödie nicht erfassen. Es war gestern abend beispielsweise so, daß gerade bei den Szenen laut und ohne Hemmung gelacht wurde, in denen auf der Bühne die tragischsten und ergreifendsten Dialoge gesprochen wurden. Dieses Stück von Paul Schurek ist ein Spiegelbild des Lebens und der Menschen. Es ist selten einem niederdeutschen Dichter so gut gelungen, die menschlichen Fehler und Schwächen, auch seine Güte so klar und treffend zu zeichnen, wie es Schurek gelang. Und es lag absolut kein Grund dafür vor, dann in Heiterkeit auszubrechen, wenn der eine oder der andere der Muskantenin seiner Not nicht mehr ein noch aus wußte und in seiner Art eine Lösung des Konfliktes herbeizuführen suchte. Die plattdeutsche Sprache ist zu schade, um zu einer bloßen Ausdrucksform einer oberflächlinchen Lächerlichkeit herabzusinken. Aber das ist eine Sache der Autoren und der Niederdeutschen Bühnen, hier erzieherisch auf die Besucher der plattdeutschen Bühnen einzuwirken.

Mit großer Freude haben iwr gestern abend geshen, daß die Niederdeutsche Bühne in Adolf Marxfeld eine wertvolle neue Kraft gwonnen hat. Sein Jan Lünk war schlechthin eine meisterliche Leistung in Sprachbe und Mimik.. Getrieben von einer verzehrenden Unrast, ewig unzufrieden mit sich selbst und der Welt, kommt er sich unverstanden und ausgestoßen vor wie ein Stiefkind des Glücks. Seine Sucht, etwas zu gelten, nicht immer der armselige Straßenmuskant zu bleiben, treibt ihn dem Wahnsinn nahe, läßt die Kameradschaft zwischen ihm und seinen beiden Freunden fast zerbrechen und gefühllos werden, gegen die aufopfernde Liebe einer Frau. Adolf Marxfeld hat seine Aufgabe vorbildlich gelöst.

Überrascht waren wir von Erich Stamereilers, der gestern abend zum ersten Male als Emil Spittel eine größere Rolle hatte und ihn in vollendeter Form Ausdruck gab. Ruhig und überlegen stand dieser Musikant , der die zweite Trompete spielte, zwischen seinen beiden Freunden, gleichsam Brücke des Ausgleichs zwischen zwei grundverschiedenen Temperamenten. Sein Los, ein armer Straßenmusikant zu sein, hinderte ihn nicht daran, dem trotz alledem so schönen Leben die kleinen Freunden abzugewinnen und zufrieden zu sein. Groß und überlegen wurde dieser Emil Spittel in dem Augenblick, da er seiner "Mudder Witt" aus der Not helfen will, ihrem Kind ein guter Vater werden will. Er wird zum Begriff der helfenden und verstehenden Selbstlosigkeit in diesem Augenblick. Erich Stamereilers spielte diesen Spittel, wie man es nicht besser verlangen konnte.

Würdig reihte sich den beiden Trompeten der Baß an, den Johannes Nottelmann vertrat. Wenn wir sagen, daß dieser Spieler von Aufführung zu Aufführung reifer und besser wird, ist das keine Übertreibung. Als Hein Dickback war er in der gestrigen Aufführung genau das Gegenteil zu Jan Lünk. Er hat lle Hoffnungen fahren lassen und sieht sein Heil in einem kräftigen Schluck Schnaps. Eienn anderen Ehrgeiz hat er nicht mehr, so sher hat das Leben ihm mitgespielt. Wenn Hein Dickback sagt: "De Welt is voll giftige Schlagen und Poggützen!", dann liegt darin die ganze Ablehnung der Menschen und der Welt. Er lehnt alles ab und spürt, daß das Leben ihm nichts mehr zu bieten vermag, sein Wertmesser ist Schnaps und Rum und sogar als er den Brillantenschmuck findet, mussGodemann, der hehlerische Wirt, ihm den Wert des Fundes in Grogs umrechnen. Johannes Nottelmann hat gestern wieder einmal gezeigt, daß er ein Darsteller niederdeutscher´Menschen ist, wie man ihn icht oft findet. Wir beglückwünschen ihn zuz dieser ausgezeichneten Leistung.

Nelly Schwarting stand als Grete Witt mitten zwischen den Straßenmusikanten, ihren drei großen Jungen. Mit der gewohnten Routine wurde sie mit ihrer nicht leichten Rolle fertig, sie nahm ihr Herz fest in die Hände, als ihr Liebster Jan Lünk leichtfertig zu der flotten Witwe Kathrin überwechselte und sie in ihrer Not allein lassen will. Sie, diese junge Mudder Witt, ist das Gewissen der drei Ausikaneten, sie tadelt und lobt mit Blicken und Worten und gleicht zwischen diesen verschiedenartigen Menschen aus, wo sie, kann, und wird von ihrem drei Jungen in ihrer Art anerkannt.

In der Rolle der Kathrin verstand es Therese Peters wieder einmal, alle Register ihrer Kunst zu ziehen. Ihre feurigen Blicke versprachen dem jungen Lünk viel und so gelang es ihr, den Mann von der Seite der Grete fortzuzeieh, um später doch in ohnmächtigem Zorn zu verzichten.

Als Wirt Godemann bot Hermann Beuß wieder eine prachtvolle Figur. Klein und eifrig in seiner Regsamkeit, als er bei dem kostbaren Fund seine Vorteil sieht, spielt er den Hehler in vollendeter Form und verhilft der Aufführung zu ihremn großen Erfolg. Die Niederdeutsche Bühne "Rüstringen" kann stolz auf solche Kräfte sein.

75 Jahre Niederdeutsches Theater

1932 - 2007
Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven


Sie halten das neue Jubiläums-Spielzeitheft in den Händen: v.l. Marc Gelhart, Marion Zomerland und Arnold Preuß

Was für ein Jubiläum. Wir blicken auf 75 Jahre Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven! Das bedeutet ein Dreivierteljahrhundert begeisterte Arbeit für die Erhaltung und Pflege der niederdeutschen Sprache durch Frauen und Männer die sich leidenschaftlich und ehrenamtlich für das Theaterspiel ‚op platt' engagieren. Die unzählige Tage und Wochen damit verbringen, Text zu lernen, Rollen zu studieren, Kulissen zu entwerfen und zu bauen, Requisiten vorzubereiten, Masken und Bärte zu präparieren und Kostüme zusammenzustellen, um dann zwei Stunden lang die Besucher in die Welt des Theaters zu entführen und dort eine Geschichte aus dem Leben vorzuführen, die Emotionen, Gefühle, Stimmungen weckt, die den Zuschauer erheitert, erfreut, beglückt und zum Nachdenken anregt.

Diese spannende Wechselwirkung zwischen Publikum und Bühne besteht in Wilhelmshaven nun schon 75 Jahre und somit ist das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven unzweifelhaft eine tragende Säule des Kulturlebens dieser Stadt. Ein Jubiläum ist auch immer Anlass, einen Blick zurück in die Gründungszeit zu werfen, um sich zu fragen, wie war das denn damals eigentlich, als alles anfing und wer waren die Menschen (Leitung, Regie, Schauspiel, Bühnenbild) die der Bühne das Leben gaben, was wollten sie, was taten sie.

Die Gründerjahre
Drei Jahre nach dem Schrecken des 1. Weltkrieges wurde Deutschland von dem Entsetzen der Geldentwertung heimgesucht. Einst wohlhabende Bürger waren wie in einem Lawinensturz zu bettelarmen Menschen geworden; ihr Geld war nichts mehr wert, sie fielen der öffentlichen Wohlfahrt anheim. Dieser heute schon vergessenen Schreckenszeit erwuchsen der niederdeutschen Kulturarbeit Menschen, deren Einsatz nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Die Inflation wurde zwar überwunden, es gab wieder wertbeständiges Geld. Die Not aber blieb, insbesondere die Arbeitslosigkeit. Dass davon die Bevölkerung an der Jade ganz empfindlich betroffen wurde, lag in der Natur der wirtschaftlichen Grundlage der beiden Städte Wilhelmshaven und Rüstringen. Einziger großer Arbeitgeber war die Marinewerft. Aber ehe dort ein Kriegsschiff auf Stapel gelegt wurde, gab es monatelange politische Kämpfe und heiße Debatten im Reichstag. Die jungen Facharbeiter aber standen, ausgestoßen vom Produktionsprozess tatenlos vor den Stempelstellen des Arbeitsamtes Schlange.

Hinzu kam ein politischer Tageskampf, den sich Menschen, die ihn nicht selbst miterlebt haben, überhaupt nicht mehr vorstellen können. Versammlungen der politischen Parteien mussten geschützt werden durch militante Gruppen dieser Organisation. Der Ausgang solcher Versammlungen war nicht selten eine schwere Schlägerei unter politischen Gegnern. Der Begriff „Saalschlacht“ gehörte zum ständigen Vokabular der damaligen Journalisten. Auf dem Höhepunkt jener unruhigen Zeit, als in Deutschland sieben Millionen Arbeitslose stempeln gingen, als unser Volk an einem latenten Bürgerkrieg zu taumeln schien, gerade in dieser Zeit nun entstand das heute 75 Jahre alte Theater am Meer als niederdeutsche Bühne „Rüstringen“.

In einem Zeitungsbericht jener Jahre hieß es in einem Versammlungsbericht des Seebade-, Heimat- und Verkehrsvereins Rüstringen wie folgt: „Der Verein wurde in drei Abteilungen gegliedert: Den Seebadeverein, den Verkehrsverein und den Heimatverein (heute „Die Boje“). Dem Heimatverein wird die am 28. September 1932 neugegründete Rüstringer plattdeutsche Bühne angegliedert, die unter der Leitung von Rektor Heinrich Frese steht.“

Heinrich Frese

Gründer und erster Bühnenleiter der Bühne von 1932 bis 1945

WIHELMSHAVENER ZEITUNG vom 19.02.1974

Heinrich Frese Gründer der Bühne „Rüstringen"

Im Alter von 88 Jahren ist der Gründer und Ehrenvorsitzende der Niederdeutschen Bühne „Rüstringen", der beliebte Leiter des "Treffpunkts für ältere Bürger", Rektor a. D. Heinrich Frese, gestorben. Die Beerdigung fand in Ganderkesee statt.

Am 26. Dezember 1885 wurde Heinrich Frese in Sudbruch bei Solingen geboren. Er besuchte das Lehrerseminar in Oldenburg i. 0. und kam dann im Jahre 1925 an die Jade. Hier lehrte er zunächst als Konrektor und darauf als Rektor. Schon in jüngeren Jahren hatte er als begeisterter Freund der niederdeutschen Sprache auf dem Lande plattdeutsche Theaterstücke mit Laien eingeübt. Als er in den zwanziger Jahren in Rüstringen unterrichtete, trat der Rüstringer Heimatverein an ihn mit der Bitte heran, hier eine niederdeutsche Laienbühne ins Leben zu rufen.

Die erste Inszenierung kam kurz nach dem Ende der damaligen Inflation heraus. Es folgten viele Aufführungen, unter anderem auf dem Rosenhügel im Rüstringer Stadtpark. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg, als Willy Beutz Bühnenleiter geworden war, blieb Heinrich Frese mit der „Rüstringer" verbunden; er sah sich jede Premiere an. Eine große Zahl von Frauen und Männern, die den "Treffpunkt für ältere Bürger" in der Volkshochschule besuchten, erinnern sich gern an den nun Verstorbenen, der viele Jahre den Treffpunkt geleitet und stets für abwechslungsreiche Stunden mit Darbietungen in Hochdeutsch und Plattdeutsch gesorgt hat. So wird nicht nur eine Erinnerung an einen tüchtigen und erfolgreichen Schulmann bleiben, sondern auch das Gedenken an einen Freund der älteren Generation und nicht zuletzt des Niederdeutschen. lh

Anfangs hatte es nicht den Anschein, als sollte diese nur kleine und bescheidene plattdeutsche Bühne überhaupt die nächsten Monate und Jahre überleben. Was heute zu den elementarsten Selbstverständlichkeiten gehört, wenn eine plattdeutsche Theateraufführung Aussicht auf Erfolg beim Publikum haben will, Kostüme, Requisiten, eine ansprechende Bühne, ein stilechtes Bühnenbild, alles das fehlte Heinrich Frese und seinen zwar von großem Idealismus beseelten, aber doch fachlich und sprachlich kaum ausgebildeten Mitstreitern. Sie beherrschten zwar alle ihre plattdeutsche Muttersprache und brachten überwiegend auch eine natürliche Begabung und die unentbehrliche Freude am Theaterspiel mit, aber das war auch alles.

Aber, als Heinrich Frese erst einmal angefangen war, blieb ihm der Erfolg treu. Sein Geschick, das plattdeutsche Theaterspiel aus der Ebene der Vereinsbühne heraus auf eine höhere Basis zu stellen, seine unendliche Geduld bei den Proben und seine kluge Menschenführung waren die Grundlagen dafür, dass die plattdeutsche Bühnenarbeit nicht in den Anfängen stecken blieb. Heinrich Frese hat ein schwaches Pflänzlein gesetzt, das Wurzeln schlug. Daraus ist inzwischen ein starker Baum geworden. So hat sich Rektor Heinrich Frese ein unvergessliches Ver dienst um die niederdeutsche Kulturarbeit an der Jade erworben. Mit Männern und Frauen, die freiwillig zu ihm kamen und die bereits auf Vereinsbühnen gestanden hatten, begann Heinrich Frese seine Arbeit.

Damals stieß auch ein Mann zur plattdeutschen Bühne, der ihr Jahre hindurch gleichsam das Profil geben sollte, der vor allen Dingen das mitbrachte, was sowohl Heinrich Frese, als auch den aus den Vereinsbühnen stammenden Darstellern fehlte, nämlich Bühnenerfahrung und die unentbehrliche Sicherheit auf den Brettern. Das war Hermann Beuß! Schon fast 75 Jahre alt, stellte er sich Heinrich Frese zur Verfügung. Was ihm angeboren war, was ihm sein Komödiantenblut mitgab, wurde in dieser für ihn so entscheidenden Zeit durch Spielerfahrung vertieft und erweitert. Hermann Beuß lernte Theaterspielen von Grund auf, vor allem Sprechtechnik. Als er also Heinrich Frese nach dem Start mit Paul Schurecks „Stratenmusik" fragte, ob er ihn im nächsten Stück gebrauchen konnte, griff der erfahrene Schulmeister und Bühnenleiter mit beiden Händen zu. Und er hat es nie zu bereuen brauchen. Denn von Hermann Beuß bekamen die Spieler stets neue Anregungen, Impulse, die für den Bestand und den späteren Aufstieg der plattdeutschen Bühne von entscheidender Bedeutung sein sollten.

Wie Hermann Beuß, so deckt der grüne Rasen auch schon lange eine Darstellerin, die noch heute in hellem Licht erscheint, wenn man den Werdegang der niederdeutschen Bühne „Rüstringen" verfolgt und aufzeichnet: Therese Peters . Auch sie, eine waschechte Friesin, brachte eine natürliche Begabung mit, Menschen darzustellen. Tausenden von Freunden der niederdeutschen Bühne hat Therese Peters Jahr um Jahr in jeder Spielzeit Freude bereitet, vor allem in handfesten Komödien. Daneben konnte sich Heinrich Frese auf einen anderen Spieler stützen, der vor 75 Jahren einen unbestritten festen Platz im Ensemble hatte: Waldemar Schröder.

Waldemar Schröder

Gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Bühne und war ihr Leiter von 1945 bis 1947. Als Spieler war er bis ins hohe Alter noch aktiv und ein beliebtes Ensemblemitglied

Als sich die Bühne längst Niederdeutsche Bühne „Rüstringen" nannte und in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg mit ihren Aufführungen in den von Bomben zerstörten „Zentralhallen" einem glanzvollen Höhepunkt entgegenstrebte, wurde Waldemar Schröder eine tragende Rolle in Heinrich Diers' großartigem „Muusfallnspill", jenem herrlichen Stück um Klaus Störtebeker, anvertraut. Er meisterte sie in geradezu glänzender Manier. Zu den ersten Getreuen muss man auch Willi Robe und Willi Völker (den ersten Schatzmeister der Bühne) nennen sowie das Ehepaar Hinrich und Hermine Lottmann . Mariechen Herlyn und Nelly Schwarting waren ebenfalls Spielerinnen, die in den ersten schweren Jahren zum Erfolg der Bühnenarbeit beitrugen. Mitte der dreißiger Jahre kam ein junger, theaterbegeisterter Mann, der die plattdeutsche Sprache von seinen Eltern erlernt hatte, weil sie grundsätzlich untereinander nur in ihrer niederdeutschen Muttersprache redeten, zur niederdeutschen Bühne. Damals wusste er nicht, dass er einmal das Erbe von Heinrich Frese übernehmen und in einer Weise mehren sollte, an die vorher kein Mensch denken konnte.

Es war Willy Beutz, der spätere langjährige Leiter der Niederdeutschen Bühne „Rüstringen" und Präsident des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen. Trotz seiner Jugend und der mangelnden Bühnenerfahrung spielte Willy Beutz bald seine Rollen frei und unbefangen, wie ein alter Hase. Er hat sich sehr bald einen festen Platz im Stamm der bewährten Darsteller erworben. Seine sonore Stimme blieb auch den Machern des plattdeutschen Hörspiels nicht verborgen, so dass er später für einige Hörspiele von Radio Bremen verpflichtet wurde.

Willy Beutz

leitete die Bühne von 1947 bis Herbst 1982 und war auch langjähriger Präsident des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen - Bremen sowie Stifter des Willy-Beutz-Preises für das Niederdeutsche Schauspiel. Daneben war er als Darsteller in den Gründerjahren sehr aktiv, in den späteren Jahren wechselte er häufiger ans Regiepult.

Wilhelmshavner Zeitung vom 4. März 1986

50jähriges Bühnenjubiläum

Ehrung für Willy Beutz an seinem Geburtstag

Hat sich um die Niederdeutsche Bühne und die Sprache verdient gemacht: Willy Beutz

Heute feiert der ehemalige Leiter der Niederdeutschen Bühne am Stadttheater Wilhelmshaven, Willy Beutz, nicht nur seinen 74. Geburtstag, sondern gleichzeitig sein 50jähriges Bühnenjubiläum. Die Mitglieder der Niederdeutschen Bühne ehren ihren heutigen Ehrenvorsitzenden aus diesem Anlaß mit einem besonderen Ehrenteller. Willy Beutz ist der damals noch Niederdeutschen Bühne Rüstringen genannten Bühne 1936 beigetreten und war maßgeblich an der Wiederbegründung der Bühne nach 1945 beteiligt. Er diente der Bühne 46 Jahre als aktiver Spieler, davon 35 Jahre als Spielleiter (Regisseur) und Bühnenleiter. Auch als langjähriger Präsident des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen-Bremen hat Willy Beutz dem Niederdeutschen Theater wesentliche Impulse für den Erhalt der niederdeutschen Sprache gegeben.

Der von ihm gestiftete „WillyBeutz-Schauspielpreis", der alle zwei Jahre mit einem wesentlichen Geldpreis vergeben wird, sorgt dafür, daß die Niederdeutschen Bühnen beispielhafte, anspruchsvolle Inszenierungen dem Publikum präsentieren können. Höhepunkt seines Wirkens war sicherlich die Übernahme der Jubiläumsaufführung „Jeppe in't Paradies" zum 50jährigen Jubiläum der Niederdeutschen Bühne in das dritte Fernsehprogramm. Willy Beutz spielte seine erste Rolle vor 50 Jahren in dem Stück „De Etappenhaas" von Karl Bunje.

Freilichtaufführungen im Stadtpark
Bis zum Beginn des 2. Weltkrieges konnte man einen stetigen und erfolgreichen Aufstieg der Niederdeutschen Bühne „Rüstringen" verfolgen. Unvergessen sind die herrlichen Freilichtaufführungen auf dem Rosenhügel im Stadtpark. Vor dieser blühenden, natürlichen Kulisse wurden bereits 1933 „Wenn de Hahn kreiht", 1934 „De Deerns ut'n Dörpkrog", 1935 die „Swienskomödie" und 1937 „Besök ut de Stadt" vor zahlreichen begeisterten Zuschauern aufgeführt. Von der Gründung der Bühne an bis kurz vor Ausbruch des Krieges im September 1939, also in sieben Jahren, wurden 28 Stücke inszeniert und aufgeführt. In dieser Zeit spielte die Bühne 164mal in verschiedenen Sälen, sogar im „Neuen Schauspielhaus" und auf dem Rosenhügel. Hatten sich anfangs meist Zufallsbesucher entschlossen, eine plattdeutsche Theateraufführung zu besuchen, so änderte sich das im Laufe der Jahre, als sich die niederdeutsche Bühne zu einem nicht mehr zu übersehenden Kulturfaktor entwickelt hatte. Das Abonnement wurde eingeführt und von einem großen Stamm treuer Besucher genutzt, so dass es der Bühnenleitung möglich war, auf längere Sicht zu planen und Anschaffungen zu machen.

Bis zum Ausbruch des Krieges vermittelte die Niederdeutsche Bühne „Rüstringen" ihren Besuchern den ganzen breit angelegten Fächer der plattdeutschen Bühnendichtung seit den Zeiten eines Fritz Stavenhagen und eines Hermann Boßdorf. Dass auch Paul Schurek mit seinen Erfolgsstücken zu Worte kam, genau so wie August Hinrichs mit seinen Komödien, und Karl Bunje, um nur einige Autoren zu erwähnen, ist eine Selbstverständlichkeit. Sein „Etappenhas" beispielsweise wurde nach der glanzvollen Erstaufführung mit Johannes Nottelmann im vollbesetzten Saal der „Zentralhallen" 21mal aufgeführt. Das war damals für Wilhelmshaven ein absoluter Rekord. In diesem Stück gab auch Heino Aden , lange Jahre einer der dienstältesten und bewährtesten Spieler und später auch Regisseur, sein Debüt. Viele Jahre stellte er sich auch als stellvertretender Bühnenleiter in den Dienst der administrativen Bühnenarbeit. Die verheißungsvolle Entwicklung der Bühne wurde durch den Ausbruch des Krieges unterbrochen, als viele Spieler eingezogen wurden. Dennoch es wurde weitergespielt, wenn auch unter erheblichen Schwierigkeiten. Je länger jedoch der Krieg dauerte, desto schwieriger wurde es, die Rollen zu besetzen, bis es schließlich völlig aus war.

Die Nachkriegszeit
Der Krieg konnte die niederdeutsche Kulturarbeit zwar unterbrechen, vernichtet hat er sie nicht. Denn schon Ende 1945 scharte sich ein Stamm alter und unverdrossener Spieler um Heinrich Frese und Willy Beutz, der dann - nachdem zunächst Waldemar Schröder für zwei Jahre an der Spitze stand - die Bühnenleitung übernahm. Die Bilanz sah schlecht aus. Die großen Säle, das Schauspielhaus, sie waren total zerstört. Dennoch wurde in jener Zeit der Zigarettenwährung, des Schwarzmarktes, der nur auf Lebensmittelkarten zu beziehenden mehr als schmalen Rationen und der Kalorienrechnung wieder geprobt, mochte der Magen auch noch so knurren. Ein einziges Haus, das trotz schwerer Bombentreffer noch über einen Saal verfügte, bot sich als neuer Musentempel an, das „Werftspeisehaus" an der Ecke Gökerstraße und Marktstraße, gegenüber dem Werfttor 1.

Die Bühne, die in Fritz Norden einen Berufsschauspieler und erfahrenen Regisseur fand, der plattdeutsch als seine Muttersprache beherrschte, begann mit Jepp Andersens „Kunzert in Dippelshagen" und hatte mit diesem Stück sofort einen glänzenden Erfolg. Später, als eine alte Wehrmachtsbaracke zu einem Nottheater für die hochdeutsche Berufsbühne umgestaltet worden war, wurde die „Kulturscheune" an der Kantstraße, wie sie genannt wurde, zur neuen Spielstätte der Niederdeutschen Bühne „Rüstringen". Als Fritz Norden „Up Düvels Schuvkar" inszeniert hatte, brachte dieses Erfolgsstück 58 Aufführungen. Wieder war der Durchbruch aus dem Nichts heraus gelungen. Keiner der alten Getreuen hatte sich versagt, als Willy Beutz rief. Neben Heinrich Frese waren es Ellen Beutz, Waldemar Schröder, Erich Stamereilers, Johannes Nottelmann, Willi Robe, Heino Aden, Marie Engelke, Olly und Erika Kramer, um nur einige Namen zu nennen, die unermüdlich tätig waren.

Vergessen sind heute die Entbehrungen, die diese Getreuen damals auf sich nahmen, freiwillig und ohne Murren, um ihren Mitbürgern durch ihr Spiel Freude zu bereiten. Dieser unverdrossene Einsatz wurde denn auch vom Publikum honoriert, die Freunde des niederdeutschen Theaters blieben ihrer Heimatbühne treu. Jahr für Jahr abonnierten sie wieder ihren Stammplatz, vor allem, als nach der Währungsreform das ehemalige Intendanturgebäude zum Stadttheater umgebaut worden war und die Niederdeutsche Bühne „Rüstringen" dort 1953 heimisch wurde.

Und wieder hatte die Niederdeutsche Bühne Glück, dass sie von professioneller Hand gewinnen konnte. Am Regiepult stand jetzt vorwiegend Willi Minauf! Ein Mann, der sehr viel für die niederdeutsche Bühne geleistet hat: Dieser unvergessene Vollblutschauspieler kehrte nach einer glanzvollen Laufbahn an großen Bühnen nach Wilhelmshaven zurück und war Mitglied des Wilhelmshavener Stadttheaters. Willi Minauf war einer der begabtesten Regisseure, die die Niederdeutsche Bühne „Rüstringen" je gehabt hat. Sein Nachfolger wurde ein anderer Berufsschauspieler, der zwar die plattdeutsche Sprache nicht beherrschte, seinen Spielern aber in jedem Falle in einem Stück den Platz zuwies, auf dem er Gelegenheit hatte, seine Fähigkeiten als Darsteller voll und ganz zu beweisen. Rudolf Sang war es, der nach Willy Minauf viele Jahre hindurch der niederdeutschen Theaterarbeit seinen ihm eigenen Stempel aufdrückte. Mit starker Hand formte er ein spielfreudiges, begabtes und ausdrucksstarkes Schauspielensemble und gab vielen das notwendige handwerkliche Rüstzeug, so dass dem Ensemble vom Publikum und von der Kritik oft genug eine professionelle Qualität bescheinigt wurde.

Steigende Besucherzahlen und herausragende Inszenierungen mit wunderbaren Darstellerinnen und Darstellern waren die Auswirkung dieser konsequenten Konzeption mit den Berufsregisseuren. Stücke, wie zum Beispiel „Lilofee" mit Gerda Jörß in der Titelrolle wurden zu Meilensteinen in der niederdeutschen Theatergeschichte Wilhelmshavens. Zu den bewährten älteren Bühnenmitgliedern waren nach dem Kriege neue, begabte Kräfte gekommen, unter ihnen der Mecklenburger Hans Macker (der lange Jahre die Kassengeschäfte der Bühne führte), Karl-Heinz Herpel (der Anfang der 70er Jahre Heino Aden als stellvertretenden Bühnenleiter ersetzte), Günter Boye, Enno Buß, Annemarie Beermann, Erika Kaebe, Agda Tauscher, Heinrich und Friedrich Müller, Kurt Röthel, Wilhelm Pick, Hanna Christoffers, Hildegard Steffens, Helga Hinrichs und Klaus Aden.

Dass auch hinter den Kulissen, unbemerkt von den Zuschauern schon lange vor einer Aufführung ernsthaft und intensiv gearbeitet wird, ist die Voraussetzung für den Erfolg. So ist ein Stab von technischen Mitarbeitern notwendig. Sichtbaren Ausdruck dieses Mitarbeiterstabes bietet immer wieder das Bühnenbild, für dessen stilechten Rahmen war für viele Jahre Hannes Kaebe mit seinen langjährigen Mitstreitern Alfred Christoffers, Herbert Ihnen, Karl-Heinz Goldenstein und Jochen Kaebe ohne Tadel verantwortlich. Aber auch hinter diesem stimmigen Bühnenbild waren fleißige Männer und Frauen am Werk, ohne die eine stimmige Aufführung nicht gelingen kann. Das war zum Beispiel ‚Tante' Klara Ihnen, die jahrzehntelang eine resolute Requisiteurin der Bühne war. Das war aber auch Maria Siebels (Boye) , die als Inspizientin für den reibungslosen Ablauf der Vorstellungen zuständig war oder Helmut Teichmann, der geschickt Masken und Perücken der jeweiligen Rolle typengerecht anfertigte.

Wie sehr die Wilhelmshavener Kulturarbeit anerkannt wurde, geht aus der Tatsache hervor, dass man Willy Beutz im Juni 1961 zum Präsidenten des Niederdeut schen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen wählte. Seiner Initiative sind zahlreiche Qualifizierungskurse für Regisseure, Schauspieler, Masken- und Bühnenbildner zu verdanken; er richtete, zum ersten Male in der Geschichte des niederdeutschen Theaters überhaupt, Gemeinschaftsinszenierungen mehrerer niederdeutscher Bühnen ein.

Die Medienkonkurrenz
Steigende Beliebtheit und wachsende Besucherzahlen waren maßgebend für die Zeit bis Anfang der 60er Jahre. Dann kam mit dem unaufhaltsamen Aufstieg der Fernsehgeräte in den Wohnstuben eine nicht zu übersehende Konkurrenz für die Niederdeutsche Bühne: Das Ohnsorg-Theater mit den Straßenfegern „Tratsch im Treppenhaus“, „Meister Anecker“, „Opa ward verköfft“ usw. Die Verbreitung des niederdeutschen Bühnenrepertoires in hochdeutscher Sprache sorgte für stark rückläufige Besucherzahlen und brachte die Niederdeutsche Bühne in arge Bedrängnis. Die Tatsache, dass immer weniger Menschen die plattdeutsche Sprache aktiv benutzten tat ein übriges, auch das gesellschaftliche Naserümpfen und der Irrglaube, dass das Plattdeutsche nachteilig in der Schule sei, blieb nicht ohne Folgen.

Wie eine Wellenbewegung kam es aber dann zu einer Renaissance der niederdeutschen Sprache. Viele Institutionen, Bühnen, Verbände und Wissenschaftler setzten sich für den Erhalt der niederdeutschen Sprache ein. Die Kampagne „Ik snack platt – du ok!“ war ein erstes sichtbares Zeichen. Die Bemühungen um die Anerkennung als Minderheitensprache und die Aufnahme in die Charta war der Beginn des bewussten Umgangs zur Rettung der niederdeutschen Sprache, dem sich auch die Niederdeutsche Bühne nicht verschloss.

Die Zeiten des Wandels
Im Herbst 1972 feierte die Bühne ihr 40jähriges Bestehen mit einer viel beachteten Inszenierung von „Kruut gegen den Doot“. Diese war ein Höhepunkt und ein Wendepunkt zugleich, denn mit Willi Minauf und Rudolf Sang hatten tragende Regiesäulen die Bühne des Lebens verlassen. Das Ensemble, zu dem inzwischen neue, ausdrucksstarke Protagonisten wie Horst Jönck (der auch bald in die Vorstandsarbeit als Beisitzer, später langjähriger Schatzmeister und heute noch Beisitzer einstieg) Wilfried und Luise Pampuch, Rosi Ansari (später Kümmel), Brigitte Halbekath, Rika Jung, Roswitha Bertz (Wunderlich) und Wilma Welte hinzugekommen waren, musste sich an wechselnde Regisseure aus den eigenen Reihen wie Heino Aden, Karl-Heinz Herpel und Willy Beutz sowie an Gastprofiregisseure wie Gerhart Erfurt, Kurt Büscher, Kurt Frost und Rudolf Plent gewöhnen. Letztlich hat sich aber die Vielfalt der Regisseure, wegen des sich immer wieder neu ergebenden Spannungsverhältnisses zwischen Darsteller und Regie positiv ausgewirkt.

Anfang der 70er Jahre stieß Arnold Preuß zur Niederdeutschen Bühne, der viele Jahre die Rolle des jugendlichen Liebhabers spielte. Sehr bald übernahm er auch erste Regiearbeiten. Willy Beutz erkannte die Managementfähigkeiten dieses jungen Mitgliedes und brachte ihn deshalb früh in die Vorstandsverantwortung. Ende der 70er kam mit Jürgen Tapken ein weiterer junger Mann zur Bühne, dessen Mutter Herta ebenfalls inzwischen zur Bühne gehörte, der sich schnell in die Herzen der Zuschauer spielte und in späteren Jahren auch einige Regiearbeiten übernahm. Mit Helga Lauermann, die die Theaterschule im Ernst-Waldau-Theater besucht hatte, kam eine weitere neue Darstellerin ins Ensemble, die in vielen verschiedenen Rollen ihr Talent bewies. Heute ist sie neben ihrer Schauspieltätigkeit auch als Kostümberaterin unendlich wichtig für die Bühne geworden.

Bevor Willy Beutz im Herbst 1985 nach fast 38 Jahren seine Aufgabe als Leiter des seit Mitte der 70er Jahre als „Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven“ firmierenden Ensembles sowie nach 25 Jahren das Amt des Präsidenten des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen aufgab, hinterließ er der niederdeutschen Theaterlandschaft einen lange vermissten Schauspielpreis. 1977 stiftete er den ‚Willy-Beutz-Preis zur Förderung des Niederdeutschen Schauspiels'. Danach werden alle zwei Jahre von einer ausgewählten Jury die zur Wertung angemeldeten Schauspiele und Dramen der zum Niederdeutschen Bühnenbund Niedersachsen und Bremen gehörenden Bühnen begutachtet. Prämiert mit einem Wanderpokal und einem Geldbetrag werden der 1. und 2. Preis. Krönender Abschluss seiner Bühnenaktivitäten war sicherlich die Aufzeichnung der Komödie „Jeppe in´t Paradies“ durch das NDR Fernsehprogramm, die die Bühne zum 60jährigen Jubiläum spielte. Diese Spielzeit wurde wegen des Umbaus des Stadttheaters komplett in der Aula der Käthe-Kollwitz-Schule (heute KKG) durchgeführt.

Mit der Rückkehr ins Stadttheater änderte sich nicht nur der Vereinsname in „Niederdeutsche Bühne am Stadttheater Wilhelmshaven“, es fand sowohl auf der Bühne als auch in der Leitung ein großer Wechsel statt, den neben Willy Beutz als Bühnenleiter traten über kurz oder lang auch tragende Säulen des Schauspielensembles von der Bühne des Lebens ab: Hans Macker, Enno Buss und Heino Aden. Sie hatten über Jahrzehnte – jeder auf seine eigene unnachahmliche Weise – das Publikum erfreut und begeistert.

Karl-Heinz Herpel

war Bühnenleiter von Herbst 1982 bis Mai 1985. Davor war er lange Jahre stellvertretender Vorsitzender der Bühne. Als Spieler gehörte er jahrelang zu den bliebtesten Darstellern der Bühne, hauptsächlich als jungendlicher Liebhaber. In den späteren Jahren verdiente er sich Lob und Anerkennung als Charakterdarsteller und als Regisseur sowie als musikalischer Leiter. Ab 1985 widmete er sich ganz dem von ihm gegründeten "Chor der Melkerinnen".

Karl-Heinz Herpel , der jahrelang der jugendliche Liebhaber der Bühne war, bevor er in Charakterrollen und später auch in der Regiearbeit zu überzeugen wusste, übernahm als langjähriger “Kronprinz“ für 2 Jahre die Leitung der Bühne. Während seiner Bühnenzugehörigkeit war er auch für die musikalischen Bühnenstücke zuständig und so gründete er den bundesweit bekannt gewordenen „Chor der Melkerinnen“, zu dem auch seine Frau Berta Herpel gehörte, die viele Jahre lang eine zuverlässige Inspizientin hinter den Kulissen war. Nach ihrem Ausstieg aus der Bühne, fanden sie im Chor ein beide ausfüllendes Betätigungsfeld.

Mitte der 80er Jahre fing die Niederdeutsche Bühne an, sich intensiv um den Nachwuchs zu kümmern. Es wurde ein Nachwuchsstudio gegründet, das von Günter Boye geleitet wurde . Er, selbst einer der ausdruckstärksten und beliebtesten Darsteller der Bühne, dessen Ausgestaltung der Rolle des ‚Snieder Nörig' einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Niederdeutschen Bühne darstellte, lehrte in dem Studio Damen und Herren jedweden Alters die ersten Theaterschritte. Über diese Nachwuchsschule sind Mitglieder wie Karin Heyel, Berta Brinkhoff, Ralf-Rüdiger Bayer, Günter Jaedeke, Horst Karstens, Heidi Rausch und Marion Zomerland auf die Bretter des Stadttheaters gekommen.

Arnold Preuß

ist seit über 30 Jahren bei der Bühne aktiv, als Schauspieler, Regisseur und Übersetzer. Als Bühnenleiter von Mai 1985 bis Mai 1995 prägte er den besonderen Ruf der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven durch seine Klassikerübersetzungen.

Neue künstlerische Gewichtung
Mit Arnold Preuß übernahm 1985 ein profilierter Darsteller und erfolgreicher Regisseur die Leitung der Bühne, der stets den Schwerpunkt seiner Leitungsfunktion auf dem künstlerischen Gebiet sah und der davon überzeugt war, dass das Niederdeutsche Theater dazu verpflichtet sei, neue Wege zu gehen, wenn es denn eine Zukunft haben soll. Er holte verstärkt die hochdeutschen Klassiker, zum Teil in eigener Übersetzung und in niederdeutscher Erstaufführung auf die Wilhelmshavener Stadttheaterbühne. Stücke wie zum Beispiel Fitzgerald Kusz´ „Swieg still, Jung!“, Franz Molnars „Liliom“, Goldonies „Diener zweier Herren“, Nikolai Gogols „Der Revisor“ fanden so Eingang in die Spielpläne der niederdeutschen Bühnen. Er verpflichtete auch wieder zunehmend Berufsregisseure für die Niederdeutsche Bühne wie den Schauspieler Albrecht C. Dennhardt oder den Intendanten und Regisseur Georg Immelmann, um durch das Können und Wissen der Profis die Qualität des Theaterspiels der Niederdeutschen Bühne weiter zu verbessern.

Ein besonderer Höhepunkt seiner Leitungsära war - neben dem Stück „Belinda“ mit der großartigen Marion Zomerland in der Titelrolle – war die Ausrichtung des Großen Gemeinsamen Bühnentages der beiden Niederdeutschen Bühnenbünde Schleswig-Holstein und Niedersachsen und Bremen (Mecklenburg-Vorpommern kam erst nach der Wende im Herbst 1989 dazu), der im Mai 1989 im Wilhelmshavener Stadttheater begangen wurde. Dem Wilhelmshavener Ensemble wurde mit Bertolt Brechts „De Herr Puntila un sien Knecht Matti“ von den Medien bescheinigt, dass es ‚mit dieser Aufführung in der Regie von Georg Immelmann und Klaus Aden als Puntila und Arnold Preuß als Matti Maßstäbe für die Zukunft des Niederdeutschen Theaters gesetzt habe.' Dieser große Bühnentag mit über 280 Teilnehmern war aber auch in logistischer Hinsicht eine Meisterleistung, bei der Willy Meinert , als relativ frisches Mitglied der Bühne, seine organisatorischen Fähigkeiten bestens unter Beweis stellen konnte.

Klaus Aden

ist in den langen Jahren seiner Bühnenzugehörigkeit neben der Schauspielertätigkeit auch in vielen Vorstandspositionen aktiv gewesen. Zurzeit verwaltet er als Schatzmeister die Kasse und führt die Verwaltungsgeschäfte; als Bühnenleiter war er in der Zeit von Juni 1995 bis Mai 1999 gewählt.

Da Arnold Preuß Geschäftsführer der professionellen Landesbühne Niedersachsen Nord wurde, wollte er nicht in Interessenkollision kommen und gab daher die Leitung der Bühne in die Hände seines bisherigen Stellvertreters Klaus Aden, der schauspielerisch längst in die großen Schuhe passte, die ihm sein Vater hinterließ. Da er von seiner beruflichen Ausbildung her mehr der Kaufmann war, wechselte Klaus Aden nach vier Jahren auf den Posten des Schatzmeisters und Geschäftsführers, den zuvor Horst Jönck, der inzwischen zu einem echten Publikumsliebling herangereift war, viele Jahre innehatte.

Rolf-Peter Lauxtermann

kam über die Position des stellvertretenden Bühnenleiters in den Vorstand und war von Mai 1999 bis Mai 2003 amtierender Leiter der Niederdeutschen Bühne.

Die Leitung der Bühne übernahm dann für vier Jahre Rolf-Peter Lauxtermann , der ein paar Jahre zuvor wie Dagmar Karstens (Grube), Thorsten Könnecke, Heinz Zomerland, Maike Rosenberg (Michalczyk) in das Ensemble gekommen war. Er setzte das um, was Arnold Preuß bei seinem Rücktritt der Bühne bereits empfohlen hatte, nämlich eine Schule für Theaterkinder einzurichten. Mit Elke Theesfeld begann die Schule, die dann mit Elke Münch als professionelle Schauspielerin weiter arbeitete, bevor Marion Zomerland, inzwischen zu einer vielseitigen Darstellerin herangereift, die Schule übernahm. Sie konnte in kürzester Zeit eine begeisterte Gruppe junger Theaterkinder im Alter von 8 bis 14 Jahren um sich scharen.

Marion Zomerland & Arnold Preuß

die aktuelle Bühnenleitung führt seit Mai 2003 als gleichberechtigtes Leitungs-Duo die Geschicke des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven

Aufbruch in die Zukunft
Drastische Besucherrückgänge und eine finanziell problematische Situation, prägte die Ausgangslage, in der Marion Zomerland im Jahre 2003 die Leitung der Bühne gemeinsam mit Arnold Preuß (wieder) übernahm. Er war nicht mehr hauptberuflich an der Landesbühne tätig und somit war der Weg für diese Tandem-Lösung frei, die bis heute sehr erfolgreich agiert und mehrfach einstimmig von den Mitgliedern wieder in ihren Ämtern bestätigt wurde. Zukunftsweisend haben die beiden zunächst der Bühne ein neues Gesicht (Logo) und einen neuen Namen geben lassen: Die Niederdeutsche Bühne hieß ab sofort „Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven“. Ganz viel Wert legten sie auf ein verstärktes Marketing und eine breite Öffentlichkeitsarbeit. Diesen Part spielt meisterhaft der junge Marc Gelhart, der damit nicht nur auf der Bühne sondern auch als stellvertretender Bühnenleiter überzeugt. Mit Akribie wurde die Gastspieltätigkeit in Sande und Papenburg wieder aufgenommen. Inzwischen ist der Spielort der Agnes-Miegel-Schule in Fedderwardergroden wieder zur ständigen Einrichtung geworden, so dass in der kommenden Spielzeit dort sogar ein Abonnement aufgelegt wird.

Der Spielplan weist in jedem Jahr mindestens ein besonderes Stück der hochdeutschen Weltliteratur aus, wie beispielsweise Molieres „Der eingebildet Kranke“ (De inbildsch Süüke) oder Kleists „zerbrochener Krug“ (Dat Schörengericht) oder auch den Gruselschocker „Misery“, der in der Verfilmung von Stephan King Weltruhm erlangte und mit dem sich Marion Zomerland und Arnold Preuß brillant als neues Bühnenleitungsduo eingeführt haben. Da den beiden auch das unterhaltende Volkstheater von hoher Wichtigkeit ist, sind zunehmend Boulevard-Stücke vornehmlich aus dem englischen Sprachraum, zum großen Teil auch als niederdeutsche Erstaufführung gebracht worden („Rismus Rasmus“, „Keen Tiet för de Leev“, „Spektakel in´t Huus“, „Ik bün dar för Di“) und von vielen anderen Bühnen inzwischen nachgespielt worden.

Die Theaterschule für Kinder und Jugendliche hat mit den Stücken „Max un Moritz“, in der ersten Regiearbeit von Marion Zomerland, und „Feuerzangenbowle“, das Arnold Preuß gemeinsam mit Marion Zomerland umgesetzt hat, viel Freude für die Zuschauer gebracht und die jungen Ensemblemitglieder haben eine Menge Theaterrüstzeug erhalten. Mit dem Stück „Een Sömmernachtsdroom“ hat erstmals die gesamte Theaterschule gemeinsam mit dem normalen Ensemble in einem Stück des Abendspielplanes auf der Bühne gestanden. Sieht man sich die Spielpläne anderer Bühnen der letzten Jahre an, so erkennt man, dass viele Stücke, die in Wilhelmshaven in Erst- und Uraufführung herausgekommen sind, jetzt von anderen Bühnen nachgespielt werden, wie Brechts „Puntila“ vom Ohnsorg-Theater und Goldonies „Diener zweier Herren“ vom Niederdeutschen Schauspiel Oldenburg.

Dass die Arbeiten des ‚Theater am Meer' auch überörtliche Beachtung gefunden haben, lässt sich unter anderem an der Tatsache festmachen, dass Arnold Preuß am 3. September 2005 einstimmig von den 17 angeschlossenen Bühnen zum Präsidenten des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen gewählt wurde. Er ist damit auch dort der Nachfolger von Willy Beutz geworden, was die Mitglieder des ‚Theater am Meer' mit Stolz erfüllt hat. Er hat im Bühnenbund die gleichen Ziele, die er mit Marion Zomerland in Wilhelmshaven verfolgt: Das Niederdeutsche Theater muss sich in der Medienwelt einer verbesserten Öffentlichkeitsarbeit bedienen, muss das Marketing verbessern und muss höchste Ansprüche an die eigene Spiel- und Stückqualität stellen. Nicht zu guter letzt muss es sich um die Kinder und Jugendlichen als Darstellerinnen und Darsteller der nächsten Generation kümmern.

Die Darsteller der nächsten Generation hat das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven bereits, denn die kontinuierliche Nachwuchsarbeit hat Früchte getragen und beispielsweise André und Marc Gelhart an das Theater gebracht, die mit ihrer frischen und talentierten Spielweise eine echte Bereicherung des Ensembles sind. Aber auch Nicolas C. Ducci (auch mit seinen musikalischen Arrangements), Walter Bleckwedel, Christel Dörnath, Martina Hofmann , Claudia Schröder, Sandra Krüger, Harald Schmidt (der auch durch stilvolle Bühnenbildentwürfe gefällt) und viele, viele andere neue Gesichter an der Bühne haben gezeigt, dass das Theater genau dadurch auch jung geblieben ist.

Aber genau wie das Ensemble sich mit den Jahren verändert hat, haben natürlich auch die Gesichter der Menschen hinter der Bühne gewechselt. Aber gerade die Mannschaft, die im verborgenen agiert, ist für das Gelingen eines Theaterabends unverzichtbar, und so sind wir sehr dankbar, dass wir mit Herbert Ulbrich und Thomas Marschner zwei ausgezeichnete Bühnenmaler, mit Wolfgang Buttjer und Heinz Fuchs zwei hervorragende Bühnentischler haben. Dazu können wir mit der begeisterten Techniker-Mannschaft um Manfred Eilers mit Melanie Schmidt, Werner Dörnath, Jörg Buse, Gerd Gelhart, Fred Rahmann und Günter Michaels sorgenfrei in die Zukunft schauen. Ebenso sind wir im Bereich der Maske mit Christel Brandt-Jaedeke, Katharina Dittmann, Ebba Mannott-Kallus, Magita Pust, Katja Stöver und Heidi Strowik bestens versorgt. Für den reibungslosen Ablauf der Vorstellungen sorgen mit großer Akribie Monika Grahl, Anne Hillers und Anke Schluppkotten . Mit Monika Eilers und Marianne Karstens hat unsere Bühne zwei zuverlässige Requisiteurinnen in ihren Reihen.

Zum guten Schluss
Am Ende bleibt nur zu sagen, dass in den 75 Jahren ein Beitrag des Niederdeutschen Theaters für die niederdeutsche Kulturarbeit geleistet wurde, der gar nicht hoch genug bewertet werden kann. Allen, die dazu beigetragen haben und noch heute an diesem Werk tätig sind, gebührt Dank und Anerkennung. Es war sicherlich ein beschwerlicher und oft auch ein mühsamer Weg, aber es war auch eine herrliche Straße, die niemals ausgefahrene Spuren bekam. Möge das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven auch in der Zukunft immer ein begeisterungsfrohes Ensemble unter einer zielbewussten Bühnenleitung haben. Darauf ein herzliches „Munter hollen!"

(unter Verwendung von Passagen aus dem Beitrag von Heinz Jacobs zum 40jährigen Jubiläum)

BühnenleitungAmtszeiten
Heinrich Freese 1932 - 1945
Waldemar Schröder 1945 - 1947
Willy Beutz 1947 - 10.1982
Karl-Heinz Herpel 10.1982 - 04.08.1985
Arnold Preuß 04.08.1985 - 31.05.1995
Klaus Aden 31.05.1995 - 28.05.1999
Rolf-Peter Lauxtermann 28.05.1999 - 16.05.2003
Marion Zomerland & Arnold Preuß 16.05.2003 -

Zum Jubiläum stellte sich das große Ensemble des 'Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven' zum Gruppenfoto auf die Stadttheaterbühne

Der Gesamtvorstand des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven (jeweils v.l. 1. Reihe: Sandra Krüger, Marion Zomerland, 2. Reihe: Horst Jönck, Klaus Aden, Willy Meinert, 3. Reihe: Arnold Preuß, Marc Gelhart, Manfred Eilers)

Zum Jubiläum 'musste' auch die Bühnentechnik zum Gruppenfoto vor den Vorhang (v.l. 1. Reihe: Melanie Schmidt, Manfred Eilers, Jörg Buse, 2. Reihe: Gerd Gelhart, Werner Dörnath, Heinz Fuch, Wolfgang Buttjer, 3. Reihe: Fred Rahmann, Alfred Christoffers und Günter Michaels)

Auch sie sind sonst eher hinter der Bühne aktiv (v.l. Helga Lauermann -Kostümberatung-, Marianne Karstens -Requisiten-, Anne Hillers -Inspizientin- , Katharina Dittmann -Maske-, Sandra Krüger -Requsiten-, Heidi Strowik -Maske-, Monika Eilers -Requsiten-)

Lernen Sie jetzt Bühnenleiter, Spieler, Techniker, Regisseure und andere Persönlichkeiten kennen, die die Bühne zu dem gemacht haben, was sie heute ist. Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit vielen beliebten Darstellerinnen und Darstellern!

Ellen und Willy Beutz - Rika Jung

Willy Beutz umrahmt von seiner Ehefrau Ellen Beutz (links), heutiges Ehrenmitglied der Bühne, langjährige Spielerin, sowie Rika Jung, bekanntes und beliebtes Ensemblemitglied (unvergessen als Martha Pingel in "Dat Veilchen von St. Pauli") - eine Aufnahme von der Jahreshauptversammlung 1981 -

Wilhelmshaven, 04. Oktober 2009

Die Niederdeutsche Bühne trauert um Ellen Beutz

Eine große Schauspielerin und Förderin hat sich für immer verabschiedet

Die Mitglieder des ‚Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven‘ trauen um ihr Ehrenmitglied Ellen Beutz, die in der Nacht zum 4. Oktober einen Monat nach Vollendung des 91. Lebensjahres eingeschlafen ist.

Ellen Beutz gehörte der Niederdeutschen Bühne seit dem 06. Oktober 1936 an und stand bis 1979 als aktive Darstellerin in unzähligen Rollen auf der Bühne und ist vielen Wilhelmshavenern noch als wandlungsfähige und eindrucksvolle Gestalterin unterschiedlicher Charaktere und Typen in bester Erinnerung. Mit der Rolle der Adele Meier in „Ferdinand verpumpt sien Fro“ hat sie sich in der Spielzeit 1978/79 endgültig als aktive Spielerin im Stadttheater Wilhelmshaven verabschiedet, sehr zum Bedauern der vielen Besucher und treuen Theaterabonnenten.

Die Mitglieder der Niederdeutschen Bühne ehrten Ellen Beutz 1976 für ihr großes Engagement mit der ganz selten vergebenen Ehrenmitgliedschaft der Bühne. An der Arbeit der Niederdeutschen Bühne hat Ellen Beutz weiterhin ein großes Interesse gezeigt und mit großem Engagement die Entwicklung des Theaters verfolgt. So hat sie keine einzige Premiere des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven versäumt, solange sie noch mobil mit dem eigenen Auto die Fahrt zum Theater antreten konnte.

Durch die Vergabe des Willy-Beutz-Schauspielpreises, den ihr verstorbener Mann, der langjährige Leiter der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven, zur Förderung des Niederdeutschen Schauspiels stiftete, war sie eingebunden in die aktive Theaterarbeit der Bühnen, die dem Niederdeutschen Bühnenbund Niedersachsen & Bremen angehören. Es war für alle Preisträger eine große Ehre, dass sie diesen für die Bühnen so wichtigen Preis stets persönlich überreicht hat.

Als ihre eigene Bühne vor etlichen Jahren in Finanznot geriet, hat sie durch eine großzügige Spende die Niederdeutsche Bühne am Stadttheater Wilhelmshaven e.V. am Leben erhalten. Dieser selbstlose Einsatz wird in der Chronik des Wilhelmshavener Theaters unvergessen bleiben. Nach bereits zahlreichen Ehrungen wurde sie 2006 mit der Ehrenurkunde des Niederdeutschen Bühnenbundes für 70 Jahre aktive Mitarbeit und Sponsorentätigkeit ausgezeichnet.

Mit großer Freude hat sie in den letzten Jahren die neuesten Entwicklungen an ihrer Bühne verfolgt insbesondere daran, dass das Theater mit der bühneneigenen Theaterschule so viele junge Menschen für das niederdeutsche Theaterspiel und die niederdeutsche Sprache begeistert. Bis kurz vor ihrem Tod hat sie alle aktuellen Planungen der jetzigen Bühnenleitung aufgenommen und sie immer wieder ermuntert mit den Worten "man blots jümmer wieter maken"! Die Mitglieder des ‚Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven‘ sehen es als Verpflichtung an, ihr diesen Wunsch zu erfüllen und werden alles dafür tun, im Sinne von Ellen und Willy Beutz das Niederdeutsche Theater in Wilhelmshaven am Leben zu erhalten. Die Freunde der Niederdeutschen und alle, die Ellen Beutz als Spielerin und als Bühnenkollegin erlebten, haben sie geliebt. Sie trauern mit ihren Angehörigen.

Klara und Herbert Ihnen - Heino Aden

Ebenfalls drei unvergesse Ensemblemitglieder: (von links) "Tante" Klara Ihnen, die jahrzehntelang für die Requisiten zuständig war, "Onkel" Herbert Ihnen, der lange Jahre zum Vorstand gehörte und der Bühnentechnik angehörte sowie Heino Aden, der als Spieler beliebt, als Regisseur erfolgreich und als langjähriger stellvertretender Bühnenleiter u.a. für die interessanten Programmheft verantwortlich war - eine Aufnahme aus der Jahreshauptversammlung 1981

Willi Minauf

ein waschechter Profi, der über lange Jahre hinweg das künstlerische Profil der niederdeutschen Amateurschauspieler prägte. Ob als Regisseur oder als Darsteller, er war in allem Vorbild für die nachfolgende Schar der Darsteller

Rudolf Sang

Intendant des Stadttheaters Wilhelmshaven mit einer ganz großen Vorliebe für die Niederdeutsche Bühne "Rüstringen", bei der er insbesondere in den 50-iger und 60-iger Jahren bei ganz, ganz vielen Stücken für die Regie verantwortlich zeichnete und so vielen Amateurdarstellen professionelle Rüstzeug vermittelte

Emil Meinen

Er gehörte zu den Männern der ersten Stunde der Niederdeutschen Bühne und stand daher schon in den 30er Jahren auf der Bühne für unser Theater. Auch nach dem Kriege gehörte er zu den besten und beliebtesten Darstellern unserer Bühne, der sich die viele Charakterrollen in die Herzen der Zuschauer spielte.


Das Ehren von langjährigen Mitgliedschaften war stets ein Höhepunkt jeder Jahreshauptversammlung. Auf dem Bild von links Ellen und Willy Beutz, Erika Kramer, Hans Macker, Annemarie Beermann, Karl-Heinz Herpel, Helmut Teichmann, Paul Welzel, Heino Aden und Erika Kaebe

Erika Kaebe - Günter Boye

Natürlich gab es auch früher immer einen guten Grund zum Feiern und dann traten die bühneneigenen Solisten zur Unterhaltung auf. Hier sind zwei "Stars" der "Tingelei". Erika Kaebe, die in den 50-iger bis 70-iger Jahren zum ständigen Ensemble gehörte und Günter Boye, der noch heute mit jeder Rolle sein großartiges schauspielerisches Können unter Beweis stellt

WILHELMSHAVEN, 12. Januar 2012

Wir trauern um Günter Boye

Am 12. Januar 2012 verstarb nach über 55– jähriger aktiver Mitgliedschaft unser Bühnenfreund Günter Boye.

Günter Boye als „Snieder Nörig“, Spielzeit 1986/87

Vor das Wilhelmshavener Theaterpublikum trat Günter Boye erstmals im Jahre 1957 in einer Rolle des Stückes „Recht geiht sien Gang“. Bis 2007 stand er dann weit über 800-mal auf den Niederdeutschen Theaterbrettern im Stadttheater Wilhelmshaven und schenkte den Menschen Freude. Bis zum Jahre 2007 war er in über 70 Rollen als Schauspieler und 10 Inszenierungen als Regisseur für das Niederdeutsche Theater aktiv. In seiner Darstellungskunst überzeugte er durch sein ausdruckstarkes Rollenspiel, seinen feinsinnigen Humor und seine menschliche Wärme, mit der er sich in die Herzen der Zuschauer spielte.

Im Ensemble genoss Günter Boye hohe Anerkennung und erfreute sich einer breiten Wertschätzung. Er gab vielen Neuanfängern des Theaters Mut, Kraft und Zuversicht für die ersten Schritte auf die Theaterbühne. Den Zuschauern des Theaters am Meer werden seine intensiven Rollendarstellungen in den Stücken „För de Katt“,  „Snieder Nörig“ und „Belinda“ in Erinnerung bleiben.

Das Ensemble des Theaters am Meer wird von Günter Boye Abschied nehmen am Freitag, 20. Januar 2012, um 13 Uhr, in der Thomaskirche in Neuengroden (Grothstraße 10).

Oberbürgermeister Johann Janßen

Früher ein häufiger Gast auf unseren bühneninternen Festen (Bildmitte)

Willi Völker - Olly Kramer

Die beiden gehören zur Gründerzeit-Darstellerriege unserer Bühne. Während Willi Völker neben der Darstellerei auch im Vorstand für die Finanzen zuständig war, organisierte Olly Kramer neben der aktiven Teilnahme als Darstellerin auch den Kartenvorverkauf im Bühnenbüro.

Enno Buß

Er war einer der beliebtesten Darsteller unserer Bühne, er machte aus jeder Rolle ein Erlebnis, so dass man ihn gar nicht häufig genug auf die Bühne stellen konnte. Trat er auf, war der Saal hingerissen

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 12. April 1983

Ein großer Komödiant hat sich nun für immer verabschiedet

Trauer um Enno Buß von der Niederdeutschen Bühne

Von Barbara Schwarz

Heute um 13.45 Uhr findet in der Kapelle Friedenstraße die Trauerfeier für Enno Buß statt. Mit seinen Kindern und Enkeln trauern die Mitglieder der Niederdeutschen Bühne und viele Menschen in Wilhelmshaven und Umgebung, denen Enno Buß als einer der profiliertesten Spieler der Niederdeutschen Bühne, als ihr größter Komödiant, so viele frohe Stunden, so viel Lebensfreude geschenkt hat.

Die Niederdeutsche Bühne trifft mit dem Tod von Enno Buß so kurz nach dem Verlust von Heino Aden ein weiterer schwerer Schlag. Als Spieler und auch als Mensch hinterläßt Enno Buß in den Reihen der Niederdeutschen eine Lücke, die so schnell — wenn überhaupt einmal — nicht zu schließen sein wird. Noch im letzten November/Dezember hatte Enno Buß als Bauer Teedje Roggenkamp in Hans Gnants „Bleckschaden" auf der Bühne gestanden. Das Publikum wußte damals noch nicht, daß Enno Buß mit dieser köstlichen Charakterstudie, die ihm Gelegenheit bot, sein ganzes Können noch einmal auszuspielen, Abschied nahm. Enno Buß wußte, daß er nicht mehr lange zu leben hatte. Als ich ihn Anfang März am Bismarckplatz zum letzten Mal traf und wir über die Niederdeutsche Bühne sprachen, sagte er plötzlich: „Für mich ist ja nun alles zu Ende. Mir tut nur leid, daß ich nun nicht mehr spielen kann. Das Theater war mein Leben." Und weil ihm die Tränen in die Augen schossen, wandte er sich schnell ab und sagte nur mit einem Winken, ohne zurückzublicken, auf Wiedersehen.

Als Enno Buß dann noch vor Ostern wieder ins Krankenhaus mußte, besuchten ihn nicht nur die Kinder und Enkel, sondern auch die Mitglieder der Niederdeutschen Bühne Tag für Tag, bis die Kinder sagten: Behaltet ihn jetzt bitte so in Erinnerung. Zum Sterben aber ging Enno Buß wieder nach Hause, zu den Kindern. Seine Frau Else, die er 1938 heiratete, die ihm vier Kinder schenkte, hatte er vor zwei Jahren bereits verloren. Die Niederdeutsche Bühne aber hatte ihm, wie anderen verwitweten Mitgliedern auch, wieder neuen Lebensmut gegeben. Wenn er nicht auf der Bühne stand, sorgte er in der bühneneigenen Werkstatt dafür, daß die Kulissen richtig gemalt wurden. Der gelernte Maler und gebürtige Ostfriese griff selber wieder zu Pinsel und Farbe.

Enno Buß war der Spieler der Niederdeutschen, der am meisten auf der Bühne stand. Wenn er — ob als Bauer, Knecht, Schmuggler, Kapitän, Fischhändler oder Kaufmann — auf der Bühne stand, irgendwo schimmerte immer Enno Buß durch. Er war Erzkomödiant und eine unverwechselbare Persönlichkeit. Er brauchte noch gar kein Wort gesprochen zu haben, nur eben über die Bühne in seiner unnachahmlichen Ostfriesenart gegangen zu sein — und das Publikum bog sich schon vor Lachen.

Der 71jährige, der der Niederdeutschen Bühne seit 1946 angehörte, der so gern Döntjes erzählte, hat diese Erzählkunst nicht nur im Kreis der Familie und Bühnenkollegen gezeigt, sondern auch gern bei bunten Abenden in Vereinen, Verbänden und Altenheimen. Die Freunde der Niederdeutschen und alle, die Enno Buß als Spieler, als Döntjenerzähler, als Bühnenkollegen erlebten, haben ihn geliebt. Sie trauern mit seinen Angehörigen.

Wilhelm Pick - Annemarie Beermann

Zwei ausgezeichnete Charakterdarsteller, die eine Bereicherung für unser Ensemble in den goldenen Zeiten der 50er bis 70er Jahren darstellten.

Hans Macker

er imponierte nicht nur durch seine Darstellungskraft sondern auch durch sein markantes mecklenburger Platt. Darüber hinaus war er jahrzehntelang Schatzmeister und Geschäftsführer der Bühne

Helmut Teichmann - Gerda Jörss

Er war jahrelang unser Maskenbildner und versorgte uns mit hervorragenden Perücken. Sie gehörte zu den beliebtesten Darstellerinnen und war jahrelang mit Karl-Heinz Herpel das jugendliche Liebespaar (auf der Bühne)

Agda Tauscher

war stets die unbekümmerte, frische jugendliche Liebhaberin und begeisterte in vielen Rollen ihr Publikum

Kurt Röthel

ist als der König der skurrilen Rollen sicherlich noch vielen in Erinnerung. Neben seinen vielfachen Einsätzen als Darsteller war er auch lange Jahre als Schriftführer im Vorstand aktiv

Gerda Jörss - Heini Müller

waren gerade wegen ihres komischen Talents ungeheuer beliebt. Heini Müller (auch bekannt als Solist = Heini ut Stickelkamperfehn) besaß einen trockenen Humor und Gerda Jörss konnte herrlich impulsiv und temperamentvoll sein. Sie hatte aber auch das tragische Moment, denn sie war eine hervorragende Lilofee in Hausmanns gleichnamigem Stück

Mary Engelke - Waldemar Schröder

Beide gehörten zu den "Urgesteinen" des niederdeutschen Ensembles der ersten drei - vier Jahrzehnte und bewiesen ihre darstellerischen Qualitäten in unzähligen Rollen

Heino Aden - Hildegard Steffens

Er war eher der sanfte, philosophische Spieler, der aber auch derbe Knechte darzustellen vermochte. Sie entwickelte sich von der jugendlichen Naiven über die Salondame hin zu einer reifen Charakterdarstellerin, die auch heute noch aktiv am Spielgeschehen teilnimmt. Lange Jahre gehörte sie auch dem Vorstand als Schriftführerin an.

Hans Macker - Hanna Christoffers

Er war bei den Proben immer vorbildlich präpariert, denn er kam immer mit dem perfekt sitzenden Text. Sie stellt ihre Rollen immer sehr plastisch dar. Aus jeder Rolle, die sie spielt, schaut auch immer eine kräftige Portion Hanna Christoffers selbst mit heraus.

Roswitha Wunderlich (Bertz) - Käte Baumann

Roswitha Wunderlich war in den 70er, 80er Jahren "die" Jugendliche der Bühne. In den letzten Jahren konnte sie zeigen, dass sie nahtlos in das Charakterfach gewechselt ist. Käte Baumann kam aus Jever und führte sich als "komische Alte" ein - diese Rolle spielte sie perfekt und dafür hatte sie schnell eine große Fangemeinde

Friedrich Müller - Horst Jönck

Friedrich Müller war in vielen Stücken der jugendliche Held, heute tritt er gelegentlich noch als Charakterdarsteller auf. Horst Jönck führte über viele Jahre die Finanzen der Bühne, ist jetzt im Vorstand für das Jubiläum zuständig. Bekannt wurde er vor allem als Darsteller, wobei er über ein breites Spektrum an Ausdrucks-möglichkeiten verfügt. Bei einigen Stücken stand er auch als Regisseur zur Verfügung.

Rika Jung

Sie gehört zu den Darstellerinnen die man nicht vergißt. Ihre Bühnenpräsenz ist nachhaltig, besonders als Martha Pingel in "Dat Veilchen von St. Pauli" beeindruckte sie sehr

Manfred Janssen - Wilma Welte

Sie kam als springlebendige junge Deern aus Wiesmoor und hat als "Jugendliche" wie als Charakterdarstellerin unser Publikum überzeugt. Er kam aus Jever und war prädestiniert für die besonderen Rollen, mal als Knecht, mal als Ganove, mal als Schwerenöter

Wilfried Pampuch - Hannes Kaebe - Wilhelm Pick

Wilfried Pampuch kam aus Jever und überzeugte vor allem durch sein hervorragendes Plattdeutsch. Als jugendlicher Liebhaber etablierte er sich, später war er ein großartiger Charakterdarsteller. Hannes Kaebe war lange Jahre als Chef der Technik im Vorstand und entwarf in den 50er bis 70er Jahren professionelle Bühnenbilder.  Wilhelm Pick konnte wie kein zweiter den gutherzigen, knorrigen und unbestechlichen Beamten oder Polizisten darstellen

Brigitte Halbekath - Rosemarie Kümmel - Luise Pampuch

Brigitte Halbekath überzeugt seit den 7oiger Jahren als Chrakterdarstellerin ihr Publikum. Rosemarie Kümmel war in den 60er und 70er Jahren als jugendliche Liebhaberin eine gern gesehene Bühnendarstellerin und Luise Pampuch kam mit ihrem Mann aus Jever und bereicherte unser Ensemble mit ihrer frischen, unbekümmerten Darstellung.

Karin Heyel

Karin Heyel ist als Vertreterin des Faches "komische Alte" nicht mehr von der Bühne wegzudenken. Besonders die resoluten Frauenrollen scheinen ihr auf den Leib geschrieben zu sein.

Marion Zomerland - Arnold Preuß

Marion Zomerland gehört seit vielen Jahren zu den profiliertesten Darstellerinnen der Bühne, die es besonders versteht, ganz in den Charakter einer Rolle aufzugehen. Mehrfach wurde ihr professionelles Spiel bescheinigt. Inzwischen leitet sie nicht nur die Theaterschule und das Theater am Meer, sondern ist auch als Regisseurin erfolgreich. Arnold Preuß hat sich nicht nur als Darsteller einen Namen gemacht, sondern verfügt über ein ausgesprochen phantasievolles Regietalent.

Luise Pampuch - Jürgen Tapken

Luise Pampuch hat gerade in den letzten Jahren ihrer Bühnenzugehörigkeit den Sprung zur Charakterdarstellerin geschafft. Mit Jürgen Tapken besitzt die Niederdeutsche Bühne einen Darsteller, der in jeder Rolle seine herausragenden darstellerischen Fähigkeiten zur Schau stellt. Auch als Regisseur hat er bewiesen, dass er etwas vom Fach versteht.

Katrin Schmidt - Helga Lauermann

Katrin hat nur wenige Jahre bei uns gespielt, aber sich von Anfang an zu einer beim Publikum äußerst beliebten Darstellerin entwickelt. Helga Lauermann kam vom Ernst-Waldau-Theater Bremen und hat in vielen schwierigen Charakterrollen ihr Können bewiesen. Auch als Souffleuse und Inspizientin hat sie sich Verdienste erworben.Heute arbeitet sie als Kostümberaterin am Aufbau eines eigenen Kostümfundes der Bühne.

Heidi Rausch

Heidi Rausch war nicht nur lange Jahre in unserem Abonnementsbüro und im Vorstand als Schriftführerin tätig, sie hat auch in verschiedenen Rollen (ob als Putzfrau oder als verführerischer Vamp) ihr darstellerisches Können unter Beweis gestellt.

Horst Karstens

Er gehört seit seinem Debüt zu den am meisten beschäftigten Darstellern der Niederdeutschen Bühne, denn vom Typ her verkörpert er ideal das, was sich die meisten Menschen unter einem "typischen Plattdeutschen" vorstellen. In unzähligen Rollen hat er aber inzwischen auch seine Vielseitigkeit zur Schau gestellt.

Günther Jaedeke - Michael Kever

Günther Jaedeke gehört zu den Darstellern, der in kleinen Rollen zu überzeugen vermag und der jede kleine Rolle zu einem Kabinettstückchen führen kann. Michael Kever hat einige Jahre als jugendlicher Liebhaber bei uns gespielt, bevor es ihn beruflich in das Rheinland verschlug.

Karl-Heinz Schröder - Claus Miehlke

Karl-Heinz Schröder kam erst nach seiner aktiven Bundeswehrzeit als Kapitän zur Niederdeutschen Bühne und spielte sich schnell in das Ensemble. Claus Miehlke war immer dann ganz stark, wenn er den listigen, plietschen Knecht spielen durfte.

Ralf-Rüdiger Bayer

Ralf-Rüdiger Bayer ist präsetiniert für die "besonderen Rollen-Typen", wie hier als Willem II. Er spielte aber auch schon Katzengeister und andere Sonderlinge. Jedes Mal ein besonderes Vergnügen.

Dagmar Grube - Thorsten Könnecke

Dagmar Grube hat das Theaterblut vom Vater geerbt. Sie spielt seit einigen Jahren die Rollen der jugendlichen Liebhaberin der Niederdeutschen Bühne. Thorsten hat sehr schnell sein außerordentliches Talent gezeigt und nun bereits in vielen Rollen eine breite Palette von schauspielerischen Möglichkeiten dargeboten.

Alexandra Janßen - Christine Fein

Alexandra Janßen spielte einige Jahre die Rollen der jugendlichen Liebhaberin mit großem Publikumserfolg. Christine Fein gehörte zu den Darstellerinnen, die über große Ausdrucksmöglichkeiten verfügen. Sie hat sich über die Jahre von der jugendlichen zur reiferen Charakterdarstellerin entwickelt - mit gleichbleibender Güte.

Michael Hillers - Petra Loschen

Michael Hillers war nicht nur ein gern gesehener Schauspieler auf der Bühne, er war auch einige Jahre im Vorstand als Beisitzer und Stellvertretender Bühnenleiter aktiv. Petra Loschen spielte gerne die jugendliche Liebhaberin auf der Bühne, aber auch privat mit Michael Kever und als er Wilhelmshaven beruflich verlassen musste, ging sie als seine Ehefrau gleich mit.

Margot Andrews-Jäkel

Margot Andrews-Jäkel verstand es viele Jahre mit ihrer Darstellung der unterschiedlichsten Charaktere das Publikum bestens zu unterhalten. In ihrer Bühnenkarriere hat sie sich von der "Jugendlichen" zur "Charakterdarstellerin entwickelt.

Nicolas C. Ducci - Marc Gelhart

Sie gehören beide noch nicht sehr lange zum Ensemble der Niederdeutschen Bühne. Wähend Nicolas neben der Schauspielerei auch ein sehr guter Musiker ist, der beispielsweise die Bühnenmusik von "Geesche Gottfried" hergestellt hat, ist Marc im Moment "der" Jugendliche der Bühne, der dementsprechend auch viel auf der Bühne zu sehen ist. Nebenbei ist er auch stellvertretender Bühnenleiter und für die Werbung zuständig.

Käte Baumann - Herta Tapken

Käte Baumanns Bühnenleben ist weiter oben bereits beschrieben worden. Herta Tapken gehört seit vielen Jahren zum Ensemble der Niederdeutschen Bühne und hat in vielen Rollen ihre Darstellungskunst unter Beweis gestellt. Ihr liegen besonders die Rollen mit den leisen Tönen, aber sie kann auch als Resolute recht deftig werden.

Marc Gelhart - Martina Hofmann

Marc Gelhart spielt gerade mal wieder sein Temperament aus. Er ist immer ein Aktivposten auf der Bühne. Martina Hofmann ist auch schon seit einigen Jahren bei der Bühne und hat sich mittlerweile einen festen Platz im Ensemble erspielt.

Arnold Preuß - Marion Zomerland - Karl Zacher

Marion Zomerland und Arnold Preuß sind zwei "alte Hasen", die hier an der Seite von Karl Zacher agieren. Karl Zacher sang und spielte den Johnny Kröger in "Große Freeheit Nr. 7".

Magita Pust - Katrin Paasch

Magita Pust ist nicht nur als Darstellerin auf der Bühne zu sehen, sie souffliert, sie schminkt und war eine Zeit als Schriftführerin im Vorstand. Katrin Paasch hat auch erst ganz wenig Bühnenerfahrung sammeln können. Ihre erste große Rolle war die Gisa in "Große Freeheit Nr. 7".

Elke Theesfeld - André Gelhart

Elke Theesfeld verfügt über eine langjährige Bühnenerfahrung, die sie überwiegend bei der Niederdeutschen Bühne Jever, aber auch in Freilichttheaterspielen erworben hat. In Wilhelmshaven hat sie sich eine zeitlang der Theaterschule für Kinder gewidmet und war für ein paar Jahre stellv. Bühnenleiterin. André Gelhart gehört zu den jungen, frischen Darstellern, die aus unserer Nachwuchstheaterschule hervorgegangen sind. Mit ganz wenig Rollen hat er es geschafft, sich in die Herzen der Zuschauer zu spielen.

Christine Wessolleck - Günther Jaedeke - Thorsten Könnecke

Christine Wessolleck hatte ihre Feuertaufe in "´n schöne Bescherung". Diese große Rolle meisterte sie mit Bravour. Mit ihr wächst ein "komisches Talent" heran. Günther Jaedeke und Thorsten Könnecke sind bereits weiter oben vorgestellt worden.

 Heinz Zomerland - Jürgen Tapken

Heinz Zomerland macht sich auf der Bühne ein bisschen rar, aber, wenn beide Ehepartner bei der Bühne sind und Kinder dazu kommen, muss einer etwas kürzer treten. Wenn er jedoch auf der Bühne steht, sieht man in ihm einen echten Charakterdarsteller. Jürgen Tapken hat in den letzten Jahren alles gespielt, was gut und schwierig war, und zwar sehr gut!

          

Walter Bleckwedel

Walter ist nun schon einige Jahre dabei. Er war über das Altentheater des Jungen Theaters zu uns gekommen. Seinen "Durchbruch" als Charakterkomiker schaffte er in " För de Kathh" als Auktionator Mählmann.

               

Ingo Folkers

Ingo ist der Spezialist für die kleinen, aber feinen Chargenrollen. Ob wütiger Bauer, gewitzter Ganove, trotteliger Polizist, exaltierter Schauspieler - alles ist bei Ingo in guten Händen.

Harald Schmidt

Harald Schmidt ist noch relativ neu an unserer Bühne, aber gleich mit vollem Einsatz eingestiegen. Bei dem Ehrgeiz mit dem er seine Rollen einstudiert, werden wir noch viele schöne Figuren von ihm präsentiert bekommen. Inzwischen hat er sich auch zu einem phantasievollen Bühnenbildner entwickelt.

 Barry Brinkhoff

Eigentlich heißt sie ja Bertha, aber wir alles sagen Barry zu ihr. Sie ist nicht nur auf der Bühne eine liebenswerte Erscheinung, auch wenn sie mal als Souffleuse agiert, versorgt sie Regisseur und Ensemble mit großer Sorgfalt nicht nur mit Text, sondern auch mit Kaffee, Kuchen und trostreichen Worten.

Christel Dörnath

Christel hat ihre Liebe zum Theater erst vor ein paar Jahren entdeckt. Heute geht sie mit großer Leidenschaft an jede Rolle heran und lebt sich dort voll aus. Von ihrer Begeisterung ist auch ihr Mann angesteckt worden, der in unserer Technikermannschaft aktiv ist.

Ruuge Rössl Reis - achtern Diek (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

RUUGE RÖSSL REIS - ACHTERN DIEK

Revue mit Texten, Tänzen und Tophits aus dem
Singspiel "Im Weißen Rössl" von Ralph Benatzky - natürlich op platt!

 

Idee und Textzusammenstellung: Arnold Preuß
Musikalische Einstudierung und Arrangements: Nicolas C. Ducci
Choreographie: Marion Zomerland

Technische Leitung:
Thorben Hackstein
Heinz Fuchs

Mitwirkende:
Claudia Schröder
Fenja Strowik
Heide Strowik
Stephanie Zeitz
Marion Zomerland

Klaus Aden
Nicolas C. Ducci
Marc Gelhart
Arnold Preuß
Harald Schmidt

als Gäste:
Gabriele Manke
Fehmke Seibert

Bühnenbildanforderung:
5 Stühle auf 5 x 5 m Grundfläche

WILHELMSHAVEN, 29. August 2009

RUUGE RÖSSL-REIS - achtern Diek
auf dem Multikulturellen Fest im Kurpark

Das Ensemble des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven konnte die Besucher des Multikulturellen Festes im Kurpark mit einem Auftritt in der Musikmuschel überzeugen. Gebracht wurde ein Ausschnitt aus dem Liederprogramm "Ruuge Rössl-Reis - achtern Diek", das aus Liedern des Singspiels von Ralph Benatzky "Im Weißen Rössl" besteht. Hier einige Fotos vom Auftritt in der Musikmuschel:

 Marc Gelhart singt das Lied vom Zahlkellner Leopold

Das Ensemble von der Rössl-Reise (v.l. Claudia Schröder, Nicolas C. Ducci, Arnold Preuß, Stephanie Zeitz, Harald Schmidt, Marc Gelhart, Marion Zomerland

Dinner för Een (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

DINNER FÖR EEN

(Dinner for one)
Sketch von Freddie Frinton
Niederdeutsche Fassung von Günter Lüdke

Inszenierung:
Elke Münch

Bühnenbild: Alfred Christoffers
Requisiten: Monika Eilers

Rollen und Darsteller
Frollein Gesine - Helga Lauermann (ab 2009)
(Hanna Christoffers bis 2008)
Hannes - Klaus Aden
Verteller - Walter Bleckwedel (ab 2006)
(Horst Qualmann bis 2005)

Wilhelmshavener Zeitung vom 2. Januar 2009

Allens wedder so as jed's Johr: Das galt am Silvestervormittag auch in der Nordseepassage. Wie das „Dinner for one" für viele Fernsehzuschauer ist dort dieplattdeutsche Inszenie-rung des Theaters am Meer inzwischen zur Tradition geworden. Klaus Aden als „Hannes" servierte auch diesmal wieder „Frolln Gesine" (in diesem Jahr von Helga Lauermann dargestellt) das „Dinner för een" und stößt — in Ermangelung der längst verstorbenen Gäste — auf ihren 90.Geburtstag mit ihr an. Das machte nicht zuletzt den zahlreich herbeigeströmten Zuschauern der beiden Aufführungen wieder einen Riesenspaß.    WZ-FOTO: KNOTHE

Neue Rundschau vom 30. Dezember 2009

"Dinner for one" wieder in der NordseePassage

Traditionell wie jedes Jahr findet in der NordseePassage das unterhaltsame Bühnenstück „Dinner for one" statt, selbstverständlich wieder „up platt". Am 31. Dezember um 10:30 Uhr und um 12 Uhr kommen die Besucher in den Genuss des „90. Geburtstages" auf einer Bühne vor C & A. Der Eintritt ist wie gewohnt kostenlos. Eine Neuerung gibt es in diesem Jahr: Die Rolle der „Frollein Gesine" wird von Helga Lauermann gespielt. Ansonsten heißt es „...the same procedure as every year!"

NEUE RUNDSCHAU vom 23. Dezember 2009

"Dinner for one" wieder in der NordseePassage

Traditionell wie jedes .Jahr findet in der NordseePassage das unterhaltsame Bühnenstück „Dinner for one" statt, selbstverständlich wieder „up platt". Am 31. Dezember um 10:30 Uhr und um 12 Uhr kommen die Besucher in den Genuss des „90. Geburtstages" auf einer Bühne vor C & A. Der Eintritt ist wie gewohnt kostenlos. Eine Neuerung gibt es in diesem Jahr: Die Rolle der „Frollein Gesine" wird von Helga Lauermann gespielt. Ansonsten heißt es „...the same procedure as every year!"

Montag, 23. November 2009

Dinner för Een wieder in der Nordseepassage

Auch an diesem  Silvestervormittag, dem 31.12.2009, findet um 10.30 Uhr und um 20 Uhr jeweils eine Vorstellung des beliebten Sketches "Dinner för Een" in der Nordseepassage statt. Immer noch in der bisherigen Inszenierung, da die aktuellen Umzugspläne des Theaters am Meer eine Neuinszenierung bisher noch nicht zuließen. An Stelle von Hanna Christoffers übernimmt Helga Lauermann die Rolle des Frolln Gesine. Traditionell sind immer noch dabei als Hannes Klaus Aden und als Verteller Walter Bleckwedel.

NEUE RUNDSCHAU vom 31. Dezember 2008

"Dinner for one up Platt"

Am 31.12. in der "NordseePassage"

Für Millionen ist es das Herzstück eines gelungenen Jahreswechsels: Das Kultstück "Dinner for One". Getreu dem Motto "The same procedure as every year" gibt es die plattdeutsche Variante am Silvestervormittag auch wieder in der "NordseePassage" zu sehen. Jeweils um 10.30 Uhr und 12 Uhr wird die Niederdeutsche Bühne - Theater am Meer - den beliebten Sketch aufführen.

Wie immer zelebriert Diener Hannes am Bootsteg den 90. Geburtstag von Frolln Gesine. Aus Admiral von Schneider wird Koptein Doggerbank, aus Sir Toby wird Herr Bredenbüddel-Fehmarn und aus Mister Winterbottom wird Herr Winterdiek. Der Clou an der Sache: Miss Sophie alias Gesine, gespielt von Hanna Christoffers, wird im kommenden Jahr wirklich 90 Jahre alt.

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 28. Dezember 2008

IM GESPRÄCH

Hanna Christoffers wird im kommenden Jahr 90. Als Frollein Gesine alias Miss Sophie "feiert" sie diesen Geburtstag allerdings schon seit neun Jahren bei „Dinner for One up Platt". Seite 11

GESPRÄCH DER WOCHE

mit Hanna Christoffers, der norddeutschen „Miss Sophie", bei „Diner for One up Platt"

Seit neun Jahren „feiert" Hanna Christoffers „ihren" 90. Geburtstag  "Platt ist meine Muttersprache"

Hanna Christoffers als "Miss Sophie" und Klaus Aden als "Butler James" in "Dinner for One up Platt" in der Nordseepassage, traditionell vor dem C & A - Gebäude

Wilhelmshaven. (Za) Wenn die niederdeutsche Fassung von „Dinner for one" Silvester in der Nordseepassage aufgeführt wird, sitzt sie am Tisch und isst: Hanna Christoffers alias „Frollein Gesine" alias „Miss Sophie". Was kaum jemand ahnt: Auch Hanna Christoffers wird im kommenden Jahr 90. Seit neun Jahren „feiert" sie „ihren" Geburtstag nun schon auf der Bühne. Zusammen mit Klaus Aden, der den Diener Hannes alias Butler James spielt. 1959 trat Hanna Christoffers knapp 40-jährig dem Wilhelmshavener Theater-Ensemble bei. Damals gab es noch kein „Dinner for one". Hanna Christoffers suchte aber ein Hobby. Da kam ihr die Niederdeutsche Bühne gerade recht.

„Ich habe anfangs in einem Weihnachtsstück gespielt und später auch die Tante Martha in „De letzte Willen". Mein Lieblingsstück war „Tratsch im Treppenhaus", schmunzelt die 89-Jährige. Der Silvesterklassiker in plattdeutscher Sprache kam erst im Jahr 2000 dazu. „Wir berieten miteinander, was man Neues machen könnte. Da habe ich vorgeschlagen, dass wir doch „Dinner for one" spielen könnten". Einmal pro Jahr wird seitdem die C&A-Ecke der Nordseepassage zum „Esszimmer" umfunktioniert. Zwei Vorstellungen am Silvestervormittag sorgen für regen Besucherandrang. Das Original passte man den regionalen Verhältnissen an. „Wir haben keine Treppe und auch der Bärenkopf" fehlt, beschreibt Hanna Christoffers das Bühnenbild. Dafür sei eine Essenskiste und ein Anker vorhanden. Aus Miss Sophie wurde Gesine und Butler James heißt in der plattdeutschen Fassung Hannes. Der Effekt ist der gleiche. Das Publikum amüsiert sich göttlich.

Für Hanna Christoffers ist das Theaterspielen mittlerweile zum Lebenselixier geworden. Das Auswendiglernen der Rollen fällt ihr selbst im hohen Alter nicht schwer. „Wenn ich mich abends ins Bett lege, dann stelle ich mir die Rolle vor. Am nächsten Tag sitzt der Text im Gedächtnis". Warum gerade sie so für diese Rolle geschaffen ist? „Meine Großmutter kam aus Rotterdam", erzählt Hanna Christoffers. „Plattdeutsch ist meine Muttersprache". Entsprechend international ist auch ihre eigene Familie. „Einer ist schwarz, der andere Bulgare, lacht die 89-Jährige, die im Laufe ihres Lebens mit drei Kindern, fünf Enkeln und fünf Urenkeln gesegnet wurde. Sie selbst ist die älteste von zwölf Geschwistern. „Wir haben immer noch unheimlich viel Spaß miteinander".

Ihr Tipp, wie man so lange so fröhlich und fit bleiben kann? „Viel Sport und ein glückliches Familienleben", schmunzelt sie. Wenn Hanna Christoffers an Silvestermorgen erneut als norddeutsche Miss Sophie in der Nordseepassage auftritt, kann sich jeder von ihrem Elan überzeugen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 29. Dezember 2007

"Dinner för Een" finden auch die Tiroler lustig

SKETCH Silvester in der Nordseepassage

"Frollein Gesine" lässt sich von "Hannes" ihr Dinner servieren: Szenenfoto mit Hanna Chrisotffers und Klaus Aden

WILHELMSHAVEN/LR - Nachdem das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit seinem mobilen Sketchprogramm sogar in Hessen bei einem Gastspiel für Furore gesorgt hat, zog der Dauerbrenner „Dinner för Een" mit einem Besuch in Bremen nach. Der Klassiker, den das Niederdeutsche Ensemble seit 2000 im Programm hat, wurde beim 40. Geburtstag der Civanis-Gesellschaft gespielt. Der renommierte Wohltätigkeitsverein feierte sein Jubiläum mit Freunden aus Tirol. Verständigungsprobleme gab es nicht, wohl aber die Nachfrage, ob das Stück auch in Osttiroler Sprache gebucht werden kann.

In der niederdeutschen Übersetzung von Günter Lüdke ist der beliebte Sketch auch in diesem Jahr wieder am Silvestertag um 10.30 Uhr und 12 Uhr in der Nordseepassage zu sehen. Hanna Christoffers gibt das Frollein Gesine, Klaus Aden den Hannes und Walter Bleckwedel ist der Verteller.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 7. Dezember 2006

Klönsnack mit  Theater am Meer

Ensemble spielt in Horum "Dinner for One"

HORUM - Beim plattdeutschen Klönsnack am Sonntag, 10. Dezember, ist das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven im „Friesland Stern" zu Gast. Nach Tee und Schinkenbrot spielen Hanna Christoffers und Klaus Aden (und Walter Bleckwedel als Verteller) „Dinner for One" auf Platt. Beginn ist um 19 Uhr.

Das Ambiente ist norddeutsch: Ein Fischkutter liegt im Watt, daneben stehen zwei große Seekisten mit den Getränken und dem Menü des Abends. Korvettenkapitän Doggerbank sowie die Herren Bredenbüddel - Fehmann, Pommeränke und Winterdiek, feiern Froin Gesines 90. Geburtstag. Nach dem kleinen Theaterstück werden noch weihnachtliche Geschichten und Sketche vorgetragen. Wie immer geht ein Teil des Eintrittsgeldes an die Schulen der Gemeinde Wangerland für plattdeutsche Unterrichtsmaterialien. Anmeldungen für den Klönsnack: Tel. 04426/945-0.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 29. Dezember 2005

„Dinner for one" wieder auf Platt

SKETCH Zwei Aufführungen in der Nordseepassage

WILHELMSHAVEN/LR - Traditionell zu Silvester zeigt die Nordseepassage in Zusammenarbeit mit der Niederdeutschen Bühne die Parodie der weltberühmten Aufführung: „Dinner for one" up Platt - So as sik dat bi us an de Küst afspellt - und zwar am Silvestertag um 10.30 Uhr und 12 Uhr auf der Bühne beim Eingang ZOB.

Das Ambiente ist norddeutsch: Ein Fischkutter liegt im Watt, daneben stehen zwei große Seekisten mit den Getränken und dem Menü des Abends. Korvettenkapitän Doggerbank sowie die Herren Bredenbüddel - Fehmann, Pommeranke und Winterdiek, allesamt dargestellt durch den treuen Diener Hannes, feiern Froin Gesines 90. Geburtstag. Günter Lüdke hat den bekannten Sketch ins Plattdeutsche übertragen, und die Handlung an die Küste verlegt. Die 90 jährige Miss Sophie („Froin Gesine") wird von Hanna Christoffers gespielt. James („Hannes") wird von Klaus Aden dargestellt. Erzähler ist Horst Qualmann, Regie führt Elke Münch.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 26. April 2005

Ältere Generation besteht aus  Jung-Senioren

UNTERHALTUNGSNACHMITTAG 240 Senioren feiern im Jeverschen Schützenhof

Mit ihrer Plattdeutschen Version von "Dinner for one" sorgte die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven für Unterhaltung

JEVER/TZ - In Jever ist man sich schon lange seiner Verantwortung gegenüber den älteren Mitbürgern und ihrer Verdienste bewusst. Deshalb richtet die Stadt jährlich den „Tag der älteren Generation" aus. Dafür gab es jetzt ein dickes Dankeschön vom stellvertretenden Vorsitzenden des Seniorenbeirats Wolfgang Finck. Denn auf diese Weise konnten mehr als 240 Senioren ausgelassen im jeverschen Schützenhof ihren Ehrentag feiern. „Die Resonanz ist überwältigend", freute sich Joachim Gruna, Leiter des Fachdienstes für Ordnung, Bürger und soziale Dienste. „Mit dieser Veranstaltung bedanken sich die Jüngeren bei ihren älteren Mitbürgern", betonte Bürgermeister Siegfried Harms und noch etwas unterstrich er: „Für mich sind hier heute nur Jung-Senioren, ich sehe keinen auf den der Be riff ältere Generation passt. So kommt es denn auch nicht von ungefähr, dass eifrig das Tanzbein geschwungen wurde. Für den passen den Rhythmus sorgte dabei die bekannte ostfriesische Sängerin Britta Onnen. Zum Unterhaltungsprogramm gehörte auch ein Auftritt der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven. Mit iher plattdeutschen Version von „Dinner for one" begeisterten sie das Publikum.

Dass die Seniorenveranstaltung auch generationsübergreifend ist, bewiesen die Auftritte der jeverschen Tanzschule Bokelmann. Die kleinen Tänzer stellten unter anderem ihr „Grußlied aus Nupitanien" vor. Übrigens mit diesem getanzten Gruß gewannen die Bokelmann-Kinder kürzlich bei einem bundesweiten Wettbewerb den Titel „Kindertanz 2005". Ein dickes Kompliment gab es für Lisa Gerriets, die bereits zum dritten Mal den Seniorennachmittag ausgerichtet hat. „Das haben sie toll gemacht", erklärte Lydia Hinrichs spontan. Die Jeveranerin kommt genauso gerne zu diesem Fest wie Ilse Immig und Fritz Erber, die beide ebenfalls die Showeinlagen lobten.

Kritik gab es allerdings für Jevers Rat, und zwar aus den eigenen Reihen. Renate Huckfeld und Margot Lorenzen waren nämlich - neben Siegfried Harms - die einzig en anwesenden Vertreter des Stadtparlaments. „Eigentlich müsste uns die Stadt jetzt eine Diät bezahlen, nachdem wir hier alleine die ganz Sahnetorte essen mussten'', fanden die beiden übereinstimmend. Aber ganz so schlimm ist es denn doch nicht gewesen.„Die übrig gebliebenen Torten werden umgehend ins jeversche Jugendhaus gebracht", erläuterte Schützenhofwirt Stephan Eden und fügte hinzu: „Dort finden sie reißenden Absatz."

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 3. Januar 2005

Allens wedder so as jed´s Johr!

Die plattdeutsche Variante von "Dinner for one" gestaltete erneut die Niederdeutsche Bühne am Silvestertag vor zahlreichen Zuschauern in der Nordseepassage. Klaus Aden (Mitte) verlieh als Hannes auch den diversen Geburtstagsgästen zum 90. Geburtstag von "Froin Gesine", (gespielt von Hanna Christoffers, links) Gestalt, nämlich Korvettenkapitän Doggerbank sowie den Herren Pommerenke, Winterdiekt und von Bredenbüddel-Fehmarn. Der von Elke Münch inszenierte Parodie-Sketch (Erzähler: Horst Qualmann, rechts) mit maritimem Ambiente fand viel Anklang.

NEUE RUNDSCHAU vom 29. Dezember 2004

„Dinner for one" up Platt

Am 31. Dezember 2004 ist es wieder so weit. Traditionell zu Silvester zeigt die Nordseepassage in Zusammenarbeit mit der Niederdeutschen Bühne vom Stadttheater Wilhelmshaven e. V. die Parodie der weltberühmten Aufführung „Dinner for one" up Platt - So as sik dat bi us an de Küst afspellt - um 10.30 Uhr und 12 Uhr auf der Bühne beim Eingang ZOB. Das Ambiente ist norddeutsch: Ein Fischkutter liegt im Watt, daneben stehen zwei große Seekisten mit den Getränken und dem Menü des Abends. Der Stolperstein ist ein Draggen, ein kleiner Anker mit langem Tampen. Die Schiffsglocke läutet den Beginn der turbulenten Feier ein: Allens wedder so as jed's Johr! Korvettenkapitän Doggerbank sowie die Herren Bredenbüddel-Fehmann, Pommeränke und Winterdiek, allesamt dargestellt durch den treuen Diener Hannes, feiern Froin Gesines 90. Geburtstag. Günter Lüdke hat den aus dem Fernsehen bekannten, jeweils zu Silvester gezeigten Sketch ins Plattdeutsche übertragen und die Handlung natürlich an die Küste verlegt.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 2. Januar 2004

Übern Stockanker statt übers Tigerfell stolpern

DINNER FOR ONE Version auf Platt kam an

Klaus Aden ist als "Hannes" das friesische Pendant zu James. Hanna Christoffers als "Froin Gesine" dasjenige zu Miss Sophie, beim "Dinner for one" am Silvestertag in der Nordseepassage, umlagert von vielen Schaulustigen

WILHELMSHAVEN/MÜ - Im deutschen Fernsehen müsste Miss Sophie eigentlich ihren 130. Geburtstag feiern: Vor 40 Jahren wurde der Sketch um den 90. Geburtstag der englischen feinen Dame und ihren trinkfesten Butler James das erste Mal in bundesrepubikanische Wohnstuben ausgestrahlt. Dass man(n) als Butler auch auf Platt sehr erheiternd aus der Rolle fallen kann, zeigte Klaus Aden in der Version der Niederdeutschen Bühne am Stadttheater, die „Dinner for one" in der Regie von Elke Münch auf die Bühnenbretter gebracht hat. Diese lagen am Silvestertag wieder einmal in der Nordseepassage, wo gleich in zwei Vorstellungen am späten Vormittag zu sehen war, „as sik dat bi us an de Küst afspeelt..."

Da steckt Klaus Aden als Hannes in einem Fischerhemd statt in einem Frack wie der englische James und hat eine Pudelmütze auf. Und vor dem Bühnenbildhintergrund des Kutters „Möwe" stolpert er im Speisezimmer auch nicht über den Kopf eines Tigerfells, sondern den Schaft eines Stockankers. Mit seinen Diensten beglückt er die in friesischem Festtagskleid erscheinende „Froin Gesine", dem Pendant zu „Miss Sophie", der Hanna Christoffers ihre Figur leiht. Einziger im echten Butler-Outfit ist im Hintergrund Horst Qualmann als Erzähler.

Gleich auf zwei Etagen von dicht gedrängten Zuschauern jeden Alters umringt, sorgte die Niederdeutsche mit dem liebenswerten Mini-Stück ', (das übrigens in Großbritannien nahezu unbekannt ist) für einen heiteren Einstieg in den Übergang ins neue Jahr. Begleitet von viel Beifall und einmal auch als „Mitmachstück": als Hannes der vom Hutständer genommene Zylinder ins Publikum fiel und eine ebenfalls behutete Dame ihn zurückreichen musste - dabei war das doch noch ganz am Anfang der weinseligen procedure...

NEUE RUNDSCHAU vom 18. Dezember 2002

"Dinner for one" up platt

Silvester in der Nordseepassage

Korvettenkapitän Doggerbank sowie die Herren Bredenbüddel-Fehmann, Pommeranke und Winterdiek, allesamt dargestellt durch den treuen Diener Hannes, feiern Froin Gesines 90. Geburtstag. Das Ambiente ist norddeutsch: ein Fischkutter liegt im Watt, daneben stehen zwei große Seekisten mit den Getränken und dem Menü des Abends. Der Stolperstein ist ein Draggen, ein kleiner Anker mit langem Tampen. Die Schiffsglocke läutet den Beginn der turbulenten Feier ein: Allens wedder so as jed's Johr? Gerd Lüpke hat den aus dem Fernsehen bekannten, jeweils zu Silvester gezeigten Sketch ins Plattdeutsche übertragen und die Handlung natürlich an die Küste verlegt.

Die Niederdeutsche Bühne am Stadttheater Wilhelmshaven e. V. zeigt nun diese Version am Silvestertag um 11.30 Uhr und 13.00 Uhr in der Nordseepassage, auf der Bühne vor C & A. Die 90 jährige Miss Sophie, in der plattdeutschen Version Froin Gesine, wird von Hanna Christoffers dargestellt. James alias Hannes spielt Klaus Aden und der Erzähler ist Horst Qualmann. Die Regie hat Elke Münch.
Das Bühnenbild wird gestaltet durch Alfred Christoffers und Manfred Eilers, der auch die technische Leitung hat. Bühnenmalerei Herbert Ulbrich. Für die notwendigen Requisiten sorgt Monika Eilers.

WILHELMSHAVEN, 18. August 2003

Dinner för Een - Erfolg auf dem Siedlerfest

Froll´n Gesine und Hannes begeisterten Voslapper

WILHELMSHAVEN / AP - Am gestrigen Sonntagabend waren rund 250 Voslapperinnen und Voslapper nach der Vorstellung von "Dinner för Een" in bester Laune, da Hanna Christoffers und Klaus Aden in ihren Rollen szenisch und mimisch voll zu überzeugen wussten. Nachdem Hauptfestleiter Michael Kunze das Ensemble vom "Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" vor dem zahlreich erschienen Publikum angekündigt hatte, verweis Bühnenleiter Arnold Preuß in seiner kurzen Einführung auf die plattdeutsche Sprache und die traditionelle Pflege des Plattdeutschen in Voslapp. Er verwies auf den allseits bekannten Fernsehsketch "Dinner for One" von Freddie Frinton, der Vorlage für die plattdeutsche Version von Günter Lüttke war.

Hanna Christoffers als Frolln Gesine, die ihren 90. Geburtstag am Steg hinter dem Deich mit ihren vier, allerdings bereits verstorbenen Freunden, feiert, hatte mit ihrer frisch-fröhlichen Art das Publikum im Nu für sich gewonnen. Klaus Aden, der als Diener Hannes, den schwierigen Part des Darstellens von fünf unterschiedlichen Männern zu erfüllen hatte, (immerhin war er Knecht Hannes, Koptein Doggerbank, Herr Bredenbüddel-Fehmarn, Herr Pommerenke und Herr Winterdiek), überzeugte durch sein nuancenreich-komisches Talent. Mit viel Applaus wurden die beiden Darsteller am Ende des halbstündigen Spiels erst nach etlichen "Vorhängen" entlassen.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 19. Dezember 2003

"Dinner for One" up Platt gespielt

WILHELMSHAVEN/SAL- In der Nordseepassage ist am Silvestervormittag wieder einmal die Tafel für den 90. Geburtstag von Miss Sophie gedeckt. Um 10.30 Uhr und um 12 Uhr hebt sich in der Passage der Vorhang zu dem Stück "Dinner for One", in der niederdeutschen Version gespielt von Hanna Christoffers als Froin Gesine (Miss Sophie) und Klaus Aden als Hannes (James). Die Auffühurng erfolgt in Zusammenarbeit mit der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven, die die originelle Geburtsfeier in ein Haus an der Nordseeküste verlegt hat. Die Regie führt Elke Münch, Erzähler ist Horst Qualmann.

Mit 17 hett man noch Drööms (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

MIT  HETT 17 MAN NOCH DRÖÖMS

Revue mit Texten, Tänzen und Tophits zum Lebensgefühl der 1960er Jahre - natürlich op Platt!

 

Idee und Textzusammenstellung: Arnold Preuß
Musikalische Einstudierung und Arrangements: Nicolas C. Ducci
Choreographie: Marion Zomerland

Technische Leitung:
Ben Kleen
Christian Strowik

Mitwirkende:
Marianne Karstens
Claudia Schröder
Fenja Strowik
Stephanie Zeitz
Marion Zomerland

Klaus Aden
Nicolas C. Ducci
Marc Gelhart
Arnold Preuß
Harald Schmidt

als Gäste in Berlin dabei:
Gabriele Manke
Fehmke Seibert

Bühnenbildanforderung:
10 Stühle auf 5 x 5 m Grundfläche

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 11. Mai 2009

Das Theater am Meer, Niederdeutsche Bühne begeisterte in Berlin auf dem Parlamentarischen Abend „10 Jahre Europäische Sprachencharta“ mit seinem Liederprogramm „Mit 17 hett man noch Drööms. Eingeladen hatte die Wilhelmshavener das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Mit der Sprachencharta wurden vor 10 Jahren Regional- und Minderheitensprachen, so auch das Saterfriesisch und Niederdeutsch, unter Schutz gestellt.

Das Foto zeigt das Ensemble von „Mit 17 hett man noch Drööms“ mit dem Moderator des Abends, Ludger Abeln vom NDR – Fernsehen: (v.l. vorne) Gabriele Manke, Harald Schmidt, Claudia Schröder, Marion Zomerland, (hinten v.l.) Arnold Preuß, Heinz Fuchs, Klaus Aden, Fehmke Seibert, Ludger Abeln, Marc Gelhart, Marianne Karstens, Nicolas C. Ducci.

WILHELMSHAVEN, am 8. Mai 2009

Theater am Meer begeisterte in Berlin auf dem Parlamentarischen Abend „10 Jahre Europäische Sprachencharta“

LIEDERPROGRAMM „Mit 17 hett man noch Drööms“ brachte Stimme und Stimmung auf die Bühne der Vertretung des Landes Niedersachsen

Das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven war gestern auf Einladung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur Bestandteil des Show-Programms auf dem Parlamentarischen Abend zum 10-jährigen Bestehen der Europäischen Sprachencharta. Mit der Sprachencharta wurden vor 10 Jahren Regional- und Minderheitensprachen (u.a. Saterfriesisch und Niederdeutsch) unter Schutz gestellt.

„Mit unseren schwungvoll vorgetragenen und in die Niederdeutsche Sprache übersetzten Liedern der 60er Jahre wie „Halfstark“, „Motorbiene“, „Babysitterboogey“, „Ahn een Krimi geiht de Mimi“, „Born um wild to ween“ (Steppenwolfs „Born to be wild“) konnten wir unter Beweis stellen, dass das Lebensgefühl und die Leichtigkeit der 60er Jahre auch im niederdeutschen Sprachduktus keineswegs verloren geht“, freuten sich die Leiter der Bühne, Marion Zomerland und Arnold Preuß, nicht nur über den Berlin – Tripp, sondern auch über das einhellige überaus positive Echo der Teilnehmer des Parlamentarischen Abends nach dem Auftritt. „Wir sind stolz gewesen, solch gelobte Botschafter der Niederdeutschen Sprache und unserer Heimatstadt Wilhelmshaven gewesen zu sein“, betonten beide nach Rückkehr aus Berlin.

Das Foto zeigt das Ensemble von „Mit 17 hett man noch Drööms“ mit dem Moderator des Abends, Ludger Abeln (NDR – Fernsehen) in Berlin vor der Aufführung, v.l. unten Gabriele Manke, Harald Schmidt, Claudia Schröder, Marion Zomerland, v.l. hinten, Arnold Preuß, Heinz Fuchs, Klaus Aden, Fehmke Seibert, Ludger Abeln (NDR-Moderater des Abends), Marc Gelhart, Marianne Karstens, Nicolas C. Ducci.

Das Ensemble von „Mit 17 hett man noch Drööms“ hatte nur einen kleinen Seitenblick auf die Schönheiten Berlins werfen können, hier das Brandenburger Tor...

... und hier der Funkturm.

Nach der Podiumsdiskussion mit v.l. Prof. Peters, Anette Schwandner, Ludger Abeln, Cornelia Nath und Freerk Müller ging´s los...

„Halfstark“ war der starke Anfang des Liederprogramms.

Ratzfatz sah man strahlende Gesichter im Publikum.

Bei „Wat kann de Sigismund darvör“ war dann der Auftritt auf dem Höhepunkt angelangt.

Das konnte nur noch vom „Babysitter Song“ getoppt werden.

Rockig mit Steppenwolfs „Born um wild to ween“ ging dann ein umjubelter Auftritt zu Ende. Berlin war eine Reise wert.

NORDWEST-Zeitung vom 8. Mai 2009

Plattsnackers schauen aufs Land

REGIONALSPRACHEN Verbände wünschen sich mehr Förderung aus Hannover

VOR ZEHN JAHREN TRAT DIE EUROPÄISCHE SPRACHENCHARTA IN KRAFT. DAZU FAND IN BERLIN EIN PARLAMENTARISCHER ABEND STATT.

VON OLAF REICHERT, REDAKTION BERLIN

Das Ensemble des Theaters am Meer vor der Veranstaltung mit Moderator Ludger Abeln, NDR-Fernsehen (v.l. unten: Gabriele Manke, Harald Schmidt, Claudia Schröder, Marion Zomerland, v.l. stehend: Arnold Preuß, Heinz Fuchs, Klaus Aden, Fehmke Seibert, Ludger Abeln, Marc Gelhart, Marianne Karstens, Nicolas C. Ducci)

BERLIN/IM NORDWESTEN - Plattdeutsch und Saterfriesisch sind in Niedersachsen lebendig, wachsen und gedeihen. Dieses Signal wollte das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) am Mittwochabend von Berlin aus in die Welt senden. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Europäischen Charta für Minderheiten- und Regionalsprachen hatte man zum Parlamentarischen Abend in die Landesvertretung in Berlin gebeten. Doch Vertreter aus der Region mochten diese Sichtweise nicht teilen.

Annette Schwandner, Leiterin der Kulturabteilung im MWK, betonte vor rund 150 Gästen, wie sehr sich das Land seit zehn Jahren für die Regional- und Minderheitensprachen einsetze. Die rechtliche Stellung des Niederdeutschen und des Saterfriesischen seien im Zivil- und Strafrecht, in der Verwaltung und im Bildungswesen gestärkt worden. Theater, Musik und Literatur habe man konsequent mit Millionenbeträgen gefördert. „Es gibt heute wieder niederdeutsches Kulturleben“, sagte Schwandner.

Allerdings nimmt die Zahl der aktiv Plattdeutsch oder Saterfriesisch sprechenden Menschen seit Jahren kontinuierlich ab, wie Frerk Möller vom Institut für Niederdeutsche Sprache (Bremen) berichtete. Sprachen oder verstanden im Jahr 1984 noch 66 Prozent der Norddeutschen Plattdeutsch, waren es im Jahr 2007 nur noch 26 Prozent.

Dass etwa in Ostfriesland überdurchschnittlich viel Platt gesprochen werde liege auch daran, dass es dort seit 20 Jahren eine hauptamtliche Stelle zur Plattdeutschförderung gebe, sagte Cornelia Nath von der Ostfriesischen Landschaft. Jörg Peters, Germanistikprofessor an der Universität Oldenburg, mahnte, es müsse sich lohnen und von handfestem Vorteil sein, eine Regionalsprache zu gebrauchen. Sonst verschwinde sie zwangsläufig. Sprache könne nicht wie ein Museumsstück behandelt werden. Nath forderte stärkeres finanzielles Engagement des Landes bei der hauptamtlichen Plattdeutschförderung in der Schule. Karl-Peter Schramm vom Saterländer Heimatverein Seelter Buund verlangte eine Verstetigung der Förderung durch das Land.

Für die Unterhaltung sorgten am Abend das Improvisationstheater „Platt up zack“ aus Nordhorn sowie die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit Ausschnitten aus ihrer Musikrevue „Mit 17 hett man noch Drööms“

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 2. Mai 2009 / "ganz persönlich"

Das Theater am Meer führt auf Einladung von Wissenschaftsminister Lutz Stratmann die Musikrevue „Mit 17 hett man noch Drööms" am 6. Mai in der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund auf - beim Parlamentarischen Abend zum zehnjährigen Bestehen der Europäischen Sprachencharta. Diese stellt Regional- und Minderheitensprachen unter Schutz. „Wir sehen die Verpflichtung als Auszeichnung für unsere Arbeit an. Sie kann besonders im Bereich der Jugend- und Nachwuchspflege als beispielhaft für die Zukunftssicherung der Regionalsprache Niederdeutsch gelten", betonten die künstlerischen Leiter, Marion Zomerland und Arnold Preuß.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 15. November 2008

Theater am Meer am Sonntag bei "Plattart"

WILHELMSHAVEN/LR - Die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, "Theater am Meer" präsentiert sich und ihr Liederprogramm beim "Plattart"-Festival morgen in Oldenburg.

Um 17 Uhr wird das Theater am Meer sien Liederprogramm "Mit 17 hett man noch Drööms" im Spielraum des Staatstheaters Oldenburg aufführen. Darüber hinasu ist das Theater am Meer auch auf der angeschlossenen Informationsbörse im Foyer des Theaters vertreten.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 3. September 2008

Theater am Meer in Bad Harzburg

Jadestädter präsentierten sich

Mit einem besonderen Leckerbissen unterstrich die Stadt Wilhelmshaven in diesem Jahr ihre Partnerschaft zu Bad Harzburg. Für das diesjährige Salz- und Lichterfest wurde das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit seinen beiden Liederprogrammen „Ik bün op de Welt, üm glücklich to ween!" und „Mit 17 hett man noch Drööms" eingeladen. So zog das niederdeutsche Ensemble mit seinen Tonfilmklassikern der 20er bis 40er Jahre und den Schlagern der 60er Jahre viele flanierende Besucher der sehenswerten Traditionsveranstaltung in ihren Bann und sorgte für Begeisterung bei den Zuhörern.

Auch die Veranstalter sowie Hans-Peter Dreß, stellvertretender Bürgermeister von Bad Harzburg, als auch Wilhelmshavens 1. Bürgermeister Fritz Langen, der gleichfalls zu Besuch war, zeigten sich sichtlich angetan von den gesanglichen und darstellerischen Leistungen und regten einen weiteren Auftritt im kommenden Jahr an.

Angesteckt von der positiven Stimmung und der tollen Atmosphäre der abendlichen Illuminationen mit bunten Strahlern und Pyrotechnik ließ es sich das Ensemble vor der Abreise nicht nehmen, sich noch per Seilbahnfahrt einen abschließenden Über-, blick vom angrenzenden Burgberg aus zu verschaffen und sich gebührend von Bad Harzburg zu verabschieden.

Das Ensemble des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven stellte sich nach den beiden erfolgreichen Auftritten mit den Liederprogrammen auf dem Salz- und Lichterfest in Bad Harzburg auf dem Burgberg dem Fotografen (v.l.u. Stephanie Zeitz, Marion Zomerland, Fenja Strowik, Claudia Schröder, v.l.o. Arnold Preuß, Ben Kleen, Marc Gelhart, Klaus Aden, Nicolas C. Ducci, Marianne Karstens und Harald Schmidt)

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 22. August 2008

Wilhelmshaven beim Lichterfest in Bad Harzburg

WILHELMSHAVEN/LR - Das Salz- und Lichterfest am kommenden Wochenende stellt einen der Höhepunkte der Bad Harzburger Sommerveranstaltungen dar. Wie in jedem Jahr ist die Stadt Wilhelmshaven mit einem Informationsstand auf dem Fest vertreten. In diesem Jahr wird als Zeichen der Städtefreundschaft zwischen Wilhelmshaven und Bad Harzburg im Beisein von Bürgermeister Fritz Langen die Informationstafel der Stadt Wilhelmshaven im Gärtchen an der Weißen Brücke wiedereröffnet. Eine kleine Fußballmannschaft und das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven wirken an dem Fest mit.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 12. August 2008

Musikalische "Drööms" frisch aufpoliert

Theater am Meer präsentierte im Rosarium mit Schwung sein neues Liedprogramm

Das Ensemble des Liederprogramms der Niederdeutschen Bühne stellt sich hier dem Publikum vor (Fotos: Richter)

WILHELMSHAVEN/ERI - Nicht nur ein blauer Himmel mit weißen Wolkentupfern lockte am Sonnabend die Besucher ins Rosarium. Es war vor allem die Premierenvorstellung des neuen Liederprogramms „Mit 17 hett man noch Drööms" der Niederdeutschen Bühne „Theater am Meer", das für voll besetzte Plätze der Freilichtbühne sorgte. So konnte Arnold Preuß über 150 „Tokiekers" begrüßen, denen er das Programm vorstellte, entwickelt aus derWinterproduktion von „De vergnögte Tankstell".

Die zehn Darsteller und Sänger sind, wie schon im ersten Liederprogramm „Ik bün op de Welt, um glücklich to ween", mit den Tonfilmklassikern der 20er bis 40er Jahre präsent: Marianne Karstens, Claudia Schröder, Fenja Strowik, Stephanie Zeitz, Marion Zomerland, Klaus Aden, Nicolas C. Ducci, Marc Gelhart, Arnold Preuß und Harald Schmidt. Für den technischen Ablauf sorgte wieder Ben Kleen, der sich auch als Gesangsinterpret mit „Een Lock is in'n Emmer" hervortat. Aus „De vergnögte Tankstell" wurden vier Schlager der 60er Jahre übernommen und neue Songs hinzugefügt, die sich gleich einer musikalischen Perlenkette von Ohrwürmern aneinanderreihen und flüssig mit choreographischer Einrichtung aufgeführt werden. Zum Beispiel der „Babysitterboogie" oder „Verleeft, verkooft un denn verfreet" und „Ohne Kimi geiht de Mimi nie to Bett" sowie „Ik will een Cowboy as Mann".

Das Publikum sparte nicht mit dem berechtigten Applaus. Die Nieder-deutsche Bühne Wilhelmshaven wird ihr neues Liederprogramm auch beim „Kulturkarussell" am kommenden Sonnabend rund ums Stadttheater vorstellen und eine Woche später in Bad Harzburg beim Salzund Lichterfest aufführen, was „viel Vergnögen" verheißt.

(Das Ensemble präsentierte szenisch gestellte Songs )

Wilhelmshavener Zeitung vom 11. August 2008

Bikini und Lederjacken im Rosarium

Ein Umzug ins Gewächshaus war nicht nötig. Zur Schlager-Reigen-Premiere des „Theaters am Meer“ im Rosarium lachte am Sonnabend die Sonne.

Vor Spielleiter Arnold Preuß und Marc Gelhart (oben, v.l.) flaniert der Itsy-Bitsy-Teenie-Weenie-Honolulu-Strandbikini. (WZ-Fotos: Lübbe)

Wilhelmshaven /mü - Gut gewählt war die Premiere für den neuen Schlagerreigen der Niederdeutschen Bühne, „Theater am Meer“, in jeder Beziehung: Sowohl was Zeit, Ort und Inhalt für die Vorstellung des unterhaltsamen Programms unter dem Motto „Mit 17 hett man noch Drööms“ angeht.

Der einzige trockene Tag zwischen solchen mit deftigen Tiefdruckgüssen lockte am Sonnabend 150 Besucher in das kleine, aber feine Freilichttheater des Rosariums am Stadtpark. Die beklatschten begeistert und vielfach erinnert an die Zeiten ihrer eigenen Jugend die Schlager aus den 60er-Jahren, von der zehnköpfigen Theater-am-Meer-Gruppe nun präsentiert in plattdeutscher Version.

Leichte Kost soll auch nach dem erfolgreichen Programm des vergangenen Jahres mit Tonfilmklassikern der 20er bis 40er-Jahre die neue Reihe bestimmen und mit Spiel und Spaß die Alltagssorgen vergessen lassen. Da durfen natürlich der „Zucker im Kaffee“, der „Honolulu-Strandbikini“, „Halbstark“ oder die „Motorbiene“ genausowenig fehlen, wie der „Babysitterboogie“ und „Wenn ik een Junge weer“. Die Resonanz beim Publikum zeigte, dass dies sicher nicht der letzte Auftritt des Teams (Marianne Karstens, Claudia Schröder, Fenja Strowik, Stephanie Zeitz, Klaus Aden, Harald Schmidt, Nikolas Ducci, Marion Zomerland, Arnold Preuß sowie Ben Kleen an der neuen Technikanlage) war und man es noch häufiger in Lederjacken und Bikini zu Gesicht bekommen wird.

Klaus Aden und Marianne Karstens:  „Mit 17 hett man noch Drööms“. (WZ-Fotos: Lübbe)

WILHELMSHAVEN, 09. August 2008

"Mit 17 hett man noch Drööms" im Rosarium erfolgreich gestartet

Im restlos ausverkauften Freilichttheater des Rosariums Wilhelmshaven wurde die Liederrevue "Mit 17 hett man noch Drööms" von Marion Zomerland (Choreographie, Texte und Regie), Nicolas C. Ducci (Musikalische Leitung und Arrangements) und Arnold Preuß (Idee, Texte, Übersetzungen und Regie) mit viel Beifall vom restlos begeisterten Publikum aufgenommen.

Hier ein paar Fotos mit dem Ensemble vor und während der Aufführung (Fotos: Heinz Zomerland).

Ensemble des Liederprogramms "Mit 17 hett man noch Drööms" (v.l. Stephanie Zeitz, Marion Zomerland, Arnold Preuß, Harald Schmidt, Fenja Strowik, Marianne Karstens, Marc Gelhart, Klaus Aden, Claudia Schröder und Nicolas C. Ducci)

Ensemble des Liederprogramms "Mit 17 hett man noch Drööms"

Ensemble des Liederprogramms "Mit 17 hett man noch Drööms"

Ensemble des Liederprogramms "Mit 17 hett man noch Drööms"

Ensemble des Liederprogramms "Mit 17 hett man noch Drööms"

Ben Kleen sorgt för den guten Ton

Das Opening mit "Halfstark"

Stephanie Zeitz sorgt für neugierige Blicke bei "Itsybitsyteenieweeniehonolulustrandbikini"

Nach so viel Aufregung sorgt "Zucker in´n Kaffee" bei (v.l.) Arnold Preuß und Marc Gelhart für Beruhigung

Die Choreographie dazu tanzen (v.l.) Marianne Kartens, Claudia Schröder, Nicolas C. Ducci, Fenja Strowik und Marion Zomerland

Auch (v.l.) Harald Schmidt und Klaus Aden wissen von Abenteuern zu berichten

Marion Zomerland erklärt musikalisch, dass sich Liebeskummer nicht lohnt

Stephanie Zeitz träumt davon ein Junge zu sein

Ein Schneemann im Sommer oder lieber in der Sonne im Café zu sitzen - das ist hier die Frage

Wie löst man das Wasserproblem für die Scheibenwaschanlage - v.l. Arnold Preuß und Ben Kleen finden eine Lösung

Die Go Go Tänzerinnen aus den 60er Jahren sind (v.l.) Claudia Schröder, Fenja Strowik und Stephanie Zeitz

Flotte Asphaltcowboys sind (v.l.) Arnold Preuß, Marc Gelhart und Nikolas C. Ducci

Welchen Cowboy wollen sie einfangen? (v.l.) Stephanie Zeitz, Fenja Strowik

So ganz alleen wie sich Fenja Strowik und Marc Gelhart das vorgestellt haben sind sie wohl nicht

Claudia Schröder und Nicolas C. Ducci bringen uns die Stadien von Verliebtheit, Verlöbnis und Vermählung musikalisch näher

Das Ensemble regelt hier nicht den Straßenverkehr wie man meinen könnte

Claudia Schröder und Nicolas C. Ducci verwandeln sich kurzzeitig in "lüttje Winnelpupers"

Die musikalische Erklärung gibt dazu Harald Schmidt ab

Von Not und Elend mit der Bettlektüre erzählt die musikalische Geschichte, die das Regieduo der Liederrevue Marion Zomerland und Arnold Preuß erzählen

Das rockige Finale mit dem gesamten Ensemble

Als Zugabe gefordert: Nico´s Sigismund

Hat stimmlich und musikalisch alle Fäden in der Hand: Nicolas C. Ducci, der musikalische Leiter der Revue

NEUE RUNDSCHAU vom 06. August 2008

"Mit 17 hett man noch Drööms... "

Nach dem sagenhaften Erfolg des ersten Liederprogrammes „Ik bün op de Welt, üm glücklich to ween!" mit Tonfilmklassikern der 20er bis 40er Jahre legt das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit den 60er Jahren nach. Das Liederprogramm „Mit 17 hett man noch Drööms" besteht aus den Schlagern, die in erstmals niederdeutscher Übersetzung schon die letzte Winterinszenierung „De vergnögte Tankstell" zu einem Erlebnis werden ließen. Was inmitten von Zapfsäulen und Verwechslungen für stehende Ovationen und frenetischen Applaus sorgte, wird ab sofort verknüpft durch szenische Überleitungen und mit schwungvollen Choreografien als buchbares Programm für Feiern jeglicher Art dargeboten.

Zu den Hits wie „Marmor, Stehen un Iesen brickt", „Du büst nich alleen" oder „Wenn ik een Junge weer" gesellen sich jetzt weitere mitreißende Hits wie „Verleeft, verlooft un denn verfreet", „Babysitterboogie" und„ lk will een Cowboy as Mann". Die Premiere des neuen kompletten Programms wird am 9. August um 15 Uhr im Rosarium stattfinden. Karten sind hierfür im Vorverkauf als auch an der Abendkasse im Rosarium erhältlich. Buchungsanfragen werden ab 4. August im Theaterbüro unter 0 44 21/77 77 49 von Volker Prielipp entgegengenommen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 05. August 2008

Träume auf Niederdeutsch

THEATER AM MEER Premiere im Rosarium

Musik der 60er Jahre mit plattdeutschen Texten bringt jetzt das Theater am Meer auf die Bühne.

WILHELMSHAVEN/LR -„Mit 17 hett man noch Drööms..." heißt das neue Liederprogramm des „Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne" Wilhelmshaven. Das Ensemble bringt es am Sonnabend, 9. August, um 15 Uhr im Rosarium am Stadtpark erstmals auf die Bühne.

Nach dem Erfolg des ersten Liederprogrammes „Ik bün op de Welt, üm glücklich to ween!" mit Tonfilmklassikern der Zwanziger- bis Vierziger-Jahre, wird nun mit den 60er-Jahren nachgelegt. Das neue Liederprogramm des „Theaters am Meer" besteht vor allem aus den Schlagern, die in erstmals niederdeutscher Übersetzung schon die Winterinszenierung „De vergnögte Tankstell" zu einem Erlebnis im Stadttheater werden ließen. Was inmitten von Zapfsäulen und Verwechslungen für Ovationen im Stehen und frenetischen Applaus sorgte, wird die „Niederdeutsche Bühne" ab sofort als buchbares Programm für Feiern jeglicher Art darbieten. Die einzelnen Lieder werden verknüpft durch szenische Oberleitungen und schwungvolle Choreografien, verspricht das Ensemble. Zu den Hits wie „Marmor, Steen un lesen brickt" oder „Du büst nich alleen" gesellen sich Hits wie „Verleeft, verlooft un denn verfreet" und „Ik will een Cowboy as Mann".

Karten für die Premiere sind im Vorverkauf sowie an der Abendkasse im Rosarium am Stadtpark erhältlich. Buchungsanfragen an das Ensemble werden im Theaterbüro unter der Telefonnummer 77 77 49 von Volker Prielipp entgegengenommen.

@Mehr Infos unter www.ndb-wilhelmshaven. de.

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 8/2008 vom 31. Juli 2008

Mit 17 hett man noch Drööms

Nach dem Erfolg des ersten Liederprogrammes „Ik bün op de Welt, üm glücklich to ween!" mit Tonfilmklassikern der 20er bis 40er-Jahre legt das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit den 60er-Jahren nach. Das neue Liederprogramm „Mit 17 hett man noch Drööms" wird erstmals am 9. August um 15 Uhr im Rosarium gezeigt. Karten gibt es im Vorverkauf (ab 4. August unter Tel. 77 77 49) und an der Abendkasse im Rosarium.

Kolpingtag 2008 am Meer vom 29.06.2008

Das Liederprogramm "Ik bün op de Welt, um glücklich to ween" und der Zusammenschnitt der Songs aus der 60er Jahre Revue "Mit 17 hett man noch Drööms" kam auf dem Kolpingtag am Meer gut an. Hier ein paar Fotos vom Auftritt um 12 Uhr.

"Veronika, de Lenz is dar"

"Een Fründ, een gooten Fründ"

"Wat kann de Sigismund.....

...darför, dat he so schön is"

"Ik breek de Harten van de stoltesten Froons"

"Ik wull, ik weer een Hohn"

"Mit 17 hett....

...man noch Drööms"

"Halfstark"

"Itsybitsyteenieweeniehonolulustrandbikini"

"Zucker in´n Kaffee"

"Zucker in´n Kaffee"

"Wenn ik een Junge weer"

Ik bün op de Welt, um glücklich to ween!

IK BÜN OP DE WELT, UM GLÜCKLICH TO WEEN!

Programm mit Tonfilmklassikern aus den 1920er bis 1940er Jahren - natürlich op Platt!

Idee und Textzusammenstellung: Arnold Preuß
Musikalische Einstudierung und Arrangements: Nicolas C. Ducci
Choreographie: Marion Zomerland

Technische Leitung:
Thorben Hackstein
Christian Strowik

Mitwirkende:
Marianne Karstens
Claudia Schröder
Fenja Strowik
Stephanie Zeitz
Marion Zomerland

Klaus Aden
Nicolas C. Ducci
Marc Gelhart
Arnold Preuß
Harald Schmidt

Bühnenbildanforderung:
10 Stühle auf 5 x 5 m Grundfläche

WILHELMSHAVENER ZEITUNG/Friesland vom 25. Februar 2009

Vom „Lütten grönen Kaktus" und lang vermissten Ehemännern

KLÖNSNACK „Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" übersetzte Tonfilmklassiker ins Plattdeutsche

Hanna Christophers (v.r.) gibt bei „Polizist" Horst Karstens eine „Vermisstenanzeige" auf.    WZ-FOTO: STUTZ

HORUM/JS — Spätestens seitdem Max Raabe erfolgreich mit seinem „Palast-Orchester" durch Deutschland tourt, erfreuen sich Tonfilmklassiker wieder großer Beliebtheit. Das „Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" hat jedoch noch eins drauf gesetzt und diese Lieder ins Plattdeutsche übertragen. Jetzt konnten sich die Freunde des Niederdeutschen auch beim „Plattdeutschen Klönsnack" im „Friesland-Stern" davon überzeugen, wie das Lied von der kleinen stacheligen Wüstenpflanze „op Platt" klingt.

Begeistert waren die rund 180 Teilnehmer nicht nur vom „Lütten grönen Kaktus", den das zehnköpfige Gesangsensemble zum Besten gab. Die Männer und Frauen wünschten sich außerdem noch „Ik wull ik weer een Hohn" und hinterfragten „Wat kann de Siedismund darför, dat he so schön is?". Und bei „Ik breek de Harten van de stoltesten Froons", schmolz auch so manche Dame im Publikum dahin.

Außerdem hatte die Wilhelmshavener Truppe ihre Sketchgruppe mitgebracht, die unter anderem die beliebten Stücke „Kontaktanzeige" und „Kurschatten" zeigte. So erlebten die Zuschauer nach dem obligatorischen Tee mit Schinkenbrot in der Posse „Reisebüro" die umständliche Suche eines älteren Ehepaares nach einem geeigneten Reiseziel. In „Vermisstenanzeige" ging es um eine Ehefrau, die sechs Wochen nach Verschwinden ihres Mannes bei der Polizei auftaucht, den Beamten mit persönlichen Angaben zu „ihrem Hinnerk" aber auch nicht viel weiterhelfen kann.

Mit dem „Klönsnack" will „Friesland-Stern"-Wirt Bernhard Eden zum Erhalt der plattdeutschen Sprache beitragen. Davon profitieren vor allem die Schulen und Kindergärten im Wangerland. Unterstützt wird die Anschaffung von Büchern und neuen Medien, mit denen die Schüler das Plattdeutsche erlernen und vertiefen können.

Zum Abschluss der „Klönsnack"-Saison 2008/09 ist am Sonntag, 15. März, die Schortenserin Christa Arntz von „De Plattsnackers" zu Gast im „Friesland-Stern". Sie unterhält mit Gedichten und Geschichten. Anmeldungen unter 0 44 26/94 50.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 17. Februar 2009

Theater am Meer beim Klönsnack

Horum / FR - Mitglieder des "Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne gestalten den nächsten plattdeutschen Klönsnack findet in der Molkerei Horum im Wangerland am Sonntag, dem 22. Februar. Beginn: 19 Uhr. Nach Tee und Schinkenbroten präsentiert die Bühne ihr Programm "Ik bün op de Welt, um glücklich to ween!". Es werden Lieder der 20er und 40er Jahre, wie "Ein kleiner grüner Kaktus" zum Besten gegeben. Im Anschluss sorgt die Sketchgruppe der Bühne für Unterhaltung.

Zum Abschluss der Klönsnacksaison 2008/2009 ist am Sonntag, 15. März, Christa Arntz zu Gast in der Molkerei. Sie unterhält mit Gedichten und Geschichten, die das Leben schrieb. Anmeldungen erbeten, Tel. (04426) 9450

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 15. Februar 2009

Klönsnack in "Molkerei Horum"

Horum. (nut) Der nächste plattdeutsche Klönsnack findet am Sonntag, dem 22. Februar, um 19 Uhr in der "Molkerei Horum" statt. Gestaltet wird er vom "Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven". Nach Tee und Schinkenbroten präsentiert die Bühe ihr Programm "Ik bün op de Welt, um glücklich to ween". Es werden Lieder der 20er und 40er Jahre, wie z.B. "Ein kleiner grüner Kaktus" zum Besten gegeben. Im Anschluss sorgt die Sketchgruppe der Bühne für einen Angriff auf die Lachmuskeln. Anmeldungen unter Tel. (04426) 9450.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 3. September 2008

Theater am Meer in Bad Harzburg

Jadestädter präsentierten sich

Mit einem besonderen Leckerbissen unterstrich die Stadt Wilhelmshaven in diesem Jahr ihre Partnerschaft zu Bad Harzburg. Für das diesjährige Salz- und Lichterfest wurde das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit seinen beiden Liederprogrammen „Ik bün op de Welt, üm glücklich to ween!" und „Mit 17 hett man noch Drööms" eingeladen. So zog das niederdeutsche Ensemble mit seinen Tonfilmklassikern der 20er bis 40er Jahre und den Schlagern der 60er Jahre viele flanierende Besucher der sehenswerten Traditionsveranstaltung in ihren Bann und sorgte für Begeisterung bei den Zuhörern.

Auch die Veranstalter sowie Hans-Peter Dreß, stellvertretender Bürgermeister von Bad Harzburg, als auch Wilhelmshavens 1. Bürgermeister Fritz Langen, der gleichfalls zu Besuch war, zeigten sich sichtlich angetan von den gesanglichen und darstellerischen Leistungen und regten einen weiteren Auftritt im kommenden Jahr an.

Angesteckt von der positiven Stimmung und der tollen Atmosphäre der abendlichen Illuminationen mit bunten Strahlern und Pyrotechnik ließ es sich das Ensemble vor der Abreise nicht nehmen, sich noch per Seilbahnfahrt einen abschließenden Über-, blick vom angrenzenden Burgberg aus zu verschaffen und sich gebührend von Bad Harzburg zu verabschieden.



Das Ensemble des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven stellte sich nach den beiden erfolgreichen Auftritten mit den Liederprogrammen auf dem Salz- und Lichterfest in Bad Harzburg auf dem Burgberg dem Fotografen (v.l.u. Stephanie Zeitz, Marion Zomerland, Fenja Strowik, Claudia Schröder, v.l.o. Arnold Preuß, Ben Kleen, Marc Gelhart, Klaus Aden, Nicolas C. Ducci, Marianne Karstens und Harald Schmidt)

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 22. August 2008

Wilhelmshaven beim Lichterfest in Bad Harzburg

WILHELMSHAVEN/LR - Das Salz- und Lichterfest am kommenden Wochenende stellt einen der Höhepunkte der Bad Harzburger Sommerveranstaltungen dar. Wie in jedem Jahr ist die Stadt Wilhelmshaven mit einem Informationsstand auf dem Fest vertreten. In diesem Jahr wird als Zeichen der Städtefreundschaft zwischen Wilhelmshaven und Bad Harzburg im Beisein von Bürgermeister Fritz Langen die Informationstafel der Stadt Wilhelmshaven im Gärtchen an der Weißen Brücke wiedereröffnet. Eine kleine Fußballmannschaft und das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven wirken an dem Fest mit.

WILHELMSHAVEN, 25. Augsut 2007

Kulturkarussell war ein voller Erfolg

Glücksrad, Kuchen und Lieder kamen gut an - über 80 neue Abonnenten gewonnen

Das Kulturkarussell hat sich für das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven gelohnt. Nicht nur, dass das Kuchenbüfett heiß umlagert wurde, auch am Glücksrad konnten viele Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener mit Preisen wie Werbekarten und Abonnements nach Hause gehen. Sie alle haben gute Unterhaltung in der kommenden Spielzeit gewonnen. Die Gewinner erhalten in den nächsten Tagen ihre Preise.

Das Liederprogramm "Ik bün op de Welt, um glücklich to ween!" konnte auf der Bühne Virchowstraße für 40 Minuten die Zuschauer mit altbekannten Filmklassikern der 20er bis 40er Jahre erfreuen.

Sehen Sie nachfolgend einige Impressionen des Nachmittags:

"Mi geiht´t goot" bei einem Picknick im Grünen (Stephanie Zeitz, Harald Schmidt)

Denen geht es auch gut  (Nicolas C. Ducci, Marianne Karstens, Klaus Aden, Claudia Schröder)

Da scheints von oben zu regnen (Marion Zomerland, Arnold Preuß)



"Wat kann de Siegismund darför, dat he so schön is" (Nicolas C. Ducci, Claudia Schröder, Arnold Preuß, Marion Zomerland, Stephanie Zeitz, Harald Schmidt, Fenja Strowik und Marc Gelhart)



"Hoppla, nu kaam ik"



"Ik wull ik weer een Hohn"



"Ik breek de Harten van de stoltesten Froons" - scheint hier nicht zu klappen



Hier auch nicht



und da wohl auch nicht



"Mien lütten grönen Kaktus"



"In de Bar to´n Krokodil"

NEUE RUNDSCHAU vom 25. Juli 2007

Vom Rosarium in den Urlaub - und dann in die Vollen

Proben für „Dat Kuppelwief" laufen bereits auf Hochtouren

Das zehnköpfige Gesangsensemble der Bühne präsentierte seine schunkelverdächtige Liederrevue mit Tonfilmklassikern der 20er bis 60er Jahre im Rosarium

Nicht nur, weil die Sonne jetzt doch etwas höher steht, wirft der 75. Geburtstag des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven seine Schatten weit voraus. Doch zuvor geht das Ensemble in die wohlverdiente Sommerpause, um neue Kraft aufzutanken. Wie beim Fußball heißt es auch an der Bühne „Vor dem Spiel ist nach dem Spiel", und so war die letzte Produktion der nun abgeschlossenen Saison noch nicht einmal abgespielt, da begannen bereits die Proben für das Jubiläumsstück.

Mit „Dat Kuppelwief" von Thornton Wilder - vielen ein; Begriff in der berühmten Musicalfassung „Hello, Dolly!" - will das Theater am Meer mit seinen treuen Zuschauern und Freunden ein Dreivierteljahrhundert an niederdeutschem Theatergeschehen in Wilhelmshaven zelebrieren. Die Inszenierung des Oldenburger Berufsregisseurs Bernd Poppe, der sich damit erstmals dem Wilhelmshavener Publikum präsentiert, wird nicht nur von der Anzahl der Darsteller ein beachtliches Werk werden. Auch für Kostüme und Bühnenbild wird viel Aufwand betrieben, so dass zusätzlich das Bühnenbildner-Duo Uli Wolff und Gertie Trautvetter engagiert worden ist. In den vier Bühnenbildern agieren Christel Dörnath, Sandra Krüger, Gabriele Manke, Hildegard Steffens, Fenja Strowik, Roswitha Wunderlich, Marion Zomerland, Nicolas C. Ducci, Andre Gelhart, Marc Gelhart, Jens-Uwe Jensen, Ben Kleen, Rolf-Peter Lauxtermann, Arnold Preuß, Harald Schmidt und Christian Strowik.

Die Feierlichkeiten, die am 29. September nach der Premiere des Stückes im Gorch-Fock-Haus stattfinden werden, bedürfen ebenfalls umfangreicher Vorbereitungen. Das nimmt viel Zeit in Anspruch, doch trotzdem wartet das Theater am Meer in loser Folge mit Auftritten seines noch jungen Programms „Ik bün op de Welt, üm glücklich to ween! " auf. Bereits auf dem Märchenfest im Störtebekerpark und zur Eröffnung des Wochenende an der Jade präsentierte das zehnköpfige Gesangsensemble der Bühne seine schunkelverdächtige Liederrevue mit Tonfilmklassikern der 20er bis 40er Jahre einer breiten Masse.

Am vorvergangenen Sonntag wurde das mitreißende Programm vor 80 begeisterten Zuschauern in der anheimelnden Atmosphäre des Rosariums aufgeführt. Beim Brückenfest wird die Gruppe gleich mehrfach damit auftreten. So ist gewährleistet, dass keiner den Sommer über das Theater am Meer vergessen kann. Als Gedächtnisstütze empfiehlt sich zudem die Homepage unter www.ndbwilhelmshaven.de. MG


Bilder vom Auftritt im Rosarium am 15. Juli 2007

'Grüner Kaktus' im Rosarium kam prima an

Das Liederprogramm "Ik bün op de Welt um glücklich to ween!" kam am Sonntag, 15. Juli 2007 prima an beim Publikum im Rosarium. Hier ein paar Impressionen vom Auftritt:



Das Ensemble stellt sich zum Gruppenfoto: (unten v.l.) Marion Zomerland, Fenja Strowik, Stephanie Zeitz, Claudia Schröder, Marianne Karstens, (oben v.l.) Marc Gelhart, Nico C Ducci, Harald Schmidt, Arnold Preuß und Klaus Aden



Die Stimmung ist gut, die Schirme sind neu, na dann kann´s ja gleich los gehen!



"Ik breek de Harten van de stoltesten Froons" - im Rokoko-Garten geht´s auch



Schnell noch mal die Schritte von "Een Fründ, een gooten Fründ" geübt



und die Stellungen der Fro Potifar aus "In de "Bar to´n Krokodil"



und die Gruppe ist für den Auftritt bereit



"Veronika, de Lenz is dar" - das erste Lied des Liederprogramms. Natürlich ein Ohrwurm, den jeder kennt und mitsingen kann



"Een Fründ, een gooten Fründ" - ja das Üben hat sich gelohnt, die Choreografie stimmt



"Mi geiht´t goot" - das Picknick gelingt sogar auf harten Steinen



"Darvan geiht de Welt nich ünner" - davon überzeugt Marion nicht nur den Harald



auch Marc und Arnold werden von Fenja und Stephanie auf den Boden der Tatsachen zurück geholt



und beim Walzer tanzen ist dann klar, darvan geiht de Welt würklich nich ünner



Geschafft - der Auftritt im Rosarium war Klasse - der nächste kommt bestimmt und dann sind Sie bestimmt auch dabei! Wir würden uns freuen

NORDWEST-Zeitung vom 14. Juli 2007

Kleiner grüner Kaktus im Rosarium

WILHELMSHAVEN - Wenn der Kaktus als „kleiner, grüner“ besungen wird, kann auch „Ein Freund, ein guter Freund“ nicht weit sein. Die charmanten Lieder der 20er bis 40er Jahre erfreuen sich großer Beliebtheit. Am Sonntag, 15. Juli um 16 Uhr präsentiert das Theater am Meer, Niederdeutsche Bühne, im Rosarium sein Liederprogramm „Ik bün op de Welt, üm glücklich to ween!“ Das Besondere daran sind nicht allein die bekannten Hits – sie werden auf Platt interpretiert. Karten: Tel. 04421/99 82 75. Mehr Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 14. Juli 2007

Kleiner Kaktus im Grünen

THEATER AM MEER Auftritt im Rosarium

WILHELMSHAVEN/LR - Wenn der Kaktus als „kleiner, grüner" besungen wird, kann auch „Ein Freund, ein guter Freund" nicht weit sein. Die charmanten Lieder der 20er bis 40er Jahre erfreuen sich generationsübergreifend großer Beliebtheit. Am Sonntag, 15. Juli um 16 Uhr präsentiert das Theater am Meer; Niederdeutsche Bühne, im Rosarium sein Liederprogramm „Ik bün op de Welt, üm glücklich to ween!"

Das Besondere daran sind nicht allein die bekannten Hits - erstmals werden sie in niederdeutscher Sprache interpretiert. Kartenreservierungen sind unter der Telefonnummer 99 82 75 bereits möglich.

Weitere Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

NEUE RUNDSCHAU vom 11. Juli 2007

Der Kaktus im Rosarium

„ Ik bün op de Welt, üm glücklich to ween!"

Wenn der Kaktus als „kleiner, grüner" besungen wird, kann auch „Ein Freund, ein guter Freund" nicht weit entfernt sein. Obgleich die Tonfilmklassiker der 20er bis 40er Jahre schon einige Lenze auf dem Buckel haben, von denen man Veronika hätte kundtun können, erfreuen sich die charmanten Lieder generationsübergreifend hoher Beliebtheit. Und so trotzt auch das Ensemble des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven jeglichen Altersgrenzen. Von 15 bis über 60 Jahre alt sind die plattdeutschen Bühnenmitglieder, die am 15. Juli um 16 Uhr im Rosarium ihr Liederprogramm „lk bün op de Welt, üm glücklich to ween!" präsentieren.

Das Besondere an dieser mitreißenden Schlagerrevue sind nicht allein die bekannten Hits an sich - erstmals werden sie in niederdeutscher Sprache interpretiert. Die Übersetzungen von „Wat kann de Sigismund dorför..." bis hin zu „In de Bar to'n Krokodil" stammen von Bühnenleiter Arnold Preuß, die musikalischen Arrangements hat Nicolas C. Ducci besorgt. Bühnenleiterin Marion Zomerland ersann die Choreografie und die szenischen Verknüpfungen, die das Programm nicht nur hörens-, sondern auch sehenswert machen. Ihnen zur Seite stehen und tanzen Marianne Karstens, Claudia Schröder, Fenj a Strowik, Stephanie Zeitz, Klaus Aden, Marc Gelhart und Harald Schmidt.

Eine Vervollkommnung dürfte nun am 15. Juli die rosig-anheimelnde Atmosphäre des blühenden Rosariums bieten. Auf der kompakten Bühne, auf der das Theater am Meer bereits vor rund einem Jahr die Moliere-Komödie „Herr Adrian hett Liefpien" spielte, zeigt das niederdeutsche Ensemble für 5 Euro Eintritt sein neues - auch für jedermann buchbares - Programm.

Kartenvorreservierung ist bei Frau Weber im Rosarium unter der Telefonnummer 04421/998275 bereits möglich. Weitere Informationen gibt es auf der bühneneigenen Homepage unter: www.ndb-wilhelmshaven.de / MG

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 10. Juli 2007

Der Kaktus - vom Balkon ins Rosarium

Theater am Meer präsentiert „ Ik bün op de Welt, üm glücklich to ween"

WILHELMSHAVEN - Wenn der Kaktus als „kleiner, grüner" besungen wird, kann auch „Ein Freund, ein guter Freund" nicht weit entfernt sein. Obgleich die Tonfilmklassiker der 20er bis 40er Jahre schon einige Lenze auf dem Buckel haben, von denen man Veronika hätte kundtun können, erfreuen sich die charmanten Lieder generationsübergreifend hoher Beliebtheit. Und so trotzt auch das Ensemble des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven jeglichen Altersgrenzen.

Von 15 bis über 60 Jahre alt sind die plattdeutschen Bühnenmitglieder, die am Sonntag, dem 15. Juli, um 16 Uhr im Rosarium ihr Liederprogramm „lk bün op de Welt, üm glücklich to ween!" präsentieren. Das Besondere an dieser mitreißenden Schlagerrevue sind nicht allein die bekannten Hits an sich - erstmals werden sie in niederdeutscher Sprache interpretiert.

Die Übersetzungen von „Wat kann de Sigismund dorför..." bis hin zu „In de Bar to'n Krokodil" stammen von Bühnenleiter Arnold Preuß, die musikalischen Arrangements hat Nicolas C. Ducci besorgt. Bühnenleiterin Marion Zomerland ersann die Choreografie und die szenischen Verknüpfungen, die das Programm nicht nur hörens-, sondern auch sehenswert machen. Ihnen zur Seite stehen und tanzen Marianne Karstens, Claudia Schröder, Fenj a Strowik, Stephanie Zeitz, Klaus Aden, Marc Gelhart und Harald Schmidt.

Eine Vervollkommnung dürfte nun am kommenden Sonntag die rosig-anheimelnde Atmosphäre des blühenden Rosariums bieten. Auf der kompakten Bühne, auf der das Theater am Meer bereits vor rund einem Jahr die Moliere-Komödie „Herr Adrian hett Liefpien" spielte, zeigt das niederdeutsche Ensemble für 5 Euro Eintritt sein neues - auch für jedermann buchbares - Programm. Eine Kartenvorreservierung ist bei Frau Weber im Rosarium unter der Telefonnummer 04421/998275 bereits möglich. Weitere Informationen gibt es auf der bühneneigenen Homepage unter: www.ndb-wilhelmshaven.de

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 07/2007

Rosarium:  Lieder und Gottesdienst

Zwei besondere Ereignisse stehen beim Rosarium am Neuengrodener Weg im Juli auf dem Programm. Am 15. Juli um 16 Uhr bietet auf der Rosarium-Bühne das Theater am Meer „Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" sein neues Liedprogramm: „Ik bün op de Welt, um glücklich to ween", Lieder der 20er bis 40er Jahre - op platt. Am 29. Juli um 15 Uhr beginnt ein Ökumenischer Gottesdienst im Rosarium mit Pastor Dietrich Schneider von der Evang. Kirchengemeinde (Thomaskirche) Neuengroden und Diakon Werner Meißner von der Kath. Kirchengemeinde St. Michael.

WILHELMSHAVEN am 28. Juni 2007

Das Ensemble (v.l. Claudia Schröder, Nicolas C. Ducci, Fenja Strowik, Arnold Preuß, Marion Zomerland, Marc Gelhart, Stephanie Zeitz, Harald Schmidt, Marianne Karstens und Klaus Aden)

Einen tollen, mit viel Beifall bedachten Auftritt hat das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven anlässlich des "Wochenendes an der Jade" auf der Radio-Jade-Bühne feiern können. Nach der offiziellen Eröffnung des Hafenfestes trat das Ensemble mit dem Liederprogramm "Ik bün op de Welt, um glücklich to ween", Tonfilmklassiker der 20er bis 40er Jahre, vor das zahlreich erschienene Publikum. Mit den bekannten Liedern wie "Veronika, de Lenz is dar", "Een Fründ, een gooten Fründ", "Darvan geiht de Welt nich ünner", "Wat kann de Sigismund darför, dat he so schön is" u.v.a. sprang schnell der Funken von der Bühne auf das Publikum über. Mitklatschend, mitsingend und mitschunkelnd verging eine halbe Stunde Programm wie im Flug. Viel Beifall war der verdiente Lohn für die 10 Darstellerinnen und Darsteller des beliebten Theaterensembles. Wer den Auftritt verpasst hat, sollte sich den nächsten Auftritt vormerken, der ist am Sonntag, 15. Juli 2007, um 16 Uhr im Rosarium.

NEUE RUNDSCHAU vom 6. Juni 2007

Kakteen, Hühner und Herzensbrecher auf Platt

„Ik bün op de Welt, um glücklich to ween!" wird erstmals öffentlich präsentiert

 

Mit dem bunten Liederprogramm „Ik bün op de Welt, um glücklich to ween!" stellt das Ensemble des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven einmal mehr seine Vielseitigkeit unter Beweis. Die Revue beliebter Tonfilmklassiker, die Bühnenleiter Arnold Preuß übersetzt und zusammengefügt hat, bei der Nicolas C. Ducci für die musikalische Einstudierung und die Arrangements zuständig war und Bühnenleiterin Marion Zomerland die Choreographie besorgte, wird nach der bühneninternen Premiere nun erstmals dem öffentlichen Publikum präsentiert.

Marianne Karstens, Claudia Schröder, Fenja Strowik, Stephanie Zeitz, Marion Zomerland, Klaus Aden, Nicolas C. Ducci, Marc Gelhart, Arnold Preuß und Harald Schmidt singen und tanzen zu den Gassenhauern wie „Veronika, de Lenz is dor", „Een Fründ, een goden Fründ" oder „Mien lütten grönen Kaktus".

Nach zwei privaten Engagements am 28. Mai und am 6. Juni tritt das Ensemble am 24. Juni um 16 Uhr auf dem Märchenfest im Störtebeker Park auf. Am 28. Juni um ca. 19.15 Uhr gehört „Ik bün op de Welt, um glücklich to ween!" auf der Radio Jade-Bühne am Bontekai zu den Eröffüungsprogrammpunkten des Wochenendes an der Jade. Am 15. Juli um 16 Uhr wird das Liederprogramm im Rosarium dargeboten.

Somit bieten sich für Interessenten zahlreiche Möglichkeiten, das kurzweilige und unterhaltsame Programm zu verfolgen. Schließlich ist es auch für jedermann buchbar, sei es für geschäftliche oder private Anlässe. Der 30- bis 45-minütige Liederabend benötigt lediglich eine Spielfläche von 5 x 5 m und 10 Stühle. Buchungen sowie genauere Absprachen können bei Klaus Aden, Tel. 0 44 23 - 70 91 98 vorgenommen werden. Weitere Informationen zum Programm unter www.ndb-wilhelmshaven.de.MG

NEUE RUNDSCHAU vom 31. Mai 2007

Gemeinsam Gesang gewinnen

Betriebe und Vereine können Revue gewinnen

Die Saison 2006/2007 des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ist noch nicht ganz zu Ende, da wirft die kommende Spielzeit ihre Schatten schon weit voraus. Kein Wunder, denn schließlich beginnt diese mit dem 75-jährigen Jubiläum, dass das niederdeutsche Ensemble mit allen treuen Zuschauern und solchen, die es noch werden wollen, feiern möchte. Zum Saisonabschluss mit drei verbleibenden Stadttheater-Vorstellungen von „Ik bün dar för di!" hebt die Bühne eine neue Aktion aus der Taufe: Der Betrieb oder Verein, der mit der nachweislich größten Gruppe eine der letzten Aufführungen besucht, gewinnt einen Auftritt des bühneneigenen Liedprogramms „Ik bün op de Welt, üm glücklich to ween!". Für das nächste Betriebs- oder Vereinsfest des Gewinners steht in diesem Fall ein 30- bis 40-minütiger Programmpunkt bereits fest.

Die neue Liederrevue, bestehend aus Tonfilmklassikern der 20er bis 40er Jahre, zusammengesetzt wartet mit mitreißendem Spaß auf. „Een Fründ, een goden Fründ", „1k breek de Harten van de stoltesten Froons" und „Mien lütten grönen Kaktus" stellen nur einen kleinen Auszug des Programms dar. Allerdings ist Eile geboten, denn die letzten Vorstellungen der erfolgreichen und turbulenten Komödie „Ik bün dar för di! " in der Inszenierung von Arnold Preuß finden bereits am 1. Juni um 20 Uhr und am 3. Juni um 15.30 Uhr und 20 Uhr statt. Zu empfehlen für die geplante Teilnahme an der Gewinnaktion sind die beliebten 5er- und 10er-Mehrfachkarten, die schon ab 41,Euro erhältlich sind. Weitere Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 06/2007 vom 31.5.2007

Theater am Meer: Lieder auf Platt

Nach den letzten Aufführungen von „Ik bün dar för di!" beendet das Theater am Meer die Saison 2006/7 und präsentiert nun die ersten offiziellen Auftritte mit dem neuen Liederprogramm „Ik bün op de Welt, üm glücklich to ween!" Tonfilmklassiker von „Veronika, de Lenz is dor" über „Een Fründ, een goden Fründ" bis hin zu „Mien lütten grönen Kaktus" garantieren in ihrer erstmaligen plattdeutschen Übersetzung ein kurzweiliges Vergnügen.

Marianne Karstens, Claudia Schröder, Fenja Strowik, Stephanie Zeitz, Marion Zomerland (auch Choreografie), Klaus Aden, Nicolas Ducci (musikalische Arrangements), Marc Gelhart, Arnold Preuß (Idee und Übersetzung) und Harald Schmidt singen und tanzen am 24. Juni um 16 Uhr beim Märchenfest im Störtebeker Park und zur Eröffnung des Wochenendes an der Jade am 28. Juni ab 19.15 Uhr am Bontekai.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 26. Mai 2007

Theater am Meer verlost Liederrevue

AKTION Feier zum 75-jährigen Bestehen

WILHELMSHAVEN/ LR - Die Saison 2006/2007 des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne" ist noch nicht ganz zu Ende, da wirft die kommende Spielzeit ihre Schatten schon weit voraus. Kein Wunder, denn schließlich beginnt diese mit der Feier zum 75-jährigen Bestehen. Zum Saisonabschluss mit drei verbleibenden Stadttheater-Vorstellungen von „Ik bün dar för di!" hebt die Bühne eine neue Aktion aus der Taufe: Der Betrieb oder Verein, der mit der nachweislich größten Gruppe eine der letzten Aufführungen besucht, gewinnt einen Auftritt des bühneneigenen Liedprogramms „Ik bün op de Welt, üm glücklich to ween!".

Für das nächste Betriebs- oder Vereinsfest des Gewinners steht in diesem Fall ein 30- bis 40-minütiger Programmpunkt bereits fest. Die neue Liederrevue, bestehend aus Tonfilmklassikern der 20er bis 40er Jahre, zusammengesetzt und erstmals ins Niederdeutsche übertragen von Bühnenleiter Arnold Preuß, wartet mit mitreißendem Spaß auf. „Een Fründ, een goden Fründ", „Ik breek de Harten van de stoltesten Froons" und „Mien lütten grönen Kaktus" stellen nur einen kleinen Auszug des Programms dar.

Allerdings ist Eile geboten, denn die letzten Vorstellungen der erfolgreichen und turbulenten Komödie „Ik bün dar för di!" in der Inszenierung von Arnold Preuß finden bereits am 1. Juni um 20 Uhr und am 3. Juni um 15.30 Uhr sowie 20 Uhr statt. 5er- und 10er-Mehrfachkarten sind bereits ab 41 Euro erhältlich.
@ Mehr Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de

NORDWEST-Zeitung vom 13. April 2007/Friesland

Bekannte Gassenhauer ins Plattdeutsche übersetzt

THEATER AM MEER - Ensemble bietet Auftritte mit Liederabend mit Klassikern an

WILHELMSHAVEN /LR - „Ik bün op de Welt, üm glücklich to ween!“, heißt ein Liederabend mit Tonfilmklassikern der 20er bis 40er Jahre auf platt. Im Streben um ein vielfältiges Programm bietet ein Teil des Ensembles des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven“ ab sofort besagten Liederabend an, der für verschiedenste Anlässe gebucht werden kann. Die Idee sowie die Übersetzungen der Liedtexte stammt von Bühnenleiter Arnold Preuß. Die Arrangements hat Bühnenmusiker Nicolas C. Ducci besorgt, während Bühnenleiterin Marion Zomerland für die Choreografie verantwortlich zeichnet.

Gesungen werden so bekannte Gassenhauer wie „Veronika, de Lenz is dor“, „Een Fründ, een gooten Fründ“ oder „Mien lütten grönen Kaktus“. Buchungen können bei Klaus Aden, Tel. 04423/ 70 91 98 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! vorgenommen werden.

NEUE RUNDSCHAU vom 14. März 2007

„Ik bün op de Welt"

Neu im Repertoire des 'Theater am Meer'

Im Streben um ein vielfältiges Programm ist dem Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven der nächste Streich gelungen. Ab sofort bietet ein Teil des Ensembles einen bunten Liederabend mit Tonfilmklassikern aus den 20er bis 40er Jahren auf Plattdeutsch an. Die Idee sowie die Übersetzungen der Liedtexte stammt von Bühnenleiter Arnold Preuß. Die Arrangements hat Bühnenmusiker Nicolas C. Ducci besorgt, während Bühnenleiterin Marion Zomerland für die Choreografie verantwortlich zeichnet. Ihnen zur Seite stehen Marianne Karstens, Claudia Schröder, Fenja Strowik, Stephanie Zeitz, Klaus Aden, Marc Gelbart und Harald Schmidt und spielen und singen so bekannte Gassenhauer wie „Veronika, de Lenz is dor", „Een Fründ, een gooten Fründ" oder „Mien lütten grönen Kaktus".

Das stimmungsvolle Programm mit dem Titel „Ik bün op de Welt, üm glücklich to ween!" kann nun sowohl für private als auch offizielle Veranstaltungen gebucht werden. Die Anforderungen vor Ort sind mit einer Spielfläche von mindestens 5 x 5 m und 10 Stühlen so gering, dass sich dieser Liederabend von ca. 30 bis 45 Minuten Länge problemlos nahezu überall und zu jedem Anlass umsetzen lässt.

Buchungen sowie genauere Absprachen können bei Klaus Aden, Tel. 0 44 23 - 70 91 98 vorgenommen werden. Weitere Informationen zum Programm unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG



"Veronika, de Lenz is dar"  (v.l. Harald Schmidt, Nicolas C. Ducci, Claudia Schröder, Fenja Strowik, Marc Gelhart, Marioanne Karstens, Marion Zomerland, Stephanie Zeitz, Arnold Preuß und Klaus Aden)



"Wat kann de Sigismund darför, dat he so schöön is"  (v.l. Claudia Schröder, Nicolas C. Ducci, Marion Zomerland, Harald Schmidt, Stephanie Zeitz, Fenja Strowik, Marc Gelhart, Klaus Aden, Marianne Karstens)



"Ik wull, ik weer een Hohn"  (v.l. Fenja Strowik, Harald Schmidt, Claudia Schröder, Nicolas C. Ducci, Arnold Preuß, Marc Gelhart, Klaus Aden, Marianne Karstens)



"Ik wull, ik weer een Hohn" (v.l. Fenja Strowik, Harald Schmidt, Claudia Schröder, Marion Zomerland, Arnold Preuß, Marc Gelhart, Klaus Aden, Marianne Karstens)



"Hoppla, nu kumm ik" (v.l. Nicolas C. Ducci, Arnold Preuß, Marc Gelhart, Harald Schmidt, Klaus Aden)



"In de Bar to´n Krokodil" (v.l. Claudia Schröder, Fenja Strowik, Marion Zomerland, Stephanie Zeitz, Marianne Karstens)Ik bün op de Welt

Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo (UA)

Uraufführung

JO, DAS UNGEHEUER AUS DEM ZOO

Theaterstück für Kinder und Jugendliche von Marion Zomerland

Regie und Bühnenbild: Marion Zomerland & Arnold Preuß

Premiere: Freitag, 28. Mai 2010, 19 Uhr, Theater am Meer, Kieler Straße 63

Maske: Heidi Strowik
Kostümberatung: Helga Lauermann
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Heinz Fuchs,
Gerd Gelhart, Anna Hertl, Ingo Heuer, Fred Rahmann und Harald Schmidt
Technische Leitung: Volker Prielipp

Ensemble

Hauke Backhus
Lena-Maria Eden
Fabio Ferrara
Romina Ferrara
Lukas Friedrichs
Janina Icken
Niels Jantschalek
Joan Kröher
Jonas Kruckenberg
Yannik Marschner
Lena Nöhmer
Rune Opitz
Tünde Ritter
Laura Rosenboom
Kay Watty
Talke Wittig

Rezensionen

Wilhelmshavener Zeitung vom 31. Mai 2010

Platt snacken kann ganz schön cool sein

THEATER-AM-MEER Theaterschüler zeigten „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo"

VON INGA HELLWIG

Jo (Joan König, rechts) hat es nicht leicht. Wenn er auf dem Schulhof platt spricht, lästern die anderen über diese „Urwaldsprache".    WZ-FOTO: KNOTHE

WILHELMSHAVEN - „Platt snaken ist cool!" Mit dieser Botschaft eröffnete die Schauspielgruppe der zehn- bis 16-jährigen Absolventen der Theaterschule des „Theaters am Meer" am Freitagabend die neue Spielstätte der Niederdeutschen Bühne in der Kieler Straße 63 mit ihrem Stück „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo".„ Diese neue Spielstätte ist unsere Zukunft und muss daher auch von unseren Nachwuchsschauspielern eingeweiht werden", begrüßten Regisseure und Bühnenleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß das Publikum, das anschließend eine erfolgreiche Premiere erleben durfte. Denn die Uraufführung des von Marion Zomerland geschriebenen Stückes „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo" war zugleich der erste Auftritt der gesamten Theaterschulklasse, die Premiere des Stücks selber und die Aufführung, mit der die Theaterbretter des gemütlichen Zimmertheaters zum ersten Mal öffentlich bespielt wurden.

Das Ergebnis lässt in Sachen Perspektiven der Niederdeutschen Bühne viel Gutes erwarten. Lebendig und authentisch ließen die 17 Darsteller die Geschichte vom plattdeutsch sprechenden Jo (Joan Kröger), der neu an eine Schule kommt, zum Leben erwachen. Mit seiner „Fremdsprache" hat er es recht schwer und muss sich von der von Vorurteilen verblendeten Clique als Ungeheuer beschimpfen lassen. Vor allem Rune (Rune Opitz) und Kay (Kay Watty) machen sich über ihn lustig — bis Janina (Janina Icken) und Tünde ( Tünde Ritter), die zu den beliebtesten Mädchen an der Schule gehören, durchblicken lassen, dass sie selbst nicht nur Platt verstehen, sondern auch sprechen. So schaffen sie es, die Clique auf ihre Seite zu ziehen. Sie verabreden sich zum Sprachunterricht, in dem man Platt am bestem beim Singen erlernt. Hier griffen die Theaterschüler auf zwei Erfolgsstücke aus „Rock up platt" zurück, die sie wunderbar präsentierten. Dumm ist nur,dass Janina auch Runes Freundin ist und der „Verrat" der jungen Liebe in die Quere kommt.

Es folgt ein Kuddelmuddel mit Tränen, Blut und vielen Zweifeln an der eigenen Intoleranz. Natürlich ist das Plattdeutsche tragende Sprache des Stücks und die jungen Protagonisten beherrschten nicht nur ihre Rollen perfekt, sondern auch ihre selbst frisch erlernte Theatersprache. So konnte sich das Publikum gleich doppelt freuen: Über das nette Stück — bei dem am Ende alles gut ausgeht — und über die beruhigende Sicherheit, dass der Bühne die nächste Generation gesichert ist. Die Theaterschüler bekamen für ihre gute Leistung, die angesichts der kleinen Bühne , in dem das Publikum hautnah fast in das Geschehen mit einbezogen wird, noch lobenswerter ist, viel verdienten Applaus.

Als nächste Station fährt die Theaterschulklasse vom 4. bis 6. Juni zum 2. Jugendtheaterfestival nach Osterholz-Scharmbeck, wo man ihnen mit ihrem ungeheuer guten Stück nur die Daumen drücken kann.Weitere Mitwirkende: Rauke Backhus, Lena-Maria Eden, Fabio Ferrera, Romina Ferrera, Lukas Friedrichs, Niels Jantschalek, Emilia Hoppe, Jonas Krukenberg, Yannik Marschner, Lena Nöhmer , Laura Rosenboom, Talke Wittig

PRESSEMELDUNGEN UND FOTOS

Norddeutsches Niederdeutsches Jugendtheaterfestival in Osterholz-Scharmbeck vom 4. - 6. Juni 2010

Die Theaterschule des 'Theater am Meer' aus Wilhelmshaven

Romina und Kay bei den Vertrauensübungen

Arnold vertraut da mehr auf das Gleichgewichtsgefühl, Lena-Maria, Niels und Fenja sehen das eher skeptisch

Schwester und Bruder (Romina und Fabio)

Kay bemerkt den Fotografen, die anderen sind konzentriert bei der Sache

Hauke winkt nicht in die Kamera, das ist ein Vertrauensspiel!

Auch Emilia flirtet nicht mit der Kamera, sie vertraut ihrem Zählergebnis

Ein hungriger Magen wird gleich gestillt.

Laura und Lukas spielen zu gerne "Freeze"

Hauke, Lena, Laura wippen "gegen" Niels, Emilia, Taalke

So ein Betreuerleben hat auch seine guten (sonnigen) Seite, Claudia und Fenja genießen die Sonne und die Ruhe

Erst einmal ein Eis für Niels, hauke, Talke, Emilia, Laura, Lena, Claudia, Jonas, Sandra und Fenja

Marion ruht sich auf der steinernen Schlange aus.

Die Eisschlecker (Niels, Hauke, Taalke und Emilia) lassen es sich gut gehen

Auch hier geht es um das Vertrauen in das eigene Gleichgewicht (Fenja, Marion, Claudia, Sandra)

Fabio und Jonas haben den Schlangenkopf erobert

Die Wilhelmshavener bei Atem- und Phonetikübungen!

Auch ganz nah geknipst, kann man erkennen, es macht ihnen allen viel Spaß!

Mindestens so viel Spaß wie Laura und Taalke beim Wippen haben

Die Wilhelmshavener Gruppe versucht den gemeinsamen Rückmarsch von der Turnhalle zum Gut Sandbeck.

Lukas überlegt noch gerade, welche Position nun die rechte Hand einnehmen muss..

Gespannt hört die Gruppe dem pädagogischen Leiter Claus Gosmann zu

Laura, Lena, Claudia, Jonas, Sandra und Fenja sind immer noch (schon wieder?) beim Eisschlecken

Pressemeldung des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen, Oldenburg, 6. Juni 2010

Jugendtheaterfestival ein toller Erfolg

Das Jugendtheaterfestival vom 4.-6. Juni in Osterzholz-Scharmbeck wird für viele in den nächsten Monaten in positiver Erinnerung bleiben. Tolles Wetter, hervorragende  Organistation, spannende und interessante Theateraufführungen haben bei den ca. 130 Teilneherinnen und Teilnehmer ein positives Echo und den Wunsch nach mehr ausgelöst.

Nach Neuenburg 2008 und Wilhelmshaven 2009 war es das dritte Treffen von Jugendlichen und Kindern, daß der Niederdeutsche Bühnenbund Niedersachsen und Bremen (NBB) veranstaltete. Osterholtz-Scharmbecks Bürgermeister Martin  Wagener begrüßte auf Gut Sandbeck  die angereisten Theaterleute aus Aurich, Cuxhaven, Emden, Delmenhorst, Wilhelmshaven, Oldenburg, Brake, Varel, Neuenburg, Nordenham, Bremerhaven und Osterholz-Scharmbeck am Freitagabend und freute sich darüber, dass die Veranstaltung in OHZ stattfindet. Arnold Preuß, Präsident des NBB, machte in seiner Begrüßung deutlich, dass nur über die Jugend - und Nachwuchsarbeit an den Bühnen  und Theatern der Fortbestand des Niederdeutschen Theaters gesichert werden kann. Sein Dank galt auch  dem Landschaftsverband Stade, der dieses Festival finaziell unterstützt hat. Astrid Gries, im NBB zuständig für die Jugendarbeit und Leiterin des Theaters  in OHZ, bedankte sich für die im Vorfeld geleistete Arbeit der Mitglieder ihres Theaters und freute sich über die tolle Resonanz.

Wie in den Vorjahren konnte der NBB Claus Goosmann aus Emden für den theaterpädagogischen Bereich gewinnen. Seine Arbeit mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die keine eigene Produktion mitgebracht hatten, konnten die Festivalteilnehmer und Besucher dann am Sonntagvormittag bewundern.Die Jugendlichen aus Osterholz-Scharmbeck brachten eine interessante Fassung von "Robin Hood"auf die Bühne, die Theaterschule aus Neuenburg zeigte "Dat ehrenwerte Huus" , die Theaterschule vom Theater am Meer aus Wilhelmshaven konnte mit der Inszenierung "Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo" begeistern und aus Oldenburg kam "Dat upschloon Book". Cuxhaven und Emden gaben einen Einblick in die zur Zeit laufenden Einstudierungen ihrer Jugendarbeit. Mit der erfreulichen Erkenntnis, drei wunderbare Tage erlebt zu haben und einer Einladung zu den nächsten Jugendtheatertagen 2011 in Bremehaven und 2012 in Cuxhaven beendete ein gemeinsames Erinnerungsfoto dieses Festival.

Jeversches Wochenblatt vom 26. Mai 2010

Uraufführung: Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo"

NIEDERDEUTSCH "Theater am Meer" bringt Jugendstück über Umgang mit dem Plattdeutschen heraus

WILHELMSHAVEN - Am Freitag, dem 28. Mai, wird als erste Produktion der Theatersaule des „Theaters am Meer" um 19 Uhr in der neuen Spielstätte des Theaters in der Kieler Straße 63 die Uraufführung des Jugendtheaterstückes „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo" zur Aufführung gebracht. Marion Zomerland, die die Theaterschule gemeinsam mit Arnold Preuß leitet, hat ein ca. 45-minütiges Stück geschrieben, das die Situation beschreibt, die jemand erlebt, der in eine feste Clique kommt und ,anders' ist. Jo, der Titelheld des Stückes, ist deshalb anders, weil er Plattdeutsch spricht. Die Schülerinnen und Schüler begegnen ihm auf dem Schulhof beim ersten Zusammentreffen mit viel Spott und Hohn, bezeichnen das Plattdeutsche als Urwaldsprache und meinen gar, Jo, sei wohl ein Ungeheuer, das aus dem Zoo ausgebrochen sei.

Traurig über so viel Häme zieht Jo von dannen. Die Situation ändert sich erst, als sich die coolsten Mädchen der Clique, Tünde und Janina, als, plattdeutsch Verstehende und Sprechende auf die Seite von Jo stellen. Sie meinen, dass die plattdeutsche Sprache etwas besonderes sei, etwas das sie von ihren Großeltern her kennen und diese Sprache deshalb cool finden, weil man, sich so fast in einer Geheimsprache unterhalten kann. Die anderen Schüler wellen plötzlich diese Sprache auch ganz schnell lernen und so trifft man sich am Südstrand, um mit viel Spaß und Gesang das Plattdeutsche zu trainieren. Lediglich Rune und Kay finden diesen Kinderkram albern, und die junge Freundschaft zwischen Janina und Rune wird auf eine harte Probe gestellt.

Mit "Jo, dem Ungeheuer aus dem Zoo" bringt die Theaterschule des Theaters am Meer bereits ihre fünfte Produktion heraus. Der aktuelle Jahrgang der Theaterschule bat seit August 2008 regelmäßig einmal die Woche für eineinhalb Stunden Unterricht in der plattdeutschen Sprache und im Theaterspiel erhalten.Besonders wichtig war für die Vorbereitung des Theaterstückes auch ein gemeinsames intensives Probenwochenende in der Jugendbildungsstätte Asel im vorigen Jahr. Mit der neuen Inszenierung „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo" nimmt die Theaterschule auch am Norddeutschen Niederdeutschen Jugendtheaterfestival vom 4. bis 6. Juni in Osterholz-Scharmbeck teil.

Das Ensemble von „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo" besteht aus Hauke Backhus, Lena-Maria Eden, Fabio Ferrara, Romina Ferrara, Lukas Friedrichs, Emilia Hoppe, Janina Icken, Niels Jantschalek, Joan Kröher, Jonas Kruckenberg, Yannik Marschner, Lena Nöhmer, Rune Opitz, Tünde Ritter, Laura Rosenboom, Kay Watty und Talke Wittig sowie Sandra Krüger als Betreuerin. Karten für die Premiere können ab sofort im Theaterbüro, Kieler Straße 63, erworben werden. Das Theaterbüro ist Montag bis Mittwoch und Freitag von 10 bis 13 Uhr und Donnerstag von 14 bis 17 geöffnet. Die Karten können vorbestellt werden unter Tel. 04421/777749.

Nordwest-Zeitung vom 26. Mai 2010

Nachwuchs aus der Region spielt plattdeutsches Theater

Festival Kinder und Jugendliche treffen sich in Osterholz-Scharmbeck – Mehr als 130 Teilnehmer

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Osterholz-Scharmbeck - Gefahr erkannt und gebannt: Um die Nachwuchsprobleme der niederdeutschen Bühnen zu bekämpfen, geht der Niederdeutsche Bühnenbund Niedersachsen und Bremen (NBB) erneut in die Offensive. Zum dritten Mal lädt er Kinder und Jugendliche aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Bremen zu einem Jugendtheaterfestival ein, das vom 4. bis zum 6. Juni auf Gut Sandbeck in Osterholz-Scharmbeck stattfindet. Zu dem Treffen werden nach den Worten von Herwig Dust, Geschäftsstellenleiter des NBB, Bühnen und Theater aus Aurich, Brake, Bremerhaven, Cuxhaven, Delmenhorst, Emden, Neuenburg, Nordenham, Oldenburg, Osterholz-Scharmbeck, Varel und Wilhelmshaven erwartet.

Angemeldet haben sich mehr als 130 Teilnehmer im Alter zwischen zwölf und 18 Jahre. Claus Gosmann, Theaterpädagoge aus Emden, wird sich an den drei Tagen mit ihnen beschäftigen. Neben Improvisationstheater werden Körpersprache und Sprechtechnik auf dem Programm stehen. Das Ergebnis dieser Arbeit wird dann am Sonntag auf der Bühne zu sehen und zu hören sein. Zudem wollen einige Bühnen und Theater ein eigenes Jugendprogramm mitbringen. Das Niederdeutsche Theater aus Neuenburg etwa wird mit seiner Theaterschule das Stück „Dat ehrenwerte Huus“ zeigen. Aus Oldenburg führt der Nachwuchs der August-Hinrichs-Bühne das Stück „Dat upschloon Book“ auf, und aus Wilhelmshaven kommt „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo“.

Wilhelmshaven, 22. Mai 2010

Fotos von der Hauptprobe "Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo"

Die Schüler haben beschlossen, alle Plattdeutsch zu lernen. Für Rune ist das völlig unverständlich - was soll ich mit dieser Urwaldsprache. Janina versucht ihn noch zu überzeugen, mitzumachen - aber das ist vergebliche Liebesmüh'. Rune ist stinksauer.

Die Kinder freuen sich plattdeutsche Sätze sprechen zu können, auch wenn´s hier und da noch ein bisschen holperig klingt (v.l. Niels Jantschale, Fabio Ferrera, Hauke Backhus und Jonas Kruckenberg)

Die Mädchen Lena-Maria, Tünde und Romina beraten mit Janina, wie es denn mit ihr und Rune weitergehen kann. Rune ist völlig ausgerastet und ist nun wohl auch noch eifersüchtig auf Jo (v.l. Lena-Maria Eden, Tünde Ritter, Janina Icken, Romina Ferrara)

Rune (ganz links) ist entsetzt, jetzt fängt die Gruppe auch noch an plattdeutsche Lieder zu singen und zu tanzen. Die sind wohl völlig abgedreht. (v.l. Rune Opitz, Hauke Backhus, Joan Kröher, Lena Nöhmer, Fabio Ferrara, Jonas Kruckenberg, Niels Jantschalek, Laura Rosenboom und Lukas Friedrichs)

Ende gut - alles gut! Aber wie das Ende aussieht, soll natürlich auch auf diesem Bild nicht verraten werden (v.l. Yannik Marschner, Talke Wittig, Laura Rosenboom, Kay Watty, Lena Nöhmer, Jonas Kruckenberg, Tünde Ritter, Lena-Maria Eden, Niels Jantschalek, Romina Ferrara, Fabio Ferrara, Hauke Backhus, Joan Kröher und Lukas Friedrichs)

Wilhelmshavener Zeitung vom 22. Mai 2010

Umgang mit Platt erleichtern

URAUFFÜHRUNG Jugendstück „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo"

WILHELMSHAVEN/LR - Die erste Produktion der Theaterschule des „Theaters am Meer" in der neuen Spielstätte in der Kieler Straße 63 wird am Freitag, 28. Mai, um 19 Uhr die Uraufführung des Stückes „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo" sein. Marion Zomerland, die die Theaterschule gemeinsam mit Arnold Preuß leitet, hatein Stück geschrieben, das die Situation beschreibt, die jemand erlebt, der in eine feste Clique kommt und anders ist. Jo ist deshalb anders, weil er Plattdeutsch spricht. Die Schüler begegnen ihm beim ersten Zusammentreffen mit viel Spott und Hohn, bezeichnen das Plattdeutsche als Urwaldsprache und meinen gar,Jo sei wohl ein Ungeheuer, welches aus dem Zoo ausgebrochen sei. Die Situation ändert sich erst, als sich die coolsten Mädchen der Clique als plattdeutsch Verstehende und Sprechende auf die Seite von Jo stellen. Mit „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo" bringt die Theaterschule ihre fünfte Produktion heraus.

Weser-Kurier/Osterholzer Kreisblatt vom 21. Mai 2010

Zweites Niederdeutsche Jugendtheater-Festival

Plattdeutscher Bühnennachwuchs ist zu Gast

Von Michael Rabba

Osterholz-Scharmbeck. Das sei schon eine 'richtig große Nummer' für die Scharmbecker Speeldeel, sagt Bühnenleiterin Astrid Gries mit Blick auf den 4. bis 6. Juni. Dann richtet das Theater in OHZ auf Gut Sandbeck das zweite Norddeutsche Niederdeutsche Jugendtheater-Festival aus. Eine solche Veranstaltung über drei Tage habe die Speeldeel bislang noch nicht gewuppt, betont Gries. 130 Mädchen und Jungen zwischen elf und 18 Jahren von zwölf Bühnen aus dem Norden werden zu dem Festival des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen-Bremen (NBB) erwartet.

Hinter der ausrichtenden Speeldeel liegen denn auch aufwändige Vorbereitungen. 'Wir haben uns mit dem 1. FC Osterholz-Scharmbeck in Verbindung gesetzt und können den Fußballplatz nutzen', erläutert Gries - dort wird ein gemeinsames 'Warming-Up'mit Atem- und Phonetikübungen den Sonnabend und Sonntag, 5. und 6. Juni, einläuten. Ein Dankeschön richtet Gries auch an die Stadt - sie stellt die Sporthalle der Menckeschule zur Verfügung. Dort werden die jugendlichen Theaterspieler während des Festivals übernachten. Astrid Gries ist im Präsidium des NBB für die Jugendarbeit zuständig und weiß: 'Platt ist in' bei jungen Menschen. Das liege auch daran, dass die Niederdeutsche Sprache an Schulen wieder gefördert werde. Traditions- und Heimatpflege stünden indes bei der Jugend weniger im Vordergrund. 'Die finden es einfach total witzig, in einer anderen Sprache zu sprechen.' Die meisten Jugendlichen kämen über das Theaterspielen zum Plattdeutschen. Gries: 'Die lassen sich begeistern, wenn sie merken, dass sie mit dieser Sprache umgehen können.'

Plattmüüs machen den Auftakt

Diese Erfahrung mache die Scharmbecker Speeldeel mit ihrer eigenen, bereits seit zehn Jahren bestehenden Jugendgruppe 'Plattmüüs', die derzeit 20 Mitwirkende zwischen elf und 18 Jahren habe, so die Bühnenleiterin. Angesichts dieser starken eigenen Nachwuchstruppe und den guten Rahmenbedingungen auf Gut Sandbeck sei die Entscheidung, das zweiten Jugendtheater-Festival auszurichten, nicht schwer gefallen. Die auswärtigen Teilnehmer kommen von Theatern aus Aurich, Brake, Bremerhaven, Cuxhaven, Delmenhorst, Emden, Neuenburg, Nordenham, Oldenburg, Varel und Wilhelmshaven. Die Besucher des Festivals werden so auch einen Eindruck von der regionalen Vielfalt des Plattdeutschen bekommen.

'Wir sprechen ein Moor-Platt, das fast Hochdeutsch ist, in Emden etwa wird ganz anders gesprochen', sagt Gries. Die Akteure werden bei dem Festival eigene Stücke aufführen oder auf bereits vorhandene Jugendtheater-Literatur zurückgreifen. Letzteres machen die 'Plattmüüs' - sie führen zum Auftakt am Freitag, 4. Juni, ab 20 Uhr, die Komödie 'Robin Hood' auf. Das Stück stammt aus der Feder des Engländers Pat Cook und wurde von Susanne Reinhardt ins Hochdeutsche sowie schließlich von Ulf-Thomas Lesle ins Niederdeutsche übersetzt. Für die Regie haben die 'Plattmüüs' Helena Settje engagiert, eine professionelle Schauspielerin und Regisseurin. Bevor Robin Hood auf der Bühne den Armen gibt, was er den Reichen genommen hat, wird gegrillt, werden NBB-Präsident Arnold Preuß, Bürgermeister Martin Wagener und Astrid Gries die Festival-Teilnehmer offiziell begrüßen. Nach 'Robin Hood' steigt dann in der Großen Scheune auf Gut Sandbeck eine Party.

Am Sonnabend haben dann die Jugendlichen der Niederdeutschen Bühne Cuxhaven (elf Uhr), der August-Hinrichs-Bühne in Oldenburg (14.30 Uhr) sowie der Friesenbühne Emden (17.30 Uhr) und der Niederdeutschen Bühne Neuenburg (20 Uhr) Auftritte. Dazwischen steht 'Improvisations-Theater' für alle und eine Gruppenarbeit für jene Festival-Teilnehmer auf dem Programm, die noch keinem festen Ensemble angehören. Auch der Sonnabend klingt mit einer Party in der Großen Scheune aus. Am Sonntag, 6. Juni, werden ab 10.45 Uhr die Ergebnisse der Gruppenarbeit unter dem Motto 'Impro-Päsentation' vorgestellt, steht um zwölf Uhr noch die Jugendgruppe des Theaters am Meer aus Wilhelmshaven mit dem Stück 'Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo' auf der Bühne. Ein gemeimsames Mittagessen und ein Gruppenfoto bilden den Abschluss des Festivals. Der NBB wird wieder dafür sorgen, dass die Teilnehmer vom Fotografen im passenden Outfit abgelichtet werden - der Bühnenbund spendiert dafür einheitliche T-Shirts, diesmal in Orange.

Beim Norddeutschen Niederdeutschen Jugendtheater-Festival 'geht es darum, Netzwerke zu knüpfen und miteinander Sprache und Theater zu erleben', beschreibt Speeldeel-Bühnenleiterin Gries. Die Speeldeel selbst hat erstmal Sommerpause. 'Im Oktober legen wir wieder los', kündigt Gries an - dann starte das Theater in OHZ mit der Kömodie 'Een kommodigen Abend' von Ingo Sax in die Saison. Nähere Informationen über das Niederdeutsche Jugendtheater-Festival finden Interessierte im Internet (www.buehnenbund.de, Link 'NBB-Aktuell').

Wilhelmshavener Zeitung vom 20. Mai 2010 / Events der Region

„Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo“

 

Am Freitag, dem 28. Mai 2010, wird als erste Produktion der Theaterschule des ‚Theater am Meer‘ um 19 Uhr in der neuen Spielstätte des Theaters in der Kieler Straße 63 die Uraufführung des Jugendtheaterstückes „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo“ zur Aufführung gebracht. Marion Zomerland, die die Theaterschule gemeinsam mit Arnold Preuß leitet, hat ein ca. 45-minütiges Stück geschrieben, das die Situation beschreibt, die jemand erlebt, der in eine feste Clique kommt und ‚anders‘ ist. Jo, der Titelheld des Stückes, ist deshalb anders, weil er Plattdeutsch spricht. Die Schülerinnen und Schüler begegnen ihm auf dem Schulhof beim ersten Zusammentreffen mit viel Spott und Hohn, bezeichnen das Plattdeutsche als Urwaldsprache und meinen gar, Jo, sei wohl ein Ungeheuer, welches aus dem Zoo ausgebrochen sei.

Traurig über so viel Häme zieht Jo von dannen. Die Situation ändert sich erst, als sich die coolsten Mädchen der Clique, Tünde und Janina, als plattdeutsch Verstehende und Sprechende auf die Seite von Jo stellen. Sie meinen, dass die plattdeutsche Sprache etwas besonderes sei, etwas das sie von ihren Großeltern her kennen und diese Sprache deshalb cool finden, weil man sich so fast in einer Geheimsprache unterhalten kann. Die anderen Schüler wollen plötzlich diese Sprache auch ganz schnell lernen und so trifft man sich am Südstrand, um mit viel Spaß und Gesang das Plattdeutsche zu trainieren. Lediglich Rune und Kay finden diesen Kinderkram albern und die junge Freundschaft zwischen Janina und Rune wird auf eine harte Probe gestellt.

Mit „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo“ bringt die Theaterschule des Theaters am Meer bereits ihre fünfte Produktion heraus. Karten für die Premiere können ab sofort im Theaterbüro, Kieler Straße 63, erworben werden. Das Theaterbüro ist Montag bis Mittwoch und Freitag von 10 bis 13 Uhr und Donnerstag von 14 bis 17 geöffnet. Die Karten können auch telefonisch vorbestellt werden unter der Rufnummer 04421/777749.

PLATTNET-Nachrichten - 18.05.2010

Uraufführung: „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo“

Theater am Meer bringt Jugendtheaterstück über den Umgang mit der plattdeutschen Sprache heraus

Wilhelmshaven - Am Freitag, dem 28. Mai 2010, wird als erste Produktion der Theaterschule des ‚Theater am Meer‘ um 19 Uhr in der neuen Spielstätte des Theaters in der Kieler Straße 63 die Uraufführung des Jugendtheaterstückes „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo“ zur Aufführung gebracht. Marion Zomerland, die die Theaterschule gemeinsam mit Arnold Preuß leitet, hat ein ca. 45-minütiges Stück geschrieben, das die Situation beschreibt, die jemand erlebt, der in eine feste Clique kommt und ‚anders‘ ist.

Jo, der Titelheld des Stückes, ist deshalb anders, weil er Plattdeutsch spricht. Die Schülerinnen und Schüler begegnen ihm auf dem Schulhof beim ersten Zusammentreffen mit viel Spott und Hohn, bezeichnen das Plattdeutsche als Urwaldsprache und meinen gar, Jo, sei wohl ein Ungeheuer, welches aus dem Zoo ausgebrochen sei. Traurig über so viel Häme zieht Jo von dannen. Die Situation ändert sich erst, als sich die coolsten Mädchen der Clique, Tünde und Janina, als plattdeutsch Verstehende und Sprechende auf die Seite von Jo stellen. Sie meinen, dass die plattdeutsche Sprache etwas besonderes sei, etwas das sie von ihren Großeltern her kennen und diese Sprache deshalb cool finden, weil man sich so fast in einer Geheimsprache unterhalten kann. Die anderen Schüler wollen plötzlich diese Sprache auch ganz schnell lernen und so trifft man sich am Südstrand, um mit viel Spaß und Gesang das Plattdeutsche zu trainieren. Lediglich Rune und Kay finden diesen Kinderkram albern und die junge Freundschaft zwischen Janina und Rune wird auf eine harte Probe gestellt.

Mit „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo“ bringt die Theaterschule des Theaters am Meer bereits ihre fünfte Produktion heraus. Der aktuelle Jahrgang der Theaterschule hat seit August 2008 regelmäßig einmal die Woche für 1 ½ Stunden Unterricht in der plattdeutschen Sprache und im Theaterspiel erhalten. Besonders wichtig war für die Vorbereitung des Theaterstückes auch ein gemeinsames intensives Probenwochenende in der Jugendbildungsstätte Asel im vorigen Jahr. Mit der neuen Inszenierung „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo“ nimmt die Theaterschule auch am Norddeutschen Niederdeutschen Jugendtheaterfestival vom 4. bis 6. Juni 2010 in Osterholz-Scharmbeck teil.

Nord-Westzeitung vom 17. Mai 2010

Plattdeutsch ist beileibe keine „Urwaldsprache“

Bühne Uraufführung „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo“ des Theaters am Meer

Wilhelmshaven - Am Freitag, 28. Mai, wird als erste Produktion der Theaterschule des Theater am Meer um 19 Uhr in der neuen Spielstätte an der Kieler Straße 63 das Jugendtheaterstück „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo“ uraufgeführt. Marion Zomerland, die die Theaterschule gemeinsam mit Arnold Preuß leitet, hat ein 45-minütiges Stück geschrieben, das beschreibt, was passiert, wenn jemand anders ist.

Titelheld Jo ist deshalb anders, weil er Plattdeutsch spricht. Seine Mitschüler begegnen ihm mit Spott und Hohn, bezeichnen das Plattdeutsche als Urwaldsprache und meinen gar, Jo, sei wohl ein Ungeheuer, das aus dem Zoo ausgebrochen ist. Traurig über so viel Häme zieht Jo davon. Die Situation ändert sich, als sich die coolsten Mädchen der Clique auf die Seite von Jo stellen.

Fünfte Produktion
Auch die anderen Schüler wollen plötzlich diese Sprache lernen und so trifft man sich am Südstrand, um mit viel Spaß und Gesang das Plattdeutsche zu trainieren. Lediglich Rune und Kay finden diesen Kinderkram albern und die junge Freundschaft zwischen Janina und Rune wird auf eine harte Probe gestellt. Mit „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo“ bringt die Theaterschule des Theaters am Meer bereits ihre fünfte Produktion heraus. Der aktuelle Jahrgang der Theaterschule hat seit August 2008 regelmäßig Unterricht in der plattdeutschen Sprache und im Theaterspiel erhalten. Mit der Inszenierung „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo“ nimmt die Theaterschule auch am Norddeutschen Niederdeutschen Jugendtheaterfestival vom 4. bis 6. Juni in Osterholz-Scharmbeck teil.

Das Ensemble von „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo“ besteht aus Hauke Backhus, Lena-Maria Eden, Fabio Ferrara, Romina Ferrara, Lukas Friedrichs, Emilia Hoppe, Janina Icken, Niels Jantschalek, Joan Kröher, Jonas Kruckenberg, Yannik Marschner, Lena Nöhmer, Rune Opitz, Tünde Ritter, Laura Rosenboom, Kay Watty und Talke Wittig sowie Sandra Krüger als Betreuerin.

Vorverkauf hat begonnen
Karten für die Premiere können ab sofort im Theaterbüro, Kieler Straße 63, erworben werden. Das Theaterbüro ist Montag bis Mittwoch und Freitag von 10 bis 13 Uhr und Donnerstag von 14 bis 17 geöffnet. Die Karten können auch telefonisch vorbestellt werden unter 04421/77 77 49.

NEUE RUNDSCHAU vom 2. September 2009

Theater am Meer: "Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo"

Das neue Stück der Theaterschule wurde erfolgreich von 17 Kindern und Jugendlichen einstudiert

17 Kinder und Jugendliche der Theaterschule des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven waren in der ev. Jugendbildungsanstalt Asel, um dort die ersten Proben für das neue Stück „Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo“ durchzuführen. Das Stück, das Marion Zomerland, die Leiterin der Theaterschule, den 9 bis 16-Jährigen Mitgliedern auf den Leib geschrieben hat,  spiegelt die Situation der niederdeutschen Sprache im Verhältnis zu der heutigen Jugend wider. Es handelt von einem plattdeutsch sprechenden Außenseiter in der Gemeinschaft. Es geht aber auch um Vertrauen, Verstehen, Integration sowie das erstes Verliebtsein.

„Unsere Darstellerinnen und Darsteller haben mit großem Fleiß und Engagement das Wochenende zu einem vollen Erfolg werden lassen“, zeigten sich Marion Zomerland und Arnold Preuß, beide Bühnenleiter des Theaters am Meer, hocherfreut über das Ergebnis. Neben den intensiven Proben am Text und an der plattdeutschen Aussprache wurden auch zwei Lieder und die dazu gehörigen Choreografien einstudiert. In den folgenden Wochen wird das Stück nun während der Übungsstunden weiter einstudiert und der Gesang und die Choreografien perfektioniert, sodass die echte Uraufführung des neuen Theaterstücks gegen Ende des Jahres in Angriff genommen werden kann.

Mit diesem Theaterstück wird sich das Theater am Meer auch am 2. Jugendtheatertreffen im Juni 2010 in Osterholz-Scharmbeck beteiligen. Ebenso ist eine Aufführung in Asel geplant. Das Stück kann ebenfalls von interessierten Schulklassen gebucht werden.  Es eigne sich deshalb für den Unterricht, da dort auch auf das Verhältnis von hoch- und plattdeutscher Sprache eingegangen wird.

Bei Interesse kann man sich an das Theaterbüro, Herr Prielipp, wenden. Tel. 04421/777749.

KULTURKARUSSELL - Impressionen vom 22. August 2009

Mit viel Engagement haben die Mitglieder des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am Kulturkarussell 2009 teilgenommen. Am traditionellen Stammplatz vor der Laderampe auf dem Theaterhof wurde der Info-Stand aufgebaut, an dem es neben Sonderabonnements leckere Torten und Kuchen sowie starken Kaffee darüber hinaus auch Informationen zu unserem Spielplan durch das neue Spielzeitheft 2009/2010 gab.

Als besonders beliebt entwickelte sich das Schminken für Kinder. Nach etwas spärlicher Nachfrage zu Beginn des KK 2009 waren nachher drei Plätze nötig, um dem Andrang Herr zu werden. Die Sketchgruppe konnte verspätet auf der Hauptbühne ein paar Szenenausschnitte aus ihrem Programm bieten, musste dabei allerdings gegen eine Lärmkulisse aus dem oberen Foyer kämpfen, da der durch den Regen durcheinander geratene Zeitplan diese Überschneidung mit sich brachte. Dennoch folgten zahlreiche Fans der niederdeutschen Sprache die heiteren Szenenfolgen.

Der Probenausschnitt aus dem neuen Liederprogramm "Ruuge Rössl-Reis - achtern Diek" auf der Außenbühne fand, nachdem kurz zuvor ein Platzregen alle Zuschauer vertrieb, dann doch bei strahlendem Sonnenschein statt. Die wunderschönen, plattdeutsch gesungenen Melodien von Ralph Benatzkys Welthit "Im Weißen Rössl" lockten dann auch schnell wieder zahlreiche Zuschauer an, die den 25-menütigen Szenenausschnitt reichlich beklatschten.

Die Theaterschüler der bühneneigenen Theaterschule brachten mit ihrer fröhlichen Art den Besuchern des Kulturkarussells die neue Spielzeitvorschau 2009/2010 nahe. Bleibt zu hoffen, dass die Fröhlichkeit des KK 2009 überschwappt auf die kommenden Produktionen der Spielzeit 2009/2010 - Wi singt un speelt platt - kiekt Jo dat an!

 

Simon von der Theaterschule wird geschminkt

 

"die großen" unserer Theaterschule: Romina, Tünde, Joan und Kay (v.r.)

 

Unsere Laura wird für die neue Spielzeit

 

Unsere Sarah machte natürlich auch mit

Unsere Theaterschule macht Werbung für ihr Stück: v.l. Yannik, Joan, Kay, Sarah, Laura

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 17. August 2009

TaM macht Außenseiter zum Mittelpunkt

THEATER 17 Kinder und Jugendliche proben Theaterstück - Premiere Ende des Jahres vorgesehen

Das "Theater am Meer" beteiligt sich am zweiten Jugendtheatertreffen. Die ersten Vorbereitungen laufen schon.

WILHELMSHAVEN/LR - 17 Kinder und Jugendliche der Theaterschule des Theaters am Meer (TaM) – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven probten in der evangelischen Jugendbildungsstätte Asel das neue Stück „Joan, das Ungeheuer aus dem Zoo“.

Das Stück, das Marion Zomerland, Leiterin der Theaterschule, den 9 bis 16-jährigen Mitgliedern auf den Leib geschrieben hat,  spiegelt die Situation der niederdeutschen Sprache im Verhältnis zu der heutigen Jugend wieder. Es handelt von einem plattdeutsch sprechenden Außenseiter in der Gemeinschaft. Aber auch um Vertrauen, Verstehen, Integration sowie das erstes Verliebtsein.

„Unsere Darstellerinnen und Darsteller haben mit großem Fleiß und Engagement das Wochenende zu einem vollen Erfolg werden lassen“, zeigten sich Marion Zomerland und Arnold Preuß, beide Bühnenleiter des Theaters am Meer, hocherfreut über das Ergebnis des anstrengenden Wochenendseminars. Neben den Proben am Text und an der plattdeutschen Aussprache wurden auch zwei Lieder und die dazu gehörigen Choreografien einstudiert. Besonders die Gesangseinlagen bereiteten den jungen Theaterschülern viel Spaß, da es ihnen leichter fällt, die plattdeutsche Sprache zu erlernen, wenn die Texte gesungen werden.

In den folgenden Wochen wird das Stück nun während der Übungsstunden weiter einstudiert und der Gesang und die Choreografien perfektioniert, sodass die echte Uraufführung des neuen Theaterstücks gegen Ende des Jahres in Angriff genommen werden kann. Mit diesem Theaterstück wird sich das Theater am Meer auch am 2. Jugendtheatertreffen im Juni 2010 in Osterholz-Scharmbeck beteiligen. Ebenso ist eine Aufführung in Asel geplant. Das Stück kann ebenfalls von interessierten Schulklassen gebucht werden.  Es eigne sich deshalb für den Unterricht, da dort auch auf das Verhältnis von hoch- und plattdeutscher Sprache eingegangen wird.

Interessierte können Informationen bei dem Theaterbüro des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, Tel. 04421/777749 erhalten.

"Jo, das Ungeheuer aus dem Zoo", so heißt das neue Stück des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne, das derzeit erarbeitet wird.

WILHELMSHAVEN, 09. August 2009

Probewochenende der Theaterschule in Asel sehr erfolgreich gelaufen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NEUE RUNDSCHAU vom 5. August 2009

Projekt "tokamen Lüüd" des Theaters am Meer startet durch

Theaterschule wird gefördert

Am kommenden Wochenende fährt die Theaterschule des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven auf ein dreitägiges Intensivproben-wochenende in das Jugendhaus Asel. „Wir sind sehr froh, dass unser Projekt „tokamen Lüüd“ (was so viel wie „nächste Generation“ heißt) in diesem Jahr seitens der Oldenburgischen Landschaft mit einem namhaften Betrag gefördert wird“, freut sich Bühnenleiter Arnold Preuß, der gemeinsam mit Marion Zomerland auch die Theaterschule leitet. „In die Freude über den Zuschuss schließen wir den Dank an die Vertreterin Wilhelmshavens in den Gremien der Oldenburgischen Landschaft, Ursula Aljets, mit ein, da sie sich maßgeblich für unsere Förderung eingesetzt hat,“ betont Marion Zomerland.

Rund ein Jahr lang wurden 18 Kinder und Jugendliche in der bühneneigenen Theaterschule des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne in den handwerklichen Grundlagen des Theaterspiels und in den Grundkenntnissen der niederdeutschen Sprache geschult. Dies geschah durch Kennenlern- und Vertrauensspiele, durch eine Atem- und Phonetikschulung, mit Improvisations-, Assoziations- und Entspannungsübungen. Auch mit dem Lesen von plattdeutschen Texten, dem Erklären zur Aussprache von plattdeutschen Begriffen und Worten sowie grammatikalischen Hinweisen und Einüben von kleinen Szenen erleichterten den Teilnehmern den Einstieg in die Welt des Theaters.

Jetzt nach den Sommerferien beginnt der zweite Abschnitt der Theaterschule mit dem Einüben eines Theaterstückes, dass dann am Ende auch öffentlich aufgeführt wird. Erstmals hat die Leiterin der Theaterschule, Marion Zomerland, den Theaterschülern ein Stück auf den Leib geschrieben. Das Stück, das den Arbeitstitel „Joan, das Ungeheuer aus dem Zoo“ hat, spiegelt die Situation der Jugendlichen von heute wieder. Es geht um den Einzelnen in der Gemeinschaft, es geht um Vertrauen, Verstehen, Minderheiten sowie Rücksichtnahme und verlangt von den Darstellern ein hohes Maß an Preisgabe von eigenen Gefühlen. „Ich bin sehr gespannt“, freut sich Autorin Marion Zomerland auf die Proben, „inwieweit sich unsere Theater-enthusiasten auf die Suche nach der eigenen Persönlichkeit einlassen.“ Das Stück behandelt im Spielrahmen die Integration eines neuen Schülers in der Klasse, der die plattdeutsche Sprache spricht und daher wie ein Außenseiter behandelt wird.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 5. August 2009

Theaterschule fährt nach Asel

Dreitägiges Intensivprobenwochenende für junge Leute

Am kommenden Wochenende fährt die Theaterschule des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven auf ein dreitägiges Intensivproben-wochenende in das Jugendhaus Asel. „Wir sind sehr froh, dass unser Projekt „tokamen Lüüd“ (was so viel wie „nächste Generation“ heißt) in diesem Jahr seitens der Oldenburgischen Landschaft mit einem namhaften Betrag gefördert wird“, freut sich Bühnenleiter Arnold Preuß, der gemeinsam mit Marion Zomerland auch die Theaterschule leitet. „In die Freude über den Zuschuss schließen wir den Dank an die Vertreterin Wilhelmshavens in den Gremien der Oldenburgischen Landschaft, Ursula Aljets, mit ein, da sie sich maßgeblich für unsere Förderung eingesetzt hat,“ betont Marion Zomerland.

Rund ein Jahr lang wurden 18 Kinder und Jugendliche in der bühneneigenen Theaterschule des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne in den handwerklichen Grundlagen des Theaterspiels und in den Grundkenntnissen der niederdeutschen Sprache geschult. Dies geschah durch Kennenlern- und Vertrauensspiele, durch eine Atem- und Phonetikschulung, mit Improvisations-, Assoziations- und Entspannungsübungen. Auch mit dem Lesen von plattdeutschen Texten, dem Erklären zur Aussprache von plattdeutschen Begriffen und Worten sowie grammatikalischen Hinweisen und Einüben von kleinen Szenen erleichterten den Teilnehmern den Einstieg in die Welt des Theaters.

Jetzt nach den Sommerferien beginnt der zweite Abschnitt der Theaterschule mit dem Einüben eines Theaterstückes, dass dann am Ende auch öffentlich aufgeführt wird. Erstmals hat die Leiterin der Theaterschule, Marion Zomerland, den Theaterschülern ein Stück auf den Leib geschrieben. Das Stück, das den Arbeitstitel „Joan, das Ungeheuer aus dem Zoo“ hat, spiegelt die Situation der Jugendlichen von heute wieder. Es geht um den Einzelnen in der Gemeinschaft, es geht um Vertrauen, Verstehen, Minderheiten sowie Rücksichtnahme und verlangt von den Darstellern ein hohes Maß an Preisgabe von eigenen Gefühlen. „Ich bin sehr gespannt“, freut sich Autorin Marion Zomerland auf die Proben, „inwieweit sich unsere Theater-enthusiasten auf die Suche nach der eigenen Persönlichkeit einlassen.“ Das Stück behandelt im Spielrahmen die Integration eines neuen Schülers in der Klasse, der die plattdeutsche Sprache spricht und daher wie ein Außenseiter behandelt wird.

PRESSEMITTEILUNG Theater am Meer vom 3. August 2009

Theaterschule wird durch Zuschuss der Oldenburgischen Landschaft gefördert

Projekt „tokamen Lüüd“ des Theaters am Meer startet durch

Am kommenden Wochenende fährt die Theaterschule des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven auf ein dreitägiges Intensivproben-wochenende in das Jugendhaus Asel. „Wir sind sehr froh, dass unser Projekt „tokamen Lüüd“ (was so viel wie „nächste Generation“ heißt) in diesem Jahr seitens der Oldenburgischen Landschaft mit einem namhaften Betrag gefördert wird“, freut sich Bühnenleiter Arnold Preuß, der gemeinsam mit Marion Zomerland auch die Theaterschule leitet. „In die Freude über den Zuschuss schließen wir den Dank an die Vertreterin Wilhelmshavens in den Gremien der Oldenburgischen Landschaft, Ursula Aljets, mit ein, da sie sich maßgeblich für unsere Förderung eingesetzt hat,“ betont Marion Zomerland.

Rund ein Jahr lang wurden 18 Kinder und Jugendliche in der bühneneigenen Theaterschule des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne in den handwerklichen Grundlagen des Theaterspiels und in den Grundkenntnissen der niederdeutschen Sprache geschult. Dies geschah durch Kennenlern- und Vertrauensspiele, durch eine Atem- und Phonetikschulung, mit Improvisations-, Assoziations- und Entspannungsübungen. Auch mit dem Lesen von plattdeutschen Texten, dem Erklären zur Aussprache von plattdeutschen Begriffen und Worten sowie grammatikalischen Hinweisen und Einüben von kleinen Szenen erleichterten den Teilnehmern den Einstieg in die Welt des Theaters.

Jetzt nach den Sommerferien beginnt der zweite Abschnitt der Theaterschule mit dem Einüben eines Theaterstückes, dass dann am Ende auch öffentlich aufgeführt wird. Erstmals hat die Leiterin der Theaterschule, Marion Zomerland, den Theaterschülern ein Stück auf den Leib geschrieben. Das Stück, das den Arbeitstitel „Joan, das Ungeheuer aus dem Zoo“ hat, spiegelt die Situation der Jugendlichen von heute wieder. Es geht um den Einzelnen in der Gemeinschaft, es geht um Vertrauen, Verstehen, Minderheiten sowie Rücksichtnahme und verlangt von den Darstellern ein hohes Maß an Preisgabe von eigenen Gefühlen. „Ich bin sehr gespannt“, freut sich Autorin Marion Zomerland auf die Proben, „inwieweit sich unsere Theater-enthusiasten auf die Suche nach der eigenen Persönlichkeit einlassen.“ Das Stück behandelt im Spielrahmen die Integration eines neuen Schülers in der Klasse, der die plattdeutsche Sprache spricht und daher wie ein Außenseiter behandelt wird.

Keerls döör un döör!

KEERLS DÖÖR UN DÖÖR!

(Tough Guys - Ganze Kerle!)
Wilhelmshavener Erstaufführung
Komödie von Kerry Renard
Niederdeutsch von Heino Buerhoop

Regie und Bühne: Marion Zomerland

Premiere: 15. Mai 2010, 20 Uhr, Stadttheater

Souffleuse: Helga Lauermann, Sandra Krüger
Requisite: Marianne Karstens
Maske, Gardeorbe: Lena-Marie Eden, Marion Knodt, Gabriele Poloczek, Fenja Strowik, Heidi Strowik
Kostümberatung: Heidi Strowik, Helga Lauermann
Inspizientin: Anke Schluppkotten
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Heinz Fuchs,
Technische Disposition: Volker Prielipp, Claudia Schröder

Ensemble

Lore Knocke, Hinnerks Mutter - Roswitha Wunderlich
Manuel Rodriguez, Paketbote - Nicolas C. Ducci
Frank Kording, Versandleiter - Horst Karstens
Georg Gregor, Paketbote - Arnold Preuß
Paul Rolands, Paketbote - Harald Schmidt
Hinnerk Knocke, Paketbote - Christian Strowik

Kritiken

Wilhelmshavener Zeitung vom 21. Mai 2010/Leserbriefe

Aufführung war einfach Spitze

Zur Premiere von der Aufführung „Keerls Döör un Döör".

Dankeschön . . . ich habe die Premiere von der Aufführung „Keerls Döör un Döör" gesehen und ich muss wirklich sagen: „Es war eine Spitzenaufführung und Spitzenleistung"!Ganz schnell standen am Schluss alle Zuschauer im Theater und die Besetzung wurde umjubelt. Das Klatschen nahm und nahm fast kein Ende. Wir Zuschauer haben schon bemerkt, wie gerührt die gesamte Besetzung unsere Begeisterung aufgenommen hat. Der Beset zung und allen weiteren Mitwirkenden nochmals „tausend Dank" für diesen tollen Abend. Es war einfach Spitze! Ich habe das Stück nicht zum letzten Mal gesehen! Dem „Theater am Meer" Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven weiterhin gutes Gelingen ... und für die neue Spielstätte immer ein ausverkauftes Haus.

Christel Heuermann
Europaring 61
26389 Wilhelmshaven

Jeversches Wochenblatt vom 19. Mai 2010

Zum Abschied gibt es „Zauber der Travestie"

THEATER Die Niederdeutsche Bühne beendet die Spielzeit 2009/10 im Stadttheater

VON ERNST RICHTER


Ein denkwürdiger Augenblick: Zum letzten Mal feiert das Publikum im Stadttheater das Ensemble der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven, die nächste Spielzeit beginnt das „Theater am Meer" im Herbst im neuen Haus an der Kie-ler Straße.    BILD: RICHTER

WILHELMSHAVEN -Wer nun ge-dacht haben sollte, nach „Kerls, Kerls, Kerls" und „Nix as Kuddelmuddel" stehe dein Publikum der Niederdeutschen Bühne „Theater am Meer" mit der Erstaufführung „Keerls döör un döör" wieder ein Stück nur zum Totlachen ins Haus, der hat sich getäuscht und mit seiner Abwesenheit zur Premiere am Sonnabend im Stadttheater viel verpasst.

Marion Zoinerland hat diese Komödie von Kerry Renard, ins Niederdeutsche übertragen von Heino Buerhoop, mit leichter Hand in acht Bilder inszeniert und dabei die breite UnterhaltungsPalette ausgespielt.Angefangen von der vielleicht etwas zu langatmigen Plauderei der vier Paketboten Georg, Paul, Manuel und Hinnerk, dann die überraschende aber zeitgemäße Kündigung des Boten Georg durch Firmenchef Frank Kording, gefolgt von dem gemeinsamen Austüfteln wie man viel Geld für eine gute Tat zusammen bekommen könne, bis zum Finale mit der glanzvollen Revue „Im Zauber der Travestie".

Arnold Preuß ist als Postbote Georg Gregor mit ernsthaftem Gestus dabei, wahrend Harald Schmidt als Postbote Paul Rolands eher die heiteren Seiten dieses Daseins darstellt. Nicolas C. Ducci bringt als Bote Manuel Rodriguez südländisches Temperament in die Postboten-Szene, während Christian Strowik als Hinnerk Knocke, der Vierter im Bunde des Postboten-Teams, mit ju-gendfrischem Tatendrang beherzt die Sache angeht. Das Bühnenbild von Marion Zomerland rahmt mit wenigen Requisiten die Szenen ein,Die Crew möchte das Geld für eine teure Augenoperation der Cheftochter zusammenkratzen, Aber wie? Da zündet die Idee, wir sind Manns genug und machen eine Travestie-Show. Gesagt, getan. Sie proben den Auftritt auf Stöckelschuhen, probieren mondäne Kostüme, und das Publikum amüsiert sich.Roswitha Wunderlich als Mutter Lore Knocke übt mit den vier Keerls im Paketlager, bis urplötzlich der gestrenge Chef aufkreuzt. Das Vorhaben scheint zu kippen, zumal der Versandleiter eingesteht, dass seine Tochter gar kein Augenleiden hat aber seine Firma sozusagen vor dem Bankrott stehe. Da wird die eingespielte Summe eben zur Rettung der Firme eingesetzt und Arbeitsplätze werden erhalten.

Ende gut, alles gut. Auch der Chef ist schließlich bereit, bei der Travestie-Idee mitzumachen. Und so ergötzt „DerZauber der Travestie" schließlich das Publikum. Alle führen vom Karaoke bekannte Songs von Margot Hellwig, Wencke Myhre, Madonna, Tina Turner und Andrea Berg mit tänzerischein Elan auf und begeistern das Publikum zu spontanem Applaus nach jedem Auftritt. Und wenn abschließend Nicolas C. Ducci ans Mikrofon am Bühnenrand tritt und live den Song „So war mein Leben" vorträgt, wird es still im Parkett und hier und da tropfen ein paar Tränen, denn es ist auch der Abschied nach 57 Jahren Theatergeschichte der Niederdeutschen Bühne im Zuhause des Stadttheaters. Die neue Spielzeit beginnt im eigenen Zimmertheater „Theater am Meer" an der Kieler Straße, dein ehemaligen Gewerkschaftshaus.

Mit anhaltendem Beifall und Stehenden Ovationen verabschiedet das Premierenpublikum. das Ensemble, Roswitha Wunderlich, Harald Schmidt, Christian Strowik, Regisseurin Marion Zonierkind, Arnold Preuß, Nicolas C. Ducci und Horst Karstens.

Wilhelmshavener Zeitung vom 17. Mai 2010

Kultur satt in der Stadt

Veranstaltungen von Zirkus bis Flöte

Wilhelmshaven/Si - Das vergangene Wochenende bot viel kulturelle Kurzweil. Einen Riesenerfolg landete die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit ihrem neuen Stück "Keerls döör un döör", einer Travestie-Komödie. Das begeisterte Premieren-Publikum spendete stehend Applaus....

Echte Kerle — oder von der Komik, ganz Frau zu sein

THEATER AM MEER Stehender Applaus für die Travestie-Komödie der Niederdeutschen Bühne

Hinnerk (Christian Strowik), Georg (Arnold Preuß), Manuel (Nicolas C. Ducci) und Paul (Harald Schmidt, v. I.) üben für die Travestie-Show. Lore zeigt, wo's lang geht.

VON HARTMUT SIEFKEN

WILHELMSHAVEN - Das Abschiedsstück der Niederdeutschen Bühne im Stadttheater gerät zu einem echten Kracher. Das Premierenpublikum der Komödie „Keerls döör un döör" genoss am Sonnabendabend eine unterhaltsame Aufführung und spendete zum Schluss begeistert minutenlangen stehenden Applaus. Ab der nächsten Theatersaison spielt die Niederdeutsche Bühne in ihrem neuen Theater am Meer, dem Zimmertheater im ehemaligen Gewerkschaftshaus an der Kieler Straße (wir berichteten).

Mit „Keerls döör un döör" griff die Intendanz der engagierten Laienschauspielerschar tief in die Klamottenkiste, und das im Sinne des Wortes. Denn wenn echte Kerle sich in Frauenkleider zwängen, seien es Charlys Tante oder das Paketzusteller-Quartett in der am Sonnabend gezeigten Komödie von Kerry Renard (niederdeutsch von Heino Buerhoop) - der Lacherfolg ist gesichert, wenn man sich nur dusselig genug anstellt. Die vier Paketboten Georg, Paul, Manuel und Hinnerk, gespielt von Arnold Preuß, Harald Schmidt, Nicolas C. Ducci und Christian Strowik, erfahren, das die Tochter ihres Chefs, des grantigen Versandleiters Frank Kording (Horst Karstens), an einem schlimmen Augenleiden erkrankt sein soll.

Sie beschließen, dem „Alten" trotz alledem finanziell unter die Arme zu greifen, damit das Mädchen operiert werden kann. Doch ihr Lohn ist karg, mit der Kaffeekasse ist auch kein Start zu machen. Da kommen sie auf den rettenden Einfall: Sie organisieren eine Travestie-Show. So etwas zieht immer viel Publikum an. Doch woher die Darsteller nehmen? Selbst ist der Mann, sagt Manuel, der eh keine Berührungsängste hat, weil er, wie er an dieser Stelle verrät, als Go-Go-Tänzer im Schwulenklub auftritt, um seinen kargen Sold aufzubessern. So besorgen sie sich die nötigen Requisiten, um halbwegs als Dame durchzugehen und fangen an zu üben - ein Bild für die Götter.

Die Fummel schrill und deplatziert, das Laufen auf den hohen Absätzen ein artistisches Wagnis. Zum Glück ist Versandleiter Kording in Ski-Urlaub gefahren, da können sie auf ihrer Arbeitsstelle unbeobachtet üben. Dachten sie - bis Hinnerks spießige Mutter Lore (Roswitha Wunderlich) als mausgraue Gouvernante in die Probe platzt. Doch, oh Wunder, sie entpuppt sich als gar nicht so spießig und bringt die unbeholfene Männerriege auf Vordermann. Unheil naht, als Kording vorzeitig aus dem Urlaub zurückkommt; was er sieht, verschlägt ihm fast die Sprache ...

Es wäre keine Komödie, gäb's kein Happy End. Georg bekennt sich zu seiner neuen Liebe und entdeckt sein Schwulsein, Töchterchens Augen blicken gesund und klar, und der grantige Chef findet die Rolle seines Lebens.Höhepunkt ist die Travestie-Show mit Glitter und Gesang. Andrea Berg, Tina Turner, Dirndl-Gestalten aus demMusikantenstadl, WenckeMyhre, Hausfrauen-Rock im Pettycoat - die Zuschauer erleben einen rasanten Wechsel durch Kostüme und Gesangs-Genres. Schlussnummer, und zwar live und gar nicht schlecht ist weltbekannte Abschiedssong „My way", deutsch „So leb dein Leben", von Nicolas Ducci gefühlvoll gesungen.

Das Publikum, nun Teil der Handlung, johlte, sang Altbekanntes und klatschte sich anschließend die Hände müde.Marion Zomerland führte eine straffe Regie und kam mit sparsamem Bühnenbild aus. Die sechs Schauspieler spielten unverkrampft, mit Ausnahme winziger Hänger textsicher und füllten ihre Rollen mit Leben. Die Pointen saßen, und es fehlte den Herren der Schöpfung nicht am Mut, sich in „peinliche" Situationen zu begeben und mit weiblichem Sex-Appeal zu kokettieren.„Es ist ganz schön schwer, eine Frau zu sein", beklagte sich die Figur Paul einmal während des Trainings und Lore foulte: „Dafür hat der Herrgott nur die Besten genommen. Aus dem Rest machte er Männer." Nach dieser Komödie steht's 1:1.

PRESSEMELDUNGEN UND FOTOS

Neue Rundschau vom 9. Juni 2010

Schillerndes Saisonfinale

Die letzte Produktion, die auch in F'groden aufgeführt wird

Das feinfühlige und zugleich schreiend komische Stück weckt Emotionen.Foto: Theater am Meer

In den letzten Wochen häufen sich die besonderen Ereignisse in der langjährigen Geschichte des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Die Inbetriebnahme des eigenen Spielortes in der Kieler Straße 63 im ehemaligen Gewerkschaftshaus hat zur Konsequenz, dass die aktuelle Erfolgskomödie „Keerls döör un döör" die letzte Produktion im Stadttheater sowie auch als Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule ist. So wird die glanzvolle Inszenierung der Bühnenleiterin Marion Zomerland am 13. Juni um 17 Uhr letztmalig als Abstecher in F'groden präsentiert.

Vor diesem Hintergrund, aber auch weil dieses feinfühlige bis schreiend-komische Stück alle Emotionen stimuliert, ist dieser Termin ein heißer Tipp. Roswitha Wunderlich, Nicolas C. Ducci, Horst Karstens, Arnold Preuß, Harald Schmidt und Christian Strowik spielen die liebenswerte Geschichte eines Paketboten-Teams, das der erkrankten Tochter des Chefs mit einer Travestieschau als Wohltätigkeitsveranstaltung unter die Arme greifen will. So begegnen die an sich normalen Kerle erstmals Hürden wie Pumps, Perücken und falschen Brüsten. Vorverkaufsstellen für die Aufführung in der Agnes-Miegel-Schule sind die Löwen-Apotheke, die Grüne Apotheke sowie Heinz Jäschke in Sengwarden und Jochen Kläne in Himmelreich. Weitere Infos und Fotos unter www.theater-am-meer.de. MG

Wilhelmshavener Zeitung vom 8. Juni 2010/Leserbrief

Sehenswert

Zur Aufführung von „Keerls döör un döör" des Theaters am Meer.

Ein tolles unterhaltsames Theaterstück, für alle Altersgruppen, von der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven aufgeführt. Lachen und nachdenken, kurzweilig, wo blieb bloß die Zeit. Dieses Stück ist sehenswert - ich hoffe, dass die nächsten Vorstellungen ausverkauft sind. Die Schauspieler haben wirklich mit Herzblut eine tolle „Show" auf die Bühne gebracht. Danke dafür. Sie haben einen neuen Fan.

Volker Wolenberg
Hamburger Straße 17
26382 Wilhelmshaven

Wilhelmshavener Zeitung vom 5. Juni 2010

„Keerls döör un döör”

der Niederdeutschen Bühne steht im Stadttheater heute um 20 Uhr und am Sonntag um 15.30 und 20 Uhr noch auf dem Spielplan. Bühnenleiterin Marion Zomerland belässt es nichtallein beim schrillen Humor des Stückes, sondern hat mit ihren Darstellern Travestie erarbeitet.

Ganz persönlich

Wenn sich heute und morgen der Vorhang schließt und wie bisher jedes Mal die Zuschauer uns stehend danken und verabschieden, wird uns sicherlich ein wenig Wehmut überkommen", sind sich Marion Zomerland und Arnold Preuß, die Bühnenleiter des Theaters am Meer, sicher. An diesem Wochenende gibt die Niederdeutsche Bühne ihre letzten Vorstellungen im Stadttheater. „Denn eine so lange und erfolgreiche Zeit schüttelt man nicht so einfach ab wie einen Regentropfen auf der Jacke, das geht schon ziemlich tief in die Haut", so Preuß. „Aber wir gehen mit großem Optimismus und voller Elan in die kommende Spielzeit der eigenen Spielstätte an derKieler Straße 63", hebt Bühnenleiterin Marion Zomerland hervor, die mit der letzten Inszenierung von „Keerls döör un döör" im Stadttheater einen grandiosen Erfolg erzielen konnte. „Das neue Zimmertheater in der Kieler Straße hat die Abonnenten und die Zuschauer, die bei den bisher vier Vorstellungen im Hause waren, restlos überzeugt."

Wilhelmshavener Zeitung vom 3. Juni 2010/Events der Region

Glanzvoller Abschied aus dem Stadttheater

”Keerls döör un döör"

Dieses denkwürdige Ereignis darf man sich auf keinen Fall entgehen lassen: Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven verabschiedet sich nach 57 Jahren aus dem Stadttheater, um sich ab der kommenden Saison seine eigene Spielstätte in der Kieler Str. 63 zu präsentieren. Somit sind die letzten Aufführungen der glamourösen Komödie „Keerls döör un döör" aus der Feder von Kerry Renard auch die ultimativ letzten Vorstellungen, die an dem traditionellen Spielort in der Virchowstraße stattfinden. Deshalb sind der 5. Juni um 20 Uhr sowie 6. Juni um 15.30 Uhr und 20 Uhr ein Muss für alle Fans und Freunde der Niederdeutschen Bühne!

Die Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland erzählt die Geschichte von den vier Paketboten Manuel (Nicolas C. Ducci), Georg (Arnold Preuß), Paul (Harald Schmidt) und Hinnerk (Christian Strowik), die durch Zufall erfahren dass die Tochter ihres Chefs Frank Kording (Horst Karstens) an einer schweren Augenkrankheit leiden soll. Gemeinsam wollen sie ihm bei den hohen Operationskosten unter die Arme greifen - doch wie? Nach reiflichen Überlegungen kommt man zu dem Schluss, dass eine selbst erarbeitete Travestieschau der Schlüssel zum Erfolg sein soll. Allerdings hat keiner eine wirkliche Ahnung von diesem Metier, so dass erst Hinnerks Mutter Lore (Roswitha Wunderlich) die Zügel in die Hand nehmen muss.

Heraus kommt eine schillernde Schau mit Imitationen berühmter Stars wie Madonna, Margot und Maria Hellwig, Wencke Myhre, Andrea Berg und weiteren. Schon dieses Spektakel ist es wert, sich noch einmal ins Stadttheater zu begeben. In jedem Falle Taschentücher bereithalten! Weitere Bilder unter www.theater-ammeer.de

Neue Rundschau vom 2. Juni 2010

Grandioses Finale im Stadttheater

„Keerls döör un döör": Aufführungen am 5. und 6. Juni

Die Erfolgskomödie "Keerl döör un döör" wird noch zweimal im Stadttheater Wilhelmshaven aufgeführt.Künftig spielt das Ensemble vom Theater am Meer in der Kieler Straße.

Die Fans und Freunde des Niederdeutschen Theaters in Wilhelmshaven werden sich in Kürze umgewöhnen müssen. Das wird bei dem kürzlich eröffneten Theater am Meer in der Kieler Str. 63 nicht schwer fallen, wie erste Besucher beim Tag der offenen Tür feststellten. Dennoch geht eine 57-jährige Ära zu Ende, in der das Stadttheater nahezu ununterbrochen traditionelle Spielstätte war.

Wer sich gebührend vom niederdeutschen Spielbetrieb im Stadttheater verabschieden möchte, hat nur noch wenig Gelegenheit: am 5. Juni. um 20 Uhr und am 6. Juni um  15.30 Uhr und um 20 Uhr steht die derzeitige Erfolgskomödie "Keerls döör un döör" noch einmal auf dem Spielplan. Passend zum Anlass hat Bühnenleiterin Marion Zomerland es nicht allein bei dem schrillen Humor des Stückes belassen, sondern hat mit ihren Darstellern Roswitha Wunderlich, Nicolas C.Ducci, Horst Karstens, Arnold Preuß, Harald Schmidt und Christian Strowik ein feinfühliges Feuerwerk der Travestie erarbeitet.

Die Geschichte handelt von vier Paketboten, die auf diese Weise für einen guten Zweck an ein Zusatzeinkommen gelangen wollen. Heraus kommt eine schillernde Revue mit Stars wie Madonna, Margot und Maria Hellwig, Andrea Berg und weiteren Damen des musikalischen Genres. Weitere Eindrücke unter www.theater-am-meer.de.MG

Neue Rundschau vom 27. Mai 2010

Furioses Finale im Frauenfummel

Theater am Meer: nächste Vorstellungen am 29. und 30. Mai

Heinz Rühmann machte es vor, das Theater am Meer macht es nach: Männer in Frauenkleidern sorgen immer wieder für Riesengaudi beim Publikum.    Foto: Theater am Meer

Das Theater am Meer -- Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven geht neue Wege und wird ab der nächsten Saison ein eigenes Theater betreiben. Diesem mutigen Schritt ähnlich begeben sich die Helden der neuesten Komödienproduktion der Bühne ebenfalls runter von den ausgetretenen Pfaden. Mit „Keerls döör un döör" hat das Theater am Meer zum Abschluss seines Spielbetriebes im angestammten Stadttheater einen grandiosen Riesenerfolg erzielt.

Am Samstag, dem 29. Mai. um 20 Uhr und am Sonntag, dem 30.Mai um 15.30 Uhr und 20 Uhr begeistern die Kerle in der Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland erneut - feuchte Augen garantiert, so oder so. Der überaus gewagte Schritt der Paketboten Hinnerk (Christian Strowik), Paul (Harald Schmidt), Georg (Arnold Preuß) und Manuel (Nicolas C. Ducci) besteht im Wesentlichen darin, dass alle vier in glitzernden Frauenkostümen eine Travestie- schau auf die Beine stellenwollen. Nicht etwa aus Fetischgründen - nein, mit den erhofften Eintrittsgeldern soll die Operation der kranken Tochter des Chefs Frank Kording (Horst Karstens) finanziert werden. Ganz so einfach, wie die Idee zunächst anmutet, lässt sich der große Auftritt jedoch nicht auf die hochhackigen Schuhe stellen, und so probt das Botenteam heimlich im Paketlager zusammen mit Hinnerks Mutter Lore (Roswitha Wunderlich)...

Wer sich bei einem Wiedersehen mit Margot und Maria Hellwig, Madonna,Andrea Berg, Tina Turner und weiteren noch einmal köstlich mit dem Theater am Meer im Stadttheater amüsieren möchte, sollte sich sputen. Nach den Vorstellungen am 29. und 30. Mai. folgen die letzten am 5. Juni. um 20 Uhr und am 6. Juni. um 15.30 Uhr und 20 Uhr.Am 13.Juni um 17 Uhr wird das Theater am Meer - ebenfalls zum letzten Mal - in der Aula der Agnes-Miegel-Schule auftreten.Infos und Bilder unter www.theater-am-meer.de. MG

Wilhelmshavener Zeitung vom 27. Mai 2010 / Events der Region

Standing Ovations für ganze Kerle - einmal anders

Was liegt näher, um für einen guten Zweck an eine große Summe Geld heranzukommen, als eine Travestieschauauf die enthaarten Beine zu stellen? Sicherlich einiges, aber mit „Keerls döör un döör" tritt das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven derzeit den Beweis an, dass kaum eine schwungvollere und amüsantere Methode gibt. Die Komödie von Kerry Renard begeistert in der Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland alle bisherigen Zuschauer und reißt sie spätestens beim bewegenden und glamourösen Finale aus den Sitzen. Dabei schließt dieser Spaß für Jung und Alt nicht nur die Saison 2009/2010 ab, sondern auch die 57-jährige Ära, in der die „Niederdeutsche" im Stadttheater spielt.

Somit verstreichen nun nach und nach die Chancen, das beliebte Ensemble am angestammten Platz zu erleben - und das auf eineäußerst unvergessliche Art - ehe das Theater am Meer seinen regulären Spielbetrieb im eigenen Haus in der Kieler Str. 63 aufnimmt.So gibt es am 29.5. um 20 Uhr und 30.5. um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 5.6. um 20 Uhr und 6.6. um 15.30 Uhr und 20 Uhr die letzten Vorstellungen, in denen Roswitha Wunderlich, Nicolas C. Ducci, Horst Karstens, Arnold Preuß, Harald Schmidt und Christian Strowik die feinfühlige und dennoch mitreißend-komische Geschichte von vier liebenswerten Paketboten spielen. Durch Zufall erfahren sie, dass die Tochter des Chefs an einer schwer zu heilenden Augenkrankheit leiden soll. Gemeinsam wollen sie die hohen Operationskosten für den jungen Sonnenschein aufbringen, doch fehlt es ihnen Geld. Was folgt, ist der steinige Weg zu einer eigenen Travestieschau, der kein Auge trocken lässt. Soviel sei verraten: Trotz aller Probleme gelingt das Vorhaben, und so gibt es ein Wiedersehen mit großen Stars wie Margot und Maria Hellwig, Andrea Berg, Madonna, Wencke Myhre und mehr! Einen Vorgeschmack bietet die Homepage unter www.theater-am-meer.de

Jeversches Wochenblatt vom 26. Mai 2010

"Keerls döör un döör" begeistern

WILHELMSHAVEN - Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven geht neue Wege und wird ab der nächsten Saison ein eigenes Theater betreiben. Ähnlich mutig begeben sich die Helden der neuesten Kormödienproduktion der Bühne ebenfalls runter von den ausgetretenen Pfaden. Mit „Keerls döör un döör" hat das Theater am Meer zum Abschluss seines Spielbetriebes im angestammten Stadttheater einen grandiosen Riesenerfolg erzielt. Am 29. Mai um 20 Uhr und am 30. Mai um 15.30 Uhr und 20 Uhr begeistern die Kerle in der Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland erneut - feuchte Augen sind garantiert, so oder so.

Wilhelmshaven, 14. Mai 2010

Fotos von der Hauptprobe zu "Keerls döör un döör"

Weihnachtssachen auspacken ist doch etwas Feines - auch für Hinnerk (Christian Strowik), Manuel (Nicolas C. Ducci), Georg (Arnold Preuß) und Paul (Harald Schmidt)

Wenn Hinnerk aufgeregt ist, greift er zum Nasenspray - und Hinnerk ist oft aufgeregt.

Mit den Stäbchen hat er noch seine Probleme, aber das chinesiches Essen schmeckt Manuel gut.

Über was reden die beiden? Natürlich darüber, wie man Betty, der Tochter vom Chef, die Augenoperation finanzieren kann.

Wenn man eine Travestieschau auf die Beine stellen will, muss man erst einmal auf Pumps stehen können.

Und unheimlich viel üben, üben, üben

Da kann einem schon mal der Mut verloren gehen.

Aber wenn man sehen kann, wie der andere sich quält, dann macht das schon auch Freude.

Die ersten Gruppenchoreografien sind nicht sehr vielversprechend

Und die Stadthalle als Auftrittsmöglichkeit wird ihnen auch nicht gegeben, da muss die eigene Fabrikhalle her

Die Übungen sehen mehr nach Freischwimmerzeugnis als nach Showbusiness aus.

Aber da helfen ja vielleicht "zwei Apfelsinen im Haar"

Nun kommt auch noch Kording den vier Jungs und Trainerin Kocke auf die Schliche - scheitert die Schau?????

Wohl nicht, denn alle Vorstellungen sind ausverkauft und Frau Knocke (Roswitha Wunderlich) macht schon mal die Ansage für das Schau-Programm

Margot und Maria Hellwig mit "Servus, Grürzi und Hallo"

Madonna mit "Like a Virgin"

Andrea Berg mit "Du hast mich 1.000 mal belogen"

Tina Turner mit "Simply the Best"

Wenke Myhre mit "1 Mark für Charly"

Die Jacob-Sisters mit dem "Hausfrauenrock"

und am Schluss sind Mary "So ist mein Leben"

Wilhelmshavener Zeitung vom 14. Mai 2010

Premiere: Echte Kerle zwischen Pumps und Perücken

THEATER Niederdeutsche zeigt „Keerls döör un döör!" — Sonnabend erste Aufführung im Stadttheater

WILHELMSHAVEN/LR — Lachgarantie verspricht das Theateram Meer - NiederdeutscheBühne: Männer wagen sich aufs Glatteis, beschreiten reichlich ungewöhnliche Wege. Bühnenleiterin und Regisseurin Marion Zomerland hat in den vergangenen Spielzeiten mit „Agathe un ik" und „Kerls, Kerls, Kerls!" ebensolche mitreißenden Stücke inszeniert und setzt mit der Wilhelmshavener Erstaufführung der Komödie „Keerls döör un döör!" von Kerry Renard ab Sonnabend, 15. Mai, ihre Erfolgsserie fort. Zugleich ist dies die letzte Produktion, die das Ensemble im Stadttheater präsentiert, ehe die kommende Saison im eigenen Zimmertheater in der Kieler Straße 63 startet.

Das Stück ist die letzte Produktion in der alten Spielstätte.

Hinnerk (Christian Strowik), Georg (Arnold Preuß), Paul (Harald Schmidt) und Manuel (Nicolas C. Ducci) sind das, was man sich unter „ganzen Kerlen" vorstellt: Nach harter Arbeit beim Paketservice lassen sie den Tag gerne mal in der Kneipe ausklingen. Ihren Versandleiter Frank Kording (Horst Karstens) halten sie für einen Tyrannen, doch als sie hören, dass seine Tochter an einerschweren Augenkrankheit leidet, deren Behandlung hohe Kosten aufwerfen würde, wird ihnen bewusst, dass auch ernur ein Mensch ist. Gerne würden sie ihm unter die Arme greifen, doch mit ihrem Ersparten lassen sich keine großen Sprünge machen. Gemeinsam zerbrechen sich die Paketboten den Kopf,wie sie einen größeren Batzen Geld zusammenkriegen. In ihnen keimt die Idee einer gemeinsamen Travestieschau - doch nicht jeder der vier zeigt sich wirklich euphorisch bezüglich des bevorstehenden Auftritts.

Es bleibt keine Wahl - nach Feierabend probt das Quartett im Paketlager und bemüht sich, dies vor ihrem Chef geheim zu halten.Trotz diverser Schwierigkeiten, die sich im Laufe der Zeit ergeben, lassen sich die Kerle nicht aufhalten und holen sich sogar Hinnerks Mutter Lore (Roswitha Wunderlich) als Trainerin ins Boot. Der Eifer bekommt jedoch einen herben Knacks, als Georg von Kording die Kündigung erhält.

Nach der Premiere am 15. Mai um 20 Uhr folgen weitere Vorstellungen im Stadttheater am 16. Mai um 20 Uhr, 29. Mai um 20 Uhr, 30. Mai um 15.30 Uhr und 20 Uhr, 5. Juni um 20 Uhr und 6. Juni um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 13. Juni um 17 Uhr findet mit „Keerls döör un döör" auch das letzte Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt.@ Mehr Informationen unter www.theater-am-meer.de

Neue Rundschau vom 12. Mai 2010

„Keerls döör un döör”

Theater am Meer": Letzte Premiere im Stadttheater

Theater am Meer beendet seine letzte Saison im Stadttheater mit der Wilhelmshavener Erstaufführung der Komödie „Keerls döör un döör!"

Eine besonders hohe Lachgarantie gibt es beim Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mitunter dann, wenn sich Männer aufs Glatteis wagen und reichlich ungewöhnliche Wege beschreiten. Bühnenleiterin und Regisseurin Marion Zomerland hat in den letzten Spielzeiten mit „Agathe un ik" und „Kerls, Kerls. Kerls!" ebensolche mitreißenden Stücke inszeniert und setzt mit Wilhelmshavener Erstaufführung der Komödie „Keerls döör un döör!" von Kerrv Renard ab dem 15. Mai ihre Erfolgsserie fort. Zugleich ist dies die letzte Produktion, die das Theater am Meer noch im Stadttheater präsentiert, ehe die kommende Saison im neuen eigenen Zimmertheater in der Kieler Str. 63 startet.

Hinnerk (Christian Strowik), Georg (Arnold Preuß), Paul (Harald Schmidt) und Manuel (Nicolas C. Ducci) sind das, was man sich unter „ganzen Kerlen" vorstellt: Nach harter körperlicher Arbeit beim Paketservice lassen sie den Tag gerne mal in der Kneipe ausklingen.Ihren Versandleiter Frank Kording (Horst Karstens) halten sie für einen Tyrannen, doch als sie hören, dass seine Tochter an einer schweren Augenkrankheit leidet. deren Behandlung hohe private Kosten aufwerfen würde, wird ihnen bewusst, dass auch er nur ein Mensch ist. Gerne würden sie ihm finanziell unter die Arme greifen, doch mit ihrem Ersparten lassen sich keine großen Sprünge machen. Gemeinsam zerbrechen sich die Paketboten den Kopf, wie sie einen größeren Batzen Geld zusammenzukriegen.

Ganze Kerle zwischen Pumps und Perücken

Theater-Premiere am Samstag

In ihnen keimt plötzlich die Idee einer gemeinsamen Travestieschau — doch nicht jeder der vier zeigt sich wirklich euphorisch bezüglich des bevorstehenden Auftritts. Es bleibt keine Wahl — nach Feierabend probt das Quartett im Paketlager und bemüht sich, dies vor ihrem Chef geheim zu halten. Trotz diverser Schwierigkeiten, die sich im Laufe der Zeit ergeben, lassen sich die Kerle nicht aufhalten und holen sich sogar Hinnerks Mutter Lore (Roswitha Wunderlich) als Trainerin ins Boot. Der Eifer bekommt jedoch einen herben Knacks, als Georg von Kording die Kündigung erhält...

Der steinige Weg zum Erfolg, der sich auf Pumps sicherlich nicht besser zurücklegen lässt, wird nicht nur die weiblichen Zuschauer köstlich amüsieren. Nach der Premiere am 15. Mai um 20 Uhr folgen weitere Vorstellungen im Stadttheater bereits am 16.5. um 20 Uhr, 29.5. um 20 Uhr, 30.5. um 15.30 Uhr und 20 Uhr, 5.6. um 20 Uhr und 6.6. um 15.30 Uhr und 20 Uhr statt. Am 13.6. um 17 Uhr findet mit „Keerls döör un döör" auch das letzte Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt. Weitere Informationen und Bilder bietet die bühneneigene Homepageunter    www.theater-am-meer.de.    MG

Wilhelmshaven, 12. Mai 2010

Fotos von den  Bühnenproben zu "Keerls döör un döör"

Die Paketboten vom SDSL-Dienst in ihrem Umkleidebereich machen sich Gedanken über die hohen Kosten für eine Augenoperation für die Tochter ihres Chefs. v.l. Nicolas C. Ducci, Christian Strowik, Arnold Preuß und Harald Schmidt.

Die Chance, einmal im Leben Nana Mouskouri zu sein, will Georg Gregor (Arnold Preuß) nicht verpassen.

Sehr schweißtreibend die Probeabende für Hinnerk (Christian Strowik), Georg (Arnold Preuß), Manuel (Nicolas C. Ducci) und Paul (Harald Schmidt.) Vor allem das Tanzen und Laufen auf Pumps ist schon sehr anstrengend.

Es wird brenzlig, der Chef hat sie erwischt. Hinnerk, Georg, Manuel und Paul horchen, was Lore und Kording zu bereden haben.

Für Kording (Horst Karstens) ist das, was Lore Knocke (Roswitha Wunderlich) und die vier Männer (?) dort veranstalten ein wenig zu viel - sein Herz rebelliert.

Wilhelmshavener Zeitung vom 12. Mai 2010 /Events der Region

Urkomische Travestie mit "Keerls döör un döör"

Nach 57 Jahrenverabschiedetsich das Theater am Meer- Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven aus dem Stadttheater als traditionellen Spielort und präsentiert sich ab der nächsten Saison im eigenen Theater in der KielerStr. 63. Grund genug, um zum aktuellen Spielzeitabschluss im Stadttheater noch einmal aus dem Vollen zu schöpfen. Mit „Keerls döör un döör" von Kerry Renard in der Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland wartet das Theater am Meer mit einer Komödie auf, die mit liebenswerten Charakteren vor Lachen kein Auge trocken lässt. Am 15. Mai um 20 Uhr ist die Wilhelmshavener Erstaufführung.

Georg (Arnold Preuß), Hinnerk (Christian Strowik), Paul (Harald Schmidt) und Manuel (Nicolas C. Ducci) arbeiten als Paketboten bei SDSL unter dem strengen Regiment ihres übellaunigen Chefs Frank Kording (Horst Karstens). Große Widerworte machen bei ihm keinen Sinn, und so läuft jeder Tag nach dem gleichen Trott ab. Doch als Hinnerk berichtet, dass Kordings Tochter an einer schlimmen Augenkrankheit leiden soll, die nur durch eine teure Operation behandelt werden kann, entwickelt das Boten-Quartett doch Mitgefühl. Gemeinsam wollen sie mit einem entsprechenden Geldbetrag ihrem Chef unter die Arme greifen. Jedoch fehlt ihnen nicht nur das Einkommen dafür, sondern auch die Idee, wie man diese Geldsumme aufbringen kann. Nach langen Überlegungen verspricht man sich von einer selbst einstudierten Travestieschau den größten Erfolg - doch schon beim Umgang mit hochhackigen Schuhen fangen die Probleme erst an. So muss Hinnerks Mutter Lore (Roswitha Wunderlich) schlussendlich als Trainerin einspringen ...

Nach der Premiere dieses urkomischen Spektakels, das Mitglieder des Theaters am Meer in gänzlich ungewohnten Rollen zeigt, folgt bereits am 16. Mai um 20 Uhr die zweite Vorstellung. Karten sind noch am Service-Center des Stadttheaters erhältlich, Informationen und Bilder unter www.theater-am-meer.de.

Kompass für Wilhelmshaven und Friesland 5/2010 vom 30. April 2010

Kontrastprogramm: Von Oper bis Travestie

Stadttheater Wilhelmshaven, Sonnabend, 15. Mai, 20 Uhr: Premiere: „Keerls döör un döör"

Das „Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" präsentiert eine Wilhelmshavener Erstaufführung: Die Kollegen Hinnerk, Georg, Paul und Manuel sind ganze Kerle — durch und durch. Tagsüber schuften sie beim norddeutschen SDSL-Paketservice, abends gehen sie gerne mal in die Kneipe. Obwohl Versandleiter Frank Kording sie reichlich stresst, erledigen die Männer ihren Job gerne. Dieses ändert sich erst, als Georg die Kündigung erhält, weil die finanziell angeschlagene Firma nur durch gravierende Sparmaßnahmen gerettet werden kann. Dabei hatten die Paketboten gerade so etwas wie Mitleid für ihren Chef entwickelt, denn dessen Tochter Betty leidet an einer schweren Augenkrankheit, die nur durch eine privat zu finanzierende OP zu stoppen ist.

Da beschließen die „Keerls" spontan, ihre Ersparnisse für das Kind zu opfern. Doch weit kommen sie mit den paar Euros nicht. Sie haben eine neue Idee: Warum nicht eine Travestieshow auf die Beine stellen, um so das fehlende Geld zu sammeln? Gesagt getan! Weitere Aufführungen im Stadttheater am 16. und 29. Mai um 20 Uhr sowie am 30. Mai um 15.30 Uhr und um 20 Uhr.

En goote Partie (WE)

En goote Partie

Wilhelmshavener Erstaufführung

Komödie von Stefan Vögel
Niederdeutsche Fassung von Gerd Meier

Premiere: 27. März 2010, 20 Uhr, Stadttheater
(die ursprünglich vorgesehene Insznenierung "Du-!" mussten wir leider verschieben)

Regie: Thomas Willberger
Bühne: Thomas Willberger, Harald Schmidt

Souffleuse: Ebba Mannott-Kallus
Requisite: Monika Eilers
Maske: Ebba Mannott-Kallus, Fenja Strowik, Heidi Strowik 
Kostümberatung: Helga Lauermann
Soundeffekte: Nicolas C. Ducci
Inspizient: Rolf-Peter Lauxtermann
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Heinz Fuchs,
Gerd Gelhart, Anne Hertl, Ingo Heuer, Günter Michaelis, Harald Schmidt und Wolfgang Watty
Beleuchtung: Stadttheater Uwe Freiberg, Detlef Schumann
Technische Leitung: Claudia Schröder, Volker Prielipp

Ensemble

Klaas Prühs - Jürgen Tapken
Rieke, seine Tochter - Claudia Schröder
Lene Holtfreter, Haushälterin - Helga Lauermann
Walter, Klaas´ Freund, Heinz Zomerland
junge Haushälterin - Lena-Maria Eden

Rezensionen

Jeversches Wochenblatt vom 29. März 2010

"En goote Partie": Dieser Lene kann der Klaas nicht widerstehen

PLATTDEUTSCH Erstaufführung des „Theaters am Meer" kam beim Publikum an

VON ERNST RICHTER

WILHELMSHAVEN - Mit der„Lütt Heidideldei"-Komödie „DU" von Rudolf Beiswanger, einem Zwei-Personen-Stück, wollte das „Theater am Meer", die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, das Publikum mit einer weiteren Erstaufführung mitnehmen in eine dürftige Moorkate aus der Zeit des 30jährigen Krieges. Aus spieltechnischen Gründen mussten die Niederdeutschen das Stück absetzen und stattdessen die Komödie „En goote Partie" von Stefan Vögel, ins Niederdeutsche übertragen von Gerd Meier, ins Programm nehmen. Am Sonnabend war Premiere im Stadttheater, der sich am Sonntag gleich die zweite Vorstellung anschloss. Etwa 160 Tokiekers wohnten der Premierenvorstellung bei und zollten dem Ensemble anhaltenden Premierenbeifall mit RegisseurThomas Willberger, der seit der Spielzeit 2006/07 dramaturgischer Berater der niederdeutschen Sparte am Oldenburgischen Staatstheater ist.

Der Vorhang öffnet sich und gibt dem Premierenpublikum den Blick frei auf eine verwahrloste Wohnstube, in der sich Klaas Prühs seit dem Tod seiner Frau als Single wohl zu fühlen scheint. Seine Tochter Rieke versucht, leider erfolglos für den Vater eine Haushälterin zu finden. Doch der bockige alte Querkopf und Eigenbrötler vertreibt jede hilfsbereite Frauensperson aus seiner nächsten Umgebung. Nur sein Freund Walter hat als Schachpartner Zutritt zu seinem egozentrischen Seelenleben. Die beiden, Klaas und Walter, attackieren sich heftig auf dem Schachbrett, wobei fast diese alte Männerfreundschaft in die Brüche zu gehen droht. Da kreuzt als neue Kraft die Haushälterin Lene Holtfreter auf, die sich nicht von den unverschämten Beleidigungen des Klaas Prühs ins Boxhorn jagen lässt und etwa aufgeben würde. Sie kann diesen verbohrten Single umbiegen, ist ihm freundlich zugetan, so dass selbst Klaasens Tochter Rieke eifersüchtig diese Entwicklung verfolgt und nun ihrerseits die Haushälterin Lene an die Luft befördern möchte. Wird ihr das gelingen? Im Interesse der künftigen Tokiekers soll das Resultat den Span- nungsbogen nicht kappen.

Denn viel passiert im ersten Akt dieser Komödie nicht. Man palavert sich mit teils witzigen Bemerkungen durch die Handlung, trinkt Tee oder Cappuccino, löffelt Tomatensuppe und giftet sich gegenseitig an, wobei die neue Haushälterin sich standfest nicht aus der Ruhe bringen lässt. Das Publikum verfolgt interessiert die Auseinandersetzungen, doch den größten Lacherfolg löst Klaas aus, als er nach dem Schuh auch die Socke auszieht und sie sich prüfend unter die Nase hält. Auch Kleinigkeiten können halt entzücken.

Nach der Pause gewinnt die Handlung Schwung und Spannung. Die Schachkumpanen Klaas Prühs und Freund Walter werden von Jürgen Takpen und Heinz Zorn erland beherzt und drastisch in Szene gesetzt.Dazu wirbelt Claudia Schröder als Klaasens Tochter Rieke mit schriller Stimme durch die:Wohnstube. Sehr konträr dazu gibt Helga Lauermann der Haushälterin Lene :Holzfreter eine sympathische Figur, wie sie sich sicher mancher Zuschauer insgeheim gewünscht haben wird. Das Bühnen-Ensemble der fünf darstellenden Figuren von „En goote Partie" wird vervollständigt von Lena-Maria Eden als junge Haushälterin.

Die weiteren Aufführungen der turbulenten Komödie sind im Wilhelmshavener Stadttheater am 10. (20 Uhr), am 11. und 25. April (jeweils 15.30 und 20 Uhr) sowie am 29. April (20 Uhr) und am 2. Mai (17 Uhr) in der Agnes-Miegel-Schule in Wilhelmshaven angesetzt.

Wilhelmshavener Zeitung vom 29. März 2010

Die Geschichte von rauer Schale und weichem Kern

THEATER AM MEER „En goote Partie" liefert ein klares Unentschieden — „Tür-auf-Tür-zu-Komödie"

VON INGA HELLWIG

Claudia Schröder (links als Rieke) und Helga Lauermann (als Lene) Foto: Preuschoff

WILHELMSHAVEN - Die Länge der Bedenkzeit macht den Charakter einer guten Schachpartie aus, das Tempo den einer guten Komödie. Beim Stück „En goote Partie" aus der Feder von Stefan Vögel, das am Sonnabend als Premiere im Stadttheater auf die Bühne kam, versuchte das Ensemble der Niederdeutschen Bühne, dirigiert von Neu-Regisseur Thomas Willenberger, beides miteinander zu verbinden. Das Ergebnis war ein gefühltes Remis zwischen guter Story mit Potenzial und einer Inszenierung, die das Publikum zwar erheiterte, den Saal aber nicht wirklich zum Tosen bringen konnte. Das Bühnenbild — ein Raum, viele Türen und die Figuren, mit klar „schwarz-weiß"-gestrickten Persönlichkeitsprofilen, boten dabei die perfekte Kulisse für einen klassischen Fall von „Tür-auf-Tür-zu-Komödie".

Der verwitwete und äußerst schrullige Rentner Klaas Prühs (Jürgen Tapken) verschnazt sich darin in seiner Wohnung und vor der Welt. Abgesehen von seinem Freund Walter (Heinz Zomerland), der seit 25 Jahren jede Woche eine Langzeitschachpartie mit ihm spielt, wünscht er keine Kontakte und verlottert zusehends. Noch jede von Tochter Rieke (Claudia Schröder) engagierten Haushaltshilfen hat er erfolgreich vergrault. Bis Lene Holtfreter (Helga Lauermann) auftaucht.Trotz heftigen Wiederstands und einer Wette, auch sie nach vier Wochen aus dem Haus geekelt zu haben, beißt sich Klaas Prühs an der Frau; die ihre „Opfer" mit resolut-mütterlicher Fürsorge, guter Küche, Prosecco und Kinobesuchen „einwickelt", die Zähne aus. Rieke allerdings gefällt es gar nicht, als sie den alten „Stinkstiefel" nach vier Wochen überhaupt nicht mehr wiedererkennt. Als dann auch noch durch einen blöden Zufall aufkippt, dass Klaas seinen Schachfreund seit 20 Jahren nur durch Betrug besiegen konnte, bricht das Chaos aus.Der eigentlich Geläuterte steht schließlich ganz alleine da und die nächste Haushälterin (Lena-Maria Eden) wird vergrault.

Humorvoll, aber nicht ohne sensible Untertöne, inszenierte Thomas Willenberger damit eine Komödie rund um Männer, unter deren rauer Schale doch ein weicher Kern darauf wartet, entdeckt zu werden. Die fünf Akteure agierten textfest und verkörperten die Charaktere gut, der Inszenierung selbst hätte ein bisschen mehr Nachdruck durchaus mehr Esprit verliehen. Am Ende wird dann alles doch wieder gut: Echte Männerfreunde teilen eben alles: Schachbrett, Haushälterin und den freundlichen Applaus. Remis eben.

Pressemeldungen und Fotos

Wilhelmshavener Zeitung vom 29. April 2010/Events der Region

Heute für Schnellentschlossene

Mit der Komödie „En goote Partie" von Stefan Vögel hat das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven abermals einen Volltreffer gelandet. Die Geschichte um Frührentner und Witwer Klaas Prühs, der sich mit Händen und Füßen sowie einem wenig zurückhaltenden Mundwerk dagegen sträubt, dass eine Haushälterin Ordnung in seine chaotische Wohnung bringt, hat Berufsregisseur Thomas Willberger mit viel Gespür fürden richtigen Ton inszeniert und sich damit den Wilhelmshavenern vorgestellt.

Auch das Stück, gespielt von Lena-Maria Eden, Helga Lauermann, Claudia Schröder, Jürgen Tapken und Heinz Zomerland ist erstmals in Wilhelmshaven aufgeführt worden, doch nun folgen bereits die letzten Vorstellungen. Am heutigen Donnerstag gibt es um 20 Uhr eine Chance für all diejenigen, die am Wochenende keine Zeit für Theaterbesuche finden. Am Sonntag, 2.5. um 17 Uhr wird „En goote Partie" in der Aula der Agnes-Miegel-Schule zum Abschluss geführt.

Neue Rundschau vom 28. April 2010 / GRODEN POST

Letzte Chancen für „En goote Partie"

Theater am Meer Komödie Donnerstag letztmalig im Stadttheater / Gastspiel in F'groden am Sonntag

Am Sonntag gibt es für die Bewohner des Stadtnordens wieder ein spezielle Entgegenkommen: "En goote Partie" wird in der Aula der Agnes-Miegel-Schule aufgeführt.

Mit großem Erfolg hat das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven die Komödie „En goote Partie" von Stefan Vögel als vierte Produktion auf den Spielplan gesetzt.In zahlreichen Vorstellungen hat das spielfreudige Ensemble, bestehend aus Lena-Maria Eden, Helga Lauermann, Claudia Schröder, Jürgen Tapken und Heinz Zomerland, in verschrobenen Charakteren die Zuschauer begeistert.Nun ist die Geschichte um den grantigen Frührentner und Witwer Klaas Prühs, der erst durch die richtige Haushälterin seine Lebensfreude zurückgewinnt, nahezu abgespielt - nur noch zwei Vorstellungen der Inszenierung von Berufsregisseur Thomas Willberger stehen auf dem Plan.

Dabei besteht für alle Zuschauer, die an Wochenenden aufgrund anderer Termine keine Zeit finden das Theater zu besuchen, eine besondere Gelegenheit: Am Donnerstag, den 29. April um 20 Uhr findet die letzte Aufführung im Stadttheater statt. Am Sonntag, dem 2. Mai gibt es vor allem für die Bewohner des Stadtnordens wieder ein spezielles Entgegenkommen - dann wird „En goote Partie" um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule aufgeführt. Weitere Infos und Bilder unter www.theater-am-meer.de    MG

Wilhelmshavener Zeitung vom 27. April 2010


Die Komödie "En goote Partie" des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne, wird zum letzten Mal auifgeführt. In zahlreichen Vorstellungen hat das Ensemble mit verschrobenen Charakteren die Zuschauer begeistert. Nun ist die Geschichte um den grantigen Frührentner Klaas Prühs, der erst durch die richtige Haushälterin seine Lebensfreude zurückgewinnt, nahezu abgespielt. Zwei Vorstellungen der Inszenierung von Berufsregisseur Thomas Willberger stehen noch auf dem Plan. Am Donnerstag, 29. April, um 20 Uhr findet die letzte Aufführung im Stadttheater statt. Am Sonntag, 2. Mai, folgt eine Aufführung um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule.

Weitere Fotos von der 1. Hauptprobe

Wenn das sein Freund Walter wüsste, Klaas (Jürgen Tapken) trainiert heimlich Spielzüge ein, um beim Schachspiel immer eine Nase voraus zu sein.

Nach eitel Sonnenschein sieht das Verhältnis von Rieke (Claudia Schröder) und Lene Holtfreter (Helga Lauermann) nicht gerade aus, obwohl ja Rieke die Haushälterin extra für ihren Vater engagiert hat.

Lene lässt sich die Butter nicht vom Brot nehmen und einen kräftigen Händedruck hat sie außerdem. Klaas ist schon sichtlich beeindruckt von der zupackenden Art von Lene

Der Vater ist nicht da, Rieke beschleichen grausame Vorahnungen. Hat ihr Vater etwa der Lene Holtfreter, die er ja im ersten Moment so mies behandelt hat wie alle ihre Vorgängerinnen, etwas angetan?

Der Schwindel ist aufgeflogen, das große Loch in der Rückwand des verschlossenen Wandschranks gibt Klaas` Möglichkeit frei, heimlich zu üben. Walter (Heinz Zomerland) ist entstetzt und kündigt darauf hin Klaas die jahrelange Freundschaft.

Allein und verlassen von der Welt hadert Klaas mal wieder mit seinem Schicksal und der neuen Haushälterin

Am Ende wendet sich dann doch noch alles zum Guten - allerdings ist Lene Holtfreter jetzt die Haushälterin von Walter.

Als Walter einwilligt, sich die Haushälterin wie Brüder zu teilen, überkommt Klaas ein Moment der tiefen Zuneigung und Dankbarkeit zu seinem einzigen Freund Walter.

Na und am Ende ergibt sich dann wohl auch eine Menage a trois zwischen Lene, Walter und Klaas. Wie Rieke darüber denkt, lässt ihr Gesichtsausdruck sicherlich ahnen.

Wilhelmshavener Zeitung vom 22. April 2010 / Events der Region

"En goote Partie— nicht nur auf dem Schachbrett

Am Sonntag, 25.4. präsentiert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven gleich zweimal den aktuellen Komödienhit „En goote Partie" aus der Feder von Stefan Vögel. Um 15.30 Uhr und 20 Uhr spielen Lena-Maria Eden, Helga Lauermann, Claudia Schröder, Jürgen Tapken und Heinz Zomerland in der Inszenierung von Berufsregisseur Thomas Willberger die Geschichte des starrsinnigen Klaas Prühs.

Seit dem Tod seiner Frau lebt der Frührentner zurückgezogen, und seine ebenso unnachgiebige Tochter Rieke versucht mit diversen Haushälterinnen, wenigstens das Chaos in seinerWohnung in den Griff zu bekommen. Vergebens, denn der Sturkopf schlägt mit seinem kratzbürstigen Naturell alle Frauen in die Flucht - bis eines Tages Lene Holtfreter in der Tür steht und dem Stänkerer Paroli bietet. Schon bald vollzieht sich bei Klaas eine wundersame Wandlung.

Neue Rundschau vom 21. April 2010

"En goote Partie" — nicht nur auf dem Schachbrett

Doppel-Vorstellung am 25. April im Stadttheater

Das Theater am Meer amüsiert mal wieder mit einer spritzigen Komödie. v.l. Claudia Schröder, Jürgen Tapken

Mit Stefan, Vögels liebenswerter Komödie „En goote Partie" zeigt das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven derzeit eindrucksvoll, dass Rentner noch lange nicht zum „alten Eisen" gehören müssen und man selbst im vermeintlichen Herbst des Lebens mit Frühlingsgefühlen rechnen muss. Die mit Begeisterung vom Wilhelmshavener Publikum aufgenommene Inszenierung von Berufsregisseur Thomas Willberger ist am kommenden Sonntag, dem 25. April, gleich zweimal im Stadttheater zu sehen: um 15.30 Uhr und um 20 Uhr.

Dann spielen Lena-Maria Eden, Helga Lau-ermann, Claudia Schröder, Jürgen Tapken und Heinz Zomerland die Geschichte des Frührentners Klaas Prühs, der nach dem Tod seiner Frau vollkommen zurückgezogen in seinem Chaos zu versinken droht. Seine Tochter Rieke findet erst mit Lene Holtfreter eine resolute Haushälterin, die es auch länger als wenige Stunden bei dem miesepetrigen Senior aushält. Als sich Klaas jedoch wie verwandelt zeigt, wird es Rieke zu unheimlich, und selbst die Schach-Freundschaft zu Walter gerät ins Wanken...

Die letzte Vorstellung im Stadttheater folgt am 29. April. um 20 Uhr, danach dasGastspiel in der Aula der    Weitere Infos und Bilder un-Agnes-Miegel-Schule am 2. ter www.theater-am-meer.de. Mai um 17 Uhr.    MG

Wilhelmshavener Zeitung vom 10. April 2010

„En goote Partie” im Stadttheater

WILHELMSHAVEN/LR — Es gibtein Leben nach dem Tod des Partners — diese Lehre lässt sich aus der Produktion des Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ziehen. Die Komödie „En goote Partie" von n Vögel in der Inszenierung von Thomas Willberger zeigt auf heitere Art und Weise, dass es für einen Witwer immer noch Perspektiven gibt — auch wenn es bisweilen schwer ist, ihm diese aufzuzeigen. Die nächsten Vorstellungen sind heute um 20 Uhr sowie am Sonntag, 11. April, um 15.30 und 20 Uhr im Stadttheater.

Wilhelmshavener Zeitung vom 8. April 2010/Events der Region

"En goote Partie" mehr braucht es nicht zum Glücklichsein

Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven präsentiert einen überwiegend komödiantischen Spielplan und schafft es dabei immer wieder mit Bravour, mit den unterschiedlichsten Gangarten des komischen Genres aufzuwarten. Nach Boulevardkomödien und tierisch-spaßigen Musicals steht mit „En goote Partie" von Stefan Vögel ein Lustspiel auf dem Programm, das eine anrührende Ausgangssituation mit frechen Dialogen und schrulligen Charakteren aufbricht. Mit entsprechender Begeisterung ist die Inszenierung des Berufsregisseurs Thomas Willberger bisher vom Publikum aufgenommen worden. Weitere Vorstellungen folgen am 10.4. um 20 Uhr und am 11.4. um 15.30 Uhr und 20 Uhr.

Erzählt wird die Geschichte von dem Frührentner Klaas Prühs (Jürgen Tapken), der sich seit dem Tod seiner Frau vor einigen Jahren zu gar nichts mehr aufraffen mag - weder zum Sauberhalten noch zum Verlassen seiner Wohnung. Einzig der allwöchentliche Besuch seines temperamentlosen Schachfreundes Walter (Heinz Zomerland) sorgt für Abwechslung, aber auch für harte Geduldsproben. Überhaupt ist Klaas' Gemüt alles andere als sonnig zu bezeichnen. Seine Tochter Rieke (Claudia Schröder) verzweifelt an seinem Dickkopf, der auch verhindert dass sie ihm eine Haushälterin auf Dauer be-schaffen kann. Jede der Damen scheitert schon nach kurzer Zeit an seinem forschen Naturell. Doch mit Lene Holtfreter (Helga Lauermann) platzt eine resolute und dennoch sympathische Frau in den Haushalt, die Klaas gewachsen ist und ihn schon bald aus seiner Lethargie herausholt. Als er mit Lene sogar wieder ins Kino geht, wird es Rieke jedoch zu bunt und stellt eine Neue (Lena-Maria Eden)ein . . .

Die liebenswerte Komödie „Engoote Partie" steht darüber hinaus auch am 25.4. um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 29.4. um 20 Uhr auf dem Spielplan des Stadttheaters; am 2.5. um 17 Uhr folgt das Gastspiel in der Agnes-Miegel- Schule. Infos: www.theater-am-meer.de

Jeversches Wochenblatt vom 7. April 2010

Liebenswerte Komödie

WILHELMSHAVEN - Es gibt ein Leben nach dem Tod des Partners - diese Lehre lässt sich aus der neuesten Produktion des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ziehen. Die Komödie „En goote Partie" von Stefan Vögel in der Inszenierung von Berufsregisseur Thomas Willberger zeigt auf heitere Art und Weise, dass es für einen Witwer immer noch Perspektiven gibt- auch wenn der Weg bisweilen schwer ist, ihm diese aufzuzeigen. Nach der begeistert aufgenommenen Premiere folgen am Sonnabend,10. April, 20 Uhr, und Sonntag,11. April, 15.30 Uhr und 20 Uhr, weitere Vorstellungen im Stadttheater Wilhelmshaven.

Kompass für Wilhelmshaven und Friesland 4/2010 vom 1. April 2010

„En goote Partie” für das „Theater am Meer"

Mit „En goote Partie" von Stefan Vögel steht abermals eine Komödie auf dem Spielplan des „Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhemshaven", die den Geschmack des Publikums getroffen und somit dem Berufsregisseur Thomas Willberger eine ideale Plattform geboten hat, um sich dem Wilhelmshavener Publikum vorzustellen. Nach der Premiere Ende März folgen nun weitere Vorstellungen des schwungvollen Lustspiels.

Der Witwer Klaas Prühs erfreut sich eigentlich noch bester Gesundheit, doch seit dem Tod seiner Frau lebt er lustlos in seiner zusehends schmutziger werdenden Wohnung. So verwundert es nicht, dass ihm seine Tochter Rieke immer wieder versucht, eine Haushälterin unterzujubeln, um der drohenden Verwahrlosung des rüstigen Rentners Herr zu werden. Vorstellungen im April am 10. um 20 Uhr, am 11. und 25. um jeweils 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 29. um 20 Uhr.www.theater-am-meer.de

Wilhelmshavener Zeitung vom 27. März 2010

Theater am Meer: Gute Partie für bockigen Rentner

PREMIERE Heute erste Vorstellung der Komödie von Stefan Vögel — Morgen weitere Aufführung

WILHELMSHAVEN/LR — Was soll man als erwachsene Frau tun, wenn sich der eigene, verwitwete Vater mit Händen und Füßen dagegen sträubt, Hilfe im Haushalt anzunehmen? Dieses Problem ist Thema der neuesten Komödie „En goote Partie" des Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Die Inszenierung von Berufsregisseur Thomas Willberger feiert am Sonnabend, 27. März, Premiere im Stadttheater.

Szenenfoto mit Claudia Schröder als Rieke und rechts Jürgen Tapken als Klaas Prühs. FOTO: TAM/PREUSCHOFF

Das Ensemble spielt das Stück anstelle der geplanten Produktion „Du!" unter der Regie von Thomas Willberger.Der Rentner Klaas Prühs (Jürgen Tapken) hat vor einigen Jahren seine Frau verloren und fristet auf seine sture Weise ein tristes Leben, in dem er in seinem eigenen Unrat umzukommen droht. Es fehlt ihm eine starke Frau an der Seite, die sich zumindest um den Haushalt kümmert, doch Tochter Rieke (Claudia Schröder) kann dies wegen eigener Familie und Beruf sowie aufgrund mangelnder Durchsetzungskraft gegenüber dem starrsinnigen Vater nicht leisten. Jeder Versuch, eine geeignete Haushälterin für Klaas zu finden, scheitert kläglich. An sonsten bleibt ihm zum Zeitvertreib nur der allwöchentliche Besuch seines Freundes Walter (Heinz Zomerland), der seit Jahrzehnten mit ihm Schach spielt und dabei nicht bemerkt, dass er betrogen wird.

Der Alltagstrott gerät mächtig aus dem Gleichschritt, als sich Lene Holtfreter (Helga Lauermann) als neue Haushälterin vorstellt. Sie ist die erste, die Klaas Paroli bieten kann. Nach wenigen Tagen muss Rieke sogar feststellen, dass sich ihr einst so antriebsloser Vater mit bester Laune sogar zu Kinobesuchen hinreißen lässt. Das wiederum geht ihr zu weit. Mit frechen Dialogen zeigt „En goote Partie", dass man auch im Rentenalter noch lange nicht zum alten Eisen zählen muss und es durchaus eine weitere „gute Partie" im Leben geben kann.

Nach der Premiere am heutigen Sonnabend, 27. März, um 20 Uhr im Stadttheater folgt dort bereits am Sonntag, 28. März, um 20 Uhr die nächste Vorstellung. Weitere Termine sind am 10. April, um 20 Uhr, am 11. und 25. April jeweils um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 29. April um 20 Uhr.

Wilhelmshavener Zeitung vom 25. März 2010 / Events der Region

„En goote Partie” - Kampf der Sturköpfe

Das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven wartet ab kommenden Sonnabend mit seiner neuesten Produktion der Spielzeit 2009/2010 auf. „En goote Partie' von Stefan Vögel ist eine liebenswerte Komödie, die auf freche Weise zeigt, dass sich auch im Alter noch ungeahnte Bande knüpfen lassen. Regie führt der Berufsregisseur Thomas Willberger, der genau wie das Stück selbst erstmals dem Wilhelmshavener Publikum vorgestellt wird.

Auf dem Foto (v.l.) Helga Lauermann als Lene Holtfreter und Jürgen Tapken als Klaas Prühs

Zentrale Figur des Stückes ist der Frührentner Klaas Prühs (Jürgen Tapken), der seines Lebens überdrüssig ist. Seit dem Tod seiner Frau vor sechs Jahren sitzt er nur noch zuhause in seinem eigenen Dreck. Um dies zu verhindern, bemüht sich seine Tochter Rieke (Claudia Schröder) unnachgiebig, eine geeignete Haushälterin für ihren starrsinnigen Vater zu finden. Doch der lässt im Umgang mit anderen Menschen jegliche Höflichkeit vermissen, so dass es keine der Damen lange bei ihm aushält. Rieke selbst sowie Klaas' langjähriger Freund Walter (Heinz Zomerland) haben ebenfalls kein leichtes Spiel mit ihm. Walter schafft es nach 27 Jahren allwöchentlicher Schachpartien immer noch, in seiner Langsamkeit Klaas zur Weißglut zu treiben, und Rieke hat abermals eine Haushälterin gefunden, die den Kampf gegen den alten Grantler auf sich nehmen will.

Und tatsächlich hat Lene Holtfreter (Helga Lauermann) beste Voraussetzungen für einen Sieg: Ebenso beharrlich wie Klaas sie loszuwerden versucht, entwaffnet sie ihn mit ihrer charmanten Schlagfertigkeit. Schon nach vier Wochen muss Rieke eine enorme Veränderung an Klaas feststellen: er ist freundlich, geht in den Park, ins Kino ... mit Lene!

Die Wilhelmshavener Erstaufführung findet am 2Z3. um 20 Uhr im Stadttheaterstatt, die zweite Vorstellung folgt bereits am 28.3. um 20 Uhr. Weitere Termine sind für den 10.4. um 20 Uhr, 11.4. um 15.30 Uhr und 20 Uhr, 25.4. um 15.30 Uhr und 20 Uhr und 29.4. um 20 Uhr festgelegt. Am 2.5. um 17 Uhr wird „En goote Partie' in der Agnes-Miegel-Schule aufgeführt. Infos: www.theater-am-meer.de

Wilhelmshaven, 23. März 2010

'Bilder von der 1. Hauptprobe'

Tochter Rieke (Claudia Schröder) nimmt ihrem Vater (Jürgen Tapken) den unsoliden Lebenswandel übel

aber auch die neue Haushälterin Lene Holtfreter (Helga Lauermann) bringt Vadder Karl

eher in Rage, als dass er sich freut, ein wenig Abwechslung in sein tristes Witwerleben zu bekommen

Die einzige Freude, die im denn Alltag verschönert sind die täglichen Schachpartien mit seinem Freund Walter (Heinz Zomerland). Aber auch die

sind nicht immer von Freude geprägt, weil der etwas harthörige Walter nicht nur schlecht hört, sondern auch vom Tempo her mehr auf Schneckengeschwindigkeit gepolt ist.

Bei der Schachpartie in Anwesenheit von Lene Holtfreter stellt sich heraus, dass diese nicht nur sehr resolut und gewitzt sein kann, nein, sie versteht auch eine Menge vom Schachspiel

Als Tochter Rieke nach einem Monat wieder nach dem Rechten sehen will, stellt sie eine totale Verwandlung bei ihrem Vater fest. Was hat Lene Holtfreter bloß aus ihrem Vater gemacht, er ist ja nicht mehr wieder zu erkennen.

Während Lene und Rieke sich zoffen, spielen Walter und Karl gemütlich ihre Partie Schach zu Ende. Gemütlich, nein, gleich werden auch hier die Feindschaften ausbrechen und eine 27-jährige Schachpartnerschaft bricht auseinander.

Am Schluss des Stückes spielen beide Freunde wieder Schach, so wie sie es schon seit 27 Jahren tagtäglich machen, aber die Welt ist nicht mehr die, die sie vorher war.

Kompass für Wilhelmshaven und Friesland 3/2010 vom 28. Februar 2010

Theater am Meer aktuell

Im März präsentiert das Ensemble des „Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" weitere Aufführungen von Jürgen Hörners „Nix as Kuddelmuddel" in der Inszenierung von Bühnenmitglied Marc Gelhart. Zum Monatsende gibt es gleich ein Doppeldebüt: Berufsregisseur Thomas Willberger inszeniert erstmals für das Wilhelmshavener Publikum, und zwar die Komödie „En goote Partie", die am 27. März um 20 Uhr ebenfalls erstmals in Wilhelmshaven zur Aufführung kommt. „En goote Partie" besticht durch seine liebenswert-verschrobenen Charaktere. Nach der Premiere am 27. März um 20 Uhr folgt am 28. März um 20 Uhr die nächste Vorstellung.

Zuvor zeigt das Theater am Meer noch mehrfach den erfolgreichen Schwank „Nix as Kuddelmuddel". Am 7. März um 20 Uhr, am 14. März um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 21. März um 20 Uhr wird „Nix as Kuddelmuddel" nochmals im Stadttheater aufgeführt. Am 20. März findet um 17 Uhr ein Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt. www.theater-am-meer.de

Wilhelmshavener Zeitung vom 27. Februar 2010

Spielplanänderung notwendig

TAM „ En goote Partie " bei Niederdeutscher Bühne

WILHELMSHAVEN/LR - Als vierte Produktion der Spielzeit 2009/2010 hatte das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven das Zwei-Personen-Stück „Du-!" vorgesehen. Doch dieses „Lütt Heidideldei, wie Autor Rudolf Beiswanger es umschreibt, muss aus besetzungstechnischen Gründen ersetzt werden. Stattdessen präsentiert das Theater am Meer ab 27. März die Komödie „En goote Partie" von Stefan Vögel.

Das Stück erfreut sich an hoch- und niederdeutschen Bühnen größter Beliebtheit und soll nun auch das Wilhelmshavener Publikum erfreuen. Die Inszenierung wird, wie ursprünglich für „Du-!" vorgesehen, der Berufsregisseur Thomas Willberger besorgen. Er ist seit 2006 am Oldenburgischen Staatstheater als Mitglied der Leitung der Sparte Niederdeutsches Schauspiel beschäftigt und wird sich nun erstmals dem Wilhelmshavener Publikum vorstellen. Weitere Infos und Aufführungstermine unter www.theater-am-meer.de.

Nix as Kuddelmuddel (WE)

NIX AS KUDDELMUDDEL

Wilhelmshavener Erstaufführung
Lustspiel in zwei Akten von Jürgen Hörner
Niederdeutsch von Kay Carius

Regie und Bühne: Marc Gelhart

Premiere: 06. Februar 2010, 20 Uhr, Stadttheater

Souffleuse: Wilma Welte
Requisite: Sandra Krüger
Maske: Fenja Strowik, Claudia Schröder
Kostüm: Helga Lauermann, Heidi Strowik
Inspizienz: Christian Strowik
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Anne Hertl, Ingo Heuer, Günther MIchael und Christian Strowik
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Detlef Schumann, Stadttheater
Technische Disposition: Volker Prielipp, Claudia Schröder

Ensemble

Jolanthe / Madame Kassandra - Dagmar Grube
Regisseur / Fensterputzer - Nicoals C. Ducci
Gitti / Frau Säuberlich - Marion Zomerland
Fred / Werner Buchfink - Arnold Preuß
Tilda / Frau Buchfink - Heidi Strowik
Erich, der Techniker - Ingo Folkers
Lilli, die Souffleuse - Meike Zomerland


Rezensionen

Jeversches Wochenblatt vom 09. Februar 2010

Publikum lacht sich die Seele aus dem Leibe

Premiere: Niederdeutsche Bühne-Theater am Meer begeistert mit „Nix as Kuddelmuddel"

von Ernst Richter

WILHELMSHAVEN - Im dritten Stück der Spielzeit lässt die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, das „Theater am Meer", die Wogen hoch gehen und überrollt das Publikum mit dem Bühnenklamauk "Nix as Kuddelmuddel" von Jürgen Hörner, ins Niederdeutsche übertragen von Kay Carius und inszeniert von Marc Gel hart, der auch das Bühnenbild fixierte. Die Handlung ist ein irrsinniges Vergnügen an Albernheiten um die Aufführung eines Theaterstücks, unterteilt in zwei Akte, die Generalprobe und die Premiere.

Zunächst aber applaudiert das Premierenpublikum schon während der Öffnung des Vorhangs wie gewohnt für das Bühnenbild. Eine akkurat ausstaffierte Wohnstube mit Kamin, mit feinem Mobiliar und Fensterblick sowie den Türen für die Auf- und Abgänge. Das Spiel mit den Albern-heiten, den witzigen Redewendungen, den zweideutigen Anspielungen und anrüchigen Effekten kann beginnen und löst Heiterkeit und Szenenapplaus am laufenden Band aus. Die Tokiekers fühlen sich in ihrem Element, verstehen bis zum i-Punkt etwaige Zweideutigkeiten und lachen sich die Seele aus dem Leib.

Nein, eine Handlung oder gar einen tieferen Sinn gibt es nicht. Das Leben draußen ist ernst genug, hier drinnen sollen sich die die Lachmuskeln austoben und der Geist entspannen können. Satire ist ein Vorgang, der bestehende Ansichten lächerlich machen möchte. Da es im „Nix as Kuddelmuddel" keine literarisch festgeldopften Ansichten gibt, kann hier auch nichts satirisch oder vielleicht kabarettistisch beleuchtet werden. Es soll beim überschwän glich tollen Bühnenklamauk bleiben, den das Ensemble mit Bravour bewältigt.

 

Bei der jüngsten Inszenierung hat das Publikum sehr viel zulachen.

Es dreht sich um die Probenarbeit für ein Bühnenstück mit derWahrsagerin Madame Kassandra (Dagmar Grube), in deren Wohnkabinett sich die Personen bewegen. Da ist die Frau Säuberlich (Marion Zomerland), der gewiefte Fensterputzer (Nicolas C. Ducci), die Freundin Tilda Buchfink (Heidi Strowik) und deren Ehemann Fred Buchfink (Arnold Preuß), der Techniker Erich (Ingo Folkers) und Lilli, die Souffleuse (Meike Zomerland). Sie alle werben um die Gunst des Publikums, bis die Schwarte kracht, das heißt, die Wände bis zum Umfallen wackeln.

Die weiteren Aufführungen sind am 14. Februar um 15.30 und 20 Uhr, am 21. Februar sowie am 7., 14. und 21. März im Stadttheater sowie am 20. März (17 Uhr) in der AgnesMiegel-Schule.

Wilhelmshavener Zeitung vom 08. Februar 2010

Drei Komödien in zwei chaotischen Akten

PREMIERE „Nix as Kuddelmuddel" heißt das Stück über Probenarbeiten — Steigerung im zweiten Akt

Doppelrollen der Schauspieler sorgen im neuen Stück der Niederdeutschen Bühne für haarsträubende Szenen. Es gibt acht weitere Aufführungen.

VON NORBERT STEIN

Erich, der Techniker (am Boden), ist übereifrig und nervt damit den Regisseur. Madame Kassandra und Frau Säuberlich (links).

WILHELMSHAVEN — Die Türklingel funktioniert nicht, das Telefon streikt und das Bühnenbild gerät für einen der Akteure zur permanenten Stolperfalle - diese und die anderen Vorkommnisse sorgen zwar in den ersten 30 Minuten für heitere Unterhaltung, wären allein aber noch kein Stoff für eine waschechte plattdeutsche Komödie. Doch was das Ensemble des Theaters am Meer dann im Laufe des Stückes „Nix as Kuddel-muddel" auf der Bühne veranstaltet, sorgte dafür, dass sich die Premierengäste am Sonnabend zeitweise vor Lachen gar nicht mehr beruhigen konnten.

Der Zuschauer sieht jede Szene doppelt - im ersten und noch einmal im zweiten Akt - freilich unter anderen Vorzeichen und teils mit abgewandeltem Inhalt. Thema des ersten Akts ist die Generalprobe eines Theaterstückes, in der vieles schief geht - technisch und auch zwischenmenschlich. Schnell findet der Zuschauer in die verschiedenen Rollen der Darsteller, die in ihren Doppelrollen bestechen.

Da wäre Madame Kassandra, die Wahrsagerin, die in ihrer zweiten Rolle die Probendarstellerin Jolanthe ist (Dagmar Grube). Deren Putzdame, Frau Säuberlich /Gitti (Marion Zomerland) möchteihrer Freundin Helene Buchfink/Tilda (Heidi Strowik) einen Termin für eine Sitzung verschaffen, um deren Eheprobleme zu klären. Nicht ahnend, dass deren Ehemann. als Telefon-Techniker Werner Buchfink/Fred (Arnold Preuß) bereits vor Ort ist, ergeben sich teils haarsträubende Szenen - denn auch von der Identität des Ehemannes der Putzfee, der als Fensterputzer die Szenerie betritt, hat Madame Kassandra keine Ahnung. Die zweite Rolle des von Nicolas C. Ducci gespielten Fensterputzers ist die des Regisseurs des Stückes. Großartig, wie er zwischen den beiden charakterlich sehr verschiedenen Rollen hin und her wechselt - auf der einen Seite der ziemlich tumbe Fensterputzer, auf der anderen Seite der ewig nörgelnde Regisseur, dem sein Ensemble nicht konzentriert genugagiert. Hinzu kommen laufend technische Pannen im nicht fertigen Bühnenbild. Da hat Erich, der Techniker (herrlich trocken: Ingo Folkers), die Postkarte, die ein wichtiges Requisit darstellt, aus gut gemeiner Umsicht einfach verschickt und aus dem Mehl, das Werner Buchfink in einen weiß erscheinenden Geist verwandeln sollte, die Premierentorte gebacken.

Und da er seine Funktion hinter den Kulissen sehr ernst nimmt, will Erich - während die Probe in vollem Gange ist - noch die letzten Mängel der Ausstattung beseitigen und kriecht mal aus dem Kamin, läuft an einem Fenster - im zweiten Stock - gedankenversunken hin und her oder streitet sich lauthals abseits des Rampenlichts mit den Schauspielern.

Inhaltlich gut vorbereitet auf den zweiten Akt, würdeder Zuschauer eine pannenfreie Darbietung des Stückes erwarten. Aber weit gefehlt. Die Komödie von Jürgen Höhner, in Regie und Bühnenbild für die Niederdeutsche Bühne umgesetzt von Marc Gelhart, steigert ihr Tempo, die Akteure zünden einen Gag nach dem anderen.Da man das Drehbuch aus dem ersten Akt bereits kennt, sind die - jetzt auf eine andere Weise - missglückten Szenen umso lustiger. So kommt der Zuschauer beinahe in den Genuss von drei Komödien in einer.

Die Premierengäste spendeten für zwei höchst amüsante Stünden lang anhaltenden Beifall.Weitere Aufführungen im Stadttheater: 14.2., 15.30 und 20 Uhr; 21.2., 20 Uhr; 7.3., 20 Uhr; 14.3., 15.30 und 20 Uhr; 20.3., 17 Uhr; 21.3., 20 Uhr.

Pressemeldungen und Fotos

Jeversches Wochenblatt vom 19. März 2010

Zum letzten Mal "Kuddelmuddel"

WILHELMSHAVEN/MB-- Die Erfolgskomödie „Nix as Kuddelmuddel" von Jürgen Hörner steht am Sonntag, 21. März, um 20 Uhr zum letzten Mal im Stadttheater Wilhelmshaven auf dem Programm. In der Inszenierung von Marc Gelhart gelingt es den Spielern des „Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven", in ihren Rollen zwischen den Schauspielern eines Theaterensembles mit Handicap und deren eigentlicher Inszenierung hin- und herzuwechseln - zum Vergnügen der Zuschauer. Vor der letzten Aufführung im Stadttheater wird das Stück am Sonnabend, 20. März, um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule in Wilhelmshaven aufgeführt. Weitere Informationen und Impressionen der bisherigen Aufführungen gibt es im Internet unter www.theater-am-meer.de

Wilhelmshavener Zeitung vom 18. März 2010 / Events der Region

Urkomisches Finale von „Nix as Kuddelmuddel"

Mit der spritzigen Komödie „Nix as Kuddelmuddel" aus der Feder von Jürgen Hörner hat das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven seine derzeitige Erfolgsserie weiter fortsetzen können. Für alle Zuschauer, die Gefallen an einem Lustspiel der etwas anderen Art finden, ist die Inszenierung von Bühnenmitglied Marc Gelhart weit mehr als ein Geheimtipp. Durch die turbulente Geschichte, in der ein Theaterensemble bei Generalprobe und Premiere mit zunehmenden Problemen zu kämpfen hat, wird dem Publikum ein Theaterstück im Theaterstück präsentiert. An diesem Wochenende finden bereits die letzten Vorstellungen statt.

Vielleicht wäre alles besser gelaufen, wenn sich der Regisseur (Nicolas C. Ducci) allein auf seine Funktion als Spielleiter hätte konzentrieren können. Doch in der Geschichte, in der die Wahrsagerin Kassandra, gespielt von seiner Freundin Jolanthe (Dagmar Grube), mit allerhand Verwechslungen und Vertuschungen zu tun hat, muss er als dösiger Fensterputzer selbst mitwirken. Selbst bei der Generalprobe ist er allerdings nicht davor gefeit, die Probe wegen Unzulänglichkeiten der Kollegen Gitti (Marion Zomerland), Tilda (Heidi Strowik) und Fred (Arnold Preuß) zu unterbrechen. Die Dauerbeanspruchung der Souffleuse Lilli (Melke Zomerland) hemmt zudem den Spielfluss, und auch der Techniker Erich (Ingo Folkers) ist dank mangelnder Probenvorbereitung keine große Stütze.

Für die Premiere am folgenden Tag sollte eine schlechte Generalprobe gemäß dem Aberglauben einen reibungslosen Ablauf gewähren. Doch weit gefehlt: egal, ob es die Eifersüchteleien der Darstellerinnen sind, Blasenschwäche oder der Hang zum Flachmann - die Probleme eskalieren weiter und bringen nebender eigentlichen Geschichte auch das Bühnenbild ins Wanken ...Am 20.3. um 17 Uhr findet ausnahmsweise an einem Samstag das Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule statt; am 21.3. wird „Nix as Kuddelmuddel" um 20 Uhr im Stadttheater letztmalig aufgeführt. Bilder und Infos: www.theater-am-meer.de

Wilhelmshavener Zeitung vom 13. März 2010

Nix as Kuddelmuddel heißt die Komödie, die das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven — derzeit spielt. Ein Bühnenensemble versucht in diesem Stück, eine Inszenierung zu erarbeiten — die Zuschauer sehen also ein Stück im Stück. Die gespielten Proben laufen jedoch nichtganz so wie geplant. Das Stück ist am Sonntag, 14. März, gleich zweimal im Stadttheater zu sehen — einmal um 15.30 und um20 Uhr.    FOTO: TAM

Wilhelmshavener Zeitung vom 11. März 2010 / Events in der Region

„Nix as Kuddelmuddel“

Zwei Komödien zum Preis von einer

Das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven bietet passend zur wirtschaftlichen Lage derzeit das passende Programm zur Kostensenkung: Marc Gelharts Inszenierung von „Nix as Kuddelmuddel“ aus der Feder von Jürgen Hörner beinhaltet quasi zwei Komödien in einer bei gleich bleibendem Eintritt – nirgendwo kann man mit soviel Spaß seinem Portemonnaie was Gutes tun.

Die Satire, die die Welt der Theaterschaffenden augenzwinkernd auf die Schippe nimmt, erweist sich dank größter Spielfreude und Präzision der Darsteller als Publikumsvolltreffer. Am Sonntag, den 14.3. steht „Nix as Kuddelmuddel“ gleich zweimal auf dem Programm. Mag es vielleicht daran liegen, dass der Regisseur (Nicolas C. Ducci) selbst auch als Fensterputzer in der Boulevardkomödie um die Wahrsagerin Madame Kassandra, gespielt von Jolanthe (Dagmar Grube) mitspielen muss – jedenfalls stößt er bei seinen Mitspielern immer wieder an seine Grenzen. Während Jolanthe und Gitti (Marion Zomerland) sich alles andere als grün sind dank Eifersüchteleien um Rollen und Regisseure, wird Tilda (Heidi Strowik) durch die Aufregung von ihrer Blasenschwäche gequält. Fred (Arnold Preuß) hingegen bekämpft sein Lampenfieber mit seinem Flachmann.

Dabei handelt es sich doch „nur“ um die Generalprobe! Doch während Bühnentechniker Erich (Ingo Folkers) keine große Hilfe ist hinter der Kulisse, ist Souffleuse Lilli (Meike Zomerland) dauerhaft im Einsatz. In der Hoffnung, die letzten Mängel abgestellt zu haben, begeht das Ensemble im zweiten Teil von „Nix as Kuddelmuddel“ seine Premiere. Doch die Probleme eskalieren, das Chaos bahnt sich weiter seinen Weg – zur größten Erheiterung der Zuschauer. Nach den Vorstellungen am 14.3. um 15.30 Uhr und 20 Uhr wird die turbulente Komödie nur noch am 21.3. um 20 Uhr im Stadttheater gespielt. Am 20.3. findet das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt. Weitere Informationen und Fotos unter www.theater-am-meer.de.

Wilhelmshavenerz Zeitung vom 11. März 2010

"Nix as Kuddelmuddel"

Das Theater am Meer zeigt am Sonntag, 14. März, im Stadttheater zweimal die Komödie "Nix as Kuddelmuddel". Die erste Vorstellung ist um 15.30 Uhr, die zweite um 20 Uhr.

Wilhelmshavener Zeitung vom 6. März 2010

Theater: „Nix as Kuddelmuddel"

WILHELMSHAVEN/LR - Man stelle sich vor, eine bunte Horde Menschen will gemeinsam ein Theaterstück einstudieren und scheitert dabei schon an Kleinigkeiten. In der turbulenten Komödie „Nix as Kuddelmuddel" des Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven hat ein Ensemble mit ebensolchen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die nächste Vorstellung des lustigen Stücks ist am. Sonntag, 7. März, um 20 Uhr im Stadttheater. Weitere Termine: 21. März, 20 Uhr; 14. März, 15.30 und 20 Uhr, jeweils im Stadttheater.

Wilhelmshavener Zeitung vom 4. März 2010 /Events der Region

Lachtränen garantiert bei "Nix as Kuddelmuddel"

Neueste Komödienproduktion des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven

Der lange, bisweilen beschwerliche Weg, bis eine Theaterproduktion die Aufführungsreife erlangt, ist ein Prozess, der dem „normalen Bürger" verborgen bleibt. Nicht so bei „Nix as Kuddelmuddel', der neuesten Komödienproduktion des Theater am Meer - NiederdeutscheBühne Wilhelmshaven. Lachtränen und Bauchmuskelkater sind keine seltenen Ergebnisse nach dem kurzweiligen Vergnügen. Denn hier hat der Zuschauer die Gelegenheit, einer Generalprobe beizuwohnen, die vor Pannen nur so strotzt.

Natürlich eher satirisch denn realistisch - es handelt sich um ein Stück im Stück. So schlüpfen Dagmar Grube, Heidi Strowik, Marion Zomerland, Meike Zomerland, Nicolas C. Ducci, Ingo Folkers und Arnold Preuß unter der Regie von Marc Gelhart mit präziser Spielfreude in ihre Doppelrollen und präsentieren eine Theatergruppe, denen kurz vor der Premiere kaum was gelingen will. Requisiten sind unauffindbar, weil sie zweckentfremdet wurden; besondere Effekte der Inszenierung fallen dem Missgeschick unsicherer Darsteller zum Opfer, und von Harmonie der Spieler ist weit und breit nichts zu spüren. Das führt soweit, dass die Premiere, mit der „Nix as Kuddelmuddel" von Autor Jürgen Hörner im 2. Akt aufwartet, den Regisseur mit einer Katastrophe nach der anderen zur Verzweiflung treibt, während das wahre Publikum seine helle Freude an dem gespielten Desaster hat.

Wer sich selbst überzeugen möchte, hat hierzu am kommenden Sonntag, Z3. um 20 Uhr wieder Gelegenheit im Stadttheater. Weitere Vorstellungen dort finden am 14.3. um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 21.3. um 20 Uhr statt, während das Theater am Meer am 20.3. um 17 Uhr den Stadtnorden in der Agnes-Miegel- Schule besucht. Weitere Bilder und Infos unter www.theater-am-Meer.de. MG

Kompass für Wilhelmshaven und Friesland 3/2010 vom 28. Februar 2010

Theater am Meer aktuell

Im März präsentiert das Ensemble des „Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" weitere Aufführungen von Jürgen Hörners „Nix as Kuddelmuddel" in der Inszenierung von Bühnenmitglied Marc Gelhart. Zum Monatsende gibt es gleich ein Doppeldebüt: Berufsregisseur Thomas Willberger inszeniert erstmals für das Wilhelmshavener Publikum, und zwar die Komödie „En goote Partie", die am 27. März um 20 Uhr ebenfalls erstmals in Wilhelmshaven zur Aufführung kommt. „En goote Partie" besticht durch seine liebenswert-verschrobenen Charaktere. Nach der Premiere am 27. März um 20 Uhr folgt am 28. März um 20 Uhr die nächste Vorstellung.

Zuvor zeigt das Theater am Meer noch mehrfach den erfolgreichen Schwank „Nix as Kuddelmuddel". Am 7. März um 20 Uhr, am 14. März um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 21. März um 20 Uhr wird „Nix as Kuddelmuddel" nochmals im Stadttheater aufgeführt. Am 20. März findet um 17 Uhr ein Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt. www.theater-am-meer.de

Neue Rundschau vom 24. Februar 2010

Bühne frei für's Kuddelmuddel, der neuesten Komödien-produktion des Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Lachtränen und Bauchmuskelkater sind keine seltenen Ergebnisse nach dem kurzweiligen Vergnügen. Denn hier hat der Zuschauer die Gelegenheit, einer Generalprobe beizuwohnen, die vor Pannen nur so strotzt. Wer sich selbst überzeugen möchte, hat hierzu am 7. März um 20 Uhr Gelegenheit.

Wilhelmshavener Zeitung vom 18. Februar 2010 / Events der Region

Nix as Kuddelmuddel - Das Stück für Schadenfreudige!

Selten ergeben sich im Theater Pannen, die das Ensemble aus der erprobten Routine werfen, dafür umso erheiternder für das Publikum sind - zeigt es doch, dass auch Schauspieler „nur" Menschen und keine Roboter sind. Mit dieser Schadenfreude spielt die neueste Produktion des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven.

In „Nix as Kuddelmuddel" von Jürgen Hörner schlüpfen Dagmar Grube, Heidi Strowik, Marion Zomerland, Meike Zomerland, Nicolas C. Ducci, Ingo Folkers und Arnold Preuß in die Rollen eines Theaterensembles, das verzweifelt versucht, seine Generalprobe über die Bühne zu bringen. Bedingt durch die Figuren in diesem Stück über die Wahrsagerin Kassandraspielen die Theater am Meer-Darsteller gleich jeweils zwei Rollen - zum größten Vergnügen der Zuschauer, die quasi zwei Stücke zum Preis von einem zu sehen bekommen. Das Chaos auf der Bühne nimmt erst richtig seinen Lauf, wenn im 2. Akt von „Nix as Kuddelmuddel" die Premiere auf dem Plan steht. Statt die Pannen und Probleme auszumerzen, geraten die Spieler in einen Strudel an Katastrophen, der sie unweigerlich mitreißt und aus dem es kein Entkommen gibt - bis selbst das Bühnenbild kapituliert.

Dank präzisem Spiel bietet sich dem Publikum ein sich stetig steigemdes Vergnügen, das bereits an diesem Sonntag, dem 21. Februar, um 20 Uhr, wieder auf der Stadttheaterbühne präsentiert wird. Weitere Aufführungen folgen am Z3. um 20 Uhr, 14.3. um 15.30 Uhr und 20 Uhr und 21.3. um 20 Uhr jeweils im Stadttheater. Am 20.3. steht „Nix as Kuddelmuddel" um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule auf dem Programm. Weitere Bilder unter www.theater-am-meer.de.

Wilhelmshavener Zeitung vom 11. Februar 2010 - Events der Region

Nix as Kuddelmuddel - Mit Pech und Pannen zum Erfolg

„Schadenfreude ist die schönste Freude” sagt der Volksmund - nach der Premiere von „Nix as Kuddelmud- del" des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven muss man ihm recht geben. Mit reichlich Szenen- und Schlussapplaus und nicht enden wollenden Lachern zeigte sich das Publikum am vergangenen Samstag bei dem Auftakt der dritten Produktion der Saison restlos begeistert. In Jürgen Hörners Komödie werden die Zuschauer Zeuge eines Stücks im Stück.

Die Truppe um den Regisseur (Nicolas C. Ducci), bestehend aus den Darstellern Jolanthe (Dagmar Grube), Gitti (Marion Zomerland), Tilda (Heidi Strowik) und Fred (Arnold Preuß) sowie Souffleuse Lili (Melke Zomerland) und Techniker Erich (Ingo Folkers) bemüht sich redlich, eine Komödie über die Wahrsagerin Kassandra und ihre Erlebnisse einzustudieren. Bis zur Generalprobe sind sie bereits gekommen, doch dies sagt noch nichts über den Reifegrad der Inszenierung aus. Wenn es um etwaige Liebschaften zum Regisseur und andere Rivalitäten zwischen den Schauspielerinnen geht, die Requisiten nicht an ihrem Platz sind oder vor Aufregung der Textfluss ganz zum Erliegen kommt, gerät der Regisseur in einen Wutanfall nach dem nächsten - und beim Zuschauer bleibt kein Auge trocken. Erst recht nicht, wenn im 2. Akt die Premiere beweist, dass diese Truppe noch länger hätte proben sollen. I

n natura mit den wahren Darstellern hat Bühnenmitglied Marc Gelhart geprobt und somit seine vierte Inszenierung abgeliefert. Das turbulente Bühnenabenteuer mit bravourös gespielten Doppelrollen ist bereits am kommenden Sonntag, 14.2. um 15.30 Uhr und 20 Uhr wieder zu sehen, danach am 21.2. und 21.3. um 20 Uhr, am 14.3. um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 21.3. um 20 Uhr - jeweils im Stadttheater. Die Agnes-Miegel-Schulen-Vorstellung findet am 20.3. um 17 Uhr statt. Infos: www.theater-am-meer.de

Neue Rundschau vom 10. Februar 2010

"Nix as Kuddelmuddel": Das Stück im Stück

Nächste Vorstellung am Sonntag, dem 14. Februar

Das Theater am Meer begeistert bei seiner neuen Produktion mit Spielfreude und -witz / nächste Vorstellungen am 14. Februar um 15.30 Uhr und 20 Uhr.

Auch wenn die Arbeit des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ehrenamtlich erfolgt, ist sie doch als semiprofessionell einzustufen. Dafür sorgen nicht zuletzt sorgfältige Vorbereitungen des Spielplans inklusive einer stimmigen und harmonischen Besetzung der Stücke. Auch bei dem neuesten Komödienhit „Nix as Kuddelmuddel" aus der Feder von Jürgen Hörner wartet mit einem spielfreudigen und gewitzten Ensemble auf und veranschaulicht gleichzeitig, wie eine Theaterproduktion in die Hose geht, wenn es mit der Harmonie nicht so weit her ist. Des Rätsels Lösung ist nämlich ein Stück im Stück - Dagmar Grube, Heidi Strowik, Marion Zomerland, Marion Zomerland, Nicolas C. Ducci, Ingo Folkers und Arnold Preuß spielen eine Theatertruppe, die verzweifelt versucht, eine Komödie zur Aufführung zu bringen. So wird der Zuschauer Zeuge einer Generalprobe, die von dem Endziel noch weit entfernt zu sein scheint. Requisiten sind nicht am Platz, weil sie vom Techniker einer anderen Verwendung zugeführt wurden; die Darstellerinnen sind sich wegen ihrer Liebschaften zum Regisseur nicht grün, und die Souffleuse muss sogar für Spezialeffekte auf die Bühne geholt werden. Dass daher die Premiere wie am Schnürchen klappen sollte, bleibt ein Aberglaube - und die Probleme eskalieren zusehends...

Mit „Nix as Kuddelmuddel" liefert Bühnenmit- glied Marc Gelhart seine vierte Inszenierung ab. Der turbulente Schwank ist bereits am kommenden Sonntag, den 14.2. um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater zu sehen. Weitere Vorstellungen dort folgen am 21.2. und 7.3. um jeweils 20 Uhr, am 14.3. um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 21.3. um 20 Uhr. Die Aufführung in der Agnes-Miegel-Schule findet ausnahmsweise an einem Samstag statt - 20.3. um 17 Uhr. Weitere Infos und Bilder unter www.theater-am-meer.de. MG

Nordwest-Zeitung vom 06. Februar 2010

Kuddelmuddel vor und hinter den Kulissen

THEATER Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven feiert Sonnabend Premiere

LR WILHELMSHAVEN - „Nix as Kuddelmuddel“ in und hinter den Kulissen heißt es an diesem Sonnabend, 6. Februar, beim Theater am Meer in Wilhelmshaven: Dann gibt es satirische Einblicke in die Theaterarbeit. Mit „Nix as Kuddelmuddel“ von Jürgen Hörner präsentiert das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven eine spritzige Komödie, die überspitzt veranschaulicht, was im Theateralltag so alles daneben gehen kann. So wird der Zuschauer Zeuge einer Generalprobe, die vor Pannen nur so strotzt. Doch wer dem Aberglauben traut und nach diesem Proben-Desaster an eine perfekte Premiere glaubt, erlebt eine katastrophale Überraschung – bis schließlich sogar das Bühnenbild aus den Fugen gerät. Die bekannte und beliebte „Komödie in der Komödie“ wird erstmals auch dem Wilhelmshavener Publikum präsentiert. Inszeniert hat sie das Bühnenmitglied Marc Gelhart. Die Premiere beginnt um 20 Uhr im Stadttheater Wilhelmshaven.

Wilhelmshavener Zeitung vom 6. Februar 2010

„Nix as Kuddelmuddel” in und hinter den Kulissen heißt es am heutigen Sonnabend beim Theater am Meer. Dann gibt es satirische Einblicke in die Theaterarbeit. Mit „Nix as Kuddelmuddel" von Jürgen Hörner präsentiert das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, eine Komödie, die überspitzt veranschaulicht, was im Theateralltag so alles daneben gehen kann. So wird der Zuschauer Zeuge einer Generalprobe, die vor Pannen nur so strotzt. Doch wer dem Aberglauben traut und nach diesem Desaster an eine perfekte Premiere glaubt, erlebt eine katastrophale Überraschung — bis schließlich sogar das Bühnenbild aus den Fugen gerät . . . Die bekannte und beliebte „Komödie in der Komödie" wird erstmals auch dem Wilhelmshavener Publikum präsentiert. Inszeniert hat sie das Bühnenmitglied Marc Gelhart. Die Premiere findet heute um 20 Uhr im Stadttheater statt.

Wilhelmshavener Zeitung vom 4. Februar 2010/Events der Region

Nix as Kudelmuddel - der Name ist Programm

Was soll ein Regisseur anstellen, wenn sein Ensemble nicht gemeinsam an einem Strang zieht? Die Darstellerinnen kommen sich wegen Stutenbissigkeiten ins Gehege, einer der Spieler muss seine Hemmungen erst mit dem Flachmann bekämpfen, und der Techniker hat rein gar kein künstlerisches Verständnis. Beste Voraussetzungen für eine desaströse Generalprobe, eine noch katastrophalere Premiere - und ein turbulentes Vergnügen für Außenstehende. Denn ab Sonnabend, 6. Februar, gewährt das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit seiner neuesten Produktion einen satirischen Einblick in die Welt der Theaterschaffenden.

Der Schwank „Nix as Kuddelmuddel" von Jürgen Hörner wird dann um 20 Uhr erstmals in Wilhelmshaven aufgeführt. Diese Komödie funktioniert quasi aufzwei Ebenen: Während das Ensemble verzweifelt versucht, einen Tag vor der Premiere alle Widrigkeiten im Ablaufder Generalprobe auszubügeln, lässt sich in weiten Teilen noch die eigentliche Geschichte ihrer Inszenierung erkennen. Hierbei gehtes um die Wahrsagerin Madame Kassandra, die sich mit einem töffeligen Fensterputzer, einem TelekomTechniker und ihrer Putzfrau nebst Freundin herumpla-gen muss. Doch die Probe scheitert schon an kleinen Effekten, so dass selbst die Souffleuse ins Spielgeschehen eingreifen muss. Wer jedoch glaubt, die Premiere könnte gar nicht schlimmer werden, wird auch hier überrascht Weitere Vorstellungen folgen am 14.2.um 15.30 Uhr und 20 Uhr, 21.2. und Z3. um 20 Uhr,14.3. um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am21.3. um 20 Uhr jeweils im Stadttheater.Am 20.3. um 17 Uhr präsentiert das The-ater am Meer „Nixas Kuddelmuddel" in der Agnes-Miegel-Schule.

Neue Rundschau vom 03. Februar 2010

„Nix as Kuddelmuddel” in und hinter den Kulissen

Ab 6. Februar gewährt das Theater am Meer einen satirischen Einblick in die Theaterarbeit

Theaterbesuche, stechen jeden Spielfilm aus — der Zuschauer ist ganz dicht dabei, und gegen die Spannung einer live stattfindenden Vorstellung kommt ein geschnittener Film aus der Konserve nicht an. Zu groß könnte doch das Risiko sein, dass etwas schief ginge, doch dank intensiver Proben reduzieren Regisseur und Darsteller die Wahrscheinlichkeit auf ein Minimum. Mit „Nix as Kuddelmuddel" von Jürgen Hörner präsentiert das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven nun eine Komödie, die überspitzt veranschaulicht, was sonst alles  daneben gehen könnte.

Zwar gibt sich der Regisseur (Nicolas C. Ducci) alle erdenkliche Mühe, auch sein Bühnenensemble zu einer gewissen Professionalität zu dressieren, doch Rollenneid und Eifersüchteleien unter den Darstellerinnen Tilda (Heidi Strowik), Gitti (Marion Zomerland) und Jolanthe (Dagmar Grube) strapazieren sein ohnehin schon schwaches Nervenkostüm. Zudem muss er selbst auch mitwirken, was die Aufgabe der Spielleitung zusehends erschwert. Sein einziger männlicher Mitstreiter Fred (Arnold Preuß), der sein Lampenfieber mit Schnaps zu ertränken versucht, bedarf ebenfalls besonderer Zuwendung der aufmerksamen Souffleuse Lilli (Meike Zomerland), während Techniker Erich (Ingo Folkers) mit stoischer Ruhe, aber fehlender Pfiffigkeit weitere Hindernisse in den Weg baut.

So wird der Zuschauer Zeuge einer Generalprobe, die vor Pannen nur so strotzt. Die Geschichte um die Wahrsagerin Madame Kassandra und ihrer Putzfrau, die ihrer Freundin eine Sitzung verschafft, um dunkle Geheimnisse des Gatten aufzudecken, leidet unter mangelnder Textsicherheit und Konzentration. Die Requisiten befinden sich nicht an ihrem Platz, und auch die Spezialeffekte sind mangels Vorbereitung zum Scheitern verurteilt, so dass sogar die scheue Souffleuse aus ihren Kasten geholt werden muss. Doch wer dem Aberglauben traut und nach diesem Desaster an eine perfekte Premiere glaubt, erlebt eine katastrophale Überraschung — bis schließlich sogardas Bühnenbild aus den Fugen gerät...

Der satirische Schwank „Nix as Kuddelmuddel" erfreut sich seit Jahren großen Erfolges an unzähligen Bühnen, nimmt es doch das Theater und seine Schaffenden auf liebenswerte Weise auf die Schippe. Nun wird die „Komödie in der Komödie" erstmals auch dem Wilhelmshavener Publikum präsentiert und von Bühnenmitglied Marc Gelhart inszeniert, der in den vergangenen Spielzeiten seine Regie-Erfahrungen bereits mit turbulenten Boulevardkomödien sammeln durfte. Die Premiere findet am 6. Februar um 20 Uhr im Stadttheater statt. Weitere Vorstellungen folgen am 14. Februar um 15.30 Uhr und 20 Uhr, 21. Februar um 20 Uhr, 7. März um 20 Uhr, 14. März um 15.30 Uhr und 20 Uhr und 21. März um 20 Uhr. Am 20. März um 17 Uhr wird „Nix as Kuddelmuddel" in der Aula der Agnes-Miegel-Schule präsentiert. Weitere Informationen unter www.theater-am-meer.de.    MG

Wilhelmshaven, 2. Februar 2010

Fotos von der 1. Hauptprobe "Nix as Kuddelmuddel"

Frau Säuberlich (Marion Zomerland) ist eine seltsame Putzhilfe bei Madame Kassandra (Dagmar Grube)

Natürlich (?) klappt es mal wieder bei der Generalprobe nicht: Die Schauspielerinnen Gitti (Marion Zomerland) und Jolanthe genannt Joli (Dagmar Grube) streiten sich mit / um den Regisseur (Nicolas C. Ducci)

Solange das Techtelmechtel mit Joli und dem Regisseur dauert, verspeist Gitte erst einmal eine Banane.

Der Mann von der Telekom, Werner Buchfink (Arnold Preuß), der gegenüber Madame Kassandra (Dagmar Grube) bestreitet, für den strengen Geruch verantwortlich zu sein. Beobachter ist außen der Fensterputzer (Nicolas C. Ducci).

Wie es kommen kann, die Generalprobe wird wieder unterbrochen, weil Techniker Erich (Ingo Folkers) auf die Bühne musste, darum tobt der Regisseur (Nicolas C. Ducci) und Fred (Arnold Preuß) macht erst einmal Pause. Auch Jolanthe (Dagmar Grube) steigt natürlich aus.

Als nun auch noch Tilda (Heidi Strowik) nicht inszenierungsgemäß auf die Bühne kommt, steht der Regisseur  (Nicolas C. Ducci) noch mehr unter Strom.

Frau Säuberlich (Marion Zomerland) will das Telefonat nicht mehr weiterführen, ihr Mann ist dran. Frau Buchfink (Heidi Strowik) soll übernehmen.

Die Beschwörungsszene: Frau Säuberlich (Marion Zomerland), Madame Kassandra (Dagmar Grube) und Frau Buchfink (Heidi Strowik) sind hochkonzentriert.

Als nun auch noch die Souffleuse Lili (Meike Zomerland) unter den Tisch muss, ist es um die Konzentration geschehen. Nun machen Gitti (Marion Zomerland) und Tilda (Heidi Strowik) erst mal eine kleine Nachpause.

Wieder in der Szene wird es am Ende des Stückes hochdramatisch - Frau Säuberlich (Marion Zomerland) und Frau Buchfink (Heidi Strowik) geraten in den Clinch.

Die Schlussszene anlässlich der Generalprobe (v.l. Arnold Preuß, Marion Zomerland, Dagmar Grube, Heidi Rausch, Nicolas C. Ducci)

Aber, aber, was macht der Techniker Erich (Ingo Folkers)  bei der Premiere auf der Bühne. Frau Säuberlich (Marion Zomerland) muss für "saubere" Verhältnisse sorgen.

Kassandra (Dagmar Grube) und Buchfink (Arnold Preuß) kämpfen mit Verklemmungen (die Tischdecke ist eingeklemmt). Souffleuse Lili (Meike Zomerland) ist entsetzt und verzweifelt zugleich.

Frau Buchfink (Heidi Strowik) und Frau Säuberlich (Marion Zomerland) bitten Madame Kassandra (Dagmar Grube) um eine Science.

Was ist denn mit der Kleidung von Frau Buchfink (Heidi Strowik), Frau Säuberlich (Marion Zomerland) versucht zu retten, was zu retten ist.

Kompass für Wilhelmshaven und Friesland vom 1.02.2010 2/2010

Nix as Kuddelmuddel

Stadttheater Wilhelmshaven, Sonnabend, 6. Februar, 20 Uhr: Premiere — „Nix as Kuddelmuddel" das „Theater am Meer" präsentiert eine Wilhelmshavener Erstaufführung. Eine Komödie. Eine Farce. Ein Schwank, der auf zwei Ebenen funktioniert. Der Zuschauer sieht zunächst die Generalprobe einer Boulevardkomödie um die Wahrsagerin Madame Kassandra und ihre Probleme mit Kundinnen, mit ihrer Haushälterin, mit dem Mann von der Telekom und mit dem Fensterputzer. Aber noch läuft das Stück nicht. Die Generalprobe geht gründlich „in die Hose". Der Regisseur ist verzweifelt: Wie soll die Premiere am nächsten Tag laufen? — Genau diese Premiere zeigt der zweite Akt: Denn es kommt alles noch viel schlimmer! Die Souffleuse wird unter dem Tisch sichtbar, die private Eifersucht der Hauptdarstellerin ändert den gesamten Ablauf, ein Darsteller ist total betrunken ... und schließlich bleibt nicht mal die Kulisse stehen. Außerdem: Am 14. Februar um 15.30 Uhr sowie am 14. und 21. Februar um 20 Uhr im Stadttheater Wilhelmshaven.

Wi rockt op platt (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

WI ROCKT OP PLATT

Bauernhofrockmusical von Sandra Keck

Regie: Marion Zomerland & Arnold Preuß
Bühne: Marion Zomerland
Musikalische Leitung: Nicolas C. Ducci

Premiere: 26. Dezember 2009, 20 Uhr, Stadttheater

Tontechnik: Thorben Hackstein
Souffleuse: Helga Lauermann
Requisite: Monika Eilers
Maske: Christel Brandt-Jaedeke, Katharina Dittmann, Gabriele Manke, Nathalie Rosum,  Meike Zomerland
Kostümberatung: Helga Lauermann, Heidi Strowik
Inspizientin: Anke Schluppkotten
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Anne Hertl, Ingo Heuer und Günther Michaels
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Detlef Schumann, beide Stadttheater Wilhelmshaven
Technische Disposition: Volker Prielipp, Claudia Schröder

Ensemble
Berndt Meyer, Bauer - Rolf-Peter Lauxtermann
Alma Meyer, seine Frau - Christel Dörnath
Anna Meyer, deren Tochter - Stepahnie Zeitz
Bohle Meyer, deren Sohn - Yannik Marschner
Radeck, Knecht bei Meyer - Christian Strowik
Stine, Nachbarin - Wilma Welte
Hannes, Nachbar - Günter Jaedeke
Klaus Wachsam, Polizist - Klaus Aden
Schafe - Lena-Maria Eden, Janina Icken, Romina Ferrara, Tünde Ritter
Schweine - Sandra Krüger, Claudia Schröder, Heidi Strowik
Hase Romeo - Kay Watty
Maus - Romina Ferrara
großer Hahn - Nicolas C. Ducci
kleiner Hahn - Rune Opitz
Vamp-Huhn - Claudia Schröder
Unschuldshuhn - Tünde Ritter
Ente Sokrates - Sandra Krüger
Hofhund Bello - Marc Gelhart
Kuh Berta - Heidi Strowik
Kuh Ilse - Joan Kröher
Fuchs - Nicolas C. Ducci
Vogelscheuche - Ingo Heuer
Abba - Wilma Welte, Günter Jaedeke

Rezensionen

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 28. Dezember 2009

Tierischer Spaß am 2. Weihnachtstag

PREMIERE Aufführung der Niederdeutschen Bühne kam beim Publikum saugut an

Das Ensemble hat das Jahr 2009 dazu genutzt, seine Gesangsqualitäten zu optimieren. Zu hören bei allen Soli und Chordarbietungen.

Ein tierisches Vergnügen bereitete die Niederdeutsche Bühne den Premierenbesuchern.    WZ-FOTO: LÜBBE

VON INGA HELLWIG

WILHELMSHAVEN - Wer hätte wohl gedacht, dass am zweiten Weihnachtstag ausgerechnet ein Hase zum Star des Abends wird? In der Weihnachtspremiere der Niederdeutschen Bühne eroberte der in eine süße Maus (Romina Ferrera) verliebte Hase Romeo (Kay Watty), der nicht nur sauber Shakespeare-Texte rezitieren, sondern auch noch herzerweichend singen konnte, die Herzen des Publikums im Sturm. Er war Teil eines Überraschungspaketes, das die Niederdeutsche Bühne in ihrer Wilhelmshavener Erstaufführung des Bauernhofrockmusicals „Wi rockt op platt" für ihre Fans unter der Regie von Arnold Preuß und Marion Zomerland und unter der musikalischen Leitung von Nicolas C. Ducci zum Ausklang der Besinnlichkeit geschnürt hatte.

Überraschung Nummer eins: In dem turbulenten Bauernhofspektakel rund um den Alltag der Bauernfamilie Bernd Meyer (Rolf-Peter Lauxtermann), Alma Meyer (Christel Dörnath) und den Kindern Anna Meyer (Stephanie Zeitz) sowie Bohle Meyer (Yannik Marschner) standen vor allem die Freuden und Nöte der von zahlreichen Zweibeinern gespielten Vierbeiner im Vordergrund. Da wurde geblökt, gegrunzt, gequakt, gekräht, gemuht und miaut was das Zeug hielt.

Überraschung Nummerzwei: Offensichtlich hat das Ensemble der Niederdeutschen Bühne das Jahr 2009 dazu genutzt, seine Gesangsqualitäten zu optimieren. Ausnahmslos alle Soli und Interpretationen bekannter Welthits und auch der Chor der Schäfchen (Lena Maria Eden, Romina Ferrera, Janina Icken, Tünde Ritter) waren nicht nur gut, sondern „saugut".

Um nur einige zu nennen: Vom gegrunzten „Hölp" nach dem Beatles Klassiker „Help" mit dem die Schweine (Sandra Krüger, Claudia Schröder und Heidi Strowik) um Gnade flehten, über den Macho-Hahn Mikel (Nicolas C. Ducci), der seine Hennen (Claudia Schröder, Tünde Ritter und Sandra Krüger) und den kleinen Hahn (Rune Opitz) mit Manslüüd (It's a mens world/James Brown) betörte, bis hin zum Abschiedssong der Kuh Berta (Heidi Strowik) an Knecht Radek (Christian Strowik) auf dem Weg zum Schlachthof „Wein nicht um mich Poppenbüttel" (Don't cry for me Argentina), bei dem man spontan zum Vegetarier werden konnte, wurde das Publikum mitgerissen in eine witzige abwechslungsreiche Show.

Überraschung Nummer drei: Im Gummistiefeln kann man einfach hinreißend aussehen (Stefanie Zeitz). Dass die Story rund um die absolut süß kostümierten Tiere, bei der es um Möhrenschnorrerei der Nachbarin Stine (Wilma Wette) und Ehemann Hannes (Günther Jaedeke), den Hofhund Bello (Marc Gelhard), der lieber eine Katze wäre und der Jagd nach einem „Blitzer" durch Polizist Wachsam (Klaus Aden) ging, etwas verworren blieb, tat dem Erfolg keinen Abbruch. Die Verjüngung des Ensembles durch zahlreiche noch im Schüleralter befindliche Darsteller und Darstellerinnen machte sich sehr positiv bemerkbar und ergänzte sich mit den „alten" Stars zu einem gelungenen Ganzen. Das Musical „Wi rockt op platt" gehört zu dem Besten, was die Niederdeutsche Bühne je auf die Theaterbühne gebracht hat.

WEITERE MITWIRKENDE Bühnenbild: Marion Zomerland; Soufflage: Helga Lauermann; Requisite: Monika Eilers; Maske: Christel Brandt-Jaedeke, Katharina Dittmann, Gabriele Manke, Nathalie Rosum, Meike Zomerland; Kostüme: Helga Lauermann, Heidi Strowik; Bühnenbau: Wolfgang Buttjer Heinz Fuchs; Bühnenmalerei: Thomas Marschner; Bühnentech-nik: Jörg Buse, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Anne Hertl, Ingo Heuer, Günther Michaels; Beleuchtung: Uwe Freiberg, Detlef Schumann; techn. Disposition: Volker Prielipp, Claudia Schröder; Inspizienz: Anke Schluppkotten; Tontechnik: Thorben Hackstein; Kuh Ilse: Joan Kröher; Vogelscheuche: Ingo Heuer

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 28. Dezember 2009

Rambazamba auf dem Bauernhof

Publikum feiert Musicalpremiere „Wi rockt op platt"

Bauernhofmusical in quicklebendige Szenen gesetzt. Dem schauspielerischen Nachwuchs die Bühne geöffnet.

VON ERNST RICHTER

WILHELMSHAVEN - Der Vorhang des Stadttheaters öffnet sich und gibt die Bühne als ländliche Idylle eines Bauernhofs frei, mit großem Scheunentor, mit Ziehbrunnen, der Tür zum Wohntrakt und gleich gegenüber das stille Örtchen mit einem Herz in der Tür. Das Premierenpublikurn füllt den Theatersaal, es zeigt sich am zweiten Weihnachtsfeiertag ausgeruht vom vorweihnachtlichen Stress und ist bereit, mit der Niederdeutschen Bühne Wilhelinshaven, dem Theater am Meer, „Wi rockt op platt" mitzumachen. Und es geht auch gleich los mit dem Gegackere der Hühner, dem Mähen der Schafe, dem Muh der Kuh, dem Grunzen der Schweine und was sonst noch alles auf so einem Bauernhof kreucht und fleucht.

Arnold Preuß und Marion Zomerland haben das Bauernhof-Rockmusical von Sandra Keck als Wilhelmshavener Erstaufführung in quicklebendige Szenen gesetzt. Wer nun gedacht haben sollte, dass das liebe Vieh nur ein schmückendes Beiwerk ist und die handelnden Personen mit der Bauernfamilie Meyer, dem Knecht, den Nachbarn und einem Polizisten den Ton angeben werden, der hat sich schwer getäuscht. Sie charakterisieren zwar das Alltagsleben auf so einem Bauernhof, mit all seiner Arbeit, den Sorgen. dem Gezänk und auch den Glücksmomenten, doch richtig Rambazainba macht die Tierwelt, rockt, dass die Federn fliegen und das Publikum dazu begeistert rhythmisch in die Hände klatscht.

Nicolas C. Ducci hat als musikalischer Leiter Welthits aus bekannten Musicals und Filmen „vereinnahmt" und, mit neuen Texten versehen, auf den Bauernhof der Meyers losgelassen. Dazu tritt Nicolas C. Ducci selbst als exaltierter Fuchs mit einer parodierenden Solonummer auf; die einen Beifallssturm auslöst und die Produzenten auf diesen Mann aufmerksam machen müssten. Superhits aus Film und Musical wie „Evita", „Cats", „Abba" oder „Titanic" werden zu echten szenischen Ohrwürmern.

Einfach zauberhaft süß, wie sich Hase und Maus (Kay Watty und Romina Ferrara) ineinander verlieben und sich der Gockel eifersüchtig beim Hühnervolk in Szene setzt. Hier und an dieser Stelle muss der Niederdeutschen Bühne gratuliert werden, sie hat mit ihrer Theaterschule dem schauspielerischen Nachwuchs die Bühne geöffnet und dafür den Erfolg mit „Wi rockt op platt" eingeheimst.

Und die Mitwirkenden können singen und rocken, dass die Funken zum Publikum schwungvoll mit Tanz und Gesang überspringen und Freude auslösen. Den Titel - Song „Wi rockt op platt" nimmt das Premierenpublikum mit auf den Heimweg, und „Ik will rut" ist für viele wohl auch ein Herzenswunsch.

Es spielen auf dem Bauernhof Rolf-Peter Lauxtermann wie ein Fels in der Brandung den Bauern Berndt Meyer, Christel Dörnath dessen resolute Bauersfrau Alma, Stephanie Zeitz die wirbelnde und keck agierende Tochter Anna und Yannik Marschner den auf Liebespfaden wandelnden Sohn Bohle Meyer. Dazu gesellen sich Christian Strowik als Knecht Radeck, die Nachbarn Stine und Hannes, interpretiert von Wilma Weite und Günther Jaedeke, sowie der Polizist Klaus Wachsam, den Klaus Aden in stoischer Ruhe verkörpert.

Die weitere Hofbevölkerung von Schafen; Schweinen, Kleintieren, Hund und Federvieh wird prächtig kostümiert dargestellt von Lena-Maria Eden, Romina Ferrara, Janina Icken, Tünde Ritter, Sandra Krüger, Claudia Schröder, Heidi Strowik, Kay Watty, Rune Opitz, Marc Gelhart, Joan Kröher und Ingo Heuer.

Ein guter Rat zum Schluss dieser mitreißenden Fabelmusical: Sollten Sie oder gerade Sie einen miesepetrigen Partner zu Hause haben, dann besorgen Sie sich schnell Eintrittskarten für das Bauernhofmusical „Wi rockt op platt", das wird Wunder bewirken und jedes Mienenspiel aufhellen. Die nächsten Vorstellungen von „Wi rockt op platt" sind am 10., 16., 17., 24, und 31. Januar und dann nochmals am 7. Februar.

Pressemeldungen und Fotos

Wilhelmshavener Zeitung vom 6. Mai 2010 / Events der Region

Theater am Meer eröffnet mit "Wi rockt op platt"

In der beachtlich kurzen Zeit von knapp einem halben Jahr hat das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven aus dem Wilhelm-Krökel-Saal des ehemaligen Gewerkschaftshauses in der Kieler Str. 63 sein eigenes Zimmertheater aufgebaut. Mit der Wiederaufnahme des erfolgreichen Bauernhofrockmusicals „Wi rockt op platt" auf der neuen Bühne am 9. und 10. Mai sollen sich bisherige und neue Zuschauer einen Einblick in die Möglichkeiten des neuenTheaters verschaffen können.

Mit dem Umbau erfüllt sich das ehrenamtlich tätige Ensemble einen lang gehegten Traum eines eigenen Spielortes, in dem unabhängig und flexibel geplant werden kann und auch die zugehörigen Aufgaben von der Garderobe bis hin zur Bewirtung selbst in die Hand genommen werden können. „Wir haben durch viel Unterstützung der Sponsoren, aber vor allem auch durch engagierte Eigeninitiative der Mitglieder sehr viel bewegt in den letzten Monaten", berichtet das Bühnenleitungsduo Marion Zomerland und Arnold Preuß mit berechtigtem Stolz.

Damit auch die künftigen Besucher des Theaters am Meer sich ein Bild von „ihrem" neuen Theater machen können, veranstaltet das niederdeutsche Ensemble am 9. Mai ab 11 Uhr einen Tag der offenen Tür mit einem bunten Programm. Für Speis und Trank wird ebenso gesorgt wie für gute Unterhaltung mit Auftritten derSketchgruppe und der Liederprogramme. Um 20 Uhr präsentiert das Theater am Meer den Publikumserfolg "Wi rockt op platt" das Musical aus der Feder von Ohnsorg-Star Sandra Keck,das einen überaus komischen Einblick in die tierische Welt der Bauernhofbewohner gewährt. Aufgrund der starken Nachfrage wird die Inszenierung von Marion Zomerland und Arnold Preuß mit der musikalischen Unterstützung von Nicolas C. Ducci auch am Montag, 10. Mai um 20 Uhr noch einmal aufgeführt. Weitere Infos: www.theater-am-meer.de

Wilhelmshavener Zeitung vom 29. April 2010/Events der Region

Vorverkauf von „Wi rockt op platt" im neuen Theater!

Nach den ersten Ankündigungen, dass das Theater am Meer sein neues und vor allem eigenes Zimmertheater in der Kieler Straße 63 am 9. Mai mit einem Tagder offenen Tür sowie mit zusätzlichen Vorstellungen der mitreißenden Erfolgsproduktion „Wi rockt op platt" am 9. und 10. Mai auf der neuen Bühne einweihen wird, hat es eine starke Nachfrage auf die ersten Karten gegeben. Das Bauernhofrockmusical aus der Feder von Ohnsorg-Star Sandra Keck wird den Beweis antreten, dass es auch trotz der etwas kleineren Bühne weiterhin möglich ist, solche Produktionen mit einem großen Ensemble zu präsentieren. Die Karten für die Vorstellungen um jeweils 20 Uhr sindi m neuen dort ansässigen Theaterbüro erhältlich und können auch telefonisch unter Tel. 77 77 49 reserviert werden. Das Büro ist Mo., Di., Mi. und Fr. von 10 bis 13 Uhr und Do. von 15 bis 17 Uhr besetzt.

Wilhelmshavener Zeitung vom 22. April 2010 /Events der Region

"Wi rockt op platt" im neuen Theater!

Am 9. Mai heißt das Theater am Meer alle bisherigen und künftigen Besucher in seinem neuen Zimmertheater in der Kieler Str. 63 mit einem Tag der offenen Tür willkommen. Außerdem wird abends sowie am 10. Mai um jeweils 20 Uhr aufgrund der hohen Nachfrage noch einmal das Bauernhofrockmusical Ni rockt op platt" dort aufgeführt, mit dem das Ensemble im vergangenen Winter die Zuschauer im Stadttheater begeisterte. „

Allen Zuschauern, die bisher Bedenkengeäußert haben, ob wir solch große Produktionen im neuen Theater überhaupt noch aufführen können, werden wir nun den Beweis liefern", freut sich das Bühnenleitungsduo Marion Zomerland und Arnold Preuß, die beide gemeinsam die Regie des Musicals übernommen hatten. Erste Proben auf der neuen Bühne seien problemlos verlaufen. Wer sich selbst an einem der beiden Termine überzeugen will, erhält die Karten im neuen Theaterbüro, Kieler Str. 63, bei Volker Prielipp montags, dienstags, mittwochs und freitags von 10 bis 13 Uhr, donnerstags 15 bis 17 Uhr. Tel. 777749.

Wilhelmshavener Zeitung vom 6. Februar 2010 - Ganz persönlich

Über ein dickes Lob aus berufenem Mund freuten sich die Leiter und Regisseure der Niederdeutschen Bühne, Marion Zomerland und Arnold Preuß, am vergangenen Sonntag nach der letzten Vorstellung des Musicals „Wi rockt op platt" im Stadttheater. Sandra Keck, die das Stück 2001 im Ohnsorg-Theater als Autorin, Regisseurin und Darstellerin aus der Taufe gehoben hatte, und der musikalische Leiter Stefan Hiller hatten überraschend die Aufführung besucht. Beide zeigten sich sehr von den darstellerischen und gesanglichen Leistungen beeindruckt und lobten die spritzige Inszenierung. Die musikalischen Arrangements von Nicolas Ducci wurden ebenso hervorgehoben wie die vielen jugendlichen Mitwirkenden und die besondere Stimmung, die auf und hinter der Bühne des Theaters am Meer zu spüren war.

„Die Fahrt von Hamburg nach Wilhelmshaven hat sich für uns wirklich gelohnt, wir hatten einen tollen Abend", sagten die beiden.

Wilhelmshavener Zeitung vom 4. Februar 2010 / Events der Region

„Wir rockt op platt" in der Agnes-Miegel-Schule.

Bereits an diesem Sonntag, 7. 2. um 17 Uhr ist die Bühne dort zu Gast und zeigt zum letzten Mal das erfolgreiche Bauernhofrockmusical Wi rockt opInfos: www.theater-am-meer.de

Wilhelmshavener Zeitung vom 28. Januar 2010 / Events

Letzte Chance für "Wi rockt op platt"

Nach sechs erfolgreichen und stark besuchten Vorstellungen wird das Bauernhofrockmusical "Wi rockt op platt" nur noch zweimal im Stadttheater aufgeführt. Für alle, die den grandiosen Spaß für Jung und Alt noch immer nicht gesehen haben oder zu den vielen „Wiederholungstätern" gehören wollen, die sich das detailreich-bunte Bühnengeschehen mit mitreißenden Welthits gleich mehrfach ansehen wollen, bleibt nur noch der 31. Januar - um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Dann wird das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven das quirlige Vergnügen, das laut Kritikern zu den besten Werken der über 75-jährigen Bühnengeschichte gehört, allmählich zum Abschluss bringen.

 

Neben den weltbekannten Liedern, die Autorin Sandra Keck vom Ohnsorg-Theater mit neuen plattdeutschen Texten versehen hat, ist sicherlich auch für den überwältigenden Erfolg entscheidend, dass das beliebte niederdeutsche Ensemble in gänzlich ungewohnten Rollen zu erleben ist. Schließlich stehen die Jugendlichen der bühneneigenen Theaterschule gemeinsam mit den „alten Hasen" auf der Bühne - unter anderem auch als Hasen. Kühe, Hunde, Hühner und Schweine ergänzen die tierische Mannschaft und wissen mit ungeahnten Gesangsqualitäten stets aufs Neue zu überraschen.

Die ultimativ letzte Gelegenheit tut sich für potentielle Zuschauer am 7 Februar um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule auf. Infos und weitere Bilder unter www. theater-am-meer.de

Wilhelmshavener Zeitung vom 27. Januar 2010

Letztmalig: „Wi rockt op platt"

WILHELMSHAVEN/LR - Das Bauernhofrockmusical „Wi rockt op platt" des Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne wird am Sonntag, 31. Januar, letztmalig im Stadttheater aufgeführt. Die beiden Vorstellungen beginnen um 15.30 und 20 Uhr. Die meisten Rollen in diesem Stück aus der Feder von Ohnsorg-Star Sandra Keck sind Tierfiguren. Sechs erfolgreiche und gut besuchte Aufführungen liegen hinter dem Ensemble. Restkarten sind am Servicecenter des Stadttheaters erhältlich. Am Sonntag, 7. Februar, um 17 Uhr findet die endgültig letzte Vorstellung des Bauernhofrockmusicals in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt. Infos unter www.theater-am-meer.de.

Neue Rundschau vom 27. Januar 2010

Letzte Chance auf „Wi rockt op platt"

Am kommenden Sonntag wird das erfolgreiche Bauernhofrockmusical (Foto oben) letztmalig um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater aufgeführt. Ungewöhnliche Produktionen erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Ganz neue Wege ist das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven bei seinem Bauernhofrockmusical „Wi rockt op platt" aus der Feder von Ohnsorg-Star Sandra Keck gegangen. Die meisten Rollen in diesem Stück sind nämlich Tierfiguren, und da hier meistens Alter, Geschlecht, Größe und Statur nicht entscheidend sind, haben die Regisseure Marion Zomerland und Arnold Preuß gemeinsam mit dem musikalischen Leiter Nicolas C. Ducci ein Gesangscasting veranstaltet.

Nach bereits sechs erfolgreichen und stark besuchten Aufführungen nähert sich „Wi rockt op platt" nun jedoch dem Ende. Restkarten sind derzeit noch am Servicecenter des Stadttheaters erhältlich. Am 7. Februar um 17 Uhr wird die Inszenierung in der Aula der Agnes-Miegel-Schule endgültig abgeschlossen. Weitere Informationen und Bilder gibt es im Internet unter www.theater-am-meer.de.    MG

Jeversches Wochenblatt vom 22. Januar 2010

"Wi rockt op platt"— ein Bühnenerfolg

NIEDERDEUTSCH Bauernhofmusical bis zum 7. Februar

WILHELMSHAVEN/KiA - Eine Fabel der ganz besonderen Art hat derzeit das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven in seinem Programm. Das Bauernhofmusical „Wi rockt op platt", das in den vergangenen Jah- ren dem Ohnsorg-Theater dank Autorin Sandra Keck einen Riesenerfolg beschert hat, schlägt auch im Stadttheater hohe Wellen. Das „Fabelhafte" dieses Stückes sind die Tiere des Bauernhofes, die wie ihre menschlichen Mitbewohner sprechen und singen können. So wird auf vergnügliche Art und Weise den Zu- schauern deutlich, dass auch die Tiere ihre ganz alltäglichen Sorgen und Nöte haben, die den menschlichen sehr ähneln. Während Kühe und Schweine um ihr Leben bangen müssen, bedürfte der Hofbund einer eindringlichen Psychotherapie. Die Schafe stellen sich stur, wenn man sich ihnen nicht mit der richtigen Wortwahl begegnet, und die Maus muss erkennen, dass sich ihre Liebe zu dem Hasen, der nicht zufällig Romeo heißt, äußerst schwierig gestaltet.

All diese kleinen Episoden werden verknüpft mit Welthits erster Güte, denen die Autorin neue, charmante und vor allem plattdeutsche Texte verpasst hat. Die nächste Vorstellung ist am Sonntag, 24. Januar, um 20 Uhr, danach am Sonntag, 31. Januar, um 15.30 Uhr und 20 Uhr bereits die letzten Aufführungen im Stadttheater. Letztmalig aufgeführt wird „Wi rockt op platt" am Sonntag, 7. Februar, um 17, Uhr in der Agnes-Miegel-Schule.
www.theater-arn-meer.de.

Wilhelmshavener Zeitung vom 21. Januar 2010/Events der Region

"Wi rockt op platt" - schon jetzt ein Meilenstein

Als sich das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven an die Arbeit zu der aktuellen Erfolgsproduktion "Wi rockt op platt" machte, war man sich zwar gewiss, dass mit dem Bauernhofrockmusical ein Spaß für Jung und Alt herauskommen würde - sowohl im Zuschauerraum als auch auf der Bühne. Schließlich hat das Stück aus der Feder von Sandra Keck an "ihrem" Ohnsorg- Theater dort bereits Tausende von Zuschauern begeistert.

Dennoch handelt es sich hier weder für die Darsteller noch für das Publikum um eine ganz gewöhnliche Theaterproduktion, stehen hier die meisten Ensemblemitglieder als Tiere auf der Bühne. Nach den bisherigen fünf Vorstellungen kann man aber bereits resümieren: „Wi rockt op platt" übertrifft alle Erwartungen! Der Funke springt schon in den ersten Augenblicken über und zündet mit jedem Welthit erneut, sei es „Don't cry for me, Argentina" aus „Evita', „Memories" aus „Cats" oder die eine oder andere „Leihgabe" von Michael Jackson und Abba.

Alle Lieder werden mit neuen plattdeutschen Texten von den Darstellern live gesungen. Die „sauguten" Gesangsqualitäten, so die Kritiker, verdankt das Theater am Meer einer neuen Vorgehensweise: gemeinsam mit Nicolas C. Ducci, der die Lieder arrangierte und die Gesangsproben leitete, hat das Regieteam Marion Zomerland und Arnold Preuß über einige Castingproben herausgefiltert, welcher Darsteller für welches Lied am besten geeignet war. So brilliert das gesamte Ensemble und macht „Wi rockt op platt" zu einer der besten Produktionen, die die Niederdeutsche Bühne jemals präsentierte - auch hier sind sich die Kritiker mit den Zuschauern einig.

Wer sich selbst noch überzeugen möchte oder sich nochmals von dem Spaß anstecken lassen möchte, sollte sich den 24.1. um 20 Uhr vormerken; danach folgen am 31.1. um 15.30 Uhr und 20 Uhr bereits die letzten Vorstellungen im Stadttheater. Am 7. 2. um 17 Uhr schließt das Gastspiel in der Agnes-Miegel- Schule ab.

Neue Rundschau vom 20. Januar 2010

„Wi rockt op platt” —wahrhaftig fabelhaft

Am 24. Januar im Stadttheater

Eine Fabel der ganz besonderen Art hat derzeit das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven in seinem Programm. Das Bauernhofrockmusical „Wi rockt op platt", das in den vergangenen Jahren dem Ohnsorg-Theater dank Autorin Sandra Keck einen Riesenerfolg beschert— hat, schlägt auch im Wilhelmshavener Stadttheater hohe Wellen.

Das Bauernhofrockmusical „Wi rockt op platt"schlägt im Wil-helmshavener Stadttheaterhohe Wellen  Foto: privat

Das „Fabelhafte" dieses Stückes sind die Tiere des Bauernhofes, die wie ihre menschlichen Mitbewohner sprechen und singen können. So wird auf vergnügliche Art und Weise den Zuschauern deutlich, dass 'auch Tiere ihre ganz alltäglichen Sorgen und Nöte haben, die den menschlichen sehr ähneln. Während Kühe und Schweineum ihr Leben bangen müssen, bedürfte der Hofhund einer eindringlichen Psychotherapie. Die Schafe stellen sich stur, wenn man sich ihnen nicht mit der richtigen Wortwahl begegnet, und die Maus muss erkennen, dass sich ihre Liebe zu dem nicht zufällig Romeo heißenden Hasen als äußerst schwierig gestaltet.

All diese kleinen Episoden werden verknüpft mit Welthits erster Güte, denen die Autorin neue charmante und vor allem plattdeutsche Texte verpasst hat. Für die Umsetzung in Wilhelmshaven, die laut der Kritiker und bisherigen Zuschauer zu den besten Inszenierungen gehört, die das Theater am Meer jemals präsentiert hat, zeichnen Marion Zomerland, Arnold Preuß und Nicolas C. Ducci verantwortlich.

Die nächste Vorstellung folgt am 24. Januar. um 20 Uhr, danach am 31. Januar. um 15.30 Uhr und 20 Uhr bereits die letzten Aufführungen im Stadttheater. Letztmalig aufgeführt wird „Wi rockt op platt" am 7. Februar. um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. Infos und Bilder unter www.theater-am-meer.de. MG

Jeversches Wochenblatt vom 16. Januar 2010

Tiere rocken sich in Zuschauer-Herzen

THEATER „Wi rockt op platt" heizt ein

Engagiert bei der Sache (v.l.) Kai Watty und Romina Ferrara

WILHELMSHAVEN — Allen Tierbesitzern, die aus ihren Tieren nicht so recht schlau werden wollen, drängt sich in diesen kalten Tagen ein heißer Tipp auf. Ein Besuch des Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven im Stadttheater kann hier Aufschluss geben, denn die Sprache der Tiere ist — wie sollte es anders sein — Plattdeutsch. Und so kann sich der Zuschauer in dem Bauernhofrockmusical „Wi rockt op platt" rund zwei Stunden lang tierisch amüsieren, wenn Schweine „Hölp!" nach Beatles-Art singen oder sich Schafe mit der Petula Clark-Adaption „Plattdütsch" artikulieren.

Während sich auch Kühe, Hasen und Mäuse mit Welthits und neuen niederdeutschen Texten Gehör verschaffen, kapituliert die Bauernfamilie mit "Ik will bloots hier ruut" getreu Freddy Mercury vor dem Stress des Hofalltags. Angeleitet haben das 20-köpfige Ensemble das Regie- und Bühnenleitungsteam Marion Zomerland und Arnold Preuß sowie Nicolas C. Ducci als musikalischer Leiter. Das Musical aus der Feder von Ohnsorg- Darstellerin Sandra Keck ist bereits am 16., 17, und 24. Januar um jeweils 20 Uhr und am 31. Januar um 15.30 Uhr und 20 Uhr wieder im Stadttheater zu sehen. Das Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule findet am 7. Februar um 17 Uhr statt. Mehr Infos unter www.theater-am-meer.de

Wilhelmshavener Zeitung vom 14. Januar 2010/Events der Region

"Wi rockt op platt" - Heiße Songs für kalte Tage

Gefrustet von den winterlichen Eskapaden in der Region kann einen schon das Fernweh packen. Für Kurzentschlossene bietet das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven derzeit zweistündige Ferien auf dem sonnigen Bauernhof - nebst tierischem Animationsprogramm. In dem grandiosen Bauernhofrockmusical „Wi rockt op platt" aus der Feder von Ohnsorg-Schauspielerin und Autorin Sandra Keck gewährt das 20-köpfige Ensemble einen musikalischen Einblick in das Alltagsgeschehen auf einem Bauernhof- und auch ungeahnte Impressionen aus dem Seelenleben der tierischen Bewohner.

Bühnenleitungs- und Regieduo Marion Zomerland und Arnold Preuß haben ihren überwiegend jungen Darstellern ungewöhnliche Rollen wie Kühe, Schweine oder Schafe verpasst, während Nicolas C. Ducci für den musikalischen Part verantwortlich zeichnet. Herausgekommen ist ein urkomisches Vergnügen für die ganze Familie, und die lOgespresse ist sich einig: „Das Musical Wi rockt op platt" gehört zu dem Besten, was die Niederdeutsche Bühne je auf die Theaterbühne gebracht hat."

Das bestätigen auch die bisherigen Zuschauer, die sich regelmäßig mit stehenden Ovationen für das kurzweilige, mit Welthits der Extraklasse gespickte Programm bedanken. „New York, New York", „Don't cry for me, Argentina" oder You can leave your head on" mit neuen plattdeutschen Texten gibt es wiederam 16. und 17 Januar um 20 Uhr im Stadttheater zu erleben. Weiter geht es am 24.1. um 20 Uhr und am 31.1. um 15.30 Uhr und 20 Uhr, am 72. um 17 Uhr folgt das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel- Schule.

Neue Rundschau vom 13. Januar 2010

„Wi rockt op platt"geht weiter

Theater am Meer heizt mit „Wi rockt op platt” den begeisterten Zuschauern weiterhin mächtig ein.

Allen Tierbesitzern, die aus ihren Tieren nicht so recht schlau werden wollen, drängt sich in diesen kalten Tagen ein heißer Tipp auf. Ein Besuch des Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven im Stadttheater kann hier Aufschluss geben, denn die Sprache der Tiere ist — wie sollte es anders sein — Plattdeutsch. Und so kann sich der Zuschauer, ob Tierfreund oder nicht, in dem Bauernhofrock- Musical „Wi rockt op platt" rund zwei Stunden lang tierisch amüsieren, wenn Schweine „Hölp!" nach Beatles-Art singen oder sich Schafe mit der Petula Clark-Adaption „Plattdütsch" artikulieren.

Die Tierrollen werden natürlich ebenfalls von den Darstellern des Theater am Meer, nicht zuletzt von den jungen Theaterschülern, mit soviel Begeisterung gespielt und gesungen, dass seit der Premiere am 2. Weihnachtsfeiertag regelmäßig stehende Ovationen die zahlreichen Zugaben beenden. Das Musical aus der Feder von Ohnsorg-Darstellerin Sandra Keck ist bereits am 16., 17, und 24. Januar um jeweils 20 Uhr und am 31. Januar um 15.30 Uhr und 20 Uhr wieder im Stadttheater zu sehen.Das Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule findet am 7. Februar um 17 Uhr statt. Informationen und Fotos unter www.theater-am-meer.de.

Guten Morgen Sonntag, vom 10. Januar 2010

Theater am Meer begeistert mit Bauernhofrockmusical

Heute: „Wi rockt op platt"

Bei der Premiere des plattdeutschen Bauernmusicals „Wi rockt op platt" riss es die Zuschauer förmlich aus den Sitzen.

Wilhelmshaven. (Mg/gms) Mit stehenden Ovationen forderte das Premierenpublikum von „Wi rockt op platt" am 2. Weihnachtsfeiertag mehrere Zugaben von den Darstellern des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven.

Mit diesem überwältigenden Erfolg des Bauernhofrockmusicals von Ohnsorg-Star Sandra Keck beschließt das breit gefächerte Ensemble das Jahr 2009 und startet in ein spannendes Jahr 2010. Schließlich gehört „Wirockt op platt" zu den letzten Produktionen, die das Theater am Meer im Stadttheater und noch nicht im neuen eigenen Domizil in der Kieler Straße 63 aufführt. Die Kritiker sind mit den rund 500 Premierenbesuchern einer Meinung: „Das Musical „Wi rockt op platt" gehört zu dem Besten, was die Niederdeutsche Bühne je auf die Theaterbühne gebracht hat", urteilt die Wilhelmshavener Zeitung.

Die Theaterschüler und die „alten Hasen" lassen in überwiegend tierischenRollen, sei es Kuh, Hund oder Schaf, mit großem Gesangstalent die Begeisterung auf die Zuschauer überspringen. Die GuteLaune-Garantie gegen jede Miesepetrigkeit ist am Sonntag, 10. Januar um 15.30 Uhr und 20 Uhr wieder im Stadttheater zu sehen.Danach folgen Vorstellungen am 16., 17. und 24. Januar um 20 Uhr und am 31. Januar um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Die Vorstellung in der Agnes-MiegelSchule findet am 7. Februar um 17 Uhr statt.

Wilhelmshavener Zeitung vom 7. Januar 2010 - Events in der Region

„Wi rockt op platt” mit Gute-Laune-Garantie

Wieder hat das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven das Patentrezept gegen Schwermütigkeit in den kalten, düsteren Tagen - und laut Presse mehr denn je: Mit „Wi rockt op platt" aus der Feder von Ohnsorg-Star Sandra Keck das das Bühnenleitungs- und Regieduo Marion Zomerland und Arnold Preuß ein ganz besonderes Stück aus der Taufe gehoben.

Denn in dem Bauernhofrockmusical stehen ausnahmsweise Tiere im Mittelpunkt. Schweine, Hasen, Kühe, Mäuse und Hühner werden vonden - überwiegend der bühneneigenen Theaterschule stammenden Darstellern gespielt. Sie präsentieren auf mitreißende Art Welthits, wie man sie noch nicht gehört hat - mit neuen plattdeutschen Texten, die auf die Szenen des Bauemhofgeschehens abgestimmt sind. Verantwortlich für die musikalischen Arrangements und die Einstudierung der „sauguten" Gesänge, so die Kritiker, ist einmal mehr Nicolas C. Ducci, der das Ensemble zudem als eitler Hahn und unvorsichtiger Fuchs bereichert.

Die rund 20 Darsteller, die bei der Premiere am 2. Weihnachtsfeiertag das Publikum zum verdienten Schlussapplaus aus den Sitzen riss, stehen am 10. Januar gleich zweimal wieder auf der Stadttheaterbühne - um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Weitere Vorstellungen folgen am 16., 17. und 24. Januar um 20 Uhr und am 31. Januar um 15.30 und 20 Uhr. Am 7. Februar um 17 Uhr wird Wi rockt op platt" in der Agnes-Miegel- Schule präsentiert. Weitere Infos und Fotos unter www.theater-am-meer.de.

Wilhelmshavener Zeitung vom 7. Januar 2010

Stück mit Gute-Laune-Garantie

Wochenende zwei Vorstellungen - THEATER AM MEER

WILHELMSHAVEN/LR — „Wi rockt op platt" heißt das Bauernhofrock-Musical, mit dem das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven zurzeit Erfolge feiert. Am Sonntag, 10. Januar, finden die nächsten beiden Vorstellungen des Stücks aus der Feder von Ohnsorg-Star Sandra Keck im Stadttheater statt.Beginn ist um 15.30 Uhr und um 20 Uhr. „Wi rockt op platt" ist ein Stück mit Gute-Laune-Garantie. Weitere Vorstellungen folgen am 16., 17. und 24. Januar um 20 Uhr und am 31. Januar um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Die Vorstellung in der Agnes-Miegel-Schule findet am 7. Februar um 17 Uhr statt.

Mit dem Bauernhofrock-Musical ist das Theater am Meerderzeit erfolgreich.    FOTO: PRIVAT

NEUE RUNDSCHAU vom 6. Januar 2010

„Wi rockt op platt“ reißt Zuschauer aus den Sitzen

Theater am Meer begeistert mit Bauernhofrockmusical

Das Bauernhofrockmusical "Wi rockt op platt" erlebt am 10. Januar gleich zwei Vorstellungen. Das Szenenfoto zeitgt (von links) Heidi Strowik und Sandra Krüger.

Mit stehenden Ovationen forderte das Premierenpublikum von „Wi rockt op platt“ am 2. Weihnachtsfeiertag mehrere Zugaben von den Darstellern des Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Mit diesem überwältigenden Erfolg des Bauernhofrockmusicals von Ohnsorg-Star Sandra Keck beschließt das breit gefächerte Ensemble das Jahr 2009 und startet in spannendes Jahr 2010. Schließlich gehört „Wi rockt op platt“ zu den letzten Produktionen, die das Theater am Meer im Stadttheater und noch nicht im neuen eigenen Domizil in der Kieler Str. 63 aufführt.

Die Kritiker sind mit den rund 500 Premierenbesuchern einer Meinung: „Das Musical „Wi rockt op platt" gehört zu dem Besten, was die Niederdeutsche Bühne je auf die Theaterbühne gebracht hat“.  Die Theaterschüler und die „alten Hasen“ lassen in überwiegend tierischen Rollen, sei es Kuh, Hund oder Schaf, mit großem Gesangstalent die Begeisterung auf die Zuschauer überspringen.

Die Gute-Laune-Garantie gegen jede Miesepetrigkeit ist am Sonntag, 10. Januar um 15.30 Uhr und 20 Uhr wieder im Stadttheater zu sehen. Danach folgen Vorstellungen am 16., 17. und 24. Januar um 20 Uhr und am 31. Januar um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Die Vorstellung in der Agnes-Miegel-Schule findet am 7. Februar um 17 Uhr statt.

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland I/2010 vom 30. Dezember 2009

"Theater am Meer" präsentiert „Wi rockt op platt"

Was geht einer Kuh oder Schweinen durch den Kopf, kurz bevor sie zum Schlachthof geführt wird? Wie kann es zu Verhaltensstörungen bei einem Hund kommen? Gedanken, die sich einem Menschen nur schwer erschließen lassen — das „Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" gibt mit seinem neuen Bauernhofrockmusical „Wi rockt op platt" dennoch mit einem kräftigen Augenzwinkern Aufschluss über diese Fragen.

Unter der Regie der Bühnenleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß erarbeitete das 20-köpfige Ensemble einen amüsanten Einblick in das Leben eines Bauernhofs. Die kleinen Geschichten um Bauer Berndt (Rolf-Lauxtermann) und seine Frau Alma (Christel Dörnath) nebst Kinder Anna (Stephanie Zeitz), Bohle (Yannik Marschner) und Knecht Radeck (Christian Strowik) bieten nur den Rahmen für den musikalischen Reigen berühmter Welthits.

Die Schweine (Sandra Krüger, Claudia Schröder und Heidi Strowik) flehen nach Art der Beatles um „Hölp!", wenn das Schlachtermesser droht. Der Hase (Kay Watty) bettelt zu Grönemeyers Melodie „Geev mi de Wuddel trüch", und die Schafe (Lena-Maria Eden, Romina Ferrara, Janina Icken und Tünde Ritter) bedienen sich an Petula Clarks „Downtown", um zu erklären, dass sie nur „Plattdüütsch" verstehen.I n weiteren Rollen wirken Wilma Welte, Klaus Aden, Marc Gelhart, Günther Jaedeke, Joan Kröher und Rune Opitz mit. Als eitler Hahn und listiger Fuchs ist Nicolas C. Ducci zu sehen, der als musikalischer Leiter für die Einstudierung der Gesänge und die Arrangements der Playbacks verantwortlich ist.

Termine im Januar am 10. um15.30 Uhr und 20 Uhr, 16. um 20 Uhr, 17. um 20 Uhr, 24. um 20 Uhr und am Sonntag, 31., um 15.30 Uhr & 20 Uhr.Weitere Informationen unter:theater-am-meer.de

Wilhelmshaven, 26. Dezember 2009

WI ROCKT OP PLATT - Bilder von der Hauptprobe

Die Kuh Ilse (Joan Kröher) und Bohle (Yannik Marschner) - beide haben Nachdurst!

Die Schafe verfolgen immer alles sehr aufmerksam (v.l. Romina Ferrara, Janina Icken, Tünde Ritter, Lena-Maria Eden)

Die Schweine rufen um "HÖLP" (v.l. Claudia Schröder, Heidi Strowik, Sandra Krüger) - im Hintergrund sind der Hofhund Bello (Marc Gelhart), Anna (Stephanie Zeitz) sowie Vadder Berndt (Rolf-Peter Lauxtermann) und Sohn Bohle (Yannik Marschner).

Bello (Marc Gelhart) und Anna Meyer (Stephanie Zeitz) werden von Radeck (Christian Strowik) bei der Arbeit unterstützt.

Anna (Stephanie Zeitz) hat eine besondere Beziehung zu den Tieren, se is de Deertens best Fründin. Das können bestätigen der Hase Romeo (Kay Watty), der Hofhund Bello (Marc Gelhart), die Kuh Ilse (Joan Kröher) und der kleine Hahn (Rune Opitz)

Und hier sind alle Tiere des Hofes versammelt und singen wie einst Marilyn Monroe "Deerten sünd de Deerns best Fründ".

Das Vamp-Huhn (Claudia Schröder), die Ente Sokrates (Sandra Krüger) und der kleine Hahn (Rune Opitz) bevölkern den Misthaufen. Bello (Marc Gelhart) hat sich erst einmal vor dem großen Hahn (Nico Ducci) in Sicherheit gebracht.

Wenn der Schutzmann Klaus Wachsam (Klaus Aden) da ist, gibt es immer sehr interessante Geschichten zu hören.

Das Vamp-Huhn (Claudia Schröder) und das Unschuldshuhn (Tünde Ritter) wetteifern um den großen Hahn (Nicolas C. Ducci)

Wie einst bei Freddy Mercury und der Gruppe Queen geht es manchmal auf dem Hof zu, wenn es von Berndt und Alma Meyer (Rolf-Peter Lauxtermann, Christel Dörnath - beide am Brunnen) heißt, "Ik will bloots hier ruut!".

Mittags, wenn der smucke Hengst vorgeführt wird, schwärmen Stine (Wilma Welte), Alma (Christel Dörnath) und Anna (Stephanie Zeitz) davon, dass "all de Deerns Peerd so geern hebbt".

Dabei werden sie kräftig unterstützt von der Misthaufenfraktion - Vamphuhn (Claudia Schröder), Ente Sokrates (Sandra Krüger), Unschuldshuhn (Tünde Ritter).

Und die beiden Kühe Berta (Heidi Strowik, li.) und Ilse (Joan Kröher, re.)  tanzen muhevoll im Takt.

Zusammen sieht das dann so aus.

Die Kuh Berta (Heidi Strowik) muss zum Schlachthof und Radeck (Christian Strowik) hat diese schwere Aufgabe zu erfüllen. Aber Berta macht ihm Mut - "Ween nich üm mi Poppenbüttel" singt sie hoch erhobenen Hauptes. Die Hühner (Tünde Ritter, Nico Ducci, Claudia Schröder) schauen und singen ergriffen mit.

Der Hase Romeo (Kay Watty) trifft auf die graue Feldmaus (Romina Ferrara) und verliebt sich Hals über Kopf in sie - "Leev liggt in de Luft"

Bei diesem Liebesreigen dürfen natürlich auch Alma (Christel Dörnath), Anna (Stephanie Zeitz), Bohle (Yannik Marschner) und Wachsam (Klaus Aden) nicht fehlen.

Ebensowenig Hannes (Günter Jaedeke), Vamp-Huhn (Claudia Schröder), Stine (Wilma Welte), Unschuldshuhn (Tünde Ritter), Bello (Marc Gelhart), großer Hahn (Nicolas C. Ducci), Kuh Ilse (Joan Kröher), Ente Sokrates (Sandra Krüger) und kleiner Hahn (Rune Opitz).

Hannes (Günter Jaedeke) und Stine (Wilma Welte), das Nachbarbauernpäärchen feiern gerne - hier mal als ABBA-Verschnitt

Beim Tanzen zu den Abba-Titeln haben sie sich kennen- und lieben gelernt: Berndt Meyer (Rolf-Peter Lauxtermann), Alma Meyer (Christel Dörnath) - der Hofhund Bello (Marc Gelhart) war damals noch nicht dabei - aber Tanzen kann er auch.

Das Vamphuhn (Claudia Schröder) in den Armen vom Hofhund Bello (Marc Gelhart) träumt "Elkeen Nacht in mien Droom" (Titanic-Song) von ihrem Traummann.

Mit dem Song von YMCA sagen dann alle auf dem Hof "Tschüss, Lüüd - wi gaht mal wedder in´t 'Wi rockt op platt'".

Die ganze Mannschaft nach der Hauptprobe!

NEUE RUNDSCHAU vom 23. Dezember 2009

"Theater am Meer" bereitet furiosen Weihnachtsfest-Ausklang

Tierisches Spektakel mit „Wi rockt op platt"

Nahezu ausverkauft ist die Vorstellung von „Wi rockt op platt" am 2. Weihnachtsfeierta Zum Glück gibt es aber noch mehr Termine.    Foto: TaM/Preuß

Ein langjährige Tradition ist es beim Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, das Weihnachtsfest nach Tagen der Besinnlichkeit und vielleicht auch einer gewissen Trägheit, die sich durch die Völlerei ergibt, mit viel Schwung und Spaß zu beschließen.

Da auch die treue Zuschauergemeinde diesen Termin zu schätzen weiß, ist die Vorstellung bereits jetzt nahezu ausverkauft. So wird das Ensemble auch an diesem 2. Wellanachtsfeiertag vor vollem Saal mit dem Bauernhofrockmusical „Wi rockt op platt" ein Stück aus der Taufe heben, das seinesgleichen sucht. Geschrieben wurde es von Sandra Keck vom Ohnsorg-Theater, die ihre ersten musikalischen Erfahrungen schon bei Rolf Zukowski sammeln durfte und die sich im übrigen auch zur Premiere in Wilhelmshaven angekündigt hat. Herausgekommen ist für das Ohnsorg-Theater ein Sensationserfolg, dem sogar noch eine Fortsetzung folgte. Nicht nur, dass internationale Welthits mit neuem, plattdeutschem Text versehen wurden, der sich auf die Handlung bezieht, sondern dass der Großteil der Darsteller — beim Theater am Meer wieder bestehend aus allen Altersklassen der Bühne — in Tierrollen schlüpft, macht den besonderen Reiz des Musicals aus.

Schauplatz des ungewöhnlichen Spektakels ist der Bauernhof von Alma (Christel Dörnath) und Berndt Meier (Rolf-Peter Lauxtermann), auf dem es nie langweilig zu werden scheint. Dafür sorgen nicht nur die Kinder Anna (Stephanie Zeitz) und Bohle (Yannik Marschner) sowie die Nachbarn Stine (Wilma Welte) und Hannes (Günther Jaedeke), Knecht Radeck (Christian Strowik) oder Polizist Wachsam (Klaus Aden). Es sind vielmehr die Tiere. deren Gefühlswelt weitaus komplexer ist, als man es Mensch zunächst vermuten mag.

Dass die Schweine (Sandra Krüger, Claudia Schröder und Heidi Strowik) mit dem Beatles-Klassiker um „Hölp!" flehen; wenn das Schlachtermesser droht, ist keine Überraschung. Doch was tun, wenn der Hofhund Bello (Marc Gelhart) viel lieber eine Katze wäre und mit „Maandlicht" gen Himmel heult? Hat die aufkeimende Liebe zwischen Hase Romeo (Kay Watty) und der kleinen Maus (Romina Ferrara) ein Chance? Bleiben die Augen von Kuh Ilse (Joan Kröher) wirklich trocken, obwohl Kuh Berta (Heidi Strowik) wie Evita singt „Ween nich üm mi, Poppenbüttel", wenn sie zu Gulasch verarbeitet werden soll? (Fortsetzung Seite 2)

Von der großen Liebe bis hin zu kleinen Psychodramen

„Theater am Meer" serviert wieder das pertekte Theatervergnügen

(Fortsetzung von Seite 1)

Der Hahn (Nicolas C. Ducci) bekennt „De Welt hört de Mannslüüd to" nach James Brown, doch wenn die Hühner (Tünde Ritter und Claudia Schröder) um ihn buhlen, kann auch der Nachwuchs-Hahn (Rune Opitz) nicht helfen. Und die Schafe (Lena-Maria Eden, Romina Ferrara, Janina Icken und Tünde Ritter) be mühen den Petula Clark-Schlager, um zu erklären, dass sie nur „Plattdüütsch" verstehen.

Von der großen Liebe bis hin zu kleinen Psychodramen bekommen die Zuschauer einen ungewohnten Einblick in die Tierwelt.Serviert mit einem kräftigen Augenzwinkern, mag sich manch einer dennoch in den Tieren wieder erkennen. Fest steht jedoch, dass dem bewährten Regieteam Marion Zomerland und Arnold Preuß zusammen mit dem musikalischen Leiter Nicolas C. Ducci wieder ein Theatervergnügen für die ganze Familie gelungen ist.

Wer keine Karten mehr für die Wilhelmshavener Erstaufführung am 2. Weihnachtsfeiertag ergattern kann, hat keinen Grund zur Sorge - es folgen Vorstellungen am 10. Januar. um 15.30 Uhr und 20 Uhr, 16., 17. und 24. Januar. um 20 Uhr und am 31. Januar. um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 7. Februar. um 17 Uhr findet das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt. Weitere Infos und Fotos auf der neuen Homepage un-ter www.thea-ter-am-meer.de.    MG

Wilhelmshaven, 17. Dezember 2009

Hier sehen Sie die ersten Fotoeindrücke von der ersten Bühnenprobe....

Mudder Alma (Christel Dörnath) weist Bohle (Yannik Marschner)  in die täglichen Routinearbeiten ein. Oben schaut der stolze Hahn (Nicolaus C. Ducci) zu, unten der Hund Bello (Marc Gelhart).

Die Schweine (v.l. Claudia Schröder, Heidi Strowik, Sandra Krüger) fürchten den Schlachthof und rufen mit dem Beatles-Hit HELP um "Hölp"

Noch geht es den vier Schafen (v.l. Lena-Maria Eden, Romina Ferrara, Tünde Ritter, Janina Icken) gut, aber wann werden Bauer Berndt (Rolf-Peter Lauxtermann) und Sohn Bohle zur Schafschur schreiten?

Die Bauerntochter Anna (oben Stephanie Zeitz) ist die Freundin aller Tiere, darum kann sie leicht singen "Deerten sünd de Deerns best Fründ"

 Nachbarbauer Hannes (Günter Jaedeke) ist da, nun geht es den Schafen an den Kragen

Der kleine Hahn (Rune Opitz) und die Ente (Sandra Krüger) beobachten aufmerksam alles vom sicheren Misthaufen aus.

Kuh Berta (Heidi Strowik) und Kuh Ilse (Joan Kröher)  erschleicht eine Vorahnung. Bald ist auch eine von Ihnen an der Reihe und muss den Weg zum Schlachthof antreten.

Der Hase futtert noch schnell eine Wurzel. Ist es seine Gnadenwurzel? Se weten al "Wiehnachten, Rotkohl, Hasenbraden"

Sie hat sich erst einmal in Sicherheit gebracht, das "wilde Huhn" (Claudia Schröder) - aber wie lange noch?

"All de Deerns hebbt Peerd so geern", davon singen die Bäuerinnen Stine (Wilma Welte), Alma und Tochter Anna

Gut, dass Herr Wachtmeister Wachsam (Klaus Aden) sein wachsames Auge auf den Hof von Berndt Meyer hat, so kann denn auch eine große Boa dort nichts ausrichten. Und der Hofhund Bello ist ja auch noch da, aber der.... naja, sehen Sie selbst.

Wilhelmshavener Zeitung und Nordwest-Zeitung vom 17. Dezember 2009

Tierisches Spektakel: „Wi rockt op platt“

THEATER AM MEER  Niederdeutsche Bühne zeigt etwas andere Bauernhofgeschichte

WILHELMSHAVEN/LR - Am zweiten Weihnachtsfeiertag geht es im Stadttheater rockig zu. Das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven zeigt an diesem Abend das Bauernhofrockmusical "Wi rockt op platt". Geschrieben  wurde es von Sandra Keck vom Ohnsorg-Theater. Die Autorin wird bei der Premiere dabei sein. Am Ohnsorg Theater wurde das Musical ein riesiger Erfolg. Internationale Welthits auf plattdeutsch, Darsteller, die in Tierrollen schlüpfen - das Stück verspricht auch in Wilhelmshaven viel Spaß.

Schauplatz des Spektakels ist der Bauernhof von Alma (Christel Dörnath) und Berndt Meier (Rolf-Peter Lauxtermann). Für jede Menge Trubel sorgen nicht nur die Kinder Anna (Stephanie Zeitz) und Bohle (Yannik Marschner) sowie die Nachbarn Stine (Wilma Welte) und Hannes (Günther Jaedeke), Knecht Radeck (Christian Strowik) oder Polizist Wachsam (Klaus Aden). Es sind vielmehr die Tiere, deren Gefühlswelt weitaus komplexer ist, als man es Mensch zunächst vermuten würde.

Dass die Schweine (Sandra Krüger, Claudia Schröder und Heidi Strowik) mit dem Beatles-Klassiker um „Hölp!“ flehen, wenn das Schlachtermesser droht, ist keine Überraschung. Doch was tun, wenn der Hofhund Bello (Marc Gelhart) viel lieber eine Katze wäre und mit „Maandlicht“ gen Himmel heult? Von der großen Liebe bis hin zu kleinen Psychodramen bekommen die Zuschauer einen ungewohnten Einblick in die Tierwelt. Un manch einer mag sich vielleicht in den Tieren wieder erkennen. Die Vorstellung am 26. Dezember 2009 ist nahezu ausverkauft. Weitere Vorstellungen sind jedoch geplant: 10. Januar um 15.30 Uhr und 20 Uhr, 16., 17. und 24.Janaur, um 20 Uhr und am 31. Januar um 15.30 Uhr und 20 Uhr.

Jeversches Wochenblatt vom 15. Dezember 2009

Theater am Meer mit Ohnsorg-Star

WILHELMSHAVEN - Mit Volldampf probt das junge Ensemble des Bauernhofrockmusicals „Wi rockt op platt" des „Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne " derzeit an den Szenen und Gesängen. Wenn sich am 2. Weihnachtsfeiertag für das tierische Vergnügen der Vorhang hebt, soll schließlich alles klappen. Nicht nur, weil die Vorstellung fast ausverkauft ist, sondern weil sich auch die Autorin, Sandra Keck, angekündigt hat. Sie ist Ensemblemitglied des Ohnsorg-Theaters, und mit „Wi rockt op platt" hat sie dem berühmten Theater einen sensationellen Dauererfolg beschert.

Bühnenleiter und Regisseure Marion Zomerland und Arnold Preuß sowie der musikalische Leiter Nicolas C. Ducci sind sehr zuversichtlich, was die Inszenierung anbelangt: „Bevor wir in unser eigenes Theater in der Kieler Straße  63 wechseln, werden wir das  "Stadttheater noch einmal so richtig rocken!"

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 12/2009 vom 31. November 2009

Mit dem Bauernhofrockmusical "Wi rockt op platt" versüßt uns das "Theater am Meer" die Feiertage. Wenn Schweine angesichts des Schlachtermessers zur Beatles-Melody "Hölp! - Wi bruukt jichtenseen Hölp!" singen, dann ist klar, dass man keinen alltäglichen Bauernschwank erlebt. (Weiter Seite 15)

Neues vom "Theater am Meer"

Ganz neue gesangliche und schauspielerische Erfahrungen sammeln zurzeit die rund 20 Mitwirkenden der Weihnachtsproduktion des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven". Auf dem Probenplan steht das vom Ohnsorg-Star Sandra Keck vor ein paar Jahren aus der Taufe gehobene Bauernhofrockmusical „Wi rockt op Platt", das ab dem 2. Weihnachtsfeiertag im Stadttheater gespielt wird. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.

Neu ist, dass in dieser Produktion das Regieteam Marion Zomerfand und Arnold Preuß sehr viel Wert auf den Chorgesang legen, zumal mit den - natürlich in Niederdeutscher Sprache - gesungenen Liedern wie „Help" (Beatles), „Diamonds are a girls best friend" (M. Monroe), „This is a mens world" (James Brown), „Down Town" (Petula Clark), „Memorys" (Cats), „Flugzeuge im Bauch" (Grönemeyer), „Don't cry form e Argentina" (Evita) und vielen anderen mehr insgesamt 16 Welthits auf die Bühne gebracht werden. Einstudiert und arrangiert werden die Songs in bewährter Manier von Nicolas C. Ducci.

Die schauspielerische Herausforderung in dieser Inszenierung liegt darin, dass das Stück auf einem Bauernhof spielt und neben den 8 zu spielenden Sprechrollen jede Menge Viecher darzustellen sind, die auf den Bauernhof zu Hause sind, wie Schweine, Schafe, Hunde, Pferde und so weiter. Das Ohnsorg-Theater hat es mit seiner Version des Bauernhofrockmusical geschafft, viele Menschen neu für das plattdeutsche Theater zu begeistern, die Vorstellungen von „Wi rockt op Platt" waren meistens alle restlos ausverkauft, so dass am Ende der Vorstellungsserie sogar ein „Wi rockt op platt - tweete Deel" aufgelegt werden musste.

Einen ähnlichen Erfolg erhofft sich -natürlich auch das Bühnenleitungsteam des „Theaters am Meer". Wer sich frühzeitig Karten für die Premiere am 26. Dezember um 20 Uhr sichert, wird das Gefühl haben, einen Kurzurlaub - „Ferien auf dem Bauernhof" - mit köstlicher Animation zu Weihnachten gebucht zu haben.

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 29. November 2009

„Theater am Meer" rockt ab Weihnachten viele Welthits „op platt"

Bauernhofrockmusical „Wi rockt op platt"

Ganz neue gesangliche und schauspielerische Erfahrungen sammeln zurzeit Mitglieder der „Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven" bei den Proben zum Bauernhofrockmusical „Wi rockt op Platt".

Wilhelmshaven. (nut/gms) Ganz neue gesangliche und schauspielerische Erfahrungen sammeln zurzeit die rund 20 Mitwirkenden der Weihnachtsproduktion des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven". Auf dem Probenplan steht das vom Ohnsorg-Star Sandra Keck vor ein paar Jahren aus der Taufe gehobene Bauernhofrockmusical „Wi rockt op Platt", das ab dem 2. Weihnachtsfeiertag im Stadttheater gespielt wird. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.

Gesanglich neu ist, dass in dieser Produktion das Regieteam Marion Zomerland und Arnold Preuß sehr viel Wert auf denChorgesang legen, zumal mit den - natürlich in Niederdeutscher Sprache - gesungenen Liedern wie „Help" (Beatles), „Diamonds are a girls best friend" (M. Monroe), „This is a mens world" (James Brown), „Down Town" (Petula Clark), „Memorys" (Cats), „Flugzeuge im Bauch" (Grönemeyer), „Don't cry for me Argentina" (Evita) und vielen anderen mehr insgesamt 16 Welthits auf die Bühne gebracht werden. Einstudiert und arrangiert werden die Songs in bewährter Manier von Nicolas C. Ducci.

Die schauspielerische Herausforderung in dieser Inszenierung liegt darin, dass das Stück auf einem Bauernhof spielt und neben den acht zu spielenden Sprechrollen jede Menge Tiere darzustellen sind, die auf den Bauernhof zu Hause sind, wie z. B. Schweine, Schafe, Hunde, Pferde, Kühe, Mäuse, Hasen und so weiter. Es ist also in den nächsten Wochen viel „Gegacker", „Gequieke", „ Geblöcke" und „Gemuhe" zu hören auf der Probebühne B des Stadttheaters Wilhelmshaven.

Das Ohnsorg-Theater hat es mit seiner Version des Bauernhofrockmusical geschafft, viele Menschen neu für das plattdeutsche Theater zu begeistern, die Vorstellungen von „Wi rockt op platt" waren meistens alle restlos ausverkauft, so dass am Ende der Vorstellungsserie sogar ein „Wi rockt op platt - tweete Deel" aufgelegt werden musste.

Einen ähnlichen Erfolg erhofft sich das Bühnenleitungsteam des Theaters am Meer, vor allem auch deshalb, weil ein Großteil des Ensembles aus den jugendlichen Mitgliedern der Theaterschule der Niederdeutschen besteht, die schon in dem Musical „In't Witte Rössl" begeistern konnten.

Wer sich frühzeitig Karten für die Premiere am 26.12. sichert, wird das Gefühl haben, einen Kurzurlaub „Ferien auf' (lern Bauernhof" mit köstlicher Animation zu Weihnachten gebucht zu haben.

Neue Rundschau vom 25. November 2009

"Theater am Meer" rockt ab Weihnachten „op platt"

Viele Welthits und das Bauernhofrockmusical „Wi rockt op platt"

Ganz neue gesangliche und schauspielerische Erfahrungen sammeln zurzeit die rund 20 Mitwirkenden der Weihnachtsproduktion des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven". Auf dem Probenplan steht das vom Ohnsorg-Star Sandra Keck vor ein paar Jahren aus der Taufe gehobene Bauernhofrockmusical „Wi rockt op Platt", das ab dem 2. Weihnachtsfeiertag im Stadttheater gespielt wird. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.

Gesanglich neu ist, dass in dieser Produktion das Regieteam Marion Zomerland und Arnold Preuß sehr viel Wert auf den Chorgesang legen, zu  mal mit den - natürlich in Niederdeutscher Sprache - gesungenen Liedern wie „Help" (Beatles), „Diamonds are a girls best friend" (M. Monroe), „This is a mens world" (James Brown), „Down Town" (Petula Clark), „Memorys"    (Cats), „Flugzeuge    im Bauch" (Grönemeyer), „Don't cry for me Argentina" (Evita) und vielen anderen mehr insgesamt 16 Welthits auf die Bühne gebracht werden. Einstudiert und arrangiert werden die Songs in bewährter Manier von Nicolas C. Ducci.

Die schauspielerische Herausforderung in dieser Inszenierung liegt darin, dass das Stück auf einem Bauernhof spielt und neben den acht zu spielenden Sprechrollen jede Menge Tiere darzustellen sind, die auf den Bauernhof zu Hause sind, wie z. B. Schweine, Schafe, Hunde, Pferde, Kühe, Mäuse, Hasen und so weiter. Es ist also in den nächsten Wochen viel „Gegacker", „Gequieke", „Geblöcke" und „Genruhe" zu hören auf der Probebühne B des Stadttheaters Wilhelmshaven. Das Ohnsorg-Theater hat es mit seiner Version des Bauernhofrockmusical geschafft, viele Menschen neu für das plattdeutsche Theater zu begeistern, die Vorstellungen von „Wi rockt op platt" waren meistens alle restlos ausverkauft, so dass am Ende der Vorstellungsserie sogar ein „Wi rockt op platt - tweete Deel" aufgelegt werden musste.

Einen ähnlichen Erfolg erhofft sich das Bühnenleitungsteam des Theaters am Meer, vor allem auch deshalb, weil ein Großteil des Ensembles aus den jugendlichen Mitgliedern der Theaterschule der Niederdeutschen besteht, die schon in dem Musical „In't Witte Rössl" begeistern konnten. Wer sich frühzeitig Karten für die Premiere am 26. Dezember sichert, wird das Gefühl haben, einen Kurzurlaub „Ferien auf dem Bauernhof" mit köstlicher Animation zu Weihnachten gebucht zu haben.

NEUE RUNDSCHAU vom 11.November 2009

Internationale Hits op platt

Probenbeginn für das Bauernhofrockmusical "Wi rockt op platt"

Ganz neue gesangliche und schauspielerische Erfahrungen sammeln zurzeit die rund 20 Mitwirkenden der Weihnachtsproduktion des ‚Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven‘. Auf dem Probenplan steht das vom Ohnsorg-Star Sandra Keck vor ein paar Jahren aus der Taufe gehobene Bauernhofrockmusical „Wi rockt op Platt“, das ab dem 2. Weihnachtsfeiertag im Stadttheater gespielt wird. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.

Gesanglich neu ist, dass in dieser Produktion das Regieteam Marion Zomerland und Arnold Preuß sehr viel Wert auf den Chorgesang legen, zumal mit den - natürlich in Niederdeutscher Sprache - gesungenen Liedern wie „Help“ (Beatles), „Diamonds are a girls best friend“ (M. Monroe), „This is a mens world“ (James Brown), "Down Town" (Petual Clark), "Memorys" (Cats), "Flugzeuge im Bauch" (Grönemeyer), "Don´t cry for me Argentina" (Evita) und vielen anderen mehr insgesamt 16 Welthits auf die Bühne gebracht werden. Einstudiert und arrangiert werden die Songs in bewährter Manier von Nicolas C. Ducci.

Ganz neue gesangliche und schauspielerische Erfahrungen sammeln zurzeit die rund 20 Mitwirkenden der Weihnachtsproduktion des "Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven

Die schauspielerische Herausforderung in dieser Inszenierung liegt darin, dass das Stück auf einem Bauernhof spielt und neben den acht zu spielenden Sprechrollen jede Menge Viecher darzustellen sind, die auf den Bauernhof zu Hause sind, wie z. B. Schweine, Schafe, Hunde, Pferde, Kühe, Mäuse, Hasen und so weiter. Es ist also in den nächsten Wochen viel „Gegacker“, „Gequieke“, „Geblöcke“ und „Gemuhe“ zu hören auf der Probebühne B des Stadttheaters Wilhelmshaven.

Das Ohnsorg-Theater hat es mit seiner Version des Bauernhofrockmusical geschafft, viele Menschen neu für das plattdeutsche Theater zu begeistern, die Vorstellungen von „Wi rockt op platt“ waren meistens alle restlos ausverkauft, so dass am Ende der Vorstellungsserie sogar ein „Wi rockt op platt – tweete Deel“ aufgelegt werden musste. Einen ähnlichen Erfolg erhofft sich natürlich auch das Bühnenleitungsteam des Theaters am Meer, vor allem auch deshalb, weil ein Großteil des Ensembles aus den jugendlichen Mitgliedern der Theaterschule der Niederdeutschen besteht, die schon in dem Musical „In´t Witte Rössl“ begeistern konnten.

Wer sich frühzeitig Karten für die Premiere am 26.12. sichert, wird das Gefühl haben, einen Kurzurlaub "Ferien auf dem Bauernhof" mit köstlicher Animation zu Weihnachten gebucht zu haben

WIHELMSHAVENER ZEITUNG vom 04. November 2009

TaM rockt ab Weihnachten

THEATER Niederdeutsche probt für Bauernhofrockmusical

Das "Wi rock op platt"-Ensemble des TaM

WIILHELMSHAVEN/LR - Ganz neue gesangliche und schauspielerische Erfahrungen sammeln zurzeit die rund 20 Mitwirkenden der Weihnachtsproduktion des ‚Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven‘. Auf dem Probenplan steht das vom Ohnsorg-Star Sandra Keck vor ein paar Jahren aus der Taufe gehobene Bauernhofrockmusical „Wi rockt op Platt“, das ab dem 2. Weihnachtsfeiertag im Stadttheater gespielt wird. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.

Gesanglich neu ist, dass in dieser Produktion das Regieteam Marion Zomerland und Arnold Preuß sehr viel Wert auf den Chorgesang legen, zumal mit den - natürlich in Niederdeutscher Sprache - gesungenen Liedern wie u.a. „Help“ (Beatles), „Diamonds are a girls best friend“ (M. Monroe), und „This is a mens world“ (James Brown) und vielen anderen mehr insgesamt 16 Welthits auf die Bühne gebracht werden. Einstudiert und arrangiert werden die Songs in bewährter Manier von Nicolas C. Ducci.

Die schauspielerische Herausforderung in dieser Inszenierung liegt darin, dass das Stück auf einem Bauernhof spielt und neben den acht zu spielenden Sprechrollen jede Menge Viecher darzustellen sind, die auf den Bauernhof zu Hause sind, wie z. B. Schweine, Schafe, Hunde, Pferde, Kühe, Mäuse, Hasen und so weiter. Es ist also in den nächsten Wochen viel „Gegacker“, „Gequieke“, „Geblöcke“ und „Gemuhe“ zu hören auf der Probebühne B des Stadttheaters Wilhelmshaven.

Das Ohnsorg-Theater hat es mit seiner Version des Bauernhofrockmusical geschafft, viele Menschen neu für das plattdeutsche Theater zu begeistern, die Vorstellungen von „Wi rockt op platt“ waren meistens alle restlos ausverkauft, so dass am Ende der Vorstellungsserie sogar ein „Wi rockt op platt – tweete Deel“ aufgelegt werden musste. Einen ähnlichen Erfolg erhofft sich natürlich auch das Bühnenleitungsteam des Theaters am Meer, vor allem auch deshalb, weil ein Großteil des Ensembles aus den jugendlichen Mitgliedern der Theaterschule der Niederdeutschen besteht, die schon in dem Musical „In´t Witte Rössl“ begeistern konnten. Wer sich frühzeitig Karten für die Premiere am 26.12. sichert, wird das Gefühl haben, einen Kurzurlaub "Ferien auf dem Bauernhof" mit köstlicher Animation zu Weihnachten gebucht zu haben.

Tippelbröder (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

TIPPELBRÖDER

Een Stück van de Landstraat von Hans Balzer

Regie: Nicolas C. Ducci
Bühne: Nicolas C. Ducci und Harald Schmidt

Premiere: 10. Oktober 2009, 20 Uhr, Stadttheater

Souffleuse: Ebba Mannott-Kallus
Requisite: Marianne Karstens
Maske: Ebba Mannott-Kallus, Stephanie Zeitz
Kostümberatung: Helga Lauermann, Heidi Strowik
Inspizientin: Anne Hillers
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Ingo Heuer, Günther Michaelis, Volker Prielipp und Harald Schmidt
Beleuchtung: Stadttheater: Uwe Freiberg, Detlef Schumann
Technische Leitung: Volker Prielipp

Olle Krull - Arnold Preuß
Lisen Slutup - Marion Zomerland
Tine Slutup, ihre Tochter - Claudia Schröder
Dirk Unbehaun - Marc Gelhart
Hermann Krull, Olles Bruder - Walter Bleckwedel
Harry Peper, ehem. Zirkusartist - Harald Schmidt

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 12. Oktober 2009

Die Geständnisse eines 0lle Krull

Die Niederdeutsche Bühne eröffnete mit „Tippelbröder" als Erstaufführung die Spielzeit 2009/2010

VON ERNST RICHTER

Die beiden „Tippelbröder" 0lle Krull und Dirk Unbehaun im Gespräch.

WILHELMSHAVEN — Der Vorhang öffnet sich und gibt dem Premierenpublikum auf der Stadttheaterbühne den Blick frei auf eine triste Landschaft. Das Publikum klatscht freudig in die Hände. Ein Birkenbaum am Wegesrand. Zwei Tippelbröder wollen auf dem Weg nach Rüstringen hier rasten. Dabei machen die beiden Landstreicher 0lle Krull und sein junger Weggefährte Dirk Unbehaun die Bekanntschaft des reizenden Mädchens Tine, die dann auch seine Mutter Lise Slutup auf die Bühne bringt. Damit kann das Spiel „Tippelbrüder" als Wilhelmshavener Erstaufführung zur Eröffnung der Spielzeit 2009/2010 der Niederdeutschen Bühne „Theater am Meer" richtig losgehen. Es ist ein Stück van de Landstraat, geschrieben von Hans Balzer.

Die Handlung führt das Publikum im zweiten Akt in die Wohnstube der Slutups. Lachsalven schallen nicht durch den Theaterraum, das Stück ist kein „Schenkelklopfer", sondern zeigt einen dramatisch zu nennenden Bruderzwist und einen Vater, der Gelegenheit bekommt, frühere Versäumnisse auszubügeln sowie eine Frau, die ihm dazu beide Arme entgegenhält. Natürlich schlägt auch die Liebe von Tine und Dirk zündende Funken. Und da erscheint als vermeintlicher Verlobter Tines der ehemalige Zirkusartist Harry Peper. Auch der wohlhabende Bruder Hermann des Landstreichers 0lle Krull tritt befrackt in Lise Slutups Wohnküche. Es kommt zu knallharten Wortgefechten zwischen den Brüdern 0lle und Hermann sowie zwischen Lise und 0lle Krull, die mit spontanem Szenenbeifall des Publikum bedacht werden. Es geht um viel Geld, auf das Tippelbrüder 0lle pfeift. Schließlich ringt er seinem Bruder, dem Fabrikdirektor, einen Arbeitsplatz für seinen Weggefährten Dirk ab. Und die das Publikum anrührende Vater-Tochter-Beziehung glättet sich, 0lle Krull beichtet sein Leben. Doch immer wieder versucht 0lle, den Rucksack zu schultern und wieder den Wanderstock in die Hand zu nehmen, um sich leise weinend von Lise und Tine aus der Geborgenheit eines Zuhauses aus dem Staub zu machen. Wird es ihm gelingen?

Arnold Preuß verkörpert brillant die Charakterrolle des Tippelbröders 0lle Krull, während leicht exaltiert Marc Gelhart den jungen Tippelpartner Dirk Unbehaun auf die Bühne bringt. Marion Zomerland ist die sorgende und immer noch in 0lle Krull verliebte Lise Slutup, eine fein temperierte Darstellung. Tochter Tine Slutup wird von Claudia Schröder vehement mit spitzer Sprache burschikos interpretiert. Walter Bleckwedel gefällt in dem Part des generösen Fabrikdirektors Hermann Krull, dem Gegenpol seines das Geld verachtenden Tippelbröders 0lle. Und Harald Schmidt, der ehemalige Zirkusartist, will nicht auf Tine verzichten, es kommt zur Prügelei mit Dirk, seinem Widersacher, die fantastisch aufregend in Szene gesetzt wird.

Die Regie führt Nicolas C. Ducci. Die Handlung vor den beiden von Nicolas C. Ducci und Harald Schmidt entworfenen Bühnenbildern lässt keine Langeweile aufkommen. Das Publikum erlebt eine Familiendrama, wie es dein Leben abgelauscht sein könnte. Anhaltender Beifall und mehrere Vorhänge belohnen das Ensemble.

Die weiteren Aufführungen sind am 10. und 18. Oktober (15.30 und 20 Uhr) sowie am 1., 7., 15., 22. (15.30 und 20 Uhr) und am 29. November als letzte Vorstellung (17 Uhr) in der Agnes-Miegel-Schule. Der Besuch verspricht einen echten plattdeutschen Theaterabend ohne Klamauk und Firlefanz.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 12. Oktober 2009

Die Gerechtigkeit ist unbezahlbar

PREMIERE Theater am Meer zeigt Tragikomödie 'De Tippelbröder' — Langanhaltender Applaus

Die Geschichte ist keine platte Verwechslungskomödie. Sie zwingt den Zuschauer zum Nachdenken.

VON HENNING KARASCH

Turbulent geht es in dieser Szene mit, Dirk Unbehaun (Marc Gelhart), 0lle Krull (Arnold Preuß) uind Tine (Claudia Schröder). 

WILHELMSHAVEN — „Dat Beste anne Sünn is de Schatten" seufzt 0lle Krull (Arnold Preuß) zu Beginn des ersten Akts der neuen Tragikomödie „De Tippelbrüder" des Theaters am Meer unter der Regie von Nicolas Ducci. Er lässt sich zum 'Foftein maken' unter die Birke in der Bühnenmitte sinken. Der Satz beschreibt das Motto von 0lle, der als „Tippelbroder" nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens steht, seinem Bruder Hermann (Walter Bleckwedel) aber genügend Schatten auf dessen Erfolg als Direktor der Papierfabrik von Rüstringen wirft.

Kurz vor der Stadt treffen vier der Hauptpersonen zusammen. 0lle, sein Begleiter auf der Landstraße Dirk Unbehaun (Marc Gelhart), die „Plünnen- un Knakenlü" Lise Slutup (Marion Zomerland) und Tochter Tine (Claudia Schröder). Während der arbeitslose Schlosser Dirk „de Dör achter sich toschlagen het" und wie einige in den 20er Jahren, wo das Stück angesiedelt ist, den Boden unter den Füßen verloren hat, teilen 0lle, der seine Worte immer hervorragend mit Gestik unterstützt, und Lise ein Geheimnis, weshalb sie auf der Straße leben.

Die Geschichte ist keine platte Verwechslungskomödie, sie zwingt den Zuschauer zum Nachdenken und endet auch nicht mit einer kitschigen Versöhnungsszene zwischen 0lle und Bruder Hermann. Für den Tippelbroder ist Gold „bloß Schietkram, Geld nur as Fidibus för de Piep" nützlich. Lise, die 20 Jahre zuvor durch dessen Familie von 0lle weggetrieben wurde, obwohl sie Tine von ihm erwartete, verlangt nichts weiter von Hermann, als dass er endlich 0lles 'guten Charakter' anerkennt. Er hat seinen Bruder bisher auf Distanz gehalten, indem er Geldanweisungen, an weit entfernte Postämter schickte. Dirk bleibt derweil „an Tines Schörtenrock hangen", daneben tritt, als komische Figur neben all den ernsten Charakteren, der angegraute Aushilfsschlachter Harry Peper (Harald Schmidt) auf, der sich als einziger „Brögam" in die „Plünnenkaat" der Slutups wagt und sich bei der viel jüngeren Tine Chancen ausrechnet.

Der aufbrausende Harry, von Dirk schnell mit einem Veilchen ausgestattet, versucht, Hermann zu erpressen, nachdem er von Lises offener Rechnung erfahren hat. „De olen Tieden sün inne Kuhle sackt" freut er sich über die zu melkende Kuh. Hermann soll zahlen, weil Lises Heirat mit 0lle einen Skandal in Rüstringen heraufbeschwören würde. Was Geld angeht, bleibt 0lle, der „kloge un verquere Kopp", bis zum Schluss standhaft. Er sorgt dafür, dass auch Harry mit einem blauen Auge davonkommt, und hilft dem jungen Glück seiner Tochter Tine mit Dirk auf die Sprünge.

Langanhaltender Applaus war der Lohn der sechs Mimen, und 0lles Mahnung, nicht „nach dem Kommando des Geldes" zu leben, ist ja auch in unserer Zeit vielleicht nicht ganz verkehrt. Wer die Tippelbrüder des Theaters am Meer erleben möchte, hat dazu an folgenden Tagen Gelegenheit: Am 18. Oktober um 15.30 Uhr und um 20 Uhr, am 1., 7. und 15. November um jeweils 20 Uhr, am 22. November um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 29. November um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule, Warthestraße 10. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.ndb-wilhelmhaven.de

Wilhelmshavener Zeitung vom 28. November 2009

Letztes Mal Tippelbröder

WILHELMSHAVEN/ LR - Das Theater am Meer zeigt am Sonntag, 29. November, um 17 Uhr zum letzten Mal das Stück "Tippelbröder". Spielort ist die Agnes-Miegel-Schule. Das Stück ist ein Mix aus unbeschwerter Komik, Beziehungsdramen und Fernweh-Melancholie. Karten sind in der Löwen-Apotheke in F´groden, in der Grünen Apotheke in Voslapp sowie an der Abendkasse erhältlich.

Neue Rundschau vom 25. November 2009

Die "Tippelbröder" sind auf dem Weg nach F´groden. Das mitreißende Theaterstück des Theater am Meer eröffnet am Sonntag, dem 29. November 2009 um 17 Uhr die Gastspielsaison in der Agnes-Miegel-Schule. Werdas Regie-Erstlingswerk vom Bühnenmitglied Nicoals C. Ducci noch nicht gesehen hat. hat nunmehr die letzte Gelegenheit das Stück in der Aula der Agnes-Miegel-Schule anzuschauen. Karten sind u.a. in der Löwen-Apotheke in F`groden, in der Grünen Apotheke in Voslapp sowie an der Abendkasse erhältlich. Weitere Infos und Fotos unter www.theater-am-meer.de

Guten Morgen Sonntag vom 22. November 2009

Letztmalig anrührendes Stück

„Tippelbröder" trifft mitten ins Herz

Heute finden die letzten zwei Vorstellungen der erfolgreichen Saisonauftaktinszenierung „Tippelbröder" statt. Unser Szenenfoto zeigt Marc Gelhart (I.) und Arnold Preuß.

Wilhelmshaven. (MG) Mit einem höchst emotionalen Stück hat das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven den Startschuss für die Saison 2009/2010 gegeben. „Tippelbröder" von Hans Balzer in der ersten Regie von Bühnenmitglied Nicolas C. Ducci zielt mit einem gelungenen Mix aus Komik und Dramatik direkt auf die Herzen der Zuschauer. Die Reaktionen auf die bisher sechs Vorstellungen entsprachen in vollem Umfang dem, was die Kritiker äußerten, die dem Ensemble, bestehend aus Claudia Schröder, Marion Zomerland, Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Arnold Preuß und Harald Schmidt ein brillantes Spiel attestierten.

Nun ist das „Stück van de Landstraat" nur noch zweimal im Stadttheater zu sehen: Am 22.11. um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Die Nachmittagsvorstellung ist allen ans Herz zu legen, die in der dunklen Jahreszeit nicht so spät noch ins Theater gehen möchten. Danach folgt als Abschluss für die „Tippelbröder" nur noch das Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule am 29.11. um 17 Uhr. Infos und Bilder unter www.ndb-wilhelmshaven. de .

Neue Rundschau vom 22. November 2009

Die „Tippelbröder"

Vorstellungen am 22. November

Die „Tippelbrüder" (Foto) aus der Feder von Hans Balzer - einem der wenigen Meister der niederdeutschen Theaterliteratur - bietet weit mehr als nur die humorvolle Seite. „Dat Stück van de Landstraat", wie der Autor es umreißt, besticht durch eine anrührende Geschichte eines Landstreichers, den die Vergangenheit wieder einholt.

Wut und Traurigkeit bieten den komischen Momenten einen einfühlsamen Ausgleich, wenn die Freiheit fern von allen Konventionen wegen einer „alten Rechnung" aufgegeben werden soll. Der Wunsch nach ernsterer Schauspielkost ist in den letzten Spielzeiten zunehmend laut geworden, sodass die Zuschauer es nun den Darstellern Claudia Schröder, Marion Zomerland, Walter Bleckwedel, Marc Gel- hart, Arnold Preuß und Harald Schmidt sowie Regiedebütant Nicolas C. Ducci mit eifrigem Applaus danken.

Das Theater am Meer nutzt daher auch die Gelegenheit und bewirbt sich mit „Tippelbröder" um den Willy-Beutz-Schauspielpreis, der alle zwei Jahre im Niederdeutschen Bühnenbund Niedersachsen - Bremen vergeben wird. Wer sich bisher noch kein eigenes Bild von der brillanten Leistung des Ensembles gemacht hat, kann dies noch zweimal im Stadttheater nachholen: Am 22.11. um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 29.11. wird „Tippelbröder" um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule aufgeführt. Infos und Bilder unter www.ndb- wilhelmshaven.de. MG

Wilhelmshavener Zeuitung vom 20. November 2009

Noch dreimal "Tippelbröder"

WILHELMSHAVEN/LR - Mit dem emotionalen Stück "Tippelbröder" hat das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven den Startschuss für die Saison 2009/2010 gegeben. Das "Stück van de Landstraat" ist noch zweimal im Stadttheater zu sehen: am Sonntag, 22. November um 15.30 Uhr und um 20 Uhr. Danach folgt als Abschluss für die "Tippelbröder" das Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule am 29. November.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 19. November 2009/Events der Region

Letzte Chance für „Tippelbröder“ im Stadttheater

Wer das anrührige Schauspiel „Tippelbröder“ des Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven bis jetzt noch nicht gesehen hat, sollte sich sputen. Denn am kommenden Sonntag, den 22.11. finden um 15.30 Uhr und 20 Uhr die letzten beiden Vorstellungen der erfolgreichen Inszenierung statt, mit der Bühnenmitglied Nicolas C. Ducci seinen gefeierten Regieeinstand gegeben hat. Seit der Premiere haben sich Claudia Schröder, Marion Zomerland, Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Arnold Preuß und Harald Schmidt mit ihrer packenden und emotionalen Darstellung in die Herzen unzähliger Zuschauer gespielt, die den gelungenen Mix aus dem heiteren, unbeschwerten Landstreicherleben und ihrer unglücklichen Vergangenheit mit frenetischem Applaus würdigten. Deshalb bewirbt sich das Theater am Meer mit dieser Inszenierung auch um den renommierten Willy-Beutz-Schauspielpreis. Nach der Doppelvorstellung am Sonntag folgt noch das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule am 29.11. um 17 Uhr.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 12. November 2009/Events der Region

„Tippelbröder“ nähern sich dem Ziel

Mit dem beeindruckenden Schauspiel „Tippelbröder“ des niederdeutschen Autoren Hans Balzer ist dem Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven nachweislich ein großer Wurf zum Saisonstart gelungen.

In bisher fünf Vorstellungen zeigte das Ensemble um Nachwuchs-Regisseur Nicolas C. Ducci, bestehend aus Claudia Schröder, Marion Zomerland, Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Arnold Preuß und Harald Schmidt, in brillantem Spiel, dass es auch nach zweijähriger Abstinenz die tragischen Töne in entsprechenden Stücken nicht verlernt hat.

Dennoch kommt der Spaß in dem „Stück van de Landstraat“ nicht zu kurz: Die Ansichten und Lebensweisheiten der freiheitsliebenden Landstreicher und ihr teils ungewöhnlicher Umgang mit Problemen regen durchaus zu ausgleichenden heiteren Momenten. Nun ist „Tippelbröder“ nur noch dreimal im Stadttheater zu sehen: am kommenden Sonntag, 15.11. um 20 Uhr und am 22.11. um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Danach folgt am 29.11. das Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule. MG

NEUE RUNDSCHAU vom 11.November 2009

Theater am Meer rührt die Zuschauer

Nächste Vorstellung am Sonntag

Anders als gewohnt begeistert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven derzeit seine Zuschauer. Mit "Tippelbröder" präsentiert das plattdeutsche Ensemble "een Stück van de Landstraat", wie Autor Hans Balzer sein Werk bezeichnete, das er in den 30er Jahren des vorgangenen Jahrhunderts in bildhaftem Plattdeutsch verfasst hat und das ihm seinen Titel als Meister der niederdeutschen Theaterkultur bestätigt.

Claudia Schröder, Marion Zomerland, Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Arnold Preuß und Harald Schmidt spielen die Geschichte vom alternden Landstreicher Olle, der nach 20 Jahren zufällig auf seine alte Jugendliebe Lise trifft. Als sie ihm eröffnet, dass sie eine Tochter von ihm hat, appelliert sie gleichzeitig an sein Gewissen.

Da sein Bruder ein reicher Fabrikant im Ort ist, soll dieser für das Schicksal der Familie aufkommen, doch diese Exrpressung strapaziert die Gefühle aller Beteiligten. Mit großen Emotionen zwischen unabhäniger Lebensfreude und einschränkenden Zwängen, zwischen humovoller Leichtigkeit und dramatischer Schwere beweist das Theater am Meer, dass es weit mehr zu leisten vermag als die beliebten Boulevardkomödien.

Die Presse attestierte den Spielern brillante Leistungen, und die Zuschauer der ersten Vostellungen bestätigten das mit lang anhaltendem Applaus. Bei der mitreißenden Dichte dieser Inszenierung mag man kaum glauben, dass Bühnemnmitglied Nicolas C. Ducci hiermit erst sien Regiedebüt präsentiert. Am kommenden Sonntag, dem 15. November steht "Tippelbröder" um 20 Uhr wieder auf dem Spielplan des Stadttheaters. Weitere Infos und Bilder unter www.ndb-wilhelmshaven.de /MG

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 11. November 2009

Bühne bewirbt sich um "Willy-Beutz-Preis"

THEATER Anrührend: „Tippelbröder“

Eine Szene mit Marion Zomerland (l.) als Ließen Slutup und Arnold Preuß als Olle Krull.

WILHELMSHAVEN / LR - Die Saison 2009/2010 hat beim "Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" gewohnt heiter begonnen. Doch „Tippelbröder“ aus der Feder von Hans Balzer bietet weit mehr als nur die humorvolle Seite.

„Dat Stück van de Landstraat“, wie der Autor es umreißt, besticht durch eine anrührende Geschichte eines Landstreichers, den die Vergangenheit wieder einholt. Wut und Traurigkeit bieten den komischen Momenten einen einfühlsamen Ausgleich, wenn die Freiheit fern von allen Konventionen wegen einer „alten Rechnung“ aufgegeben werden soll.

Der Wunsch nach ernsterer Schauspielkost ist in den letzten Spielzeiten zunehmend laut geworden, so dass die Zuschauer es nun den Darstellern Claudia Schröder, Marion Zomerland, Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Arnold Preuß und Harald Schmidt sowie Regiedebütant Nicolas C. Ducci mit eifrigem Applaus danken. Das Theater am Meer bewirbt sich mit „Tippelbröder“ um den Willy-Beutz-Schauspielpreis, der alle zwei Jahre im Niederdeutschen Bühnenbund vergeben wird.

Im Stadttheater gibt es noch drei Aufführungen: Am 15. November um 20 Uhr und am 22. November um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 29. November wird „Tippelbröder“ um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule aufgeführt.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 6. November 2009

Mit „Tippelbröder“ hat das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne, die 77. Spielzeit mit einem echten Klassiker eröffnet Damit hat das Leitungsduo des Amateurtheaters allen Fans des Niederdeutschen Theaters eine Freude gemacht, die gerne urwüchsiges, echtes Niederdeutsches Theater erleben möchten. Autor Hans Balzer hat seine Geschichte um Liebe und Verantwortung in den schlechten Verhältnissen der 20er Jahre angesiedelt. Das Stück ist dennoch zeitlos und lebt von den Darstellern Claudia Schröder, Marion Zomerland, Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Arnold Preuß und Harald Schmidt. Nicolas C. Ducci führt bei diesem Stück erstmals die Regie. Die nächste Aufführung ist am kommenden Sonnabend, 7. November 2009, um 20 Uhr im Stadttheater zu sehen. Eintrittskarten gibt es im Service-Center des Stadttheaters sowie unter der Rufnummer 9401-15.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 05. November 2009/Events der Region

Überwältigende Resonanz auf „Tippelbröder“

Mit „Tippelbröder“ des niederdeutschen Erfolgsautors Hans Balzer hat das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven nicht nur seinem Bühnenmitglied Nicolas C. Ducci ein fulminantes Debüt als Regisseur beschert, sondern auch seinen Zuschauern einen grandiosen Start in die Saison 2009/2010. Nicht nur der lang anhaltende Applaus der bisherigen Vorstellungen, sondern auch zahlreiche schriftliche Rückmeldungen wie Leserbriefe oder E-Mails legen Zeugnis davon ab, dass dem Theater am Meer abermals ein großer Wurf gelungen ist. Besonders zu schätzen weiß das Publikum die Abwechslung zu den turbulenten Boulevardkomödien, mit denen das semiprofessionelle Ensemble sonst des Öfteren punktet.

Das „Stück van de Landstraat“, wie es Balzer selbst umreißt, ist perfekt geschaffen für niederdeutsches Theater – die plattdeutsche Sprache passt ideal zu dem ländlichen Milieu, ohne dass das Klischee des Bauernschwanks bedient wird. Die nächste Gelegenheit, die gefühlvolle Geschichte des Landstreichers Olle Krull zu sehen, der von seiner Vergangenheit wieder eingeholt wird, bietet sich bereits am kommenden Samstag, 7.11. um 20 Uhr; danach am 15. um 20 Uhr und am 22. um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 29.11. um 17 Uhr findet das Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule statt.

WILHEMSHAVENER ZEITUNG vom 31. Oktober 2009

Termine für "Tippelbröder"

WILHELMSHAVEN/LR - "Tippelbröder" heißt die neues Produktion der Niederdeutschen Bühne "Theater am Meer". Die Tragikomödie, in der Nicolas Ducci Regie führte, ist am Sonntag, 1. November, Sonnabend, 7. November und am Sonntag, 15. November, wieder im Stadttheater zu sehen. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Am 22.11 November wird das Tück um 15.30 Uhr und um 20 Uhr aufgeführt. In der Aula der Agnes-Miegel-Schule, Warthestraße 10, werden "Tippelbröder" am 29. November um 17 Uhr aufgeführt.In unserer geestrigen Augabe waren die Angaben fehlerhafrt, wir bitten um Entschuldigung. Weitere Informationen im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

KOMPASS FÜR WILHEMSHAVEN UND FRIESLAND 11/2009 vom 30. Oktober 2009

STADTTHEATER WHV, 1. November, 20 Uhr: "Tippelbröder"

Die Inszenierung findet eine gelungene Balance zwischen dem unbeschwerten Dasein der Landstreicher und dem dramatischen Zügen derer, die von ihrer schicksalhaften Vergangenheit wieder eingeholt werden. Die emotionale Tragikomödie hinterlässt somit dem einen oder anderen Zuschauer mit feuchten Augen. Da "Tippelbröder" nicht übersetzt wurde, sondern vom Autor Hans Balzer , einem der großen Meister des niederdeutschen Theaters, direkt im bildhaften Plattdeutsch verfasst wurde, wirkt es im Milieu der 20er Jahre umso authentischer. Außerdem: am 7. und 15.11, um jeweils 20 Uhr und am 22.11. um 15.30 Uhr und um 20 Uhr/Stadttheater WHV. Am 29.11. um 17 Uhr findet das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt.

WILHELLMSHAVENER ZEITUNG vom 30. Oktober 2009

"De Tippelbröder" heiß die neueste Produktion der Niederdeutschen Bühne "Theater am Meer". Die Tragikkomödie, für die Nicolas Ducci Regie führt, ist am Sonntag, 1. November, Sonnabend, 7. November, und am Sonntag, 15. November, wieder in der Aula Agnes-Miegel-Schule, Warthestraße 10, zu sehen. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Am 22. November wird das Stück um 15.30 Uhr und 20 Uhr aufgeführt. Am 27. November um 17 Uhr. Weitere Informationen im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG VOM 29. Oktober 2009 / Events in der Region

"Tippelbrüder"  vom Theater am Meer-Ensemble brillant gespielt

Mit „Tippelbröder“ hat das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven unter der Regie von Debütant Nicolas C. Ducci einen mitreißenden Start in die Spielzeit 2009/10 hingelegt. Das "Stück van de Landstraat" des niederdeutschen Meisterautoren Hans Balzer lässt keinen Zuschauer unberührt, zu spielstarksind die Emotionen, die das Ensemble meisterhaft rüberbringt

Erzählt wird die Geschichte des Landstreicher Olle Krull (Arnold Preuß), der sich mit seinem Kameraden Dirk Unbehaun (Marc Gelhart) auf dem Weg nach Rüstringen befindet, um dort seinem Bruder, den Papierfabrikanten Hermann Krull (Walter Bleckwedel) ein wenig „Reisegeld“ abzuschwatzen. Doch schon vorher begegnen sie der jungen Tine (Claudia Schröder), die die beiden Tippelbrüder gleich verzaubert. Während Dirk sich in die hübsche Lumpensammlerin verguckt, keimen in Olle väterliche Gefühle. Kein Wunder, wie er bald erfahren muss – denn Tine ist die Tochter seiner Jugendliebe Liese Slutup (Marion Zomerland), die er vor rund zwanzig Jahren zurückließ, und somit untrüglicher Beweis der einstigen Liebe.

Liese erkennt ihren Jugendfreund gleich wieder und schöpft Hoffnung, mit ihm noch einmal von vorne beginnen zu können. Ihrer Ansicht soll der reiche Bruder mit einer weitaus höheren Summe als gewohnt dem Neustart ins Glück unter die Arme greifen, zumal er an der damaligen Trennung der beiden nicht ganz unschuldig war. Dieser Ansicht ist auch Harry Peper (Harald Schmidt), ein Freund der Slutups. Während Olle mit sich selbst ringt, ob er bleiben soll oder dem Ruf der Freiheit nachgibt, sieht Peper nur seine eigenen Vorteile in der Erpressung des Bruders, die schon bald alle alten und neuen Liebenden auf eine harte Probe stellt…

In den ersten Vorstellungen des „Stücks van de Landstraat“ bewies das niederdeutsche Ensemble des Theaters am Meer einmal mehr, dass es die gesamte Klaviatur der Gefühle beherrscht. Die Tragikomödie „Tippelbröder“ stellt ein besonders ausgewogenes Werk dar, in dem nicht wie so oft die nur die heitere Schiene bedient wird. Weitere Vorstellungen folgen am 1. , 15.11. um 20 Uhr und am 22.11.  um 15.30 Uhr und 20 Uhr statt. MG

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 27. Oktober 2009

KURZ NOTIERT

Nächste Vorstellung

WILHELMSHAVEN - Das Theater am Meer -- Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven zeigt am Sonntag, dem 1. November, 20 Uhr, im Stadttheater noch einmal das Stück „Tippelbröder", das Hans Balzer in den dreißiger Jahren verfasste. Im Mittelpunkt steht der alternde Landstreicher 0lle, der nach 20 Jahren seine alte Jugendliebe Lisa trifft. Sie eröffnet ihm, dass sie eine Tochter von ihm hat. Mit der Inszenierung ist das Ensemble beim Publikum bislang hervorragend angekommen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 24. Oktober 2009

"Das schreib´ ich mal dem Jan!"

Heute klatscht man nur im Takt

Lieber Jan!

Am Sonntag sah ich mir die „Tippelbrüder" der Niederdeutschen Bühne an. Es war eine sensible Geschichte, die an Aktualität nichts eingebüßt hat. Auch heute gibt es noch Aussteiger, sei es wegen Arbeitslosigkeit oder aus anderen sozialen Gründen.

Den Schauspielern ist ein großes Lob auszusprechen. Sie alle hätten einen stürmischen Applaus verdient gehabt, aber heute „klatscht" man nur noch im Takt, das ärgert mich!

Frauke Weißer
Heppenser Straße 9
Wilhelmshaven

„Tippelbröder”

Das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne" zeigt am Sonntag, 1. November, um 20 Uhr erneut die „Tippelbrüder". Die Tragikomödie ist „een Stück van de Landstraat", wie Autor Hans Balzer sein Werk in den 1930er-Jahren bezeichnete. Mehr Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de.

NEUE RUNDSCHAU vom 14. Oktober 2009

„Tippelbrüder" auf dem rechten Pfad - gleich zweimal im Stadttheater

„Tippelbröder” spielt im Milieu der 20er Jahre. Foto: privat

Mit großer Begeisterung ist die Premiere von „Tippelbröder" als gleichzeitiges Regiedebüt von Nicolas C. Ducci am vergangenen Sonnabend beim Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven vom Publikum aufgenommen worden. Die Inszenierung findet eine gelungene Balance zwischen dem unbeschwerten Dasein der Landstreicher und den dramätischen Zügen derer, die von ihrer schicksalhaften Vergangenheit wieder eingeholt werden. Da dieses Stück nicht ins Niederdeutsche übersetzt wurde, sondern von Autor Hans Balzer direkt mit bildhaftem Plattdeutsch verfasst wurde, wirkt „Tippelbröder" im Milieu der 20er Jahre umso authentischer.

Am kommenden Sonntag, 18. Oktober, steht die Tragikomödie gleich zweimal auf dem Spielplan des Stadttheaters, um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Weitere Vorstellungen folgen am 1., 7. und 15. November um jeweils 20 Uhr und am 22. November um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 29. November um 17 Uhr findet das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt. Das Szenenfoto zeigt Marion Zomerland als Lise Slutup und Harald Schmidt als Harry Peper. Mehr Fotos und Info gibt es unter www.ndb-wilhelmshaven. de. MG

Wilhelmshaven, 11. Oktober 2009

"Tippelbröder" - Szenenfolge aus dem Stück

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 9. Oktober 2009

Theater am Meer: Spielzeit-Einstieg mit Aussteigern

Saison beginnt mit Wilhelmshavener Erstaufführung der Tragikomödie „Tippelbröder" im Stadttheater

Die Situation spitzt sich zu — Szenenfoto mit Arnold Preuß als 0lle Krull und Marion Zomerland als Lise Slutup

WILHELMSHAVEN - Um dem Alltagstrott für eine Weile zu entfliehen, langt oftmals schon ein Besuch im Theater. Doch wer dauerhaft allen Konventionen entkommen möchte, dem bleibt nur der Totalausstieg — zahlreiche Dokumentarserien zeigen die Erfahrungen von heutigen Auswanderern, die sich zumindest neue Existenzen aufbauen wollen. Doch auch dieser Schritt bewahrt einen nicht davor, von der Vergangenheit eingeholt zu werden, wie das Theater am Meer -- Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit seiner ersten Produktion der Saison 2009/2010 eindrucksvoll zeigt. Präsentiert wird die Tragikomödie „Tippelbröder" von Hans Balzer, die als „Stück van de Landstraat" in dieser Form ah 10. Oktober 2009 erstmals dem Wilhelmshavener Publikum präsentiert wird.

Die zunächst gar nicht so tragische Hauptfigur in den 20er Jahren ist „0lle" Krull (Arnold Preuß), der rund 20 Jahre zuvor seine Heimat und seine Familie verlassen hat, um sein Leben so zu gestalten, wie er es für richtig hält. Keine Regeln, dafür Landstraßen und den einen oder anderen „Seelentröster" aus der Flasche. Geld bekommt er nur von seinem Bruder, dem Papierfabrikanten Hermann Krull (Walter Bleckwedel), der ihn damit in Sorge um sein Ansehen auf Distanz halten will. Seit wenigen T'agen wird 0lle von Dirk Unbehaun (Marc Gelhat t) auf seinem Weg nach Rüstringen begleitet, der sich aus Frustration über seine Arbeitslosigkeit auf Wanderschaft begeben hat. Mit viel Humor profitiert er von 0lles „Weisheiten" und Lebensanschauungen.

Als die beiden der jungen Tine Slutup (Claudia Schröder) begegnen. ist sofort Sympathie im Spiel — doch auf sehr unterschiedliche Weisen. Die Stimmung kippt jedoch ein wenig, als Tines Mutter hinzukommt, denn 0lle muss erkennen, dass es sich um seine Jugendliebe und jetzige Lumpensammlerin Lise (Marion Zomerland) handelt. Sie hat damals ebenfalls den Halt verloren, als 0lle sie verließ, zumal es kein Zufall ist, dass Tochter Tine ebenfalls seit rund 20 Jahren auf der Welt ist. Doch dieses überwältigende Geheimnis, von dem auch Olle nichts wusste, behalten die beiden Elternteile weiterhin für sich. Gutmütig, aber auch nicht ganz uneigennützig lädt Lise die beiden obdachlosen Herren für ein paar Übernachtungen in die eigene Kate ein.

Schon bald fällt dem freiheitsliebenden 0lle jedoch die Decke auf den Kopf, und auch Lises Vorwürfe machen das Quartier nicht angenehmer für ihn. Dirk hingegen hat sich in Tine verliebt, traut sich allerdings nicht ganz an das Mädchen heran. Schließlich geht der frühere Zirkusartist Harry Peper (Harald Schmidt) bei Slutups ein und aus und glaubt, Tine bereits als Braut gesichert zu haben. Als er zufällig von 0lles wohlhabendem Bruder und den verwandtschaftlichen Verhältnissen zum Hause Slutup hört, zwingt er Lise zu einer hinterlistigen Erpressung, die bald alle alten und neuen Gefühle der Paare auf eine harte Probe stellt...

Unter dem Titel „De Döör na buten" stand das Stück bereits in der Vergangenheit auf dem Spielplan des Theaters am Meer, die Neubearbeitung, die Autor Hans Balzer selbst besorgt hat, wird erstmals im Stadttheater aufgeführt. Die Regie übernimmt hierbei erstmals Nicolas Ducci, der sich bisher neben, unzähligen Rollen mit seinen musikalischen Fähigkeiten, um den Erfolg der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven verdient gemacht hat.

Nach der Premiere am 10. Oktober um 20 Uhr im Stadttheater finden weitere Vorstellungen am 18. Oktober um 15.30 Uhr und um 20 Uhr, am 1., 7. und 15. November um jeweils 20 Uhr, am 22. November um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 29. November um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.ndh-vvilhelmhaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 08. Oktober 2009

Spielzeit-Einstieg mit Aussteigern

THEATER Theater am Meer bringt Sonnabend „Tippelbröder" heraus

Das Theater am Meer eröffnet Sonnabend die Saison mit der Wilhelmshavener Erstaufführung „Tippelbröder". Es ist das Regie-Debüt von Nicolas C. Ducci.

„Tippelbröder"-Szene mit (v.l.) Arnold Preuss, Claudia Schröder und Marc Gelhart

WILHELMSHAVEN/LR - Um dem Alltagstrott für eine Weile zu entfliehen, langt oftmals schon ein Besuch im Theater. Doch wer dauerhaft allen Verpflichtungen entkommen möchte, dem bleibt nur der Totalausstieg. Doch auch dieser Schritt bewahrt einen nicht davor, von der Vergangenheit einge holt zu werden, wie das Theater am Meer (Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven) mit seiner ersten Produktion der Saison 2009/2010 eindrucksvoll zeigt. Präsentiert wird die Tragikomödie „Tippelbröder" von Hans Balzer, die als „Stück van de Landstraat" am kommenden Sonnabend um 20 Uhr im Stadttheater ihre Wilhelmshavener Erstaufführung erlebt.

Die zunächst gar nicht so tragische Hauptfigur in den 20er Jahren ist „0lle" Krull (Arnold Preuß), der rund 20 Jahre zuvor seine Heimat und seine Familie verlassen hat, um sein Leben so zu gestalten, wie er es für richtig hält. Keine Regeln, dafür Landstraßen und den einen oder anderen „Seelentröster" aus der Flasche. Geld bekommt er nur von seinem Bruder, dem Papierfabrikanten Hermann Krull (Walter Bleckwedel), der ihn damit in Sorge um sein Ansehen auf Distanz halten will. Seit wenigen Tagen wird 0lle von Dirk Unbehaun (Marc Gelhart) auf seinem Weg nach Rüstringen begleitet, der sich aus Frustration über seine Arbeitslosigkeit auf Wanderschaft begeben hat.

Mit viel Humor profitiert er von 0lles „Weisheiten" und Lebensanschauungen. Als die beiden der jungen Tine Slutup (Claudia Schröder) begegnen, ist sofort Sympathie im Spiel — doch auf sehr unterschiedliche Weisen. Unter dem Titel „De Döör na buten" stand das Stück bereits in der Vergangenheit auf dem Spielplan des Theaters am Meer. Hans Balzer schuf eine Neufassung, die am Sonnabend gespielt wird.

Die Regie übernimmt hierbei erstmals Nicolas C. Ducci, der sich bisher neben unzähligen Rollen mit seinen musikalischen Fähigkeiten um den Erfolg der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven verdient gemacht hat. Die nächsten Vorstellungen: 18. Oktober 15.30 Uhr und 20 Uhr, 1. , 7. und 15. November um jeweils 20 Uhr.

EVENTS in der Region

"Tippelbröder" nähern sich mit großen Schritten

Der Vergangenheit dauerhaft davonlaufen kann man nicht - die Erfahrung macht auch der Landstreicher 0lle Krull (Arnold Preuß). Als er gemeinsam mit seinem Kumpan Dirk Unbehaun (Marc Gelhart) Richtung Rüstringen marschiert, um bei seinem Bruder, dem Papierfabrikanten Hermann Krull (Walter Bleckwedel) eine „Finanzspritze" zu erpressen, begegnet er seiner Jugendliebe Lise Slutup (Marion Zomerland) und deren Tochter Tine (Claudia Schröder).

0lle erkennt Lise nach 20 Jahren zunächst nicht wieder, doch macht sie ihm unter vier Augen schnell klar, was er ihr angetan hat. Vor allem ist 0lle sichtlich überrascht, als er erfährt, dass Tine auch seine Tochter ist. Obwohl 0lle seine Freiheit auf der Landstraße nicht aufgeben möchte, lässt er sich durch Lises Schuldzuweisungen und das Drängen von Dirk, der sich in Tine verguckt hat, bei Slutups als Zwischenquartier nieder. Dort begegnen die ,Tippelbröder" dem hinterlistigen Harry Peper (Harald Schmidt), der die geheimen Verstrickungen für seine kriminellen Zwecke zu nutzen weiß...

Mit der Wilhelmshavener Erstaufführung des „Stücks van de Landstrad', wie Autor Hans Balzer seine Tragikomödie nennt, gibt Bühnenmitglied Nicolas C. Ducci sein Regiedebüt. Die Premiere findet am 10. Oktoberum 20 Uhr im Stadttheater statt. Weitere Vorstellungen folgen am 18.10. um 15.30 Uhr und 20 Uhr, 1.7 und 15.11. um 20 Uhr und am 22.11. um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater. Am 29.11. um 17 Uhr wird Jippelbröder" in der Aula der Agnes-Miegel-Schule aufgeführt.

NEUE RUNDSCHAU vom 7. Oktober 2009

Spielzeit-Einstieg mit Aussteigern

>Theater am Meer eröffnet die Saison mit Wilhelmshavener Erstaufführung von „Tippelbrüder"

Um dem Alltagstrott für eine Weile zu entfliehen, langt oftmals schon ein Besuch im Theater. Doch wer dauerhaft allen Konventionen entkommen möchte, dem bleibt nur der Totalausstieg zahlreiche Dokumentarserien zeigen die Erfahrungen von heutigen Auswanderern, die sich zumindest neue Existenzen aufbauen wollen. Doch auch dieser Schritt bewahrt einen nicht davor, von der Vergangenheit eingeholt zu werden, wie das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit seiner ersten Produktion der Saison 2009/2010 eindrucksvoll zeigt. Präsentiert wird die Tragikomödie "Tippelbröder" von Hans Balzer, die als „Stück van de Landstraat" in dieser Form ab dem 10. Oktober erstmals dem Wilhelmshavener Publikum präsentiert wird.

Die zunächst gar nicht so tragische Hauptfigur in den 20er Jahren ist „Olle" Krull (Arnold Preuß), der rund 20 Jahre zuvor seine Heimat und seine Familie verlassen hat, um sein Leben so zu gestalten, wie er es für richtig hält. Geld bekommt er nur von seinem Bruder, dem Papierfabrikanten Hermann Krull (Walter Bleckwedel), der ihn damit in Sorge um sein Ansehen auf Distanz halten will. Seit wenigen Tagen wird Olle von Dirk Unbehaun (Marc Gelhart) auf seinem Weg nach Rüstringen begleitet. Als die beiden der jungen Tine Slutup (Claudia Schröder) begegnen, ist sofort Sympathie im Spiel — doch auf sehr unterschiedliche Weisen. Die Stimmung kippt jedoch ein wenig, als Tines Mutter hinzukommt, denn 0lle muss erkennen, dass es sich um seine Jugendliebe und jetzige Lumpensammlerin Lise (Marion Zomerland) handelt.

Unter dem Titel „De Döör na buten" stand das Stück bereits in der Vergangenheit auf dem Spielplan des Theaters am Meer, die Neubearbeitung, die Autor Hans Balzer selbst besorgt hat, wird so erstmals im Stadttheater aufgeführt. Die Regie übernimmt hierbei erstmals Nicolas C. Ducci, der sich bisher neben unzähligen Rollen mit seinen musikalischen Fähigkeiten um den Erfolg der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven verdient gemacht hat. Nach der Premiere am 10. Oktober um 20 Uhr im Stadttheater folgen weitere Vorstellungen am 18. Oktober um 15.30 Uhr und 20 Uhr, am 1., 7. und 15. November um jeweils 20 Uhr, am 22. November um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 29. November um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. MG

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland vom 2.10.2009/Oktober

Von der Bühne auf den Regiestuhl

Nicolas C. Ducci feiert in diesem Monat eine ganz besondere Premiere. Das langjährige Ensemblemitglied des „Theaters am Meer" führt bei der Wilhelmshavener Erstaufführung von „Tippelbröder" erstmals Regie. Bevor sich der Vorhang am 10. Oktober um 20 Uhr zum ersten Mal hebt, hat er bereits dem „Kompass" Rede und Antwort gestanden.

Seit wann spielen Sie Theater, und warum?

AIles fing 1998 mit meiner ersten Statistenrolle bei der „Landesbühne Niedersachsen Nord" im Stück „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung" an. Dort lernte ich Marc Gelhart kennen. Wir verstanden uns auf Anhieb so gut, dass es auch nicht lange dauerte bis ich beim Jugendclub des „Jungen Theaters" unter Frank Fuhrmann und bei der „Niederdeutschen Bühne" mitmachte. Mir bereitete die Schauspielerei sehr viel Spaß. Leider merkte ich nach einer gewissen Zeit, dass man sich nicht zweiteilen kann. Und so beschloss ich, komplett zur „Niederdeutschen Bühne" zu wechseln.

Wieso ausgerechnet bei der „Niederdeutschen Bühne"? Ihr Name lässt ja schließlich nicht gerade auf „plattdeutsche" Wurzeln schließen.

Man kann sagen, dass das „Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" quasi der Nährboden war auf dem ich künstlerisch groß geworden bin. Hier durfte ich Theater spielen und Musik für verschiedenste Stücke arrangieren und komponieren. Was kann man sich mehr wünschen?

Jetzt steht Ihr Regiedebüt auf dem Spielplan? Erfüllt sich damit ein Traum?

Natürlich habe ich mir immer gewünscht, einmal auf dem Regiestuhl zu sitzen. Je mehr ich von der Materie des Theaters mitbekam, desto mehr wuchs auch dieser Wunsch in mir. Ich empfand es als irrsinnig spannend, und tue es auch immer noch, die Fäden des Stückes komplett in der Hand zu haben und die Charaktere zu formen, die der Zuschauer schlussendlich am 10. Oktober bei der Premiere von „Tippelbröder" zu Gesicht bekommt.

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Nicolas C. Ducci
FOTO: KNOTHE

Warum der Wechsel hinter die Kulissen?

Dieses Feld umfasst so unsagbar viel, was dem „gemeinen" Zuschauer wahrscheinlich nicht sofort bewusst ist. Nicht nur die Charaktere des Stückes und deren Psychologie müssen stimmen. Auch das Bühnenbild, die Kostüme, die Requisiten, das Licht und vieles mehr muss stimmig sein. All diese Sachen muss man kreativ erarbeiten. Herrlich!

Lampenfieber – leidet der Schauspieler vor dem Vorhang mehr oder der Regisseur dahinter?

Bis zur Premiere kann ich nur annehmen, wer unter Lampenfieber mehr leidet. Aber ich denke, dass alle genau dasselbe durchmachen. Ich hoffe derweil einfach nur, dass alles so klappt, wie ich es mir vorstelle, und dass unsere Zuschauer nach meinem Debüt zufrieden nach Hause gehen können.

Werden Sie nun zum Wanderer zwischen den Welten – Bühne und Regiestuhl?

Die Bühne kann einen süchtig machen, und das hat sie bei mir auch geschafft. Es liegt leider nicht in meiner Macht zu sagen, ob ich in Zukunft wieder auf den Regiestuhl gebeten werde. Jedoch würde es mir eine große Freude machen. Fest steht zumindest, dass ich mit der Bühne auf die eine oder andere Art immer verbunden bleiben möchte.

Spielzeit-Einstieg mit Aussteigern

Premierenstimmung: Das „Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne" eröffnet am 10. Oktober um 20 Uhr im Stadttheater seine Saison mit der Wilhelmshavener Erstaufführung von „Tippelbröder" – einem Stück „van de Landstraat" – aus der Feder von Hans Balzer. Eine Tragikomödie der besonderen Art, die vom Ausstieg und dem Fluch der Vergangenheit erzählt.

Die zunächst gar nicht so tragische Hauptfigur in den 20er Jahren ist „0lle" Krull (Arnold Preuß), der rund 20 Jahre zuvor seine Heimat und seine Familie verlassen hat, um sein Leben so zu gestalten, wie er es für richtig hält. Keine Regeln, dafür Landstraßen und den einen oder anderen „Seelentröster" aus der Flasche. Geld bekommt er nur von seinem Bruder, dem Papierfabrikanten Hermann Krull (Walter Bleckwedel), der ihn damit in Sorge um sein Ansehen auf Distanz halten will. Seit einigen wenigen Tagen wird 011e von Dirk Unbehaun (Marc Gelhart) auf seinem Weg nach Rüstringen begleitet, der sich aus Frustration über seine Arbeitslosigkeit auf Wanderschaft begeben hat. Mit viel Humor profitiert er von 0lles „Weisheiten" und Lebensanschauungen.

AIs die beiden der jungen Tine Slutup (Claudia Schröder) begegnen, ist sofort Sympathie im Spiel – doch auf sehr unterschiedliche Weisen. Die Stimmung kippt jedoch ein wenig, als Tines Mutter hinzukommt, denn 0lle muss erkennen, dass es sich um seine Jugendliebe und die jetzige Lumpensammlerin Lise (Marion Zomerland) handelt. Sie hat damals ebenfalls den Halt verloren, als 0lle sie verließ, zumal es kein Zufall ist, dass Tochter Tine ebenfalls seit rund 20 Jahren auf der Welt ist. Doch dieses überwältigende Geheimnis, von dem auch 0lle nichts wusste, behalten die beiden Elternteile weiterhin für sich. Gutmütig, aber auch nicht ganz uneigennützig lädt Lise die beiden obdachlosen Herren in die eigene Kate ein.

Nach der Premiere folgen weitere Vorstellungen am 18. Oktober um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie im November. Weitere Infos unter: www.ndb-wilhelmshaven.de

Archiv

Am 28. September 1932 wurde unsere Bühne hervorgehend aus einer Arbeitsgemeinschaft des Heimatvereis "Die Boje" als Niederdeutsche Bühne "Rüstringen" in Wilhelmshaven durch Rektor Heinrich Frese gegründet, der auch der erste Bühnenleiter der Bühne wurde.

 

Bühnenleitung Amtszeiten
Heinrich Frese 1932 - 1945
Waldemar Schröder 1945 - 1947
Willy Beutz 1947 - 10.1982
Karl-Heinz Herpel 10.1982 - 04.08.1985
Arnold Preuß 04.08.1985 - 31.05.1995
Klaus Aden 31.05.1995 - 28.05.1999
Rolf-Peter Lauxtermann 28.05.1999 - 16.05.2003
Arnold Preuß & Marion Zomerland 16.05.2003 - 15.06.2017
Arnold Preuß 15.06.2017

 

2000er Jahre

Die 2000er Jahre

Spielzeit 1999/2000

Pension Sünnenschien

`n schöne Bescherung

Dinner för een

Wenn de Hahn kreiht

In Luuv un Lee die Liebe

Spielzeit 2000/2001

Medewatt?

De Bürgermeisterstohl

Allens ut de Reeg

Van Müüs un Minschen

De lüttje Wippsteert

Spielzeit 2001/2002

Koornblomen för den Smuuskater

Geld in´n Büdel - miteens Getüdel (NDE)

Van nu an bün ik glücklich!

Fro Geesche Gottfried

För de Katt

Spielzeit 2002/2003

Groote Freeheit Nr. 7

Du büst  bloots tweemal jung

Opa ward verköfft

De Golden Anker

Ruten Teihn

De Bremer Stadtmusikanten

Spielzeit 2003/2004

Bühnenleitung Arnold Preuß & Marion Zomerland

De Trooschien

Misery

Keen Tiet för de Leev

De ole Fischfroo

Dat Schörengericht

Max un Moritz

Dinner för een

Spielzeit 2004/2005

De plietsche Sniedermeister

De Düvelsblitz

Kiek mal wedder in

Ünner´n Beerboom

Spektakel in´t Huus

Max un Moritz

Dinner för een

De Sketchgruppe

Spielzeit 2005/2006

Hartklabastern

Bahnmeester Dood

Sluderkraam in´t Treppenhuus

Rismus Rasmus

Herr Adrian hett Liefpien

Feuerzangenbowle

Dinner för een

De Sketchgruppe

Spielzeit 2006/2007

Dat Spöökhuus

To´n Düwel mit´n Sex!

Een Sömmernachtsdroom

De letzte Willen

Ik bün dar för di

Dinner för een

De Sketchgruppe

Ik bün op de Welt, um glücklich to ween!

Spielzeit 2007/2008

Dat Kuppelwief

De vergnögte Tankstell

Sex na Stünnenplan

Agathe un ik

Ladykillers

De wilden Höhner geevt Vossalarm

Dinner för een

De Sketchgruppe

Ik bün op de Welt, um glücklich to ween!

Spielzeit 2008/2009

Dat kann jedeen passeern

In´t Witte Rössl

Kerls, Kerls, Kerls!

Wat passeert dor an´n Balkon?

Verleeft, verlööft, verloorn!

De wilden Höhner geevt Vossalarm

Dinner för een

De Sketchgruppe

Mit 17 hett man noch Drööms

Ik bün op de Welt, um glücklich to ween!

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