1990er Jahre

Die 90er Jahre

Spielzeit 1989/90

Mudder is de Beste

Dat Schörengericht

De verflixte Strump

Rund um Kap Hoorn

Mudder Mews

Swieg still, Jung!

Spielzeit 1990/91

Valentinaden

Een Överraschen is to minn

Dat Spill um een Schaap, een Koh un söss braadt´e Eier

Fro Pieper läävt gefährlich

Belinda

Tulipantjes

Hein Butendörp sien Bestmann

Spielzeit 1991/92

Valentinaden

Flitterweken

Tööv, dat dat düster warrt

To´n Düwel mit´n Sex

Keen Utkamen mit´t Inkamen

De plietsche Tüffelhannes

Spielzeit 1992/93

Valentinaden

Dat Halunkenstück

Kattenspöök

Sluderkraam in´t Treppenhuus

Güstern eers un morgen wedder

As´n Wulk in´n Wind

De Kaktusblööt

Spielzeit 1993/94

Een Joghurt för twee

De Kunnerlüür oder Goot smeert is half wunnen

Rut ut de Puschen

Bottervagels sünd free

Peper un Solt

Spielzeit 1994/95

Laat us endlich anfangen!

Arsenik un ole Spitzen

Dat Verlegenheitskind

Halsbreken Grappen

Fofftein

Josef un Maria

Spielzeit 1995/96

Bühnenleiter Klaus Aden

Hannes un Martha

Josef un Maria

Kramer Krey

Pension Schöller

Rommeé to drütt

Mien Mann, de fohrt to See

Spielzeit 1996/97

Döör an Döör´nanner

Amaretto

Een Slötel för twee

Hamborger Beer

Up Düvels Schuuvkar

Spielzeit 1997/98

Allens echt, Fro Sperling?

Wenn Du Geld hest

Pasters, Pasters, nix as Pasters

De Regenmaker

Witte Wiandotten

Spielzeit 1998/99

Bühnenleiter Rolf-Peter Lauxtermann

Lütte witte Siedenschoh

Nette Pasteten

In Hamburg op St. Pauli

Dat Stück Land

Vörnehme Bagaasch

1960er Jahre

Die 60er Jahre

 

Spielzeit 1959/60

 

Tulipantjes

Familienansluß

De diamanten Brosch

Dat Spill van de hilligen dree Könige

Rund um Kap Hoorn

Dat Spill um een Schaap, een Koh un söss braadt´e Eier

Up Düvels Schuuvkar

 

Spielzeit 1960/61

 

Voss gegen Voss

Sluderkraam in´t Treppenhuus

De vergnögte Tankstell

De Hexenhoff

De Deern is richtig

 

Spielzeit 1961/62

 

De latiensche Bur

Minsch sien mutt de Minsch

Wo sünd wi tohuus

Hotelschipp "Ahoi"

De kloke Anna

De Hochtiet in de Pickbalje

 

Spielzeit 1962/63

 

Dat Testament

Drievsand

Hamborger Beer

Fro Meier ward Fro Meyer (Ferdinand verpumpt sien Froo)

De Döör na buten (Tippelbröder)

Mien Mann, de fohrt to See

 

Spielzeit 1963/64

 

Als die Römer frech geworden

De Kartenleggersch

För de Katt

Gastweert Göbe (Petroleum in Poppenbüttell

Grode Kinner

 

Spielzeit 1964/65

 

Besöök ut de Stadt

De ole Fischfroo

Petrus gifft Urlaub

Dat Verlegenheitskind

Dicke Luft in Rönnekamp

 

Spielzeit 1965/66

 

Havaree

Een Mann mit Charakter

Jonny de Drütte

De Kriegskamerad

Dat Horoskop

 

Spielzeit 1966/67

 

Küselwind

Jeppe in´t Paradies

Revolution in Riesdörp

...un baven wahnen Engel

Dat Dokterbook

 

Spielzeit 1967/68

 

Stratenmusik

Funktaxizentrale "Jade" (Froonslüüd sünd ok Minschen)

De lüttje Wippsteert

Eerstens kummt dann anners....

Trine hett Rosinen in´n Kopp

 

Spielzeit 1968/69

 

Utkniepen helpt nicht

Wenn de Klock wahrschaut

Wer hett, de hett

Witte Wyandotten

Klevemann speelt Lebemann

1950er Jahre

Die 50er Jahre

 

Spielzeit 1949/50

 

De möblierte Herr

Kramer Krey

Dubbelt verspeelt

In Hamborg op St. Pauli

Diekerk schall freen

Spektakel in Kleihörn

 

Spielzeit 1950/51

 

Petrus gifft Urlaub

Dat Sympathiemiddel

Grode Kinner

Hart gegen Hart

Familienansluß

Swattbunte Farken

Mien Mann, de fohrt to See

 

Spielzeit 1951/52

 

 
 

De Etappenhaas

Inske
 

Spielzeit 1952/53

 

29.10.52 Eröffnung des Stadttheaters Wilhelmshaven

 

De latiensche Bur

De vergnögte Tankstell

Dat Spill van de hilligen dree Könige

Rund um Kap Hoorn

Dat Verlegenheitskind

De swatte Hannibal

Stormnacht

Dat Musfallenspill

 

Spielzeit 1953/54

 

Stratenmusik

Dat Dokterbook

Mien Mann, de fohrt to See

De Düvelsdeern

De ole Fischfroo

Alltomal Sünner

 

Spielzeit 1954/55

 

Besöök ut de Stadt

Familie Pingel

Freesproken

Revolution in Riesdörp

Peper un Solt

De verflixte Strump

Richard Germer und Rudolf Kinau

 

Spielzeit 1955/56

 

Swattbunte Farken

Ferdinand verpumpt sien Fro

De Diekrichter

Jeppe in´t Paradies

Dat Hörrohr

De Fall Hansen

Dat Horoskop

 

Spielzeit 1956/57

 

Wenn de Hahn kreiht

Dat Herrschaftskind

Besöök ut de Stadt

Keen Utkamen mit´t Inkamen

Prinzess Dickkopp

De Radikalkur

De Schelm von Möhlbrook

Hexenkomödie

Richard Germer und Rudolf Kinau

 

Spielzeit 1957/58

 

Recht geiht sien Gang

De lüttje Wippsteert

De Deerns ut´n Dörpskroog

In Hamborg op St. Pauli

Twee Kisten Rum

Wenn Du Geld hest

Richard Germer Abend

 

Spielzeit 1958/59

 

Mannslüüd sünd Dickköpp

Herr Staatsanwalt geiht angeln

Lilofee

De Voss in de Fall

Kramer Krey

Klevemann speelt Lebemann

Dat Sympathiemiddel

1930er Jahre

Die 1930er Jahre

Am 28. September 1932 wurde unsere Bühne hervorgehend aus einer Arbeitsgemeinschaft des Heimatvereis "Die Boje" als Niederdeutsche Bühne "Rüstringen" in Wilhelmshaven durch Rektor Heinrich Frese gegründet, der auch der erste Bühnenleiter der Bühne wurde.

Von 1932 bis 1939 wurden folgende Stücke gespielt:

Stratenmusik

Kramer Krey

Wrack

Wenn de Hahn kreiht

Diederk schall freen

Smuggler

De Deerns ut´n Dörpskroog

Snieder Nörig

Cilli Cohrs

De Fährkroog

Söbentein Sack Koffie

Swienskomödie

Hexenkomödie

De Etappenhaas

Sien veerte Froo

Leven in de Buud

Dat Muusfallenspill

Ut de Oort slagen

De eerste Gast

Schattenspeel

De Vergantschoster

Besöök ut de Stadt

Füer

För de Katt

Familienansluß

Dat Sympathiemiddel

Een van de Landstraat

Kunzert in Dippelshagen

Spielplan 2009/2010

Wiederaufführung (zuletzt Spielzeit 1962/63)
Tippelbröder
Een Stück van de Landstraat von Hans Balzer
Regie und Bühne: Nicolas C. Ducci
Premiere: 10. Oktober 2009, 20 Uhr, Stadttheater

Der alte, hartnäckig sich gegen das Sesshaftwerden sträubende Landstreicher Olle Krull trifft nach 20 Jahren durch Zufall seine Jugendliebe Ließen Slutup mit ihrer erwachsenen Tochter Tine als Lumpensammlerin wieder. Eine Wandlung geht in ihm vor, väterliche Gefühle bemächtigen sich seiner. Auch die übrigen Menschen in diesem Stuck, die das Schicksal heimatlos umhertrieb, sehnen sich nach geordneten Verhältnissen, bis auf den Zirkuskünstler Harry Peper, der Tine und Ließen dazu verleitet, hinter Olles Rücken Erpressungen bei dessen reichen Bruder zu versuchen.

Olle Krull erfüllt aus Liebe zu seiner Tochter die Bedingungen, unter denen sein Bruder zu helfen verspricht. Er ist bereit, mit Ließen nach Brasilien auszuwandern, wofür sein ehemaliger Wandergesell Dirk einen Posten als Chauffeur erhält und Tine heiraten kann. Der Zirkuskünstler wird an die Luft befördert, und Olle tröstet sich damit, dass es auch in Brasilien Landstraßen und Türen nach draußen geben wird. Das ist es, was er zum Leben braucht: De Dör nah buten!

 

Wilhelmshavener Erstaufführung
Wi rockt op platt
Bauernhofrockmusical von Sandra Keck
Regie: Marion Zomerland & Arnold Preuß
Musikalische Einstudierung: Nicolas C. Ducci
Premiere: 26. Dezember 2009, 20 Uhr, Stadttheater

Wenn die Morgensonne idyllisch über einem norddeutschen Bauernhof aufgeht und eine zerrupfte Hühnerbande wild zu singen und tanzen beginnt, wenn unschuldige kleine Schweine angesichts des Schlachtermessers zur Beatles-Melodie „Hölp! Wi bruukt jichenseen – Hölp!!“ singen, dann ist klar, dass man nicht einen alltäglichen Bauernschwank miterlebt. Welthits aus Rock und Pop vom Bauernhof – mit plattdeutschen Texten – da bleibt kein Auge trocken!

Diese Songs sind zu hören - natürlich op platt: Blues Brothers, Help, Diamonds are a Girl’s best Friends, This is a Man’s World, Downtown, Riverdance, Memories, I want to break free, Wanna make Love to you, Flugzeuge im Bauch, Dont cry for me Argentina, You can leave your Hat on, Love is in the Air, New York - New York, Mamma Mia, S.O.S., Does your Mother,  Titanic Song, Bad, Y.M.C.A

 

Wilhelmshavner Erstaufführung
Nix as Kuddelmuddel
Lustspiel in zwei Akten von Jürgen Hörner
Niederdeutsch Kay Carius
Regie und Bühne: Marc Gelhart
Premiere: 06. Februar 2010, 20 Uhr, Stadttheater

Eine Komödie. Eine Farce. Ein Schwank, der auf zwei Ebenen funktioniert: Der Zuschauer sieht zunächst die Generalprobe einer Boulevardkomödie um die Wahrsagerin Madame Kassandra und ihre Probleme mit Kundinnen, mit ihrer Haushälterin, mit dem Mann von der Telekom und mit dem Fensterputzer. Aber noch läuft das Stück nicht. Die Generalprobe geht gründlich "in die Hose". Der Regisseur ist verzweifelt: Wie soll die Premiere am nächsten Tag laufen? – Genau diese Premiere zeigt der zweite Akt: Denn es kommt alles noch viel schlimmer! Die Souffleuse wird unter dem Tisch sichtbar, die private Eifersucht der Hauptdarstellerin ändert den gesamten Ablauf, ein Darsteller ist total betrunken ... und schließlich bleibt nicht mal die Kulisse stehen ...

Theater auf dem Theater, auf die Spitze getrieben, die Lachtränen provozierend, ein Bühnenhit!

Wilhelmshavener Erstaufführung
En goote Partie
(Eine gute Partie)
Eine Komödie von Stefan Vögel. Niederdeutsche Fassung von Gerd Meier
Regie und Bühne: Thomas Willberger
Premiere: 27. März 2010, 20 Uhr, Stadttheater
(die ursprünglich vorgesehene Insznenierung "Du-!" mussten wir leider verschieben) 

Schon der erste Blick auf die Bühne lässt ahnen: Der Mann, der in diesem verwohnten Raum lebt, scheint nicht mehr viel Wert auf Ordnung und Lebensstandard zu legen. Und in der Tat: Klaas Prühs, um die 70 Jahre alt, hat seit dem Tod seiner Frau vor nun sechs Jahren keine Freude mehr am Leben. Er ärgert sich über alles, er flucht, schimpft, meckert und grantelt, dass es seine (niederdeutsche) Lust hat. Seine Tochter ist bevorzugtes Opfer – kaum betritt  sie seine Wohnung, fängt Klaas auch schon an, sie herunterzuputzen. So sehr sie sich auch bemüht – sie findet keinen Zugang zu ihrem Vater.

Selbst Klaas' bester Freund Walter hats nicht eben leicht mit ihm. Einmal wöchentlich spielen sie zusammen Schach, und das Brett mit der unvollendeten Partie wird (damit Klaas nicht heimlich üben kann) im Schrank eingeschlossen. Als Walter schließlich erkennen muss, dass er seit 25 Jahren betrogen wird (der Schrank hat keine Rückwand), steht auch diese Freundschaft auf dem Spiel. Niemand scheint es mit Klaas aushalten zu können – bis eine neue Haushälterin ins Haus kommt: Lene Holtfreter. Und von der ersten Minute an zeigt Lene dem alten Meckerpott, wo's lang geht. Sie hat Kraft und Mutterwitz genug, um Klaas Contra zu bieten. Und als die Tochter nach ein paar Wochen feststellen muss, wie sehr sich ihr Vater verändert hat, wie lebenslustig er geworden ist, da regt sich in ihr die Eifersucht: Lene muss weg...

 

Wilhelmshavener Erstaufführung
Keerls döör un döör
(Tough Guys - Ganze Kerle)
Komödie von Kerry Renard
Niederdeutsch von Heino Buerhoop
Regie und Bühne: Marion Zomerland
Premiere: 15. Mai 2010, 20 Uhr, Stadttheater

Die Kollegen Hinnerk, Georg, Paul und Manuel sind ganze Kerle – durch und durch. Tagsüber schuften sie beim norddeutschen SDSL-Paketservice, abends gehen sie gerne mal in die Kneipe. Obwohl Versandleiter Frank Kording sie reichlich stresst, erledigen die Männer ihren Job gerne. Dieses ändert sich erst, als Georg die Kündigung erhält, weil die finanziell angeschlagene Firma nur durch gravierende Sparmaßnahmen gerettet werden kann. Dabei hatten die Paketboten gerade so etwas wie Mitleid für ihren Chef entwickelt, denn dessen Tochter Betty leidet an einer schweren Augenkrankheit, die nur durch eine privat zu finanzierende OP zu stoppen ist. Da beschließen die "Keerls„ spontan, ihre Ersparnisse für das Kind zu opfern. Doch weit kommen sie mit den paar Euros nicht.

Sie haben eine neue Idee: Warum nicht eine Travestieshow auf die Beine stellen, um so das fehlende Geld zu sammeln? Gesagt getan! Nach anfänglichen Schwierigkeiten beginnen die vier Männer nach Feierabend schließlich heimlich mit den Proben. Kollege Georg organisiert die Kostüme und Hinnerks Mutter Lore betätigt sich als Trainerin der bunten Truppe und hilft ihnen über anfängliche Hemmungen gegenüber Pumps, Perücken und Playbackgesang hinweg. Nach diversen schweißtreibenden Proben ist es dann endlich soweit, ein glanzvoller Auftritt der echten Kerle in glitzernden Kostümen.

Änderungen im Spielplan vorbehalten!

Unterkategorien