De letzte Willen (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

DE LETZT WILLEN

(Der letzte Willen)
ein Leichenschmaus von Fitzgerald Kusz
Niederdeutsch von Rolf Petersen

Inszenierung: Arnold Preuß
Bühnenbild: Harald Schmidt

Souffleuse: Martina Hofmann
Requisite: Sandra Krüger, Katharina Dittmann
Maske: Katja Stöver
Kostümberatung: Helga Lauermann
Inspizientin: Anke Schluppkotten
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Gerd Gelhart, Günter Michaels und Melanie Schmidt sowie Christian Strowik und Ben Kleen
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann Hanneken
Technische Leitung: Manfred Eilers

Rollen und Darsteller
Die Wichmanns
Olga, Tante Marthas Schwester - Roswitha Wunderlich
Ursel, Olgas Tochter - Claudia Schröder
Kurt, Olgas Sohn - Arnold Preuß
Siggi, dessen Frau - Helga Lauermann

Die Kuhlmanns
Heinz, Tante Marthas Neffe - Jürgen Tapken
Karin, dessen Frau - Wilma Welte
Klaus, Ehemann von Tante Marthas
Nichte Irmgard (Heinz Schwester) - Marc Gelhart
Rothbüdel, Tante Marthas Hausmeister - Horst Jönck
Tante Martha - Hanna Christoffers

NEUE RUNDSCHAU vom 3. Mai 2007

Auch die Frauen der Familien Wichmann und Kuhlmann geraten wegen Tante Marthas Erbschaft in Streit. Während sich die Männer nicht einigen können, wer die Habseligkeiten der verstorbenen Tante einheimst, beginnen zwischen Ursel (Claudia Schröder, Mitte), Karin (Wilma Welte, rechts) und Siggi (Helga Lauermann, links) Eifersüchteleien wegen Klaus. Hängt es damit zusammen, dass Tante Martha ihn testamentarisch als Alleinerben vorgesehen hat? Die letzten Vorstellung der schwarzhumorigen Satire „De letzte Willen" von Fitzgerald Kusz präsentiert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am 6. Mai um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. MG

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 30. April 2007

Die letzten Vorstellungen

WILHELMSHAVEN/LR - Die letzte Vorstellung der schwarzhumorigen Satire „De letzte Willen" von Fitzgerald Kusz im Stadttheater präsentiert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am 1. Mai um 20 Uhr. Am 6. Mai um 17 Uhr zeigt das plattdeutsche Ensemble die Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß zum Abschluss in der Aula der Agnes-Miegel-Schule.

NEUE RUNDSCHAU vom 25. April 2007

Einen Strich durch die Rechnung macht Klaus (Marc Gelhart, r.) den habgierigen Erbschleichern Heinz Kuhlmann (Jürgen Tapken, 1.) und Kurt Wichmann (Arnold Preuß, M.), als er mit einem Testament von der jüngst verstorbenen Tante Martha aufkreuzt. Dort ist nämlich festgehalten, dass Klaus und Marthas Hausmeister Rothbüdel alles erben sollen und die Verwandtschaft, also Wich- und Kuhlmanns leer ausgehen sollen. Doch so leicht geben diese nicht auf...

Mit „De letzte Willen", dem „Leichenschmaus" von Fitzgerald Kusz präsentiert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven zur Zeit mit großem Erfolg eine schwarzhumorige Satire in der Inszenierung von Arnold Preuß. Die nächste Vorstellung findet am 29. April um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 1. Mai um 20 Uhr statt. Die letzte Vorstellung findet - wie inzwischen gewohnt - in der Agnes-Miegel-Schule statt, und zwar am 6. Mai um 17 Uhr. Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de.

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 22. April 2007

Einen Strich durch die Rechnung macht Klaus (Marc Gelhart, r.) den habgierigen Erbschleichern Heinz Kuhlmann (Jürgen Tapken, l.) und Kurt Wichmann (Arnold Preuß, M.), als er mit einem Testament von der jüngst verstorbenen Tante Martha aufkreuzt. Die nächste Vorstellung findet am 22. April um 15.30 Uhr statt. Danach geht es weiter am 29. April um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 1. Mai um 20 Uhr. Die letzte Vorstellung findet - wie inzwischen gewohnt - in der Agnes-Miegel-Schule statt, und zwar am 6. Mai um 17 Uhr. Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de

NEUE RUNDSCHAU vom 18. April 2007/GRODEN-POST

Eine ganz andere Vorstellung hatten sowohl Olga (Roswitha Wunderlich, links ) und Kurt Wichmann (Arnold Preuß, Mitte) als auch Heinz Kuhlmann (Jürgen Tapken, rechts) von der Aufteilung von Tante Marthas Erbe. Doch immer wieder tauchen Testamente auf, die ausgerechnet Marthas Hausmeister Erich Rothbüdel und den Mann ihrer vorstorbenen Nichte begünstigen. Doch so schnell geben die raffgierigen Erbschleicher nicht auf...

Mit "De letzte Willen" von Fitzgerald Kusz präsentiert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven derzeit eine rabenschwarze Satire über die eskalierenden Familienstreitigkeiten nach dem Ableben eines Angehörigen. Die Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß ist am 29. April und 1. Mai, um 20 Uhr und am 22. und 29. April auch um 15.30 Uhr im Stadttheater zu seheh. Am 6. Mai findet das Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule um 17 Uhr statt. Weitere Informationen und Bilder unter www.ndb-wilhelmshven.de

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 17. April 2007

SCHWARZER HUMOR AUF PLATTDEUTSCH

Einen Strich durch die Rechnung macht Klaus (Marc Gelhart, Mitte) den habgierigen Erbschleichern Heinz Kuhlmann (Jürgen Tapken, rechts) und Kurt Wichmann (Arnold Preuß, links), als er mit einem Testament von derjüngst verstorbenen Tante Martha aufkreuzt. Dort ist nämlich festgehalten dass Klaus und Marthas Hausmeister Rothbüdel alles erben sollen und die Verwandtschaft, also Wich- und Kuhlmanns leer ausgehen sollen. Doch so leicht geben diese nicht auf...

Mit „De letzte Willen", dem „Leichenschmaus" von Fitzgerald Kusz, präsentiert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven zur Zeit mit großem Erfolg eine schwarzhumorige Satire in der Inszenierung von Arnold Preuß. Die nächste Vorstellung finden am 22. April um 15.30 Uhr statt, danach geht es weiter am 29. April um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 1. Mai um 20 Uhr. Die letzte Vorstellung findet - wie inzwischen gewohnt - in der Agnes-Miegel-Schule statt, und zwar am 6. Mai um 17 Uhr. Infos: www.ndb-wllhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 5. April 2007

Tante Marthas Erbe sollte ganz anders aufgeteilt werden. Das meinen sowohl Olga (Roswitha Wunderlich) und Kurt Wichmann (Arnold Preuß, Mitte) als auch Heinz Kuhlmann (Jürgen Tapken, rehts). Doch immer wieder tauchen Testamente auf, die ausgerechnet Marthas Hausmeister Erich Rothbüdel und den Mann ihrer verstorbenen Nichte begünstigen. Doch so schnell geben die Erbschleicher nicht auf... Mit "De letzte Willen" von Fitzgerald Kusz präsentiert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven auch am heutigen Gründonnerstag um 20 Uhr eine rabenschwarze Satire über eskalierende Familenstreitigkeiten. Weitere Infos und Bilder unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

NORDWEST-Zeitung vom 3. April 2007 und
WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 3. April 2007

Theater zwischen Lachen und Weinen

THEATER AM MEER „De letzte Willen" erfreut das Publikum und auch die vielen Mitwirkenden

In „De letzte Willen" bringt das „Theater am Meer" einen grotesken Familienstreit auf die Bühne. Es geht um Vasen und Pelzmäntel.

Szene aus "De letzte Willen" mit (von links) Roswitha Wunderlich als Olga Wichmann, Horst Jönck als Erich Rothbüdel, Jürgen Tapken als Heinz Kuhlmann, Arnold Preuß als Kurt Wichmann und Claudia Schröder als Ursel Wichmann

WILHELMSHAVEN/ von Inga Hellwig - Tante Martha ist tot und beerdigt. Was dann passiert, war am Sonnabend in der Premiere des gleichermaßen bitteren wie urkomischen Stücks „De letzte Willen" der Niederdeutschen Bühne mitzuerleben: Das Ensemble präsentiere den Fünfakter des zeitgenössischen Autors Fitzgerald Kusz (ins Niederdeutsche übersetzt von Rolf Petersen), unter der Regie von Arnold Preuß, in ausschnitthaften Szenen eines Familienkriegs, der bis zur letzten Vase ausgefochten wird.

Mit einer Boshaftigkeit, die den Besuchern das Lachen im Halse Stecken bleiben lässt, bewegt sich die Komödie dabei immer am Rande der zynischen Groteske und zwar in einer eindringlich fesselnden Weise, die das Anschauen auch zu einem Genuss der intellektuellen Sorte macht.

Beim Streit um Vasen und Pelzmäntel der verstorbenen und zu Lebzeiten wenig gelittenen Tante Martha (Hanna Christoffers), sind der familiären Raffgier keine Grenzen gesetzt: Nach einer kurzen „Trauerminute" wird sofort offensichtlich, worum es eigentlich geht: alle sind scharf auf das Erbe der wohlhabenden Tante. Der spießig-geschäftstüchtige Blumenhändler Kurt Wichmann (Arnold Preuß) samt frustrierter und trunksüchtiger Ehefrau Siggi (Helga Lauermann); der skrupellos-gerissene Heinz Kuhlmann (von Jürgen Tapken mit der nötigen Bauernschläue und Entschlossenheit ausgestattet) und seine naiv-brave Frau Karin (Wilma Welte); und natürlich die von jahrelanger Eifersucht und Missgunst auf ihre Schwester Martha zerfressene, ewig unzufrieden nörgelnde und keifende Olga Wichmann (Roswitha Wunderlich) samt ihrer Tochter Ursel (Claudia Schröder), die sie nach Herzenslust tyrannisiert.

Den Umstand, dass Tante Martha als Erben eigentlich ihren angeheirateten Lieblingsneffen und Musiker Klaus Schneider (Marc Gelhart) und ihren treuen Hausmeister Erich Rothbüdel (klasse gespielt von Horst Jönk) vorgesehen hat, wird notfalls auch mit nicht ganz legalen Mitteln aus der Welt geschaffen. Doch die gemeinschaftliche Unterschlagung des Testaments ist auch wirklich das einzige, was die lieben Verwandten mit einander verbindet.

Mit ihrer gesamten Handlung und pointenreichen Kommunikation entwickeln die Protagonisten des "Theaters am Meer" das Portrait von Menschen, welche die Achtung und Menschenwürde der puren Geldgier opfern. Einziger Fels in der Brandung ist ein Rothbüdel, der - Tante Martha kennend - immer ahnt, dass er schon noch zu seinem Recht kommen wird. Ursel dagegen emanzipiert sich angesichts der Skrupellosigkeit ihrer Familie vom bebrillten Mauerblümchen zur attraktiven Schönheit.

Zusammen mit Klaus Schneider sorgt sie schließlich dafür, dass, wer zuletzt lacht, am besten lacht. Und das ist Tante Martha! Freuen konnte sich darüber nicht nur das Publikum am Premierenabend (sowie einen Abend später), sondern sicher auch die Mitwirkenden, die „De letzte Wille" bestimmt auf der positiven Seite ihrer Erfolgsbilanz verbuchen werden können.

Weitere Mitwirkende: Souffleuse: Martina Hofmann, Requisite: Katharina Dittmann, Sandra Krüger, Maske: Katja Stöver, Kostüme: Helga Lauermann, Bühnenbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Bühnenmalerei: Thomas Marschner, Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, Gerd Gelhard, Ben Kleen, Fred Rahmann, Melanie Schmidt, Christian Strowik, Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann Hanneken, Technische Leitung: Manfred Eilers, Inspizienz: Anke Schluppkotten.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 2. April 2007

Marthas Testament bringt die Familie in Aufruhr

„De letzte Willen" hatte Premiere

VON ERNST RICHTER

Stelldichein der habgierigen Trauergesellschaft

WILHELMSHAVEN -Tante Martha ist gestorben. Die Verwandtschaft trifft sich nach dem Leichenschmaus in der guten Stube der Verblichenen. Sie reden nicht gut über ihre Tante Martha. Alte Kamellen werden wieder aufgewärmt, und der Pastor wird wegen seiner guten Worte verspottet, die er am Grab für Tante Martha fand. Man redet um den heißen Brei herum, bis das Thema Erbschaft von Tante Marthas Neffen endlich aufs Tapet gebracht wird. Da hört dann die Gemütlichkeit doch auf. Das sich entwickelnde Gezänk, das zeitweise in eine handfeste Keilerei ausarten kann, ist dem Leben abgelauscht und passiert wohl allerorts.

Die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven „Theater am Meer" hat sich dieser heiklen Thematik angenommen und den „Leichenschmaus" von Fitzgerald Kusz als Wilhelmshavener Ertstaufführung „De letzte Willen" auf die Bühne gebracht. Am Sonnabend war Premiere im Stadttheater.

Arnold Preuß hat das Stück mit zahlreichen witzigen Einfällen nicht nur inszeniert, sondern steht auch selbst auf der Bühne. Das anheimelnde Bühnenbild mit Marthas guter Stube entwarf Harald Schmidt, das vom Publikum mit einem Sonderbeifall bedacht wurde. Die niederdeutschen Laienspieler sind mit diesem Stück hundertprozentig in ihrem Element, können plattdeutsch kräftig austeilen, spitzfindige Bemerkungen vom Stapel lassen und sarkastisch die Szenerie anheizen.

Mit schwarzem Humor dreht sich alles um Marthas Testament. Im weiteren Bild wird Marthas Nachlass durchstöbert und verpackt, wobei Rangeleien nicht ausbleiben. Das Publikum signalisiert beifällige Zustimmung. Dann werden all die Plünnen ausgebreitet. Und schon geht es drunter und drüber. Ein neues Testament taucht auf, Marthas Neffe lässt es verschwinden, und Ursel, Tochter von Marthas Schwester, meint lakonisch „nun sind wir alle kriminell".

Der ruhende Pol in diesem Erbschafts-Tohuwabohu ist Tante Marthas Hausmeister, der von Horst Jönck mit stoischer Routine verkörpert wird. Das Ensemble setzt sich weiter in bester Spiellaune zusammen mit Roswitha Wunderlich, Claudia Schröder, Helga Lauermann, Jürgen Tapken, Wilma Welte, Marc Gelhart und Hanna Christoffers.

Natürlich hat „De letzte Willen" auch ein überraschendes Ende, das hier aber mit Rücksicht auf die kommenden Besucher nicht verraten wird. Die weiteren Aufführungen des Stückes sind am 5.,16., 22. (15.30 Uhr) und 29. April (15.30 und 20 Uhr) sowie am 1. und 6. Mai (17 Uhr in der Agnes-MiegelSchule).

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 31. März 2007

THEATER BRAUCHT TECHNIK: HEUTE PREMIERE

Die allesamt ehrenamtlich hinter den Kulissen wirkenden Techniker und Bühnenbauer sind weit mehr als etwa nur die "Wasserträger" der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven - "Theater am Meer". Ohne ihre tätige Mitwirkung könnte keine Aufführung des Ensembles zustande komme. Die Niederdeutsche Bühne müsste ihr Erscheinen einstellen. So verdient sich das technische Personal auch einen Auftritt für unsere Zeitung vor den Kulissen, wenn Regisseur Arnold Preuß (rechts) letzte Instruktionen zur Aufführung „De letzte Willen" gibt, die am heutigen Sonnabend Premiere im Stadttheater hat. Im Bild (von links): Günter Michaels, Christian Strowik, Jörg Buse, Fred Rahmann, Gerd Gelhart, Werner Dörnath, Wolfgang Büttjer und Heinz Fuchs. FOTO: RICHTER

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 30. März 2007

Miese Machenschaften um Marthas Moneten

PREMIERE Niederdeutsche präsentiert „ De letzte Willen"

„De letzte Willen" heißt die nächste Premiere des Theaters am Meer kommenden Sonnabend. Das Stück von Fitzgerald Kusz wird erstmals im Stadttheater aufgeführt.

Szene aus "De letzte Willen" von Fitzgerald Kusz mit (von links) Helga Lauermann, Arnold Preuß, Roswitha Wunderlich, Hanna Christoffers, Jürgen Tapken und Wilma Welte

WILHELMSHAVEN/LR - „Leichenschmaus" ist als Genre-Bezeichnung für ein Theaterstück reichlich urigewöhnlich. Und doch hat Deutschlands wohl meistgespielter Autor Fitzgerald Kusz nicht ganz ohne Grund auf diese Weise sein satirisches Stück „De letzte Willen" beschrieben. Kusz ist den treuen Zuschauern seit „Swieg still, Jung" in der Saison 1989/1990 kein Unbekannter mehr, doch statt familiärer Tumulte auf der Konfirmationsfeier inszeniert Bühnenleiter Arnold Preuß dieses Mal die allseits bekannten Familienstreitigkeiten, wenn es ums Erben geht.

„De letzte Willen" von Fitzgerald Kusz feiert Premiere und gleichzeitig die Wilhelmshavener Erstaufführung am kommenden Sonnabend um 20 Uhr im Stadttheater. Das Stück geht gnadenlos und mit bitterbösem, galligem Humor mit der menschlichen Schwäche der Geldgier zu Gericht. Der Autor greift die übliche Praxis, nach der Beerdigung zu einem Leichenschmaus zusammen zu kommen, auf und führt mit drastisch praller Komik die trauernde Familie vor, wie sich sich in raffgierige, rabiate Erben entlarven. Rabenschwarzer Humor und deftige Situationskomik treffen aufeinander und ergänzen sich köstlich.

Tante Martha ist gerade beerdigt worden, da machen sich die Angehörigen auch schon über die Erbschaft her. Ihre Schwester Olga, deren Tochter Ursel sowie Sohn
Kurt nebst Gattin Siggi bilden als Familie Wichmann die eine Fraktion. Ihnen entgegen stehen Heinz Kuhlmann und seine Frau Karin. Im Bühnenbild von Harald Schmidt spielen Hanna Christoffers, Helga Lauermann, Claudia Schröder, Wilma Weite, Roswitha Wunderlich, Marc Gelhart, Horst Jönck, Arnold Preuß und Jürgen Tapken.

Nach der Premiere am 31. März folgt die nächste Vorstellung bereits am 1. April um 20 Uhr; weiter geht es dann am 5. und 16. um 20 Uhr, am 22. um 15.30 Uhr, am 29. April um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 1. Mai um 20 Uhr jeweils im Stadttheater. Am 6. Mai um 17 Uhr trägt das Theater am Meer schließlich in der Agnes-Miegel-Schule neben Tante Martha auch die Inszenierung zu Grabe.

@ Mehr Infos unter www.ndb.wIlhelmshaven.de

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 4/2007 vom 30. März 2007

Machenschaften um Marthas Erbe

Sie trauern um Tante Martha(?): v.l. Kurt (Arnold Preuß), Ursel (Claudia Schröder), Olga (Roswitha Wunderlich), Karin (Wilma Welte) und Heinz (Jürgen Tapken)

Im April präsentiert das Theater am Meer weitere Vorstellungen von „De letzte Willen". Die Tante ist gerade erst beerdigt, da kloppt sich die Verwandtschaft auch schon ums Erbe. Auch wenn es traurig klingt, so ist es doch oft die bittere Realität. Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven hält zur Zeit mit Arnold Preuß' Inszenierung „De letzte Willen" von Fitzgerald Kusz all denjenigen den satirisch-überzeichneten Spiegel vor, die in ihrer Raffgier die wahren Werte einer Familie vergessen.

Die bitterböse Komödie mit rabenschwarzem Humor wird gespielt von Hanna Christoffers, Helga Lauermann, Claudia Schröder, Wilma Wette, Roswitha Wunderlich, Marc Gelhart, Horst Jönck, Arnold Preuß und Jürgen Tapken. Nach der Premiere am 31. März präsentiert das Theater am Meer bereits am 1. April um 20 Uhr die nächste Vorstellung des vom Au-tor als „Leichenschmaus" definierten Stückes sowie am 5., 16. und 29. April um 20 Uhr und am 22. und 29. April auch um 15.30 Uhr. Szenenfotos sowie weitere Informationen gibt es im Internet unter www. ndb-wilhelmshaven.de.

NORDWEST-Zeitung vom 29. März 2007

GIERIG

Mit bitterbosem Humor zieht die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven in ihrem Stück "De letze Willen" über die menschliche Geldgier her. Der Leichenschmaus raffgieriger Erben feiert am Sonnabend im Stadttheater Wilhelmshaven Premiere, am Sonntag folgt eine weitereAuffüurng.

Wollen erben: Siggi und Kurt Wichmann - Helga Lauermann und Arnold Preuß

Wollen auch erben: Heinz und Karin Kuhlmann - Jürgen Tapken und Wilma Welte

Direkt von der Beerdigung in Tante Marthas Wohnung: v.l. Claudia Schröder, Wilma Welte, Arnold Preuß, Jürgen Tapken

Schweigeminute für Tante Martha: v.l. Arnold Preuß, Claudia Schröder, Roswitha Wunderlich, Wilma Welte und Jürgen Tapken

Kaffeetafel:( v.l.) Claudia Schröder, Arnold Preuß, Roswitha Wunderlich, Wilma Welte und Jürgen Tapken

Wer erbt was:( v.l.) Claudia Schröder, Roswitha Wunderlich, Helga Lauermann, Jürgen Tapken und Wilma Welte

Kaffeetafel: v.l. Roswitha Wunderlich, Helga Lauermann, Wilma Welte, Horst Jönck

Klaus (mitte - Marc Gelhart) präsentiert Kurt (Arnold Preuß, li.) und Heinz (Jürgen Tapken, re.) ein Testament

Rothbüdel (Horst Jönck, 2. v.l. ) weiß, wo der Opel Kapitän ist

Es geht an´s Einpacken - die Erben voll in Aktion

Anstoßen mit Sekt von Aldi auf das große Erbe von Tante Martha

noch haben alle gut Lachen!

Klaus ist der Gelackmeierte, das Testament ist ungültig gewesen!

Die erste Streitfrage: Wer bekommt die Blomenvasen?

Kurt brüllt: " De Blomenvasen blievt in de Familie - darüm nehm ik Se!

Ein weiteres Testament taucht auf!

Ursel wird von Mutter Olga in die Zange genommen

Heinz triumphiert: 5.000 - endlich Bares!

Hausmeister Rothbüdel (Horst Jönck)

Siggi, Ursel und Karin (Helga Lauermann, Claudia Schröder, Wilma Welte) gehen aufeinander los - wegen eines Mannes?

Heinz und Kurt träumen von Millionengewinnen

Auch Heinz hat bei Tante Martha seine Leichen im Keller

Ursel rechnet mit ihrer Mutter ab

Olga, Kurt und Ursel Wichmann - eine sehenswerte Familie!

Noch haben sie gut Lachen!

Erbt ihr noch oder sprecht ihr noch miteinander!?!

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 28. März 2007

Machenschaften um Marthas Moneten

Das Theater am Meer - Niederdeutsche Büh e Wilhelmshaven präsentiert „De letzte Willen"

Der Nachlass von Tante Martha treibt ihre Nachkommen zum Äußersten.

Die raffgierigen Erben: v.l. Helga Lauermann, Arnold Preuß, Roswitha Wunderlich, Hanna Christoffers, Jürgen Tapken, Wilma Welte

WILHELMSHAVEN - „Leichenschmaus" ist als Genre-Bezeichnung für ein Theaterstück reichlich ungewöhnlich. Und doch hat Deutschlands wohl meistgespielter Autor Fitzgerald Kusz nicht ganz ohne Grund auf diese Weise sein satirisches Stück „De letzte Willen" beschrieben. Kusz ist den treuen Zuschauern seit „Swieg still, Jung" in der Saison 1989/1990 kein Unbekannter mehr, doch statt familiärer Tumulte auf der Konfirmationsfeier inszeniert Bühnenleiter Arnold Preuß dieses Mal die allseits bekannten Familienstreitigkeiten, wenn es ums Erben geht.

„De letzte Willen" von Fitzgerald Kusz feiert Premiere, und die Wilhelmshavener Erstaufführung geht am Sonnabend, 31. März um 20 Uhr im Stadttheater gnadenlos und mit bitterbösem, galligem Humor mit der menschlichen Schwäche der Geldgier zu Gericht. Der Autor greift die übliche Praxis, nach der Beerdigung zu einem Leichenschmaus zusammen zu kommen, auf und führt mit drastisch praller Komik die trauernden Familienmitglieder vor, wie sie sich als raffgierige, rabiate Erben entlarven. Rabenschwarzer Humor und deftige Situationskomik treffen aufeinander und ergänzen sich.

Tante Martha ist gerade beerdigt worden, da machen sich die Angehörigen auch schon über die Erbschaft her. Ihre Schwester Olga, deren Tochter Ursel sowie Sohn Kurt nebst Gattin Siggi bilden als Familie Wichmann die eine Fraktion. Ihnen entgegen stehen Heinz Kuhlmann und seine Frau Karin. Scheint die raffgierige Verwandtschaft sich zunächst noch einigen zu können, eskalieren die Streitigkeiten schon bald nicht nur zwischen den Familien, sondern auch innerhalb jeder Sippe. Zusätzliche Brisanz bringen diverse Testamente von Tante Martha, die ausschließlich ihren Hausmeister Rothbüdel und Klaus, den Mann ihrer verstorbenen Nichte begünstigen. Um das Erbe für sich behalten zu können, ziehen die Familienoberhäupter dennoch an einem Strang.

In dem Bühnenbild von Harald Schmidt spielen Hanna Christoffers, Helga Lauermann, Claudia Schröder, Wilma Welte, Roswitha Wunderlich, Marc Gelhart, Horst Jönck, Arnold Preuß und Jürgen Tapken. Nach der Premiere am 31. März folgt die nächste Vorstellung bereits am 1. April um 20 Uhr; weiter geht es dann am 5. und 16. um 20 Uhr, am 22. um 15.30 Uhr, am 29. April um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 1. Mai um 20 Uhr -jeweils im Stadttheater. Am 6. Mai um 17 Uhr trägt das Theater am Meer schließlich in der Agnes-Miegel-Schule neben Tante Martha auch die Inszenierung zu Grabe. Infos unter: www.ndb-wllhelmshaven.de

NEUE RUNDSCHAU vom 28. März 2007

Miese Machenschaften um Marthas Moneten

Das Theater am Meer präsentiert „De letzte Willen" von Fitzgerald Kurz im Stadttheater

Die raffgierigen Erben: v.l. Helga Lauermann, Arnold Preuß, Roswitha Wunderlich, Hanna Christoffers, Jürgen Tapken, Wilma Welte

„Leichenschmaus" ist als Genre-Bezeichnung für ein Theaterstück reichlich ungewöhnlich. Und doch hat Deutschlands wohl meistgespielter Autor Fitzgerald Kusz nicht ganz ohne Grund auf diese Weise sein satirisches Stück „De letzte Willen" beschrieben. Kusz ist den treuen Zuschauern seit „Swieg still, Jung" in der Saison 1989/1990 kein Unbekannter mehr, doch statt familiärer Tumulte auf der Konfirmationsfeier inszeniert Bühnenleiter Arnold Preuß dieses Mal die allseits bekannten Familienstreitigkeiten, wenn es ums Erben geht.

„De letzte Willen" von Fitzgerald Kusz feiert Premiere und gleichzeitig die Wilhelmshavener Erstaufführung am Sonnabend, 31. März um 20 Uhr im Stadttheater geht gnadenlos und mit bitterbösem, galligem Humor mit der menschlichen Schwäche der Geldgier zu Gericht. Der Autor greift die übliche Praxis, nach der Beerdigung zu einem Leichenschmaus zusammen zu kommen, auf und führt mit drastisch praller Komik die trauernde Familie vor, wie sich sich in raffgierige, rabiate Erben entlarven. Rabenschwarzer Humor und deftige Situationskomik treffen aufeinander und ergänzen sich köstlich.

Tante Martha ist gerade beerdigt worden, da machen sich die Angehörigen auch schon über die Erbschaft her. Ihre Schwester Olga, deren Tochter Ursel sowie Sohn Kurt nebst Gattin Siggi bilden als Familie Wichmann die eine Fraktion. Ihnen entgegen stehen Heinz Kuhlmann und seine Frau Karin. Scheint die raffgierige Verwandtschaft sich zunächst noch einigen zu können, eskalieren die Streitigkeiten schon bald nicht nur zwischen den Familien, sondern auch innerhalb jeder Sippe.

Zusätzliche Brisanz bringen diverse Testamente von Tante Martha, die ausschließlich ihren Hausmeister Rothbüdel und Klaus, den Mann ihrer verstorbenen Nichte begünstigen. Um das Erbe für sich behalten zu können, ziehen die Familienoberhäupter dennoch an einem Strang.

In dem Bühnenbild von Harald Schmidt spielen Hanna Christoffers, Helga Lauermann, Claudia Schröder, Wilma Welte, Roswitha Wunderlich, Marc Gelhart, Horst Jönck, Arnold Preuß und Jürgen Tapken. Nach der Premiere am 31. März folgt die nächste Vorstellung bereits am 1. April um 20 Uhr; weiter geht es dann am 5. und 16. um 20 Uhr, am 22. um 15.30 Uhr, am 29. April um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 1. Mai um 20 Uhr - jeweils im Stadttheater.

Am 6. Mai um 17 Uhr trägt das Theater am Meer schließlich in der Agnes-Miegel-Schule neben Tante Martha auch die Inszenierung zu Grabe. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 3/2007 vom 28.02.2007

Viel Theater um Elfen und Erbschaften

Im März steht ein Mix aus fantastischer Traumwelt und bitterböser Realität auf dem Spielplan des „Theaters am Meer". Nachdem das plattdeutsche Ensemble zunächst mit weiteren Vorstellungen der Shakespeare-Adaption „Een Sömmernachtsdroom" in der Inszenierung von Armin Tacke aufwartet, endet der Monat mit der Wilhelmshavener Erstaufführung von „De letzte Willen".

Wenn auch schon die Inszenierung von Tacke fast ohne schwebende Elfen und pathetische Klischees auskommt, so geht es in „De letzte Willen" von Fitzgerald Kusz am 31. März um 20 Uhr noch weitaus gnadenloser und mit bitterbösem Humor weiter im Spielplan des „Theaters am Meer". Der Autor deklariert sein Werk zum Leichenschmaus, und dem wird es mit rabenschwarzen Humor auch gerecht. Nach der Premiere im Stadttheater folgen Vorstellungen im April und Mai. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

Een Sömmernachtsdroom (NDE)

Projekt mit der Theaterschule
Niederdeutsche Erstaufführung

EN SÖMMERNACHTSDROOM

(A Midsummer night´s dream)
Komödie von William Shakespeare
Niederdeutsch von Arnold Preuß

Inszenierung und Bühne: Armin Tacke

Regieassistenz: Sandra Krüger, Ben Kleen
Souffleuse: Hildegard Steffens
Requisite: Marianne Karstens
Maske: Anke Schluppkotten, Ebba Mannott-Kallus, Katharina Dittmann
Inspizienz: Anne Hillers
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Gerd Gelhart, Günter Michaels und Melanie Schmidt
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann Hanneken, Detlef Schumann
Technische Leitung: Manfred Eilers

Rollen und Darsteller
Theseus, Herzog - Harald Schmidt
Hippolyta, Königin - Claudia Schröder
Egeus, Vater der Hermia - Horst Karstens
Hermia, Tochter des Egeus, in Lysander verliebt - Rieke Grube
Lysander, Liebhaber der Hermia - Marc Gelhart
Demetrius, soll Hermia heiraten - Jens-Uwe Jensen
Helena, in Demetrius verliebt - Stephanie Zeitz
Philostrat, Aufseher der Lustbarkeiten am Hofe - Arnold Preuß
Peter Quitt, der Zimmermann - Klaus Aden
Knuddel, der Schreiner - Tobias Bode
Achtersen, der Weber - Nico C. Ducci
Flööt, der Bälgerflicker - Christian Strowik
Grootsnuut, der Kesselflicker - Rolf-Peter Lauxtermann
Klöterig, der Schneider - Alexander Hergert
Oberon, König der Elfen - Harald Schmidt
Titania, Königin der Elfen - Claudia Schröder
Puck, ein Elf - Arnold Preuß
Arftenblööt, ein Elf - Fenja Strowik
Spinnweb, ein Elf - Sontka Zomerland
Motte, ein Elf - Julia Hinrichs
Brennneddel, ein Elf - Sandra Krüger
Sempsamen, ein Elf - Fehmke Seibert
Löwenzahn, ein Elf - Yannik Marschner
Pyramus - Nico C. Ducci
Thisbe - Christian Strowik
Wand - Rolf-Peter Lauxtermann
Maandschien - Alexander Hergert
Löw - Tobias Bode
Elfen und Gefolge - Jana Dierks, Christine Wessolleck,
Horst Karstens
Indischer Knabe - Alexander Hergert

Das Bühnenbild von "Een Sömmernachtsdroom" (1. und 5. Bild)

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 16. März 2007

Hermia und Helena (Rieke Grube, links, und Stephanie Zeitz, rechts) verstehen die Welt nicht mehr. Demetrius, der bisher Helena trotz ihrer innigen Liebe verstoßen hat, ist nun hartnäckig hinter ihr her - genau wie Lysander, der eigentlich mit Hermia auf der Flucht war, um sie heiraten zu können. Nicht nur der Elf Puck (Arnold Preuß, hinten rechts) kann sich an dem Durcheinander prächtig ergötzen, auch die Zuschauer von „Een Sömmernachtsdroom", den das Theater am Meer als Adaption der Shakespeare-Komödie zur Zeit präsentiert, kommen auf ihre Kosten.

Am kommenden Sonntag, den 18. März um 15.30 Uhr und 20 Uhr führt das niederdeutsche Ensemble die letzten beiden Vorstellungen im Stadttheater auf, ehe die Inszenierung am 25. März um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule gezeigt wird. Foto:Preuschoff

NEUE RUNDSCHAU vom 14. März 2007

Unter keinem guten Stern stehen die Hochzeitspläne von Theseu (Harald Schmidt, links). Zum einen zeigt sich seine Auserwählte, die Amazonenkönigin Hippc lyta (Claudia Schröder, 2.v.l.) so unwillig, dass sie von seinem Gefolge (Christine Wessollec und Jana Dierks, rechts) festgehalten werden muss. Zum anderen sucht Egeus ihn mit seine Tochter Hermia auf, weil sie ihren Lysander heiraten will, der Vater jedoch Demetrius al künftigen Schwiegersohn auserkoren hat. Theseus soll nun ein Urteil fällen und stellt ihr ei Ultimatum, das Lysander und Hermia dazu nötigt, auszureißen...

Mit der plattdeutschen Adaption des Shakespeare-Klassikers präsentiert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven derzeit „Een Sömmernachtsdroom" als niederdeutsche Erstaufführung und führt dabei die Schüler der eigenen Theaterschule in den Kreis der erfahrenen Spieler ein. Die weite ren Aufführungen finden am 18. März jeweils um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater un am 25. März um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt. Foto: Preuschoff

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 10. März 2007

Die Elfen (v.l.) Löwenzahn (Yannick Marscher), Sempsamen (Fehmke Seibert), Motte (Julia Hinrichs), Spinnweb (Sontka Zomerland), Arftenblööt (Fenja Strowik), Brennneddel (Sandra Krüger) und Puck (Arnold Preuß)

Shakespeare auf platt bietet das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit der Adaption des Shakespeare-Klassikers „Een Sömmer-nachtsdroom" als niederdeutsche Erstaufführung. Mit dabei auch die Schüler der bühneneigenen Theaterschule, die so in den Kreis der erfahrenen Spieler eingeführt werden. Die nächsten Aufführungen finden am Sonntag, 11. und 18. März, jeweils um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater und am 25. März um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt. Informationen zum Stück gibt es im Internet unter www. ndb-wilhelmshaven.de FOTO: Olaf Preuschoff

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 3/2007 vom 28.02.2007

Viel Theater um Elfen und Erbschaften

Im März steht ein Mix aus fantastischer Traumwelt und bitterböser Realität auf dem Spielplan des „Theaters am Meer". Nachdem das plattdeutsche Ensemble zunächst mit weiteren Vorstellungen der Shakespeare-Adaption „Een Sömmernachtsdroom" in der Inszenierung von Armin Tacke aufwartet, endet der Monat mit der Wilhelmshavener Erstaufführung von „De letzte Willen".

Wenn auch schon die Inszenierung von Tacke fast ohne schwebende Elfen und pathetische Klischees auskommt, so geht es in „De letzte Willen" von Fitzgerald Kusz am 31. März um 20 Uhr noch weitaus gnadenloser und mit bitterbösem Humor weiter im Spielplan des „Theaters am Meer". Der Autor deklariert sein Werk zum Leichenschmaus, und dem wird es mit rabenschwarzen Humor auch gerecht. Nach der Premiere im Stadttheater folgen Vorstellungen im April und Mai. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 22. Februar 2007

Shakespeare auf Platt kann man am Sonnabend, 24. Februar und am Sonntag, 25. Februar, im Stadttheater erleben. Die Aufführungen von „Een Sömmernachtsdroom" des Theaters am Meer-Niederdeutsche Bühne beginnen jeweils um 20 Uhr. Für Verwirrung im Zauberwald sorgen auch die Handwerker (v.l.) Tischler Knuddel (Tobias Bode), Kesselflicker Grootsnuut (Rolf-Peter Lauxtermann ), WeberAchtersen (Nicolas C. Ducci), Bälgerflicker Flööt (Christian Strowik) und Schneider Klöterig (Alexander Hergert).

Die Zuschauer dürfen sich über den Dilettantismus der Handwerker amüsieren und sich an der Umsetzung der fantasievollen Komödie, die als Projekt der bühneneigenen Theaterschule die Nachwuchstalente in den Abendspielplan einführt, erfreuen. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de. FOTO: Olaf Preuschoff

NEUE RUNDSCHAU vom 21. Februar 2007

Schuster, bleib bei deinem Leisten - Daran sollten sich vor allem der Tischler Knuddel (Tobias Bode, links), Kesselflicker Grootsnuut (Rolf-Peter Lauxtermahn, 2.v.1.), Weber Achtersen (Nicolas C. Ducci, Mitte), Bälgerflicker Flööt (Christian Strowik, 2.v.r.) und Schneider Klöterig (Alexander Hergert, rechts) besser halten. Den ihr Vorhaben, unter der Leitung von Zimmermann Peter Quitt (Klaus Aden) die Tragödie von "Pyramus und Thisbe" auf der Hochzeitsfeier des Herzogs Theseus (Harald Schmidt) und seiner Amazonenkönigin Hippolyta (Claudia Schröder) aufzuführen, artet schon im Vorfeld bei den Proben im Wald zum Debakel aus.

Die Inszenierung von Armin Tacke feierte eine mit viel Beifall bedachte Premiere als niederdeutsche Erstaufführung in der Übersetzung von Bühnenleiter Arnold Preuß. Weitere Aufführungen präsentiert das plattdeutsche Ensemble am 24. und 25. Februar um jeweils 20 Uhr, am 11. und 18. März jeweils um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater und schließt dann mit dem Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule am 25. März um 17 Uhr ab. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de. Foto: Theater am Meer

GRODEN POST vom 14. Februar 2007

Vielfältige Verwirrung im Wald der Elfen

Das Theater am Meer präsentiert „Een Sömmernachtsdroom"/Am 25. März in der AgnesMiegel-Schule

 
Stephanie Zeit als Helene und Rieke Grube als Hermia

Am 11. Februar präsentierte das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven in einer Erstaufführung in niederdeutscher Sprache kein geringeres Stück als William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum". Die Übersetzung von „Een Sömmernachtsdroom" hat Bühnenleiter Arnold Preuß besorgt, die Inszenierung übernimmt Berufsregisseur Armin Tacke.

Alles andere als traumhaft ist die Situation für Amazonenkönigin Hippolyta (Claudia Schröder): Herzog Theseus (Harald Schmidt) hat sie bei seinen Kreuzzügen gefangen genommen und will sie nun in wenigen Tagen gegen ihren Willen ehelichen. In seine Hochzeitsplanung platzt Egeus (Horst Karstens) mit seiner Tochter Hermia (Rieke Grube) im Schlepptau. Er benötigt des Herzogs Urteil, da Hermia statt des von ihm erwählten Demetrius (Jens-Uwe Jensen) lieber Lysander (Marc Gelhart) heiraten möchte. Da Theseus mit Hermias Tod droht, planen die beiden Jugendlichen ihre Flucht - nicht ohne vorher Freundin Helena (Stephanie Zeitz) in die Zukunftspläne einzuweihen. Diese wiederum ist in Demetrius verliebt, der sie jedoch verschmäht.

Dank des fantasievollen Charakters und der vielschichtigen Handlung stellt die Komödie seit Hunderten von Jahren einen Dauerbrenner auf allen Theaterbühnen dar. Mit vielen inzwischen festgefahrenen Klischees räumt Armin Tackes Inszenierung allerdings auf, so dass diese Umsetzung einiges an Überraschungen bereit halten dürfte.

Weitere Vorstellungen finden am 15., 24. und 25. Februar jeweils um 20 Uhr sowie am 11. und 18. März jeweils um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 25. März präsentiert das Theater am Meer die Inszenierung um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de.
MG

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 13. Februar 2007

Mit Grootsnuut und Klöterig im Zauberwald

PREMIERE Das „Theater am Meer" zeigt den „Sommernachtstraum" auf Plattdeutsch

In schöner Eintracht adaptierten Jung und Alt die beliebteste Komödie der Welt. Vor allem das Spiel der Handwerker wurde zum friesisch-herben Vergnügen.


Koboldereien up platt: V.l. Harald Schmidt als Elfenkönig Oberon, Jens-Uwe Jensen als Demetrius und Stephanie Zeitz als Helena

VON MARTIN WEIN

WILHELMSHAVEN - Nach Eisregen am Sonntagmorgen auf Wilhelmshavens Straßen kam der Sommernachtstraum am Abend ins Stadttheater. Besser gesagt: „Een Sömmernachtsdroom" Shakespeares verwunschene Liebes-Komödie erstmals up platt. Ein Traum der Spieler im Theater am Meer wurde damit wahr. In 30 Rollen standen die 13- bis 80-Jährigen um Puck, den „plietschen Poltergeist", wacker auf der Bühne, dass der „Applus" ihnen sicher war.

Die verschlungene Mär von menschlichen und elfischen Wirrungen in Arkadiens Zauberwald in der nicht eben melodischen Sprache von Kuhhirten und Deichschäfern? Manchem Klassik-Liebhaber mag das Frösteln kommen. Schwänke vorn platten Land, auch den „Schimmelreiter" mag man sich so vorstellen. Selbst Gallier Asteri\ „snackt platt", wenn's sich verkauft. Doch Oberon und Hermia, Theseus, Helena und Lysander sind doch nicht Hein Harms und Immo Onnen. Und Arkadien liegt nicht im Neuenburger Urwald.

Nein, aber es gibt die Handwerker um Peter Quitt, die zur Gaudi des Herzogs aufspielen. Bei den Niederdeutschen heißen sie Knuddel und Achtersen, Grootsnuut und Klöterig, trinken Tee aus der Thermoskanne, ziehen die Hosenträger ihrer Latzhosen hoch, knallen die Türen und brüllen „Moin" wie in der „Flens"-Werbung. Ihre Auftritte, allen voran Nicolas C. Ducci als exaltierter Weber Achtersen, der zum Esel wird, wirken ziemlich authentisch und sorgen für stimmungsvolle Kurzweil. Nimmt schließlich damit nicht selbst Shakespeare bereits sein eigenes Metier auf den Arm?

Regisseur Armin Tacke hatte das Geschehen in einen freien Raum mit allerhand Sitzmöbelfragmenten verlegt, der zur Kissenschlacht einlud.

Für den Rest der Adaption ließ Autor Arnold Preuß sich wohl von Martin Luther inspirieren, der ja auch die Bibel erst in derbem Deutsch zum Allgemeingut machte. So „bölkte" der Löwe und die Nachwuchselfen im Zauberwald sangen. Preuß selbst setzte langes Silberhaar auf und träufelte als Kobold Puck dem Personal des Stücks allerhand Wunderliches aus der Botanik in die Augen. Von hohen Schaukeln betrachtete er mit Elfen-König Oberon (Harald Schmidt) entrückt die Wirkung dieses interessanten Experiments.

Regisseur Armin Tacke hatte das Geschehen in einen freien Raum mit allerhand Sitzmöbelfragmenten verlegt, der zur Kissenschlacht einlud. Im grünen Licht des nächtlichen Traumwaldes kam dort wirklich etwas von der unwirklichen Atmosphäre rüber, die den „Sommernachtstraum" zum Inbegriff der Romantik machte.

Mitwirkende der winternächtlichen Kobolderei sind: Claudia Schröder, Fenja, Strowik, Sandra Krüger, Yannick Marschner, Julia Hinrichs, Fehmke Seibert, Sontka Zomerland, Harald Schmidt, Arnold Preuß, Jana Dierks, Christine Wessolleck, Horst Karstens, Rieke Grube, Marc Gelhart, Jens-Uwe Jensen, Stephanie Zeitz, Klaus Aden, Tobias Bode, Nicolas C. Ducci, Christian Strowik, Rolf-Peter Lauxtermann und Alexander Hergert

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 13. Februar 2007

Die Sprache Shakespeares geht verloren

Erstaufführung: Niederdeutsche Komödie „Een Sömmernachtsdroom" im Stadttheater

VON ERNST RICHTER

WILHELMSHAVEN - Das Interesse der Zuschauer der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven „Theater am Meer" konnte wider Erwarten nicht die Plätze des Stadttheaters restlos füllen, obwohl mit der Komödie „Een Sömmernachtsdroom" nach William Shakespeare eine ganz besondere Erstaufführungs-Premiere auf dem Programm stand. Denn zu dieser Inszenierung und Bühnenbild von Armin Tacke`gaben acht junge Nachwuchskräfte aus der Niederdeutschen Theaterschule ihren Einstand. Die Musik dazu lieferte Nicolas C. Ducci.

Pessimisten unkten, das Theater sei halb leer, Optimisten sagten, dasTheater ist halb voll. Die Shakespeare-Komödie „Ein Sommernachtstraum" (Uraufführung 1592) wurde zunächst aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt (Erstaufführung 1843) und jetzt von Arnold Preuß in die niederdeutsche Fassung übertragen: 22 Mitwirkende bewältigen 30 Rollen.

Marion Zomerland trat zunächst vor den Bühnenvorhang, um auf die Theaterschule der Niederdeutschen Bühne hinzuweisen, die mit dieser Aufführung ihre erste Bewährungsprobe auf der großen Bühne zu bestehen habe und sich über viel Applaus sehr freuen würde, der dann auch mit viel Szenen- und Schlussbeifall gegeben wurde.

Doch ein Handicap heftet sich dieser Inszenierung nach klassischer Vorlage an: Die Sprache Shakespeares, zunächst deutsch übersetzt und jetzt plattdeutsch übertragen, geht verloren, zumal viele Textpassagen vom Publikum nicht zu verstehen sind. Das kann auch von den erfahrenen und routinierten Stammspielern der Niederdeutschen nur teilweise aufgefangen werden, obwohl sich alle 22 Akteure engagiert mühen, diesem plattdeutschen Sommernachtstraum komödiantische Gestalt zu verleihen. Das gelingt trefflich nur der Handwerkergruppe, die zur Hochzeit des Fürsten vor dem Hofstaat die Tragödie von „Pyramus und Thisbe" aufführt. Daraus entwickelt sich ein zauberhaftes Bild, das die langen und schwer durchschaubaren Konversationen, Verdächtigungen und Verwechslungen vergessen lassen.

Shakespeare liebte die handfeste Dramatik und die mit Humor gewürzte Dialektik im Rhythmus der Sprache. Das kann plattdeutsch nicht realisiert und dem Publikum nahe gebracht werden. So muss leider gesagt werden, dass die sicher große und sehr engagierte Vorbereitung nicht den erhofften Erfolg einspielen kann. Vielleicht ließe sich der Text kürzen, um die Pointen erkennbarer herauszustellen. Die Niederdeutsche Bühne „Theater am Meer" hat viele Erfolge mit heiteren und ernsten Stücken erzielt. Sie sollte sich nicht auf winterliches Glatteis wagen und die alte Handwerkerregel beherzigen: Schuster, bleib bei deinem Leisten!

Aus der Theaterschule wirken mit Rieke Grube, Sontka Zomerland, Stephanie Zeitz, Julia Hinrichs, Yannick Marschner, Fenja Strowik, Fehmke Seibert und Sandra Krüger. Aus dem eingespielten Bühnenensemble sind dabei Claudia Schröder, Harald Schmidt, Arnold Preuß, Jana Dirks, Christine Wessolleck, Horst Karstens, Marc Gelhart, Jens-Uwe Jensen, Klaus Aden, Tobias Bode, Nicolas C. Ducci, Christian Strowik, Rolf-Peter Lauxtermann und Alexander Hergert.

Die weiteren Aufführungen sind am 15., 24. und 25. Februar, Beginn jeweils um 20 Uhr, am 11. und am 18. März jeweils um 15.30 und 20 Uhr sowie am 25. März um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule.

"Een Sömmernachtsdroom" - Premiere am 11. Februar 2007

Christine Wessolleck, Jana Dirks (Gefolge des Oberon), Claudia Schröder (Hippolytta), Arnold Preuß (Philostrat)

Achtersen/Pyramus (Nicolas Ducci), Theseus (Harald Schmidt), Puck (Arnold Preuß), Lysander (Marc Gelhart), Hermia Rieke Grube), Gefolge Theseus (Jana Dirks), Gefolge Oberon (Christine Wessolleck), Hippolytta (Claudia Schröder)

Thisbe (Christian Strowik), Muur (Rolf-Peter Lauxtermann), Pyramus (Nicolas C. Ducci)

Die Hochzeiten am Hofe des Theseus (v.L. Rieke Grube, Marc Gelhart, Stephanie Zeitz, Jens - Uwe Jensen, Arnold Preuß, Jana Dirks, Harald Schmidt, Claudia Schröder, Christine Wessolleck)

Der Protest der Elfen

Die Waschung des Esels

Achtersen (Nicolas C. Ducci), Titania (Claudia Schröder)

Lysander (Marc Gelhart), Hermia (Rieke Grube)

De Handwarkslüüd: (v.l.) Knuddel (Tobias Bode), Grootsnuut (Rolf-Peter Lauxtermann), Achtersen (Nicolas C. Ducci), Flööt (Christian Strowik), Klöterig (Alexander Hergert)

Die Elfen (v.l.) Löwenzahn (Yannick Marscher), Sempsamen (Fehmke Seibert), Motte (Julia Hinrichs), Spinnweb (Sontka Zomerland), Arftenblööt (Fenja Strowik), Brennneddel (Sandra Krüger) und Puck (Arnold Preuß)

Die Elfen (v.l.) Löwenzahn (Yannick Marscher), Sempsamen (Fehmke Seibert), Arftenblööt (Fenja Strowik), Motte (Julia Hinrichs), Brennneddel (Sandra Krüger), Spinnweb (Sontka Zomerland) und Titania (Claudia Schröder, dahinter)

Spinnweb (Sontka Zomerland), Titania (Claudia Schröder), Oberon (Harald Schmidt)

Puck (Arnold Preuß, Oberon (Harald Schmidt)

Oberon (Harald Schmidt - auf der Schaukel), Demetrius (Jens-Uwe Jensen), Helena (Stephanie Zeitz)

Lysander (Marc Gelhart), Helena (Stephanie Zeitz)

Puck (Arnold Preuß)

Hermia (Rieke Grube), Demetrius (Jens-Uwe Jensen)

Hermia (Rieke Grube), Helena (Stephanie Zeitz) - vorne - Oberon (Harald Schmidt), Puck (Arnold Preuß) - hinten -

Helena (Stephanie Zeitz), Hermia (Rieke Grube)

Puck (Arnold Preuß), Demetrius (Jens-Uwe Jensen)

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 10. Februar 2007

Junges Leben im Theater am Meer

PREMIERE Jugendliche der Theaterschule in „Een Sommernachtsdroom"

Seit vier Jahren gibt es die Theaterschule des Theaters am Meer. Am Sonntag haben die jungen Schauspieler ihren ersten ganz großen Auftritt im Stadttheater.

Bühnenprobe (v.l.) Yannick Marschner, Sandra Krüger, Julia Hinrichs, Sontka Zomerland, Fenja Strowik, Fehmke Seibert und vorne sitzend (v.l.) Stephanie Zeit und Rieke Grube

VON WALBURG DITTRICH

WILHELMSHAVEN - „Lampenfieber haben wir nicht", beteuern die acht jungen Schauspieler, die sich zur Bühnenprobe auf der großen Bühne der Stadthalle getroffen haben. „Noch nicht", scherzt Bühnenleiter Arnold Preuß, der gemeinsam mit Spielleiterin Marion Zomerland vor vier Jahren die Theaterschule aus der "Taufe gehoben hat.

„Wir hatten Nachwuchsprobleme, da kam uns die Idee mit der Theaterschule", erklärt Preuß. Einige der Mädchen sind schon von Anfang an dabei, wie zum Beispiel Rieke Grube (15). „Meine Oma, mein Opa und meine Mama sind auch bei der Niederdeutschen Bühne", erklärt sie. Ähnlich ist es bei Sontka Zomerland (13), deren Eltern und Schwester ebenfalls bei der Niederdeutschen Bühne aktiv sind. Andere kamen durch Freundinnen zur Theaterschule. „Stephanie (14) hat mir in der Schule davon erzählt", sagt Julia (14) und schaut ihre Freundin an, die durch eine Zeitungsanzeige auf die Theaterschule aufmerksam gewvorden ist. Yannick (13) kam durch seinen ersten Platz beim Plattdeutsch-Vorlesewettbewerb in der Schule auf die Idee, auch plattdeutsch Theater zu spielen. Fenja (15) kam ehenfalls durch ihre Mutter zur Niederdeutschen Bühne und für Fehmke (15) ist es einfach wichtig, Theater zu spielen, egal in welcher Sprache.

Die Älteste in der Runde ist Sandra (26). Sie hat vorher bereits im Erwachsenen-Ensemble gespielt und fungiert ein wenig auch als Betreuerin. Auf den Brettern einer Bühne standen die Jugendlichen eigentlich alle schon einmal, ob in den „Bremer Stadtmusikanten" in der „Feuerzangenbowle" oder bei „Max und Moritz". Doch in einer großen Rolle, noch dazu in einer Shakespeare-Komödie, gleichberechtigt mit den erwachsenen Schauspielern, das hat dann doch eine neue Qualität.

Arnold Preuß hat Shakespeares Sommernachtstraum ins Plattdeutsche übersetzt und Berufsregisseur Armin Tacke inszenierte „Een Sommernachtsdroom" mit einigen Überraschungen. 22 Darsteller übernehmen die Besetzung der 30 Rollen in dem Stück. Gut die Hälfte der Akteure sind Jugendliche aus der Theaterschule. In den letzten Tagen vor der Premiere, die am Sonntag, 11. Februar um 20 Uhr stattfindet, gibt es fast jeden Abend Bühnenproben.

Die plattdeutsche Sprache haben alle über das Theaterspielen spielend gelernt. „Erstaunlich schnell", findet Arnold Preuß. Etwas schwieriger als sonst sei das mit Shakespeare auf Platt schon gewesen, sagt Stephanie, „erstens ist es eine alte Sprache, dann ist sie vom englischen ins Deutsche und dann noch ins Plattdeutsche übersetzt worden." Stephanie wird als Helena in einer Hauptrolle auf der Bühne stehen, genauso wie Rieke als Hermia. Als Elfen treiben Julia, Sandra, Yannick, Fehmke, Fenja und Sontka allerhand Schabernack im Wald, sprich auf der Bühne.

Nach der niederdeutschen Erstaufführung am Sonntag folgen weitere Vorstellungen am 15., 24. und 25. Februar, jeweils um 20 Uhr sowie am 11. und 18. März jeweils um 15.30 Uhr und um 20 Uhr. Am 25. März präsentiert das Theater am Meer die Inszenierung um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule.

Im Frühjahr wollen die jungen Schauspieler am Theaterwettbewerb für plattdeutsche Jugendtheater in Neuenburg teilnehmen und natürlich wird das 75-jährige Jubiläum der Niederdeutschen Bühne in diesem Jahr gemeinsam gefeiert.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 8. Februar 2007

Vielfältige Verwirrung im Wald der schönen Elfen

Theater am Meer präsentiert Erstaufführung in niederdeutscher Sprache von „Een Sommernachtsdroom"

Die jugendlichen Liebespaare; (v.l. Lysander (Marc Gelhart), Hermia (Rieke Grube), Helena (Stephanie Zeitz), Demetrius (Jens-Uwe Jensen)

WILHELMSHAVEN - Einen weiteren Leckerbissen des Spielplans präsentiert ab Sonntag, 11. Februar, das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Als Projekt mit den in den vergangenen Jahren im Theaterspiel ausgebildeten Jugendlichen der bühneneigenen Theaterschule wird kein geringeres Stück als William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum" in niederdeutscher Sprache erstaufgeführt. Die Übersetzung von „Een Sömmernachtsdroom" hat Bühnenleiter Arnold Preuß besorgt, die Inszenierung übernimmt Berufsregisseur Armin Tacke.

Nicht gerade traumhaft ist die Situation für Amazonenkönigin Hippolyta (Claudia Schröder): Herzog Theseus (Harald Schmidt) hat sie bei seinen Kreuzzügen gefangen genommen und will sie nun gegen ihren Willen ehelichen. In seine Hochzeitsplanung platzt Egeus (Horst Karstens) mit seiner Tochter Hermia (Rieke Grube) im Schlepptau. Er benötigt des Herzogsurteil, da Hermia statt des von ihm erwählten Demetrius (Jens-Uwe Jensen) lieber Lysander (Marc Gelhart) heiraten möchte. Da Theseus mit Hermias Tod droht, planen die beiden Jugendlichen ihre Flucht - nicht ohne vorher Freundin Helena (Stephanie Zeitz) in die Pläne einzuweihen. Die liebt Demetrius, wird aber von ihm verschmäht.

Unterdessen haben auch Elfenkönig Oberon (Harald Schmidt) und seine Titania (Claudia Schröder) eine Ehekrise, da beide ihre Häupter in anderen Betten ruhen ließen. In seiner rasenden Eifersucht schickt Oberon seinen Elf Puck (Arnold Preuß) los, um ihm eine Blume mit Zauberkräften zu besorgen. Mit ihrem Nektar will er Titania beeinflussen und ihr so einen Streich spielen. Nebenbei soll Puck mit der Blume Saft und Kraft auch die Gefühlswelt der Jugendlichen aufräumen, was er nicht ganz unabsichtlich vergeigt.

Während nun Hermia, Helena, Demetrius und Lysander in vielerlei Hinsicht ziellos durch den Wald irren, treibt dort zudem eine Horde Handwerker ihr Unwesen. UnterAnführung von Zimmermann Peter Quitt (Klaus Aden) wollen Schreiner Knuddel (Willy Meinert), Weber Achtersen (Nicolas C. Ducci), Bälgenflicker Flööt (Christian Strowik), Kesselflicker Grootsnuut (Rolf-Peter Lauxtermann) und Schneider Klöterig (Alexander Hergert) die Tragödie von Pyramus und Thisbe" auf der Hochzeit des Herzogs zum Besten geben und beginnen im Wald ihre vermeintlich unbeobachteten Proben. Wer rechnet schon mit den vielen Elfen (Julia Hinrichs, Sandra Krüger, Yannick Marschner, Fehmke Seibert, Fenja Strowik und Sontka Zomerland), die auf ihre spezielle Art um Ordnung in ihrem Revier bemüht sind?

Dank des fantasievollen Charakters und der vielschichtigen Handlung stellt die Komödie seit Hunderten von Jahren einen Dauerbrenner auf den Theaterbühnen dar. Mit vielen inzwischen festgefahrenen Klischees räumt Armin Tackes Inszenierung allerdings auf, so dass diese Umsetzung einiges an Überraschungen bereit halten dürfte. Nach der niederdeutschen Erstaufführung am 11. Februar um 20 Uhr folgen Vorstellungen am 15., 24. und 25. Februar jeweils um 20 Uhr sowie am 11. und 18. März jeweils um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 25. März ist die Inszenierung um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule zu sehen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 08. Februar 2007

Shakespeares Elfen platt

PREMIERE „Een Sommernachtsdroom"

Junge Gesichter präsentiert das Theater am Meer in "Een Sömmernachtsdroom" (v.l. Marc Gelhart (Lysander), Rieke Grube (Hermia), Stephanie Zeitz (Hermia) und Jens-Uwe Jensen (Demetrius).

WILHELMSHAVEN/LR - Ab dem 11. Februar präsentiert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven die niederdeutsche Erstaufführung des Sommernachtstraums von William Shakespeare. Jugendliche, die in der bühneneigenen Theaterschule in den vergangenen Jahren ausgebildet wurden, schlüpfen in die Rollen von Egeus, Hermia, Oberon oder Demetrius und bringen den Klassiker in plattdeutscher Sprache auf die Bühne. Ins Niederdeutsche hat Bühnenleiter Arnold Preuß das Stück übersetzt, die Inszenierung für „Een Sommernachtsdroom" übernimmt Berufsregisseur Armin Tacke.

Dank des fantasievollen Charakters und der vielschichtigen Handlung stellt die Komödie seit Hunderten von Jahren einen Dauerbrenner auf allen Theaterbühnen dar. Mit vielen inzwischen festgefahrenen Klischees räumt Armin Tackes Inszenierung allerdings auf, so dass diese Umsetzung einiges an Überraschungen bereit halten dürfte.

Nach der niederdeutschen Erstaufführung am 11. Februar um 20 Uhr im Stadttheater folgen weitere Vorstellungen am 15., 24. und 25. Februar jeweils um 20 Uhr sowie am 11. und 18. März jeweils um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 25. März präsentiert das Theater am Meer die Inszenierung um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

NORDWEST-Zeitung vom 8. Februar 2007

Shakespeares Elfen sprechen Platt

PREMIERE: „Een Sommernachtsdroom“

Wilhelmshaven/lr Ab dem 11. Februar präsentiert das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven die niederdeutsche Erstaufführung des Sommernachtstraums von William Shakespeare.

Jugendliche, die in der bühneneigenen Theaterschule in den vergangenen Jahren ausgebildet wurden, schlüpfen in die Rollen von Egeus, Hermia, Oberon oder Demetrius und bringen den Klassiker auf die Bühne. Ins Niederdeutsche hat Bühnenleiter Arnold Preuß das Stück übersetzt, die Inszenierung für „Een Sommernachtsdroom“ übernimmt Berufsregisseur Armin Tacke.

Dank des fantasievollen Charakters und der vielschichtigen Handlung stellt die Komödie einen Dauerbrenner auf allen Theaterbühnen dar. Mit vielen Klischees räumt Armin Tackes Inszenierung allerdings auf, so dass die Umsetzung einiges an Überraschungen bereit halten dürfte.

Nach der Erstaufführung am 11. Februar um 20 Uhr im Stadttheater folgen weitere Vorstellungen am 15., 24. und 25. Februar jeweils um 20 Uhr sowie am 11. und 18. März um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 25. März präsentiert das Theater am Meer die Inszenierung um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 01. Februar 2007

2500 Euro für vorbildliche Kulturprojekte

SPENDE „Bürger für Wilhelmshaven" unterstützt die Niederdeutsche Bühne und den Jungen Chor

Bei der Spendenübergabe: Hans-Jürgen Schmid von "Bürger für Wilhelmshaen", Klaus Aden und Marion Zomerland vom "Theater am Meer", Herbert Peters vom Jungen Chor, Musikschulleiter Rüdiger Pachschwöll und Frank Menzel

Die jungen Theaterspieler scheuten keine Mühe, sich das Plattdeutsch anzueignen. Nun ist man gespannt, wie sie ihre Aufgabe gemeinsam mit dem Ensemble meistern.

WILHELMSHAVEN/ID - Aus Erträgen des Wilhelmshaven Fonds des Vereins „Bürger für Wilhelmshaven" werden zwei herausgehobene kulturelle Veranstaltungen unterstützt, für die die Vorbereitungen weit gediehen sind. Kuratoren des Fonds übergaben in dieser Woche 1500 Euro an das „Theater am Meer" - Niederdeutsche Bühne ~ Wilhelmshaven sowie 1000 Euro an den Sängerkreis und die Musikschule für den Jungen Chor Wilhelmshaven.

Das „Theater am Meer" nutzt die Mittel für die Aufführung des „Sommernachtstraumes", der am 11. Februar im Stadttheater Premiere feiert. Die Aufführung dieses Stückes ist deshalb bemerkenswert, weil hier erstmals Mitglieder der vor vier Jahren mit großem Erfolg vom „Theater am Meer" ins Leben gerufenen Theaterschule gemeinsam mit dem Ensemble der Niederdeutschen Bühne auftreten.

Marion Zomerland, Bühnenleiterin und Leiterin der Theaterschule, ist begeistert: „Unser Angebot, das wir den Jugendlichen unterbreiteten, ist von diesen mit großem Engagement aufgenommen worden." Die jungen Theaterspieler hätten keine Mühe gescheut, sich das Plattdeutsch anzueignen. Bislang seien sie eher in kleinem Rahmen aufgetreten. Doch nun sei man gespannt darauf, wie sie ihre Aufgabe gemeinsam mit dem bewährten Ensemble meistern.

Der „Sommernachtstraum" ist für die Aufführung durch das „Theater am Meer" von Arnold Preuß ins Plattdeutsche übersetzt worden. Den Zuschuss aus dem Wilhelmshaven-Fonds, der diese Theaterschule schon häufiger förderte, nutzt die Bühne, um die jugendpädagogische Unterstützung sicher zu stellen. Marion Zomerland kündigte an, das Projekt „Theaterschule" mit einer neuen, jungen Gruppe fortführen zu wollen.

Tausend Euro sind für den Jungen Chor Wilhelmshaven gedacht, ein Projekt, das vor nunmehr drei Jahren angestoßen wurde und mittlerweile unter dem engagierten Chorleiter Gerrit Junge weit gediehen ist. Der Chor hat mittlerweile begonnen, das Händel-Oratorium „Israel in Ägypten" einzustudieren. Es soll im Rahmen der Reihe „Klassik am Meer", als ein kultureller Höhepunkt am letzten Abend des diesjährigen „Wochenendes an der Jade" in der Christus- und Garnisonkirche dargeboten werden. Sängerkreis-Vorsitzender Herbert Peters: „Wir sind froh, über einen derart hochkarätigen und engagierten Chorleiter wie Junge verfügen zu können. Seine Arbeit ist beispielhaft. Er macht durch seine Arbeit deutlich, dass Chor- auch Kulturförderung ist."

Der Wilhelmshaven-Fonds ist vom Verein „Bürger für Wilhelmshaven" aufgelegt worden. Dieser Verein veran staltet auch in diesem Jahr wieder die „Wilhelmshaven Lotterie". Die Zinserlöse aus dem Fonds und der gesamte Überschuss aus der Lotterie werden der Satzung entspre chend kulturellen, sozialen und stadthistorisch bedeuten den Maßnahmen zur Verfügung gestellt.

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 2/2007 vom 31.01.2007

Ein plattdeutscher Sommerrnachtstraum

Das Theater am Meer bietet im Februar mit der Erstaufführung in niederdeutscher Sprache von „Een Sömmernachtsdroom" und der letzten Vorstellung von „To'n Düwel mit'n Sex!" vielfältige Unterhaltung. Ab dem 11. Februar 2007 präsentiert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven einen weiteren Leckerbissen ihres Spielplans im Stadttheater.

Als Projekt mit den in den vergangenen Jahren im Theaterspiel ausgebildeten Jugendlichen der bühneneigenen Theaterschule wird kein geringeres Stück als William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum" in niederdeutscher Sprache uraufgeführt. Die Übersetzung von „Een Sömmernachtsdroom" hat Bühnenleiter Arnold Preuß besorgt, die Inszenierung übernimmt Berufsregisseur Armin Tacke. Dank des märchenhaften Charakters und der vielschichtigen Handlung stellt die Komödie seit Hunderten von Jahren einen Dauerbrenner auf allen Theaterbühnen dar. Mit vielen inzwischen festgefahrenen Klischees räumt Armin Tackes Inszenierung allerdings auf, so dass diese Umsetzung einiges an Überraschungen bereithalten dürfte. Nach der niederdeutschen Erstaufführung am 11. Februar um 20 Uhr folgen weitere Vorstellungen am 15., 24. und 25. Februar jeweils um 20 Uhr sowie im März.

Ehe sich für „Een Sömmernachtsdroom" der Vorhang öffnet, präsentiert das Theater am Meer am 3. Februar um 20 Uhr die letzte Aufführung der Farce „To'n Düwel mit'n Sex" von Anthony Marriott und Alistair Foot, Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 18. Janaur 2007

Keine Ruhe mit den Kissen

THEATER AM MEER Sammlung erfolgreich

Wilhelmshaven /LR - Viele Wilhelmshavener warfen bereits ihre Kissen in die eigens aufgestellte Sammelkiste auf dem Theaterhof. Erfreut über die Resonanz auf den Spendenaufruf, Kissen für die Insznierung des Shakespeare-Klassikers "Een Sömmernachtsdroom" des Theater am Meer abzugeben, zeigte sich Pressesprecher Marc Gelhart, "Wir sind echt beeindruckt und bedanken uns bei allen fleißigen Spendern". Doch der Bedarf sei noch nicht ganz gedeckt, darum würden auch weiterhin , bis zum Beginn der Bühennproben Anfang Februar, nicht mehr benötigte Kissen vom kleinen Deko- oder Kuschelkissen bis hin zum Sesselpolster, von der Niederdeutschen Bühne dankend entgegen genommen.

NORDWEST ZEITUNG/Friesland vom 28. Dezember 2006

Theater am Meer sucht Kissen

Wilhelmshaven /lr Als dritte Produktion der Saison 2006/2007 hat sich die niederdeutsche Bühne „Theater am Meer“ den Shakespeare-Klassiker „Ein Sommernachtstraum“ auf den Plan geschrieben.

Die Übersetzung von Arnold Preuß, die sich stark am Original des Autors und weniger an bisherigen hochdeutschen Übersetzungen orientiert, wird erstmals am Sonntag, 11. Februar, als Uraufführung präsentiert. Für das Bühnenbild benötigt die Theatergruppe noch etliche Kissen. Deshalb bittet das „Theater am Meer“ um Unterstützung der Bevölkerung in Form von Kissenspenden.

Auf dem Hof des Stadttheaters befindet sich ab sofort eine Sammelbox, in der Kissen jeglicher Art, vom kleinen Kuschelkissen bis hin zum Sofapolster, hineingeworfen werden können.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 28. Dezember 2006

Theater am Meer sucht Kissen

WILHELMSHAVEN/LR - Als dritte Produktion der Saison 2006/2007 hat sich die niederdeutsche Bühne „Theater am Meer" den Shakespeare-Klassiker „Ein Sommernachtstraum" auf den Plan geschrieben. Die Übersetzung von Arnold Preuß, die sich stark am Original des Autors und weniger an bisherigen hochdeutschen Übersetzungen orientiert, wird erstmals am Sonntag, 11. Februar, als Uraufführung präsentiert. Für das Bühnenbild benötigt die Theatergruppe noch etliche Kissen. Deshalb bittet das „Theater am Meer" um Unterstützung der Bevölkerung in Form von Kissenspenden.

Auf dem Hof des Stadttheaters befindet sich ab sofort eine Sammelbox, in der Kissen jeglicher Art, vom kleinen Kuschelkissen bis hin zum Sofapolster, hineingeworfen werden können.

NEUE RUNDSCHAU vom 20. Dezember 2006

Kissen für den „Sommemachtstraum"

Proben für Shakespeare-Klassiker auf Platt

Große Ereignisse werfen ihre Schatten weit voraus - so auch beim Theater am Meer. Als dritte Produktion der Saison 2006/2007 hat sich die niederdeutsche Bühne den Shakespeare-Klassiker „Ein Sommernachtstraum" auf den Plan geschrieben. Auf plattdeutsch, versteht sich, und somit hat das Ensemble auch eine echte Uraufführung im Programm. Die Übersetzung von Arnold Preuß, die sich stark am Original des Autors und weniger an bisherigen hochdeutschen Übersetzungen orientiert, wird erstmals am 11. Februar 2007 dem Publikum präsentiert. Ein Treffen der Darsteller zur Konzeptionsprobe mit dem Regisseur Armin Tacke hat bereits stattgefunden.

Der Oldenburger Berufsregisseur hat bereits vor über einem halben Jahr mit den umfangreichen Vorbereitungen angefangen und schilderte nun den Spielern sein Konzept. Ganz wie zu Zeiten des großen Literaten soll das Bühnenbild vielseitig bespielbar gehalten werden. Im Wesentlichen soll die Szenerie aus einer Unzahl an Kissen bestehen. Deshalb bittet das Theater am Meer bereits jetzt um Unterstützung der Bevölkerung in Form von „Kissenspenden". Auf dem Hof des Stadttheaters befindet sich ab sofort eine Sammelbox, in der Kissen jeglicher Art, vom kleinen Kuschelkissen bis hin zum Sofapolster, hineingeworfen werden können, die in Wilhelmshavener Haushalten entbehrlich sind. Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

(von links nach rechts das Sommernachtsdroomensemble: Fenja Strowik, Christian Strowik, Armin Tacke, Gabriele Manke, Horst Karstens, Ingo Folkers, Stephanie Zeitz, Harald Schmidt, Rolf-Peter Lauxtermann, Klaus Aden, Jens-Uwe Jensen, Marc Gelhart, Sontka Zomerland, Hildegard Steffens, Nicolas C. Ducci, Yannik Marschner, Sandra Krüger und Fehmke Seibert)

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 19. Dezember 2006

Kissen für den Sommernachtstraum gesucht

Theater am Meer startet mit den Proben für plattdeutsche Shakespeare-Premiere / Tacke führt Regie

WILHELMSHAVEN - Große Ereignisse werfen ihre Schatten weit voraus - so auch beim Theater am Meer. Als dritte Produktion der Saison 2006/2007 hat sich die niederdeutsche Bühne den Shakespeare-Klassiker "Ein Sommernachtstraum" auf den Plan geschrieben. Auf plattdeutsch, versteht sich, und somit hat das Ensemble auch eine echte Uraufführung im Programm. Die Übersetzung von Arnold Preuß, die sich stark am Original des Autors und weniger an bisherigen hochdeutschen Übersetzungen orientiert, wird erstmals am 11. Februar 2007 dem Publikum präsentiert.

Kürzlich trafen sich die Darsteller des Stücks bereits zur Konzeptionsprobe mit dem Regisseur Armin Tacke. Der Oldenburger Berufsregisseur hat bereits vor über einem halben Jahr mit den umfangreichen Vorbereitungen anfangen und schilderte nun den Spielerinnen und Spielern sein Konzept für die Inszenierung. Ganz wie zu Zeiten des großen Literaten soll das Bühnenbild vielseitig bespielbar gehalten werden. Im Wesentlichen soll die Szenerie aus einer Unzahl an Kissen bestehen. Deshalb bittet das Theater am Meer bereits jetzt um Unterstützung der Bevölkerung in Form von „Kissenspenden".

Auf dem Hof des Stadttheaters Wilhelmshaven befindet sich ab sofort eine Sammelbox, in der Kissen jeglicherArt, vom kleinen Kuschelkissen bis hin zum Sofapolster, hineingeworfen werden können, die in Wilhelmshavener Haushalten entbehrlich sind.

Guten Morgen Sonntag vom 27. August 2006

Casting für Shakespeare

Wilhelmshaven (gms) In der kommenden Spielzeit ist als neues Projekt der Theaterschule eine Aufführung der Shakespeareschen Komödie "Der Sommernachtstraum" in plattdeutscher Sprache geplant. Für die männlichen Rollen werden noch jugendliche Darsteller im Alter zwischen 16 und 21 Jahren gesucht. Infos am Dienstag, den 5. September, 17 Uhr, im Hof des Stadttheaters.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 4. September 2006

Casting für Shakespeare

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE Mitspieler gesucht

WILHELMSHAVEN/LR - Die Niederdeutsche Bühne sucht für die männlichen Rollen im „Sommemachtstraum" von William Shakespeare, die zum Teil auch Hauptrollen sind, jugendliche Darsteller im Alter von 16 bis 21 Jahren. Wer Interesse am Theaterspiel in niederdeutscher Sprache hat, kann morgen um 17 Uhr am Treffpunkt im Hof des Stadttheaters mehr über das Projekt der Theaterschule erfahren. Plattdeutsch-Kenntnisse sind nicht erforderlich.

Seit einigen Jahren werden Kinder und jugendliche (im Alter von 8 bis 18 Jahren) in der eigenen Theaterschule des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" in den handwerklichen Fächern des Theaterspiels unterrichtet. Es geht dabei um spielerische Formen des Rollenstudiums, der Atmung und Phonetik, des Improvisierens, des Körperund Stimmtrainings und der Sensibilisierung.

Eine besondere Bedeutung genießt die Niederdeutsche Sprache, die den Theaterschülern im Rahmen der einmal wöchentlich stattfindenden Übungsstunden sozusagen „spielend" beigebracht wird. Die Premiere von „Der Sommernachtstraum" inszeniert von Armin Tacke - ist für den 11. Februar 2007 geplant. Das Stück wird dabei erstmals komplett in niederdeutscher Sprache aufgeführt werden.

To´n Düwel mit´n Sex (1.WA)

1. Wiederaufführung (2), davor bereits gespielt 1991/92

TO´N DÜWEL MIT´N SEX!

Farce von Anthony Marriott & Alistair Foot
Niederdeutsch von Karl-Heinz Ott

Inszenierung und Bühne: Marion Zomerland
Bühnenbildzeichung: Harald Schmidt

Souffleuse: Ebba Mannott-Kallus
Requisite: Monika Eilers
Maske: Christel Brandt - Jaedeke
Inspizienz: Monika Grahl
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Gerd Gelhart, Melanie Nöhmer, Günter Michaels, Ingo Folkers, Horst Karstens
Beleuchtung: Uwe Freiberg
Technische Leitung: Manfred Eilers

Rollen und Darsteller
Martin Kruse, Filialleiter einer Sparkasse - André Gelhart
Brigitte, seine Frau - Dagmar Grube
Grete, Martins Mutter - Karin Heyel
Paul Brandes, Kassierer der Filiale und Freund Martins - Marc Gelhart
Robert Gonzelmann, Sparkassenbezirksdirektor - Walter Bleckwedel
Albert Rust, Leiter des Polizeireviers - Willy Meinert
(ab 3. Vorstellung: Albertine Rust - Marion Zomerland)
Herr Niklas, Sparkassenrevisor - Arnold Preuß
Tina, Masseuse - Claudia Schröder
Gina, Masseuse - Katja Stöver
Transportarbeiter - Sandra Krüger

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 01. Februar 2007

Das „Theater am Meer" - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven - zeigt noch einmal die turbulente Farce „To'n Düwel mit'n Sex!" in der Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland. Erschüttert ist Paul Brandes (Marc Gelhart, rechts), als er einen Haufen pornografischer Bilder in dem Paket von Brigitte Kruse (Dagmar Grube, links) entdeckt. Diese Fracht ist erst der Anfang der Lawine, die Brigitte mit ihrer Antwort auf eine Zeitungsannonce in der Hoffnung auf etwas Heimarbeit losgetreten hat. Damit zieht sie nicht nur ihren Mann Martin (Andre Gelhart), seines ZeichensSparkassen-Filialleiter, 'sondern auch Paul in immer heiklere Situationen hinein. Das Stück ist letztmalig am Sonnabend, 3. Februar, um 20 Uhr im Stadttheater zu sehen.

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 2/2007 vom 31.01.2007

Ein plattdeutscher Sommerrnachtstraum

Das Theater am Meer bietet im Februar mit der Erstaufführung in niederdeutscher Sprache von „Een Sömmernachtsdroom" und der letzten Vorstellung von „To'n Düwel mit'n Sex!" vielfältige Unterhaltung. Ab dem 11. Februar 2007 präsentiert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven einen weiteren Leckerbissen ihres Spielplans im Stadttheater.

Als Projekt mit den in den vergangenen Jahren im Theaterspiel ausgebildeten Jugendlichen der bühneneigenen Theaterschule wird kein geringeres Stück als William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum" in niederdeutscher Sprache uraufgeführt. Die Übersetzung von „Een Sömmernachtsdroom" hat Bühnenleiter Arnold Preuß besorgt, die Inszenierung übernimmt Berufsregisseur Armin Tacke. Dank des märchenhaften Charakters und der vielschichtigen Handlung stellt die Komödie seit Hunderten von Jahren einen Dauerbrenner auf allen Theaterbühnen dar. Mit vielen inzwischen festgefahrenen Klischees räumt Armin Tackes Inszenierung allerdings auf, so dass diese Umsetzung einiges an Überraschungen bereithalten dürfte. Nach der niederdeutschen Erstaufführung am 11. Februar um 20 Uhr folgen weitere Vorstellungen am 15., 24. und 25. Februar jeweils um 20 Uhr sowie im März.

Ehe sich für „Een Sömmernachtsdroom" der Vorhang öffnet, präsentiert das Theater am Meer am 3. Februar um 20 Uhr die letzte Aufführung der Farce „To'n Düwel mit'n Sex" von Anthony Marriott und Alistair Foot, Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 28. Januar 2007

Gleich drei Vorstellungen von „To'n Düwel mit'n Sex!" präsentiert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven an diesem Wochenende. Die Boulevard-Komödie von Alistair Foot und Anthony Marriott in der Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland erzählt die Geschichte von Martin (Andre Gelhart, 2.v.r.) und Brigitte Kruse (Dagmar Grube, rechts), die durch ein Missverständnis einen Haufen pornografischer Ware nach Hause bekommen. Während sie verzweifelt versuchen, die Ware wieder loszuwerden, schneit überraschend Mutter Grete Kruse (Karin Heyel, links) herein und bändelt zu allem Überfluss mit Martins Vorgesetztem, dem Bezirksdirektor Robert Gonzelmann (Walter Bleckwedel, 2.v.l.) an. Wie Kruses versuchen, den Schlamassel zu bewältigen, zeigte die niederdeutsche Bühne bereits gestern, am Samstag in der Abendvorstellung. Heute, am Sonntag um 15.30 Uhr und 20 Uhr geht es weiter. Eine letzte Vorstellung folgt am 3. Februar um 20 Uhr. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

NEUE RUNDSCHAU vom 17. Januar 2007

Sichtlich beeindruckt zeigt sich Sparkassenrevisor Niklas (Arnold Preuß, rechts - siehe Bild unten) von den jungen aufreizenden Mädels, die Martin Kruse (Andre Gelhart, links) in seiner Wohnung eigentlich vor ihm verstecken wollte. Doch die "Masseurinnen" des Unternehmens, das die Kruses bisher mit lebloser, aber nicht minder erotischer Ware auf Trab gehalten hat, strotzen nur vor Tatendrang. Um ihren Auftrag zu erfüllen, reagieren sie auf jeden Mann voller Eifer, und so bleibt von der Wirkung der Schlafmittel bei Herrn Niklas nicht all zu viel übrig.

Wie der ganze Schlamassel für Martin und seine Brigitte geginnt und dank Arbeitskollegen und Schwiegermutter eskaliert, ist derzeit in der Farce „To'n Düwel mit'n Sex!" vom Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" zu sehen. Die erfolgreiche Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland feierte am 2. Weihnachtsfeiertag Premiere vor begeisterten Zuschauern und ist das nächste Mal am 21. Januar um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am Dienstag, dem 23. Januar um 20 Uhr zu sehen. Danach folgen weitere Vorstellungen am 27. um 20 Uhr, am 28. um 15.30 Uhr und 20 Uhr und zuletzt am 3. Februar um 20 Uhr. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 17. Januar 2007

Weitere Aufführungen: „TO'N DÜWEL MIT'N SEX"

Sichtlich beeindruckt zeigt sich Sparkassenrevisor Niklas (Arnold Preuß, rechts) von den jungen aufreizenden Mädels, die Martin Kruse (Andre Gelhart, links) in seiner Wohnung eigentlich vor ihm verstecken wollte. Doch die „Masseurinnen" des Unternehmens, das die Kruses bisher mit lebloser, aber nicht minder erotischer Ware auf Trab gehalten hat, strotzen nur so vor Tatendrang. Um ihren Auftrag zu erfüllen, reagieren sie auf jeden Mann voller Eifer, und so bleibt von der Wirkung der Schlafmittel bei Herrn Niklas nicht all zu viel übrig. Wie der ganze Schlamassel für Martin und seine Brigitte beginnt und dank Arbeits

kollegen und Schwiegermutter eskaliert, ist derzeit in der Farce „To'n Düwel mit'n Sex!" vom Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" zu sehen. Die erfolgreiche Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland feierte am 2. Weihnachtsfeiertag Premiere vor begeisterten Zuschauern und ist das nächste Mal am 21. Januar um 15.30 Uhr und.20 Uhr sowie am Dienstag, dem 23. Januar, um 20 Uhr zu sehen. Danach folgen weitere Vorstellungen am 27. um 20 Uhr, am 28. um 15.30 Uhr und 20 Uhr und zuletzt am 3. Februar um 20 Uhr. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 15. Janaur 2007

Sichtlich beeindruckt zeigt sich Sparkassenrevisor Niklas (Arnold Preuß, rechts) von den jungen aufreizenden Mädels, die Martin Kruse (André Gelhart, links) in seiner Wohnung eigentlich vor ihm verstecken wollte. Wie der ganze Schlamassel für Martin beginnt und eskaliert, ist in der Farce „To'n Düwel mit'n Sex!“ zu sehen. Die erfolgreiche Inszenierung des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ist das nächste Mal am 21. Januar um 15.30 Uhr und 20 Uhr zu sehen. Danach folgen weitere Vorstellungen am Dienstag, den 23. Januar um 20 Uhr, am 27. um 20 Uhr, am 28. um 15.30 Uhr und 20 Uhr und zuletzt am 3. Februar um 20 Uhr.

NEUE RUNDSCHAU vom 10. Januar2007/GRODEN POST

Tina und Gina (Claudia Schröder, li. und Katja Stöver 3.v.l.) heizen Kruses und ihren Gästen mächtig ein - und das alles nur, weil Brigitte Kruse (Dagmar Grube, re.) ihren Gatten Martin (André Gelhart, 2.v.r.) bei den ehelichen Finanzen unterstützen wollte. Aber statt harmloser Töpfe sendet ihr die "Skandinavische Import GmbH & Co KG" heiße Schmuddelware, die es vor der Schwiegermutter Grete (Karin Heyel, 4 v.l.), dem Vorgesetzten Herrn Gonzelmann (Walter Bleckwedel, 2.v.r.), Sparkassenrevisor Niklas (Arnold Preuß, Mitte auf Stuhl) und nicht zuletzt dem Kripobeamten Rust (Willy Meinert, 4. v.r.) zu verstecken gilt. Trotz oder gerade wegen der Unterstützung durch Martins Kollegen Paul Brandes (Marc Gelhart, rechts am Boden) verschlechtert sich die Situation zusehends - sehr zur Erheiterung der Zuschauer von "To´n Düwel mit´n Sex".

Die aktuelle Produktion des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven feierte am 2. Weichnachtsfeiertag eine umjubelte Premiere in der Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland. Am 14. Januar findet die zweite Vorstellung statt und zwar um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. Am 21., 23., 27. und 28. Januar und am 3. Februar wird die turbulente Farce wieder um 20 Uhr auf der Bühne des Stadttheraers präsentiert. Am 21. und 28. Januar zudem auch um 15.30 Uhr. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 05. Januar 2007

Tina und Gina (Claudia Schröder, li. und Katja Stöver) heizen Kruses und ihren Gästen mächtig ein - und das nur, weil eine andere ihren Gatten bei den ehelichen Finanzen unterstützen wollte. Szene aus „To'n Düwel mit'n Sex!" der umjubelten Inszenierung von Marion Zomerland, Bühnenleiterin des „Theaters am Meer". Am 14. Januar findet die zweite Vorstellung statt und zwar um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. Weitere Vorstellungen am 21./23./27. und 28. Januar und am 3. Februar jeweils um 20 Uhr im Stadttheater, am 21. und 28. Januar auch um 15.30 Uhr.

Fotoserie aus der erfolgreichen Premiere: "To´n Düwel mit´n Sex"

Die Hochzeitsreise ist zu Ende, es beginnt der (Arbeits-)alltag (oben: Dagmar Grube als Brigitte Kruse und André Gelhart als Sparkassenfilialleiter Martin Kruse)

Ein Paket mit skandalösem Inhalt verändert das harmonische Eheglück mit einem Schlag gewaltig. (v.l. Dagmar Grube, André Gelhart und Marc Gelhart als Freund und Kassierer Paul Brandes)

Da ist guter Rat teuer, wohin mit dem Paket, wo doch der Chef und eine Revision angekündigt sind (v.l. Marc Gelhart, Dagmar Grube und André Gelhart)

Kaum ist man das eine Paket los, schon schneit neben Herrn Sparkassenbezirksdirektor Gonzelmann (Walter Bleckwedel ganz links) auch Kommissar Albert Rust (Willy Meinert, 2.v.r.) ins Haus

Das Paket muss schnellstmöglich aus dem Haus, v. l. Brigitte Kruse (Dagmar Grube), abgehend Herr Gonzelmann (Walter Bleckwedel), Paul Brandes (Marc Gelhart) und Martin Kruse (André Gelhart), Foto: Olaf Preuschoff

Nach Pornobildern sind nun Pornofilme eingetroffen! Brigitte (Dagmar Grube), Paul (Marc Gelhart und Martin (André Gelhart) geraten ins Schwitzen

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Kommissar Rust (Willy Meinert) macht Martin (André Gelhart) deutlich, dass diese Sittenstrolche keine Chance habe zu entkommen.

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Zu allem Überfluss bringt der Paketbote (Sandra Krüger) tonnenweise weitere Pakete.

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Paul (Marc Gelhart) verliert noch nicht die Stellung, aber die Beherrschung. Herr Gonzelmann (Walter Bleckwedel) ist sichtlich irritiert.

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Wo zum Teufel ist die skandinavische Swienegel AG, im Telefonbuch kann Martin (André Gelhart) sie nicht finden.

Zu allem Überfluss macht Herr Gonzelmann (Walter Bleckwedel) Schwiegermama Grete (Karin Heyel) alle Augenblicke den Hof.

Herr Gonzelmann wundert sich allerdings schon ein wenig über den zerfahren wirkenden Martin, v. l. Brigitte Kruse (Dagmar Grube), Grete Kruse (Karin Heyel), Herr Gonzelmann (Walter Bleckwedel) und Martin Kruse (André Gelhart), Foto: Olaf Preuschoff

Nun kommt auch noch der Sparkassenrevisor in Gestalt von Herrn Niklas in die Wohnung, v. l. Martin Kruse (André Gelhart), Paul Brandes -in der Luke- (Marc Gelhart) und Herr Niklas (Arnold Preuß), Foto: Olaf Preuschoff

Paul (Marc Gelhart) und Brigitte (Dagmar Grube) lauschen dem Gespräch mit Herrn Niklas sehr angespannt zu.

Grete (Karin Heyel) schwebt im 7. Himmel - Herr Gonzelmann (Walter Bleckwedel) umgarnt sie als perfekter Charmeur der alten Schule.

Tina und Gina tuchen auf und das Chaos ist nicht mehr aufzuhalten! Von links: Tina (Claudia Schröder), Gina (Katja Stöver), Foto: Olaf Preuschoff

Als erstes stürzen sich Tina (Claudia Schröder) und Gina (Katja Stöver) auf den armen Herrn Niklas (Arnold Preuß)

Martin (André Gelhart) muss Herrn Niklas (Arnold Preuß) vor Tina (Claudia Schröder) und Gina (Katja Stöver) retten.

Herr Niklas (Arnold Preuß) glaubt Martin Kruse (André Gelhart) von einem schlechten Traum mit irgendwelchen schnuckeligen Deerns erzählen zu müssen, Foto: Olaf Preuschoff

Mit Robert Gonzelmann (Walter Bleckwedel) treffen Gina (Katja Stöver) und Tina (Claudia Schröder) auf das nächste "Opfer".

Aber wie das Stück ausgeht soll an dieser Stelle nicht verraten werden, machen Sie sich Ihr eigenes Bild und besuchen Sie ein der nächsten Vorsellungen.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 28. Dezember 2006

Ganz "heiße Ware" aus dem kühlen Norden

Niederdeutsche Bühne führt erprobtes Lustspiel taufrisch im Stadttheater auf / Klamauk erfolgreich vermieden

„To'n Düwel mit'n Sex" begeistert Publikum.

VON ERNST RICHTER

WILHELMSHAVEN - Annegret hat mit Hans die Theaterplätze gefunden und sich gemütlich niedergelasen. Die Bonbontüte ist knistrig ausgepackt, die sich nun im Zugriffverfahren bis zum Ende der Vorstellung leeren sollte. Das Licht im Theatersaal erlischt. Annegret hat ihr Handtäschchen fest im Griff, man kann ja nie wissen. Musik wird laut, und der Vorhang gibt den Blick frei auf ein kommodiges Wohnzimmer, begleitet vom ersten Szenenapplaus. „Nun kuck mal, wie die ihr Wohnzimmer gleich einer Apfelsine angestrichen haben", bemerkt Annegret. „Das ist Terrakotta-Farbe",,erklärt Hans. „Und da die Deern, wie die da rumläuft, sollte sich was antrecken", sagt Annegret und stößt Hans an, der als Tokieker total beschäftigt ist.

Die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, das „Theater am Meer", bringt nach 15 Jahren wieder das Erfolgsstück „To'n Düwel mit'n Sex" auf die Bühne. Am zweiten Weihnachtsfeiertag war Premiere im Stadttheater. Das Amüsement in dieser Farce von Anthony Marriott & Alistair Foot, Niederdeutsch von Karl-Heinz Ott, ist in der Regie von Marion Zomerland vorprogrammiert. Und zehn Mitwirkende legen sich bravourös ins Zeug, um dieses Lustspiel zum Erfolg zu führen und nicht in einen plattitüden Klamauk abgleiten zu lassen. Das Vorhaben gelingt, das Publikum amüsiert sich prächtig.

Auf der Bühne, gebaut von Harald Schmidt, knallen die Türen. Zu Besuch kommt Brigittes Schwiegermutter, während allerhand passiert und der Düwel los ist. Denn Brigitte wollte sich einen lukrativen Nebenverdienst verschaffen und bestellte ein Sortiment von Töpfen und Pfannen bei der Firma„Skandinavische Import GmbH & Co KG." Doch per Postpaket trafen nach und nach pomografische Sexartikel ein, die helle Verwirrungen auslösten. Es ging im wahrsten Sinn des Wortes drunter und drüber. So blieb die Handlung spannend bis zur letzten Szene.

Und Annegret greift immer öfter energisch in die Bonbontüte, um ihren Hans mit Pfefferminzdrops zu füttern, damit er sich nicht zu sehr ablenken lässt und dabei vergessen sollte, wo und wie es langgeht. Das Mobiliar ist stimmig, „da kannste mal sehen, was für einen guten Geschmack Martin und Brigitte haben, daran könntest du dir ein Beispiel nehmen", resümiert Annegret beim Pausengespräch. Am Ende waren sich dann aber alle darin einig, einen vergnüglichen Theaterabend mit heißer Ware aus dem kühlen Norden erlebt zu haben.

Das junge Ehepaar Martin und Brigitte Kruse spielen Andre Gelhart und Dagmar Grube, Karin Heyel ist als resolute Schwiegermutter Grete zu sehen, Marc Gelhart als Bankkassierer Paul Brandes und Walter Bleckwedel verkörpert den Sparkassen-Bezirksdirektor Robert Gonselmann. In den weiteren Rollen sind dabei Willi Meinert als KommissarAlbert Rust, Arnold Preuß als Sparkassen-Revisor Niklas, Claudia Schröder und Katja Stöver als Masseusinnen Tina und Gina sowie Sandra Krüger als Paketzustellerin.

Weitere Vorstellungen gibt's am 14. Januar um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule und dann im Stadttheater am 21. Ja nuar (15.30 und 20 Uhr), 23. und 27. Januar (jeweils 20 Uhr), 28. Januar (15.30 und 20 Uhr) sowie am 3. Februar (20 Uhr).

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 28. Dezember 2006

Katastrophe naht nach Hochzeit

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE Spaß mit „To`n Düwel mit'n Sex"

Traditionsgemäß feierte die Niederdeutsche Bühne den zweiten Weihnachtstag mit einer Premiere. In der Komödie geht es mit dem Teufel zu.

Die polizeiliche Befragung bringt Paul Brandes in Bedrängnis. Szenenfoto mit (v.l.) Walter Bleckwedel (Gonzelmann), Dagmar Grube (Brigitte), Marc Gelhart (Paul), Willy Meinert (Kommissar) und André Gelhart (Martin).

WILHELMSHAVEN/KK - „Oh! Sünd dat al de Hochtietsbillers?" Schwiegermutter Grete bringt ihren Sohn Martin Kruse und seine Frau Brigitte ganz schön in Erklärungsnöte. Denn in dem schweren Karton mitten auf dem Tisch sind nun wahrlich keine Hochzeitsbilder. Im Gegenteil: Eine skandinavische Firma liefert den frisch Vermählten Pornobilder - ein Skandal, von dem niemand erfahren darf. Mit dem Stück „To'n Düwel mit'n Sex" gelang den Schauspielern eine überzeugende Leistung an Mimik, Gestik und Komik. Das zahlreich erschienene Publikum war begeistert.

Als Filialleiter einer Sparkasse verdient Martin Kruse ganz gut. Außerdem darf er in der Wohnung über der Bank wohnen. Trotzdem möchte Brigitte die privaten Finanzen aufbessern. Sehnsüchtig wartet sie auf ein Paket von der „Skandinavischen Import GmbH und Co. KG", bei der sie, wie sie glaubt, Töpfe, Gläser und Besteck bestellt hat. Doch als das Paket schließlich da ist, enthält es Hunderte pornographischer Fotos. Das junge Ehepaar und der gemeinsame Freund Paul Brandes versuchen, das Ganze an der überraschend zu Besuch gekommenen Schwiegermutter Grete vorbei zu schmuggeln und möglichst unauffällig verschwinden zu lassen.

Doch als Paul den Karton mit den Fotos in die Maade wirft, kommt es zur Katastrophe: Der Karton löst sich im Wasser auf, die Fotos schwimmen im Wasser. Die Polizei sucht den Täter mit einem Phantombild, das Paul Brandes verdächtig ähnlich ist. Die „Skandinavische Import GmbH und Co. KG" sendet weitere Ware. Zu allem Oberfluss nisten sich Sparkassenbezirksdirektor Gonzelmann und Revisor Niklas bei Kruses ein. Und schließlich treffen auch noch zwei Masseusen ein.

Herrlich anzusehen, wie sämtliche Spieler in ihren Rollen leben. Mit immer neuen Ausreden lotsen Brigitte und Martin Kruse ihre Gäste an den Pornos vorbei. Dabei bleibt Brigitte (Dagmar Grube) noch am pragmatischsten, verzieht jedoch bei jeder Gelegenheit herrlich ihr Gesicht zur Grimasse. Martin (Andre Gelhart) dagegen wird immer verzweifelter und hektischer. Mit seinem diabolischen Lachen bringt er das Publikum zum Lachen. Mindestens ebenso überzeugend ist Marc Gelhart in der Rolle des Paul Brandes. Er wirkt von Minute zu Minute verzweifelter, bis er am Ende mit den Nerven am Ende ist. Karin Heyel als Schwiegermutter schafft es, immer in den unpassendsten Momenten aufzutauchen und löst ebenso wie Walter Bleckwedel als Robert Gonzelmann beim Publikum wahre Lachsalven aus. Insgesamt ein sehr treffend besetztes Stück, das so zum leichten Spaß mit Lachgarantie wird.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 22. Dezember 2006

Hektik durch „heiße Ware" statt Heimarbeit

NIEDERDEUTSCHE PREMIERE Theater am Meer sorgt ab dem 2. Weihnachtsfeiertag für Lachtränen

Mit „To'n Düwel mit'n Sex!" bietet das Theater am Meer abermals einen amüsanten Ausklang der Weihnachtsfeiertage.

Noch hat Martin Kruse (André Gelhart) gut Lachen. Hinten bahnt sich die Tragödie schon an mit Paul Brandes (Marc Gelhart) und EhefrauBrigitte Kruse (Dagmar Grube), Foto: Olaf Preuschoff

WILHELMSHAVEN/MG - Zu den zahlreichen Traditionen des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven gehört die „Weihnachtspremiere". Sie bietet am 26. Dezember nach Tagen der Ruhe und Besinnlichkeit die Möglichkeit, die Weihnachtsfeiertage mit viel Spaß ausklingen zu lassen. In diesem Jahr bringen die Niederdeutschen mit der Wiederaufführung von „To'n Düwel mit'n Sex!" einen Garanten für Lachtränen auf die Bühne.

Eigentlich wollte Brigitte (Dagmar Grube), Ehefrau des Sparkassenfilialleiter Martin Kruse (Andre Gelhart), nur ein wenig Geld dazuverdienen, um den Haushalt des jungen Eheglücks zu entlasten. Als sie auf eine Zeitungsannonce antwortet, glaubt sie einen eigenen Vertrieb für Gläser und Bestecke aufbauen zu können, doch statt
dessen schneien pornografische Fotos herein. Nun ist guter Rat teuer, denn ein Mann in Martins Position darf keinesfalls mit solch heißer Ware in Verbindung gebracht werden. Ein weiterer Grund gegen das Aufbewahren der Fotos platzt kurzfristig in Form von Mutter Grete (Karin Heyel) herein, und die wiederum bändelt mit dem Sparkassenbezirksdirektor Robert Gonzelmann (Walter Bleckwedel) an, den Martin als äußerst korrekten Vorgesetzten kennt.

Gott sei dank ist da noch Martins Kollege Paul Brandes, (Marc Gelhart), der nicht ganz freiwillig helfen soll, den Schlamassel zu beseitigen und dabei eine Lawine an' Schwierigkeiten lostritt. So dauert es auch nicht lang, bis Kommissar Rust (Willy Meinert) seine Ermittlungen aufnimmt. Zu allem Überfluss will gerade jetzt auch noch der Revisor Herr Niklas (Arnold Preuß) die Sparkassenbuchführung untersuchen. So wird es für Martin und Brigitte zunehmend schwerer, den anständigen Schein zu wahren...

Für weitere ungebetene und verruchte Fracht sorgen in weiteren Rollen Sandra Krüger, Claudia Schröder und Katja Stöver. Die Inszenierung übernimmt Spielleiterin Marion Zomerland, die in der vergangenen Saison mit der Komödie „Hartklabastern".' ihr erfolgreiches Regiedebüt im Abendspielplan lieferte. „To'n Düwel mit'n Sex!" stammt aus der Feder von Anthony Marriott und Alistair Foot in der niederdeutschen Übersetzung von Karl-Heinz Ott.

NEUE RUNDSCHAU vom 20. Dezember 2006

Hektik statt Heimarbeit

„To'n Düwel mit'n Sex!" bietet einen amüsanten Ausklang der Feiertage

„To'n Düwel mit'n Sex!" gehört zu den turbulenten und erfolgreichen Boulevardkomlödien. Das Foto zeigt von links Herrn Gonzelmann (Walter Bleckwedel), Brigitte Kruse (Dagmar Grube), Paul Brandes (Marc Gelhart), Kommissar Rust (Willy Meinert) und Martin Kruse (Andre Gelhart). Foto: Olaf Preuschoff

Zu den zahlreichen Traditionen des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven gehört die „Weihnachtspremiere". Sie bietet am 26. Dezember nach Tagen der Ruhe und Besinnlichkeit die Möglichkeit, die Weihnachtsfeiertage mit viel Spaß ausklingen zu lassen. In diesem ,Jahr bieten die Niederdeutschen mit der Wiederaufführung von „To'n Düwel mit'n Sex!" einen Garanten für Lachtränen.

Eigentlich wollte Brigitte (Dagmar Grube), Ehefrau des Sparkassenfilialleiter Martin Kruse (Andre Gelhart), nur ein wenig Geld dazu verdienen, um den Haushalt des jungen Eheglücks zu entlasten. Als sie auf eine Zeitungsannonce antwortet, glaubt sie einen eigenen Vertrieb für Gläser und Bestecke aufbauen zu können, doch stattdessen schneien pornografische Fotos herein. Nun ist guter Rat teuer, denn ein Mann in Martins Position darf keinesfalls mit solch heißer Ware in Verbindung gebracht werden. Ein weiterer Grund gegen das Aufbewahren der Fotos platzt kurzfristig in Form von Mutter Grete (Karin Heyel) herein, und die wiederum bändelt mit dem Sparkassenbezirksdirektor Robert Gonzelmann (Walter Bleckwedel) an, den Martin als äußerst korrekten Vorgesetzten kennt.

Gott sei dank ist da noch Martins Kollege Paul Brandes (Marc Gelhart), der nicht ganz freiwillig helfen soll, den Schlamassel zu beseitigen und dabei eine Lawine an Schwierigkeiten lostritt. So dauert es auch nicht lang, bis Kommissar Rust (Willy Meinert) seine Ermittlungen aufnimmt. Zu allem Überfluss will gerade jetzt auch noch der Revisor Herr Niklas (Arnold Preuß) die Sparkassenbuchführung untersuchen. So wird es für Martin und Brigitte zunehmend schwerer, den anständigen Schein zu wahren...

Für weitere ungebetene und verruchte Fracht sorgen in weiteren Rollen Sandra Krüger, Claudia Schröder und Katja Stöver. Die Inszenierung übernimmt Spielleiterin Marion Zomerland, die in der vergangenen Saison mit der Komödie „Hartklabastern" ihr erfolgreiches Regiedebüt im Abendspielplan lieferte. Nach der Premiere von „To'n Düwel mit'n Sex!" aus der Feder von Anthony Marriott und Alistair Foot in der niederdeutschen Übersetzung von Karl-Heinz Ott folgen weitere Vorstellungen am 21., 23., 27. und 28. Januar und 3. Februar 2007 jeweils um 20 Uhr, am 21. und 28. Januar jeweils auch um 15.30 Uhr.

Am 14. Januar um 17 Uhr findet bereits das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 20. Dezember 2006

Delikate Heimarbeit bringt nichts als Hektik

Mit „To'n Düwel mit'n Sex" beendet das Theater am Meer die Feiertage

Verruchte Fracht stört das Eheglück von Brigitte und Martin.

Tina (Claudia Schröder) und Gina (Katja Stöver) setzen Martin (André Gelhart) zu

WILHELMSHAVEN - Zu den zahlreichen Traditionen des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven gehört die „Weihnachtspremiere". Sie bietet am Dienstag, 26. Dezember, nach Tagen der Ruhe und Besinnichkeit die Möglichkeit, die Weihnachtsfeiertage mit viel Spaß ausklingen zu lassen. In diesem Jahr bieten die Niederieutschen mit der Wiederaufführung von „ To'n Düwel mit´n Sex!" einen Garanten für Lachtränen.

Eigentlich wollte Brigitte (Dagmar Grube), Ehefrau des Sparkassenfilialleiters Martin Kruse (André Gelhart), nur ein wenig Geld dazuverdienen, um den Haushalt des jungen Eheglücks zu entlasten. Als sie auf eine Zeitungsannonce antwortet, glaubt sie, einen eigenen Vertrieb für Gläser und Bestecke aufbauen zu können, doch stattdessen schneien pornografische Fotos herein. Nun ist guter Rat teuer, denn ein Mann in Martins Position darf keinesfalls mit solch heißer Ware in Verbindung gebracht werden. Ein weiterer Grund gegen das Aufbewahren der Fotos platzt kurzfristig in Form von Mutter Grete (Karin Heyel) herein, und die wiederum bändelt mit dem Sparkassenbezirksdirektor Robert Gonzelmann (Walter Bleckwedel) an, den Martin als äußerst korrekten Vorgesetzten kennt.

Gott sei dank ist da noch Martins Kollege Paul Brandes (Marc Gelhart), der nicht ganz freiwillig helfen soll, den Schlamassel zu beseitigen und dabei eine Lawine an Schwierigkeiten, lostritt. So dauert es auch nicht lang, bis Kommissar Rust (Willy Meinert) seine Ermittlungen aufnimmt. Zu allem Überfluss will gerade jetzt auch noch der Revisor Herr Niklas (Arnold Preuß) die Sparkassenbuchführung untersuchen. So wird es für Martin und Brigitte zunehmend schwerer, den anständigen Schein zu wahren.

Fürweitere ungebetene und verruchte Fracht sorgen in weiteren Rollen Sandra Krüger, Claudia Schröder und Katja Stöver. Die Inszenierung übernimmt Spielleiterin Marion Zomerland, die in der vergangenen Saison mit der Komödie „Hartklabastern" ihr erfolgreiches Regiedebüt im Abendspielplan lieferte. Nach der Premiere von „To'n Düwel mit'n Sex!" aus der Feder von Anthony Marriott und Alistair Foot in der niederdeutschen Übersetzung von Karl-Heinz Ott folgen weitere Vorstellungen am 21., 23., 27. und 28. Januar und 3. Februar jew. 20 Uhr, am 21. und 28. jeweils auch um 15.30 Uhr sowie am 14. Januar um 17 Uhr findet bereits das Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule statt. Weitere Informationen im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 12/2006

Theater am Meer: „To' n Düwel mit'n Sex!"

Zu den zahlreichen Traditionen des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven gehört die „Weihnachtspremiere". Sie bietet am 26. Dezember (ab 20 Uhr) nach Tagen der Ruhe und Besinnlichkeit die Möglichkeit, die Weihnachtsfeiertage mit viel Spaß ausklingen zu lassen. In diesem Jahr garantieren die Niederdeutschen mit der Wiederaufführung von „To'n Düwel mit'n Sex!" Lachtränen.

Eigentlich wollte Brigitte (Dagmar Grube), Ehefrau des Sparkassenfilialleiter Martin Kruse (Andre Gelhart), nur ein wenig Geld dazuverdienen, um den Haushalt des jungen Eheglücks zu entlasten. Als sie auf eine Zeitungsannonce antwortet, glaubt sie einen eigenen Vertrieb für Gläser und Bestecke aufbauen zu können, doch stattdessen schneien pornografische Fotos herein.

Nun ist guter Rat teuer, denn ein Mann in Martins Position darf keinesfalls mit solch heißer Ware in Verbindung gebracht werden. Ein weiterer Grund gegen das Aufbewahren der Fotos platzt in Form von Mutter Grete (Karin Heyel) herein, und die wiederum bändelt mit dem Sparkassenbezirksdirektor Robert Gonzelmann (Walter Bleckwedel) an. Gott sei dank ist da noch Martins Kollege Paul Brandes (Marc Gelhart), der nicht ganz freiwillig helfen soll, den Schlamassel zu beseitigen und dabei eine Lawine lostritt. So dauert es auch nicht lang, bis Kommissar Rust (Willy Meinert) seine Ermittlungen aufnimmt. Zu allem Überfluss will gerade jetzt auch noch der Revisor Herr Niklas (Arnold Preuß) die Sparkassenbuchführung untersuchen.

Für weitere ungebetene und verruchte Fracht sorgen Sandra Krüger, Claudia Schröder und Katja Stöver. Die Inszenierung übernimmt Marion Zomerland. Nach der Premiere von „To'n Düwel mit'n Sex!" aus der Feder von Anthony Marriott und Alistair Foot in der niederdeutschen Übersetzung von Karl-Heinz Ott folgen weitere Vorstellungstermine im Januar und Februar. Informationen gibt es auch im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

Dat Spöökhuus (1. WA)

1. Wiederaufführung (2), davor bereits gespielt 1971/72

DAT SPÖÖKHUUS

Lustspiel von Konrad Hansen

 

Inszenierung und Bühne: Marc Gelhart
Musik: Nicolaus C. Ducci

Souffleuse: Sandra Krüger
Requisite: Marianne Karstens
Maske: Katja Stöver
Inspizienz: Anke Schluppkotten
Kostüme: Helga Lauermann
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Gerd Gelhart, Günter Michaels, Melanie Schmidt, Jürgen Tapken, Heinz Zomerland
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann Hanneken
Technische Leitung: Manfred Eilers

Rollen und Darsteller

Hermann Kohrs, Obersekretär a.D. - Horst Karstens
Emil Kohrs, sein Sohn - Christian Strowik
Greten Bruns, Pflegerin - Claudia Schröder
Gerd, Landstreicher - Nicolas C. Ducci
De Graf, Landstreicher - Horst Jönck
Krüschan, Landstreicher - Klaus Aden
Lieschen Lange, Nachbarin - Heidi Strowk
Gendarm - Ralf-Rüdiger Bayer

 

Neue Rundschau vom 13. Dezember 2006

Nach 10-jähriger Pause hat das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven - seine alte Tradition wieder aufgegriffen, seine Inszenierungen auch im Stadtnorden in der Aula der Agnes-Miegel-Schule zu präsentieren. Den Anfang machte das Lustspiel „Dat Spöökhuus" von Konrad Hansen in der Inszenierung von Marc Gelhart. Die Besucherzahl machte hierbei deutlich, dass der Schritt in den Norden ein Schritt in die richtige Richtung ist. Vielen Zuschauern ist es bis dahin auch mangels Mobilität versagt geblieben, die Vorstellungen im Stadttheater zu besuchen. Zudem sei es wichtig, das kulturelle Programm im Stadtnorden zu erweitern, so Bühnenleiter Arnold Preuß bei seiner Begrüßungsansprache. Das Publikum honorierte den unterhaltsamen Nachmittag mit viel Szenen- und herzlichem Schlussapplaus. Besonders viel Lob erfuhr im übrigen die Akustik, sowohl von den Zuschauern als auch von den Darstellern. So können sich beide Seiten bereits jetzt auf das nächste Gastspiel freuen, wenn die Niederdeutschen am 14. Januar um 17 Uhr mit der temperamentvollen Farce „To'n Düwel mit'n Sex!" den Stadtnorden abermals aufmischen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 25. November 2006

„Spöökhuus" im Norden

THEATER AM MEER in Agnes-Miegel-Aula

FEDDERWARDERGRODEN/LR - Das Theater am Meer präsentiert ab sofort jede Inszenierung auch einmal in Fedderwardergroden. Der kulturelle Schwerpunkt von Wilhelmshaven mit Pumpwerk, Stadthalle und nicht zuletzt dem Stadttheater liegt zweifelsohne in der südlichen Hälfte der Stadt. Um im Norden das Kulturprogramm zu erweitern, haben sich die Vorsitzenden der Bürgervereine und Dorfge-meinschaften mit dem Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, für Gastspiele in der Aula der Agnes-Miegel-Schule engagiert.

In der vergangenen Saison erfolgte bereits testweise ein Gastspiel der turbulenten Farce „Rismus Rasmus", die gut angenommen wurde. Deshalb greift das Theater am Meer nach zehn Jahren Auszeit die alte Tradition, jede Inszenierung neben den acht Vorstellungen im Stadttheater auch einmal in Fedderwardergroden zu zeigen, wieder auf und kommt den Bewohnern im Stadtnorden entgegen. Den Anfang in dieser Saison macht die Komödie „Dat Spöökhuus" von Konrad Hansen in der Inszenierung von Marc Gelhart am morgigen Sonnabend um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule.

Dieser Auftakt ist gleichzeitig die letzte Vorstellung dieser Produktion. Wer also bisher die Vorstellungen von „Dat Spöökhuus" im Stadttheater verpasst hat, bekommt morgen in Fedderwardergroden eine letzte Chance. Karten gibt es an der Abendkasse sowie an den Vorverkaufsstellen LöwenApotheke, im Stadtteilhaus und bei Helmut Siemens in der Warthestraße 3.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 22. November 2006

Mehr Kultur im Stadtnorden

Theater am Meer jetzt in F'groden

FEDDERWARDERGRODEN - Der kulturelle Schwerpunkt von Wilhelmshaven mit Pumpwerk, Stadthalle und nicht zuletzt dem Stadttheater liegt zweifelsohne in der südlichen Hälfte der Stadt. Um im Norden das Kulturprogramm zu erweitern, haben sich die Vorsitzenden der Bürgervereine, Peter Rector vom Bürgerverein Fedderwardergroden, Hans-Joachim Kläne vom Bürgerverein Himmelreich-Coldewei, Howard Jacques vom Siedlerbund Voslapp, und Dieter Brams von der Dorfgemeinschaft Rüstersiel zusammengetan und das Theater am Meer- Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven für Gastspiele in der Aula der Agnes-Miegel-Schule engagiert.

In der vergangenen Saison erfolgte bereits testweise ein Gastspiel der Farce „Rismus Rasmus", die gut angenommen wurde. Deshalb greift das Theater am Meer nach zehn Jahren Auszeit die alte Tradition, jede Inszenierung neben den Vorstellungen im Stadttheater auch einmal in Fedderwardergroden zu zeigen, wieder auf und kommt somit besonders den Bewohnern im Stadtnorden entgegen, denen es mangels Mobilität nicht möglich war, die regulärenVorstellungen zu besuchen.

Den Anfang macht die Komödie „Dat Spöökhuus" von Konrad Hansen in der Inszenierung von Marc Gelhart. Dieser Auftakt ist gleichzeitig ein Abschluss - denn es handelt sich auch um die generell letzte Vorstellung dieser Produktion. Wer also bisher die Vorstellungen verpasst hat, bekommt hier eine letzte Chance am 26. November um 17 Uhr. Karten gibt es an derAbendkasse sowie an den Vorverkaufsstellen Löwen-Apotheke, Sparkasse Fedderwardergroden, im Stadtteilhaus und bei Helmut Siemens in der Warthestraße 3. Informationen gibt es weiterhin unter www.ndb-wilhelmshaven.de

NEUE RUNDSCHAU vom 15. November 2006

Zum letzten Mal im Stadttheater zu sehen ist das Lustspiel „Dat Spöökhuus" des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am 19. November um 20 Uhr. In einem heruntergekommenen Landhaus treiben drei Landstreicher ihr Unwesen, um die neugierige Dorfbevölkerung fernzuhalten. Auch Lieschen Lange (Heidi Strowik, rechts), die eigentlich für die Reinigung des Hauses bezahlt wird, wurde dort schon öfters durch gruselige Ereignisse in die Flucht geschlagen. Der Dorfgendarm Gustav (Ralf-Rüdiger Bayer, links) nimmt Lieschen ihre Schilderungen zunächst nicht ab, jedoch vergeht ihm sein Lachen schon bald. Viel zu lachen gibt es allerdings für die Zuschauer, die die wahren Hintergründe kennen und wissen, weshalb die Erben des Hauses, Hermann Kohrs nebst Sohn Emil sowie die Krankenpflegerin Greten Bruns, so leicht keine Ruhe in ihrem neuen Zuhause finden werden. Regie führte bei diesem Stück erstmals Bühnenmitglied Marc Gelhart. Zum allerletzten Mal wird die Komödie von Konrad Hansen am 26. November um 17 Uhr gezeigt, und zwar in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de.

NEUE RUNDSCHAU vom 01. November 2006

„Rosarier" im Spukhaus. Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven verfolgt seine Aktion „Vereine gehen ins Theater" auch in der neuen Saison. Zu der aktuellen Produktion „Dat Spöökhuus" von Konrad rad Hansen lud Willy Meinert, zuständig u.a. für Vereinswerbung, diesmal die Mitglieder des Förderverein Rosarium e.V. ein. Das Theater am Meer war zuvor Gast im Rosarium und präsentierte dort im September eine Freilichtaufführung von „Herr Adrian hett Liefpien", der niederdeutschen Fassung von Molieres „Der eingebildet Kranke". Für diese Gelegenheit zu einer besonderen Aufführung bedankte sich das niederdeutsche Ensemble mit der Einladung. Trotz der unheimlichen Geschehnsse in dem titelgebenden Spukhaus trauten sich die „Rosarier" nach der Vorstellung für ein Erinnerungsfoto mit den Darstellern auf die Bühne. Weitere Vorstellungen folgen am 19. November um 20 Uhr im Stadttheater, am 26. November um 17 Uhr in Aula der Agnes-Miegel-Schule. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 27. Oktober 2006

Zur Halloween-Zeit präsentiert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven das richtige Stück. „Dat Spöökhuus" steht am Sonntag, 29. Oktober, gleich zweimal auf dem Programm. Die Vorstellungen im Stadttheater beginnen um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 19. November um 20 Uhr kommt die Komödie von Konrad Hansen zum letzten Mal auf die Bühne des Stadttheaters. Ab sofort wird jede Inszenierung der Niederdeutschen Bühne auch wieder in der Agnes-Miegel-Schule gezeigt. „Dat Spöökhuus" öffnet dort am 26. November um 17 Uhr seine Türen. Das Foto zeigt eine Szene mit Christian Strowik (l.), Heidi Strowik und Horst
Karstens.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 3. Oktober 2006

Niederdeutsche mischen Publikum auf

Theater am Meer in Wilhelmshaven eröffnet neue Spielzeit mit der Komödie „Dat Spöökhuus“

von Ernst Richter

Wer ist denn der richtige Herr Kohrs? v.l. Gendarm (Ralf-Rüdiger Beyer), Kohrs (Horst Karstens) und Krischan alias Kohrs (Klaus Aden)

Wilhelmshaven – Es rumpelt im Stubenspind, die Standuhr schlägt, kündigt sie den Hausbewohnern das letzte Stündlein an? Vogelgezwitscher kommt aus der anderen Stubenecke. Was ist nur los? Die Gespenster gehen wieder einmal um, treiben ihr Unwesen. Selbst dem Gendarm Ralf-Rüdiger Bayer gruselt es. Und als dem Ordnungshüter eine Gänsehaut über die Rücken krabbelt, verlässt er fluchtartig den Raum, um sich einer anderen polizeilichen Aufgabe zuzuwenden. Lieschen Lange, die Nachbarin, hat´s ihm gezeigt, dass es „in´t Spöökhuus“ nicht mit rechten Dingen zugeht Und das Premierenpublikum im Stadttheater amüsiert sich – bis auf diejenigen, die noch an Gespenster glauben und es entsprechend kribbeln lassen.

Die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven „Theater am Meer“ ist am Sonnabend mit dem Lustspiel „Dat Spöökhuus“ von Konrad Hansen in die Spielzeit 2006/07 eingestiegen, übrigens eine Wiederaufführung, getreu dem Manfred-Hinrich-Zitat: „Angst ist das große Tor für alle Gespenster der Welt“. Marc Gelhart, bisher engagiertes Ensemblemitglied der Niederdeutschen und deren aktiver Redaktionsschreiber, gibt mit dem Spöökhuus sein Debüt als Regisseur und Bühnenbildner. Die Musik stellte Nicolas C. Ducci zusammen.

Nachdem der Gendarm und die sichtbar echauffierte Nachbarin die Wohn- und Küchenstube verlassen haben, kommt die Zeit der drei Landstreicher, die sich hier eingenistet haben, um wintertags ein Dach über dem Kopf zu haben. Und wenn andere Leute aufkreuzen, dann lassen sie es spuken, damit die möglichst schnell wieder verduften. Das Publikum ist im Bilde und braucht sich nicht mehr zu gruseln.

Das sind die Landstreicher Gerd (Nicolas C. Ducci), De Graf (Horst Jönck) und Krüschan (Klaus Aden). Horst Jönck kann hier als Senior des Laienensembles wieder eine drastische Charakterrolle mit seinem Vogel ‚Friedolin´ ausspielen, assistiert von Klaus Aden, der nicht minder deftig den Landstreicher-Part ausfüllt. Etwas schwieriger hat es da schon Nicolas C. Ducci von der jungen Schauspielergarde, dem noch nicht so recht der Schelm im Nacken sitzt. Hier muss eine Anmerkung eingefügt werden, um Weiterungen zu vermeiden und Tierfreunde zu beruhigen: Der Vogel im Käfig ist nicht lebendig, kann also die Durststrecke in der Wohnstubenkiste mit Horst Jönck unbeschadet überstehen.

Na endlich hat dann die Hauptperson der Handlung, Horst Karstens, als Hermann Kohrs, Obersekretär im Ruhestand, seinen Auftritt. Er will dieses ererbte Anwesen zu seinem Altersdomizil machen, was dem Landstreicher-Trio gar nicht gefallen kann. Im Gefolge des echt preußisch auftretenden Obersekretärs i.R. erscheint dessen Sohn Emil kurzfristig im Rampenlicht und natürlich auch die junge Deern Claudia Schröder, als kecke Pflegerin Greten Bruns, die nicht nur die Blicke des Landstreichers Gerd auf sich zieht, den sie für den Sohn des Hermann Kohrs hält. Die Verwechselung schafft Situationskomik, die recht lebhaft ausgespielt wird. Am Ende siegt die Liebe, gegen die bekanntlich kein Kraut gewachsen ist und natürlich auch nicht der Eintopf, der auf dem Küchenherd vor sich hin köchelt und von allen Seiten nachgewürzt wird. Wer hier schließlich wen in die Arme nehmen kann, darf mit Rücksicht auf das Publikum der weiteren acht Vorstellungen nicht verraten werden.

Marc Gelhart hat sein Regisseur-Debüt bestanden, hat nach der Devise ‚in der Kürze liegt die Würze´ keine Längen zugelassen und damit das Stück zu einem sehenswerten Lustspiel ohne überflüssigen Klamauk geformt: Ein bisschen Spannung und gute Unterhaltung mit viel Amüsement. Host Jönck, Klaus Aden und Horst Karstens von der alten Garde der Niederdeutschen mischen das Publikum mit Bravour auf.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 2. Oktober 2006

Zwei Erben lassen drei Gespenster spuken

THEATER AM MEER Erfolgreiches Regiedebüt für Marc Gelhart

Niederdeutsches für Spökenkieker bot die erste Premiere der neuen Saison des Theaters am Meer. „Dat Spöökhuus" lud zum Lachen ein.

VON MARTIN WEIN

Die drei Landstreicher "De Graf" (Horst Jönck), Krischan (Klaus Aden), Gerd (Nicolas C. Ducci)

WILHELMSHAVEN - Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde als in einem Spukhaus Platz findet. Das Anwesen im Spessart, das Schloss von Canterville und „Dat Spöökhuus" stehen sich da in nichts nach. Gerade in den ländlichen Gebieten Ostfrieslands soll es ja noch hie und da Gemäuer geben, die Spökenkiekern Anlass zu wohligem Schauder bieten.

Niederdeutsches für Spökenkieker und allerhand zu lachen gab es jedenfalls am Sonnabend bei der ersten Premiere der neuen Saison des Theaters am Meer, Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Nachwuchstalent Marc Gelhart brachte mit der Farce „Dat Spöökhuus" von Konrad Hansen seine erste Regiearbeit souverän über die Bühne.

Eigentlich spukt's ja gar nicht in dem verfallenen Häuschen auf dem Lande. Eigentlich sind ja nur die drei Tippelbrüder Gerd (Nicolas C. Ducci), Krüschan (Klaus Aden) und „De Graf' (Horst Jönck) eingezogen, im in Ruhe ihre „Avensupp" zu kochen. Aber um sich die lästige Nachbarin (Heidi Strowik) vom Hals zu halten, lassen sie schon mal die Schränke wackeln und die Standuhr schlagen, obwohl die seit Jahren niemand mehr aufgezogen hat.

Als jedoch der Herr Obersekretär Kohrs (Horst Karstens) samt Sohn Emil (Christian Strowik) in der Landidylle einrückt, um sein Erbe anzutreten, kommt allmählich Leben in die Bude. Schließlich zieht auch die Krankenschwester des verstorbenen Bruders (Claudia Schröder) als Miterbin in die Hütte ein - und die „Gespenster" wollen nicht tatenlos ihr Domizil räumen, zumal Gerd mit dem Herrn Obersekretär noch ein persönliches Hühnchen zu rupfen hat. Auch die Amtsgewalt darf in einem solchen Schwank nicht fehlen: Ralf-Rüdiger Bayer mimt den Dorfpolizisten, der an Gespenster nicht glaubt, weil es keinen Paragraphen darüber gibt. Alles das hat Marc Gelhart zur Freude des Publikums schwungvoll und mit einigen Extras wie dem rieselnden Kalk von der Decke inszeniert.

Vor allem das ausladende Spiel von Horst Karstens und Claudia Schröder zieht das Publikum dabei ins Geschehen hinein. Nicolas Ducci hat für die Übergänge sogar eigens eine passende Musik arrangiert. Mit ihrer klaren Aussprache werden aber vor allem alle Darsteller zu sympathischen Werbeträgem der plattdeutschen Sprache, die mit etwas Anstrengung in einer solchen Inszenierung wirklich jeder gut verstehen kann.'

 

Hermann Kohrs (Horst Karstens) ist ziemlich schreckhaft, Greten Bruns (Claudia Schröder) bekommt das hautnah mit

Hermann Kohrs (Horst Karstens) denkt an eine Erscheinung, dabei ist es doch "nur" Greten Bruns (Claudai Schröder)

Hermann Kohrs (Horst Karstens): "Kiek mi mal in de Oogen" Emil Kohrs (Christian Strowik) tut es

Was ist er denn nun, der Herr Graf (Horst Jönck)? `n Discher - Kohrs (Horst Karstens) ist erstaunt

Sie mögen sich von Anfang an: Gerd (Nicolas C. Ducci) und Greten (Claudia Schröder)

Am Ende ein Kavalier? Lieschen (Heidi Strowik) ist begeistert von Hermann Kohrs (Horst Karstens)

KOMPASS für Oktober 2006

Spuk und Spaß im Geisterhaus

Nach gelungener Premiere im September stehen beim Theater am Meer weitere Vorstellungen von „Dat Spöökhuus" auf dem Oktober-Spielplan. Ein altes, heruntergekommenes Haus mitten auf dem Land - eher eine Herausforderung als ein Wunschtraum, vor allem, wenn es darin zu spuken scheint. Doch Hermann Kohrs (Horst Karstens), seines Zeichens Obersekretär im Ruhestand, zeigt sich zunächst unerschrocken und tritt das Vermächtnis seines verstorbenen Bruders an. So nehmen die Geschehnisse im aktuellen Lustspiel des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven - ihren Lauf. „Dat Spöökhuus" von Konrad Hansen feierte am 30. September Premiere und eröffnete die Saison 2006/2007. Gleichzeitig gab Bühnenmitglied Marc Gelhart hiermit sein Regiedebüt. Die Oktober-Vorstellungen sind am 2. und 3. um 20 Uhr, am 15. und 29. um jeweils 15.30 und 20 Uhr.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 29. September 2006

„Dat Spöökhuus" amüsierte Publikum schon vor 30 Jahren

Die Niederdeutsche Bühne hat am Sonnabend Premiere

WILHELMSHAVEN - Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven hat am Sonnabend, 30. September, mit dem Lustspiel „Dat Spöökhuus" von Konrad Hansen Premiere, das bereits 1971/1972 die Zuschauer im Stadttheater amüsierte. Regie führt hierbei erstmals Bühnenmitglied Marc Gelhart.

Das Stück spielt in einem alten, heruntergekommenen Landhaus, das der Obersekretär a.D. Hermann Kohrs (Horst Karstens) von seinem verstorbenen Bruder geerbt hat. Schon immer hat er von einem Altersruhesitz auf dem Lande geträumt. Seinen Erwartungen entspricht das Haus jedoch nicht ganz, als er mit seinem Sohn Emil (Christian Strowik) dort eintrifft. Von der Nachbarin Lieschen Lange (Heidi Strowik) erfährt Kohrs, dass es in diesem verwahrlosten Haus sogar spukt. Der krönende Haken an der Sache ist zudem, dass der Bruder die Hälfte des Hauses an seine Krankenpflegerin Greten Bruns (Claudia Schröder) vermacht hat. Klar, dass sich die beiden nicht gerade grün sind. Und tatsächlich häufen sich die unheimlichen Vorfälle in dem Haus - die Standuhr schlägt unkontrolliert, Geräusche dringen aus allen Ecken und Gegenstände verschwinden spurlos. Keiner ahnt, dass hinter all dem die Landstreicher Gerd (Nicolas C. Ducci), Krüschan (Klaus Aden) und der Graf (Horst Jönck) stecken, die dieses Haus als ihr Winterquartier vor den Neuankömmlingen verteidigen wollen. Auch der verängstigte Gendarm (RalfRüdiger Bayer) kann ihnen nicht Einhalt gebieten. Und so verliert der cholerische Kohrs allmählich seine Nerven. „Dat Spöökhuus" zeichnet sich vor allem durch Situationskomik aus, die die Charaktere durch Verwechslungen und andere Missverständnisse auslösen. Doch auch die gespenstische Atmosphäre kommt nicht zu kurz. Dafür sorgt Marc Gelhart in seinem Regiedebüt, der Mitglied des niederdeutschen Ensembles seit 1999 ist und seither in jeder Spielzeit mehrfach auf der Bühne steht.

Premiere des Lustspiels ist am 30. September um 20 Uhr im Stadttheater, weitere Vorstellungen folgen am 2., 3., 15. und 29. Oktober und 19. November um 20 Uhr und am 15. und 29. Oktoberzusätzlich um 15.30 Uhr. Am 26. November präsentiert das Theater am Meer „Dat Spöökhuus" um 17 Uhr in der Agnes-MiegelSchule.

Infos: www.ndb-wüheimshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 28. September 2006

Theater am Meer: Gespenstischer Start in neue Spielzeit

NIEDERDEUTSCHE Die Saison 2006/2007 wird mit der Wiederaufführung von Konrad Hansens "Dat Spöökhuus" eröffnet.

Das Theater am Meer setzt in der neuen Spielzeit auf Bekanntes und Neues. Die erste Premiere ist am kommenden Sonnabend.

Auch in der neuen Spielzeit bietet das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven die bewährte Abwechslung in der Stückauswahl. Neben den Wilhelmshavener Erst- und sogar einer niederdeutschen Uraufführung stehen auch Wiederaufführungen bekannter Stücke auf dem Plan. Den Anfang macht am 30. September das Lustspiel „Dat Spöökhuus" von Konrad Hansen, das bereits 1971/1972 die Zuschauer im Stadttheater amüsierte. Regie führt hierbei erstmals Bühnenmitglied Marc Gelhart. Die Premeire findet um 20 Uhr im Stadttheater Wilhelmshaven statt.

Das Stück spielt in einem alten, heruntergekommenen Landhaus, dass der Obersekretär a.D. Hermann Kohrs (Horst Karstens) von seinem verstorbenen Bruder geerbt hat. Schon immer hat er von einem Altersruhesitz auf dem Lande geträumt. Seinen Erwartungen entspricht das Haus jedoch nicht ganz, als er mit seinem Sohn Emil (Christian Strowik) dort eintrifft. Von der Nachbarin Lieschen Lange (Heidi Strowik) erfährt Kohrs, dass es in diesem verwahrlosten Haus sogar spukt. Der krönende Haken an der Sache ist zudem, dass der Bruder die Hälfte des Hauses an seine Krankenpflegerin Greten Bruns (Claudia Schröder) vermacht hat. Klar, dass sich die beiden nicht gerade grün sind. Und tatsächlich häufen sich die unheimlichen Vorfälle in dem Haus.

Die Standuhr schlägt unkontrolliert, Geräusche dringen aus allen Ecken und Gegenstände verschwinden spurlos. Keiner ahnt, dass hinter all dem die Landstreicher Gerd (Nicolas C. Ducci), Krüschan (Klaus Aden) und der Graf (Horst Jönck) stecken, die dieses Haus als ihr Winterquartier vor den Neuankömmlingen verteidigen wollen. Auch der verängstigte Gendarm (Ralf-Rüdiger Bayer) kann ihnen nicht Einhalt gebieten. Und so verliert der cholerische Kohrs allmählich seine Nerven.

„Dat Spöökhuus" zeichnet sich weniger durch Grusel als vielmehr durch Situationskomik aus, die die Charaktere durch Verwechslungen und andere Missverständnisse auslösen. Doch auch die gespenstische Atmosphäre kommt nicht zu kurz. Dafür sorgt Marc Gelhart in seinem Regiedebüt.

Gelhart ist Mitglied des niederdeutschen Ensembles seit 1999. Er stand seither in jeder Spielzeit mehrfach auf der Bühne. Nach der Premiere des Lustspiels ist am 30. September um 20 Uhr sind weitere Vorstellungen folgen am 2., 3., 15. und 29. Oktober und 19. November um 20 Uhr angesetzt Zusätzlichze Vorstellungen finden am 15. und 29. Oktober jeweils um 15.30 Uhr statt..

Am 26. November präsentiert das Theater am Meer „Dat Spöökhuus" um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule. Weitere Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

NEUE RUNDSCHAU vom 27. September 2006

Gespenstischer Start in die neue Spielzeit

Das Theater am Meer eröffnet die Saison mit Konrad Hansens "Dat Spöökhuus"

Die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven eröffnet offiziell die Spielzeit 2006/07. Auf dem Plan steht die Premiere von "Dat Spöökhuus" von Konrad Hansen. Das Probenfoto zeigt: Nicolas C. Ducci als Gerd, Horst Karstens als Hermann Kohrs und Horst Jönck als "Grafen"

Auch in der neuen Spielzeit bietet das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven die bewährte Abwechslung in der Stückauswahl. Neben den Wilhelmshavener Erst- und sogar einer niederdeutschen Uraufführung stehen auch Wiederaufführungen bekannter Stücke auf dem Plan. Den Anfang macht am 30. September das Lustspiel „Dat Spöökhuus" von Konrad Hansen, das bereits 1971/1972 die Zuschauer im Stadttheater amüsierte. Regie führt hierbei erstmals Bühnenmitglied Marc Gelhart.

Das Stück spielt in einem alten, heruntergekommenen Landhaus, dass der Obersekretär a.D. Hermann Kohrs (Horst Karstens) von seinem verstorbenen Bruder geerbt hat. Schon immer hat er von einem Altersruhesitz auf dem Lande geträumt. Seinen Erwartungen entspricht das Haus jedoch nicht ganz, als er mit seinem Sohn Emil (Christian Strowik) dort eintrifft. Von der Nachbarin Lieschen Lange (Heidi Strowik) erfährt Kohrs, dass es in diesem verwahrlosten Haus sogar spukt. Der krönende Haken an der Sache ist zudem, dass der Bruder die Hälfte des Hauses an seine Krankenpflegerin Greten Bruns (Claudia Schröder) vermacht hat.

Klar, dass sich die beiden nicht gerade grün sind. Und tatsächlich häufen sich die unheimlichen Vorfälle in dem Haus - die Standuhr schlägt unkontrolliert, Geräusche dringen aus allen Ecken und Gegenstände verschwinden spurlos. Keiner ahnt, dass hinter all dem die Landstreicher Gerd (Nicolas C. Ducci), Krüschan (Klaus Aden) und der Graf (Horst Jönck) stecken, die dieses Haus als ihr Winterquartier vor den Neuankömmlingen verteidigen wollen. Auch der verängstigte Gendarm (Ralf-Rüdiger Bayer) kann ihnen nicht Einhalt gebieten. Und so verliert der cholerische Kohrs allmählich seine Nerven.

„Dat Spöökhuus" zeichnet sich weniger durch Grusel als vielmehr durch Situationskomik aus, die die Charaktere durch Verwechslungen und andere Missverständnisse auslösen. Doch auch die gespenstische Atmosphäre kommt nicht zu kurz. Dafür sorgt Marc Gelhart in seinem Regiedebüt, der Mitglied des niederdeutschen Ensembles seit 1999 ist und seither in jeder Spielzeit mehrfach auf der Bühne steht.

Premiere des Lustspiels ist am 30. September um 20 Uhr, weitere Vorstellungen folgen am 2., 3., 15. und 29. Oktober und 19. November um 20 Uhr und am 15. und 29. Oktober zusätzlich um 15.30 Uhr. Am 26. November präsentiert das Theater am Meer „Dat Spöökhuus" um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule. Weitere Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 9/1006

Gespenstisch in die neue Spielzeit

Auch in der neuen Spielzeit bietet das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven - die bewährte Abwechslung in der Stückauswahl. Neben den Wilhelmshavener Erst- und sogar einer niederdeutschen Uraufführung stehen auch Wiederaufführungen bekannter Stücke auf dem Plan. Den Anfang macht das Lustspiel „Dat Spöökhuus" von Konrad Hansen, das bereits 1971/1972 die Zuschauer im Stadttheater amüsierte. Regie führt hierbei erstmals Bühnenmitglied Marc Gel hart.

Das Stück spielt in einem alten, heruntergekommenen Landhaus, das der Obersekretär a.D. Hermann Kohrs (Horst Karstens) von seinem verstorbenen Bruder geerbt hat. Schon immer hat er von einem Altersruhesitz auf dem Lande geträumt. Seinen Erwartungen entspricht das Haus jedoch nicht ganz, als er mit seinem Sohn Emil (Christian Strowik) dort eintrifft.

Von der Nachbarin Lieschen Lange (Heidi Strowik) erfährt Kohrs, dass es in diesem verwahrlosten Haus sogar spukt. Der krönende Haken an der Sache ist zudem, dass der Bruder die Hälfte des Hauses an seine Krankenpflegerin Greten Bruns (Claudia Schröder) vermacht hat. Klar, dass sich die beiden nicht gerade grün sind.

Und tatsächlich häufen sich die unheimlichen Vorfälle in dem Haus - die Standuhr schlägt unkontrolliert, Geräusche dringen aus allen Ecken und Gegenstände verschwinden spurlos. Keiner ahnt, dass hinter all dem die Landstreicher Gerd (Nicolas C. Ducci), Krüschan (Klaus Aden) und der Graf (Horst Jönck) stecken, die dieses Haus als ihr Winterquartier vor den Neuankömmlingen verteidigen wollen. Auch der verängstigte Gendarm (Ralf-Rüdiger Bayer) kann ihnen nicht Einhalt gebieten. Und so verliert der cholerische Kohrs allmählich seine Nerven ...

„Dat Spöökhuus" zeichnet sich weniger durch Grusel als vielmehr durch Situationskomik aus, die die Charaktere durch Verwechslungen und andere Missverständnisse auslösen. Doch auch die gespenstische Atmosphäre kommt nicht zu kurz. Dafür sorgt Marc Gelhart in seinem Regiedebüt, der Mitglied des niederdeutschen Ensembles seit 1999 ist und seither in jeder Spielzeit mehrfach auf der Bühne steht. Premiere des Lustspiels ist am 30. September um 20 Uhr, weitere Vorstellungen folgen im Oktober und November.

Feuerzangenbowle (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

FEUERZANGENBOWLE

nach "Die Feuerzangenbowle" von Heinrich Spoerl,
(Theaterfassung Wilfried Schröder)
Niederdeutsch Fassung Inge Brix & Erica Hermann - Schmeckthal
für die Theaterschule des Theaters am Meer - Niedrdeutsche Bühne Wilhelmshaven
eingerichtet und bearbeitet von Arnold Preuß

Regie und Ausstattung: Marion Zomerland & Arnold Preuß

Souffleuse: Marion Zomerland
Requisite: Marion Zomerland
Maske: Heidi Strowik
Kostümberatung: Helga Lauermann

Inspizienz: Willy Meinert
Beleuchtung: Meike Zomerland
Tontechnik: Musikerinitiative - André Schulze
Bühnentechnik:Werner Dörnath, Manfred Eilers, Gerd Gelhart, Jörg Buse, Wolfang Buttjer, Heinz Fuchs
Technische Leitung: Manfred Eilers

Rollen und Darsteller:
Theaterschüler, Dr. Johannes Pfeiffer – Julian Dörnath
Theaterschülerin, Direktor Kruse – Gabriele Manke
Theaterchüler, Professor Krey - Christian Jäger
Theaterschülerin, Professor Bömmel - Stephanie Zeitz
Theaterschülerin, Eva Kruse - Rieke Grube
Theaterschülerin, Schulrat - Anna - Lena Meinert
Theaterschülerin, Rudi Knevel - Sandra Krüger
Theaterschüler, Wolfgang Luck - Yannik Marschner
Theaterschülerin, Holger Huusmann - Saskia Gabert
Theateschülerin, Herbert Rosen - Aline Wohler
Theaterschülerin, Balduin Mehlworm - Stella Schmidt
Theaterschülerin, Franz Ackermann - Julia Hinrichs
Theaterschülerin, Monika - Fenja Strowik
Theaterschülerin, Hausmeister - Sontka Zomerland
Theaterschülerin, Marion - Fehmke Seibert

 

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland vom 1. Februar 2006

Niederdeutsche Bühne: Ein Monat voller Missverständnisse

Der Februar steht beim Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven - ganz im Zeichen des Missverständnisses - natürlich nur auf der Bühne. Zunächst einmal folgen weitere Vorstellungen des Publikumsrenners „Sluderkraam in't Treppenhuus" von Jens Exler in der Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß. In dem Treppenhaus, in dem Hausdrache Meta Boldt (Roswitha Wunderlich) ihr Unwesen treibt, herrscht eine gereizte Grundstimmung, an der sie nicht ganz unschuldig ist. Nicht genug, dass Hanne Knoop (Helga Lauermann) und ihr Nachbar Ewald Brummer (Heinz Zomerland) sich wegen Hannes lauten Untermieterin Heike Seefeldt (Meike Zomerland) streiten - die Untervermietung widerspricht auch noch der Hausordnung, was Meta sofort als selbsternannte Ordnungshüterin an den Hauswirt Bernhard Tramsen (Horst Karstens) weitertratscht. Der will den Kammerbewohner umgehend vor die Tür setzen - bis er merkt, als welch reizende junge Dame sich dieser entpuppt. Und auch Dieter Brummer (Andre Gelhart), der bei seinem Onkel Zuflucht sucht, wird dieser Reize schnell Gewahr...

In weiteren Rollen wirken Ben Kleen als Bäckerjunge Felix und Willy Meinert als Heikes Vater mit. Die letzten Vorstellungstermine im Februar sind am 1., 5. und 11. um jeweils 20 Uhr. Danach geht es gleich flott weiter mit der Wilhelmshavener Erstaufführung von „Rismus Rasmus". Dahinter verbirgt sich die Farce „Hexenschuss" von John Graham, die sich in die beliebte Reihe turbulenter Boulevard-Komödien einreiht. Und so ist es auch in dieser Verwechslungsgeschichte an der Tagesordnung, dass jeder jeden für jemand anderen hält und alle aneinander vorbeireden.

Die vertrackten Geschehnisse beginnen damit, dass Sabine Berger (Dagmar Grube) einen Seitensprung mit dem scheinheiligen Fernsehmoderator Peter Rabe (Marc Gelhart) wagen will. Dem kommt nach gewissen Anlaufschwierigkeiten ein kapitaler Bandscheibenvorfall in die Quere. Da plötzlich der blinde Klavierstimmer Pfeiffer (Jürgen Tapken) auf der Matte steht, wird der bewegungsunfähige Peter in der Badewanne zwischengelagert.

Zu allem Überfluss kommt Sabines Ehemann Leonhar (Arnold Preuß) wider Erwarten nach Hause. Er wiederum hat auch mit ihrer Anwesenheit nicht gerechnet und muss auch kurzfristig umdisponieren. Denn die vermeintlich leerstehende Wohnung hat er einem Freund für eir Liebesabenteuer mit der Stewardess Annabelle (Claudia Schröder) zur Verfügung gestellt. Den Freund kann er zwar noch abbestellen, die Stewardes jedoch nicht...

Weitere „Hindernisse" sind Magita Pust als PR-Managerin von Peters Sender und Nicolas C. Ducci als Notarzt Dr. Matthiesen. Premiere von „Rismus Rasmus" in der Inszenierung der Berufsregisseurin Elke Münch ist am 25. 2. um 20 Uhr, die zweite Vorstellung folgt bereits am darauffolgenden Sonntag, den 26. 2. um 20 Uhr.

Zuvor präsentieren die Kinder de bühneneigenen Theaterschule zwei weitere Male die beliebte „Feuerzangenbowle" nach Heinrich Spoerl in der Bearbeitung von Arnold Preuß, der gemeinsam mit Spielleiterin Marion Zomerland auch Regie führte. Saskia Gabert, Rieke Grube, Julia Hinrichs, Sandra Krüger, Gabriele Manke, Anna-Lena Meinert, Stella Schmidt, Fehmke Seibert, Fenja Strowik, Aline Wohler, Stephanie Zeitz, Sontka Zomerland, Julian Dörnath, Christian Jäger und Yannik Marschner spielen die Schülerstreiche von Pfeiffer mit drei „f" und Co. am 12. Februar um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Gorch-Fock-Haus.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 9. November 2005

Nach erfolgreichen Theaterwochen 2006 wieder im Herbst

SANDE/OS - Die Sander Theaterwochen seien ein voller Erfolg gewesen, berichtete jetzt Hans-Hermann Tramann von der Gemeinde Sande auf Nachfrage des Wochenblattes. Rund 40 Besucher hätten die einzelnen Aufführungen gesehen.
Im Laufe von zwei Wochen hatte es fünf Vorstellungen von jeweils unterschiedlichen Theatergruppen gegeben. Besonders gut sei die Aufführung des „Jungen Theaters im Theater am Meer, niederdeutsche Bühne" mit einer Inszenierung der Feuerzangenbowle in plattdeutscher Sprache angekommen, sagte Tramann. Im vergangenen Jahr hatte man die Sander Theaterwochen im Frühling veranstaltet, damals mit sehr geringer Resonanz. Jetzt im Herbst seien deutlich mehr Besucher dabei gewesen, deshalb soll die Veranstaltungsreihe im Jahr 2006 wieder im Herbst stattfinden. „Wir sind auf dem richtigen Weg", sagte Hermann Tramann.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 15. Oktober 2005

Durch Mutter Christel mit dem „Theatervirus" infiziert

PASSION Julian Dörnath liebt die Bretter, die die Welt bedeuten

Die Verkörperung der Hauptrolle in „Die Feuerzangenbowle" ist für Nachwuchs-schauspieler Julian Dörnath eine echte Herausforderung.

j-doernath

VON NORBERT STEIN WILHELMSHAVEN- Es gehört schon eine gesunde Portion Selbstbewusstsein und Mut dazu, in die schauspielerischen Fußstapfen des unvergessenen Heinz Rühmann zu treten - Julian Dörnath hat beides. „Mich hat die Figur des Dr. Johannes Pfeiffer in der Feuerzangenbowle einfach gereizt", erzählt der 17-jährige Schüler, und als die Besetzung für das Stück gesucht wurde, habe ich mich für die Hauptrolle beworben."

Die Spielleitung an der Niederdeutschen Bühne am Stadttheater, Marion Zomerland und Arnold Preuß, belohnte die Courage des Nachwuchsschauspielers der Theaterschule und gab Julian die Rolle. „Zuerst war der Pfeiffer doch gewöhnungsbedürftig, da ich mich ja auch in eine weit zurück liegende Zeit versetzen musste. Aber mit dem Fortgang der Proben wurde es immer besser." Die plattdeutsche Sprache bereitete Julian jedenfalls am wenigsten Kopfschmerzen: „Meine Muttee ist ja seit .lärigerem an der Niederdeutschen Bühne aktiv, deshalb habe ich schon früher viel Platt mitbekommen, wenn sie Zuhause geübt hat."

Mutter Christel sei es auch gewesen, die den jungen Julian an die Bühne herangeführt habe. „Sie hat mich ab und zu mitgenommen, wenn Proben angesagt waren, und irgendwann habe ich es selbst mal probiert. Na ja, und jetzt lässt mich das Theater nicht mehr los." Im dritten Jahr ist er Mitglied der Niederdeutschen Bühne. Nach der Rolle des Bauern im Stück „Max und Moritz" steht er als Pfeiffer zum zweiten Mal im Rampenlicht. „Die Resonanz der Zuschauer bei der Feuerzangenbowle ist sehr gut. Wenn die Leute sich vor Lachen biegen, ist das eine große Belohnung und beflügelt einen natürlich sehr", so der gebürtige Wilhelmshavener, der zurzeit an seinem erweiterten Realschulabschluss an der BBS 1 „bastelt" und sich dann für den Polizeidienst bewerben will. „Ein Büroberuf wäre nichts für mich, ich brauche immer ein bisschen Action", sagt Julian, „und außerdem ist Polizeibeamter ein sicherer Beruf. Das ist ja heutzutage auchnicht unwichtig."

16 junge Talente feilen zurzeit an ihrer Theaterkarriere an der „Niederdeutschen", Nachwuchsprobleme kennt man dort nicht. „Viele kommen durch Zufall zum Theater, vielleicht weil Freunde oder Bekannte dort sind, wollen nur einfach mal schauen. Aber wenn man erst ein paar Mal da war, ist die Chance groß, dass man von der Atmosphäre gepackt wird", so Julian Dörnath, dessen Freunde allerdings mit der Schauspielerei nichts am Hut hätten. „Von denen interessiert sich `niemand fürs Theaterspielen. Die gehen lieber ins Kino." Auch wenn die Schauspielerei nicht immer nur Spaß mache, könne er jedem Jugendlichen nur empfehlen, mal über den eigenen Schatten zu springen: „Theaterspielen verleiht Selbstbewusstsein und sicheres Auftreten. Besonders, wenn man Szenen spielen soll, die im ersten Moment unangenehm oder peinlich erscheinen. Man lernt, dass ein Drehbuch nichts mit seinem eigenen Leben zu tun hat. Auf der Bühne ist man eine ganz andere Person, das ist absolut faszinierend."

So faszinierend, dass Juliaa Dörnath in Zukunft nicht „nur" schauspielern möchte: „Ich träume von einer Rolle in einem Musical. Dafür würde ich auch singen und tanzen lernen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 10. Oktober 2005

Klassenzimmer aus dem Museum

FEUERZANGENBOWLE Theaterschule der „Niederdeutschen" von Beifall umrauscht

von KATHARINA KELLIN

WILHELMSHAVEN - „Da stellen wir uns erst mal ganz dumm" - Wer kennt ihn nicht, diesen Satz von Professor Bömmel aus der „Feuerzangenbowle". Anschließend folgt dann die Erklärung der Dampfmaschine in der unvergleichlichen Art, die es nur in diesem Stück gibt. Die Theaterschule der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven hatte sich ein hohes Ziel gesetzt, es ist sicherlich nicht leicht, in so große Fußstapfen zu treten. Umso mehr freute die jungen Schauspieler der Erfolg bei der Premiere im Gorch Fock Haus. Mit dem von Arnold Preuß bearbeiteten Stück begeisterten sie das Publikum. Am Schluss gab es stehende Ovationen.

Wer die Geschichte noch nicht kennt: In einer Schnapslaune, nämlich bei einer Feuerzangenbowle, lässt sich Dr. Johannes Pfeiffer von seinen Freunden dazu überreden, als Erwachsener noch einmal aus Spaß in die Schule zu gehen. Pfeiffer ist nämlich zu Hause privat unterrichtet worden und kennt den Schulalltag mit den vielen kleinen Streichen und derben Albereien überhaupt nicht. Jetzt soll er den versäumten Spaß nachholen. In der Schule angekommen, findet er sich schnell zurecht: Er schließt Freundschaft mit seinen Kameraden, denkt sich Schülerstreiche aus und verliebt sich schließlich sogar in Eva, die Tochter des Direktors. Eigentlich könnte es so weiter gehen, doch eines Tages taucht Marion, Pfeiffers Verlobte, auf. Da kommt es natürlich zu Verwicklungen.

Das von Arnold Preuß für die Theaterschule bearbeitete eineinhalbstündige Stück beinhaltet die Schulszenen. Alles natürlich in plattdeutscher Sprache. Dabei wurden vor allem die Highlights berücksichtigt, wie zum Beispiel die alkoholische Gärung oder Professor Bömmels Erklärung der Dampfmaschine. Das Bühnenbild zeigt ein Klassenzimmer, ausgestattet mit echtem alten Mobiliar. Hier hat das Schulmuseum Bohlenbergerfeld tatkräftige Unterstützung geleistet. In dieser Umgebung fühlten sich die Theaterschüler sichtlich wohl: Ihre hervorragende spielerische Leistung begeisterte das Publikum. Immer wieder gab es Szenenapplaus und nicht enden wollende Freudenausbrüche.

Weitere Aufführungen: Sonntag, 16. Oktober, 11 und 16 Uhr im Gorch-Fock-Haus; Sonntag, 29. Oktober, 17 Uhr, im Bürgerhaus Sande.

Die Mitwirkenden: Dr. Johannes Pfeiffer: Julian Dörnath, Direktor Kruse: Gabriele Manke, Professor Krey: Christian Jäger, Professor Bömmel: Staphanie Zeitz, Eva Kruse: Rieke Grube, Schulrat: Anna-Lena Meinert, Rudi Knevel: Sandra Krüger, Wolfgang Luck: Yannik Marschner, Holger Huusmann: Saskia Gabert, Herbert Rosen: Aline Wohler, Balduin Mehlworm: Stella Schmidt, Franz Ackermann: Julia Hinrichs, Monika: Fenja Strowik, Hausmeister: Sontka Zomerland, Marion: Fehmke Seibert, Regie und Ausstattung: Marion Zomerland & Arnold Preuß, Souffleuse: Marion Zomerland, Requisite: Marion Zomerland, Maske: Heidi Strowik, Kostümbetreuung : Helga Lauermann, Tontechnik: Musikinitiative, Andre Schulze, Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dömath, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Technische Leitung: Manfred Eilers, Inspizient: Willy Meinert

Bilder von der Generalprobe der Inszenierung der Theaterschule "Feuerzangenbowle" am 6. Oktober 2005

Die Theaterschüler finden das Rollenbuch von "De Fledderbeerpunsch"

Prof. Krey (Christian Jäger, stehend) begrüßt den neuen Schüler Hannes Pfeiffer (Julian Dörnath, 3.v.r.)

Stephanie Zeitz als Prof. Bömmel fragt: "Wat is ´ne Dampfmaschin? - Da stelle mer uns janz dumm!"

Eva Kruse (Rieke Grube, stehend links) begrüßt Pfeiffer (Julian Dörnath) und verguckt sich sogleich in ihn

Der Chor singt: "Ik weet nich, wat schall dat bedüden, dat ik so trurig bün..." (v.l. Rieke Grube, Julian Dörnath, Fenja Strowik, Sontka Zomerland, Anna-Lena Meinert, Yannik Marschner, Julia Hinrichs, Sandra Krüger, Saskia Gabert, Stella Schmidt, Aline Wohler und Fehmke Seibert)

Die alkoholische Gärung: Prof. Krey (Chistian Jäger, links) erlaubt den Schülern (Anna-Lena Meinert, Aline Wohler und Julia Hinrichs) "jäder nur einen wönzigen Sluck"

Wer ist denn de richtige Professor? (v.l. Prof. Kruse - Gabriele Manke, Pfeiffer - Juian Dörnath, Schulrat - Anna-Lena Meinert, Prof. Krey - Christian Jäger, Mehlworm - Stella Schmidt)

Luck (v.l. Yannik Marschner) zitiert aus "De Jungfru van Orleans" (v.l. Fenja Strowik, Sandra Krüger, Julia Hinrichs, Julian Dörnath, Stella Schmidt, Anna-Lena Meinert)

Monika (Fenja Strowik) wäscht Dr. Johannes Pfeiffer (Julian Dörnath) gehörig den Kopf.

Zarte Annährungsversuche zwischen Eva Kruse (Rieke Grube) und Hannes (Julian Dörnath)

Hoffentlich fällt das dem Schulrat nicht auf, denkt Professor Krusse (Gabriele Manke). Der Schulrat (Anna-Lena Meinert), Eva (Rieke Grube), sowie Dr. Johannes Pfeiffer (Julian Dörnath hier als Prof. Krey) schwitzen Blut und Wasser

Die Leiterin Marion kommt mal wieder zu spät zur Probe (Kein Parkplatz!)

Nach der geglückten Generalprobe stellen sie die Beteiligten auf zu einem "Familienfoto"

Wilhelmshavener Zeitung vom 3. Oktober 2005

Theater am Meer: Junge Leute spielen „Feuerzangenbowle"

KULTUR Premiere am kommenden Freitag im Gorch-Fock-Haus

Die Niederdeutsche Bühne lässt in diesem Jahr die Kinder der Theaterschule die Spielzeit mit der „Feuerzangenbowle" eröffnen. Premiere ist am kommenden Freitag, 7. Oktober.

Das Ensemble der Feuerzangenbowle (von links 1. Reihe unter: Yannik Marschner, Sontka Zomerland, Julia Hinrichs, Saskia Grabert, 2. Reihe Mitte Aline Wohler, Fenja Strowik, Fehmke Seibert, Sandra Krüger, 3. Reihe oben - Gabriele Manke, Stephanie Zeitz, Rieke Grube, Julian Dörnatz, Christian Jäger, Anna-Lena Meinert)

WILHELMSHAVEN/MG - Die Nachwuchsförderung wird beim „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" bereits seit mehreren Jahren groß geschrieben. Bühnenleiter Arnold Preuß, der nun auch zum Präsidenten des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen-Bremen gewählt wurde, hat sich dies als eine der Hauptaufgaben seines neuen Amtes auf die Fahnen geschrieben.

Um diesem Vorhaben besonderen Ausdruck zu verleihen, lässt er gemeinsam mit seiner Bühnenleitungspartnerin Marion Zomerland - beide führen gemeinsam Regie - die Kinder der bühneneigenen Theaterschule die nun beginnende Spielzeit 2005/2006 eröffnen. Hierfür hat Arnold Preuß den beliebten Klassiker „Feuerzangenbowle" von Heinrich Spoerl überarbeitet. Bekannt ist das Stück vor allem durch die Verfilmung mit Heinz Rühmann - seitdem ist Pfeiffer mit drei „f' fast jedem ein Begriff. Die niederdeutsche Bühnenfassung von Inge Brix und Erica Hermann-Schmeckthal hat Preuß eigens für die Bühne dahingehend bearbeitet, dass die Nachwuchsdarsteller sich quasi selbst spielen: Als Theaterschüler kommen sie zur Probe, und während sie auf die Leiterin der Gruppe warten, fällt ihnen das Textbuch von „De Fledderbeerpunsch" in die Hände. Neugierig tauschen sich die Mädchen und Jungs über das Stück aus, und nach und nach beginnen sie, in die Rollen der Komödie zu schlüpfen. So spielen die Kinder nicht nur die typischen Schülerrollen, sondern auch die Lehrer wie Bömmel oder Professor Krey mitsamt all ihrer Unterrichts-Fehltritte.

Am 7. Oktober um 19 Uhr öffnet sich zum ersten Mal der Vorhang für die „Feuerzangenbowle", und zwar im Gorch-Fock-Haus. Zwei weitere Vorstellungen finden dort am 16. Oktober um 11 Uhr und um 16 Uhr statt. Für diese Vorstellungen findet der Vorverkauf bereits jetzt wie gewohnt am Service-Center des Stadttheaters statt. Für Gruppen empfehlen sich Buchungen über Geschäftsführer Klaus Aden, der telefonisch unter 0 44 23/70 91 98 oder Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen ist. Selbstverständlich sind auch Karten an der Abendkasse im Gorch-Fock-Haus erhältlich. Außerdem führt die Theaterschule das Stück auch am 29. Oktober um 17 Uhr im Bürgerhaus Sande im Rahmen der Sander Theaterwoche auf.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 1. Oktober 2005

Kinder eröffnen Spielzeit mit der „Feuerzangenbowle"

Theaterschule der Niederdeutschen Bühne probt

(v.l.) Julian Dörnath als Dr. Pfeiffer, Anna-Lena Meinert als Schulrat und Christian Jäger als Prof. Krey

WILHELMSHAVEN - Die Nach wuchsförderung wird beim „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" bereits seit mehreren Jahren groß geschrieben. Entsprechend werden erstmals die Kinder der bühneneigenen Theaterschule die neue Spielzeit 2005/2006 eröffnen. Bühnenleiter Arnold Preuß hat dafür den Klassiker „Feuerzangenbowle" von Heinrich Spoerl in der niederdeutschen Bühnenfassung von Inge Brix und Erica HermannSchmeckthal überarbeitet.

Die Nachwuchsdarsteller' spielen sich quasi selbst: Als Theaterschüler kommen sie zur Probe, und während sie auf die Leiterin der Gruppe warten, fällt ihnen das Textbuch von „De Fledderbeerpunsch" in die Hände. Neugierig tauschen sich die Mädchen und Jungen über das Stück aus, und nach und nach beginnen sie, in die Rollen der Komödie zu schlüpfen. So spielen die Kinder nicht nur die typischen Schülerrollen, sondern auch die Lehrer wie Bömmel oder Professor Krey.

Am Freitag, dem 7. Oktober, um 19 Uhr öffnet sich der Vorhang für die „Feuerzangenbowle" im Gorch-Fock-Haus. Zwei weitere Vorstellungen finden dort am 16. Oktober um 11 Uhr und um 16 Uhr statt. Karten gibt es im ServiceCenter des Stadttheaters oder an der Abendkasse im GorchFock-Haus. Außerdem führt die Theaterschule das Stück am 29. Oktober um 17 Uhr im Bürgerhaus Sande im Rahmen der Sander Theaterwoche auf.

NEUE RUNDSCHAU vom 21. September 2005

Schulbankdrücken - einmal anders

Theaterschule eröffnet die Spielzeit

Die Nachwuchsförderung wird beim „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" bereits seit mehreren Jahren groß geschrieben. Bühnenleiter Arnold Preuß, der nun auch zum Präsidenten des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen - Bremen gewählt wurde, hat sich dies als eine der Hauptaufgaben seines neuen Amtes auf die Fahnen geschrieben. Um diesem Vorhaben besonderen Ausdruck zu verleihen, lässt er gemeinsam mit seiner Bühnenleitungspartnerin Marion Zomerland die Kinder der bühneneigenen Theaterschule die nun beginnende Spielzeit 2005/2006 eröffnen.

Hierfür hat Arnold Preuß den beliebten Klassiker „Feuerzangenbowle" von Heinrich Spoerl in der niederdeutschen Bühnenfassung von Inge Brix und Erica Hermann- Schmeckthal überarbeitet. Bekannt ist das Stück vor allem durch die Verfilmung mit Heinz Rühmann - seitdem ist Pfeiffer mit drei „f" fast jedem ein Begriff. Die Nachwuchsdarsteller spielen sich quasi selbst: Als Theaterschüler kommen sie zur Probe, und während sie auf die Leiterin der Gruppe warten, fällt ihnen das Textbuch von „De Fledderbeerpunsch" in die Hände. Neugierig tauschen sich die Mädchen und Jungs über das Stück aus, und nach und nach beginnen sie, in die Rollen der Komödie zu schlüpfen. So spielen die Kinder nicht nur die typischen Schülerrollen, sondern auch die Lehrer mitsamt all ihrer Unterrichts-Fehltritte.

Am 7. Oktober um 19 Uhr öffnet sich zum ersten Mal der Vorhang für die „Feuerzangenbowle", und zwar im Gorch-Fock-Haus. Zwei weitere Vorstellungen finden dort am 16. Oktober um 11 Uhr und um 16 Uhr statt. Für diese Vorstellungen findet der Vorverkauf bereits jetzt wie gewohnt am Service-Center des Stadttheaters statt. Für Gruppen empfehlen sich Buchungen über Geschäftsführer Klaus Aden, der unter Telefon 0 44 23 - 70 91 98 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen ist. Selbstverständlich sind auch Karten an der Abendkasse im Gorch-Fock-Haus erhältlich. Außerdem führt die Theaterschule das Stück auch am 29. Oktober um 17 Uhr im Bürgerhaus Sande im Rahmen der Sander Theaterwoche auf. MG

Guten Morgen Sonntag vom 18. September 2005

Schulbankdrücken - einmal anders

„Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne" : Kinder eröffnen mit „Feuerzangenbowle"

Die Nachwuchsförderung wird beim "Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" groß geschrieben

Wilhelmshaven. (gms) Das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" lässt in diesem Jahr die Kinder der Theaterschule die Spielzeit mit „Feuerzangenbowle" eröffnen. Die Nachwuchsförderung wird beim „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" bereits seit mehreren Jahren groß geschrieben und ist eine der Hauptaufgaben. Um diesem Vorhaben besonderen Ausdruck zu verleihen, lässt die Bühnenleiterin Marion Zomerland die Kinder der bühneneigenen Theaterschule die nun beginnende Spielzeit 2005/2006 eröffnen. Und zwar mit dem Klassiker die „Feuerzangenbowle" von Heinrich Spoerl in der niederdeutschen Bühnenfassung von Inge Brix und Erica Hermann-Schmeckthal überarbeitet.

Bekannt ist das Stück vor allem durch die Verfilmung mit Heinz Rühmann - seitdem ist Pfeiffer mit drei „ef" fast jedem ein Begriff. Die Nachwuchsdarsteller spielen sich quasi selbst: Als Theaterschüler kommen sie zur Probe, und während sie auf die Leiterin der Gruppe warten, fällt ihnen das Textbuch von „De Fledderbeerpunsch" in die Hände. Neugierig tauschen sich die Mädchen und Jungs über das Stück aus, und nach und nach beginnen sie, in die Rollen der Komödie zu schlüpfen. So spielen die Kinder nicht nur die typischen Schülerrollen, sondern auch die Lehrer wie Bömmel oder Professor Krey mitsamt all ihrer Unterrichts-Fehltritte.

Am 7. Oktober um 19 Uhr öffnet sich zum ersten Mal der Vorhang für die „Feuerzangenbowle", und zwar im Gorch-Fock-Haus. Zwei weitere Vorstellungen finden dort am 16. Oktober um 11 Uhr und um 16 Uhr statt. Für diese Vorstellungen findet der Vorverkauf bereits jetzt wie gewohnt am Service-Center des Stadttheaters statt. Für Gruppen empfehlen sich Buchungen über Geschäftsführer Klaus Aden, der über Tel.: (0 44 23) 70 91 98 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen ist. Selbstverständlich sind auch Karten an der Abendkasse im Gorch-Fock-Haus erhältlich. Außerdem führt die Theaterschule das Stück auch am 29. Oktober um 17 Uhr im Bürgerhaus Sande im Rahmen der Sander Theaterwoche auf.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 20. Juli 2005

Der Pfeiffer mit drei „f"

PROBEN Theaterschul-Produktion

„Feuerzangenbowle" auf Plattdeutsch: Die jungen Nachwuchsschauspieler bei der intensiven Probenarbeit.

WILHELMSHAVEN/LR - Ein Intensivproben-Wochenende haben jüngst 15 Mit-spieler der „Feuerzangenbowle" gemeinsam mit dem Bühnenleitungsduo Marion Zomerland und Arnold Preuß, die auch Regie in der Theaterschule führen, verbracht. Die Jüngsten des „Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" feilten weiter an ihren Szenen der Theaterfassung des Spielfilm-Klassikers aus der Vorlage von Heinrich Spoerl, die Preuß für die Theaterschule der Bühne eingerichtet hat.

Ab Ende September soll das Stück dem Publikum präsentiert werden. Und so wurde nicht nur an der Inszenierung und am plattdeutschen Text gearbeitet. Auch für Atem- und Phonetik- sowie Assoziations- und Improvisationsübungen war ausgiebig Zeit, um die Handwerkskunst eines Schauspielers im Ansatz zu erlernen. Außerdem hat solch ein Intensiv-Workshop einen angenehmen Nebeneffekt für die Kinder und Jugendlichen: Die Nachwuchs-Darsteller erfahren schon in jungen Jahren, dass im Vereinsleben die Gemeinschaft groß geschrieben wird. Das wurde für alle Teilnehmer beim Fußball-Match und anschließendem Grillen deutlich.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 23. Juni 2005

Der Nachwuchs schmeckt Bowle ab

Jugend des „Theaters am Meer" probt

In Asel probten die Nachwuchsschauspieler die Feuerzangenbowle.

WILHELMSHAVEN/MG - Langsam wird es auch für die Jüngsten des „Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" ernst: Das Bühnenleitungsduo Marion Zomerland und Arnold Preuß, die auch Regie in der Theaterschule führen, verbrachten gemeinsam mit 15 Mitspielern der „Feuerzangenbowle" ein Intensiv-proben-Wochenende in der Ev. Jugendbildungsstätte in Wittmund-Asel.

Drei Tage lang feilten die Kinder und Jugendlichen an der Theaterfassung des Spielfilm-Klassikers nach der Vorlage von Heinrich Spoerl. Arnold Preuß hat das Stück bearbeitet. Ab Ende September soll die Bowle dem Publikum präsentiert werden, und so wurde nicht nur an der Inszenierung und am plattdeutschen Text gearbeitet. Auch für Atem- und Phonetik- sowie Assoziations- und Improvisü tionsübungen war ausgiebig Zeit, um die Handwerkskunst eines Schauspielers im Ansatz zu erlernen.

Auf diese Weise hat die Theaterschule schon vor gut zwei Jahren dem Erfolgsstück „Max und Moritz" den nötigen Feinschliff verpasst. Nebenbei fördert solch ein„ IntensivWorkshop das Gemeinschaftsgefühl. Das wurde sowohl beim Fußball-Match als auch beim Grillen deutlich. Die genauen Vorstellungstermine werden der Presse sowie der Theater-Homepage (www. ndb-wilhelmshaven.de) zu entnehmen sein. Natürlich ist die „Feuerzangenbowle" auch zu buchen. Interessierte Vereine und Schulen wenden sich an Geschäftsführer Klaus Aden (Ostpreußenstr. 2, 26388 Wilhelmshaven, Tel. 04423/ 2803, Fax 04423/ 709019, E-Mail: k._aden@ewetel. net

Wilhelmshaven, 19. Juni 2005

"Feuerzangenbowle" - Theaterschule mit Intensivwochenende in die Sommerferien

Premiere ist für den Herbst geplant

Vom 17. bis 19. Juni waren die Schülerinnen und Schüler der Theaterschule des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven in der ev. Bildungsstätte Asel zu einem Intensivprobenwochenende zusammengekommen. Unter der Leitung von Marion Zomerland und Arnold Preuß wurde drei Tage lang an dem Projekt "Feuerzangenbowle" gearbeitet. Die Probenarbeit an dem Stück, das in einer von Arnold Preuß extra für die Theaterschule des Theaters am Meer erarbeiteten Fassung aufgeführt werden soll, machte natürlich den Hauptbestandteil des Wochenendes aus.

Atem- und Phonetikübungen gehören zum Standartprogramm

Dennoch blieb neben einer intensiven Atem- und Phonetikschulung, spielerischen Assoziations- und Improvisationsübungen noch Zeit genug für Fussballspiele (auf großem und kleinem Kickerfeld), Minigolf oder Vollyeball. Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. Die 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben das Wochenende viele neue Freunde gewonnen. Unter diesen positiven Vorzeichen haben alle Darstellerinnen und Darsteller auch bei der Arbeitung ihrer Rollen einen großen Schritt nach vorne gemacht, der die Premiere des Stückes nach den Sommerferien möglich werden lässt.

Am kleinen Finger durch den Raum führen - so viel Vertrauen gibt es nur im Theater

Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven plant eine Aufführungsserie des Filmklassikers um den Schüler Pfeiffer (mit drei "f") im Herbst diesen Jahres. Interessierte Gruppen und Organisationen können sich jetzt schon mit dem Geschäftsführer der Bühne für Aufführungstermine in Verbindung setzen.

Wer fleißig ist, muss auch kräftig Essen

"Ik weet nich, wat schall dat bedüden, dat ik so trurig bün"

Zur Entspannung: Fußball auf dem großen Feld....

...und auf dem kleinen Kickerfeld!

Die Theaterschule mit der Leiterin Marion Zomerland - links im Fenster Arnold Preuß, der das Foto macht - (v.l. 1.Reihe: Yannik, Stephanie, Julia, Saskia, Ole 2. Reihe: Aline, Gabriele, Sandra, Stella, Fenja, Julian, Anna-Lena, Christian, Rieke)

Die Schüler spielen die Schüler Huusmann (Saskia), Luck (Yannik), Knebel (Sandra) und Pfeiffer (Julian)

Regiebesprechung mit Eva (Rieke), Pfeiffer (Julian) und Arnold Preuß

Blick in die Klasse der Oberprima

Die Klasse spielt "Die Jungfrau von Orleans"

"Jäd´r doch nur eenen wönzigen Sluck????" - Prof. Krey ist entsetzt, die Klasse ist außer Rand und Band

Wilhelmshavener Zeitung vom 14. Februar 2005

Wilhelmshaven-Fonds hilft Jugendprojekt

"Es ist wirklich beispielhaft, mit welcher Begeisterung hier diese Arbeit geleistet wird." Das sagte Frank Menzel, stellvertetender Vorsitzender des Kuratoriums des "Wilhelmshvaen Fonds" (2.v.l.l) bei der Übergabe von 1.500 Euro an Klaus Aden, Marion Zomerland und Arnold Preuß (vorn, v.r.) von der Niederdeutschen Bühne. Mit dem Geld aus den Zinserträgen des Fonds wird ein Jugendprojekt dieser Bühne unterstützt: die Erarbeitung und Aufführung der "Feuerzangenbowle" in der plattdeutschen Version. Links Karl-Heinz Patent. Geschäftsführer des Vereins "Bürger für Wilhelmshaven", an dem der Fonds angebunden ist.

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland für Februar 2005

Niederdeutsche such noch Mitschüler für Peiffer mit 3 "f"

Nachdem die Theaterschule des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" große Erfolge mit „Max un Moritz" hatte, gehen die Jugendlichen unter Leitung von Marion Zomerland und Arnold Preuß nun ein neues Projekt an. Jeden Mittwoch von 16 bis 17.30 Uhr treffen sich die Beteiligten, um den Klassiker „Feuerzangenbowle" von Heinrich Spoerl einzustudieren.

Das Stück, das vor allem durch die Verfilmung mit Heinz Rühmann bekannt und beliebt wurde, wird von der Bühnenleitung überarbeitet, um es dem jugendlichen Ensemble anzupassen. So werden die Jugendlichen, die neben dem Theaterspiel auch die plattdeutsche Sprache erlernen, in der Inszenierung wie in ihrer eigenen Situation als Theaterschüler dieses Stück erarbeiten. Die bekannten Lehrerrollen wie Professor Krey („Pfeiffer, sä sünd albern!") oder Bömmel (Stichwort Dampfmaschine) werden daher genauso wie die Schülerrollen von Schülern dargestellt.

Das aufwändige Projekt ist durch eine Förderung der Bürgerstiftung der Sparkasse unterstützt worden. Das Stück steht für die kommende Spielzeit auf dem Plan.
Aufgrund der zahlreichen Rollen sucht das „Theater am Meer" noch weitere interessierte Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren. Wer Lust und Interesse hat, sollte sich ab sofort bei Marion Zomerland unter Tel. 7 05 49 melden.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 21. Januar 2005

„Pfeiffer" braucht Mitspieler

PROJEKT Schüler proben „Feuerzangenbowle"

WILHELMSHAVEN/LR -- Nach dem die Theaterschule des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" große Erfolge mit „Max un Moritz" in zahlreichen Vorstellungen erzielt hat, gehen die Jugendlichen unter Leitung von Marion Zomerland und Arnold Preuß nun ein neues Projekt an. Jeden Mittwoch von 16 bis 17.30 Uhr treffen sich die Beteiligten, um den Klassiker „Feuerzangenbowle" von Heinrich Spoerl einzustudieren.

Das Stück, das vor allem durch die Verfilmung mit Heinz Rühmann bekannt und beliebt wurde, wird von der Bühnenleitung überarbeitet, um es dem jugendlichen Ensemble anzupassen. So werden die Jugendlichen, die neben dem Theaterspiel auch die plattdeutsche Sprache erlernen, in der Inszenierung wie in ihrer eigenen Situation als Theaterschüler dieses Stück erarbeiten. Die bekannten Lehrerrollen wie Professor Krey („Pfeiffer, sä sünd albern!") oder Bömmel (Stichwort Dampfmaschine) werden daher genauso wie die Schülerrollen von Schülern dargestellt.

Das aufwändige Projekt ist durch eine Förderung der Bürgerstiftung der Sparkasse unterstützt worden. Das Stück steht für die kommende Spielzeit auf dem Plan.
Aufgrund der zahlreichen Rollen sucht das „Theater am Meer" noch weitere interessierte Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren. Wer Lust und Interesse hat, sollte sich ab sofort bei Marion Zomerland unter Tel. 7 05 49 melden.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 19. Januar 2005

Jugendliche spielen Theater

WILHELMSHAVEN - Nach „Max un Moritz" probt die Jugendgruppe des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne jetzt unter der Leitung von Marion Zomerland und Arnold Preuß ein neues Stück. Jeden Mittwoch von 16 bis 17.30 Uhr treffen sich die Beteiligten, um den Klassiker „Die Feuerzangenbowle" von Heinrich Spoerl einzustudieren. So werden die Jugendlichen, die neben den Fertigkeiten des Theaterspiels auch die plattdeutsche Sprache erlernen, in der Inszenierungwie in ihrer eigenen Situation als Theaterschüler dieses Stück erarbeiten. Das aufwändige Projekt ist durch eine Förderung der Bürgerstiftung der Sparkasse unterstützt worden. Wegen der zahlreichen Rollen sucht die Niederdeutsche Bühne noch weitere interessierte Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren. Wer Lust und Interesse hat, sollte sich umgehend bei Marion Zomerland unterTel. 044 21/7 05 49 melden.

SZENE Wilhelmshaven vom 15. Januar 2005

PROJEKTNAME: Feuerzangenbowle

Jugendliche für Rollen gesucht

SZE. Nachdem die Theaterschule des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" große Erfolge mit „Max und Moritz" in zahlreichen Vorstellungen erzielt hat, gehen die Jugendlichen unter der Leitung von Marion Zomerland und Arnold Preuß nun ein neues Projekt an. Jeden Mittwoch in der Zeit von 16 bis 17.30 Uhr treffen sich fortan die Beteiligten, um den Klassiker „Feuerzangenbowle"
von Heinrich Spoerl einzustudieren.

Das Stück, das vor allem durch die Verfilmung mit Heinz Rühmann bekannt und beliebt wurde, wird hierfür von der Bühnenleitung überarbeitet, um es dem jugendlichen Ensemble anzupassen. So werden die Jugendlichen, die hier neben den Fertigkeiten des Theaterspiels auch die plattdeutsche Sprache erlernen, in der Inszenierung wie in ihrer eigenen Situation als Theaterschüler dieses Stück erarbeiten.

Die bekannten Lehrerrollen wie Professor Krey („Pfeiffer, sä sünd albern!") oder Bömmel (Stichwort „Dampfmaschiin") werden daher genauso wie die Schülerrollen von Schülern dargestellt. Das aufwändige Projekt ist durch eine Förderung der Bürgerstiftung der Sparkasse großzügig unterstützt worden. so dass die Proben für das Stück, das für die kommende Spielzeit geplant ist, nun mit Volldampf beginnen können.

Aufgrund der zahlreichen Rollen sucht das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" noch weitere interessierte Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren. Wer Lust und Interesse hat, sollte sich ab sofort bei Marion Zomerland unter Telefon 044217 05 49 melden.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 16. Dezember 2004

10 500 Euro für Kinder- und Jugendprojekte vergeben

Die Bühnenleitung (v.l. 7: Marion Zomerland, 9. Arnold Preuß) des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven nahm den Förderbeitrag für "Die Feuerzangenbowle" für die Theaterschule in Empfang.

Die Bürgerstiftung der Sparkasse Wilhelmshaven hat jetzt neun beispielhafte Projekte im Rahmen eines von ihr in Szene gesetzten Förderwettbewerbs im Kinder- und Jugendbereich mit Zuschüssen von insgesamt 10 500 Euro bedacht. Antragsteller waren Schulen, kulturelle Einrichtungen und Kirchengemeinden. Die Förderung belief sich auf Einzelbeträge zwischen 500 und 2500 Euro. Das Geld wurde jetzt in einer Feierstunde in der Sparkasse von Sparkassendirektor Martin Grapentin als Stif tungsvorstand sowie den Stiftungs-Geschäftsführern Manfred Vogel und Andrö Bleibohm an die Empfänger überreicht. Unser Bild zeigt die Teilnehmer an der Übergabe der Fördermittel für die Kinder- und Jugendprojekte aus Wilhelmshaven. (FOTO:MASCH)

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 13. Dezember 2004

Das Ehrenamt steht hoch im Kurs

Bürgerstiftung fördert Kinder- und Jugendprojekte

Sie kamen stellvertretend für die neun ausgewählten Vereine und Institutionen zur Übergabe der Fördergelder der Bürgerstiftung der Sparkasse in die Sparkassenzentrale (Bühnenleitung des Theaters am Meer: 7. v.l. Marion Zomerland, 9.v.l. Arnold Preuß)

WILHELMSHAVEN/ERI - Einmal mehr schüttete die Bürgerstiftung der Sparkasse Wilhelmshaven ihren vorweihnachtlichen Spendensack für gemeinnützige Kinder- und Jugendprojekte aus. 20 Anträge waren eingereicht worden, neun davon wurden von der Jury ausgewählt und beachtliche Beträge zur Verfügung gestellt. Wie Sparkassendirektor Martin Grapentin sagte, sei die Jury wieder einmal davon überrascht gewesen, wie viel ehrenamtliches Engagement es in Wilhelmshaven gäbe.

Es sei erstaunlich, was alles in dieser Stadt ehrenamtlich passiere, wovon letztlich die Allgemeinheit profitiere, sagte Grapentin. Die eingereichten Vorhaben seien äußerst vielfältig und eigentlich alle förderungswürdig, so dass es die Jury nicht leicht gehabt habe. Vor der Preisübergabe stellten die Vertreter der ausgewählten Institutionen und Vereine dieses Förderwettbewerbs ihre Projekte vor: Es sind die Käthe-Kollwitz-Schule, das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven", der Sängerkreis Wilhelmshaven, die Musikschule, die Hafenschule, die Christus- und Garnisonkirche, die Banter- und die Friedenskirche sowie der CVJM.

Gefördert werden unter anderem ein religiöses Kunstprojekt der Friedenskirche und eine Segelfreizeit unter dem Motto „Segeln und Mehr"; die Niederdeutsche Bühne will mit 20 Jugendlichen das Theaterstück „Die Feuerzangenbowle" erarbeiten und die Kindertagesstätte „Regenbogen" in Fedderwardergroden plant ein Projekt „Gesund in allen Lebenslagen". Außerdem sollen mehrere Blockhäuser in der Freizeitstätte „Wildflecken" saniert werden; aufklärende Mädchentage plant die Kirche in Heppens, orientiert an einem Besuch des Anne-Frank-Hauses in Amsterdam. Und so geht es weiter mit den unterschiedlichsten Projekten.

Herr Adrian hett Liefpien oder De inbildsch Süüke (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

HERR ADRIAN HETT LIEFPIEN
oder
DE INBILDSCH SÜÜKE

(Der eingebildet Kranke)
Lustspiel von Molière
Niederdeutsch von Arnold Preuß

Regie und Bühne Arnold Preuß
Musik Nicolas C. Ducci

Bühne 1. Akt

Souffleuse: Roswitha Wunderlich
Requisite: Marianne Karstens, Ebba Mannott-Kallus
Maske: Ebba Mannott-Kallus, Anke Schluppkotten, Katja Stöver, Heidi Strowik
Kostüme:Helga Lauermann
Inspizienz: Anne Hillers

Bühnenbildbau: Heinz Fuchs, Wolfgang Buttjer
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann, Hanneken, Detlef Schumann
Technische Leitung:Manfred Eilers

Ensemble
Herr Adrian, der eingebildet Kranke - Jürgen Tapken
Regine, Adrians zweite Frau - Wilma Welte
Angela, Adrians Tochter aus erste Ehe - Martina Hofmann
Luise, Adrians kleine Tochter aus erste Ehe - Stephanie Zeitz
Bernhard, Adrians Bruder - Klaus Aden
Klemenz - André Gelhart
Herr Machandel, Doktor - Horst Karstens
Thomas Machandel - Marc Gelhart
Herr Aderlaat, Hausdoktor- Nicolas C. Ducci
Herr Hollunderbeer, Apotheker - Walter Bleckwedel
Herr Redlich, Notar - Willy Meinert
Anna, Dienstmädchen - Marion Zomerland
Dekan der Medizinischen Fakulatät - Walter Bleckwedel
erster prüfender Professor - Günter Boye
zweiter prüfender Professor - Ralf-Rüdiger Bayer
dritter prüfender Professor - Ingo Folkers
vierter prüfender Professor - Hanna Christoffers
Klistierträger, Chor - Gabriele Manke
Klistierträger, Chor - Katja Stöver
Klistierträger, Chor - Fenja Strowik
Klistierträger, Chor - Aline Wohler

WILHELMSHAVEN am 10. September 2006

Freilichttheaterpremiere im Rosarium: Erstmals mit "Herr Adrian hett Liefpien"

Das Ensemble von "Herr Adrian hett Liefpien" stellte sich vor der Aufführung im Rokoko-Garten zu einem Gruppenbild auf.

Der temperamentsvolle Aufstritt des beleidigten Dr. Aderlaat (v.l. Marion Zomerland, Nico C. Ducci und Jürgen Tapken)

Das Happy End steht kuzr bevor... Klemenz erklärt sich bereit, Doktor zu werden (v.l. Marion Zomerland, André Gelhart, Jürgen Tapken, Martina Hofmann und Klaus Aden)

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 7. September 2006

Um Lebensangst geht es im Lustspiel "der eingebildete Kranke" von Molière, dessen niederdeutsche Fassung "Adrian hett Liefpien" in der vergangenen Spielzeit ein Renner der Niederdeutschen Bühne war. Am kommenden Sonntag wird das Stück noch einmal im Rosarium aufgeführt. Die Vorstellung findet um 16 Uhr "open air" statt uhd wenn es regnen sollte im Gewächshaus. In der Hauptrolle ist Jürgen Tapken als Adrian zu sehen - hier in einer Szene mit seinere Tochter Angela (Martina Hofmann).

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 9/1006

Hypochonder unter freiem Himmel

Das „Theater am Meer" präsentiert noch einmal den Klassiker „Herr Adrian hett Liefpien" von Moliere aus der letzten Spielzeit - diesmal als Freilichttheater im Rosarium. Mit dem Moliere-Klassiker „Der eingebildete Kranke", der in der niederdeutschen Übertragung „Herr Adrian hett Liefpien" getauft wurde, hat die niederdeutsche Bühne „Theater am Meer" seine Saison 2005/2006 erfolgreich abgeschlossen. Die Inszenierung dieses satirischen Werkes bestellte Bühnenleiter Arnold Preuß, der auch für die niederdeutsche Fassung verantwortlich zeichnet. Bevor die neue Saison 2006/2007 am 30. September mit „Dat Spöökhuus" vom Stapel läuft, greift das „Theater am Meer" noch einmal den Publikumserfolg für eine ganz besondere Aktion auf: Das Ensemble präsentiert das Stück als Freilichtaufführung im Rosarium am Stadtpark.

Am Sonntag, dem 10. September um 16 Uhr, spielen dort Hanna Christoffers, Martina Hofmann, Gabriele Manke, Katja Stöver, Fenja Strowik, Wilma Weite, Aline Wohler, Stephanie Zeitz, Marion Zomerland, Klaus Aden, Walter Bleckwedel, Günter Boye, Ralf-Rüdiger Bayer, Nicolas C. Ducci, Andre Gelhart, Marc Gelhart, Ingo Folkers, Horst Karstens, Willy Meinert und Jürgen Tapken die Geschichte von dem Hypochonder Adrian, der mit seinem Krankheitswahn seine gesamte Umwelt zur Verzweiflung bringt.

Karten gibt es dort direkt an der Abendkasse, weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

NEUE RUNDSCHAU vom 30. August 2006

Hypochonder unter freiem Himmel

Molière-Klassiker mit der Niederdeutschen Bühne

Das Theater am Meer präsentiert noch einmal den Klassiker „Herr Adrian hett Liefpien" von Moliere aus der letzten Spielzeit - diesmal als Freilichttheater im Rosarium. Mit dem Molière-Klassiker „Der eingebildet Kranke` der in der niederdeutschen Übertragung „Herr Adrian hett Liefpien" getauft wurde, hat das Theater am Meer seine erfolgreiche Saison 2005/2006 erfolgreich abschließen können. Die Inszenierung dieses satirischen Werkes bestellte Bühnenleiter Arnold Preuß, der auch für die niederdeutsche Fassung verantwortlich zeichnet.

Bevor die neue Saison 2006/2007 am 30. September mit „Dat Spöökhuus" vom Stapel läuft, greift das Theater am Meer noch einmal den Publikumserfolg für eine ganz`'besa adere Aktion, auf. Das Ensemble präsentiert das Stück als Freilichtaufführung im Rosarium am Stadtpark.

Am Sonntag, dem 10. September um 16 Uhr spielen dort Hanna Christoffers, Martina Hofmann, Gabriele Manke, Katja Stöver, Fenja Strowik, Wilma Welte, Ahne Wohler, Stephanie Zeitz, Marion Zomerland, Klaus Aden, Walter Bleckwedel, Günter Boye, Ralf-Rüdiger Bayer, Nicolas C. Ducci, Andre Gelhart, Marc Gelhart, Ingo Folkers, Horst Karstens, Willy Meinert und Jürgen Tapken die Geschichte von dem Hypochonder Adrian, der mit seinem Krankheitswahn seine gesamte Umwelt zur Verzweiflung bringt.

Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf im Rosarium, Tel. 0 44 21 - 77 22 47, und im Service-Center des Stadttheaters, Tel. 0 44 21 - 94 01 15 sowie an der Abendkasse vor Ort. Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 28. August 2006

Hypochonder im Rosarium

WILHELMSHAVEN/LR - Mit dem Moliere-Klassiker „Der eingebildet Kranke", der in der niederdeutschen Übertragung „Herr Adrian hett Liefpien" getauft wurde, hat das „Theater am Meer" seine erfolgreiche Saison 2005/2006 erfolgreich abgeschlossen.

Die Inszenierung dieses satirischen Werkes bestellte Bühnenleiter Arnold Preuß, der sich auch für die niederdeutsche Fassung verantwortlich zeichnet. Bevor die neue Saison 2006/2007 am 30. September mit „Dat Spöökhuus" vom Stapel läuft, greift das „Theater am Meer" noch einmal den Publikumserfolg für eine ganz besondere Aktion auf. Das Ensemble präsentiert das Stück als Freilichtaufführung im Rosarium am Stadtpark. Am Sonntag, 10. September, um 16 Uhr wird das Ensemble in diesem Ambiente die Geschichte von dem Hypochonder Adrian, der mit seinem Krankheitswahn seine gesamte Umwelt zur Verzweiflung bringt.

Karten gibt es im Vorverkauf im Rosarium unter Tel. 77 22 47, und im Service-Center des Stadttheaters unter Tel. 94 01 15 sowie an der Abendkasse im Rosarium.

Von der Bühne im Stadttheater,nun ins Rosarium: Die Niederdeutsche Bühne bringt „Herr Adrian hett Liefpien" am 10. September als Freilichtaufführung.

JEVERSESCHES WOCHENBLATT vom 24. August 2006

Theater im Rosarium

Niederdeutsche Bühne zeigt Molière

Das Theater am Meer präsentiert noch einmal den Klassiker „Herr Adrian hett Liefpien" von Molière aus der vergangenen Spielzeit - diesmal als Freilichttheater.

WILHELMSHAVEN - Mit dem Molière-Klassiker „Der eingebildete Kranke", der in der niederdeutschen Übertragung „Herr Adrian hett Liefpien" getauft wurde, hat das Theater am Meer seine Saison 2005/2006 erfolgreich abschließen können. Die Inszenierung dieses satirischen Werkes bestellte Bühnenleiter Arnold Preuß, der auch für die niederdeutsche Fassung verantwortlich zeichnet.

Szene aus der Bühnenversion mit von links Willy Meinert als Notar Redlich, Wilma Welte als Adrians Ehefrau Regine und Jürgen Tapken als Herr Adrian

Bevor nun die neue Saison 2006/2007 am 30. September mit„Dat Spöökhuus" beginnt, greift das Theater am Meer den „eingebildeten Kranken" für eine ganz besondere Aktion auf: Das Ensemble präsentiert die Geschichte von dem Hypochonder Adrian, der mit seinem Krankheitswahn seine gesamte Umwelt zur Verzweiflung bringt, am Sonntag, dem 10. September, um 16 Uhr als Freilichtaufführung im Rosarium am Stadtpark.

Karten gibt es im Vorverkauf im Rosarium, Tel. 04421/772247, und im Service-Center des Stadttheaters, Tel. 04421/940115 sowie an der Abendkasse. Weitere Informationen unter: www.ndb-wllhelmshaven.de

NEUE RUNDSCHAU vom 4. Mai 2006

Unterschiedliche Heilmethoden für den eingebildet Kranken: So leicht geben Dienstmädchen Anna (Marion Zomerland, Foto unten, links) und Bernhard (Klaus Aden, rechts) im Kampf gegen die Hypochondrie seines Bruders Herrn Adrian (Jürgen Tapken, Mitte) nicht auf. Einen Achtungserfolg haben die beiden bereits erzielt: Sein Klistier möchte sich Herr Adrian vom Apotheker Hollunderbeer (Walter Bleckwedel, 2.v.l.) nicht mehr verabreichen lassen. Das ruft natürlich den empörten Dr. Aderlaat (Nicolas C. Ducci, 2.v.r.) auf den Plan, denn schließlich hat er das Wundermittel gegen alle Adrianschen Krankheiten nicht nur kreiert - es entgeht ihm auch die Gelegenheit, eine weitere Rechnung an Herrn Adrian auszustellen...

Eine Szene aus „Herr Adrian hett Liefpien", dem aktuellen Lustspiel des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Dabei handelt es sich um die niederdeutsche Fassung von Molieres „Der eingebildet Kranke", die Bühnenleiter Arnold Preuß übersetzt und inszeniert hat. Am heutigen Sonntag, dem 30. April, präsentiert das Ensemble das satirische Spiel um 15.30 und 20 Uhr im Stadttheater. Weitere Vorstellungen folgen im Mai am 7. um 20 Uhr und am 14. Mai um 15.30 und 20 Uhr. Weitere Informationen gibt es auch unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 30. April 2006

Unterschiedliche Heilmethoden für den eingebildet Kranken: So leicht geben Dienstmädchen Anna (Marion Zomerland, links) und Bernhard (Klaus Aden, rechts) im Kampf gegen die Hypochondrie seines Bruders Herrn Adrian (Jürgen Tapken, Mitte) nicht auf. Einen Achtungserfolg haben die beiden bereits erzielt: Sein Klistier möchte sich Herr Adrian vom Apotheker Hollunderbeer (Walter Bleckwedel, 2.v.l.) nicht mehr verabreichen lassen. Das ruft natürlich den empörten Dr. Aderlaat (Nicolas C. Ducci, 2.v.r.) auf den Plan, denn schließlich hat er das Wundermittel gegen alle Adrianschen Krankheiten nicht nur kreiert - es entgeht ihm auch die Gelegenheit, eine weitere Rechnung an Herrn Adrian auszustellen...

Eine Szene aus „Herr Adrian hett Liefpien", dem aktuellen Lustspiel des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Dabei handelt es sich um die niederdeutsche Fassung von Molieres „Der eingebildet Kranke", die Bühnenleiter Arnold Preuß übersetzt und inszeniert hat. Am heutigen Sonntag, dem 30. April, präsentiert das Ensemble das satirische Spiel um 15.30 und 20 Uhr im Stadttheater. Weitere Vorstellungen folgen im Mai am 7. um 20 Uhr und am 14. Mai um 15.30 und 20 Uhr. Weitere Informationen gibt es auch unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 05/2006 vom 28. April 2006

Spielzeit-Ende mit Molière up platt

von links: Marc Gelhart, Jürgen Tapken, Marion Zomerland (dahinter stehend), Horst Karstens, Martina Hofmann und André Gelhart

Einmal mehr beweist das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, dass die niederdeutsche Sprache nicht nur für den Bauernschwank oder allseits bekanntes Treppenhausgetratsch zu gebrauchen ist. Immer wieder zeigt das Ensemble, dass auch Klassiker der Weltliteratur in plattdeutscher Sprache das Publikum begeistern. Nach Kleists „Der zerbrochene Krug" und Fontanes „Unterm Birnbaum" präsentiert das Theater am Meer zum Abschluss der Saison 2005/2006 Molieres „Der eingebildet Kranke". Bühnenleiter Arnold Preuß hat dieses satirische Lustspiel ins Niederdeutsche übertragen: „Herr Adrian hett Liefpien" begeistert die Zuschauer und ist am 7. Mai um 20 Uhr und am 14. Mai um 15.30 Uhr und 20 Uhr zu sehen.

NEUE RUNDSCHAU vom 26. April 2006

Erbschleichen für Fortgeschrittene. Herr Adrian (Jürgen Tapken, rechts auf dem Foto unten) suhlt sich tagtäglich in seinem Selbstmitleid, denn er glaubt an ziemlich allen Krankheiten zu leiden. Daher ist ihm die Absicherung seiner Gemahlin Regine (Wilma Welte, Mitte) nach seinem Ableben besonders wichtig. Der Notar Herr Redlich (Willy Meinert, links) ist den beiden beim Aufsetzen des Testamentes gerne behilflich. Eine von vielen Szenen aus dem Klassiker „Der eingebildet Kranke", in dem der Autor Moliore mit den Studierten abrechnet. Das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" landete mit der niederdeutschen Fassung des Bühnenleiters Arnold Preuß einen komödiantischen Volltreffer. Die nächsten Vorstellungen folgen am 30. 4., 7. und 14. 5. um 20 Uhr sowie am 30. 4. und 14. 5. auch nachmittags um 15.30 Uhr.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 20. April 2006

Herr Adrian (Jürgen Tapken, rechts) ergeht sich tagtäglich in Selbstmitleid, denn er glaubt, an ziemlich allen Krankheiten zu leiden, die sein Wissen hergibt. Daher ist ihm die Absicherung seiner Gemahlin Regine (Wilma Wette, Mitte) nach seinem Ableben besonders wichtig. Natürlich weiß Regine wie auch alle Ärzte und Apotheker die Vorteile aus seiner Hypochondrie zu ziehen. Der Notar Herr Redlich (Willy Meinert, links) ist den beiden beim Aufsetzen des Testamentesgerne behilflich, schließlich würde er später durch seine Liaison mit Regine auch davon profitieren... Eine Szene aus dem Klassiker „Der eingebildet Kranke", in dem der Autor Moliere auf satirische Weise mit Studierten abrechnet.

Das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne" landete mit der niederdeutschen Fassung zum Saisonabschluss einen weiteren Treffer. Die nächsten Vorstellungen folgen am 22. und 30. April, sowie am 4., 7. und 14. Mai. um 20 Uhr. Am 30. April und am 14. Mai sind auch nachmittags um 15.30 Uhr Vorstellungen. FOTO: NB

NEUE RUNDSCHAU vom 16. April 2006

Günter Boye nimmt nach 50 Jahren Abschied von der Bühne

Ein großer niederdeutscher Mime tritt ab

In "Herr Adrian hett Liefpien" hat Regisseur und Bühnenleiter Arnold Preuß einen Großteil der Bühnenmitglieder eingesetzt

Wilhelmshaven. (gms) Mit einem großen Ensemble wartet derzeit die neuste Produktion des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" auf: In „Herr Adrian hett Liefpien", der niederdeutschen Fassung des Moliere-Klassikers „Der eingebildet Kranke", hat Regisseur und Bühnenleiter Arnold Preuß einen Großteil der Bühnenmitglieder eingesetzt. Schließlich legt auch er wie damals schon Moliere viel Wert auf die selten gespielte, vollständige Fassung inklusive Doktorprüfung, die neben der Prüfungskommission auch eine Vielzahl von Klistierspritzenträgern bedeutet.

Zu den Darstellern der hochwürdigen Prüfer zählt auch Günter Boye (links im Bild, mit Ralf-Rüdiger Bayer, Walter Bleckwedel, Jürgen Tapken, Ingo Folkers und Hanna Christoffers), der nunmehr auf eine 50-jährige Bühnenkarriere zurückblicken kann und sich in all den Jahren immer wieder in die Herzen der Zuschauer gespielt hat und jede Rolle zu einem Ereignis machte. Mit seinen inzwischen 80 Lenzen möchte er nun in den Ruhestand gehen und sich mit der letzten Rolle als 1. Prüfer vom aktiven Bühnengeschehen verabschieden.

Arnold Preuß würdigte auf der Premierenfeier seine Verdienste, wobei er hervorhob, dass sich Günter Boye jederzeit vorbildlich und väterlich um den Nachwuchs kümmerte. Wer Günter Boye ein letztes Mal in Aktion und dazu einen vergnüglichen, satirischen Abend erleben möchte, der hat am 22. April um 20 Uhr, 30. April um 15.30 Uhr und 20 Uhr, am 7. Mai um 20 Uhr und am 14. Mai um 15.30 Uhr sowie 20 Uhr Gelegenheit dazu.. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 15. April 2006

Nach 50 Jahren: Boye tritt ab

Theater am Meer würdigt langjähriges Mitglied

WILHELMSHAVEN/MG Mit einem großen Ensemble wartet derzeit die neueste Produktion des „Theater am.' Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" auf: In „Herr Adrian hett Liefpien", der niederdeutschen Fassung des Moliere-Klassikers Der eingebildete Kranke", hat Regisseur und Bühnenleiter Arnold Preuß einen Großteil der Bühnenmitglieder eingesetzt. Schließlich legt auch er Wert auf die selten gespielte, vollständige Fassung inklusive Doktorprüfung.

Zu den Darstellern der hochwürdigen Prüfer zählt auch Günter Boye, der nunmehr auf eine 50-jährige Bühnen-Karriere zurückblicken kann. In all den Jahren hat er sich immer wieder in die Herzen der Zuschauer gespielt und jede Rolle zu einem Ereignis gemacht. Mit seinen inzwischen 80 Jahren möchte er nun aber in den Ruhestand gehen und sich mit der letzten Rolle als 1. Prüfer von der Bühne verabschieden.

Arnold Preuß würdigte auf der Premierenfeier Boyes Verdienste, wobei er hervorhob, dass sich Günter Boye jederzeit vorbildlich und väterlich um den Nachwuchs kümmerte. Wer Günter Boye ein letztes Mal in Aktion und dazu einen vergnüglichen, satirischen Abend erleben möchte, hat dazu im Stadttheater an folgenden Terminen Gelegenheit. 22. April (20 Uhr), 30. April (15.30 Uhr und 20 Uhr), 7. Mai (20 Uhr) 14. Mai (15.30 Uhr und 20 Uhr). Weitere Informationen unter www ndb-wilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 15. April 2006/Ganz persönlich

Nach der Doktorprüfung in den Ruhestand:

Das hat sich Günter Boye (links) vorgenommen, der zusammen mit Ralf-Rüdiger Bayer, Walter Bleckwedel, Jürgen Tapken, Ingo Folkers und Hanna Christoffers die Prüfungskommission in der Komödie "Herr Adrian hett Liefpien" mimt. Nach 50 Jahren tritt der 80-jährige von der Niederdeutschen Bühne ab. Zu sehen ist er noch am 22. und 30. April, am 7. und 14. Mai um 20 Uhr, am 30 April und 14. Mai außerdem um 15.30 Uhr im Stadttheater

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 10. April 2006

Klassiker auf Plattdeutsch

WILHELMSHAVEN - Molières Lustspiel „Der eingebildete Kranke" zählt zu den Klassikern auf deutschen Bühnen. Auch in Wilhelmshaven ist das Stück jetzt zu sehen - auf Plattdeutsch. „Herr Adrian hett Liefpien" heißt das Stück des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven". Wer einen platten Schwank erwartet hat, sieht sich getäuscht. Die Inszenierung von Arnold Preuß bewahrt die köstliche Ironie des Originals. SEITE 9

Der kleine Finger flüstert Adrian (Jürgen Tapken) etwas ins Ohr, was Luise (Stephanie Zeitz) nicht weiß

Ironisches Spiel in plattdeutscher Mundart

Premiere von „Herr Adrian hett Liefpien"

Nicht nur der Hypochonder Herr Adrian begeisterte das Publikum - das ganze Ensemble des „Theater am Meer" überzeugt in dem vergnüglichen Stück.

VON ERNST RICHTER

WILHELMSHAVEN - Während in Deutschland Ärzte und Krankenhauspersonal für mehr Geld und angemessenere Arbeitszeiten streikend auf die Straßengehen, feiern in der Jadestadt Arzte, Apotheker und Personal die Aufnahme eines neuen Doktors in ihre Klientel - und das Publikum applaudiert stürmisch diese Zeremonie. Nein, hier hagelt es keine Proteste, denn wir befinden uns im Stadttheater, wo sich just der Premierenvorhang der Wilhelmshavener Erstaufführung „Herr Adrian hett Liefpien" der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven schließt. Das „Theater am Meer" macht möglich, was im realen Alltag absurd wäre. Da gibt es wohl keine Quacksalber, die solch einem eingebildeten Kranken wie dem Herrn Adrian das Fell über die Ohren ziehen möchten.

Bühnenleiter Arnold Preuß hat den weltweit bekannten und allerorts aufgeführten Moliere-Lustspiel-Klassiker „Der eingebildete Kranke" ins Niederdeutsche übertragen und auch gleich die Regie übernommen. Was dabei herauskam, ist kein platter Schwank, sondern ein ironisches Spiel im Klang der plattdeutschen Mundart, die hier original und zugleich originell vorgetragen wird. Wer nicht alle sprachlichen Feinheiten der oft reichlich langen Dispute mitbekommt und auch vergeblich vor derAufführung die hochdeutsche Übersetzung für „Liefpien" (vielleicht Lebenspein) gesucht haben sollte, der kann sich an den szenischen Rangeleien in den hübschen Kostümen der Barockzeit erfreuen, zusammengestellt von Helga Lauermann.

Marion Zomerland gibt der koketten Deern Anna pulsierende Gestalt.

Da ist an erster Stelle das aufmischende und quicklebendige wie äußerst einfallsreiche Dienstmädchen Anna zu nennen, dem Marion Zomerland pulsierende Gestalt verleiht. Die fesche Deern mit dem koketten Blick knüpft die Fäden der Handlung um den eingebildeten Kranken, den Jürgen Tapken verkörpert.

Zum Verständnis: Der eingebildete Kranke ist ein Hypochonder, laut Duden ein stets missmutiger, schwermütiger und an eingebildeten Krankheiten leidender Mensch. Jürgen Tapken gefällt mit Witz und Mimik in der Liefpien-Paradefigur des Herrn Adrian.

Köstlich und wie aus dem Leben gegriffen ist anzuschauen, wie Ehefrau Regine (Wilma Welte) ihren leidenden Mann umsorgt und den ihn verarztenden Quacksalbern Mut zu immer neuen Rezepturen und weiteren Klistieren macht, dann aber Freudentänze aufführt, als man ihr vorgaukelt, der Ehegatte sei gestorben. Das wiederum bringt den Hypochonder Adrian zu Verstand, er vergisst seine eingebildeten, ihn finanziell ruinierenden Krankheiten und wird selbst coram publico vom Dekan der Medizinischen Fakultät zum Doktor gekürt.

Das „Theater am Meer" hat sein großes Laienspiel-Ensemble aufgeboten, um diese Aufführung zum Saisonschluss zum Erfolg zu führen. Das ist auch gelungen. In den weiteren Rollen wirken mit Martina Hofmann (Angela), Stephanie Zeitz (Luise), Klaus Aden (Adrians Bruder Bernhard), Horst Karstens (Doktor Machandel), Walter Bleckwedel (Apotheker Holunderbeer /Dekan), Andrrs Gelhart (Klemenz), Nicolas C. Ducci (Hausdoktor Aderlaat), Marc Gelhart (Thomas Machandel), Willy Meinert (Notar Redlich) sowie Günter Boye, Ralf-Rüdiger Bayer, Ingo Folkers, Hanna Christoffers, Gabriele Manke, Katja Stöver, Fenja Strowik und Aline Wohler.

Die weiteren Aufführungen: Donnerstag, 13. April (20 Uhr), Sonnabend, 22. April (20 Uhr), Sonntag, 30. April (15.30 und 20 Uhr), Sonntag, 7. Mai, (20 Uhr), und Sonntag, 14. Mai (15.30 und 20 Uhr).

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 10. April 2006

Molière klappt auch auf Plattdeutsch

PREMIERE Niederdeutsche brachte Sonnabend im Stadttheater „Herr Adrian hett Liefpien" heraus

Molières „Der eingebildet Kranke" heißt bei den Niederdeutschen ,Herr Adrian hett Liefpien". Die Aufführung blieb bis auf die Sprache dem Orginal treu.

von links: Bernhard (Klaus Aden), Herr Adrian (Jürgen Tapken), Anna (Marion Zomerland)

VON INGA HELLWIG

WILHELMSHAVEN - Die Niederdeutsche Bühne ist immer für Überraschungen gut. Statt dem „Schenkelklopfen" widmete man sich in der April-Premiere, mit der Übersetzung des Molière-Lustspiels „Der eingebildet Kranke", einem Klassiker, der zum Pflicht-Repertoire eines jeden Französischschülers gehört. "Herr Adrian hett Liefpien", unter der Regie und in „Übersetzung' von Arnold Preuß, blieb dabei der Vorlage bis auf die Sprache treu.

Das Ensemble der Niederdeutschen Bühne legte gleichzeitig erneut ein Zeugnis davon ab, dass es - jenseits von Schwank und Bauernkomödie - das ernsthafte Schauspiel meistert. In einem Spannungsfeld zwischen klassischen Kostümen und einem kafkaesken Bühnenbild, auf dem das Geschehen im Schatten riesenhafter Medizinflaschen und Pillendosen vor geht, zeigte sich dieses andere aber sehr sehenswerte andere Gesicht des Ensembles. Gelacht werden konnte dennoch, denn in der satirischen Typen-Komödie mit dem Protagonisten Jürgen Tapken (als der eingebildet Kranke Herr Adrian), Marion Zomerland (als Dienstmädchen Anna), Tochter Angela (Martina Hofmann) sowie einer Schar von Ärzten und Apothekern wurde das sich Krankfühlen aus Lebensangst und die Flucht in die Krankheit als Lebensinhalt genau mit der richtigen Portion Humor gewürzt und mit Leben gefüllt, ohne dass das Satirische ins Alberne umschlug. Denn Herr Adrian ist ein Kranker, der sich seine zahlreichen Gebrechen nur einbildet.

Die Krankheit hat er in den Mittelpunkt seines Lebens gestellt. Fortwährend doktert er an sich herum und verhilft seinen Ärzten Herrn Aderlaat (Nicolas C. Ducci) und Herrn Machandel (Horst Karstens) sowie seinem Apotheker, Herrn Holunderbeer (Walter Bleckwedel) so zu Wohlstand und Reichtum. In der Angst um sein kostbares Leben und Vermögen verfällt er auf den Gedanken, Angela, die eigentlich Klemens (Andre Gelhard) über alles liebt, an den künftigen Arzt Thomas Machandel (Marc Gelhard), einem albernen (und herrlich gespielten) Schwätzer und Nichtkönner zu verheiraten. Mit einem Arzt in der Familie hofft er auf kostenlose und bequeme medizinische Unterstützung.

Angela weigert sich und wird dabei von Dienstmädchen Anna und ihrer kleinen Schwester Luise (Stepahnie Zeitz) unterstützt. Auch Adrians Bruder (Klaus Aden) , der diesem vergeblich seine eingebildenten Krankheiten auszureden versucht, steht auf der Seite Angelas und Klemens. Regine (Wilma Welte), Adrinas zweite Frau, dagegen bestärkt ihren Mann in seinem Krankheitswahn und schmiedet unterdessen gemeinsam mit dem Notar Redlich (Willy Meinen) Pläne, um sich die Erbschaft zu sichern. Mit einer List von Anna und Bernhard wird schließlich die Erbschleicherin entlarvt, die wahren Liebenden zusammengeführt und die quacksalberischen Methoden der Ärzteschaft aufgedeckt. Adrian beschließt, sich künftig selbst zu helfen und tritt vor eine Kommission der medizinischen Fakultät (Walter Bleckwedel, Günter Boye, Ralf-Rüdiger Bayer, Ingo Folkers, Hanna Kristoffers) um sich mit gebetsmühlenartiger Wiederholung der immer gleichen Behandlungsmethoden bei jeder Art von Krankheit selbst als Arzt zu qualifizieren.

Molières Klassiker gewinnt angesicht der gegenwärtigen Diskussion um das Gesundheitswesen an Aktualität

Absicht oder Zufall: Mit Arnold Preuß Wahl des Moliere Stücks für sein Ensemble bringt der Regisseur einen Klassiker auf die Bühne, der angesichts des heutigen Gesundheitswesen eine zwingende Aktualität impliziert. Das Publikum - bei dem so mancher mit falscher Erwartungs auf das angekündigte heitere Volkstheater reagierte und sich offensichtlich erst in das Stück einfinden musste - belohnte die fabelhafte Leistung am Ende mit verdientem Beifall.

Weitere Mitstreiter: Klistierspritzenträger: Garbiele Manke, Katja Stöver, Fenja Strowik, Aline Wohler Souffleuse: Roswita Wunderlich, Requisite: Marianne Karstens, Eba Mannott-Kallus, Bühnenbild: Arnold Preuß Musik: Nicolas C. Ducci, Maske: Ebba Mannott-Kallus, Anke Schlupkotten, Claudia Schröder, Katja Stöver, Heidi Strowink Bühnenbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Bühnenmalerei: Thomas Marschner, Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Beleuchtung: Uwe Freiberg, Herrmann Hanneken, Detlef Schumann, Technische Leitung: Manfred Eilers, Inspizientin: Anne Hillers.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 8. April 2006

Viel Wirbel um einen Hypochonder

PREMIERE „Herr Adrian hett Liefpien"

Dienstmädchen Anna (Marion Zomerland) räumt Adrians (Jürgen Tapken) "aromatische Hinterlassenschaften" weg

WILHELMSHAVEN/MG - Das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" ist der Ankündigung eines Gesundheitsspielplans in dieser Saison gerecht geworden: Neben Herzschrittmachern und Hexenschüssen ging es auch um psychische Probleme wie Verfolgungswahn. Mit „Herr Adrian hett Liefpien" folgt zum Saisonabschluss ein weiteres Krankheitsbild: die Hypochondrie. Premiere ist heute um 20 Uhr im Stadttheater.

Hinter dem Titel verbirgt sich Arnold Preuß' Übersetzung des Klassikers „Der eingebildete Kranke", mit dem Moliere auf satirische Weise mit den medizinischen Scharlatanen seiner Zeit abrechnete. Preuß, der das Lustspiel als Wilhelmshavener Erstaufführung inszeniert, hält den satirisch-überzogenen Charakter in seiner Inszenierung bei.

Der titelgebende Herr Adrian (Jürgen Tapken) suhlt sich selbstmitleidig in seinem vermeintlichen Siechtum. Ehefrau Regine (Wilma Welte) bestärkt ihn in seinen Einbildungen, in der Hoffnung, sich bald sein Erbe unter den Nagel reißen zu können. Notar Herr Redlich (Willy Meinen) ist ihr dabei gern behilflich. Auch der Apotheker Herr Hollunderbeer (Walter Bleckwedel) und der Hausarzt Herr Aderlaat (Nicolas C. Ducci) können Herrn Adrian mit einer Vielzahl an Medikamenten und Diagnosen reichlich Geld aus der Tasche locken. Seinen Töchtern Angela (Martina Hofmann) und Luise (Stephanie Zeitz) fällt es schwer, ihren Vater ernst zu nehmen.

Dank exakter Buchführung entgeht Herrn Adrian nicht, dass seine „Krankheiten" ihn zu ruinieren drohen. So verfolgt er einen logischen Einfall: Seine ältere Tochter Angela soll den Sohn des Doktor Machandel (Horst Karstens), den, frisch promovierten Thomas (Marc Gelhart), heiraten, damit ein Mediziner in der Familie die Kosten senken kann. Doch Angela hat sich in Klemenz (Andre Gelhart) verliebt. Einzig das gewitzte Dienstmädchen Anna (Marion Zomerland), das auch sonst nicht vor Adrian kuscht, und dessen Bruder Bernhard (Klaus Aden) haben noch einige Ideen in petto, um Herrn Adrian den Kopf zurechtzurücken.

Weitere Aufführungen
Nach der Premiere folgen weitere Aufführungen im Stadttheater am 13., 22. und 30. April, 7. und 14. Mai (jeweils 20 Uhr) sowie am 30. April und 14. Mai zusätzlich ab 15.30' Uhr. @ Mehr Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 6. April 2006

Wie kuriert man einen Hypochonder?

Theater am Meer spielt „Herr Adrian hett Liefpien" nach Molière

Anna (Marion Zomerland) und Regine (Wilma Welte) machen es Herrn Adrian (Jürgen Tapken) komodig

WILHELMSHAVEN/MG - Das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" ist der Ankündigung eines Gesundheitsspielplans zu Beginn der Saison bis jetzt mehr als gerecht geworden: Neben Herzschrittmachern und Hexenschüssen ging es auch um psychische Probleme wie Verfolgungswahn. Zum Saisonabschluss thematisiert das niederdeutsche Ensemble mit „Herr Adrian hett Liefpien" nun wiederum ein Krankheitsbild: die Hypochondrie.

Hinter dem Titel verbirgt sich Arnold Preuß' Übersetzung des Klassikers „Der eingebildete Kranke". Und eben dieses Einbilden nichtvorhandener Krankheiten ist für Molière als Autor Mittel zum Zweck gewesen, um auf satirische Art mit den seinerzeit scharlatanhaften Medizinern abzurechnen. Bühnenleiter Preuß, der das Lustspiel als Wilhelmshavener Erstaufführung am Sonnabend, 8. April, inszeniert, hält den satirisch-überzogenen Charakter in seiner Inszenierung bei und garantiert somit für vergnügliche Vorstellungen. Der titelgebende Herr Adrian (Jürgen Tapken) suhlt sich selbstmitleidig in seinem vermeintlichen Siechtum, und seine Umwelt weiß dies zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen.

Regine (Wilma Welte) hat den Notar Redlich (Willy Meinert) gleich mitgebracht, Herr Adrian (Jürgen Tapken) ist zufrieden

Ehefrau Regine will sich das Erbe krallen
Ehefrau Regine (Wilma Welte) bestärkt ihn in seinen Einbildungen in der Hoffnung, sich recht bald sein Erbe unter den Nagel reißen zu können. Der Notar Herr Redlich (Willy Meinert) ist ihr dabei, natürlich nicht uneigennützig, gern behilflich. Auch der Apotheker Herr Hollunderbeer (Walter Bleckwedel) und der Hausarzt Herr Aderlaat (Nicolas C. Ducci) können Herrn Adrian mit einer Vielzahl an Medikamenten und Diagnosen reichlich Geld aus der Tasche locken. Seinen Töchtern Angela (Martina Hofmann) und Luise (Stephanie Zeitz) fällt es schwer, ihren Vater ernst zu nehmen.

Dank exakter Buchführung entgeht Herrn Adrian nicht, dass seine „Krankheiten" ihn
zu ruinieren drohen, und so verfolgt er einen logischen Einfall: Seine ältere Tochter Angela soll den Sohn des Doktor Machandel (Horst Karstens), den frisch promovierten Thomas (Marc Gelhart), heiraten, damit ein Mediziner in der Familie die Kosten senken kann. Doch Angela hat sich jüngst in Klemenz (André Gelhart) verliebt und sieht daher nicht ein, in die Hochzeitspläne aus so niederen Motiven einzuwilligen. Einzig das gewitzte und vorlaute Dienstmädchen Anna (Marion Zomerland), das auch sonst nicht vor Adrian kuscht, und dessen Bruder Bernhard (Klaus Aden) haben noch einige Ideen inpetto, um Herrn Adrian den Kopf zurechtzurücken.

Als Fakultätsvorsteher, Doktoren und Klistierträger sorgen in weiteren Rollen Hanna Christoffers, Gabriele Mahnke, Katja Stöver, Fenja Strowik, Aline Wohler, Günter Boye, Ralf-Rüdiger Bayer und Ingo Folkers dafür, dass die Inszenierung nicht nur amüsant, sondern aufgrund der Ensemblegröße auch imposant wird. Außerdem wartet das Lustspiel mit ungewöhnlichem Bühnenbild und prächtigen Kostümen auf. Nach der Premiere von „Herr Adrian Nett Liefpien" am 8. April, 20 Uhr, folgen weitere Aufführungen im Stadttheater am 13., 22. und 30. April, 7. und 14. Mai (jeweils 20 Uhr) sowie am 30. April und 14. Mai zusätzlich ab 15.30 Uhr. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de

Die prüfenden Professoren der ärztlichen Fakultät

NEUE RUNDSCHAU vom 5. April 2006

Wie kuriert man einen Hypochonder?

Premiere der Niederdeutschen Bühne: „Herr Adrian hett Liefpien"

Besuch der Machandels (Jürgen Tapken, Marc Gelhart, Horst Karstens, André Gelhart, Martina Hofmann, Marion Zomerland)

Das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" ist der Ankündigung eines Gesundheitsspielplans zu Beginn der Saison bis jetzt mehr als gerecht geworden. Im Mittelpunkt standen neben Herzschrittmachern und Hexenschüssen auch psychische Probleme wie Verfolgungswahn. Ein weiteres, sich im Kopf abspielendes Krankheitsbild thematisiert das niederdeutsche Ensemble nun zum Saisonabschluss mit „Herr Adrian hett Liefpien": die Hypochondrie. Hinter dem Titel verbirgt sich Arnold Preuß' Übersetzung des Klassikers „Der eingebildet Kranke". Und eben dieses Einbilden von nicht vorhandenen Krankheiten ist für Moliere als Autor Mittel zum Zweck gewesen, um auf satirische Art mit den seinerzeit scharlatanhaften Medizinern abzurechnen.

Bühnenleiter Arnold Preuß, der das Lustspiel auch als Wilhelmshavener Erstaufführung am 8. April inszeniert, hält den satirisch-überzogenen Charakter in seiner Inszenierung bei und garantiert somit für vergnügliche Vorstellungen. Der titelgebende Herr Adrian (Jürgen Tapken) suhlt sich selbstmitleidig in seinem vermeintlichen Siechtum, und seine Umwelt weiß dies zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen. Seine zweite Ehefrau Regine (Wilma Welte) bestärkt ihn in seinen Einbildungen, in der Hoffnung, sich recht bald sein Erbe unter den Nagel reißen zu können.

Der Notar Herr Redlich (Willy Meinert) ist ihr dabei, natürlich nicht ganz uneigennützig, gern behilflich. Auch der Apotheker Herr Hollunderbeer (Walter Bleckwedel) und der Hausarzt Herr Aderlaat (Nicolas C. Ducci) können ihm mit einer Vielzahl an Medikamenten und Diagnosen reichlich Geld aus der Tasche locken. Und seinen Töchtern Angela (Martina Hofmann) und Luise (Stephanie Zeitz) fällt es auch zunehmend schwer, ihren Vater ernst zu nehmen.

Dank genauer Buchführung entgeht Herrn Adrian nicht, dass seine „Krankheiten" ihn zu ruinieren drohen, und so verfolgt er einen logischen Einfall: Seine ältere Tochter Angela soll den Sohn des Doktor Machandel (Horst Karstens), den frisch promovierten Thomas (Marc Gelhart) heiraten, damit ein Mediziner in der Familie die Kosten senken kann. Doch Angela hat sich jüngst in Klemenz (Andr6 Gelhart) verliebt und sieht daher gar nicht ein, in die Hochzeitspläne aus so niederen Motiven einzuwilligen. Einzig das gewitzte und vorlaute Dienstmädchen Anna (Marion Zomerland), das auch sonst nicht vor Adrian kuscht, und dessen Bruder Bernhard (Klaus Aden) haben noch einige Ideen in petto, um Herrn Adrian den Kopf zurechtzurücken.

Als Fakultätsvorsteher, Prüfende Doktoren und Klistierträger sorgen in weiteren Rollen Hanna Christoffers, Gabriele Manke, Katja Stöver, Fenja Strowik, Aline Wohler, Günter Boye, Ralf-Rüdiger Bayer und Ingo Folkers dafür, dass die Inszenierung nicht nur amüsant, sondern aufgrund der Ensemblegröße auch imposant wird. Außerdem wartet das Lustspiel mit einem ungewöhnlichen Bühnenbild und prächtigen, zeitgemäßen Kostümen auf.

Nach der Premiere von „Herr Adrian hett Liefpien" am 8. April um 20 Uhr folgen weitere Termine am 13., 22. und 30. April, 7. und 14. Mai um 20 Uhr und am 30. April und 14. Mai zudem um 15.30 Uhr. MG

Thomas Machandel (Marc Gelhart) übt den Kuss

KOMPASS FÜR WILHELMSHAVEN UND FRIESLAND 4/2006

Diagnose: Hypochondrie

Jürgen Tapken ist Herr Adrian

Das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" ist der Ankündigung eines Gesundheitsspielplans zu Beginn der Saison bis jetzt mehr als gerecht geworden. Im Mittelpunkt standen neben Herzschrittmachern und Hexenschüssen auch psychische Probleme wie Verfolgungswahn. Ein weiteres, sich im Kopf abspielendes Krankheitsbild thematisiert das niederdeutsche Ensemble nun zum Saisonabschluss mit „Herr Adrian hett Liefpien": die Hypochondrie. Hinter dem Titel verbirgt sich Arnold Preuß' Übersetzung des Klassikers „Der eingebildet Kranke". Bühnenleiter Arnold Preuß hält den satirisch-überzogenen Charakter in seiner Inszenierung bei und garantiert somit für vergnügliche Vorstellungen.

Der titelgebende Herr Adrian (Jürgen Tapken) suhlt sich selbstmitleidig in seinem vermeintlichen Siechtum, und seine Umwelt weiß dies zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen. Seine zweite Ehefrau Regine (Wilma Welte) bestärkt ihn in seinen Einbildungen, in der Hoffnung, sich recht bald sein Erbe unter den Nagel reißen zu können. Der Notar Herr Redlich (Willy Meinert) ist ihr dabei, natürlich nicht ganz uneigennützig, gern behilflich. Auch der Apotheker Herr Hollunderbeer (Walter Bleckwedel) und der Hausarzt Herr Aderlaat (Nicolas C. Ducci) können ihm mit einer Vielzahl an Medikamenten und Diagnosen reichlich Geld aus der Tasche locken - bis dann schließlich das gewitzte Dienstmädchen Anna (Marion Zomerland) eingreift...

Das Ensemble aus "Herr Adrian hett Liefpien"

In weiteren Rollen sorgen Martina Hofmann, Stephanie Zeitz, Horst Karstens, Marc und Andre Gelhart, Klaus Aden, Hanna Christoffers, Gabriele Manke, Katja Stöver, Fenja Strowik, Aline Wohler, Günter Boye, Ralf-Rüdiger Bayer und Ingo Folkers dafür, dass die Inszenierung nicht nur amüsant, sondern aufgrund der Ensemblegröße auch imposant wird.

Premiere von „Herr Adrian hett Liefpien" ist am 8. April um 20 Uhr, weitere Termine folgen am 13. und 22.4. um 20 Uhr und am 30.4. um 15.30 Uhr und 20 Uhr.

Angela (Martina Hofmann) und Klemenz (André Gelhart) sehen skeptisch in die Zukunft

Angela hat Zoff mit der Stiefmutter

Vater Machandel (Horst Karstens) und Sohn (Marc Gelhart) fühlen den Puls von Herrn Adrian (Jürgen Tapken)

Herr Hollunderbeer (Walter Bleckwedel) will Adrian (Jürgen Tapken) ein neues Klistier verpassen

Herr Aderlaat (Nico C. Ducci) raset aus, er droht Adrian schlimmste Krankheiten an

Was ist das für ein sonderbarer Doktor? Er sieht ja so aus wie Anna!

Was er ist tod? Oh, wie schön, dat alte Ekel - endlich!!

Was ist das? Oh, Gott, mien Vadder - he is dood - wo gräsig!!

Zum Finale: die große Doktorprüfung steht an

der erste prüfende Professor (Günter Boye) nimmt Adrian in die Mangel

Adrian (Jürgen Tapken) schafft das Wunder...

... er besteht die Prüfung mit Glanz und Gloria

Rismus Rasmus (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

RISMUS RASMUS

(Hexenschuss)
Farce von John Graham
Niederdeutsch von Arnold Preuß

Regie Elke Münch
Bühne Elke Münch und Harald Schmidt

Souffleuse: Sandra Krüger
Requisite: Monika Eilers
Maske: Ebba Mannott-Kallus
Inspizienz: Anke Schluppkotten
Regieassistenz: Rieke Grube

Bühnenbildbau: Heinz Fuchs, Wolfgang Buttjer
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Klaus Aden, Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Markus Lomertin und Harald Schmidt
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann Hanneken, Detlef Schumann
Technische Leitung: Manfred Eilers

Ensemble
Sabine Berger, Hausfrau und Kirchenchor-Sängerin - Dagmar Grube
Leonhard Berger, Flugkapitän und Sabines Ehemann - Arnold Preuß
Peter Berger, TV - Moderator - Marc Gelhart
Herr Pfeiffer, blinder Klavierstimmer - Jürgen Tapken
Annabelle, Stewardess - Claudia Schröder
Dr. Matthiesen, Notarzt - Nicolas C. Ducci
Josefine Stiebel, Leiterin der PR-Abteilung beim Fernsehen - Magita Pust

NEUE RUNDSCHAU/Groden Post vom 22. März 2006

Nur eine Tür und viele mehr oder weniger gute Lügengeschichten bewahren Leonhard Berger (Arnold Preuß, v.l.), seine Frau Sabine (Dagmar Grube) und deren Liebhaber Peter Rabe (Marc Gelhart) vor dem großen Beziehungs-GAU. So muss der durch einen Hexenschuss in der Wanne festsitzende Moderator schon mal als vermeintlicher Klempner herhalten. Wer noch alles in der Wohnung der Bergers für Unruhe sorgt, präsentiert das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" nun zum letzten Mal in seiner erfolgreichen Inszenierung „Rismus Rasmus" - aber erstmals wieder auf einem Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule in F'groden. Beginn der Vorstellung am 26. März ist um 17 Uhr. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 18. März 2006

Verwicklungen gibt es zwischen Josephine Stiebel (Magita Pust), dem Flugpiloten Leonhard Berger (Arnold Preuß) und dem Klavierstimmer Herrn Pfeiffer (Jürgen Tapken) in der Farce „Rismus Rasmus". Das Theater am Meer bringt das Stück am morgigen Sonntag um 15.30 Uhr und um 20 Uhr letztmals auf die Bühne im Stadttheater.

NEUE RUNDSCHAU/Groden Post vom 15. März 2005

Eine Stippvisite machten einige Mitglieder vom Bürgerverein F'groden beim „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" und besuchten die Vorstellung des derzeitigen Publikumserfolg „Rismus Rasmus". Die Einladung des niederdeutschen Ensembles hatte auch einen praktischen Zweck, denn so konnten sich die F'grodener bereits im Vorfeld ein Bild der turbulenten Farce machen, die am 26. März um 17 Uhr als Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule aufgeführt wird.

NEUE RUNDSCHAU vom 8. März 2006

Eine Reihe von Missverständnissen sorg dafür, dass Leonhard Berger (Arnold Preuß, links) Dr. Matthiesen für den Klempner hält, der das vermeintliche Chaos in seinem Badezimmer zu verantworten hat. Dabei sitzt dort in der Badewanne nur der versteckte Fernsehmoderator (Marc Gelhart, rechts), mit dem Leonhards Frau Sabine einen Seitensprung wagen wollte. Da dieserjedoch von einem Hexenschuss außer Gefecht gesetzt worden ist, tritt Sabine eine Lawine von Notlügen los, um außerdem behandelnden Arzt alle von dem Bad fernzuhalten. Viele weitere Hindernisse wie die Stewardess Annabell (Claudia Schröder) sorgen dafür, dass es in der Farce „Rismus Rasmus" des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" turbulent zugeht. Weitere Vorstellungen im Stadttheater finden am 12. März um 20 Uhr und am 19. März um 15.30 Uhr und 20 Uhr statt. Außerdem zeigt das "Theater am Meer" das Stück auch im Forum "Alte Werft" in Papenburg am 22. März um 20 Uhr sowie in der Agnes-Miegel-Schule am 26. März um 17 Uhr.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 3. März 2006

Missverständnisse sorgen dafür, dass Leonhard Berger (Arnold Preuß, rechts) Dr. Matthiesen (NicolasC. Ducci, links) für den Klempner hält, der das vermeintliche Chaos in seinem Badezimmer zu verantworten hat. Dabei sitzt dort in der Badewanne nur der versteckte Fernsehmoderator, mit dem Leonhards Frau Sabine einen Seitensprung wagen wollte. Da dieserjedoch von einem Hexenschuss außer Gefecht gesetzt worden ist, tritt Sabine eine Lawine von Notlügen los, um außerdem behandelnden Arzt alle von dem Bad fernzuhalten. Viele weitere Hindernisse sorgen dafür, dass es in der Farce „Rismus Rasmus" des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" turbulent zugeht. Die nächsten Aufführungen: Sonnabend um 20 Uhr und am Sonntag um 15.30 und 20 Uhr. Weitere Vorstellungen im Stadttheater finden am 12.3. um 20 Uhr und am 19.3. um 15.30 Uhr und 20 Uhr statt.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 1. März 2006

Kuddelmuddel um Hexenschuss

Niederdeutsche Bühne begeistert mit „Rismus Rasmus"

VON ERNST RICHTER

Irritation beim blinden Klavierstimmer Pfeiffer: Aus dem Bad kommen gellende Schreie. von links: Jürgen Tapken, Dagmar Grube, Marc Gelhart

WILHELMSHAVEN -Aufmerksame Beobachter erkennen im Stadttheater am Habitus des Publikums, wer was spielt: Landesbühne oder Niederdeutsche Bühne. Während bei den Profis schwarze Garderobe dominiert, geht es bei den Amateuren hemdsärmliger zu, obwohl die Amateure längst in Augenhöhe zu dem hauptberuflichen Team auftreten können, so auch jetzt mit der Welturaufführung von „Rismus Rasmus". Bühnenleiter Arnold Preuß hat die Farce von John Graham ins Niederdeutsche übertragen, Elke Münch setzte sie in temporeiche Szenen.

„Rismus Rasmus" bedeutet soviel wie Hexenschuss oder Bandscheibenvorfall, und die Deklaration „Farce" steht für komisches, kurzes Theaterstück oder lächerliche, aber als wichtig dargestellte Angelegenheit sowie für den Tatbestand einer Verhöhnung. Und bei „Rismus Rasmus" kommt es Schlag auf Schlag: Sabine Berger (Dagmar Grube) will ihren Liebhaber, den TV-Moderator Peter Rabe (Marc Gelhart), verabschieden. Da ereilt ihn ein Hexenschuss, aber Sabine muss zur Probe zum Kirchenchor. Dann klingelt der Klavierstimmer Herr Pfeiffer (Jürgen Tapken) an der Tür. Er ist auf den Blindenstock angewiesen, also droht zunächst keine Gefahr. Die naht erst mit dem unerwarteten Erscheinen von Sabines Ehemann, Flugkapitän Leonhard Berger (Arnold Preuß). Wohin mit Peter? Gewitzt drängt Sabine ihren Liebhaber ins Bad. Dabei weitet sich der Hexenschuss zu einem Bandscheibenvorfall aus. Bewegungsunfähig muss Peter Rabe nun splitternackt in der Badewanne ausharren und so für seinen Seitensprung büßen.

Das Kuddelmuddel nimmt mit Wortwitz und Situationskomik groteske Formen an. Sabine wirbelt durch die Wohnung, will Kaffee oder Tee bereiten, schickt ihren Mann zum Zigarettenautomaten und hofft, in der Zeit Peter loswerden zu können. Doch der hockt zur Gaudi der Zuschauer bewegungsunfähig in der Badewanne. Ein Arzt muss her, und Dr. Matthiessen (Nicolas C. Ducci) tritt ins Blickfeld.

Das Tohuwabohu um den Verwechselungsklamauk wird immer turbulenter, zumal auch noch die angetörnte Stewardess Annabelle (Claudia Schröder) aufkreuzt und den echten Hausherren Leonhard in Bedrängnis bringt. Da bleibt kein Auge trocken. Nur die Leiterin der Fernseh-PRAbteilung Josefine Stiebel (Margita Pust) muss als ruhender Pol der irren Handlung die Ruhe bewahren.

Das Ensemble leistet Schwerstarbeit, muss aufpassen, die Personen richtig im wechselnden Spielgeschehen anzusprechen, die Türen nicht zu verwechseln und im richtigen Moment aufzutreten. Am Ende entsteigt Peter geheilt der Badewanne und kleidet sich diskret an, doch das Publikum hat die Situation erkannt und äußert sich entsprechend. Schließlich ist Annabelle aus der Sauna entfleucht, wohin sie Hausherr Leonhard transportiert hatte, und sitzt nun ihrerseits im Eva-Kostüm in der Wanne. Das Publikum applaudierte begeistert.

Die weiteren Aufführungen: Sonnabend, 4. März (20 Uhr), Sonntag, 5. März (15.30 und 20 Uhr), Sonntag, 12.März (20 Uhr), Sonntag, 19. März (15.30 und 20 Uhr), und Sonntag, 26. März (17 Uhr) in der Agnes-Miegel-Schule in F'groden.

KOMPASS FÜR WILHELMSHAVEN UND FRIESLAND 3/2006  vom 28. Februar 2006

Seitensprung in die Badewanne

Ende Februar wartete das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" mit der Wilhelmshavener Erstaufführung von „Rismus Rasmus" auf. Dabei handelt es sich um die Farce „A Slip of the Disc", zu deutsch „Hexenschuss", von John Graham, die Bühnenleiter Arnold Preuß ins Niederdeutsche übertragen hat. Das Publikum der ersten beiden Vorstellungen zeigte sich von Elke Münchs turbulenter Inszenierung begeistert.

Der titelgebende Hexenschuss ereilt den Fernsehmoderator Peter Rabe (Marc Gelhart), als dieser mit der Pilotenfrau Sabine Berger (Dagmar Grube) einen Seitensprung wagen will. Das ist dem Schicksal als moralischer Fingerzeig noch nicht genug, und es schickt auch noch den blinden Klavierstimmer Pfeiffer (Jürgen Tapken) vorbei. Peter versteckt sich notgedrungen im Bad, doch bei seinem Versuch, sich in der zu kleinen Wanne mit warmen Wasser zu therapieren, erleidet sein Rücken einen Totalausfall.

Doch bevor Sabine eine verwertbare Idee hat, wie man Peter aus der Wanne hievt, kehrt ihr Ehemann Leonhard (Arnold Preuß) heim. Der Flugkapitän konnte nämlich aufgrund eines Flughafenstreiks nicht wegfliegen. Das bedeutet nicht nur für Sabine ein schwieriges Versteckspiel; auch Leonhard hat sein eigenes zu überstehen. Schließlich hat er seine Frau auf Reise vermutet und daher einem Kollegen die Wohnung für ein Techtelmechtel mit der Stewardess Annabelle (Claudia Schröder) zur Verfügung gestellt.

Die später noch Eintreffenden, Dr. Matthiesen (Nicolas C. Ducci) und PR-Managerin Josefine Stiebel (Magita Pust) von Peters Sender, sind wie zu erwarten auch keine großen Hilfen in dem Wirrspiel. Dafür bedeutet die Geschichte von "Rismus Rasmus" jede Menge köstlicher Unterhaltung für die Zuschauer.

Die Vorstellungstermine im März sind am 4., 5., 12. und 19. um 20 Uhr und am 5. und 19. auch nachmittags um 15.30 Uhr. Außerdem präsentiert das „Theater am Meer" die temporeiche Farce am 22. März in Papenburg und abschließend am 26. März um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule in F'groden.

NORDWEST-ZEITUNG (Der Gemeinnützige) vom 27. Februar 2006

Wenn das Publikum vor Lachen brüllt

RISMUS RASMUS Niederdeutsche Bühne „Theater am Meer“ spielt mit Herzblut

Irritation beim blinden Klavierstimmer Pfeiffer: Aus dem Bad kommen gellende Schreie; von links: Jürgen Tapken, Dagmar Grube, Arnold Preuß, Marc Gelhart

Von Inga Hellwig

Wilhelmshaven Ab und zu muss es einfach sein, dass sich bei den Stücken der Niederdeutschen Bühne die Balken biegen vor Lachen. Das ist das Ensemble seinen Fans und allen Anhängern des Volksstücks und klassischen Schwanks einfach schuldig.  Mit dem aktuellen Stück Rismus Rasmus, das am Sonnabend im Stadttheater Premiere feierte, meisterte das Ensemble der Niederdeutschen Bühne diese Aufgabe mit Klasse und Herzblut.

Unter der Regie von Elke Münch wurde die Komödie von Peter Graham, deren Originaltitel „Hexenschuss" im Niederdeutschen zu „Rismus Rasmus" übersetzt wurde, erstaufgeführt. Auf der Bühne ging es dabei zu wie in einem Tollhaus, und das Publikum brüllte vor Lachen. Denn Grahams, von Arnold Preuß ins Niederdeutsche übertragene Hochgeschwindigkeits-Posse, lebt von dauernden Missverständnissen und prickelnden Doppeldeutigkeiten ebenso wie von wildem Slapstick.

Von allem gabt es reichlich: Sieben Akteure sausen durch beinahe gleich viele Türen und von einer Lüge in die nächste. Denn TV-Moderator Peter Rabe (Marc Gelhart) hat im Bad einen Hexenschuss erlitten. Pech ist nur, dass dies in der Wohnung seiner Geliebten Sabine Berger (Dagmar Grube) passiert.

Um Peters Ruf als Familienvater und „Fernseh- Heiliger" zu wahren, muss diese die tollsten Ausreden erfinden. Zu allem Überfluss steht unverhofft auch noch der durch einen Streik verhinderte Ehemann, Flugkapitän Leonhard Berger (Arnold Preuß), in der Wohnungstür. Und da diese Konstellation zu klassisch ist, mischen gleich noch vier weitere Personen munter mit, um das heillose, aber letztlich heilsame Durcheinander perfekt zu machen.

Stewardess Annabelle (Claudia Schröder), der blinder Klavierstimmer Pfeiffer (Jürgen Tapken), Notarzt Dr. Matthiesen (Nicolas C. Ducci) und die PR-Managerin der Fernsehanstalt Josefine Stiebel (Magita Pust) sorgen für gehöriges Chaos.  Mit viel Witz und Charme verkörpern die sieben Schauspieler ihre Rolle voller Hingabe. So stachen Dagmar Grube und Jürgen Tapken besonders durch ihren exzellenten Einsatz von Gestik und Mimik hervor, Arnold Preuß und Nicolas C. Ducci zeigten vollen Körpereinsatz. Auch Claudia Schröder nahm man die Rolle der überdrehten und beschwipsten Stewardess Annabelle ohne weiteres ab, mit der sie dem Publikum manchen Lacher entlockte.

Seinen Reiz und seine Komik bezog Rismus Rasmus schließlich nicht nur daraus, dass keine der Personen auf der Bühne so ganz genau weiß, was dort eigentlich gespielt wird und einzig und allein die Zuschauer den Durchblick hatten. Die Krönung des Abends setzte die „Kulisse", die mit einem ungeplanten (und professionell überspielten) Abwurf des Duschvorhangs nackte Tatsachen präsentierte. Aber auch wenn diese Einlage in den kommenden Aufführungen von Rismus Rasmus wohl wegfallen wird, ist das Stück rund um den Hexenschuss kein Schuss in den Ofen, sondern ein Volltreffer in der Erfolgsbilanz der Niederdeutschen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 27. Februar 2006

Publikum brüllte vor Lachen: Viel Kreuz mit dem Kreuz

RISMUS RASMUS Niederdeutsche Bühne „Theater am Meer" mit Klasse und mit Herzblut

VON INGA HELLWIG

Irritationen beim blinden Klavierstimmer Pfeiffer: Aus dem Bad kommen gellende Schreie. Von links Jürgen Tapken, Dagmar Grube, Arnold Preuß, dahinter Nicolas Ducci und Marc Gelhart

WILHELMSHAVEN - Ab und zu muss es einfach sein, dass sich bei den Stücken der Niederdeutschen Bühne die Balken biegen vor Lachen. Das ist das Ensemble seinen Fans und allen Anhängern des Volksstücks und klassischen Schwanks einfach schuldig. Mit dem aktuellen Stück Rismus Rasmus, das am Sonnabend im Stadttheater Premiere feierte, meisterte das Ensemble der Niederdeutschen Bühne diese Aufgabe mit Klasse und Herzblut.

Unter der Regie von Elke Münch wurde die Komödie von Peter Graham, deren Originaltitel „Hexenschuss" im Niederdeutschen zu „Rismus Rasmus" übersetzt wurde, erstaufgeführt. Auf der Bühne ging es dabei zu wie in einem Tollhaus, und das Publikum brüllte vor Lachen. Denn Grahams, von Arnold Preuß ins Niederdeutsche übertragene Hochgeschwindigkeits-Posse, lebt von dauernden Missverständnissen und prickelnden Doppeldeutigkeiten ebenso wie von wildem Slapstick.

Von allem gab es reichlich: Sieben Akteure sausen durch beinahe gleich viele Türen und von einer Lüge in die nächste. Denn TV-Moderator Peter Rabe (Marc Gelhart) hat im Bad einen Hexenschuss erlitten. Pech ist nur, dass dies in der Wohnung seiner Geliebten Sabine Berger (Dagmar Grube) passiert. Um Peters Ruf als Familienvater und „Fernseh-Heiliger" zu wahren, muss diese die tollsten Ausreden erfinden. Zu allem Überfluss steht unverhofft auch noch der durch einen Streik verhinderte Ehemann, Flugkapitän Leonhard Berger (Arnold Preuß), in der Wohnungstür. Und da diese Konstellation zu klassisch ist, mischen gleich noch vier weitere Personen munter mit, um das heillose, aber letztlich heilsame Durcheinander perfekt zu machen. Stewardess Annabelle (Claudia Schröder), der blinde Klavierstimmer Pfeiffer (Jürgen Tapken), Notarzt Dr. Matthiesen (Nicolas C. Ducci) und die PR-Managerin der Fernsehanstalt Josefine Stiebel (Magita Pust) sorgen für gehöriges Chaos.

Mit viel Witz und Charme verkörpern die sieben Schauspieler ihre Rolle voller Hingabe. So stachen Dagmar Grube und Jürgen Tapken besonders durch ihren exzellenten Einsatz von Gestik und Mimik hervor, Arnold Preuß und Nicolas C. Ducci zeigten zusätzlich vollen Körpereinsatz. Auch Claudia Schröder nahm man die Rolle der überdrehten und beschwipsten Stewardess Annabelle ohne weiteres ab, mit der sie dem Publikum so manchen Lacher entlockte.

Seinen Reiz und seine Komik bezog Rismus Rasmus schließlich nicht nur daraus, dass keine der Personen auf der Bühne so ganz genau weiß, was dort eigentlich gespielt wird und einzig und allein die Zuschauer den Durchblick hatten: Die Krönung des Abends setzte die „Kulisse", die mit einem ungeplanten (und professionell überspielten) Abwurf des Duschvorhangs nackte Tatsachen präsentierte. Aber auch wenn diese Einlage in den kommenden Aufführungen von Rismus Rasmus wohl wegfallen wird, ist das Stück rund um den Hexenschuss kein Schuss in den Ofen, sondern ein Volltreffer in der Erfolgsbilanz der Niederdeutschen Bühne.

Weitere Mitwirkende: Regieassistenz: Riege Gruber, Bühnenbild: Harald Schmidt, Souffleuse: Sandra Krüger, Requisite: Monika Eilers, Maske: Ebba Mannott-Kraus, Kostüme: Helga Lauermann, Bühnenbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Bühnenmalerei: Thomas Marschner, Beleuchtung: Uwe Freiberg, Detlef Schumann, Hermann Hanneken., Technische Leitung: Manfred Eilers, Inspizienz: Anke Schluppkotten, Bühnentechnik: Klaus Aden, Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Markus Lomertin, Harald Schmidt.

Ein bebildeter Vorgeschmack auf RISMUS RASMUS

Peter Rabe (Marc Gelhart) hat einen Hexenschuss, Sabine (Dagmar Grube) ist enttäuscht. Sie hatten eigentlich etwas anderes vor

Der Klavierstimmer, Herr Pfeiffer (Jürgen Tapken) kommt Sabine (Dagmar Grube) sehr ungelegen.

Sabine (Dagmar Grube) will Leonhard (Arnold Preuß) umgarnen

Leonhard (Arnold Preuß) möchte sich nur ausruhen, das verhindern aber Sabine (Dagmar Grube) und Herr Pfeiffer (Jürgen Tapken)

Leonhard (Arnold Preuß) kämpft mit Stewardess Annabelle (Claudia Schröder), Herr Pfeiffer (Jürgen Tapken) bleibt ganz cool

Josephine Stiebel (Magita Pust), Herr Pfeiffer (Jürgen Tapken), Sabine (Dagmar Grube) sind sehr verwundert über die Entwicklungen in der Wohnung

Wenn´s ums Fernsehen geht, versteht Dr. Matthiesen (Nico C. Ducci) keinen Spaß, das muss auch Josephine (Magita Pust) akzeptieren

Auch Dr. Matthiesens (Nico C. Ducci) Mühen sind umsonst, Peter (Marc Gelhart) ist nicht aus seiner Lage zu befreien, Sabine (Dagmar Grube) wird immer verzweifelter

Leonhard (Arnold Preuß) möchte nur noch seine Ruhe, Sabine (Dagmar Grube) ist sehr verunsichert, weiß er etwas?

Josephine (Magita Pust) sucht Peter (Marc Gelhart), der hat aber gerade ein großes Problem Annabelle (Claudia Schröder).

Herr Pfeiffer (Jürgen Tapken) und Herr Dr. Matthiessen (Nico C. Ducci) sind sich nicht gerade grün.

Leonhard (Arnold Preuß) und Sabine (Dagmar Grube) staunen nicht schlecht über Annabelle (Claudia Schröder), die in ihrer Badewanne sitzt.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 23. Februar 2006

Turbulente Verwechslungsgeschichte

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE Am Sonnabend Erstaufführung von „Rismus Rasmus"

Jede Menge köstliche Unterhaltung wird geboten: AmSonnbend ist Erstaufführung von"Rismus Rasmus".

Sabine Berger (Dagmar Grube) bekommt den Hexenschuss-lädierten Peter Rabe (Marc Gelhart) nicht aus der viel zu kleinen Wanne. Da kann auch Klavierstimmer Herr Pfeiffer (Jürgen Tapken) nicht helfen.

WILHELMSHAVEN/MG - Das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" präsentiert mit der Farce „Rismus Rasmus" eine weitere Erstaufführung. Temporeiche Farcen haben ihren festen Platz in den Spielplänen dieser jadestädtischen Bühne. In dieser Saison ist diese Position mit der Wilhelmshavener Erstaufführung von „Rismus Rasmus" besetzt. Dahinter verbirgt sich die turbulente Boulevard-Komödie „Hexenschuss" von John Graham. Und so ist es auch in dieser Verwechslungsgeschichte an der Tagesordnung, dass jeder jeden für jemand anderen hält und alle aneinander vorbeireden.

Die vertrackten Geschehnisse beginnen damit, dass Sabine Berger (Dagmar Grube) einen Seitensprung mit dem scheinheiligen Fernsehmoderator Peter Rabe (Marc Gelhart) wagen will. Doch kommt ihm nach gewissen Anlaufschwierigkeiten noch ein kapitaler Bandscheibenvorfall in die Quere. Da plötzlich der blinde Klavierstimmer Pfeiffer (Jürgen Tapken) auf der Matte steht, wird der bewegungsunfähige Peter in der Badewanne zwischengelagert.

Zu allem Überfluss kommt Sabines Ehemann Leonhard (Arnold Preuß) wider Erwarten nach Hause. Er wiederum hat auch mit ihrer Anwesenheit nicht gerechnet und muss auch kurzfristig umdisponieren. „Denn die vermeintlich leerstehende Wohnung hat er einem Freund für ein Liebesabenteuer mit der Stewardess Annabelle (Claudia Schröder) zur Verfügung gestellt. Den Freund kann er zwar noch abbestellen, die Stewardess jedoch nicht. Die später noch Eintreffenden, Dr. Matthiesen (Nicolas C. Ducc) und PR-Managerin.Josefine Stiebel (Magita Pust) von Peters Sender, sind wie zu erwarten auch keine großen Hilfen in dem Wirrspiel...

Dafür bedeutet die Geschichte von „Rismus Rasmus" jede Menge köstlicher Unterhaltung für die Zuschauer, bei der auch die Schadenfreude nicht zu kurz kommt. Premiere der Farce in der Inszenierung der Berufsregisseurin Elke Münch ist am kommenden Sonnabend um 20 Uhr. Die weiteren Vorstellungen folgen am 26. Februar, 4., 5., 12. und 19. März um 20 Uhr und am 5. und 19. März auch nachmittags um 15.30 Uhr.

Außerdem präsentiert das „Theater am Meer" die temporeiche Farce am 22. März in Papenburg und abschließend am 26. März um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schul in F'groden.

NEUE RUNDSCHAU vom 22. Februar 2006

Zwischen Hexenschüssen und Klavierstimmern

Die Niederdeutsche Bühne präsentiert mit „Rismus Rasmus" eine Erstaufführung

Temporeiche Farcen haben ihren festen Platz in der Wilhelmshavener Erstaufführung von „Rismus Rasmus"

Temporeiche Farcen haben ihren festen Platz in den Spielplänen des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven". In dieser Saison ist diese Position mit der Wilhelmshavener Erstaufführung von „Rismus Rasmus" besetzt. Dahinter verbirgt sich die turbulente Boulevard-Komödie „Hexenschuss" von John Graham. Und so ist es auch in dieser Verwechslungsgeschichte an der Tagesordnung, dass jeder jeden für jemand anderen hält und alle aneinander vorbeireden.

Die vertrackten Geschehnisse beginnen damit, dass Sabine Berger (Dagmar Grube) einen Seitensprung mit dem scheinheiligen Fernsehmoderator Peter Rabe (Marc Gelhart) wagen will. Doch kommt ihm nach gewissen Anlaufschwierigkeiten noch ein kapitaler Bandscheibenvorfall in die Quere. Da plötzlich der blinde Klavierstimmer Pfeiffer (Jürgen Tapken) auf der Matte steht, wird der bewegungsunfähige Peter in der Badewanne zwischengelagert.

Zu allem Überfluss kommt Sabines Ehemann Leonhard (Arnold Preuß) wider Erwarten nach Hause. Er wiederum hat auch mit ihrer Anwesenheit nicht gerechnet und muss auch kurzfristig umdisponieren. Denn die vermeintlich leerstehende Wohnung hat er einem Freund für ein Liebesabenteuer mit der Stewardess Annabelle (Claudia Schröder) zur Verfügung gestellt. Den Freund kann er zwar noch abbestellen, die Stewardess jedoch nicht. Die später noch Eintreffenden, Dr. Matthiesen (Nicolas C. Ducci) und PR-Managerin Josefine Stiebel (Magita Pust) von Peters Sender, sind wie zu erwarten auch keine großen Hilfen in dem Wirrspiel...

Dafür bedeutet die Geschichte von „Rismus Rasmus" jede Menge köstlicher Unterhaltung für die Zuschauer, bei der auch die Schadenfreude nicht zu kurz kommt. Premiere der Farce in der Inszenierung der Berufsregisseurin Elke Münch ist am 25. Februar um 20 Uhr, die weiteren Vorstellungen folgen am 26. Februar, 4., 5., 12. und 19. März um 20 Uhr und am 5. und 19. März auch nachmittags um 15.30 Uhr.

Außerdem präsentiert das „Theater am Meer" die temporeiche Farce am 22. März in Papenburg und abschließend am 26. März um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule in F'groden. Weitere Infos sind auf der Bühnenhomepage unter www.ndb-wilhelmshaven.de nachzulesen. MG

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 21. Februar 2006

Verwirrspiel nach Seitensprung

Niederdeutsche Bühne hat mit „Rismus Rasmus" Premiere

Der bewegungsunfähige Peter wird in die Wanne gepackt: Von links Dagmar Grube, Marc Gelhart, Jürgen Tapken

WILHELMSHAVEN - Das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" bringt am kommenden Sonnabend einmal mehr eine Erstaufführung auf die Bühne: die Farce „Rismus Rasmus". Dahinter verbirgt sich die turbulente Boulevard-Komödie „Hexenschuss" von John Graham. Dabei handelt es sich um eine Verwechslungsgeschichte, in der jeder jeden für jemand anderen hält und alle aneinander vorbeireden. Die vertrackten Geschehnisse beginnen damit, dass Sabine Berger (Dagmar Grube) einen Seitensprung mit dem scheinheiligen Fernsehmoderator Peter Rabe (Marc Gelhart) wagen will. Doch kommt ihm nach gewissen Anlaufschwierigkeiten noch ein kapitaler Bandscheibenvorfall in die Quere. Da plötzlich der blinde Klavierstimmer Pfeiffer (Jürgen Tapken) auf der Matte steht, wird der bewegungsunfähige Peter in der Badewanne zwischengelagert.

Zu allem Überfluss kommt Sabines Ehemann Leonhard (Arnold Preuß) wider Erwarten nach Hause. Er wiederum hat auch mit ihrer Anwesenheit nicht gerechnet und muss auch kurzfristig umdisponieren. Denn die vermeintlich leerstehende Wohnung hat er einem Freund für ein Liebesabenteuer mit der Stewardess Annabelle (Claudia Schröder) zur Verfügung gestellt. Den Freund kann er zwar noch abbestellen, die Stewardess jedoch nicht. Die später noch Eintreffenden, Dr. Matthiesen (Nicolas C. Ducci) und PR-Managerin Josefine Stiebel (Magita Pust) von Peters Sender, sind wie zu erwarten auch keine großen Hilfen in dem Verwirrspiel.

Die Niederdeutsche Bühne verspricht ihren Zuschauern mit der Geschichte von „Rismus Rasmus" jede Menge köstlicher Unterhaltung. Premiere der Farce in der Inszenierung der Berufsregisseurin Elke Münch ist am Sonnabend, dem 25. Februar, um 20 Uhr, weitere Vorstellungenfolgen

Guten Morgen Sonntag vom 19. Februar 2006

Theater am Meer: „Rismus Rasmus"

Von Hexenschüssen und Klavierstimmen

Wilhelmshaven. (gms) Temporeiche Farcen haben ihren festen Platz in den Spielplänen des "Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven". In dieser Saison ist diese Position mit der Wilhelmshavener Erstaufführung von „Rismus Rasmus" besetzt. Dahinter verbirgt sich die turbulente Boulevard-Komödie "Hexenschuss" von John Graham. Und so ist es auch in dieser Verwechslungsgeschichte an der Tagesordnung, dass jeder jeden für jemand anderen hält und alle aneinander vorbeireden. Die vertrackten Geschehnisse beginnen damit, dass Sabine Berger (Dagmar Grube) einen Seitensprung mit dem scheinheiligen Fernsehmoderator Peter Rabe (Marc Gelhart) wagen will. Doch kommt ihm nach gewissen Anlaufschwierigkeiten noch ein kapitaler Bandscheibenvorfall in die Quere.

Da plötzlich der blinde Klavierstimmer Pfeiffer (Jürgen Tapken) auf der Matte steht, wird der bewegungsunfähige Peter in der Badewanne zwischengelagert. Zu allem Überfluss kommt Sabines Ehemann Leonhard (Arnold Preuß) wider Erwarten nach Hause. Er wiederum hat auch mit ihrer Anwesenheit nicht gerechnet und muss auch kurzfristig umdisponieren. Denn die vermeintlich leerstehende Wohnung hat er einem Freund für ein Liebesabenteuer mit der Stewardess Annabelle (Claudia Schröder) zur Verfügung gestellt. Den Freund kann er zwar noch abbestellen, die Stewardess jedoch nicht.

Die Geschichte von „Rismus Rasmus" bedeutet jede Menge köstlicher Unterhaltung für die Zuschauer, bei der auch die Schadenfreude nicht zu kurz kommt. Premiere der Farce in der Inszenierung der Berufsregisseurin Elke Müncht ist am 25. Februar um 20 Uhr, die weiteren Vorstellungen folgen am 26. Februar, 4., 5., 12. und 19. März um 20 Uhr und am 5. und 19. März auch nachmittags um 15.30 Uhr. Außerdem präsentiert das „Theater am Meer" die temporeiche Farce am 22. März in Papenburg und abschließend am 26. März um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule in F'groden.

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland vom 1. Februar 2006

Niederdeutsche Bühne: Ein Monat voller Missverständnisse

Der Februar steht beim Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven - ganz im Zeichen des Missverständnisses - natürlich nur auf der Bühne. Zunächst einmal folgen weitere Vorstellungen des Publikumsrenners „Sluderkraam in't Treppenhuus" von Jens Exler in der Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß. In dem Treppenhaus, in dem Hausdrache Meta Boldt (Roswitha Wunderlich) ihr Unwesen treibt, herrscht eine gereizte Grundstimmung, an der sie nicht ganz unschuldig ist. Nicht genug, dass Hanne Knoop (Helga Lauermann) und ihr Nachbar Ewald Brummer (Heinz Zomerland) sich wegen Hannes lauten Untermieterin Heike Seefeldt (Meike Zomerland) streiten - die Untervermietung widerspricht auch noch der Hausordnung, was Meta sofort als selbsternannte Ordnungshüterin an den Hauswirt Bernhard Tramsen (Horst Karstens) weitertratscht. Der will den Kammerbewohner umgehend vor die Tür setzen - bis er merkt, als welch reizende junge Dame sich dieser entpuppt. Und auch Dieter Brummer (Andre Gelhart), der bei seinem Onkel Zuflucht sucht, wird dieser Reize schnell Gewahr...

In weiteren Rollen wirken Ben Kleen als Bäckerjunge Felix und Willy Meinert als Heikes Vater mit. Die letzten Vorstellungstermine im Februar sind am 1., 5. und 11. um jeweils 20 Uhr. Danach geht es gleich flott weiter mit der Wilhelmshavener Erstaufführung von „Rismus Rasmus". Dahinter verbirgt sich die Farce „Hexenschuss" von John Graham, die sich in die beliebte Reihe turbulenter Boulevard-Komödien einreiht. Und so ist es auch in dieser Verwechslungsgeschichte an der Tagesordnung, dass jeder jeden für jemand anderen hält und alle aneinander vorbeireden.

Die vertrackten Geschehnisse beginnen damit, dass Sabine Berger (Dagmar Grube) einen Seitensprung mit dem scheinheiligen Fernsehmoderator Peter Rabe (Marc Gelhart) wagen will. Dem kommt nach gewissen Anlaufschwierigkeiten ein kapitaler Bandscheibenvorfall in die Quere. Da plötzlich der blinde Klavierstimmer Pfeiffer (Jürgen Tapken) auf der Matte steht, wird der bewegungsunfähige Peter in der Badewanne zwischengelagert.

Zu allem Überfluss kommt Sabines Ehemann Leonhar (Arnold Preuß) wider Erwarten nach Hause. Er wiederum hat auch mit ihrer Anwesenheit nicht gerechnet und muss auch kurzfristig umdisponieren. Denn die vermeintlich leerstehende Wohnung hat er einem Freund für eir Liebesabenteuer mit der Stewardess Annabelle (Claudia Schröder) zur Verfügung gestellt. Den Freund kann er zwar noch abbestellen, die Stewardes jedoch nicht...

Weitere „Hindernisse" sind Magita Pust als PR-Managerin von Peters Sender und Nicolas C. Ducci als Notarzt Dr. Matthiesen. Premiere von „Rismus Rasmus" in der Inszenierung der Berufsregisseurin Elke Münch ist am 25. 2. um 20 Uhr, die zweite Vorstellung folgt bereits am darauffolgenden Sonntag, den 26. 2. um 20 Uhr.

Zuvor präsentieren die Kinder de bühneneigenen Theaterschule zwei weitere Male die beliebte „Feuerzangenbowle" nach Heinrich Spoerl in der Bearbeitung von Arnold Preuß, der gemeinsam mit Spielleiterin Marion Zomerland auch Regie führte. Saskia Gabert, Rieke Grube, Julia Hinrichs, Sandra Krüger, Gabriele Manke, Anna-Lena Meinert, Stella Schmidt, Fehmke Seibert, Fenja Strowik, Aline Wohler, Stephanie Zeitz, Sontka Zomerland, Julian Dörnath, Christian Jäger und Yannik Marschner spielen die Schülerstreiche von Pfeiffer mit drei „f" und Co. am 12. Februar um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Gorch-Fock-Haus.

Sluderkraam in´t Treppenhuus (3. WA)

3. Wiederaufführung (4) nach 1960/61, 1975/76 und 1992/93

SLUDERKRAAM IN´T TREPPENHUUS

Lustspiel von Jens Exler

Regie und Bühnenbild. Arnold Preuß

Souffleuse: Sandra Krüger/Marianne Karstens
Requisite: Marianne Karstens
Maske: Christel Brandt-Jaedeke
Inspizienz: Nicolas C. Ducci

Bühnenbildbau: Heinz Fuchs, Wolfgang Buttjer
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Marc Gelhart, Melanie Nöhmer, Harald Schmidt
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann Hanneken, Detlef Schumann
Technische Leitung: Manfred Eilers

Ensemble
Hanne Knoop, Witwe - Helga Lauermann
Heike Seefeldt, Untermieterin bei Frau Knoop - Meike Zomerland
Ewald Brummer, Steuerinspektor - Heinz Zomerland
Dieter Brummer, sein Neffe - André Gelhart
Meta Boldt, eine Nachbarin - Roswitha Wunderlich
Bernhard Tramsen - Horst Karstens
Herr Seefeldt, Heikes Vater - Willy Meinert
Felix, ein Bäckerjunge - Ben Kleen

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 6. Februar 2006

"Sluderkraam in't Treppenhuus" gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Stücken des Genres, und so ist es auch allzu verständlich, dass diese Komödie in der langjährigen Geschichte der Niederdeutschen Bühne - "Theater am Meer" - in Wilhelmshaven bereits dreimal inszeniert wurde. Zum letzten Mal ist das Stück in der neuesten Inszenierung nun am kommenden Sonnabend um 20 Uhr im Stadttheater Wilhelmshaven zu sehen.

NEUE RUNDSCHAU vom 1. Februar 2006

Zum Fressen gern hat Dieter Brummer (Andre Gelhart) korpulente Herren - das erzählt er zumindest dem Hauswirt Bernhard Tramsen (Horst Karstens), als dieser den unbekannten Neuankömmling in seinem Haus zur Rede stellt. Schließlich machen dank Sluderwiev Meta Boldt (Roswitha Wunderlich) Gerüchte um illegale Untermieter im Haus die Runde. Dabei handelt es sich bei Dieter um Ewald Brummers (Heinz Zomerland) Neffen, der sich ganz nebenbei in seine Kammernachbarin Heike Seefeldt (Meike Zomerland) verliebt. Eine von vielen Turbulenzen; die es in , Sluderkraäm in't Treppenhuus" vom „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" in der Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß zu sehen gibt. Die nächsten Vorstellungen finden am 1., 5. und 11. Februar um jeweils 20 Uhr im Stadttheater statt. Weitere Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland vom 1. Februar 2006

Niederdeutsche Bühne: Ein Monat voller Missverständnisse

Der Februar steht beim Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven - ganz im Zeichen des Missverständnisses - natürlich nur auf der Bühne. Zunächst einmal folgen weitere Vorstellungen des Publikumsrenners „Sluderkraam in't Treppenhuus" von Jens Exler in der Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß. In dem Treppenhaus, in dem Hausdrache Meta Boldt (Roswitha Wunderlich) ihr Unwesen treibt, herrscht eine gereizte Grundstimmung, an der sie nicht ganz unschuldig ist. Nicht genug, dass Hanne Knoop (Helga Lauermann) und ihr Nachbar Ewald Brummer (Heinz Zomerland) sich wegen Hannes lauten Untermieterin Heike Seefeldt (Meike Zomerland) streiten - die Untervermietung widerspricht auch noch der Hausordnung, was Meta sofort als selbsternannte Ordnungshüterin an den Hauswirt Bernhard Tramsen (Horst Karstens) weitertratscht. Der will den Kammerbewohner umgehend vor die Tür setzen - bis er merkt, als welch reizende junge Dame sich dieser entpuppt. Und auch Dieter Brummer (Andre Gelhart), der bei seinem Onkel Zuflucht sucht, wird dieser Reize schnell Gewahr...

In weiteren Rollen wirken Ben Kleen als Bäckerjunge Felix und Willy Meinert als Heikes Vater mit. Die letzten Vorstellungstermine im Februar sind am 1., 5. und 11. um jeweils 20 Uhr. Danach geht es gleich flott weiter mit der Wilhelmshavener Erstaufführung von „Rismus Rasmus". Dahinter verbirgt sich die Farce „Hexenschuss" von John Graham, die sich in die beliebte Reihe turbulenter Boulevard-Komödien einreiht. Und so ist es auch in dieser Verwechslungsgeschichte an der Tagesordnung, dass jeder jeden für jemand anderen hält und alle aneinander vorbeireden.

Die vertrackten Geschehnisse beginnen damit, dass Sabine Berger (Dagmar Grube) einen Seitensprung mit dem scheinheiligen Fernsehmoderator Peter Rabe (Marc Gelhart) wagen will. Dem kommt nach gewissen Anlaufschwierigkeiten ein kapitaler Bandscheibenvorfall in die Quere. Da plötzlich der blinde Klavierstimmer Pfeiffer (Jürgen Tapken) auf der Matte steht, wird der bewegungsunfähige Peter in der Badewanne zwischengelagert.

Zu allem Überfluss kommt Sabines Ehemann Leonhar (Arnold Preuß) wider Erwarten nach Hause. Er wiederum hat auch mit ihrer Anwesenheit nicht gerechnet und muss auch kurzfristig umdisponieren. Denn die vermeintlich leerstehende Wohnung hat er einem Freund für eir Liebesabenteuer mit der Stewardess Annabelle (Claudia Schröder) zur Verfügung gestellt. Den Freund kann er zwar noch abbestellen, die Stewardes jedoch nicht...

Weitere „Hindernisse" sind Magita Pust als PR-Managerin von Peters Sender und Nicolas C. Ducci als Notarzt Dr. Matthiesen. Premiere von „Rismus Rasmus" in der Inszenierung der Berufsregisseurin Elke Münch ist am 25. 2. um 20 Uhr, die zweite Vorstellung folgt bereits am darauffolgenden Sonntag, den 26. 2. um 20 Uhr.

Zuvor präsentieren die Kinder de bühneneigenen Theaterschule zwei weitere Male die beliebte „Feuerzangenbowle" nach Heinrich Spoerl in der Bearbeitung von Arnold Preuß, der gemeinsam mit Spielleiterin Marion Zomerland auch Regie führte. Saskia Gabert, Rieke Grube, Julia Hinrichs, Sandra Krüger, Gabriele Manke, Anna-Lena Meinert, Stella Schmidt, Fehmke Seibert, Fenja Strowik, Aline Wohler, Stephanie Zeitz, Sontka Zomerland, Julian Dörnath, Christian Jäger und Yannik Marschner spielen die Schülerstreiche von Pfeiffer mit drei „f" und Co. am 12. Februar um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Gorch-Fock-Haus.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG/Umland vom 26. Januar 2006

„Sluuderkraam in't Treppenhuus", der Publikumserfolg des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, entpuppt sich als Dauerbrenner. Als beliebter Gastspielort erwies sich das Bürgerhaus Sande, wo das Ensemble mit diversen Stücken in den „Sander Theaterwochen" vertreten war. So ist es den semiprofessionellen Darstellern öfter möglich, die Ergebnisse wochenlanger Probenarbeit auch außerhalb des Heimatspielortes Wilhelmshaven präsentieren zu können. Das Erfolgsstück „Sluuderkram in't Treppenhuus" wird am morgigen Sonntag im Stadttheater Wilhelmshaven um 15.30 und 20 Uhr gezeigt.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 25. Januar 2006

Donnerstag Theater im Bürgerhaus

SANDE - Das Theater am Meer, Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, wird am Donnerstag, 26. Januar, um 20 Uhr im Bürgerhaus Sande das Lustspiel „Sluderkraam in't Treppenhuus" aufführen. Zum Inhalt: Ein Mietshaus, wie es jeder kennt. Einige Nachbarn trifft man seltener, andere häufiger - und das aus gutem Grund. Denn einige Mitbewohner können ihr Mitteilungsbedürfnis nicht in der eigenen Wohnung stillen und müssen alles, was sie wissen und mutmaßen, im Treppenhaus herumerzählen. So auch die Geschichte um Meta Boldt und ihre leidgeplagten Nachbarn, die sie mit jeglichen Tatsachen und Gerüchten gegeneinander ausspielt.

„Sluderkraam in'tTreppenhuus" gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Stücken des Genres, und so macht es auch nichts, dass das Lustspiel in der langjährigen Geschichte der Bühne bereits dreimal inszeniert worden ist. Die Rolle der Meta Boldt glänzte schon Heidi Kabel. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Karten sind in den örtlichen Kreditinstituten, an der Gemeindekasse sowie an der Abendkasse im Bürgerhaus erhältlich.

NEUE RUNDSCHAU vom 25. Januar 2006

Sluderkraam im Bürgerhaus

Publikumserfolg des Theaters am Meer als Gastspiel im Sander Bürgerhaus

Das Bild zeigt Roswitha Wunderlich, die als Meta Bold der Nachbbarin Hanne Knopp, gespielt von Helga Lauermann, mit ihrem Geratsche auf die Nerven geht.

Der Erfolg des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven in den letzten Jahren zieht immer weitere Kreise. So ist es den semiprofessionellen Darstellern immer häufiger möglich, die Ergebnisse wochenlanger Probenzeit auch außerhalb des Wilhelmshavener Stadttheaters präsentieren zu können. Als beliebter Gastspielort erweist sich das Bürgerhaus Sande, wo das niederdeutsche Ensemble mit diversen Stücken in den vergangenen „Sander Theaterwochen" vertreten gewesen ist.

Nun wird das Theater am Meer die neu konzipierten dritten „Sander Theaterwochen" eröffnen, und das mit keinem geringeren Stück als dem komödiantischen Volltreffer „Sluderkraam in't Treppenhuus" von Jens Exler. Der Dauerbrenner - nicht nur im niederdeutschen Volkstheater - feierte am zweiten Weihnachtsfeiertag bereits zum vierten Mal in der über 70-jährigen Bühnengeschichte eine mit großem Beifall bedachte Premiere.

Doch nicht nur das Stück selbst ist ein besonderer Bestandteil der Vergangenheit des Theater am Meer. „Wir haben viele Jahre, bis Mitte der Neunziger, jedes Stück auch in Sande gespielt, seinerzeit noch im evangelischen Gemeindehaus", berichtet Bühnenleiter Arnold Preuß, der das Stück auch inszeniert hat. „Wir sind sehr froh und dankbar, dass wir mit den Sander Theaterwochen an diese Tradition anknüpfen dürfen und hoffen, dass bei entsprechender Resonanz diese Gastspiele unseres Theaters weiterhin stattfinden könnten", so Preuß weiter.

Die Vorstellung von „Sluderkraam in't Treppenhuus" im Sander Bürgerhaus findet am Donnerstag, dem 26. Januar um 20 Uhr statt. Danach finden bereits am 29. Januar zwei Vorstellungen um 15.30 Uhr und um 20 Uhr regulär im Stadttheater Wilhelmshaven statt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ndb-wihelmshaven.de. MG

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 18. Januar 2006

Blumen statt Rausschmiss kriegt Heike Seefeldt (MeikeZomerland) vom Schlachtermeister und Vermieter Bernhard Tramsen (Horst Karstens), als dieser feststellt, als welch entzückendejunge Dame sich dervermeintlich illegale Untermieter entpuppt. Einer von vielen versöhnlichen Momenten in dem Haus, da sonst reichlich „Sluderkraam in't Treppenhuus" stattfindet. Z u sehen ist das beliebte Lustspiel von Jens Exler in der lnszenierung von Arnold Preuß beim Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am 22. Januar um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater Wilhelmshaven. WeitereVorstellungen: 26.1., 20 Uhr im Bürgerhaus Sande; 29.1., 15.30 Uhr und 20 Uhr, 1., 5. und 11.2. jeweils 20 Uhr im Stadttheater.

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 1/2006

Tratsch und üble Nachrede

"Blievt Se mi doch ünner den Feudel weg", schimpft Hanne Knop (Helga Lauermann) über die dreiste Schludertante Meta Bold (Roswitha Wunderlich)

Ganz ohne moralischen Zeigefinger, aber trotzdem eindrucksvoll zeigt das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven - auch im Januar die Variationen der Gerüchteküche. Gleich in zwei Produktionen spielen Tratsch und üble Nachrede entscheidende Rollen.

Zunächst stehen die beiden letzten Vorstellungen des Dramas „Bahnmeester Dood" von Hermann Boßdorf auf dem Plan. In der Inszenierung von Berufsregisseur Armin Tacke wird eindrucksvoll gezeigt, wie das Bahnwärterpaar Jörs (Arnold Preuß) und Stine (Marion Zomerland) immer weiter auseinanderdriftet. Der Tod des Sohns hat ohnehin schon einen Keil zwischen die beiden getrieben - aufgrund von Eifersucht und Misstrauen lässt das Verschwinden von Jörs' Vorgesetzten die Eheprobleme eskalieren. Kurz zuvor hatte der Bahnmeister bei den beiden noch auf einige Gläser Grog vorbeigeschaut. Nun zerbrechen sich alle - teils mehr, teils weniger - den Kopf über die mysteriösen Geschehnisse. Auch das Botterwiev (Karin Heyel) und Stines Onkel Holtvaagt (Walter Bleckwedel) glauben auf ganz und gar nicht unparteiische Weise immer bestens informiert zu sein... Die beiden Vorstellungen finden am 8.1. um 15.30 und 20 Uhr statt.

Zwei Wochen später nimmt das dritte Stück der Saison nach seiner Weihnachtspremiere richtig Fahrt auf. Mit „Sluderkraam in't Treppenhuus" präsentiert das Theater am Meer das Lustspiel von Jens Exler, das von vielen Zuschauern schon eifrigst wiederersehnt wurde - obwohl es in der über 70-jährigen Geschichte der Bühne bereits dreimal inszeniert wurde.

Die Regie übernimmt Bühnenleiter Arnold Preuß. Und auch hier ist der vielzitierte Tratsch des Originaltitels zuhause und macht treppauf, treppab dank Meta Boldt (Roswitha Wunderlich) seine Runden. So bringt sie nicht nur die Witwe Hanne Knoop (Helga Lauermann) und ihre Untermieterin Heike Seefeldt (Meike Zomerland) in Schwierigkeiten, sondern auch deren Nachbar Ewald Brummer (Heinz Zomerland) nebst Neffen Dieter (Andre Gelhart). Natürlich haben die beiden jungen Leute anderes im Kopf, als sich um das unerlaubte Bewohnen der Abstellkammern zu sorgen...

Ergänzt wird das spielfreudige Ensemble durch Horst Karstens, Ben Kleen und Willy Meinert. Die weiteren Vorstellungen finden am 22. und 29. Januar um jeweils 15.30 und 20 Uhr statt.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 28. Dezember 2005

Einen niederdeutschen Volltreffer gelandet

Das „Theater am Meer" begeistert erneut mit dem Exler-Lustspiel „Sluderkraam in't Treppenhuus"

Arnold Preuß inszenierte das Stück, das Ensemble bot eine bravouröse Leistung.

VON ERNST RICHTER

 Herr Brummer (Heinz Zomerland) streitet mit Hanne Knop (Helga Lauermann) wegen der lauten Musik

WILHELMSHAVEN - Garderobengespräch am zweiten Weihnachtsfeiertag, 19.44 Uhr im Foyer des Stadttheaters: „Nun kiek", sagt Elfriede zu ihrer Freundin, „kiek nur die Kaludrigkeit, wie die sich aufgetakelt hat." „Na, kein Wunder", meint Hermine,„sieh doch nur die Begleitung, der hat sich doch auch in Schale geschmissen." „Richtig ja, aber das ist doch nicht der Hermann von nebenan. Da hat sich die Kaludrigkeit doch glatt einen neuen Gockel an Land gezogen. Wenn das man gut geht, wenn Hermann das spitzkriegt." „Was für ein schönes Malheur wir da noch erleben können", überschlägt Elfriede, „nun lass uns aber zum Platz gehen, es hat ja schon geklingelt." „Sluderkraam in't Treppenhuus" ist angesagt, das berühmte Kultlustspiel von Jens Exler, inszeniert von Bühnenleiter Arnold Preuß mit Roswitha Wunderlich in der Paraderolle der „Sluderschen" Meta Boldt.

Das Schiller-Zitat „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt" stellte die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven „Theater am Meer" im Programmblatt der Aufführung voran. Und dann hat auch noch Ben Kleen als Bäckerjunge Felix seinen temperamentvollen Auftritt mit dem passenden Prolog zu „Sluderkraam in't Treppenhuus". Der Vorhang geht auf, und das Premieren-Publikum applaudiert, obwohl es das Bühnenbild noch gar nicht gesehen haben konnte. So spontan geht es bei den Aufführungen der Niederdeutschen Bühne zu: Auf das, was sich auf der Bühne abspielt, reagiert das Publikum, wird im Parkett gelacht, geklatscht und manchmal kommentiert.

Das Kultstück „Sluderkraam in't Treppenhuus" ist eine Wilhelmshavener Wiederaufführung, ein Evergreen bester Lustspielklasse: 1960/61 spielte die „Sludersche" Erika Kaebe, in der Spielzeit 1975/76 war Hanna Christoffers die „Sludertante", und 1992/93 amüsierte sich das Publikum über Margot Andrews-Jäkel als die „Sludersche" Meta Boldt. Auf Roswitha Wunderlich wartete also ein Paar große Schuhe, in die sie hineinsteigen und als Meta Boldt ausfüllen musste. Und sie tat es bravourös mit feiner Dialektik, einer Mimik, die listig horchen, schelmisch dreinblicken, hinterlistig schwadronieren und betuliche Unschuld verbreiten konnte.

Fro Bold (Roswitha Wunderlich) berichtet Herrn Brummer (Heinz Zomerland) mal wieder die neuesten Gerüchte

Das alles wäre aber Stückwerk und eines Soloauftritts würdig gewesen, wenn da nicht das ganze Ensemble diesen „Sluderkraam in't Treppenhuus" provoziert hätte. Helga Lauermann spielt frisch und frech die Kriegerwitwe Hanne Knoop, der die „Sludersche" mächtig zusetzt, weil sie doch die kesse Deern Heike Seefeldt als Untermieterin aufgenommen hat, die von Meike Zimerland charmant verkörpert wird. Und da ist dann der Wohnungsnachbar Ewald Brummer, beamteter Steuerinspektor seines Zeichens, der von Heinz Zomerland treffsicher in Szene gesetzt wird. Dessen Neffen Dieter Brummer bringt André Gelhart im wahrsten Sonn des Wortes springlebendig auf die Bühne.

Natürlich verknallen sich Heike und Dieter ineinander, zumal sie auch Kammernachbarn sind. Folglich kommt es zu amüsanten Verwechslungen, die von der "Schluderschen" ausgeschlachtet werden. Dazwischen führt der Schlachtermeister Bernhard Tramsen als Hauswirt ein strenges Regiment, Horst Karstens zieht dafür alle Register seines oft ironisch angelegten komödiantischen Parts. Eine souveräne und sorgende Vaterfigur für Heike stellt Willy Meinert selbstbewusst ins Rampenlicht. Damit ist das Ensemble komplett und fein von Arnold Preuß in fließende Szenen gesetzt, die das Publikum über zwei Stunden und zehn Minuten in Spannung und Laune halten.

Schlachtermeister Tramsen (Horst Karstens) fühlt sich von Meta Bold (Roswitha Wunderlich) verfolgt

Arnold Preuß hat auch das Bühnenbild entworfen: eine realistisch gebaute Treppenhausetage mit vier Türen, einer Fenstermansarde sowie Treppenabgang und Aufstieg zum Dachboden. Die Türen klappen ohne Unterlass, und auf dem Flur spielt sich der Sluderkraam in vollen Zügen ab, die Szenenwechsel unterlegt mit Schlagerrhythmen. Damit landete die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven zum Jahresschluss einen komödiantischen Volltreffer.

Die weiteren Aufführungen sind im Stadttheater am Sonntag, 22. Januar (15.30 und 20 Uhr), am Donnerstag, 26. Januar, in Sande (20 Uhr), am Sonntag, 29. Januar (15.30 und 20 Uhr), im Stadttheater sowie Mittwoch, 1. Februar, Sonntag, 5. Februar, und Sonnabend, 11. Februar, (jeweils 20 Uhr) im Stadttheater.

Elfriede und Hermine eilen zur Garderobe, mummeln sich ein - draußen ist es kalt - und freuen sich übers Happyend. Ob das auch dem Leben abgelauscht ist, sie wollen beobachten, wie das Techtelmechtel der aufgedonnerten Kaludrigkeit mit dem Neuen und dem Hermann ausgehen wird: „Sluderkraam in´t Treppenhuus" in Fortsetzung?

"Herr, der Huusmeister, bün ik!", brüllt Tramsen (Horst Karstens) und hat Autoritätsprobleme mit Dieter Brummer (André Gelhart)

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 28. Dezember 2005

Plattdeutsche Geschichte mit Treppenwitzen

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE „Sluderkraam in't Treppenhuus"

Realistische Darstellung zeichnete die Premierenvorstellung der Niederdeutschen Bühne aus. Die Schauspieler zeigten hervorragende Leistungen.

Schlachtermeister Tramsen (Horst Karstens) erklärt Ewald Brummer (Heinz Zomerland), dass er keine Untermieter im Haus dulden wird

VON KATHARINA KELLIN

WILHELMSHAVEN - „Wi sünd hier in'n Mietshuus un nich in'n Sanatorium!" - durch ihre schlagfertigen Antworten schafft die Witwe Hanne Knoop es immer wieder, der neugierigen Nachbarin Meta Boldt zu entkommen. Diese Szenen lassen sich herrlich beobachten in „Sluderkraam in't Treppenhuus", dem aktuellen Stück des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven". Die Premiere dieser dritten Inszenierung der Spielzeit, die traditionell am 2. Weihnachtsfeiertag im Stadttheater stattfand, war sehr gut besucht. Das bereits zum vierten Mal in Wilhelmshaven inszenierte Stück begeisterte das Publikum auch diesmal.

Dabei gelingt es den Schauspielern, die Szenen so realistisch darzustellen, als wären sie nicht auf der Bühne, sondern im eigenen Treppenhaus zu sehen.

Der Inhalt mag vielen bekannt vorkommen, spielt die Geschichte doch in einem ganz normalen Mietshaus: Zwischen den Nachbarn Hanne Knoop und Ewald Brummer kommt es immer wieder zu Streitigkeiten. Denn Hanne Knoop hat ihre Kammer verbotenerweise an Heike Seefeldt untervermietet, die ihre eigenen Vorstellungen von Musik in Zimmerlautstärke hat. Die laute Musik bleibt auch Meta Boldt, einer weiteren Mitbewohnerin, nicht verborgen. Sie ist die selbst ernannte Ordnungshüterin des Hauses und muss die Widrigkeit natürlich sofort dem Hauswirt Tramsen mitteilen. Dem stimmt auch Ewald Brummer zu, schließlich könne in einem Mietshaus nicht jeder machen, was er wolle - meint er zumindest solange, bis auch er seine Kammer vermieten muss.

Denn plötzlich steht Dieter Brummer, sein Neffe, vor der Tür und hat schon gleich seinen großen Koffer mitgebracht. Bis die Verhältnisse geklärt sind, gibt es noch etliche witzige Verwechslungen, die für viel Spaß im Publikum sorgten. Meta Boldt sieht und hört nicht nur immer alles, sondern versteht es auch bestens, die Mieter gegeneinander auszuspielen. Allerdings hat sie dabei nicht mit der Raffinesse von Heike Seefeldt gerechnet. Die bezirzt nicht nur alle Männer des Hauses und verschafft sich und Hanne Knoop dadurch einige Vorzüge. Sie wehrt sich auch erfolgreich gegen Meta Boldts Geschichten. Das Bühnenbild zeigte ein freundliches, helles Treppenhaus, hier fanden sämtliche Begegnungen statt. Dabei gelingt es den Schauspielern, die Szenen so realistisch darzustellen, als wären sie nicht auf der Bühne sondern im eigenen Treppenhaus zu sehen.

"Unkel Ewald, wo kummt de Strump her", fragt Dieter (André Gelhart) belustigt seinen Onkel (Heinz Zomerland)

Helga Lauermann lässt die Rolle der Hanne Knoop buchstäblich lebendig werden. Die sympathische und schlagfertige Witwe lässt sich von niemandem etwas gefallen. Auf ihre direkte und sehr bestimmte, aber doch liebenswürdige Art bringt sie Schwung in das Haus. In ihr findet Meta Boldt (hervorragend von Roswitha Wunderlich dargestellt) eine echte Gegnerin. Wenn die beiden Frauen in Schwung kommen, sich gegenseitig die Bälle zuwerfen, gibt es im Publikum viel Gelächter.

Ewald Brummer (köstlich bieder und als ein bisschen weltfremd ins Bild gesetzt von Heinz Zomerland) kann der Schlagfertigkeit von Hanne Knoop nichts entgegensetzen. Und vor allem der junge Dieter Brummer (Andre Gelhart) schafft es immer wieder mit seiner frechen aber originellen Art, Meta Boldt und den Hauswirt Tramsen (Horst Karstens) zur Verzweiflung zu treiben. Und auch Heike Seefeldt (Meike Zomerland) lässt sich nichts von ihr gefallen. Etwas blass blieb nur Willy Meinert in seiner Rolle als Heikes Vater Herr Seefeldt.

Insgesamt war die Leistung der Spieler jedoch hervorragend und mitreißend. Jeder für sich verkörperte glaubhaft ein Original mit individuellen Wünschen und Lebensvorstellungen. Eine sehr gelungene Neuinszenierung des Lustspiels von Jens Exler.

Heike Seefeldt (Meike Zomerland) und Dieter Brummer (André Gelhart) lernen sich kennen und....

Die Mitwirkenden:
Hanne Knoop, Witwe: Helga Lauermann
Heike Seefeldt, Untermieterin bei Hanne Knoop: Melke Zomerland
Ewald Brummer, Steuerinspektor: Heinz Zomerland
Dieter Brummer, sein Neffe: Andre Gelhart
Meta Boldt, eine Nachbarin: Roswitha Wunderlich
Bernhard Tramsen, Schlachtermeister und Hauswirt: Horst Karstens
Herr Seefeldt, Heikes Vater: Willy Meinert
Felix, ein Bäckerjunge: Ben Kleen
Regie: Arnold Preuß
Bühnenbild: Arnold Preuß
Souffleuse: Sandra Krüger
Requisite: Marianne Karstens
Maske: Christel Brandt-Jaedeke
Kostümbetreuung: Helga Lauermann
Bühnenbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Marc Gelhart, Melanie Nöhmer, Harald Schmidt
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann Hanneken
Technische Leitung: Manfred Eilers
Inspizienz: Nicolas C. Ducci

"Entschülligen Se man, Frollein - mi stört de Musik nich mehr", meint Ewald (Heinz Zomerland) und strahlt Heike (Meike Zomerland) an

Unkel Ewald (Heinz Zomerland) kann sich gegen das Gesabbel von Meta Bold (Roswitha Wunderlich) nicht mehr wehren

"De leeve Gott hett de Froonslü de Gaav geven, de Mannslü so´n beten to bezirpsen - un worüm schull man dat nich af un to doon!", meint Heike (Meike Zomerland) bedeutungsvoll zu Hanne (Helga Lauermann)

"Ich dachte, Sie seien Testpilot?" - "Warum?" - Weil Sie gestern Abend im Kino immer so nach meiner Hand getestet haben!"

"Tja, Tramsen, wenn ik nich op allens oppassen wörr", räsoniert Meta Bold (Roswitha Wunderlich) und Bernhard (Horst Karstens) verschlägt es die Sprache

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 23. Dezember 2005

Zu Weihnachten gibt es eine handfeste Komödie

Niederdeutsche Bühne hat mit „Sluderkraam in't Treppenhuus" Premiere / Gastspiel in Sande

"Wenn ik nich op allens oppass, hebbt wi hier bold Sodom un Gomera!"

WILHELMSHAVEN - Die niederdeutsche Komödie „Sluderkraam in't Treppen-huus" erfreut sich schon über Jahrzehnte hinweg größter Beliebtheit. Zu seiner Bekanntheit und Beliebtheit hat nicht zuletzt das Hamburger Ohnsorg-Theater beigetragen. Beim Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ist das Stück bereits dreimal in der über 70-jährigen Geschichte inszeniert worden. Ab 26. Dezember steht das Lustspiel abermals auf dem Programm. Regie führt Bühnenleiter Arnold Preuß.

Zur Erinnerung noch einmal kurz der Inhalt: Die Witwe Hanne Knoop (Helga Lauermann) ist eine rechtschaffene Frau und stellt ihre Kammer der jungen Heike Seefeldt (Meike Zomerland) zur Verfügung, weil diese sich mit ihrem Vater zerstritten hat. Das Untervermieten der Kammern ist laut Hausordnung nicht erlaubt, und so steht Meta Boldt (Roswitha Wunderlich), selbst ernannte Hüterin der Hausgesetze, schon bald auf der Matte und sorgt für Unruhe. Sowohl der Hauswirt, Schlachter Bernhard Tramsen (Horst Karstens), als auch Nachbar Ewald Brummer (Heinz Zomerland) werden von ihr ausgefragt und mit neuen Gerüchten belästigt. Hinzu kommt, dass auch Ewalds Neffe Dieter (Andre Gelhart) sich mit seinem Vater zerstritten hat und gleichfalls des Onkels Kammer als Quartier missbrauchen möchte. Und während Meta Boldt in immerwährender Sorge um Gerechtigkeit versucht, die Wohnparteien gegeneinander auszuspielen, kommen sich selbige auf freundlichere Art immer näher...

Des Weiteren spielen Ben Kleen als Bäckerjunge und Willy Meinert als Heikes Vater mit. Nach der Premiere am traditionellen 2. Weihnachtsfeiertag finden weitere Vorstellungen am 22. und 29. Januar, jeweils 15.30 und 20 Uhr und am 1., 5. und 11. Februar jeweils um 20 Uhr im Stadttheater statt. Außerdem stattet das Theater am Meer dem Bürgerhaus Sande am 26. Januar, 20 Uhr, ein Gastspiel ab. Weitere Informationen unter W W W.NDB-W ILHELMSHAVEN.DE

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 23. Dezember 2005

An zweiten Weihnachtstag wird es lustig

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE "Sluderkraam in´t Treppenhuus" wird zum vierten Mal inszeniert

Das Theater am Meer präsentiert einen Dauerbrenner. Ab Weihnachten gibt es „Sluderkraam in't Treppenhuus".

"Vörgels, rüggels, siedels, ran" - Heike und Dieter kommen vom Ball

WILHELMSHAVEN/MG - Beim Stichwort „Ohnsorg-Theater" denken viele unweigerlich zuerst an Heidi Kabel und Henry Vahl in „Tratsch im Treppenhaus". Nicht zuletzt wegen der Figuren wie z.B. die ewig tratschende Meta Boldt, die jeder in seiner Nachbarschaft wiedererkennt, erfreut sich das Stück über Jahrzehnte hinweg größter Beliebtheit.

Auch beim Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ist das Stück deshalb bereits dreimal in der über 70-jährigen Geschichte inszeniert worden. Ab 26. Dezember steht das Lustspiel abermals auf dem Programm. Regie führt Bühnenleiter Arnold Preuß.

Die Witwe Hanne Knoop (Helga Lauermann) ist eine rechtschaffene Frau und stellt ihre Kammer der jungen Heike Seefeldt (Meike Zomerland) zur Verfügung, weil diese sich mit ihrem Vater zerstritten hat. Das Untervermieten der Kammern ist laut Hausordnung nicht erlaubt, und so steht Meta Boldt (Roswitha Wunderlich), selbsternannte Hüterin der Hausgesetze, schon bald auf der Matte und sorgt für Unruhe. Sowohl den Hauswirt, Schlachter Bernhard Tramsen (Horst Karstens), als auch Nachbar Ewald Brummer (Heinz Zomerland) werden von ihr ausgefragt und mit neuen Gerüchten belästigt.

Hinzu kommt, dass auch Ewalds Neffe Dieter (André Gelhart) sich mit seinem Vater zerstritten hat und gleichfalls des Onkels Kammer als Quartier missbrauchen möchte. Und während Meta Boldt in immerwährender Sorge um Gerechtigkeit versucht, die Wohnparteien gegeneinander auszuspielen, kommen sich selbige auf freundlichere Art immer näher.

Des Weiteren spielen Ben Kleen als Bäckerjunge und Willy Meinert als Heikes Vater mit. Nach der Premiere am traditionellen 2. Weihnachtsfeiertag finden weitere Vorstellungen am 22. und 29. Januar, jeweils 15.30 und 20 Uhr und am 1., 5. und 11. Februar um jeweils 20 Uhr im Stadttheater statt. Außerdem stattet das Theater am Meer dem Bürgerhaus Sande am 26.1. um 20 Uhr ein Gastspiel ab.

Zwei glückliche Nachtschwärmer

NEUE RUNDSCHAU vom 21. Dezember 2005

„Sluderkraam in't Treppenhaus"

Tratsch unter Nachbarn bei der Niederdeutschen Bühne

Trotz Streit und Intrigen kommen sich einige Hausbewohner auf freundliche Art immer näher (v.l. André Gelhart, Meike Zomerland, Roswitha Wunderlich, Helga Lauermann)

Das Theater am Meer wartet zu Weihnachten mit dem beliebten Lustspiel „Sluderkraam in't Treppenhuus" auf. Beim Stichwort „Ohnsorg-Theater" denken viele unweigerlich zuerst an Heidi Kabel und Henry Vahl in „Tratsch im Treppenhaus". Nicht zuletzt wegen der Figuren wie z.B. die ewig tratschende Meta Boldt, die jeder in seiner Nachbarschaft wiedererkennt, erfreut sich das Stück über Jahrzehnte hinweg größter Beliebtheit.

Auch beim Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ist das Stück deshalb bereits dreimal in der über 70-jährigen Geschichte inszeniert worden. Ab 26. Dezember steht das Lustspiel abermals auf dem Programm. Regie führt Bühnenleiter Arnold Preuß.

Die Witwe Hanne Knoop (Helga Lauermann) ist eine rechtschaffene Frau und stellt ihre Kammer der jungen Heike Seefeldt (Meike Zomerland) zur Verfügung, weil diese sich mit ihrem Vater zerstritten hat. Das Untervermieten der Kammern ist laut Hausordnung nicht erlaubt, und so steht Meta Boldt (Roswitha Wunderlich), selbsternannte Hüterin der Hausgesetze, schon bald auf der Matte und sorgt für Unruhe. Sowohl den Hauswirt, Schlachter Bernhard Tramsen (Horst Karstens), als auch Nachbar Ewald Brummer (Heinz Zomerland) werden von ihr ausgefragt und mit neuen Gerüchten belästigt.

Hinzu kommt, dass auch Ewalds Neffe Dieter (André Gelhart) sich mit seinem Vater zerstritten hat und gleichfalls des Onkels Kammer als Quartier missbrauchen möchte. Und während Meta Boldt in immerwährender Sorge um Gerechtigkeit versucht, die Wohnparteien gegeneinander auszuspielen, kommen sich selbige auf freundlichere Art immer näher.

Des Weiteren spielen Ben Kleen als Bäckerjunge und Willy Meinert als Heikes Vater mit. Nach der Premiere am traditionellen 2. Weihnachtsfeiertag finden weitere Vorstellungen am 22. und 29. Januar, jeweils 15.30 und 20 Uhr und am 1., 5. und 11. Februar um jeweils 20 Uhr im Stadttheater statt. Außerdem stattet das Theater am Meer dem Bürgerhaus Sande am 26.1. um 20 Uhr ein Gastspiel ab. Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

Der Findling auf der Treppe

Guten Morgen Sonntag vom 18. Dezember 2005

Das Theater am Meer wartet zu Weihnachten mit beliebten Lustspiel auf

Tratsch unter Nachbarn „Sluderkraam in't Treppenhuus"

Wilhelmshaven. (gms) Beim Stichwort „Ohnsorg-Theater" denken viele unweigerlich zuerst an Heidi Kabel und Henry Vahl in „Tratsch im Treppenhaus". Nicht zuletzt wegen der Figuren wie z.B. die ewig tratschende Meta Boldt, die jeder in seiner Nachbarschaft wiedererkennt, erfreut sich das Stück über Jahrzehnte hinweg größter Beliebtheit. Auch beim Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ist das Stück deshalb bereits dreimal in der über 70-jährigen Geschichte inszeniert worden.

Ab 26. Dezember steht das Lustspiel abermals auf dem Programm. Regie führt Bühnenleiter Arnold Preuß. Die Witwe Hanne Knoop (Helga Lauermann) ist eine rechtschaffene Frau und stellt ihre Kammer der jungen Heike Seefeldt (Meike Zomerland) zur Verfügung, weil diese sich mit ihrem Vater zerstritten hat. Das Untervermieten der Kammern ist laut Hausordnung nicht erlaubt, und so steht Meta Boldt (Roswitha Wunderlich), selbsternannte Hüterin der Hausgesetze, schon bald auf der Matte und sorgt für Unruhe. Sowohl den Hauswirt, Schlachter Bernhard Tramsen (Horst Karstens), als auch Nachbar Ewald Brummer (Heinz Zomerland) werden von ihr ausgefragt und mit neuen Gerüchten belästigt. Hinzu kommt, dass auch Ewalds Neffe Dieter (Andre Gelhart) sich mit seinem Vater zerstritten hat und gleichfalls des Onkels Kammer als Quartier missbrauchen möchte. Und während Meta Boldt in immerwährender Sorge um Gerechtigkeit versucht, die Wohnparteien gegeneinander auszuspielen, kommen sich selbige auf freundlichere Art immer näher...

Des Weiteren spielen Ben Kleen als Bäckerjunge und Willy Meinert als Heikes Vater mit. Nach der Premiere am traditionellen 2. Weihnachtsfeiertag finden weitere Vorstellungen am 22. und 29. Januar, jeweils 15.30 und 20 Uhr und am 1., 5. und 11. Februar um jeweils 20 Uhr im Stadttheater statt. Außerdem stattet das Theater am Meer dem Bürgerhaus Sande am 26. Januar um 20 Uhr ein Gastspiel ab. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

Tramsen zu nachtschlafender Zeit auf Freiersfüßen

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 8. Dezember 2005

Theaterwochen überarbeiten

Gruppen präsentieren über das Jahr verschiedene Stücke

SANDE - Die Theaterwochen werden überarbeitet. Das Konzept werde verändert, berichtete gestern Hans-Hermann Tramann als dafür zuständiger Mitarbeiter im Rathaus. Es bestehe mit den beteiligten Theatergruppen ein Konsens, im nächsten Jahr die Theaterwochen nicht mehr komprimiert über 14 Tage stattfinden zulassen; es werde vielmehr versucht, unterschiedlichste Aufführungen verschiedener Theatergruppen - verteilt über das gesamte Jahr - anzubieten. Hierbei soll die Vielfalt der Stücke noch weiter ausgearbeitet werden. Das Theater am Meer eröffnet den Theaterreigen am 26. Januar 2006 um 20 Uhr im Bürgerhaus Sande mit dem Lustspiel „Sluderkraam in't Treppenhuus", berichtete Tramann in einer Pressemitteilung.

Herr Seefeldt (Willy Meinert) wird von Frau Bold für einen Kriminalbeamten gehalten

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 31. Oktober 2005 - VERANSTALTUNGEN

Sluderkraam in´t Treppenhuus zu Weihnachten

WILHELMSHAVEN - Stadttheater, 26. Dezember, 20: Premiere „Sluderkraam in't Treppenhuus" - Lustspiel von Jens Exler. Der Komödienklassiker. Das Stück spielt im Treppenhaus eines Mietshauses. Hier treffen alle Hausbewohner aufeinander, hier grüßt man sich freundlich undbeobachtet sich gleichzeitig argwöhnisch, hier werden Freundschaften geschlossen und Intrigen gesponnen. Stets ist Meta Boldt um das Wohlergehen „ihres" Hauses besorgt und lässt keine Gelegenheit aus, die neusten Erkenntnisse und Gerüchte ungefragt mit all ihren Mitbewohnern zu teilen - natürlich nicht ohne das eine Detail auszulassen oder hinzuzufügen.

"Hett Fro Bold seggt!" - wird zum geflügelten Wort

Bahnmeester Dood (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

BAHNMEESTER DOOD

Drama von Hermann Boßdorf

Regie und Bühne: Armin Tacke

Souffleuse: Claudia Schröder
Requisite: Monika Eilers/Sandra Krüger
Maske: Magita Pust
Inspizienz: Monika Grahl
Kostümberatung: Helga Lauermann
Regieassistenz:: Benjamin Kleen

Bühnenbildbau: Heinz Fuchs, Wolfgang Buttjer
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Melanie Nöhmer, Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Nicolas C. Ducci, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Horst Karstens
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Detlef Schumann
Technische Leitung: Manfred Eilers

Ensemble
Jörs, Bahnwärter - Arnold Preuß
Stine, Jörs´ Ehefrau - Marion Zomerland
Ohm Holtvaagt, Stines Onkel - Walter Bleckwedel
Botterwiev - Karin Heyel


WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 7. Januar 2006

Morgen noch zwei Mal

Die letzten beiden Vorstellungen des Dramas "Bahnmeester Dood" von Hermann Boßdorf, seit Ende November auf dem Spielplan der Niederdeutschen Bühne, sind am morgigen Sonntag um 15.30 Uhr und 20 Uhr zu sehen. Karten hierfür gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse am Servicecenter des Stadttheaters, weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de. Unter Druck setzt der Holtvaagt (Walter Bleckwedel) seine Nichte, die Bahnwärtersfrau Stine (Maron Zomerland), Foto. Nachdem sich ihr Mann Jörs (Arnold Preuß) zunehmend merkwürdig verhält und sich verfolgt fühlt, macht er Stine dafür verantwortlich und verlangt, ihrem Gatten eine bessere Frau zu sein.

NEUE RUNDSCHAU vom 4. Januar 2006

Stine (Marion Zomerland) ist entsetzt über Jörs (Arnold Preuß) Bericht über die letzte Nachtbegegnung mit dem Bahnmeister

Unter Druck setzt der Holtvaagt (Walter Bleckwedel) seine Nichte, die Bahnwärterfrau Stine (Marion Zomerland). Nachdem sich ihr Mann Jörs (Arnold Preuß) zunehmend merkwürdig verhält und sich verfolgt fühlt, macht er Stine dafür verantwortlich und verlangt, ihrem Gatten eine bessere Frau zu sein. Doch auch er kann wie das Botterwiev (Karin Heyel) nur mutmaßen und ist von den wahren Abgründen der beiden meilenweit entfernt... Das Drama „Bahnmeester Dood" von Hermann Boßdorf steht seit Ende November auf dem Spielplan des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Die letzten beiden Vorstellungen der Inszenierung von Berufsregisseur Armin Tacke sind am 8. Januar um 15.30 Uhr und 20 Uhr zu sehen. Karten hierfür gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse am Servicecenter des Stadttheaters, weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de. Das Foto zeigt Arnold Preuß und Marion Zomerland.

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 1/2006

Tratsch und üble Nachrede

Ganz ohne moralischen Zeigefinger, aber trotzdem eindrucksvoll zeigt das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven - auch im Januar die Variationen der Gerüchteküche. Gleich in zwei Produktionen spielen Tratsch und üble Nachrede entscheidende Rollen.

Zunächst stehen die beiden letzten Vorstellungen des Dramas „Bahnmeester Dood" von Hermann Boßdorf auf dem Plan. In der Inszenierung von Berufsregisseur Armin Tacke wird eindrucksvoll gezeigt, wie das Bahnwärterpaar Jörs (Arnold Preuß) und Stine (Marion Zomerland) immer weiter auseinanderdriftet. Der Tod des Sohns hat ohnehin schon einen Keil zwischen die beiden getrieben - aufgrund von Eifersucht und Misstrauen lässt das Verschwinden von Jörs' Vorgesetzten die Eheprobleme eskalieren. Kurz zuvor hatte der Bahnmeister bei den beiden noch auf einige Gläser Grog vorbeigeschaut. Nun zerbrechen sich alle - teils mehr, teils weniger - den Kopf über die mysteriösen Geschehnisse. Auch das Botterwiev (Karin Heyel) und Stines Onkel Holtvaagt (Walter Bleckwedel) glauben auf ganz und gar nicht unparteiische Weise immer bestens informiert zu sein... Die beiden Vorstellungen finden am 8.1. um 15.30 und 20 Uhr statt.

Zwei Wochen später nimmt das dritte Stück der Saison nach seiner Weihnachtspremiere richtig Fahrt auf. Mit „Sluderkraam in't Treppenhuus" präsentiert das Theater am Meer das Lustspiel von Jens Exler, das von vielen Zuschauern schon eifrigst wiederersehnt wurde - obwohl es in der über 70-jährigen Geschichte der Bühne bereits dreimal inszeniert wurde.

Die Regie übernimmt Bühnenleiter Arnold Preuß. Und auch hier ist der vielzitierte Tratsch des Originaltitels zuhause und macht treppauf, treppab dank Meta Boldt (Roswitha Wunderlich) seine Runden. So bringt sie nicht nur die Witwe Hanne Knoop (Helga Lauermann) und ihre Untermieterin Heike Seefeldt (Meike Zomerland) in Schwierigkeiten, sondern auch deren Nachbar Ewald Brummer (Heinz Zomerland) nebst Neffen Dieter (Andre Gelhart). Natürlich haben die beiden jungen Leute anderes im Kopf, als sich um das unerlaubte Bewohnen der Abstellkammern zu sorgen...

Ergänzt wird das spielfreudige Ensemble durch Horst Karstens, Ben Kleen und Willy Meinert. Die weiteren Vorstellungen finden am 22. und 29. Januar um jeweils 15.30 und 20 Uhr statt.

Wilhelmshavener Zeitung vom 28. Dezember 2005 - Leserbrief

Aufführung hatte besseren Besuch verdient

Zu einer Aufführung der Niederdeutschen Bühne im Stadttheater.

Ich habe im Stadttheater ein wunderbares niederdeutsches Schauspiel und zwar „Bahnmeester Dood" gesehen. Das Schauspiel ist empfehlenswert. Das Publikum war von Anfang bis zum Ende von dieser Darstellung gefesselt. Hier wurde unter Beweis gestellt, dass niederdeutsches Theater nicht nur lustig und zum Schenkel klopfen sein muss. Alle Darsteller waren in ihre Rollen überzeugend. Es war wirklich beeindruckend und ergreifend zu sehen, wie aus einem einfachen gutmütigen Menschen - hier ausgelöst durch böse Zungen gesätes Misstrauen - ein rabiater zu allem fähiger und zugleich aber auch todunglücklicher Mensch wird.

Das Thema ist stets aktuell, denn Ehekrisen durch Eifersucht ausgelöst, gab es zu jeder Zeit und wird es aus wohl leider immer geben. Ich persönlich finde es nur sehr traurig, dass das Theater so dürftig besucht war. Die Schauspieler haben ein zahlreicheres Publikum verdient. „Bahnmeester Dood" wird ja sicherlich noch einige Male aufgeführt, und ich kann nur empfehlen, hinzugehen und sich fesseln zu lassen!!
Eleonore Mönchhoven
Lübbenstr. 2
26434 Hooksiel

NEUE RUNDSCHAU vom 7. Dezember 2005

Dunkle Geheimnisse lasten auf dem

Bahnwärter Jörs (Arnold Preuß, links) und seiner Frau Stine (Marion Zomerland, rechts). Die scheinbare Liebe anfänglicher Zeiten ist längst verflogen - stattdessen plagen sich die Eheleute mit Eifersucht und Misstrauen herum. Als Jörs' Vorgesetzter nach seinem grog-lastigen Besuch bei den beiden ertrunken aufgefunden wird, drohen die Eheprobleme zu eskalieren. Hinzu kommen die aufdringlichen Besuche von dem Botterwiev (Karin Heyel) und Stines Onkel, dem Holtvaagt (Walter Bleckwedel), die mit ihren „Weisheiten" die Streitigkeiten verschlimmbessern...

„Bahnmeester Dood" ist ein packendes Drama aus der Feder von Hermann Boßdorf in der Inszenierung von Armin Tacke. Am Sonnabend, dem 3. Dezember folgt bereits die vierte Vorstellung um 20 Uhr; weitere Termine stehen am 10. Dezember und 8. Januar um jeweils 15.30 und 20 Uhr auf dem Spielplan. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 7. Dezember 2005

Noch viermal „Bahnmeester"

Stine (Marion Zomerland) ist verzweifelt über ihren Mann Jörs (Arnold Preuß)

WILHELMSHAVEN/MG - Kommenden Sonnabend, 10. Dezember, öffnet sich gleich zweimal der Vorhang des Stadttheaters für das Drama „Bahnmeester Dood" des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven". Das Stück in der packenden Inszenierung von Berufsregisseur Armin Tacke beweist, dass niederdeutsches Theater keineswegs immer Klamauk ist. Es geht um den Bahnmeister Jörs, der in Verdacht gerät, seinen Vorgesetzten nach einem Trinkgelage ermordet zu haben. Die Vorstellungen am Sonnabend beginnen um 15.30 und um 20 Uhr. Auch für den 8. Januar sind zwei Vorstellungen geplant. Die Doppelvorstellungen fanden sonst immer sonntags statt, nun aber wurden sie auf Sonnabend verlegt. Näheres unter www.ndbwilhelmshaven.de

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 2. Dezember 2005 -Titelseite -

Ehe-Drama auf Platt

Wilhelmshaven – Bei Theaterstücken auf Plattdeutsch handelt es sich meist um Lustspiele, doch es gibt sehr wohl ernste Werke. Eines davon hat das „Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven“ jetzt auf beeindruckende Weise in Szene gesetzt. In dem tragischen Vierpersonenstück „Bahnmeester Dood“ von Hermann Bossdorf geht es um Eifersucht und Verzweiflung. In den Hauptrollen überzeugen Marion Zomerland und Arnold Preuß mit einer lebensnahen Darstellung des Bahnwärter-Ehepaares Jörs und Stine. Weiter siehe Seite 12.

Drama fesselnd in Szene gesetzt

"Theater am Meer" überzeugt mit "Bahnmeester Dood" / Zuschauer hineingezogen

Es geht um Eifersucht. Bei diesem niederdeutschen Stück gibt es aber kein Happy-End.

VON ERNST RICHTER

Plattdeutsch bedeutet nicht zwangsläufig lustig: Karin Heyel und Marion Zomerland (v.l.) in einer Szene von "Bahnmeester Dood".

WILHELMSHAVEN - Der altbekannte Ausspruch „Eifersucht ist eine Sucht, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft" ist Motivation für die plattdeutsche Tragödie „Bahnmeester Dood", die vom „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" in den Spielplan aufgenommen wurde. Die Handlung unter der Regie von Gastregisseur Armin Tacke wird mit Arnold Preuß und Marion Zomerland als Bahnwärter-Ehepaar Jörs und Stine sowie von Karin Heyel als Botterwiev und Walter Bleckvedel als Stines Onkel Holtvaagt zu einem fesselnden Ehe-Drama gestaltet. Das Stück von Hermann Bossdorf wurde in den 20er Jahren als eines der ersten niederdeutschen Stücke ernster Natur ufgeführt und hat sich bis heute seinen Erfolgsplatz erhalten.

Die Handlung beweist, dass plattdeutsches Theater nicht "platt", kein possenreißender Schwank sein muss. Plattdeutsch kann nicht nur, sondern sollte auch Stücke ernster Natur aufführen. Das erfordert allerdings entsprechende Schauspieler, die von fachkundiger Hand in Szene gesetzt werden. Denn es ist ungleich simpler das Publikum zum Lachen zu bringen, als mit einer ernsten Handlung zu fesseln.

In der Wilhelmshavener Inszenierung „Bahnmeester Dood" werden diese Voraussetzungen hundertprozentig erfüllt. Arnold Preuß und Marion Zomerland gestalten das Eifersuchtsdrama zu einem packenden und sehr anrührenden Bühnengeschehen. Die Zuschauer werden hineingezogen, denn die Handlung wird äußerst sensibel und mit einer schauspielerischen Glanzleistung aufgeführt. Und wo bleibt das Publikum? Die Mittwoch-Vorstellung besuchten weniger als 100 (!) Zuschauer. Kompliment an das Laien-Ensemble, das vor dieser schon peinlichen Kulisse eine derart spannende Aufführung hinlegte.

Das Bühnenbild von Wolfgang Buttjer und Heinz Fuchs führt das Publikum in die Wohnstube von Bahnwärter Jörs und Ehefrau Stine. Am Abend zuvor war kräftig mit dem Bahnmeester als Gast gebechert worden. Dann hat Jörs seinen betrunkenen Vorgesetzten durch Nacht und Nebel ein Stück auf dessen Heimweg begleitet. Doch tags darauf wird der Bahnmeester vermisst. Zweifel kommen bei Stine auf. Es gibt eine wortreiche Auseinandersetzung. Dann kursiert die Nachricht durch das Dorf: Der Bahnmeester sei in den Kanal gefallen und ertrunken. Die Gerüchteküche brodelt. Der Bahnmeester hatte ein Verhältnis mit Stine. Er soll sogar Vater des Kindes der beiden Eheleute sein. Und schwer betrunken soll er zu Jörs gesagt haben, wenn er noch einen Sohn haben möchte, soll er es ihm nur sagen, er werde es schon richten.

Das Botterwiev und Stines Onkel sorgen dafür, das der Dorftratsch ins Haus des Bahnwärters dringt und beide, Jörs wie Stine, zur Verzweiflung treibt. Sie will fort, möchte nicht die Wittfru eines Mörders sein, und Jörs wird vor Angst fast in den Wahnsinn getrieben. Schließlich gesteht er Stine ein, aus Eifersucht den Bahnmeester in den Kanal gestoßen zu haben. Stine möchte ihren ungeliebten Mann halten, auch Onkel und Botterwiev wollen letztlich Frieden vermitteln. Doch zu spät. Bahnwärter Jörs verlässt das Haus. Der Nachtzug schnauft mit Volldampf vorbei. Ein schauriger Augenblick. Dann wird es still: Jörs hat sich vor den Zug geworfen und seinem verpfuschten Leben ein Ende gemacht. Das betroffen wirkende Publikum spendet Beifall und muss auf dem Heimweg ins eigene Leben zurückfinden.

Die nächsten Vorstellungen im Stadttheater: 3. Dezember, 20 Uhr; 10. Dezember, 15.30 und 20 Uhr; 8. Januar, 15.30 und 20 Uhr. Und wer dann das Lachen wiedergewinnen will, für den gibt es am 2. Weihnachtsfeiertag die Premiere des niederdeutschen Kultstücks „Sluderkraam in't Treppenhuus", ein Lustspiel von Jens Exler (Beginn: 20 Uhr).

NEUE RUNDSCHAU vom 30. November 2005

Gerüchte und Misstrauen sorgen für ein Drama

"Bahnmeester Dood" im Stadttheater Wilhelmshaven

Bahnwärter Jörs (Arnold Preuß) und seine Frau Stine (Marion Zomerland) geraten aus Eifersucht und MIsstrauen aneinander.

Eifersucht ist nur in den seltensten Fällen produktiv für eine Partnerschaft - egal, wie grundlos sie sein mag. Genau dieses Problem behandelt auch die neueste Produktion des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Am 26.November öffnet sich der Vorhang des Stadttheaters für das Drama „Bahnmeester Dood" von Hermann Boßdorf.

Karin Heyel, Marion Zomerland, Walter Bleckwedel und Arnold Preuß spielen die Geschichte des Bahnwärters Jörs und seiner Frau Stine. Beide geraten aus Eifersucht und Misstrauen aneinander, und das nicht ganz ohne Grund: Schließlich ist der Bahnmeister nach seinem "grog-lastigen" Besuch bei den beiden im Kanal ertrunken, obwohl der Bahnwärter ihn noch ein Stück begleitet hatte.

Stine überschüttet ihn daraufhin mit Vorwürfen, und auch sonst verschärfen sich die Differenzen zwischen den beiden. Daran sind auch der Holtvaagt und das Botterwiev schuld, denn beide kehren immer wieder überraschend im Hause des Bahnwärters ein und geben nicht nur die neuesten Gerüchte preis, sie finden dort auch reichlich Nahrung für die nächsten... Regie führt bei diesem packenden Schauspiel der Berufsregisseur Armin Tacke, der zuletzt bei der Uraufführuiig von "Ünner'n Beerboom" sein Gespür für düstere Atmosphären und zwischenmenschliche Diskrepanzen unter Beweis stellte. Zudem ist Armin Tacke hier in der Region durch seine Freilichtinszenierung "Der Deicher" in Dangast als Regisseur und Autor bekannt geworden.

Weitere Aufführungen von „Bahnmeester Dood" folgen am 3. Dezember um 20 Uhr und, das ist eine Besonderheit, am Sonnabend, dem 10. Dezember um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Zwei Vorstellungen folgen noch am 8. Januar. Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 28. November 2005

Das Drama im Bahnwärterhaus

THEATER Niederdeutsche Bühne entwickelte ein spannendes Psychogramm

Angst frisst die Seele auf. Angst vor Liebesverlust, vor Entdeckung heimlicher Leidenschaften und eines Verbrechens. Die „Niederdeutsche" spielt „Bahnmeesters Dood".

Der Bahnwärter und seine Frau (Arnold Preuß und Marion Zomerland) streiten sich. Eifersucht zerfrisst ihre Beziehung nach des Bahmeisters gewaltsamen Tod - Dat Stück "Bahnmeester Dood" hatte jetzt Premiere

VON KATHARINA KELLIN

WILHELMSHAVEN - Düstere Andeutungen, die Dramatik menschlicher Beziehungen und psychische Abgründe stehen im Mittelpunkt des aktuellen Stücks der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven. „Bahnmeester Dood" feierte am Sonnabendabend in der Landesbühne Premiere.

Zum Inhalt: Von einem gemütlichen Abend beim Bahnwärter Jörs und seiner Frau Stine kommt der Bahnmeister nicht mehr nach Hause zurück: Er scheint, betrunken vom Grog, in den Kanal gefallen und dort ertrunken zu sein. Durch Stines ständige Vorwürfe, dass Jörs den Bahnmeister nicht bis nach Hause begleitet habe, kommt Jörs' schon seit, längerer Zeit vorhandene Eifersucht zum Ausbruch. Er vermutet nämlich eine Beziehung zwischen seiner Frau und dem Bahnmeister, Das „Botterwiev" und der „Holtvaagt", Stines Onkel, tragen zusätzlich dazu bei; dass sich die Probleme des Ehepaares noch weiter zuspitzen. Denn beide bringen nicht nur den neuesten Klatsch und Tratsch aus der Stadt mit, sondern kennen auch die Schwachpunkte des Paares ganz genau. Hinzu kommt, dass Jörs an Wahnvorstellungen leidet, überall meint er den toten Bahnmeister zu sehen. Stine dagegen fühlt sich mehr und mehr von ihrem Mann eingeengt. So nimmt das Drama seinen Lauf.

Wer mit niederdeutschen Stücken Komödien, leichte Unterhaltung oder Ähnliches verbindet, erlebte bei „Bahnmeester Dod" eine Überraschung. Das Drama stellt die innere Entwicklung Handelnden im Vordergrund. Es geht um Angst und um die Auswirkungen von psychologischem Druck. Dabei ist die schauspielerische Leistung der vier Laienspieler professionell zu nennen, sie leben in ihren Rollen. Es gelingt ihnen, die Vielschichtigkeit, Hintergedanken und heimlichen Gefühle transparent zu machen. Armin Tacke hat das Stück von der ersten bis zur letzten Minute spannend vor einem stimmigen Bühnenbild inszeniert.

Das Premierenpublikum allerdings schien geteilter Ansicht über diese Art plattdeutschen Theaters. Die einen hatten anscheinend eine Komödie erwartet, die anderen waren jedoch begeistert, zeigte das Theater am Meer Niederdeutsche Bühne doch, das plattdeutsches Theater durchaus sehr anspruchsvoll sein kann. Weitere Aufführungen sind am Mittwoch, 30. November, sowie am 3., 8. und 10. Dezember jeweils um 20 Uhr sowie am 10. Dezember und 8. Januar um 15.30 Uhr

Die Mitwirkenden:
Die Schauspieler:
Bahnwärter Jörs: Arnold Preuß; Stine, Jörs Frau: Marion Zomerland; Holtvaagt, Stines Onkel: Walter Bleckwedel; Botterview: Karin Heyel.

Regie: Armin Tacke; Bühnenbild: Armin Tacke; Regieassistenz: Ben Kleen; Souffleuse: Claudia Schröder; Requisite: Monika Eilers, Sandra Krüger; Maske: Magita Pust; Bühnenbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs; Bühnenmalerei: Thomas Marschner; Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Nicolas C. Ducci, Manfred Eifers, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Horst Karstens, Melanie Nöhmer; Beleuchtung: Uwe Freiberg, Detlef Schumann; Technische Leitung: Manfred Eiters; Inspizienz: Monika Grahl

Das Bahnwärterpaar: Arnold Preuß (Jörs), Marion Zomerland (Stine)

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 25. November 2005

Düstere Atmosphäre: Keil aus Eifersucht

PREMIERE Niederdeutsche Bühne mit „Bahnmeester Dood" am kommenden Sonnabend

Armin Tacke führt Regie in dem Drama. Der Vorhang zu dieser Premiere der Niederdeutschen Bühne hebt sich am Sonnabend im Stadttheater.

Stine (Marion Zomerland) und Ohm Holtvaagt (Walter Bleckwedel)

WILHELMSHAVEN/MG - Eifersucht ist nur in den seltensten Fällen produktiv für eine Partnerschaft - egal, wie grundlos sie sein mag. Genau dieses Problem behandelt auch die neueste Produktion des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Am 26.November öffnet sich der Vorhang des Stadttheaters für das Drama „Bahnmeester Dood" von Hermann Boßdorf. Karin Heyel, Marion Zomerland, Walter Bleckwedel und Arnold Preuß spielen die Geschichte des Bahnwärters Jörs und seiner Frau Stine. Beide geraten aus Eifersucht und Misstrauen aneinander, und das nicht ganz ohne Grund: Schließlich ist der Bahnmeister nach seinem "grog-lastigen" Besuch bei den beiden im Kanal ertrunken, obwohl der Bahnwärter ihn noch ein Stück begleitet hatte.

Stine überschüttet ihn daraufhin mit Vorwürfen, und auch sonst verschärfen sich die Differenzen zwischen den beiden. Daran sind auch der Holtvaagt und das Botterwiev schuld, denn beide kehren immer wieder überraschend im Hause des Bahnwärters ein und geben nicht nur die neuesten Gerüchte preis, sie finden dort auch reichlich Nahrung für die nächsten... Regie führt bei diesem packenden Schauspiel der Berufsregisseur Armin Tacke, der zuletzt bei der Uraufführuiig von "Ünner'n Beerboom" sein Gespür für düstere Atmosphären und zwischenmenschliche Diskrepanzen unter Beweis stellte. Zudem ist Armin Tacke hier in der Region durch seine Freilichtinszenierung "Der Deicher" in Dangast als Regisseur und Autor bekannt geworden.

Weitere Aufführungen von „Bahnmeester Dood" folgen bereits am 27. und am 30. November um jeweils 20 Uhr sowie am 3. Dezember um 20 Uhr und, das ist eine Besonderheit, am Sonnabend, dem 10. Dezember um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Zwei Vorstellungen folgen noch am 8. Januar.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 25. November 2005

Eheleute geraten aneinander

Premiere von „Bahnmeester Dood"

Holtvaagt (Walter Bleckwedel) tröstet Jörs (Arnold Preuß)

WILHELMSHAVEN/MG - Eifersucht, ob begründet oder nicht, ist nur in den seltensten Fällen produktiv für eine Partnerschaft. Genau dieses Problem behandelt die neueste Produktion des „Theater am Meer-Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven". Morgen, Sonnabend, 20 Uhr, findet im Stadttheater die Premiere des Dramas „Bahnmeester Dood" von Hermann Boßdorf statt. Karin Heyel, Marion Zomerland, Walter Bleckwedel und Arnold Preuß spielen die Geschichte des Bahnwärters Jörs und seiner Frau Stine. Beide geraten aus Eifersucht und Misstrauen aneinander, und das nicht ganz ohne Grund: Schließlich ist der Bahnmeister nach einem „grog-lastigen" Besuch bei dem Ehepaar ertrunken, obwohl Bahnwär ter Jörs ihn noch ein Stück begleitet hatte. Stine überschüttet ihren Mann daraufhin mit Vorwürfen, und auch sonst verschärfen sich die Differenzen zwischen den beiden Eheleuten.

Regie führt der Berufsregisseur Armin Tacke, der auch das Freilichtstück „Der Deicher" in Dangast geschrieben und inszeniert hat. Weitere Aufführungen von „Bahnmeester Dood": Sonntag, 27. November, und Mittwoch, 30. November, jeweils 20 Uhr, am 3. Dezember, 20 Uhr, und am 10. Dezember, ab 15.30 Uhr und ab 20 Uhr. Zwei weitere Vorstellungen sind für den 8. Januarvorgesehen. Karten unter Tel. 04421/940115. Weitere Infos im Internet www.ndb-wilhelmshaven.de

Jörs (Arnold Preuß) ist verzweifelt, Stine (Marion Zomerland) ist hilflos

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 11/2005

Bahnmeester Dood - nächste Premiere

Schon kurz darauf wartet die Niederdeutsche Bühne ab 26. November mit einer weiteren Wilhelmshavener Erstaufführung auf. „Bahnmeester Dood" von Hermann Boßdorf gilt als einer der Klassiker des niederdeutschen Schauspiels und steht nun endlich auch beim Theater am Meer auf dem Plan. In der Inszenierung von Armin Tacke spielen Karin Heyel, Marion Zomerland, Walter Bleckwedel und Arnold Preuß die turbulente Geschichte des Bahnwärters und seiner Frau Stine. Nach der Premiere am 26. folgen im November noch zwei Vorstellungen am 27. und am 30. um jeweils 20 Uhr.

Hartklabastern (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

HARTKLABASTERN

(Der Schrittmacher)
Volksstück von Karl Wittlinger
Niederdeutsch von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen

Regie: Marion Zomerland
Bühnenbild: Marion Zomerland, Harald Schmidt
Musik: Nicolas C. Ducci

Souffleuse: Ebba Mannott-Kallus
Requisite: Monika Eilers
Maske: Katja Stöver
Inspizienz: Anne Hillers

Bühnenbildbau: Heinz Fuchs, Wolfgang Buttjer
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Ben Kleen, Christian Strowik
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Detlef Schumann
Technische Leitung: Manfred Eilers

Ensemble
Emil Schröpke, Penner - Harald Schmidt
Alfred Brockmöller, Landwirt - Horst Jönck
Paula Grambsch, seine Tochter - Christel Dörnath
Wilfried Grambsch, ihr Mann - Rolf-Peter Lauxtermann
Prof. Holstein, Chefarzt - Markus Lomertin
Dr. Dümmel, Oberarzt - Marc Gelhart
Walburga, Stationsschwester - Heidi Strowik
Gerhard, Pfleger - André Gelhart
Inka, Schwester - Sandra Krüger
Krüsmann, Finanzbeamter - Nicolas C. Ducci

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 19. November 2005

Ganz Persönlich

Gerichtsserien im Fernsehen sind beim Publikum außerordentlich beliebt - und für die Mitglieder des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven immer wieder eine Chance, ins Fernsehen zu kommen. Am kommenden Donnerstag, 25. November, um 16 Uhr steht der frühere Bühnenleiter Rolf-Peter Lauxtermann auf Satl vor „Richter Alexander Holt" als Baustoffhändler und Präsident eines Ringervereins, der von einem Mord erschüttert wurde. Am Sonntag ist Lauxtermann noch live zu erleben. Um 15.30 und 20 Uhr spielt er im Volksstück „Hartklabastern" den drömeligen Erbschleicher Wilfried Grambsch.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 18. November 2005

Vom Stadttheater ins Fernsehen

Theater am Meer-Mitglied Rolf-Peter Lauxtermann spielt in „Richter Alexander Holt“ mit

Schon öfters ist es Mitgliedern des Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven gelungen, eine Rolle im Fernsehen zu ergattern. Hierfür bieten vor allem die zahlreichen Gerichtssendungen, die sich auch noch nach Jahren großer Beliebtheit erfreuen, eine gute Plattform. Am 25. November wirkt nun der frühere Bühnenleiter Rolf-Peter Lauxtermann in einer Folge von „Richter Alexander Holt“ mit.

Rolf-Peter Lauxtermann ist bereits seit 1990 Mitglied des niederdeutschen Ensembles. Neben zahlreichen Rollen, von denen er besonders in der Rolle des Hinni in „Van Müüs un Minschen“ beeindruckte, war er von 1999 bis 2003 1. Vorsitzender des Vereins. Hinzu kommen kleinere Rollen, die er bei der Landesbühne Niedersachsen Nord übernahm, sei es in „Cabaret“, „Anatevka“ oder „Kommissar Zimmermann“.

Nach einem Casting wurde Rolf-Peter Lauxtermann im vergangenen Juni zu Dreharbeiten nach München eingeladen. Dort wirkte er in der Folge „Mord im Ringerverein“ als Wulf Jensen mit, einem Baustoffhändler und Präsidenten der „Ringerfreunde Altmünsterhausen“. Dieser Fall wird nun am 25. 11. um 16 Uhr auf Sat.1 ausgestrahlt.

Wer Rolf-Peter Lauxtermann vorher noch live in natura erleben möchte, hat am 20. November um 15.30 Uhr und um 20 Uhr im Stadttheater in dem Volksstück „Hartklabastern“ noch einmal die Möglichkeit, wo er als drömeliger Erbschleicher Wilfried Grambsch mitwirkt. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de . MG

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 15. November 2005

„Twee för Een" wird verlängert

THEATER Spar-Aktion der „Niederdeutschen" kommt an

Noch zweimal ist das Volksstück "Hartklabastern" der Niederdeutschen Bühne zu sehen

WILHELMSHAVEN/LR - Aufgrund der positiven Resonanz ist das Theater am Meer mit seinem „Twee för Een"-Angebot in die Verlängerung gegangen. Bis zu den letzten Vorstellungen des aktuellen Volksstücks „Hartklabastern" am 20. November um 15.30 und 20 Uhr bietet das Theater am Meer Abos zu Sparkonditionen an. Außerdem sind bis dahin noch Abonnementplätze sowie das flexible Wahlabo erhältlich. Bis zum 19. November ist somit die Möglichkeit gegeben, zwei Abonnements zum Preis von einem zu zeichnen. Auf diese Weise kann man zu zweit zu Preisen ab 25 Euro eine ganze Saison lang niederdeutsches Theater genießen.

In „Hartklabastern" ist die Geschichte des gewieften Penners Emil (Harald Schmidt) zu sehen, der sich in die Jade-Klinik einliefern lässt und dort auf den Bauern Alfred Brockmöller (Horst Jönck trifft. Den haben seine raffgierige Tochter Paula Grambsch (Christel Dörnath) und deren Mann Wilfried (Rolf-Peter Lauxtermann) soweit getrieben, dass er sich einen Herzschrittmacher einsetzen lässt - in der Hoffnung, seinen Hof noch etwas früher erben zu können. Alfred jedoch ist bange vor der Operation, zudem das Ärzteteam der Klinik nicht gerade dienstliche Beflissenheit und Kompetenz ausstrahlt. Die Unachtsamkeit der „weißen Kittel" und Alfreds Angst weiß Emil hervorragend für seine weitere Zukunft zu nutzen. In weiteren Rollen wirken mit: Sandra Krüger, Heidi Strowik, Nicolas C. Ducci, Andre Gelhart, Marc Gelhart und Markus Lomertin.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 3. November 2005

Spanisches Temperament und niederdeutsche Turbulenzen

THEATER AM MEER Zu Gast „Compania Flamenca del Mar"

WILHELMSHAVEN/LR - Das Theater am Meer lädt auch in dieser Saison wieder Vereine und Gruppen zu Vorstellungen ein, um den Gemeinschaftssinn nicht nur im eigenen, traditionellen Ensemble zu fördern. Nicht nur sportlich orientierte Vereine werden für die Einladung ins Theater ausgelost, sondern auch kulturelle Gruppierungen. So lud das Theater am Meer am vergangenen Sonntag die „Compaiiia Flamenca del Mar" zur zweiten Vorstellung von „Hartklabastern" ein. Die Truppe unter der Leitung von Sünje und Klaus Paul, die sich dem spanischen Temperament verpflichtet hat, konnte sich in der Vorstellung davon überzeugen, dass es in niederdeutschen Stücken nicht automatisch stoisch-norddeutsch und unterkühlt zugeht, wie gemeinhin unterstellt wird.

Zumindest in dieser Inszenierung können die Figuren mit dem Feuer der Südländer mithalten - wenn sicherlich auch aus einer anderen Motivation heraus. Zum Repertoire der „Compania Flamenca del Mar" gehören Flamencotanz und Kastagnettenspiel. Inzwischen gibt es eine Kinder- und eine Erwachsenengruppe. Neben dem eigentlichen Unterricht gibt Klaus Paul auch Seminare im konzertanten Kastagnettenspiel. Die wertvollen Accessoires und Originalkostüme bezieht die Gruppe direkt aus Spanien.

Das turbulente Volksstück „Hartklabastern" steht noch bis zum 20. November auf dem Spielplan der Niederdeutschen Bühne.

NEUE RUNDSCHAU vom 2. November 2005

Deichertreffen mit Hartklabastern

Die „Deicher" vom Theater am Meer luden die Freilichtkollegen ein

Es schweißt schon ungemein zusammen, wenn man ein halbes Jahr lang gemeinsam an einer Theaterproduktion gefeilt und gearbeitet hat. „Der Deicher", diesjährige Freilichtinszenierung des Trägervereins Gaudium Frisia in Dangast, warf seine Schatten weit voraus und bescherte allen Beteiligten seit Beginn des Jahres einen knapp bemessenen Terminplan bis hin zum Spätsommer. So erging es auch einigen Mitgliedern des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Claudia Schröder, Nicolas C. Ducci, Marc Gelhart, Horst Karstens, Ben Kleen und Arnold Preuß konnten auf diese Weise Freundschaften zu vielen anderen Angehörigen des Niederdeutschen Bühnenbundes sowie zu Neueinsteigern der Theaterwelt schließen.

Nach Ablauf dieser Produktion war es nun an der Zeit, dass alle „Deicher" wieder zueinander finden, so dass die Wilhelmshavener ihre Freunde vom Deich ins Stadttheater zu einer Vorstellung von „Hartklabastern" einluden. Insgesamt 35 Gäste konnte die Bühne willkommen heißen. Im Theatercaff „Mephisto" war genügend Platz zur Verfügung, um nach der Vorstellung den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Für das Theater am Uhr - ehe wieder eine TheaMeer verbleiben nun noch terinszenierung Geschichte vier Vorstellungen - am 30. ist. Weitere Infos: Oktober und 20. November www.ndb-wilhelmshaven.de. um jeweils 15.30 Uhr und 20 MG

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 11/2005

Von schwachen Herzen und starken Schülern

Die Frage, wie man in Hinblick auf die Zukunft eine optimale Altersvorsorge betreibt, kennt jeder. Leider ist das im Normalfall mit dauerhaften Kosten verbunden. Nicht so bei dem Penner Emil Schröpke (Harald Schmidt): Er lässt sich nach einem vermeintlichen Kollaps in die Jade-Klinik einliefern und weiß die Schwächen seiner Mitmenschen auf pfiffige Art für seine Zwecke zu nutzen. Sei es der herzschwache Landwirt Alfred Brockmöller (Horst Jönck), der Angst vor der Schrittmacher-Operation hat, oder dessen raffgierige Tochter Paula (Christel Dörnath), die zusammen mit ihren drömeligen Mann Wilfried (Rolf-Peter Lauxtermann) darauf wartet, dass der Alte als Pflegefall den Hof abgibt. Auch das Ärzteteam um Professor Holstein (Markus Lomertin) ist grenzenlos überfordert...

Das Volksstück „Hartklabastern" von Karl Wittlinger ist der diesjährige Saisonauftakt des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven und feierte im Oktober Premiere vor begeistertem Publikum. Nun folgen noch zwei Vorstellungen am 20. November, um 15.30 Uhr und um 20 Uhr. Des Weiteren wirken Sandra Krüger, Heidi Strowik, Nicolas C. Ducci, Andre Gelhart und Marc Gelhart mit, Regie führt Marion Zomerland.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 31. Oktober 2005

Theaterspiel stiftet Freundschaften

Ein halbes Jahr lang probten sie gemeinsam am „Deicher", der Freilichtins-zenierung des Theatervereins Gaudium Frisia"in diesem Sommer in Dangast. Das schweißte die beteiligten Laienschauspieler aus der Region zusammen, darunter auch die Mitglieder der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven, Claudia Schröder, Nicolas C. Ducci, Marc Gelhart, Horst Karstens, Ben Kleen und Arnold Preuß. Freundschaften entstanden. Jetzt lud die Niederdeutsche Bühne die „Deicher" zu einem Erinnerungstreffen in ihr „Theater am Meer" ein. 35 Gäste amüsierten sich bei der Komödie „Hartklabastern", die die letzten Male am 20. November um 15.30 Uhr und um 20 Uhr auf dem Spielplan im Stadttheater steht.

NEUE RUNDSCHAU vom 26. Oktober 2005

Dem niederdeutschen Theater 40 Jahre treu

Horst Jönck für langjährige Mitgliedschaft beim  Theater am Meer geehrt

Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven feierte erst vor wenigen Tagen den Saisonauftakt im Stadttheater mit dem Volksstück "Hartklabastern" von Karl Wittlinger. In einer der Hauptrollen glänzte hierbei ganz besonders Horst Jönck, der souverän und mit viel Spaß an der Rolle das Publikum begiesterte - so, wie er es bereits in rund 80 Rollen zuvor schon tat. ddenn der inzwischen 78-jährige ist nunmehr 40 Jahre aktives Bühnenmitglied des traditionellen Vereins und somit eine feste Größe, die das Bühnengeschehen entscheidend mitgeprägt hat. Dazu zählen nebenbei auch zwölf Regiearbeiten und langjährige Vorstandstätigkeiten sei es als Schatzmeister oder aktuell als Beisitzer.

Seit gut zwei Jahren stellt Horst Jönck zudem die treibende Kraft der beliebten Sketchgruppe der Bühne dar und studiert mit seinen Mitstreitern buchbare Programmpunkte für Feierlichkeiten ein. Des Weiteren profitiert auch die Volksschule von seiner Leidenschaft für das Niederdeutsche und kann somit seit Jahren Plattdeutschkurse mit Horst Jönck anbieten.

Mit der Premiere von „Hartklabastern" war nun der ideale Rahmen für seine Ehrung gefunden. Auf der anschließenden Premierenfeier hielt Arnold Cordsen, Ehrenpräsident des Niederdeutschon Bühnenbundes, eine gebührende Laudatio und verlieh Horst Jönck neben der entsprechenden Urkunde auch die goldene Ehrennadel des Bühnenbundes.

Auch Bühnenleiter Arnold Preuß, seit kurzem neuer Präsident des Bühnenbundes, würdigte die Leistungen von Horst Jönck und wünschte sich, dem Ensemble und auch den Zuschauern, dass Jönck seine Karriere noch lange fortsetzen möge.

Bühnenleiterin Marion Zomerland gratulierte wiederum ihrem Leitungspartner Preuß zu ingesamt 10 Jahren Bühnenleitertätigkeit und zu seiner neuen Funktion als Präsident. Ihre Inszenierung „Hartklabastern" ist am kommenden Sonntag, 30. Oktober um 20 und um 15.30 Uhr wieder im Stadttheater zu sehen. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 26. Oktober 2005

Flamenco-Gruppe im Theater

„Compafiia Flamenca del Mar" bei Niederdeutscher Bühne

Wie selbstverständlich gesellte sich die "Compania Flamenca del Mar" zum Ensemble des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven.

WILHELMSHAVEN/MG - Gemeinschaftssinn ist Grundlage eines jeden Vereins. Das gilt auch fürs Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, und das spüren auch andere Vereine und Gruppen, wenn sie ins Theater eingeladen werden. Vergangenen Sonntag war die „Compania Flamenca del Mar" zur zweiten Vorstellung von „Hartklabastern" zu Gast.

Die Truppe unter Leitung von Sünje und Klaus Paul hat sich dem Flamenco und dem Kastagnettenspiel verschrieben. Die Accessoires und Originalkostüme bezieht die Gruppe direkt aus Spanien. „Compafiia Flamenca del Mar" ist aus der Ganztagsschule Rüstersiel hervorgegangen. Inzwischen gibt es eine Kinderund eine Erwachsenengruppe. Neben dem eigentlichen Unterricht gibt Klaus Paul auch Seminare im konzertanten Kastagnettenspiel.

Bei „Hartklabastern" in der Inszenierung von Bühnenleiterin Marion Zomerland konnten sich die Flamenco-Freunde davon überzeugen, dass auch niederdeutsche Stücke ein gewisses Feuer enhtalten. Weitere Aufführungstermine für das turbulente Volksstück: 30. Oktober und 20. November, jeweils ab 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater. Zudem präsentiert das Theater am Meer das Stück auch als Gastspiel bei der Sander Theaterwoche am 28. Oktober, 20 Uhr, im Sander Bürgerhaus.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 18. Oktober 2005

„Hartklabastern" mit köstlichen Lacheffekten

Niederdeutsche Bühne eröffnete Saison mit Volksstück von Karl Wittlinger

VON ERNST RICHTER

Szene aus "Hartklabastern" mit (von links) Emil Schröpke (Harald Schmidt), Professoer Holstein (Markus Lomertin), Schwester Walburga (Heidi Strowik), Schwester Inka (Sandra Krüger), Zivi Gerhard (André Gelhart) und Dr. Dümmel (Marc Gelhart)

WILHELMSHAVEN - „Theater am Meer", die Niederdeutsche Bühne Wilhelms-haven eröffnete am Sonnabend die Spielzeit 2005/06, in der fünf Produktionen auf dem Programm stehen, um die menschlichen Schwächen karikierend, parodierend und glossierend ins theatralische Blickfeld zu rücken. Und alles unter dem Leitmotiv, das Publikum mit Lachen gesunden zu lassen in einer Zeit, die wenig Anlass zu ungetrübter Freude gibt. So ist es auch nicht widersinnig, dass der Vorhang den Blick in ein Krankenzimmer der Jadeklinik freigibt. Karl Wittlinger hat das Volksstück „Hartklabastern" ersonnen, das von Marion Zomerland für die Niederdeutsche Bühne als Erstaufführung in Szene gesetzt wurde. Das Krankenzimmer-Inventar stellte das Reinhard-Nieter-Krankenhaus zur Verfügung.

Die Handlung haben Hartmut Cyriacks und Peter Nissen in den niederdeutschen Sprachschatz übertragen. Einem Patienten soll ein Herzschrittmacher eingepflanzt werden, ihm, dem Landwirt Alfred Brockmöller, ist nicht ganz wohl dabei. Doch Tochter und Schwiegersohn, Paula und Wilfried Grambsch, sind sehr dafür, machen ihm Mut, entweder er kann auf dem Hof wieder kräftig zupacken oder er gibt den Löffel ab und sie übernehmen den Hof früher als geplant. Nur testamentarisch muss die Sache noch geregelt werden. Eine Situation wie dem echten Leben abgelauscht.

Doch als dann der gewitzte Pennbruder Emil volltrunken eingeliefert wird, dem schließlich der Herzschrittmacher versehentlich eingesetzt wird, treibt die Posse dem Höhepunkt entgegen. Natürlich suchen der herbeigeeilte Chefarzt, der Oberarzt und die Schwestern den ärztlichen Fehlgriff vor der Öffentlichkeit unter der Decke zu halten. Vor Schreck und Aufregung fallen dabei selbst Chefärzte in Ohnmacht. Das Publikum amüsiert sich, denn es weiß, dass schon mal ein falscher Zahn gezogen wird oder bei einem operativen Eingriff ein Tuch oder ein Instrument im Bauch des Patenten vergessen werden kann, aber einen Herzschrittmacher dem Falschen einzusetzen, das erscheint sehr utopisch. Doch die Zuschauer haben ihren Spaß daran und lachen sich gesund.Und auch auf der Bühne sind am Ende die Kranken, mit und ohne Herzschrittmacher, geheilt und wieder munter auf den Beinen.

Harald Schmidt spielt bravourös den gewitzten Pennbruder Emil Schröpke und Horst Jönck mit sarkastischem Humor den Landwirt Alfred Brockmöller. Christel Dörnath gefällt in der Rolle der aufgedrehten Landwirtstochter Paula Grambsch, Rolf-Peter Lauxtermann ist als Ehemann Wilfried Grambsch in stoischer Rohe der ruhende Pol der Handlung. Markus Lomertin gibt einen glaubwürdigen Chefarzt Prof. Holstein ab, dem zur Seite Marc Gelhart als temperamentvoll aufgedrehter Oberarzt Dr. Dümmel steht. Heidi Strowik als Stationsschwester Walburga und Sandra Krüger im Part der Schwester Inka imponieren dem Publikum. Andrd Gelöhart als Pfleger Gerhard und Nicolas C. Ducci als Finanzbeamter Krüsmann vervollständigen das von Regisseurin Marion Zomerland zu sichtbarer Spielfreude eingestimmte Ensemble.

Das Bühnenbild bauten Harald Schmidt und Marion Zomerland, die musikalische Begleitung blendete Nicolas C. Ducci ein. Die weiteren Aufführungen im Stadttheater sind am Sonnabend 22., Sonntag 23., Freitag, 28., sowie mit je zwei Vorstellungen Sonntag 30. Oktober und Sonntag, 20. November.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 17. Oktober 2005

Rezeptfreie Spaßmedizin fürs Publikum gut verträglich

PREMIERE „Hartklabastern" eröffnet Spielzeit der Niederdeutschen

Mit dem Stück „Hartklabastern" läutete die Niederdeutsche Bühne die Spielzeit 2005/06 ein. Ein Volksstück nach bewährtem Rezept, für das die Darsteller viel Beifall erhielten.

Dr. Dümmel (Marc Gelhart), Alfred Brockmöller (Horst Jönck) und Schwester Walburga (Heidi Strowik)

VON INGA HELLWIG

WILHELMSHAVEN - „Heiterkeit und Schmunzelzwang" lauten die Risiken und Nebenwirkungen der Niederdeutschen Bühnen Premiere der Spielzeit 05/06 „Hartklabastern". Mit dem ersten Stück dieser Saison wagte sich das Theater am Meer auf den medizinischen Sektor. Regisseurin Marion Zomerland verordnete dem treuen, zahlreich erschienen Publikum ein Volksstück nach bewährtem Rezept. Es durfte mal wieder gelacht werden. Nach der Story von Karl Wittlinger und ins Niederdeutsche übertragen von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen brachte das Ensemble mit „Hartklabastern" gleichzeitig eine Erstaufführung auf die Wilhelmshavener Theaterbretter:

„Chronisch Arbeitsscheu" lautet die Diagnose bei Landstreicher Emil Schröpke (Harald Schmidt), der nach einem vorgetäuschten Schwächeanfall in die Jade-Klinik eingeliefert wird. Auf weiches Bett und Frühstück spekulierend wird er zum Zimmergenossen von Landwirt Alfred Brockmüller (Horst Jönk), welcher am nächsten Tag einen Herzschrittmacher bekommen soll. Noch in tiefer „Ohnmacht" liegend bekommt Schröpke dort mit, wie sich die raffgierige Landwirtstochter Paula Grambsch (Christel Dörnath) und ihr Ehemann Wilfried Gambsch (Rolf-Peter Lauxterman) - darauf hoffend, dass Brockmüller zum Pflegefall wird - bereits den Hof des kranken Vaters untereinander aufteilen. Um Brockmüller zu helfen, mischt der mit medizinischem und juristischem Hintergrundwissen bestens ausgestattete Schröpke in der Klinik richtig auf.

Der clevere Landstreicher bringt die „Götter in Weiß", Chefarzt Prof. Holstein (Markus Lomertin) und Oberarzt Dr. Dümmel (Marc Gehlhart) ebenso wie Stationsschwester Walburga (Heidi Strowik), zunehmend ins Schwitzen, nicht ohne dabei gleichzeitig die eigenen finanzielle Situation deutlich zu verbessern. Und auch die „Lovestory" fehlt nicht in „Hartklabastern": Am Rande des Trubels um „elektrische Herzen" und verwechselte Patienten können Schwester Inka (Sandra Krüger) und Pfleger Gerhard (Andre Gelhard) von der Raffinesse Schröpkes profitieren.

Erst etwas schleppend aber ab dem 2. Akt zunehmend schwungvoller brachte die Niederdeutsche Bühne ihren gelungenen Beitrag zum Thema „Krankenhaus-Soaps" auf die Bühne. Harald Schmidt überzeugte dabei in seinen langen Passagen als Alleinunterhalter und als fabelhafter Komödiant ebenso wie Horst Jönk als ängstlicher Patient oder Markus Lomertin als aufgeblasener Chefarzt. Der Rest der Niederdeutschen Schauspielertruppe, darunter auch Nicolas C. Ducci als Finanzbeamter Krüsmann, assistierte dem Ärzteund Patiententeam mit gewohntem Spaß und bekam viel Beifall.

Weitere Mitstreiter: Souffleuse: Ebba Mannot-Kallus, Requisite: Monika Eilers, Bühnenbild: Harald Schmidt, Marion Zomerland, Musik: Nicolas C. Ducci, Maske: Katja Stöver, Bühnenbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Bühnenmalerei: Thomas Marschner, Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, , Gerd Gelhart, Ben Kleen, Christian Strowik, Kurt Willlenbrock, Beleuchtung: Uwe Freiberg, Detlef Schumann, Technische Leitung: Manfred Eilers, Inspizienz: Anne Hillers

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 14. Oktober 2005

Herzklopfen auf Niederdeutsch

PREMIERE Mit „Hartklabastern" in die neue Spielzeit

Schröpke (Harald Schmidt) verunsichert auch Wilfried (Rolf-Peter Lauxtermann)

Die Niederdeutsche Bühne eröffnet am Sonnabend ihre neue Spielzeit. Spaß soll vorprogrammiert sein.

WILHELMSHAVEN/LR - Mit „Hartklabastern", einem Volksstück aus der Feder von Karl Wittlinger, geht am Sonnabend, dem 15. Oktober, um 20 Uhr die erste Premiere des neuen Abendspielplans des Theater am Meer-Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven über die Bühne des Stadttheaters. Die niederdeutsche Fassung stammt von Hartmut Cyriack und, Peter Nissen. Regie führt Marion Zomerland. Nachdem sie bereits mit den Nachwuchsdarstellem die Stücke „Max und Moritz" und die „Feuerzangenbowle" zum Erfolg geführt hat, gibt sie mit „Hartklabastern" ihr Debüt im Abendspielplan.

In der Jadeklinik trifft der gewiefte Penner Emil Schröpke (Harald Schmidt} auf den alten Landwirt Alfred Brockmöller (Horst Jönck), der Angst vor einer Operation hat. Er soll einen Herzschrittmacher bekommen. Dazu haben ihn seine raffgierige Tochter Paula Grambsch (Christel Dörnath) und ihr Gatte Wilfried (Rolf-Peter Lauxtermann) überredet pm möglichst schnell den Hof des Alten zu erben. Unter den unachtsamen Augen des inkompetenten Ärzteteams um Professor Holstein (Markus Lomertin), Oberarzt Dr. Dümmel (Marc Gelhart) und Stationsschwester Walburga (Heidi Strowik) gelingt Alfred die Flucht und Emil kann seinen eigennützigen und aberwitzigen Plan in die Tat umsetzen.

Spaß und „Herzklopfen" sind vorprogrammiert, denn bereits in der vergangenen Saison begeisterte das Ensemble die Zuschauer mit dem humorvollen Stück „De Düvelsblitz", das ebenfalls aus der Feder von Karl Wittlinger stammte.

NEUE RUNDSCHAU vom 12. Oktober 2005

Von schwachen Herzen und starken Ideen

Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne präsentiert „Hartklabastem"

Schwester Inka und Zivi Gerhard gespielt von Sandra Krüger und André Gelhart

Nachdem die Kinder der Theaterschule am 7. Oktober bereits mit der „Feuerzangenbowle" den Saisonauftakt des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven über die Bühne gebracht haben, folgen nun die „Großen" mit der ersten regulären Premiere des neuen Abendspielplans. Am 15. Oktober um 20 Uhr präsentiert das Ensemble mit „Hartklabastern" ein Volksstück aus der Feder von Karl Wittlinger, dessen Humor schon in der vergangenen Saison in „De Düvelsblitz" das Publikum begeisterte.

Die niederdeutsche Fassung stammt von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen. Regie führt Marion Zomerland - es ist ihr Debüt im Abendspielplan, nachdem sie bereits mit den Nachwuchsdarstellern „Max un Moritz" sowie „Feuerzangenbowle" zum Erfolg geführt hat.

Das Stück erzählt vom gewieften Penner Emil Schröpke (Harald Schmidt), der nach einem scheinbaren Zusammenbruch im Garten des ahnungslosen Beamten Erich Krüsmann (Nicolas C. Ducci) in die Jadeklinik eingeliefert wird. Dort trifft er"auf den alten Landwirt Alfred Brockmöller (Horst Jönck). Der ist von seiner raffgierigen Tochter Paula Grambsch (Christel Dörnath) nebst Gatten Wilfried (Rolf-Peter Lauxtermann) zu einem Herzschrittmacher überredet worden, in der Hoffnung-, seinen Hof möglichst bald übernehmen zu können.

Alfred ist aber mehr als ängstlich bezüglich der Operation, so dass es Emil durch geschickte Argumentation gelingt, Alfred in die Flucht zu schlagen. Da sich das Pflichtbewusstsein in der Klinik auf Schwester Inka (Sandra Krüger) und Zivi Gerhard (Andre Gelhart) beschränkt und Professor Holstein (Markus Lomertin) und sein „Inkompetenzteam" Oberarzt Dr. Dümmel (Mars Gelhart) und Stationsschwester Walburga (Heidi Strowik) ebenso überfordert wie auch unachtsam sind, kann Emil seinen eigennützigen und aberwitzigen Plan in die Tat umsetzen.

Weitere Vorstellungen von „Hartklabastern" finden am 16., 22., 23., 30.10. und am 20. 11. um 20 Uhr und am 30. 10. und 20.11. zusätzlich um 15.30 Uhr statt.

Außerdem präsentiert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven das amüsante Volksstück auch im Sander Bürgerhaus im Rahmen der Sander Theaterwoche am 28. 10. um 20 Uhr. Weitere Informationen sind auf der bühneneigenen Homepage unter www.ndb-wilhelmshaven.de zu finden. MG

Paula und Wilfried Grambsch werdn von Christel Dörnath und Rolf-Peter Lauxtermann gespielt

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 12. Oktober 2005

Von schwachen Herzen und starken Ideen

„Theater am Meer" spielt ab Sonnabend „Hartklabastern"

Alfred Brockmöller und Paul Schröpke - gespielt von Horst Jönck und Harald Schmidt

WILHELMSHAVEN - Das Ensemble des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven präsentiert am kommenden Sonnabend, 15. Oktober, ab 20 Uhr im Stadttheater mit „Hartklabastern" ein Volksstück aus der Feder von Karl Wittlinger. Die niederdeutsche Fassung stammt von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen. Regie führt Marion Zomerland - es ist ihr Debüt im Abendspielplan, nachdem sie bereits mit den Nachwuchsdarstellern „Max un Moritz" sowie „Feuerzangenbowle" zum Erfolg geführt hat.

„Hartklabastern" erzählt vom gewieften Penner Emil Schröpke (Harald Schmidt), der nach einem scheinbaren Zusammenbruch im Garten des ahnungslosen Beamten Erich Krüsmann (Nicolas C. Ducci) in die Jadeklinik eingeliefert wird. Dort trifft er auf den alten Landwirt Alfred Brockmöller (Horst Jönck). Der ist von seiner raffgierigen Tochter Paula Grambsch (Christel Dörnath) nebst Gatten Wilfried (Rolf-Peter Lauxtermann) zu einem Herzschrittmacher überredet worden, in der Hoffnung, seinen Hof möglichst bald übernehmen zu können.

Alfred ist aber mehr als ängstlich bezüglich der Operation. Deshalb und weil Emil ihm geschickt zuredet, kommt dann alles ganz anders als gedacht. Da sich das Pflichtbewusstsein in der Klinik auf Schwester Inka (Sandra Krüger) und Zivi Gerhard (Andre Gelhart) beschränkt und Professor Holstein (Markus Lomertin) und sein „Inkompetenzteam" Oberarzt Dr. Dümmel (Marc Gelhart) sowie Stationsschwester Walburga (Heidi Strowik) ebenso überfordert wie unachtsam sind, kann Emil letztlich seinen eigennützigen und aberwitzigen Plan in die Tat umsetzen.

WEITERE VORSTELLUNGEN
von „Hartklabastern" finden im Stadttheater Wilhelmshaven an folgenden Terminen statt: 16., 22., 23. und 30. Oktober sowie am 20. November, -jeweils ab 20 Uhr. Am 30. Oktober und am 20. November gibt es zusätzliche Vorstellungen ab 15.30 Uhr.
Außerdem präsentiert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven - das amüsante Volksstück auch im Sander Bürgerhaus im Rahmen der Sander Theaterwoche am 28. Oktober, Beginn: 20 Uhr. Weitere Informationen, sind auf der bühneneigenen Homepage, zu finden: www.ndb-wilhelmshaven.de

v.l. Marc Gelhart, Heidi Strowik, Christel Dörnath, Horst Jönck, Rolf-Peter Lauxtermann

Paul Schröpke (Harald Schmidt) - ein Filou in Sachen Hängematte Soziales Netz

Schröpe (Harald Schmidt) wird von Dr. Dümmel (Marc Gelhart) messerscharf als Simulant entlarvt, aber lässt er sich entlaven?

Der arme Beamte Krüsmann (Nicolas C. Ducci) gerät auch an Schröpke (Harald Schmidt) - da kommt nichts Gutes bei heraus - oder?

Schröpke (Harald Schmidt) lässt Inka (Sandra Krüger) für sich telefonieren - sehr verdächtig.

Inka (Sandra Krüger) und Zivi Gerhard (André Gelhart) haben gut Lachen - warum eigentlich?

Das Inkompetenzteam der Jade-Klinik

Während Schröpke und Schwester Walburga recht bedrüppelt dreinschauen, sinniert Prof. Holstein (Markus Lomertin) über die nächste Operation nach.

Spektakel in´t Huus (NDE)

Niederdeutsche Erstaufführung

SPEKTAKEL IN´T HUUS

Schwank von Anthony Marriott und Alistair Foot
Niederdeutsch von Arnold Preuß

Inszenierung und Bühne: Arnold Preuß

Musik: Nicolas C. Ducci
Regieassistenz: Benjamin Kleen
Souffleuse: Magita Pust
Requisite: Monika Eilers
Maske: Katja Stöver
Kostümberatung: Helga Lauermann
Inspizienz: Anke Schluppkotten
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Detlef Schumann
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Thorsten Könnecke, Harald Schmidt
Technische Leitung: Manfred Eilers

Rollen und Darsteller:
Georg Peters, Verkaufsleiter - Marc Gelhart
Melanie Simonsen, Schauspielerin - Dagmar Grube
Bernhard Lehmann, Geschäftsführer - Walter Bleckwedel
Monika Janssen, seine Sekretärin - Claudia Schröder
Yvonne Willms, Lehrling - Sandra Krüger
Graf Ludwig von Kuhlmann, Industrieller - Heinz Zomerland
Gräfin Luise von Kuhlmann, seine Gattin - Christine Wessolleck
Daniel Großmann, Anwalt - Andre Gelhart
Andre Griese, Abgeordneter - Markus Lomertin
Agnes Griese, seine Gattin - Christel Dörnath
Privatdetektiv - Benjamin Kleen
Lydia Specht - Christel Brandt-Jaedeke

INHALT

Manche Vorführhäuser sind so ultramodern hässlich, dass sie sich nicht verkaufen lassen – es sei denn, man kann ein seit langem glücklich in diesem Haus wohnendes Paar vorweisen. Und wenn man keins hat, dann müssen Verkaufsleiter Georg und die verkrachte Schauspielerin Melanie eben eins spielen. Leider sind auch die Käufer Graf und Gräfin Kuhlmann nicht ganz echt, und der Privatdetektiv weiß auch nicht so recht, was gespielt wird, und Melanies Verlobter kann ja nicht ihr Verlobter sein, weil… Die Tretmühle der Katastrophen lässt den Agierenden keine Verschnaufpause – und dem Publikum auch nicht.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 10. Juni 2005

Zum endgültigen Saisonabschluss nach Oldenburg

Das Ensemble von "Spektakel in´t Huus" mit Mitgliedern der Gruppen "Wildwuchs" und "Theaterverein Hooksiel"

Vereine gehen ins Theater. Unter diesem Motto hat die Niederdeutsche Bühne Vereinsgruppen in der abgelaufenen Theatersaison zu ihren Vostellungen und zur Porbenarbeit eingelaen. Zur letzten Vorstellung des Erfolgsstückes "Spektakel in´t Huus" kamen Gäste vom Theaterverein Hooksiel und von der Theatergupppe "Wildwuchs". Beide Vereine hatten ihnren sichtlichen Spaß an dem Schwank und eroberten zum Abschluss das Bühenbild. Das "Theater am Meer" wird die Komödie letztmalig beim Landeskulturfestival im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters am 25. Juni um 20 Uhr spielen.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 19. Mai 2005

ZUM LETZTEN MAL "SPEKTAKEL"

In der Klemme steckt nicht nur Daniel Großmann (Andre Gelhart,links), als er seine Verlobte, die Schauspielerin Melanie Simonsen (Dagmar Grube, mitte) von einem Engagement abholen will. Diese soll nämlich mit dem Abgeordnetenkandidaten Georg Peters (Marc Gelhart, rechts) ein glückliches Ehepaar mimen, um ein nahezu unverkäufliches Haus schmackhaft zu machen. Da die Interessenten nach der Besichtigung nicht abreisen können, fällt das Versteckspiel etwas umfangreicher als geplant aus...

Mit dem turbulenten Schwank „Spektakel in't Huus" von Anthony Marriott und Alistair Foot schließt das „Theater am Meer- Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" die erfolgreiche Saison 2004/2005 ab. Die Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß ist nur noch am morgigen Freitag um 20 Uhr im Stadttheater Wilhelmshaven zu sehen. Danach präsentiert die Bühne das Stück ein allerletztes Mal in Oldenburg im Kleinen Haus des Staatstheaters (25. Juni, 20 Uhr). Infos: www.wilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 18. Mai 2005

Finale einer guten Saison

Wilhelmshaven/LR - In der Klemme steckt nicht nur Daniel Großmann (Andre Gelhart, mit Claudia Schröder), als er abends seine Verlobte, die Schauspielerin Melanie Simonsen (Dagmar Grube) von einem Engagement abholen will. Diese ist nämlich mit dem Auftrag überrumpelt worden, gemeinsam mit dem Abgeordnetenkandidaten Georg Peters (Marc Gelhart) ein glückliches Ehepaar zu mimen, um ein nahezu unverkäufliches Haus schmackhaft zu machen. Da die Interessenten jedoch nach der Besichtigung nicht abreisen können, fällt das Versteckspiel etwas umfangreicher als geplant aus...

Mit dem turbulenten Schwank „Spektakel in't Huus" von Anthony Marriott und Alistair Foot schließt das „Theater am Meer- Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" die erfolgreiche Saison 2004/2005 ab. Die Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß ist nur noch am kommenden Freitag um 20 Uhr im Stadttheater Wilhelmshaven zu sehen. Danach präsentiert die Bühne das Stück ein allerletztes Mal in Oldenburg im Kleinen Haus des Staatstheaters im Rahmen des dortigen Landeskulturfestivals am 25. Juni um 20 Uhr. Foto:nb

NEUE RUNDSCHAU vom 4. Mai 2005

„Spektakel in't Huus"

Frollein Willms (Sandra Krüger) wird von ihrem Chef Bernhard Lehmann (Walter Bleckwedel) in Trapp gehalten

Wilhelmshaven/MG - Was passiert, wenn ein Haufen Menschen aufeinander trifft, die allesamt vorgeben, etwas oder jemand anderes zu sein? Und jeder versucht, sein Geheimnis für sich zu behalten, koste es was es wolle? Dann bricht das Chaos untereinander aus, wie das aktuelle Stück des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" zeigt. Der Schwank „Spektakel in't Huus" in der Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß läuft seit Mitte April im Stadttheater und ist nun noch viermal dort zu sehen.

Die turbulente Verwechslungskomödie, die weder dem Ensemble noch dem Zuschauer Zeit zum Verschnaufen lässt, wird am 4., 8. und 20. Mai um 20 Uhr und am 8. Mai auch um 15.30 Uhr gespielt. Karten für alle Vorstellungen gibt es im Vorverkauf im Service-Center des Stadttheaters, weitere Informationen im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 3. Mai 2005

"Spektakel in´t Huus" in der Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß, Niederdeutsche Bühne, ist noch viermal im Stadttheater zu sehen. Das Bild zeigt Markus Lomertin und Christel Dörnath, die als André und Agnes Griese das Geschehen aufmischen. Die turbulente Verwechslungskomödie, die weder dem Ensemble noch dem Zuschauer Zeit zum Verschnauben lässt, wird am 4. 8., und 20. Mai um 20 Uhr und am 8. Mai um 15.30 Uhr gespielt. Karten für alle Vorstellungen gibt es im Vorverkaufim Service-Center des Stadttheaters.

Wilhelmshavener Zeitung vom 25. April 2005

Hausverkauf mit Schwierigkeiten

Eifersucht quält Daniel Großmann (Andre Gelhart, links), der seine Verlobte Melanie Simonsen (Dagmar Grube, Mitte) mit dem Abgeordneten-Kandidaten Georg Peters (Marc Gelhart, rechts) erwischt. Die traute Zweisamkeit der Ertappten ist tatsächlich lediglich Teil der betrügerischen Verkaufsstrategie für ein allzu avantgardistisches Haus, das einfach keinen Käufer findet. Doch dieser Sachverhalt klärt sich erst nach einigen Verwicklungen auf. "Spektakel in't Huus" heißt das fröhliche Stück der Niederdeutschen Bühne, das bei Aufführungen am vergangenen Wochenende das Publikum erheiterte und weitere Male am 4., 8. und 20. Mai um 20 Uhr im Stadttheater zu sehen ist, am 8. Mai zusätzlich um 15.30 Uhr. FOTO: THEATER AM MEER

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 19. April 2005

„Spektakel in't Huus" - selten so gelacht

Niederdeutsche Bühne „Theater am Meer" landete mit der letzten Premiere der Saison einen Volltreffer

VON ERNST RICHTER

Honnigfinger - de sööte Lutscher - (Dagmar Grube - Walter Bleckwedel)

WILHELMSHAVEN -Birrrr - Birrr - rüttelt das Handy, Paul Bröselmeier meldet sich, und so entsteht folgendes Gespräch:
Paul: Ja, hier Bröselmeier am Apparat.

Jupp (ein alter Freund): Mensch, wo warst du denn Samstagabend, wir wollten mit dir und deiner Emma eine Partie Doppelkopf auflegen. Wo hast du dich nur herumgetrieben?

Paul: Quatsch, wir waren im Theater zur Premiere.

Jupp: Was, du und Theater. Was gab's denn?

Paul: Na, wir waren bei der Niederdeutschen, beim Theater am Meer, wie es jetzt heißt.

Jupp: Und, was wurde gespielt?

Paul: Der Schwank „Spektakel in 't Huus", ein echter Bühnenklamauk. Du kennst doch Arnold Preuß, der weiß, wie das Publikum auf Verwechselungskomödien ä la Shakespeare reagiert, wenn die Türen krachen und sich die Falschen in den Armen liegen oder in die Haare geraten. Auf diese Spielmasche hat er sein Spektakel aufgebaut und einen tollen Erfolg gelandet. Die Leute waren begeistert, schwärmten noch auf dem Heimweg davon, selten so gelacht zu haben. Übrigens hat Preuß das „Spektakel in't Huus" nicht nur inszeniert und das Bühnenbild gezimmert, sondern auch ins Plattdütsche umgeschrieben, sozusagen eine niederdeutsche Erstaufführung der Autoren Anthony Marriott und Alistair Foot.

Jupp: Erzähl doch mal ein bisschen, ich bin gespannt, wo du doch sonst nie ins Theater gehst, weil du zu Hause, wie du sagst, genug Theater hast.

Paul: Vorsicht, alter Freund, Privates gehört hier nicht her. Ja, weiß der Teufel, da war ja unheimlich viel Gerenne auf der Bühne, hin und her und rundherum. Die schauspielernden Leute gaben ihr Bestes und knallten in't Treppenhuus mit den Türen, die farbig angepinselt sind, rot, gelb, grün und blau, damit es keine zusätzlichen Verwechselungen geben konnte. Aber, ehrlich, hinter der Türenwand trafen sich die Mitwirkenden alle wieder und konnten sich Zeichen geben, wann wer die Tür zu öffnen und rauszukommen hatte. Das klappte auch prima, und die Zuschauer hatten ihren Spaß. Das war zeitweise so verwirrend, dass ich manchmal selbst gar nicht mehr wusste, wer zu wem gehört.

Jupp: Wer hat denn so mitgespielt?

Paul: Oh Mann, das war riesig. Besonders toll aufgedreht waren Marc Gelhart und Dagmar Grube, die das zum Verkauf anstehende Haus wie bewohnt aussehen lassen sollten. Nur so zum Anschein. Dabei sind die beiden ja gar nicht verheiratet miteinander. Sie ist Schauspielerin und er Verkaufsleiter und Parteimitglied der CDU, verständlich, wenn er jammert, wenn das die Angela Merkel wüsste, in was für eine Sache er hier hineingezogen wird. Um den Proporz zu wahren, ist er vielleicht bei der nächsten Aufführung ein Genosse der SPD, wenn das der Schröder wüsste.

Doch nein, Spaß komm her, vor der Pause drehte sich alles um den angeblichen Hausverkauf, und nach der Pause um die allseits gestörte Nachtruhe. Flink und wirblig im Spiel ist Sandra Krüger als Lehrmädchen Yvonne Willms handfest bei der Sache, da bleibt kein Auge trocken - bei den Zuschauern natürlich. Hör mal zu, der André Gelhart musste sich doch das letzte Hemd vorn Körper reißen. Da wurde es sichtbar, der arme Junge hat nichts auf den Rippen, dünn wie eine Bohnenstange, aber toll gespielt hat er den eifersüchtigen Anwalt Daniel Großmann, denn die Schauspielerin Melanie ist doch dessen Braut. Da kannst du dir ausrechnen, wie da auf der Bühne die Post abging.

Und zum Schluss wird es sogar musikalisch. Walter Bleckwedel, ein gewiefter Akteur des Niederdeutschen Theaters, kommt als Herr Lehmann auf die Bühne, ist ganz perplex, was sich in seinem Haus so abspielt, stellt sein Kofferradio auf den schiefen Tisch und lässt einen rhythmischen Jazzer dröhnen. Die Zuschauer nehmen sofort den Takt auf, als hätten sie nur darauf gewartet, und klatschen spontan in die Hände. Dann wird das kreuzfidele Wechselspiel aufgelöst und dargestellt, wer zu wem gehört. Wie heißt es doch in der Theatersprache, mit vielen Vorhängen wurde danach das spielfreudige Team verabschiedet.

Halt, fast hätte ich's vergessen, natürlich wirken noch viel mehr Leute des Niederdeutschen Theaters am Meer mit viel Herzblut mit: Claudia Schröder, Sandra Krüger, Heinz Zomerland, Christine Wessolleck, Markus Lomertin, Christel Dörnath, Ben Kleen und Christel Brandt-Jaedeke.

Und wenn du nun Lust auf das „Spektakel in't Huus" bekommen haben solltest, die weiteren Vorstellungen sind am 23. April, 20 Uhr, 24. April, 15.30 und 20 Uhr, am 4. Mai, 20 Uhr, 8.Mai, 15.30 und 20 Uhr, sowie am 20. Mai, 20 Uhr, natürlich im Stadttheater. Nun aber genug, sonst wird für dich die Handy-Rechnung zu teuer, tschüs!

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 18. April 2005

Gute Gags bis zum Lachmuskelkater

NIEDERDEUTSCHE „Spektakel in't Huus" zum gelungenen Spielzeitausklang

Frl. Janssen (Claudia Schröder) träumt von Herrn Peters - Melanie Simonsen (Dagmar Grube) "muss" ihn heiraten

Mit einem Schwank von Anthony Marriott und Alistair Foot zeigte sich das Ensemble der Niederdeutschen Bühne von seiner spaßigen Seite. Am Sonnabend war Premiere.

VON INGA HELLWIG

WILHELMSHAVEN - Unter der Regie und in der Übersetzung von Arnold Preuß bescherte „Spektakel in't Huus" der großen Fangemeinde der Niederdeutschen Bühne einen heiteren Abend voller Verwicklungen. Alles dreht sich um ein Einfamilienhaus der „LehmannLuxus-AG", das aufgrund seiner speziellen Architektur zwar einen Preis als „Haus des Jahres" gewonnen hat, aus demselben Grund aber auch keinen Käufer findet.

„Nichts ist schlechter zu verkaufen, als ein ungemütliches, unbewohntes Haus", denkt sich Bernhard Lehmann, Chef der Lehmann-Luxus-Heim AG (Walter Bleckwedel) zusammen mit seiner Sekretärin Monika Janssen (Claudia Schröder) und dem Lehrmädchen Yvonne (Sandra Krüger). Gemeinsam engagieren sie die attraktive Schauspielerin Melanie Simonsen (Dagmar Grube), die dem potenziellen Käuferpaar Graf Ludwig von Kuhlmann (Heinz Zomerland) und dessen Gattin Luise (Christine Wessolleck) in einem halbstündigen Verkaufsgespräch gemeinsam mit dem Verkaufsleiter Georg Peters (Marc Gelhart) eine glückliche Familie vorspielen soll. Dummerweise trifft der völlig ahnungslose Peters erst wenige Minuten vor dem Besichtigungstermin ein und kann nicht mehr ausreichend auf seine Rolle vorbereitet werden.

Dass er keine Ahnung hat, wie „seine" vier Kinder heißen und wo sich das Bad im Haus befindet, sind nur kleine Komplikationen im Vergleich zu allem anderen, was noch passiert. Da ist auch noch Melanie Simonsens völlig aufgelöster Verlobter Daniel Großmann (Andre Gelhart), ein von Kuhlmann beauftragter Privatdetektiv (Ben Kleen), Lydia Specht (Christel Brandt-Jaedecke), die Tatsache, dass Peters gerade zum CDU-Spitzenkandidaten gekürt wurde und eine reine Weste behalten will, das „Ehepaar" Andre und Agnes Griese, das nach einem Autounfall im Haus landet und die Tatsache, das alle „Ehepaare" eins gemeinsam haben:Sie alle versuchen ihre kleinen, „schmutzigen` Geheimnisse vor den anderen zu verbergen.

Auch wenn das Spiel der Akteure in den ersten beiden Akten manchmal noch etwas eckig wirkte, vor allem nach der Pause wurde die Story rund und richtig gut. Gespickt mit guten Gags, einem sich bis zur Schmerzgrenze verdichtendem Chaos und einer sportlichen treppauftreppab-Leistung, sorgt „Spektakel in't Huus" für Lachmuskelkater. Echtes Highlight: Vor allem die noch neueren Gesichter der Niederdeutschen Bühne - Sandra Krüger und Claudia Schröder - bringen nicht nur junges Blut, sondern auch ihren ganz eigenen, erfrischenden Schauspielstil mit ein und ergänzen die Truppe perfekt.

Weitere Mitwirkende:
Regieassistenz: Ben Kleen, Musik Nicolas C. Ducci, Maske: Katja Stöver, Kostümbetreuung: Helga Lauermann, Souffleuse: Margita Pust, Requisite: Monika Eilers, Bühnenbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Bühnenmalerei: Thomas Marschner, Beleuchtung: Uwe Freiberg, Detlef Schumann, Technische Leitung: Manfred Eilers, Inspizienz: Anke Schluppkotten, Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Thorsten Könnecke und Harald Schmidt.

Wilhelmshaven, 15. April 2005

NIEDERDEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG "Spektakel in´t Huus"

Hier sehen Sie aktuelle Fotos von der II. Hauptprobe von "Spektakel in´t Huus":

Die Bühne - das Avantgarthaus des Jahres 2005

Melanie (Dagmar Grube) ist ebenso wenig mit ihrer Aufgabe einverstanden, wie Georg Peters (Marc Gelhart-vorne recht). Wird sich Lehmann (Walter Bleckwedel) durchsetzen?

Gestatten, Gräfin Luise und Graf Ludwig Kuhlmann (Christine Wessolleck, Heinz Zomerland)

Hausbesichtigung - hoffentlich klappt alles, wie geplant!

Graf Ludwig von Kuhlmann (Heinz Zomerland) begrüßt skeptisch Daniel Großmann (André Gelhart)

André und Agnes Griese (Markus Lomertin und Christel Dörnath), ein mehr als snaakschet Paar

Erst einmal eine Tasse Tee, das beruhigt

Zwei Kampfhähne auf der Bühne (André und Marc Gelhart, im realen Leben friedliche Brüder)

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 15. April 2005

Turbulenter Saisonabschluss

THEATER AM MEER Niederdeutsche Erstaufführung mit Schwank „Spektakel in't Huus"

Nach der Welturaufführung des Kriminalstücks „ünner'n Beerboom" geht es beim „Theater am Meer" zwar dramatisch, aber weniger ernst dem Saisonende entgegen. Sonnabend ist Premiere.

Wie verkauft mein ein avantgardistisches Haus? Thema eines Schwankes beim "Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven", der morgen im Stadttheater Premiere hat.

WILHELMSHAVEN/LR - Mit dem Schwank „Spektakel in't Huus" von Anthony Marriott und Alistair Foot präsentiert die Bühne eine niederdeutsche Erstaufführung. Die Übersetzung stammt von Arnold Preuß, der auch die Inszenierung übernimmt. Die turbulente Geschichte handelt von einem avantgardistischen Haus, das zwar vor fünf Jahren den Titel „Haus des Jahres" erhalten hat, seither aber trotz oder gerade wegen seiner modernen Gestaltung noch nicht verkauft werden konnte.

Der Eigentümer Bernhard Lehmann (Walter Bleckwedel) greift nun zu verschärften Methoden, um das Haus endlich loszuwerden. Damit das Haus bewohnt aussieht, lässt er seine Sekretärin Monika Janssen (Claudia Schröder) und sein Lehrmädchen Yvonne Willms (Sandra Krüger) alles herrichten und setzt seinen Verkaufsleiter Georg Peters (Marc Gelhart) als Hausherrn ein. Da Peters ledig ist, stellt er ihm kurzerhand die Schauspielerin Melanie Simonsen (Dagmar Grube) als Ehefrau zur Seite. Das vermeintliche Ehepaar gerät absolut unvorbereitet in diese Situation, und als kurz darauf Graf Kuhlmann (Heinz Zomerland) nebst seiner Gräfin (Christine Wessolleck) in der Tür stehen und sich für das Haus interessieren, trampeln sie von einem Fettnäpf chen ins nächste. Für Peters kommt erschwerend hinzu, dass er gerade als christdemokratischer Abgeordnetenkandidat aufgestellt wurde und einen Skandal befürchtet. Doch auch Graf und Gräfin scheinen nicht das zu sein, was sie vorgeben, und sie sind noch lange nicht die letzten Besucher des Abends...

In weiteren Rollen wirken Christel Brandt-Jaedeke, Christel Dörnath, Andre Gelhart, Ben Kleen und Markus Lomertin mit. Premiere der Verwechslungskomödie ist am 16. April um 20 Uhr.

Die Termine für „Spektakel in't Huus"
Premiere im Stadttheater am 16.4. um 20 Uhr. Weitere Vorstellungen finden am 23.4. um 20 Uhr und am 24.4. um 15.30 und 20 Uhr statt. Im Mai folgen Vorstellungen am 4., 8. und 20. 'um 20 Uhr und am 8. ebenfalls um 15:30 Uhr. Außerdem präsentiert das Theater am Meer -Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" das Stück auch auf dem Landeskulturfestival der Oldenburgischen Landschaft im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters am 25. Juni um 20 Uhr. Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

NEUE RUNDSCHAU vom 13. April 2005

Verwechslungskomödie:„Spektakel in't Huus"

Turbulenter Saisonabschluss beim „Theater am Meer"

Hebbt Se düsse Fotos maakt? (Marc Gelhart, Ben Kleen)

Nach der Welturaufführung des Kriminalstücks „Ünner'n Beerboom" geht es beim „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" zwar dramatisch, aber weniger ernst weiter und dem Saisonende entgegen. Mit dem Schwank von Anthony Marriott und Alistair Foot präsentiert die Bühne eine niederdeutsche Erstaufführung. Die Übersetzung stammt von Arnold Preuß, der auch die Inszenierung übernimmt. Die turbulente Geschichte handelt von einem avantgardistischen Haus, das zwar vor fünf Jahren den Titel „Haus des Jahres" erhalten hat, seither aber trotz oder gerade wegen seiner modernen Gestaltung noch nicht verkauft werden konnte.

Der Eigentümer Bernhard Lehmann (Walter Bleckwedel) greift nun zu verschärften Methoden, um das Haus endlich loszuwerden. Damit das Haus bewohnt aussieht, lässt er seine Sekretärin Monika Janssen (Claudia Schröder) und sein Lehrmädchen Yvonne Willms (Sandra Krüger) alles herrichten und setzt seinen Verkaufsleiter Georg Peters (Marc Gelhart) als Hausherrn ein. Da Peters ledig ist, stellt er ihm kurzerhand die Schauspielerin Melanie Simonen (Dagmar Grube) als Ehefrau zur Seite. Das vermeintliche Ehepaar gerät absolut unvorbereitet in diese Situation, und als kurz darauf Graf Kuhlmann (Heinz Zomerland) nebst seiner Gräfin (Christine Wessolleck) in der Tür stehen und sich für das Haus interessieren, trampeln sie von einem Fettnäpfchen ins nächste. Für Peters kommt erschwerend hinzu, dass er gerade als christdemokratischer Abgeordnetenkandidat aufgestellt wurde und einen Skandal befürchtet. Doch auch Graf und Gräfin scheinen nicht das zu sein, was sie vorgeben.

In weiteren Rollen wirken Christel Brandt-Jaedeke, Christel Dörnath, Andre Gelhart, Ben Kleen und Markus Lomertin mit. Premiere der Verwechslungskomödie ist am 16. April um 20 Uhr. Weitere Vorstellungen finden am 23. April um 20 Uhr und am 24. April um 15.30 und 20 Uhr statt. Im Mai folgen Vorstellungen am 4., 8. und 20. um 20 Uhr und am 8. ebenfalls um 15.30 Uhr. Außerdem präsentiert das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" das Stück auch auf dem Landeskulturfestival der Oldenburgischen Landschaft im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters am 25. Juni um 20 Uhr. Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 10. April 2005

Turbulenter Saisonabschluss beim „Theater am Meer" / Kartenverlosung

Premiere von „Spektakel in't Huus"

André Griese (Markus Lomertin) bezwingt den Detektiv (Ben Kleen) - wie lange nur?

Wilhelmshaven. (gms) Nach der Welturaufführung des Kriminalstücks „Ünner'n Beerboom" geht es beim „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" zwar dramatisch, aber weniger ernst weiter und dem Saisonende entgegen. Mit dem Schwank „Spektakel in't Huus" von Anthony Marriott und Alistair Foot präsentiert die Bühne eine niederdeutsche Erstaufführung. Der Premierenvorhang hebt sich am 16. April um 20 Uhr.

Die turbulente Geschichte handelt von einem avantgardistischen Haus, das zwar vor fünf Jahren den Titel „Haus des Jahres" erhalten hat, seither aber trotz oder gerade wegen seiner modernen Gestaltung noch nicht verkauft werden konnte. Der Eigentümer Bernhard Lehmann (Walter Bleckwedel) greift nun zu verschärften Methoden, um das Haus endlich los zu werden. Damit das Haus bewohnt aussieht, lässt er seine Sekretärin Monika Janssen (Claudia Schröder) und sein Lehrmädchen Yvonne Willms (Sandra Krüger) alles herrichten und setzt seinen Verkaufsleiter Georg Peters (Marc Gelhart) als Hausherrn ein.

Da Peters ledig ist, stellt er ihm kurzerhand die Schauspielerin Melanie Simonsen (Dagmar Grube) als Ehefrau zur Seite. Das vermeintliche Ehepaar gerät absolut unvorbereitet in diese Situation, und als kurz darauf Graf Kuhlmann (Heinz Zomerland) nebst seiner Gräfin (Christine Wessolleck) in der Tür stehen und sich für das Haus interessieren, trampeln sie von einem Fettnäpfchen ins nächste.

Weitere Vorstellungen finden am 23.4. um 20 Uhr und am 24.4. um 15.30 und 20 Uhr statt. Im Mai folgen Vorstellungen am 4., 8. und 20. Mai um 20 Uhr und am 8. Mai ebenfalls um 15.30 Uhr. Außerdem präsentiert das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" das Stück auch auf dem Landeskulturfestival der Oldenburgischen Landschaft im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters am 25. Juni um 20 Uhr. Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

• Beachten Sie die Verlosungsaktion auf Seite 2 der GMS. Für die Premiere stehen fünf Mal zwei Eintrittskarten zur Verfügung. Und so können Sie gewinnen: Rufen Sie einfach am Montag in der Zeit zwischen 12.30 und 13 Uhr in der GMS-Geschäftsstelle in Wilhelmshaven unter der Rufnummer 04421/995899 an und sagen Sie, dass Sie sich für die Premiere von "Spektakel in´t Huss" interessieren. Jeder zweite Anrufer gewinnt, so lange der Vorrat reicht.

2sechs3acht4 - Die Zeitung für die Wilhelmshavener City - Internetausgabe -

Turbulente Geschichte

Wilhelmshaven. Premiere ist am 16. April um 20 Uhr: Mit dem Schwank „Spektakel in't Huus“ von Anthony Marriott und Alistair Foot präsentiert das Theater am Meer eine niederdeutsche Erstaufführung. Die Übersetzung stammt von Arnold Preuß, der auch die Inszenierung übernimmt.

Die turbulente Geschichte handelt von einem avantgardistischen Haus, das zwar vor fünf Jahren den Titel „Haus des Jahres“ erhalten hat, seither aber trotz oder gerade wegen seiner modernen Gestaltung noch nicht verkauft werden konnte. Der Eigentümer Bernhard Lehmann (Walter Bleckwedel) greift nun zu verschärften Methoden, um das Haus endlich loszuwerden. Damit das Haus bewohnt aussieht, lässt er seine Sekretärin Monika Janssen (Claudia Schröder) und sein Lehrmädchen Yvonne Willms (Sandra Krüger) alles herrichten und setzt seinen Verkaufsleiter Georg Peters (Marc Gelhart) als Hausherrn ein. Da Peters ledig ist, stellt er ihm kurzerhand die Schauspielerin Melanie Simonsen (Dagmar Grube) als Ehefrau zur Seite. Das vermeintliche Ehepaar gerät absolut unvorbereitet in diese Situation, und als kurz darauf Graf Kuhlmann (Heinz Zomerland) nebst seiner Gräfin (Christine Wessolleck) in der Tür stehen und sich für das Haus interessieren, trampeln sie von einem Fettnäpfchen ins nächste. Für Peters kommt erschwerend hinzu, dass er gerade als christdemokratischer Abgeordnetenkandidat aufgestellt wurde und einen Skandal befürchtet. Doch auch Graf und Gräfin scheinen nicht das zu sein, was sie vorgeben, und sie sind noch lange nicht die letzten Besucher des Abends...

Außerdem stehen auf der Bühne: Christel Brandt-Jaedeke, Christel Dörnath, André Gelhart, Ben Kleen und Markus Lomertin. Die Vorstellungstermine nach der Premiere: 23. April um 20 Uhr, am 24. April um 15.30 und 20 Uhr, 4., 8. und 20. Mai um 20 Uhr, am 8. Mai außerdem um 15.30 Uhr

SZENE WILHELMSHAVEN vom 2. April 2005

Szene Wilhelmshaven stellt vor: André Gelhart

Sie haben ganz normale Berufe oder sind Rentner, Schüler, Studenten: die Theaterspieler der Niederdeutschen Bühne "Theater am Meer".

a-gelhart_Szene

„Mit dem Theaterspielen bin ich voll und ganz ausgelastet, für eine Freundin habe ich keine Zeit", schmunzelt André Gelhart, „und die neue Rolle erfordert mehr Probenarbeit als sonst." Im neuen Stück "Spektakel in't Huus" wird der 21-jährige einen Rechtsanwalt mimen, eine beinahe zweisprachige Rolle: Ich muss einige lateinische Sprüche auf der Pfanne haben, da ist Plattdeutsch ja gar nichts gegen." Mit 15 gabe "klein André " sein Debut, konnte als Statist bei der Niederdeutschen Bühne zum ersten Mal Theaterluft schnuppern. "Die Zeit in der Nachwuchsgruppe hat unendlich vieß Spaß gemacht, ich war sofort Feuer und Flamme", sagt der gelernte Augenoptiker, der beruflich zwischen Westerstede und Wilhelmshaven pendelt. „Wegen der Zeit, die durch die Fahrerei drauf geht, muss ich meine Freizeit schon gut planen, zumal mir auch dort Rollen angeboten werden und ich deshalb auch an meinem Arbeitsort Theater spiele. Vielleicht ergibt sich auch noch etwas in Dangast, das wäre natürlich sehr reizvoll und ich würde gern alles unter einen Hut bekommen."

"Eine Action-Rolle wäre mein Traum."
Nur in seinem Traum-Genre habe André Gelhart noch immer keine Erfahrung auf der Bühne oder vor der Kamera sammeln können. „Ich würde gern mal eine Action-Rolle spielen, das wäre mein Traum. Auch wenn es für Film oder Fernsehen wäre, egal. Obwohl ich dem Theater sicherlich treu bleiben werde."

KOMPASS für Wilhelmshaven - Friesland 04/2005 vom 31. März 2005

Hausverkauf - auf niederdeutsche Art

Der eifersüchtige Verlobte von Melanie Rechtsanwalt Daniel Großmann (André Gelhart) tobt.....

Zwar dramatisch, aber weniger ernst als bei „Ünner'n Beerbohm", geht die Spielzeit beim „Theater am Meer", Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven zu Ende. Am Sonnabend, 16. April, hat der Schwank „Spektakel in't Huus" von A. Marriott und A. Foot als niederdeutsche Erstaufführung um 20 Uhr im Stadttheater Premiere. Die Übersetzung stammt von Arnold Preuß, der auch die Inszenierung übernimmt.

Die turbulente Geschichte handelt von einem avantgardistischen Haus. Das trägt zwar seit fünf Jahren den Titel „Haus des Jahres", konnte seither trotz oder gerade wegen seiner modernen Gestaltung noch nicht verkauft werden. Der Eigentümer Bernhard Lehmann (Walter Bleckwedel) greift nun zu ungewöhnlichen Methoden. Damit das Haus bewohnt aussieht, lässt er seine Sekretärin (Claudia Schröder) und sein Lehrmädchen (Sandra Krüger) alles herrichten und setzt seinen Verkaufsleiter Georg Peters (Marc Gelhart) als Hausherrn ein. Da Peters ledig ist, stellt er ihm kurzerhand die Schauspielerin Melanie Simonsen (Dagmar Grube) als Ehefrau zur Seite. Das vermeintliche Ehepaar gerät absolut unvorbereitet in diese Situation und als kurz darauf Graf Kuhlmann (Heinz Zomerland) nebst Gräfin (Christine Wessolleck) in der Tür steht und sich für das Haus interessiert,
tritt Peters von einem Fettnäpfchen in das andere.

Für Peters peinlich, wurde er doch gerade als christdemokratischer Abgeordnetenkandidat aufgestellt. Nun muss er einen Skandal befürchten. Doch auch Graf und Gräfin scheinen nicht das zu sein, was sie vorgeben, und sie sind noch lange nicht die letzten Besucher des Abends ... In weiteren Rollen wirken Christel Brandt-Jaedeke, Christel Dörnath, Andre Gelhart, Ben Kleen und Markus Lomertin mit. Premiere der Verwechslungskomödie ist am 16. April um 20 Uhr. Weitere Vorstellungen finden am 23. April um 20 Uhr und am 24. April sowohl um 15.30 als auch um 20 Uhr statt.

Wilhelmshaven, den 26. März 2005

Niederdeutsche Erstaufführung: SPEKTAKEL IN´T HUUS

Die ersten Bühnenproben liegen hinter dem Ensemble von "Spektakel in´t Huus". Jetzt folgen noch zwei Wochen intensive Probe auf der Probenbühne, danach folgt dann am 16. April 2005 um 20 Uhr die Premiere im Stadttheater.

von oben kommt keine Hilfe, nur Chaos

wer kommt denn nun schon wieder?` (von links André Gelhart, Heinz Zomerland, Markus Lomertin)

Was geht in dem Haus vor? Gespannt beobachten Gräfin Kuhlmann (Christine Wessolleck), Daniel Großmann (André Gelhart), Graf Kuhlmann (Heinz Zomerland), Agnes Griese (Christel Dörnath) und André Griese (Markus Lomertin) die Szenerie

Ein sehr verdächtiger Fotograf (Ben Kleen) wird von Georg Peters (Marc Gelhart) verhört.

Das Haus des Jahres war es einmal, aber niemand hat es bisher gekauft, ändert sich das jetzt?

Georg Peters (Marc Gelhart) und Melanie Simonsen (Dagmar Grube) fragen sich, wieso sind wir eigentlich verheiratet und haben vier Kinder?

Das Ensemble von "Spektakel in´t Huus" stellt sich nach der Probe zum Gruppenfoto (1. R. v.l. Christine Wessolleck, Sandra Krüger, Christel Brandt-Jaedeke, Markus Lomertin, 2. R. Ben Kleen, Christel Dörnath, André Gelhart, 3. R. Claudia Schröder, 4. R. Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, 5. R. Heinz Zomerland, Dagmar Grube

Ünner´n Beerboom (UA)

Uraufführung

ÜNNER´N BEERBOOM

Kriminalstück von Hans Peter Renz
nach Theodor Fontane "Unterm Birnbaum"


Inszenierung: Armin Tacke
Bühnenbild: Christa Düx

Souffleuse: Karin Heyel
Requisite: Marianne Karstens
Maske: Heidi Strowik
Inspizienz: Monika Grahl
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuch
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Werner Dörnath, Manfred Eilers,
Gerd Gelhart, Jürgen Tapken, Klaus Aden
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Peter Pfaus
Technische Leitung: Manfred Eilers

Darsteller
Abel Hradscheck - Arnold Preuß
Ursel Hradscheck -
Marion Zomerland
Kunicke - Horst Karstens
Henke - Walter Bleckwedel
Ede - Christian Strowik
Male - Claudia Schröder
Hodde - André Gelhart
Schulzki - Nicolas C. Ducci
Der Amtsrat - Günter Boye
Die alte Jeschke - Roswitha Wunderlich
Geelhaar - Marc Gelhart
Vohwinkel - Thorsten Könnecke
Wonnekamp - Ingo Folkers

 

 

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 27. Juni 2005

Theater am Meer: Lob vom Fontane-Archiv

NIEDERDEUTSCHE  Gelungene Fassung

WILHELMSHAVEN/LR - Lob aus berufenem Munde bekam das „Theater am Meer" für die Novelle „Unterm Birnbaum". Das Theodor-Fontane-Archiv der Universität Potsdam bescheinigt, dass die niederdeutsche Fassung von Hans Peter Renz im Sinne der ursprünglichen Novelle sehr geglückt sei. Die Verantwortlichen des Archivs waren durch die Presse auf die Uraufführung aufmerksam geworden, die der Berufsregisseur Armin Tacke im März beim „Theater am Meer" inszeniert hatte.

Archivmitarbeiter KlausPeter Möller bescheinigte unter anderem „eine Reihe von glücklichen Ideen zur dramaturgischen Gestaltung der Handlung". Zudem sei das „Theater am Meer" mit diesem Stück auf der Höhe der Zeit, da im ganzen Land viele Werke von Fontane gespielt werden würden. Infos im Internet unter www.fontanearchiv.de.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 22. Juni 2005

Lob für „Theater  am Meer"

WILHELMSHAVEN/MG - Auch Monate nach der letzten Vorstellung von „Ünner'n Beerboom" erhält die Inszenierung des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" noch gute Kritiken. Das Theodor-Fontane-Archiv der Universität Potsdam bescheinigt, dass die niederdeutsche Fassung von Hans Peter Renz im Sinne der Novelle sehr geglückt sei. Das Archiv war durch die Presse auf die Uraufführung aufmerksam geworden, die der Regisseur Armin Tacke im März im „Theater am Meer" inszeniert hatte.

Klaus-Peter Möller vom Fontane-Archiv teilte Bühnenleiter Arnold Preuß mit, dass „eine Reihe von glücklichen Ideen zur dramaturgischen Gestaltung der Handlung" „Ünner'n Beerboom" zu einem beachtlichen Werk machten. Das „Theater am Meer" sei mit diesem Stück auf der Höhe der Zeit, da im ganzen Land viele Werke von Fontane gespielt werden würden. DasArchiv im Internet unter www.fontanearchiv.de

Szene Wilhelmshaven vom 19. März 2005

Die letzten Vorstellungen des Kriminalstücks „Ünner'n Beerboom"

präsentiert das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven". Vor zwei Wochen führte das niederdeutsche Ensemble unter der Regie von Armin Tacke das Stück, das Hans Peter Renz nach der Novelle von Theodor Fontane verfasst hat, zur Welturaufführung. Die Geschichte handelt von dem mysteriösen Tod eines Reisenden, der die gesamten Mitmenschen im Umfeld des Gastwirtes Abel Hradscheck in Misstrauen versetzt. Die Vorstellungen finden am heutigen Samstag um 20 Uhr und morgen um 15.30 Uhr und 20 Uhr statt. Weitere Informationen zur Inszenierung und zur Bühne gibt es unter www.ndbwilhelmshaven.de.

NEUE RUNDSCHAU vom 16. März 2005

Die Geschichte eines rätselhaften Mordes

erzählt das Kriminalstück „Ünner'n Beerboom" von Hans Peter Renz nach der Novelle von Theodor Fontane. Das Gastwirtspaar Abel und Ursel Hradscheck plant aus finanziellen Nöten heraus einen nahezu perfekten Plan, um den eigenen Wohlstand zu retten. Unter mysteriösen Umständen verunglückt tags darauf der polnische Gesandte Schulzki, der zuvor die Schulden eingetrieben hat. Weitere Konflikte des Vorabends und abergläubische Dorfbewohner machen die Ermittlungen in diesem spannenden Fall nicht gerade leichter. Das Szenenfoto zeigt von links Andre Gelhart als Zimmermann Hodde und Nicolas C. Ducci als Reisender Schulzki sowie Horst Karstens als Bauer Kunicke. Die letzten drei Vorstellungen folgen am 19. März um 20 Uhr und am 20. März um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de Foto: NDB

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 11. März 2005

Das Stück "Ünner´n Beerboom" von Hans Peter Renz nach der Novelle von Theodor Fontane erzählt die Geschichte eines rätselhaften Mordes:das Gastwirtspaar Abel und Ursel Hradscheck plant aus finanziellen Nöten heraus einen nahezu perfekten Plan, um den eigenen Wohlstand zu retten. Unter mysteriösen Umständen verunglückt tags darauf der polnische Gesandte Schulzki, der zuvor die Schulden eingetrieben hat....

Das Stück, das die Niederdeutsche Bühne am vergangenen Wochenende als Welturaufführung in der Inszenierung von Armin Tacke präsentierte, ist schon an diesem Wochenende weitere drei Male zu sehen, und zwar morgen um 20 Uhr und am Sonntag um 15:30 und 20 Uhr. Die letzten drei Vorstellungen folgen am Sonnaben, 19. März, um 20 Uhr und am Sonntag, 20 März um 15:30 und 20 Uhr.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 7. März 2005

Sozialdrama zwischen Strindberg und Krimi-Posse

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE Bühnenfassung von Theodor Fontanes Roman „Unterm Birnbaum" nur bedingt erfolgreich

VON NORBERT CZYZ

Das Mordkomplott führt das Ehepaar Hradscheck nicht aus der Not heraus: Szenenfoto mit Marion Zomerland und Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN - Der Ehrgeiz, nicht nur Schenkelklopfer, sondern gelegentlich auch großes Theater machen zu wollen, ehrt das „Theater am Meer" - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Vor einiger Zeit hieß das Stück „Misery", womit die Niederdeutsche einen Ausflug in die Oberstube der Literatur wagte. Nun stammte die Vorlage sogar von Fontane, dessen Roman „Unterm Birnbaum" sie in der szenischen Fassung von Hans Peter Renz mit dem ins Niederdeutsche transponierten Titel „Ünner'n Beerboom" am Sonnabend im Stadttheater zur Uraufführung brachte. Regie führte Armin Tacke

Unter dem Birnbaum liegt schon eine ältere Leiche

Fontanes Roman um den selbstverschuldet verschuldeten Schankwirt und Krämer Abel Hradschek (Arnold Preuß) ist eher ein Sozialdrama als eine Kriminalerzählung. Der Plot ist mit wenigenWorten erzählt: Dem labilen Hradschek gelingt es, seine Frau (Marion Zomerland), die nichts mehr fürchtet als den sozialen Abstieg, für ein Mordkomplott an einem polnischen Gläubiger zu gewinnen. Die Tatsache, dass unter dem Birnbaum der Hradscheks bereits eine ältere Leiche begraben liegt, hilft dem Ehepaar, den Mord über längere Zeit zu vertuschen. Doch Hradscheks Frau ist der Situation nervlich nicht gewachsen. Sie verfällt dem religiösen Wahn und stirbt. Weil aber der Verdacht auf Mord in der Dorfbevölkerung nie verstummt, will Hradschek (so bei Fontane) die Leiche, die im Keller vergraben ist, endgültig „Unterm Birnbaum" entsorgen. Dabei tappt er in die eigene Falle und wird, tot neben dem Mordopfer liegend, entdeckt. In der vorliegenden Fassung von Renz endet das Stück anders: Hradschek wird eines Mordes überführt, den er gar nicht begangen hat.

Ernstes Thema und unfreiwillige Komik passen nicht zueinander

Mehrere Fehleinschätzungen verhindern einen großen Erfolg der Bearbeitung. Autor Renz bleibt im Eröffnungsdialog der Hradscheks zu lange monologhaft und an Fontanes geschwollener Schriftsprache kleben. Hradschek und seine Frau begegnen sich wie steife Puppen. Orientiert sich Autor Renz in der Einleitung an der Dramatik eines Strindberg und Ibsen, gleitet die Angelegenheit unter Tackes Regie zunehmend in die Posse ab.

Das ernste Thema, „Klare" und Wein bis zum Abwinken, ein leichtfertiges Dienstmädchen (Claudia Schröder), eine Tratschtante, die aus dem Ohnsorgtheater entsprungen scheint (Frau Jeschke alias Roswitha Wunderlich), die Karikatur eines Justizrates (Thorsten Könnecke) und die unfreiwillige Komik, die die Geistererscheinung des Ermordeten Schulzki (Nicolas C. Duccy) erzeugt, sind Zutaten, die sich miteinander nicht vertragen. Zu denen kamen immer mehr verkrampfte Pointen hinzu, die den Gedanken der höheren Gerechtigkeit, der Hradschek eigentlich zum Opfer fällt, zukleisterten.

Die Bemühungen der Schauspieler, dem Publikum in der plüschstühlemen Landgasthofsstube (Bühnenbild: Christa Düx) einen unterhaltsamen Abend zu bieten, sind aller Ehren wert. Nimmt man den Applaus als Gradmesser, dann hat das Publikum genau dies bei der Schlussverbeugung der Akteure zum Ausdruck bringen wollen.

In weiteren Rollen agierten Horst Karstens als trinkfester Bauer Kunicke, Walter Bleckwedel als Scherenschleifer Henke, Christian Strowik als ängstlicher Ladenjunge, Andre' Gelhart als draufgängerischer Wandergeselle, Günter Boye als Amtsrat, Marc Gelhart als Dorfgendarm und Ingo Folkers als Totengräber.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 7. März 2005

Theodor Fontane spricht auch plattdeutsch

Niederdeutsche Bühne: Welturaufführung „Ünner'n Beerboom" / Aus Novelle wird Kriminalstück

VON ERNST RICHTER

Mudder Jeschke, die neugierige Nachbarin (Roswitha Wunderlich) berichtet Hradscheck (Arnold Preuß) von merkwürdigen Begebenheiten des Nachts

WILHELMSHAVEN - Der Dichter Theodor Fontane wurde 1819 als Apotheker-Sohn in Neuruppin geboren und starb 1898 in Berlin. Er hinterließ ein vielfältiges literarisches Schaffen unter anderem Romane wie „Effi Briest" und „Der Stechlin". Seine Novelle „Unterm Birnbaum" ist von Hans Peter Renz jetzt zu einem niederdeutschen Kriminalstück umgearbeitet worden. Regisseur Armin Tacke hat es für das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" in Szene gesetzt. Die Welturaufführung ging am Sonnabend im Stadttheater über die Bühne.

Die Handlung des Stücks „Ünner'n Beerboom" spielt in dem kleinen Oderbruchdorf Tschechin, wo Abel und Ursel Hradscheck einen Gemischtwarenladen mit Schankstube betreiben. Er ist wegen seiner fatalen Spielleidenschaft und Trinkfreude total verschuldet, und sie gefällt sich als vornehme Frau, die nichts mehr als die Armut fürchtet. In der Schankstube liest Ursel (Marion Zomerland) ihrem Mann Abel (Arnold Preuß) eindringlich die Leviten. In der Schankstube wird es lebendig, der Scherenschleifer Henke (Walter Bleckwedel), Bauer Kunicke (Horst Karstens) und Hodde, der Zimmermann auf der Walz (Andre Gelhart), kehren ein. Und zu allem Unglück erscheint Schulzki (Nicolas C. Ducci), ein polnischer Geschäftsvertreter, der für seine Firma abkassieren soll.

Es wird kräftig zugeprostet. Dazwischen wirbelt die Hausangestellte Male (Claudia Schröder) keck und graziös durch die Szene, macht dem Zimmermann Avancen und tischt den Gästen auf. Der Laufjunge Ede (Christian Strowik) soll aus dem Keller Flaschen holen. Er sträubt sich, ist abergläubisch. Der Pole Schulzki hat schon mächtig einen in der Krone und steigt selbst in den Keller. Es gruselt ihn leicht, da möcht er nicht begraben sein. Nach dem dritten Akt ist Pause. Es ist zwiespältig, Fontanes bildreiche Sprache aus dem 19. Jahrhundert plattdeutsch zu aktualisieren und gleichzeitig Längen zu vermeiden.

Das Theaterpublikum hat viel Konversation gehört und wenig Aktion gesehen. Ein Zeitraffer wäre angebracht. Zum Teil wurde recht leise geredet, so dass die Zuschauer der hinteren Reihen Mühe hatten, die Dialoge zu verfolgen. Dann kommt mit dem Erscheinen des Amtsrats (Günter Boje), des Justizrats Vohwinkel (Thorsten Könneche) und des Dorfgendarms Geelhaar (Marc Gelhart) Spannung auf. Bei der Vernehmung über die ungeklärte Unfallursache des polnischen Vertreters nach dessen Abreise bietet als Nachbarin die alte Jeschke (Roswitha Wunderlich) eine großartige Charakterpartie, die vom Publikum mit Beifall auf offener Bühne bedacht wird. Verzwickt entwickelt sich die Lösung des Kriminalfalls, an dem auchTotengräber Wonnekamp (Ingo Folkers) mitwirkt. Ein paar Fragen bleiben offen.

Die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven präsentiert sich zu dieser Uraufführung mit ihrem Ensemble, das über drei Generationen von 18 bis 80 Spielfreude beweist. Besonders ins Blickfeld rückten Roswitha Wunderlich als Jeschke, Nicolas C. Ducci als Schulzki sowie Marion Zomerland als Ursel und Arnold Preuß als Abel Hradscheck. Das Bühnenbild von Christa Düx und Armin Tacke bietet den passenden Spielrahmen.

NORD-WEST-ZEITUNG vom 7. März 2005

Krimi-Posse mit steifen Puppen

PREMIERE Niederdeutsche Bühnenfassung von Fontanes „Unterm Birnbaum"

Autor Hans Peter Renz machte aus Fontanes Sozialdrama „Unterm Birnbaum" ein Kriminalstück. Das „Theater am Meer" besorgte die Uraufführung.

VON NORBERT CZYZ

Abel Hradscheck (Arnold Preuß) und Ede, der Hausjunge (Christian Strowik) erwarten den Reisenden Schulzki

WILHELMSHAVEN - Der Ehrgeiz, nicht nur Schenkelklopfer, sondern gelegentlich auch großes Theater machen zu wollen, ehrt das „Theater am Meer". Vor einiger Zeit hieß das Stück „Misery", womit die Niederdeutsche Bühne am Stadttheater in Wilhelmshaven einen Ausflug in die Oberstube der Literatur wagte. Nun stammte die Vorlage sogar von Fontane, dessen Roman „Unterm Birnbaum" sie in der szenischen Fassung von Hans Peter Renz mit dem ins Niederdeutsche transponierten Titel „ Unner'n Beerboom" nun zur Uraufführung brachte. Regie führte Armin Tacke.

Fontanes Roman um den selbstverschuldet verschuldeten Schankwirt und Krämer Abel Hradschek (Arnold Preuß) ist eher ein Sozialdrama als eine Kriminalerzählung. Der Plot ist mit wenigen Worten erzählt: Dem labilen Hradschek gelingt es, seine Frau (Marion Zomerland), die nichts mehr fürchtet als den sozialen Abstieg, für ein Mordkomplott an einem polnischen Gläubiger zu gewinnen. Die Tatsache, dass unter dem Birnbaum der Hradscheks bereits eine ältere Leiche begraben liegt, hilft dem Ehepaar, den Mord über längere Zeit zu vertuschen. Doch Hradscheks Frau ist der Situation nervlich nicht gewachsen. Sie verfällt dem religiösen Wahn und stirbt. Weil aber der Verdacht auf Mord in der Dorfbevölkerung nie verstummt, will Hradschek (so bei Fontane) die Leiche, die im Keller vergraben ist, endgültig „Unterm Birnbaum" entsorgen. Dabei tappt er in die eigene Falle und wird, tot neben dem Mordopfer liegend, entdeckt. In der vorliegenden Fassung von Renz endet das Stück anders: Hradschek wird eines Mordes überführt, den er gar nicht begangen hat.

Mehrere Fehleinschätzungen verhindern einen großen Erfolg der Bearbeitung. Autor Renz bleibt im Eröffnungsdialog der Hradscheks zu lange monologhaft und an Fontanes geschwollener Schriftsprache kleben. Hradschek und seine Frau begegnen sich wie steife Puppen und nicht wie Menschen aus Fleisch und Blut. Während sich Autor Renz in der Einleitung an der Dramatik eines Strindberg und Ibsen orientiert, gleitet die Angelegenheit unter Tackes Regie zunehmend in die Posse ab.

Das ernste Thema, „Klare" und Wein bis zum Abwinken, ein leichtfertiges Dienstmädchen (Claudia Schröder), eine Tratschtante, die aus dem Ohnsorgtheater entsprungen scheint (Frau Jeschke alias Roswitha Wunderlich), die Karikatur eines Justizrates (Thorsten Könnecke) und die unfreiwillige Komik, die die Geistererscheinung des Ermordeten Schulzki (Nicolas C. Duccy) erzeugt, sind Zutaten, die sich miteinander nicht vertragen. Zu denen kamen immer mehr verkrampfte Pointen, die den Gedanken der höheren Gerechtigkeit, der Hradschek eigentlich zum Opfer fällt, zukleisterten.

Die Bemühungen der Schauspieler, dem Publikum in der plüschstählernen Landgasthofsstube (Bühnenbild: Christa Düx) einen unterhaltsamen Abend zu bieten, sind aller Ehren wert. Nimmt man den Applaus als Gradmesser, dann hat das Publikum genau dies bei der Schlussverbeugung der Akteure zum Ausdruck bringen wollen.

Karten: 04421/9 40 10

SZENE WILHELMSHAVEN, vom 5. März 2005

Weltpremiere Fontane auf Plattdeutsch

Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuß) und seine Frau Ursel (Marion Zomerland) in "Ünnern Beerboom")

SZE. Wenn sich am heutigen Samstag um 20 Uhr im Wilhelmshavener Stadttheater der Vorhang öffnet, startet vor den Augen und Ohren der Besucher eine Weltpremiere. Denn mit dem Kriminalstück „Ünner'n Beerboom" findet erstmalig die Novelle „Unterm Birnbaum" von Theodor Fontane Anwendung auf einer Theaterbühne. Die niederdeutsche Fassung stammt hierbei von Regisseur und Autor Hans Peter Renz.

Ein fast perfekter Mord

Die Regie besorgt der Oldenburger Berufsregisseur Armin Tacke, der bereits mehrfach im Wettbewerb des Willy-Beutz-Schauspielpreises große Erfolge erzielen konnte. Die Bühnenbildnerin Christa Düx schafft mit einem wirkungsvollen Entwurf wurf den passenden Rahmen zu dieser spannenden Inszenierung, die den fast perfekten Mord thematisiert. Der Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuß) kann mit seinem Gemischtwarenhandel mit angeschlossener Kneipe die hohen Schulden, die durch seine Spielsucht und den exklusiven Lebenswandel seiner Frau Ursel (Marion Zomerland) entstanden sind, nicht abbauen. Ursel fürchtet sich jedoch vor der Armut, weil sie zu sehr auf ihr Ansehen bedacht ist. Zu allem Übel kommt hinzu, dass die polnische Lieferfirma den Besuch ihres Gesandten Schulzki (Nicolas C. Ducci) ankündigt, der ausstehende Zahlungen eintreiben soll. Doch da kommt Abel eine rettende Idee.

Aberglauben und Neugier

Gemeinsam mit seiner Frau spinnt er einen todsicheren Plan, der ihnen aus den Schulden helfen soll. Und so kommt es, dass die Kutsche von Schulzki nach der Abreise verunglückt und das gesamte Dorf vor ein Rätsel stellt. Doch Aberglauben und Neugier der Nachbarn und Angestellten machen den Hradschecks schwer zu schaffen... In weiteren Rollen wirken Claudia Schröder, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Günter Boye, Ingo Folkers, Andre Gelhart, Marc Gelhart, Horst Karstens, Thorsten Könnecke und Christian Strowik mit.

Karten für die Vorstellungen gibt es am ServiceCenter des Stadttheaters. Weitere AufführungsTermine sind: 6., 12., 13., 19. und 20. März um jeweils 20 Uhr und am 13. und 20. März auch um 15.30 Uhr.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 3. März 2005

„Ünner'n Beerboom": Fast perfekter Mord

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE  Erste Theaterumsetzung hat am Sonnabend Premiere

Die Niederdeutsche Bühne präsentiert ab Sonnabend, 5. März, die erste Theaterumsetzung von Theodor Fontanes Novelle „Unterm Birnbaum".

Ursel (Marion Zomerland) und Abel Hradscheck (Arnold Preuß)

WILHELMSHAVEN/LR - Wenn sich am kommenden Sonnabends, 5. März, um 20 Uhr im Wilhelmshavener Stadttheater der Vorhang öffnet, dürfte davor wie auch dahinter eine wohl noch größere Spannung als bei anderen Premieren der Niederdeutsche Bühne herrschen. Denn mit dem Kriminalstück „Ünner'n Beerboom" findet erstmalig die Novelle „Unterm Birnbaum" von Theodor Fontane Anwendung auf einer Theaterbühne. Die niederdeutsche Fassung stammt hierbei von dem bekannten Regisseur und Autor Hans Peter Renz. Mit diesem Ereignis rückt sich das niederdeutsche Ensemble abermals überregional in den Fokus.

Die Regie besorgt der Oldenburger Berufsregisseur Armin Tacke, der bereits mehrfach im Wettbewerb des Willy-Beutz-Schauspielpreises große Erfolge erzielen konnte. Die Bühnenbildnerin Christa Düx schafft mit einem wirkungsvollen Entwurf den passenden Rahmen zu dieser Inszenierung, die den fast perfekten Mord thematisiert:

Der Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuß) kann mit seinem Gemischtwarenhandel mit angeschlossener Kneipe die hohen Schulden, die durch seine Spielsucht und den exklusiven Lebenswandel seiner Frau Ursel (Marion Zomerland) entstanden sind, nicht abbauen. Ursel fürchtet sich jedoch vor der Armut, weil sie zu sehr auf ihr Ansehen bedacht ist. Zu allem Ubel kommt hinzu, dass die polnische Lieferfirma den Besuch ihres Gesandten Schulzki (Nicolas C. Ducci) ankündigt, der ausstehende Zahlungen eintreiben soll. Doch da kommt Abel eine rettende Idee. Gemeinsam mit seiner Frau spinnt er einen todsicheren Plan, der ihnen aus den Schulden helfen soll. Und so kommt es, dass die Kutsche von Schulzki nach der Abreise verunglückt und das gesamte Dorf vor ein Rätsel stellt. Doch Aberglauben und Neugier der Nachbarn und Angestellten machen den Hradschecks schwer zu schaffen...

In weiteren Rollen wirken Claudia Schröder, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Günter Boye, Ingo Folkers, Andre Gelhart, Marc Gelhart, Horst Karstens, Thorsten Könnecke und Christian Strowik mit. Der Vorverkauf ist bereits erfolgreich angelaufen, weitere Plätze sind jedoch noch am Service-Center des Stadttheaters erhältlich. Das gilt auch für die weiteren sieben Vorstellungen am 6., 12., 13., 19. und 20. März um jeweils 20 Uhr und am 13. und 20. März auch um 15.30 Uhr.

Ursel (Marion Zomerland) macht Abel (Arnold Preuß) Vorwürfe über Vorwürfe

NEUE RUNDSCHAU vom 2. März 2005

Welturaufführung von „Ünner'n Beerboom" in Endphase

„Theater am Meer" präsentiert die erste Theaterumsetzung von Theodor Fontanes Novelle

Hodde (André Gelhart) kommt Abeld Hradscheck (Arnold Preuß) sehr ungelegen

Wenn sich am 5. März um 20 Uhr im Wilhelmshavener Stadttheater der Vorhang öffnet, dürfte davor wie auch dahinter eine wohl noch größere Spannung als bei anderen Premieren des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" herrschen. Denn mit dem Kriminalstück „Ünner'n Beerboom" findet erstmalig die Novelle „Unterm Birnbaum" von Theodor Fontane Anwendung auf einer Theaterbühne. Die niederdeutsche Fassung stammt hierbei von dem bekannten Regisseur und Autor Hans Peter Renz. Mit diesem Ereignis rückt sich das niederdeutsche Ensemble abermals überregional in den Fokus.

Die Regie besorgt der Oldenburger Berufsregisseur Armin Tacke, der bereits mehrfach im Wettbewerb des Willy-Beutz-Schauspielpreises große Erfolge erzielen konnte. Die Bühnenbildnerin Christa Düx schafft mit einem wirkungsvollen Entwurf den passenden Rahmen zu dieser spannenden Inszenierung, die den fast perfekten Mord thematisiert.Der Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuß) kann mit seinem Gemischtwarenhandel mit angeschlossener Kneipe die hohen Schulden, die durch seine Spielsucht und den exklusiven Lebenswandel seiner Frau Ursel (Marion Zomerland) entstanden sind, nicht abbauen. Ursel fürchtet sich jedoch vor der Armut, weil sie zu sehr auf ihr Ansehen bedacht ist. Zu allem Übel kommt hinzu, dass die polni sche Lieferfirma den Besuch ihres Gesandten Schulzki (Nicolas C. Ducci) ankündigt, der ausstehende Zahlungen eintreiben soll. Doch da kommt Abel eine rettende Idee. Gemeinsam mit seiner Frau spinnt er einen todsicheren Plan, der ihnen aus den Schulden helfen soll. Und so kommt es, dass die Kutsche von Schulzki nach der Abreise verunglückt und das gesamte Dorf vor ein Rätsel stellt.

In weiteren Rollen wirken Claudia Schröder, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Günter Boye, Ingo Folkers, Andre Gelbart, Marc Gelhart, Horst Karstens, Thorsten Könnecke und Christian Strowik mit. Der Vorverkauf ist bereits erfolgreich angelaufen, weitere Plätze sind jedoch noch am Service-Center des Stadttheaters erhältlich. Das gilt auch für die weiteren sieben Vorstellungen am 6., 12., 13., 19. und 20. März um jeweils 20 Uhr und am 13. und 20. März auch um 15.30 Uhr. Näheres unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

Die „Neue Rundschau" verlost fünfmal zwei Karten für diese Veranstaltung. Wer gewinnen möchte, sollte am Donnerstag, 3. März, zwischen 13.30 und 13.45 Uhr unter Telefon 0 44 21 - 4 40 49 bei der „Neue Rundschau" anrufen. Die ersten fünf Anrufer, denen es innerhalb dieser Zeit gelingt durchzukommen, erhalten die Karten. Vorherige Anrufe werden nicht berücksichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. MG

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 2. März 2005

Todsicherer Plan soll aus der Klemme helfen
„Theater am Meer" spielt „Unterm Birnbaum" / Erste Bühnenaufführung des Fontane-Stücks

Hodde (André Gelhart) scherzt mal wieder mit Henke (Walter Bleckwedel) und bringt ihn so zur Weißglut. Male (Claudia Schröder) und Ede (Christian Strowik) sind besorgt.

WILHELMSHAVEN/MG Wenn sich am kommenden Sonnabend, 5. März, um 20 Uhr im Wilhelmshavener Stadttheater der Vorhang öffnet, dürfte davor wie dahinter eine wohl noch größere Spannung als bei anderen Premieren des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" herrschen. Denn mit dem Kriminalstück „Ünner'n Beerboom" kommt erstmalig die Novelle „Unterm Birnbaum" von Theodor Fontane zur Aufführung auf einer Theaterbühne. Mit diesem Ereignis rückt sich das niederdeutsche Ensemble abermals überregional in den Fokus. Die niederdeutsche Fassung stammt von dem bekannten Regisseur und Autor Hans PeterRenz. Die Regiebesorgt der Oldenburger Berufsregisseur Armin Tacke, der bereits mehrfach im Wettbewerb des Willy-Beutz-Schauspielpreises große Erfolge erzielen konnte. Die Bühnenbildnerin Christa Düx schafft mit einem wirkungsvollen Entwurf den passenden Rahmen zu dieser spannenden Inszenierung, die den fast perfekten Mord thematisiert.

Der Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuss) kann mit seinem Gemischtwarenhandel mit angeschlossener Kneipe die hohen Schulden, die durch seine Spielsucht und den exklusiven Lebenswandel seiner Frau Ursel (Marion Zomerland) entstanden sind, nicht abbauen. Ursel fürchtet sich jedoch vor der Armut, weil sie zu sehr auf ihr Ansehen bedacht ist. Zu allem Übel kommt hinzu, dass die polnische Lieferfirma den Besuch ihres Gesandten Schulzki (Nicolas C. Ducci) ankündigt, der ausstehende Zahlungen eintreiben soll. Doch da kommt Abel eine rettende Idee. Gemeinsam mit seiner Frau spinnt er einen todsicheren Plan, der ihnen aus den Schulden helfen soll. Und so kommt es, dass die Kutsche von Schulzki nach der Abreise verunglückt und das gesamte Dorf vor ein Rätsel stellt. Doch Aberglauben und Neugier der Nachbarn und Angestellten machen den Hradschecks schwer zu schaffen.

In weiteren Rollen wirken Claudia Schröder, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Günter Boye, Ingo Folkers, Andre Gelhart, Marc Gelhart, Horst Karstens, Thorsten Könnecke und Christian Strowik mit. Der Vorverkauf ist bereits angelaufen, weitere Plätze sind im Service-Center des Stadttheaters erhältlich. Das gilt auch für die weiteren sieben Vorstellungen am 6., 12., 13.,19. und 20. März (jeweils 20 Uhr) und am 13. und 20. März (15.30 Uhr). Näheres unter www. ndb-wilhelmshaven. de

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland für März 2005

Theater am Meer spielt Fontanes „Ünnern Beerboom"

In der Gaststube von Abel Hradscheck (v.r. Arnold Preuß, Horst Karstens, Nico C. Ducci, André Gelhart)

Beim „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" steht am 5. März um 20 Uhr im Stadttheater ein weiterer Höhepunkt der Saison auf dem Plan. Mit dem Kriminalstück "Ünner'n Beerboom" von Hans Peter Renz wird erstmals Theodor Fontanes Novelle „Unterm Birnbaum" dramatisiert. Regie führt bei der Uraufführung der Oldenburger Berufsregisseur Armin Tacke, Bühnenbildnerin Christa Düx liefert abermals den Entwurf für die Kulisse.

Der Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuß) betreibt in dem kleinen Oderbruchdorf Tschechin einen Gemischtwarenhandel mit angeschlossener Kneipe. Durch seine Spielsucht und den exklusiven Lebenswandel seiner Frau Ursel (Marion Zomerland) ist er in finanzielle Engpässe geraten. Ursel fürchtet sich jedoch vor der Armut, weil sie zu sehr auf ihr Ansehen bedacht ist. Zu allem Übel kommt hinzu, dass die polnische Lieferfirma den Besuch ihres Gesandten Schulzki (Nicolas C. Ducci) ankündigt, der ausstehende Zahlungen eintreiben soll. Doch da kommt Abel eine rettende Idee. Gemeinsam mit seiner Frau spinnt er einen todsicheren Plan, der ihnen aus den Schulden helfen soll.

In weiteren Rollen wirken Claudia Schröder, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Günter Boye, Ingo Folkers, Andre Gelhart, Marc Gelhart, Horst Karstens, Thorsten Könnecke und Christian Strowik mit. Von 18 bis 80 Jahren stellt auch dieses Ensemble einen repräsentativen Querschnitt des "Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" dar.

In der Gaststube von Abel Hradscheck (v.l. Arnold Preuß, Walter Bleckwedel, Nico C. Ducci, Horst Karstens, André Gelhart)

Guten Morgen Sonntag, vom 27. Februar 2005

Fontanes Novelle in der niederdeutschen Fassung Premiere „Ünner'n Beerboom"

Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuß) und seine Frau Ursel (Marion Zomerland) in "Ünnern Beerboom"

Wilhelmshaven. (gms) Beim „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" steht ab 5. März ein weiterer Höhepunkt der Saison auf dem Plan. Mit dem Kriminalstück „Ünner'n Beerboom" von Hans Peter Renz wird erstmals Theodor Fontanes Novelle „Unter'm Birnbaum" dramatisiert. Inszenieren wird die Welturaufführung der Oldenburger Berufsregisseur Armin Tacke, Bühnenbildnerin Christa Düx liefert abermals den Entwurf für die Kulisse.

Der Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuß) betreibt in dem kleinen Oderbruchdorf Tschechin einen Gemischtwarenhandel mit angeschlossener Kneipe. Durch seine Spielsucht und den exklusiven Lebenswandel seiner Frau Ursel (Marion Zomerland) ist er in finanzielle Engpässe geraten. Ursel fürchtet sich jedoch vor der Armut, weil sie zu sehr auf ihr Ansehen bedacht ist. Zu allem Übel kommt hinzu, dass die polnische Lieferfirma den Besuch ihres Gesandten Schulzki (Nicolas C. Ducci) ankündigt, der ausstehende Zahlungen eintreiben soll. Doch da kommt Abel eine rettende Idee. Gemeinsam mit seiner Frau spinnt er einen todsicheren Plan, der ihnen aus den Schulden helfen soll. Und so kommt es, dass die Kutsche von Schulzki nach der Abreise verunglückt und das gesamte Dorf vor ein Rätsel stellt. Doch Aberglauben und Neugier der Nachbarn und Angestellten machen den Hradschecks schwer zu schaffen...

In weiteren Rollen wirken Claudia Schröder, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Günter Boye, Ingo Folkers, Andre Gelhart, Marc Gelhart, Horst Karstens, Thorsten Könnecke und Christian Strowik mit. Für die Uraufführung sollten sich Interessenten ab sofort um Karten im Vorverkauf bemühen. Hie die weiteren Spieldaten: 6., 12., 13., 19. und 20. März um jeweils 20 Uhr und am 13. und 20. März auch um 15.30 Uhr.

Abel Hradscheck (Arnold Preuß ) und Schulzki (Nico Ducci) unterhalten sich über den Birnbaum vor dem Haus

Wilhelmshaven, den 21. Februar 2005

Endproben für  "Ünnern Beerboom" haben begonnen

Hier die ersten Probenfotos:

De Deenstdeern Male (Claudia Schröder) ärgert Abel Hradscheck (Arnold Preuß) ein ums andere Mal

 Bauer Kunicke (Horst Karstens) stets bester Laune, wenn er seinen Spaß hat

De Scherenslieper Henke (Walter Bleckwedel) und Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuß) am Morgen nach einer unheimlichen Nacht - wer weiß was?

NEUE RUNDSCHAU VOM !6. Februar 2005

Welturaufführung von „Ünner'n Beerboom"

Niederdeutschen Bühne spielt Fontane

Henke (Walter Bleckwedel) ärgert sich schwer über Hodde (André Gelhart) und Male (Claudia Schröder)

Bei dem „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" steht ab 5. März ein weiterer Höhepunkt der Saison auf dem Plan. Mit dem Kriminalstück „Ünner'n Beerboom" von Hans Peter Renz wird erstmals Theodor Fontanes Novelle „Unterm Birnbaum" dramatisiert. Inszenieren wird die Welturaufführung der Oldenburger Berufsregisseur Armin Tacke, Bühnenbildnerin Christa Düx liefert abermals den Entwurf für die Kulisse.

Der Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuß) betreibt in dem kleinen Oderbruchdorf Tschechin einen Gemischtwarenhandel mit angeschlossener Kneipe. Durch seine Spielsucht und den exklusiven Lebenswandel seiner Frau Ursel (Marion Zomerland) ist er in finanzielle Engpässe geraten. Ursel fürchtet sich jedoch vor der Armut, weil sie zu sehr auf ihr Ansehen bedacht ist. Zu allem Übel kommt hinzu, dass die polnische Lieferfirma den Besuch ihres Gesandten Schulzki (Nicolas C. Ducci) ankündigt, der ausstehende Zahlungen eintreiben soll. Doch da kommt Abel eine rettende Idee. Gemeinsam mit seiner Frau spinnt er einen todsicheren Plan, der ihnen aus den Schulden helfen soll. Und so kommt es, dass die Kutsche von Schulzki nach der Abreise verunglückt und das gesamte Dorf vor ein Rätsel stellt. Doch Neugier der Nachbarn und Angestellten machen den Hradschecks schwer zu schaffen.

In weiteren Rollen wirken Claudia Schröder, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Günter Boye, Ingo Folkers, Andre Gelhart, Marc Gelhart, Horst Karstens, Thorsten Könnecke und Christian Strowik mit. Von 18 bis 80 Jahren stellt auch dieses Ensemble einen repräsentativen Querschnitt des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" dar. Für die Uraufführung sollten sich Interessenten ab sofort um Karten im Vorverkauf bemühen, da dieses Ereignis mit großer Wahrscheinlichkeit auch überregional für Furore sorgen wird. Ansonsten bleibt noch sieben Mal die Gelegenheit, das Schauspiel zu sehen, und zwar am 6., 12.,13., 19. und 20. März um jeweils 20 Uhr und am 13. und 20. März auch um 15.30 Uhr. Weitere Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

SZENE Wilhelmshaven vom 12. Februar 2005

„Ünner'n Beerboom"

Welturaufführung der Niederdeutschen Bühne

SZE. Im „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" steht ab 5. März ein weiterer Höhepunkt der Saison auf dem Plan. Mit dem Kriminalstück „Ünner'n Beerboom" von Hans Peter Renz wird erstmals Tleodor Fontanes Novelle „Unterm Birnbaum" dramatisiert. Inszenieren wird die Welturaufführung der Oldenburger Berufsregisseur Armin Tacke, Bühnenbildnerin Christa Düx liefert abermals den Entwurf für die Kulisse.

Der Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold Preuß) betreibt in dem kleinen Oderbruchdorf Tschechin einen Gemischtwarenhandel mit angeschlossener Kneipe. Durch seine Spielsucht und den exklusiven Lebenswandel seiner Frau Ursel (Marion Zomerland) ist er in finanzielle Engpässe geraten. Ursel fürchtet sich jedoch vor der Armut, weil sie zu sehr auf ihr Ansehen bedacht ist. Zu allem Übel kommt hinzu, dass die polnische Lieferfirma den Besuch ihres Gesandten Schulzki (Nicolas C. Ducci) ankündigt, der ausstehende Zahlungen eintreiben soll. Doch da kommt Abel eine rettende Idee. Gemeinsam mit seiner Frau spinnt er einen todsicheren Plan, der ihnen aus den Schulden helfen soll. Und so kommt es, dass die Kutsche von Schulzki nach der Abreise verunglückt und das gesamte Dorf vor ein Rätsel stellt. Doch Aberglauben und Neugier der Nachbarn und Angestellten machen den Hradschecks schwer zu schaffen...

In weiteren Rollen wirken Claudia Schröder, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Günter Boye, Ingo Folkers, Andre Gelhart, Marc Gelhart, Horst Karstens, Thorsten Könnecke und Christian Strowik mit.

Frühzeitig Karten sichern

Für die Uraufführung sollten sich Interessenten ab sofort um Karten im Vorverkauf bemühen, da dieses Ereignis mit großer Wahrscheinlichkeit auch überregional für Furore sorgen wird. Ansonsten bleibt noch sieben Mal die Gelegenheit, das Schauspiel zu sehen, und zwar am 6., 12., 13., 19. und 20. März um jeweils 20 Uhr und am 13. und 20. März auch um 15.30 Uhr. Über Weiteres informiert die Homepage www ndbwilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 11. Februar 2005

Krimi: „Unner`n Beerboom"

THEATER AM MEER Uraufführung im März - Ab sofort Karten

WILHELMSHAVEN/LR - Bei der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven steht ab 5. März ein weiterer Höhepunkt der Saison auf dem Plan. Mit dem Kriminalstück „Ünner'n Beerboom" von Hans Peter Renz wird erstmals Theodor Fontanes Novelle „Unterm Birnbaum" dramatisiert.

Inszenieren wird die Welturaufführung der Oldenburger Berufsregisseur Armin Tacke. Bühnenbildnerin Christa Düx liefert abermals den Entwurf für die Kulisse. Zur Geschichte: Gastwirt Abel Hradscheck (Arnold - Preuß) betreibt im kleinen Oberbruchsdorf Tschechin einen Gemischtwarenhandel mit angeschlossener Kneipe. Durch seine Spielsucht und den exklusiven Lebensstil seiner Frau Ursel (Marion Zomerland) ist er in finanzielle Engpässe geraten. Ursel fürchtet sich jedoch vor der Armut, weil sie zu sehr auf ihr Ansehen bedacht ist. Zu allem Übel kommt hinzu, dass die polnische Lieferfirma den Besuch ihres Gesandten Schulzki (Nicolas C. Ducci) ankündigt, der ausstehende Zahlungen eintreiben soll.

Doch da kommt Abel eine rettende Idee. Gemeinsam mit seiner Frau spinnt er einen todsicheren Plan, der ihn von den Schulden befreien soll. Und so kommt es, dass die Kutsche von Schulzki nach der Abreise verunglückt und das gesamte Dorf vor ein Rätsel stellt. Doch Aberglauben und Neugier der Nachbarn und Angestellten machen den Hradschecks schwer zu schaffen...

Ab sofort gibt es für die Premiere Karten im Vorverkauf, ansonsten bleibt noch siebenmal die Gelegenheit, das Stück zu sehen, und zwar am 6., 12., 13., 19. und 20. März jeweils um 20 Uhr und am 13. sowie 20. März darüber hinaus auch um 15.30 Uhr.

Der Autor

Theodor Fontane wurde am 30.12.1819 in Neuruppin geboren. Er stammte aus einer in Preußen heimisch gewordenen Hugenottenfamilie. Der Vater war Apotheker. Fontane besuchte das Gymnasium Neuruppin (1832) und die Gewerbeschule Berlin (1833). 1836-1840 Apothekerlehre in Berlin. Fontane gab 1849 seinen Apothekerberuf auf; er arbeitete dann mit Unterbrechung bis 1859 als freier Mitarbeiter im Büro eines Ministeriums. Er lebte von 1855-1859 in England als Berichterstatter. Von 1860 bis 1870 arbeitete er als Redakteur der Berliner "Kreuz-Zeitung". 1870-1889 Theaterkritiker bei der "Vossischen Zeitung". 1876 Sekretär der Akademie der Künste Berlin und freier Schriftsteller. 1894 Dr. phil. h.c. Fontane starb am 20.9.1898 in Berlin.

INHALT

Der Wirt Abel Hradscheck betreibt in dem kleinen Oderbruchdorf Tschechin einen Gemischtwarenladen mit angeschlossener Kneipe. Er ist vor allem aufgrund seiner Spielleidenschaft schwer verschuldet, obwohl seine Frau Ursel nichts mehr fürchtet als die Armut und den daraus folgenden Verlust des guten Rufes. Als sich Schulzki, ein Absgesandter einer polnischen Lieferfirma, ankündigt, um ausstehende Zahlungen einzutreiben, kommt ihm die rettende Idee. Sein wahrhaft todsicherer Plan funktioniert zunächst, und der rätselhafte Unfall von Schulzki nach der Abreise escheint unaufklärlich. Doch eine neugierige Nachbarin, abergläubische Angestellte und ein aufkeimendes schlechtes Gewissen stellen die Hradschecks auf eine harte Probe...

Mit "Ünner´n Beerboom" präsentiert das Theater am Meer die Uraufführung von Theodor Fontanes bekanntem Kriminalstück "Unterm Birnbaum". Sie stammt auch der Feder von Hans Peter Renz und wird von dem Berufsregiseur Armin Tacke in Szene gesetzt. Das Bühnenbild wird von Christa Düx kreiert.

Kiek mal wedder in (1. WA)

1. Wiederaufführung nach 1987/88

KIEK MAL WEDDER IN

Musical von Heinz Wunderlich
Musik von Charly Niessen
Texte Benno Strandt und Heinz Wunderlich
Niederdeutsch von Hanne Heinz
für das
Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven bearbeitet und eingerichtet von Arnold Preuß

Inszenierung und Bühne: Arnold Preuß
Musikalische Leitung und Arrangements: Nicolaus C. Ducci
Choreografie: Marion Zomerland

Live-Band:
Nicolas C. Ducci (Klavier), Ingo Folkers (Schlagzeug), Günter Jaedeke (Akkordeon), Markus Lomertin (Trompete)

Souffleuse: Helga Lauermann
Requisite: Monika Eilers
Maske: Christel Brandt-Jaedeke
Inspizient: Willy Meinert
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Werner Dörnath, Manfred Eilers,
Gerd Gelhart, André Gelhart, Heinz Zomerland
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Peter Pfaus, Verfolger: André Gelhart
Technische Leitung: Manfred Eilers

Rollen und Darsteller

Carola Steckrahm, Inhaberin vom "Kiek mal wedder in" - Christel Dörnath
Gesche, "Deern" - Meike Zomerland
Nelly, "Deern" - Claudia Schröder
Flo, "Deern" - Nicole Weiß
Pam, "Deern" - Katja Stöver
Reni, Carolas Nichte - Patricia Ens
Melitta Kastell, Schriftstellerin und Zoologin - Wilma Welte
Alfons Kühn, Finanzbeamter - Jürgen Tapken
Dr. Peter Evers, Bauamt - Marc Gelhart
Hermann Kamin, Bezirksamt Nord - Klaus Aden
Lotte Kamin - Roswitha Wunderlich
Günter Wilke, Verkehrsplanung - Karl Zacher
Paul Below, Ordnungsamt - Harald Schmidt
Erna Below - Heidi Strowik
Tamme Sluusohr, Kapitän und Musiker - Markus Lomertin
Jonny Slömer, Seeräuber und Musiker - Günter Jaedeke
Markus T. genannte Cicero und Musiker - Ingo Folkers
Pinkel-Hein, Klomann und Musiker - Nicolas C. Ducci

Wo sind denn schon wieder die Beamten?, fragen sich Nelly (v.l. Claudia Schröder), Geesche (Meike Zomerland), Pam (Katja Stöver) und Flo (Nicole Weiß)

Nach Dienstschluss im "Kiek mal wedder in" (v.l. Harald Schmidt, Marc Gelhart, Karl Zacher)

 

Die Beamten sind: Klaus Aden, Marc Gelhart, Harald Schmidt und Karl Zacher

Dieses Mal in dienstlichem Auftrag unterwegs: Wilke (Karl Zacher), Below (Harald Schmidt) und Kamin (Klaus Aden)
 

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 28. Dezember 2004

Auch aufgewärmt kommen die Pointen sehr gut an

Niederdeutsche Bühne: Premiere von „Kiek mal wedder in" / Ensemble steigerte sich zu schwungvoller Spielfreude

VON ERNST RICHTER

Der Finanzbeamte Alfons Kühn (Jürgen Tapken) hat wirklich keinen leichten Stand. Die "Mädels" (von links) Katja Stöver, Nicole Weiß, Meike Zomerland und Claudia Schröder sowie (hinten) Wilma Welte müssen ihn stützen

WILHELMSHAVEN - Aufgewärmtes schmeckt manchmal besonders gut. Zum Beispiel Grünkohl, und der wäre zu dem zeitgemäß. Das muss sich wohl auch Arnold Preuß gedacht haben, als er das in der Spielzeit 1987/88 von der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven erfolgreich aufgeführte Musical „Kiek mal wedder in" aus der Schublade holte, um es wieder auf die Bühne des Stadttheaters zu bringen. Zeitgemäß aktualisiert, heißt es.

Doch was ist zeitgemäß? Das Amüsement hat nach wie vor Hochkonjunktur, und der Fremdenverkehr boomt trotz schmal gewordener Portemonnaies. Arnold Preuß hat mit der Überarbeitung seiner eigenen Inszenierung, zu der er auch das Bühnenbild entwarf, erneut einen respektablen Erfolg gelandet. Am zweiten Weihnachtsfeiertag war Premiere. Das Publikum kiekte mal wedder in und sparte nicht mit Szenenbeifall und Schlussapplaus. Dabei kam der Spielfluss etwas langsam in Schwung. War es Lampenfieber oder nach der Probenzeit nun der Auftritt vor dem voll besetzten Zuschauersaal? Das Musical „Kiek mal wedder in" stammt von Heinz Wunderlich und Charly Niessen, ins Niederdeutsche übertragen von Hanne Heinz. Die Musik machten Markus Lomertin (Trompete), Günther Jaedeke (Akkordeon), Nicolas C. Ducci (Leitung und Klavier) und Ingo Folkers (Schlagzeug). Gleichzeitig setzten sich die Musiker in verschiedenen Rollen als Kapitän Tamme Sluusohr, als Seeräuber Jonny Slömer, als Pinkel-Hein und als Markus, genannt Cicero, trefflich in Szene.

Im Blickpunkt der Inszenierung stehen Christel Dörnath als Carola Steckrahm, die agile Inhaberin des Etablissements „Kiek mal wedder in", und Jürgen Tapken als Finanzbeamter Alfons Kühn sowie Wilma Welte als total aufgedrehte Reporterin Melitta Kastell und Patricia Ens mit Marc Gelhart als Carolas Nichte Reni und Dr. Peter Evers, Beamter des Stadtbauamts. Die Lokalität „Kiek mal wedder in" soll nämlich abgerissen werden, um Parkflächen zu schaffen. Doch das wollen die Gäste nicht und auch nicht die jungen Animierdamen Gesche, Nelly, Flo und Pam, gespielt von Meike Zomerland, Claudia Schröder, Nicole Weiß und Katja Stöver, die hier mit Chic und Charme für einen florierenden Fremdenverkehr sorgen.

Zum Amüsement des Publikums traten in „Kiek mal wedder in" auch unerwartete Begegnungen zwischen zwei Ehepaaren auf, als die Mannslü von ihren „besseren Hälften" bei fröhlichem Tun ertappt wurden. Das Publikum erkannte die pikanten Pointen sofort und reagierte spontan. Da waren Roswitha Wunderlich und Klaus Aden als Lotte und Hermann Kamin sowie Heidi Strowik und Harald Schmidt als Erna und Paul Below, die mit Humor in Wort und Aktion für Stimmung sorgten. Schließlich vervollständigte Karl Zacher als Verkehrsbeamter Günter Wilke das Ensemble, das sich in schwungvolle Spielfreude hineinsteigern konnte.

Kein Musical ohne Tanz und Gesang. So auch in „Kiek mal wedder in". Die Songs griff das Publikum schnell auf und klatschte im Rhythmus: Die Polonaise „Mit 50 oolt ween", oder „Wi sünd der letzte free Beruf" im modernen Fremdenverkehr, dann das Liedvom traurigen Los der Beamten und schließlich der zündende Ohrwurm „Leever keene Brut as ne verkehrte". Dazu ein paar Tanzparodien wie „Dat kann sik so gau ännern", einstudiert von Marion Zomerland. Ende gut, alles gut, „Alles andre is mir wurscht". Die historisch zu nennende Lokalität wird nicht abgerissen: Freie Fahrt für den Fremdenverkehr - mit weiteren sieben Vorstellungen am 16., 23. 28., 29. und 30. Januar, jeweils ab 20 Uhr, am 16. und 23. Januar zusätzlich auch ab 15.30 Uhr.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 28. Dezember 2004

Publikum amüsierte sich im Animierlokal

„KIEK MAL WEDDER IN" Theater am Meer bietet prächtige Unterhaltung

Ins Animierlokal „Kiek mal wedder in" lockte das „Theater am Meer" die Premierenbesucher am zweiten Weihnachtstag. Das Publikum hatte seinen Spaß an dem Musical.

VON ANNETTE KELLIN

Musikalisches Finale zu "Kiek mal wedder in"

Im "Kiek mal wedder in" geht ´s jeden Freitag hoch her beim Ball für Einsame Herzen

WILHELMSHAVEN - „Freie Fahrt för'n Fremdenverkehr" heißt der eindeutig zweideutige Slogan des Animierlokals „Kiek mal wedder in". Ein heiteres und amouröses Spiel mit „viel Lärm um Nichts", das vom „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" als Musical auf die Bühne gebracht wird. Diese dritte Inszenierung der Spielzeit feierte traditionell am zweiten Weihnachtsfeiertag Premiere. Das Publikum amüsierte sich prächtig.

Zum Inhalt: Hermann Kamin, Beamter vom Bezirksamt Nord, feiert mit seinen Kollegen Dr. Peter Evers, Beamter vom Bauamt, Günter Wilke, Beamter von der Verkehrsplanung, und Paul Below, Beamter vom Ordnungsamt, sein 30jähriges Dienstjubiläum. Durch Zufall landen sie im Animierlokal „Kiek mal wed der in". Dort verwöhnen Carola, Inhaberin des Lokals, und ihre vier angestellten Mädchen Flo, Gesche, Nelly und Pam die „Kunden" in jeder Hinsicht, um sie den harten Alltag vergessen zu lassen. Das Lokal soll jedoch bald abgerissen werden und Alfons Kühn, Beamter beim Finanzamt, soll die Abrisspläne vor Ort prüfen, derweil sich die anderen im Hinterzimmer vergnügen. Dabei verliebt sich der Finanzbeamte allerdings in Carola, die Inhaberin. Gleichzeitig taucht auch Carolas Nichte Reni auf, in die sich Peter Evers (Bauamtsbeamter) verliebt. Sie studiert Volkswirtschaft, ist jedoch während der Semesterferien von zu Hause weggelaufen, um familiären Streitereien aus dem Weg zu gehen. Zwischen all dem versucht Melitta Kastell, Schriftstellerin und Zoologin, möglichst viel von diesem Durcheinander für ihr neues Buch zu dokumentieren. Als schließlich auch noch die Ehegattinnen von Paul Below und Hermann Kamin auftauchen, wird die verwickelte Handlung noch grotesker.

Wer jetzt denkt: „die Geschichte kenn ich doch", hat ein gutes Gedächtnis. Schon in der Spielzeit 1987/88 inszenierte Arnold Preuß das Musical „Kiek mal wedder in" von Heinz Wunderlich (niederdeutsch von Hanne Heinz). Die überarbeitete und aktualisierte Fassung präsentierte Arnold Preuß jetzt dem begeisterten Publikum.

Besonders begeisterte die schauspielerische Leistung Wilma Weltes, die der Figur der Melitta Kastell mit viel Liebe zum Detail sehr authentisches Leben einhauchte. Amüsant zu beobachten waren auch die unterschiedlichen Beamten mit gut herausgearbeiteten individuellen Charakteren. Die vier Mädchen Flo, Gesche, Nelly und Pam blieben hier und da allerdings ein wenig farblos. Viel Szenenapplaus gab es für die toll und schwungvoll dargebotenen Lieder, die live begleitet wurden.

Die Mitwirkenden:

Carola Steckrahm, Inhaberin des Lokals: Christel Dörnath; Gesche, Mädchen Melke Zomerland, Nelly, Mädchen: Claudia Schröder Flo, Mädchen: Nicole Weiß, Pam, Mädchen: Katja Stöver Reni, Carolas Nichte: Patricia Ens; Melitta Kastell, Schriftstellerin und Zoologin: Wilma Welte; Alfons Kühn, Beamter beim Finanzamt: Jürgen Tapken; Dr. Peter Evers, Beamter beim Bauamt: Marc Gelhart; Hermann Kamin, Beamter beim Bezirksamt Nord: Klaus Aden; Lotte Kamin, Hermanns Frau: Roswitha Wunderlich; Günter Wilke, Beamter bei der Verkehrsplanung: Karl Zacher;

Paul Below, Beamter beim Ordnungsamt: Harald Schmidt; Erna Below, Pauls Frau: Heidi Strowik; Tamme Sluusohr, Kapitän (Trompete): Markus Lomertin; Jonny Slömer, Seeräuber(Akkordeon): Günther Jaedeke; Markus T, genannt Cicero (Schlagzeug): Ingo Folkers; Pinkel-Hein, Klomann (Klavier): Nicolas C. Ducci; Souffleuse: Helga Lauermann; Requisite: Monika Eilers; Maske: Christel Brandt-Jaedeke Kostümbetreuung: Helga Lauermann Bühnenbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs Bühnenmalerei: Thomas Marschner; Bühnentechnik: Wolfgang Buttjer, Julian Dörnath, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, Andre Gelhart, Gerd Gelhart, Heinz Zomerland; Beleuchtung: Uwe Freiberg, Andre Gelhart, Peter Pfaus Technische Leitung: Manfred Eilers Inspizienz: Willy Meinert

Die weiteren Termine

Weitere Aufführungen sind am Sonntag, 16.Januar, Sonntag, 23. Januar, Freitag, 28. Januar, Samstag, 29. Januar und Sonntag, 30. Januar jeweils um 20 Uhr. Nachmittagsvorstellungen gibt es am 16.Januar und 23. Januarjeweils um 15.30 Uhr.

Jonny (Günther Jaedeke) als Womeniser mit Frau Kamin (Roswitha Wunderlich) und Frau Below (Heidi Strowik)

SZENE Wilhelmshaven vom 29. Januar 2005

Das Niederdeutsche Musical "Kiek mal wedder in" wird heute und am morgigen Sonntag jeweils um 20 Uhr zum letzten Mal gespielt, Die mitreißende Geschichte, von Bühnenletier Arnold Preuß lebendig und farbenfoh inszeniert, handelt vom namesgebenden Animierlokal, in dem eine kleine Gruppe von Beamten in den Zwiespalt zwischen Bürokratie und "Amüsement" gerät. Das "Kiek mal wedder in" soll nämlich abgerissen werden, und der zufällige Besuch inmitten aufreizender Animiermädchen lässt die Herren an der Richtigkeit der Baumaßnahmen zweifeln. Und als dann auch noch die Liebe in Form von trotzigen Nichten und verschrobener Schriftstellerin ins Spiel kommt, sind wiztige Konfliktsituationen unumgänglich. Informationen: www.ndb-wilhelmshaven.de

NEUE RUNDSCHAU vom 19. Janaur 2005

 „Kiek mal wedder in" hat das Zeug zum Publikumsrenner

Niederdeutsches Musical weiterhin auf Erfolgskurs / Weitere Vorstellung am kommenden Sonntag

Mit „Kiek mal wedder in" von Heinz Wunderlich begeistert das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" auch weiterhin unzählige Besucher.

Nach einer kurzen Auszeit konnte das Ensemble am vergangenen Sonntag zwei weitere Vorstellungen des Musicals präsentieren, das am zweiten Weihnachtsfeiertag eine erfolgreiche und umjubelte Premiere feierte. Auch die Presse war sich einig, dass „die Show in der Show, die unmittelbar und hautnah transportiert wird", das Zeug zum Publikumsrenner hat.

Die mitreißende Geschichte, von Bühnenleiter Arnold Preuß lebendig und farbenfroh inszeniert, handelt vom namensgebenden Animierlokal, in dem eine kleine Gruppe von Beamten in den Zwiespalt zwischen Bürokratie und „Amüsement" gerät. Das „Kiek mal wedder in" soll nämlich abgerissen werden, und der zufällige Besuch inmitten aufreizender Animiermädchen lässt die Herren an der Richtigkeit der Baumaßnahmen zweifeln.

Und als dann auch noch die Liebe in Form von trotzigen Nichten und verschrobener Schriftstellerinnen ins Spiel kommt, sind witzige Konfliktsituationen unumgänglich. Hinzu kommt die schwungvolle Musik von Charlie Niessen, die der bewährte Bühnenmusiker Nicolas C. Ducci gekonnt neu arrangiert und mit dem Ensemble einstudiert hat. Die Choreografien hierzu stammen von Marion Zomerland. Auf dem Foto sehen Sie von links Markus Lomertin und Günter Jadedeke als Tamme und Jonny.

Am kommenden Sonntag, dem 23. Januar folgen weitere zwei Vorstellungen um 15.30 Uhr und 20 Uhr, bevor „Kiek mal wedder in" an dem "Final-Wochenende" am 28. und 30. Januar um jeweiks 20Uhr bereits abgespielt wird. Es ist zu empfehlen, sich frühzeitig um die Karten zu kümmern, denn der Vorverkauf für alle Vorstellungen l läuft bereits auf Hochtouren. Informationen: www.ndbhelmshaven.de.

SZENE Wilhelmshaven vom 15. Janaur 2005

Kiek mal wedder in

 SZE. Das plattdeutsche Musical „Kiek mal wedder in" der Niederdeutschen Bühne am Stadttheater löste beim Premierenpublikum wahre Begeisterungsstürme aus. Ab morgen geht es weiter mit den Lachmuskelübungen. Das Stück spielt in dem verruchten Animierlokal „Kiek mal wedder in" von Fro Carola, das wegen städtebaulichen Maßnahmen einem Parkplatz weichen soll. Eines Abends landen die Beamten Below, Kamin, Wilke und Dr. Evers zufällig in dem Lokal, dessen Abrisspläne auch über ihre Schreibtische gewandert sind. Somit ist eine gereizte Stimmung vorprogrammiert.

Kampf der Geschlechter

Vor allem Dr. Evers zeigt sich unerbittlich - bis unerwartet Carolas Nichte Reni in der Tür steht und dem Baubeamten den Kopf verdreht. Der hält sie jedoch für ein weiteres Animiermädchen, und Reni spielt das Missverständnis voll aus. Währenddessen hat auch der Finanzbeamte Kühn aus beruflichem Interesse den Weg ins Lokal gefunden, und auch zwischen ihm und der resoluten Chefin knistert es sofort. Als er von dem Schicksal des Lokals hört, springt er sofort in die Bresche, und der Kampf der Geschlechter und um die Zukunft des Lokals setzt sich weiter fort...

Auch die Musik ist live

Für eine mitreißende Stimmung sorgt auch die Musik von Charlie Niessen, die von Nicolas C. Ducci neu arrangiert wurde und von der vierköpfigen Live-Band dargeboten wird. In den Rollen spielen, singen und tanzen (Choreografle: Marion Zomerland) Christel Dörnath, Patricia Ens, Claudia Schröder, Katja Stöver, Heidi Strowik, Nicole Weiß, Wilma Welte, Roswitha Wunderlich, Meike Zomerland, Klaus Aden, Nicolas C. Ducci, Ingo Folkers, Marc Gelhart, Günther Jaedeke, Markus Lomertin, Harald Schmidt, Jürgen Tapken und Karl Zacher den amüsanten Konflikt zwischen der verruchten Atmosphäre eines Animierlokals und spießiger Bürokratie. Die Vorstellungen finden am 16., 23., 28., 29. und 30. Januar um 20 Uhr und am 18. und 23. Januar zusätzlich um 15.30 Uhr statt.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 14. Januar 2005

„Kiek mal wedder in" startet durch

Sieben weitere Vorstellungen des plattdeutschen Musicals

WILHELMSHAVEN/MG - Nach der erfolgreichen Premiere präsentiert das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" nun weitere sieben Vorstellungen des Musicals „Kiek mal wedder in" von Heinz Wunderlich in der Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß. Das Stück spielt in dem verruchten Animierlokal „Kiek mal wedder in" von Fro Carola, das wegen städtebaulicher Maßnahmen einem Parkplatz weichen soll.

In den Rollen spielen, singen und tanzen (Choreografie: Marion Zomerland) Christel Dörnath, Patricia Ens, Claudia Schröder, Katja Stöver, Heidi Strowik, Nicole Weiß, Wilma Welte, Roswitha Wunderlich, Melke Zomerland, Klaus Aden, Nicolas C. Ducci, Ingo Folkers, Marc Gelhart, Günther Jaedeke, Markus Lomertin, Harald Schmidt, Jürgen Tapken und Karl Zacher den amüsanten Konflikt zwischen verruchtem Animierlokal und spießiger Bürokratie. Die Vorstellungen finden am 16., 23., 28., 29. und 30. Januar jeweils ab 20 Uhr sowie am 16. und 23. Januar zusätzlich ab 15.30 Uhr statt.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 13. Januar 2004

Chaos, Komik und peppige Songs

THEATER AM MEER Sonntag wieder: „Kiek mal wedder in"

Am Sonntag um 20 Uhr (und auch um 15.30 Uhr) lädt das Theater am Meer wieder ein zum „Kiek mal wedder in".

Geesche (Meike Zomerland), Pam (Katja Stöver), Flo (Nicole Weiß) und Nelly (Claudia Schröder) erwarten die Gäste im "Kiek mal wedder in"

WILHELMSHAVEN/IH - Die Story des von Arnold Preuß zum zweiten Mal inszenierten Musicals ist knapp, doch der Niederdeutschen Bühne entsprechend verzwickt: Im ostfriesischen Rotlicht-Milieu befindet sich das Animierlokal „Kiek mal wedder in". Hier wollen ein Finanzbeamter, ein Bauamtsrat, ein Ornungs-Amtsmann und ein Verkehrsamtsplaner gemeinsam mit einem Bezirksamtsbeamten dessen Dienstjubiläum feiern. Dabei sickert durch, dass das Bauamt längst den Abriss des Lokals entschieden hat. Die Kollegen beschließen, den Abbruch ihrer Zufluchtstätte zu verhindern. Chaos und Komik verschärfen sich, als die Schriftstellerin und Zoologin und die Ehefrauen der Beamten erscheinen.

Gewürzt mit netten Gags und peppigen Songeinlagen wurde das Musical zu einer runden Sache: Statt mühsam erlernter amerikanischer Songtexte oder des gängigen Musical-„Synchrondeutschen" kommt die Geschichte in lebendigem, respektlosem Platt daher. Und genau das macht auch die Wirkung aus. Nämlich das Theater im Theater, die Show in der Show, die unmittelbar und hautnah transportiert wird - fühlbar, hörbar und farbenfroh. Weitere Vorstellungen finden am 23., 28., 29. und 30. Januar um 20 Uhr und am 16. und 23. Januar um 15.30 Uhr statt.

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 1/2005

Kiek mal wedder in - oder die Folgen eines nächtlichen Streifzuges

"Kiek mal wedder in", so heißt das Musical, mit dem das "Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" seit der Premiere am 2. Weihnachtsfeiertag seine Zuschauer begeistert. Das Stück, das bereits 1987/1988 von der Bühne präsentiert wurde; stammt aus der Feder des Autoren Heinz Wunderlich in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Charlie Niessen. Es spielt in dem gleichnamigen Animierlokal, dass aufgrund städtebaulicher Maßnahmen abgerissen werden soll. Die Beamten, die diese Entscheidung mitzuverantworten haben, landen auf einem nächtlichen Streifzug genau hier, so dass Konflikte programmiert sind.

Allerdings sorgt auch die Liebe für Spannungen, die hier Paare zusammenführt, die auf dem ersten Blick gar nicht so recht passen wollen. Regie führte Bühnenleiter Arnold Preuß, der das Stück noch von seiner damaligen Inszenierung kennt, aber komplett umgestrickt und aufgefrischt hat. Dabei ist ihm auch der Bühnenmusiker Nicolas C. Ducci behilflich, der die Kompositionen durch die Bank weg neu arrangiert hat. Letztes, aber nicht unwesentliches Glied im "Stab" ist Spielleiterin Marion Zomerland, die die Choreografie übernimmt. Die szenischen und gesanglichen Proben wurden von langer Hand vorbereitet, das Ensemble konnte sich voll und ganz auf Tanzschritte und Bewegungen konzentrieren.

In jeweils mehrstündigen Proben fernab der regulären Probentermine übten die Darsteller, wie sie sich und ihre Songs am besten verkaufen können. Die Zuschauer können sich also auf einen bunten, abwechslungsreichen und vor allem mitreißenden Theaterabend freuen. Es spielen mit: Christel Dörnath, Patricia Ens, Claudia Schröder, Katja Stöver, Heidi Strowik Nicole Weiß, Wilma Weite, Roswitha Wunderlich, Meike Zomerland, Klaus Aden, Nicolas C. Ducci, Ingo Folkers, Marc Gelhart, Günther Jaedeke, Markus Lomertin, Harald Schmidt, Jürgen Tapken und Karl Zacher. Das Musical wird 16./ 23./ 28./29. und 30. Januar um 20 Uhr und am 16. und 23. Januar zusätzlich um 15.30 Uhr aufgeführt. Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 23. Dezember 2004

Vier Beamte im Animierlokal

THEATER AM MEER: „Kiek mal wedder in" am zweiten Weihnachtstag

Am zweiten Weihnachtstag beschert die Niederdeutsche Bühne ihre dritte Inszenierung in dieser Spielzeit. „Kiek mal wedder in" lautet die Aufforderung.

 Nelly (Claudie Schröder), Geesche (Meike Zomerland), Flo (Nicole Weiß), Pam (Katja Stöver) sind de "Deerns" im Animierlokal "Kiek mal wedder in"
 

WILHELMSHAVEN/LR - Das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" feiert am zweiten Weihnachtsfeiertag Premiere - das ist langjährige Tradition. Für diesen feierlichen Anlass wird ein besonderer Leckerbissen serviert. In dieser Saison präsentieren die Niederdeutschen die Wiederaufführung des Musicals „Kiek mal wedder in" von Heinz Wunderlich.

Das mitreißende Stück, das im verruchten Ambiente eines Animierlokals spielt, ist bereits in der Saison 1987/1988 vom Bühnenleiter Arnold Preuß inszeniert worden. Der eigene Anspruch ebenso wie der gewandelte Anspruch des Publikums haben den Regisseur allerdings zu einer Überarbeitung veran lasst. Dabei stehen ihm Spielleiterin Marion Zomerland für die Choreografie und Nicolas C. Ducci für die musikalischen Arrangements zur Seite, um das Musical weiter zu modernisieren.

Nach wie vor arbeiten in dem Lokal Mädels, um die Gäste körperlich und seelisch wieder aufzurichten. Stammgäste sorgen nicht nur für musikalische Untermalung, sondern auch dafür, dass die Gäste nicht über die Stränge schlagen. Drei Beamte wollen mit einem Kollegen dessen Dienstjubiläum feiern. Eine Schriftstellerin und Zoologin möchte eine Art Feldstudie für ihr neues Buch betreiben und übernimmt kurzerhand die Geschäftsführung des Lokals. Als dann noch die Nichte der Wirtin auftaucht, nehmen die Dinge ihren verwickelten Lauf. Zuguterletzt sorgen die Beamtengattinner für Stimmung im Lokal.

Nach der Premiere am 26 Dezember um 20 Uhr öffnet sich der Vorhang für weitere Vorstellungen am 16., 23., 28. 29. und 30. Januar um 20 Uhr und am 16. und 23. Januar auch um 15.30 Uhr.

 "Jeden Freedag 'Ball för Eensame Harten'" - so steiht dat hier, sagen v.l. Frau Kamin (Roswitha Wunderlich) und Frau Below (Heidi Strowik)

NEUE RUNDSCHAU vom 22. Dezember 2004

Niederdeutsches Musical nimmt Gestalt an

Premierentermin ist der 2. Weihnachtsfeiertag

 Geesche (Meike Zomerland) amüsiert sich mit dem Beamten Below (Harald Schmidt)

Auf Hochtouren laufen dieser Tage die Proben für„ Kiek mal wedder in", dem Musical, mit dem das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" ab dem traditionellen Premierentermin 2. Weihnachtsfeiertag seine Zuschauer begeistern möchte. Das Stück, das bereits 1987/1988 von der Bühne präsentiert wurde, stammt aus der Feder des Autoren Heinz Wunderlich in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Charlie Niessen.

Es spielt in dem gleichnamigen Animierlokal, dass aufgrund städtebauli eher Maßnahmen abgerissen werden soll. Die Beamten, die diese Entscheidung mitzuverantworten haben, landen auf einem nächtlichen Streifzug genau hier, so dass Konflikte vorprogrammiert sind. Die szenischen und gesanglichen Proben laufen bereits seit Längerem, so dass sich das Ensemble nun voll und ganz auf die Tanzschritte und Bewegungen konzentrieren kann. In jeweils mehrstündigen Proben fernab der regulären Probentermine üben die Darsteller, wie sie sich und ihre Songs am besten verkaufen können.

Nach der Premiere am 26. Dezember zeigt das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" das Musical noch am 16., 23., 28., 29. und 30. Januar um 20 Uhr und am 16. und 23. Januar zusätzlich um 15.30 Uhr. Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

Erna Below (Heidi Strowik) und Lotte Kamin (Roswitha Wunderlich) sind wild entschlossen, jetzt wird zurückgeküßt

Die "Damen von den Herren" sehen entsetzt, was ihre Männer im Animierlokal alles so treiben: Frau Below (Heidi Strowik - unten), Frau Kamin (Roswitha Wunderlich - oben)

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 20. Dezember 2004

Niederdeutsche proben Wunderlich-Musical

„Kiek mal wedder in": Premiere ist am 2. Weihnachtstag

 Carola (Christel Dörnath) bringt Cicero (Ingo Folkers) zur Räsong

WILHELMSHAVEN - Die Proben für das Musical „Kiek mal wedder in" laufen beim Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven auf Hochtouren. Es wird am 2. Weihnachtstag, dem traditionellen Premierentermin der Bühne, im Stadttheater gezeigt. Das Stück, dass bereits 1987/1988 in Wilhelmshaven präsentiert wurde, stammt aus der Feder des Autoren Heinz Wunderlich in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Charlie Niessen. Es spielt in dem Animierlokal „Kiek mal wedder in", das aufgrund städtebaulicher Maßnahmen abgerissen werden soll. Die Beamten, die diese Entscheidung mitzuverantworten haben, landen auf einem nächtlichen Streifzug genau in dem Lokal. Konflikte sind vorprogrammiert, und auch die Liebe sorgt für Spannungen, führt sie doch Paare zusammen, die nicht recht füreinander geschaffen scheinen.

Die Regie führt Bühnenleiter Arnold Preuß. Er hat das Stück komplett umgestrickt und aufgefrischt. Dabei ist ihm der Bühnenmusiker Ni colas C. Ducci behilflich, der die Kompositionen neu arrangiert hat. Letztes Glied im Stab ist Spielleiterin Marion Zomerland, die die Choreografie übernommen hat. Es spielen mit: Christel Dörnath, Patricia Ens, Claudia Schröder, Katja Stöver, Heidi Strowik, Nicole Weiß, Wilma Welte, Roswitha Wunderlich, Meike Zomerland, Klaus Aden, Nicolas C. Ducci, Ingo Folkers, Marc Gelhart, Günther Jaedeke, Markus Lomertin, Harald Schmidt, Jürgen Tapken und Karl Zacher. Nach der Premiere am 26. Dezember zeigt das „Theater am Meer- Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" das Musical noch am 16., 23., 28., 29. und 30. Januar, jeweils ab 20 Uhr, und am 16. und 23. Januar zusätzlich ab 15.30 Uhr. Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

SZENE WILHELMSHAVEN vom 17. Dezember 2004

Musical op Platt

„Kiek mal wedder in"  nimmt Gestalt an

SZE. Auf Hochtouren laufen die Proben für „Kiek mal wedder in", mit dem das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" ab dem 2. Weihnachtsfeiertag seine Zuschauer begeistern möchte. Es spielt in dem gleichnamigen Animierlokal, das aufgrund städtebaulicher Maßnahmen abgerissen werden soll. Die Beamten, die diese Entscheidung mitzuverantworten haben, landen auf einem nächtlichen Streifzug genau hier, so dass Konflikte vorprogrammiert sind. Allerdings sorgt auch die Liebe für Spannungen, die hier Paare zusammenführt, die auf dem ersten Blick gar nicht so recht passen wollen.

In der nun beginnenden heißen Phase der Vorbereitung werden die einzelnen Puzzlestücke zusammen gefügt. Die szenischen und gesanglichen Proben laufen bereits seit Längerem, so dass sich das Ensemble nun voll und ganz auf die Tanzschritte und Bewegungen konzentrieren kann. Die Zuschauer können sich auf einen bunten, abwechslungsreichen und vor allem mitreißenden Theaterabend freuen. Mit dabei sind: Christel Dörnath, Patricia Ens, Claudia Schröder, Katja Stöver, Heidi Strowik, Nicole Weiß, Wilma Welte, Roswitha Wunderlich, Meike Zomerland, Klaus Aden, Nicolas C. Ducci, Ingo Folkers, Marc Gelhart, Günther Jaedeke, Markus Lomertin, Harald Schmidt, Jürgen Tapken und Karl Zacher. Nach der Premiere am 26. Dezember sind weitere Aufführungs-Termine der 16., 23., 28., 29. und 30. Januar um 20 Uhr und am 16. und 23. Januar zusätzlich um 15.30 Uhr. Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de

Tamme (Markus Lomertin) wird von seiner Chefin Carola (Christel Dörnath) "konfiermiert", dahinter flirten Below (Harald Schmidt) und Pam (Katja Stöver)

2sechs3acht4 - Zeitung für Wilhelmshaven und Friesland - 11. Dez. 2004

Beamte keine gern gesehenen Gäste

Wilhelmshaven (tj). Das „Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven“ probt fleißig für die Premiere des Musicals „Kiek mal wedder rin“, die am zweiten Weihnachtsfeiertag gefeiert wird. Autor ist Heinz Wunderlich, Komponist Charlie Niessen. Regie führt Bühnenleiter Arnold Preuß. Die neuen Arrangements stammen vom Bühnenmusiker Nicolas C. Ducci. Die Choreographie übernimmt Spielleiterin Marion Zomerland.

Inhalt: Das Animierlokal „Kiek mal wedder rin“ soll abgerissen werden. Die Beamten, die diese Entscheidung mitzuverantworten haben, landen bei einer nächtlichen Zechtour ausgerechnet in diesem Lokal. Da sind Konflikte vorprogrammiert, aber auch die Liebe sorgt für Spannungen, weil Paare zusammengeführt werden, die eigentlich gar nicht zueinander passen.

Als störend erweist sich Melitta (Wilma Welte) zwischen Carola (Christel Dörnath) und Alfons Kühn (Jürgen Tapken)

INHALT

Hinter dem einladenden Namen "Kiek mal wedder in" verbirgt sich ein Lokal am Hafen, in dem selbsternannte "Facharbeiterinnen Abteilung Zärtlichkeit" für Unterhaltung und mehr sorgen. Doch der Wirtin Carola und ihren Mädels droht das Aus, denn das Haus soll abgerissen werden und einem Parkplatz weichen. Eines Abends kommen nun gerade die Beamten nach ihrem Feierabend vorbei, die diese Entscheidung mitzuverantworten haben. Es kommt, wie es kommen muss - der Baubeamte Dr. Evers verliebt sich in Reni, die Nichte der Wirtin, die sich in ihren Semesterferien bei ihrer Tante einquartiert hat. Und auch der Finanzbeamte Kühn hat sich verguckt, nämllich in die Chefin persönlich. Somit beginnt nicht nur ein Kampf der Geschlechter, sondern auch um den Erhalt des alten Gebäudes...

Das mitreißende Musical wird nach der Saison 1987/88 bereits zum zweiten Mal im Wilhelmshavener Stadttheater gespielt. Bereits damals führte Bühnenleiter Arnold Preuß Regie. in dieser Saison wird er mithilfe des bühneneigenen Musikers Nicolas C. Ducci da Stück neu überarbeitet zu der traditionellen Weihnachtspremiere führen.

De Düvelsblitz (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

DE DÜVELSBLITZ

Volksstück von Karl Wittlinger
Niederdeutsch von Heide Tietjen

Inszenierung:
Elke Münch
Bühnenbild: Harald Schmidt

Souffleuse:Roswitha Wunderlich
Requisite: Marianne Karstens
Maske: Ebba Mannott-Kallus
Inspizienz: Sandra Krüger
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs. Frank Münkenwarf
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Gerd Gelhart, Marc Gelhart
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Peter Pfaus
Technische Leitung: Manfred Eilers

Rollen und Darsteller
Jakob Hahn, Besitzer des Moorhofes - Horst Jönck
Hugo Fromm, Jakobs Neffe - Harald Schmidt
Marlies Fromm, Jakobs Nichte - Helga Lauermann
Bärbel Hahn, Jakobs Enkelin, Studentin - Martina Stühmer
Franz Bachhuber, Bärbels Freund - André Gelhart
Michel, Knecht auf dem Moorhof - Horst Karstens
Notar - Günther Jaedeke

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 29. November 2004

Eine Mordsgaudi um „De Düvelsblitz“

Das „Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne“ zeigte turbulente Komödie als Erstaufführung

Das neue Stück, inszniert von Elke Münch, setzt den erfolgreichen Saisauftakt fort.

Hugo (Harald Schmidt), Michel (Horst Karstens), Marlies (Helga Lauermann)

Wilhelmshaven/eri – Mit dem Volksstück „De Düvelsblitz“ von Karl Wittlinger in der niederdeutschen Übersetzung von Heide Tietjen präsentiert das „Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven“ im Stadttheater eine Erstaufführung. Als Bühnenautor machte sich Karl Wittlinger (1922-1994) einen Namen mit „Kennen Sie die Milchstraße?“ oder auch mit dem heiteren Spiel „Pension Sünnenschien“, ebenfalls aufgeführt von der Niederdeutschen Bühne. „De Düvelsblitz“ ist schwer einzuordnen. Ist es ein Schwank mit mörderischem Hintergrund, vielleicht eine Posse mit schwarzem Humor oder eine turbulente Komödie um eine verpasste Erbschaft? Sicher aber eine wie aus dem Leben gegriffene Mordsgaudi um ein Testament.

Das Publikum kennt die großen und kleinen Schwächen bei Nachbarn und anderen Leuten, die Karl Wittlinger gern nachzeichnete, und quittiert selbst die mordverdächtigen Absichten mit beifälligem Lachen. Es amüsiert sich verständnisvoll, wenn der Knecht mit dem Kissen unterm Arm unverrichteter Dinge zurückkommt, mit dem er den Bauern ins Jenseits befördern sollte, weil dieser nicht im Bett lag, sondern vor der Kammertür kniete, um den Liebesspielen seiner Enkelin mit Freund durchs Schlüsselloch zuzusehen. Das ist schon ziemlich bedrohend, wenn die auf Erbschaft bedachte Nichte sagt: „Doot maakt ward een bloots, wenn't partu nödig deiht“.

In der Bauernstube des Moorhofs von Bauer Jakob Hahn spielt sich die Handlung ab. Horst Jönck hat keine Schwierigkeiten, diesem trotzigen wie auch selbstbewussten Moorbauern eindrucksvolle Gestalt zu verleihen. Das gilt auch für Helga Lauermann als dessen Nichte Marlies Fromm, die es mit ihrem Mann Hugo auf den Moorhof abgesehen hat. Harald Schmidt agiert ein wenig zu dramatisch, hat nicht den bewussten Schalk im Nacken sitzen. Schwung bringt dagegen André Gelhart als Student Franz Bachhuber, Freund von Bärbel, der Enkelin des Bauern, in das Spielgeschehen. Der junge Mann fühlt er sich schnell auf dem Hof heimisch und schließt Bärbel in seine Arme, die von Martine Stühmer temperamentvoll dargestellt wird.

Der Bauer hat sein Wohlgefallen an dem jungen Paar, das den Hof erben soll. Doch sein Neffe und dessen Frau haben etwas dagegen, wollen selbst den Hof übernehmen. Mit Hilfe des Knechts Michel wird im Beisein des schnell herbeigerufenen Notars, gespielt von Günther Jaedeke, ein falsches Testament aufgesetzt. Horst Karstens hat als Knecht Michel wieder eine Paraderolle übernommen, in der er seinen derben Witz in stoischer Gelassenheit ausspielen kann. Doch das hintertrieben ausgefertigte Testament birgt eine weitere Überraschung. Schließlich endet „De Düvelsblitz“ dann doch für alle Beteiligten zur Freude des Publikums happy ohne Mord und Totschlag.

Das Premierenpublikum applaudiert dem Ensemble wie auch Elke Münch, die die Regie führte, Harald Schmidt für das bäuerliche Bühnenbild und Nicolas C. Ducci für die musikalischen Einspielungen. „De Düvelsblitz“ wird sicher den erfolgreichen Auftakt der Spielzeit 2004/05 des „Theaters am Meer“ fortsetzen, das am zweiten Weihnachtsfeiertag mit der nächsten Premiere auf die Bühne des Stadttheaters kommt.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 29. November 2004

Knecht Michel und die bösen Erbschleicher

THEATER Niederdeutsche Bühne sorgt für Spaß mit „De Düwelsblitz”

Viel Szenen-Applaus gab es bei der Premiere der Niederdeutschen Bühne. „De Düwelsblitz” schlug beim Publikum ein.

Hugo (Harald Schmidt), Marlies (Helga Lauermann)

VON KATHARINA KELLIN

WILHELMSHAVEN – „Schweinemist hilft gegen alles!” Behauptet jedenfalls Michel, Knecht auf dem Moorhof. Und weil er sich jeden Abend damit einreibt, stinkt es auf dem Moorhof von Jakob Hahn ständig danach. Zum Glück erreichte dieser „würzige Geruch” nicht den Publikumsraum bei der Premiere von „De Düvelsblitz”, einer äußerst amüsanten Komödie, inszeniert von der Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Das Publikum war begeistert.

Zur Handlung: Jakob Hahn, Besitzer des Moorhofs, ist schon etwas älter und hat Herzprobleme. In der Hoffnung auf das Erbe führen Jakobs Nichte Marlies Fromm und ihr Bruder Hugo den Hof. Doch Jakobs Pläne sind andere: Seine Nichte Bärbel, die Medizin studiert, soll den Hof erben. Bärbel zeigt jedoch wenig Interesse an dem Hof. Ihr reicht es, wenn sie in den Semesterferien die Ernte auf dem Markt verkaufen kann, um sich davon das Studium zu finanzieren. Unerwartet steht eines Tages Bärbels Freund Franz Bachhuber vor der Tür. Er zeigt großes Interesse am Moorhof. Schließlich schafft er es, Bärbel vom Leben auf dem Hof zu überzeugen.

Doot maakt ward een bloots, wenn´t partu nödig deiht

Damit haben Marlies und Hugo Fromm nicht gerechnet. Schnell rufen sie den Notar, der Jakobs Testament schreiben soll. Doch zu spät: Jakob bekommt einen Herzanfall. Kurz entschlossen soll Knecht Michel (herausragend: Horst Karstens) sich als Jakob ausgeben und das Testament machen. Doch Marlies und Hugo haben nicht mit Michels Gewitztheit gerechnet .. .

Vor einem Bühnenbild, das mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurde, bekamen die Zuschauer knapp zwei Stunden lang überaus humorvolle Einblicke in das Leben auf dem Moorhof. Dass man hier auch vor Morden nicht zurückschreckt, tut dem keinen Abbruch. Auch den Bewohnern macht das meist wenig aus, denn „Doot maakt ward een bloots, wenn't partou nödig deiht!" (Ermordet wird einer nur, wenn's wirklich nötig ist!). Die Spielfreude aller Schauspieler ließ schnell den Funken zum Publikum überspringen. Hier wurde Laienschauspiel fast profihaft geboten. Applaus gab es nicht nur für die hervorragende spielerische Leistung der Akteure, Wortwitz und Situationskomik wurden immer wieder mit Szenen-Beifall bedacht. Fazit: Ein herrliches entspannendes plattdeutsches Feierabendvergnügen.

Weitere Abendvorstellungen gibt es am 4., 11., 12. und 18. Dezember sowie am 9. Januar jeweils um 20 Uhr. Nachmittagsvorstellungen sind für den 12. Dezember und 9. Januar jeweils für 15.30 Uhr terminiert.


Niederdeutsche Bühne: Die Mitwirkenden
Die Schauspieler:

Jakob Hahn, Besitzer des Moorhofs: Horst Jönck. Hugo Fromm, Jakobs Neffe: Harald Schmidt. Marlies Fromm, Jakobs Nichte: Helga Lauer-mann. Die Studentin Bärbel Hahn, Jakobs Enkelin: Martina Stühmer, Der Student Franz Bachhuber, Bärbels Freund: Andre Gelhart. Michel, Knecht auf dem Moorhof: Horst Karstens. Notar: Günther Jaedeke Regie: Elke Münch. Bühnenbild: Harald Schmidt. Musik: Nicolas C. Ducci. Souffleuse: Roswitha Wunderlich. Requisite: Marianne Karstens. Maske: Ebba Mannott-Kallus. Kostümbetreuung: Helga Lauermann, Bühnenbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs. Bühnenmalerei: Thomas Marschner. Bühnentechnik: Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Nicolas C. Ducci, Manfred Eilers, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Marc Gelhart. Beleuchtung: Uwe Freiberg, Peter Pfaus. Technische Leitung: Manfred Eilers, Inspizienz: Sandra Krüger.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 5. Januar 2005

"De Düvelsblitz" schlägt am Sonntag ein - und das gleich zweimal. Um 15.30 und um 20 Uhr zeigt das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven zum letzten Mal im Stadttheater das Volksstück von Karl Wittlinger in der Inszenierung von Elke Münch. Mit rabenschwarzem Humor wird die spannende Geschichte um Erbschleicherei und unterschätzte Knechte erzählt. Das Szenenfoto zeigt Helga Lauermann als Marlies, Horst Karstens als Michel, Harald Schmidt als Hugo und Horst Jönck als Jakob.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 18. Dezember 2004

Das Volksstück „De Düvelsblitz" zeigt die Niederdeutsche Bühne zum letzten Mal in diesem Jahr am heutigen Sonnabend um 20 Uhr. Danach folgen noch zwei Vorstellungen im neuen Jahr - am 9. Januar um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Helga Lauermann, Martina Stühmer, Andrä Gelhart, Günther Jaedeke, Horst Jönck, Horst Karstens und Harald Schmidt spie len die Geschichte von Marlies und Hugo Fromm, die ihrem alten Onkel Jakob Hahn den Hof führen. Sie wären auch gerne Eigentümer des Hofes, doch der Alte hat bisher sein Testament noch nicht geschrieben. Das soll nun rasch nachgeholt werden, bevor es zu spät ist. Aber kurz vor der Ankunft des Notars fällt der Bauer wegen eines Herzanfalls aus...

2sechs3acht4 - Zeitung für Wilhelmshaven und Friesland - 11. Dez. 2004

Wilhelmshaven (tj). „De Düvelsblitz“ schlägt an diesem Wochenende gleich dreimal im Stadttheater ein, und zwar am 11. Dezember um 20 Uhr, am 12. Dezember um 15.30 und um 20 Uhr. In dem makabren Stück geht es um Machenschaften auf dem Moorhof von Altbauer Jakob Hahn (Horst Jönck). Marlies (Helga Lauermann) und ihr Bruder Hugo Fromm (Harald Schmidt) wollen unbedingt an der Erbfolge drehen. Doch kurz vor dem Eintreffen des Notars (Günther Jaedeke), der das Testament aufsetzen soll, bekommt Jakob einen Herzanfall. Knecht Michel (Horst Karstens)übernimmt seine Rolle.

Szene Wilhelmshaven vom 11. Dezember 2004

Blitzreiches Wochenende

„De Düvelsblitz" heute und morgen dreimal zu sehen

Eine gespannte Atmosphäre herrscht zwischen Marlies Fromm (Helga Lauermann), dem Notar (Günther Jaedeke), Hugo Fromm (Harald Schmidt) und Knecht Michel (Horst Karstens).

SZE. Das schwarzhumorige Volksstück von Karl Wittlinger, dass am 26. November erfolgreich Premiere feierte, wird am heutigen Samstag um.20 Uhr und morgen um 15.30 Uhr und 20 Uhr aufgeführt. Weitere Vorstellungs-Termine sind der 18. Dezember sowie der 9. Januar 2005 um jeweils 20 Uhr und am 12. Dezember und 9. Januar zusätzlich um 15.30 Uhr. Inszeniert hat das makabere Werk die Berufsregisseurin Elke Münch, die in der vergangenen Saison

„Misery" spannend in Szene setzte.

In „De Düvelsblitz" geht es um einige unchristliche Machenschaften auf dem Moorhof von Altbauer Jakob Hahn (Horst Jönck). Was tun, wenn die Erbfolge in der Familie nicht den eigenen Vorstellungen entspricht? Marlies (Helga Lauermann, links) und ihr Bruder Hugo Fromm (Harald Schmidt, 2.v r.) haben ihre eigenen Methoden. Nun soll das Testament ihres Onkels zu Papier gebracht werden. Doch kurz bevor der Notar (Günther Jaedeke, 2.vl.) eintrifft, erleidet Jakob einen Herzanfall, und so muss der unterschätzte Knecht Michel (Horst Karstens, rechts) in dessen Rolle schlüpfen... In weiteren Rollen spielen Martina Stühmer als Jakobs Enkelin Bärbel und Andre Gelhart als ihr Freund Franz mit. Karten sind im Vorverkauf und an der Abendkasse beim Service-Center im Stadttheater erhältlich. Für weitere Informationen empfiehlt sich die Bühnen-Homepage.

Neue Rundschau vom 8. Dezember 2004

Düvelsblitz erfolgreich eingeschlagen

Das Volksstück ist begeistert vom Premierenpublikum angenommen worden

Einen spannednen und äußerst unterhaltsamen Theaterabend verspricht die Aufführung "De Düvelsblitz" der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven.

Am 26. November feierte das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" die zweite Premiere der Saison 2004/2005. Auf dem Plan steht nun „De Düvelsblitz" des bekannten Autoren Karl Wittlinger in der Inszenierung der etablierten Berufsregisseurin Elke Münch. Das Publikum zeigte sich sichtlich begeistert von der gekonnten Umsetzung des schwarzhumorigen Volksstückes.

Marlies (Helga Lauermann) und Hugo Fromm (Harald Schmidt) bewirtschaften seit Jahren den Moorhof ihres Onkels Jakob Hahn (Horst Jönck). Der alte Bauer darf auch nur noch deshalb auf seinem Hof leben, weil er noch kein Testament aufgesetzt hat, dass den Fromm-Geschwistern in seinem Todesfall den Hof überschreibt. Rechtmäßige Erbin wäre im Normalfall Jakobs Enkelin Bärbel (Martina Stühmer), da ihre Eltern bei einer mysteriösen Pilzvergiftung ums Leben gekommen sind. Doch Bärbel reicht es vollkommen, in ihren Semesterferien auf dem Hof leben zu müssen und die Ernte zwecks Studiumfinanzierung auf dem Wochenmarkt zu verkaufen. Außerdem hat sie mit ihrem Freund Franz (Andre Gelhart), einem Ökologiestudenten aus Ingolstadt, ganz andere Zukunftspläne.

Doch als der unvermittelt in der Tür steht, um ihrer Geheimniskrämerei um ihr Elternhaus auf die Schliche zu kommen, wendet sich das Blatt, denn Franz ist ganz Feuer und Flamme für den Hof. Um so eiliger versuchen Marlies und Hugo nun, dem alten Jakob per Testament den Hof abzuschwatzen, doch kurz bevor der Notar (Günther Jaedeke) eintrifft, erleidet Jakob einen Herzanfall. Doch es ist noch nicht aller Tage Abend, es gibt ja noch den unterschätzten Knecht Michel (Horst Karstens), der auch schon einiges auf dem Kerbholz hat.

Die bedrückende und düstere Atmosphäre, die Wortkargheit im gespannten Miteinander der verwickelten Personen und der kühle Umgang mit dem Thema Mord beschert in der Ausarbeitung von Elke Münch einen spannenden und äußerst unterhaltsamen Theaterabend. Dieser wiederholt sich noch an sechs weiteren Vorstellungsterminen: am 11., 12. und 18. Dezember und 9. Januar 2005 um jeweils 20 Uhr und am Dezember und 9. Januar zusätzlich um 15.30 Uhr. Karten sind im Vorverkauf und der Abendkasse beim Service-Center im Stadttheater erhältlich.

Für weitere Informationen empfiehlt sich die Bühnenhomepage www.ndb-wilhelmshaven.de

2sechs3acht4 - Zeitung für Wilhelmshaven und Friesland

Der zweite Erfolg

Düvelsblitz schlägt bei Premiere ein

Horst Jönck, Horst Karstens, Harald Schmidt und Helga Lauermann glänzen wieder mit tollen schauspielerischen Leistungen.

Wilhelmshaven (tj). Der "Düvelsblitz" hat erfolgreich eingeschlagen, das Premierenpublikum amüsierte sich köstlich bei der Aufführung der Niederdeutschen Bühne und genoss einen spannenden und unterhaltsamen Theaterabend. Schwarzhumorig ging es um Erschleicherei, wortkarge Spitzbuben und Spitzmädchen, um kühlen Umgang mit Mordgedanken. Autor ist Karl Wittlinger, die Insznierung übernahm wieder die etablierte Berufsregisseurin Elke Münch.

Die weiteren Aufführungstermine: 4., 11., 12., 18. Dezember, 9. Januar, 20 Uhr, 12. Dezember und 9. Januar, 15.30 Uhr. Eintrittskarten gibt es im Stadttheater.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 26. November 2004

„De Düvelsblitz” hat heute Premiere

Niederdeutsche Bühne: Neues Stück

 Bärbel (Martina Stühmer), Jakob (Horst Jönck)

WILHELMSHAVEN — Das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven” hat heute, 26. November, 20 Uhr, mit dem Volksstück „De Düvelsblitz” von Karl Wittlinger Premiere. Das von Heide Tietjen ins Niederdeutsche übersetzte Stück wird zum ersten Mal in Wilhelmshaven aufgeführt. Die Regie führt Elke Münch, die in der vergangenen Saison den Thriller „Misery” zum Erfolg geführt hat.

„De Düvelsblitz” spielt auf dem Hof des betagten Bauer Jakob Hahn (Horst Jönck), der den Betrieb nicht mehr allein bewirtschaften kann. Darum greifen Marlies Fromm (Helga Lauermann) und ihr Bruder Hugo (Harald Schmidt) ihrem Onkel unter die Arme. Ihr Hintergedanke: Jakob vererbt ihnen den Hof, am besten bald. Doch laut Erbfolge wäre Enkelin Bärbel (Martina Stühmer) an der Reihe, deren Eltern durch eine ominöse Pilzvergiftung ums Leben kamen. Aber das Interesse der Medizinstudentin für den Hof beschränkt sich darauf, die Ernte auf dem Markt zu verkaufen, um ihr Studium zu finanzieren. Als jedoch plötzlich ihr Freund Franz (Andre Gelhart), Student der Ökologie, unerwartet auf dem Bauernhof auftaucht, öffnet er ihr die Augen und begeistert sie für eine gemeinsame Zukunft auf dem Gut.

Nun ist Eile geboten für die Erbschleicher- schnell bestellen sie den Notar (Günther Jaedeke), damit Jakob sein Testament unterzeichnen kann. Doch der Onkel hat kurz vor-her einen Herzanfall. Schnell wird Knecht Michel (Horst Karstens) als Jakob Hahn ein-gesetzt, doch der Knecht ist weitaus pfiffiger als gedacht.

Weitere Aufführungen: 4., 11., 12. und 18. Dezember, jeweils 20 Uhr, am 12. Dezember auch um 15.30 Uhr, sowie 9. Januar um 15.30 und 20 Uhr. Kartenvorverkauf beim Service-Center des Stadttheaters. Weitere Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 25. November 2004

Erbschleicher scheitern am Knecht Michel

NIEDERDEUTSCHE Morgen Premiere

„De plietsche Sniedermeister" hat sich mit Erfolg verabschiedet. Jetzt schlägte „De Düvelsblitz" bei der Niederdeutschen Bühne ein.

Hugo (Harald Schmidt), Marlies (Helga Lauermann)

WILHELMSHAVEN/LR - Nach mit „De plietsche Sniedermeister" die erste Inszenierung der Spielzeit 2004/2005 erfolgreich abgespielt ist, wartet das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" ab Freitag, 20 Uhr mit dem Volksstück „De Düvelsblitz" von Karl Wittlinger auf.

Das Stück, dessen niederdeutsche Übersetzung von Heide Tietjen stammt, wird zum ersten Mal in Wilhelmshaven aufgeführt. Die Regie übernimmt Elke Münch, die zuletzt in der vergangenen Saison den Thriller „Misery" zum Erfolg geführt hat. Der betagte Bauer Jakob Hahn (Horst Jönck) kann seinen Hof nicht mehr allein bewirtschaften. Darum greifen Marlies Fromm (Helga Lauermann) und ihr Bruder Hugo (Harald Schmidt) ihrem Onkel unter die Arme. Natürlich hoffen sie, dass Jakob ihnen den Hof vererbt und das am besten bald. Doch die Erbfolge würde seine Enkelin Bärbel (Martina Stühmer) begünstigen. Ihre Eltern kamen bereits durch eine ominöse Pilzvergiftung ums Leben. Das Interesse der Medizinstudentin für den Hof beschränkt sich darauf, dass sie die Ernte auf dem Markt verkaufen kann, um ihr Studium zu finanzieren.

Als sie jedoch plötzlich ihr Freund Franz (Andre Gelhart), Student der Ökologie, unerwartet auf dem Bauernhof auftaucht, öffnet er ihr die Augen und begeistert sie für eine gemeinsam Zukunft. Nun ist Eile geboten für die Erbschleicher - schnell bestellen sie den Notar (Günther Jaedeke), damit Jakob sein Testament unterzeichnen kann. Doch wie der Zufall es will, hat der Onkel kurz vorher einen Herzanfall. Schnell wird der Knecht Michel (Horst Karstens) als Jakob Hahn eingesetzt. Doch der Knecht ist ganz schön pfiffig. Die Komödie besitzt ihre Reize vor allem in rabenschwarzem Humor.

Nach der Premiere wird das Stück auch am 4., 11., 12. und 18. Dezember um 20 Uhr, am 12. Dezember auch um 15.30 Uhr und noch zweimal am 9. Januar um 15.30, und 20 Uhr aufgeführt.

NEUE RUNDSCHAU vom 24. November 2004

„De Düvelsblitz" schlägt ein

Aufführungen der Niederdeutschen Bühne im Stadttheater Wilhelmshaven

Marlies (Helga Lauermann), Michel (Horst Karstens), Jakob (Horst Jönck), Hugo (Harald Schmidt)

Nachdem mit „De plietsche Sniedermeister" die erste Inszenierung der Spielzeit 2004/2005 erfolgreich abgespielt ist, wartet das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" ab 26. November, 20 Uhr mit dem Volksstück „De Düvelsblitz" von Karl Wittlinger auf, dessen niederdeutsche Übersetzung von Heide Tietjen stammt und zum ersten Mal in Wilhelmshaven zur Aufführung kommt.

Der betagte Bauer Jakob Hahn (Horst Jönck) kann seinen Hof nicht mehr allein bewirtschaften. Darum greifen Marlies Fromm (Helga Lauermann) und ihr Bruder Hugo (Harald Schmidt) ihrem Onkel unter die Arme. Dabei haben sie den Hintergedanken, dass Jakob ihnen den Hof vererbt, und das am besten bald. Doch die Erbfolge würde eigentlich seine Enkelin Bärbel (Martina Stühmer) begünstigen, denn ihre Eltern kamen bereits durch eine ominöse Pilzvergiftung ums Leben. Aber das Interesse der Medizinstudentin für den Hof beschränkt sich darauf, dass sie die Ernte auf dem Markt verkaufen kann, um ihr Studium zu finanzieren. Als sie jedoch plötzlich ihr Freund Franz (Andre Gelhart), Student der Ökologie, unerwartet auf dem Bauernhof auftaucht, öffnet er ihr die Augen und begeistert sie für eine gemeinsame

Zukunft auf dem Gut.

Nun ist Eile geboten für die Erbschleicher - schnell bestellen sie den Notar (Günther Jaedeke), damit Jakob sein Testament unterzeichnen kann. Doch wie der Zufall es will, hat der Onkel kurz vorher einen Herzanfall. Schnell wird der Knecht Michel (Horst Karstens) als Jakob Hahn eingesetzt, doch der Knecht ist noch weitaus pfiffiger, als Marlies und Hugo es ohnehin schon nicht geglaubt hätten.

Die Komödie „De Düvelsblitz" besitzt ihre Reize vor allem in ihrem unverblümten und rabenschwarzen Humor. Die kaltblütige Art und Weise, in der die Figuren teilweise mit Versicherungsbetrug, Totgeglaubten und sogar Mord umgehen und umgehen müssen, ist so amüsant verpackt, dass man dieses Stück nicht verpassen sollte.

Gelegenheit bietet sich hierfür nach der Premiere am 26. November auch am 4., 11., 12. und 18. Dezember um 20 Uhr, am 12. Dezember auch um 15.30 Uhr und sogar noch zweimal im nächsten Jahr am 9. Januar um 15.30 und 20 Uhr. Der Kartenverkauf für alle Termine läuft bereits beim Service-Center des Stadttheaters, und findet auch an der Abendkasse statt. Weitere Angaben können auf der Bühnen-Homepage www.ndb-wilhelmshaven.de abgerufen werden. MG

Wilhelmshaven, 20. November 2004

Hier ein "bildlicher" Vorgeschmack auf die Premiere am nächsten Freitag:

Hugo (Harald Schmidt), Marlies (Helga Lauermann), Jakob (Horst Jönck), Michel (Horst Karstens)

Michel (Horst Karstens)

Hugo (Harald Schmidt), Marlies (Helga Lauermann)

Jakob (Horst Jönck)

SZENE Wilhelmshaven vom 13. November 2004

De Düvelsblitz

Volksstück in der Erstaufführung

SZE/NO. Auf Hochtouren laufen die Proben zum neuen plattdeutschen Volksstück „De Düvelsblitz", welches am Freitag, 26. November, im Stadttheater Wilhelmshaven um 20 Uhr Premiere feiert.

„Wir lachen uns schon bei der Probe krumm", sagt Regisseurin Elke Münch, mit deren Erfahrung die Komödie von Karl Wittlinger, niederdeutsch von Heide Tietjen, ihren endgültigen Schliff bekommt.' „Teufelsblitz", hinter dem sich düstere Familienangelegenheiten und ein raffinierter Trick des unterschätzten Knechtes Michel verbirgt, wird erstmals in Wilhelmshaven gezeigt. Darum geht's: Marlies Fromm und ihr Bruder Hugo führen ihrem Onkel, dem alten Hofbauern Jakob Hahn, die Wirtschaft. Natürlich nicht ganz ohne Eigennutz, sondern in der Erwartung, dass Jakob ihnen den Hof möglichst bald vererbt.

Doch eigentlich stünde dieser seiner lieben Enkelin Bärbel zu, da ihre Eltern schon vor vielen Jahren an einer mysteriösen Pilzvergiftung gestcben sind. Bärbel langt es allerdings, dass sie sich in den Semesterferien auf dem Hof aufhalten muss, um sich ihr Medizinstudium finanzieren zu können. Das ändert sich, als sie überraschend von ihrem Freund und Ökologiestudenten Franz besucht wird, denn der ist gleich Feuer und Flamme für den Hof. Um keine weitere Zeit zu verlieren, bestellen Marlies und Hugo den Notar damit Jakob das Testament unterzeichnen kann. Doch der Onkel erleidet kurz vorher einen Herzanfall...

Gemeinsames Mittagessen - schweigend wie immer - Harald Schmidt, Helga Lauermann, Horst Jönck, Horst Karstens

Wo gibt es was zu holen? v.l. Helga Lauermann, Martine Stühmer, Horst Jönck

INHALT

Marlies Fromm und ihr Bruder Hugo führen ihrem Onkel, dem alten Hofbauern Jakob Hahn die Wirtschaft. Natürlich nicht ganz ohne Eigennutz, sondern in der Erwartung, dass Jakob ihnen den Hof möglichst bald vererbt. Doch eigentlich stünde dies seiner lieben Enkelin Bärbel zu , da ihre Eltern schon vor vielen Jahren an einer myteriösen Pilzvergiftung gestorben sind. Bärbel langt es allerdings, dass sie sich in den Semesterferien auf dem Hof aufhalten muss, um sich ihr Medizinstudium finanzieren zu können. Das ändert sich, als sie überraschend von ihrem Freund Franz, Ökologiestudent, besucht wird, denn der ist gleich Feuer und Flamme für den Hof. Um keine weitere Zeit zu verlieren, bestellen Marlies und Hugo den Notar, damit Jakob das Testament unterzeichen kann. Doch der Onkel erleidet kurz vorher einen Herzanfall...

Die Geschichte vom "Teufelsblitz", hinter dem sich düstere Familiengeschichten und ein raffinierter Trick des unterschätzten Knechtes Michel verbirgt, wird erstmals in Wilhelmshaven gezeigt. Inszenieren wird diese schwarzhumorige Komödie die bewährte Berufsregisserin Elke Münch, die zuletzte "Misery" in der vergangenen Spiezeit zum Erfolg führte.

Sie "geigen" sich die Meinung - Harald Schmidt, Horst Karstens

Die Vorschläge des Notars sind nicht schlecht - Günter Jaedeke, Horst Karstens

Hier traut niemand mehr niemanden - v.l. Harald Schmidt, Helga Lauermann

Er hat´s Faustdick hinter den Ohren und kann gut lachen (Horst Jönck, dahinter Helga Lauermann)

Jetzt fliegen auch noch die Fäuste? - v.l. Harald Schmidt, Horst Karstens

De plietsche Sniedermeister (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

DE PLIETSCHE SNIEDERMEISTER

(Schneider Wibbel)
Komödie in 5 Akten von Hans Müller-Schlösser
Niederdeutsche Bearbeitung von Günther Siegmund


Inszenierung: Christa Margret Rieken
Bühnenbild: Christa Düx

Regieassistenz: Marc Gelhart
Souffleuse: Sandra Krüger
Requisite: Marianne Karstens
Maske: Magita Pust, Patrizia Ens
Inspizienz: Anne Hillers
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuch, Frank Münkenwarf
Bühnenmalerei: Herbert Ulbrich
Bühnentechnik: Werner Dörnath, Manfred Eilers, Gerd Gelhart, Markus Lomertin, Christian Strowik
Beleuchtung: Heinz Hillers, Uwe Freiberg, Peter Pfaus
Technische Leitung: Manfred Eilers

Rollen und Darsteller
Anton Wibbel, Schneidermeister - Arnold Preuß
Fine, seine Frau - Marion Zomerland
Melfs, Geselle bei Wibbel - Thorsten Könnecke
Zimpel, Geselle bei Wibbel - Harald Schmidt
Pangdi, Nachbar von Wibbel - Walter Bleckwehl
Fitzke, Nachbar von Wibbel - Klaus Aden
Frau Fitzke, Nachbarin von Wibbel - Hanna Christoffers
Fläsch, Hausierer - Marc Gelhart
Knipperling, Wirt - Horst Karstens
Polizist - Nicolas C. Ducci

INHALT

In einer ausgelassenen Runde mit seinen Nachbarn und einigen Flaschen Schnaps verliert Schneidermeister Anton Wibbel die Beherrschung. Lauthals äußert er seinen Unmut über Napoleon und seine französischen Besatzungstruppen, die im Ort alles unter Beschlag nehmen. Natürlich dauert es nicht lang, bis die Polizei davon Wind bekommt und vor Wibbels Tür steht. Am nächsten Morgen bekommt der Schneidermeister vor Gericht wegen Majestätsbeleidung vier Wochen Arrest aufgebrummt. Damit sein Geschäft in dieser Zeit nicht koppheister geht, überredet er gemeinsam mit seiner Frau Fine den Gesellen Zimpel, als Wibbel ins Gefängnis zu gehen. So weit, so gut - doch nach zwei Wochen erliegt Zimpel einer Lungenentzündung, so dass der Schneidermeister nun offiziell tot ist...

Mit der niederdeutschen Fassung von "Schneider Wibbel" stellt sich die Hamburger Berufsregisseurin Christa Margret Rieken erstmals dem Wilhelmshavener Publikum vor. Der höchst amüsante Schwank um den pfiffigen Schneidermeister kommt zum ersten Mal im Wilhelmshavener Stadttheater zur Aufführung.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 28. September 2004

Zum Saisonauftakt einen Volltreffer gelandet

Niederdeutsche Bühne hatte Premiere mit  „De plietsche Sniedermeister"

VON ERNST RICHTER

Anton Wibbel (Arnold Preuß) und seine Ehefrau Fine (Marion Zomerland)

WILHELMSHAVEN - Mit der Premiere „De plietsche Sniedermeister" landete die Niederdeutsche Bühne - Theater am Meer am Sonntag zur Saisoneröffnung einen Volltreffer.

Den Lustspiel-Klassiker „Schneider Wibbel" von Hans Müller-Schlösser hat Günther Siegmund für das Niederdeutsche Theater bearbeitet. Und die Berufsregisseurin Christa Margret Rieke, seit 2001 Regisseurin, Dramaturgin und Autorin am Bremer WaldauTheater, richtete das Stück für die Wilhelmshavener Bühne ein. Ihr Können, die publikumswirksamen Akzente zu setzen, dramatischen Humor leichtfüßig ins Spiel zu bringen und keine überflüssigen Längen zuzulassen, wurden von dem Ensemble mit engagierter Spielfreude belohnt, so dass dem Publikum eine facettenreiche Komödie geboten wird, die in keine Phase zu einem Schwank abzugleiten drohte.

Zu dem Bänkelsong „Gloria Viktoria" öffnet sich der Vorhang und gibt den Blick frei in Meister Wibbels Schneiderei, wo kräftig Korn eingefahren wird. Dreh- und Angelpunkt der Handlung sind Schneidermeister Anton Wibbel mit Frau Fine, der in angetrunkenem Zustand seine Zunge nicht zügeln kann und während der französischen Besatzung (19. Jahrhundert) gegen Napoleon wetterte, obwohl seine Frau Fine und gute Nachbarsleute versuchten, seinen Redeaschwall aufzuhalten. Vergeblich. Die Schwadronade wurde der Obrigkeit hinterbracht, und Schneider Wibbel sollte wegen Majestätsbeleidigung vier Wochen eingelocht werden - wenn da nicht Fine Wibbel eine rettende Idee gehabt hätte.

Arnold Preuß und Marion Zomerland beherrschen als Anton und Fine Wibbel die Szene, bringen amüsante Pointen und fein getimte Charakterstudien von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt. SagtAnton: „Nee, nee, nee, keen Minsch sitt dar so leeg an as ik - ik glööv, dat ik mi noch ophangen do". Kontert Fine: „Ulenspeegel!" Aber auch die weiteren Personen der Handlung lassen nichts anbrennen. Da sind die beiden Schneidergesellen Melfs und Zimpel zu nennen, die von Thorsten Könnecke und Harald Schmidt treffsicher wie aus dem Bilderbuch dargestellt werden.

Temperamentvoll agiert Marc Gelhart als Hausierer Fläsch mit seinem Kurzwaren-Bauchladen. Gewitzt gestaltet Horst Karstens seinen Part als Kneipenwirt Knipperling des Lokals „Zum schwarzen Schein". Walter Bleckwedel, Klaus Aden und Hanna Christoffers verstehen es ausgezeichnet, die scheinheilig trauernde Anteilnahme am Geschick der Fine Wibbel als gute Nachbarsleute Pangdi sowie Herr und Frau Fitzke darzustellen. Das passt in die Szene wie auch in das tägliche Alltagsgeschehen. Bleibt noch Nicolas C. Ducci zu nennen, der einen strammen Polizisten mit Herz darstellt und auch die Musik eingespielt hat. Mit anhaltendem Beifall wird das Ensemble vom Premierenpublikum verabschiedet.

Einen Sonderapplaus verdient Christa Düx für das von ihr geschaffene Bühnenbild mit einer perfekt eingerichteten Schneiderstube, einschließlich Kammer und Treppe zur zweiten Spielebene. Das passt und bildet mit den Kostümen, zusammengestellt von Helga Lauermann, ein ausgewogenes Szenarium für „De plietsche Sniedermeister". Patricia Ens und Magita Pust haben als Maskenbildnerinnen gute Arbeit geleistet.

Das Zuschauen bereitet unheimlich Spaß.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 29. September 2004

Schneider Wibbels Tod und Auferstehung

THEATER Humorvolle Premiere der Niederdeutschen Bühne im Stadttheater

VON INGA HELLWIG

Fine (Marion Zomerland), Wibbel (Arnold Preuß) mutt in´t Kaschott.

WILHELMSHAVEN - Wohl kaum ein Schüler, der dem Schneider Wibbel nicht irgendwann als Paradebeispiel des Volksstücks im Deutschunterricht begegnet wäre - spätestens seit seiner Verfilmung mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle.

Mit diesem Volksstückklassiker von Hans Müller-Schlösser in der Niederdeutschen Übersetzung von Günther Siegmund als „De plietsche Sniedermeister" begrüßt die Niederdeutsche Bühne vielversprechend die neue Saison. Doch nicht nur die Auswahl, auch die Umsetzung des Stoffes in der Wilhelmshavener Regiepremiere von Christa Margret Rieken verspricht, den Erfolg der vergangenen Saison, als die Niederdeutsche fast 30 Prozent mehr Zuschauer gewann, fortzusetzen.

Die Geschichte ist hinlänglich bekannt: Schneidermeister Anton Wibbel betrinkt sich des Abends in einem Lokal und schimpft maßlos über Napoleon und seine Truppen, was er schließlich mit vier Wochen Gefängnis sühnen soll. Doch was soll in dieser Zeit aus der Schneiderei werden? Wibbels Frau Fine hat die Idee, Wibbel durch den Schneidergesellen Peter Zimpel im Gefängnis vertreten zu lassen. Wibbel überredet Zimpel tatsächlich, muss sich allerdings versteckt halten, als ihn plötzlich die tragische Nachricht vom Tod Zimpels erreicht. Der echte Wibbel erlebt daraufhin höchst gerührt seine eigene Beerdigung und einige andere Verwicklungen bis hin zu seiner Auferstehung als sein eigener jüngerer Bruder.

Trotz oder vielleicht gerade wegen der fast übermächtigen Vorbilder aus Kino und Theater: Arnold Preuß als betrunken mutiger, aber nüchtern stets jammernder Schneidermeister Wibbel, Marion Zomerland als gerissene Fine Wibbel und Thorsten Könnecke als auf die gut laufende Schneiderei und deren „Witwe" erpichter Geselle Melfs zauberten die bekannten Charaktere der drei Hauptrollen überzeugend, schwungvoll und in einer ganz eigenen Interpretation auf die Bretter.

Im Zusammenspiel mit den drei Hauptakteuren komplettieren die zukünftige Leiche, Geselle Zimpel (Harald Schmidt), sowie die Nachbarn Prangdi (Walter Bleckwedel), Herr und Frau Fitzke (Klaus Aden und Hanna Christoffers), der Wirt Knipperling (Horst Kassens), der Hausierer Fläsch (Marc Gelhart) und Nicolas C. Ducci als Polizist das dramatische Kuddelmuddel rund um den „eigentlich gar nicht so plietschen Sniedermeister". Spritzige Dialoge und witzige, treffsichere Situationen sorgten vor einem gelungenen Bühnenbild und in sehr aufwändigen Kostümen für viel Gelächter.

Sie wirkten hinter den Kulissen mit

Requisite: Marianne Karstens; Bühnenbild: Christa Düx; Maske: Patricia Ens, Margita Pust; Kostümbetreuung: Helga Lauermann, Souffleuse: Sandra Krüger; Bühnenbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs; Bühnenmalerei: Herbert Ulbrich; Bühnentechnik: Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Gerd Gelhart, Markus Lomertin, Christian Strowik; Technische Leitung: Werner Dörnath Manfred Eilers; Inspizienz: Anne Hillers; Regieassistenz: Marc Gelhart; Musik: Nicolas C. Ducci.

Wieder einmal ein wunderschöner Bühnenraum von Christa Düx

De Polizist (Nico Ducci) hett een Order an Wibbel (Arnold Preuß) to överbringen

Wibbel (Arnold Preuß) is nich mehr to bremsen. Fine (Marion Zomerland), Polizist (Nico Ducci) und Pangdi (Walter Bleckwedel) und Fitzke (Klaus Aden) sind peinlich berührt

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 18. November 2004

Das Plattdeutsch seiner Bühnenkollegen in der Komödie „De plietsche Sniedermeister" der Niederdeutschen Bühne nahm jetzt langjähriges Ensemble-Mitglied Horst Jönck genauer unter die Lupe. Jönck hat sich in der Vergangenheit nicht nur im Theater für die Pflege und den Erhalt der niederdeutschen Sprachkultur eingesetzt. Seit vielen Jahren bietet er darüber hinaus in der Volkshochschule Plattdeutsch-Kurse und -Klönabende für Anfänger und Fortgeschrittene an. Deshalb besuchte er jetzt mit seinen Kursteilnehmern eine Aufführung der plattdeutschen Komödie. Diese bescheinigten den Schauspielern nach der Vorstellung ein gutes Plattdeutsch. Im Gegenzug dazu gewährte das Ensemble den Kursteilnehmern einen Blick hinter die Kulissen - und bat sie für ein Erinnerungsfoto auf die Bühne.

SZENE WILHELMSHAVEN vom 6. November 2004

Letzte Vorstellungen

Mit „De plietsche Sniedermeister" von Hans Müller-Schlösser in der Inszenierung von Christa Margret Rieken hat das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" einen erfreulichen Saisonstart hingelegt. Am morgigen Sonntag hebt sich um 15.30 Uhr und 20 Uhr noch einmal der Vorhang im Stadttheater.Neues Stück wird bereits geprobt

Melfs (Thorsten Könnecke): "Gaht Ji man ruhig in´t Schafott, Meister!" Zimpel (Harald Schmidt) und Wibbel (Arnold Preuß) staunen.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 5. November 2004

Zum letzten Mal „De plietsche Sniedermeister"

WILHELMSHAVEN - Mit „De plietsche Sniedermeister" von Hans Müller-Schlösser in der Inszenierung von Christa Margret Rieken hat das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" einen erfreulichen Saisonstart hingelegt. Die Komödie über den Schneidermeister Anton Wibbel ist noch zweimal zu sehen, am Sonntag, 7. November, um 15.30 Uhr und 20 Uhr.

Dabei wird das zweite Stück bereits vorbereitet. „De Düvelsblitz" steht ab 26. November auf dem Spielplan. Das Volksstück von Karl Wittlinger inszeniert die Regisseurin Elke Münch. Mit rabenschwarzem Humor wird die spannende Geschichte um Erbschleicherei und unterschätzte Knechte erzählt. Das turbulente Stück bleibt bis zum 9. Januar im Programm.

Am 2. Weihnachtsfeiertag zeigt das „Theater am Meer" mit „Kiek mal wedder in" einen besonderen Leckerbissen. Das Musical, das bereits in der Saison 1987/1988 auf dem Plan stand, stammt aus der Feder von Heinz Wunderlich und Charly Niessen und wird von Arnold Preuß inszeniert. Die musikalischen Arrangements wird der Musiker Nicolas C. Ducci für die LiveBand entwickeln. Die Proben dafür haben bereits Anfang November begonnen.

Eerstmal Middageten mit Fine (Marion Zomerland), Melfs (Thorsten Könnecke), Zimpel (Harald Schmidt) und Wibbel (Arnold Preuß)

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 5. November 2004

Die letzten beiden Vorstellungen des Stückes "De plietsche Sniedermeister" von Hans Müller Schlösser laufen am Sonntag, 7. November, im "Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven", in der Komödie um 15.30 und 20 Uhr bringt Sneidermeister Anton Wibbel mit seiner Franzosenfeindlichkeit Napoleons Besatzungstruppen gegen sich auf.

Das Foto zeigt: (v.l.: Klaus Aden (Herr Fitzke), Hanna Christoffers (Frau Fitzke), Marion Zomerland (Fine Wibbel) und Marc Gelhart (Hausierer Fläsch) in der Inszenierung von Christa Margret Rieken.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 27. Oktober 2004

"De plietsche Sniedermeister"  geht weiter

"De plietsche Sniedermeister" heit das aktuelle Stück des "Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven". Inszeniert wurde die Komödie von der Hamburger Berufsregisseurin Christa Margret Rieken. Weitere Vorstellungen gibt es am 7. November um 15.30 und 20 Uhr.

2sechs3acht4 - Zeitung für die Wilhelmshavener City vom 23. Oktober 2004

„De plietsche Sniedermeister" (Arnold Preuß) feiert Bergfest: viermal hat er bereits auf der Bühne gestanden, viermal öffnet sich für ihn noch der Vorhang: am 23. und 24. Oktober um 20 Uhr, am 7. November um 15.30 und 20 Uhr. Wieder überreden er und seine Frau (Marion Zomerland) den Gesellen Zimpel zu einem Gefängnisaufenthalt. Eigentlich soll Schneider Wibbel diese Strafe wegen franzosenfeindlicher Äußerungen antreten. Eintrittskarten gibt es im ServiceCenter des Stadttheaters und an der Abendkasse.

Außerdem hat der pfiffige Schneidermeister Besuch bekommen. Zur Vorstellung eingeladen wurde der Wilhelmshavener Terry-Fox-Förderverein, der seit mehreren Jahren einen Lauf zur Unterstützung krebskranker Kinder organisiert. Diese Einladung nahmen der Vorsitzende Ulf Krüger, der stellvertretende Vorsitzende Gunter Mennacher und weitere Vereinsmitglieder dankend an. Nachdem sich der Vorhang geschlossen hatte, warfen sie einen Blick hinter die Kulissen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 20. Oktober 2004

Mitglieder des Terry-Fox-Fördervereins zusammen mit dem Ensemble von "De plietsche Sniedermeister", (links, Organisator Willy Meinert)

Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven verfolgt weiterhin das Vorhaben, andere Vereine, die sich durch besondere Leistungen verdient gemacht haben, zu Vorstellungen einzuladen. Deshalb war nun der seit 1999 bestehende Terry-Fox-Förderverein zu Gast, der eine Aufführung von „De plietsche Sniedermeister" besuchte. Vorsitzender Ulf Krüger und sein Stellvertreter Gunter Mennacher sowie weitere Vereinsmitglieder, die sich seit mehreren Jahren mit dem Terry-Fox-Lauf für die Unterstützung von krebskranken Kindern engagieren, folgten der Einladung zu der Komödie von Hans Müller-Schlösser in der Inszenierung von Christa Margret Rieken.

Nach der Vorstellung gestattete das Ensemble den Gästen einen Blick hinter die Kulissen (Foto). Weitere Vorstellungen von „De plietsche Sniedermeister" finden am 23. und 24. Oktober um 20 Uhr und am 7. November statt.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 14. Oktober 2004

Schneider Wibbel bleibt in der Bredouille


Polizist (Nico Ducci): Un hier is de Dodenschien! Melfs (Thorsten Könnecke) und Fine (Marion Zomerland) haben einen schmerzlichen Verlust erlitten.

Bereits bei drei Vorstellungen konnten sich die Zuschauer von „De plietsche Sniedermeister" über die missliche Lage von Schneider Wibbel amüsieren, der seinen Gesellen dazu überredet, für ihn eine Haftstrafe abzusitzen und sich daraufhin im eigenen Haus verstecken muss. Das Stück steht noch fünfmal auf dem Spielplan des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven". Das Szenenfoto zeigt den Gesellen Melfs (Thorsten Könnecke - Mitte), die Frau des Meisters, Fine Wibbel (Marion Zomerland -rechts) und den Polizisten (Nicolas C. Ducci -links) bei seinen wirren Verdächtigungen. Die nächste Vorstellung findet am Sonntag, 17. Oktober, um 20 Uhr im Stadttheater statt. Weitere Vorstellungen folgen am Sonnabend, 23., und Sonntag, 24.Oktober, um 20 Uhr und am 7. November um 15.30 und 20 Uhr. Karten sind im Vorverkauf und an der Abendkasse über das Service-Center des Stadttheaters erhältlich.

Melfs (Thorsten Könnecke) und Zimpel (Harald Schmidt) bei der Arbeit

NEUE RUNDSCHAU vom 12. Oktober 2004

Mit „De plietsche Sniedermeister" startet das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" nach einer erfolgreichen Premiere in weiteren Vorstellungen durch. Die Termine: 17., 23. und 24. Oktober um 20 Uhr sowie am 7. November um 15.30 und 20 Uhr. Karten sind im Vorverkauf am Service-Center des Stadttheaters erhältlich.

Das Bild zeigt Horst Karstens (Gastwirt Knipperling), Hanna Christoffers (Frau Fitzke), Klaus Aden (Herr Fitzke) und Walter Bleckwedel (Pangdi) in einer Szene des Stückes von Hans Müller-Schlösser in der niederdeutschen Bearbeitung von Günther Siegmund. (siehe Artikel 2sechs3acht4 vom 9.10.04)

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 9. Oktober 2004

„De plietsche Sniedermeister"

WILHELMSHAVEN/LR - Das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" zeigt weitere Aufführungen von „De plietsche Sniedermeister". Die nächsten Vorstellungen finden am morgigen Sonntag, 10. Oktober, um 15.30 und 20 Uhr statt, weitere folgen am 17., 23. und 24. Oktober um 20 Uhr und am 7. November um 15.30 und 20 Uhr.

2sechs3acht4 - Die Zeitung für die Wilhelmshavener City vom 9. 10.2004

• Berufsregisseurin Christa Margret Rieken hat mit „De plietsche Sniedermeister" eine Komödie auf die Bühne gebracht, die mit „spritzigen Dialogen und witzigen, treffsicheren Situationen" (so ein Kritiker) das Publikum begeistert. Für Horst Karstens (Gastwirt Knipperling), Hanna Christoffers (Frau Fitzke), Klaus Aden (Herr Fitzke) und Walter Bleckwedel (Pangdi) öffnet sich der Vorhang wieder am 10. Oktober um 15.30 und um 20 Uhr, am 17., 23. und 24. Oktober um 20 Uhr, am 7. November um 15.30 und um 20 Uhr. Kartenvorverkaufsstelle ist das Service-Center des Stadttheaters.

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland, Ausgabe Oktober 2004

Was bringt Melfs (Thosten Könnecke) so in Rage und die Wibbels (Marion Zomerland, Arnold Preuß) so in Angst?

Mit „De plietsche Sniedermeister",der plattdeutschen Fassung von Hans Müller-Schlössers Komödie „Schneider Wibbel" , hat dasTheater am Meer - NiederdeutscheBühne Wilhelmshaven - die Spielzeit 2004/05 eröffnet. Für diese Inszenierung hatte das „Theater am Meer" die Hamburger Profi-Regisseurin Christa Margret Rieken gewinnen können. In einer ausgelassenen Runde mit seinen Nachbarn und einigen Flaschen Schnaps verliert Schneidermeister Anton Wibbel (Arnold Preuß) die Beherrschung. Lauthals äußert er seinen Unmut über Napoleon und seine französischen Besatzungstruppen, die im Ort alles unter Beschlag nehmen. Es dauert nicht lange, bis die Polizei vor Wibbels Tür steht. Wegen Majestätsbeleidigung bekommt Wibbel vier Wochen Arrest aufgebrummt. Da kommt ihm eine Idee, in der sein Geselle Zimpel eine tragische Rolle spielt.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 25. September 2004

Zum Auftakt gibt's Plietscher Schneider

Niederdeutsche Bühne: Am Sonntag Premiere im Stadttheater

Schneider Anton hat ein flottes Mundwerk. Ernst wird es, als er sich mit den Franzosen anlegt.

WILHELMSHAVEN - Der neue rote Vorhang des Stadttheaters öffnet sich am Sonntag, 26. September, um 20 Uhr zum ersten Mal für das „Theater am Meer-Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven". Zum Saisonauftakt steht die Wilhelmshavener Erstaufführung der Komödie „De plietsche Sniedermeister" auf dem Spielplan. Es handelt sich dabei um Günther Siegmunds niederdeutsche Fassung des bekannten Stückes „Schneider Wibbel" von Hans Müller-Schlösser.

Ein weiteres Novum ist für das niederdeutsche Ensemble die aus Hamburg stammende Berufsregisseurin Christa Margret Rieken, die zuletzt am Bremer Ernst-Waldau-Theaterbeschäftigt war. Für die Kulisse zeichnet abermals die Bühnenbildnerin Christa Düx verantwortlich, die in der vergangenen Saison „Keen Tiet för de Leev" und „Dat Schörengericht" den passenden Rahmen geschaffen hat.

In dem Stück stehen Schneidermeister Anton Wibbel (Arnold Preuß) und seine nicht minder pfiffige Frau Fine (Marion Zomerland) im Mittelpunkt, die sich mit viel Einfallsreichtum immer wieder aus den schwierigsten Situationen herauswinden, anschließend aber meist vor noch größeren Problemen stehen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf, als Anton in ausgelassener Stimmung mit seinen Nachbarn Fitzke (Klaus Aden) und Pangdi (Walter Bleckwedel) über Napoleons allgegenwärtige Besatzungstruppen schimpft. Das macht dank des Hausierers Fläsch (Marc Gelhart) und Gastwirt Knipperling (Horst Karstens) schnell die Runde, so dass schon kurz darauf ein Polizist (Nicolas C. Ducci) in der Tür steht, ur den Schneider wegen Majestätsbeleidigung vor Gerich zu bestellen.

Die vier Wochen Arrest, die er aufgebrummt bekommt, möchte er wegen seines Geschäfts nicht absitzen müssen. Der Geselle Zimpel (Harald Schmidt) wird deshalb gebeten, als Wibbel die Haftstrafe zu verbüßen. Der erklärt sich auch dazu bereit, doch kaum zwei Wochen später stirbt Zimpel an einer Lungenentzündung im Gefängnis. - Logischerweise bekunde Fitzke nebst Gemahlin (Hanna Christoffers) gleich sein Beileid bei der vermeintliches Witwe, während Geselle Melf (Thorsten Könnecke) sich Chancen als Nachfolger er hofft - sowohl als Geschäftsin haber als auch als Ehemann.

Nach der Premiere folget weitere Vorstellungen am 10., 17., 23., 24.Oktober und 7. November um 20 Uhr und am 10. Oktober und 7. November zusätzlich um 15.30 Uhr.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 23. September 2004

Sniedermeister tritt plietsch in Aktion

SPIELZEITERÖFFNUNG Niederdeutsche Bühne

In wenigen Tagen ist es soweit - dann öffnet sich am 26. September der neue rote Vorhang des Stadttheaters zum ersten Mal für das "Theater am Meer".

WILHELMSHAVEN/MG - Zum Saisonauftakt der Niederdeutschen Bühne steht dann die Wilhelmshavener Erstaufführung der Komödie "De plietsche Sniedermeister" auf dem Spielplan. Es handelt sich dabei um Günther Siegmunds niederdeutsche Fassung des bekannten Stückes "Schneider Wibbel" von Hans Müller-Schlösser. Ein weiteres Novum ist für das niederdeutsche Ensemble die aus Hamburg stammende Berufsregisseurin Christa Margret Rieken, die zuletzt am Bremer Ernst-Waldau-Theater beschäftigt war. Für die Kulisse zeichnet abermals die Bühnenbildnerin Christa Düx verantwortlich, die in der vergangenen Saison "Keen Tiet för de Leev" und "Dat Schörengericht" den passenden Rahmen geschaffen hat.

Die Geschichte handelt von dem namengebenden' Schneidermeister Anton Wibbel (Arnold Preuß) und seiner, nicht minder pfiffigen Frau Fine (Marion Zomerland), die sich mit reichlich Einfallsreichtum immer wieder aus den schwierigsten Situationen herauswinden, anschließend aber meist vor noch größeren Problemen stehen.

Das ganze Schicksal nimmt seinen Lauf, als Anton in ausgelassener Stimmung mit seinen Nachbarn Fitzke (Klaus Aden) und Pangdi (Walter Bleckwedel) über Napoleons allgegenwärtigen Besatzungstruppen schimpft. Das macht dank des Hausierers Fläsch (Marc Gelhart) und Gastwirt Knipperling (Horst Karstens) schnell die Runde, so dass schon kurz darauf ein Polizist (Nicolas C. Ducci) in der Tür steht, um den Schneider wegen Majestätsbeleidigung vor Gericht bestellt.

Die vier Wochen Arrest, die er aufgebrummt bekommt, möchte er wegen seines Geschäfts nicht absitzen müssen, doch da hat Fine die rettende Idee: Sie bitten den Gesellen Zimpel (Harald Schmidt), als Wibbel die Haftstrafe zu verbüßen. Der erklärt sich auch dazu bereit, doch kaum zwei Wochen später verstirbt Zimpel an einer Lungenentzündung im Gefängnis. Logischerweise bekundet Fitzke nebst Gemahlin (Hanna Christoffers) gleich sein Beleid bei der vermeintlichen Witwe, während Geselle Melfs (Thorsten Könnecke) sich Chancen als Nachfolger erhofft - sowohl als Geschäftsinhaber als auch als Ehemann...

Nach der Premiere am 26. September um 20 Uhr folgen weitere Vorstellungen der Komödie am 10., 17., 23., 24. Oktober und 7. November um 20 Uhr und am 10. Oktober und 7. November zusätzlich um 15.30 Uhr. Karten sind sowohl an der Abendkasse als auch im Vorverkauf beim Service-Center im Stadttheater erhältlich. Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de zur Verfügung.

2sechs3acht4 - Die Zeitung für die Wilhelmshavener City vom 22. Sept. 2004

Nicht nur Schneidermeister ist pfiffig

Wilhelmshaven (tj). Der neue rote Vorhang des Stadttheaters öffnet sich am 26. September, 20 Uhr, für die Premiere der Komödie "De plietsche Sniedermeister". Pfiffig ist aber nicht nur der Schneidermeister Anton Wibbel (Arnold Preuß), auch seine Frau Fine (Marion Zomerland) hat etwas auf dem Kasten. Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse. Kartenvorverkaufsstelle für die weiteren Aufführungen am 10., 17., 23., 24. Oktober, außerdem am 7. November ist das Service-Center im Stadttheater.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 3. September 2004

Proben laufen

„De plietsche Sniedermeister"

Am 26. September hat das Theater am Meer Premiere.

WILHELMSHAVEN - Beim „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" laufen die Proben für die erste Premiere der Saison. Es handelt sich um die niederdeutsche Fassung von Hans Müller-Schlössers Komödie „Schneider Wibbel". In der Version von Günther Siegmund, der die Übersetzung besorgt hat, heißt das Stück nun „De plietsche Sniedermeister". Ab Sonntag, den 26. September, wird es im Stadttheater gezeigt. Regie führt die Berufsregisseurin Christa Margret Rieken.

In dem Stück, das während der Franzosenzeit spielt, geht es um den Schneidermeister Anton Wibbel (Arnold Preuß), der sich mit Hilfe seiner Frau Fine (Marion Zomerland) immer wieder aus Problemen herauswindet. Doch ständig manövriert er sich in neue Schwierigkeiten. Statt sich zurückzuhalten, grölt er in einer ausgelassenen Runde mit seinen Nachbarn Pangdi (Walter Bleckwedel) und Fitzke (Klaus Aden) franzosenfeindliche Lieder. Napoleons Besatzungstruppen, die in der Stadt umherschwirren, sind davon natürlich wenig erbaut, als der geschwätzige Hausierer Fläsch (Marc Gelhart) davon berichtet. Auch der Wirt vom „Schwarzen Schwein", Knipperling (Horst Karstens), kann die Vorwürfe nicht entkräften.

So steht kurze Zeit später ein Polizist (Nicolas C. Ducci) in der Tür und bestellt den Schneidermeister vor Gericht. Wegen Majestätsbeleidigung wird Wibbel zu vier Wochen Arrest verdonnert. Da er seinen beiden Gesellen Zimpel (Harald Schmidt) und Melfs (Thorsten Könnecke) die Geschäftsführung nicht allein zutraut, überredet er Zimpel, an seiner Stelle ins Gefängnis zu gehen. Doch dummerweise erliegt Zimpel zwei Wochen später im Kaschott einer Lungenentzündung, so dass Frau Fitzke (Hanna Christoffers) nun bei der vermeintlichen Wibbel-Witwe zur Beileidsbekundung vorbeischaut.

Mit dieser Komödie stellt sich die Hamburgerin Christa Margret Rieken erstmals dem Wilhelmshavener Publikum vor. Sie war zuletzt am Bremer Ernst-Waldau-Theater tätig. Das Stück selbst wird ebenfalls zum ersten Mal in Wilhelmshaven aufgeführt. Weitere Informationen www.ndb-wilhelmshaven.de

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 9/2004 vom 1. September 2004

Theater am Meer spielt

Schneider Wibbel in plattdeutscher Fassung

Mit „De plietsche Sniedermeister", der plattdeutschen Fassung von Hans Müller-Schlössers Komödie „Schneider Wibbel", eröffnet das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven - Sonntag, 26. September, um 20 Uhr im Stadttheater die neue Theatersaison. Für diese Inszenierung hat das „Theater am Meer" die Hamburger Profi-Regisseurin Christa Margret Rieken gewonnen.

In einer ausgelassenen Runde mit seinen Nachbarn und einigen Flaschen Schnaps verliert Schneidermeister Anton Wibbel (Arnold Preuß) die Beherrschung. Lauthals äußert er seinen Unmut über Napoleon und seine französischen Besatzungstruppen, die im Ort alles unter Beschlag nehmen. Es dauert nicht lange, bis die Polizei vor Wibbels Tür steht. Wegen Majestätsbeleidigung werden dem Schneidermeister vier Wochen Arrest aufgebrummt. Dass er seinen Gesellen Zimpel gewinnt, den Arrest unter Wibbels Namen anzutreten, verschafft ihm nur wenig Luft. Zimpel stirbt im Gefängniss. Damit wäre Wibbel offiziell tot ...

Es wirken mit: Marion Zomerland, Thorsten Könnecke, Harald Schmidt, Walter Bleckwedel, Klaus Aden, Hanna Christoffers, Marc Gelhart, Horst Karstens und Nicolas C. Ducci.

 

 

 

 

 

 

Wibbel (Arnold Preuß): "Ok van de Majestätsbeleidigung weer ik noch van afkamen, Knipperling (Horst Karstens), wenn du nich vör de Keerls vör´t Gericht so´n Bangbüx weerst!"

 

 

Max un Moritz (WE)

Wilhelmshavener Erstaufführung

MAX UN MORITZ

ein plattdeutsches Spiel in sieben Streichen nach der Bildergeschichte von Wilhelm Busch von Friedrich Hans Schaefer

Inszenierung und Bühne: Marion Zomerland

Musik: Nicolas C. Ducci

Souffleuse: Heidi Strowik
Requisite: Marion Zomerland
Inspizienz: Willy Meinert
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Frank Münkenwarf
Bühnenmalerei: Herbert Ulbrich
Bühnentechnik: Werner Dörnath, Manfred Eilers, Heinz Zomerland
Tontechnik: Musikinitiative Wilhelmshaven, André Schulze
Technische Leitung: Manfred Eilers

die "Superstars" aus "Max un Moritz"

Rollen und Darsteller
Max I – Fehmke Seibert
Max II – Rieke Grube
Moritz I – Janina Lürßen
Moritz II – Sontka Zomerland
Witwe Bolte – Fenja Strowik
Spitz - Yannick Marschner

Lehrer Lämpel – Anna-Lena Meinert
Onkel Fritz – Karina Harms
Schneider Böck Lena Mareike Busche
Frau Böck - Julia Sander
Bäcker Kröck – Gabriele Manke
Bauer Mäcke – Julian Dörnath
zwei brave Kinder - Saskia Gabert, Ole Schmidt
Dorfbevölkerung - Nele Dünnhaupt, Jannika Ehmen, Johanna Friedemann, Marlene Friedemann, Stephanie Zeitz

 

Die "Max un Moritze" (v.l. Sontka Zomerland, Janina Lürßen, Fehmke Seibert, Rieke Grube)

Quickborn, Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur, Heft 1, 2004

Kinner späält "Max un Moritz"

De Theaterschool vun't "Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" hett to'n eersten Maal dat kumplette plattdüütsche Kinnerstück "Max un Moritz" instudeert. Dat Leid över de lütten Schauspälers harr Marion Zomerland. Bi de twee Veranstaltungen in't Käthe-Kollwitz-Gymnasium hebbt över 400 Lüüd tokäken.

Das Ensemble von "Max un Moritz"

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 29. Januar 2004

Begeisterte Reaktionen auf "Max un Moritz"

WILHELMSHAVEN/ - Am vergangenen Wochenende präsentierte die Theaterschule des „Theater am Meer-Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" erstmals die komplette Inszenierung des Kinderstückes „Max un Moritz", das die Spielleiterin Marion Zomerland mit den Nachwuchs-Stars einstudiert hatte. Zu den zwei Nachmittagsvorstellungen in der Aula des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums kamen insgesamt über 400 Zuschauer - ein Ergebnis, das auch die Verantwortlihen der Bühne positiv überrascht hat.

Auf Grund dieser Zahlen und begeisterter Rückmeldungen während und nach den Vorstellungen von jungen und älteren Besuchern werden weitere Vorstellungen geplant. Da ein großer Teil der spielenden Kinder auch in der letzten Produktion der Saison, der „Feuerzangenbowle", mitwirkt, werden weitere Termine nach Saisonende stattfinden und zu gegebener Zeit bekanntgegeben, unter anderem auf der bühneneigenen Homepage unter www.ndb-wilhelmshaven.de. Weitere Vorstellungen sind auch bei Nachfrage an Marion Zomerland unter 04421/70549 buchbar.

Viel Spaß macht die popige Musik von Nicolas C. Ducci

NEUE RUNDSCHAU vom 28. Januar 2004

"Max und Moritz" begeistern

Positive Zuschauerresonanz

Am vergangenen Wochenende präsentierte die Theaterschule des „Theater am Meer-Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" erstmals die komplette Inszenierung des Kinderstückes „Max un Moritz", das die Spielleiterin Marion Zomerland mit den Nachwuchs-Stars einstudiert hatte. Zu den zwei Nachmittagsvorstellungen in der Aula des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums kamen insgesamt über 400 Zuschauer - ein Ergebnis, das auch die Verantwortlihen der Bühne positiv überrascht hat.

Auf Grund dieser Zahlen und begeisterter Rückmeldungen während und nach den Vorstellungen von jungen und älteren Besuchern werden weitere Vorstellungen geplant. Da ein großer Teil der spielenden Kinder auch in der letzten Produktion der Saison, der „Feuerzangenbowle", mitwirkt, werden weitere Termine nach Saisonende stattfinden und zu gegebener Zeit bekanntgegeben, unter anderem auf der bühneneigenen Homepage unter www.ndb-wilhelmshaven.de. Weitere Vorstellungen sind auch bei Nachfrage an Marion Zomerland unter 04421/70549 buchbar.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 27. Januar 2004

Max und Moritz begeistern

WILHELMSHAVEN - Die Theaterschule des „Theater am Meer-Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" zeigte am Wochenende erstmals die komplette Inszenierung des Kinderstückes „Max un Moritz", das die Spielleiterin Marion Zomerland mit den Nachwuchs-Schauspielern einstudiert hatte. Zu den zwei Nachmittagsvorstellungen in der Aula des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums kamen mehr als 400 Zuschauer.

Aufgrund dieser Zahlen und begeisterter Rückmeldungen während und nach den Vorstellungen von jungen und älteren Besuchern plant die Bühne weitere Vorstellungen. Da ein großer Teil der spielenden Kinder auch in der letzten Produktion der Saison, der „Feuerzangenbowle", mitwirkt, werden weitere Termine nach Saisonende stattfinden und zu gegebener Zeit bekanntgegeben, unter anderem auf der bühneneigenen Homepage unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

Vorstellungen sind auch bei Marion Zomerland unter 04421/70549 buchbar.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 19. Januar 2004

Nachwuchs der Niederdeutschen ist gesichert

THEATERSCHULE Lausbubenstreiche von Wilhelm Busch locker-spritzig  auf die Bühne gebracht

Ein viel versprechendes Debüt mit einem Wilhelm-Busch-Klassiker: Neunzehn Lausbuben und -mädchen präsentierten „Max un Moritz" auf Platt.

Sympathieträger in phantasievollen Kostümen: die jungen Darstelller

VON INGA HELLWIG

WILHELMSHAVEN - Der Nachwuchs der Niederdeutschen Bühne ist gesichert: Mit dem ersten Stück der Theaterschule, dem Wilhelm-Busch-Klassiker „Max un Moritz", zeigte sich bei der Premiere am Sonnabendnachmittag in der Aula des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums, dass man sehr Eindrucksvolles von Kindern hören (oder lesen) kann: Die neunzehn Jungen und Mädchen der Theaterschule der Niederdeutschen Bühne brachten die sieben Lausbuben-Streiche locker-spritzig und das große Textvolumen in flüssigem Platt auf die Bühne.

Die Geschichte der beiden (doppelt besetzten) Lausbuben Max (Fehmke Seibert und Rieke Grube) und Moritz (Janina Lürßen und Sontka Zomerland), in denen Wilhelm Busch schon 1865 jenes Verhalten in Wort und Bild brachte, welches heute wahrscheinlich den Stempel "hyperaktiv" aufgedrückt bekäme, kennt jeder: Witwe Boltes (Fenja Strowik) Hühner müssen ebenso daran glauben wie Lehrer Lämpels (Anna-Lena Meinert) Pfeife, „ritze ratze voller Tücke" fällt der Schneider Böck (Lena Mareike Busche) von der Brücke und muss von Frau Böck (Julia Sander) wieder aufgebügelt werden.

Unter der Regie von Marion Zomerland erwachten Max und Moritz zusammen mit Witwe Bolte und ihrem Spitz (Yannik Marschner), Lehrer Lämpel, Bäcker Kröck (Gabriele Manke) und Onkel Fritz (Karina Harms) zu quirligem Leben. In ihren phantasievoll-bunten Kostümen brachten die jungen Darsteller mit ihrem frechen Spiel die Sympathie der jungen Zuschauer schnell auf die Seite der beiden „Übeltäter". Und so fiel auch das Ende der Streiche in der plattdeutschen Inszenierung, im Gegensatz zum gezeichneten Original, zu Gunsten der Lümmel aus: Es gelingt, ihnen sich im Trubel aus den Säcken des Bauers Mecke (Julian Dörnath) wieder heraus zuschleichen, bevor sie zu Hühnerfutter gemahlen werden.

Die Erzählung der Rahmenhandlung rund um die Streiche der Lausbuben, durch Choreinlagen dere Dorfbevölkernng (Nele Dünnhaupt, Jannika Ehmen, Johanna Friedemann, Marlene Friedemann und Stephanie Zeitz) und den braven Kindern (Saskia Gabert und Ole Schmidt) zu der Musik von Nicolas C. Ducci, brachte Struktur und viel Tempo in die Aufführung und begeisterte die kleinen und großen Zuschauer, auch wenn sie nicht immer jedes Wort verstanden.

Denn - gelernt ist schließlich gelernt - teilweise war das Plattdeutsch der Nachwuchsschauspieler fast reiner als das der „Großen". Dass die Lust am Theaterspielen oft auch ein Familienerbe ist, eröffnete ein Blick in das Programmblatt. Unter den jungen Darstellern, findet sich mit Sontka Zomerland, Fenja Strowik und Julian Dönath der Nachwuchs des spielenden Ensembles der Niederdeutschen Bühne, im wahrsten Sinne des Wortes.

Regie und Bühnenbild: Marion Zomerland, Musik: Nicolas C. Ducci, Souffleuse: Heidi Strowik, Bühnenbau: Wolfgang Buttjer, Frank Münkenwarf, Günter Scherf, Horst Vollbrecht, Bühnenmalerei: Herbert Ulbrich, Bühnentechnik: Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Gerd Gelhart, Frank Münkenwarf, Heinz Zomerland, Technische Leitung: Manfred Eilers.

Yannik Marschner "bellt" den Spitz

Max un Moritz sind vom Bäcker Kröck (Gabriele Manke) zu Brot gebacken

Max ! (Femke Seibert) überlegt mit Moritz I (Janina Lürßen), was sie mit den vielen Maikäfern anfangen sollen

Lehrer Lämpels (Anna-Lena Meinert) Pfeife ist explodiert Die Dorfbevölkerung bedauert ihn sehr

Max II (Rieke Grube) un Moritz II (Sontka Zomerland) beratschlagen ihren nächsten Streich

Noch herrscht ein beschauliches Leben im Dorf - wartet nur ab, bis Max und Moritz erscheinen und ihre Streiche spielen

Brot mit Band zum Viereck gebunden - ohjee, die Hühner von Frau Bolte sind in der Näh

Ach, der arme Schneider Böck (Lena Mareike Busch) ist über die zersägte Brücke ins Wasser gefallen. Seine Frau (Julia Sander) "plättet" ihn gleich wieder trocken.

Moritz II (Sontka Zomerland) kommt nun aus der Mehlkiste auf den Backtisch, wo ihn Meister Kröck (Gabriele Manke) zu Teig verarbeiten wird

Nicolas C. Ducci - Kompositeur und musikalische Leitung von "Max un Moritz"

TU HUUS - Hauszeitung des Pauline-Ahsdorff-Hauses im Dezember 2004

Max & Moritz

Hervorragende schauspielerische Leistung des Nachwuchses der Niederdeutschen Bühne

Einen vergnüglichen Nachmittag hatten die Bewohnerinnen und Bewohner des Pauline-Ahlsdorff-Hauses am 13.11.04, denn dort spielten neunzehn Mädchen und Jungen von der Theaterschule der Niederdeutschen Bühne in bunten und geschmackvollen Kostümen die sieben Lausbuben-Streiche von Wilhelm Busch.

Unter der Regie von Marion Zomerland erwachten zusammen mit (doppelt besetzt) Max (Fehmke Siebert und Rieke Grube) und Moritz (Janina Lürßen und Sontka Zomerland) noch einmal Witwe Bolte (Fenja Strowik) mit ihrem Spitz (Yannik Marschner), Schneider Böck (Lena Mareike Busche) mit seiner Frau (Julia Sander), Lehrer Lämpel (Anna-Lena Meinert), Onkel Fritz (Kaarina Harms), Bäcker Kröck (Gabriele Manke) und Bauer Mecke (Julian Dörnath) zum Leben. Wer kennt die Geschichten der beiden Lausbuben nicht?

So mussten die Hühner von Witwe Bolte ebenso daran glauben wie die Pfeife von Lehrer Lämpel. Auch Schneider Böck „ritze ratze voller Tücke" fällt von der angesägten Brücke ins Wasser und muss von seiner Frau wieder trockengebügelt werden. Onkel Fritz kann es nicht verhindern, dass ihm Maikäfer ins Bett gelegt werden. Schließlich überraschte Bäcker Kröck die beiden mit Kuchenteig umhüllten Lausbuben in seiner Backstube und backte aus ihnen zwei Brote, doch wie zwei Mäuse fraßen sich Max und Moritz durch das Gehäuse und waren wieder frei. Aber ihre Freiheit war nur kurz, nachdem sie die Kornsäcke bei Bauer Mecke aufgeschlitzt hatten. Die beiden Übeltäter wurden von ihm erwischt, in einen Sack gesteckt, zur Mühle gebracht und dort zu Hühnerfutter verarbeitet.

Sehr schön wurde in diesem Stück auch die Dorfbevölkerung (Nele Dünnhaupt, Jannika Ehmen, Johanna Friedemann, Marlene Friedemann, Stephanie Zeitz, Saskia Gabert und Ole Schmidt) dargestellt, die mit ihren Choreinlagen zu der Musik von Nicolas C. Ducci viel Schwung in die Aufführung brachte. Viel Beifall war der Lohn für eine insgesamt hervorragende schauspielerische Leistung des Nachwuchses der Niederdeutschen Bühne, der diese sieben Lausbubengeschichten in einem flüssigen Plattdeutsch vorgetragen hatte.

Frau Rohlfs, Pflegedienstleitung, bedankte sich im Namen des Hauses für diese schöne Darbietung.

Regie und Bühnenbild: Marion Zomerland, Musik: Nicolas C. Ducci, Souffleuse: Heide Strowik, Bühnenbau: Wolfgang Buttjer, Frank Münkenwarf, Günther Scherf, Horst Vollbrecht, Bühnenmalerei: Herbert Ulbrich, Bühnentechnik: Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Gerd Gelhart, Frank Münkenwarf, Heinz Zomerland, Technische Leitung: Manfred Eilers.

Ein großer Dank geht aber an die Sparkasse Wilhelmshaven, die es durch ihre großzügige finanzielle Unterstützung erst ermöglicht hat, dass im Pauline-Ahlsdorff-Haus der Wilhelm-Busch-Klassiker „Max un Moritz" aufgeführt werden konnte.

(Rolf Frerichs - Angehörigenbeirat)

Wilhelmshaven, 22. August 2004

Siedler kamen ins Festzelt zu "Max un Moritz"

Ganz gespannt schauten die Voslapper Siedler der Vorstellung von "Max un Moritz" zu und sparten nicht an Szenenbeifall und Schlussapplaus.

Bei der Ziehung der Gewinnzahlen der Volksbank Wilhelmshaven spielte unsere Saskia die Glücksfee

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 20. August 2004 - Beilage Siedlerfest

Sonntag:„Max und Moritz"

VOSLAPP/BR - Das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" ist im kulturellen Bereich der Stadt eine feste Größe. Seit über 70 Jahren präsentiert die Gruppe als semiprofessionell geführte Bühne Theaterstücke auf plattdeutsch. Auf dem Siedlerfest zeigen sie am Sonntag, 22. August, um 18 Uhr ihr Stück „Max und Morix" im Festzelt.

Die Theaterschule für Kinder hat in diesem Jahr die dritte Produktion des Kindertheaters herausgebracht. Das Stück „Max un Moritz" zeigt die bekannten Lausbubenstreiche nach Wilhelm Busch in einer theatralen Fassung, die von der Leiterin des Kindertheaters, Marion Zomerland, inszeniert wurde und bei der die Lieder von Nicolas C. Ducci einstudiert wurden. Mit dieser Inszenierung hat sich die junge Theatergruppe des „Theaters am Meer" in die Herzen der Zuschauer gespielt.

Von der klassischen Komödie über das heitere Lustspiel bis hin zur tempogeladenen Farce hat die Gruppe auf Lager. Weiter vom spannenden Schauspiel bis zur dramatischen Tragödie ist alles vertreten, was in plattdeutscher Sprache qualitativ in das Programm passt. Da ist das echte, in plattdeutscher Sprache geschriebene Stück ebenso vertreten wie das ins Plattdeutsche übersetzte oder übertragene Theater aus anderssprachigen Räumen.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 16. Januar 2004

„Max un Moritz"

Mädchen und Jungen spielen auf Platt

WILHELMSHAVEN/SAL - Die Kinder der Theaterschule des Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven stehen am Sonnabend und Sonntag ab 15.30 Uhr auf der Aula-Bühne des KätheKollwitz-Gymnasiums. Sie zeigen die Lausbubenstreiche von Max und Moritz. Diese Aufführung ist in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes: Zum einen wird das Stück von Wilhelm Busch in plattdeutscher Sprache gespielt und zum anderen stehen die meisten der 20 Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 15 Jahren zum ersten Mal in ihrem --Leben auf der Bühne. Karten: Tel. 04423/709198 oder Fax 04423/709019.

NEUE RUNDSCHAU vom 14. Januar 2004

„Max un Moritz" op Platt

Theaterschule des „Theaters am Meer"

Am Sonnabend, dem 17. Januar 2004, stehen um 15.30 Uhr die Kinder der Theaterschule des „Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" im Mittelpunkt des Geschehens. In der Aula des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums kommen die Lausbubenstreiche von „Max und Moritz" nach Wilhelm Busch zur Premiere. 20 Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 15 Jahren stehen zum größten Teil zum ersten Mal in ihrem Leben aktiv in einer Theatervorstellung auf der Bühne.

Als die „Niederdeutschen" vor drei Jahren mit der Theaterschule für Kinder begannen, war noch nicht abzusehen, wie sich dieses Experiment entwickeln würde. Die Frage war, ob junge Menschen heute noch Zugang zur plattdeutschen Sprache finden, die ja nicht einmal mehr die Eltern zu sprechen in der Lage sind. Die Arbeit mit den Kindern hat deutlich gezeigt, dass Kinder in ganz rascher Zeit mit der Sprache umgehen können.

Marion Zomerland hat seit Anfang des Jahres 2003 das Stück erarbeitet und mit den Kindern nicht nur plattdeutsch gepaukt, sondern ihnen die ersten Schritte als Schauspieler auf der Bühne beigebracht. Nicolas C. Ducci hat für „Max un Moritz" eigene Musikstücke geschrieben und einstudiert. Die Rollen im Stück sind mit folgenden Darstellern besetzt: Max I (Fehmke Seibert), Moritz I (Janina Lürßen), Max II (Rieke Grube), Moritz II (Sontka Zomerland), Witwe Bolte (Fenja Strowik), Lehrer Lämpel (Anna-Lena Meinert), Onkel Fritz (Karina Harms), Schneider Böck (Lena Mareike Busche), Frau Böck (Julia Sander), Bäcker Kröck (Gabriele Manke), Bauer Mecke (Julian Dörnath), zwei brave Kinder (Saskia Grabert, Ole Schmidt) sowie die Dorfbevölkerung (Nele Dünnhaupt, Jannika Ehmen, Johanna Friedemann, Marlene Friedemann, Stephanie Zeitz) und den Hund Spitz spielt Yannik Marschner.

Nach der Premiere am 17. Januar ist eine weitere Vorstellung am Sonntag, 18. Januar 2004, um 15.30 Uhr in der Aula des KKG geplant. Kartenreservierungen sind unter Tel. 0 44 23 - 70 91 98 oder Fax 0 44 23 - 70 90 19 möglich. Die Karten kosten für Kinder 2 Euro, für Erwachsene 4 Euro. Parkplätze sind auf dem Schulhof des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums vorhanden. Die Vorstellung dauert ca. 50 Minuten.

Die „Neue Rundschau" verlost für ihre Leser fünfmal zwei Karten für die Premiere am Samstag, 17. Januar. Wer gewinnen möchte, sollte am Donnerstag, dem 15. Januar, zwischen 13.15 und 13.30 Uhr unter Telefon 0 44 21 - 4 40 49 bei der „Neue Rundschau" anrufen. Die ersten fünf Anrufer, denen es innerhalb dieser Zeit gelingt durchzukommen und nach den Karten für „Max und Moritz" verlangen, erhalten die Karten.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 13. Januar 2004

Kinder spielen „Max un Moritz" - op platt

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE  Zwei Vorstellungen am kommenden Wochenende

Kinder spielen „Max un Moritz" op Platt. Die Theaterschule des „Theaters am Meer" hat am kommenden Sonnabend um 15.30 Uhr im KKG Premiere.

WILHELMSHAVEN/LR -Die Kinder des „Theaters am Meer - von der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven vor drei Jahren gegründet - stehen dann im Mittelpunkt des Geschehens. In der Aula des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums kommen die Lausbubenstreiche von „Max und Moritz" nach Wilhelm Busch zur Premiere. Diese Aufführung ist in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes: Zum einen wird das Stück in plattdeutscher Sprache gespielt und zum anderen stehen 20 Mädchen und Jungen im Alter von neun bis 15 Jahren zum größten Teil zum ersten Mal in ihrem Leben aktiv in einer Theatervorstellung auf der Bühne.

Als die Niederdeutschen vor drei Jahren mit der Theaterschule für Kinder begannen, war noch nicht abzusehen, wie sich dieses Experiment entwickeln würde. Die Frage war, ob junge Menschen heute noch Zugang zur plattdeutschen Sprache finden, die ja nicht einmal mehr die Eltern zu sprechen in der Lage sind. Die Arbeit mit den Kindern hat deutlich gezeigt, dass Kinder in ganz rascher Zeit mit der Sprache umgehen können und fließend den Text des Stückes mit den Figuren des Stückes lebendig auf die Bühne bringen können. Und man erkennt auch sofort, dass es den Kindern einen großen Spaß macht, die Lausbubenstreiche frech, frisch und locker auf die Bühne zu bringen.

Marion Zomerland hat seit Anfang des Jahres 2003 das Stück erarbeitet und mit den Kindern nicht nur plattdeutsch gepaukt, sondern ihnen die ersten Schritte als Schauspieler auf der Bühne beigebracht. Nicolas C. Ducci hat für „Max un Moritz" eigene Musikstücke geschrieben und einstudiert. Die peppigen Lieder verbinden jeweils die einzelnen Streiche miteinander.

Die Rollen im Stück sind mit folgenden Darstellern besetzt: Max I (Fehmke Seibert), Moritz I (Janina Lürßen), Max II (Rieke Grube), Moritz II (Sontka Zomerland), Witwe Bolte (Fenja Strowik), Lehrer Lämpel (Anna-Lena Meinert), Onkel Fritz (Karina Harms), Schneider Böck (Lena Mareike Busche), Frau Böck (Julia Sander), Bäcker Kröck (Gabriele Manke); Bauer Mecke (Julian -Dömath), zwei brave Kinder (Saskia Graben, Ole Schmidt) sowie die Dorfbevölkerung (Nele Dünnhaupt, Jannika Ehmen, Johanna Friedemann, Marlene Friedemann, Stephanie Zeitz) und den Hund Spitz spielt Yannik Marschner.

Nach der Premiere am 17. Januar ist eine weitere Vorstellung am 18. Januar um 15.30 Uhr in der Aula des KKG geplant. Kartenreservierungen unter Tel. 04423/709198 oder Fax 04423/709019.

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 11. Januar 2004

Premiere: „Max & Moritz" auf platt

Wilhelmshaven. (gms) Nach mehreren kurzen Auftritten sind die Kinder der Theaterschule des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" nun soweit: Am Samstag und Sonntag, dem 17. und 18. Januar, jeweils um 15.30 Uhr in der Aula des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums, finden die ersten Vorstellungen des Kinderstücks „Max & Moritz" statt. Friedrich Hans Schaefer hat die berühmten Lausbubenstreiche von Wilhelm Busch ins Niederdeutsche übertragen. Karten sind bei Klaus Aden unter der Telefonnummer 0 44 23/70 91 98 oder per Fax unter 0 44 23/70 90 19 zu reservieren

Neue Rundschau vom 7. Januar 2004

„Max & Moritz" auf Platt

Premiere im Käthe-Kollwitz-Gymnasium

Nach mehreren kurzen Auftritten, z. B. beim Märchenfest im Störtebeker-Park, sind die Kinder der Theaterschule des „Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" nun so weit: Am 17. und 18. Januar, jeweils um 15.30 Uhr in der Aula des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums, finden die ersten Vorstellungen des Kinderstücks „Max un Moritz" statt. Friedrich Hans Schaefer hat die berühmten Lausbubenstreiche von Wilhelm Busch ins Niederdeutsche übertragen.

Mit viel Geduld hat Spielleiterin Marion Zomerland den Kindern nicht nur Plattdeutsch beigebracht, sondern auch das Stück inszeniert, was in Anbetracht der rund 20-köpfigen Schar ein gehöriges Stück Arbeit ist. Zu dem intensiven Probenprozess gehörte auch ein Wochenende im Gemeindehaus Roffhausen, an dem besonders die eigens komponierten und arrangierten musikalischen Einlagen vom Musiker Nicolas C. Ducci mit den Kindern einstudiert wurden. Somit ist ein Spaß für Jung und Alt garantiert.

Karten sind beim Schatzmeister der Bühne, Klaus Aden, zu reservieren unter der Telefonnummer (0 44 23) 70 91 98 oder per Fax (0 44 23) 70 90 19.

KOMPASS FÜR WILHELMSHAVEN UND FRIESLAND 1/2004

Max & Moritz auf platt premierenreif geprobt

Beim Märchenfest im Störtebeker-Park gab es damit kurze Auftritte, nun ist „Max & Moritz" up platt premierenreif. Am 17. und 18. Januar werden die Kinder der Theaterschule des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne" jeweils um 15.30 Uhr in der Aula des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums die ersten Vorstellungen des Kinderstücks nach Wilhelm Busch aufführen. Friedrich Hans Schaefer übertrug die Texte ins Niederdeutsche und Marion Zomerland hat den Kindern nicht nur Plattdeutsch beigebracht, sondern inszeniert.

Wilhelmshaven, 26. Oktober 2003

Marion Zomerland - Regie - und Heidi Strowik - Souffleuse -

Wochenendseminar: "Max un Moritz"

Stimmen und Gesang wurden geschult

"Max un Maritz" - Das Ensemble singt noch vom Blatt

nicht nur das Singen, auch das Spielen miteinander war an diesem Wochenende wichtig

zur Entspannung spielen wir ab und zu mal "Augenzwinkern"

Wilhelmshaven / AP - Das vergangene Wochenende war für die Mitglieder der Theaterschule für Kinder sicherlich ein ganz besonderes Erlebnis. In den Räumen der Bücherei der ev.-luth Kirchgemeinde Roffhausen trafen sich alle Mitwirkenden des Märchens "Max un Moritz" nach Wilhelm Busch, um unter der Leitung von Regisseurin Marion Zomerland konzentriert zwei Tage am Stück zu probieren. Am Sonnabend gegen 14 Uhr ging es los. Die 17 Mitglieder der Theatergruppe nahmen den Raum in Beschlag, das heißt Stühle und Tische beiseite räumen und die Schläftstätte sprich Luftmatratzen herrichten. Dann ging es aber gleich mit den Proben los. Im Vordergrund stand das Einstudieren der Lieder, die von Nicolas C. Ducci komponiert und musikalisch eingerichtet waren. Lied für Lied, Strophe für Strophe wurden die größtenteils im Rap-Stil gehaltenen schwungvollen Songs zum Leben erweckt. Der Spaß und die Freude war den Mitgliedern ins Gesicht geschrieben.

Na, das hört sich doch schon ganz gut an!

Wer viel arbeitet und fleißig übt, muss auch etwas zu "Futtern" bekommen

Das leibliche Wohl kam nicht zu kurz, dafür sorgten die Betreuer Heidi Strowik sowie André und Marc Gelhart. Auch Arnold Preuß, der die Bühne seit Mai gemeinsam mit Marion Zomerland leitet, schaute vorbei und überzeugte sich von der guten und konzentrierten Arbeit der jungen Nachwuchsdarsteller. Die hier eingestellten Bilder geben einen guten Eindruck über den Erfolg des Wochenendseminars wieder. Am Ende des Wochenendes wurden alle Lieder komplett gesungen und werden jetzt als CD oder MC zur Verfügung gestellt, damit jedes Kind zu Hause weiterüben kann. In den nächsten Wochen werden dann wieder die Szenenproben im Vordergrund stehen, damit dann im Januar das Stück endlich die von vielen herbeigezitterte Premiere stadtfinden kann.

so langsam werden die "Nachtlager" bezogen

NEUE RUNDSCHAU vom 24. September 2003

„Max un Moritz" im Fernsehen

NDR besuchte Wilhelmshavener Schauspiel-Nachwuchs

Die Kinder der Theaterschule des „Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" sorgen mit ihrer Arbeit an der Produktion „Max un Moritz" weiterhin für Furore. So hatte der Schauspiel-Nachwuchs am Mittwochnachmittag Besuch von einem Fernseh-Team des NDR, um über die Probenarbeiten zu berichten. Noch bevor das Stück nach den Erzählungen Wilhelm Buschs am Anfang des kommenden Jahres Premiere feiert, machen die Kinder unter der Leitung der Spielleiterin Marion Zomerland von sich reden. Bei den verschiedensten Veranstaltungen, wie z. B. Behindertensportfest oder Märchenfest im Störtebeker-Park, waren die Jung-Darsteller vertreten, um die ersten beiden fertigen Streiche der Lausbuben zu zeigen.

Auch der NDR ist auf die intensive Schulung der plattdeutschen Sprache mittels des Theaterspiels aufmerksam geworden und besuchte am vergangenen Mittwoch die Probe im Stadttheater. Der Bericht über die Jüngsten des „Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" soll am 4. Oktober um 19.30 Uhr im NDR-Fernsehen im Rahmen der Sendung -'allo Niedersachsen" gezeigt werden, die aus Anlass des „JadeWeserPort-Cups" live aus Wilhelmshaven gezeigt wird - und zwar ganz und gar in Plattdeutsch. Weitere Informationen zu der Theaterschule bietet die bühneneigene Homepage unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

Wilhelmshavener Zeitung/Feuilleton vom 22. September 2003 und Lokales vom 02. Oktober 2003

Theater im Fernsehen

OLDENBURG/KU - Eine 30-Minuten-Reportage über Oldenburgs Staatstheater drehten im Juni Regisseurin Barbara Block und Moderatorin Esther Schweins. Jetzt steht der Sendetermin fest: Der Film wird am Sonntag, 4. Januar 2004, vom Sender 3sat um 14.30 Uhr in der Reihe „Theaterlandschaften" gezeigt.

Ins Fernsehen kommt auch „Max un Moritz". Die Kinder der Theaterschule des „Theaters am Meer/Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" arbeiten an der niederdeutschen Produktion. Nur drehte der NDR bei den Proben. Das Stück soll 2004 Premiere feiern, der TV-Bericht wird am 4. Oktober um 19.30 Uhr bei „Hallo Niedersachsen" (N3) gezeigt werden.

@ Mehr Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de, www.oldenburg.staatstheater.de

Wilhelmshaven, 19. September 2003

"Max un Moritz" kommen ins Fernsehen

Wilhelmshaven / MG - Die Kinder der Theaterschule des "Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" sorgen mit ihrer Arbeit an der Produktion "Max un Moritz" weiterhin für Furore. So hatte der Schauspiel-Nachwuchs am Mittwochnachmittag Besuch von einem Fernseh-Team des NDR Oldenburg, um über die gedeihenden Probenarbeiten zu berichten.

Noch bevor das Stück nach den Erzählungen Wilhelm Buschs am Anfang des kommenden Jahres Premiere feiert, machen die Kinder unter der Leitung der Spielleiterin Marion Zomerland von sich reden. Bei den verschiedensten Veranstaltungen wie z. B. Behindertensportfest oder Märchenfest im Störtebekerpark waren die Jung-Darsteller vertreten, um die ersten beiden fertigen Streiche der Lausbuben zeigen. Auch der NDR ist auf die intensive Schulung der plattdeutschen Sprache mittels des Theaterspiels aufmerksam geworden und besuchte am vergangenen Mittwoch die Probe im Stadttheater.

Der Bericht über die Jüngsten des "Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" soll am 4. 10. um 19.30 Uhr auf N 3 im Rahmen der Sendung "Hallo Niedersachsen" gezeigt werden, die aus Anlass des JadeWeserPort-Cups life aus Wilhelmshaven gezeigt wird - und zwar ganz und gar auf Plattdeutsch. Weitere Informationen zu der Theaterschule bietet die bühneneigene Homepage unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 29. Juli 2003

Max und Moritz ärgern ihre Opfer bald auf Platt

NIEDERDEUTSCHE jüngste treten auf

Im September soll es soweit sein: Die jungen Theaterschüler der Niederdeutschen Bühne planen die Premiere ihres Stückes ,,,Max un' Moritz".

Die Kindergruppe der Niederdeutschen hat viel Spaß an ihrem Theaterstück und der plattdeutschen Sprache: (erste Reihe v.l.) Sontka Zomerland, Yannik Marschner, Saskia Gabert, (zweite Reihe v.l.) Fenja Strowik, Julian Dörnath, Lena Busche, (dritte Reihe v.l.) Jula Sander, Rieke Grube, Femke Seibert (letzte Reihe v.l. ) Karina Harms und Gabriele Manke (Foto:Björn Lübbe)

VON MARINA BARTOLOVIC

WILHELMSHAVEN - Bald ärgern Wilhelm Buschs frechste Helden ihre Opfer auf Niederdeutsch: "Max un Moritz" heißt das Theaterstück, das die jüngsten Theaterschüler der Niederdeutschen Bühne Anfang September aufführen wollen. Schon seit Januar proben die kleinen Schauspieler zwischen neun und 15 Jahren an den sieben Streichen der legendären Lausbuben. Jeden Mittwoch wirbeln 14 Mädchen und zwei Jungen über die Probebühnen im Stadttheater. Ihr Vorab-Debüt gaben die Theaterschüler mit den ersten beiden Streichen bereits im Rahmen des Märchenfestes im Störtebekerpark.

"'Max un Moritz" ist das Stück, das mir bisher am meisten Spaß gemacht hat", freut sich Fenja Strowik, die in der Aufführung die Rolle der Witwe Bolte übernimmt. Unddas will etwas heißen, denn Fenja ist schon seit der Gründung der Kindergruppe vor drei Jahren dabei. Sie machte bereits im ersten Stück, "Schneewittchen und die 16 Rocker" und den folgenden "Bremer Stadtmusikanten" mit. Sie wolle auf jeden Fall weiter dabei bleiben, versichtert sie.

Neben schauspielerischem Talent bringen die dynamischen Kids auch musikalisches Talent mit - zwischen den Streichen rappen sie nämlich eigens für sie komponierte Lieder von Nicolas Ducci, um alles etwas fetziger zu gestalten. Das Engagement der jungen Theatergruppe freut Arnold Preuß, Leiter der Niederdeutschen Bühne, und Marion Zomerland, Leiterin der Nachwuchs-Talente, gleichermaßen. "Die Arbeit mit den Kindern ist sehr wertvoll und eine wichtige Aufgabe für das Theater", erklärt Preuß.

Schulen, die Interesse an der Aufführung haben, oder schauspielfreudige Jungen und Mädchen können sich bei Marion Zomerland melden - Telefon 7 05 49

Los geht´s mit einem fetzigen Rap-Song

dann beratschlagen Max un Moritz wie sie Witwe Bolte ärgern können

genau, die Hühner sind, am Faden Brot, später sind die Hühner tot

zwischendrin singen schnell alle die Moritat vom toten Hahn und seinen Hennen

die Zuschauer schauen amüsiert, gespannt

wies´s wohl weitergehen wird

nicht einmal die Hähnchen lassen Max und Moritz der armen Witwe Bolte

geschafft, Applaus - die Premiere ist toll gelaufen - Gratulation!

WILHELMSHAVEN, 23. Juni 2003

"Max un Moritz" erfolgreich gestartet

Überaus großes Zuschauerinteresse sehr erfreulich

WILHELMSHAVEN/AP - Als sich am Sonntag Nachmittag zum letzten Male die Darstellerinnen und Darsteller des Theaterstückes "Max un Moritz" verbeugen durften, waren alle Beteiligten stolz auf die gezeigten Leistungen, zu Recht! Nach relativ kurzer Probenzeit war es hervorragend gelungen, die zwei ersten Streiche aus Wilhelm Buchs Lausbubengeschichten von "Max und Moritz" für die Freilichtbühne im Hof des Störtebeker Parks umzusetzen. Die Mitglieder der Theatergruppe für Kinder vom "Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" spielten unter der Regie ihrer Leiterin, Marion Zomerland, völlig routiniert und dennoch frisch und begeisternd die einzelnen Rollen. Die Songs, die Nicolas C. Ducci komponiert und einstudiert hat, zogen zusätzlich die zahlreich erschienenen Besucher in den Bann.

Von einigen Szenenapplausen begleitet lief das abgerundete Spiel der jungen Nachwuchsemsemblemitglieder des "Theater am Meer" fehlerfrei über die Bühne, der berühmte Funke sprang gleich zu Beginn auf das Publikum über, so dass viele Besucher schon heute gespannt auf die endgültige Fassung des Stückes warten, dass dann alle 7 Streiche der beiden Lausbuben Max und Moritz beinhalten wird. Erstaunlich war es auch, festzustellen, wie wenig Probleme es mit der plattdeutschen Sprache gab. Zuschauer wie Darsteller wirkten so, als gehörte die plattdeutsche Sprache zum Lebensalltag dazu.

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 22. Juni 2003

Wer Lust hat, kann noch bei uns mitmachen! Wir sind eine Supertruppe! (vorne: Fenja Strowik, Sontka Zomerland, Lena Mareike Busche, mittlere Reihe: Julian Dörnath, Fehmke Seitbert, Janina Lürßen, hintere Reihe: Karina Harms, Rieke Grube und Julia Sander, es fehlen Anna-Lena Meinert, Gabriele Manke und Tomke Krull)

Im Rahmen des "Märchenfestes" führen die Kinder vom "Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" am heutigen Sonntag, dem 22. Juni, ab 16.30 Uhr im Störtebekerpark die ersten beiden Streiche aus ihrer künftigen Produktion "Max un Moritz" auf. Unter der Leitung von Marion Zomerland erlernen die Kinder und Jugendlichen sowohl die Grundkenntnisse des Theaterspielens als auch spielerisch die niederdeutsche Sprache. Die Proben finden mittwochs von 16 bis 17.30 Uhr im Stadttheater statt. Für die kommende Saison hat sich die Gruppe das Märchen "Max un Moritz" nach Wilhelm Busch vorgenommen. Regie führt die Leiterin Marion Zomerland, die auch den Bühnenbildentwurf liefert. Für die musikalische Leitung sorgt der bühneneigene Musiker Nicolas C. Ducci, der die eigenen Kompositionen mit den Kindern einstudiert. Wer Lust hat, selbst Theater spielen zu lernen und sich der Theaterschule anschließen möchte, der kann sich unter (04421)70549 melden.

NEUE RUNDSCHAU vom 18. Juni 2003

Märchenfest im Störtebeker-Park

Theater und Musik am kommenden Sonntag

Die kleinen und großen Gäste waren sich einig: das Märchenfest im letzten Sommer war einen Besuch wert! Deshalb lädt der Störtebeker-Park wieder zum Sonntag, dem 22. Juni 2003, von 11 bis 18 Uhr ein, sieben Mitgliedern der Europäischen Märchengesellschaft zuzuhören, wenn sie Märchen aus aller Welt erzählen. Jung und Alt können sich an verschiedenen Orten im Park von den Märchenerzählerinnen mit Geschichten, Sagen und Legenden verzaubern lassen.

Dazwischen wird musiziert und Theater gespielt: Mit dabei ist die Musikschule mit Variationen zum "Räuber Hotzenplotz" und zu "Hänsel und Gretel". Regine Westphal und Adelheid Rothkopf lassen Flötenmusik in den Gärten ertönen. Auf der Naturbühne wird um 16 Uhr die Theaterschule vom "Theater am Meer - Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven" unter der Leitung von Marion Zomerland den ersten und zweiten Streich aus "Max und Moritz" von Wilhelm Busch aufführen. Und um "Glück und mehr" geht es dann bei der Aufführung der Theater AG der Grundschule Sengwarden.

Wie immer wird die Küche des Störtebeker-Parks für das leibliche Wohl sorgen und "Märchenhaftes" kochen und backen. Im Pfannkuchenhaus und drum herum werden Kaffee, Kuchen, Säfte und Brot aus dem Steinbackofen und auch herzhafte Hexensuppen angeboten. Die ganze Familie ist eingeladen, den blühenden Park zu bewundern, den alten Märchen zuzuhören, der Musik zu lauschen und den kleinen Schauspielern Beifall zu klatschen!

WILHELMSHAVEN am 6. Mai 2003

Niederdeutsches Kindertheater sehr aktiv

Marion Zomerland studiert ein Kinderstück ein

WILHELMSHAVEN/AP - Unter der Leitung von Marion Zomerland findet jede Woche Mittwoch von 16.00 Uhr an im Probesaal B des Stadttheater das Theater für Kinder statt. Zurzeit ist die Gruppe aktiv dabei, für den 22. Juni ein Szene einzustudieren, die im Rahmen des Störtebekerparkes aufgeführt werden soll. Bei der Szene handelt es sich um ein Stück nach Wilhelm Busch, das in der kommenden Spielzeit auch mehrfach in Wilhelmshaven aufgeführt wird.

Sontka Zomerland is in Äkschen

Volle Konzentration auf den Auftritt ist gegeben (hinten: Lena Mareike Busche, vorne Julia Sander)

Mit Spiel und Spaß wird den jungen Menschen die Freude am Theaterspielen verbunden mit dem "spielenden" Erlernen der plattdeutschen Sprache ermöglicht. Wenn man miterlebt, mit welchem Eifer und mit welchem Enthusiasmus den jungen Darstellerinnen und Darsteller bei der Sache sind, kann man sich jetzt schon auf die Ergebnisse dieser Nachwuchsstars der Niederdeutschen Bühne freuen.

Seht her, bin ich nicht schon wie eine ganz große Schauspielerin? (Fenja Strowik)

Wer übrigens Lust hat, in dieser Kindertheatergruppe mitzumachen, kann nähere Informationen unter der Rubrik "KONTAKT" erhalten. Kiekt mal vörbi - Theater op platt - dat is wat!

Mit Diskomusik geht alles besser (v.l. Janina Lürßen, Sontka Zomerland, Femke Seibert und Rieke Grube)

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