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Spielplan - Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven

Snieder Nörig

Sonnabend, 18. März 2023
3. Wiederaufführung nach 1934 und 1987

Snieder Nörig

Charakter-Komödie von Paul Schurek

Regie und Bühne: Elke Münch

Rechte: Theaterverlag Mahnke (Berlin)

Inhalt
Eine Charakterkomödie aus einem Guss! Durch seine Geldgier gerät der alte Schneider Nörig in die Hände des habgierigen Schneiders Krup, eines alten Junggesellen und dessen Schwester Manda, einer giftigen, älteren Jungfer. Nörig bringt diesen beiden falschen Menschen, die sich als seine Freunde ausgeben, volles Vertrauen entgegen, während er fest davon überzeugt ist, dass seine Töchter und Schwiegersöhne, alles prächtige Menschen, denen er das Leben schwer macht, darauf ausgehen, ihn zu betrügen. Um den Seinen ein Schnippchen zu schlagen, will er die misstrauische Manda sogar heiraten.

Noch in letzter Stunde aber kuriert Hannes, der Bräutigam seiner Tochter Anna, den Schneider durch einen von ihm fingierten Einbruch von seinen Schwächen für Nachbar Krup und lehrt ihn den wahren Charakter seiner Zukünftigen kennen. Als er die mit Geld gefüllten Strümpfe wieder in der Hand hält, über deren Verlust er ganz von Sinnen war, gibt er dem Überbringer Hannes eine kleine Summe, was bei seinem Geiz schon allerlei sagen will. Jammernd über den Verlust seiner einstigen Freunde, geht er davon, während seine Kinder, zwei junge, glückliche Paare, sich in die Arme fallen, denn allen vieren bedeutet treue Liebe mehr als Geld.

auf der Bühne mit
Fritz Nörig, Snieder – Wolfgang Watty
Anna Nörig, sien Dochter – Leyan Besser
Tine Pann, sien Dochter – Stefanie Mahn
Karl Pann, Tines Mann – Yannik Marschner
Hannes, Slossergesell – Michel Waskönig
Krischan Krup, Snieder – Harald Schmidt
Amanda Krup, sien Süster – Daniela Cordes
Fro Meyer, Nawersch – Edith Schlette

und der Crew
Regie und Bühne: Elke Münch
Technische Leitung: Phillip Schmidt
Bühnenbild: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmaler: Thomas Marschner
Soufflage: Iris Holjesiefken, Gerti Evers
Maske: Ilona Düsterdich, Jaqueline Janßen
Kostüme: Ingrid Bicke, Helga Lauermann, Heidi Strowik, Ilse Bergmann
Inspizientin: Sandra Krüger
Requisiten: Traute Fischer, Inge Gelhart, Gerti Evers
Beleuchtung: Lars Landes, Harald Schmidt
Hausdienst: Ingo Heuer

Termine

Das "Nörig"-Ensemble ist zum Probenstart (19.1.23) zusammengekommen: (v.l.n.r.) Jaqueline Janßen, Ilona Düsterdich, Gerti Evers, Yannik Marschner, Daniela Cordes, Elke Münch, Sandra Krüger, Heidi Strowik, Stephanie Mahn, Iris Holjesiefken, Helga Lauermann, Harald Schmidt, Wolfgang Watty, Ilse Bergmann, Michel Waskönig, Traute Fischer, Ingrid Bicke, Inge Gelhart. (Foto Arnold Preuß)


PRESSEMELDUNGEN

Wilhelmshaven, 24. April 2023                                                                                                                                  

Geiziger Griesgram grantelt noch einmal

„Snieder Nörig“ kam bestens an

Szene aus „Snieder Nörig“ (von links nach rechts) Harald Schmidt (als Krup) der freudig zur Kenntnis nimmt, dass Amanda (Daniela Cordes) wohl bei Nörig (Wolfgang Watty) landen kann. - Foto: TaM, Olaf Preuschoff

WILHELMSHAVEN/AP – Die Komödie um den geizigen Griesgram Fritz Nörig hat seit der Premiere im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße das Publikum bestens unterhalten. Am kommenden Sonntag, dem 30. April haben die Besucher um 15.30 Uhr eine letzte Möglichkeit, den von Elke Münch effektvoll inszenierten Klassiker der niederdeutschen Bühnenliteratur zu genießen. 

Im Stück geht es darum, dass der alte Schneider Fritz Nörig (Wolfgang Watty) durch seine krankhafte Geldgier in die Hände des habgierigen Glattsnackers und Junggesellen Krup (Harald Schmidt) und seiner Schwester Amanda (Daniela Cordes gerät, die von kattenfründlich bis zur giftigen alten Jungfer alles in die Waagschale zu werfen hat, was Nörig gehörig die Realität verblendet. Er bringt diesen beiden falschen Nachbarn, die sich heuchelnd als seine Freunde ausgeben, volles Vertrauen entgegen. Auf der anderen Seite ist Nörig felsenfest davon überzeugt, dass seine Töchter Anna (Leyan Besser) und Tine (Stefanie Mahn) sowie sein Schwiegersohn Karl (Yannik Marschner) und der lichtfahrige Schwiegersohn in spe Hannes (Michel Waskönig), nur hinter seinem Geld her sind, und ihm deshalb das Leben schwer machen. Um seiner Sippschaft ein Schnippchen zu schlagen, will er seine jüngste Tochter Anna mit Krup verheiraten und er selbst freit um Manda, die ihm den Lebensabend bei ihr in schönsten Farben malt.

Er begreift nicht, dass dies allen Beteiligten nur Unheil bringen würde. Zum Glück kommt im richtigen Augenblick der rettende Gedanke, der Nörig von seinen Schwächen für das Nachbarduett Krup kuriert und er lernt sehr zur Freude des Publikums den wahren Charakter seiner Zukünftigen kennen.   

Wilhelmshaven, 04. April 2023

„Snieder Nörig“ erfreut Publikum

Geiziger Griesgram grantelt grandios – Theaterbüro in Osterurlaub

Szene aus „Snieder Nörig“ (von links nach rechts) Wolfgang Watty (Snieder Nörig), Michel Waskönig (Hannes), Leyan Besser (Anna), Stefanie Mahn (Tine), Edith Schlette (Fro Meyer) und Yannik Marschner (Karl) - Foto: TaM, Olaf Preuschoff

WILHELMSHAVEN/AP – Der geizige Griesgram Nörig grantelt seit der Premiere der Komödie „Snieder Nörig“ im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße grandios. Nicht nur die Premiere, sondern auch die meisten bisherigen acht Vorstellungen waren ausverkauft und wurden mit Beifall und viel Gelächter bedacht.

Worum geht es?
Durch seine Geldgier gerät der alte Schneider Nörig (Wolfgang Watty) in die Hände des habgierigen Schneiders Krup (Harald Schmidt), eines alten Junggesellen und dessen Schwester Manda (Daniela Cordes), einer giftigen, älteren Jungfer. Nörig bringt diesen beiden falschen Menschen, die sich als seine Freunde ausgeben, volles Vertrauen entgegen, während er fest davon überzeugt ist, dass seine Töchter Anna (Leyan Besser) und Tine (Stefanie Mahn) und Schwiegersöhne Karl (Yannik Marschner) und der Schwiegersohn in spe Hannes (Michel Waskönig), alles prächtige Menschen, denen er das Leben schwer macht, darauf ausgehen, ihn zu betrügen. Um den Seinen ein Schnippchen zu schlagen, will er die misstrauische Manda sogar heiraten.

Dieses Ereignis würde allen Beteiligten nur Unheil bringen und zum Glück kommt im richtigen Augenblick der rettende Gedanke, der Nörig von seinen Schwächen für Nachbar Krup kuriert und er lernt den wahren Charakter seiner Zukünftigen kennen.

Theaterbüro macht Osterferien
Das Theaterbüro in der Kieler Straße 63 hat vom 6. bis 14. April 2023 geschlossen. Für die Vorstellungen am 15. (20 Uhr) und 16. April (15.30 und 20 Uhr) hat das Theaterbüro eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet. Karten können auch überall dort erstanden werden, wo das Nord-West-Ticket vertrieben wird (z.B. bei der Wilhelmshavener Zeitung und bei der WTF). Der Kartenkauf ist auch online über die Adresse www.theater-am-meer.de/die-karten-online möglich. Ab 18. April ist das Theaterbüro wieder im Normalbetrieb.

Termine
Das Theater am Meer hat die aktuellen Vorstellungstermine der Nachfrage angepasst und die wohl etwas zu früh angesetzten Zusatzvorstellungen (ZV) aus dem Verkauf herausgenommen. (Siehe den Reiter "Termine")

WILHELMSHAVENER ZEITUNG (auch NWZ Online) vom 20. März 2023

NOSTALGIE IM KLEINEN SCHAUSPIELHAUS IN WILHELMSHAVEN

PREMIERE VON „SNIEDER NÖRIG"

Wolfgang Watty (v. li.), Stefanie Mahn, Leyan Besser und Yannik Marschner bei der Premiere von „Snieder Nörig“. - Foto: Theater am Meer 

WILHELMSHAVEN - Nach verhaltenem Beginn steigerte sich das Ensemble im Theater am Meer bei der Premiere von „Snieder Nörig“ immer mehr in einen regelrechten Spielrausch. Letztlich gab es zu Recht viel Beifall für die Aufführung. Dieser Klassiker der plattdeutschen Komödie aus der Feder von Altmeister Paul Schurek ist fast hundert Jahre alt und Regisseurin Elke Münch tat gut daran, das Stück genau so inszenieren. Vom Bühnenbild bis zu den Kostümen war alles Nostalgie pur. Es hätte eigentlich nur noch die Kittelschürze der Hausfrau gefehlt. 

Als ständig grantelnder Familienpatron erschien Titelfigur Fritz Nörig (Wolfgang Watty). Extrem geizig, nörgelte der Knötterbock nicht nur an der genervten Tochter Tine (Stefanie Mahn) und ihrem angeblich so nichtsnutzigen Ehemann Karl (Yannik Marschner) herum. Tochter Anna (Leyan Besser) kommt da zwar besser weg, dafür ist ihr hölzerner Verlobungsanwärter Hannes (Michel Waskönig) für Nörig ein rotes Tuch. 

Kinder als Erbschleicher austricksen

Seine selbstmitleidige Säuernis aber nutzt Nachbar und Schneiderkollege Krischan Krup (Harald Schmidt) aus, indem er sich nicht nur als bester Freund ausgibt. Er umgarnt Nörig – der ihm einst die Braut ausspannte – zu einem Handel, um die Kinder als Erbschleicher auszutricksen: Per Testament wollen sich die beiden gegenseitig einsetzen. Krup setzt noch einen drauf, indem er Nörig die Eheschließung mit seiner Schwester Manda (Daniela Cordes) schmackhaft macht.

Schon rauscht die aufgedonnerte Jungfrau herein und betört den Alten, wobei sie butterweich überspielt, was für ein Teufelsweib sie ist. Um so garstiger weist Nörig Hannes als Eheanwärter für Anna ab und drängt diese stattdessen, seinen Freund Krup zu heiraten. Wobei er sich allerdings verplappert, dass er ein Vermögen angespart habe. 

Aber „Gute Freunde sind mir lieber als falsche Kinder“ ist sich Nörig nach immer mehr Schmierentheater der Krup-Geschwister sicher. Trotzdem wollen Anna und Hannes Verlobung feiern. Dazu haben sie auch die Nachbarin Frau Meyer (Edith Schlette) eingeladen. Nachdem Hannes und Karl bereits ihre künftige „neue Schwiegermutter“ herrlich vergackeiert haben, entlarvt die Meyer als echte Schludersche sie auch noch als falsches, geldgieriges Luder.

Herzerfrischende Komödie

Nun gilt es nur noch, Vater Nörig von seinen Hochzeitsplänen abzubringen. Damit dreht die herzerfrischende Komödie endgültig zur Hochform auf, in der sich auf beiden Seiten die wahren Charaktere offenbaren. Da ist es vor allem der anfangs so drömelige Hannes, der zum entscheidenden Helden in dem Ränkespiel wird.

1986 zuletzt in Wilhelmshaven aufgeführt, hat dieser Klassiker nichts von seinem altbackenen und zugleich herrlich nostalgischen Charme verloren. Die nächsten Aufführungen folgen am 24. und 26. März um 20 Uhr sowie an dem Sonntag auch um 15.30 Uhr.

SNIEDER NÖRIG - Fotoalbum

Olaf Preuschoff hat die Hauptprobe besucht. Hier sein fotografischer Blick auf die nostalgische Charakterkomödie von Altmeister Paul Schurek

Anna Nörig (Leyan Besser) und ihre Schwester Tine Pann (Stefanie Mahn) klagen über den gnadderigen Vadder Fritz Nörig. Karl Pann (Yannik Marschner) lässt sich von Nörig nicht runterziehen, er hat ein eher entspanntes Verhältnis zu seinem Schwiegervater.

Fritz Nörig (Wolfgang Watty) hält seiner Familie mal wieder vor, dass sie das Geld man einfach so aus dem Fenster schmeißen würden. Er ist einfach nicht davon abzubringen, dass seine Kinder Verschwender und Blender sind.

Endlich ist Hannes (Michel Waskönig) wieder aus Italien zurück. Anna ist glücklich.

Als Hannes seinen Schwiegervater in spe ansprechen will auf die Hochzeit mit Anna, bekommt er natürlich eine Abfuhr.

Krischan Krup (Harald Schmidt) kommt mal wieder schmeichelnd und schleimend zu Fritz.

Die beiden hecken einen Plan aus, wie sie die Kinder enterben können.

Krischan gibt Fritz zu verstehen, dass seine Schwester Amanda (Daniela Cordes) noch zu haben sei.

"Hest em dat nu endlich eggt", kann Amanda gar nicht schnell genug an Nörigs Geld kommen.

Fritz möchte, dass Anna den Krischan Krup heiratet und signalisiert, dass er ein ganz schönes Sümmchen angespart hat. Anna ist entsetzt.

Derjenige, der den anderen überlebt wird alles Erben. So ist der Pakt zwischen den vermeintlichen Freunden. 

Krischan scheint gar nicht so gesund zu sein, was Fritz genüsslich zur Kenntnis nimmt.

Streit im Hause Nörig. Wir schön für die Pläne von Krischan und Manda.

Es muss etwas passieren, aber was...

Nörig eröffnet seiner Familie, dass er eine neue Frau heiraten wird. 

Pann wird klar, es kann nur Manda sein, somit begrüßt er herzlich seine neue Schwiegermama.

Amanda weiß gar nicht, wie ihr geschieht.

Sogar der Hannes umschlingt sie herzlich...

Tine rastet aus. Wenn de hier rinkaamt in't Huus, denn treck ik ut.

Krischan Krup will Anna heiraten. Da können die beiden Jungkerls doch bloß laut das Lachen anfangen.

Die Dorfschludertante Fro Meyer (Edith Schlette) ist auch zur Verlobung eingeladen.

Am Ende behält Nörig sein Geld, aber seine "einzigen Freunde" hat er verloren...

Das Team "Nörig": (sitzend von links) Wolfgang Watty, Elke Münch, Yannik Marschner, Stefanie Mahn, (stehend von links) Iris Holjesiefken, Sandra Krüger, Leyan Besser, Michel Waskönig, Lars Landis, Edith Schlette, Ilona Düsterdich,  Inge Gelhart, Harald Schmidt und Daniela Cordes. Es fehlen Phillip Schmidt (technische Leitung), Ilse Bergmann, Heidi Strowik, Helga Lauermann (alle Kostüme), Gerti Evers, Traute Fischer (beide Requisiten), Jaqueline Janßen (Maske), Thomas Marschner, Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (alle Bühnenbild) und Ingo Heuer (Hausdienst) 

SONNTAGSBLATT WILHELMSHAVEN vom 19.März 2023

Snieder Nörig als Geizhals auf Freiers Füßen

THEATER AM MEER Die Charakterkomödie von Altmeister Paul Schurek ist die vierte Premiere der laufenden Spielzeit

von Dietmar Bökhaus

Das Ensemble auf der Bühne stehend von links: Edith Schlette, Michel Waskönig, Leyan Besser und Yannik Marschner. Sitzend: Wolfgang Watty, Harald Schmidt, Daniela Cordes und Stefanie Mahn - (BILD DIETMAR BÖKHAUS

WILHELMSHAVEN -  Das Theater am Meer bringt ab diesen Sonnabend im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße in Wilhelmshaven die Charakterkomödie „Snieder Nörig“ von Altmeister Paul Schurek als vierte Premiere der laufenden Spielzeit heraus. Die Regie und der Bühnenbildentwurf liegen in den Händen von Berufsregisseurin Elke Münch, die das Stück kostüm- und ausstattungstechnisch in der Entstehungszeit vor knapp 100 Jahren spielen lässt. Es geht in dem Stück um Geiz, das eine ebenso weit verbreitete wie lächerliche menschliche Eigenschaft ist, die mit dem Alter nicht nur zunimmt, sondern sich auch oft noch mit Argwohn und Nörgelei, Misstrauen und Zanksucht verbindet. Wenn ein Geizhals wie Schneider Nörig (Wolfgang Watty) dazu verurteilt ist, mit den Töchtern Anna (Leyan Besser) und Tine (Stefanie Mahn) sowie den Schwiegersöhnen Hannes (Michel Waskönig) und Karl (Yannik Marschner), die er als Nichtsnutze und Taugenichtse einstuft, zusammenleben muß, lässt es sich nicht vermeiden, dass es immer wieder zu kleinen und großen Auseinandersetzungen kommt.

 

Krischan Krup (Harald Schmidt) führt nichts Gutes im Schilde Er ist hinter dem gesparten Geld von Snieder Nörig (Wolfgang Watty) her. (BILD DIETMAR BÖKHAUS)

Verschwendungssucht

In seinen Augen sind alle vier Musterbeispiele für Leichtsinn und Verschwendungssucht. Durch seine Geldgier gerät der alte Schneider Nörig in die Hände des habgierigen Schneiders Krup (Harald Schmidt), eines alten Junggesellen und dessen Schwester Manda (Daniela Cordes), einer giftigen, älteren Jungfer. Nörig bringt diesen beiden falschen Menschen, die sich als seine Freunde ausgeben, volles Vertrauen entgegen, während er fest davon überzeugt ist, dass seine Töchter und Schwiegersöhne, alles prächtige Menschen, denen er das Leben schwer macht, ihn betrügen wollen. Um den Seinen ein Schnippchen zu schlagen, will er die misstrauische Manda sogar heiraten. Es bahnt sich ein Ereignis an, das allen Beteiligten Unheil zu bringen droht. Zum Glück kommt einem der Schwiegersöhne im richtigen Augenblick der rettende Gedanke. Noch in letzter Minute wird Nörig von seinen Schwächen für Nachbar Krup kuriert und lernt den wahren Charakter seiner Zukünftigen kennen. Am Ende der Komödie greift Edith Schlette as de Nawersch Fro Meyer ins Spielgeschehen ein, die als Schludertante alles besser weiß.  „Snieder Nörig“ ist eine Komödie wie aus einem Guss und wird die Zuschauer begeistern.

Nach der Premiere am 18. März, um 20 Uhr, kann man sich die Vorstellungen an diesem Sonntag, um 15.30 Uhr, sowie am Freitag, 24. März, 20 Uhr und Sonntag, 26. März, um 15.30 sowie 20 Uhr vormerken. Weitere Termine unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch: 04421/77 77 49.

Wilhelmshavener Zeitung vom 11. März 2023

Geldgier droht großes Unheil zu bringen

KULTUR - „Snieder Nörig“ feiert am 18. März Premiere im Theater am Meer

Snieder Fritz Nörig (Wolfgang Watty, li.) klagt seinem Freund Krischan Krup (Harald Schmidt) sein Leid. Seine Schwiegersöhne sind Nichtsnutze und Taugenichtse - BILD - TaM/Arnold Preuß 

WILHELMSHAVEN/MH - Mit „Snieder Nörig“ feiert das Theater am Meer seine vierte Premiere in der aktuellen Spielzeit. Die Charakterkomödie von Altmeister Paul Schurek wird am Samstag, 18. März, erstmals im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße aufgeführt. Die Regie und der Bühnenbildentwurf liegen in den Händen von Berufsregisseurin Elke Münch, die das Stück kostüm- und ausstattungstechnisch in der Entstehungszeit vor knapp 100 Jahren spielen lässt. Denn es stammt aus dem Jahr 1927, wurde damals im Hamburger Ohnsorg-Theater uraufgeführte und in Wilhelmshaven erstmals 1934 und dann wieder 1986 gespielt.

In erster Linie geht es in diesem Stück um Geiz – eine ebenso weit verbreitete wie lächerliche menschliche Eigenschaft. Er nimmt mit dem Alter nicht nur zu, sondern verbindet sich auch oft noch mit Argwohn und Nörgelei, Misstrauen und Zanksucht. Wenn ein Geizhals wie Schneider Nörig (Wolfgang Watty) dazu verurteilt ist, mit Töchtern und Schwiegersöhnen zusammenzuleben, die in seinen Augen Musterbeispiele für Leichtsinn und Verschwendungssucht sind, lässt es sich nicht vermeiden, dass es immer wieder zu kleinen und großen Auseinandersetzungen kommt.

Geldgier führt zu schwieriger Situation

Durch seine Geldgier gerät Schneider Nörig in die Hände des habgierigen Schneiders Krup (Harald Schmidt), eines alten Junggesellen und dessen Schwester Manda (Daniela Cordes), einer giftigen, älteren Jungfer. Nörig bringt diesen beiden falschen Menschen, die sich als seine Freunde ausgeben, volles Vertrauen entgegen, während er fest davon überzeugt ist, dass seine Töchter und Schwiegersöhne, alles prächtige Menschen, denen er das Leben schwer macht, darauf ausgehen, ihn zu betrügen. Um den Seinen ein Schnippchen zu schlagen, will er die misstrauische Manda sogar heiraten. 

Weitere Aufführungen des Stückes folgen

Es bahnt sich ein Ereignis an, das allen Beteiligten Unheil zu bringen droht. Zum Glück kommt einem der Schwiegersöhne im richtigen Augenblick der rettende Gedanke. Noch in letzter Minute wird Nörig von seinen Schwächen für Nachbar Krup kuriert und lernt den wahren Charakter seiner Zukünftigen kennen.

Auf der Bühne spielen insgesamt acht Akteure mit. Wer die Premiere nicht besuchen kann, hat anschließend noch weitere Möglichkeiten. Die nächsten Aufführungen folgen am 19. März (15.30 Uhr), 24. März (20 Uhr), 26. März (15.30 und 20 Uhr) sowie am 1. April (20 Uhr). Weitere Informationen und Karten beim Theater am Meer, Kieler Straße 63, unter 04421/777749, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter www.theater-am-meer.de

Pressemeldung Nr. 20 vom  09. März 2023

Ein Geizhals auf Freiers Füßen

Argwohn, Misstrauen und Zanksucht in Schureks Charakterkomödie „Snieder Nörig“ aus dem Jahr 1927 

Snieder Fritz Nörig (Wolfgang Watty, li.) klagt seinem Freund Krischan Krup (Harald Schmidt) sein Leid. Seine Schwiegersöhne sind Nichtsnutze und Taugenichtse. - Foto: TaM, Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN/AP – Am Sonnabend, 18. März 2023, bringt das Theater am Meer um 20 Uhr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 die Charakterkomödie „Snieder Nörig“ von Altmeister Paul Schurek als vierte Premiere der laufenden Spielzeit 2022/23 heraus. Die Regie und der Bühnenbildentwurf liegen in den Händen von Berufsregisseurin Elke Münch, die das Stück kostüm- und ausstattungstechnisch in der Entstehungszeit von knapp 100 Jahren spielen lässt.

Worum geht es?
Geiz ist eine ebenso weit verbreitete wie lächerliche menschliche Eigenschaft; er nimmt mit dem Alter nicht nur zu, sondern verbindet sich auch oft noch mit Argwohn und Nörgelei, Misstrauen und Zanksucht. Wenn ein Geizhals wie Schneider Nörig dazu verurteilt ist, mit Töchtern und Schwiegersöhnen zusammenzuleben, die in seinen Augen Musterbeispiele für Leichtsinn und Verschwendungssucht sind, dann lässt es sich nicht vermeiden, dass es immer wieder zu kleinen und großen Auseinandersetzungen kommt.

Durch seine Geldgier gerät der alte Schneider Nörig in die Hände des habgierigen Schneiders Krup, eines alten Junggesellen und dessen Schwester Manda, einer giftigen, älteren Jungfer. Nörig bringt diesen beiden falschen Menschen, die sich als seine Freunde ausgeben, volles Vertrauen entgegen, während er fest davon überzeugt ist, dass seine Töchter und Schwiegersöhne, alles prächtige Menschen, denen er das Leben schwer macht, darauf ausgehen, ihn zu betrügen. Um den Seinen ein Schnippchen zu schlagen, will er die misstrauische Manda sogar heiraten.

Es bahnt sich ein Ereignis an, das allen Beteiligten Unheil zu bringen droht. Zum Glück kommt einem der Schwiegersöhne im richtigen Augenblick der rettende Gedanke. Noch in letzter Minute wird Nörig von seinen Schwächen für Nachbar Krup kuriert und lernt den wahren Charakter seiner Zukünftigen kennen. „Snieder Nörig“ ist eine Komödie wie aus einem Guss!

Wer war Paul Schurek?
Der Autor wurde am 2. Januar 1890 in Hamburg geboren, er starb ebenda am 22. Mai 1962. In bescheidenen Verhältnissen wuchs er auf und begann schon früh mit dem Erlernen eines Handwerks. Als Feinmechaniker führte er ein unstetes Wanderleben und begann später ein Studium auf dem Hamburger Technikum, das dann 1914 durch den Krieg beendet wurde. Nach dem einschneidenden Kriegserlebnis aus Russland, Serbien und Frankreich zurückgekehrt, entdeckte er die Schönheit seiner eigenen Heimat und fand in der heimatlichen Sprache, dem Plattdeutschen, ungeahnte Möglichkeiten, den Dingen, die ihn bewegten, Ausdruck zu verleihen. Zudem wurde er Lehrer an der Hamburger Gewerbeschule.

Schon früh hatte es ihn zum Theater gezogen. Die Komödie "Stratenmusik" wurde 1921 ein durchschlagender Erfolg. Dieses Stück begründete seinen Ruhm und bildet noch heute einen festen Bestandteil der niederdeutschen Spielpläne. Dazu gehört auch das 1927 im Hamburger Ohnsorg-Theater uraufgeführte Stück „Snieder Nörig“, das in Wilhelmshaven erstmals 1934 und dann wieder 1986 gespielt wurde.

Wer spielt was?
Fritz Nörig, Snieder – Wolfgang Watty
Anna Nörig, sien Dochter – Leyan Besser
Tine Pann, sien Dochter – Stefanie Mahn
Karl Pann, Tines Mann – Yannik Marschner
Hannes, Slossergesell – Michel Waskönig
Krischan Krup, Snieder – Harald Schmidt
Amanda Krup, sien Süster – Daniela Cordes
Fro Meyer, Nawersch – Edith Schlette 

Hinter der Bühne sind beteiligt:
Regie und Bühne: Elke Münch
Technische Leitung: Phillip Schmidt
Bühnenbild: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmaler: Thomas Marschner
Soufflage: Iris Holjesiefken, Gerti Evers
Maske: Ilona Düsterdich, Jaqueline Janßen
Kostüme: Ingrid Bicke, Helga Lauermann, Heidi Strowik, Ilse Bergmann
Inspizientin: Sandra Krüger
Requisiten: Traute Fischer, Inge Gelhart, Gerti Evers
Beleuchtung: Lars Landes
Hausdienst: Ingo Heuer 

Moderate Preisanpassung im „Kulissensnack“
Das Theater am Meer weist darauf hin, dass durch Preiserhöhungen der Zulieferfirmen die Preise im Theater-Café „Kulissensnack“ moderat angepasst werden mussten.

Termine
(alle Aufführungen im Theater am Meer, Kieler Straße 63)
zu allen Abo-Vorstellungen gibt es auch Karten im freien Verkauf 

  1. Sonnabend, 18.3.23, 20.00, Premiere P
  2. Sonntag, 19.3.23, 15.30, N 1
  3. Freitag, 24.3.23, 20.00, A
  4. Sonntag, 26.3.23, 15.30, N 2
  5. Sonntag, 26.3.23, 20.00, B
  6. Sonnabend, 1.4.23, 20.00, D
  7. Sonntag, 2.4.23, 15.30, BK
  8. Sonntag, 2.4.23, 20.00, E
  9. Mittwoch, 5.4.23, 20.00, C
  10. Freitag, 14.4.23, 20.00, ZV
  11. Sonnabend, 15.4.23, 20.00, F
  12. Sonntag, 16.4.23, 15.30, N3
  13. Sonntag, 16.4.23, 20.00, G
  14. Mittwoch, 19.4.23, 20.00, ZV
  15. Sonnabend, 22.4.23, 20.00, H
  16. Sonntag, 23.4.23, 15.30, N 4
  17. Sonntag, 23.4.23, 20.00, ZV
  18. Freitag, 28.4.23, 20.00, ZV
  19. Sonnabend, 29.4.23, 20.00, ZV
  20. Sonntag, 30.4.23, 15.30, N 5  

Wilhelmshaven, 27. Februar 2023

"Snieder Nörig" als nächste Premiere

Gestern haben wir "Du betahlst för Sex!" abgespielt und schön fokussieren wir uns auf die nächste Premiere am 18. März 2023 um 20 Uhr in unserem Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Sie sehen die Charakter-Komödie "Snieder Nörig", ein Stück, dass Anfang der 1920er Jahre vom Altmeister Paul Schurek geschrieben wurde. 

Worum geht es?
Durch seine Geldgier gerät der alte Schneider Nörig in die Hände des habgierigen Schneiders Krup, eines alten Junggesellen und dessen Schwester Manda, einer giftigen, älteren Jungfer. Nörig bringt diesen beiden falschen Menschen, die sich als seine Freunde ausgeben, volles Vertrauen entgegen, während er fest davon überzeugt ist, dass seine Töchter und Schwiegersöhne, alles prächtige Menschen, denen er das Leben schwer macht, darauf ausgehen, ihn zu betrügen. ... Freuen Sie sich auf diesen Oldie aus den Anfangsjahren der Niederdeutschen Bühnenarbeit. Ausgeprägte Charaktere, Kostüme von vor 100 Jahren und ewig junggebliebene Komik.

Gaslicht

Sonnabend, 27. Mai 2023
Erstmals im Theater am Meer

Gaslicht

(Gaslight) 
Thriller von Patrick Hamilton
Hochdeutsche Aufführung

Regie: Elke Münch
Bühnenbild: Harald Schmidt

auf der Bühne mit
Mrs. Bella Manningham - Sylvia Sievers-Peeks
Mr. Jack Manningham - Arnold Preuß
Mr. William Rough - Harald Schmidt
Zofe Elisabeth - Elisabeth Malkeit
Dienstmädchen Nancy - Kristin Claudia Kloster
Constabler "PC" Lennox - Hauke Backhus
Constabler "PC" Jeff - Lars Landes

und der Crew
Technische Leitung - Phillip Schmidt
Bühnenbild - Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmaler - Thomas Marschner
Soufflage - Gerti Evers
Maske - Annika Gärtner
Inspizient - Hauke Backhus
Requisiten - Barbara Spengler, Ingrid Bicke
Beleuchtung - Manfred de Vries, Phillip Schmidt
Kostüme - llse Bergmann, Helga Lauermann, Heidi Strowik 
Hausdienst - Ingo Heuer, Lars Landes

Inhalt
Warum flackert das Gaslicht zu später Stunde? Warum verschwinden Gegenstände und warum tauchen sie plötzlich wieder auf? Bella Manningham könnte wahnsinnig werden und fürchtet sich auch davor, denn schon ihre Mutter litt an einer Nervenkrankheit und musste in die Anstalt. Trifft sie dasselbe Schicksal? Da steht plötzlich ein Mann in ihrer Wohnung, der behauptet, sie vor ihrem Ehemann schützen zu wollen. Er sei ein pensionierter Scotland Yard-Kommissar namens Rough und noch immer auf der Suche nach einem flüchtigen Mörder. Hier, an dieser Stelle in ihrem Zimmer, in diesem Sessel sei vor vielen Jahren eine alte Frau ermordet worden, aber der Mörder habe damals nicht gefunden, was er suchte, daher kehre er an den Ort des Schreckens zurück...

Wer ist dieser Mann? Wer ist der Mörder? Wem darf sie trauen? Bella ist der Verzweiflung nahe. Und wieder flackert das Gaslicht.

"Gaslicht" wurde 1943 unter dem Titel "Das Haus der Lady Alquist" von George Cukor verfilmt. In den Hauptrollen: Ingrid Bergman, Charles Boyer und Joseph Cotten. Das Theaterstück "Gaslicht" wurde 1938 uraufgeführt. Fernsehfilm  1960: Margot Trooger, Dieter Borsche, 1977: Erika Pluhar, Josef Meinrad, Gustav Knuth

Rechte:
Gustav Kiepenhauer Bühnenvertriebs-GmbH 

PRESSEMELDUNG

Pressemeldung Nr. 29           |          29. Juni 2023                                                                                                                                                                                                                                        

„Gaslicht“ sorgt ein letztes Mal für knisternde Spannung

Spielzeit 2022/23 des „Theater am Meer“ endet erfolgreich 

Szene aus „Gaslicht“: Bella Manningham (Sylvia Sievers-Peeks) zündet das Gaslicht an. Foto: Theater am Meer, Olaf Preuschoff 

WILHELMSHAVEN/AP – Am Sonntagnachmittag (1.7.2023), geht um 15.30 Uhr die letzte Vorstellung des Kriminalschauspiels „Gaslicht“ von Patrick Hamilton in der Inszenierung von Elke Münch über die Bühne des kleinen Schauspiels in der Kieler Straße 63. „Das Stück ist dann 18-mal mit großem Erfolg gespielt worden“, sagt Speelbaas Arnold Preuß, „die Publikumsreaktionen haben unsere Erwartungen schlichtweg deutlich übertroffen. „Ein mit so viel Spannung einhergehendes Schauspiel, das ausschließlich vom Wort und weniger von der Aktion der handelnden Personen lebt, und dabei dennoch Gänsehauptmomente und Neugier, wie es denn wohl weitergehen werde, en masse produzierte, haben wir lange nicht auf dem Spielplan gehabt. Umso mehr freut uns dieser Erfolg“, sagt Preuß.

Darum geht es…
Das stilvolle Bühnenbild führt in eine spätviktorianische Stadtvilla in London. Bella Manningham fürchtet sich davor wahnsinnig zu werden, denn schon ihre Mutter litt an einer Nervenkrankheit und musste in die Anstalt. Dichter Nebel wabert draußen und auch das Wohnzimmer wird durch die titelgebenden Gaslichter eher schummrig beleuchtet. Anheimelnd ist die Atmosphäre trotzdem nicht, denn der ungnädige Hausherr Jack Manningham demütigt Gattin Bella mit schneidendem Sadismus. Da steht plötzlich ein Mann in ihrer Wohnung, der behauptet, sie vor ihrem Ehemann schützen zu wollen. Er sei ein pensionierter Scotland Yard-Kommissar namens Rough und noch immer auf der Suche nach einem flüchtigen Mörder. Hier, an dieser Stelle in ihrem Zimmer, in diesem Sessel sei vor vielen Jahren eine alte Frau ermordet worden, aber der Mörder habe damals nicht gefunden, was er suchte, daher kehre er an den Ort des Schreckens zurück... Wer ist dieser Mann? Wer ist der Mörder? Wem darf sie trauen? Bella ist der Verzweiflung nahe.  

Pressemeldung Nr. 28 |  13. Juni 2023                                                                                                                                                                                                                               

„GASLICHT“ überzeugt mit Spannung, Spiel und Szenerie

Theater am Meer bietet zwei weitere Vorstellungen an

Szene aus „Gaslicht“: Bella (Sylvia Sievers-Peeks) und Jack Manningham (Arnold Preuß). Foto: Theater am Meer, Olaf Preuschoff 

WILHELMSHAVEN/AP – Das Theater am Meer bietet für die aktuelle Inszenierung, das Kriminalschauspiel „Gaslicht“ von Patrick Hamilton in der Inszenierung von Elke Münch zwei zusätzliche Abendvorstellungen im freien Verkauf an, und zwar am Sonntag, 25. Juni 2023 und am Sonnabend, 1. Juli 2023, jeweils um 20 Uhr. 

„Seit der Premiere Ende Mai hat das Publikum im Kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße in jeder Vorstellung von „Gaslicht“ mit höchster Anspannung das Spiel unseres Ensembles verfolgt“, sagt Bühnenleiter Arnold Preuß. „Die Zuschauer werden entführt in das Wohnzimmer des Ehepaares Bella und Jack Manningham in London. Wir haben für das Stück Hochspannung und Gänsehautcharakter prognostiziert und Wort gehalten. Spannung pur und das bis zur letzten Minute.“

Die nächsten Termine

  1. Sonnabend, 17.6.23, 20 Uhr
  2. Sonntag, 18.6.23, 15.30 Uhr
  3. Sonntag, 18.6.23, 20 Uhr
  4. Sonntag, 25.6.23, 15.30 Uhr
  5. Sonntag, 25.6.23, 20 Uhr
  6. Sonnabend, 1.7.23, 20 Uhr
  7. Sonntag, 2.7.23, 15.30 Uhr  

Psychothriller riss Publikum von den Stühlen

Wilhelmshaven - Dietmar Bökhaus

Das Stück "Gaslicht hatte am vergangenen Samstag im Theater am Meer (TaM) in der Wilhelmshavener Kielerstrasse Premiere! Und was für eine! 

Das Bild zeigt eine Szene mit v.l. Sylvia Sievers-Peeks, Arnold Preuß) und Kristin Claudia Kloster - Foto: Dietmar Bökhaus

Ein Psychothriller auf hochdeutsch, in einen Theater, das sonst nur niederdeutsche Stücke spielt, der von Beginn an einen Spannungsbogen über die ganze Aufführung zog. Jack Manningham (Arnold Preuß) wohnt mit seiner Frau Bella (Sylvia Sievers-Peeks) in einer typischen Londoner Stadtvilla in der viktorianische Zeit. Die Szenen spielen im Wohnzimmer, wo sich unerklärliche Dinge ereignen. Ein Gemälde ist verschwunden, eine Rechnung nicht auffindbar, die kurz zuvor angeblich auf dem Schreibtisch lag und auch der Schmuck von Bella Manningham ist weg, unter anderem eine einfache Brosche mit gewichtigem Inhalt.

Jack Manningham konfrontiert seine Frau mit den verschwundenen Gegenständen, aber Bella kann sich beim besten Willen nicht daran erinnern, dies dieses Mal oder die Male davor getan zu haben. Jack Manningham scheint dem Dienstmädchen Nancy (Kristin Claudia Kloster) sehr zugeneigt zu sein, oder ist das nur Teil eines perfiden Plans? Alle Beweise deuten auf Bella hin! Sie glaubt immer mehr daran, dass sie so endet wie ihre Mutter, die in einem Irrenhaus starb.

„Ich bin doch nicht wahnsinnig", schreit sie heraus und findet in der Zofe Elisabeth (Elisabeth Malkeit). Silvia Sievers-Peeks spielt ihre Rolle mit einer emotionalen unglaublichen Realitätsnähe, dass den Besuchern im kleinen Zimmertheater der Atem stockt. Sie ist eingeschüchtert und verunsichert, bis die Zofe Elisabeth den Kommissar William Rough (Harald Schmidt) meldet.

Der penionierte Kommissar ist seit 20 Jahren auf der Suche nach einem Mörder, der im gleichen Haus, im gleichen Wohnzimmer eine alte "Pferdekutschentante" ermordet hat. Sie war eine reiche Dame, die den Kutschern immer etwas Gutes zukommen ließ. Bella erzählt dem Kommissar von dem flackernden Gaslicht, das sich plötzlich verdunkelt, von den Schritten, die sie jeden Abend hört, wenn sie im Bett liegt und von den mysteriösen abendlichen Abwesenheiten ihres Mannes.

Geboten wird den Theatergästen in den kommenden Wochen ein unterhaltsamer Krimiabend, mit dem die Akteure im Theater am Meer Neuland betreten, wie es Theaterleiter Arnold Preuß formulierte. Die Schauspieler haben ihre Rollen voll angenommen und gehen mit ihren Theatergästen mit auf eine spannende Suche nach einem Mörder, der eine doppelte Identität hat und eigentlich in Australien lebt.

Eine herausragende Leistung hat, in dem unter der Regie von Elke Münch, aufgeführten Stück, Silvia Sievers-Peeks auf die Bühne gebracht, ohne die hervorragende Leistung der weiteren Akteure zu schmälern. Das Theaterstück wirft Fragen auf, nimmt die Zuseher emotional mit und beleuchtet die dunkle Ecke des menschlichen Verhaltens.

Info unter: theater-am-meer.de

Weitere Darsteller sind Hauke Backhus und Lars Landes, die den Polizisten Constabler PC Lennox und Constabler PC Jeff s Leben einhauchen.

(C)Dietmar Bökhaus maritimundmehr-fotografie

 
WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 30. Mai 2023

Grusel-Atmosphäre und viele Geheimnisse

KULTUR - Theater am Meer feiert Premiere mit Thriller „Gaslicht“ – Mehrfach verfilmtes Bühnenstück 

Bella Manningham (Sylvia Sievers-Peeks) sieht sich mal wieder den bohrenden Fragen ihres Mannes Jack Manningham (Arnold Preuß) ausgesetzt. - FOTO: Theater am Meer

WILHELMSHAVEN -  Ein hochdeutsches Stück in dem für seine hervorragenden niederdeutschen Aufführungen bekannten Wilhelmshavener „Theater am Meer“ und – auch ohne Platt erntete die Premiere von „Gaslicht“ am Samstag stehende Ovationen. Und das zu Recht, weil hier einfach alles stimmte in dieser Version des berühmten Theaterstückes von Patrick Hamilton.

Preuß spielt Hausherren

In dem Stück, das 1938 erstmals aufgeführt und später mehrfach verfilmt wurde, hat vor allem Regisseurin Elke Münch ganz auf die psychologische Verunsicherung nicht nur der Hauptperson Bella Manningham gesetzt, sondern sinnigerweise auch auf die des Publikums. Das stilvolle Bühnenbild von Harald Schmidt – der selbst als William Rough eine entscheidende Rolle spielte – führte in eine spätviktorianische Stadtvilla in London. Dichter Nebel wabert draußen und auch das Wohnzimmer wird durch die titelgebenden Gaslichter eher schummrig beleuchtet. Anheimelnd ist die Atmosphäre trotzdem nicht, denn der ungnädig dreinschauende Hausherr Jack Manningham demütigt Gattin Bella mit schneidendem Sadismus und Arnold Preuß hat man vermutlich noch nie derartig fies, aber glaubhaft, agieren sehen. Und Silvia Sievers-Peeks spielt die beklemmend unterwürfige Ehefrau mit eben jener großen Eindringlichkeit, für die sie bereits im jeverschen ArtEnsemble immer wieder gerühmt wurde.

Suche nach Mörder

Während Bella um Anerkennung bettelt, tut er alles, um sie um den Verstand zu bringen. Schon ihre Mutter sei ja in der Irrenanstalt geendet und sie versuche sie alles, um auch dort zu landen. Verzweifelt muss sie zugeben, dass immer wieder Dinge verschwinden, die sie erst auf seine Anweisungen hin wiederfindet. Und während er ihr vorwirft, die Dienstboten unnötig mit Gefühlsduseleien zu verwöhnen, lässt er der dreisten Dienstmagd Nancy (Kristin Kloster) jede Anzüglichkeit durchgehen und kokettiert sogar mit ihr. Schier herzzerreißend versinkt Bella tief in ihr Unglück, als Widerling Jack sie nach der Androhung, bald für ihre Einweisung zu sorgen, mal wieder allein lässt, um wie so oft abends auszugehen. Da meldet Zofe Elisabeth (Elisabeth Malkeit), die als Einzige auf dezente Weise zu Bella hält, einen späten Besucher. Dieser William Rough gibt sich als ehemaliger Inspektor von Scotland Yard aus, den ein alter Fall nicht loslässt.

Genau in diesem Haus sei vor 20 Jahren eine reiche Witwe ermordet worden, doch weder Mörder noch Beute konnten jemals gefunden werden. Er sei auf eine Spur gestoßen und Bella ist erstaunt über seine Kenntnisse. Tatsächlich durfte sie noch nie in das abgeschlossene oberste Stockwerk und häufig beginnt das Gaslicht zu flackern, wenn ihr Gatte mal wieder abends ausgegangen ist. Und Geräusche von oben gab es dann auch immer wieder. Doch der vermeintliche Kriminalist spricht auch von der Beute, versteckten Rubinen, die der Raubmörder offenbar genau hier suche.

Großartige Leistung

Bella ist nicht nur entsetzt, sondern auch hin- und hergerissen, denn dieser freundliche ältere Herr ist doch auffällig darauf bedacht, dass sie ihm vertraut, und er schnüffelt sehr offen überall herum. Immer dubioser wird das Geschehen und es soll hier nicht verraten werden, wem man denn wirklich trauen kann. Auf jeden Fall läuft alles auf eine heftige Zuspitzung hinaus. Bis schließlich zwei Konstabler (Hauke Backhaus und Lars Landes) mit preußischen Pickelhauben auf dem Kopf tätig werden können und das Publikum begeistert von den Sitzen springt zum Beifall für diese großartige Ensembleleistung.

NWZ ONLINE VOM 29. MAI 2023

KULTUR IN WILHELMSHAVEN

Theater am Meer feiert mit Thriller „Gaslicht“ Premiere

Bella Manningham (Sylvia Sievers-Peeks) sieht sich mal wieder den bohrenden Fragen ihres Mannes Jack Manningham (Arnold Preuß) ausgesetzt. - FOTO: Theater am Meer

Wilhelmshaven - Ein hochdeutsches Stück in dem für seine hervorragenden niederdeutschen Aufführungen bekannten Wilhelmshavener „Theater am Meer“ und – auch ohne Platt erntete die Premiere von „Gaslicht“ am Samstag stehende Ovationen. Und das zu Recht, weil hier einfach alles stimmte in dieser Version des berühmten Theaterstückes von Patrick Hamilton.

Preuß spielt Hausherren

In dem Stück, das 1938 erstmals aufgeführt und später mehrfach verfilmt wurde, hat vor allem Regisseurin Elke Münch ganz auf die psychologische Verunsicherung nicht nur der Hauptperson Bella Manningham gesetzt, sondern sinnigerweise auch auf die des Publikums. Das stilvolle Bühnenbild von Harald Schmidt – der selbst als William Rough eine entscheidende Rolle spielte – führte in eine spätviktorianische Stadtvilla in London. Dichter Nebel wabert draußen und auch das Wohnzimmer wird durch die titelgebenden Gaslichter eher schummrig beleuchtet. Anheimelnd ist die Atmosphäre trotzdem nicht, denn der ungnädig dreinschauende Hausherr Jack Manningham demütigt Gattin Bella mit schneidendem Sadismus und Arnold Preuß hat man vermutlich noch nie derartig fies, aber glaubhaft, agieren sehen. Und Silvia Sievers-Peeks spielt die beklemmend unterwürfige Ehefrau mit eben jener großen Eindringlichkeit, für die sie bereits im jeverschen ArtEnsemble immer wieder gerühmt wurde.

Suche nach Mörder

Während Bella um Anerkennung bettelt, tut er alles, um sie um den Verstand zu bringen. Schon ihre Mutter sei ja in der Irrenanstalt geendet und sie versuche sie alles, um auch dort zu landen. Verzweifelt muss sie zugeben, dass immer wieder Dinge verschwinden, die sie erst auf seine Anweisungen hin wiederfindet. Und während er ihr vorwirft, die Dienstboten unnötig mit Gefühlsduseleien zu verwöhnen, lässt er der dreisten Dienstmagd Nancy (Kristin Kloster) jede Anzüglichkeit durchgehen und kokettiert sogar mit ihr. Schier herzzerreißend versinkt Bella tief in ihr Unglück, als Widerling Jack sie nach der Androhung, bald für ihre Einweisung zu sorgen, mal wieder allein lässt, um wie so oft abends auszugehen. Da meldet Zofe Elisabeth (Elisabeth Malkeit), die als Einzige auf dezente Weise zu Bella hält, einen späten Besucher. Dieser William Rough gibt sich als ehemaliger Inspektor von Scotland Yard aus, den ein alter Fall nicht loslässt.

Genau in diesem Haus sei vor 20 Jahren eine reiche Witwe ermordet worden, doch weder Mörder noch Beute konnten jemals gefunden werden. Er sei auf eine Spur gestoßen und Bella ist erstaunt über seine Kenntnisse. Tatsächlich durfte sie noch nie in das abgeschlossene oberste Stockwerk und häufig beginnt das Gaslicht zu flackern, wenn ihr Gatte mal wieder abends ausgegangen ist. Und Geräusche von oben gab es dann auch immer wieder. Doch der vermeintliche Kriminalist spricht auch von der Beute, versteckten Rubinen, die der Raubmörder offenbar genau hier suche.

Großartige Leistung

Bella ist nicht nur entsetzt, sondern auch hin- und hergerissen, denn dieser freundliche ältere Herr ist doch auffällig darauf bedacht, dass sie ihm vertraut, und er schnüffelt sehr offen überall herum. Immer dubioser wird das Geschehen und es soll hier nicht verraten werden, wem man denn wirklich trauen kann. Auf jeden Fall läuft alles auf eine heftige Zuspitzung hinaus. Bis schließlich zwei Konstabler (Hauke Backhaus und Lars Landes) mit preußischen Pickelhauben auf dem Kopf tätig werden können und das Publikum begeistert von den Sitzen springt zum Beifall für diese großartige Ensembleleistung.

WILHHELMSHAVEN, 29. Mai 2023

Fotoserie "GASLICHT" von Olaf Preuschoff

Hauptprobe von "Gaslicht"

Olaf Preuschoff hat uns fotografisch begleitet

Arnold Preuß, Sylvia Sievers-Peeks als Jack und Bella Manningham

Kristin Kloster als Dienstmädchen Nancy

 

 

 

Elisabeth Malkeit als Zofe Elisabeth

Harald Schmidt als pensionierter Inspector von Scotland Yard William Rough

 

 

Hauke Backhus als PC Lennox

Lars Landes als PC Jeff

 
NordWest-Sonntagsblatt Wilhelmshaven vom 28. Mai 2023

Gaslicht – Kriminalspiel mit Gänsehautgarantie

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE - Psychothriller von Patrick Hamilton im Theater am Meer

Das Stück spielt in einer typischen Londoner Stadtvilla. Die Darsteller: Arnold Preuß (Jack Manningham), Kristin Claudia Kloster (NNCY), Elisabeth Malkeit (Elisabeth), Sylvia Sievers-Peeks (Bella Manningham), Lars Landes (Constabler PC Jeff), Harald Schmidt (Kommissar William Rough) und Hauke Backhaus (Constabler PC Lennox.) FOTO: Dietmar Bökhaus.

WILHELMSHAVEN. (Boe) Mit dem Stück „Gaslicht“ betritt das Ensemble des Theaters am Meer (TaM) Neuland, denn „mit diesem spannenden Stück wollen wir unser Portfolio erweitern, um damit auch den Touristen während ihres Aufenthaltes an der Küste ein kulturelles Angebot zu unterbreiten“, sagte Theaterleiter Arnold Preuß. Elke Münch hat das Stück, dass von Beginn an Spannung verspricht in Szene gesetzt.

Der Vorhang im kleinen Zimmertheater in der Kieler Straße in Wilhelmshaven öffnet sich und das Publikum schaut in das Wohnzimmer einer typischen Londoner Stadtvilla, in der die Szenen in der viktorianische Zeit spielen. Gleich von Beginn an werden die Zuseher mitgerissen. Die düstere Atmosphäre auf der Bühne wird nur spärlich mit Gaslicht erhellt, aber warum flackert das Gaslicht zu später Stunde? Warum verschwinden Gegenstände und warum tauchen sie plötzlich wieder auf?

Diesen Fragen geht der Hausherr Jack Manningham (Arnold Preuß) nach, womit er seine Frau Bella (Sylvia Sievers-Peeks) an den Rand des Wahnsinns treibt. Sie fürchtet, ihren Verstand zu verlieren. Schon ihre Mutter litt schon an einer Nervenkrankheit und musste in die Anstalt. Das Dienstmädchen Nancy (Kristin Claudia Kloster) spielt sich dreist auf, ohne dass der Hausherr sie zurechtweist. Bella erkennt aber, dass Jack sie quält. Oder birgt das Haus in der sie mit ihrem Mann wohnt, düstere Geheimnisse? Der pensionierte Scotland Yard-Kommissar Rough (Harald Schmidt) ist noch immer auf der Suche nach einem flüchtigen Mörder, der hier in diesem Wohnzimmer, vor vielen Jahren eine alte Frau ermordet haben soll. Rough kehrt er an den Ort des Schreckens zurück, um den Mörder endlich dingfest zu machen. Bella ist der Verzweiflung nahe, wer ist dieser Mann, wer ist der Mörder, wem darf sie trauen? Die Gäste im Theater am Meer werden ihren Besuch auf jeden Fall nicht bereuen, denn das Stück von Patrick Hamilton birgt unter der Regie von Elke Münch Spannung pur von Beginn an.

„Wie schon zu Beginn der Spielzeit angekündigt, wird „Gaslicht“ komplett auf hochdeutsch gespielt“, erklärt Bühnenleiter Arnold Preuß. „Als wir kurz vor Corona Elke Münch als feste Regisseurin an unser Theater holen konnten, haben wir uns vorgenommen, eine hochdeutsche Produktion pro Spielzeit hinzuzunehmen, da mit ihr einige Spieler aus dem ehemaligen JeverArt Ensemble zu uns gekommen sind, die bisher auf hochdeutsch gespielt haben. Dort gab es eine große Fangemeinde, die sicherlich gerne ihre Spieler weitersehen möchte. Zudem hören wir immer öfter, dass man gerne unser Haus besuchen möchte, aber kein Platt verstehe.“

Die Premiere findet am Sonnabend, 27. Mai, 20 Uhr, statt. Gleich am nächsten Tag, am Sonntag, 28. Mai, 15.30 Uhr, eine weitere Vorstellung. Folgende Termine stehen u.a. schon fest: Mittwoch, 31. Mai 20 Uhr; Freitag, 2. Juni, 20 Uhr; Sonnabend, 3. Juni, 20 Uhr; Sonntag, 4. Juni. 15.30 und 20 Uhr; Mittwoch, 7. Juni, 20 Uhr; Sonnabend, 10. Juni, 20 Uhr. Informationen zu allen Vorstellungen unter dem Karten-Telefon 04421/777749 (auch AB) oder Karten-Online: www.theater-am-meer.de/die-karten-online

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 23. Mai 2023 / NWZ Online vom 22. Mai 2023

Kriminalspiel geht in die Tiefe der Gefühlswelt

KULTUR - Theater am Meer präsentiert Psychothriller „Gaslicht“ auf Hochdeutsch

Szene aus "Gaslicht": Bella Manningham (Sylvia Sieves-Peeks) sieht sich mal wieder den bohrenden Fragen ihres Mannes Jack Manningham (Arnold Preuß) ausgesetzt. BILD: Theater am Meer
 

WILHELMSHAVEN. (WZ) Wenn sich am Samstag, 27. Mai, um 20 Uhr der rote Vorhang im Theater am Meer, Kieler Straße 63, öffnet, schaut das Publikum in das Wohnzimmer einer Stadtvilla. „Es wird optisch und akustisch in das London der viktorianischen Zeit geführt“, erklärt Bühnenleiter Arnold Preuß mit Blick auf die Premiere des Stücks „Gaslicht“ von Patrick Hamilton.

Dicht am Zuschauer

Dunkler Nebel liegt über der Stadt. Die Szenerie wird nur spärlich mit dem Kaminfeuer und den Gaslichtlampen erhellt. Bühnenbildner Harald Schmidt hat das für den Psychothriller das Geschehen dicht an den Zuschauer gelegt. Das Ensemble agiert wie auf dem Präsentierteller. Regisseurin Elke Münch, hat darauf Wert gelegt, die Charaktere sowie Motive und Hintergründe der handelnden Personen nuanciert herauszuarbeiten. „Das Stück hat Gänsehautcharakter und geht sehr in die Tiefe der Gefühlswelt“, sagt sie.

Im Wohnzimmer sitzt das Ehepaar Bella (Sylvia Sievers-Peeks) und Jack Manningham (Arnold Preuß). Er geht verschiedenen Fragen nach: Warum flackert das Gaslicht zu später Stunde? Warum verschwinden Gegenstände und warum tauchen sie plötzlich wieder auf? Damit bringt er seine Frau an den Rand des Wahnsinns. Hinzu kommt, dass sich das Dienstmädchen Nancy (Kristin Kloster) dreist aufspielt, ohne dass Jack sie zurechtweist.

Suche nach Mörder

Bella gerät zusehends ins seelische Ungleichgewicht. Sie fürchtet, ihren Verstand zu verlieren. Schon ihre Mutter litt an einer Nervenkrankheit und musste in die Anstalt. Trifft sie dasselbe Schicksal? Da führt Zofe Elisabeth (Elisabeth Malkeit) einen Mann herein, der behauptet, er könne Bella vor ihrem Jack schützen. Er sei ein pensionierter Scotland Yard-Kommissar namens William Rough (Harald Schmidt) und noch immer auf der Suche nach einem flüchtigen Mörder. Hier, in diesem Wohnzimmer, sei vor vielen Jahren eine Frau ermordet worden. Den Mörder habe er damals nicht gefunden. Auch als Pensionär lässt ihn dieser Fall nicht ruhen, daher kehrt er an den Ort des Schreckens zurück, um den Mörder endlich dingfest zu machen. Bella ist der Verzweiflung nahe, wer ist dieser Mann, wer ist der Mörder, wem darf sie noch trauen?

„ Gaslicht“ wird übrigens komplett auf Hochdeutsch gespielt. „Als wir damals Elke Münch als feste Regisseurin holen konnten, haben wir uns vorgenommen, eine hochdeutsche Produktion pro Spielzeit hinzuzunehmen. Grund dafür ist, dass mit ihr einige Spieler aus dem ehemaligen JeverArt-Ensemble zu uns gekommen sind, die bisher auf Hochdeutsch gespielt haben“, erklärt Preuß. Da es in Jever eine große Fangemeinde gab, wolle man auch ihnen die Möglichkeit bieten, ihre Spieler weiter zu sehen.

Neues Publikum gewinnen

„Zudem hören wir immer öfter, dass man gerne unser Haus besuchen möchte, aber kein Platt verstehe. Hier haben wir die Chance gesehen, unser Angebot zu erweitern, um auch neues Publikum anzulocken.“ Das Theater in niederdeutscher Sprache werde aber weiterhin die Kernkompetenz bleiben. Nach der Premiere folgen weitere Aufführungen unter anderem am 28. Mai (15.30 Uhr), 31. Mai (20 Uhr) sowie am 2., 3. und 4. Juni (20 Uhr). Karten gibt es im Theater am Meer unter T 04421 / 777749 sowie unter www.theater-am-meer.de/die-karten-online.

Pressemeldung Nr. 27

Wilhelmshaven,  21. Mai 2023

Kriminalspiel mit Gänsehautgarantie

Elke Münch inszeniert „Gaslicht“ von Patrick Hamilton

Szene aus „Gaslicht“ : Bella Manningham (Sylvia Sievers-Peeks sieht sich mal wieder den bohrenden Fragen ihres Mannes Jack Manningham (Arnold Preuß) ausgesetzt. Foto: Theater am Meer

WILHELMSHAVEN/AP – Wenn sich am Sonnabend, 27. Mai 2023, um 20 Uhr der rote Vorhang im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 öffnet, schaut das Publikum in das Wohnzimmer einer Stadtvilla. Es wird optisch und akustisch in das London der viktorianischen Zeit geführt. Dunkler Nebel liegt über der Stadt. Die Szenerie wird nur spärlich mit dem Kaminfeuer und den Gaslichtlampen erhellt. Bühnenbildner Harald Schmidt hat für den Psychothriller die Szenerie dicht an den Zuschauer herangelegt. Das Ensemble agiert wie auf dem Präsentierteller. Elke Münch hat bei der Regie von Patrick Hamiltons Kriminalspiel darauf Wert gelegt, die Charaktere sowie die Motive und Hintergründe der handelnden Personen nuanciert herauszuarbeiten. „Das Stück hat Gänsehautcharakter und geht sehr in die Tiefe der Gefühlswelt“, sagt Elke Münch.

Warum flackert das Gaslicht?

Im Wohnzimmer sitzt das Ehepaar Bella und Jack Manningham. Warum flackert das Gaslicht zu später Stunde? Warum verschwinden Gegenstände und warum tauchen sie plötzlich wieder auf? Diesen und anderen Fragen geht Hausherr Jack drängend und bohrend nach. Er bringt damit seine Frau Bella an den Rand des Wahnsinns. Das Dienstmädchen Nancy spielt sich dreist auf, ohne dass der Hausherr sie zurechtweist. Bella gerät zusehends ins seelische Ungleichgewicht. Sie fürchtet, ihren Verstand zu verlieren. Schon ihre Mutter litt an einer Nervenkrankheit und musste in die Anstalt. 

Trifft sie dasselbe Schicksal? Da führt die Zofe Elisabeth einen Mann herein, der behauptet, er könne Bella vor ihrem Ehemann schützen. Er sei ein pensionierter Scotland Yard-Kommissar namens William Rough und noch immer auf der Suche nach einem flüchtigen Mörder. Hier, in diesem Wohnzimmer, sei vor vielen Jahren eine Frau ermordet worden. Den Mörder habe er damals nicht gefunden. Auch als Pensionär lässt ihn dieser Fall nicht ruhen, daher kehrt er an den Ort des Schreckens zurück, um den Mörder endlich dingfest zu machen. Bella ist der Verzweiflung nahe, wer ist dieser Mann, wer ist der Mörder, wem darf sie noch trauen?  

Das Ensemble von GASLICHT (v.l.n.r.: Arnold Preuß, Claudia Kristin Kloster, Elisabeth Malkeit, Sylvia Sievers-Peeks, Lars Landis, Harald Schmidt, Hauke Bachus)  BILD Dietmar Bökhaus

„Gaslicht“ auf hochdeutsch - plattdeutsche Kernkompetenz bleibt bestehen

„Wie schon zu Beginn der Spielzeit angekündigt, wird „Gaslicht“ komplett auf hochdeutsch gespielt“, erklärt Bühnenleiter Arnold Preuß. „Als wir kurz vor Corona Elke Münch als feste Regisseurin an unser Theater holen konnten, haben wir uns vorgenommen, eine hochdeutsche Produktion pro Spielzeit hinzuzunehmen, da mit ihr einige Spieler aus dem ehemaligen JeverArt Ensemble zu uns gekommen sind, die bisher auf hochdeutsch gespielt haben. Dort gab es eine große Fangemeinde, die sicherlich gerne ihre Spieler weitersehen möchte. Zudem hören wir immer öfter, dass man gerne unser Haus besuchen möchte, aber kein Platt verstehe.“ 

„Hier haben wir die Chance gesehen, unser Angebot zu erweitern, um auch neues Publikum anzulocken. Mit dieser Erweiterung schaffen wir auch ein Angebot für die frühen Sommermonate, wo sonst keine Theaterangebot besteht. Natürlich wollen wir unser Stammpublikum auch in den Genuss dieses Zusatzangeboten kommen lassen“, betont Preuß. „Mit den hochdeutschen Produktionen „Love Letters“ als Szenische Lesung und „Zwei wie Bonnie und Clyde“ im Abendspielplan ist das hochdeutsche Angebot während der Corona-Zeit schon sehr gut angenommen worden, das hat uns Mut gemacht, dies fortzusetzen.“

„Wichtig ist es uns aber, deutlich zu sagen, dass wir unsere Kernkompetenz, nämlich Theater in Niederdeutscher Sprache zu präsentieren, qualitativ und quantitativ nicht verändern werden“, hebt Preuß hervor. „Das hochdeutsche Stück ist eine Ergänzung des Angebotes. Vergleichbare Bühnen haben damit schon seit einigen Jahren gute Erfahrungen gemacht und tatsächlich viele neue Besucher gewinnen können, ohne das plattdeutsche Angebot beschneiden zu müssen“, so Preuß. 

Harald Schmidt in der Rolle des pensionierten Inspektors von Scotland Yard - BILD Dietmar Bökhaus

Das Ensemble und das Team drumherum

In „Gaslicht“ spielen Elisabeth Malkeit (Zofe Elisabeth), Kristin Kloster (Dienstmädchen Nancy), Sylvia Sievers-Peeks (Bella Manningham), Hauke Backhus (Constabler „PC“ Lennox), Lars Landes (Constabler „PC“ Jeff), Arnold Preuß (Jack Manningham) und Harald Schmidt (William Rough). Hinter der Bühne sind dabei: (Technische Leitung) Phillip Schmidt; (Bühnenbildbau und - ausstattung) Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs; (Bühnenmaler) Thomas Marschner; (Souffleuse) Gerti Evers; (Maske und Perücken) Annika Gärtner; (Kostüme) Heidi Strowik, Helga Lauermann, Ingrid Bicke und Ilse Bergmann; (Inspizient) Hauke Backhus; (Requisiten) Barbara Spengler, Ingrid Bicke; (Beleuchtung): Manfred de Vries, Phillip Schmidt, Harald Schmidt; (Hausdienst) Ingo Heuer und Lars Landes.

Die Termine

    1. Sonnabend, 27.5.23, 20.00, Premiere P
    2. Sonntag, 28.5.23, 15.30, N 1
    3. Mittwoch, 31.5.23, 20.00, C
    4. Freitag, 2.6.23, 20.00, B
    5. Sonnabend, 3.6.23, 20.00, A
    6. Sonntag, 4.6.23, 15.30, BK
    7. Sonntag, 4.6.23, 20.00, E
    8. Mittwoch, 7.6.23, 20.00, D
    9. Sonnabend, 10.6.23, 20.00, F
    10. Sonntag, 11.6.23, 15.30, N 2
    11. Sonntag, 11.6.23, 20.00, ZV
    12. Sonnabend, 17.6.23, 20.00, G
    13. Sonntag, 18.6.23, 15.30, N3
    14. Sonntag, 18.6.23, 20.00, H
    15. Sonnabend, 24.6.23, 20.00, ZV
    16. Sonntag, 25.6.23, 15.30, N4
    17. Sonntag, 25.6.23, 20.00, ZV
    18. Sonnabend, 1.7.23, 20.00, ZV
    19. Sonntag, 2.7.23, 15.30, ZN
    20. Sonntag, 2.7.23, 20.00, ZV 

Abo P, A – H, N 1 – 3. Zu allen Vorstellungen auch freier Verkau
ZV + ZN = Mögliche Zusatzvorstellungen

Elisabeth Malkeit (li.) ist die Zofe Elisabeth - BILD: Dietmar Bökhaus 

Claudia Kristin Kloster (links) ist die Zofe Nancy (BILD: Dietmar Bökhaus)

Sylvia Sievers-Peeks, Arnold Preuß spielen Bella und Jack Manningham (Bild: Dietmar Bökhaus)

Pressemeldung Nr. 23 | 21. April 2023

Psychokrimi mit Gänsehautgarantie

Elke Münch inszeniert mit „Gaslicht“ einen Thriller aus der viktorianischen Zeit

 

"Szene aus „Gaslicht“ (von links nach rechts) Arnold Preuß (Jack Manningham), Sylvia Sievers-Peeks (Bella Manningham), Kristin Claudia Kloster (Nancy), Harald Schmidt (Kommissar Rough) - Foto: Theater am Meer

WILHELMSHAVEN/AP – Das Theater am Meer betritt mit der Premiere des Thrillers „Gaslicht“ von Patrick Hamilton Neuland, denn das Stück wird - wie bei der Vorstellung des Spielplanes im letzen Herbst bereits bekannt gegeben - auf hochdeutsch gespielt. „Seit Jahren ist es üblich, in den Inszenierungen hochdeutsche Rollen oder auch nur hochdeutsche Passagen zu haben. Einige Bühnen sind inzwischen dazu übergegangen, jährlich eine komplett hochdeutsche Inszenierung anzubieten. Auch das Ohnsorg-Theater gastiert nicht selten mit komplett hochdeutschen Produktionen“, so Bühnenleiter Arnold Preuß. „Wir wollen unser Portfolio erweitern und machen damit beispielsweise auch den Touristen während ihres Aufenthaltes an der Küste ein kulturelles Angebot.“

Wenn sich am Sonnabend, 27. Mai 2023, um 20 Uhr der Vorhang im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße öffnet, schaut das Publikum in das Wohnzimmer einer typischen Londoner Stadtvilla. Die Atmosphäre, das Mobiliar und die Kostüme weisen auf die viktorianische Zeit hin. Dunkler Nebel liegt über der Stadt. Die düstere Atmosphäre wird nur spärlich mit Gaslicht erhellt.

Warum flackert das Gaslicht zu später Stunde? Warum verschwinden Gegenstände und warum tauchen sie plötzlich wieder auf? Diesen Fragen geht der Hausherr Jack Manningham insistierend nach und er bringt damit seine Frau Bella an den Rand des Wahnsinns. Das Dienstmädchen Nancy spielt sich dreist auf, ohne dass der Hausherr sie zurechtweist. Bella gerät zusehends ins seelische Ungleichgewicht. Sie fürchtet, ihren Verstand zu verlieren. Schon ihre Mutter litt schon an einer Nervenkrankheit und musste in die Anstalt.

Trifft sie dasselbe Schicksal? Da führt die Zofe Elisabeth plötzlich einen Mann in die Wohnung, der behauptet, er könne Bella vor ihrem Ehemann schützen. Er sei ein pensionierter Scotland Yard-Kommissar namens Rough und noch immer auf der Suche nach einem flüchtigen Mörder.

Hier, in diesem Wohnzimmer, sei vor vielen Jahren eine alte Frau ermordet worden. Den Mörder habe er damals nicht gefunden. Auch als Pensionär lässt ihn dieser Fall nicht ruhen, daher kehrt er an den Ort des Schreckens zurück, um den Mörder endlich dingfest zu machen. Bella ist der Verzweiflung nahe, wer ist dieser Mann, wer ist der Mörder, wem darf sie trauen?

Das Theaterstück "Gaslicht" wurde 1938 uraufgeführt. Im Theater am Meer spielen Elisabeth Malkeit (Zofe Elisabeth), Kristin Kloster (Dienstmädchen Nancy), Sylvia Sievers-Peeks (Bella Manningham), Arnold Preuß (Jack Manningham), Harald Schmidt (Kommissar Rough), Hauke Backhus und Lars Landes (zwei Polizisten). Hinter der Bühne sind dabei als Technische Leitung: Phillip Schmidt, für das Bühnenbild: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, als Bühnenmaler: Thomas Marschner, als Souffleuse: Gerti Evers, als Maskenbildnerin: Annika Gärtner, für die Kostüme: Heidi Strowik, Helga Lauermann, Ingrid Bicke und Ilse Bergmann, als Inspizient: Hauke Backhus, für die Requisiten: Barbara Spengler und Ingrid Bicke, für die Beleuchtung: Manfred de Vries und Phillip Schmidt, für den Hausdienst: Ingo Heuer und Lars Landes.

 

Termine

Dat verrückte Märkenland

Freitag, 07. Mai 2023
Erstmals im Theater am Meer

Dat verrückte Märkenland

mit dem Ensemble der Theaterschule des Theaters am Meer unter der Leitung von Martina Brünjes

Regie und Bühne: Martina Brünjes

Inhalt

In Wilhelmshaven gibt es eine Station, die in Deutschland einmalig ist. Nur den wenigsten ist bekannt, dass es dort auch eine ganz spezielle Abteilung gibt, die Sonderabteilung für „chronische Fabulaeitis“ und „Mediocris Fabula Fascinatio“. Hier werden Menschen aufgenommen, die glauben, sie seien eine Märchenfigur. Auf dieser Station geht es allerdings meist sehr ruhig zu, bis zu jenem Tag, an dem die „kleine Welt“ der Sonderabteilung aus den Fugen gerät und sich eine vermeintliche Bedrohung ankündigt.

Nicht nur Frau Doktor h. c. f. Andersen und die Therapeutinnen Wiebke und Luisa Grimm geraten ins Schleudern. Auch den Patienten wird einiges abverlangt, geraten sie doch immer mehr in die Welt der Märchenfiguren.

Die Zuschauer tauchen ein in eine turbulente Komödie zwischen Fantasie und Wirklichkeit, in der nichts ist, wie es scheint ...  

Auf der Bühne mit

PAULA HERPEL als Frau Dr. h. c. f. Andersen

ALESSIA MOHR als Jasmin // Prinz Phillip

TAMARA BEUTZ als Alice // Alice

EMMA SCHMIDT als Lisa // Rotkäppchen // Frau Boose-Woolf // Mary Poppins

TESSA BIENERT als Marie // Hootmaaker

KEANA MEYER als Wiebke Grimm

ZOE HOKEMEIER als Luisa Grimm

KRISTIN KLOSTER als Carolin // Königin Drizella (Böse Stiefmutter)

CLAUDIA KÜHNE als Sarah // Dornröschen

REBECCA EDEL als Lisa // Rotkäppchen // Frau Bose-Woolf // Mary Poppins

MATTHIS DUCCI als Tim // Olaf

Hinter der Bühne mit

Phillip Schmidt - Technischer Leiter

Zoe Hokemeier / Ulrike Schütze - Souffleuse

Lars Landes, Harald Schmidt, Phillip Schmidt - Beleuchtung

Thomas Marschner - Bühnenmaler

Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs - Bühnenbildbau

Sandra Krüger - Inspizientin

Ilse Bergmann, Ingrid Bicke, Traute Fischer - Kostüme und Requisiten

Annika Gärtner - Maske 


PRESSEMELDUNGEN 

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 9. Mai 2023

Theaterschüler ernten Applaus

WILHELMSHAVEN. (WAN) Die jungen Darsteller der Theaterschule des „Theaters am Meer“ begeisterten bei der Premiere von „Dat verrückte Märkenland“ ihr Publikum. In dem Stück geht es um eine Gruppe von Patienten einer psychiatrischen Station, die allesamt denken, sie seien Märchenfiguren. Im Laufe der Handlung versuchen sie, ihre Traumwelt zu bewahren.  P Seite 4

Schauspiel-Nachwuchs lässt kein Auge trocken

KULTUR - Theaterschule des Theaters am Meer begeistert mit „Dat verrückte Märkenland“ – Darsteller mit großer Spielfreude

von Wolfgang A. Niemann

Die Insassen einer psychiatrischen Anstalt, im Stück der Theaterschule des Theaters am Meer dargestellt von (von links) Tamara Beutz, Claudia Kühne, Alessia Mohr, Tessa Bienert, Mattis Ducci und Kristin Kloster, setzen alles daran, um ihr titelgebendes „Märkenland“ zu retten.Arnold Preuß

Die Insassen einer psychiatrischen Anstalt, im Stück der Theaterschule des Theaters am Meer dargestellt von (von links) Tamara Beutz, Claudia Kühne, Alessia Mohr, Tessa Bienert, Mattis Ducci und Kristin Kloster, setzen alles daran, um ihr titelgebendes „Märkenland“ zu retten. Foto: Theater am Meer, Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN. (WAN) Die Theaterschule des Wilhelmshavener Theaters am Meer begeisterte am Sonntag bei der Premiere von „Dat verrückte Märkenland“ auf der Bühne an der Kieler Straße. Wie das alles endete? „Superkallifragilistisch“ und belohnt mit Riesenbeifall, denn die jugendlichen Darsteller überzeugten mit großer Spielfreude. Regisseurin Martina Brünjes hatte das Stück geschrieben und mit dem Theaternachwuchs ausgearbeitet.

Patienten halten sich für Märchenfiguren

Schauplatz ist eine psychiatrische Abteilung im Krankenhaus, wie es sie nirgendwo sonst gibt. Alle sieben Patienten leiden unter chronischer Fabulitis und halten sich für Märchenfiguren. Und da sie dabei auch noch Märchen und Kostüme wechseln, haben Sekretärin Wiebke Grimm (nicht verwandt mit den Gebrüdern) und Frau Dr. Andersen (hier gilt dasselbe) einen schweren Stand, zumal die quirligen Schutzbefohlenen heimlich ihre Pillen nicht schlucken.

Das Rotkäppchen büxt aus

Doch während noch Königin Drizilla (Kristin Kloster) sich mit Grimm streitet, büxt das Rotkäppchen aus. Und noch schlimmer: Frau Bose-Woolf von der Stadt Wilhelmshaven kündigt die baldige Schließung der Abteilung aus Kostengründen an. Da gerät die kleine Märchenwelt in Gefahr und es muss etwas getan werden. Doch nun laufen die Märchenfiguren unter dem Kommando von Prinz Philipp zur Hochform auf. Bis auf das Dornröschen (Claudia Kühne) und eben das verschwundene Rotkäppchen. Dann lassen Schwester Jasmin und Dr. Andersen die bunten Käuze strammstehen, um Bonbons (Marke „Bayer Leverkusen“) zu verteilen. Die Patienten aber durchschauen das Personal.

Schließlich kommt Frau Bose-Woolf, ist aber angezogen wie eine gewisse Mary Poppins. Und die lässt sich in den malerischen Kulissen von Märchenschloss und magischem Spiegel durch die Kunstwerke beeindrucken, die die Patienten gemalt haben. So eine tolle psychiatrische Abteilung kann man einfach nicht schließen, befindet sie und besiegelt dies mit einem Regenschirmtanz. So enden rund 75 sehr unterhaltsame Minuten mit dem berühmten Mary-Poppins-Lied „Superkallifragilistisch“, bei dem das Publikum mitklatscht.

Großer Auftritt beim Jugendtheaterfestival

Da dürfen sich die Zuschauer der nächsten Aufführungen am 10., 11. und 12. Mai jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag, 14. Mai, um 15.30 Uhr auf ein herzerfrischendes Theatererlebnis freuen. Und so, wie sich alle Akteure bei dieser rundum gelungenen Premiere präsentiert haben, hat das Ensemble bestimmt gute Chancen, wenn es Ende Juni mit dem Stück beim Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen in Haselünne auftritt. Wegen der vielen Darsteller und ihre noch zahlreicheren Rollen hier alle Akteure der Premieren-Aufführung: Paula Herpel, Alessia Mohr, Tamara Beutz, Sandra Edel, Zoe Hokemeier, Kristin Kloster, Claudia Kühne, Rebecca Edel und Mattis Ducci.

NWZ Online - Wilhelmshavener Zeitung vom 8. Mai 2023

PLATTDEUTSCHES THEATER IN WILHELMSHAVEN

Theaterschüler begeistern Publikum mit „Dat verrückte Märkenland“

Die Insassen einer psychiatrischen Anstalt, im Stück der Theaterschule des Theaters am Meer dargestellt von (von links) Tamara Beutz, Claudia Kühne, Alessia Mohr, Tessa Bienert, Mattis Ducci und Kristin Kloster, setzen alles daran, um ihr titelgebendes „Märkenland“ zu retten. Foto: Theater am Meer,Arnold Preuß

Wilhelmshaven - Die Theaterschule des Wilhelmshavener Theaters am Meer begeisterte am Sonntag bei der Premiere von „Dat verrückte Märkenland“ auf der Bühne an der Kieler Straße. Wie das alles endete? „Superkallifragilistisch“ und belohnt mit Riesenbeifall, denn die jugendlichen Darsteller überzeugten mit großer Spielfreude. Regisseurin Martina Brünjes hatte das Stück geschrieben und mit dem Theaternachwuchs ausgearbeitet. Schauplatz ist eine psychiatrische Abteilung im Krankenhaus, wie es sie nirgendwo sonst gibt. Alle sieben Patienten leiden unter chronischer Fabulitis und halten sich für Märchenfiguren. Und da sie dabei auch noch Märchen und Kostüme wechseln, haben Sekretärin Wiebke Grimm (nicht verwandt mit den Gebrüdern) und Frau Dr. Andersen (hier gilt dasselbe) einen schweren Stand, zumal die quirligen Schutzbefohlenen heimlich ihre Pillen nicht schlucken.

Das Rotkäppchen büxt aus

Doch während noch Königin Drizilla (Kristin Kloster) sich mit Grimm streitet, büxt das Rotkäppchen aus. Und noch schlimmer: Frau Bose-Woolf von der Stadt Wilhelmshaven kündigt die baldige Schließung der Abteilung aus Kostengründen an. Da gerät die kleine Märchenwelt in Gefahr und es muss etwas getan werden. Doch nun laufen die Märchenfiguren unter dem Kommando von Prinz Philipp zur Hochform auf. Bis auf das Dornröschen (Claudia Kühne) und eben das verschwundene Rotkäppchen. Dann lassen Schwester Jasmin und Dr. Andersen die bunten Käuze strammstehen, um Bonbons (Marke „Bayer Leverkusen“) zu verteilen. Die Patienten aber durchschauen das Personal.

Schließlich kommt Frau Bose-Woolf, ist aber angezogen wie eine gewisse Mary Poppins. Und die lässt sich in den malerischen Kulissen von Märchenschloss und magischem Spiegel durch die Kunstwerke beeindrucken, die die Patienten gemalt haben. So eine tolle psychiatrische Abteilung kann man einfach nicht schließen, befindet sie und besiegelt dies mit einem Regenschirmtanz. So enden rund 75 sehr unterhaltsame Minuten mit dem berühmten Mary-Poppins-Lied „Superkallifragilistisch“, bei dem das Publikum mitklatscht. 

Großer Auftritt beim Jugendtheaterfestivals

Da dürfen sich die Zuschauer der nächsten Aufführungen am 10., 11. und 12. Mai jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag, 14. Mai, um 15.30 Uhr auf ein herzerfrischendes Theatererlebnis freuen. Und so, wie sich alle Akteure bei dieser rundum gelungenen Premiere präsentiert haben, hat das Ensemble bestimmt gute Chancen, wenn es Ende Juni mit dem Stück beim Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen in Haselünne auftritt. Wegen der vielen Darsteller und ihre noch zahlreicheren Rollen hier alle Akteure der Premieren-Aufführung: Paula Herpel, Alessia Mohr, Tamara Beutz, Sandra Edel, Zoe Hokemeier, Kristin Kloster, Claudia Kühne, Rebecca Edel und Matthis Ducci.

WILHELMSHAVEN, 8. Mai 2023

DAT VERRÜCKTE MÄRKENLAND - Fotos von der Hauptprobe

Sonntag | 07. Mai 2023 | SONNTAGSBLATT WILHELMSHAVEN

Premiere der Theaterschule: „Dat verrückte Märkenland“

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE Uraufführung am 7. Mai im kleinen Schauspielhaus
in der Kieler Straße 63

Die Mitglieder (hinten v. l.) Tessa Bienert, Emma Schmidt, Alessia Mohr, Kristin Kloster, Tamara Beutz, (Mitte, v. l.) Paula Herpel, Keana Meyer, Mattis Ducci, Rebecca Edel, (vorne) Claudia Kühne sind bereit für die Premiere des Stückes "Dat verrückte Märkenland" . – FOTO: Theater am Meer

WILHELMSHAVEN/LR – Nun ist es soweit, die jungen Theaterbegeisterten der Theaterschule des "Theaters am Meer" werden ihr Stück, „Dat verrückte Märkenland“ im kleinen Schauspielhaus in der Kieler Straße 63 uraufführen können. Die Premiere am Sonntagnachmittag, 7. Mai, um 15.30 Uhr wird mit großem Enthusiasmus vorbereitet. Die Nachwuchsspielerinnen und -spieler treten nach den sechs im Theater am Meer geplanten Vorstellungen auch auf dem Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen auf, das in diesem Jahr erneut in Haselünne vom 25. bis 27. Juni 2023 stattfinden wird.

Intensive Proben
Seit November letzten Jahres haben die Theatereleven einmal wöchentlich zwei Stunden geprobt. In den letzten Wochen haben an zwei kompletten Wochenenden intensive Proben an dem Stück stattgefunden.  Jetzt befinden sich die Jugendlichen gedanklich komplett schon im „Märkenland“ und leben ihre Rollen mit großer Vorfreude auf die Premiere aus. Der Umschwung von privatem Charakter auf den Bühnen-Charakter gelingt spielend. Manchmal müssen auch sogar mehrere Charaktere bewältigt werden, was dem talentierten Nachwuchs mühelos gelingt. 

Eine Station für Märchenfiguren   
Worum geht es? In Wilhelmshaven gibt es eine Station, die in Deutschland einmalig ist. Nur den wenigsten ist bekannt, dass es dort auch eine ganz spezielle Abteilung gibt, die Sonderabteilung für „chronische Fabulaeitis“ und „Mediocris Fabula Fascinatio“. Hier werden Menschen aufgenommen, die glauben, sie seien eine Märchenfigur. Auf dieser Station geht es allerdings meist sehr ruhig zu, bis zu jenem Tag, an dem die „kleine Welt“ der Sonderabteilung aus den Fugen gerät und sich eine vermeintliche Bedrohung ankündigt. Nicht nur Frau Doktor h. c. f. Andersen und die Therapeutinnen Wiebke und Luisa Grimm geraten ins Schleudern. Auch den Patienten wird einiges abverlangt, geraten sie doch immer mehr in die Welt der Märchenfiguren.

Turbulente Komödie
Die Zuschauer tauchen ein in eine turbulente Komödie zwischen Fantasie und Wirklichkeit, in der nichts ist, wie es scheint. Eine bunte Märchenwelt öffnet sich, wunderschöne Kostüme sind zu sehen, bekannte Lieder werden gesungen und choreografisch dargeboten und insgesamt wird es eine fröhliche unterhaltsame Stunde mit dem talentierten Theaterschulensemble geben.

In der Regie von Martina Brünjes sind auf der Bühne zu sehen: Paula Herpel (Frau Dr. h. c. f. Andersen), Alessia Mohr (Jasmin/Prinz Phillip van Alstead), Tamara Beutz (Alice/Alice), Emma Schmidt (Lisa/Rotkäppchen/Frau Bose-Woolf/Mary Poppins), Tessa Bienert (Marie/Hootmaaker), Keana Meyer (Wiebke Grimm), Zoe Hokemeier (Luisa Grimm), Kristin Kloster (Carolin/Königen Drizella = Böse Stiefmutter), Claudia Kühne (Sarah/Dornröschen), Rebecca Edel (Lisa/Rotkäppchen/Frau Boose-Woolf/Mary Poppins) und Mattis Ducci (Tim/Olaf).

Hinter der Bühne sind Phillip Schmidt (Technischer Leiter), Zoe Hokemeier (Soufflage), Lars Landes (Beleuchtung), Sandra Krüger (Inspizientin), Ilse Bergmann, Ingrid Bicke, Traute Fischer (Kostüme und Requisiten), Annika Gärtner (Maske), Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Bühnenbau), Thomas Marschner (Bühnenmalerei), Ingo Heuer, Lars Landes (Hausdienst). 

 

NWZ Online 4. Mai 2023

THEATER AM MEER IN WILHELMSHAVEN

Schauspielnachwuchs fiebert Erstaufführung entgegen

Die Mitglieder der Theaterschule (hinten, von links) Tessa Bienert, Emma Schmidt, Alessia Mohr, Kristin Kloster, Tamara Beutz, (Mitte, von links) Paula Herpel, Keana Meyer, Mattis Ducci, Rebecca Edel und Claudia Kühne (liegend).

Wilhelmshaven - Die Vorfreude der Theaterschule des Theaters am Meer steigt. Am Sonntag, 7. Mai, um 15.30 Uhr feiert ihr Stück „Dat verrückte Märkenland“ in der Regie von Martina Brünjes im kleinen Schauspielhaus, Kieler Straße 63, Premiere. Neben sechs hiesigen Aufführungen werden die Nachwuchsspieler auch auf dem Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen auftreten, das vom 25. bis 27. Juni in Haselünne stattfindet.

Die Theatereleven haben seit November einmal wöchentlich zwei Stunden geprobt. In den zurückliegenden Wochen fanden an zwei kompletten Wochenenden intensive Proben an dem Stück statt. „Jetzt befinden sich die Jugendlichen gedanklich komplett schon im ,Märkenland’ und leben ihre Rollen mit großer Vorfreude auf die Premiere aus. Der Umschwung vom privaten Charakter auf den der Bühne gelingt spielend. Manchmal müssen sogar mehrere Charaktere bewältigt werden, was ihnen mühelos gelingt“, zeigt sich Leiter Arnold Preuß erfreut.

Das Stück spielt in Wilhelmshaven, wo es eine Station gibt, die in Deutschland einmalig ist. Nur den wenigsten ist bekannt, dass es dort eine Sonderabteilung für „chronische Fabulaeitis“ und „Mediocris Fabula Fascinatio“ gibt. Hier werden Menschen aufgenommen, die glauben, sie seien eine Märchenfigur. Auf dieser Station geht es meist sehr ruhig zu, bis zu jenem Tag, an dem die „kleine Welt“ dort aus den Fugen gerät und sich eine vermeintliche Bedrohung ankündigt. Nicht nur Frau Doktor h. c. f. Andersen und die Therapeutinnen Wiebke und Luisa Grimm geraten ins Schleudern. Auch den Patienten wird einiges abverlangt, geraten sie doch immer mehr in die Welt der Märchenfiguren.

„Die Zuschauer tauchen ein in eine turbulente Komödie zwischen Fantasie und Wirklichkeit, in der nichts ist, wie es scheint. Eine bunte Märchenwelt öffnet sich, wunderschöne Kostüme sind zu sehen, bekannte Lieder werden gesungen sowie choreografisch dargeboten und insgesamt wird es eine fröhliche unterhaltsame Stunde mit dem Theaterschulensemble geben“, sagt Preuß.

Weitere Aufführungen folgen am 10., 11. und 12. Mai jeweils um 20 Uhr sowie am 14. Mai um 15.30 Uhr. Im Zuge der Verleihung des Willy-Beutz-Preises am 13. Mai um 20 Uhr gibt es eine geschlossene Sondervorstellung. Karten gibt es im Theaterbüro sowie unter www.theater-am-meer.de

Wilhelmshavener Zeitung vom 5. Mai 2023

In eine Märchenwelt verschwinden

KULTUR - Theaterschule feiert am Sonntag Premiere mit „Dat verrückte Märkenland“ 

Die Mitglieder der Theaterschule (hinten v. l.) Tessa Bienert, Emma Schmidt, Alessia Mohr, Kristin Kloster, Tamara Beutz, (Mitte, v. l.) Paula Herpel, Keana Meyer, Mattis Ducci, Rebecca Edel, (vorne) Claudia Kühne. – FOTO: TaM

WILHELMSHAVEN. (WZ) Die Vorfreude der Theaterschule des Theaters am Meer steigt. Am Sonntag, 7. Mai, um 15.30 Uhr feiert ihr Stück „Dat verrückte Märkenland“ in der Regie von Martina Brünjes im kleinen Schauspielhaus, Kieler Straße 63, Premiere.

Neben sechs hiesigen Aufführungen werden die Nachwuchsspieler auch auf dem Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen auftreten, das vom 25. bis 27. Juni in Haselünne stattfindet.

Die Theatereleven haben seit November einmal wöchentlich zwei Stunden geprobt. In den zurückliegenden Wochen fanden an zwei kompletten Wochenenden intensive Proben an dem Stück statt. „Jetzt befinden sich die Jugendlichen gedanklich komplett schon im ,Märkenland’ und leben ihre Rollen mit großer Vorfreude auf die Premiere aus.

Der Umschwung vom privaten Charakter auf den der Bühne gelingt spielend. Manchmal müssen sogar mehrere Charaktere bewältigt werden, was ihnen mühelos gelingt“, zeigt sich Leiter Arnold Preuß erfreut.

Das Stück spielt in Wilhelmshaven, wo es eine Station gibt, die in Deutschland einmalig ist. Nur den wenigsten ist bekannt, dass es dort eine Sonderabteilung für „chronische Fabulaeitis“ und „Mediocris Fabula Fascinatio“ gibt.

Hier werden Menschen aufgenommen, die glauben, sie seien eine Märchenfigur. Auf dieser Station geht es meist sehr ruhig zu, bis zu jenem Tag, an dem die „kleine Welt“ dort aus den Fugen gerät und sich eine vermeintliche Bedrohung ankündigt. Nicht nur Frau Doktor h. c. f. Andersen und die Therapeutinnen Wiebke und Luisa Grimm geraten ins Schleudern. Auch den Patienten wird einiges abverlangt, geraten sie doch immer mehr in die Welt der Märchenfiguren.

„Die Zuschauer tauchen ein in eine turbulente Komödie zwischen Fantasie und Wirklichkeit, in der nichts ist, wie es scheint.

Eine bunte Märchenwelt öffnet sich, wunderschöne Kostüme sind zu sehen, bekannte Lieder werden gesungen sowie choreografisch dargeboten und insgesamt wird es eine fröhliche unterhaltsame Stunde mit dem Theaterschulensemble geben“, sagt Preuß.

Weitere Aufführungen folgen am 10., 11. und 12. Mai jeweils um 20 Uhr sowie am 14. Mai um 15.30 Uhr. Im Zuge der Verleihung des Willy-Beutz-Preises am 13. Mai um 20 Uhr gibt es eine geschlossene Sondervorstellung.

Karten gibt es im Theaterbüro sowie unter www.theater-am-meer.de

 

Pressemeldung Nr. 25 |  01. Mai 2023                                                                                                                                                                                                                                           

THEATERSCHULE feiert Premiere mit „Dat verrückte Märkenland“

Uraufführung am 7. Mai im Kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63

Theaterbegeisterte Jugendgruppe probt seit Monaten intensiv mit Martina Brünjes für die Premiere ihres Stückes. 

Die Mitglieder der Theaterschule (hinten v. l.) Tessa Bienert, Emma Schmidt, Alessia Mohr, Kristin Kloster, Tamara Beutz, (Mitte, v. l.) Paula Herpel, Keana Meyer, Mattis Ducci, Rebecca Edel, (vorne) Claudia Kühne. – FOTO: TaM

WILHELMSHAVEN/AP – Nun dauert es keine Woche mehr bis die jungen Theaterbegeisterten der Theaterschule des Theaters am Meer ihr Stück, „Dat verrückte Märkenland“ im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 uraufführen können. Die Premiere am Sonntagnachmittag, 7. Mai 2023, um 15.30 Uhr wird mit großem Enthusiasmus vorbereitet. Die Nachwuchsspielerinnen und -spieler treten nach den sechs im Theater am Meer geplanten Vorstellungen auch auf dem Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen auf, das in diesem Jahr erneut in Haselünne vom 25. bis 27. Juni 2023 stattfinden wird.

Die Theatereleven haben seit November letzten Jahres einmal wöchentlich zwei Stunden geprobt. In den letzten Wochen haben an zwei kompletten Wochenenden intensive Proben an dem Stück stattgefunden.  Jetzt befinden sich die Jugendlichen gedanklich komplett schon im „Märkenland“ und leben ihre Rollen mit großer Vorfreude auf die Premiere aus. Der Umschwung von privatem Charakter auf den Bühnen-Charakter gelingt spielend. Manchmal müssen auch sogar mehrere Charaktere bewältigt werden, was dem talentierten Nachwuchs mühelos gelingt. 

Worum geht es?    
In Wilhelmshaven gibt es eine Station, die in Deutschland einmalig ist. Nur den wenigsten ist bekannt, dass es dort auch eine ganz spezielle Abteilung gibt, die Sonderabteilung für „chronische Fabulaeitis“ und „Mediocris Fabula Fascinatio“. Hier werden Menschen aufgenommen, die glauben, sie seien eine Märchenfigur. Auf dieser Station geht es allerdings meist sehr ruhig zu, bis zu jenem Tag, an dem die „kleine Welt“ der Sonderabteilung aus den Fugen gerät und sich eine vermeintliche Bedrohung ankündigt.

Nicht nur Frau Doktor h. c. f. Andersen und die Therapeutinnen Wiebke und Luisa Grimm geraten ins Schleudern. Auch den Patienten wird einiges abverlangt, geraten sie doch immer mehr in die Welt der Märchenfiguren.

Die Zuschauer tauchen ein in eine turbulente Komödie zwischen Fantasie und Wirklichkeit, in der nichts ist, wie es scheint ...  Eine bunte Märchenwelt öffnet sich, wunderschöne Kostüme sind zu sehen, bekannte Lieder werden gesungen und choreografisch dargeboten und insgesamt wird es eine fröhliche unterhaltsame Stunde mit dem talentierten Theaterschulensemble geben.

In der Regie von Martina Brünjes sind auf der Bühne zu sehen:     
Paula Herpel (Frau Dr. h. c. f. Andersen), Alessia Mohr (Jasmin/Prinz Phillip van Alstead), Tamara Beutz (Alice/Alice), Emma Schmidt (Lisa/Rotkäppchen/Frau Bose-Woolf/Mary Poppins), Tessa Bienert (Marie/Hootmaaker), Keana Meyer (Wiebke Grimm), Zoe Hokemeier (Luisa Grimm), Kristin Kloster (Carolin/Königen Drizella = Böse Stiefmutter), Claudia Kühne (Sarah/Dornröschen), Rebecca Edel (Lisa/Rotkäppchen/Frau Boose-Woolf/Mary Poppins) und Mattis Ducci (Tim/Olaf).

Hinter der Bühne sind Phillip Schmidt (Technischer Leiter), Zoe Hokemeier (Soufflage), Lars Landes (Beleuchtung), Sandra Krüger (Inspizientin), Ilse Bergmann, Ingrid Bicke, Traute Fischer (Kostüme und Requisiten), Annika Gärtner (Maske), Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Bühnenbau), Thomas Marschner (Bühnenmalerei), Ingo Heuer, Lars Landes (Hausdienst). 

Folgende sechs Aufführungstermine sind geplant:

  1. Sonntag, 7.5.23, 15:30 Uhr, Premiere
  2. Mittwoch, 10.5.23, 20.00 Uhr
  3. Donnerstag, 11. 5.23, 20.00 Uhr
  4. Freitag, 12.5.23, 20.00 Uhr
  5. Sonnabend,13.5.23, 20.00 Uhr (geschlossene Sondervorstellung zur Verleihung des Willy–Beutz-Preises)
  6. Sonntag, 14.5.23, 15.30 Uhr

sowie eine gekürzte Aufführung während des Jugendtheaterfestival in Haselünne 

Die Eintrittskarten für die ca. einstündige Aufführung (ohne Pause) kosten 10 Euro (vergünstigt 8 Euro) und sind sowohl im Theaterbüro als auch online zu erhalten.  

Wilhelmshaven 20. April 2023

Zehn Theaterbegeisterte schwärmen vom „Verrückten Märkenland“

Endproben in der Theaterschule des Theaters am Meer für die
Uraufführung am 7. Mai 2023 

Die Mitglieder der Theaterschule (hinten v. l.) Tessa Bienert, Emma Schmidt, Alessia Mohr, Kristin Kloster, Tamara Beutz, (Mitte, v. l.) Paula Herpel, Keana Meyer, Mattis Ducci, Rebecca Edel, (vorne) Claudia Kühne. – FOTO: TaM 

WILHELMSHAVEN/AP – Nun dauert es keine drei Wochen mehr bis die Mitglieder der Theaterschule des Theaters am Meer das Stück „Dat verrückte Märkenland“ im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 uraufführen. Die Premiere ist am Sonntag, 7. Mai 2023, um 15.30 Uhr vorgesehen. Die zehn Nachwuchsspielerinnen und -spieler treten nach den sechs im Theater am Meer geplanten Vorstellungen mit dem Stück auch auf dem Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen auf, das in diesem Jahr erneut in Haselünne vom 25. bis 27. Juni 2023 stattfinden wird.

Das theaterbegeisterte Ensemble hat in den vergangenen Wochen auch zweimal an Wochenenden intensiv an dem Stück und den übernommenen Rollen probiert.  Jetzt geht es in die Zielgerade und mit jeder Probe wächst die Vorfreude und die Sicherheit im Text und im Umgang mit dem Charakter, den sie zu spielen haben.  Manchmal müssen auch mehrere Charaktere bewältigt werden, denn in dem Stück geht es darum, dass es in Wilhelmshaven eine Station gibt, die in Deutschland einmalig ist. Nur den wenigsten ist bekannt, dass es dort auch diese Abteilung gibt, die Sonderabteilung für „chronische Fabulaeitis“ und „Mediocris Fabula Fascinatio“. 

Hier werden Menschen aufgenommen, die glauben, sie seien eine Märchenfigur. Auf dieser Station geht es allerdings meist sehr ruhig zu, bis zu jenem Tag, an dem die „kleine Welt“ der Sonderabteilung aus den Fugen gerät und sich eine vermeintliche Bedrohung ankündigt.

Nicht nur Frau Doktor h. c. f. Andersen und die Therapeutinnen Wiebke und Luisa Grimm geraten ins Schleudern. Auch den Patienten wird einiges abverlangt, geraten sie doch immer mehr in die Welt der Märchenfiguren. Die Zuschauer tauchen ein in eine turbulente Komödie zwischen Fantasie und Wirklichkeit, in der nichts ist, wie es scheint ...

Je öfter das Stück jetzt im Ablauf probiert wird, spürt man, wie sehr sich das Ensemble mit den Rollen identifiziert, wie sehr sie sich in den Kostümen wohlfühlen und wie ihnen die Lieder und Choreografien Spaß machen.

Folgende sechs Aufführungstermine sind geplant:

  1. Sonntag, 7.5.23, 15:30 Uhr, Premiere
  2. Mittwoch, 10.5.23, 20.00 Uhr
  3. Donnerstag, 11. 5.23, 20.00 Uhr
  4. Freitag, 12.5.23, 20.00 Uhr
  5. Sonnabend,13.5.23, 20.00 Uhr (geschlossene Sondervorstellung)
  6. Sonntag, 14.5.23, 15.30 Uhr

sowie eine gekürzte Aufführung während des Jugendtheaterfestival 2023 in Haselünne.

Die Eintrittskarten für die ca. einstündige Aufführung (ohne Pause) kosten 10 Euro (vergünstigt 8 Euro) und sind sowohl im Theaterbüro als auch online zu erhalten.

THEATER AM MEER
Theaterbüro I Kartenverkauf I Abonnementsverwaltung
Theater am Meer, Kieler Straße 63, 1. OG
Karten-Telefon 04421/777749 (auch AB)
Karten-Online: www.theater-am-meer.de/die-karten-online
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18.30 Uhr
Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13 Uhr

Wilhelmshavener Zeitung vom 7. Februar 2023

Theaterschule inszeniert märchenhaftes Stück

BÜHNE - Nachwuchs des Theaters am Meer steckt mitten in den Vorbereitungen –
Premiere am 7. Mai

Die Mitglieder der Theaterschule (v.l.) Paula Herpel, Kristin Kloster, Emma Schmidt, Tamara Beutz, Sabrin Sghaier, Mattis Ducci, Charlett Schweppe, Tessa Bienert, Keana Meyer, Rebecca Edel und Alessia Mohr. -
Foto: Theater am Meer, Martina Brünjes

WILHELMSHAVEN. (WZ) Die bühneneigene Theaterschule der Niederdeutschen Bühne – Theater am Meer – steckt mitten in den Vorbereitungen für das Theaterstück, das zum Ende einer Spielzeit im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße uraufgeführt wird. Die Premiere von „Dat verrückte Märkenland“ ist für Sonntag, 7. Mai, geplant.

Die elf Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspieler treten mit dem Stück auch auf dem Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen auf. Das Festival ist in diesem Jahr erneut in Haselünne in der Zeit vom 25. bis 27. Juni geplant.

Die Mitglieder der Theaterschule sind derzeit dabei, fleißig die Rollenbiografien für das „verrückte Märkenland“ zu erarbeiten. Die Ergebnisse werden von Martina Brünjes in das Skript des Stückes eingearbeitet. In dem Stück wird spielerisch mit bekannten Märchenfiguren umgegangen. So entstehen beispielsweise die Biografien von Frau Dr. h.c.f. Andersen, Wiebke und Luisa Grimm, Alice, Dornröschen und Rotkäppchen – aber auch von Jasmin, Marie, Carolin und Tim.

Wie das wohl alles zusammenpasst, wird spätestens bei der Premiere zu sehen sein. Dann wird auch geklärt, was Frau Bose-Oßwolt wohl für eine Biografie hat.

„Man kann schon jetzt sagen, dass am Ende ein sehr unterhaltendes Theaterstück auf die Bühne kommen wird, dass viele bekannte Märchenfiguren auf die Bühne bringen wird und mit viel Fantasie Bekanntes und Neues aus dem Märchenland zu einem Theaterbesuch der gesamten Familie animiert“, sagt Bühnenleiter Arnold Preuß zum geplanten Stück.

Aufführungen: Sonntag, 7.5.23, 15:30, Premiere, Mittwoch, 10.5.23, 20.00; Donnerstag, 11. 5.23, 20.00; Freitag, 12.5.23, 20.00; Sonnabend,13.5.23, 20.00; Sonntag, 14.5.23, 15.30: Jugendtheaterfestival in Haselünne vom 25. - 27.6.2023 
Eintrittskarten
sind bereits erhältlich unter anderem im Theaterbüro, Kieler Straße 63 oder  Telefon 777749 oder
online: www.theater-am-meer.de/die-karten-online 
 

NWZ Online - Wilhelmshaven, 2. Februar 2023

DIE PREMIERE VON „DAT VERRÜCKTE MÄRKENLAND“ IST FÜR DEN 7. MAI GEPLANT.

„Dat verrückte Märkenland“ – ein Fest für alle Märchenfans

Die Theaterschüler des Theaters am Meer proben bereits fleißig. Die Premiere von „Dat verrückte Märkenland“ ist für den 7. Mai geplant. 

Die Mitglieder der Theaterschule (v.l.n.r.) Paula Herpel, Kristin Kloster, Emma Schmidt, Tamara Beutz, Sabrin Sghaier, Mattis Ducci, Charlett Schweppe, Tessa Bienert, Keana Meyer, Rebecca Edel, Alessia Mohr. - BILD TaM, Martina Brünjes

Die bühneneigene Theaterschule des Theaters am Meer steckt mitten in den Vorbereitungen für das Theaterstück, das zum Ende einer Spielzeit im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße uraufgeführt wird. Die Premiere von „Dat verrückte Märkenland“ ist für Sonntag, den 7. Mai 2023 geplant. Die elf Nachwuchsspielerinnen und -spieler treten mit dem Stück auch auf dem Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen auf. Das Festival ist in diesem Jahr wieder in Haselünne in der Zeit vom 25. bis 27. Juni 2023 geplant.

Die Mitglieder der Theaterschule sind derzeit dabei, fleißig die Rollenbiografien für das „verrückte Märkenland“ zu erarbeiten. Die Ergebnisse werden von Martina Brünjes in das Script des Stückes eingearbeitet.

In dem Stück wird spielerisch mit bekannten Märchenfiguren umgegangen. So entstehen beispielsweise die Biografien von Frau Dr. h.c.f. Andersen, Wiebke und Luisa Grimm, Alice, Dornröschen und Rotkäppchen aber auch von Jasmin, Marie, Carolin und Tim. Wie das wohl alles zusammenpasst, wird man spätestens bei der Premiere erfahren und dann wird auch geklärt, was Frau Bose-Oßwolt wohl für eine Biografie hat?

Man kann schon jetzt sagen, dass am Ende ein sehr unterhaltendes Theaterstück auf die Bühne kommen wird, dass viele bekannte Märchenfiguren auf die Bühne bringen wird und mit viel Fantasie Bekanntes und Neues aus dem Märchenland zu einem Theaterbesuch der gesamten Familie animiert.

Die Vorstellungstermine sind bereits online. Eintrittskaren gibt es ab sofort im Theater am Meer, Kieler Str. 63, 1. 0G oder über das Karten-Telefon 04421/777749 (auch AB)

Pressemeldung vom  01. Februar 2023 

„Dat verrückte Märkenland“ – ein Fest für alle Märchenfans

Theaterschule probt für Aufführungen im Mai 2023

Die Mitglieder der Theaterschule (v.l.n.r.) Paula Herpel, Kristin Kloster, Emma Schmidt, Tamara Beutz, Sabrin Sghaier, Mattis Ducci, Charlett Schweppe, Tessa Bienert, Keana Meyer, Rebecca Edel, Alessia Mohr– FOTO: TaM, Martina Brünjes 

WILHELMSHAVEN/AP – Die bühneneigene Theaterschule des Theaters am Meer steckt mitten in den Vorbereitungen für das Theaterstück, das zum Ende einer Spielzeit im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße uraufgeführt wird. Die Premiere von „Dat verrückte Märkenland“ ist für Sonntag, den 7. Mai 2023 geplant. Die 11 Nachwuchsspielerinnen und -spieler treten mit dem Stück auch auf dem Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen auf. Das Festival ist in diesem Jahr wieder in Haselünne in der Zeit vom 25. bis 27. Juni 2023 geplant.

Die Mitglieder der Theaterschule sind derzeit dabei, fleißig die Rollenbiografien für das „verrückte Märkenland“ zu erarbeiten. Die Ergebnisse werden von Martina Brünjes in das Script des Stückes eingearbeitet. In dem Stück wird spielerisch mit bekannten Märchenfiguren umgegangen. So entstehen beispielsweise die Biografien von Frau Dr. h.c.f. Andersen, Wiebke und Luisa Grimm, Alice, Dornröschen und Rotkäppchen aber auch von Jasmin, Marie, Carolin und Tim. Wie das wohl alles zusammenpasst, wird man spätestens bei der Premiere erfahren und dann wird auch geklärt, was Frau Bose-Oßwolt wohl für eine Biografie hat?

Man kann schon jetzt sagen, dass am Ende ein sehr unterhaltendes Theaterstück auf die Bühne kommen wird, dass viele bekannte Märchenfiguren auf die Bühne bringen wird und mit viel Fantasie Bekanntes und Neues aus dem Märchenland zu einem Theaterbesuch der gesamten Familie animiert.

Folgende Aufführungstermine sind geplant:

  1. Sonntag, 7.5.23, 15:30, Premiere P
  2. Mittwoch, 10.5.23, 20.00, V 2
  3. Donnerstag, 11. 5.23, 20.00, V 3
  4. Freitag, 12.5.23, 20.00, V 4
  5. Sonnabend,13.5.23, 20.00, V 5
  6. Sonntag, 14.5.23, 15.30, V 6
  7. Jugendtheaterfestival 2023 

Die Vorstellungstermine sind bereits online, so dass Eintrittskarten ab sofort zu kaufen sind. 

WILHELMSHAVEN „Wenn das Niederdeutsche Theater in der Zukunft bestehen will, muss es sich intensiv um den Nachwuchs kümmern“, sagt der Leiter vom Theater am Meer (TaM), Arnold Preuß. Genau das macht das TaM mit seiner Theaterschule. Die sucht für die nächste Produktion noch ein paar Mitspieler. 

Die Theaterschule startet aktuell mit den Vorbereitungen für ein Stück, mit dem sie im kommenden Jahr auch am Jugendtheaterfestival teilnehmen möchte. Geprobt wird dabei immer dienstags von 18 bis 20 Uhr im TaM in der Kieler Straße 63. Mitmachen können Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren – kostenlos. Sprachkenntnisse im Niederdeutschen sind nicht erforderlich.

Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich
In der Besetzung des nächsten Stückes gibt es nun noch ein paar Lücken. „Ganz besonders gerne hätten wir noch ein paar Jungen mit dabei“, sagt Martina Brünjes, die Leiterin der Theaterschule.

Lust haben, in andere Charaktere zu schlüpfen, sich auszuprobieren und gemeinsam ein Theaterstück zu realisieren, das seien die wichtigsten Voraussetzungen, um mitzumachen, betont Preuß, der nicht nur das TaM leitet, sondern auch Präsident des Niederdeutschen Bühnenbundes ist. Das eigentliche Handwerk werde dann in spielerischer Form vermittelt, genau wie die niederdeutsche Sprache. 

Leiterin Martina Brünjes ist ein Allroundtalent
Inzwischen gebe es die eigene Theaterschule seit fast zwanzig Jahren, sagt Preuß nicht ohne Stolz. Seit drei Jahren werde diese von der Theaterpädagogin Martina Brünjes hauptamtlich geleitet. Für den Theaterchef eine perfekte Besetzung, denn Brünjes leite in Delmenhorst erfolgreich noch eine zweite Schule und sei als Spielerin, Regisseurin und Autorin von Theaterstücken und Hörspielen bekannt. Zudem spreche sie regelmäßig die plattdeutschen Nachrichten bei Radio Bremen 1. „Martina Brünjes ist ein echtes Allroundtalent, von dem unsere Theaterschule und die Teilnehmer viel mitnehmen können“, ist Preuß überzeugt.

Einfach bei der Theaterschule melden
Wer nun selbst Lust bekommen hat, in der Theaterschule mitzumachen, kann sich unter T 0 44 21/77 77 49 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden oder auch einfach bei einem Probenabend vorbeischauen.

Theater am Meer - Wilhelmshaven, 5. November 2022

THEATERSCHULE noch freie Plätze für nächste Produktion

Gesucht werden vor allem noch männliche Darsteller

Die aktuellen Mitglieder der Theaterschule des Theaters am Meer (v. l. hintere Reihe) Kristin Röben, Paula Herpel, Tessa Bienert, Keana Meyer, Alessia Mohr, Rebecca Edel, Emma Schmidt, (vorne v. l.) Mattis Ducci, Sabrine Sghaier, Tamara Beutz, Charlett Schweppe, Ina Ebisch. - FOTO: TaM, Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN/AP – Die bühneneigene Theaterschule für Kinder und Jugendliche des „Theaters am Meer“ beginnt nach den Herbstferien mit den Proben für das nächste abendfüllende Stück, das am 7. Mai 2023 Premiere im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 haben wird. Die Theaterschule nimmt mit dem Stück auch am nächsten Jugendtheaterfestival im Juni 2023 teil. Der Ort steht zurzeit noch nicht fest. 

„Noch ein paar wenige Plätze haben wir noch frei“, sagt Martina Brünjes, Leiterin der Theaterschule, „ganz besonders gerne hätten wir noch ein paar Jungen, denn dann könnten wir das geplante Stück auch hervorragend besetzten.“

Teilnehmen am Kurs der Theaterschule des „Theaters am Meer“, der wöchentlich dienstags von 18 bis 20 Uhr, im Hause Kieler Straße 63 läuft, können interessierte Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren. Wer Interesse hat, wird gebeten, sich per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 04421/777749 anzumelden. Man kann aber auch spontan am Kursabend vorbeikommen und sich vor Ort anmelden.

Die Teilnahme an der Theaterschule ist kostenlos. In der Theaterschule wird in spielerischer Form das Theaterhandwerk vermittelt und neben dem Theatertraining wird spielerisch die niederdeutsche Sprache erlernt. Sprachvorkenntnisse sind dabei nicht erforderlich. Erforderlich ist eher der Wunsch in andere Charaktere schlupfen zu wollen, sich ausprobieren zu mögen und gemeinsam mit anderen Jugendlichen ein Theaterstück zu erarbeiten.

„Wenn das Niederdeutsche Theater in der Zukunft bestehen will, muss es sich intensiv um den Nachwuchs kümmern“, sagt Arnold Preuß, der nicht nur das Theater am Meer leitet, sondern auch Präsident des Niederdeutschen Bühnenbundes ist. „Nicht umsonst propagiert der Bühnenbund die wichtige Jugendarbeit unter dem Slogan ‚Wi sünd de Tokunft‘“.

„Seit knapp 20 Jahren gibt es die bühneneigene Theaterschule unseres Theaters“, sagt Arnold Preuß. „Mit Martina Brünjes, die ausgebildete Theaterpädagogin ist, haben wir seit drei Jahren eine hauptamtliche Leiterin verpflichtet. Sie ist im Bühnenbund keine Unbekannte, denn neben unserer Schule leitet sie erfolgreich die Theaterschule der Bühne Delmenhorst. Darüber hinaus ist sie als Spielerin, Regisseurin und Autorin von Theaterstücken und Hörspielen bekannt. Ferner spricht sie regelmäßig die plattdeutschen Nachrichten auf Radio Bremen 1. Sie ist also ein Allroundtalent, von dem unsere Theaterschule und die Teilnehmer viel mitnehmen können“, so Preuß.

THEATER AM MEER
Theaterbüro I Kartenverkauf I Abonnementsverwaltung
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Öffnungszeiten
Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18.30 Uhr
Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13 Uhr

De lütte Horrorladen

Sonnabend, 11. November 2023
Erstmals im Theater am Meer

De lütte Horrorladen

(Little Shop of Horrors, Der kleine Horrorladen)
Buch und Gesangstexte von Howard Ashman, Musik von Alan Menken
Nach dem Film von Roger Norman, Drehbuch von Charles Griffith
Deutsch von Michael Kunze
Niederdeutsch von Tina Landgraf

Regie: Elke Münch
Bühnenbildentwurf: Harald Schmidt

Inhalt

Simon Kreihbohm arbeitet in Mushniks kleinem Blumenladen am Banter Markt in Wilhelmshaven, der kurz vor der Pleite steht. Er ist heimlich in seine Kollegin Astrid verliebt und hat Angst, dass er sie nach der Schließung des Ladens nie wiedersehen wird. Aber dann kauft der leidenschaftliche Sammler seltener Pflanzen ein ganz besonderes Gewächs. Er nennt es „Astrid II“. Diese Pflanze zieht die Kunden magisch an und das Geschäft floriert wieder. 

Das Glück scheint vorbei, als die Pflanze einzugehen droht. Zufällig entdeckt Simon, dass sie menschliches Blut zum Gedeihen braucht. So füttert er sie mit seinem eigenen Blut. Er wird zum Star und beherrscht die Cover einschlägiger Gartenmagazine. Simon spielt ein gefährliches Spiel, doch langsam kann er das wachsende Grünzeug nicht mehr allein mit seinem Lebenssaft füttern. Er weiß weder ein noch aus, als Astrid II auf einmal sogar zu sprechen beginnt. 

„Der kleine Horrorladen“ gilt längst als gern und regelmäßig gespielter Klassiker seines Genres. Musikalisch wartet Alan Menken mit vielen eingängigen Melodien zwischen Pop, Rock, Motown und Soul auf. Die spaßige Geschichte von Howard Ashman glänzt mit skurrilem Humor und schrägen Typen, die grotesk überzeichnet das Horrorfilmklischee bedienen.  

Aufführungsrechte: Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin

auf der Bühne
Simon Kreihboom - Michel Waskönig
Astrid - Ulrike Schütze
Herr Mushnik - Wolfgang Watty
Oswald Siggelkow, Penner, Windisch (Agent), Henk de Groen (Blumenhändler) - Nicolas C. Ducci
Chrissie - Alessia Mohr
Jeannette - Leyan Besser
Tiffy - Lena Schmidt
Astrid II (Gesang), Passantin - Daniela Cordes
Pflanze Astrid II (Puppenspiel), Passantin - Kristin Kloster
Chinesin Pham, Passantin - Stefanie Mahn
Passantin, Kundin, Angela Quick (Agentin) - Iris Holjesiefken
Passant - Lars Landes
Erzähler/Radiomoderator - Arnold Preuß

und der Crew
Choreografie: Jutta Stuckey
Musikalische Leitung: Nicolas C. Ducci
Technische Leitung und Beleuchtung: Phillip Schmidt
Beleuchtungseinrichtung: Harald Schmidt
Bühnenausstattung, Pflanzen: Harald Schmidt, Annika Gärtner
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marscher
Graffiti: StreatArt Künstler "Yeti"
Tonale Umsetzung: Manfred de Vries
Soufflage: Iris Holjesiefken
Inspizient: Fynn Dießner
Maske: Stefanie Mahn, Kristin Kloster, Claudia Kühne, Sheryl Jacobs
Requisiten: Inge Gelhart, Traute Fischer

Kostüme: Heidi Strowik, Ilse Bergmann, Fenja Eggert u.a.
Hausdienst Lars Landes

Spieldauer 2 Std. incl. 1 Pause


PRESSEMELDUNGEN


Pressemeldung Nr. 13  vom  30. November 2023

„De lütte Horrorladen“ - keine Vorstellungen am Wochenende 

Zusätzliche Termine für den Umtausch angeboten

WILELMSHAVEN/AP – Wegen weiterhin aktueller Erkrankungen im Ensemble des Stückes „De lütte Horrorladen“ fallen die für das kommende Wochenende geplanten Vorstellungen im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße aus. Es sind dies folgende Vorstellungen: Sonnabend, 02. Dezember, 20 Uhr; Sonntag, 3. Dezember, um 15.30 Uhr und um 20 Uhr.

Arnold Preuß, Leiter des Theaters sagt dazu: „Es tut uns sehr leid, das nach der Mittwochsvorstellung nun auch das kommende Wochenende mit drei Vorstellungen ausfallen muss. Wir bitten unsere Zuschauer um Verständnis, die Gesundheit aller Beteiligten einschließlich unserer Besucher ist für uns ein hohes Gut, so dass uns keine andere Möglichkeit blieb.“ Um den Besuchern eine ausreichende Auswahl an Tauschmöglichkeiten zu bieten, hat das Theater am Meer geplante Zusatztermine bereits zum jetzigen Zeitpunkt freigegeben. Es sind dies folgende Termine: Sonntag, 17. Dezember, 20 Uhr sowie an den jeweiligen Freitagen, 22. Dezember und 29. Dezember, jeweils um 20 Uhr.

Diejenigen, die als Abonnenten oder als Käufer im freien Verkauf Eintrittskarten für die Vorstellungen erstanden haben, werden gebeten, sich wegen des Kartentausches an das Theaterbüro in der Kieler Straße 63 zu wenden. Das Theaterbüro ist wie folgt geöffnet: Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18.30 Uhr, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13 Uhr, Telefon 04421/777749. Besitzer von Online gekauften Karten werden vom Nordwest-Ticket-Service direkt kontaktiert.

THEATER AM MEER
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Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13 Uhr

Pressemeldung vom 29. November 2023

„De lütte Horrorladen“ öffnet am Mittwoch nicht

VORSTELLUNGSAUSFALL wegen Krankheit am 29. November im Theater am Meer 

Eine Szene aus „De lütte Horrorladen“. Michel Waskönig als Simon Kreihbohm mit der fleischfressenden Pflanze Astrid II – Foto: Theater am Meer, Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN/AP – Wegen aktueller Erkrankungen im Ensemble des Stückes „De lütte Horrorladen“ fällt die für morgen, Mittwoch, 29. November 2023, um 20 Uhr, terminierte Vorstellung aus.

Es tut uns sehr leid, aber die Gesundheit der Beteiligten und der Zuschauer sind für uns ein hohes Gut und insofern bitten wir sehr um Verständnis.

Diejenigen, die als Abonnenten oder als Käufer im freien Verkauf Eintrittskarten für die morgige Vorstellung erstanden haben, werden gebeten, sich wegen des Kartentausches an das Theaterbüro in der Kieler Straße 63 zu wenden. 

Das Theaterbüro ist wie folgt geöffnet: Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18.30 Uhr,  Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13 Uhr, Telefon 04421/777749. 
Karteninhaber von Online gekauften Karten sowie bei einer anderen Vorverkaufsstelle, werden gebeten, sich wegen des Kartentausches dahin zu wenden. 

Wilhelmshavener Zeitung vom 13. November 2023/NWZ online

Grün leuchtende Pflanze wird zum Monster

KULTUR - Theater am Meer feiert fulminante Premiere von „De lütte Horrorladen“

Wolfgang A. Niemann

Simon Kreihboom (Michel Waskönig) mit seiner Pflanze "Astrid II" (Daniela Cordes, Kristin Kloster), die immer mehr Blut von ihm fordert. - Foto: Theater am Meer/Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN. (WAN) Nicht enden wollende stehende Ovationen und „Bravos“, dazu immer wieder die fröhliche Horrorshop-Hymne als Zugabe des Ensembles – so endete am Samstag die fulminante Premiere von „De lütte Horrorladen“ im ausverkauften Theater am Meer.

Mit peppigen Gesängen und viel Bewegung startete der verrückte Spaß von Howard Ashman und mit Musik von Alan Menken - alles von Tina Landgraf ins Niederdeutsche übertragen. Schön bunt dekoriert ist da „Mushniks Blomenladen“, der trotz reichlich Volk so schlecht läuft, dass Mushnik ((Wolfgang Watty) schließen will. Die chaotische Verkäuferin Astrid (Ulrike Schütze) ist da ohnehin keine Hilfe und der ebenso tolpatschige wie schüchterne Gärtner Simon (Michel Waskönig) sorgt sich am meisten, dass er die angebetete Astrid nach der Schließung nie wiedersehen würde. Noch ahnt er nicht, dass er die große Wende für alle ins Haus geholt hat, als er eine sehr spezielle Pflanze eingekauft hat.

Er nennt sie „Astrid II“ und die sorgt mit ihrem rätselhaften grünen Leuchten plötzlich für so viel Furore, dass es jede Menge Kunden anzieht und Simon sogar berühmt wird. Astrid selbst aber bekommt Besuch von ihrem äußerst rüpelhaften Freund Oswald (Nicolas C. Ducci), der ihr das Leben sehr schwer macht und sich zwischendurch mit Lachgas zudröhnt. Simon hat derweil ein ganz anderes Problem, denn die Pflanze schwächelt. Bis er das Geheimnis entdeckt: als er sich beim Rosen-Sortieren sticht, reißt „Astrid II“ das Maul auf und will Blut! Was ihr prächtig bekommt, allerdings kann Simon bald kaum noch liefern. Zugleich kommt es zwischen ihm und Mushnisk zu einem drolligen Pas-de-Deux, bei dem ihn der alte Herr adoptiert. „Astrid II“ aber leuchtet dazu und beginnt sogar zu sprechen, weil sie wieder Hunger hat.

Während einerseits immer wieder flotte Gesangs- und Tanzeinlagen mit gekonnter Choreografie für ständiges Leben auf der Bühne sorgen, kommt es zu einem Liebesduett zwischen Simon und Astrid. Einmal mehr bewies Ulrike Schütze hier ihre noch aus dem Ensemble herausragenden Gesangsqualitäten. Dann gab Regisseurin Elke Münch dem ohnehin schrägen Stück mittendrin den absoluten Knalleffekt, als Simon in die Praxis von Zahnarzt Oswald und dessen sadistischen Fänge gerät. Als wilder Lachgas-Junkie rastet Oswald völlig aus, lacht sich im Wortsinne tot. Als da der Vorhang fiel, hörte man „Astrid II“ herzhaft schmatzen und irgendwie ahnte man allmählich, dass das gefräßige Biest zum abgefeimten Monster herangewachsen war. Mehr aber sei von dieser ebenso skurrilen wie gruseligen Geschichte nicht verraten, die gerade auch durch die vielen Musical-Einlagen zu einem bunten Strauß wurde, der das Publikum begeisterte. Darauf dürfen sich nun die Zuschauer der nächsten Aufführungen am 17. und 19. November jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag auch um 15.30 Uhr freuen.

 
SONNTAGSBLATT Wilhelmshaven vom 12. November 2023

Premiere „De lütte Horrorladen“ ausverkauft

THEATER AM MEER - Musical-Blockbuster spielt in einem Blumenladen am Banter Markt in Wilhelmshaven 

Wolfgang Watty als Herr Mushnik hat schwer mit seinen Rechnungen zu kämpfen (li.), Ulrike Schütze als Verkäuferin Astrid träumt von ihrem Verehrer, einem Motorradfahrer und vorne mimt Nicolas C. Ducci einen Saufbruder. BILD: Dietmar Bökhaus

WILHELMSHAVEN. (LR) Das Theater am Meer präsentiert als zweite Inszenierung der aktuellen Spielzeit „Der kleine Horrorladen“. Das weltberühmte Musical von Howard Ashmann (Buch und Gesangstexte) und Alan Menken (Musik) in der niederdeutschen Fassung von Tina Landgraf feiert am 11. November, um 20 Uhr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 Premiere. In der Inszenierung von Berufsregisseurin Elke Münch wird die spannende Liebesgeschichte zwischen Simon (Michel Waskönig) und seiner Astrid (Ulrike Schütze) sowie der so harmlos und hübsch daherkommenden Pflanze Astrid II (Daniela Cordes singt sie und Kristin Kloster bespielt die verschiedenen Puppen) erstmals im Theater am Meer zum Leben erweckt.

An Elke Münchs Seite haben für die Choreografie Jutta Stuckey und als musikalischer Leiter Nicolas C. Ducci Verantwortung übernommen. Auf der Bühne werden 13 Darstellerinnen und Darsteller teils in mehreren Rollen zu sehen und zu hören sein. Mit über 20 fleißigen Damen und Herren aus den verschiedenen Gewerken sind insgesamt rund 35 Theaterenthusiasten des Theaters am Meer für das Gelingen des Stückes aktiv. Für das Bühnenbildkonzept und die Ausstattung haben Harald Schmidt und Annika Gärtner insbesondere beim Kaschieren der verschiedenen Größen der heranwachsenden Pflanze, großes Lob verdient.

Gerade die Szenerie und die Pflanze Astrid II prägen das Umfeld des Ladens von Blumenhändler Mushnik (Wolfgang Watty), der sein Geschäft am Banter Markt 1 in Wilhelmshaven hat. „So einen Blockbuster der Musicalszene haben wir schon lange nicht mehr in Angriff genommen“, sagt Arnold Preuß. „Ich bin mächtig stolz auf das seit Wochen mit Begeisterung probende Ensemble auf und neben der Bühne. Alle sind enthusiastisch und hoch konzentriert dabei, das Musical auf die Bühne zu bringen. Dieser Gemeinschaftssinn ist einmalig und setzt ungeahnte Kräfte frei. Daher kann ich unseren Zuschauern nur sagen, freuen Sie sich auf eine außergewöhnliche mitreißende Inszenierung, gespickt mit humorvollen Dialogen und mitreißenden Songs, wobei die ans Herz gehenden Töne nicht fehlen werden.“

Worum geht es im „kleinen Horrorladen“?
Simon Kreihbohm arbeitet in Mushniks kleinem Blumenladen am Banter Markt 1 in Wilhelmshaven. Der steht kurz vor dem wirtschaftlichen Ruin. Simon ist heimlich in seine Kollegin Astrid verliebt und fürchtet, sie nach der Schließung des Ladens nie wiederzusehen. Doch dann kauft der leidenschaftliche Sammler seltener Pflanzen ein besonderes Gewächs, welches er liebevoll „Astrid II“ nennt. Diese Pflanze zieht die Kunden magisch an und das Geschäft blüht auf. Doch das Glück scheint zu vergehen, als die Pflanze zu welken droht. Durch Zufall entdeckt Simon, dass sie menschliches Blut zum Überleben braucht. Er beginnt, sie mit seinem eigenen Blut zu füttern und da Astrid II in voller Blüte steht, wird er zum Star, der sogar die Cover einschlägiger Gartenmagazine schmückt. Doch Simon spielt ein gefährliches Spiel, denn er kann das wachsende Grünzeug nicht mehr allein mit seinem Lebenssaft versorgen. Als Astrid II plötzlich sogar zu sprechen beginnt, weiß Simon nicht mehr ein noch aus. Die Premiere ist bereits ausverkauft.

 Fotoalbum von Olaf Preuschoff - 1. Hauptprobe

Leyan Besser, Alessia Mohr, Lena Schmidt, Nicolas C. Ducci (von links)

Michel Waskönig, Nicolas C. Ducci, Wolfgang Watty, Ulrike Schütze

Nicolas C. Ducci, Lena Schmidt, Alessia Mohr

Astritt II (Daniela Cordes - Gesang -, Kristin Kloster (Puppenspiel)

Stefanie Mahn, Michel Waskönig

Iris Holjesiefken (2. von rechts)

Daniela Cordes, Michel Waskönig

Das gesamte Ensemble auf und neben der Bühne

Pressemeldung - Nr. 10 |  06. November 2023

Premiere „De lütte Horrorladen“ so gut wie ausverkauft

Theater am Meer präsentiert Musical-Blockbuster, der in einem Blumenladen am Banter Markt in Wilhelmshaven spielt

Blumenhändler Mushnik hofft durch Simons Pflanze auf große Umsätze in seinem kränkelnden Laden. (von links: Wolfgang Watty als Mushnik, Leyan Besser als Jeanette, Alessia Mohr als Chrissie, Michel Waskönig als Simon und Lena Schmidt als Tiffy) – Foto: Theater am Meer, Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN/AP – Das Theater am Meer präsentiert als zweite Inszenierung der Spielzeit 2023/24 das weltberühmte Musical „Der kleine Horrorladen“ von Howard Ashmann (Buch und Gesangstexte) und Alan Menken (Musik) in der niederdeutschen Fassung von Tina Landgraf am 11. November 2023 um 20 Uhr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63. 

In der Inszenierung von Berufsregisseurin Elke Münch wird die spannende Liebesgeschichte zwischen Simon (Michel Waskönig) und seiner Astrid (Ulrike Schütze) sowie der so harmlos und hübsch daherkommenden Pflanze Astrid II (Daniela Cordes singt sie und Kristin Kloster bespielt die verschiedenen Puppen) erstmals im Theater am Meer zum Leben erweckt. An Elke Münchs Seite haben für die Choreografie Jutta Stuckey und als musikalischer Leiter Nicolas C. Ducci Verantwortung übernommen. Auf der Bühne werden 13 Darstellerinnen und Darsteller teils in mehreren Rollen zu sehen und zu hören sein. 

Mit über 20 fleißigen Damen und Herren aus den verschiedenen Gewerken sind insgesamt rund 35 Theaterenthusiasten des Theaters am Meer für das Gelingen des Stückes aktiv. Für das Bühnenbildkonzept und die Ausstattung haben Harald Schmidt und Annika Gärtner insbesondere beim Kaschieren der verschiedenen Größen der heranwachsenden Pflanze, großes Lob verdient. Gerade die Szenerie und die Pflanze Astrid II prägen das Umfeld des Ladens von Blumenhändler Mushnik (Wolfgang Watty), der sein Geschäft am Banter Markt 1 in Wilhelmshaven hat.

„So einen Blockbuster der Musicalszene haben wir schon lange nicht mehr in Angriff genommen“, sagt Arnold Preuß. „Ich bin mächtig stolz auf das seit Wochen mit Begeisterung probende Ensemble auf und neben der Bühne. Alle sind enthusiastisch und hochkonzentriert dabei, das Musical auf die Bühne zu bringen. Dieser Gemeinschaftssinn ist einmalig und setzt ungeahnte Kräfte frei. Daher kann ich unseren Zuschauern nur sagen, freuen Sie sich auf eine außergewöhnliche mitreißende Inszenierung, gespickt mit humorvollen Dialogen und mitreißenden Songs, wobei die ans Herz gehenden Töne nicht fehlen werden.“


Simon Kreihbohm (Michel Waskönig) mit seiner Pflanze Astrid II (Daniela Cordes, Kristin Kloster), die immer mehr Blut von ihm fordert „Giff mi“ – FOTO: Theater am Meer, Arnold Preuß

Worum geht es im „kleinen Horrorladen“?
Simon Kreihbohm arbeitet in Mushniks kleinem Blumenladen am Banter Markt 1 in Wilhelmshaven. Der steht kurz vor dem wirtschaftlichen Ruin. Simon ist heimlich in seine Kollegin Astrid verliebt und fürchtet, sie nach der Schließung des Ladens nie wiederzusehen. Doch dann kauft der leidenschaftliche Sammler seltener Pflanzen ein besonderes Gewächs, welches er liebevoll "Astrid II" nennt. 

Diese Pflanze zieht die Kunden magisch an und das Geschäft blüht auf. Doch das Glück scheint zu vergehen, als die Pflanze zu welken droht. Durch Zufall entdeckt Simon, dass sie menschliches Blut zum Überleben braucht. Er beginnt, sie mit seinem eigenen Blut zu füttern und da Astrid II in voller Blüte steht, wird er zum Star, der sogar die Cover einschlägiger Gartenmagazine schmückt. Doch Simon spielt ein gefährliches Spiel, denn er kann das wachsende Grünzeug nicht mehr allein mit seinem Lebenssaft versorgen. Als Astrid II plötzlich sogar zu sprechen beginnt, weiß Simon nicht mehr ein noch aus. 

„Der kleine Horrorladen“ ist längst ein beliebter Klassiker seines Genres. Er bietet musikalische Highlights von Alan Menken mit eingängigen Melodien aus den Genres Pop, Rock, Motown und Soul. Die Girls von Banter Markt Jaennette (Leyan Besser), Tiffy (Lena Schmidt) und Crissy (Alessia Mohr) begleiten singend und tanzend die Geschichte des „Horrorladens“ im Stile der früheren „Supremes“.

Zahnarzt Oswald Siggelkow (Nicolas Ducci) hat von der wunderschönen Pflanze gehört. Er befragt Jeannette (Leyan Besser), Chrissie (Alessia Mohr) und Tiffy (Lena Schmidt) – Foto: Theater am Meer, Arnold Preuß

Wer macht was?
Regie - Elke Münch
Choreografie - Jutta Stuckey 
Musikalische Leitung - Nicolas C. Ducci
Bühnenbildentwurf und Ausstattung Harald Schmidt und Annika Gärtner 

Auf der Bühne: 
MICHEL WASKÖNIG als Simon Kreihboom, ULRIKE SCHÜTZE als Astrid, WOLFGANG WATTY als Herr Mushnik, NICOLAS C. DUCCI als Zahnarzt Oswald Siggelkow sowie Saufbruder, Blumenhändler Henk de Groen und Agent Windisch, ALESSIA MOHR als Chrissie, LEYAN BESSER als Jeannette, LENA SCHMIDT als Tiffy, DANIELA CORDES als Astrid II (Gesang) sowie Passantin, KRISTIN KLOSTER als Astrid II (bedient/spielt die Puppen), STEFANIE MAHN als Chinesin Pham und Passantin, IRIS HOLJESIEFKEN als Agentin Quick sowie Kundin und Passantin, LARS LANDES als Passant, ARNOLD PREUß als Erzähler und Radiomoderator. 

Hinter der Bühne:
PHILLIP SCHMIDT als Technischer Leiter, PHILLIP SCHMIDT, HARALD SCHMIDT als Beleuchter, FYNN DIESSNER als Inspizient, MANFRED DE VRIES als Tontechniker, IRIS HOLJESIEFKEN als Souffleuse, ILSE BERGMANN - FENJA EGGERT - HEIDI STROWIK als Kostümberater- und Schneiderinnen, INGE GELHART - TRAUTE FISCHER als Requisiteurinnen, SHERYL JACOBS - KRISTIN KLOSTER - CLAUDIA KÜHNE - STEFANIE MAHN als Maskenbildnerinnen, WOLFGANG BUTTJER - HEINZ FUCHS als Bühnenbauer, THOMAS MARSCHNER als Bühnenmaler, StreetArt Künstler YETI für die Graffiti und LARS LANDES als Hausmeister.

Für Simon (Michel Waskönig) und Astrid (Ulrike Schütze) scheint es ein Happy End zu geben. Freundlich begleitet von Jeannette (Leyan Besser), Chrissie (Alessia Mohr) und Tiffy (Lena Schmidt).  Foto: Theater am Meer, Arnold Preuß

Wilhelmshavener Zeitung 20. Oktober 2023

PLATTDEUTSCHES MUSICAL IN WILHELMSHAVEN

Alle fiebern der nächsten Premiere entgegen

nwzonline Horrorladen

Ein Szenenausschnitt vom "Horrorladen" beim Tag der offenen Tür. Foto: W.A. Niemann

Wolfgang A. Niemann

Wilhelmshaven - Auch wenn Vorhang und Theaterkasse zurzeit geschlossen sind, wird im Theater am Meer an der Kieler Straße fieberhaft gearbeitet. In drei Wochen steht mit „De lütte Horrorladen“ die zweite Premiere des aktuellen Spielplans auf dem Programm. „So viel personellen und technischen Aufwand haben wir schon lange nicht mehr bei einem Stück eingesetzt“, sagt Theaterleiter Arnold Preuß.

Gleichwohl ist die Vorfreude groß. Zudem gehen alle Beteiligten die neue Produktion mit ordentlich Rückenwind an, denn bereits das Eröffnungsstück „Een Week, keen Dag wieter!“ sei beim Publikum bestens angekommen, so Preuß. „Nach 18 gut besuchten und mit viel Beifall belohnten Vorstellungen ist dieses Stück aber abgespielt.“

Doch bis zum 11. November, der Premiere von „De lütte Horrorladen“, ist es nicht mehr lange hin. „Es herrscht unter der Gesamtregie von Elke Münch an vielen Stellen im Haus gerade eine unheimlich kreative und freudige Stimmung“, verrät der Theaterleiter. „Alle sind bis in die Haarspitzen motiviert und fiebern auf den Moment hin, wo sich der Vorhang für die Premiere beiseiteschiebt.“ Und das gelte nicht nur für das Ensemble. „Die technischen Abteilungen wie Bühnenbau, Ausstattung, Requisite, Ton, Kostüme und Maske sind ebenfalls voll eingespannt.“ Alles in allem seien rund 35 Beteiligte in die Produktion involviert.

Das Musical „Der kleine Horrorladen“von Howard Ashmann (Buch und Gesangstexte) und Alan Menken (Musik) ist längst ein Klassiker seines Genres. Neben der skurrilen Geschichte um einen unglücklich verliebten Blumenhändler und seiner fleischfressenden Pflanze, die menschliches Blut zum Gedeihen benötigt, sind es nicht zuletzt die vielen eingängigen Melodien zwischen Pop, Rock, Motown und Soul, die es zu einem Publikumsliebling haben werden lassen. Zusätzliche Popularität erhielt die musikalische Horrorkomödie durch Verfilmung des amerikanischen Regisseurs Frank Oz mit Rick Moranis in der Hauptrolle (1986). Michael Kunze hatte das englische Original ins Deutsche adaptiert, die niederdeutsche Version „De lütte Horrorladen“ stammt aus der Feder von Tina Landgraf.

Am Samstag, 11. November, feiert das Stück um 20 Uhr Premiere an der Kieler Straße 63. Bis zum Jahresende stehen dann noch weitere 20 Vorstellungen auf dem Programm. Der Vorverkauf startet mit Wiederöffnung des Theaterbüros am kommenden Dienstag, 24. Oktober. Das Theaterbüro hat dienstags und donnerstags von 16 bis 18.30 Uhr sowie mittwochs und freitags von 10.30 bis 13 Uhr geöffnet.

Theaterbüro geschlossen

Vorverkauf für „De lütte Horrorladen“ beginnt am 24. Oktober 

WILHELMSHAVEN/AP – Nach 18 gutbesuchten und mit viel Beifall belohnten Vorstellungen ist das Eröffnungsstück der Spielzeit 2023/24 „Een Week, keen Dag wieter!“ abgespielt. 

Das Theaterbüro ist derzeit geschlossen und öffnet am 24. Oktober wieder mit dem Beginn des Vorverkaufs für die nächste Premiere, dem Musical „De lütte Horrorladen“, für das derzeit auf Hochtouren vom Ensemble geprobt, getanzt und gesungen wird. 

Die Technischen Abteilungen wie Bühnenbau, Ausstattung, Requisite, Ton, Kostüme und Maske sind ebenfalls voll eingespannt. Wenn am Sonnabend, dem 11. November um 20 Uhr die Premiere im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 ist, werden sich zum Schlussapplaus rund 35 Beteiligte auf der Bühne einfinden. 

„So viel personellen und technischen Aufwand haben wir schon lange nicht mehr bei einem Stück eingesetzt“, sagt Theaterleiter Arnold Preuß, „es herrscht unter der Gesamtregie von Elke Münch an vielen Stellen im Haus gerade eine unheimlich kreative und freudige Stimmung. Alle sind bis in die Haarspitzen motiviert und fiebern auf den Moment hin, wo sich der Vorhang für die Premiere beiseiteschiebt.“

...un denn de Heven vull van Geigen

Sonnabend, 09. November 2019
Erstmals im Theater am Meer

…un denn de Heven vull van Geigen

Liebesreigen von Marc Becker
Niederdeutsch von Annegret Peters

Rechte: Theaterverlag Mahnke (Verden, Aller)

Regie und Bühne Elke Münch

Inhalt

Sie reisen um die Welt, kaufen Tablets, sind körperlich und geistig fit und haben auch noch eine gehörige Portion Lebenserfahrung im Gepäck. Menschen über 60 Jahren sind heutzutage alles andere als altmodisch und gebrechlich. Aber kann man auch im hohen Alter eine neue Liebe finden? Sechs Senioren, drei Männer und drei Frauen, haben den Schritt gewagt: Sie begeben sich auf die Suche nach einer neuen Partnerin oder einem neuen Partner – beim Speed Dating einer Kontaktbörse. Ob verwitwet, geschieden oder jahrelanger Single, jede und jeder bringt seine ganz eigenen Hoffnungen und Sehnsüchte mit. Doch was sie alle eint, ist das Bewusstsein über die eigene Vergänglichkeit, die Sehnsucht nach Nähe und die Bereitschaft, sich dafür einem wildfremden Menschen auszuliefern.

Wie mache ich einen guten ersten Eindruck? Bin ich vielleicht zu langweilig? Wie flirtet man eigentlich nochmal und wie geht es nach einem vielversprechenden Gespräch weiter? Vom Flirt-Coaching, kleinen Tanzeinlagen bis hin zum spannungsreichen Speed Dating hat diese Kontaktbörse alles zu bieten, was die Chance auf das passende Herzblatt größer macht. Doch findet hier jede und jeder genau das, was sie oder er sucht.

Ein amüsant-berührendes Stück über die Frühlingsgefühle im hohen Alter.

auf der Bühne mit
Claudia Ducci als Speed Dating Coach
Rune Optiz als Speed Dating Coach
Heidi Strowik als Rosi Zapp, pensionierte Zahnärztin
Dagmar Wehrmann als Sabine Walter, ehemalige Verkäuferin in einer Tierhandlung
Ute Menssen als Wilma Löwe, die in einem Reisebüro gearbeitet hat
Walter Bleckwedel als Klaus Siemer, ein Mathematiker im Ruhestand
Thomas Gathemann als Norber Nordermann, war lange Zeit Hausmeister
Harald Schmidt als Udo Lotter, pensionierter Polizist

und der Crew
Iris Holjesiefken (Souffleuse)
Fynn Dießner (Inspizient und Ton)
Traute Fischer, Inge Gelhart, Gerti Evers (Requisiten)
Rolf-Peter Lauxtermann (Beleuchtung)
Lars Landes (Hausdienst)
Gitta Gampe, Claudia Ducci (Maske)
Ingrid Bicke, Helga Lauermann (Kostümberatung)
Nicolas Ducci (Musikalischer Leiter)
Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbild)
Thomas Marschner (Bühnenmaler)

PRESSEMELDUNGEN

Theater am Meer | 17. Dezember 2019

Ein letztes Mal hängt der „Himmel voller Geigen“

Theater am Meer zum Jahreswechsel mit geänderten Öffnungszeiten

Kleine Flirttipps von den Moderatoren (v.l. Claudia Ducci, Rune Opitz) für die gespannt zusehenden Damen (Dagmar Wehrmann, Ute Menssen und Heidi Strowik). Eine Szene aus „…un denn de Heven vull van Geigen“ - FOTO: TaM, Olaf Preuschoff

Wilhelmshaven, 17. Dezember 2019/AP – Das achtköpfige Ensemble von „… un denn de Heven vull van Geigen“ des Theaters am Meer hat in den letzten Monaten die Zuschauer bestens unterhalten und steht nun nach 17 meist ausverkauften Vorstellungen vor den letzten drei des Jahres. Dabei sind die beiden Vorstellungen am 26. Dezember, 20 Uhr, und 29. Dezember, 15.30 Uhr, sind bereits wieder ausverkauft, lediglich für die letzte Zusatzvorstellung, am Sonntag, 29. Dezember, 20 Uhr, gibt es noch Restkarten.

Dabei gelten für die Zeit des Jahreswechsels besondere Öffnungszeiten im Theaterbüro in der Kieler Straße 63. Die Kasse ist nur noch bis zum kommenden Freitag zu den üblichen Zeiten geöffnet. Dann schließt die Theaterkasse bis einschließlich 3. Januar 2020. Hinsichtlich der Kartenwünsche für die letzte Vorstellung wenden sich die interessierten Zuschauer gerne an die Karten-Vorverkaufsstellen in der Tourist-Info, der Wilhelmshavener Zeitung oder der Wilhelmshavener Rundschau. Natürlich ist eine Theaterkarte auch über den Online-Server des Theaters unter www.theater-am-meer.de zu erwerben. Selbstverständlich ist an den Veranstaltungstagen wie immer auch die Theaterkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn besetzt.

In „…un denn de Heven vull van Geigen“ geht es um Menschen in der dritten Phase ihres Lebens, den sogenannten Best-Agers. Sie stellen sich die Frage, kann ich in meinem Alter noch eine neue Liebe, einen neuen Partner finden? Sechs Senioren begeben sich auf die Suche beim Speed-Dating einer Kontaktbörse. Ob verwitwet, geschieden oder jahrelanger Single, jede und jeder bringt seine ganz eigenen Hoffnungen und Sehnsüchte mit. Vom Flirt-Coaching, kleinen Tanzeinlagen bis hin zum spannungsreichen Gesprächssituationen hat die Kontaktbörse alles zu bieten, was die Chance auf das passende Herzblatt größer macht. Ein amüsant-berührendes Stück über die Frühlingsgefühle im Alter.

Die letzten Vorstellungen:
Donnerstag, 26.Dezember, 20 Uhr, ausverkauft
Sonntag, 29. Dezember, 15:30 Uhr, ausverkauft
Sonntag, 29. Dezember, 20 Uhr, Restkarten

Kartenvorverkauf:

Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Öffnungszeiten Theaterbüro:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uh´

Neue Rundschau vom 27. November 2019

Theater

Seit der Premiere erlebt die jüngste Inszenierung des Theaters am Meer einen starken Publikumsandrang. (Seite 1)

Flirtschule erfreut sich starker Nachfrage

Theater am Meer mit Zusatzvorstellungen

Dagmar Wehrmann und Walter Bleckwedel haben ihr erstes Speed-Dating. Szene aus „…un denn de Heven vull van Geigen“ - FOTO: TaM, Olaf Preuschoff

Seit der Premiere am 9. November erlebt die jüngste Inszenierung des Theaters am Meer, der zauberhafte Liebesreigen „…un denn de Heven vull van Geigen“, einen starken Publikumsandrang.

„Mit dem Stück in der Inszenierung von Elke Münch haben wir wohl den Zeitgeist auf den Punkt getroffen,“ sagt Arnold Preuß, Leiter des Theaters am Meer, „wir haben mittlerweile drei Zusatzvorstellungen angesetzt, und zwar am Sonnabend, 14. Dezember, 20 Uhr, Sonntag, 15. Dezember, 15.30 Uhr und Sonntag, 29. Dezember, ebenfalls um 15.30 Uhr.“

In „…un denn de Heven vull van Geigen“ geht es um Menschen in der dritten Phase ihres Lebens, den sogenannten Best-Agers oder auch den „Silversingles“. Sie reisen um die Welt, kaufen Tablets, sind körperlich und geistig fit und haben auch noch eine gehörige Portion Lebenserfahrung im Gepäck. Menschen jenseits der 60 sind heutzutage alles andere als altmodisch und gebrechlich. Aber kann man auch im hohen Alter eine neue Liebe finden?

Sechs Senioren wagen diesen Schritt in dem Stück: Sie begeben sich auf die Suche nach einer neuen Partnerin oder einem neuen Partner – beim Speed-Dating einer Kontaktbörse. Ob verwitwet, geschieden oder jahrelanger Single, jede und jeder bringt seine ganz eigenen Hoffnungen und Sehnsüchte mit. Und sie stellen sich die Fragen: Wie mache ich einen guten ersten Eindruck? Bin ich vielleicht zu langweilig? Wie flirtet man eigentlich nochmal und wie geht es nach einem vielversprechenden Gespräch weiter? Vom Flirt-Coaching, kleinen Tanzeinlagen bis hin zum spannungsreichen Speed Dating hat die Kontaktbörse alles zu bieten, was die Chance auf das passende Herzblatt größer macht. Ein amüsant-berührendes Stück über die Frühlingsgefühle im hohen Alter.

Die nächsten Termine:
Sonnabend, 30. November, 20 Uhr,
Sonntag, 01. Dezember, 15:30 Uhr,
Sonntag, 01. Dezember, 20 Uhr,
Mittwoch, 04. Dezember, 20 Uhr,
Sonnabend, 07.Dezember, 20 Uhr,
Sonntag, 08. Dezember, 15:30 Uhr (Karten nur über die Banter Kirchengemeinde)
Sonntag, 08. Dezember, 20 Uhr,
Sonnabend, 14. Dezember, 20 Uhr, Zusatzvorstellung
Sonntag, 15.Dezember, 15:30 Uhr, Zusatzvorstellung
Donnerstag, 26.Dezember, 20 Uhr,
Sonntag, 29. Dezember, 15:30 Uhr, Zusatzvorstellung

Kartenvorverkauf:
Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Öffnungszeiten Theaterbüro:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

Wilhelmshaven, 25. November 2019

Flirtschule erfreut sich starker Nachfrage

Theater am Meer mit Zusatzvorstellungen für „…un denn de Heven vull van Geigen“

Dagmar Wehrmann und Walter Bleckwedel haben ihr erstes Speed-Dating. Szene aus „…un denn de Heven vull van Geigen“ - FOTO: TaM, Olaf Preuschoff

Wilhelmshaven, 25. November 2019/AP - Seit der Premiere am 9. November erlebt die jüngste Inszenierung des Theaters am Meer, der zauberhafte Liebesreigen „…un denn de Heven vull van Geigen“, einen starken Publikumsandrang. „Mit dem Stück in der Inszenierung von Elke Münch haben wir wohl den Zeitgeist auf den Punkt getroffen,“ sagt Arnold Preuß, Leiter des Theaters am Meer, „wir haben mittlerweile drei Zusatzvorstellungen angesetzt, und zwar am Sonnabend, 14. Dezember, 20 Uhr, Sonntag, 15. Dezember, 15.30 Uhr und Sonntag, 29. Dezember, ebenfalls um 15.30 Uhr.“

In „…un denn de Heven vull van Geigen“ geht es um Menschen in der dritten Phase ihres Lebens, den sogenannten Best-Agers oder auch den „Silversingles“. Sie reisen um die Welt, kaufen Tablets, sind körperlich und geistig fit und haben auch noch eine gehörige Portion Lebenserfahrung im Gepäck. Menschen jenseits der 60 sind heutzutage alles andere als altmodisch und gebrechlich. Aber kann man auch im hohen Alter eine neue Liebe finden? Sechs Senioren wagen diesen Schritt in dem Stück: Sie begeben sich auf die Suche nach einer neuen Partnerin oder einem neuen Partner – beim Speed-Dating einer Kontaktbörse. Ob verwitwet, geschieden oder jahrelanger Single, jede und jeder bringt seine ganz eigenen Hoffnungen und Sehnsüchte mit. Und sie stellen sich die Fragen: Wie mache ich einen guten ersten Eindruck? Bin ich vielleicht zu langweilig? Wie flirtet man eigentlich nochmal und wie geht es nach einem vielversprechenden Gespräch weiter? Vom Flirt-Coaching, kleinen Tanzeinlagen bis hin zum spannungsreichen Speed Dating hat die Kontaktbörse alles zu bieten, was die Chance auf das passende Herzblatt größer macht. Ein amüsant-berührendes Stück über die Frühlingsgefühle im hohen Alter.

Die nächsten Termine:
Sonnabend, 30. November, 20 Uhr,
Sonntag, 01. Dezember, 15:30 Uhr,
Sonntag, 01. Dezember, 20 Uhr,
Mittwoch, 04. Dezember, 20 Uhr,
Sonnabend, 07.Dezember, 20 Uhr,
Sonntag, 08. Dezember, 15:30 Uhr (Karten nur über die Banter Kirchengemeinde)
Sonntag, 08. Dezember, 20 Uhr,
Sonnabend, 14. Dezember, 20 Uhr, Zusatzvorstellung
Sonntag, 15.Dezember, 15:30 Uhr, Zusatzvorstellung
Donnerstag, 26.Dezember, 20 Uhr,
Sonntag, 29. Dezember, 15:30 Uhr, Zusatzvorstellung

Kartenvorverkauf:

Theater am Meer, Kieler Straße 63
Telefon 04421/777749
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Öffnungszeiten Theaterbüro:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 18 Uhr

JEVERSCHES WOCHENBLATT | 13. November 2019

Partnersuche auf Plattdeutsch

KULTUR Theater am Meer zeigt Komödie - Regie Elke Münch



Szene aus der Komödie "...un denn de Heven vull van Geigen" mit (v.l.) Dagmar Wehrmann, Ute Menssen, Rune Opitz und Heidi Strowik 
- FOTO: DIETMAR BÖKHAUS

WILHELMSHAVEN/BOE - Das Theater am Meer feierte am vergangenen Samstag mit der Komödie „...un denn de Heven vull van Geigen“ im kleinen Schauspielhaus eine gelungene Premiere. Regie führte Elke Münch, die das humorvolle Stück gekonnt in Szene gesetzt hatte. Die Komödie von Marc Becker (in der Niederdeutschen Fassung von Annegret Peters) handelt von sechs älteren Leuten, die, im besten Alter, mit einer großen Portion Lebenserfahrung im Gepäck noch was erleben wollen und sich beim Speed-Dating-Duo Frauke Jakobs (Claudia Ducci) und Manfred Würzer (Rune Opitz) anmelden. Sie wollen ja einen Partner finden, was jedoch nicht so einfach ist.

So treffen zuerst Wilma Löwe (Ute Menssen), die in einem Reisebüro gearbeitet hat, und Udo Lotter (Harald Schmidt), der als Polizist sein Einkommen verdiente und sich als Profiler ausgibt, aufeinander. "Kennt Se mi? Ik glööv, ik heff Se al mal'n Strofzädel an de Windschutzschiev backt", fragt er zu Beginn des Treffens, das dann in Schweigen und nichts als Schweigen übergeht.

Alle Kandidaten stellen sich die gleichen Fragen: Wirke ich zu langweilig? Wie mache ich einen guten ersten Eindruck? Wie flirtet man eigentlich und was mache ich mit meinen Händen? Nach und nach treffen sich die Pärchen, um schüchtern und unbeholfen in die Gespräche mit der oder dem neuen Traumpartner zu gehen - sehr zur Freude des Publikums. Die Premierenbesucher sahen ein sehr humorvolles Stück, für das sie mehrfach Zwischenapplaus und am Ende stehenden Applaus spendeten. Allen Akteuren scheint, dank der Regisseurin Elke Münch, dieses Stück auf den Leib geschneidert zu sein, spielen sie es doch mit sehr viel Hingabe.

Die nächsten Termine: Freitag, 15. November, 20 Uhr, Abo A; Sonntag, 17. November, 15.30 Uhr, Abo N 2; Sonntag, 17. November, 20 Uhr, Abo B; Sonnabend, 23. November, 20 Uhr, Abo D; Sonntag, 24. November, 15:30 Uhr, Abo N 3; Sonntag, 24.November, 20 Uhr, Abo E; Sonnabend, 30. November, 20 Uhr, Abo F; Sonntag, 01. Dezember, 15:30 Uhr, Abo N 4; Sonntag, 01. Dezember, 20 Uhr, Abo G; Mittwoch, 04. Dezember, 20 Uhr, Abo C; Sonnabend, 07. Dezember, 20 Uhr, Abo H; Sonntag, 08. Dezember, 15:30 Uhr, Vorstellung für Banter Kirche; Sonntag, 08. Dezember, 20 Uhr, freier Verkauf.

- @ www.theater-am-meer.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG  13. November 2019

Wie geht eigentlich Flirten?

THEATER AM MEER - „...un denn de Heven vull van Geigen“ feiert gelungene Premiere



Harald Schmidt (von links) als Udo Lotter,Thomas Gathemann als Norbert Nordermann, Dagmar Wehrmann als Sabine Walter und Heidi Strowik als Rosi Zapp bescherten dem Publikum eine gelungene Premiere.
- FOTO: THEATER AM MEER

Es geht um sechs ältere Leute, die noch etwas erleben wollen. Sie melden sich beim „Speed-Dating“ an.

WILHELMSHAVEN. (DB) - Premiere feierte jetzt die Komödie „...un denn de Heven vull van Geigen“ des Theaters am Meer unter der Regie von Elke Münch, die das humorvolle Stück gekonnt in Szene setzte. Die Komödie von Marc Becker (in der Niederdeutschen Fassung von Annegret Peters) zeigt sechs ältere Leute, die noch was erleben wollen und sich beim Speed-Dating-Duo „Frauke Jakobs (Claudia Ducci) und „Manfred Würzer” (Rune Opitz) anmelden. Sie wollen ja einen Partner finden – was nicht einfach ist. Am schwersten sind die ersten Schritte. So treffen zuerst Wilma Löwe (Ute Menssen), die in einem Reisebüro gearbeitet hat, und Udo Lotter (Harald Schmidt), der als Polizist sein Einkommen verdiente und sich als Profiler ausgibt, aufeinander. Ergebnis: Großes Schweigen.

Das Speed-Dating-Duo hat auch für solch schwere Charaktere die Lösung parat – in Form von Gesprächsthemenkarten. Alle Kandidaten stellen sich die gleichen Fragen: Wirke ich zu langweilig? Wie mache ich einen guten ersten Eindruck? Wie flirtet man eigentlich und, was mache Ich mit meinen Händen?

Nach und nach treffen sich die Pärchen, sehr zur Freude der Besucher im Zimmertheater, um teilweise schüchtern und unbeholfen in die Gespräche mit der oder dem neuen Traumpartner zu gehen. Dagmar Wehrmann, als Sabine Walter, war im Berufsleben Verkäuferin in einer Tierhandlung und weiß zu berichten, dass jeder Mensch ein Ebenbild in einem Tier hat. „Ik bün en Schneeleopard“, berichtet sie dem erstaunten Klaus Siemer (Walter Bleckwedel), der im Berufsleben Mathematiker war.

Ganz Kavalier alter Schule stellt sich Klaus Siemer bei der Kusendoktorschen (Zahnärztin) Rosi Zapp (Heidi Strowik) vor, die „vielleicht die Dame seines Herzens” werden soll und ihn als „Sonnenuntergang” bezeichnet. „Ich wäre lieber ein Sonnenaufgang”, protestiert er. Thomas Gathemann, auf der Bühne als selbstzweifelnder Norbert Nordermann unterwegs, zieht bei seinen Gesprächen mit den Damen nicht das große Los. Alle mögen ihn, keine versteht ihn und der Funke springt nicht über. Der entwickelt sich dann zum Feuer und greift auf zwei andere Personen über, die am Ende von „...un denn de Heven vull van Geigen“ für das „Happy End“ sorgen.

Die Besucher sahen bei der Premiere ein sehr humorvolles Stück, für das sie mehrfach Zwischenapplaus und am Ende stehenden Applaus spendeten. Allen Akteuren scheint, dank der Regisseurin Elke Münch, dieses Stück auf den Leib geschneidert zu sein, spielen sie es doch mit sehr viel Hingabe. Claudia Ducci beeindruckte die Besucher mit ihren gefühlvollen Gesangseinlagen ganz besonders.

Die nächsten Vorstellungen sind am Freitag, 15. November, 20 Uhr; Sonntag, 17 November, 15.30 und 20 Uhr .

Wilhelmshaven | 15. November 2019

"..un denn de Heven vull van Geigen" - Fotos von der 1. Hauptprobe

Fotos alle von Olaf Preuschoff

Claudia Ducci und Rune Opitz führen als Frauke Jakobs und Manfred Würzer durch das Speed-Dating.

Heidi Strowik spielt dabei die pensionierte Zahnärztin Rosi Zapp.