Wilhelmshavener Erstaufführung

Gode Geister


(Spirit Level)

Komödie von Pam Valentine

Deutsch von Nick Walsch

Niederdeutsch von Hartmut Cyriacks & Peter Nissen

Regie und Bühnenbild: Elke Münch a.G.

Premiere am 27. September 2014, Theater am Meer, Kieler Straße 63

Inhalt


Verschwundene Schlüssel, die an den unmöglichsten Orten wieder auftauchen, Vasen, die wie von Geisterhand durch den Raum wandern und schief hängende Bilder, obwohl man sie vor wenigen Sekunden gerade gerückt hat...

Das sind nur die geringsten Probleme, mit denen sich der Makler herumschlagen muss, wenn er das Haus des berühmten Krimiautors Jakob und seiner Frau Susanne verkaufen will. Die beiden sind jüngst verstorben und geistern in ihrem ehemaligen Haus umher, weil Jakob der Zutritt zum Himmel verweigert wurde, als er sich an der Himmelspforte als Atheist outete. Jetzt vertreiben sie sich die Zeit damit, den Makler und potentielle Mieter zu vergraulen. Schließlich will man ja auch als Geist seine Privatsphäre haben. Das ändert sich jedoch, als der erfolglose Autor Simon und seine schwangere Frau Felicitas in das Haus einziehen. Die tiefe, unbedarfte Liebe des Paares fasziniert Jakob und Susanne. Sie mögen die jungen Leute und sie fühlen sich zunehmend für das junge Paar verantwortlich – vor allem als die Streitereien zwischen den beiden immer mehr zunehmen. Aus eigener Erfahrung wissen sie, dass das Leben dafür zu kurz ist.

Als zu Weihnachten ein furchterregender Schneesturm über das Land fegt und es bei der Geburt des Kindes zu Komplikationen kommt, ist es für Jakob an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen. 

Wiederaufführung von 1989/90

Swieg still, Jung


(Sweig, Bub!)

Volksstück von Fitzgerald Kusz

Niederdeutsch von Hartmut Cyriacks & Peter Nissen

Regie und Bühnenbild: Arnold Preuß

Premiere am 22. November 2014, Theater am Meer, Kieler Straße 63

Inhalt


Eine Konfirmation! Die Hauptperson des Abends: Der Konfirmand. Oder eben nicht! Alle Verwandten sind zum Fest gekommen, aber nicht etwa der frisch konfirmierte Björn steht im Mittelpunkt, sondern eine Tante mit Problemen, ein Onkel, der permanent die Kusine anbaggert, und alle anderen Mitglieder der "buckligen" Verwandtschaft. Es geht nicht um den Schritt des Erwachsenwerdens durch die religiöse Mündigkeit, nein, es geht um aktuelle Preissteigerungen, um Wellness-Tipps und Kochrezepte, um die Passion des Trinkens… und das alles natürlich während des ausgiebigen Mahlzeiten mit Vorspeisen, Suppen, Hauptgang, Nachspeise, Kaffee, Kuchen, Bier, Schnaps und Likör….

"Swieg still, Jung!" war und ist Fitzgerald Kusz‘ Theaterdebüt und Erfolgsstück zugleich. Es stand allein 30 Jahre auf dem Spielplan des Theaters Nürnberg und wurde in unzähligen Sprachen landauf und landab im In- und Ausland gespielt. Bei uns zuletzt in der Spielzeit 1989/90. Das Stück ist eine ebenso bissige wie humorvoll-ironische Abrechnung mit der "heilen" Familie.

Gnadenlos entlarvt Fitzgerald Kusz die geheimen Wünsche und Begehrlichkeiten seiner Bühnenfiguren und schafft dem Publikum damit die Grundlage für einen wunderbar amüsanten Volkstheater-Abend.

Wilhelmshavener Erstaufführung

Ünner't Lüchtfüer


Theaterstück von Arne Christophersen

Regie und Bühnenbild: Marion Zomerland

Premiere am 24. Januar 2015, Theater am Meer, Kieler Straße 63

Inhalt


In den letzten 14 Jahren hat Paul viele Assistenz-Leuchtturmwärter verschlissen. Mit Bengt, der mit Spielschulden am Hals auf die Insel kommt, zieht die Nummer 46 in die enge Leuchtturmdienstwohnung ein. Wäre es nicht Bengts letzte Chance, würde es wohl Nummer 47 geben, wenn sich überhaupt noch ein Dummer finden ließe, der in den Inselleuchtturm einzieht.

Bengt, ein Ausbund an Lebenslust, Fröhlichkeit und Geschwätzigkeit, lässt sich von Pauls grober Zurückweisung ebenso wenig einschüchtern, wie von den exzentrischen Versuchen, ihn von der Insel zu vertreiben. Keine noch so absurde Grenzziehung im Wohnraum, kein Kettensägen-Massaker, keine demonstrativen Schweigegelübde bringen ihn aus der Fassung. Paul muss sich letztlich eingestehen, dass er Bengt nach seiner bisher so bewährten Methode nicht loswird.

Ein unerwarteter Gast verändert das Leben der beiden nachhaltig. Pauls Tochter Nina kommt überraschend zu Besuch. Sie hat Neuigkeiten dabei, die Paul in große Sorgen versetzen. In dieser schwierigen Lage erkennt er, dass Bengt längst ein guter Freund geworden ist, den er nicht mehr vertreiben möchte.

Wilhelmshavener Erstaufführung

Veer sünd dree toveel in't Bett


(Messe-Diener)

Komödie von Frank Pinkus und Nick Walsh

Niederdeutsch von Jasper Vogt

Regie und Bühnenbild: Arnold Preuß

Premiere am 21. März 2015, Theater am Meer, Kieler Straße 63

Inhalt


Mit Michael und Stefan lernen wir zwei typische Vertreterexemplare kennen, die verschiedenartiger kaum sein können! Stefan, der artig-penible Familienvater, und Michael, der draufgängerische Macho und Lebemann. Ihr Schicksal, Sie müssen sich, ausgelöst durch eine versehentliche Überbuchung, ein Hotelzimmer teilen.

Aber von wegen ‚Gegensätze ziehen sich an‘ – weit gefehlt. Tagsüber preisen die beiden auf der Bestattungs-Messe die Särge ihres jeweiligen Arbeitgebers an, natürlich sind sie erbitterte Konkurrenten beim Buhlen um die Kundschaft, aber auch nach Feierabend gibt es ausgiebig Konfliktstoff in der gemeinsamen Zwangs-Unterkunft: Zigarettenrauch im Badezimmer, Whisky im Zahnputzglas, Strip-Poker und laute Musik aus dem Ghettoblaster sind nur ein paar Beispiele für das Chaos im Domizil.

Die permanenten Telefonanrufe von Stefans Familie und von Michaels ganz und gar nicht grundlos eifersüchtiger Freundin tragen darüber hinaus nicht dazu bei, den amüsanten Kleinkrieg der beiden zu befrieden. Als schließlich noch Messe-Kollege Ulf der Dritte im Bunde wird und eine attraktive Hostess die Szene betreten, sorgen diese schließlich für weitere unterhaltsam-turbulente Bettenschlachten im geteilten Doppelzimmer.


PRESSEMELDUNGEN

Wilhelmshaven, 3. Mai 2015

Fünf Jahre THEATER AM MEER im eigenen kleinen Schauspielhaus

Sorgen heute noch zweimal für köstliche Unterhaltung. Das Ensemble von "Veer sünd dree toveel in't Bett", nur noch heute um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Theater am Meer  Foto - TAM, Olaf Preuschoff

Mit dem heutigen Tag geht die fünfte Spielzeit des Theaters am Meer im neuen Haus an der Kieler Straße 63 zu ende. Wir sind unheimlich stolz auf diese vergangenen fünf Spielzeiten. Nachdem uns ein Verbleib im Stadttheater aus vielerlei Gründen nicht mehr möglich war, sahen wir uns schon vor dem sicheren Aus und griffen nach dem zufälligen Angebot des kleinen Vortragssaales in der Kieler Straße im ehemaligen Gewerkschaftshaus. Wir haben uns dann nach langen Überlegungen entschlossen, dort im Haus ein Zimmertheater mit 99 Besucherplätzen zu schaffen. Inzwischen haben wir im Haus nicht nur die Hauptbühne, sondern auch die Probenbühne, die Kulissenwerkstätten, den Kostüm- und Requisitenfundus, das Theaterbüro, die Besuchergarderobe und das Theatercafé "Kulissensnack" und natürlich unsere Theaterschule für jungen Menschen ab 14 Jahren.

Wir wussten vor fünf Jahren nicht, wie unser Publikum diesen Umzug mitmachen würde, dennoch haben wir den Schritt gewagt und bis heute nicht bereut. Den Sponsoren, Förderern und unserem Vermieter, die alle an uns geglaubt haben, sind wir heute noch sehr, sehr dankbar für die Unterstützung, ohne die wir den Umzug in das neue Haus nicht geschafft hätten. Genauso dankbar sind wir unseren Zuschauern, die im Laufe der fünf Jahre uns die Treue gehalten haben und natürlich denen, die im Laufe der Jahre zahlreich hinzugekommen sind.

Fünf Jahre Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven - im Zimmertheater an der Kieler Straße 63 ist eine Erfolgsgeschichte, die die Zuschauer und die Ensemblemitglieder gemeinsam geschrieben haben. Ohne das riesige Engagement der vielen ehrenamtlichen Mitglieder auf, unter und neben der Bühne, könnten wir nicht so erfolgreich niederdeutsches Theater machen. Ohne unser zahlreiches Publikum würden wir nicht regelmäßig die wunderbaren 18 Vorstellungen vor (meist) ausverkauftem Haus spielen können.

Danke an alle für diese fünf wunderbaren Jahre!

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 2. Januar 2015 | WZ-Serie: Freitags-Gespräch

Hauptrolle fürs Ehrenamt und Niederdeutsche

INTERVIEW Arnold Preuß, Bühnenleiter des Theaters am Meer, ist stolz auf das gemeinsam Erreichte

Das Theater am Meer hat 2014 noch mehr Besucher angelockt. Inzwischen zählt das Niederdeutsche Theater zum immateriellen Kulturerbe der deutschen UNESCO-Kommission

Von Michael Halama

Das Ensemble des Erfolgsstücks „Swieg still, Jung!“: (vonre von linnks) Wolfgang Watty, Hauke Backhus und Helga Lauermann sowie (hinten von links) Harald Schmidt, Heidi Strowik, Joan Kröher, Sandra Krüger und Dagmar Wehrmann

WZ: Herr Preuß, vor gut einem Jahr freuten Sie sich über steigende Zuschauerzahlen im Theater am Meer. Gleichzeitig sagten Sie, das Theater stoße inzwischen an seine Grenzen. Wie viele Zuschauer konnte das Team denn in diesem Jahr an der Kieler Straße begrüßen?

Arnold Preuß: Obwohl wir unsere Vorstellungen auf höchstens 18 pro Inszenierung beschränkt haben, ist eine kleine Steigerung der Besucherzahl zu verzeichnen. Unsere 73 Vorstellungen in 2013 haben 7.074 Besucher gesehen. Wenn ich die restlichen 3 Aufführungen von „Swieg still, Jung!“ nach dem Jahreswechsel hinzurechne, erreichen wir sogar ein stolzes Plus von fast 5 %. Viel mehr geht allerdings nicht, das unterstreicht die Platzauslastung von 97 %. Dass wir uns auf diesem Niveau stabilisieren konnten, erfüllt uns mit großem Stolz, aber auch mit Dankbarkeit gegenüber unseren Besuchern und unserem Ensemble.

WZ: Wie hat sich denn die Zahl der Abonnenten von seinerzeit über 900 entwickelt?

Preuß: Auch da erreichten wir eine Steigerung. Wir liegen bei knapp 1.000 Abonnenten und haben dadurch eine kalkulierbare Einnahmebasis. Wir sehen in der ungebremsten Nachfrage eine Bestätigung unserer Arbeit und unseres Programms. Etwas, was mir nicht gefällt, abonniere ich ja nicht.

WZ: Haben Sie eine Erklärung für diesen Erfolg? Was macht den Charme des Theaters und seines Programms aus?

Preuß: Wir hören sehr genau hin, was unsere Zuschauer sagen und daher glauben wir, dass die mit sehr viel Liebe fürs Detail gestalteten Räumlichkeiten, die Serviceleistungen durch unsere Ensemblemitglieder im Theatercafé „Kulissensnack“ und die Atmosphäre des kleinen 99-PlätzeTheatersaales den Erfolg ausmachen. Unser „Wohnzimmer“ lässt den Zuschauer das Theatergeschehen hautnah erleben und verbindet Zuschauer und Darsteller gleichermaßen emotional. Wir spielen Stücke, die volksnah sind und die darüber hinaus etwas zu erzählen haben. Dabei soll der Spielplan möglichst die ganze Bandbreite der Theatergenres abbilden.

WZ: Ein Grund für den Erfolg des Theaters am Meer dürfte auch die Leidenschaft aller Beteiligten sein. Welche Rolle spielt dabei das ehrenamtliche Engagement?

Preuß: Die Hauptrolle! Ohne ehrenamtliches Engagement geht es nicht. Wir investieren in unsere
Leidenschaft eine Menge Zeit. Mindestens 3 x in der Woche wird geprobt, die letzten Wochen vor der Premiere täglich, die Vorstellungen selbst sind hauptsächlich an den Wochenenden. Jedes Mitglied ist multifunktional in den verschiedenen Gewerken des Theaters tätig, also als Schauspieler, Inspizient, Beleuchter, Thekenkraft usw. Idealismus wird bei uns groß geschrieben, der Applaus ist da sprichwörtlich das Brot des Künstlers. Wir zahlen unserem Ensemble keinerlei Entschädigung. Nur so können wir erfolgreich ein eigenes Theater betreiben.

WZ: Sie selbst können auf eine 40-jährige Mitgliedschaft zurückblicken. Seit September 2005 sind Sie zudem Präsident des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen-Bremen. Was bedeutet Ihnen das Niederdeutsche Theater?

Preuß: Es geht um den Erhalt der niederdeutschen Sprache. Dabei spielt die bühneneigene Theaterschule für Jugendliche von 12 bis 18 Jahren eine große Rolle, denn da ist die Bereitschaft die Sprache und das Theaterspiel zu lernen riesengroß. Als echten „Ritterschlag“ empfinde ich die jüngste Aufnahme des Niederdeutschen Theaters in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes durch das Expertenkomitee der Deutschen UNESCO Kommission. Das Niederdeutsche Theater festige den Status und die Lebendigkeit der Regionalsprache und stärke gleichzeitig das Gemeinwesen, so die Begründung der Kommission.

WZ: Im September 2013 hatte das Theater einen Workshop angeboten. Einige Teilnehmer sind nun auf der Bühne oder hinter den Kulissen mit dabei. Gibt es Workshop-Pläne für das kommende Jahr?

Preuß: Diese Aktion hat uns neue begeisterte Verstärkungen gebracht, aber ein einziger Workshop reicht nicht aus. Das Drum und Dran eines Theaterbetriebes ist sehr vielfältig. Der Niederdeutsche Bühnenbund bietet ein besonders ausgewogenes Aus- und Fortbildungsprogramm mit Schauspielschulung, Dramaturgie, Bühnenbau, Maske, Requisiten etc. an. Diese Seminare besuchen unsere Mitglieder, so sichern wir – übrigens mit Mitteln des Landes - die Qualität unserer Arbeit.

WZ: Das Stück „Swieg still, Jung!“ ist ein Publikumsrenner – auch die Zusatzvorstellungen waren ruck, zuck ausverkauft. Was gefällt den Besuchern gerade an diesem Theaterstück?

Preuß: Der Wiedererkennungswert ist sehr hoch. Die Figuren, die Fitzgerald Kusz vor fast 45 Jahren schuf, sind auch heute noch so lebensecht, dass jeder im Saal diese Menschen kennt. Jeder hat sie in seiner Verwandtschaft, in seiner Nachbarschaft erlebt. Und natürlich amüsiert man sich sehr gerne über die Macken und Makel der anderen, die ja niemals die eigenen sind. (Preuß lacht)

WZ: Weitere Termine für „Swieg still, Jung!“ konnte das Theater am Meer aus Dispositionsgründen nicht anbieten. Wie wollen Sie diejenigen trösten, die keine Karten mehr bekommen haben?

Preuß: Trösten kann ich sie nicht, aber um Verständnis bitten. Unsere neunmonatige Spielzeit ist terminlich so ausgeklügelt mit Bühnenproben und den überwiegend an Wochenenden stattfindenden Vorstellungen, dass Verlängerungen einzelner Stücke nicht möglich sind. Wir können nur alle Zuschauer bitten, sich für die nächste Inszenierung „Ünner’t Lüchtfüer“ (Premiere am 24. Januar, Anm. d. Red.) rechtzeitig Karten zu besorgen oder besser noch, ein Abonnement abzuschließen. Dann ist man sich seines Platzes ja sicher.

WZ: Nun gibt es Menschen wie mich, die kein Plattdeutsch sprechen oder verstehen. Hätten die bei einem Besuch des Theaters am Meer nicht Probleme, dem Hergang auf der Bühne zu folgen?

Preuß: Ganz sicher nicht, denn die Handlung erschließt sich aus dem Gehörten und dem Gesehenen. Unsere neueren Zuschauer sagen uns, dass sie anfänglich das eine oder andere
plattdeutsche Wort nicht verstanden haben, aber man höre sich sehr schnell in die Sprache ein und dann sei man auch ganz schnell in der Geschichte drin.

 

Arnold Preuß ist seit 2003 (gemeinsam mit Marion Zomerland) Bühnenleiter des Theaters am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Dort spielt er, inszeniert und übersetzt gerne neue Stücke ins Niederdeutsche.

THEATER AM MEER
Das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven e.V. hat aktuell 87 Mitglieder, davon 15 Mitglieder in der Theaterschule, 30 aktive Mitglieder auf der Bühne, 30 aktive Mitglieder hinter und neben der Bühne sowie im Theatercafé sowie 12 inaktive Mitglieder (meist aus Altersgründen).

Öffnungszeiten – Theaterbüro
Mo, Mi, Fr – 10.30 bis 13.00 Uhr
Di, Do – 16.00 bis 18.00 Uhr
Telefon: 04421/777749
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Mehr Informationen unter www.theater-am-meer.de

Wilhelmshavener Zeitung vom 11. Dezember 2014

Theaterschulen sind ein Meilenstein

KULTUR Seminar des Niederdeutschen Bühnenbundes

Dramaturgieseminar in Wilhelmshaven. Auf dem Bild untere Reihe (von links) Arnold Preuß, Präsident NBB - Gesche Gloystein, Dramaturgin Niederdeutsches Schauspiel Oldenburg - (ganz rechts) Marion Zomerland, Theaterleiterin Theater am Meer. Obere Reihe Mitte Marco Norden, Technischer Leiter, Theater am Meer.

WILHELMSHAVEN/LR -15 Vertreter der dem Niederdeutschen Bühnenbund Niedersachsen und Bremen (NBB) angeschlossenen Theater und Bühnen trafen sich in Wilhelmshaven zum Dramaturgie-Seminar. Gesche Gloystein, Dramaturgin des Niederdeutschen Schauspiels am Oldenburger Staatstheater, stellte Aufgaben und Bedeutung der dramaturgischen Arbeit im künstlerischen Produktionsprozess vor.

Bühnenbundspräsident Arnold Preuß (Theater am Meer Wilhelmshaven) hob hervor, dass der NBB seinen angeschlossenen Bühnen und Theatern ein umfangreiches Aus- und Fortbildungsprogramm biete. Damit solle der Qualitätsstandard der Amateurbühnen verbessert werden. Dort seien die dramaturgischen Arbeiten meistens auf mehrere Schultern verteilt, ohne dass dies ausdrücklich als Aufgabenfeld in der Theaterleitung positioniert sei.

In der ausführlichen Diskussion ging es unter anderem um die Konsequenzen, die die niederdeutschen Theater aus dem Rückgang der aktiven Niederdeutsch-Sprecher ziehen. Es wurde deutlich, dass die Arbeit mit den Theaterschulen für Kinder und Jugendliche ein Meilenstein in der sich verändernden Arbeit der niederdeutschen Bühnen gewesen sei. Dort, wo die Theaterschüler nach ihrer Ausbildung in den Spielbetrieb integriert würden, verjünge sich mit dem Ensemble auch der Kreis der Zuschauer. Das Zuschauerinteresse am niederdeutschen Theater sei ungebrochen. Man müsse sich aber mit viel Fingerspitzengefühl in der Spielplangestaltung neuen, interessanten Themen widmen.

JEVERSCHES WOCHENBLATT | 10. September 2014

Tag der offenen Tür erfolgreich

KULTUR Theater am Meer zeigt Stücke in Kurzform

Heinz Zomerland und Thomas Marschner spielen eine Szene aus dem Stück „Ünner't Lüchtfuer".   
BILD: DIETMAR BÖKHAUS

WILHELMSHAVEN/BOE — Das Theater am Meer hat am Wochenende seine Tore für Besucher geöffnet, die auch zahlreich in den Räumlichkeiten in der Kielerstraße in Wilhelmshaven erschienen.

Spielzeit 2014/15
Beim Tag der offenen Tür des plattdeutschen Theaters standen eine Führung durch das Gebäude sowie die Vorstellung der Stücke in Kurzform auf dem Programm, die in der kommenden Spielzeit 2014/2015 auf der Bühne zu sehen sind. Auszugsweise wurden schon einmal die Komödie „Gode Geister", das Volksstück „Swieg still, Jung"!, das Stück „Ünner't Lüchtfüer" sowie die Komödie „Veer sünd dree toveel in't Bett" vorgestellt. Auch ohne Requisiten und Bühnendekoration kamen die Darbietungen sehr gut beim Publikum an. Durch das Programm führten Marion Zomerland und Arnold Preuß. Sie stellten die Geister Susanne und Jacob aus dem Stück „Gode Geister" dar. Viele Besucher sagten, dass sie sich nun noch mehr auf die neue Spielzeit freuen.

Zwischen einer Bratwurst und einem Kaltgetränk oder Kaffee und Kuchen gab es auch die Möglichkeit, direkt mit den Akteuren des Theaters am Meer ins Gespräch zu kommen. Auch das junge Ensemble der Theaterschule stellte sich mit einigen Proben vor. Hier sieht die Bühnenleitung Marion Zomerland und Arnold Preuß ihre wichtigste Zukunftsaufgabe: „Wir sind sehr froh und glücklich, dass unsere Theaterpädagogin Dzenet Hodza, die im vergangenen Jahr die Ausbildung der Theaterschule übernommen hat, in der kommenden Spielzeit ihre Arbeit fortsetzen wird." Dieses Engagement ist mit Hilfe eines Zuschusses der Oldenburgischen Landschaft ermöglicht worden. Neueinsteiger, die das Theaterspielen erlernen wollen, sind übrigens noch herzlich willkommen.

Neuer Kurs
Der neue Kurs beginnt am morgigen Donnerstag, 11. September, um 17 Uhr im Theater am Meer, Kieler Straße 63, an dem auch ein Teil der bisherigen Jugendlichen weiterhin teilnehmen wird. Wer interessiert ist oder Fragen hat, wendet sich an das Theaterbüro unter der Telefonnummer 04421/ 777749 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG | 9. September 2014

Alt und Jung amüsierten sich prächtig

THEATER Die hauseigene Schule nimmt wieder Neueinsteiger auf — Ausbildung dauert zwei Jahre

Das Publikumsinteresse am Tag der offenen Tür im „Theater am Meer" war groß. Es wurden auch Auszüge aus neuen Produktionen der Spielzeit 2014/15 gezeigt.

VON WOLFGANG A. NIEMANN

In kurzen Spielszenen gab das Ensemble des Theaters am Meer dem Publikum einen Vorgeschmack auf die neue Spielzeit (oben). Die Bühnenleiter Arnold Preuß und Marion Zomerland (unten) mischten auf der Bühne ordentlich mit.    WZ-FOTOS: LÜBBE

WILHELMSHAVEN — Seit Jahren gilt schon: Wenn das niederdeutsche „Theater am Meer" in Wilhelmshavens Kieler Straße 63 spielt, ist das Haus voll. Selbst an diesem Sonntag war das so, obwohl es doch „nur" der Tag der offenen Tür war. Von Beginn an war das Publikumsinteresse groß am Besichtigen, an den Führungen durchs Haus und an so manchem Klönschnack bei Speis' und Trank mit den Mitgliedern des Ensembles.

Während sich Bühnenleiter Arnold Preuß über die große, Resonanz freute, erläuterte seine Kollegin im Amt, Marion Zomerland, noch einmal das Angebot der hauseigenen Theaterschule für ganz junge Menschen von 14 bis 20 Jahren. Da von den bisherigen Teilnehmern einige ihre Ausbildung abgeschlossen haben oder aus beruflichen Gründen aufhören mussten, sind Plätze für Neueinsteiger frei. Das wichtigste sei Theaterbegeisterung, betonte Zomerland, und Plattdeutsch-Kenntnisse seien überhaupt kein Muss. Auf der Bühne spielen, singen, tanzen, all das gehört zu dem breiten kreativen Spektrum, das hier für die jeweils zweijährige Ausbildung geboten wird. Dzenet Hodza aus Oldenburg als versierte Theaterpädagogin sorgt für viel Spaß an diesem Schulbetrieb der anderen Art. Und die Theaterschüler sind nicht nur automatisch Mitglied des „Theaters am Meer" — das Ganze läuft gratis.

Ohnehin zeigte sich an diesem Sonntag auch anhand der zahlreichen vergnügten jungen Leute, die als Mitglieder oder Interessierte zugegen waren, dass die Wilhelmshavener Plattdeutsch-Bühne im Gegensatz zu vielen ähnlichen Bühnen keine Sache nur für die „reiferen" Jahrgänge ist. Wie sich dann auch bei den drei Bühnenauftritten mit sogenannten  Spielplan-Häppchen zeigte: Da wirbelten bei den halbstündigen Kurzvorstellungen der vier Inszenierungen der Spielzeit 2014/15 auch zahlreiche Teens und Twens auf den Brettern, die die Welt bedeuten.

Durch die Präsentationen führten Zomerland und Preuß gewissermaßen als neugierige Gespenster und das Publikum amüsierte sich köstlich bei Szenenanrissen aus „Swieg still, Jung" über eine ziemlich schräge Konfirmationsfeier (Premiere 22. November), das skurrile „Ünner't Lüchtfüer" (24. Januar 2015) und die verrückte Sargverkäufer-Komödie „Veer sünd dree toveel in't Bett" (21. März 2015). Und natürlich durfte ein Appetithappen aus dem Auftaktstück „Gode Geister" (27. September) nicht fehlen, in dem unter der Regie von Gastregisseurin Elke Münch gerade Zomerland und Preuß als Gespenster allerlei verrückten Schabernack treiben werden.

Bei so viel Bühnenbegeisterung, Engagement und all den großartigen Erfolgen der letzten Jahre muss sich auch niemand wundern,- dass das „Theater am Meer" an diesem Sonntag mit Stolz das 1000. Abonnement für die neue Spielzeit absetzen konnte — das der oder die Glückliche in diesem Fall allerdings als Geschenk erhielt.

WILHELMSHAVERN ZEITUNG | 6.9.2014 / Theaterbeilage

Die Theatersaison beginnt

Zum Spielzeitende turbulent

Proben-Szene aus „Gode Geister" mit (von links) Michel Waskönig, Marion Zomerland, Arnold Preuß und Talke Wittig.    FOTO: PRIVAT

WILHELMSHAVEN/WZ — Die frühere Landesbühnenschauspielerin, die Regisseurin Elke Münch inszeniert die diesjährige Eröffnungspremiere des „Theaters am Meer". Gespielt wird zu Beginn der 82. Spielzeit „Gode Geister" von Pam Valentine. Die Premiere findet am 27. September im Theater am Meer in der Kieler Straße statt. Drei Klassiker stehen in dem von Marion Zomerland und Arnold Preuß geführten Bühne auf dem Programm der bevorstehenden Saison. Dazu gibt es ein Wiedersehen mit einem zeitlosen Klassiker aus den 1970iger Jahren. Zwei Berufsregisseure wurden für die Spielzeit verpflichtet: neben Elke Münch und Bernd Poppe.

Es ist einige Zeit her, dass Elke Münch für die Niederdeutsche Bühne am Regiepult saß. In „Gode Geister" geht es um Spuk in einem Haus, in das ein junges Paar einzieht. Danach präsentiert das Theater am 22. November auf der beliebten Klassikerposition das bisher erfolgreichste Stück von Theaterautor Fitzgerald Kusz: das bissig-ironische „Swieg still, Jung". Das Theater am Meer hat dieses Stück zuletzt in der Spielzeit 1989/90 mit großem Erfolg gespielt. Die Inszenierung liegt in den Händen von Berufsregisseur Bernd Poppe (Oldenburg). Im Volksstück „Swieg still, Jung!" geht es um eine Konfirmationsfeier, die von mittags bis in die Abendstunden spielt. Statt um den Konfirmanden geht es um Essen, um Politik, um Fußball usw.

Ebenfalls neu ist das vom Autor Arne Christophersen schlicht ‚Theaterstück' genannte Spiel „Ünner't Lüchtfüer", das am 24. Januar 2015 Premiere hat. Marion Zomerland wird dies heiter-berührende Kammerspiel inszenieren. Ausgangssituation ist: Ein skurriler Leuchtturmwärter haust auf einer Insel und ist nicht in der Lage, einen normalen Kontakt zu den Mitmenschen aufzubauen. Zum Spielzeitabschluss geht es dann ab dem 21. März 2015 sehr turbulent zu, wenn die Komödie „Veer sünd dree Toveel in't Bett" von Frank Pinkus und Nick Walsh durch Arnold Preuß in Szene gesetzt wird. Auch hier geht es um menschliche Beziehungen, allerdings in einer ganz anderen Ausgangssituation: Durch ein Versehen müssen sich zwei Vertreter einer Messe für Beerdigungsunternehmer ein Hotelzimmer teilen.

Als wichtigste Zukunftsaufgabe des Theaters am Meer hat sich seit vielen Jahren die bühneneigene Theaterschule bewährt. Hier.geht es ab Mitte September 2015 mit einem neuen Kurs weiter. Dzenet Hodza, Theaterpädagogin aus Oldenburg, hat in der abgelaufenen Spielzeit neue Impulse aus ihrer Theaterarbeit in die Schule eingebracht und wird dies jetzt fortsetzen. Interessierte Jugendliche im Alter von 15 bis 20 Jahren können in der Theaterschule das Theaterhandwerk von der Pike auf lernen. Natürlich wird dabei auch die plattdeutsche Sprache gelernt. Anmeldungen von Neueinsteigern sind ab Mitte September über das Theaterbüro möglich. Am Sonntag, 7. September, veranstaltet das Theater am Meer von 11 bis 18 Uhr einen Tag der offenen Tür in der Kieler Straße, bei dem es neben vielen Informationen einen Spielplan-Cocktail und eine Präsentation der Theaterschule gibt.

Wilhelmshavener Zeitung | 4. September 2014 |Events in der Region

Theater am Meer veranstaltet Tag der offenen Tür

Unterhaltungsangebot am 7. September 2014

Bereits zum fünften Male öffnet das Theater am Meer kurz vor Beginn der neuen Spielzeit seine Räumlichkeiten, um Interessierten, aber auch den Freunden des Theaters am Meer, den Blick hinter die Kulissen des Zimmertheaters zu ermöglichen. Am Sonntag, 7. September 2014, wird von 11 bis 17 Uhr ein abwechslungsreiches Programm in und um das Theater herum geboten. Alle Neuerungen und das aktuelle Programm werden der interessierten Öffentlichkeit ab 11 Uhr in drei Programmblöcken auf der Bühne vorgestellt. Dabei sein werden kurze Programmausschnitte aus den vier Produktionen des aktuellen Spielplans 2014/15, der Komödie „Gode Geister", dem Volksstück „Swieg still, Jung!", dem Theaterspiel „Ünner't Lüchtfüer" und der Farce „Veer sünd dree toveel in't Bett".

Ebenso eingebunden in das Bühnenprogramm sind die jungen Mitglieder der Theaterschule, die einen kurzen Ausschnitt aus ihrer Produktion „Alsterbruddel" zeigen werden. Durch das Programm führen wieder die Bühnenleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß. Auf der Bühne wird ein Großteil des Ensembles in unterschiedlichen Beiträgen zu sehen sein. Das Theatercafé "Kulissensnack" lockt mit Getränken und selbstgebackenem Kuchen, im Theaterhof wird gegrillt und das Theaterbüro gibt Informationen über Karten und Abonnements.

GUTEN MORGEN SONNTAG | 31. August 2014

Die Proben laufen auf vollen Touren

Spielzeit 2014/2015 beginnt wieder mit einem Tag der offenen Tür

Die Theaterschule ist mit einem Ausschnitt aus „Alsterbruddel" dabei.
Foto: Theater am Meer

Wilhelmshaven. (g-ms) Bereits zum fünften Male öffnet das Theater am Meer am Beginn der neuen Spielzeit seine Räumlichkeiten, um Interessierten, aber auch den Freunden des Theaters am Meer, den Blick hinter die Kulissen des Zimmertheaters in der Kieler Straße 63 zu ermöglichen. Am Sonntag, 7. September 2014, wird von 11 bis 17 Uhr ein abwechslungsreiches Programm in und um das Theater herum geboten.

Alle Neuerungen und das aktuelle Programm werden der interessierten Öffentlichkeit ab 11 Uhr in drei Programmblöcken auf der Bühne vorgestellt. Dabei sein werden kurze Programmausschnitte aus den vier Produktionen des aktuellen Spielplanes 2014/15, der Komödie „Gode Geister", dem Volksstück „Swieg still, Jung!" , dem Theaterspiel „Ünner't Lüchtfüer" und der Farce „Veer sünd dree toveel in't Bett". Ebenso eingebunden in das Bühnenprogramm sind die jungen Mitglieder der Theaterschule, die einen kurzen Ausschnitt aus ihrer Produktion „Alsterbruddel" zeigen werden. Durch das Programm führen wieder die Bühnenleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß. Auf der Bühne wird ein Großteil des Ensembles in unterschiedlichen Beiträgen zu sehen sein.

Das Theatercafé „Kulissensnack" lockt mit Getränken und selbst gebackenem Kuchen, im Theaterhof wird gegrillt und das Theaterbüro gibt Informationen über Karten und Abonnements. Selbstverständlich kann man das neue Spielplanheft 2014/15 erhalten und darüber hinaus stehen die Mitglieder des Theaters aus allen Abteilungen für Fragen und Informationen zur Verfügung.

Das Ensemble des Theaters am Meer freue sich jedes Jahr sehr auf den Tag der offenen Tür, da wir selten so den direkten Kontakt mit unseren Theaterbesuchern haben, so Marion Zomerland und Arnold Preuß, die im Hinblick auf die kommende Spielzeit feststellen, dass wieder vier tolle Stücke ausgesucht seien, die mit zwei Profiregisseuren und einem engagierten und spielfreudigen Ensemble umgesetzt werden. Jedes Stück werde 18 Mal im 99-Plätze Theater gespielt, so nass jeder die Chance nutzen sollte, plattdeutsches Theater live genießen zu können

Die Proben für die erste Inszenierung. die Komödie „Gode Geister", die am 27. September Premiere habe, laufen bereits unter der Leitung der Berufsregisseurin Elke Münch (Wilhelmshaven) auf vollen Touren.

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 9/2014 vom 29. August 2014

THEATER AM MEER

Drei ganz neue Stücke und ein zeitloser Klassiker aus den 1970igr Jahren stehen auf dem Spielplan des Theaters am Meer für die neue Spielzeit. Begonnen wird mit der ganz frischen märchenhaften Komödie „Gode Geister" von Pam Valentine. Berufsregisseurin Elke Münch aus Wilhelmshaven wird nach langer Zeit wieder für das Theater am Meer ein Stück inszenieren.

Das Stück „Gode Geister" spielt mit der Situation, dass die eigentlich verstorbenen Besitzer eines Hauses immer noch als Geister zugegen sind und dem Makler, der das Haus verkaufen möchte, kräftig in die Suppe „spuken". Alles wird anders, als ein junges Pärchen in das Haus einzieht und nicht nur wegen der Schwangerschaft von Felicitas dringend Hilfe benötigt. Mit der Besetzung Edith Schlette, Talke Wittig, Marion Zomerland, Joan Kröher, Rune Opitz, Arnold Preuß und Michel Waskönig setzt Münch das Stück für die Premiere am Sonnabend, 27. September, um 20 Uhr, im Schauspielhaus an der Kieler Straße in Wilhelmshaven in Szene.

TAG DER OFFENEN TÜR
Einen kleinen inhaltlichen Vorgeschmack auf „Gode Geister" und die anderen drei geplanten Spielzeitangebote können die Freunde des Niederdeutschen Theaterspiels am Sonntag, 7. September
2014, in der Zeit von 11 bis 17 Uhr erhalten, wenn das Haus wieder für den „Tag der offenen Tür geöffnet" wird. Neben Informationen, kulinarischen Angeboten (das von Bühnenmitgliedern gebackene Kuchenbüfett sucht seinesgleichen) und sonstigen Aktionen rund um das Theater am Meer wird es eine kurzweilige Spielzeit-Revue geben, bei der auch die Jugendtheatergruppe Ausschnitte aus „Alsterbruddel" zeigen wird. Natürlich kann man an diesem Tage auch ein Abonnement erwerben oder Theaterkarten für die neue Saison buchen.

THEATERSCHULARBEIT WIRD FORTGESETZT
Als wichtigste Zukunftsaufgabe des Theaters am Meer hat sich seit vielen Jahren die bühneneigene Theaterschule bewährt. Hier geht es ab Donnerstag, 11. September 2014 mit einem neuen Kurs weiter. Dzenet Hodza, Theaterpädagogin aus Oldenburg, hat in der abgelaufenen Spielzeit neue Impulse aus ihrer Theaterarbeit in die Schule eingebracht und wird diese Arbeit jetzt fortsetzen. Interessierte Jugendliche im Alter von 15 bis 20 Jahren können in der Theaterschule das Theaterhandwerk von der Pike auf lernen. Natürlich wird dabei auch die plattdeutsche Sprache gelernt. Anmeldungen von Neueinsteigern sind ab sofort möglich. Interessenten können sich über das Theaterbüro (Telefon 04421/777749 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) anmelden.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG | 27. August 2014

Tag der offenen Tür zur Spielzeiteröffnung

KULTUR Theater am Meer öffnet am 7. September die Spielstätte Kieler Straße 63

Die Theaterschule ist mit einem Ausschnitt aus dem  Stück „Alsterbruddel“ dabei.
FOTO: Theater am Meer/Preuß

WILHELMSHAVEN/LR - Bereits zum fünften Male öffnet das "Theater am Meer" am Beginn der neuen Spielzeit seine Räumlichkeiten, um Interessierten, aber auch den Freunden des "Theaters am Meer", den Blick hinter die Kulissen des Zimmertheaters in der Kieler Straße 63 zu ermöglichen. Am Sonntag, 07. September, wird von 11 bis 17 Uhr ein abwechslungsreiches Programm in und um das Theater herum geboten.

Alle Neuerungen und das aktuelle Programm werden der interessierten Öffentlichkeit in drei Programmblöcken auf der Bühne vorgestellt. Dabei sein werden kurze Programmausschnitte aus den vier Produktionen des aktuellen Spielplanes 2014/15, der Komödie „Gode Geister“, dem Volksstück „Swieg still, Jung!“, dem Theaterspiel „Ünner’t Lüchtfüer“ und der Farce „Veer sünd dree toveel in’t Bett“. Ebenso eingebunden in das Bühnenprogramm sind die jungen Mitglieder der Theaterschule, die einen kurzen Ausschnitt aus ihrer Produktion „Alsterbruddel“ zeigen werden. Durch das Programm führen wieder die Bühnenleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß. Auf der Bühne wird ein Großteil des Ensembles in unterschiedlichen Beiträgen zu sehen sein.

Das Theatercafé „Kulissensnack“ lockt mit Getränken und selbstgebackenem Kuchen, im Theaterhof wird gegrillt und das Theaterbüro gibt Informationen über Karten und Abonnements. Selbstverständlich kann man das neue Spielplanheft 2014/15 erhalten und darüber hinaus stehen die Mitglieder des Theaters aus allen Abteilungen für Fragen und Informationen zur Verfügung.

Das Ensemble des "Theaters am Meer" freue sich jedes Jahr sehr auf den Tag der offenen Tür, da es selten so den direkten Kontakt mit den Theaterbesuchern habe, so Marion Zomerland und Arnold Preuß, die im Hinblick auf die kommende Spielzeit feststellen, dass wieder vier tolle Stücke ausgesucht seien, die mit zwei Profiregisseuren und unserem engagierten und spielfreudigen Ensemble umgesetzt werden. Jedes Stück werde 18 Mal im 99 Plätze umfassenden Theater gespielt, so dass jeder die Chance nutzen sollte, plattdeutsches Theater live genießen zu können.

Die Proben für die erste Inszenierung, die Komödie „Gode Geister“, die am 27. September Premiere habe, laufen bereits unter der Leitung der Berufsregisseurin Elke Münch (Wilhelmshaven) auf vollen Touren.

WILHELMSHAVEN | 26. August 2014

Spielzeit 2014/15 beginnt wieder mit "Tag der offenen Tür"

THEATER AM MEER Unterhaltung und Information am 7. September

Bereits zum fünften Male öffnet das Theater am Meer am Beginn der neuen Spielzeit seine Räumlichkeiten, um Interessierten, aber auch den Freunden des Theaters am Meer, den Blick hinter die Kulissen des Zimmertheaters in der Kieler Straße 63 zu ermöglichen. Am Sonntag, 07. September 2014, wird von 11 bis 17 Uhr ein abwechslungsreiches Programm in und um das Theater herum geboten.

Die Theaterschule ist mit einem Ausschnitt aus „Alsterbruddel“ dabei

Alle Neuerungen und das aktuelle Programm werden der interessierten Öffentlichkeit ab 11 Uhr in drei Programmblöcken auf der Bühne vorgestellt. Dabei sein werden kurze Programmausschnitte aus den vier Produktionen des aktuellen Spielplanes 2014/15, der Komödie „Gode Geister“, dem Volksstück „Swieg still, Jung!“, dem Theaterspiel „Ünner’t Lüchtfüer“ und der Farce „Veer sünd dree toveel in’t Bett“. Ebenso eingebunden in das Bühnenprogramm sind die jungen Mitglieder der Theaterschule, die einen kurzen Ausschnitt aus ihrer Produktion „Alsterbruddel“ zeigen werden. Durch das Programm führen wieder die Bühnenleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß. Auf der Bühne wird ein Großteil des Ensembles in unterschiedlichen Beiträgen zu sehen sein.

Das Theatercafé „Kulissensnack“ lockt mit Getränken und selbstgebackenem Kuchen, im Theaterhof wird gegrillt und das Theaterbüro gibt Informationen über Karten und Abonnements. Selbstverständlich kann man das neue Spielplanheft 2014/15 erhalten und darüber hinaus stehen die Mitglieder des Theaters aus allen Abteilungen für Fragen und Informationen zur Verfügung.

Das Ensemble des Theaters am Meer freue sich jedes Jahr sehr auf den Tag der offenen Tür, da wir selten so den direkten Kontakt mit unseren Theaterbesuchern haben, so Marion Zomerland und Arnold Preuß, die im Hinblick auf die kommende Spielzeit feststellen, dass wieder vier tolle Stücke ausgesucht seien, die mit zwei Profiregisseuren und unserem engagierten und spielfreudigen Ensemble umgesetzt werden. Jedes Stück werde 18 Mal im 99-Plätze Theater gespielt, so dass jeder die Chance nutzen sollte, plattdeutsches Theater live genießen zu können.

Die Proben für die erste Inszenierung, die Komödie „Gode Geister“, die am 27. September Premiere habe, laufen bereits unter der Leitung der Berufsregisseurin Elke Münch (Wilhelmshaven) auf vollen Touren.

JEVERSCHES WOCHENBLATT | 19. August 2014

Von Geistern, Freundschaften und Festlichkeiten

KULTUR Spielzeit des Theaters am Meer beginnt am 27. September — Stücke stehen schon alle fest

Die Vorbereitungen für die neue Spielzeit laufen. Schauspieler und Regisseure laden zudem am 7. September zum Tag der offenen Tür ein. BILD: THEATER AM MEER

WILHELMSHAVEN/JW — Der Plan für die Spielzeit 2014/15 des Theaters am Meer steht. Bei einer Jahreshauptversammlung stellten die Theaterleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß kürzlich die Inhalte vor. Zwei Berufsregisseure wurden verpflichtet. Drei ganz neue Stücke stehen zudem auf dem Plan.

Begonnen wird am 27. September mit der Premiere der Komödie „Gode Geister" von Pam Valentine. Hier wird Berufsregisseurin Elke Münch aus Wilhelmshaven nach langer Zeit wieder für das Theater am Meer ein Stück inszenieren. Das Schauspiel spielt mit der Situation, dass die eigentlich verstorbenen Besitzer eines Hauses immer noch als Geister zugegen sind. Sie verängstigen den Malder, der das Haus eigentlich verkaufen möchte. Danach präsentiert das Theater am 22. November das bisher erfolgreichste Stück von Theaterautor Fitzgerald Kusz: das bissig-ironische „Swieg still, Jung". Das Theater am Meer hat dieses Stück zuletzt in der Spielzeit 1989/90 mit großem Erfolg gespielt. Die Inszenierung liegt in den Händen von Berufsregisseur Bernd Poppe aus Oldenburg. Im Stück geht es um eine Konfirmationsfeier, bei der nicht der Konfirmand im Mittelpunkt steht, sondern Essen, Politik und Fußball.

Ebenfalls neu ist das Spiel „Ünner't Lüchtfüer" von Arne Christophersen. Das Stück feiert am 24. Januar Premiere. Marion Zomerland wird das Kammerspiel inszenieren. Mit großer Komik wird die Entwicklung einer Freundschaft zwischen zwei sehr unterschiedlicher Männern geschildert. Zum Spielzeitabschluss geht es ab dem 21. März turbulent zu, wenn die Komödie „Veer sünd dree Toveel in't Bett" von Frank Pinkus und Nick Walsh von Arnold Preuß in Szene gesetzt wird. Auch hier geht es um zwischenmenschliche Beziehungen. Durch ein Versehen müssen sich zwei Vertreter einer Messe für Beerdigungsunternehmer ein Hotelzimmer teilen. Der eine will die Messe-Zeit nutzen, um mal so richtig auf die Pauke zu hauen und der andere möchte als treusorgender Ehemann ausschließlich seine Ruhe haben - Konflikte sind vorprogrammiert.

Am Sonntag, 7. September, wird es von 11 bis 18 Uhr wieder einen Tag der offenen Tür im Theater am Meer geben, bei dem es neben vielen Informationen eine Präsentation der Theaterschule gibt. Wer in der neuen Theater-Saison ein Abonnement abschließen möchte, kann dies im Theaterbüro in der Kieler Straße 63, erste Etage.
@ Mehr Infos unter www.theater-am-meer.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG | 12. August 2014

Münch inszeniert die Eröffnung

NIEDERDEUTSCHE Theaterschule des „Theaters am Meer" hat sich bewährt

Das Theater am Meer eröffnet seine 82. Spielzeit mit „Gode Geister". Für die Spielzeit wurden zwei Berufsregisseure verpflichtet.

 

Das Theater am Meer und seine aktiven Mitglieder vor dem Boccia-Spieler an der Paul-Hug-Straße.    FOTO:TaM, Heinz Zomerland

WILHELMSHAVEN/LR - Auf der jüngsten    Jahreshauptversammlung des Theaters am Meer stellten die Theaterleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß den Spielplan für die neue Saison 2014/15 vor. In der kommenden. 82. Spielzeit der Niederdeutschen Bühne — Theater am Meer stehen drei ganz neue Stücke auf dem Spielplan. Dazu gibt es ein Wiedersehen mit einem zeitlosen Klassiker aus den 1970iger Jahren. Das teilten die beiden Bühnenleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß mit. Zudem wurden für die Spielzeit zwei Berufsregisseure' verpflichtet: Elke Münch und Bernd Poppe.

Die Spielzeit beginnt am 27. September mit der Premiere der ganz frischen Komödie „Gode Geister" von Pam Valentine. Hier wird Berufsregisseurin Elke Münch aus Wilhelmshaven nach langer Zeit wieder für das Theater am Meer ein Stück inszenieren. Im Stück geht es um Spuk in einem Haus, in das ein junges Paar einzieht. Danach präsentiert das Theater am 22. November auf der beliebten Klassikerposition das bisher erfolgreichste Stück von Theaterautor Fitzgerald Kusz: das bissig-ironische „Swieg still, Jung". Das Theater am Meer hat dieses Stück zuletzt in der Spielzeit 1989/90 mit großem Erfolg gespielt. Die Inszenierung liegt in den Händen von Berufsregisseur Bernd Poppe (Oldenburg). Im Volksstück „Swieg still, Jung!" geht es um eine Konfirmationsfeier, die von mittags bis in die Abendstunden spielt. Statt um den Konfirmanden geht es um Essen, um Politik, um Fußball usw.

Ebenfalls neu ist das vom Autor Arne Christophersen schlicht ‚Theaterstück' genannte Spiel „ünnert Lüchtfüer", das am 24. Januar 2015 Premiere hat. Marion Zomerland wird dies heiter-berührende Kammerspiel inszenieren. Ausgangssituation ist: Ein skurriler Leuchtturmwärter haust auf einer Insel und ist nicht in der Lage, einen normalen Kontakt zu den Mitmenschen aufzubauen. Zum Spielzeitabschluss geht es dann ab dem 21. März 2015 sehr turbulent zu, wenn die Komödie „Veer sünd dree Toveel in't Bett" von Frank Pinkus und Nick Walsh durch Arnold Preuß in Szene gesetzt wird. Auch hier geht es um menschliche Beziehungen, allerdings in einer ganz anderen Ausgangssituation. Durch ein Versehen müssen sich zwei Vertreter einer Messe für Beerdigungsunternehmer ein Hotelzimrner teilen.

Als wichtigste Zukunftsaufgabe des Theaters am Meer hat sich seit vielen Jahren die bühneneigene Theaterschule bewährt. Hier geht es ab Mitte September 2015 mit einem neuen Kurs weiter. Dzenet Hodza, Theaterpädagogin aus Oldenburg, hat in der abgelaufenen Spielzeit neue Impulse aus ihrer Theaterarbeit in die Schule eingebracht und wird dies jetzt fortsetzen. Interessierte Jugendliche im Alter von 15 bis 20 Jahren können in der Theaterschule das Theaterhandwerk von der Pike auf lernen. Natürlich wird dabei auch die plattdeutsche Sprache gelernt. Anmeldungen von Neueinsteigern sind ab Mitte September über das Theaterbüro möglich. Am Sonntag, 7. September, veranstaltet das Theater am Meer von 11 bis 18 Uhr einen Tag der offenen Tür in der Kieler Straße, bei dem es neben vielen Informationen einen Spielplan-Cocktail und eine Präsentation der Theaterschule gibt.

WILHELMSHAVEN, 29. Juli 2014

THEATER AM MEER Ensemble aus Ferien zurück

Spielzeitstart mit "Gode Geister" | Theaterbüro öffnet Anfang August

Gleich nach dem erfolgreichen Auftritt der Theaterschule mit der Collage „Alsterbruddel“ am vergangenen Wochenende auf dem dreitägigen 6. Jugendtheaterfestival in Wiesmoor gingen am Montag dieser Woche die Theaterferien für das Erwachsenensemble des Theaters am Meer zu Ende.

Die Wilhelmshavener Berufsregisseurin Elke Münch ist nach längerer Pause wieder einmal vom Theater am Meer für die Inszenierung der märchenhaften Komödie „Gode Geister“ von Pam Valentine verpflichtet worden. Mit der Besetzung Edith Schlette, Talke Wittig, Marion Zomerland, Joan Kröher, Rune Opitz, Arnold Preuß und Michel Waskönig setzt Münch das Stück für die Premiere am Sonnabend, dem 27. September 2014, um 20 Uhr, im Schauspielhaus an der Kieler Straße in Szene.

Einen kleinen inhaltlichen Vorgeschmack auf „Gode Geister“ und den anderen drei geplanten Spielzeitangeboten („Swieg still, Jung!“, „Ünner´t Lüchtfüer“ und „Veer sünd dree toveel in´t Bett“) können die Freunde des Niederdeutschen Theaterspiels am Sonntag, dem 7. September 2014, in der Zeit von 11 bis 17 Uhr erhalten, wenn das Haus wieder für den Tag der Offenen Tür geöffnet wird. Neben Informationen, kulinarischen Angeboten und sonstigen Aktionen rund um das Theater am Meer wird es eine kurzweilige Spielzeit-Revue geben, bei der auch die Jugendtheatergruppe Ausschnitte aus „Alsterbruddel“ zeigen wird.

Theaterbüro öffnet wieder
Die festen Abonnenten des Theaters am Meer haben in diesen Tagen ihre Abonnementsunterlagen erhalten. Wer in der neuen Theatersaison ebenfalls ein Abonnement abschließen möchte, kann dies im Theaterbüro in der Kieler Straße 63, 1. Etage, ab Montag, dem 11. August 2014 zu den bekannten Öffnungszeiten.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 26. Juli 2014

Wilma Welte .... ganz persönlich!

Ein besonderer Moment für Wilma Welte (Mitte), Mitglied der Bühne des "Theater am Meer". Beim Auisflug nach Papenburg wurde sie für ihren 5ß-jährigen Einsazt für die niederdeutsche Sprache geehrte (mit im Bild die Theaterleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß). Welte kam 1964 als junge Spielerin zur Niederdeutschen Bühne Wiesmoor, 1976 wurde sie Ensemblemitglied in Wilhelmshaven. Zuletzt spielte sie die quirlige Helene Engel in der Inszenierung „...un baven wahnen Engel“. FOTO: TaM, H. Zomerland

JEVERSCHES WOCHENBLATT | 10. Juli 2014

NACH DER SPIELZEIT 2013/14: AKTIVE DES THEATERS AM MEER FAHREN ZUR ERHOLUNG NACH PAPENBURG

Die kürzlich beendete Spielzeit 2013/14 war für die Mitglieder des Theaters am Meer sehr erfolgreich, aber auch anstrengend, da das Ensemble nicht nur den Spielbetrieb, sondern auch den gesamten Servicebereich ehrenamtlich zu leisten hatte. Da war es für den Vorstand der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven wichtig, den vielen fleißigen Aktiven und ihrer Partner ein Dankes- und Erholungswochenende kostenlos zu ermöglichen. So fuhr eine große Gruppe kürzlich ein Wochenende lang in die Historisch-Ökologische Bildungsstätte in Papenburg. Neben viel Erholung und Spaß, gab es auch einige sportliche Wettbewerbe.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG | 10. Juli 2014

Sehr erforlgreich...

...war die kürzlich beendete Spielzeit 2013/14 für die Mitglieder des "Theaters am Meer" (Auslastung 96 % und Abo-Steigerung von über 12 Prozent), aber zugleich anstrengend, da das Ensemble nicht nur den Spielbetrieb, sondern auch den gesamten Servicebereich ehrenamtlich zu leisten hat. Da war es für den Vorstand der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven sehr wichtig, den vielen fleißigen Aktiven einschließlich ihrer Partner in der Historisch-Ökologischen Bildungsanstalt in Papenburg ein Dankes- und Erholunswochenende kostenlos zu ermöglichen, bei dem Spiel und Spaß, aber auch Muße und Erholung auf der Tagesordnung standen.

Bühnenleiterin Marion Zomerland hatte es mit Unterstützung von Claudia Folkerts, die viele Besucher aus dem Abonnementsbüro des Theaters kennen, übernommen, jeweils ein Programm für „Buten“ und „Binnen“ zu präsentieren.

WILHELMSHAVEN  7. Juli 2014

THEATER AM MEER ließ Spielzeit 2013/2014 in Papenburg ausklingen

50 Jahre auf der Bühne: Ehrung für Wilma Welte

Das vergangene Wochenende (5./6. Juli) verbrachte das Ensemble des Theaters am Meer in der Historisch-Ökologischen Bildungsanstalt (HÖB) in Papenburg. Bei herrlichstem Wetter war dies Dank und Anerkennung für den in der vergangenen Spielzeit 2013/14 gezeigten ehrenamtlichen Einsatz. Wilma Welte wurde dabei für die 50jährige Mitgliedschaft im Ensemble besonders geehrt.

 

Ensemble des Theaters am Meer in der HÖB/Papenburg (Foto: TaM, H Zomerland)

Die kürzlich beendete Spielzeit 2013/14 war für die Mitglieder des Theaters am Meer sehr erfolgreich (Auslastung 96 % und Steigerung im Abonnement von über 12 %), aber auch sehr anstrengend, da das Ensemble nicht nur den Spielbetrieb, sondern auch den gesamten Servicebereich ehrenamtlich zu leisten hat. Da war es für den Vorstand der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven sehr wichtig, den vielen fleißigen Aktiven einschließlich ihrer Partner ein Dankes- und Erholungswochenende kostenlos zu ermöglichen. So wurde ein Wochenende in der Historisch-Ökologischen Bildungsanstalt in Papenburg fest gebucht, bei dem Spiel und Spaß aber auch Muße und Erholung auf der Tagesordnung standen.

Bühnenleiterin Marion Zomerland hatte es mit Unterstützung von Claudia Folkerts, die viele Besucher aus dem Abonnementsbüro des Theaters kennen, übernommen, jeweils ein Programm für „Buten“ und „Binnen“ zu präsentieren. „Buten“ wurden sportlich-spaßige Wettkämpfe veranstaltet, bei denen der Unterhaltungswert größer als der Siegeswille war. Für „Binnen“ stand ein Rateabend auf der Tagesordnung, der nicht nur für Kenner der Theatergeschichte ein Ereignis war, sondern auch profunde Kenntnisse in Geographie und Zeitgeschichte erforderte. Letztlich brachte das Zusammenzählen der Punkte eine verdiente Siegermannschaft hervor, deren Preis darin bestand, die nächsten Festivitäten des Vereins wie Grünkohlessen und Weihnachtsfeier organisieren zu dürfen.

 

Inmitten der beiden Spielleiterinnen Claudia Folkerts (ganz links) und Marion Zomerland (ganz rechts) das erfolgreiche Team (v. l. Waltraud Jönck, Roswitha Wunderlich, Ingo Heuer, Rainer Lauermann, Meike Timmermann, Wolfgang Watty und Eve-Marlies Preuß). Foto: TaM, A.Preuß

Da die historischen Häuser der HÖB nicht nur sehr idyllisch an einem Moorsee gelegen sind, sondern das Umfeld auch noch reichlich gespickt ist mit einer interessanten Fauna und Flora, konnte in der übrigen Zeit jeder genügend Ruhe und Erholung genießen, so dass das Kurzwochenende für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde, bei dem die Teilnehmer von den Eindrücken noch lange zehren werden.

Ein ganz besonderer Moment für das Bühnenmitglied Wilma Welte war gekommen, als Bühnenleiter Arnold Preuß sie für ihren 50jährigen aktiven Einsatz für die niederdeutsche Sprache ehrte. Wilma Welte kam 1964 als junge Spielerin zur Niederdeutschen Bühne Wiesmoor und wurde 1976 Mitglied der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven. Sie debütierte hier als Malerlehrling Fritz Pieper in „Petroleum in Poppenbüttel“, bevor sie viele weitere Rollen als jugendliche Liebhaberin spielte. Später kamen dann die verschiedensten Charakterrollen hinzu, wobei sie auch zum Ensemble von „Jeppe in´t Paradies“ gehörte, das für das III. Fernsehprogramm aufgezeichnet wurde. Den Zuschauern der letzten Spielzeit wird Wilma Welte als quirlige Helene Engel in der Inszenierung „...un baven wahnen Engel“ in Erinnerung sein. Für mehr als 50 Rollen erhielt Wilma Welte ein Buchpräsent und einen donnernden Applaus der versammelten Mitglieder.

 

Die Jubilarin Wilma Welte umrahmt von den Theaterleitern Marion Zomerland (rechts) und Arnold Preuß (links) des Theaters am Meer. FOTO: TaM, H. Zomerland

Wilhelmshaven | 7. Juli 2014

Impressionen vom Sommerausflug 2014 nach Papenburg

 Gruppenfoto mit Ensemble und Familienangehörigen am Ende des Sommerausflugs nach Papenburg.

 Marion Zomerland und Arnold Preuß (beideTheaterleiter) ehren Wilma Welte für 50 Jahre Mitglied des Theaters am Meer.

 Wunderschön an einem Moorsee gelegen: die Historisch-Ökologische Bildungsanstalt (HÖB) in Papenburg.

 Sportlicher Wettkampf - nicht ganz ernst gemeint

von einer höheren Warte hat Arnold Preuß den besseren Blick auf den sportlichen Wettkampf.

 kein leichtes Unterfangen, so die Kartoffeln zu schälen. Edith Bayer und Erne Freihöfer schaffen es.

 Auch Waltraud Jönck, Ivy Bleckwedel und Wilma Welte messen sich im Kartoffelschnellschälen.

 Heinz Zomerland (li.) und Yannik Marschner fahren Rasenski.

 Janina Icken (li) und Sontka Zomerland fahren ebenfalls den Wettkampf aus.

 Helga Lauermann (li.) versucht sich gegen Roswitha Wunderlich

 Die beiden Spieleregisseurinnen Marion Zomerland (li) und Claudia Folkerts (re.) demonstrieren die nächste Aufgabe.

 Man(n) oder Frau kommt sich näher...

 Christe Zahn-Finke versucht bei Werner Dörnath anzudocken.

 Wolfgang Watty muss das Spaghetti von Eve Marlies Preuß vereinnahmen.

 Sandra Krüger und Heinz Folkerts haben es geschafft.

 Christel Dörnath und Ralf-Rüdiger Bayer sind kurz davor.

 Harald Schmidt und Ingrid Kothe lassen sich noch ein wenig Zeit.

 Arnold Preuß und Heinz Hillers sind bereits erfolgreich.

 Nun geht es an die Wissensfragen.

Hanna Christoffers schaut noch ganz zufrieden drein, denn sie weiß nicht....

 dass sie gleich mit einem Geburtstagspräsent zum 95. Geburtstag überrascht wird (stellvertretend für alle Arnold Preuß)

 Man merkt, dass alle sehr angestrengt an den Fragen arbeiten....

 Wer es nicht weiß, kann sich ja sportlich betätigen und so verlorene Punkte teilweise wieder wett machen.

 Wunderschöne Abendstimmung am See.

 Die Siegergruppe von Claudia Folkerts (li) und Marion Zomerland (re.) prämiert: Waltraud Jönck (2.v.l.), Roswitha Wunderlich, Ingo Heuer, Rainer Lauermann, Meike Timmermann, Wolfgang Watty udn Eve Marlies Preuß

 Yannik Marschner fährt mit Janina Iken und Sontka Zomerland auf große Meer hinaus.

 Ein mittäglicher Plausch am See.

 Klönsnack unner us - endlich haben wir da einmal Zeit für.

 Immer wieder eine angeregte, fröhliche Unterhaltung.

 Die Stimmung war der Sonne entsprechen, fröhlich - freundlich.

 Natürlich stellte man sich auch gern dem Fotografen.

 Keine Frage, das Essen war erstklassig!

 Der Dank an das Orgateam viel lang und kräftig aus.

 Wir lassen Sie hochleben.

Ein tolles Wochenende geht zu Ende.

Ein wirklich idyllischer Ort, der uns bestimmt einmal wiedersehen wird.

Papenburg | 6. - 7. Juli 2014

Theater am Meer macht Sommerausflug

Das Theater am Meer hat mit mehr als 45 Mitgliedern ein ereignisreiches Wochenende in Papenburg in der Historisch Ökologischen Bildungsanstalt (Höb) verlebt als Dank und Anerkennung für die erfolgreiche Spielzeit 2013/2014. Bühnenleiterin Marion Zomerland hat unterstützt von Claudia Folkerts ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, was zum einen sehr unterhaltsam und sportlich war, zum anderen aber auch viel Bühnen- und Allgemeinwissen verlangte.

Die Zeit verging wie im Fluge und die Stimmung war prächtig. Alle waren sich einig, dass das ein ganz besonderes Highlight in der Vereinsgeschichte war. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass das gemeinsame Theaterspiel generationsübergreifend verbindet. Die Teilnehmer waren im Alter von 18 bis 95 Jahren - auch ein Beweis, dass das Theaterspiel jung hält.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG | 1. Juli 2014

Theater am Meer weiterhin sehr erfolgreich

VERSAMMLUNG Horst Jönck zum Ehrenmitglied ernannt — Abonnentenzahlen um 12,2 Prozent gestiegen

Das neue Ehrenmitglied Horst Jönck (Mitte) mit den Bühnenleitern Arnold Preuß und Marion Zomerland. FOTO: TaM, H. Zomerland

WILHELMSHAVEN/LR — Mit einer ausgezeichneten Bilanz der Spielzeit 2013/14 wartete das Leitungsduo Marion Zomerland/Arnold Preuß auf der Jahreshauptversammlung des Theaters am Meer (Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven) auf. Die vierte Spielzeit im neuen Domizil war mit rund 6900 Besuchern die zweitbeste seit dem Umzug in die Kieler Straße.

„Die um 12,2 Prozent gestiegene Abonnentenzahl auf rund 900 Abonnenten belegt die weiter anhaltende Erfolgsgeschichte unseres kleinen Zimmertheaters", erklärte Bühnenleiter Arnold Preuß. „Eine Platzauslastung von rund 96 Prozent sichert unserem semiprofessionellen Privattheater nicht nur die finanzielle Basis, sondern unterstreicht auch, dass wir mit dem Programm-Mix aus unterhaltenden und anspruchsvollen Stücken auf dem richtigen Weg sind", ergänzt Bühnenleiterin Marion Zomerland.

Beide Theaterschaffenden hoben hervor, dass der erstmalige Gewinn des WillyBeutz-Schauspielpreises mit der Inszenierung „Tööv, dat dat düster is" einer der größten Erfolge in der 82-jährigen Vereinsgeschichte des Theaters sei. Neben dem großen Engagement des am preisgekrönten Stück beteiligten Ensembles, müsse hier auch der Einsatz der gesamten Mitgliederschar berücksichtigt werden. Alle Mitglieder des Theaters hätten in der vergangenen Spielzeit mit höchstem persönlichen Einsatz den Spielbetrieb in allen Gewerken erfolgreich geprägt.

Für ihren jeweils herausragenden Einsatz in der abgelaufenen Spielzeit wurden die Bühnenmitglieder Helga Lauermann, Heidi Strowik, Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs und Harald Schmidt mit einem besonderen Präsent bedacht. Sie waren an allen Produktionen der Spielzeit beteiligt und haben sich damit weit über das normale Maß an ehrenamtlicher Tätigkeit für das Haus eingesetzt. Die Glückwünsche für eine zehnjährige aktive Mitgliedschaft erhielten Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Sandra Krüger, Yannik Marschner, Fenja Strowik und Sontka Zomerland in Form eines Bullauges und einer kleinen Laudatio über ihr bisheriges Bühnenschaffen.

Für seinen langjährigen unermüdlichen Einsatz als Ensemblemitglied vor allem aber auch als langjähriges Vorstandsmitglied in verschieden Positionen wurde Horst Jönck zum Ehrenmitglied des ,Theater am Meer' ernannt. Die anwesenden Bühnenmitglieder dankten ihm stehend mit langanhaltendem Applaus für sein fast 50-jähriges beispielloses Wirken für das Niederdeutsche Theater.

Bei den Vorstandswahlen wurde Schatzmeister Wolfgang Watty, dem eine ausgezeichnete Buchführung attestiert wurde, einstimmig für weitere zwei Jahre gewählt. Ebenso einstimmig in ihren Ämtern wurden Sandra Krüger (Beisitzerin Theaterschule) und Marco Norden (Technischer Leiter) wiedergewählt. Als neuer Rechnungsprüfer wurde neben Heinz Zomerland Thorsten Koennecke für zwei Jahre bestimmt.

RADIO JADE, 30. Juni 2014

Wilhelmshaven: Theater am Meer zieht positives Fazit

Das ‚Theater am Meer‘ hat auf der Jahreshauptversammlung eine positive Bilanz der Spielzeit 2013/14 vorgestellt. Die vierte Spielzeit ist mit rund 6.900 Besuchern die Zweitbeste seit Umzug in die Kieler Straße. Auch die Anzahl der Abonnentenzahl ist auf rund 900 gestiegen. Besonders wurde der erstmalige Gewinn des Willy-Beutz-Schauspielpreises mit der Inszenierung „Tööv, dat dat düster is“ hervorgehoben. Dies sei einer der größten Erfolge in der 82-jähigen Vereinsgeschichte. Am 7. September beginnt mit einem Tag der offenen Tür die neue Spielzeit.

WILHELMSHAVEN, 28. Juni 2015

THEATER AM MEER Viel Neues im Spielplan 2014/2015

Theaterschule weiter mit Theaterpädagogin Dzenet Hodza - Tag der Offenen Tür am 7. September 2014

Auf der jüngsten Jahreshauptversammlung des Theaters am Meer stellten die Theaterleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß den Spielplan für die neue Saison 2014/15 vor. Für die kommende 82. Spielzeit wurden zwei Berufsregisseure verpflichtet und drei ganz neue Stücke für das Wilhelmshavener Publikum stehen auf dem Spielplan. Dazu gibt es ein Wiedersehen mit einem zeitlosen Klassiker aus den 1970iger Jahren.

Ensemble des Theaters am Meer vor der Jahreshauptversammlung (Foto: TaM, H. Zomerland)

Begonnen wird am 27. September 2014 mit der Premiere der ganz frischen Komödie GODE GEISTER von Pam Valentine. Hier wird Berufsregisseurin Elke Münch aus Wilhelmshaven nach langer Zeit wieder für das Theater am Meer ein Stück inszenieren. Das Stück spielt mit der Situation, dass die eigentlich verstorbenen Besitzer eines Hauses immer noch als Geister zugegen sind und dem Makler, der das Haus verkaufen möchte, kräftig in die Suppe „spuken“. Alles wird anderes, als ein junges schwangeres Pärchen in das Haus einzieht und dringend Hilfe benötigt.

Danach präsentiert das Theater am 22. November 2014 auf der beliebten Klassikerposition das bisher erfolgreichste Stück von Theaterautor Fitzgerald Kusz: das bissig-ironische SWIEG STILL, JUNG! Das Theater am Meer hat dieses Stück zuletzt in der Spielzeit 1989/90 mit großem Erfolg gespielt. Die Inszenierung liegt in den Händen von Berufsregisseur Bernd Poppe aus Oldenburg, der für die Neuinszenierung erneut als Gast ans Haus kommt. Im Volksstück „Swieg still, Jung!“ geht es um eine Konfirmationsfeier, die von mittags bis in die Abendstunden spielt. Man könnte meinen, der Konfirmand stehe im Mittelpunkt der Handlung. Aber weit gefehlt, es dreht sich alles ums Essen, um Politik, um Fußball usw. aber nicht um den Konfirmand, wenn er etwas sagen will, heißt es sofort: „Holl die Swieg still!“ Kusz entlarvt auf sehr direkte und unterhaltende Weise die menschlich - allzu menschlichen Verhaltensweisen.

Ebenfalls neu ist das vom Autor Arne Christophersen schlicht ‚Theaterstück‘ genannte Spiel ÜNNER´T LÜCHTFÜER, das am 24. Januar 2015 Premiere hat. Marion Zomerland wird dies heiter-berührende Kammerspiel inszenieren. Ein skurriler Leuchtturmwärter haust auf einer Insel und ist nicht in der Lage, einen normalen Kontakt zu den Mitmenschen aufzubauen. Dumm ist dabei, dass er nicht alleine auf dem Leuchtturm Dienst leisten kann. Und so kommt der 46. Leuchtturmwärterassistent auf die Hallig und findet im Wärterhäuschen merkwürdig mit Klebestreifen abgegrenzte Bereiche für ihn vor. Sogar auf der Treppe steht ihm nur jede zweite Stufe zur Verfügung. Mit großer Komik wird die Entwicklung einer Freundschaft zwischen zwei sehr unterschiedlichen Männern geschildert, die sich in größter persönlicher Not bewährt.

Zum Spielzeitabschluss geht es dann ab dem 21. März 2015 sehr turbulent zu, wenn die Komödie VEER SÜND DREE TOVEEL IN´T BETT von Frank Pinkus und Nick Walsh durch Arnold Preuß in Szene gesetzt wird. Auch hier geht es um menschliche Beziehungen, allerdings in einer ganz anderen Ausgangssituation. Durch ein Versehen, müssen sich zwei Vertreter einer Messe für Beerdigungsunternehmer ein Hotelzimmer teilen. Der eine will die Messe-Zeit nutzen, um mal so richtig auf die Pauke zu hauen, Abenteuer zu erleben und der andere möchte als treusorgender Ehemann ausschließlich seine Ruhe haben. Dass das bei lauter Musik, Whisky im Zahnputzbecher und Zigarettenqualm allerorten schwer fällt, kann man sich vorstellen. Die Konflikte sind vorprogrammiert. Ein unterhaltender Abend mit Wortwitz und Situationskomik bei dem kein Auge trocken bleibt.

Theaterschularbeit wird fortgesetzt
Als wichtigste Zukunftsaufgabe des Theaters am Meer hat sich seit vielen Jahren die bühneneigene Theaterschule bewährt. Hier geht es ab Mitte September 2015 mit einem neuen Kurs weiter. Dzenet Hodza, Theaterpädagogin aus Oldenburg, hat in der abgelaufenen Spielzeit neue Impulse aus ihrer Theaterarbeit in die Schule eingebracht und wird dies jetzt fortsetzen. Interessierte Jugendliche im Alter von 15 bis 20 Jahren können in der Theaterschule das Theaterhandwerk von der Pike auf lernen. Natürlich wird dabei auch die plattdeutsche Sprache gelernt. Anmeldungen von Neueinsteigern sind am Mitte September über das Theaterbüro möglich.

Tag der Offenen Tür
Am Sonntag, dem 7. September 2014 wird es von 11 bis 18 Uhr wieder einen Tag der offenen Tür im Theater am Meer geben, bei dem es neben vielen Informationen einen Spielplan-Cocktail und eine Präsentation der Theaterschule gibt. Selbstverständlich wird das kulinarische Angebot um das beliebte Kuchenbüfett bereichert sein. Natürlich kann man an dem Tage auch ein Abonnement erwerben oder Theaterkarten für die neue Saison buchen.

WILHELMSHAVEN, 27. Juni 2014

THEATER AM MEER weiterhin auf Erfolgskurs

Freude über Willy-Beutz-Schauspielpreis - Horst Jönck Ehrenmitglied

Am vergangenen Mittwoch konnte das Leitungsduo des ‚Theater am Meer‘ – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, Marion Zomerland und Arnold Preuß, den Mitgliedern auf der gutbesuchten Jahreshauptversammlung eine ausgezeichnete Bilanz der Spielzeit 2013/14 vorstellen. Die vierte Spielzeit ist mit rd. 6.900 Besuchern die zweitbeste seit Umzug in das eigene Domizil in der Kieler Straße.

Ehrungen für 10-jährige Mitgliedschaft für (v.l. erste Reihe) Sontka Zomerland, Sandra Krüger, Fenja Strowik, Yannik Marschner, (2. Reihe) Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs durch die Bühnenleitung Marion Zomerland, Arnold Preuß (FOTO: TaM, H. Zomerland)

„Die um 12,2 % gestiegene Abonnentenzahl von rd. 900 belegt die weiter anhaltende Erfolgsgeschichte unseres kleinen Zimmertheaters“, erklärte Bühnenleiter Arnold Preuß. „Eine Platzauslastung von rd. 96 % sichert unserem semiprofessionellen Privattheater nicht nur die finanzielle Basis, sondern unterstreicht auch, dass wir mit dem Programm-Mix aus unterhaltenden und anspruchsvollen Stücken auf dem richtigen Weg sind“, ergänzt Bühnenleiterin Marion Zomerland.

Erstmals Willy-Beutz-Schauspielpreis gewonnen
Beide Theaterschaffenden heben hervor, dass der erstmalige Gewinn des Willy-Beutz-Schauspielpreises mit der Inszenierung „Tööv, dat dat düster is“ eines der größten Erfolge in der 82 jähigen Vereinsgeschichte des Theaters sei. Neben dem großen Engagement des am preisgekrönten Stück beteiligten Ensembles, müsse hier auch der Einsatz der gesamten Mitgliederschar berücksichtigt werden, den alle Mitglieder des Theaters hätten in der vergangenen Spielzeit mit höchstem persönlichen Einsatz den Spielbetrieb in allen Gewerken erfolgreich geprägt. „Darum“, so Zomerland und Preuß, „gratulieren wir nicht nur den Preisträgern von Herzen, sondern allen Mitgliedern des Theaters, denn ohne die Gemeinschaft aller, wäre es nicht zu diesem Gesamtergebnis der Spielzeit 2013/14 gekommen“.

Horst Jönck wird Ehrenmitglied des Theaters
Für ihren jeweils herausragenden Einsatz in der abgelaufenen Spielzeit wurden die Bühnenmitglieder Helga Lauermann, Heidi Strowik, Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs und Harald Schmidt mit einem besonderen Präsent bedacht. Sie waren an allen Produktionen der Spielzeit beteiligt und haben sich damit weit über das normale Maß an ehrenamtlicher Tätigkeit für das Haus eingesetzt. Die Glückwünsche für eine 10-jährige aktive Mitgliedschaft erhielten Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs, Sandra Krüger, Yannik Marschner, Fenja Strowik und Sontka Zomerland in Form eines Bullauges und einer kleinen Laudatio über ihr bisheriges Bühnenschaffen.

Für seinen langjährigen unermüdlichen Einsatz als Ensemblemitglied vor allem aber auch als langjähriges Vorstandsmitglied in verschieden Positionen wurde Horst Jönck zum Ehrenmitglied des ‚Theater am Meer‘ ernannt. Die anwesenden Bühnenmitglieder erhoben sich von den Plätzen und dankten ihm stehend mit langanhaltendem Applaus für sein fast 50-jähriges beispielloses Wirken für das Niederdeutsche Theater.

Horst Jönck (Mitte) mit Marion Zomerland und Arnold Preuß wurde einstimmig zum Ehrenmitglied der Bühne ernannt. (FOTO: TaM, H. Zomerland)

Einstimmige Wahlergebnisse
Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurde Schatzmeister Wolfgang Watty, dem eine ausgezeichnete Buchführung von den Rechnungsprüfern attestiert wurde, einstimmig für weitere zwei Jahre gewählt. Ebenso einstimmig in ihren Ämtern wurden Sandra Krüger (Beisitzerin Theaterschule) und Marco Norden (Technischer Leiter) wiedergewählt. Als neuer Rechnungsprüfer wurde neben Heinz Zomerland Thorsten Koennecke für zwei Jahre bestimmt.