Wilhelmshavener Erstaufführung

KEEN TIET FÖR DE LEEV

Farce von Anthony Marriott & Bob Grant
Niederdeutsch von Arnold Preuß

Inszenierung: Arnold Preuß
Ausstattung: Christa Düx

Regieassistenz: Marc Gelhart
Souffleuse:
Requisite: Monika Eilers
Maske: Christel Brandt-Jaedeke
Inspizient: Monika Grahl
Bühnenbildbau: Klaus Panka, Wolfgang Buttjer, Frank Münkenwarf
Bühnenmalerei: Herbert Ulbrich
Bühnentechnik: Werner Dörnath, Manfred Eilers, Gerd Gelhart, Günter Newerla, Marc Gelhart, Arnold Preuß
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Peter Pfaus
Technische Leitung: Manfred Eilers

Rollen und Darsteller

Hotelmanager – Karl Zacher
Albert, Hotelportier – Günter Jaedeke
Dr. Georg Gerdes, Allgemeinmediziner, Hotelgast und Golfspieler – Jürgen Tapken
Winfriede Gerdes, Gerdes Frau und Harfenistin – Christel Dörnath
Michaela Ungermann, Gerdes Sprechstundenhilfe und Geliebte – Marion Zomerland
Cord Schmidt, junger Hotelgast in den Flitterwochen – André Gelhart
Julia Schmidt, seine soeben angetraute junge Frau – Dagmar Grube
Dietmar Weismüller, Hotelgast und Hornist – Willy Meinert
Eveline Weismüller, seine Ehefrau – Christine Wessoleck

Christel Dörnath und Marion Zomerland

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 13. Januar 2004

Verwicklungen hoch drei

UNTERHALTUNG Bei „Keen Tiet för de Leev" bleibt kein Auge trocken

VON INGA HELLWIG

WILHELMSHAVEN - Noch insgesamt fünfmal kann man das aktuelle Stück „Keen Tiet för de Leev" der Niederdeutschen Bühne sehen, das nach der Premiere am zweiten Weihnachtstag auch zu den Aufführungen am vergangenen Sonntag zahlreichen Besuchern des Stadttheaters vergnügliche Stunden verschaffte.

Mit der Farce von Antony Marriott und Bob Grant bringt die Truppe der Niederdeutschen diesmal wieder ein Stück auf die Theaterbretter, das den Lachmuskeln kaum eine Pause erlaubt. Arnold Preuß transponierte das aus dem Englischen stammende Stück „No room for love" nach Friesland und ins Niederdeutsche, wo ein nicht nummeriertes Hotelzimmer im Hotel Schloss Gödens zum Dreh- und Angelpunkt wird.

Dort hat sich Dr. med. Georg Gerdes (Jürgen Tapken) in der Hoffnung auf ein vergnügliches und diskretes Wochenende mit seiner attraktiven Sprechstundenhilfe Michaela Ungermann (Marion Zomerland) als frisch vermähltes Ehepaar Schmidt eingemietet. Dummerweise trifft durch einen Zufall kurz darauf auch seine Ehefrau, Harfenistin Winfriede Gerdes (Christel Dörnath), ein. Dies macht es dem Mediziner nicht leicht, sein Märchen von einem Golfwochenende aufrecht zu erhalten, zumal der Hotelportier (Marc Gelhart ersetzte am Sonntag den erkrankten Günther Jaedeke) durch die versehentliche Mehrfachbelegung des Hotelzimmers auf den Namen Schmidt eine wilde Konfusion auslöst.

Denn außer dem Doktor und seiner Geliebten gibt es noch das „echte" Flitter-Ehepaar Cord und Julia Schmidt (Dagmar Grube und Andre Gelhart), und als sich auch die Hotelgäste Weismüller (Willy Meinert) und seine sehr dem Alkohol zugetane Ehefrau Eveline (Christine Wessolleck) in der Zimmertür irren, ist das Chaos perfekt.

Der Hotelmanager (herrlich gespielt von Karl Zacher) und sein Portier erleben eine Nacht voller vertauschter und verheimlichter Identitäten, hektischer Missverständnisse, unbeabsichtigter Bettpartner und heftiger Konfrontationen. Der Knoten der Verwicklungen zieht sich voll von heftig deftigem Humor dabei so fest zu, dass es für die Nerven weniger Humorerprobter kaum auszuhalten ist.

Doch die treue Fangemeinde der Niederdeutschen Bühne ist hier ja bestens trainiert. Wer mal wieder so richtig aus vollem Herzen und bis zur Bauchschmerzengrenze lachen möchte und außerdem einmal die gesamte Truppe der Niederdeutschen Bühne in Dessous und Nachtwäsche sehen möchte, dem sei das Stück „Keen Tiet för de Leev" an den Folgeterminen 25., 26., 31. Januar und am 1. Februar wärmstens ans Herz gelegt.

Christine Wessolleck, Willy Meinert

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 29. Dezember 2003

Turbulenzen in der Hochzeitssuite

Niederdeutsche Bühne spielte mit Bravour die Posse „Keen Tiet för de Leev"

VON ERNST RICHTER

Eveline (Christine Wesselleck) ist glücklich - sie hat ihre Warmbuddel

WILHELMSHAVEN - Traditionsbewusst ließ die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven - „Theater am Meer" am zweiten Weihnachtsfeiertag im Stadttheater die dritte Premiere der Spielzeit folgen. Die Farce „Keen Tiet för de Leev" von Anthony Marriott & Bob Grant übertrug Arnold Preuß in die niederdeutsche Sprache und übernahm auch die Regie. Und das Publikum bog sich vor Vergnügen. Denn das Bühnenbild von Christa Düx öffnete dem temperamentvollen (Ver)wechselspiel alle neun Türen zu der Hochzeitssuite im Hotel „Schloss Gödens" von Dangast. Das Laienensemble präsentierte sich in konditionsstarker Spielfreude, die im Parkett mit Lachsalven am laufenden Band quittiert wurde.

Zwei Fakten sind bei der Leistung des neunköpfigen Ensembles äußerst positiv hervorzuheben: Es hat sicher einer intensiven Probenarbeit bedurft, um die turbulente Handlung so zu koordinieren, dass der jeweilige Schauspieler oder die Schauspielerin im entscheidenden Augenblick auch durch die richtige Tür ein- oder abtritt. Zum anderen wurde mit einem technischen Einfall die Vorstellung gerettet: Christel Dörnath hatte in der Rolle als Ehefrau und Harfenistin Winfriede Gerdes einen stimmlichen Totalausfall. So spielte sie stumm ihren Part, während die Sprache von der Souffleuse Sandra Kröger synchron eingeblendet wurde. Das von Arnold Preuß vor Beginn angekündigte Experiment klappte prächtig.

Dreh- und Angelpunkt der Turbulenzen in der Hotelsuite war das Hochzeitsbett, das zunächst aber eher als Lotterbett diente, auf dem es sich Dr. Georg Gerdes mit seiner Sprechstundenhilfe Michaela Ungermann übers Wochenende gemütlich machen wollte. Doch es kam alles anders, denn weitere Hotelgäste trafen ein, unter ihnen sogar ein echtes Hochzeitspaar und ganz zufällig auch die Ehefrau des (laut Programmheft) Mediziners, die als Harfenistin überraschend eine Konzertvertretung übernommen hatte, womit Dr. Gerdes nicht gerechnet hatte.

Zu allem Ungemach hatten die Hotelzimmer keine Nummern an den Türen, so dass die Irrungen und Wirrungen der Verwechselungen groteske Formen annehmen konnten. Das Publikum schien die Schwächen der Hotelgäste zu kennen, denn selbst eine nur angedeutete Situationskomik wurde prompt verstanden und bejubelt. Bis zur Pause erfreute das Ensemble das Publikum mit einem witzigpointierten Spiel um „Keen Tiet för de Leev", in dem der Überraschungseffekt des gegenseitigen Erkennens viel zu früh eintrat. Denn dieses kuriose Durch- und Übereinander hätte man sich zuschauend noch etwas länger gewünscht.

Doch dann wurden die Begegnungen und Geständnisse drastischer, um nicht zu sagen handgreiflicher, die schließlich in einen Bühnenklamauk ausarteten, dem nichts hinzuzufügen ist. Mit tosendem Beifall verabschiedete das Premierenpublikum das Ensemble, das komplett keine Schwächen zeigte. In Spiellaune sorgten von Beginn an Karl Zacher und Günther Jaedeke als Hotelmanager und Portier Albert für die humorige Einstimmung des Publikums. Dann kam Jürgen Tapken als Dr. Georg Gerdes mit seiner Geliebten, der Sprechstundenhilfe Michaela Ungermann, attraktiv in Szene gesetzt von Marion Zomerland. Sie gaben sich als das Ehepaar Schmidt aus, nicht ahnend, dass das jung verheiratete, eben eintreffende Paar Julia und Cord auch Schmidt heißt, dargestellt von Dagmar Grube und Andre Gelhart.

Und dann kreuzt auch noch die echte Ehefrau Winfriede des Dr. Gerdes mit ihrem rustikalen Harfenkasten im Gepäck auf, souverän gespielt von Christel Dörnath. Es wird immer turbulenter in der Hochzeitssuite und auf dem umgebenden Hotelflur mit den Türen zu den Nachbarzimmern. Zum großen Gaudi trifft dann auch noch das Ehepaar Dietmar und Eveline Weismüller ein, er ein resoluter Hornist mit Rauschebart, sie eine versteckte Alkoholikerin, trefflich dargestellt von Willy Meinert und Christine Wessolleck.

In silvesternaher Partystimmung verabschiedet das Premierenpublikum das spielfreudige Ensemble, das noch mehrfach Gelegenheit hat, mit „Keen Tiet för de Leev` das niederdeutsche Publikum zu erfreuen, nämlich am Sonntag, 11. Januar, um 15.30 und 20 Uhr, am Sonntag, 25. Januar, ebenfalls um 15.30 und 20 Uhr, am Montag, 26. Januar, Samstag, 31. Januar, und Sonntag, 1. Februar, jeweils Beginn um 20 Uhr.

Günter Jaedeke und Karl Zacher

NEUE RUNDSCHAU vom 18. Februar 2004

Sportorganisatoren zu Besuch im "Thearter am Meer"

Aktion: „Vereine gehen gemeinsam ins Niederdeutsche Theater"

Trotz der umfangreichen Vorbereitungen für das diesjährige Behindertensportfest und die Deutsche Meisterschaft, auch in diesem Jahr, fanden die Sportorganisatoren unter der Leitung von Chef-Organisator Helmut Möhle die Zeit, sich mit über 30 Personen das Stück „Keen Tiet för de Leev" des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" anzusehen. Das Organisationsteam war einer Einladung von Willy Meinert im Rahmen der Aktion „Vereine gehen gemeinsam ins Niederdeutsche Theater" gefolgt, der seit Beginn dieser Spielzeit wieder in den Kreis der Aktiven der Bühne zurückgekehrt ist und neben seiner Debütrolle als Dietmar Weismüller sehr erfolgreich für die Vereinswerbung und -information zuständig ist. Der Beigeordnete Helmut Möhle gratulierte den beiden Bühnenleitern Marion Zomerland und Arnold Preuß zu den bisher gezeigten Leistungen auf der Bühne und im Marketingbereich.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 11. Februar 2004

Sportorganisatoren im „Theater am Meer"

AKTION „Vereine gemeinsam ins  Niederdeutsche Theater" erfolgreich

WILHELMSHAVEN/LR - Trotz der umfangreichen Vorbereitungen für das diesjährige Behindertensportfest und die Deutsche Meisterschaft, auch in diesem Jahr, fanden die Sportorganisatoren unter der Leitung von Chef-Organisator Helmut Möhle die Zeit, sich mit über 30 Personen das aktuelle Stück „Keen Tiet för de Leev" des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" anzusehen.

Das Organisationsteam war einer Einladung von Willy Meinert im Rahmen der Aktion „Vereine gehen gemeinsam ins Niederdeutsche Theater" gefolgt, der seit Beginn dieser Spielzeit wieder in den Kreis der Aktiven der Bühne zurückgekehrt ist und neben seiner Debütrolle als Dietmar Weismüller sehr erfolgreich für die Vereinswerbung und -information zuständig ist.

Die Gäste des „Theater am Meer" bedankten sich bei den Darstellerinnen und Darstellern für den sehr unterhaltsamen und kurzweiligen Abend. Bühnenleiter Arnold Preuß gab den Dank an die Besucher zurück, die nicht mit Beifall gespart hatten, und hob in seiner kurzen Begrüßung die Gemeinsamkeit von Sport und Theater hervor: beides diene nachhaltig der Gesundheitsvorsorge. Der Beigeordnete Helmut Möhle gratulierte den beiden Bühnenleitern Marion Zomerland und Arnold Preuß zu den bisher gezeigten Leistungen auf der Bühne und im Marketingbereich, man könne allseits feststellen, dass es mit dem Niederdeutschen Theater wieder stark bergauf gehe. Er versprach, dass dies nicht der letzte gemeinsame Besuch sei und überreichte der Bühnenleitung eine Geldspende, die mit großer Freude und Dankbarkeit verbucht werden wird.

Jürgen Tapken, Marion Zomerland

WILHELMSHAVEN, 1. Februar 2004

Sportorganisatoren zu Besuch im  "Theater am Meer"

Aktion "Vereine gehen gemeinsam ins Niederdeutsche Theater" läuft erfolgreich

Das Organisationskommitee des Behindertensportfestes in der Kulisse von "Keen Tiet för de Leev", darunter links Bühnenleiter Arnold Preuß (Übersetzer und Regisseur des Stückes), 2.v.l. Jürgen Tapken (Dr. Gerdes), 4.v.l. Bühnenleiterin Marion Zomerland (Michaela Ungermann), rechts Marc Gelhart (Regieassistent), 3.v.r. Willy Meinert (Dietmar Weismüller), 4.v.r. Helmut Möhle, Leiter Organisationskommitee und Beigeordneter, davor knieend Karl Zacher (Manager)

WILHELMSHAVEN - Trotz der umfangreichen Vorbereitungen für das diesjährige Behindertensportfest und die Deutsche Meisterschaft, auch in diesem Jahr, fanden die Sportorganisatoren unter der Leitung von Chef-Organisator Helmut Mühle die Zeit, sich mit über 30 Personen am gestrigen Sonnabend das aktuelle Stück "Keen Tiet för de Leev" des Theaters am Meer - Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven anzusehen.

Das Organisationsteam war einer Einladung von Willy Meinert im Rahmen der Aktion Vereine gehen gemeinsam in Niederdeutsche Theater" gefolgt, der seit Beginn dieser Spielzeit wieder in den Kreis der Aktiven der Bühne zurückgekehrt ist und neben seiner Debutrolle als Dietmar Weismüller sehr erfolgreich für die Vereinswerbung und -information zuständig ist. Die Gäste des Theaters am Meer bedankten sich bei den Darstellerinnen und Darstellern für den sehr unterhaltsamen und kurzweiligen Abend. Bühnenleiter Arnold Preuß gab den Dank an die Besucher zurück, die nicht mit Beifall gespart hatten und hob in seiner kurzen Begrüßung die Gemeinsamkeit von Sport und Theater hervor: beides diene Nachhaltig der Gesundheitsvorsorge.

Cheforganisator und Beigeordneter Helmut Möhle (li.) überreicht eine Geld-Spende an Bühnenleiterin Marion Zomerland und Willy Meinert (re.), zuständig für die Vereinswerbung

Der Beigeordnete Helmut Möhle gratulierte den beiden Bühnenleitern Marion Zomerland und Arnold Preuß zu den bisher gezeigten Leistungen auf der Bühne und im Marketingbereich, man könne allseits feststellen, dass es mit dem Niederdeutschen Theater wieder stark bergauf gehe. Er versprach, dass dies nicht der letzte gemeinsame Besuch sei und überreichte der Bühnenleitung eine Geldspende, die mit großer Freude und Dankbarkeit schnellstens verbucht werden wird.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 28. Januar 2004

Marion Zomerland und Jürgen Tapken - in einer sehr verfänglichen Situation

Am Wochenende besteht zum letzten Mal die Gelegenheit, die turbulente Farce "Keen Tiet für de Leev" des "Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" zu sehen. Das Stück in der Übersetzung und Inszenierung des Bühnenleiters Arnold Preuß erfreut sich großer Beliebtheit. Die beiden letzten Vorstellungen am Sonnabend und am Sonntag beginnen um 20 Uhr im Stadttheater. Unser Bild: Jürgen Tapken und Marion Zomrland in einem der wenigen Momente in diesem Stück, in dem tatsächlich einmal zwei im Bett liegen, die auch zusammenliegen wollen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 23. Januar 2004

André Gelhart und Dagmar Grube sorgen für große Heiterkeit

"Lachen bis zur Bauchschmerzgrenze" wird der jüngsten Produktion der Niederdeutschen Bühne attestiert. Wer sich dieser Therapie unterziehen möchte, der hat dazu am Sonntag um 15.30 und um 20 Uhr sowie am Monag um 20 Uhr im Stadttheater Gelegenheit. Unser Foto zeigt André Gelhart und Dagmar Grube als frisch Vermählte, denen das Schicksal in der Komödie "Keen Tiet för de Leev" keine ruhige Hochzeitsnacht vergönnt.

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 11. Januar 2004

"Keen Tiet för de Leev" startet

Wilhelmshaven. (gms) Am 2. Weihnachtstag feierte das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" mit dem Stück „Keen Tiet für de Leev" seine traditionell Premiere. Die temperamentvolle Verwechslungskomödie aus der Feder von Anthony Marriott und Bob Grant ist noch siebenmal im Stadttheater zu sehen, und zwar am 11., 25., 26. und 31. Januar um 20 Uhr und am 11. und 25. Januar zusätzlich um 15.30 Uhr. Weitere Informationen sind im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de abrufbar.

Karl Zacher und Christel Dörnath helfen mit bei den vielen Verwechslungen

NEUE RUNDSCHAU vom 7. Januar 2004

Eine temperamentvolle Verwechslungskomödie

„Keen Tiet för de Leev" der Niederdeutschen Bühne feierte Premiere

Am 2. Weihnachtsfeiertag feierte das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" traditionell Premiere. Diesmal präsentierte die Bühne die Farce „Keen Tiet för de Leev" in der Inszenierung des Bühnenleiters Arnold Preuß, der auch das Stück ins Niederdeutsche übersetzt hat. Die turbulente Komödie, die in Wilhelmshaven erstmals aufgeführt wurde, nahm das Premierenpublikum in einem vollbesetzten Zuschauerraum mit reichlich Szenenapplaus und frenetischem Schlussbeifall begeistert auf. Ab 11. Januar folgen nun sieben weitere Vorstellungen des quirligen Stückes.

Den bunten und anspruchsvollen Bühnenbild-Entwurf lieferte Christa Düx. Dieser stellt eine Etage des Hotels „Schloss Gödens" in Dangast dar, in deren Zentrum das Zimmer Nummer 12a liegt. Im Gegensatz zu weiteren umliegenden Zimmern ist hier keine Zimmernummer an der Tür angebracht, was schwere Folgen hat. Diese so genannte „Hochzeitssuite" ist für das Flitterwochen-Paar Julia (Dagmar Grube) und Cord Schmidt (Andre Gelhart) reserviert. Doch als der Portier Albert (Günther Jaedeke) die beiden ordnungsgemäß dort abliefert, ist ihm der Manager (Karl Zacher) bereits mit Dr.Georg Gerdes (Jürgen Tapken) und seiner Geliebten Michaela Ungermann (Marion Zomerland) zuvorgekommen. Denn der Allgemeinmediziner hat sich mit seiner Sprechstundenhilfe ebenfalls als jungverheiratetes Paar namens Schmidt ausgegeben, um unerkannt herumpoussieren zu können. Und wie der Zufall es so will, kommen sich die Paare zunächst nicht in die Quere, und das Zimmer bleibt doppelt belegt.

Die Situation wird für Gerdes jedoch weitaus brisanter, als seine Frau Winfriede (Christel Dörnath), ihres Zeichens Harfenistin, auf dem Dangaster Kurkonzert für eine Kollegin einspringen muss und nun mit ihrem Instrument ebenfalls in dem Hotel nächtigt. Auch Dietmar Weismüller (Willy Meinert) ist mit seiner Frau Eveline (Christine Wessolleck) und seinem Waldhorn angereist und hält Nr. 12a für seine Suite. Somit ist bestens dafür gesorgt, dass keines der Paare in dieser Nacht zur Ruhe kommt, nur eben anders, als geplant.

Die temperamentvolle Verwechslungskomödie aus den Federn von Anthony Marriott und Bob Grant ist noch siebenmal im Stadttheater zu sehen, und zwar am 11., 25., 26., 31. Januar sowie am 1. Februar um 20 Uhr und am 11. und 25. Januar zusätzlich um 15.30 Uhr. Weitere Informationen sind im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de abrufbar. MG

Wo kommt bloß die Harfe hin? - Günter Jaedeke

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 7. Januar 2004

Wieder mehr Besucher im "Theater am Meer"

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE Neues Konzept trug erste Früchte - Abwärtstrend der letzten Jahre gestoppt

Positiv fällt die Jahresbilanz des „Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne" aus. Der Besucherrückgang der vergangenen Jahre konnte gestoppt werden.

"Keen Tiet för de Leev" heißt das neue Stück, mit dem das "Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne" am 2. Weihnachtstag Premiere hatte - vor vollem Haus im Stadttheater. Das Stück, von Bühnenleiter Arnold Preuß übersetzt und in Szene gesetzt, wird am kommenden Sonntag, um 15.30 und 20 Uhr sowie an fünf weiteren Terminen aufgeführt. (v.l. Jürgen Tapken, Marion Zomerland, Christel Dörnath)

WILHELMSHAVEN/LR - „Mit 9.336 Besuchern bei 48 Vorstellungen fällt das Besucherergebnis des Jahres 2003 erstmals wieder positiv aus", das ist das Fazit, das die beiden Leiter des „Theaters am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven", Marion Zomerland und Arnold Preuß, jetzt zogen. „Wir haben gegenüber dem Jahresergebnis von 2002 mit 51 Vorstellungen und 9312 Besuchern nicht nur ein leichtes Plus an Zuschauern verbuchen können, sondern auch den Abwärtstrend der letzten Jahre zu stoppen vermocht."

Im Jahresrückblick stand das Bühnenjahr 2003 ganz im Zeichen von Aufbruch, Veränderung, Erneuerung und Tradition. Ab Mai 2003 übernahmen mit Marion Zomerland und Arnold Preuß erstmals zwei Personen die Leitung der Bühne.

Beide traten ihr Amt vor dem Hintergrund stark zurückgegangener Besucherzahlen und einer mehr als angespannten Finanzlage mit einer völlig veränderten Vorstands- und Marketingkonzeption an, die auf das Stärken des künstlerischen Profils, der Verbesserung der Aus- und Fortbildung und der drastischen Reduzierung von Ausgaben setzt und dabei mit neuen öffentlichkeitswirksamen Aktionen den Stellenwert des Theaters zu steigern vermag.

Äußerer Ausdruck dieser neuen Öffentlichkeitsarbeit war die Einführung eines neuen Namens der Bühne, verbunden mit einem neuen Logo. Das neue Logo wird durch eine Welle (für das Meer, aber auch für das Mehr an Besuchern, die man ansprechen und ins Theater locken möchte) dargestellt. Die Erfahrungen des ersten halben Jahres haben gezeigt, dass sich der neue Name des Theaters in sehr kurzer Zeit etabliert und die Marketingmaßnahmen gegriffen haben. Abonnementwerbeaktionen und andere Dinge haben Erfolge erzielt.

Werbeveranstaltungen mit Sonderprogrammen wie „Dinner for one - op Platt" oder „Max un Moritz" von der Theaterschule für Kinder sowie andere Produktionen der Lese- und Sketchgruppe haben Appetit auf „mehr" gemacht. Die finanziellen Sorgen sind durch restriktive Sparmaßnahmen kleiner geworden, die Abonnementszahlen sind gestiegen, die Besucherzahlen ziehen an.

Ein besonderes Augenmerk richten die beiden Leiter auf die Intensivierung der Nachwuchsarbeit mit den Kinder der Theaterschule. Bei der Gestaltung des Spielplanes wird zum einen ein besonderer Wert auf die Pflege des niederdeutschen Stückgutes gelegt, was heißt, dass Stücke aus der Blütezeit des Niederdeutschen Theaters, die so genannten Klassiker im Spielplan besonders gepflegt und herausgestellt werden.

Daneben wird bewusst Wert gelegt auf das Beschreiten neuer Wege und das Zeigen neuer Themen auf der Niederdeutschen Theaterbühne. Umgeben von diesen beiden Schwerpunkten wird ein überwiegend unterhaltendes Theaterprogramm geboten, welches sich dem neuen, frechen, spiel- und experimentierfreudigen Image der Bühne anpasst.

Jürgen Tapken baut Vogelnester, Christel Dörnath und Marion Zomerland sind etwas verwundert

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 23. Dezember 2003

„Keen Tiet für de Leev" sorgt für Turbulenzen

PLATTDEUTSCH: Die traditionelle Weihnachts- Premiere spielt diesmal im Grand Hotel "Schloss Gödens"

Die Niederdeutsche Bühne beendet die Feiertage mit einer wahren Farce. Am Freitag um 20 Uhr ist die Premiere im Stadttheater

Wilhelmshaven. (gms) Wenn sich am Freitag, dem 26. Dezember 2003, um 20 Uhr, der Vorhang für die Farce „Keen Tiet för de Leev" von Anthony Marriott & Bob Grant erstmals beiseite schiebt, erblickt der Zuschauer die relativ harmlos anmutende Hochzeitssuite des etwas in die Jahre geratenen Grandhotel „Schloss Gödens".

Der hyperaktive Manager des Hotels streitet mal wieder mit dem aufsässigen Portier um nicht erledigte Wartungsarbeiten am Waschbecken in Zimmer 18. Es herrscht große Aufregung in Dangast, denn das jährliche große Kurkonzert steht an, und alle Musikanten sind in diesem Hotel untergebracht.

Zu der Hektik kommt noch das strapazierte Nervenkostüm der übersensiblen Künstler. Zu allem Übel findet auch noch ein junges, frisch verheiratetes Ehepaar Unterschlupf in der Hochzeitssuite, das in aller Ruhe ihre erste gemeinsame Liebesnacht genießen will. Das Stück gehörte nicht in das Genre der Farcen, wenn alles so abliefe, wie der leicht chaotische Hotelmanager die Kammern vergeben hat. Natürlich findet das junge Hochzeitspärchen keine ruhige Minute, und mit dem bekannten Mediziner Dr. Gerdes und seiner Sprechstundenhilfe taucht ein weiteres Liebespaar auf.

Um die Turbulenzen weiter anzutreiben, taucht die Ehefrau des besagten Arztes auf, die als ausgezeichnete Harfenistin für eine erkrankte Kollegin den Solopart im Kurkonzert spielen soll. Mit akribischer Genauigkeit geht sie der plötzlichen Anwesenheit ihres Gatten auf den Grund, den sie eigentlich Golf spielend in der Bremer Schweiz wähnte.

Situationskomik und Wortwitz zeichnen das Stück "Keen Tiet för de Leev " aus, das von Arnold Preuß nicht nur ins Niederdeutsche übersetzt , sondern auch inszeniert wird.

Nach der Premiere am 26. Dezember sind weitere Vorstellungen terminiert: 11., 25., 26. und 31. Januar, sowie am 1. Februar, jeweils 20 Uhr im Stadttheater Wilhelmshaven sowie am 11. und 25.1. auch um 15.30 Uhr.

Mehr Informationen auch unter www. ndb-wilhelmshaven.de.

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 21. Dezember 2003

Traditionelle Premiere der Niederdeutschen Bühne am 2. Weihnachtstag

„Keen Tiet für de Leev" sorgt für Turbulenzen

Wilhelmshaven. (gms) Wenn sich am Freitag, dem 26. Dezember 2003, um 20 Uhr, der Vorhang für die Farce „Keen Tiet för de Leev" von Anthony Marriott & Bob Grant erstmals beiseite schiebt, erblickt der Zuschauer die relativ harmlos anmutende Hochzeitssuite des etwas in die Jahre geratenen Grandhotel „Schloss Gödens". Und der hyperaktive Manager des Hotels streitet mal wieder mit dem aufsässigen Portier um nicht erledigte Wartungsarbeiten am Waschbecken in Zimmer 18.

Es herrscht große Aufregung in Dangast, denn das jährliche große Kurkonzert steht an und alle Musikanten sind in diesem Hotel untergebracht. Zu der Hektik, mit denen solch große Kulturevents verbunden sind, kommt noch das strapazierte Nervenkostüm der übersensiblen Künstler hinzu. Zu allem Übel findet auch noch ein junges, frisch verheiratetes Brautpaar Unterschlupf in der Hochzeitssuite und diese möchten in aller Ruhe ihre erste gemeinsame Liebesnacht genießen.

Das Stück würde nicht in das Genre der Farcen gehören, wenn alles so abliefe, wie der leicht chaotische Hotelmanager die Kammern vergeben hätte. Natürlich findet das junge Hochzeitspärchen keine ruhige Minute und selbstverständlich taucht ein weiteres Liebespaar auf, in Person des bekannten Arztes Dr. Gerdes, der mit seiner Sprechstundenhilfe inkognito ein kleines Techtelmechtel organisiert hat. Um die Turbulenzen weiter anzutreiben, taucht die Ehefrau des besagten Dr. Gerdes auf, die als ausgezeichnete Harfenistin für eine erkrankte Kollegin den Solopart im Kurkonzert spielen soll.

Mit akribischer Genauigkeit geht sie der plötzlichen Anwesenheit ihres Gatten auf den Grund, den sie eigentlich Golf spielend in der Bremer Schweiz wähnte. Und um das Chaos perfekt zu machen, hat Hornist Dietmar Weißmüller nicht nur Schwierigkeiten mit seinem verstopften Musikinstrument, sondern auch mit seiner Gattin, die ständig schlafwandlerisch durch die einzelnen Zimmer des Gasthofs wandelt.

Für das aufwändige Bühnenbild konnte Christa Düx (Oldenburg) verpflichtet werden.

Nach der Premiere sind weitere Vorstellungen terminiert: 11., 25., 26. und 31.1. sowie am 1.2. 2004 jeweils 20 Uhr im Stadttheater Wilhelmshaven sowie am 11. und 25.1. auch um 15.30 Uhr. Weitere Informationen unter www. ndb-wilhelmshaven.de.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 20. Dezember 2003

Zum Weihnachtsfest gibt es eine tempogeladene Farce

Premiere der Niederdeutschen Bühne am 26. Dezember: „Feen Tiet för de Leev"

WILHELMSHAVEN - Wenn sich am Freitag, 26. Dezember, um 20 Uhr der Vorhang für die Farce „Keen Tiet för de Leev" von Anthony Marriott und Bob Grant erstmals beiseite schiebt, erblickt der Zuschauer die relativ harmlos anmutende Hochzeitssuite des in die Jahre geratenen Grandhotels „Schloss Gödens". Der hyperaktive Manager des Hotels streitet mal wieder mit dem aufsässigen Portier um nicht erledigte Wartungsarbeiten am Waschbecken in Zimmer 18. Es herrscht große Aufregung in Dangast, denn das jährliche Kurkonzert steht an und alle Musiker sind in diesem Hotel untergebracht.

Zu der Hektik kommt noch das strapazierte Nervenkostüm der übersensiblen Künstler hinzu. Zu allem Übel findet auch noch ein junges, frisch verheiratetes Brautpaar Unterschlupf in der Hochzeitssuite, das in aller Ruhe seine erste Liebesnacht genießen möchte. Doch natürlich findet das junge Hochzeitspärchen keine ruhige Minute, und selbstverständlich tauchtt ein weiteres Liebespaar auf, in Person des bekannten Arztes Dr. Gerdes, der mit seiner Sprechstundenhilfe inkognito ein kleines Techtelmechtel organisiert hat.

Um die Turbulenzen weiter anzutreiben, taucht die Ehefrau des besagten Dr. Gerdes auf, die als ausgezeichnete Harfenistin für eine erkrankte Kollegin den Solopart im Kurkonzert spielen soll. Mit akribischer Genauigkeit geht sie der plötzlichen Anwesenheit ihres Gatten auf den Grund, den sie eigentlich Golf spielend in der Bremer Schweiz wähnte...

Situationskomik und Wortwitz zeichnen das Stück „Keen Tiet för de Leev" aus, das von Speelbaas Arnold Preuß nicht nur ins Niederdeutsche übersetzt, sondern auch temporeich inszeniert wird. Für das aufwändige Bühnenbild konnte die Oldenburger Bühnenbildnerin Christa Düx verpflichtet werden: Die Darsteller: Christel Dörnath, Dagmar Grube, Christine Wessolleck, Marion Zomerland, Andre Gelhart, Günter Jaedeke, Willy Meinert, Jürgen Tapken und Karl Zacher. Weitere Informationen und die Aufführungstermine im Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

WILHELMSHAVEN, 14. Dezember 2003

"Keen Tiet för de Leev" - Weihnachten geht´s los!

Die Endproben für die turbulente Farce haben begonnen

Wilhelmshaven/AP - Die letzten sechs Proben auf der großen Bühne des Stadttheaters haben begonnen. Am 2. Weihnachtstag ist Premiere. Hier können Sie schon mal einen kleine Einblick in das Geschen bekommen. Nachstehende Bilder von der ersten Bau- und Durchlaufprobe geben einen Blick in die Welt der Technik frei. Das in drei Wochen erbaute Bühnenbild wird erstmals aufgebaut, die Bühnenbildnerin, Christa Düx, Oldenburg, überprüft das Resultat, korrigiert und ergänzt. Die Schauspieler haben erstmals Kostüme an und müssen jetzt mit echten Türen und größeren Gängen (die Probenbühne ist leider kleiner als die Bühne des Theaters) umzugehen lernen. Viel Spaß beim Betrachten der folgenden Bilder und vielleicht haben Sie Lust sich die Premiere anzusehen, es gibt noch Karten.

Das Bühnenbild von "Keen Tiet för de Leev"

Bühnenbildnerin Christa Düx aus Oldenburg

Und hier einige Szenenfotos vom ersten Bühnendurchlauf von "Keen Tiet för de Leev":

Albert (Günter Jaedeke) leidet unter chronischer Harfenitis

Julia (Dagmar Grube) fibert der ersten, der Hochzeitsnacht entgegen

Es kommt, wie es kommen musste: Ehefrau (Christel Dörnath) und Geliebte (Marion Zomerland) treffen aufeinander. Jetzt muss Georg Gerdes (Jürgen Tapken) sein Talent beweisen

Albert (Günter Jaedeke) bekämpft den "asigen Röök" im Hotel

Neue Rundschau vom 17. Dezember 2003
WILHELMSHAVEN, 13. Dezember 2003

"Keen Tiet för de Leev" sorgt für Turbulenzen

Traditionelle Premiere des Theater am Meer - Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven am 2. Weihnachtstag

Wilhelmshaven/AP - Wenn sich am Freitag, den 26. Dezember 2003, um 20 Uhr, der Vorhang für die Farce "Keen Tiet för de Leev" von Anthony Marriott & Bob Grant erstmals beiseite schiebt, erblickt der Zuschauer die relativ harmlos anmutende Hochzeitssuite des etwas in die Jahre geratenen Grandhotel "Schloss Gödens" und der hyperaktive Manager des Hotels streitet mal wieder mit dem aufsässigen Portier um nicht erledigte Wartungsarbeiten am Waschbecken in Zimmer 18. Es herrscht große Aufregung in Dangast, denn das jährliche große Kurkonzert steht an und alle Musikanten sind in diesem Hotel untergebracht.

Zu der Hektik, mit denen solch große Kulturevents verbunden sind, kommt noch das strapazierte Nervenkostüm der übersensiblen Künstler hinzu. Zu allem Übel findet auch noch ein junges, frisch verheiratetes Brautpaar Unterschlupf in der Hochzeitssuite und diese möchten in aller Ruhe ihre erste gemeinsame Liebesnacht genießen. Das Stück würde nicht in das Genre der Farcen gehören, wenn alles so abliefe, wie der leicht chaotische Hotelmanager die Kammern vergeben hätte. Natürlich findet das junge Hochzeitspärchen keine ruhige Minute und selbstverständlich taucht ein weiteres Liebespaar auf, in Person des bekannten Arztes Dr. Gerdes, der mit seiner Sprechstundenhilfe inkognito ein kleines Techtelmechtel organisiert hat.

Um die Turbulenzen weiter anzutreiben, taucht die Ehefrau des besagten Dr. Gerdes auf, die als ausgezeichnete Harfenistin für eine erkrankte Kollegin den Solopart im Kurkonzert spielen soll. Mit akribischer Genauigkeit geht sie der plötzlichen Anwesenheit ihres Gatten, den sie eigentlich Golf spielend in der Bremer Schweiz wähnte, auf den Grund. Und um das Chaos perfekt zu machen, hat Hornist Dietmar Weißmüller nicht nur Schwierigkeiten mit seinem verstopften Musikinstrument, sondern auch mit seiner Gattin, die ständig schlafwandlerisch durch die einzelnen Zimmer des Gasthofs wandelt.

Situationskomik und Wortwitz zeichnen das Stück "Keen Tiet för de Leev" aus, das von Speelbaas Arnold Preuß nicht nur ins Niederdeutsche übersetzt, sondern auch temporeich inszeniert wird, denn ständig gehen neun Türen auf und zu. Für das aufwändige Bühnenbild konnte die Oldenburger Bühnenbildnerin Christa Düx verpflichtet werden, die die Bühne mit den neun Türen konzipiert hat. Folgende Darsteller spielen die Rollen: Christel Dörnath, Dagmar Grube, Christine Wessoleck, Marion Zomerland, André Gelhart, Günter Jaedeke, Willy Meinert, Jürgen Tapken und Karl Zacher. Nach der Premiere am 26. Dezember sind weitere Vorstellungen terminiert: 11.01, 25.01., 26.01. 31.1. und 1.2.2004 jeweils 20 Uhr im Stadttheater Wilhelmshaven sowie am 11.1. und 25.1. auch um 15.30 Uhr. Weitere Informationen sind unter www.ndb-wilhelmshaven.de zu erhalten.