1. Wiederaufführung (2), davor bereits gespielt 1971/72

DAT SPÖÖKHUUS

Lustspiel von Konrad Hansen

 

Inszenierung und Bühne: Marc Gelhart
Musik: Nicolaus C. Ducci

Souffleuse: Sandra Krüger
Requisite: Marianne Karstens
Maske: Katja Stöver
Inspizienz: Anke Schluppkotten
Kostüme: Helga Lauermann
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Gerd Gelhart, Günter Michaels, Melanie Schmidt, Jürgen Tapken, Heinz Zomerland
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann Hanneken
Technische Leitung: Manfred Eilers

Rollen und Darsteller

Hermann Kohrs, Obersekretär a.D. - Horst Karstens
Emil Kohrs, sein Sohn - Christian Strowik
Greten Bruns, Pflegerin - Claudia Schröder
Gerd, Landstreicher - Nicolas C. Ducci
De Graf, Landstreicher - Horst Jönck
Krüschan, Landstreicher - Klaus Aden
Lieschen Lange, Nachbarin - Heidi Strowk
Gendarm - Ralf-Rüdiger Bayer

 

Neue Rundschau vom 13. Dezember 2006

Nach 10-jähriger Pause hat das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven - seine alte Tradition wieder aufgegriffen, seine Inszenierungen auch im Stadtnorden in der Aula der Agnes-Miegel-Schule zu präsentieren. Den Anfang machte das Lustspiel „Dat Spöökhuus" von Konrad Hansen in der Inszenierung von Marc Gelhart. Die Besucherzahl machte hierbei deutlich, dass der Schritt in den Norden ein Schritt in die richtige Richtung ist. Vielen Zuschauern ist es bis dahin auch mangels Mobilität versagt geblieben, die Vorstellungen im Stadttheater zu besuchen. Zudem sei es wichtig, das kulturelle Programm im Stadtnorden zu erweitern, so Bühnenleiter Arnold Preuß bei seiner Begrüßungsansprache. Das Publikum honorierte den unterhaltsamen Nachmittag mit viel Szenen- und herzlichem Schlussapplaus. Besonders viel Lob erfuhr im übrigen die Akustik, sowohl von den Zuschauern als auch von den Darstellern. So können sich beide Seiten bereits jetzt auf das nächste Gastspiel freuen, wenn die Niederdeutschen am 14. Januar um 17 Uhr mit der temperamentvollen Farce „To'n Düwel mit'n Sex!" den Stadtnorden abermals aufmischen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 25. November 2006

„Spöökhuus" im Norden

THEATER AM MEER in Agnes-Miegel-Aula

FEDDERWARDERGRODEN/LR - Das Theater am Meer präsentiert ab sofort jede Inszenierung auch einmal in Fedderwardergroden. Der kulturelle Schwerpunkt von Wilhelmshaven mit Pumpwerk, Stadthalle und nicht zuletzt dem Stadttheater liegt zweifelsohne in der südlichen Hälfte der Stadt. Um im Norden das Kulturprogramm zu erweitern, haben sich die Vorsitzenden der Bürgervereine und Dorfge-meinschaften mit dem Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, für Gastspiele in der Aula der Agnes-Miegel-Schule engagiert.

In der vergangenen Saison erfolgte bereits testweise ein Gastspiel der turbulenten Farce „Rismus Rasmus", die gut angenommen wurde. Deshalb greift das Theater am Meer nach zehn Jahren Auszeit die alte Tradition, jede Inszenierung neben den acht Vorstellungen im Stadttheater auch einmal in Fedderwardergroden zu zeigen, wieder auf und kommt den Bewohnern im Stadtnorden entgegen. Den Anfang in dieser Saison macht die Komödie „Dat Spöökhuus" von Konrad Hansen in der Inszenierung von Marc Gelhart am morgigen Sonnabend um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule.

Dieser Auftakt ist gleichzeitig die letzte Vorstellung dieser Produktion. Wer also bisher die Vorstellungen von „Dat Spöökhuus" im Stadttheater verpasst hat, bekommt morgen in Fedderwardergroden eine letzte Chance. Karten gibt es an der Abendkasse sowie an den Vorverkaufsstellen LöwenApotheke, im Stadtteilhaus und bei Helmut Siemens in der Warthestraße 3.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 22. November 2006

Mehr Kultur im Stadtnorden

Theater am Meer jetzt in F'groden

FEDDERWARDERGRODEN - Der kulturelle Schwerpunkt von Wilhelmshaven mit Pumpwerk, Stadthalle und nicht zuletzt dem Stadttheater liegt zweifelsohne in der südlichen Hälfte der Stadt. Um im Norden das Kulturprogramm zu erweitern, haben sich die Vorsitzenden der Bürgervereine, Peter Rector vom Bürgerverein Fedderwardergroden, Hans-Joachim Kläne vom Bürgerverein Himmelreich-Coldewei, Howard Jacques vom Siedlerbund Voslapp, und Dieter Brams von der Dorfgemeinschaft Rüstersiel zusammengetan und das Theater am Meer- Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven für Gastspiele in der Aula der Agnes-Miegel-Schule engagiert.

In der vergangenen Saison erfolgte bereits testweise ein Gastspiel der Farce „Rismus Rasmus", die gut angenommen wurde. Deshalb greift das Theater am Meer nach zehn Jahren Auszeit die alte Tradition, jede Inszenierung neben den Vorstellungen im Stadttheater auch einmal in Fedderwardergroden zu zeigen, wieder auf und kommt somit besonders den Bewohnern im Stadtnorden entgegen, denen es mangels Mobilität nicht möglich war, die regulärenVorstellungen zu besuchen.

Den Anfang macht die Komödie „Dat Spöökhuus" von Konrad Hansen in der Inszenierung von Marc Gelhart. Dieser Auftakt ist gleichzeitig ein Abschluss - denn es handelt sich auch um die generell letzte Vorstellung dieser Produktion. Wer also bisher die Vorstellungen verpasst hat, bekommt hier eine letzte Chance am 26. November um 17 Uhr. Karten gibt es an derAbendkasse sowie an den Vorverkaufsstellen Löwen-Apotheke, Sparkasse Fedderwardergroden, im Stadtteilhaus und bei Helmut Siemens in der Warthestraße 3. Informationen gibt es weiterhin unter www.ndb-wilhelmshaven.de

NEUE RUNDSCHAU vom 15. November 2006

Zum letzten Mal im Stadttheater zu sehen ist das Lustspiel „Dat Spöökhuus" des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am 19. November um 20 Uhr. In einem heruntergekommenen Landhaus treiben drei Landstreicher ihr Unwesen, um die neugierige Dorfbevölkerung fernzuhalten. Auch Lieschen Lange (Heidi Strowik, rechts), die eigentlich für die Reinigung des Hauses bezahlt wird, wurde dort schon öfters durch gruselige Ereignisse in die Flucht geschlagen. Der Dorfgendarm Gustav (Ralf-Rüdiger Bayer, links) nimmt Lieschen ihre Schilderungen zunächst nicht ab, jedoch vergeht ihm sein Lachen schon bald. Viel zu lachen gibt es allerdings für die Zuschauer, die die wahren Hintergründe kennen und wissen, weshalb die Erben des Hauses, Hermann Kohrs nebst Sohn Emil sowie die Krankenpflegerin Greten Bruns, so leicht keine Ruhe in ihrem neuen Zuhause finden werden. Regie führte bei diesem Stück erstmals Bühnenmitglied Marc Gelhart. Zum allerletzten Mal wird die Komödie von Konrad Hansen am 26. November um 17 Uhr gezeigt, und zwar in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de.

NEUE RUNDSCHAU vom 01. November 2006

„Rosarier" im Spukhaus. Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven verfolgt seine Aktion „Vereine gehen ins Theater" auch in der neuen Saison. Zu der aktuellen Produktion „Dat Spöökhuus" von Konrad rad Hansen lud Willy Meinert, zuständig u.a. für Vereinswerbung, diesmal die Mitglieder des Förderverein Rosarium e.V. ein. Das Theater am Meer war zuvor Gast im Rosarium und präsentierte dort im September eine Freilichtaufführung von „Herr Adrian hett Liefpien", der niederdeutschen Fassung von Molieres „Der eingebildet Kranke". Für diese Gelegenheit zu einer besonderen Aufführung bedankte sich das niederdeutsche Ensemble mit der Einladung. Trotz der unheimlichen Geschehnsse in dem titelgebenden Spukhaus trauten sich die „Rosarier" nach der Vorstellung für ein Erinnerungsfoto mit den Darstellern auf die Bühne. Weitere Vorstellungen folgen am 19. November um 20 Uhr im Stadttheater, am 26. November um 17 Uhr in Aula der Agnes-Miegel-Schule. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 27. Oktober 2006

Zur Halloween-Zeit präsentiert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven das richtige Stück. „Dat Spöökhuus" steht am Sonntag, 29. Oktober, gleich zweimal auf dem Programm. Die Vorstellungen im Stadttheater beginnen um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 19. November um 20 Uhr kommt die Komödie von Konrad Hansen zum letzten Mal auf die Bühne des Stadttheaters. Ab sofort wird jede Inszenierung der Niederdeutschen Bühne auch wieder in der Agnes-Miegel-Schule gezeigt. „Dat Spöökhuus" öffnet dort am 26. November um 17 Uhr seine Türen. Das Foto zeigt eine Szene mit Christian Strowik (l.), Heidi Strowik und Horst
Karstens.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 3. Oktober 2006

Niederdeutsche mischen Publikum auf

Theater am Meer in Wilhelmshaven eröffnet neue Spielzeit mit der Komödie „Dat Spöökhuus“

von Ernst Richter

Wer ist denn der richtige Herr Kohrs? v.l. Gendarm (Ralf-Rüdiger Beyer), Kohrs (Horst Karstens) und Krischan alias Kohrs (Klaus Aden)

Wilhelmshaven – Es rumpelt im Stubenspind, die Standuhr schlägt, kündigt sie den Hausbewohnern das letzte Stündlein an? Vogelgezwitscher kommt aus der anderen Stubenecke. Was ist nur los? Die Gespenster gehen wieder einmal um, treiben ihr Unwesen. Selbst dem Gendarm Ralf-Rüdiger Bayer gruselt es. Und als dem Ordnungshüter eine Gänsehaut über die Rücken krabbelt, verlässt er fluchtartig den Raum, um sich einer anderen polizeilichen Aufgabe zuzuwenden. Lieschen Lange, die Nachbarin, hat´s ihm gezeigt, dass es „in´t Spöökhuus“ nicht mit rechten Dingen zugeht Und das Premierenpublikum im Stadttheater amüsiert sich – bis auf diejenigen, die noch an Gespenster glauben und es entsprechend kribbeln lassen.

Die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven „Theater am Meer“ ist am Sonnabend mit dem Lustspiel „Dat Spöökhuus“ von Konrad Hansen in die Spielzeit 2006/07 eingestiegen, übrigens eine Wiederaufführung, getreu dem Manfred-Hinrich-Zitat: „Angst ist das große Tor für alle Gespenster der Welt“. Marc Gelhart, bisher engagiertes Ensemblemitglied der Niederdeutschen und deren aktiver Redaktionsschreiber, gibt mit dem Spöökhuus sein Debüt als Regisseur und Bühnenbildner. Die Musik stellte Nicolas C. Ducci zusammen.

Nachdem der Gendarm und die sichtbar echauffierte Nachbarin die Wohn- und Küchenstube verlassen haben, kommt die Zeit der drei Landstreicher, die sich hier eingenistet haben, um wintertags ein Dach über dem Kopf zu haben. Und wenn andere Leute aufkreuzen, dann lassen sie es spuken, damit die möglichst schnell wieder verduften. Das Publikum ist im Bilde und braucht sich nicht mehr zu gruseln.

Das sind die Landstreicher Gerd (Nicolas C. Ducci), De Graf (Horst Jönck) und Krüschan (Klaus Aden). Horst Jönck kann hier als Senior des Laienensembles wieder eine drastische Charakterrolle mit seinem Vogel ‚Friedolin´ ausspielen, assistiert von Klaus Aden, der nicht minder deftig den Landstreicher-Part ausfüllt. Etwas schwieriger hat es da schon Nicolas C. Ducci von der jungen Schauspielergarde, dem noch nicht so recht der Schelm im Nacken sitzt. Hier muss eine Anmerkung eingefügt werden, um Weiterungen zu vermeiden und Tierfreunde zu beruhigen: Der Vogel im Käfig ist nicht lebendig, kann also die Durststrecke in der Wohnstubenkiste mit Horst Jönck unbeschadet überstehen.

Na endlich hat dann die Hauptperson der Handlung, Horst Karstens, als Hermann Kohrs, Obersekretär im Ruhestand, seinen Auftritt. Er will dieses ererbte Anwesen zu seinem Altersdomizil machen, was dem Landstreicher-Trio gar nicht gefallen kann. Im Gefolge des echt preußisch auftretenden Obersekretärs i.R. erscheint dessen Sohn Emil kurzfristig im Rampenlicht und natürlich auch die junge Deern Claudia Schröder, als kecke Pflegerin Greten Bruns, die nicht nur die Blicke des Landstreichers Gerd auf sich zieht, den sie für den Sohn des Hermann Kohrs hält. Die Verwechselung schafft Situationskomik, die recht lebhaft ausgespielt wird. Am Ende siegt die Liebe, gegen die bekanntlich kein Kraut gewachsen ist und natürlich auch nicht der Eintopf, der auf dem Küchenherd vor sich hin köchelt und von allen Seiten nachgewürzt wird. Wer hier schließlich wen in die Arme nehmen kann, darf mit Rücksicht auf das Publikum der weiteren acht Vorstellungen nicht verraten werden.

Marc Gelhart hat sein Regisseur-Debüt bestanden, hat nach der Devise ‚in der Kürze liegt die Würze´ keine Längen zugelassen und damit das Stück zu einem sehenswerten Lustspiel ohne überflüssigen Klamauk geformt: Ein bisschen Spannung und gute Unterhaltung mit viel Amüsement. Host Jönck, Klaus Aden und Horst Karstens von der alten Garde der Niederdeutschen mischen das Publikum mit Bravour auf.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 2. Oktober 2006

Zwei Erben lassen drei Gespenster spuken

THEATER AM MEER Erfolgreiches Regiedebüt für Marc Gelhart

Niederdeutsches für Spökenkieker bot die erste Premiere der neuen Saison des Theaters am Meer. „Dat Spöökhuus" lud zum Lachen ein.

VON MARTIN WEIN

Die drei Landstreicher "De Graf" (Horst Jönck), Krischan (Klaus Aden), Gerd (Nicolas C. Ducci)

WILHELMSHAVEN - Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde als in einem Spukhaus Platz findet. Das Anwesen im Spessart, das Schloss von Canterville und „Dat Spöökhuus" stehen sich da in nichts nach. Gerade in den ländlichen Gebieten Ostfrieslands soll es ja noch hie und da Gemäuer geben, die Spökenkiekern Anlass zu wohligem Schauder bieten.

Niederdeutsches für Spökenkieker und allerhand zu lachen gab es jedenfalls am Sonnabend bei der ersten Premiere der neuen Saison des Theaters am Meer, Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Nachwuchstalent Marc Gelhart brachte mit der Farce „Dat Spöökhuus" von Konrad Hansen seine erste Regiearbeit souverän über die Bühne.

Eigentlich spukt's ja gar nicht in dem verfallenen Häuschen auf dem Lande. Eigentlich sind ja nur die drei Tippelbrüder Gerd (Nicolas C. Ducci), Krüschan (Klaus Aden) und „De Graf' (Horst Jönck) eingezogen, im in Ruhe ihre „Avensupp" zu kochen. Aber um sich die lästige Nachbarin (Heidi Strowik) vom Hals zu halten, lassen sie schon mal die Schränke wackeln und die Standuhr schlagen, obwohl die seit Jahren niemand mehr aufgezogen hat.

Als jedoch der Herr Obersekretär Kohrs (Horst Karstens) samt Sohn Emil (Christian Strowik) in der Landidylle einrückt, um sein Erbe anzutreten, kommt allmählich Leben in die Bude. Schließlich zieht auch die Krankenschwester des verstorbenen Bruders (Claudia Schröder) als Miterbin in die Hütte ein - und die „Gespenster" wollen nicht tatenlos ihr Domizil räumen, zumal Gerd mit dem Herrn Obersekretär noch ein persönliches Hühnchen zu rupfen hat. Auch die Amtsgewalt darf in einem solchen Schwank nicht fehlen: Ralf-Rüdiger Bayer mimt den Dorfpolizisten, der an Gespenster nicht glaubt, weil es keinen Paragraphen darüber gibt. Alles das hat Marc Gelhart zur Freude des Publikums schwungvoll und mit einigen Extras wie dem rieselnden Kalk von der Decke inszeniert.

Vor allem das ausladende Spiel von Horst Karstens und Claudia Schröder zieht das Publikum dabei ins Geschehen hinein. Nicolas Ducci hat für die Übergänge sogar eigens eine passende Musik arrangiert. Mit ihrer klaren Aussprache werden aber vor allem alle Darsteller zu sympathischen Werbeträgem der plattdeutschen Sprache, die mit etwas Anstrengung in einer solchen Inszenierung wirklich jeder gut verstehen kann.'

 

Hermann Kohrs (Horst Karstens) ist ziemlich schreckhaft, Greten Bruns (Claudia Schröder) bekommt das hautnah mit

Hermann Kohrs (Horst Karstens) denkt an eine Erscheinung, dabei ist es doch "nur" Greten Bruns (Claudai Schröder)

Hermann Kohrs (Horst Karstens): "Kiek mi mal in de Oogen" Emil Kohrs (Christian Strowik) tut es

Was ist er denn nun, der Herr Graf (Horst Jönck)? `n Discher - Kohrs (Horst Karstens) ist erstaunt

Sie mögen sich von Anfang an: Gerd (Nicolas C. Ducci) und Greten (Claudia Schröder)

Am Ende ein Kavalier? Lieschen (Heidi Strowik) ist begeistert von Hermann Kohrs (Horst Karstens)

KOMPASS für Oktober 2006

Spuk und Spaß im Geisterhaus

Nach gelungener Premiere im September stehen beim Theater am Meer weitere Vorstellungen von „Dat Spöökhuus" auf dem Oktober-Spielplan. Ein altes, heruntergekommenes Haus mitten auf dem Land - eher eine Herausforderung als ein Wunschtraum, vor allem, wenn es darin zu spuken scheint. Doch Hermann Kohrs (Horst Karstens), seines Zeichens Obersekretär im Ruhestand, zeigt sich zunächst unerschrocken und tritt das Vermächtnis seines verstorbenen Bruders an. So nehmen die Geschehnisse im aktuellen Lustspiel des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven - ihren Lauf. „Dat Spöökhuus" von Konrad Hansen feierte am 30. September Premiere und eröffnete die Saison 2006/2007. Gleichzeitig gab Bühnenmitglied Marc Gelhart hiermit sein Regiedebüt. Die Oktober-Vorstellungen sind am 2. und 3. um 20 Uhr, am 15. und 29. um jeweils 15.30 und 20 Uhr.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 29. September 2006

„Dat Spöökhuus" amüsierte Publikum schon vor 30 Jahren

Die Niederdeutsche Bühne hat am Sonnabend Premiere

WILHELMSHAVEN - Das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven hat am Sonnabend, 30. September, mit dem Lustspiel „Dat Spöökhuus" von Konrad Hansen Premiere, das bereits 1971/1972 die Zuschauer im Stadttheater amüsierte. Regie führt hierbei erstmals Bühnenmitglied Marc Gelhart.

Das Stück spielt in einem alten, heruntergekommenen Landhaus, das der Obersekretär a.D. Hermann Kohrs (Horst Karstens) von seinem verstorbenen Bruder geerbt hat. Schon immer hat er von einem Altersruhesitz auf dem Lande geträumt. Seinen Erwartungen entspricht das Haus jedoch nicht ganz, als er mit seinem Sohn Emil (Christian Strowik) dort eintrifft. Von der Nachbarin Lieschen Lange (Heidi Strowik) erfährt Kohrs, dass es in diesem verwahrlosten Haus sogar spukt. Der krönende Haken an der Sache ist zudem, dass der Bruder die Hälfte des Hauses an seine Krankenpflegerin Greten Bruns (Claudia Schröder) vermacht hat. Klar, dass sich die beiden nicht gerade grün sind. Und tatsächlich häufen sich die unheimlichen Vorfälle in dem Haus - die Standuhr schlägt unkontrolliert, Geräusche dringen aus allen Ecken und Gegenstände verschwinden spurlos. Keiner ahnt, dass hinter all dem die Landstreicher Gerd (Nicolas C. Ducci), Krüschan (Klaus Aden) und der Graf (Horst Jönck) stecken, die dieses Haus als ihr Winterquartier vor den Neuankömmlingen verteidigen wollen. Auch der verängstigte Gendarm (RalfRüdiger Bayer) kann ihnen nicht Einhalt gebieten. Und so verliert der cholerische Kohrs allmählich seine Nerven. „Dat Spöökhuus" zeichnet sich vor allem durch Situationskomik aus, die die Charaktere durch Verwechslungen und andere Missverständnisse auslösen. Doch auch die gespenstische Atmosphäre kommt nicht zu kurz. Dafür sorgt Marc Gelhart in seinem Regiedebüt, der Mitglied des niederdeutschen Ensembles seit 1999 ist und seither in jeder Spielzeit mehrfach auf der Bühne steht.

Premiere des Lustspiels ist am 30. September um 20 Uhr im Stadttheater, weitere Vorstellungen folgen am 2., 3., 15. und 29. Oktober und 19. November um 20 Uhr und am 15. und 29. Oktoberzusätzlich um 15.30 Uhr. Am 26. November präsentiert das Theater am Meer „Dat Spöökhuus" um 17 Uhr in der Agnes-MiegelSchule.

Infos: www.ndb-wüheimshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 28. September 2006

Theater am Meer: Gespenstischer Start in neue Spielzeit

NIEDERDEUTSCHE Die Saison 2006/2007 wird mit der Wiederaufführung von Konrad Hansens "Dat Spöökhuus" eröffnet.

Das Theater am Meer setzt in der neuen Spielzeit auf Bekanntes und Neues. Die erste Premiere ist am kommenden Sonnabend.

Auch in der neuen Spielzeit bietet das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven die bewährte Abwechslung in der Stückauswahl. Neben den Wilhelmshavener Erst- und sogar einer niederdeutschen Uraufführung stehen auch Wiederaufführungen bekannter Stücke auf dem Plan. Den Anfang macht am 30. September das Lustspiel „Dat Spöökhuus" von Konrad Hansen, das bereits 1971/1972 die Zuschauer im Stadttheater amüsierte. Regie führt hierbei erstmals Bühnenmitglied Marc Gelhart. Die Premeire findet um 20 Uhr im Stadttheater Wilhelmshaven statt.

Das Stück spielt in einem alten, heruntergekommenen Landhaus, dass der Obersekretär a.D. Hermann Kohrs (Horst Karstens) von seinem verstorbenen Bruder geerbt hat. Schon immer hat er von einem Altersruhesitz auf dem Lande geträumt. Seinen Erwartungen entspricht das Haus jedoch nicht ganz, als er mit seinem Sohn Emil (Christian Strowik) dort eintrifft. Von der Nachbarin Lieschen Lange (Heidi Strowik) erfährt Kohrs, dass es in diesem verwahrlosten Haus sogar spukt. Der krönende Haken an der Sache ist zudem, dass der Bruder die Hälfte des Hauses an seine Krankenpflegerin Greten Bruns (Claudia Schröder) vermacht hat. Klar, dass sich die beiden nicht gerade grün sind. Und tatsächlich häufen sich die unheimlichen Vorfälle in dem Haus.

Die Standuhr schlägt unkontrolliert, Geräusche dringen aus allen Ecken und Gegenstände verschwinden spurlos. Keiner ahnt, dass hinter all dem die Landstreicher Gerd (Nicolas C. Ducci), Krüschan (Klaus Aden) und der Graf (Horst Jönck) stecken, die dieses Haus als ihr Winterquartier vor den Neuankömmlingen verteidigen wollen. Auch der verängstigte Gendarm (Ralf-Rüdiger Bayer) kann ihnen nicht Einhalt gebieten. Und so verliert der cholerische Kohrs allmählich seine Nerven.

„Dat Spöökhuus" zeichnet sich weniger durch Grusel als vielmehr durch Situationskomik aus, die die Charaktere durch Verwechslungen und andere Missverständnisse auslösen. Doch auch die gespenstische Atmosphäre kommt nicht zu kurz. Dafür sorgt Marc Gelhart in seinem Regiedebüt.

Gelhart ist Mitglied des niederdeutschen Ensembles seit 1999. Er stand seither in jeder Spielzeit mehrfach auf der Bühne. Nach der Premiere des Lustspiels ist am 30. September um 20 Uhr sind weitere Vorstellungen folgen am 2., 3., 15. und 29. Oktober und 19. November um 20 Uhr angesetzt Zusätzlichze Vorstellungen finden am 15. und 29. Oktober jeweils um 15.30 Uhr statt..

Am 26. November präsentiert das Theater am Meer „Dat Spöökhuus" um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule. Weitere Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

NEUE RUNDSCHAU vom 27. September 2006

Gespenstischer Start in die neue Spielzeit

Das Theater am Meer eröffnet die Saison mit Konrad Hansens "Dat Spöökhuus"

Die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven eröffnet offiziell die Spielzeit 2006/07. Auf dem Plan steht die Premiere von "Dat Spöökhuus" von Konrad Hansen. Das Probenfoto zeigt: Nicolas C. Ducci als Gerd, Horst Karstens als Hermann Kohrs und Horst Jönck als "Grafen"

Auch in der neuen Spielzeit bietet das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven die bewährte Abwechslung in der Stückauswahl. Neben den Wilhelmshavener Erst- und sogar einer niederdeutschen Uraufführung stehen auch Wiederaufführungen bekannter Stücke auf dem Plan. Den Anfang macht am 30. September das Lustspiel „Dat Spöökhuus" von Konrad Hansen, das bereits 1971/1972 die Zuschauer im Stadttheater amüsierte. Regie führt hierbei erstmals Bühnenmitglied Marc Gelhart.

Das Stück spielt in einem alten, heruntergekommenen Landhaus, dass der Obersekretär a.D. Hermann Kohrs (Horst Karstens) von seinem verstorbenen Bruder geerbt hat. Schon immer hat er von einem Altersruhesitz auf dem Lande geträumt. Seinen Erwartungen entspricht das Haus jedoch nicht ganz, als er mit seinem Sohn Emil (Christian Strowik) dort eintrifft. Von der Nachbarin Lieschen Lange (Heidi Strowik) erfährt Kohrs, dass es in diesem verwahrlosten Haus sogar spukt. Der krönende Haken an der Sache ist zudem, dass der Bruder die Hälfte des Hauses an seine Krankenpflegerin Greten Bruns (Claudia Schröder) vermacht hat.

Klar, dass sich die beiden nicht gerade grün sind. Und tatsächlich häufen sich die unheimlichen Vorfälle in dem Haus - die Standuhr schlägt unkontrolliert, Geräusche dringen aus allen Ecken und Gegenstände verschwinden spurlos. Keiner ahnt, dass hinter all dem die Landstreicher Gerd (Nicolas C. Ducci), Krüschan (Klaus Aden) und der Graf (Horst Jönck) stecken, die dieses Haus als ihr Winterquartier vor den Neuankömmlingen verteidigen wollen. Auch der verängstigte Gendarm (Ralf-Rüdiger Bayer) kann ihnen nicht Einhalt gebieten. Und so verliert der cholerische Kohrs allmählich seine Nerven.

„Dat Spöökhuus" zeichnet sich weniger durch Grusel als vielmehr durch Situationskomik aus, die die Charaktere durch Verwechslungen und andere Missverständnisse auslösen. Doch auch die gespenstische Atmosphäre kommt nicht zu kurz. Dafür sorgt Marc Gelhart in seinem Regiedebüt, der Mitglied des niederdeutschen Ensembles seit 1999 ist und seither in jeder Spielzeit mehrfach auf der Bühne steht.

Premiere des Lustspiels ist am 30. September um 20 Uhr, weitere Vorstellungen folgen am 2., 3., 15. und 29. Oktober und 19. November um 20 Uhr und am 15. und 29. Oktober zusätzlich um 15.30 Uhr. Am 26. November präsentiert das Theater am Meer „Dat Spöökhuus" um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule. Weitere Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 9/1006

Gespenstisch in die neue Spielzeit

Auch in der neuen Spielzeit bietet das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven - die bewährte Abwechslung in der Stückauswahl. Neben den Wilhelmshavener Erst- und sogar einer niederdeutschen Uraufführung stehen auch Wiederaufführungen bekannter Stücke auf dem Plan. Den Anfang macht das Lustspiel „Dat Spöökhuus" von Konrad Hansen, das bereits 1971/1972 die Zuschauer im Stadttheater amüsierte. Regie führt hierbei erstmals Bühnenmitglied Marc Gel hart.

Das Stück spielt in einem alten, heruntergekommenen Landhaus, das der Obersekretär a.D. Hermann Kohrs (Horst Karstens) von seinem verstorbenen Bruder geerbt hat. Schon immer hat er von einem Altersruhesitz auf dem Lande geträumt. Seinen Erwartungen entspricht das Haus jedoch nicht ganz, als er mit seinem Sohn Emil (Christian Strowik) dort eintrifft.

Von der Nachbarin Lieschen Lange (Heidi Strowik) erfährt Kohrs, dass es in diesem verwahrlosten Haus sogar spukt. Der krönende Haken an der Sache ist zudem, dass der Bruder die Hälfte des Hauses an seine Krankenpflegerin Greten Bruns (Claudia Schröder) vermacht hat. Klar, dass sich die beiden nicht gerade grün sind.

Und tatsächlich häufen sich die unheimlichen Vorfälle in dem Haus - die Standuhr schlägt unkontrolliert, Geräusche dringen aus allen Ecken und Gegenstände verschwinden spurlos. Keiner ahnt, dass hinter all dem die Landstreicher Gerd (Nicolas C. Ducci), Krüschan (Klaus Aden) und der Graf (Horst Jönck) stecken, die dieses Haus als ihr Winterquartier vor den Neuankömmlingen verteidigen wollen. Auch der verängstigte Gendarm (Ralf-Rüdiger Bayer) kann ihnen nicht Einhalt gebieten. Und so verliert der cholerische Kohrs allmählich seine Nerven ...

„Dat Spöökhuus" zeichnet sich weniger durch Grusel als vielmehr durch Situationskomik aus, die die Charaktere durch Verwechslungen und andere Missverständnisse auslösen. Doch auch die gespenstische Atmosphäre kommt nicht zu kurz. Dafür sorgt Marc Gelhart in seinem Regiedebüt, der Mitglied des niederdeutschen Ensembles seit 1999 ist und seither in jeder Spielzeit mehrfach auf der Bühne steht. Premiere des Lustspiels ist am 30. September um 20 Uhr, weitere Vorstellungen folgen im Oktober und November.