Projekt mit der Theaterschule
Niederdeutsche Erstaufführung

EN SÖMMERNACHTSDROOM

(A Midsummer night´s dream)
Komödie von William Shakespeare
Niederdeutsch von Arnold Preuß

Inszenierung und Bühne: Armin Tacke

Regieassistenz: Sandra Krüger, Ben Kleen
Souffleuse: Hildegard Steffens
Requisite: Marianne Karstens
Maske: Anke Schluppkotten, Ebba Mannott-Kallus, Katharina Dittmann
Inspizienz: Anne Hillers
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Manfred Eilers, Gerd Gelhart, Günter Michaels und Melanie Schmidt
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann Hanneken, Detlef Schumann
Technische Leitung: Manfred Eilers

Rollen und Darsteller
Theseus, Herzog - Harald Schmidt
Hippolyta, Königin - Claudia Schröder
Egeus, Vater der Hermia - Horst Karstens
Hermia, Tochter des Egeus, in Lysander verliebt - Rieke Grube
Lysander, Liebhaber der Hermia - Marc Gelhart
Demetrius, soll Hermia heiraten - Jens-Uwe Jensen
Helena, in Demetrius verliebt - Stephanie Zeitz
Philostrat, Aufseher der Lustbarkeiten am Hofe - Arnold Preuß
Peter Quitt, der Zimmermann - Klaus Aden
Knuddel, der Schreiner - Tobias Bode
Achtersen, der Weber - Nico C. Ducci
Flööt, der Bälgerflicker - Christian Strowik
Grootsnuut, der Kesselflicker - Rolf-Peter Lauxtermann
Klöterig, der Schneider - Alexander Hergert
Oberon, König der Elfen - Harald Schmidt
Titania, Königin der Elfen - Claudia Schröder
Puck, ein Elf - Arnold Preuß
Arftenblööt, ein Elf - Fenja Strowik
Spinnweb, ein Elf - Sontka Zomerland
Motte, ein Elf - Julia Hinrichs
Brennneddel, ein Elf - Sandra Krüger
Sempsamen, ein Elf - Fehmke Seibert
Löwenzahn, ein Elf - Yannik Marschner
Pyramus - Nico C. Ducci
Thisbe - Christian Strowik
Wand - Rolf-Peter Lauxtermann
Maandschien - Alexander Hergert
Löw - Tobias Bode
Elfen und Gefolge - Jana Dierks, Christine Wessolleck,
Horst Karstens
Indischer Knabe - Alexander Hergert

Das Bühnenbild von "Een Sömmernachtsdroom" (1. und 5. Bild)

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 16. März 2007

Hermia und Helena (Rieke Grube, links, und Stephanie Zeitz, rechts) verstehen die Welt nicht mehr. Demetrius, der bisher Helena trotz ihrer innigen Liebe verstoßen hat, ist nun hartnäckig hinter ihr her - genau wie Lysander, der eigentlich mit Hermia auf der Flucht war, um sie heiraten zu können. Nicht nur der Elf Puck (Arnold Preuß, hinten rechts) kann sich an dem Durcheinander prächtig ergötzen, auch die Zuschauer von „Een Sömmernachtsdroom", den das Theater am Meer als Adaption der Shakespeare-Komödie zur Zeit präsentiert, kommen auf ihre Kosten.

Am kommenden Sonntag, den 18. März um 15.30 Uhr und 20 Uhr führt das niederdeutsche Ensemble die letzten beiden Vorstellungen im Stadttheater auf, ehe die Inszenierung am 25. März um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule gezeigt wird. Foto:Preuschoff

NEUE RUNDSCHAU vom 14. März 2007

Unter keinem guten Stern stehen die Hochzeitspläne von Theseu (Harald Schmidt, links). Zum einen zeigt sich seine Auserwählte, die Amazonenkönigin Hippc lyta (Claudia Schröder, 2.v.l.) so unwillig, dass sie von seinem Gefolge (Christine Wessollec und Jana Dierks, rechts) festgehalten werden muss. Zum anderen sucht Egeus ihn mit seine Tochter Hermia auf, weil sie ihren Lysander heiraten will, der Vater jedoch Demetrius al künftigen Schwiegersohn auserkoren hat. Theseus soll nun ein Urteil fällen und stellt ihr ei Ultimatum, das Lysander und Hermia dazu nötigt, auszureißen...

Mit der plattdeutschen Adaption des Shakespeare-Klassikers präsentiert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven derzeit „Een Sömmernachtsdroom" als niederdeutsche Erstaufführung und führt dabei die Schüler der eigenen Theaterschule in den Kreis der erfahrenen Spieler ein. Die weite ren Aufführungen finden am 18. März jeweils um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater un am 25. März um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt. Foto: Preuschoff

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 10. März 2007

Die Elfen (v.l.) Löwenzahn (Yannick Marscher), Sempsamen (Fehmke Seibert), Motte (Julia Hinrichs), Spinnweb (Sontka Zomerland), Arftenblööt (Fenja Strowik), Brennneddel (Sandra Krüger) und Puck (Arnold Preuß)

Shakespeare auf platt bietet das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit der Adaption des Shakespeare-Klassikers „Een Sömmer-nachtsdroom" als niederdeutsche Erstaufführung. Mit dabei auch die Schüler der bühneneigenen Theaterschule, die so in den Kreis der erfahrenen Spieler eingeführt werden. Die nächsten Aufführungen finden am Sonntag, 11. und 18. März, jeweils um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater und am 25. März um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule statt. Informationen zum Stück gibt es im Internet unter www. ndb-wilhelmshaven.de FOTO: Olaf Preuschoff

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 3/2007 vom 28.02.2007

Viel Theater um Elfen und Erbschaften

Im März steht ein Mix aus fantastischer Traumwelt und bitterböser Realität auf dem Spielplan des „Theaters am Meer". Nachdem das plattdeutsche Ensemble zunächst mit weiteren Vorstellungen der Shakespeare-Adaption „Een Sömmernachtsdroom" in der Inszenierung von Armin Tacke aufwartet, endet der Monat mit der Wilhelmshavener Erstaufführung von „De letzte Willen".

Wenn auch schon die Inszenierung von Tacke fast ohne schwebende Elfen und pathetische Klischees auskommt, so geht es in „De letzte Willen" von Fitzgerald Kusz am 31. März um 20 Uhr noch weitaus gnadenloser und mit bitterbösem Humor weiter im Spielplan des „Theaters am Meer". Der Autor deklariert sein Werk zum Leichenschmaus, und dem wird es mit rabenschwarzen Humor auch gerecht. Nach der Premiere im Stadttheater folgen Vorstellungen im April und Mai. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 22. Februar 2007

Shakespeare auf Platt kann man am Sonnabend, 24. Februar und am Sonntag, 25. Februar, im Stadttheater erleben. Die Aufführungen von „Een Sömmernachtsdroom" des Theaters am Meer-Niederdeutsche Bühne beginnen jeweils um 20 Uhr. Für Verwirrung im Zauberwald sorgen auch die Handwerker (v.l.) Tischler Knuddel (Tobias Bode), Kesselflicker Grootsnuut (Rolf-Peter Lauxtermann ), WeberAchtersen (Nicolas C. Ducci), Bälgerflicker Flööt (Christian Strowik) und Schneider Klöterig (Alexander Hergert).

Die Zuschauer dürfen sich über den Dilettantismus der Handwerker amüsieren und sich an der Umsetzung der fantasievollen Komödie, die als Projekt der bühneneigenen Theaterschule die Nachwuchstalente in den Abendspielplan einführt, erfreuen. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de. FOTO: Olaf Preuschoff

NEUE RUNDSCHAU vom 21. Februar 2007

Schuster, bleib bei deinem Leisten - Daran sollten sich vor allem der Tischler Knuddel (Tobias Bode, links), Kesselflicker Grootsnuut (Rolf-Peter Lauxtermahn, 2.v.1.), Weber Achtersen (Nicolas C. Ducci, Mitte), Bälgerflicker Flööt (Christian Strowik, 2.v.r.) und Schneider Klöterig (Alexander Hergert, rechts) besser halten. Den ihr Vorhaben, unter der Leitung von Zimmermann Peter Quitt (Klaus Aden) die Tragödie von "Pyramus und Thisbe" auf der Hochzeitsfeier des Herzogs Theseus (Harald Schmidt) und seiner Amazonenkönigin Hippolyta (Claudia Schröder) aufzuführen, artet schon im Vorfeld bei den Proben im Wald zum Debakel aus.

Die Inszenierung von Armin Tacke feierte eine mit viel Beifall bedachte Premiere als niederdeutsche Erstaufführung in der Übersetzung von Bühnenleiter Arnold Preuß. Weitere Aufführungen präsentiert das plattdeutsche Ensemble am 24. und 25. Februar um jeweils 20 Uhr, am 11. und 18. März jeweils um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater und schließt dann mit dem Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule am 25. März um 17 Uhr ab. Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de. Foto: Theater am Meer

GRODEN POST vom 14. Februar 2007

Vielfältige Verwirrung im Wald der Elfen

Das Theater am Meer präsentiert „Een Sömmernachtsdroom"/Am 25. März in der AgnesMiegel-Schule

 
Stephanie Zeit als Helene und Rieke Grube als Hermia

Am 11. Februar präsentierte das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven in einer Erstaufführung in niederdeutscher Sprache kein geringeres Stück als William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum". Die Übersetzung von „Een Sömmernachtsdroom" hat Bühnenleiter Arnold Preuß besorgt, die Inszenierung übernimmt Berufsregisseur Armin Tacke.

Alles andere als traumhaft ist die Situation für Amazonenkönigin Hippolyta (Claudia Schröder): Herzog Theseus (Harald Schmidt) hat sie bei seinen Kreuzzügen gefangen genommen und will sie nun in wenigen Tagen gegen ihren Willen ehelichen. In seine Hochzeitsplanung platzt Egeus (Horst Karstens) mit seiner Tochter Hermia (Rieke Grube) im Schlepptau. Er benötigt des Herzogs Urteil, da Hermia statt des von ihm erwählten Demetrius (Jens-Uwe Jensen) lieber Lysander (Marc Gelhart) heiraten möchte. Da Theseus mit Hermias Tod droht, planen die beiden Jugendlichen ihre Flucht - nicht ohne vorher Freundin Helena (Stephanie Zeitz) in die Zukunftspläne einzuweihen. Diese wiederum ist in Demetrius verliebt, der sie jedoch verschmäht.

Dank des fantasievollen Charakters und der vielschichtigen Handlung stellt die Komödie seit Hunderten von Jahren einen Dauerbrenner auf allen Theaterbühnen dar. Mit vielen inzwischen festgefahrenen Klischees räumt Armin Tackes Inszenierung allerdings auf, so dass diese Umsetzung einiges an Überraschungen bereit halten dürfte.

Weitere Vorstellungen finden am 15., 24. und 25. Februar jeweils um 20 Uhr sowie am 11. und 18. März jeweils um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 25. März präsentiert das Theater am Meer die Inszenierung um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de.
MG

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 13. Februar 2007

Mit Grootsnuut und Klöterig im Zauberwald

PREMIERE Das „Theater am Meer" zeigt den „Sommernachtstraum" auf Plattdeutsch

In schöner Eintracht adaptierten Jung und Alt die beliebteste Komödie der Welt. Vor allem das Spiel der Handwerker wurde zum friesisch-herben Vergnügen.


Koboldereien up platt: V.l. Harald Schmidt als Elfenkönig Oberon, Jens-Uwe Jensen als Demetrius und Stephanie Zeitz als Helena

VON MARTIN WEIN

WILHELMSHAVEN - Nach Eisregen am Sonntagmorgen auf Wilhelmshavens Straßen kam der Sommernachtstraum am Abend ins Stadttheater. Besser gesagt: „Een Sömmernachtsdroom" Shakespeares verwunschene Liebes-Komödie erstmals up platt. Ein Traum der Spieler im Theater am Meer wurde damit wahr. In 30 Rollen standen die 13- bis 80-Jährigen um Puck, den „plietschen Poltergeist", wacker auf der Bühne, dass der „Applus" ihnen sicher war.

Die verschlungene Mär von menschlichen und elfischen Wirrungen in Arkadiens Zauberwald in der nicht eben melodischen Sprache von Kuhhirten und Deichschäfern? Manchem Klassik-Liebhaber mag das Frösteln kommen. Schwänke vorn platten Land, auch den „Schimmelreiter" mag man sich so vorstellen. Selbst Gallier Asteri\ „snackt platt", wenn's sich verkauft. Doch Oberon und Hermia, Theseus, Helena und Lysander sind doch nicht Hein Harms und Immo Onnen. Und Arkadien liegt nicht im Neuenburger Urwald.

Nein, aber es gibt die Handwerker um Peter Quitt, die zur Gaudi des Herzogs aufspielen. Bei den Niederdeutschen heißen sie Knuddel und Achtersen, Grootsnuut und Klöterig, trinken Tee aus der Thermoskanne, ziehen die Hosenträger ihrer Latzhosen hoch, knallen die Türen und brüllen „Moin" wie in der „Flens"-Werbung. Ihre Auftritte, allen voran Nicolas C. Ducci als exaltierter Weber Achtersen, der zum Esel wird, wirken ziemlich authentisch und sorgen für stimmungsvolle Kurzweil. Nimmt schließlich damit nicht selbst Shakespeare bereits sein eigenes Metier auf den Arm?

Regisseur Armin Tacke hatte das Geschehen in einen freien Raum mit allerhand Sitzmöbelfragmenten verlegt, der zur Kissenschlacht einlud.

Für den Rest der Adaption ließ Autor Arnold Preuß sich wohl von Martin Luther inspirieren, der ja auch die Bibel erst in derbem Deutsch zum Allgemeingut machte. So „bölkte" der Löwe und die Nachwuchselfen im Zauberwald sangen. Preuß selbst setzte langes Silberhaar auf und träufelte als Kobold Puck dem Personal des Stücks allerhand Wunderliches aus der Botanik in die Augen. Von hohen Schaukeln betrachtete er mit Elfen-König Oberon (Harald Schmidt) entrückt die Wirkung dieses interessanten Experiments.

Regisseur Armin Tacke hatte das Geschehen in einen freien Raum mit allerhand Sitzmöbelfragmenten verlegt, der zur Kissenschlacht einlud. Im grünen Licht des nächtlichen Traumwaldes kam dort wirklich etwas von der unwirklichen Atmosphäre rüber, die den „Sommernachtstraum" zum Inbegriff der Romantik machte.

Mitwirkende der winternächtlichen Kobolderei sind: Claudia Schröder, Fenja, Strowik, Sandra Krüger, Yannick Marschner, Julia Hinrichs, Fehmke Seibert, Sontka Zomerland, Harald Schmidt, Arnold Preuß, Jana Dierks, Christine Wessolleck, Horst Karstens, Rieke Grube, Marc Gelhart, Jens-Uwe Jensen, Stephanie Zeitz, Klaus Aden, Tobias Bode, Nicolas C. Ducci, Christian Strowik, Rolf-Peter Lauxtermann und Alexander Hergert

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 13. Februar 2007

Die Sprache Shakespeares geht verloren

Erstaufführung: Niederdeutsche Komödie „Een Sömmernachtsdroom" im Stadttheater

VON ERNST RICHTER

WILHELMSHAVEN - Das Interesse der Zuschauer der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven „Theater am Meer" konnte wider Erwarten nicht die Plätze des Stadttheaters restlos füllen, obwohl mit der Komödie „Een Sömmernachtsdroom" nach William Shakespeare eine ganz besondere Erstaufführungs-Premiere auf dem Programm stand. Denn zu dieser Inszenierung und Bühnenbild von Armin Tacke`gaben acht junge Nachwuchskräfte aus der Niederdeutschen Theaterschule ihren Einstand. Die Musik dazu lieferte Nicolas C. Ducci.

Pessimisten unkten, das Theater sei halb leer, Optimisten sagten, dasTheater ist halb voll. Die Shakespeare-Komödie „Ein Sommernachtstraum" (Uraufführung 1592) wurde zunächst aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt (Erstaufführung 1843) und jetzt von Arnold Preuß in die niederdeutsche Fassung übertragen: 22 Mitwirkende bewältigen 30 Rollen.

Marion Zomerland trat zunächst vor den Bühnenvorhang, um auf die Theaterschule der Niederdeutschen Bühne hinzuweisen, die mit dieser Aufführung ihre erste Bewährungsprobe auf der großen Bühne zu bestehen habe und sich über viel Applaus sehr freuen würde, der dann auch mit viel Szenen- und Schlussbeifall gegeben wurde.

Doch ein Handicap heftet sich dieser Inszenierung nach klassischer Vorlage an: Die Sprache Shakespeares, zunächst deutsch übersetzt und jetzt plattdeutsch übertragen, geht verloren, zumal viele Textpassagen vom Publikum nicht zu verstehen sind. Das kann auch von den erfahrenen und routinierten Stammspielern der Niederdeutschen nur teilweise aufgefangen werden, obwohl sich alle 22 Akteure engagiert mühen, diesem plattdeutschen Sommernachtstraum komödiantische Gestalt zu verleihen. Das gelingt trefflich nur der Handwerkergruppe, die zur Hochzeit des Fürsten vor dem Hofstaat die Tragödie von „Pyramus und Thisbe" aufführt. Daraus entwickelt sich ein zauberhaftes Bild, das die langen und schwer durchschaubaren Konversationen, Verdächtigungen und Verwechslungen vergessen lassen.

Shakespeare liebte die handfeste Dramatik und die mit Humor gewürzte Dialektik im Rhythmus der Sprache. Das kann plattdeutsch nicht realisiert und dem Publikum nahe gebracht werden. So muss leider gesagt werden, dass die sicher große und sehr engagierte Vorbereitung nicht den erhofften Erfolg einspielen kann. Vielleicht ließe sich der Text kürzen, um die Pointen erkennbarer herauszustellen. Die Niederdeutsche Bühne „Theater am Meer" hat viele Erfolge mit heiteren und ernsten Stücken erzielt. Sie sollte sich nicht auf winterliches Glatteis wagen und die alte Handwerkerregel beherzigen: Schuster, bleib bei deinem Leisten!

Aus der Theaterschule wirken mit Rieke Grube, Sontka Zomerland, Stephanie Zeitz, Julia Hinrichs, Yannick Marschner, Fenja Strowik, Fehmke Seibert und Sandra Krüger. Aus dem eingespielten Bühnenensemble sind dabei Claudia Schröder, Harald Schmidt, Arnold Preuß, Jana Dirks, Christine Wessolleck, Horst Karstens, Marc Gelhart, Jens-Uwe Jensen, Klaus Aden, Tobias Bode, Nicolas C. Ducci, Christian Strowik, Rolf-Peter Lauxtermann und Alexander Hergert.

Die weiteren Aufführungen sind am 15., 24. und 25. Februar, Beginn jeweils um 20 Uhr, am 11. und am 18. März jeweils um 15.30 und 20 Uhr sowie am 25. März um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule.

"Een Sömmernachtsdroom" - Premiere am 11. Februar 2007

Christine Wessolleck, Jana Dirks (Gefolge des Oberon), Claudia Schröder (Hippolytta), Arnold Preuß (Philostrat)

Achtersen/Pyramus (Nicolas Ducci), Theseus (Harald Schmidt), Puck (Arnold Preuß), Lysander (Marc Gelhart), Hermia Rieke Grube), Gefolge Theseus (Jana Dirks), Gefolge Oberon (Christine Wessolleck), Hippolytta (Claudia Schröder)

Thisbe (Christian Strowik), Muur (Rolf-Peter Lauxtermann), Pyramus (Nicolas C. Ducci)

Die Hochzeiten am Hofe des Theseus (v.L. Rieke Grube, Marc Gelhart, Stephanie Zeitz, Jens - Uwe Jensen, Arnold Preuß, Jana Dirks, Harald Schmidt, Claudia Schröder, Christine Wessolleck)

Der Protest der Elfen

Die Waschung des Esels

Achtersen (Nicolas C. Ducci), Titania (Claudia Schröder)

Lysander (Marc Gelhart), Hermia (Rieke Grube)

De Handwarkslüüd: (v.l.) Knuddel (Tobias Bode), Grootsnuut (Rolf-Peter Lauxtermann), Achtersen (Nicolas C. Ducci), Flööt (Christian Strowik), Klöterig (Alexander Hergert)

Die Elfen (v.l.) Löwenzahn (Yannick Marscher), Sempsamen (Fehmke Seibert), Motte (Julia Hinrichs), Spinnweb (Sontka Zomerland), Arftenblööt (Fenja Strowik), Brennneddel (Sandra Krüger) und Puck (Arnold Preuß)

Die Elfen (v.l.) Löwenzahn (Yannick Marscher), Sempsamen (Fehmke Seibert), Arftenblööt (Fenja Strowik), Motte (Julia Hinrichs), Brennneddel (Sandra Krüger), Spinnweb (Sontka Zomerland) und Titania (Claudia Schröder, dahinter)

Spinnweb (Sontka Zomerland), Titania (Claudia Schröder), Oberon (Harald Schmidt)

Puck (Arnold Preuß, Oberon (Harald Schmidt)

Oberon (Harald Schmidt - auf der Schaukel), Demetrius (Jens-Uwe Jensen), Helena (Stephanie Zeitz)

Lysander (Marc Gelhart), Helena (Stephanie Zeitz)

Puck (Arnold Preuß)

Hermia (Rieke Grube), Demetrius (Jens-Uwe Jensen)

Hermia (Rieke Grube), Helena (Stephanie Zeitz) - vorne - Oberon (Harald Schmidt), Puck (Arnold Preuß) - hinten -

Helena (Stephanie Zeitz), Hermia (Rieke Grube)

Puck (Arnold Preuß), Demetrius (Jens-Uwe Jensen)

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 10. Februar 2007

Junges Leben im Theater am Meer

PREMIERE Jugendliche der Theaterschule in „Een Sommernachtsdroom"

Seit vier Jahren gibt es die Theaterschule des Theaters am Meer. Am Sonntag haben die jungen Schauspieler ihren ersten ganz großen Auftritt im Stadttheater.

Bühnenprobe (v.l.) Yannick Marschner, Sandra Krüger, Julia Hinrichs, Sontka Zomerland, Fenja Strowik, Fehmke Seibert und vorne sitzend (v.l.) Stephanie Zeit und Rieke Grube

VON WALBURG DITTRICH

WILHELMSHAVEN - „Lampenfieber haben wir nicht", beteuern die acht jungen Schauspieler, die sich zur Bühnenprobe auf der großen Bühne der Stadthalle getroffen haben. „Noch nicht", scherzt Bühnenleiter Arnold Preuß, der gemeinsam mit Spielleiterin Marion Zomerland vor vier Jahren die Theaterschule aus der "Taufe gehoben hat.

„Wir hatten Nachwuchsprobleme, da kam uns die Idee mit der Theaterschule", erklärt Preuß. Einige der Mädchen sind schon von Anfang an dabei, wie zum Beispiel Rieke Grube (15). „Meine Oma, mein Opa und meine Mama sind auch bei der Niederdeutschen Bühne", erklärt sie. Ähnlich ist es bei Sontka Zomerland (13), deren Eltern und Schwester ebenfalls bei der Niederdeutschen Bühne aktiv sind. Andere kamen durch Freundinnen zur Theaterschule. „Stephanie (14) hat mir in der Schule davon erzählt", sagt Julia (14) und schaut ihre Freundin an, die durch eine Zeitungsanzeige auf die Theaterschule aufmerksam gewvorden ist. Yannick (13) kam durch seinen ersten Platz beim Plattdeutsch-Vorlesewettbewerb in der Schule auf die Idee, auch plattdeutsch Theater zu spielen. Fenja (15) kam ehenfalls durch ihre Mutter zur Niederdeutschen Bühne und für Fehmke (15) ist es einfach wichtig, Theater zu spielen, egal in welcher Sprache.

Die Älteste in der Runde ist Sandra (26). Sie hat vorher bereits im Erwachsenen-Ensemble gespielt und fungiert ein wenig auch als Betreuerin. Auf den Brettern einer Bühne standen die Jugendlichen eigentlich alle schon einmal, ob in den „Bremer Stadtmusikanten" in der „Feuerzangenbowle" oder bei „Max und Moritz". Doch in einer großen Rolle, noch dazu in einer Shakespeare-Komödie, gleichberechtigt mit den erwachsenen Schauspielern, das hat dann doch eine neue Qualität.

Arnold Preuß hat Shakespeares Sommernachtstraum ins Plattdeutsche übersetzt und Berufsregisseur Armin Tacke inszenierte „Een Sommernachtsdroom" mit einigen Überraschungen. 22 Darsteller übernehmen die Besetzung der 30 Rollen in dem Stück. Gut die Hälfte der Akteure sind Jugendliche aus der Theaterschule. In den letzten Tagen vor der Premiere, die am Sonntag, 11. Februar um 20 Uhr stattfindet, gibt es fast jeden Abend Bühnenproben.

Die plattdeutsche Sprache haben alle über das Theaterspielen spielend gelernt. „Erstaunlich schnell", findet Arnold Preuß. Etwas schwieriger als sonst sei das mit Shakespeare auf Platt schon gewesen, sagt Stephanie, „erstens ist es eine alte Sprache, dann ist sie vom englischen ins Deutsche und dann noch ins Plattdeutsche übersetzt worden." Stephanie wird als Helena in einer Hauptrolle auf der Bühne stehen, genauso wie Rieke als Hermia. Als Elfen treiben Julia, Sandra, Yannick, Fehmke, Fenja und Sontka allerhand Schabernack im Wald, sprich auf der Bühne.

Nach der niederdeutschen Erstaufführung am Sonntag folgen weitere Vorstellungen am 15., 24. und 25. Februar, jeweils um 20 Uhr sowie am 11. und 18. März jeweils um 15.30 Uhr und um 20 Uhr. Am 25. März präsentiert das Theater am Meer die Inszenierung um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule.

Im Frühjahr wollen die jungen Schauspieler am Theaterwettbewerb für plattdeutsche Jugendtheater in Neuenburg teilnehmen und natürlich wird das 75-jährige Jubiläum der Niederdeutschen Bühne in diesem Jahr gemeinsam gefeiert.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 8. Februar 2007

Vielfältige Verwirrung im Wald der schönen Elfen

Theater am Meer präsentiert Erstaufführung in niederdeutscher Sprache von „Een Sommernachtsdroom"

Die jugendlichen Liebespaare; (v.l. Lysander (Marc Gelhart), Hermia (Rieke Grube), Helena (Stephanie Zeitz), Demetrius (Jens-Uwe Jensen)

WILHELMSHAVEN - Einen weiteren Leckerbissen des Spielplans präsentiert ab Sonntag, 11. Februar, das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. Als Projekt mit den in den vergangenen Jahren im Theaterspiel ausgebildeten Jugendlichen der bühneneigenen Theaterschule wird kein geringeres Stück als William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum" in niederdeutscher Sprache erstaufgeführt. Die Übersetzung von „Een Sömmernachtsdroom" hat Bühnenleiter Arnold Preuß besorgt, die Inszenierung übernimmt Berufsregisseur Armin Tacke.

Nicht gerade traumhaft ist die Situation für Amazonenkönigin Hippolyta (Claudia Schröder): Herzog Theseus (Harald Schmidt) hat sie bei seinen Kreuzzügen gefangen genommen und will sie nun gegen ihren Willen ehelichen. In seine Hochzeitsplanung platzt Egeus (Horst Karstens) mit seiner Tochter Hermia (Rieke Grube) im Schlepptau. Er benötigt des Herzogsurteil, da Hermia statt des von ihm erwählten Demetrius (Jens-Uwe Jensen) lieber Lysander (Marc Gelhart) heiraten möchte. Da Theseus mit Hermias Tod droht, planen die beiden Jugendlichen ihre Flucht - nicht ohne vorher Freundin Helena (Stephanie Zeitz) in die Pläne einzuweihen. Die liebt Demetrius, wird aber von ihm verschmäht.

Unterdessen haben auch Elfenkönig Oberon (Harald Schmidt) und seine Titania (Claudia Schröder) eine Ehekrise, da beide ihre Häupter in anderen Betten ruhen ließen. In seiner rasenden Eifersucht schickt Oberon seinen Elf Puck (Arnold Preuß) los, um ihm eine Blume mit Zauberkräften zu besorgen. Mit ihrem Nektar will er Titania beeinflussen und ihr so einen Streich spielen. Nebenbei soll Puck mit der Blume Saft und Kraft auch die Gefühlswelt der Jugendlichen aufräumen, was er nicht ganz unabsichtlich vergeigt.

Während nun Hermia, Helena, Demetrius und Lysander in vielerlei Hinsicht ziellos durch den Wald irren, treibt dort zudem eine Horde Handwerker ihr Unwesen. UnterAnführung von Zimmermann Peter Quitt (Klaus Aden) wollen Schreiner Knuddel (Willy Meinert), Weber Achtersen (Nicolas C. Ducci), Bälgenflicker Flööt (Christian Strowik), Kesselflicker Grootsnuut (Rolf-Peter Lauxtermann) und Schneider Klöterig (Alexander Hergert) die Tragödie von Pyramus und Thisbe" auf der Hochzeit des Herzogs zum Besten geben und beginnen im Wald ihre vermeintlich unbeobachteten Proben. Wer rechnet schon mit den vielen Elfen (Julia Hinrichs, Sandra Krüger, Yannick Marschner, Fehmke Seibert, Fenja Strowik und Sontka Zomerland), die auf ihre spezielle Art um Ordnung in ihrem Revier bemüht sind?

Dank des fantasievollen Charakters und der vielschichtigen Handlung stellt die Komödie seit Hunderten von Jahren einen Dauerbrenner auf den Theaterbühnen dar. Mit vielen inzwischen festgefahrenen Klischees räumt Armin Tackes Inszenierung allerdings auf, so dass diese Umsetzung einiges an Überraschungen bereit halten dürfte. Nach der niederdeutschen Erstaufführung am 11. Februar um 20 Uhr folgen Vorstellungen am 15., 24. und 25. Februar jeweils um 20 Uhr sowie am 11. und 18. März jeweils um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 25. März ist die Inszenierung um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule zu sehen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 08. Februar 2007

Shakespeares Elfen platt

PREMIERE „Een Sommernachtsdroom"

Junge Gesichter präsentiert das Theater am Meer in "Een Sömmernachtsdroom" (v.l. Marc Gelhart (Lysander), Rieke Grube (Hermia), Stephanie Zeitz (Hermia) und Jens-Uwe Jensen (Demetrius).

WILHELMSHAVEN/LR - Ab dem 11. Februar präsentiert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven die niederdeutsche Erstaufführung des Sommernachtstraums von William Shakespeare. Jugendliche, die in der bühneneigenen Theaterschule in den vergangenen Jahren ausgebildet wurden, schlüpfen in die Rollen von Egeus, Hermia, Oberon oder Demetrius und bringen den Klassiker in plattdeutscher Sprache auf die Bühne. Ins Niederdeutsche hat Bühnenleiter Arnold Preuß das Stück übersetzt, die Inszenierung für „Een Sommernachtsdroom" übernimmt Berufsregisseur Armin Tacke.

Dank des fantasievollen Charakters und der vielschichtigen Handlung stellt die Komödie seit Hunderten von Jahren einen Dauerbrenner auf allen Theaterbühnen dar. Mit vielen inzwischen festgefahrenen Klischees räumt Armin Tackes Inszenierung allerdings auf, so dass diese Umsetzung einiges an Überraschungen bereit halten dürfte.

Nach der niederdeutschen Erstaufführung am 11. Februar um 20 Uhr im Stadttheater folgen weitere Vorstellungen am 15., 24. und 25. Februar jeweils um 20 Uhr sowie am 11. und 18. März jeweils um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 25. März präsentiert das Theater am Meer die Inszenierung um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule. Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

NORDWEST-Zeitung vom 8. Februar 2007

Shakespeares Elfen sprechen Platt

PREMIERE: „Een Sommernachtsdroom“

Wilhelmshaven/lr Ab dem 11. Februar präsentiert das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven die niederdeutsche Erstaufführung des Sommernachtstraums von William Shakespeare.

Jugendliche, die in der bühneneigenen Theaterschule in den vergangenen Jahren ausgebildet wurden, schlüpfen in die Rollen von Egeus, Hermia, Oberon oder Demetrius und bringen den Klassiker auf die Bühne. Ins Niederdeutsche hat Bühnenleiter Arnold Preuß das Stück übersetzt, die Inszenierung für „Een Sommernachtsdroom“ übernimmt Berufsregisseur Armin Tacke.

Dank des fantasievollen Charakters und der vielschichtigen Handlung stellt die Komödie einen Dauerbrenner auf allen Theaterbühnen dar. Mit vielen Klischees räumt Armin Tackes Inszenierung allerdings auf, so dass die Umsetzung einiges an Überraschungen bereit halten dürfte.

Nach der Erstaufführung am 11. Februar um 20 Uhr im Stadttheater folgen weitere Vorstellungen am 15., 24. und 25. Februar jeweils um 20 Uhr sowie am 11. und 18. März um 15.30 Uhr und 20 Uhr. Am 25. März präsentiert das Theater am Meer die Inszenierung um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 01. Februar 2007

2500 Euro für vorbildliche Kulturprojekte

SPENDE „Bürger für Wilhelmshaven" unterstützt die Niederdeutsche Bühne und den Jungen Chor

Bei der Spendenübergabe: Hans-Jürgen Schmid von "Bürger für Wilhelmshaen", Klaus Aden und Marion Zomerland vom "Theater am Meer", Herbert Peters vom Jungen Chor, Musikschulleiter Rüdiger Pachschwöll und Frank Menzel

Die jungen Theaterspieler scheuten keine Mühe, sich das Plattdeutsch anzueignen. Nun ist man gespannt, wie sie ihre Aufgabe gemeinsam mit dem Ensemble meistern.

WILHELMSHAVEN/ID - Aus Erträgen des Wilhelmshaven Fonds des Vereins „Bürger für Wilhelmshaven" werden zwei herausgehobene kulturelle Veranstaltungen unterstützt, für die die Vorbereitungen weit gediehen sind. Kuratoren des Fonds übergaben in dieser Woche 1500 Euro an das „Theater am Meer" - Niederdeutsche Bühne ~ Wilhelmshaven sowie 1000 Euro an den Sängerkreis und die Musikschule für den Jungen Chor Wilhelmshaven.

Das „Theater am Meer" nutzt die Mittel für die Aufführung des „Sommernachtstraumes", der am 11. Februar im Stadttheater Premiere feiert. Die Aufführung dieses Stückes ist deshalb bemerkenswert, weil hier erstmals Mitglieder der vor vier Jahren mit großem Erfolg vom „Theater am Meer" ins Leben gerufenen Theaterschule gemeinsam mit dem Ensemble der Niederdeutschen Bühne auftreten.

Marion Zomerland, Bühnenleiterin und Leiterin der Theaterschule, ist begeistert: „Unser Angebot, das wir den Jugendlichen unterbreiteten, ist von diesen mit großem Engagement aufgenommen worden." Die jungen Theaterspieler hätten keine Mühe gescheut, sich das Plattdeutsch anzueignen. Bislang seien sie eher in kleinem Rahmen aufgetreten. Doch nun sei man gespannt darauf, wie sie ihre Aufgabe gemeinsam mit dem bewährten Ensemble meistern.

Der „Sommernachtstraum" ist für die Aufführung durch das „Theater am Meer" von Arnold Preuß ins Plattdeutsche übersetzt worden. Den Zuschuss aus dem Wilhelmshaven-Fonds, der diese Theaterschule schon häufiger förderte, nutzt die Bühne, um die jugendpädagogische Unterstützung sicher zu stellen. Marion Zomerland kündigte an, das Projekt „Theaterschule" mit einer neuen, jungen Gruppe fortführen zu wollen.

Tausend Euro sind für den Jungen Chor Wilhelmshaven gedacht, ein Projekt, das vor nunmehr drei Jahren angestoßen wurde und mittlerweile unter dem engagierten Chorleiter Gerrit Junge weit gediehen ist. Der Chor hat mittlerweile begonnen, das Händel-Oratorium „Israel in Ägypten" einzustudieren. Es soll im Rahmen der Reihe „Klassik am Meer", als ein kultureller Höhepunkt am letzten Abend des diesjährigen „Wochenendes an der Jade" in der Christus- und Garnisonkirche dargeboten werden. Sängerkreis-Vorsitzender Herbert Peters: „Wir sind froh, über einen derart hochkarätigen und engagierten Chorleiter wie Junge verfügen zu können. Seine Arbeit ist beispielhaft. Er macht durch seine Arbeit deutlich, dass Chor- auch Kulturförderung ist."

Der Wilhelmshaven-Fonds ist vom Verein „Bürger für Wilhelmshaven" aufgelegt worden. Dieser Verein veran staltet auch in diesem Jahr wieder die „Wilhelmshaven Lotterie". Die Zinserlöse aus dem Fonds und der gesamte Überschuss aus der Lotterie werden der Satzung entspre chend kulturellen, sozialen und stadthistorisch bedeuten den Maßnahmen zur Verfügung gestellt.

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 2/2007 vom 31.01.2007

Ein plattdeutscher Sommerrnachtstraum

Das Theater am Meer bietet im Februar mit der Erstaufführung in niederdeutscher Sprache von „Een Sömmernachtsdroom" und der letzten Vorstellung von „To'n Düwel mit'n Sex!" vielfältige Unterhaltung. Ab dem 11. Februar 2007 präsentiert das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven einen weiteren Leckerbissen ihres Spielplans im Stadttheater.

Als Projekt mit den in den vergangenen Jahren im Theaterspiel ausgebildeten Jugendlichen der bühneneigenen Theaterschule wird kein geringeres Stück als William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum" in niederdeutscher Sprache uraufgeführt. Die Übersetzung von „Een Sömmernachtsdroom" hat Bühnenleiter Arnold Preuß besorgt, die Inszenierung übernimmt Berufsregisseur Armin Tacke. Dank des märchenhaften Charakters und der vielschichtigen Handlung stellt die Komödie seit Hunderten von Jahren einen Dauerbrenner auf allen Theaterbühnen dar. Mit vielen inzwischen festgefahrenen Klischees räumt Armin Tackes Inszenierung allerdings auf, so dass diese Umsetzung einiges an Überraschungen bereithalten dürfte. Nach der niederdeutschen Erstaufführung am 11. Februar um 20 Uhr folgen weitere Vorstellungen am 15., 24. und 25. Februar jeweils um 20 Uhr sowie im März.

Ehe sich für „Een Sömmernachtsdroom" der Vorhang öffnet, präsentiert das Theater am Meer am 3. Februar um 20 Uhr die letzte Aufführung der Farce „To'n Düwel mit'n Sex" von Anthony Marriott und Alistair Foot, Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 18. Janaur 2007

Keine Ruhe mit den Kissen

THEATER AM MEER Sammlung erfolgreich

Wilhelmshaven /LR - Viele Wilhelmshavener warfen bereits ihre Kissen in die eigens aufgestellte Sammelkiste auf dem Theaterhof. Erfreut über die Resonanz auf den Spendenaufruf, Kissen für die Insznierung des Shakespeare-Klassikers "Een Sömmernachtsdroom" des Theater am Meer abzugeben, zeigte sich Pressesprecher Marc Gelhart, "Wir sind echt beeindruckt und bedanken uns bei allen fleißigen Spendern". Doch der Bedarf sei noch nicht ganz gedeckt, darum würden auch weiterhin , bis zum Beginn der Bühennproben Anfang Februar, nicht mehr benötigte Kissen vom kleinen Deko- oder Kuschelkissen bis hin zum Sesselpolster, von der Niederdeutschen Bühne dankend entgegen genommen.

NORDWEST ZEITUNG/Friesland vom 28. Dezember 2006

Theater am Meer sucht Kissen

Wilhelmshaven /lr Als dritte Produktion der Saison 2006/2007 hat sich die niederdeutsche Bühne „Theater am Meer“ den Shakespeare-Klassiker „Ein Sommernachtstraum“ auf den Plan geschrieben.

Die Übersetzung von Arnold Preuß, die sich stark am Original des Autors und weniger an bisherigen hochdeutschen Übersetzungen orientiert, wird erstmals am Sonntag, 11. Februar, als Uraufführung präsentiert. Für das Bühnenbild benötigt die Theatergruppe noch etliche Kissen. Deshalb bittet das „Theater am Meer“ um Unterstützung der Bevölkerung in Form von Kissenspenden.

Auf dem Hof des Stadttheaters befindet sich ab sofort eine Sammelbox, in der Kissen jeglicher Art, vom kleinen Kuschelkissen bis hin zum Sofapolster, hineingeworfen werden können.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 28. Dezember 2006

Theater am Meer sucht Kissen

WILHELMSHAVEN/LR - Als dritte Produktion der Saison 2006/2007 hat sich die niederdeutsche Bühne „Theater am Meer" den Shakespeare-Klassiker „Ein Sommernachtstraum" auf den Plan geschrieben. Die Übersetzung von Arnold Preuß, die sich stark am Original des Autors und weniger an bisherigen hochdeutschen Übersetzungen orientiert, wird erstmals am Sonntag, 11. Februar, als Uraufführung präsentiert. Für das Bühnenbild benötigt die Theatergruppe noch etliche Kissen. Deshalb bittet das „Theater am Meer" um Unterstützung der Bevölkerung in Form von Kissenspenden.

Auf dem Hof des Stadttheaters befindet sich ab sofort eine Sammelbox, in der Kissen jeglicher Art, vom kleinen Kuschelkissen bis hin zum Sofapolster, hineingeworfen werden können.

NEUE RUNDSCHAU vom 20. Dezember 2006

Kissen für den „Sommemachtstraum"

Proben für Shakespeare-Klassiker auf Platt

Große Ereignisse werfen ihre Schatten weit voraus - so auch beim Theater am Meer. Als dritte Produktion der Saison 2006/2007 hat sich die niederdeutsche Bühne den Shakespeare-Klassiker „Ein Sommernachtstraum" auf den Plan geschrieben. Auf plattdeutsch, versteht sich, und somit hat das Ensemble auch eine echte Uraufführung im Programm. Die Übersetzung von Arnold Preuß, die sich stark am Original des Autors und weniger an bisherigen hochdeutschen Übersetzungen orientiert, wird erstmals am 11. Februar 2007 dem Publikum präsentiert. Ein Treffen der Darsteller zur Konzeptionsprobe mit dem Regisseur Armin Tacke hat bereits stattgefunden.

Der Oldenburger Berufsregisseur hat bereits vor über einem halben Jahr mit den umfangreichen Vorbereitungen angefangen und schilderte nun den Spielern sein Konzept. Ganz wie zu Zeiten des großen Literaten soll das Bühnenbild vielseitig bespielbar gehalten werden. Im Wesentlichen soll die Szenerie aus einer Unzahl an Kissen bestehen. Deshalb bittet das Theater am Meer bereits jetzt um Unterstützung der Bevölkerung in Form von „Kissenspenden". Auf dem Hof des Stadttheaters befindet sich ab sofort eine Sammelbox, in der Kissen jeglicher Art, vom kleinen Kuschelkissen bis hin zum Sofapolster, hineingeworfen werden können, die in Wilhelmshavener Haushalten entbehrlich sind. Weitere Informationen unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

(von links nach rechts das Sommernachtsdroomensemble: Fenja Strowik, Christian Strowik, Armin Tacke, Gabriele Manke, Horst Karstens, Ingo Folkers, Stephanie Zeitz, Harald Schmidt, Rolf-Peter Lauxtermann, Klaus Aden, Jens-Uwe Jensen, Marc Gelhart, Sontka Zomerland, Hildegard Steffens, Nicolas C. Ducci, Yannik Marschner, Sandra Krüger und Fehmke Seibert)

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 19. Dezember 2006

Kissen für den Sommernachtstraum gesucht

Theater am Meer startet mit den Proben für plattdeutsche Shakespeare-Premiere / Tacke führt Regie

WILHELMSHAVEN - Große Ereignisse werfen ihre Schatten weit voraus - so auch beim Theater am Meer. Als dritte Produktion der Saison 2006/2007 hat sich die niederdeutsche Bühne den Shakespeare-Klassiker "Ein Sommernachtstraum" auf den Plan geschrieben. Auf plattdeutsch, versteht sich, und somit hat das Ensemble auch eine echte Uraufführung im Programm. Die Übersetzung von Arnold Preuß, die sich stark am Original des Autors und weniger an bisherigen hochdeutschen Übersetzungen orientiert, wird erstmals am 11. Februar 2007 dem Publikum präsentiert.

Kürzlich trafen sich die Darsteller des Stücks bereits zur Konzeptionsprobe mit dem Regisseur Armin Tacke. Der Oldenburger Berufsregisseur hat bereits vor über einem halben Jahr mit den umfangreichen Vorbereitungen anfangen und schilderte nun den Spielerinnen und Spielern sein Konzept für die Inszenierung. Ganz wie zu Zeiten des großen Literaten soll das Bühnenbild vielseitig bespielbar gehalten werden. Im Wesentlichen soll die Szenerie aus einer Unzahl an Kissen bestehen. Deshalb bittet das Theater am Meer bereits jetzt um Unterstützung der Bevölkerung in Form von „Kissenspenden".

Auf dem Hof des Stadttheaters Wilhelmshaven befindet sich ab sofort eine Sammelbox, in der Kissen jeglicherArt, vom kleinen Kuschelkissen bis hin zum Sofapolster, hineingeworfen werden können, die in Wilhelmshavener Haushalten entbehrlich sind.

Guten Morgen Sonntag vom 27. August 2006

Casting für Shakespeare

Wilhelmshaven (gms) In der kommenden Spielzeit ist als neues Projekt der Theaterschule eine Aufführung der Shakespeareschen Komödie "Der Sommernachtstraum" in plattdeutscher Sprache geplant. Für die männlichen Rollen werden noch jugendliche Darsteller im Alter zwischen 16 und 21 Jahren gesucht. Infos am Dienstag, den 5. September, 17 Uhr, im Hof des Stadttheaters.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 4. September 2006

Casting für Shakespeare

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE Mitspieler gesucht

WILHELMSHAVEN/LR - Die Niederdeutsche Bühne sucht für die männlichen Rollen im „Sommemachtstraum" von William Shakespeare, die zum Teil auch Hauptrollen sind, jugendliche Darsteller im Alter von 16 bis 21 Jahren. Wer Interesse am Theaterspiel in niederdeutscher Sprache hat, kann morgen um 17 Uhr am Treffpunkt im Hof des Stadttheaters mehr über das Projekt der Theaterschule erfahren. Plattdeutsch-Kenntnisse sind nicht erforderlich.

Seit einigen Jahren werden Kinder und jugendliche (im Alter von 8 bis 18 Jahren) in der eigenen Theaterschule des „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" in den handwerklichen Fächern des Theaterspiels unterrichtet. Es geht dabei um spielerische Formen des Rollenstudiums, der Atmung und Phonetik, des Improvisierens, des Körperund Stimmtrainings und der Sensibilisierung.

Eine besondere Bedeutung genießt die Niederdeutsche Sprache, die den Theaterschülern im Rahmen der einmal wöchentlich stattfindenden Übungsstunden sozusagen „spielend" beigebracht wird. Die Premiere von „Der Sommernachtstraum" inszeniert von Armin Tacke - ist für den 11. Februar 2007 geplant. Das Stück wird dabei erstmals komplett in niederdeutscher Sprache aufgeführt werden.