Niederdeutsche Erstaufführung

DAT KANN JEDEEN PASSEERN

(Tom, Dick and Harry - Tom, Dick und Harry)
Komödie in zwei Akten von Ray und Michael Cooney
Deutsch von Nick Walsh
Niederdeutsch von Arnold Preuß

Regie und Bühnenbild: Arnold Preuß

Premiere: 04. Oktober 2008, 20 Uhr, Stadttheater

Souffleuse: Christel Dörnath
Requisite: Monika Eilers
Maske: Pia Münkewarf, Fenja Strowik, Ben Kleen
Kostümberatung: Helga Lauermann
Inspizient: Harald Schmidt
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Bühnentechnik: Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Ingo Heuer sowie Christian Strowik und Heinz Zomerland
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann Hanneken
Technische Leitung: Manfred Eilers

Ensemble

Linda Gerwald - Martina Hofmann
Tom Gerwald, ihr Mann- Thorsten Könnecke
Dick Gerwald, sein Brunder - Jens-Uwe Jensen
Harry Gerwald, sein jüngerer Bruder - Marc Gelhart
Katerina, Mädchen aus Osteuropa - Gabriele Manke
Andreas, ihr Großvater - Walter Bleckwedel
Polizeiwachtmeisterin Doorn - Sandra Krüger
Frau Puttfarken, Dame von der Adoptionsagentur - Roswitha Wunderlich
Boris, ein Ganove - Harald Schmidt

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 29. November 2008

Zum letzten Male "Dat kann jedeen passeern": Das "Theater am Meer" zeigt die allerletzte Vorstellung der erfolgreichen Boulevardkomödie morgen, Sonntag, um 20 Uhr im Stadttheater

NEUE RUNDSCHAU / Groden Post vom 19. November 2008

„Dat kann jedeen passeern”

Am 23. November in der Agnes-Miegel-Schule

Die Hauptfigur Tom Gerwald, dargestellt von Thorsten Könnecke, gerät in einen großen Schlamassel.

Britische Boulevardkomödien lassen sich bestens mit Treibsand vergleichen: Je mehr die Protagonisten strampeln, umso tiefer versinken sie in ihrem Problem. Vergleiche können derzeit bei den Aufführungen des Theaters am Meer — Niederdeutsche Bühne gezogen werden. Mit großem Erfolg wird dort die Farce „Dat kann jedeen passseern" von Ray und Michael Cooney präsentiert. Auch hier bemüht sich die Hauptfigur Tom Gerwald, dargestellt von Thorsten Könnecke, mit viel Eifer dem Schlamassel zu geraten, den ihm seine Brüder eingebrockt haben - doch immer wieder stürzen neue Hindernisse auf ihn ein.

Bei aller Dramatik in der Geschichte kommt der Spaß beileibe nicht zu kurz, denn das Notlügengebirge, das Tom auftürmt, ist so absurd und trotzdem in sich schlüssig, dass kein Auge vor Lachtränen sicher ist. Des weiteren spielen Martina Hofmann, Sandra Krüger, Gabriele Manke, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Jens-Uwe Jensen und Harald Schmidt in „Dat kann jedeen passeern" am 23. November, um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 07. November 2008

Mit der Komödie „Dat kann jedeen passeern” begeistert das „Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven” derzeit die Besucher im Stadttheater. Hauptfigur ist Tom Gerwald, dargestellt von Thorsten Könnecke. Er will im Stück mit viel Eifer aus dem Schlamassel heraus, den ihm seine Brüder eingebrockt haben — doch immer wieder stürzen neue Katastrophen auf ihn ein. Weiter spielen Martina Hofmann, Sandra Krüger, Gabriele Manke, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Jens-Uwe Jensen und Harald Schmidt. Vorstellungen sind an den Sonntagen, 9. und 30. November, jeweils ab 20 Uhr. Am Sonn-tag, 23. November, gibt es zudem ein Gastspiel um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 6. November 2008/Events in der Region

Wilde Hühner und chaotische Brüder begeistern Publikum

Auch im November präsentiert das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven die derzeitige Erfolgskomödie „Dat kann iedeen passeern„ von Ray und Michael Cooney. In der Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß wird die Geschichte von Linda und Tom Gerwald mit viel Tempo und Spielwitz gezeigt. Das junge Ehepaar will ein Kind adoptieren und hat sich bestens auf den Besuch von Frau Puttfarken von der Adoptionsagentur vorbereitet. Doch Toms aberwitzige Bürder Dick und Harry verwandeln den gepflegten Haushalt im Handumdrehen mit gut gemeinten Einfällen in ein Chaos, aus dem Tom selbst mit den kreativsten Lügen gegenüber Frau Puttfarken und der Polizei nur schwer herauskommt...

Außerdem zeigen die Jugendlichen der Theaterschule noch einmal ihre viel beachtete Produktion „De wilden Höhner geevt Vossalarm”. Schon im Vorfeld sorgte das Jugendstück nach Cornelia Funkes Erfolgsroman als niederdeutsche Erstaufführung für Furore – die Theaterschule erhielt u.a. den Förderpreis der Oldenburgischen Landschaft. Zum Abschluss ihrer Theaterschulzeit – die Nachwuchsspieler wirken fortan im Abendspielplan mit – wird das Abenteuer der „Wilden Höhner” in der Inszenierung von Marion Zomerland und Arnold Preuß am Freitag 14. November um 19 Uhr und am Sonnabend 15. November um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Käthe-Kollwitz-Gymnasium aufgeführt. Karten sind an der Abendkasse oder im Vorverkauf des Servicecenter des Stadttheaters erhältlich. Infos: www.ndbwilhelmshaven.de

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 26. Oktober 2008

Lachmuskeltraining für alle

Wilhelmshaven. (Za) Das „Theater am Meer” Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven bietet heute, am Sonntag, mit „Dat kann jedeen passeern” noch zweimal Spaß für Alt und Jung. Um 15.30 Uhr und um 20 Uhr wird die temporeiche Boulevardkomödie aufgeführt. Im November steht das Stück am 9. und 30. jeweils um 20 Uhr auf dem Plan, am 23. November um 17 Uhr wird das Theaterstück in der Agnes-Miegel-Schule gespielt. Infos und weitere Bilder unter www.ndb-wilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 24. Oktober 2008

Lachmuskeltraining für die ganze Familie bietet das Theater am Meer mit "Dat kann jedeen passeern" am kommenden Sonntag, dem 26. Oktober, um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater. In der temporeichen Boulevardkomödie geht es um das Ehepaar Gerwald, das wohl präpariert alles daran setzt, einen guten Eindruck zu hinterlassen, um ein Kind adoptieren zu dürfen. Zunichte gemacht wird, dies ohne böse Absicht, von seinen Brüdern, so dass Gatte Tom alle Hebel in Bewegung setzen muss, das Schlimmste zu verhindern. Auf dem Foto ist eine Spielszene.

NEUE RUNDSCHAU vom 22. Oktober 2008

Lachmuskeltraining für die ganze Familie

„Dat kann jedeen passeern” / Spaß für Alt und Jung am 26.10. um 20 Uhr

Das Szenenfoto zeigt (von links): Walter Bleckwedel, Gabriele Manke, Marc Gelhart, Jens-Uwe Jensen und Thorsten Könnecke.

Schadenfreude ist bekanntermaßen die schönste Freude - aber nicht gerade die feine Art. Doch es gibt eine einfache und günstige Gelegenheit, dieses Bedürfnis zu stillen: „Dat kann jedeen passeern” ist das neueste Werk des Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven. In der temporeichen Boulevardkomödie geht es um das Ehepaar Gerwald, das wohl präpariert alles daran setzt, einen guten Eindruck zu hinterlassen, um ein Kind adoptieren zu dürfen.

Zunichte gemacht wird dies ohne böse Absicht von seinen Brüdern, so dass Gatte Tom alle Hebel in Bewegung setzt, das Schlimmste zu verhindern. Auch wenn die meisten Bemühungen vergebens sind - das Publikum amüsiert sich seit der Premiere am 4. Oktober bestens über die Inszenierung von Bühnenleiter Arnold Preuß. Mit ebenso viel Spaß spielen Martina Hofmann, Sandra Krüger, Gabriele Manke, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Jens-Uwe Jensen, Thorsten Könnecke und Harald Schmidt die mitreißende Farce aus der Feder von Ray und Michael Cooney, die am 26.10. um 15.30 Uhr und 20 Uhr zu sehen ist.

Im Novmeber steht "Dat kann jedeen passeern" am 9. und 30. jeweils um 20 Uhr auf dem Plan, am 23. 11. um 17 Uhr wird der Stadtnorden in der Agnes-Miegel-Schule versorgt. Infos und weitere Bilder unter www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

GUTEN MORGEN SONTAG vom 19. Oktober 2008

"Dat kann jedeen passeern" : Das chaotische Treiben in der niederdeutschen Erstaufführung wird heute, am Sonntag, dem 19. Oktober um 20 Uhr, erneut vom Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven im Stadttheater präsentiert. Bühnenleiter Arnold Preuß hat die quirlige Boulevardkomödie der Briten Ray und Michael Cooney ins Plattdeutsche übersetzt in inszeniert. Herausgekommen ist ein schwarzhumoriger Spaß für die ganze Familie, der Lachtränen garantiert. Weitere Vorstellungen sind am 26. Oktober um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 9. und 30. Novmeber um jeweils 20 Uhr.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 15. Oktober 2008

Chaos hoch drei auf plattdeutsch

Wilhelmshaven/LR - "Dat kann jedeen passeern", das neue Stück der Niederdeutschen Bühne, ist zurzeit auf den Brettern des Stadttheaters zu sehen. Die nächste Vorstellung findet am Sonntag, 19. Oktober, um 20 Uhr im Stadttheater stattt, danach geht es weiter am 26. Oktober um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 9. und 30. November um jeweils 20 Uhr. Am 23. November um 17 Uhr präsentiert das Theater am Meer das Gastspiel in der Aula der Agnes-Miegel-Schule.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 11. Oktober 2008

Doppelvorstellung  "Dat kann jedeen passeern"

Thorsten Könnecke als Tom Gerwald und Roswitha Wunderlich als Fro Puttfarken

WILHELMSHAVEN/LR - Nach der umjubelten Premiere von „Dat kann jedeen passeern” steht am morgigen Sonntag eine Doppelvorstellung an. Um 15.30 und um 20 Uhr spielt das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne - im Stadttheater die Boulevardkomödie von Ray und Michael Cooney, bei der sich ein unbescholtener Bürger in einem wirren Netz aus Notlügen verfängt.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 07. Oktober 2008

Ein Lügenturm kurz vor dem Einsturz

Die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven „Theater am Meer” spielt „ Dat kann jedeen passeern”

VON ERNST RICHTER

Das Chaos beginnt: Dick (Jens-Uwe Jensen, links) und Harry (Marc Gelhart, rechts) wollen ihrem Bruder Tom (Thorsten Könnecke, Mitte) auf ihre Art helfen.

WILHELMSHAVEN - Lindi, Uschi, Hans und Franz schnacken Plattdeutsch, sind Fans der Niederdeutschen Bühne „Theater am Meer” und schon ganz jipprig auf die Komödie „Dat kann jedeen passeern”, die am vergangenen Sonnabend Premiere im Stadttheater hatte. „Eine Boulevard-Komödie” witzelt Hans, denkt ans Rotlicht-Milieu und blinzelt Freund Franz zu. Der winkt ab: „Denkste, das ist eine Erstaufführung, die Arnold Preuß aus dem Englischen platt verdeutscht hat, und der hat mit Porno und so nichts im Sinn,” Warten wir's ab, meinen die Damen und steuern dem Stadttheater entgegen. Das Premieren-Publikum füllt den Theatersaal. Es herrscht eine erwartungsgespannte Atmosphäre vor dem Vorhang, und leichtes Lampenfieber dahinter.

Ray Cooney und Sohn Michael haben das Stück geschrieben und mit britisch-schwarzem Humor gewürzt. Ob es Arnold Preuß als Übersetzer und Regisseur gelingen wird, diesen vordergründig-witzigen Slang ins Plattdeutsche zu übertragen? Hier geht es um Lügengeflechte, die nicht nur von den Darstellern entwirrt werden, sondern auch das Publikum zu geistiger Mitarbeit animieren sollen. Den Handlungsablauf, der sich in der guten Wohnstube der Gerwalds abspielt, ist unbeschreiblich turbulent. Linda und ihr Mann Tom wollen ein Baby adoptieren. Doch es kommt anders als gedacht. Zum Vergnügen des Publikums, das die Handlung mit Lachsalven begleitet, treiben Toms Brüder Dick und Harry ihr Unwesen.

Es geht um Zigaretten- und Schnapsschmuggel, und um Hany, der im Kühlhaus eines Krankenhauses arbeitet und einen Plastiksack voll amputierter Körperteile in die gute Stube schleppt. Das makabre Wirrwarr ergötzt die Zuschauer, die Schlag auf Schlag von einer Situation in die andere gerissen werden. Da taucht das Mädchen Katerina mit ihrem Trompete blasenden Opa auf, illegale Einwanderer aus Osteuropa. Eine Polizeiwachtmeisterin will für Ordnung sorgen. Da erscheint zu allein Unglück auch noch eine Frau der Adoptionsagentur. Es geht im wahrsten Wort alles drunter wie drüber und mit der Schiebkarre hin und her. Schließlich vervollständigt der Ganove Boris das sich völlig verausgabende Ensemble.

Es ist halt schwer, englische Pointen plattdeutsch aufzuführen, da hilft auch kein Shakespeare mit „Titus Andronicus`. Das Publikum feierte das Ensemble, das darstellerisch eine tolle Figur machte und sich bei den langen und vielfältigen Textpassagen auch kaum verhaspelte. Es wirken mit: Martina Hofmann als drahtige und gewandte Ehefrau Linda Gerwald; Thorsten Könnecke als redegewaltiger und quicklebendig agierender Ehemann Tom; Jens-Uwe Jensen als „Lügenbaron” und nie um eine Ausrede verlegener Bruder Dick; Marc Gelhart als ein etwas zu überdrehter Bruder Harry mit Turboantrieb, Gebriele Manke verleiht denn Mädchen Katerina eine mitfühlende Gestalt; Walter Bleckwedel spielt mit Routine die Gestalt des tropetenden Großvaters; Sandra Krüger lässt als Polizeiwachtmeisterin nichts anbrennen; Roswitha Wunderlich gestaltet mit weicher Stimme die zu respektierende Frau Puttfarken der Adoptionsagentur; und schließlich verkörpert Harald Schmidt einen Ganoven namens Boris.

Weitere Aufführungen sind am 12. Oktober (15.30 und 20 Uhr), 19. Oktober (20 Uhr), 26. Oktober (15.30 und 20 Uhr), 9. November (20 Uhr), 23. November (17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule) und 30. November (20 Uhr).

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 06. Oktober 2008

Eine bürgerliche Katastrophe

NIEDERDEUTSCHE BÜHNE „Dat kann jedeen passern” eröffnete neue Spielzeit

Dem Premierenpublikum gefiel die mit viel schwarzem Humor gewürzte Komödie. Den Akteuren wurde einiges abverlangt.

VON MANFRED LEHMANN

Sie freuen sich auf ihr Adoptivkind: Linda (Martina Hofmann) und Tom Gerwald (Thorsten Könnecke)

WILHELMSHAVEN — Ein Cooney brachte mit turbulenten Komödien und Farcen schon so manche Bühne ins Wanken. Zwei Cooney's kamen Regisseur Arnold Preuß da gerade recht, um mit „Dat kann jedeen passern” (Originaltitel: Tom, Dick und Harry") die neue Spielzeit der Niederdeutschen Bühne spielfreudig zu eröffnen. Was Ray Cooney und Sohn Michael aus London gemeinsam erdachten, setzte er mit Handlungsort Wilhelmshaven ins Niederdeutsche um. Heraus kam eine sich durch unzählige Notlügen zwangsweise entwickelnde bürgerliche Katastrophe, die dem Premierenpublikum gefiel und nachhaltig beklatscht wurde.

Linda Gerwald (Martina Hofmann) und ihr Mann Tom (Thorsten Könnecke) erwarten Frau Puttfarken (Roswitha Wunderlich) von der Adoptionsagentur zum entscheidenden Gespräch vor der Adoption eines Kindes. Da kommen Toms Brüder Dick (Jens-Uwe Jensen) und Harry (Marc Gelhart) ins Spiel, die die gut arrangierte heile Welt des Hauses beeinträchtigen. Dick hat — ohne Führerschein und mit Harrys Auto — gerade 400 000 Zigaretten und mengenweise Whisky aus Amsterdam geschmuggelt und kann sich „gor nich vorstelln, dat sowat scheef gohn kunnt”. Unbemerkt „importierte” er dabei noch die Asylantin Katerina (Gabriele Manke) und ihren Trompete blasenden Großvater Andreas (Walter Bleckwehl) aus dem Kosovo.

Nicht weniger problematisch, was Bruder Harry per Müllsack ins Haus bringt und im Garten vergraben will: Leichenteile aus einem Krankenhaus sollen dort gefunden werden und den Kaufpreis des Hauses senken. Als dann noch die Polizeiwachtmeisterin Dorn (Sandra Krüger) überraschend anklopft, wird das Verwirrspiel perfekt, und mit immer neuen Notlügen sucht Tom, der für alles eine Erklärung hat, die Situation zu kitten.

Haarsträubende Geschichte: Die Autoren lassen die Zuschauer nicht zur Besinnung kommen

Alles geht schief: Die Entsorgung auf der Mülldeponie, in der Altkleidersammlung, im Krematorium und in der Schlafcouch. Lidl- und Aldi-Tüten werden verwechselt, und schließlich liegen die Leichenteile (Leffers-Schaufensterpuppen) allen zu Füßen. Selbst Katerinas Mami in Heppens, die soeben als „dood bleuen” betrauert wurde, meldet sich zur Überraschung am Telefon. „Lügenbaron” Tom hechelt über die Bühne, sperrt hier und da jemand hinter einer der fünf Türen weg, Frau Puttfarken protestiert per „Stinkefinger” und der Ganove Boris (Harald Schmidt) macht als Messerstecher das Durcheinander perfekt.

Alles in allem eine haarsträubende Schwindelgeschichte mit schwarzem englischen Humor, die — so wollen es die Autoren — den Zuschauer nicht zur Besinnung kommen lässt. Doch Komödien haben stets ein glückliches Ende, und der Lügenberg stürzt irgendwann in sich zusammen. Regisseur Arnold Preuß fordert von den Protagonisten eine große Leistung und hat bis auf ein, zwei Ausnahmen die Rollen gut besetzt. Dem meisten Beifall heimsten die Hauptdarsteller mit Thorsten Könnecke an der Spitze ein.

Kleine Ungereimtheiten in der Handlung reimten sich manche Besucher erst auf dem Heimweg zusammen. Ob das Geschehen auf der Bühne wirklich jedem passieren kann, blieb unbeantwortet. Weitere Aufführungen folgen am 12., 19. und 26. Oktober sowie am 9., 23. und 30. November im Stadttheater.

Wilhelmshaven, 4. Oktober 2008

PREMIERE: Dat kann jedeen passeern

Die aktuellsten Fotos zur Premiere heute Abend:

Sie freuen sich auf ihr Adoptivkind: Linda (Martina Hofmann) und Tom Gerwald (Thorsten Könnecke)

Die Gerwald-Familie: Dick (Jens-Uwe Jensen), Tom und Harry (Marc Gelhart)

Ein bisschen Luis de Funes schaut bei Tom Gerwald um die Ecke

Harry hat die Unbedarftheit eines Dreijährigen, sehr zum Leidwesen von Tom

Es scheint, dass Tom nicht besonders erfreut ist, über die Anwesenheit seiner Brüder

Es geht schon mal drunter und drüber im Hause Gerwald

Und manchmal muss Tom auch ein Machtwort sprechen, aber ob´s hilft?

Andreas (Walter Bleckwedel) ist ein Flüchtling, wie man unschwer erkennen kann, denn er muss schnell wieder verschwinden

Wachtmeisterin Dorn (Sandra Krüger) trägt nicht gerade zur Beruhigung der Szene bei

Dick betätigt sich als Dolmetscher, wird aber natürlich völlig falsch verstanden

Katerina (Gabriele Manke) telefoniert mit Mama in Heppens, es scheint sich alles zum Guten zu wenden

Tom muss nur noch Wachtmeisterin Dorn erklären, wer die Dame "Adiratica Armenia" ist

Und Harry sollte endlich den Inhalt des Müllbeutels auf die Deponie bringen

Eine kleine Frank Sinatra Einlage zugunsten von "Heppens, Heppens" macht sich immer gut

Beim Eintreffen von Frau Puttfarken (Roswitha Wunderlich) muss erst einmal die Frage "Sein oder nicht sein" geklärt werden

Dass Katerina sich zu helfen weiß, spürt Tom am eigenen Leib

Frau Puttfarken ist verwirrt, wer ist nun Schauspieler und wer nicht?

Andreas gibt zunächst den Glöckner von Notre Dame

Später das Gespenst von Canterville

Tom kann nur noch schwach säuseln, "dat verklar ik di later"

Frau Puttfarken verliert den Überblick, aber nicht nur sie

Linda mag nicht glauben, wer da am Telefon ist

Wachtmeisterin Dorn führt keine Aufklärungsarbeit durch, sondern eine Verwirrungstaktik

Der fällt nicht nur Frau Puttfarken zum Opfer

Als am Schluss auch noch Boris (Harald Schmidt) auftaucht, scheint die Katastrophe vollends einzutreten, aber wie immer in dieser Farce, es kommt anders als man denkt

Wilhelmshavener Zeitung vom 03. Oktober 2008/Events der Region

Dat kann jedeen passeern

turbulente Boulevardkomödie erstmals in niederdeutscher Sprache

Eine Szene aus "Dat kann jedeen passeern", von links Dick Gerwald (Jens-Uwe Jensen), Andreas (Walter Bleckwedel) und Tom Gerwald (Thorsten Könnecke).

Tom Gerwald und seine Frau Linda wollen ein Baby adoptieren und erwarten nun Frau Puttfarken von der Adoptionsagentur, die das Paar auf ihre Tauglichkeit als Eltern prüfen will. Doch diese Aufregung ist noch gar nichts gegen das, was Tom ausgerechnet heute ins Haus steht: Seine chaotischen Brüder Dick und Harry platzen mit unverzollten Zigaretten, geschmuggeltem Schnaps und anderen "Überraschungen" herein. Diese Vielfalt an offensichtlichen Mängeln, die Frau Puttfarken entdecken könnte, ist nicht gerade einfach zu beseitigen und so tischt Tom die haarsträubendsten Ausreden auf, bis sich ein unüberschaubares Lügengebirge vor ihm auftürmt, das jeden Moment krachend einzustürzen droht...

Mit „Dat kann jedeen passeern” präsentiert das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne abermals eine turbulente Boulevardkomödie aus der Autorenfamilie Cooney – diesmal sind Vater Ray und Sohn Michael gemeinsam Urheber der Farce, die den Zuschauern wie auch den Darstellern gleichermaßen den Atem raubt.

Die Wilhelmshavener Erstaufführung inszeniert Bühnenleiter Arnold Preuß, als Spieler stehen im zur Seite Martina Hofmann, Sandra Krüger, Gabriele Manke, Roswitha Wunderlich, Walter Bleckwedel, Marc Gelhart, Jens-Uwe Jensen, Thorsten Könnecke und Harald Schmidt. Premiere ist am Sonnabend, 4. Oktober, um 20 Uhr im Stadttheater. Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 03. Oktober 2008

Liebenswerte Chaoten

THEATER AM MEER Sonnabend Premiere

WILHELMSHAVEN/LR – In den vergangenen Spielzeiten begeisterte das „Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" sein Publikum mit turbulenten Boulevardkomödien. Mit der Farce „Dat kann jedeen passeern” möchte sich das semiprofessionelle Schauspielensemble zum Auftakt der neuen Saison 2008/2009 selbst übertreffen und beweisen, dass niederdeutsches Theater mehr bedeutet als angestaubte Bauernschwänke.

Das aufgeführte Werk ist aus der Feder von Michael und Ray Cooney, die auch den Publikumserfolg „Sex na Stünnenplan";geschrieben haben. Das Ensemble verspricht für die niederdeutsche Erstaufführung der neuen Inszenierung am morgigen Sonnabend temporeiche Verwicklungen und Lachanfälle. Das Stück erzählt die Geschichte um das adoptionswillige Paar Linda (Martina Hofmann) und , Tom Gerwald (Thorsten Könnecke) sowie den Brüdern Dick (Jens-Uwe Jensen) und Harry (Marc Gelhart) den letzten Schliff zu verpassen. In weiteren Rollen spielen Sandra Krüger als Wachtmeisterin Dorn, Roswitha Wunderlich als Frau Puttfarken von der Adoptionsagentur, Gabriele Manke und Walter Bleckwedel als albanische Einwanderer und Harald Schmidt als Ganove Boris. Sie alle sorgen dafür, dass die Chancen auf adoptierten Nachwuchs in der Familie Gerwald schwinden.

Das Stück ist vom morgigen Sonnabend an im Stadttheater zu sehen, Weitere Aufführungstermine folgen bis zum 30. November und sind dem neuen Spielzeitheft sowie der Internetseite der Niederdeutschen Bühne zu entnehmen. Mehr Infös unter www.ndb-wilhelmshaven.de

KOMPASS FÜR WILHELMSHAVEN UND FRIESLAND 10/2008 30.September.2008

„Dat kann jedeen passeern”

Dick (Jens-Uwe Jensen), Harry (Marc Gelhart) und Tom Gerwald (Thorsten Könnecke) mit einem Sack Leichenteile.

Mit „Dat kann jedeen passeern” liefert das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven am Sonnabend, 4. Oktober, um 20 Uhr im Stadttheater die erste niederdeutsche Erstaufführung des neuen Spielplans ab. Das Stück von Ray und Michael Cooney hat Arnold Preuß übersetzt, er führt auch Regie.

Linda und Tom Gerwald wollen ein Kind adoptieren. Nun hat sich die Adoptionsagentur angesagt, um den Haushalt auf Kindertauglichkeit zu prüfen. Doch dann tauchen Toms schlitzohrige Brüder auf. Während Dick die Finanzen des Haushaltes mit Hehlerware aufbessern will, hat Harry vor, den Kaufpreis des künftigen Gerwald-Hauses zu drücken. Aus dem Krankenhaus ließ er Leichenteile mitgehen. Er will sie unter der Terrasse verbuddeln, damit sie beim Wintergartenbau entdeckt werden...

Weitere Vorstellungen sind am 12. und 26. Oktober um 15.30 und 20 Uhr sowie am 19. Oktober um 20 Uhr.

Wilhelmshaven, 28. September 2008

Dat kann jedeen passeern

Die ersten Bühnenproben sind nagelaufen und das Stück geht seiner Premiere am 4. Oktober 2008, um 20 Uhr, im Stadttheater entgegen. Unten sind die drei Hauptakteure zu sehen: Tom, Dick und Harry...

...von links als Dick Jens-Uwe Jensen, als Tom Thorsten Könnecke und als Harry Marc Gelhart. Die drei erleben zwei überaus unterhaltende Stunden in der Doppelwohnung...

...von Tom und Linda Gerwald. Eine nicht unwesentliche Rolle spielt dabei der flüchtige Asylant Andreas (Walter Bleckwedel), der mit seiner Enkelin (Gabriele Manke) in die Gerwald´sche Wohnung gestürmt kommt...

...dabei fängt alles so harmlos an, Harry bringt ein paar Lidl-Einkaufstüten mit, aber der Inhalt, der machts....

....zunächst reagiert Linda Gerwalt (rechts, Martina Hofmann) ziemlich entrüstet auf die ungewollte Ansammlung der Gewaldbrüder, die bei dem Besuch der Adationsvermittlerin Frau Puttfarken, doch mächtig stört...

 ...dann sorgt Harry´s Plan für Schweißtropfen auf Tom´s Gesicht, denn der Inhalt der Plastiktüten ist alles andere als adoptionsfördernd...

...da hilft auch kein Sprung aus dem Fenster oder ein hilfesuchender Blick in den Vorgarten...

...noch dazu wenn plötzlich die eifrige Polizisten Frau Dorn ins Haus kommt und sehr unangenehme Fragen stellt....

...die Fragen nach dem Verbleib seiner Enkelin werden Andreas auch etwas zu körperlich beantwortet, so dass er einen schwerwiegenden Verdacht hat...

....dabei möchte Tom Gewald doch nur glücklicher Vater eines Adoptivkindes werden....

...und Dick hat doch nur ein paar Besorgungen aus Amsterdam mitgebracht, wenn er auch dabei 400.000 Zigaretten, Kistenweise Whisky und zwei illegale Asylanten geschmuggelt hat...

...und Harry doch nur eine zündende Idee für die Senkung des Verkaufspreises des Hauses hatte....Sind SIe jetzt schlauer? Nein, dann müssen Sie sich die Premiere ansehen! Herzlich willkommen.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 25. September 2008

Kleinganoven mit Kadaverteilen

Neues Stück „Dat kann jedeen passeern"

Szenenfoto: Thorsten Könnecke als Tom Gerwald hinter der Schubkarre, Marc Gelhart als Harry und Jens-Uwe Jensen als Dick Gerwald in der Schubkarre

WILHELMSHAVEN - Gleich zum Auftakt der neuen Saison präsentiert sich das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven in gewohnter Weise frisch und schwungvoll und zeigt somit den Weg für die neue Spielzeit auf. Mit "Dat kann jedeen passeem" liefert das semiprofessionelle Ensemble ab 4. Oktober eine von mehreren niederdeutschen Erstaufführungen des neuen Spielplans ab. Die Übersetzung des Stückes aus der Feder von Ray und Michael Cooney hat Bühnenleiter Arnold Preuß besorgt, der auch die Regie übernimmt.

Zum Inhalt: Es hätte der schönste Tag von Linda (Martina Hofmann) und Tom Gerwald (Thorsten Könnecke) werden sollen. Schon lange hegen sie die Absicht, ein Wind zu adoptieren. Nun endlich hat sich Frau Puttfarken (Roswitha Wunderlich) von der Adoptionsagentur angesagt, um den Haushalt der Gerwalds auf Kindertauglichkeit zu prüfen. Doch all die Vorbereitung auf den umfangreichen Fragenkatalog der Agentur nutzt nichts, wenn Toms schlitzohrige Brüder auftauchen.

Während Dick (Jens-Uwe Jensen) die Finanzen des bald wachsenden Haushaltes mit Hehlerware aufbessern will, hat Harry (Marc Gelhart) einen zwar pfiffigen, aber nicht besonders feinen Plan entwickelt, wie der Kauf des Hauses in greifbare Nähe rücken soll: Aus dem Krankenhaus hat er Leichenteile mitgehen lassen und will diese unter der Terrasse verbuddeln, damit sie beim Wintergartenbau entdeckt werden und den Preis des Hauses drücken.

Nach der Premiere am 4. Oktober um 20 Uhr im Stadttheater finden dort Vorstellungen am 12. Oktober um 15.30 Uhr und 20 Uhr, am 19. Oktober um 20 Uhr, am 26. Oktober um 15.30 Uhr und 20 Uhr und am 9. und 30. November jeweils um 20 Uhr statt. Am 23. November wird "Dat kann jedeen passeem" um 17 Uhr in der Aula der Agnes-Miegel-Schule aufgeführt. Infos: www.ndbwilhelmshaven.de

NEUE RUNDSCHAU VOM 24. September 2008

Liebenswerte Chaoten

Theater am Meer nähert sich heißer Endprobenphase

Mit der Farce "Dat kann jedeen passeern" beginnt das semiprofessionelle Schauspielensemble vom Theater am Meer die neue Saison

In den vergangenen Spielzeiten konnte sich das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven stetig als Experte für turbulente Boulevardkomödien etablieren. Mit der Farce „Dat kann jedeen passeern vermag sich das semiprofessionelle Schauspielensemble zum Auftakt der neuen Saison 2008/2009 ein weiteres Mal selbst zu übertreffen und beweist abermals, dass niederdeutsches Theater weitaus mehr bedeutet als angestaubte Bauernschwänke.

Werke der Familie Cooney sind zudem ein Garant für atemberaubende Lachanfälle - für „Dat kann jedeen passeern" sind sogar sowohl Michael als auch sein Vater Ray Cooney verantwortlich, aus dessen Feder u.a. in der vergangenen Saison der Publikumserfolg „Sex na Stünnenplan" stammte. Wer hier schon glaubte, die temporeichen Verwicklungen auf der Bühne seien nicht zu übertreffen, wird ab der niederdeutschen Erstaufführung der neuen Inszenierung am 4. Oktober eines besseren belehrt. Schon in wenigen Tagen wechselt das Team um Bühnenleiter und Regisseur Arnold Preuß, der auch die Übersetzung besorgt hat, von der Probe- auf die Hauptbühne.

Dann gilt es der Geschichte um das adoptionswillige Paar Linda (Martina Hofmann) und Tom Gerwald (Thorsten Könnecke) und seinen liebenswertchaotischen Brüdern Dick (Jens-Uwe Jensen) und Harry (Marc Gelhart) den letzten Schliff zu verpassen.
In weiteren Rollen bereichern Sandra Krüger als Wachtmeisterin, Roswitha Wunderlich als Frau Puttfarken von der Adoptionsagentur, Gabriele Manke und Walter Bleckwedel als albanische Einwanderer und Harald Schmidt als Ganove Boris das vertrackte Geschehen.

Sie alle sorgen dafür, dass die Chancen auf adoptierten Nachwuchs in der Familie Gerwald rasch schwinden. Und dennoch wird es ein Happy End geben - nur ein ganz anderes. Wie das aussieht, wird ab dem 4. Oktober, 20 Uhr im Stadttheater verraten. Weitere Aufführungstermine folgen bis 30. November und sind dem neuen Spielzeitheft sowie dem Internet unter www.ndb-wilhelmshaven.de zu entnehmen. MG

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 18. September 2008

Liebenswerte Chaoten

Theater am Meer bereitet sich auf Saisonpremiere vor

Jens-Uwe Jensen als Dick, Marc Gelhart als Harry und Thorsten Könnecke als Tom Gerwald in der Produktion "Dat kann jedeen passeern" des Theaters am Meer

WILHELMSHAVEN/MG - In den vergangenen Spielzeiten konnte sich das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven stetig als Experte für turbulente Boulevardkomödien etablieren. Mit der Farce „Dat kann jedeen passeern" vermag sich das semiprofessionelle Schauspielensemble zum Auftakt der neuen Saison 2008/2009 ein weiteres Mal selbst zu übertreffen und beweist abermals, dass niederdeutsches Theater weitaus mehr bedeutet als angestaubte Bauernschwänke.

Werke der Familie Cooney sind zudem ein Garant für atemberaubende Lachanfälle - für „Dat kann jedeen passeern" sind sogar sowohl Michael als auch sein Vater Ray Cooney verantwortlich, aus dessen Feder u.a. in der vergangenen Saison der Publikumserfolg „Sex na Stünnenplan" stammte. Wer hier schon glaubte, die temporeichen Verwicklungen auf der Bühne seien nicht zu übertreffen, wird ab der niederdeutschen Erstaufführung der neuen Inszenierung am 4. Oktober eines Besseren belehrt.

Die Geschichte dreht sich um das adoptionswillige Paar Linda (Martina Hofmann) und Tom Gerwald (Thorsten Könnecke) und seine liebenswert-chaotischen Brüder Dick (Jens-Uwe Jensen) und Harry (Marc Gelbart). In weiteren Rollen bereichern Sandra Krüger als Wachtmeisterin, Roswitha Wunderlich als Frau Puttfarken von derAdoptionsagentur, Gabriele Manke und Walter Bleckwedel als albanische Einwanderer und Harald Schmidt als Ganove Boris das vertrackte Geschehen. Sie alle sorgen dafür, dass die Chancen auf adoptierten Nachwuchs in der Familie Gerwald rasch schwinden. Und dennoch wird es ein Happy End geben - nur ein ganz anderes.

Wie das aussieht, wird ab 4. Oktober, 20 Uhr im Stadttheater verraten. Weitere Aufführungstermine folgen bis 30. November.
Infos: www.ndbwilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 13. September 2008/THEATERBEILAGE

KNACKFRISCHE THEATERKOST

Und "Dat kann jedeen passeern" (?). Die Brüder Dick (Jens-Uwe Jensen), Harry (Marc Gelhart) und Tom Gerwald (Thorsten Könnecke) müssen sich mit stinkenden Leichenteilen herumplagen. Das Stück hat am 4. Oktober Premiere

WILHELMSHAVEN/ZY - Erstaufführung, Erstaufführung, Erstaufführung - die Freunde der Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven - Theater am Meer - bekommen auch in dieser Saison keine ollen Kamellen, sondern knackfrische Theaterkost geboten.

Auftakt macht in diesem Jahr (Premiere am 4. Oktober) „Dat kann jedeen passeern" von Ray und Michael Cooney, Niederdeutsch von Arnold Preuß. Auslöser für die turbulente Handlung ist der Wunsch, ein Baby zu adoptieren. Preuß's niederdeutsche Version vom „Weiß'n Rössl" am Wolfgangsee hat am 2. Weihnachtsfeiertag Premiere und auch bei „Kerls, Kerls, Kerls", einer Komödie von Frank Pinkus, die am 8. Februar herauskommt, hat Bühnenleiter Preuß übersetzt. Das Stück führt vor, wozu eine Zeitungsannonce führen kann. Ein Stück übrigens mit echten Kerlen. Regie führt Bühnenleiterin Marion Zomerland.

Im nächsten Stück „Wat passeert do an'n Balkon?" (29. März) leitet eine gewisse Constanze ein Heiratsvermittlungsbüro, was, wie sich leicht denken lässt, zu Komplikationen führen kann, wenn sich ein Kunde in die Heiratsvermittlerin verliebt. Das vierte Stück, das Arnold Preuß in dieser Spielzeit für das Theater am Meer vom Hoch- ins Niederdeutsche übersetzt hat, trägt den Titel „Verleeft, verlööft, verloorn!" und ist die Bearbeitung einer Komödie von Edward Taylor. Um seinem Chef zu imponieren, braucht Single Jan fürs Abendessen eine Ehefrau. Erst will keine die Rolle spielen, hinterher zu viele. Das kann am 10. Mai spannend werden.

Die Theaterschule der Niederdeutschen nimmt das Erfolgsstück „De wilden Höhner geevt Vossalarm" noch einmal auf, das „Theater mobil" kann mit „Dinner för Een", mit „Sketche und Lesungen" (Horst Jönck) sowie dem „Liederprogramm" jederzeit gebucht werden.