Niederdeutsche Erstaufführung

IN´T WITTE RÖSSL

(Im Weißen Rössl)

Singspiel in drei Akten frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg
Buch von Hans Müller und Erik Charell
Musik von Ralph Benatzky
Gesangstexte von Robert Gilbert
sechs musikalische Einlagen von Bruno Granichstaedten, Robert Gilbert, Robert Stolz und Hans Frankowski
Niederdeutsche Fassung von Arnold Preuß

Regie: Marion Zomerland & Arnold Preuß
Bühnenbild und Wilhelmshavener Spielfassung: Marion Zomerland
Musikalische Leitung: Nicolas C. Ducci

Premiere: 26. Dezember 2008, 20 Uhr, Stadttheater

Souffleuse: Dagmar Grube
Requisite: Marianne Karstens
Maske: Ben Kleen
Kostümberatung: Helga Lauermann
Inspizientin: Anke Schluppkotten
Musikalische Assistenz: Mar Gelhart
Ton-Technik: Thorben Hackstein
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Herbert Ulbrich
Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Heinz Fuchs,
Gerd Gelhart, Ingo Heuer, Fred Rahmann, Harald Schmidt
sowie Günter Jaedeke und Horst Karstens
Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann nneke, Stadttheater
Technische Leitung: Manfred Eilers

Ensemble

Josepha Vogelhuber, Weertsfro in´t "Witten Rössl" - Claudia Schröder
Leopold Brandmeyer, Betahlkellner - Marc Gelhart
Wilhelm Giesecke, Fabrikant - Walter Bleckwedel
Ottilie, sien Dochter - Stephanie Zeitz
Dr. Otto Siedler, Afkaat - André Gelhart
Sigismund Sülzheimer - Nicolas C. Ducci
Professor Dr. Hinzelmann - Klaus Aden
Klärchen, sien Dochter - Fenja Strowik
Kathi, Breefdrägersch un Stubendeern - Heidi Strowik
Kaiser Willem II - Horst Jönck
Diekgraf - Ingo Folkers
Piccolo - Christian Strowik
Kellner Franz - Joan Kröher
Reiseföhrersch - Helga Lauermann
Johann, Huusknecht, Kellner - Yannik Marschner
Martin, Huusknecht, Kellner - Kay Watty
Kuddel, Huusknecht, Kellner - Rune Optiz
Stubendeern/Kellnerin - Lena-Marie Eden
Stubendeern/Kellnerin - Fehmke Seibert
Stubendeern/Kellnerin - Romina Ferrara
Stubendeern/Kellnerin - Tünde Ritter
Reisegäste und Marktleute - Hanna Christoffers, Dagmar Grube, Marianne Karstens, Günter Jaedeke, Horst Karstens und Harald Schmidt

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 30. Dezember 2008

„In't witte Rössl” ein Bühnen-Volltreffer

Niederdeutsche Bühne produzierte mit „Wat kann de Sigismund darför" vorzeitige Silvesterstimmung

Handlung wurde vom Wolfgangsee in Österreich kurzerhand an den Banter See ins Rüstringen der 20er Jahre übertragen.

VON ERNST RICHTER

Das Ensemble bei der Ankunft des Kaiser Wilhelm II, sowie Oberkellner Leopold, der seine Ansprache an den Kaiser komplett in den Sand setzt.

WILHELMSHAVEN — Mit der niederdeutschen Erstaufführung des Singspiels „In't witte Rössl" hat die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven, „Theater am Meer", am zweiten Weihnachtsfeiertag einen Volltreffer gelandet, der auch von Profis schwer zu überbieten sein dürfte. Arnold Preuß hat den Text von Hans Müller und Eric Charell (frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburh) ins Niederdeutsche übertragen und kurzerhand die Handlung vom Wolfgangsee in Österreich an den Banter See in Rüstringen der 20er Jahre verlegt. Geblieben sind die zündenden Melodien von Ralph Benatzky (1884-1957), die auch plattdeutsch zu Ohrwürmern, wenn nicht gar zu einem echten Gassenhauer werden, wie „Wat kann de Sigismund dorför", den man summend und gut gelaunt aus dem Stadttheater kommend auf den Heimweg mitnimmt.

Marion Zomerland und Arnold Preuß machten sich an die Arbeit, das Szenario für die Bühne einzurichten sowie Bühnenbild und Spielfassung zu entwerfen. Die musikalische Leitung mit Texteinlagen von Bruno Graanichstaedten, Robert Gilbert, Robert Stolz und Hans Frankowski übernahm Nicolas C. Ducci. Die Handlung im „Witte Rössl" ist aus der Revue-Operette „Im weißen Rössl" bekannt, die auch von der Landesbühne auf dem Rosenhügel zur Aufführung gebracht worden war. In großer Besetzung gestalten 27 Mitwirkende das Singspiel.

Es fällt nicht schwer, aus dem homogenen Ensemble die Paradefiguren zu apostrophieren, ohne dabei den anderen den erspielten Respekt zu versagen. Gut bei Stimme sind sie eigentlich alle und allen voran Claudia Schröder als Weertfro in't „Witte Rössl" Josepha Vogelhuber. Sie hat Charme, gestaltet ihre Rolle mit Spielwitz, singt und betört die Mannslüü. Man möchte sie ganz einfach applaudierend in den Arm nehmen, Doch ihr Partner Marc Gelhart wird als Kellner Leopold Brandmeyer nicht minder den Beifall der jungen Damen im Parkett erhaschen. Er gestaltet den befrackten Part als Bethalkellner Leopold bravourös, kann lachen, traurig sein, kann der Weertsfro Josepha so richtig den Kopf verdrehen und mit ihr im fröhlichen Gesangsduett wie ein Profi auftreten.

Walter Bleckwedel verkörpert souverän den aus Hamburg kommenden Fabrikanten Wilhelm Giesecke, der meint zu wissen, wo's langgeht, doch erst von Stephanie Zeitz als Dochter Ottilie auf den richtigen Kurs gebracht wird. André Gelhart gefällt als Advokat Dr. Otto Siedler. Und Nicolas C. Ducci bringt als Sigismund Stilzheimer mit viel Spielfreude Stimmung in das Landleben am Banter See. Da kommen auch noch Klaus Aden als Professor Dr. Hinzelmann und Fenja Strowik als dessen Tochter Klärchen als sparsame Feriengäste an. Schnell entspinnen sich zarte Kontakte, die in ganz andere Richtungen gehen als von den Vätern der Töchter gewollt.

Es gibt Überraschungen, und schließlich nehmen nicht nur die Feriengäste in't „Witte Rössl" Haltung an, denn Horst Jönck erscheint als Kaiser Wilhelm II. mit Gefolge im Theaterforum und schreitet gemessenen Schrittes zur Bühne. Das Volk lässt ihn hochleben, und Fabrikant Giesecke muss sein Quartier räumen. In den weiteren Rollen erlebt das Publikum Ingo Folkers (Diekgraf), Christian Strowik (Piccolo), Joan Kröher (Kellner Franz), Helga Lauermann (Reiseföhrersch) sowie als Kellner, Hausknechte und Stubendeerns Yannik Marschner, Kay Watty, Rune Opitz, Lena-Marie Eden, Fehmke Seibert, Romina Ferrara und Tünde Ritter. Als Reisegäste und Marktlüü posierten Hanna Christoffers, Dagmar Grube, Marianne Karstens, Günther Jaedeke, Horst Karstens und Harald Schmidt.

Geschickt war von der Regie auch der voll besetzte Theaterraum mit dem Premierenpublikum in die Handlung einbezogen, so dass das Publikum im Parkett die Mitwirkenden hautnah erleben konnte. Die nächsten Aufführungen sind am 3., 4., 11., 25. und 30. Januar sowie am 1. Februar in der Agnes-Miegel-Schule und am 23. Mai anlässlich des Niederdeutschen Biihnentages nochmals im Stadttheater. Silvester bringt die Landesbühne den „Biberpelz" im Stadttheater auf die Bühne. Mit dem „In't witte Rössl" kann am 3. oder 4. Januar die Silvesterpartie nachgeholt werden.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 29. Dezember 2008/Titelseite

Theater verlegt "Weißes Rößl" an die Jade

WIHELMSHAVEN / IH - Einen großen Erfolg hat die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven gefeiert. Das Ensemble verschob unter der Regie von Marion Zomerland und Arnold Preuß als niederdeutsche Erstaufführung den Schauplatz des bekannten Lustspiels "Im Weißen Rößl" an die Jade - Seite 6

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 29. Dezember 2008

Mordsgaudi ganz nach Art der Nordseeküste

PREMIERE Das Theater am Meer verlegte das "Weiße Rößl" erfolgreich an den Banter Deich

Auch im „Witten Rößl“ steht das Glück vor der Tür – und zahlreiche Gäste, die zusammen mit dem Hotelpersonal für Verwicklungen sorgen. WZ-FOTO: GABRIEL-JÜRGENS

Die Niederdeutsche Bühne bemächtigte sich eines Operetten-Klassikers. Damit feierte sie am zweiten Weihnachtstag einen großen Erfolg.

Von Inga Hellwig

Wilhelmshaven - Rüstringen liegt am Wolfgangsee, das Gasthaus „Weißes Rößl“ steht am Deich und dort flaniert man am besten im feschen Dirndl: Diese charmante Verschiebung geographischer und landestypischer Gegebenheiten verpackte das Ensemble der Niederdeutschen Bühne unter der Regie von Marion Zomerland und Arnold Preuß und der musikalischen Leitung von Nicolas C. Ducci als niederdeutsche Erstaufführung des bekannten Lustspiels „Im weißen Rößl“. Es verzierte diese gelungene Weihnachtsüberraschung als schwungvoll inszeniertes Singspiel.

So brauchte man nicht erst in die Alpen zu fahren, um im Edelweiß-, Alm- und Schuhplattlerrausch mitzuschunkeln. Wer sich auf diese herrliche Mischung aus Klischees, Komödie und Revue-Operetten-Klassiker der 30er Jahre einließ, und bei dem gelegentlich nicht ganz broadwayfähigen Gesang auch mal ein Auge zudrückte, der hatte eine Mordsgaudi. Denn das, was die Niederdeutschen an Kulturkuddelmuddel hier augenzwinkernd aufs Korn nahmen, entwickelte sich frisch, frech und stürmisch, eben ganz Nordseeküste.

Auch hinterm Deich, im Gasthaus „In´t Witte Rössl“ am Banter See, geht das Glück – auf einem von zahlreichen Verwicklungen beleiteten Weg – ein und aus. Dort herrscht nicht nur Hochbetrieb: Bezahlkellner Leopold Brandmeyer (Marc Gelhart) ist unsterblich in seine Chefin, die Rösslwirtin Josepha Vogelhuber (Claudia Schröder) verliebt. Die aber hat nur Augen für den charmanten Advokaten Dr. Otto Siedler (André Gelhart), der sich hier mit Sigismund Sülzheimer (Nicolas C. Ducci) treffen will, den er in einer Patentangelegenheit vertritt.

Zufällig auf Erholungsurlaub ist aber auch die Gegenpartei, Fabrikant Wilhelm Gieseke (Walter Bleckwedel) aus Hamburg, mit seiner hübschen Tochter Ottilie (Stephanie Zeitz), die sofort das Herz Otto Siedlers erobert. Wilhelm Gieseke - es muss natürlich Sigismund heißen, Anmerkung: Theater am Meer) - kann seine Augen nicht mehr von Klärchen, der Tochter des Gastes Professor Dr. Hinzelmann (Klaus Aden) lassen. Und dann kündigt auch noch Kaiser Willem II. (Horst Jönck) seinen Besuch an. Dummerweise hat Josepha gerade Leopold hinausgeworfen und muss diese Aufgabe nun mit Nachwuchskellner Piccolo (Christian Strowik) und Kellner Franz (Joan Kröher) meistern.

Umschwirrt von einer Horde Kellnern und Stubenmädchen, gespielt vom Nachwuchs der Theaterschule der Niederdeutschen Bühne (Yannik Marschner, Kay Watty, Rune Opitz, Lena-Marie Eden, Fehmke Seibert, Romina Ferrara, Tünde Ritter), die kess und adrett als Chor und Hintergrundschauspieler agierten und überhaupt so wirkten, als wären sie im Dirndl oder Kellnerfrack geboren, zieht Leopold im Hintergrund geschickt die Fäden.

Marc Gelhart bewies als Leopold an der Seite einer wunderbar selbstbewusst agierenden Claudia Schröder als Josepha, dass in ihm ein echter Entertainer steckt, der soviel Bühnenpräsenz hatte wie nie zuvor. Aufhorchen ließen auch Stephanie Zeitz, Nicolas C. Ducci, Klaus Aden und Fenja Strowik, die nicht nur schauspielerisch, sondern auch gesanglich heraus ragten. Mit Klassikern und Schmachtfetzen zum Mitsummen wie „Es muss was Wunderbares sein, von dir geliebt zu werden" Gassenhauern „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist" oder der Romanze „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein" entwickelt sich die ganze Produktion zu gut zweieinhalb Stunden voller Schwung und guter Laune — so fesch, dass man schon jetzt sicher sein kann: Dieses „Witte Rößl" wird das Erfolgsstück der Saison.

DIE MITWIRKENDEN DER PRODUKTION
Weitere Mitwirkende sind:
Kathi, Briefträgerin und Stubenmädchen: Heidi Strowik; Diekgraf: Ingo Folkers; Reiseführerin: Helga Lauermann; Reisegäste/Marktleute: Hanna Christoffers, Dagmar Grube, Marianne Karstens, Günther Jaedeke, Horst Karstens, Harald Schmidt. Bühnenbild, Spielfassung: Marion Zomerland; Soufflage: Dagmar Grube; Requisite: Marianne Karstens; Maske: Ben Kleen; Kostümberatung: Helga Lauermann; Musikalische Assistenz: Marc Gelhart; Bühnenbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs; Bühnenmalerei: Herbert UIbrich; Bühnentechnik: Jörg Buse, Wolfgang Buttjer, Werner Dörnath, Heinz Fuchs, Gerd Gelhart, Ingo Heuer, Günther Jaedeke, Horst Karstens, Günter Michaels, Fred Rahmann, Harald Schmidt; Beleuchtung: Uwe Freiberg, Hermann Hanneken; Technische Leitung: Manfred Eilers; Inspizienz: Anke Schluppkotten; Tontechnik: Thorben Hackstein..

NORDWEST-ZEITUNG vom 29. Dezember 2008

Großer Spaß ganz nach Art der Nordseeküste

PREMIERE Das Theater am Meer verlegt das „Weiße Rößl“ erfolgreich an den Banter Deich

Von Inga Hellwig

Wilhelmshaven Rüstringen liegt am Wolfgangsee, das Gasthaus „Weißes Rößl“ steht am Deich und dort flaniert man am besten im feschen Dirndl: Diese charmante Verschiebung geographischer und landestypischer Gegebenheiten verpackte das Ensemble der Niederdeutschen Bühne unter der Regie von Marion Zomerland und Arnold Preuß und der musikalischen Leitung von Nicolas C. Ducci als niederdeutsche Erstaufführung des bekannten Lustspiels „Im weißen Rößl“. Es verzierte diese gelungene Weihnachtsüberraschung als schwungvoll inszeniertes Singspiel.

So brauchte man nicht erst in die Alpen zu fahren, um im Edelweiß-, Alm- und Schuhplattlerrausch mitzuschunkeln. Wer sich auf diese herrliche Mischung aus Klischees, Komödie und Revue-Operetten-Klassiker der 30er Jahre einließ, und bei dem gelegentlich nicht ganz broadwayfähigen Gesang auch mal ein Auge zudrückte, der hatte eine Mordsgaudi. Denn das, was die Niederdeutschen an Kulturkuddelmuddel hier augenzwinkernd aufs Korn nahmen, entwickelte sich frisch, frech und stürmisch, eben ganz Nordseeküste.

Auch hinterm Deich, im Gasthaus „In´t Witte Rössl“ am Banter See, geht das Glück – auf einem von zahlreichen Verwicklungen beleiteten Weg – ein und aus. Dort herrscht nicht nur Hochbetrieb: Bezahlkellner Leopold Brandmeyer (Marc Gelhart) ist unsterblich in seine Chefin, die Rößlwirtin Josepha Vogelhuber (Claudia Schröder) verliebt. Die aber hat nur Augen für den charmanten Advokaten Dr. Otto Siedler (Andre Gelhart), der sich hier mit Sigismund Sülzheimer (Nicolas C. Ducci) treffen will, den er in einer Patentangelegenheit vertritt.

Zufällig auf Erholungsurlaub ist aber auch die Gegenpartei, Fabrikant Wilhelm Gieseke (Walter Bleckwedel) aus Hamburg, mit seiner hübschen Tochter Ottilie (Stephanie Zeitz), die sofort das Herz Otto Siedlers erobert. Wilhelm Gieseke - es muss natürlich Sigismund heißen, Anmerkung: Theater am Meer) - kann seine Augen nicht mehr von Klärchen, der Tochter des Gastes Professor Dr. Hinzelmann (Klaus Aden) lassen. Und dann kündigt auch noch Kaiser Willem II. (Horst Jönck) seinen Besuch an. Dummerweise hat Josepha gerade Leopold hinausgeworfen und muss diese Aufgabe nun mit Nachwuchskellner Piccolo (Christian Strowik) und Kellner Franz (Joan Kröher) meistern.

Umschwirrt von einer Horde Kellnern und Stubenmädchen, gespielt vom Nachwuchs der Theaterschule der Niederdeutschen Bühne (Yannik Marschner, Kay Watty, Rune Opitz, Lena-Marie Eden, Fehmke Seibert, Romina Ferrara, Tünde Ritter), die kess und adrett als Chor und Hintergrundschauspieler agierten und überhaupt so wirkten, als wären sie im Dirndl oder Kellnerfrack geboren, zieht Leopold im Hintergrund geschickt die Fäden.

Marc Gelhart bewies als Leopold an der Seite einer wunderbar selbstbewusst agierenden Claudia Schröder als Josepha, dass in ihm ein echter Entertainer steckt, der soviel Bühnenpräsenz hatte wie nie zuvor. Aufhorchen ließen auch Stephanie Zeitz, Nicolas C. Ducci, Klaus Aden und Fenja Strowik, die nicht nur schauspielerisch, sondern auch gesanglich heraus ragten. Mit Klassikern und Schmachtfetzen zum Mitsummen wie „Es muss was Wunderbares sein, von dir geliebt zu werden“ Gassenhauern „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“ oder der Romanze „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“ entwickelt sich die ganze Produktion zu gut zweieinhalb Stunden voller Schwung und guter Laune – so fesch, dass man schon jetzt sicher sein kann: Dieses „Witte Rößl“ wird das Erfolgsstück der Saison.

WILHELMSHVENER ZEITUNG vom 30. Januar 2009

Das Hotel mit Schwung für Alt und Jung - "In´t Witte Rössl" vom Theater am Meer - öffnet nochmals am heutigen Freitag. Die Aufführung beginnt um 20 Uhr im Stadttheater, bevor es am 1. Februar um 17 Uhr in der Agnes-Miegel-Schule zum vorerst letzten Mal aufgeführt wird. Im Mai steht das Singspiel noch einmal im Rahmen der Großen Gemeinsamen Bühnentage der Niederdeutschen Bühnenbühne auf dem Programm. Das Foto zeigt eine Szene des Singspiels. Zu sehen sind von links Walter Bleckwedel als Wilhelm Giesecke, Stephanie Zeitz als Ottilie Giesecke, Marc Gelhart als Kellner Leopold und Christian Strowik als Piccolo.

NEUE RUNDSCHAU vom 28. Januar 2009

Theater am Meer im Stadtnorden

„Rössl" sorgt für Banter-See-Ambiente in F'groden

Einmal noch im Stadttheater, danach liefert das niederdeutsche Ensemble sein Gastspiel "In't Witte Rössl" in der Agnes-Miegel-Schule in Fedderwardergroden ab.

Seit dem 2. Weihnachtsfeiertag sorgt das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven mit seiner niederdeutschen Erstaufführung von „In't Witte Rössl" für einen schwungvollen und mitreißenden Jahresauftakt. Das weltberühmte Singspiel „Im Weißen Rössl" von Ralph Benatzky hat Bühnenleiter Arnold Preuß ins Niederdeutsche und vom Wolfgangsee an den Banter See übertragen und gemeinsam mit Leitungskollegin Marion Zomerland inszeniert.

Die „Gassenhauer" wie „Mien Leevsleed mutt een Walzer ween", "De heele Welt is himmelbalu" oder "Wat kann de Sigismund darvör", die das Stück mitunter so populär gemacht haben, sind von Nicolas C. Ducci neu arrangiert worden und "brennen" sich für Tage ins Gehör.

So ist auch beste Unterhlatung zu jeder Aufführung garantiert - auch die Presse bezeichnete die Inszneurng als "Mordsgaudi" und "Bühnen-Volltreffer". Im Stadttheater ist das Stück vorerst nur nnoch am 30. Januar um 20 Uhr zu sehen, am 1. Februar um 17 Uhr liefert das niederdeutsche Ensemble sein Gastspiel in der Agnes-Miegel-Schule in Fedderwardergroden ab. MG

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 11. Januar 2009

„In't Witte Rössl” : Inszenierung auf Profiniveau

Bühnen-Volltreffer als Mordsgaudi

"Im Weißen Rössl" hat mit einer bestens aufgelegten Spielerschar "einen Volltreffer gelandet".

Wilhelmshaven. (MG) Das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven ist ein Garant für besondere Inszenierungen, die nicht unbedingt falschen Klischees plattdeutschen Theaters entsprechen. Mit der niederdeutschen Erstaufführung des berühmten Singspiels „Im Weißen Rössl" von Ralph Benatzky hat das semiprofessionelle Ensemble seine Messlatte abermals höher gelegt und mit einer bestens aufgelegten Spielerschar „einen Volltreffer gelandet, der auch von Profis schwer zu überbieten sein dürfte" (Jeversches Wochenblatt).

Besondere Beachtung fanden mitunter die zahlreichen neuen Nachwuchsdarsteller der bühneneigenen Theaterlschule, „sie so wirkten, als wären sie im Dirndl oder Kellnerfrack geboren" (Wilhelmshavener Zeitung). Die schwungvolle Inszenierung des Bühnenleitungsduos Marion Zomerland und Arnold Preuß mit musikalischen Arrangements von Nicolas C. Ducci ist am Sonntag, dem 11. Januar und Sonntag, dem 25. Januar jeweils gleich zweimal zu sehen — um 15.30 Uhr und 20 Uhr im Stadttheater. Nach einer vorerst letzten Vorstellung am Freitag, 30. Januar um 20 Uhr präsentiert das Theater am Meer „In't Witte Rössl" in der Aula der Agnes-Miegel-Schule am 1. Februar um 17 Uhr. Infos und weitere Bilder im Internet unter www. ndb-wilhelmshaven. de.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 09. Januar 2009

Mordsgaudi am Deich bringt das Theaer am Meer erneut auf die Bühne im Stadttheater. Die nach den ersten Vorstellungen mit viel Lob bedachte Inszenieurng "In´t Witte Rössl" ist am kommenden Sonntag gleich zweimal zu sehen - um 15.30 und 20 Uhr. Das Bild zeigt eine Szene mit den Akteuren (v.l.) Walter Bleckwedel, André Gelhart und Claudia Schröder

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 8. Januar 2009

Auszug aus einem Leserbrief

Mal was Leichtes bringen

Zur Premiere der Niederdeuschen Bühne von "In´t Witte Rössl"

Ich habe den Bericht über die Premiere mit großem Interesse gelesen. Auch ich habe das Stück am zweiten Weihnachtstag gewählt. Das gesamte Ensemble hat eine erstklassige Darstellung gebracht. Es war eine Wahnsinnsstimmumg im Theater. Das Ensemble war einfach spitze......

Christel Heuermann, Wilhelmshaven

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 3. Januar 2009

Niederdeutsche Bühne blickt optimistisch in die Zukunft

Zahl der Besucher stieg erneut an

WILHELMSHAVEN/LR - Das Jahr 2008 schloss für das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven gleich mit zwei positiven Nachrichten ab: Zum einen wurde die Niederdeutsche Erstaufführung des Singspiels von Ralph Benatzky „In't Witte Rössl" in der Inszenierung der gemeinsamen Bühnenleitung mit Marion Zomerland und Arnold Preuß ein phänomenaler Erfolg.

Zweitens sind die Besucherzahlen im Jahr 2008 noch einmal deutlich angestiegen. Mit 13 141 gegenüber 12 690 Besuchern ist der Zuschauerzuwachs ein deutliches Zeichen, dass das Interesse am niederdeutschen Theaterspiel in Wilhelmshaven weiter zugenommen hat. Beide Bühnenleiter sehen in der Zuschauersteigerung von 451 Besuchern (oder 3,6 Prozent) eine eindrucksvolle Bestätigung ihrer gemeinsamen Arbeit. Diese sei geprägt von einem abwechslungsreichen Spielplan, der vor allem auch viel Raum für das Ausprobieren neuer Stücke mit modernen Inhalten zulasse. Zugleich wird keineswegs auf alte Stücke verzichtet, doch werden sie in ein neues Gewand gekleidet.

Besonders stolz sind Marion Zomerland und Arnold Preuß auf die Arbeit mit der bühneneigenen Theaterschule, die im vorigen Jahr mit dem Förderpreis der Oldenburgischen Landschaft ausgezeichnet wurde. Als Abschluss der „alten" Mitglieder der Theaterschule gab es im Mai 2008 die Uraufführung der niederdeutschen Theaterfassung von Cornelia Funkes Jugendroman „Die wilden Hühner", in der Übersetzung von Arnold Preuß „De wilden Höhner geevt Vossalarm", die er gemeinsam mit Marion Zomerland einstudiert hat.

"In´t Witte Rössl", da steht das Glück vor der Tür - auich für den schauspielerischen Nachwuchs des Theaters am Meer. Die "Neuen" der Theaterschule brachten als Hotelpersonal Leben auf die Bühne. Die jungen Liebespaare wurden von ehemaligen Absolventinnen und Absolventen gegeben. Das Foto zeigt eine Szene mit v.l. Stephanie Zeitz als Ottilie Giesecke, André Gelhart als Dr. Siedler, Claudia Schröder als Josepha sowie Yannik Marschner, Rune Opitz und Kay Watty als Kellner. (WZ--Foto: Gabriel-Jürgens)

Mit Klassikern und Jugend nach vorn

THEATER AM MEER Im Mai treffen sich die Bühnenbünde in Wilhelmshaven — Nachwuchs-Workshop

Die Niederdeutsche Bühne stellt sich nicht nur schauspielerischen Herausforderungen. Zum "Großen Gemeinsamen Bühnentag" im Mai sind organisatorsiche Leistungen gefragt.

VON URSULA GROSSE BOCKHORN

Die Bühnenleiter Arnold Preuß und Marion Zomerland sowie Volker Prielipp (r.) im Theaterbüro der Niederdeutschen Bühne bereiten den „Großen Gemeinsamen Bühnentag" vor, der im Mai in Wilhelmshaven stattfindet. WZ-FOTO: LÜBBE

WILHELMSHAVEN — Niederdeutsches Theater, das ist nicht einfach platt. Das sind auch nicht mehr nur die Schwänke in schwarzweiß, mit denen früher das Hamburger Ohnsorgtheater das Fernsehpublikum erfreute. „Klassiker op Platt — geiht denn dat?" — Diese Frage will die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven beim „Großen Gemeinsamen Bühnentag" zur Sprache bringen. Vom 21. bis 24. Mai findet dieses Treffen der drei Niederdeutschen Bühnenbünde (Niedersachsen-Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern) in Wilhelmshaven statt.
Alle drei Jahren kommen die Bühnenbünde, in denen 36 Bühnen organisiert sind, zusammen. Turnusmäßig ist in diesem Jahr Niedersachsen-Bremen der Ausrichter. Dessen Präsident ist der Wilhelmshavener Mit-Bühnenleiter Arnold Preuß. Doch nicht deshalb bekam die Jadestadt den Zuschlag, sondern weil sie sich überzeugend darum beworben hatte, wie Preuß berichtet.

350 Interessierte haben sich vorangemeldet. Doch am Ende könnten noch mehr Teilnehmer anreisen, erläutert Volker Prielipp, der im Theaterbüro die Fäden zieht. Jeder Bühnenbund zeigt ein Stück. Alle drei sollen Antwort geben auf die Grundfrage, ob Klassiker aus der Hochsprache ins Niederdeutsche übertragen werden können. So wagt sich die Bühne Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) an den italienischen Literaturnobelpreisträger Dario Fo mit dem Stück „Betahlt ward nich". Die Niederdeutsche Bühne Neumünster (Schleswig-Holstein) bringt frei nach William Shakespeare, dem Klassiker aller Theaterklassiker, "As Romeo und Julia" ins Stadttheater. Und die Gastgeber transportieren noch einmal Ralph Benatzkys Singspiel-Klassiker „In't Witte Rössl” vom Salzkammergut an die Jade.

So ist für Arnold Preuß die Frage auch eigentlich mit einem klaren Ja zu beantworten. Hatte doch seine Niederdeutsche Bühne schon 1989, als zuletzt ein Bühnentag in Wilhelmshaven stattfand, mit Brechts "Puntila" einen Klassiker adaptiert. Während mit der Themensetzung ein vor drei Jahren in Wismar begonnener Ansatz aufgegriffen wird, wollen die Wilhelmshavener bei „ihrem" Bühnentag auch einen eigenen Akzent setzen. Erstmals sollen die ..alten Hasen" nicht unter sich bleiben. Damit auch der Theaternachwuchs sich das Treffen leisten kann, hat sich das Theater am Meer erfolgreich darum bemüht, dass den jungen Leuten in der Turnhalle Süd nicht nur genügend Platz für ein Jugendtheaterworkcamp zur Verfügung steht. Sie werden auch übernachten können.

„Man rettet diese Sprache nur, wenn man sie spricht." ARNOLD PREUß

100 bis 120 Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren werden erwartet. Zum Abschluss werden sie am Sonntag die Ergebnisse präsentieren. Dabei wird es nach Einschätzung von Arnold Preuß und Marion Zomerland allerdings mehr um die Choreografie gehen. Die Zeit sei zu kurz, um textsicher zu werden. Denn Plattdeutsch ist für die Jugendlichen in der Regel eine Fremdsprache. Doch Sorgen um den Nachwuchs muss sich zumal die Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven nicht machen. Dem jüngsten Aufruf für den neuen Jahrgang ihrer Theaterschule folgten 16 Anmeldungen. „Die finden das cool", hat Marion Zomerland festgestellt. Fast alle Teilnehmer seien Gymnasiasten, die es als Bereicherung ansähen, spielerisch eine zusätzliche, der Muttersprache nah verwandte Fremdsprache zu lernen.

Die Niederdeutsche Bühne schlägt letztlich zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie kann nicht nur ihr Ensemble ergänzen und hat wenig Mühe, jugendliche Rollen zu besetzen. Mit den jüngeren Mitwirkenden kommt fast automatisch auch ein jüngeres Publikum. Damit ist Preuß und Zomerland auch um die Zukunft der niederdeutschen Sprache nicht bange. Preuß: "Man kann diese Sprache nur retten, wenn man sie spricht".

„In't witte Rössl” ist heute und morgen wieder um 20 Uhr im Stadttheater zu sehen. Danach folgen am 11. und 25. Januar jeweils zwei Vorstellungen um 15..30 Uhr und 20 Uhr und am 30. Januar um 20 Uhr. Am 1. Februar kommt das Singspiel um 17 Uhr in der Aula der Agnes-M iegel-Schule auf die Bühne. Das Foto zeigt eine Szene mit Stephanie Zeitz als Ottilie Giesecke, Walter Bleckwedel als Wilhelm Giesecke und Marc Gelhart als Leopold. WZ-FOTO: GABRIEL-JÜRGENS

KOMPASS für WILHELMSHAVEN und FRIESLAND 1/2009 vom 30. Dezember 2008

Weißes Rössl auf Platt

Nach der erfolgreichen Weihnachtspremiere von „In't Witte Rössl" lädt das „Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven" am 3. und 4. Januar um 20 Uhr, am 11. und 25. Januar um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 30. Januar um 20 Uhr zu weiteren Vorstellungen ins Wilhelmshavener Stadttheater ein.

Die niederdeutsche Erstaufführung des weltberühmten Singspiels „Im Weißen Rössl" von Ralph Benatzky ist eine Hommage an den Ohrwurm, die wie die übrige Geschichte von Arnold Preuß ins Plattdeutsche übersetzt wurden. Die Handlung ist dabei vom Wolfgangsee in Österreich an den Banter See ins Rüstringen der 20er Jahre übertragen worden — in die Zeit, in der der Massentourismus stark zunahm.

Wie gewohnt hat das Bühnenleitungs- und Regieteam Arnold Preuß und Marion Zomerland mit viel Witz und Charme und schwungvollen Choreografien das große Ensemble zum Erfolg geführt. Ihnen zur Seite stand Nicolas C. Ducci für die Arrangements und das Einstudieren des Gesangs.

Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 23. Dezember 2008

Vom Wolfgangsee an den Banter See

SINGSPIEL Theater am Meer-Premiere

Premiere hat das "Weiße Rössl" in niederdeutscher Fassung als "In´t Witte Rössl" am 2. Weihnachtsfeiertag

WILHELMSHAVEN/LR — Das Singspiel „Im Weißen Rössl" feiert am 26. Dezember seine niederdeutsche Erstaufführung dank des „Theater am Meer". Die Handlung ist vom Wolfgangsee in Österreich an den Banter See ins Rüstringen der 20er Jahre übertragen worden. Nach der Premiere folgen weitere Vorstellungen im Januar am 3. und 4. um 20 Uhr, am 11. und 25. um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 30. um 20 Uhr. Am 1. Februar um 17 Uhr wird „In't Witte Rössl" in der Aula der Agnes-Miegel-Schule aufgeführt. Im Mai präsentiert das Theater am Meer das „Rössl" noch einmal anlässlich der in Wilhelmshaven stattfindenden Großen Gemeinsamen Bühnentage der Niederdeutschen Bühnenbünde.

@ Mehr Infos unter www.ndb-wilhelmshaven.de

Wilhelmshaven, 21. Dezember 2008

PREMIERE Niederdeutsche Erstaufführung am 2. Weihnachtstag "In´t Witte Rössl"

Sehen Sie hier die ersten Fotos vom "Witten Rössl"!

Der Förster (Ingo Folkers) und die Briefträgerin Kathi (Heidi Strowik)

Kellner und Stubendeerns erwarten die Gäste im "weißen Rössl"

Die Reiseführerin (Helga Lauermann) besingt die Schönheiten des Banter Sees

Die Gäste sind geschafft vom anstrengenden Rundreiseprogramm

Statt Vorträge zu hören würden sie lieber Kaffee und Kuchen zu sich nehmen

"Aver, miene Herrschaften" - Leopold (Marc Gelhart) kommt ja schon zum Kassieren

Leopold (Marc Gelhart) und Josepha Voglhuber geb. Steinlechner (Claudia Schröder)  rasseln mal wieder zusammen

Josepha zieht Leopold die Ohren lang

Auch die Stubendeerns bekommen´s von Josepha von vorn!

Auch die Kellner werden nicht ausgespart

Alles muss glänzen für die Gäste

"Otti, weetst Du wat een Beuschel is", fragt Giesecke (Walter Bleckwedel) seine Tochter (Stephanie Zeitz), Leopold und Piccolo (Christian Strowik) schauen betrübt.

Bitte sehr - een Beuschel

Briefe werden mit Punkt und Komma diktiert, mag es noch so pieken auf dem Rücken

Leopold hält eine Lehrstunde ab über das Behandeln von Gästen!

Der snieke Advokat Dr. Siedler (Andre Gelhart) ist eingetroffen

Leopold hat das Balkonzimmer Nummer veer vergeben - ein Affrong!

Erste zarte Bande werden geknüpft, sehr zum Leidwesen von Josepha und besonders den Kellnern (Rune Opitz, Kay Watty), die die schweren Koffer hin- und hertragen müssen

"De heele Welt is himmelblau"

"Wenn dat hier mal richtig regent, ja denn regent sik dat in" - Finale I.Akt

Einkaufen auf dem Markt ist auch nicht angenehm für den Händler (Horst Jönck), wenn die Herrschaften sich über den Einkaufszettel nicht einig sind.

"Tokiek´n kann ik nich" - auch die Kellner nicht, wenn Leo so herzergreifend singt..

"Mien Leevsleed mutt en Walzer sien"

Giesecke berät Leopold - oder umgekehrt!

"Den Giesecke, den much ik mal so richtig in de Kur nehmen, so as dat in mien Heimat begängig is"

"in´n Salzkammergut, dar kann man goot"

"Ahlbeck - dat is mi liebar" singt Giesecke und träumt von Aalsuppe

Der 'schöne' Sigismund (Nicolas C. Ducci) gibt sich die Ehre

Klärchen (Fenja Strowik) und Papa Hinzelmann (Klaus Aden) sind im Reisefieber

Professor Hinzelmann reist sehr gerne mit dem Bummelzug - denn duurt dat länger

Sigi lädt Klärchen ein, ins Familienbad

Sigi ist eine "utermaten" Badeschönheit. Das sehen die Badegäste (Fehmke Seibert, Romina Ferrara, Tünde Ritter) auch so, oder?

"Se seggt ja gar nix, anbornet Trüchhollen?"

"Wat kann de Sigi denn darför, dat he so schöön is"

Eine außergerichtliche Einigung könnte für beide Parteien ein Vorteil sein, denkt Dr. Siedler....

"Rünner!", die Josepha ist ja auf einmal so handzahm????

Für Leo ein völlig neues Gefühl, was er natürlich genießt...

Horst Jönck majestätisch als Kaiser Wilhelm II

Der Kaiser ist da und Leopold versagt kläglich

Josepha rettet dieSituation und Leopold schmollt

GUTEN MORGEN SONNTAG vom 21. Dezember 2008

„Im Weißen Rössl” feiert am 26. Dezember niederdeutsche Erstaufführung

Salzkammergut: da kann man plattdeutsch singen: Vom Wolfgangsee zum Banter See!

Die Handlung vom "Im Weißen Rössl" ist vom Wolfgangsee in Österreich an den Banter See ins Rüstringen der 20er Jahre übertragen worden.

Wilhelmshaven. (gms) In den Weihnachtsfeiertagen rückt die ganze Familie zusammen und macht es sich richtig gemütlich. Doch ehe man vor lauter Besinnlichkeit gar nicht mehr in Schwung kommt, hat das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven wie jedes Jahr das Patentrezept parat, um die Feiertage würdig, aber mit viel Spaß abzuschließen.

Mit „In't Witte Rössl", der niederdeutschen Erstaufführung des berühmten Singspiels, steht am zweiten Weihnachtsfeiertag gleichzeitig ein Höhepunkt der Spielzeit auf dem Programm, an dem auch die ganze Familie ihr Vergnügen haben wird. Mit den eingängigen Ohrwürmern wie „Im Salzkammergut", „De heele Welt is himmelblau" oder auch „Wat kann de Sigismund dorför", die wie die übrige Geschichte von Bühnenleiter Arnold Preuß ins Niederdeutsche übersetzt wurden, stehen auch bei dieser Inszenierung die Zeichen auf Erfolg. Für die Arrangements und Einstudierung der Gesänge ist Nicolas C. Ducci verantwortlich, während Arnold Preuß gemeinsam mit Marion Zomerland Regie führt und die Choreografien erarbeitet.

Die Handlung ist vom Wolfgangsee in Osterreich an den Banter See ins Rüstringen der 20er Jahre übertragen worden — in die Zeit, in der der Massentourismus stark zunahm. So kehren auch viele Reisende im norddeutschen „Rössl" ein und sorgen dafür, dass Wirtin Josepha (Claudia Schröder), Zahlkellner Leopold (Marc Gelhart) und Piccolo Gustav (Christian Strowik) ordentlich ins Schwitzen kommen. Zudem gibt es turbulente Paarbildungen mit Hindernissen — gleich drei junge Pärchen sollen und wollen ihr Glück finden, und am Schluss kommt alles doch ganz anders, als es der eine oder andere geplant oder gehofft hat.

Das Stück erfordert eine breite Palette verschiedenster Darsteller und konnte dank der bühneneigenen Theaterschule stimmig und vergleichsweise jung besetzt werden. Selbst von den neuen Schülern, die vor wenigen Wochen als neue Ausbildungsriege begonnen haben, sind einige mit großem Eifer dabei. In weiteren Rollen spielen Hanna Christoffers, Lena-Marie Eden, Romina Ferrara, Marianne Karstens, Helga Lauermann, Tünde Ritter, Fehmke Seibert, Fenja Strowik, Heidi Strowik, Stephanie Zeitz, Klaus Aden, Walter Bleckwedel, Nicolas C. Ducci, Ingo Folkers, Andre Gelhart, Günther Jaedeke, Horst Jönck, Horst Karstens, Joan Kröher, Yannik Marschner, Rune Opitz, Harald Schmidt und Kay Watty mit.

Nach der Premiere am 26. 12. folgen weitere Vorstellungen im Januar am 3. und 4. um 20 Uhr, am 11. und 25. um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 30. um 20 Uhr. Am 1. Februar um 17 Uhr wird „In't Witte Rössl" in der Aula der Agnes-Miegel-Schule aufgeführt. Im Mai präsentiert das Theater am Meer das „Rössl" noch einmal anlässlich der in Wilhelmshaven stattfindenden Großen Gemeinsamen Bühnentage der Niederdeutschen Bühnenbünde.Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

NEUE RUNDSCHAU vom 17. Dezember 2008

Das „Rössl" kommt an den Banter See!

Das berühmte Singspiel wird erstmals in niederdeutscher Sprache aufgeführt

Kaiser Willem II (Horst Jönck, Mitte) reist zum Schützenfest an, Leopold (Marc Gelhart, re) hält die Begrüßungsrede

So wie sich das Bühnenleitungsduo Marion Zomerland und Arnold Preuß Jahr für Jahr stets erfolgreich um besondere Überraschungen auf dem Spielplan bemühen, ist ihnen auch für die aktuelle Saison 2008/2009 wieder ein besonderer Leckerbissen gelungen. Gerade zur Weihnachts- und Winterzeit präsentiert das niederdeutsche Ensemble gerne musikalische Werke, und hierfür hat Arnold Preuß kein geringeres Stück als „Im Weißen Rössl" ins Niederdeutsche übertragen.

Der Singspiel-Klassiker von Hans Müller und Erik Charell mit der Musik von Ralph Benatzky ist durch seine Ohrwürmer weltweit berühmt geworden und wird am 26. Dezember seine niederdeutsche Erstaufführung als „In't Witte Rössl" erfahren. Doch warum sollten die Figuren der Geschichte, die sich für gewöhnlich im Salzkammergut am Wolfgangsee in Osterreich abspielt, plattdeutsch sprechen? „Wir holen das Hotel einfach ins Rüstringen der 20er Jahre zu Zeiten des aufkommenden Tourismusbooms. Dort liegt es mit österreichischem Flair, den die Wirtin Josepha aus ihrer Heimat mitgebracht hat, am Banter See", berichtet Arnold Preuß, der gemeinsam mit Marion Zomerland Regie führt und die Choreografien ersinnt. Da auch die Liedtexte ins Niederdeutsche übersetzt wurden, singt das Ensemble nun „In't Witte Rössl an'n Banter See" oder „Dat mutt wat Wunnerboret ween" unter der Einstudierung durch Nicolas C. Ducci, der die Lieder auch arrangiert.

Und das Ensemble hat es in sich: Dank langjähriger Nachwuchsschulung in der bühneneigenen Theaterschule konnte das Stück beachtenswert jung und groß besetzt werden - die weit über 20 Darsteller zählende Riege besteht zu großen Teilen aus den jüngst der Theaterschule entwachsenen Jugendlichen sowie zahlreichen neuen Nachwuchstalenten.

Die Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber, die als Witwe das Hotel im Alleingang leitet, wird gespielt von Claudia Schröder. Um mit den täglichen Besucheranstürmen der durchreisenden Frühstücksgäste unter der Leitung der Reiseführerin (Helga Lauermann) fertig zu werden, kann sie auf die Unterstützung ihres Zahlkellners Leopold (Marc Gelhart), des Piccolo Gustav (Christian Strowik), Kathi (Heidi Strowik) sowie der Hausknechte, Kellner (Joan Kröher, Yannik Marschner, Rune Opitz und Kay Watty) und Stubenmädchen (Lena-Marie Eden, Romina Ferrara, Tünde Ritter und Fehmke Seibert) zählen. Dass Leopold viel mehr für Josepha empfindet, lässt diese vollkommen außer Acht. Einen brauchbaren Partner an der Seite sieht sie in dem Rechtsanwalt Dr. Siedler (André Gelhart), der wie jedes Jahr zum Schützenfest aus Hamburg anreist. Der jedoch interessiert sich weitaus mehr für die junge Ottilie (Stephanie Zeitz), die mit ihrem aufbrausenden Vater Wilhelm Giesecke (Walter Bleckwedel) angereist ist. Allerdings ist Siedler sein derzeitiger Prozessgegner, und somit findet Giesecke reichlich Gelegenheit zum Aufbrausen.

Aus taktischen Gründen kommt Siedlers Mandant in Person vom „schönen Sigismund" Sülzheimer (Nicolas C. Ducci) ins „Rössl" und verliebt sich schon auf der Anreise in das schüchterne Klärchen (Fenja Strowik), gleichfalls in Begleitung ihres rührigen Vaters Professor Hinzelmann (Klaus Aden). Die vielen verzwickten Liebschaften werden nur von einem Ereignis in den Schatten gestellt: Der Kaiser Wilhelm II. (Horst Jönck) reist ebenfalls zum Schützenfest an, und Leopold engagiert sich eifrig dafür, dass der Kaiser im „Rössl" absteigt. Kann Leopold nun seiner Josepha die Augen öffnen?

In weiteren Rollen wirken Hanna Christoffers, Ingo Folkers, Günther Jaedeke und Horst Karstens mit. Nach der Premiere am 26. 12. folgen weitere Vorstellungen am 3. und 4.1.09 um 20 Uhr, am 11. und 25.1. um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 30.1. um 20 Uhr. Am 1.2. wird „In't Witte Rössl" in der Aula der Agnes-Miegel-Schule um 17 Uhr aufgeführt. Außerdem stellt sich das Theater am Meer damit im Mai anlässlich der in Wilhelmshaven stattfindenden Großen Gemeinsamen Bühnentage der Niederdeutschen Bühnenbunde der Frage „Klassiker up platt - geiht denn dat?' . Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 17. Dezember 2008

„Im Weißen Rössl” am Banter See

THEATER AM MEER Operette ins Plattdeutsche übersetzt

WILHELMSHAVEN/LR - Die Operette „Im Weißen Rössl" wird am zweiten Weihnachtstag, 26. Dezember, um 20 Uhr erstmals auf Plattdeutsch als „In't Witte Rössl" im Stadttheater gezeigt. Gerade zur Weihnachts- und Winterzeit präsentiert das niederdeutsche Ensemble gerne musikalische Werke, und hierfür hat Arnold Preuß „Im Weißen Rössl" ins Niederdeutsche übertragen. Der Singspiel-Klassiker von Hans Müller und Erik Charell mit der Musik von Ralph Benatzky ist durch seine Ohrwürmer weltweit berühmt geworden.

Doch was sich für gewöhnlich im Salzkammergut am Wolfgangsee in Österreich abspielt, haben Arnold Preuß und Marion Zomerland einfach ins Rüstringen der 20er-Jahre zu Zeiten des aufkommenden Tourismusbooms geholt. Und so liegt das „Weiße Rössl" mit österreichischem Flair, das die Wirtin Josepha aus ihrer Heimat mitgebracht hat, einfach am Banter See.

Da auch die Liedtexte ins Niederdeutsche übersetzt wurden, singt das Ensemble nun „In't Witte Rössl an'n Banter See" oder „Dat mutt wat Wunnerboret ween". Einstudiert haben die Darsteller die Lieder mit Nicolas C. Ducci, der sie auch arrangiert hat. Die weit mehr als 20 Darsteller zählende Riege besteht zu großen Teilen aus den jüngst der Theaterschule entwachsenen Jugendlichen sowie zahlreichen neuen Nachwuchstalenten.

Die aus dem Original bekannten, vielen verzwickten Liebschaften werden nur von einem Ereignis in den Schatten gestellt: Der Kaiser Wilhelm II. reist zum Schützenfest an, und Leopold engagiert sich eifrig dafür, dass der Kaiser im „Rössl" absteigt. Weitere Vorstellungen im Stadttheater gibt es am 3. und 4. Januar, ebenfalls um 20 Uhr.

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 4. Dezember 2008

Das „Weiße Rössl" am Banter See

Singspiel-Klassiker erstmals auf Plattdeutsch / Premiere am 26. Dezember

Banter See statt Wolfgangsee: Heidi Strowik, Tünde Ritter, Stephanie Zeitz, Fehmke Seibert, Lena-Maria Eden, Claudia Schröder und Romina Ferrara

WILHELMSHAVEN — So wie sich das Bühnenleitungsduo Marion Zornerland und Arnold Preuß Jahr für Jahr stets erfolgreich um besondere Überraschungen auf dem Spielplan bemühen, ist ihnen auch für die aktuelle Saison 2008/2009 wieder ein besonderer Leckerbissen gelungen. Gerade zur Weihnachts- und Winterzeit präsentiert das niederdeutsche Ensemble gerne musikalische Werke, und hierfür hat Arnold Preuß kein geringeres Stück als „Im Weißen Rössl" ins Niederdeutsche übertragen. Der Singspiel-Klassiker von Hans Müller und Erik Charell mit der Musik von Ralph Benatzky ist durch seine Ohrwürmer weltweit berühmt geworden und wird am 26. Dezember seine niederdeutsche Erstaufführung als „In't Witte Rössl" erfahren.

Doch warum sollten die Figuren der Geschichte, die sich für gewöhnlich im Salzkammer-gut am Wolfgangsee in Österreich abspielt, plattdeutsch sprechen? „Wir holen das Hotel einfach ins Rüstringen der 20er Jahre zu Zeiten des aufkommenden Tourismusbooms. Dort liegt es mit österreichischem Flair, den die Wirtin Josepha aus ihrer Heimat mitgebracht hat, am Banter See", berichtet Arnold Preuß, der gemeinsam mit Marion Zomerland Regie führt und die Choreografien ersinnt. Da auch die Liedtexte ins Niederdeutsche übersetzt wurden, singt das Ensemble nun „In't Witte Rössl an'n Banter See" oder „Dat mutt wat Wunnerboret ween" unter der Einstudierung durch Nicolas C. Ducci, der die Lieder auch arrangiert.

Nach der Premiere am 26. Dezember folgen weitere Vorstellungen am 3. und 4. Januar um 20 Uhr, am 11. und 25. Januar um 15.30 Uhr und 20 Uhr sowie am 30.1. um 20 Uhr. Am 1.2. wird „In't Witte Rössl" in der Aula der Agnes-MiegelSchule um 17 Uhr aufgeführt. Außerdem stellt sich das Theater am Meer damit im Mai anlässlich der in Wilhelmshaven stattfindenden Großen Gemeinsamen Bühnentage der Niederdeutschen Bohnenbunde der Frage „Klassiker up platt — geiht denn dat?". Weitere Infos unter www.ndb-wllhelmshaven.de

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 4. Dezember 2008/Events in der Region

„In’t Witte Rössl“ in Rüstringen

Das Theater am Meer – Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven bietet am 2. Weihnachtsfeiertag einen besonderen Höhepunkt: Das weltberühmte Singspiel „Im Weißen Rössl“ mit der Musik von Ralph Benatzky wird erstmals auf Niederdeutsch präsentiert!

Bühnenleiter Arnold Preuß hat die Geschichte von der Hotelwirtin Josepha übersetzt und vom Wolfgangsee im Salzkammergut an den Banter See im Rüstringen der 20er Jahre geholt – der Zeit, in der der Massentourismus in Schwung kam. Gemeinsam mit der Bühnenleitungskollegin Marion Zomerland, die dazu für die Choreografien verantworltlich zeichnet, führt Preuß auch Regie. Die bekannten und mitreißenden Lieder sind natürlich ebenfalls übersetzt worden und werden von Nicolas C. Ducci arrangiert. Er trägt auch dafür Sorge, dass die Darsteller die Lieder live auf der Bühne singen können.

Mit einem großen Ensemble, angefangen bei den jüngsten Mitgliedern der eigenen Theaterschule bis hin zu den „alten Hasen“, werden die verzwickten Liebesgeschichten mit viel Spaß und Herz präsentiert. Denn Leopold schwärmt für die resolute Josepha, die wiederum nur noch Augen für den Stammgast und Rechtsanwalt Dr. Siedler hat. Allerdings verliebt der sich bei seiner Ankunft in die Fabrikantentochter Ottilie, deren Vater Wilhelm Giesecke kein geringerer ist als Siedlers aktueller Prozessgegner. Sigismund Sülzheimer, der Sohn von Siedlers Mandanten, soll die Wogen glätten, verguckt sich aber gleichfalls anderweitig…Nach der Premiere am 26.12. folgen weitere Vorstellungen im Januar. Infos: www.ndb-wilhelmshaven.de. MG

KOMPASS für Wilhelmshaven und Friesland 12/2008 vom 1.12.2008

Das „Rössl" am Banter See

Das Theater am Meer — Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven bringt das Singspiel „Im Weißen Rössl" auf die Bühne, natürlich auf plattdeutsch. Premiere von „In't Witte Rössl" ist am 26. Dezember.

Bühnenleiter Arnold Preuß hat die Geschichte umgeschrieben. Daher spielt das Ganze in Rüstringen im aufkommenden Tourismusboom der 20er-Jahre. Die Rössl-Wirtin Josepha (Claudia Schröder) ist vor einigen Jahren mit ihrem Mann an die Nordsee gekommen, um dort dessen elterliches Hotel am Banter See nachzubauen. Seit dem Tod des Gatten führt die resolute Josepha das Hotel mit österreichischem Ambiente im Alleingang. Unterstützt wird sie dabei von Leopold (Marc Gelhart), ihrem inzwischen schon sechsten Zahlkellner. Die Wirtin hat nur noch Augen für ihren Stammgast, den Rechtsanwalt Dr. Siedler (Andre Gelhart). Allerdings entgeht ihr, dass Dr. Siedler sich in Ottilie (Stephanie Zeitz), die junge Tochter des cholerischen Fabrikanten Wilhelm Giesecke (Walter Bleckwedel) aus Hamburg, verliebt hat. Wenn Sie wissen wollen, ob sich am Ende doch alles zum Guten wendet, sollte am zweiten Weihnachtsfeiertag um 20 Uhr ins Stadttheater kommen.

Mit Liedern wie „Im Weißen Rössl an'n Banter See" ist das Singspiel an das Original angelehnt. Für die Inszenierung und Choreografie des Singspiels sind Arnold Preuß und Marion Zomerland verantwortlich. Nach der Premiere folgen weitere Vorstellungen im Januar. Weitere Informationen und Termine finden Sie im Internet unter ndb-wilhelmshaven.de

WILHELMSHAVEN, 17. November 2008

Premiere Hotel "In´t Witte Rössl" steht am Banter See

Niederdeutsche Erstaufführung am 2. Weihnachtsfeiertag

Sie warten auf die männlichen Gäste vom "Witten Rössl" (von links nach rechts: Heidi Strowik, Tünde Ritter, Stephanie Zeitz, Fehmke Seibert, Lena-Marie Eden, Claudia Schröder und Romina Ferrara)

Noch finden Sie das "Weiße Rössl" noch nicht am Banter See - aber spätestens am 2. Weihnachtsfeiertag wird dort gespielt, gesungen und getanzt. Besorgen Sie sich rechtzeitig Ihre Karten für die NIederdeutsche Erstaufführung im Stadttheater.

DAT BLATT 2/2008 van´n Novembermaand 2008

THEATERSCHOOL

De wilden Höhner vun Wilhelmshaven

Düchtig veel Applaus kregen de Mitspelers vun't "Theater am Meer" för dat Stück "De wilden Höhner geevt Vossalarm". Un disse Mitspelers, dat weern tomeist allens Jugendliche ut de Theaterschool vun de Nedderdüütsche Bühn Wilhelmshaven. Ünner de Regie vun Marion Zomerland un Arnold Preuß keem de erfolgrieke Jugendroman vun Cornelia Funke in en plattdüütsche Version op de Bühn.

Vun nix kümmt nix, dorüm harrn de jungen Lüüd — Deerns un Jungs — vör de eerste Opföhren veel un intensiv proovt. De Lohn dorför weer nich blots de Bifall — in de Zeitungen stünn to lesen vun en "temporeiche und leichtfüßige Spielweise". Kiek, plattdüütsch Theater is also doch wat för junge Lüüd un ok, wenn se nich mit plattdüütsche Muddermelk groot worrn sünd. De Nawuss warrt nu "versett" na den Wilhelmshavener Avendspeelplan un de Theaterschool töövt op ne'e junge Lüüd twüschen teihn un veerteihn Johr.

Mehr över disse Bühn un över de Theaterschool steiht in't Internet to lesen ünner www.ndb-wilhelmshaven.de. Ok för de ne'e Speeltiet hebbt sik de Wilhelmshaveners düchtig wat vörnahmen: an'n 26. Dezember hett "In't witte Rössl" sien Premieer. Toi, toi, toi! bk