Thorsten Könnecke als Melfs in "De plietsche Sniedermeister" - 04/05

- Mitglied
seit 19. Mai 1988

- Ehrungen
- 25. Juni 2008 - Ehrung für 20-jährige Mitgliedschaft
- 29. Juni 2013 - Ehrung für 25-jährige Mitgliedschaft
- 19. Juni 2018 - Ehrung für 30-järhige MItgliedschaft

 

- Schauspieler
Er spielte u.a. den Schippsjungen Kalli in "Schipp ahn Haben" (87/88),
den Gast in "De Fährkroog" (88/89),
den Sohn Förster in "Gode Nacht, Fro Engel" (88/89),
den Jung in "Swieg still, Jung!" (89/90),
den Klaus Jäger in "Keen Utkamen mit´t Inkamen" (91/92),
den Hein in "Dat Verlegenheitskind" (94/95),
den Hannes in "Hannes un Martha" (95/96),
den Neffen Alfred in "Pension Schöller" (95/96),
den Adrian Pott in "Mien Mann, de fohrt to See" (95/96),
den Andreas Lüdecke in "Amaretto" (96/97),
d
en Heino Brandt in "Hamborger Beer" (96/97),
in "De Regenmaker" (97/98),
den Ernst Schultendörp in "Nette Pasteten" (98/99),
in "Vörnehme Bagaasch" (98/99),
in "´n schöne Bescherung" (99/00),
den Schorsch in "Van Müüs un Minschen" (00/01)
den Norbert Dobermann in "Geld in´n Büdel - miteens Getüdel" (01/02),
den Melfs in "De plietsche Sniedermeister" (04/05)
den Vohwinkel in
"Ünner´n Beerboom" (04/05),
den Nachbarn Ralf Gärtner in "Sex na Stünnenplan" (2007/08),
den Tom Gerwald in "Dat kann jedeen passeern" (0809),
den Manni Hinrichs in "Tööv, dat dat düster is" (13/14).

- Bühnentechnik
Aufbauhelfer war er tätig bei "Spektakel in´t Huus" (04/05).

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 2. Juli 2008

Ehrenurkunde des Bühnenbundes für  Horst Karstens

THEATER AM MEER Niederdeutsche Bühne zog positive Bilanz der Spielzeit

WILHELMSHAVEN/LR - Erfreuliche Zahlen präsentierte das Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven jetzt zum Saisonabschluss. Die Gesamtzuschauerzahl sei um 51,2 Prozent gestiegen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Bühnenleiter Marion Zomerland und Arnold Preuß sahen dies als Beweis, dass die sorgfältige Stückauswahl, stimmige Besetzungen sowie ein produktives Marketingkonzept Früchte tragen und somit auch der Fortbestand der nieder deutschen Sprache gesichert werden könne.

14 186 Zuschauer sahen die Aufführungen in dieser Saison. Dazu trugen in großem Maße auch die mobilen Produktionen wie der Dauerbrenner „Dinner för Een", das Liederprogramm „Ik bün op de Welt, um glücklich to ween!" bei. Doch auch innerhalb des regulären Abendspielplans im Stadttheater konnte in der Jubiläumsspielzeit ein Zuwachs von 16 Prozent verzeichnet werden.

Weitere Tagesordnungspunkte der Versammlung waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Für zehn Jahre aktive Mitgliedschaft wurde Christel Dörnath geehrt; Helga Borraß, Thorsten Könnecke und Herbert Ulbrich können auf 20 Jahre Bühnentätigkeit zurückblicken. Heidi Rausch ist seit 25 Jahren Mitglied der Bühne und Marga Goldenstein sowie Helga Lauermann seit 30 Jahren. Marion Zomerland hielt für jedes geehrte Mitglied eine Laudatio, mit Ausnahme von Horst Karstens.

Für seine 25-jährige aktive Mitgliedschaft übernahm Arnold Preuß in seiner Funktion als Präsident des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen-Bremen die Ehrung. Er unterstrich die Beliebtheit von Horst Karstens bei den Zuschauern als einer der wenigen wahren Volksschauspieler. Hierfür erhielt der Geehrte die silberne Ehrennadel sowie die erste Ehrenurkunde, die der Bühnenbund in niederdeutscher Sprache herausgab.

Ehrung der langjährigen Mitglieder (vorne von links: Marga Goldenstein, Helga Borraß, hinten von links, Marion Zomerland, Helga Lauermann, Christel Dörnath, Thorsten Könnecke, Horst Karstens, Arnold Preuß

Thorsten Könnecke brilliert in der Rolle des adoptionswilligen, aber mit den Umständen völlig überforderderten Ehemann Tom Gerwald in "Dat kann jedeen passeern" (08/09)

 

JEVERSCHES WOCHENBLATT vom 4. Juli 2013

ZUR PERSON

Das „Theater am Meer" hat die Saison wieder erfolgreich hinter sich gebracht und auf der kürzlich abgehaltenen Jahres-hauptver-sammlung seine Mitglieder geehrt. Ein besonderes Jubiläum feierte dabei Friedrich Müller (Bild mit Bühnenleiterin Marion Zomerland), der seit 50 Jahren Mitglied in dem Theaterverein ist. Während der Veranstaltung wurden auch Christel Brandt-Jaedeke (10 Jahre), Thorsten Könnecke (25 Jahre) sowie Heidi Rausch und Horst Karstens (beide 30 Jahre) als langjährige Mitglieder geehrt

Thorsten Könnecke als Manni Hinrichs in "Tööv, dat dat düster is" (Spielzeit 13/14) - Foto: Jörg Sieberns

Spielzeit brachte starkes Besucherplus

THEATER AM MEER Ehrung langjähriger Mitglieder – Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen

 

Gewählte und geehrte Mitglieder des Theaters am Meer: (v.l.n.r.) Wolfgang Watty (Finanzen), Sandra Krüger (Organisation), Yannik Marschner (Werbung), Christel Dörnath (20 Jahre Mitglied), Horst Jönck (Ehrenmitglied), Marco Norden (Technischer Leiter), Claudia Ducci (2. Vorsitzende), Ingo Heuer (10 Jahre), Marion Zomerland (Künstlerische Beratung, Leitung Theaterschule), Helga Lauermann (40 Jahre), Arnold Preuß (Theaterleiter) –
Foto: TaM, Marc Gelhart

WILHELMSHAVEN – Die Spielzeit 2017/18 war die weitaus erfolgreichste seitdem das Theater am Meer 2010 in die eigenen Theaterräume in der Kieler Straße 63 umzog. „Mit 8.855 Besuchern gegenüber 6.945 in der Spielzeit zuvor ist eine Steigerung von 18,3 % oder 1.370 Besuchern erreicht worden“, freute sich Theaterleiter Arnold Preuß auf der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung über das Ergebnis. „Das Gesamt-Paket von interessantem Spielplan, engagierten Ensemble-Mitgliedern auf und neben der Bühne sowie die intensive Nachwuchsarbeit ist ursächlich für dieses starke Besucherplus. Der gemeinsame Wille, niederdeutsches Theaterspiel in unserem schmucken kleinen Schauspielhaus immer auf höchstem Qualitätsniveau zu präsentieren, ist die Triebfeder unseres Erfolges; darauf können wir mächtig stolz sein.“

Mit dem Gewinn des Willy-Beutz-Schauspielpreises 2018 für die Inszenierung „Toeerst kummt de Familie“ und der Uraufführung des Dramas „Fastbunnen“, welches das Theater am Meer für und mit Förderung des Niederdeutschen Bühnenbundes herausbrachte, seien zwei Ereignisse der letzten Spielzeit besonders herauszuheben. Im Spielplan selbst, waren die Maritime Musikrevue „In Hamborg sünd de Nachten lang“ und das makabre Kriminalstück „Bella Donna“ die Publikumslieblinge, erläuterte Preuß.

Schatzmeister Wolfgang Watty konnte für das Geschäftsjahr 2017 eine solide Finanzsituation darstellen und so stand einer einstimmigen Entlastung des Gesamtvorstandes nichts im Wege. Bei den fälligen Vorstandswahlen wurden in sämtlichen Positionen die bisherigen Amtsinhaber einstimmig wiedergewählt. Claudia Ducci bleibt 2. Vorsitzende, Wolfgang Watty Finanzvorstand, Marco Norden Technischer Leiter, Yannik Marschner Werbeleiter, Sandra Krüger Organisationleiterin. Neue Kassenprüferin ist Barbara Spengler und Ersatzprüferin Edith Schlette.

Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement ehrte die Versammlung Ingo Heuer (10 Jahre Mitglied), Christel Dörnath (20 Jahre), Thorsten Könnecke (30 Jahre) sowie Helga Lauermann (40 Jahre). Claudia Ducci (2. Vorsitzende) und Arnold Preuß hielten abwechselnd die Laudatio für die geehrten Vereinsmitglieder, in der die jeweiligen individuellen Leistungen herausgestellt wurden. Bei Helga Lauermann sei neben der umfangreichen Darstellertätigkeit auch besonders zu betonen, dass sie in den letzten 8 Jahren den bühneneigenen Kostümfund aufgebaut habe. Dadurch sei das Theater in die Lage, jedes Stück kostümmäßig auszustatten. Wenn es dabei Probleme gebe, greife sie auch gerne mal selbst zu Schere, Nadel und Faden. Sie habe damit dem Theater einen unschätzbaren Dienst erwiesen. Die Geehrten erhielten jeweils kleine Präsente und den ungeteilten Beifall der versammelten Bühnenangehörigen. Mit Stefanie Mahn wurde ein neues Ensemble-Mitglied aufgenommen.

Marion Zomerland als Leiterin der Theaterschule berichtete, dass das von der Oldenburgischen Landschaft geförderte Projekt „De Junge Theaterschool speelt, singt, snackt und danzt“ mit dem Besuch der 10. Jugendtheatertage endete. Im Herbst werde man ein neues Projekt starten, zu dem die Beteiligten dann im Rahmen eines Castings gesucht werden. Gerade das sehenswerte Resultat bei der Uraufführung des Stückes „Fastbunnen“ habe gezeigt, dass es wesentlich effektiver für die Beteiligten sei, an einem konkreten Projekt zu arbeiten, als zunächst allgemein das Theaterhandwerk zu vermitteln. Dies künftige Theaterschulprojekt werde von ihr geleitet, als Assistentin werde sie von Sontka Zomerland unterstützt, die in dieser Funktion Sandra Krüger nachfolge, die nach 13 Jahren als Betreuerin die Theaterschule verlässt. Sandra Krüger erhielt als Dank ein Präsent und einen langanhaltenden Applaus für die langjährige Tätigkeit.