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Appeldwatsch - Theater am Meer - Niederdeutsche Bühne Wilhelmshaven

Appeldwatsch

Sonnabend, 13. Januar 2024
Niederdeutsche Erstaufführung

Appeldwatsch

(Crazy) 
Komödie von Frank Pinkus
Niederdeutsche von Arnold Preuß

Regie und Bühne: Arnold Preuß

Inhalt

Nach landläufiger Meinung sind die fünf Bewohner des Heimes alle »appeldwatsch«, also crazy - irre. Keiner ist so ganz normal. Eigentlich sind sie »weggesperrt« von der Außenwelt. Fritz weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat.  Er möchte noch einmal in seinem Leben nach Rom, um eine Münze in den Trevi-Brunnen zu werfen. Denn wie heißt es so schön? Wer einmal eine Münze dort hineingeworfen hat, kommt wieder dorthin zurück. Und Fritz möchte – in diesem oder einem nächsten Leben – noch einmal unter südlicher Sonne dort stehen.

Er hat etwas Geld geerbt und lädt seine vier besten Freunde ein, mit ihm zu nach Italien zu fliehen. Während der Reise möchte er jedem einen Wunsch erfüllen. Sie lassen sich nicht lange bitten und so türmen sie gemeinsam mit ihm aus dem Heim. Der Weg nach Rom führt über einen Besuch in der Oper in München, eine Nacht in einer Cocktail-Bar sowie eine Nacht unterm südlichen Sternenhimmel am Adria- Strand und last but not least in ein italienisches Bordell. Und als sie nach langer Reise in Rom ankommen, sind die fünf Freunde nicht mehr dieselben, die sie vor der Reise waren.

Der Autor Frank Pinkus zeigt in »Appeldwatsch« mit viel Witz und Humor aber auch in nachdenklichen Momenten wie schön eine echte Männerfreundschaft ist. Rasante Dialoge, derbe Witze, ans Herz gehende Szenen und fünf komplett unterschiedliche Charaktere – wie sie nur Pinkus zu schreiben vermochte – machen das Stück absolut sehenswert.

Aufführungsrechte.
Vertriebsstelle und Verlag Deutscher Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten GmbH. 22844 Norderstedt

auf der Bühne
Hauke Backhus als Kurt
Fynn Dießner als Max
Rune Opitz als Fritz
Harald Schmidt als Konrad
Heinz Zomerland als Dirk

und der Crew
Technische Leitung und Beleuchtung: Phillip Schmidt
Beleuchtung: Lars Landes
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmalerei: Thomas Marschner
Choreografie: Jutta Stuckey
Soufflage: Diana Westerholt/Helga Lauermann
Maske: Ilona Düsterich
Inspizient: Rolf-Peter Lauxtermann
Requisiten: Barbara Spengler, Ingrid Bicke
Kostüme: Ilse Bergmann, Fenja Eggert, Helga Lauermann, Heidi Strowik
Hausdienst: Ingo Heuer

PRESSEMELDUNGEN

Pressemeldung Nr. 17  |  04. Februar 2024 Theater am Meer

„Appeldwatsch“ nur noch fünfmal

Umjubelte Vorstellungen im Theater am Meer bei der abenteuerlichen Reise nach Rom 

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Das Männerensemble von „Appeldwatsch“ hat in den letzten Wochen umjubelte Vorstellungen im Theater am Meer erlegt– (v.l.n.r. Harald Schmidt, Hauke Backhus, Rune Opitz, Fynn Dießner und Heinz Zomerland – Foto: Theater am Meer, Olaf Preuschoff

WILELMSHAVEN/AP – Noch fünf Vorstellungen der Komödie „Appeldwatsch“ von Frank Pinkus in der Regie von Arnold Preuß gibt es bis zum 18. Februar im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße. „Man darf mit Fug und Recht sagen, dass die fünf Schauspieler der „appeldwatschen“ Männer in unserer aktuellen Inszenierung seit der Premiere umjubelte Vorstellungen mit viel Zustimmung, Bravos und Applaus im Stehen erleben“, erklärt Theaterleiter Arnold Preuß. 

„Wenn ich bedenke, wie nervenaufreibend die Proben zu dem Stück durch viele kurzfristige krankheitsbedingte Ausfälle waren und dieses Manko vom Ensemble durch doppelte Proben in der Endprobenwoche mit Bravour aufgeholt wurden, dann hat sich das gesamte Ensemble diese wunderbaren Publikumsreaktionen redlich verdient. Ich kann ihnen nur ein Riesenkompliment für diese gelebte Theaterleidenschaft machen“, so Preuß.

Worum geht’s?
Nach landläufiger Meinung sind die fünf Freunde Dirk, Fritz, Kurt, Konrad und Max, Fritz „appeldwatsch“, also leicht verrückt. Keiner von ihnen ist so ganz normal, aber was heißt schon normal? Fritz weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat und möchte noch einmal in seinem Leben nach Rom, um eine Münze in den berühmten Trevi-Brunnen zu werfen. So machen sich die fünf Freunde gemeinsam auf den Weg. 

Sie büxen beim Besuch des Theaters am Meer aus und machen sich mit der Bahn auf den Weg nach Rom. Die abenteuerliche Fahrt führt sie über einen Besuch der Staatsoper in München, eine Nacht in einer Cocktail-Bar sowie eine Übernachtung unter südlichem Sternenhimmel am Adria-Strand und last but not least landen sie in einem italienischen Bordell. Als sie am Ziel ihrer Reise, dem Trevi-Brunnen ankommen, sind die fünf Freunde nicht mehr dieselben, die sie am Start ihrer Reise waren.

Autor Frank Pinkus zeigt in „Appeldwatsch“ mit viel Witz, Charme und Humor aber durchaus auch mit nachdenklichen Momenten wie schön eine echte Männerfreundschaft ist. Rasante Dialoge, derbe Witze, ans Herz gehende und fünf komplett unterschiedliche, aber äußerst liebenswerte Charaktere – wie sie nur Pinkus zu schreiben vermochte – machen das Stück absolut erlebenswert.

Nordwest SONNTAGSBLATT Wilhelmshaven-Friesland-Wittmund vom 20.01.2024 

Mit Freunden ist das Leben schön

THEATER - Die niederdeutsche Komödie „Appeldwatsch“ feierte im kleinen Theater am Meer Premiere

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Leben in einem Irrenhaus (von links): Dirk (Heinz Zomerland), Kurt (Hauke Bakchus), Konrad (Harald Schmidt) und Max (Fynn Dießner) - BILD DIETMAR BÖKHAUS

WILHELMSHAVEN -  Echte Männerfreundschaften, wo gibt es die noch? Natürlich im Theater am Meer in der Kieler Straße in Wilhelmshaven. Dort im kleinen Zimmertheater wird derzeit die Komödie „Appeldwatsch“ aufgeführt, ein Stück von Frank Pinkus, das im Original „Crazy“ heißt und nun ins Niederdeutsche übertragen wurde. Regie führt Arnold Preuß, der auch für das Bühnenbild verantwortlich zeichnet.

Ein bisschen verrückt

Zur Handlung: In einem Heim kommen fünf Bewohner zusammen, die alle ein bisschen verrückt sind, mit anderen Worten auf Plattdeutsch „appeldwatsch“. Wirklich alle sind nicht ganz normal, sind weggesperrt, aber auch Freunde. Fritz, gespielt von Rune Opitz, ist einer von ihnen. Er hat nicht mehr lange zu leben, dass weiß er. Fritz hat nur noch einen Wunsch, einmal nach Rom zu fahren, um eine Münze in den berühmten Trevi-Brunnen zu werfen. Zu seiner Reise mit der Bahn lädt er seine Freunde und wird jedem einen zutiefst menschlichen Wunsch erfüllen.

Seine Freunde, das sind Dirk (Heinz Zomerland), der denkt, er wäre Chefarzt der Anstalt, der ängstliche Kurt (Hauke Backhus), der als Bernie die Welt retten will, Konrad (Harald Schmidt), der sich immer ausziehen will und Max (Fynn Dießner), der schüchterne Stotterer, der Angst vor Rumpelstilzchen hat.

Zusammen mit seinen vier „bekloppten“ Freunden, wie Konrad (Harald Schmidt) sie bezeichnet, büxt er aus der Irrenanstalt aus. Der Theatergast trifft die Freunde im Zugabteil, bei einem Besuch in der Oper, wo sie herzzerreißende Tränen bei „La Bohème“ vergießen, in einer Cocktailbar, eine Nacht unter dem Sternenhimmel verbringend und bei einem Besuch im Bordell und alle ihre Wünsche werden erfüllt, mehr oder weniger.

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Fritz (Rune Opitz, schwarzes Jackett) ist überzeugt, dass er mit seinen Stofftieren reden kann. BILD Dietmar Bökhaus

Trockener Humor

Mit Humor, Witz und Action, wenn Kurt glaubt, als Held Bernie durch Wände gehen zu können, um so die Welt zu retten, fängt die Komödie von den ersten Sekunden die Zuschauer ein. Die Akteure bringen mit ihrem trockenen Humor gekonnt ein Stück auf die Bretter, das zeitweise auch nachdenklich stimmt.

Das große Thema Freundschaft, jeder fängt den anderen auf und die Zerbrechlichkeit der einzelnen Charaktere löst bei den Besuchern viele Emotionen aus, die den fünf Schauspielern auf der Bühne langanhaltenden Beifall und Bravo-Rufe nach der Premierenvorstellung bescherten.

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Konrad (Harald Schmidt, von links), Kurt (Hauke Backhus), Fritz (Rune Opitz), Max (Fynn Dießner) und Dirk (Heinz Zomerland) erleben schon während der Zugreise nach Italien so manches Abenteuer. FOTO: Dietmar Böckhaus

Weitere Vorstellungen sind am 21., 27., 28. und 31. Januar sowie am 3., 4., 9., 10., 11. und 17. Februar jeweils um 20 Uhr. An einigen Sonntagsterminen finden auch Vorstellungen um 15.30 Uhr statt.

Wilhelmshavener Zeitung vom 15. Januar 2024

Bei dieser Europareise jagt eine Pointe die nächste

KULTUR Theater am Meer feiert Premiere von „Appeldwatsch“ - Fünf Hauptdarsteller in Topform 

AppeldwatschPremieren Niemann
Für den Besuch in der Oper haben sich die fünf Freunde fein herausgeputzt (von links) Dirk (Heinz Zomerland), Konrad (Harald Schmidt), Max (Fynn Dießer), Fritz (Rune Opitz) und Kurt (Hauke Backhus).
FOTO: Olaf Preuschoff 

Wilhelmshaven - Am Samstag hatte die Komödie „Appeldwatsch“ ihre Premiere im Wilhelmshavener Theater am Meer und zum Sirtaki-Finale riss es das Publikum zu Beifallsstürmen und Bravo-Rufen von den Sitzen.

Erfolgsautor Frank Pinkus schrieb das Stück einst unter dem Titel „Crazy“ und Arnold Preuß inszenierte nun seine Übersetzung als niederdeutsche Welturaufführung. Der neue Titel folgt dabei der Beschwerde, die Freunde, die hier auf der Bühne stehen, immer wieder „bekloppt“ zu nennen, sei einfach zu unfreundlich. Sie sind es zwar wirklich, aber „appeldwatsch“ heißt dasselbe und hört sich viel freundlicher an.

Es sind schon seltsame Typen, die da auftreten, wenn der Kurt (Hauke Backhus) immer wieder in die Rolle des Welterretters Bernie rutscht und dazu gegen die Wand springt. Oder wenn der hinreißend zappelige Stotterer Max (Fynn Dießner) ständig zum Memory-Spielen auffordert und der steife Dirk (Heinz Zomerland) sich als Chefarzt aufspielt.

Bleibt Konrad (Harald Schmidt) zu nennen, der so gern „Kerle gucken mag“ und einen unbezwingbaren Drang hat, sich auszuziehen. Diese Vier sorgen schon mit ihren Dialogen voll von abgedrehter Logik für viele Szenenlacher, bevor schließlich Fritz (Rune Opitz) auftritt.

Der hat für jeden seiner Freunde ein Stofftier mitgebracht, was somit die Zahl der Freunde auf neun erhöht. Als Fritz nun erklärt, er habe nicht mehr lang zu leben und wolle deshalb noch einmal zur Fontana di Trevi in Rom, will er das Quartett dahin mitnehmen. Wer eine Münze in den Trevi-Brunnen werfe, komme nämlich auf jeden Fall noch einmal dahin zurück. Geld für den Trip hätte er aus einer Erbschaft. Die schrägen Typen sind allerdings – nicht so ganz zu Unrecht – „weggesperrt“. Aber sie sind ja nicht blöd und so büxen sie bei einem Theaterbesuch aus. Und spätestens jetzt macht es sich bezahlt, dass Regisseur Preuß das längst ins Niederdeutsche übertragene Stück so lange hat liegengelassen, bis er genau die richtige Mischung von Darstellern für diese herrliche Komödie auf die Bühne bringen konnte.

Wie diese fünf bestens aufgelegten Spieler die Bälle hin- und herfliegen lassen und eine Pointe die nächste jagt, das ist zwerchfellerschütternd und durchaus auch mal deftig. Zu einem Höhepunkt hinreißend komödiantischer Schauspielkunst wird dabei der Besuch in der Münchner Staatsoper: wie die fünf als feingemachte Zuschauer heftig aber sehr unterschiedlich auf die großen Opernarien reagieren, das ist zum Schieflachen – Kurt will sogar persönlich als Bernie zum Weltretten auf die Bühne stürmen.

Er hat dann bei einer weiteren Station am Adria-Strand ein Erweckungserlebnis der himmelschreienden Art, denn die Freunde spendieren ihm einen Besuch bei der Bordelldame Lucia für sein „erstes Mal“. Das sie akustisch so gebannt mitverfolgen, dass auch der verklemmte Max auf den Appetit kommt.

Und schließlich erreichen sie Rom und zum Finale gibt es nicht nur eine anrührende melancholische Szene mit Fritz und seinen Freunden am Trevi-Brunnen. Der rundum gelungenen Premiere folgen nun die nächsten Vorstellungen bereits am 19. und 21. Januar jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag auch um 15.30 Uhr.

NWZ-Online 14. Januar 2024

THEATER AM MEER ZEIGT „APPELDWATSCH“

Bei dieser Europareise jagt eine Pointe die nächste

 
AppeldwatschPremieren Niemann
 

Fein gemacht für den Opernbesuch: Die fünf Freunde (von links) Dirk (Heinz Zomerland), Konrad (Harald Schmidt), Max (Fynn Dießer), Fritz (Rune Opitz) und Kurt (Hauke Backhus).

FOTO: Olaf Preuschoff 

Wilhelmshaven - Am Samstag hatte die Komödie „Appeldwatsch“ ihre Premiere im Wilhelmshavener Theater am Meer und zum Sirtaki-Finale riss es das Publikum zu Beifallsstürmen und Bravo-Rufen von den Sitzen. Erfolgsautor Frank Pinkus schrieb das Stück einst unter dem Titel „Crazy“ und Arnold Preuß inszenierte nun seine Übersetzung als niederdeutsche Welturaufführung. Der neue Titel folgt dabei der Beschwerde, die Freunde, die hier auf der Bühne stehen, immer wieder „bekloppt“ zu nennen, sei einfach zu unfreundlich. Sie sind es zwar wirklich, aber „appeldwatsch“ heißt dasselbe und hört sich viel freundlicher an.

Es sind schon seltsame Typen, die da auftreten, wenn der Kurt (Hauke Backhus) immer wieder in die Rolle des Welterretters Bernie rutscht und dazu gegen die Wand springt. Oder wenn der hinreißend zappelige Stotterer Max (Fynn Dießner) ständig zum Memory-Spielen auffordert und der steife Dirk (Heinz Zomerland) sich als Chefarzt aufspielt.

Bleibt Konrad (Harald Schmidt) zu nennen, der so gern „Kerle gucken mag“ und einen unbezwingbaren Drang hat, sich auszuziehen. Diese Vier sorgen schon mit ihren Dialogen voll von abgedrehter Logik für viele Szenenlacher, bevor schließlich Fritz (Rune Opitz) auftritt. Der hat für jeden seiner Freunde ein Stofftier mitgebracht, was somit die Zahl der Freunde auf neun erhöht. Als Fritz nun erklärt, er habe nicht mehr lang zu leben und wolle deshalb noch einmal zur Fontana di Trevi in Rom, will er das Quartett dahin mitnehmen. Wer eine Münze in den Trevi-Brunnen werfe, komme nämlich auf jeden Fall noch einmal dahin zurück. Geld für den Trip hätte er aus einer Erbschaft. Die schrägen Typen sind allerdings – nicht so ganz zu Unrecht – „weggesperrt“. 

Aber sie sind ja nicht blöd und so büxen sie bei einem Theaterbesuch aus. Und spätestens jetzt macht es sich bezahlt, dass Regisseur Preuß das längst ins Niederdeutsche übertragene Stück so lange hat liegengelassen, bis er genau die richtige Mischung von Darstellern für diese herrliche Komödie auf die Bühne bringen konnte. Wie diese fünf bestens aufgelegten Spieler die Bälle hin- und herfliegen lassen und eine Pointe die nächste jagt, das ist zwerchfellerschütternd und durchaus auch mal deftig. Zu einem Höhepunkt hinreißend komödiantischer Schauspielkunst wird dabei der Besuch in der Münchner Staatsoper: wie die fünf als feingemachte Zuschauer heftig aber sehr unterschiedlich auf die großen Opernarien reagieren, das ist zum Schieflachen – Kurt will sogar persönlich als Bernie zum Weltretten auf die Bühne stürmen.

Er hat dann bei einer weiteren Station am Adria-Strand ein Erweckungserlebnis der himmelschreienden Art, denn die Freunde spendieren ihm einen Besuch bei der Bordelldame Lucia für sein „erstes Mal“. Das sie akustisch so gebannt mitverfolgen, dass auch der verklemmte Max auf den Appetit kommt. Und schließlich erreichen sie Rom und zum Finale gibt es nicht nur eine anrührende melancholische Szene mit Fritz und seinen Freunden am Trevi-Brunnen. Der rundum gelungenen Premiere folgen nun die nächsten Vorstellungen bereits am 19. und 21. Januar jeweils um 20 Uhr sowie am Sonntag auch um 15.30 Uhr.

Facebook - Besprechung von Dietmar Boekhaus vom 14.1.2024

Schön ist das Leben, wenn man Freunde hat

Echte Männerfreundschaften, wo gibt es die noch?

FOTO (Bökhaus) Konrad (Harald Schmidt), Kurt (Hauke Backhus), Fritz (Rune Opitz), Max (Fynn Dießner) und Dirk (Heinz Zomerland) erleben schon während der Zugreise nach Italien so manches Abenteuer 

Natürlich im Theater am Meer in der Kielerstrasse in Wilhelmshaven. Im kleinen Zimmertheater finden sich derzeit in der Komödie "Appeldwatsch", Original Frank Pinkus Stück "Crazy", Regie und Bühnenbild Arnold Preuss, in einem Heim fünf Bewohner zusammen, die alle ein bisschen verrückt sind, appeldwatsch! 

Alle sind nicht ganz normal, sind weggesperrt, aber Freunde. Fritz, gespielt von Rune Opitz, ist einer von ihnen. Er hat nicht mehr lange zu leben, dass weiß er! Fritz hat nur noch einen Wunsch, einmal nach Rom zu fahren, um eine Münze in den berühmten Trevi-Brunnen zu werfen.

Zu seiner Reise mit der Bahn lädt er seine Freunde Dirk (Heinz Zomerland), der denkt, er wäre Chefarzt der Anstalt, den ängstliche Kurt (Hauke Backhus), der als Bernie die Welt retten will, Konrad (Harald Schmidt), will sich immer ausziehen und Max (Fynn Dießner), den schüchternen Stotterer, der Angst vor Rumpelstilzchen hat, ein und wird jedem einen zutiefst menschlichen Wunsch erfüllen. Zusammen mit seinen vier "bekloppten" Freunden, wie Konrad (Harald Schmidt) sie bezeichnet, büxt er aus der Irrenanstalt aus.

Der Theatergast trifft die Freunde im Zugabteil, bei einem Besuch in der Oper, wo sie herzzerreißende Tränen bei "La Bohème" vergießen, in einer Cocktailbar, eine Nacht unter dem Sternenhimmel verbringend und bei einem Besuch im Bordell und alle ihre Wünsche werden erfüllt, mehr oder weniger. Mit Humor, Witz und Action, wenn Kurt glaubt, als Held Bernie durch Wände gehen zu können, um so die Welt zu retten, fängt die Komödie von der ersten Sekunden die Zuschauer*innen ein.

Die Akteure bringen gekonnt ein Stück auf die Bretter, das zeitweise auch nachdenklich stimmt. Sie lösen viele unterschiedliche Emotionen aus, mit einem trockenen Humor, der die Gäste mitreißt. Das große Thema Freundschaft, jeder fängt den anderen auf und die Zerbrechlichkeit der einzelnen Charaktere löst bei den Besucher*innen viele Emotionen aus, die den fünf Schauspielern auf der Bühne langanhaltenden Beifall bescherte.

Weitere Vorstellungen sind am 19., 21., 27., 28. und 31. Januar sowie am 3., 4., 9., 10., 11. und 17. Februar jeweils um 20 Uhr. An einigen Sonntagsterminen gibt es auch Vorstellungen um 15.30 Uhr

Die Bilder zeigen:

FOTO (Bökhaus) = in einem Irrenhaus leben v.l.: Dirk (Heinz Zomerland), Kurt (Hauke Backhus), Konrad (Harald Schmidt) und Max (Fynn Dießner).

FOTO (Bökhaus)  Fritz (Rune Opitz) ist überzeugt, dass er mit seinen Stofftieren reden kann

Fotoserie "Appeldwatsch" von Olaf Preuschoff

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Konrad (Harald Schmidt), Fritz (Rune Opitz)
 
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 Konrad, Kurt (Hauke Backhus), Max (Fynn Diessner), Fritz, Dirk (Heinz Zomerland)
 
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NORDWEST-Sonntagsblatt Ausgabe Wilhelmshaven vom 13.1.2024

Fünf Freunde auf abenteuerlicher Reise

KOMÖDIE - Theater am Meer beginnt 2024 Erstaufführung von „Appeldwatsch“ 


Kurt (Hauke Backhus, stehend) erlebt ein amouröses Abenteuer. Da kann er sich auf die Ratschläge seiner Freunde Fritz, Konrad, Dirk und Max verlassen – oder? (v.li: Fynn Dießner, Heinz Zomerland, Harald Schmidt und Rune Opitz.) -
FOTO: Theater am Meer/Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN. (LR) Im Theater am Meer erlebt die Komödie „Appeldwatsch“ von Frank Pinkus seine Niederdeutsche Erstaufführung mit der Premiere am Sonnabend, 13. Januar 2024, um 20 Uhr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63. Bühnenleiter Arnold Preuß hat Frank Pinkus‘ Stück „Crazy“ ins Niederdeutsche übertragen und die Regie und den Entwurf des Bühnenraums für die rein männlich besetzte Inszenierung übernommen. Nach landläufiger Meinung sind die fünf Bewohner des Heimes alle „appeldwatsch“, also crazy - irre. Sie sind „weggesperrt“ von der Außenwelt. Keiner von ihnen ist so ganz normal, aber was heißt schon normal? Fritz weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Er hat noch einen einzigen Wunsch, er möchte noch einmal in seinem Leben nach Rom, um eine Münze in den berühmten Trevi-Brunnen zu werfen. Denn wie heißt es doch so schön? Wer einmal eine Münze dort hineingeworfen hat, kommt wieder dorthin zurück. Und Fritz möchte – in diesem oder einem nächsten Leben – noch einmal unter südlicher Sonne dort stehen.

Eine Erbschaft

Er hat etwas Geld geerbt und lädt seine vier besten Freunde ein, mit ihm nach Italien zu fliehen. Während der Reise möchte er auch jedem einen Wunsch erfüllen. So lassen sich Konrad, Kurt, Max und Dirk nicht lange bitten und so setzen sie sich gemeinsam bei einem Besuch des Theaters am Meer ab und machen sich mit der Bahn auf den Weg nach Rom. Die abenteuerliche Fahrt nach Rom führt über einen Besuch der Staatsoper in München, eine Nacht in einer Cocktail-Bar sowie eine Übernachtung unter südlichem Sternenhimmel am Adria-Strand und last but not least landen sie in einem italienischen Bordell. Als sie am Ziel ihrer Reise, dem Trevi-Brunnen ankommen, sind die fünf Freunde nicht mehr dieselben, die sie am Start ihrer Reise waren. Autor Frank Pinkus zeigt in „Appeldwatsch“ mit viel Witz, Charme und Humor aber durchaus auch mit nachdenklichen Momenten wie schön eine echte Männerfreundschaft ist. Rasante Dialoge, derbe Witze, ans Herz gehende und fünf komplett unterschiedliche, aber äußerst liebenswerte Charaktere – wie sie nur Pinkus zu schreiben vermochte – machen das Stück absolut erlebenswert.

Kartenservice

Premiere ist am Samstag, 13. Januar, um 20 Uhr. Informationen zu weiteren Aufführungsterminen erteilt das Theaterbüro des Theaters am Meer in der Kieler Straße 63, Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18.30 Ur sowie Mittwoch und Freitag von 10.30 bis 13 Uhr. In dieser Zeit ist auch das Karten-Telefon unter 04421-777749 (sonst AB) oder der Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Karten gibt es zudem auch online unter www.theater-am-meer.de/die-karten-online

Jeversches Wochenblatt vom 10. Januar 2024  

Abenteuerliche Reise nach Rom

PREMIERE - Das Theater am Meer zeigt die neue Komödie „Appeldwatsch“


Kurt (Hauke Backhus, stehend) erlebt ein amouröses Abenteuer. Da kann er sich auf die Ratschläge seiner Freunde Fritz, Konrad, Dirk und Max verlassen – oder? (v.li: Fynn Dießner, Heinz Zomerland, Harald Schmidt und Rune Opitz.) -
FOTO: Theater am Meer/Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN. (RED) D ie Komödie „Appeldwatsch“ von Frank Pinkus feiert an diesem Samstag, 13. Januar, ihre niederdeutsche Erstaufführung. Im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße geht es in der rein männlich besetzten Inszenierung um echte Männerfreundschaften. Bühnenleiter Arnold Preuß hat dafür Pinkus Stück „Crazy“ ins Niederdeutsche übertragen und neben der Regie auch den Entwurf des Bühnenraums übernommen.

In einem Heim gelten die fünf Bewohner alle als „appeldwatsch“, also ein bisschen irre. Keiner scheint hier ganz normal zu sein, aber was ist schon normal? Einer der Bewohner ist Fritz, gespielt von Rune Opitz. Er weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat und hat deshalb noch einen einzigen Wunsch: nach Rom fahren und eine Münze in den berühmten Trevi-Brunnen werfen.

Denn dem Volksglauben zu urteilen, kehrt jeder, der dort eine Münze hineingeworfen hat, dorthin zurück. Und Fritz möchte in nächsten Leben noch einmal unter der südlichen Sonne stehen. Weil er etwas Geld geerbt hat, lädt er seine vier besten Freunde ein, mit ihm nach Italien zu fliehen. Während der Reise möchte er jedem einen Wunsch erfüllen.

Die abenteuerliche Fahrt nach Rom führt die fünf Männer zunächst nach München, es folgen eine Übernachtung unter dem südlichen Sternenhimmel und ein Besuch in einem italienischen Bordell. Als die Freunde am Ende am Trevi-Brunnen ankommen, sind sie nicht mehr dieselben. Neben Rune Opitz stehen Haucke Backhus, Fynn Dießner, Harald Schmidt und Heinz Zomerland auf der Bühne.

Die Komödie, die mit viel Witz, Charme und Humor überzeugt, hat durchaus auch ihre nachdenklichen Momente. Zudem lernt das Publikum fünf komplett unterschiedliche aber äußerst liebenswerte Charaktere kennen. Das Stück „Appeldwatsch“ wird an folgenden Terminen aufgeführt: 13., 14., 19., 21., 27., 28. und 31. Januar sowie 3., 4., 9., 10., 11. und 17. Februar. Die Vorstellungen beginnen um 20 Uhr. An einigen Sonntagsterminen gibt es auch Vorstellungen um 15.30 Uhr. Karten gibt es im Theaterbüro an der Kieler Straße. Das Büro hat dienstags und donnerstags von 16 bis 18.30 Uhr und mittwochs und freitags von 10.30 bis 13 Uhr geöffnet. Weitere Infos online unter

Mehr Informationen unter: www.theater-am-meer.de

NWZ - Online.de vom 8. Januar 2024

PREMIERE BEI THEATER AM MEER

Fünf Freunde auf abenteuerlicher Reise nach Rom

Appeldwatsch Premiere

Kurt (Hauke Backhus, stehend) erlebt ein amouröses Abenteuer. Da kann er sich auf die Ratschläge seiner Freunde Fritz, Konrad, Dirk und Max verlassen – oder? (v.li: Fynn Dießner, Heinz Zomerland, Harald Schmidt und Rune Opitz.) -
FOTO: Theater am Meer/Arnold Preuß

Wilhelmshaven - Am Samstag, 13. Januar, feiert die Komödie „Appeldwatsch“ von Frank Pinkus seine niederdeutsche Erstaufführung. Im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße geht es in der rein männlich besetzten Inszenierung um echte Männerfreundschaften. Bühnenleiter Arnold Preuß hat dafür Pinkus Stück „Crazy“ ins Niederdeutsche übertragen und neben der Regie auch den Entwurf des Bühnenraums übernommen.  

In einem Heim gelten die fünf Bewohner alle als „appeldwatsch“, also ein bisschen irre. Keiner scheint hier ganz normal zu sein, aber was ist schon normal? Einer der Bewohner ist Fritz, gespielt von Rune Opitz. Er weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat und hat deshalb noch einen einzigen Wunsch: einmal in seinem Leben nach Rom fahren und eine Münze in den berühmten Trevi-Brunnen zu werfen. Denn dem Volksglauben zu urteilen, kehrt jeder, der dort eine Münze hineingeworfen hat, dorthin zurück. Und Fritz möchte in nächsten Leben noch einmal unter der südlichen Sonne stehen. Weil er etwas Geld geerbt hat, lädt er seine vier besten Freunde ein, mit ihm nach Italien zu fliehen. Während der Reise möchte er jedem einen Wunsch erfüllen. Die abenteuerliche Fahrt nach Rom führt zunächst nach München, es folgt eine Übernachtung unter südlichem Sternenhimmel und landen dann in einem italienischen Bordell. Als die Freunde am Ende am Trevi-Brunnen ankommen, sind sie nicht mehr dieselben. Neben Rune Opitz stehen Haucke Backhus, Fynn Dießner, Harald Schmidt und Heinz Zomerland auf der Bühne.  

Die Komödie, die mit viel Witz, Charme und Humor überzeugt, hat durchaus auch ihre nachdenklichen Momente. Zudem lernt das Publikum fünf komplett unterschiedliche aber äußerst liebenswerte Charaktere kennen.  

Das Stück „Appeldwatsch“ wird an folgenden Terminen aufgeführt: 13., 14., 19., 21., 27., 28. und 31. Januar sowie 3., 4., 9., 10., 11. und 17. Februar. Die Vorstellungen beginnen um 20 Uhr. An einigen Sonntagsterminen gibt es auch Vorstellungen um 15.30 Uhr. 

Wilhelmshavener Zeitung vom 9. Januar 2024

Abenteuerliche Reise in die italienische Hauptstadt

PREMIERE - Theater am Meer zeigt neue Komödie „Appeldwatsch“ – Echte Männerfreundschaft im Fokus

Appeldwatsch Premiere

Kurt (Hauke Backhus, stehend) erlebt ein amouröses Abenteuer. Da kann er sich auf die Ratschläge seiner Freunde Fritz, rühmten Trevi-Brunnen zu Konrad, Dirk und Max verlassen (v.l.: Fynn Dießner, Heinz Zomerland, Harald Schmidt und Rune Opitz) -
Foto: Theater am Meer/Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN. (RED) Am Samstag, 13. Januar, feiert die Komödie „Appeldwatsch“ von Frank Pinkus seine niederdeutsche Erstaufführung. Im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße geht es in der rein männlich besetzten Inszenierung um echte Männerfreundschaften. Bühnenleiter Arnold Preuß hat dafür Pinkus Stück „Crazy“ ins Niederdeutsche übertragen und neben der Regie auch den Entwurf des Bühnenraums übernommen.

In einem Heim gelten die fünf Bewohner alle als „appeldwatsch“, also ein bisschen irre. Keiner scheint hier ganz normal zu sein, aber was ist schon normal? Einer der Bewohner ist Fritz, gespielt von Rune Opitz. Er weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat und hat deshalb noch einen einzigen Wunsch: einmal in seinem Leben nach Rom fahren und eine Münze in den berühmten Trevi-Brunnen zu werfen. Denn dem Volksglauben zu urteilen, kehrt jeder, der dort eine Münze hineingeworfen hat, dorthin zurück. Und Fritz möchte in nächsten Leben noch einmal unter der südlichen Sonne stehen. Weil er etwas Geld geerbt hat, lädt er seine vier besten Freunde ein, mit ihm nach Italien zu fliehen. Während der Reise möchte er jedem einen Wunsch erfüllen. Die abenteuerliche Fahrt nach Rom führt zunächst nach München, es folgt eine Übernachtung unter südlichem Sternenhimmel und landen dann in einem italienischen Bordell. Als die Freunde am Ende am Trevi-Brunnen ankommen, sind sie nicht mehr dieselben. Neben Rune Opitz stehen Haucke Backhus, Fynn Dießner, Harald Schmidt und Heinz Zomerland auf der Bühne.

Die Komödie, die mit viel Witz, Charme und Humor überzeugt, hat durchaus auch ihre nachdenklichen Momente. Zudem lernt das Publikum fünf komplett unterschiedliche aber äußerst liebenswerte Charaktere kennen.

Das Stück „Appeldwatsch“ wird an folgenden Terminen aufgeführt: 13., 14., 19., 21., 27., 28. und 31. Januar sowie 3., 4., 9., 10., 11. und 17. Februar.

Die Vorstellungen beginnen um 20 Uhr. An einigen Sonntagsterminen gibt es auch Vorstellungen um 15.30 Uhr. Karten gibt es im Theaterbüro an der Kieler Straße. Das Büro hat dienstags und donnerstags von 16 bis 18.30 Uhr und mittwochs und freitags von 10.30 bis 13 Uhr geöffnet. Oder online unter www.theater-am-meer.de.

Wilhelmshaven, 8. Januar 2024

Fünf Freunde unternehmen abenteuerliche Reise nach Rom

Theater am Meer beginnt 2024 mit Erstaufführung von „Appeldwatsch“  Appeldwatsch Premiere

Kurt (Hauke Backhus, stehend) erlebt ein amouröses Abenteuer. Da kann er sich auf die Ratschläge seiner Freunde Fritz, Konrad, Dirk und Max verlassen – oder? (v.r.n.l. Rune Opitz, Harald Schmidt, Heinz Zomerland und Fynn Dießner)       
Foto: Arnold Preuß, Theater am Meer 

WILELMSHAVEN/AP – Im Theater am Meer erlebt die Komödie „Appeldwatsch“ von Frank Pinkus seine Niederdeutsche Erstaufführung mit der Premiere am Sonnabend, 13. Januar 2024, um 20 Uhr im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63. Bühnenleiter Arnold Preuß hat Frank Pinkus‘ Stück „Crazy“ ins Niederdeutsche übertragen und die Regie und den Entwurf des Bühnenraums für die rein männlich besetzte Inszenierung übernommen.

Worum geht es?     
Nach landläufiger Meinung sind die fünf Bewohner des Heimes alle „appeldwatsch“, also crazy - irre. Sie sind „weggesperrt“ von der Außenwelt. Keiner von ihnen ist so ganz normal, aber was heißt schon normal? 

Fritz weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Er hat noch einen einzigen Wunsch, er möchte noch einmal in seinem Leben nach Rom, um eine Münze in den berühmten Trevi-Brunnen zu werfen. Denn wie heißt es doch so schön? Wer einmal eine Münze dort hineingeworfen hat, kommt wieder dorthin zurück. Und Fritz möchte – in diesem oder einem nächsten Leben – noch einmal unter südlicher Sonne dort stehen. 

Er hat etwas Geld geerbt und lädt seine vier besten Freunde ein, mit ihm nach Italien zu fliehen. Während der Reise möchte er auch jedem einen Wunsch erfüllen. So lassen sich Konrad, Kurt, Max und Dirk nicht lange bitten und so setzen sie sich gemeinsam bei einem Besuch des Theaters am Meer ab und machen sich mit der Bahn auf den Weg nach Rom. Die abenteuerliche Fahrt nach Rom führt über einen Besuch der Staatsoper in München, eine Nacht in einer Cocktail-Bar sowie eine Übernachtung unter südlichem Sternenhimmel am Adria-Strand und last but not least landen sie in einem italienischen Bordell. Als sie am Ziel ihrer Reise, dem Trevi-Brunnen ankommen, sind die fünf Freunde nicht mehr dieselben, die sie am Start ihrer Reise waren.

Autor Frank Pinkus zeigt in „Appeldwatsch“ mit viel Witz, Charme und Humor aber durchaus auch mit nachdenklichen Momenten wie schön eine echte Männerfreundschaft ist. Rasante Dialoge, derbe Witze, ans Herz gehende und fünf komplett unterschiedliche, aber äußerst liebenswerte Charaktere – wie sie nur Pinkus zu schreiben vermochte – machen das Stück absolut erlebenswert. 

Es wirken mit:         
Arnold Preuß als Regisseur, Übersetzer und Bühnenraumgestalter              
auf der Bühne:
        
Hauke Backhus als Kurt, Fynn Dießner als Max, Rune Opitz als Fritz, Harald Schmidt als Konrad, Heinz Zomerland als Dirk.       
hinter der Bühne:    
Phillip Schmidt als Technischer Leiter und Beleuchter, Jutta Stuckey als Choreografin, Rolf-Peter Lauxtermann als Inspizient, Lars Landes, Harald Schmidt als Beleuchter, Diana Westerholt als Souffleuse, Ilse Bergmann, Fenja Eggert, Helga Lauermann, Heidi Strowik als Kostümberaterinnen, Ingrid Bicke, Barbara Spengler als Requisiteurinnen, Ilona Düsterdich als Maskenbildnerin, Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs als Bühnenbauer, Thomas Marschner als Bühnenmaler und Ingo Heuer als Hausmeister. 

Ab Dienstag, 9. Januar 2024 ist das Theaterbüro des Theaters am Meer aus den Weihnachtsferien zurück und in der Kieler Straße 63 wieder zu den normalen Öffnungszeiten erreichbar.    

THEATER AM MEER
Theaterbüro I Kartenverkauf I Abonnementsverwaltung
Theater am Meer, Kieler Straße 63, 1. OG
Karten-Telefon 04421/777749 (auch AB)
Karten-Online: www.theater-am-meer.de/die-karten-online
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Öffnungszeiten 
Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18.30 Uhr 
Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13 Uhr