Sonnabend, 2. September 2023
Niederdeutsche Erstaufführung

Een Week, keen Dag wieter!

(Une semaine, pas plus! / Trennung für Feiglinge)
Komödie in drei Akten von Clément Michel
Hochdeutsch von Frank-Lorenz Engel
Niederdeutsch von Markus Weise

Regie und Bühne: Arnold Preuß

Inhalt

Paul und Sophie sind seit einiger Zeit ein Paar. Vor vier Monaten sind sie in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Sie sind glücklich. Denkt sie. Er sieht das völlig anders. Sophie ist sexy, liebevoll, zuvorkommend – das geht gar nicht! Paul findet das Zusammenleben grässlich. Er will sich konsequenterweise von Sophie trennen. Leider fehlt es Paul am Mumm, mit seiner bezaubernden Freundin Schluss zu machen. So sucht er Hilfe bei seinem besten Freund Martin. Der soll bei den beiden einziehen und sich so lange danebenbenehmen, bis Sophie Paul vor die Wahl stellt: "Entweder er geht oder ich." Martin ist wenig begeistert von dieser Idee, zumal er Sophie sympathisch findet. Er willigt in den Umzug ein, für maximal eine Woche, mehr nicht. So beginnt eine Ménage-à-trois, die einige überraschende Wendungen nach sich zieht.  

Der französische Autor, Filmemacher und Regisseur Clément Michel (1974 in Paris geboren) hat mit "Een Week, keen Dag wieter!" eine temporeiche Komödie verfasst, in der er originell die Sollbruchstellen des menschlichen Beziehungslebens unter die Lupe nimmt. Mit schnellen Dialogen, bissigem Humor und einem sicheren Gespür für Timing und Situationskomik zeichnet er ein entlarvendes wie unterhaltsames Bild einer Dreierkonstellation der etwas anderen Art. (Text: Verlag Felix Bloch Erben).

auf der Bühne mit
Michel Waskönig als Paul
Ulrike Schütze als Sophie

Hauke Backhus als Martin

und der Crew
Technische Leitung: Phillip Schmidt

Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmaler: Thomas Marschner
Soufflage: Claudia Kühne
Maske: Claudia Ducci
Inspizienz: Lard Landes
Requisiten: Monika Eilers, Barbara Spengler
Beleuchtung: Kristin Kloster
Kostümberatung: Ilse Bergmann, Fenja Eggert, Heidi Strowik

Hausdienst: Ingo Heuer

Spieldauer: 2 Std. incl. 1 Pause

Aufführungsrechte:
Karl Mahnke Theaterverlag GmbH, Berlin im Subvertrieb für Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin


PRESSEMELDUNGEN

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 9. Oktober 2023

Viel Lob für Boulevard-Komödie

THEATER - Am 15. Oktober letzte Aufführung von „Een Week, keen Dag wieter“

Sie bilden für eine Woche eine „Menage a trois“: Ulrike Schütze, Michel Waskönig (oben) und Hauke Backhus (unten). BILD: TaM, Olaf Preuschoff 

WILHELMSHAVEN. (red) Das Theater am Meer-Ensemble Ulrike Schütze, Michel Waskönig und Hauke Backhus haben als Sophie, Paul und Martin in der turbulenten Boulevard-Komödie „Een Week, keen Dag wieter“ von Clément Michel (Niederdeutsche Fassung von Markus Weise) das Publikum in den letzten Wochen seit der Premiere restlos überzeugt. „Die meisten Reaktionen des Publikums waren kurz und treffend ‚großartiges Stück, großartige Schauspieler‘, sagt Bühnenleiter und Regisseur Arnold Preuß. „Über so viel Anerkennung auch gerade über das Stück freuen wir uns natürlich sehr, denn das Stück spielt in Paris und schildert das turbulente Leben in einer Gemeinschaft zu Dritt. Die Ereignisse überschlagen sich und ständig bringen die Missverständnisse zwischen den Dreien neue ‚kleine Katastrophen‘, das schnelle Handeln und ein Umdenken erfordern.“

„Das notwendige Spieltempo, um den französischen Lebensstil „Savoir-vivre“ mit der Niederdeutschen Sprache zu bewältigen, war für uns eine Herausforderung, die wir jetzt im Nachhinein allein von den Reaktionen der Besucher her, als gemeistert ansehen dürfen“, freut sich Preuß. „Im Vergleich zum Vorjahr habe das Stück etwas mehr Zuschauer gewinnen können. Gleichwohl ist – möglicherweise den Herbstferien geschuldet – die Nachfrage nach Karten noch da, aber die möglichen Zusatzvorstellungen werden nicht vollends geöffnet werden müssen, so dass wir das Stück nur noch einmal spielen werden, und zwar am Sonntag, 15. Oktober, um 15.30 Uhr.“

Info/Karten: T 04421/777749 (auch AB), www.theater-am-meer.de/die-karten-online, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Pressemeldung Nr. 8 vom  2. Oktober 2023

„Een Week, keen Dag wieter“ noch zweimal im Theater am Meer

Viel Lob vom Publikum für die spritzige Boulevardkomödie

Sie bilden für eine Woche eine „Menage a trois“. Ulrike Schütze, Michel Waskönig (oben) und Hauke Backhus (unten) – FOTO: TaM, Olaf Preuschoff 

WILHELMSHAVEN/AP – Das Ensemble Ulrike Schütze, Michel Waskönig und Hauke Backhus haben als Sophie, Paul und Martin in der turbulenten Boulevard-Komödie „Een Week, keen Dag wieter“ von Clément Michel (Niederdeutsche Fassung von Markus Weise) das Publikum in den letzten Wochen seit der Premiere restlos überzeugt. 

„Die meisten Reaktionen des Publikums waren kurz und treffend ‚großartiges Stück, großartige Schauspieler‘, sagt Bühnenleiter und Regisseur Arnold Preuß. „Über so viel Anerkennung auch gerade über das Stück freuen wir uns natürlich sehr, denn das Stück spielt in Paris und schildert das turbulente Leben in einer Gemeinschaft zu Dritt. Die Ereignisse überschlagen sich und ständig bringen die Missverständnisse zwischen den Dreien neue ‚kleine Katastrophen‘, das schnelle Handeln und ein Umdenken erfordern.“ 

Das notwendige Spieltempo, um den französischen Lebensstil „Savoir-vivre“ mit der Niederdeutschen Sprache zu bewältigen, war für uns eine Herausforderung, die wir jetzt im Nachhinein allein von den Reaktionen der Besucher her, als gemeistert ansehen dürfen, freut sich Preuß. 

Im Vergleich zum Vorjahr habe das Stück etwas mehr Zuschauer gewinnen können, sowohl im Abonnement als auch im freien Verkauf. Gleichwohl ist – möglicherweise den Herbstferien geschuldet – die Nachfrage nach Karten noch da, aber die möglichen Zusatzvorstellungen werden nicht vollends geöffnet werden müssen, so dass wir das Stück nur noch zweimal spielen werden, und zwar am  

  • Samstag, 7. Oktober 2023, um 20 Uhr, für das Abo I und im freien Verkauf und
  • am Sonntag, 15. Oktober 2023, um 15.30 Uhr.

Die möglichen Zusatzvorstellungen am 8. Oktober (15.30 und 20 Uhr) sowie am 14. Oktober (um 20 Uhr) finden nicht statt.

Pressemeldung Nr. 07  |  16. September 2023

„Een Week, keen Dag wieter“ aktuell im Theater am Meer

Boulevardkomödie unterhält Publikum köstlich

Ulrike Schütze (Sophie), Hauke Backhus (Martin) und Michel Waskönig (als Paul) leben die Höhen und Tiefen einer „ménage-à-trois“ aus. Foto: TaM, Olaf Preuschoff 

WILHELMSHAVEN/AP – Die Premiere von „Een Week, keen Dag wieter!“ vor 14 Tagen im Theater am Meer war ein voller Erfolg. Stehender Applaus war der Lohn für die drei Akteure Ulrike Schütze (als Sophie), Michel Waskönig (als Paul) und Hauke Backhus (als Martin) am Ende der Vorstellung. Die Niederdeutsche Erstaufführung der Boulevardkomödie von Clément Michel in der niederdeutschen Fassung von Markus Weise überzeugte in der Regie von Arnold Preuß, der die notwendige Balance aus Tempo und Situationskomik für die Inszenierung gewählt hatte. 

Im Fokus der Geschichte stehen Paul und Sophie. Sie sind erst seit einiger Zeit ein Paar und kürzlich spontan in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Sie sind glücklich! - denkt sie. Er sieht das völlig anders. Sophie ist sexy, liebevoll, zuvorkommend – das geht gar nicht! Paul findet das Zusammenleben grässlich. Ihn plagen grauenvolle Alpträume. Er will sich konsequenterweise von Sophie trennen. Leider fehlt es Paul am Mumm, mit seiner bezaubernden Freundin Schluss zu machen. Da kommt sein bester Freund Martin ins Spiel. Er soll bei den beiden einziehen und sich so lange von seiner unangenehmsten Seite zeigen, bis Sophie Paul vor die Wahl stellt: "Entweder geht er oder ich."

Martin zeigt sich wenig begeistert von der Idee, zumal er Sophie durchaus sympathisch findet. Schlussendlich willigt er in den Wohnungswechsel ein, allerdings nur für maximal eine Woche, keinen Tag länger. So beginnt eine „ménage-à-trois“ bei der Paul, Sophie und Martin mit überraschenden Drehungen und Wendungen konfrontiert werden, die das Zusammenleben auf eine harte Probe stellt. Ob Pauls Plan in Erfüllung geht, entscheidet sich erst im allerletzten Augenblick.

Theaterleiter Arnold Preuß zeigt sich mit dem bisherigen Besuch sehr zufrieden: „Das Theaterbüro meldet mehr Kartenverkäufe im freien Verkauf als in der letzten Spielzeit und auch im Abonnement gibt es steigende Zahlen, was eine besonders schöne Entwicklung ist. Wir alle hoffen, dass dieser Trend weiter anhält.“

NORDWEST - Sonntagsblatt Wilhelmshaven vom 9. September 2023

Schnelle Dialoge und Situationskomik

NIEDERDEUTSCH - „Een Week, keen Dag wieter!" feierte
Premiere im Theater am Meer

von Dietmar Bökhaus

Was spielt sich da zwischen Sophie (Ulrike Schütze) und Martin (Hauke Backhus) ab? BILD: Dietmar Bökhaus

WILHELMSHAVEN. (Boe) Die neue Spielsaison 2023/2024 im Theater am Meer, in der Kieler Straße in Wilhelmshaven wurde mit einer Komödie von Clément Michel eröffnet. Im Original „Une semaine, pas plus!“, heißt sie im kleinen Zimmertheater „Een Week, keen Dag wieter!“. Eine Ménage-à-trois der besonderen Art, die einige überraschende Wendungen nach sich zieht, bringen derzeit die Akteure Ulrike Schütze (Sophie), Michel Waskönig (Paul) und Hauke Backhus, der den Freund Martin verkörpert, damit auf die Bühne, unter der Regie von Arnold Preuß und begeisterten in der Premierenveranstaltung am vergangenen Samstag ihr Publikum vom ersten Moment an. Paul und Sophie sind erst vor einigen Monaten in eine gemeinsame Wohnung gezogen und bei Paul kommen die ersten Zweifel auf, dass das eine richtige Entscheidung war.

Er will, dass Sophie auszieht und schmiedet einen perfiden Plan, bei dem sein bester Freund Martin helfen muss. „Segg ehr doch dat Sluss is“, meint Martin, aber das ist für Paul zu einfach. „Sophie ist liebevoll und sexy, aber das Zusammenleben wird mir zu eng“, sagte er. Martin, als Retter in der Not, soll bei den beiden einziehen und sich so richtig danebenbenehmen, bis Sophie die Koffer packt und das Weite sucht, soweit der Plan. Das Publikum ist schon zu Beginn des Stückes begeistert, wie Paul hektisch nach einer Lösung sucht. Immer wieder erklärt er seinem Freund, der mit Hämorrhoiden so seine Probleme hat, was der zu tun hat.

„Ik heff dröömt, en Laster hett ehr överföhrt.“, schildert er Martin hektisch die Lage. Als dann auch noch Martin angeblich ein Trauerfall in der Familie hat, scheint es Paul mit seinen Plänen zu übertreiben. Sophie will Martin helfen bei der Trauerbewältigung. „He kann so laan blieven as nödig“, sagt sie und macht damit Pauls Plan zunichte, oder? Hauke Backhus, der zwei Wochen vor der Premiere für den erkrankten Rune Opitz eingesprungen ist, meistert seine Rolle in diesem Stück voller schneller Dialoge und Situationskomik sehr gut. Auf seine trockene humoristische Art haucht er dem Martin Leben ein und spielt sich in die Herzen der Zuschauer, was am Applaus zu hören war. Wird die “Ménage-à-trois“ bestehen bleiben, oder geht Sophie, oder vielleicht Paul? Die Zuschauer werden es erleben, in der spannenden Dreierkonstellation der etwas anderen Art. Während der Vorstellung und am Ende waren die Gäste begeistert und sparten nicht mit dem wohlverdienten Applaus.

Jeversches Wochenblatt vom 6. September 2023

Turbulente Komödie: Untermieter soll Trennung beschleunigen

KULTUR - Ensemble vom „Theater am Meer“ feiert mit „Een Week, keen Dag wieter!“ gelungene Premiere

Sophie (Ulrike Schütze) und Paul (Michel Waskönig, rechts) liegen sich in den Haaren, Kumpel Martin (Hauke Backhus) macht die ganze Sache nur komplizierter. BILD: Olaf Preuschoff

WILHELMSHAVEN. (WAN) Eine Boulevardkomödie neigt bekanntlich zur Übertreibung, die aber brachte das Trio auf der Bühne des Theaters am Meer bei der Premiere am Samstag derartig turbulent rüber, dass es das Publikum am Schluss zum Riesenbeifall von den Sitzen riss. „Een Week, keen Dag wieter!“ heißt der Titel des französischen Dreiakters von Clément Michel (Deutsch von Frank-Lorenz Engel) in der Niederdeutschen Fassung von Markus Weise. Unter der Regie von Arnold Preuß setzt das Stück recht garstig ein, denn Paul (Michel Waskönig) und Sophie (Ulrike Schütze) leben seit Monaten in einer innigen Beziehung, die aber nur vermeintlich eine Idylle ist.

Hauke Backhus nach Pause wieder dabei
Während die Hochverliebte ihn auch körpernah umturtelt, geht ihm das inzwischen völlig gegen den Strich. Er versteht es zwar selbst nicht recht, doch seinem besten Freund Martin schildert er am Telefon, wie er sehnlichst davon träumt, dass ein Lkw sie überfahren möge.

Als ausgewachsener Feigling kommt er dann auf die Idee, Martin mit einzubeziehen. Der soll sich so lange danebenbenehmen, bis Sophie entnervt abhaut. Während sich der brave Freund noch sträubt, schlägt Sophie genau diesen Einzug vor, weil der Arme doch – angeblich – gerade seine Mutter verloren habe. Übrigens durch einen Lkw überrollt, wovon Martin aber nichts weiß. Und dann kommt Martin tatsächlich und es ist nach mehrjähriger Pause endlich wieder Hauke Backhus, der diesen furchtbar steifen, introvertierten Freund mit Jackett und Fliege wie das Sinnbild eines jungen altbackenen Beamten spielt. Was zugleich eine glückliche Improvisation war, nachdem der ursprüngliche Akteur kurzfristig erkrankte.

Paul dreht nun als zweitklassiger Improvisator auf, während sich Martin nur ganz schwer vereinnahmen lässt. Und schrecklich unter Hämorrhoiden leidet. Was aber nur Paul weiß, wogegen Sophie ihn wegen seines Leidens – um die Mutter – trösten möchte. Da werden die Lachmuskeln strapaziert, zumal sich zwischendurch Paul immer wieder einmengt und um Kopf und Kragen redet. Als er Martin dann endlich die richtige Grantelei eingeredet hat, um Sophie zu vergraulen, dreht der tatsächlich als richtiger Griesgram auf. Was völlig zum Rohrkrepierer wird, denn Sophie fließt über vor Verständnis und beginnt mit ganz konkreter Trauerbewältigung, die Martin sehr willkommen ist.

Trio zeigt große Spielfreude
Weil Paul jedoch begriffsstutzig ist und sich die Verwirrungen schließlich für alle weiter steigern, treibt das alles auf einen unvermeidlichen Höhepunkt zu, als Sophie auch noch ihren Job verliert und Martin sich „Trauerurlaub“ nimmt. Und dann bekommt Martin einen peinlichen Telefonanruf. Mehr aber sei nicht verraten von dieser überdrehten Komödie, die man nicht ernst nehmen muss, die aber dank viel Wortwitz, köstlichen Missverständnissen und vor allem auch der Spielfreude dieses Trios ungemein gut unterhält. Die nächsten Aufführungen sind am 8., 10., 16., 17., 20., 23., 24. und 30. September. Weitere Informationen und Termine gibt es unter

Mehr Informationen unter: theater-am-meer.de

Wilhelmshavener Zeitung vom 5. September 2023 /NWZOnline.

Eine Wohngemeinschaft soll die Beziehung ruinieren


WILHELMSHAVEN. (WAN) Mit dem Drei-Personen-Stück „Een Week und keen Dag wieter!“ feiert die nächste unterhaltsame Beziehungskomödie ihre Premiere beim Theater am Meer. Paul (Michel Waskönig, links) möchte seine Freundin Sophie (Ulrike Schütze) vergraulen. Doch Kumpel Martin (Hauke Backhus) schadet dem Plan mehr, als dass er dabei hilft. ➜ Seite 7


Untermieter soll Trennung beschleunigen

KULTUR - „Een Week, keen Dag wieter“ feiert gelungene Premiere beim „Theater am Meer“

Wolfgang A. Niemann

Sophie (Ulrike Schütze, links) und Paul (Michel Waskönig, rechts) lieen sich in den Haaren, Kumpel Martin (Hauke Backhus) macht die ganze Sache nur noch komplizierter. BILDER: Theater am Meer/Olaf Preuschoff

WILHELMSHAVEN. (WAN) Eine Boulevardkomödie neigt bekanntlich zur Übertreibung, die aber brachte das Trio auf der Bühne des Theaters am Meer bei der Premiere am Samstag derartig turbulent rüber, dass es das Publikum am Schluss zum Riesenbeifall von den Sitzen riss. „Een Week, keen Dag wieter!“ heißt der Titel des französischen Dreiakters von Clément Michel (Deutsch von Frank-Lorenz Engel) in der Niederdeutschen Fassung von Markus Weise. Unter der Regie von Arnold Preuß setzt das Stück recht garstig ein, denn Paul (Michel Waskönig) und Sophie (Ulrike Schütze) leben seit Monaten in einer innigen Beziehung, die aber nur vermeintlich eine Idylle ist.

Hauke Backhus nach Pause wieder dabei

Während die Hochverliebte ihn auch körpernah umturtelt, geht ihm das inzwischen völlig gegen den Strich. Er versteht es zwar selbst nicht recht, doch seinem besten Freund Martin schildert er am Telefon, wie er sehnlichst davon träumt, dass ein Lkw sie überfahren möge.

Als ausgewachsener Feigling kommt er dann auf die Idee, Martin mit einzubeziehen. Der soll sich so lange danebenbenehmen, bis Sophie entnervt abhaut. Während sich der brave Freund noch sträubt, schlägt Sophie genau diesen Einzug vor, weil der Arme doch – angeblich – gerade seine Mutter verloren habe. Übrigens durch einen Lkw überrollt, wovon Martin aber nichts weiß.

Und dann kommt Martin tatsächlich und es ist nach mehrjähriger Pause endlich wieder Hauke Backhus, der diesen furchtbar steifen, introvertierten Freund mit Jackett und Fliege wie das Sinnbild eines jungen altbackenen Beamten spielt. Was zugleich eine glückliche Improvisation war, nachdem der ursprüngliche Akteur kurzfristig erkrankte. Paul dreht nun als zweitklassiger Improvisator auf, während sich Martin nur ganz schwer vereinnahmen lässt. Und schrecklich unter Hämorrhoiden leidet. Was aber nur Paul weiß, wogegen Sophie ihn wegen seines Leidens – um die Mutter – trösten möchte. Da werden die Lachmuskeln strapaziert, zumal sich zwischendurch Paul immer wieder einmengt und um Kopf und Kragen redet. Als er Martin dann endlich die richtige Grantelei eingeredet hat, um Sophie zu vergraulen, dreht der tatsächlich als richtiger Griesgram auf.

Trio zeigt große Spielfreude

Was völlig zum Rohrkrepierer wird, denn Sophie fließt über vor Verständnis und beginnt mit ganz konkreter Trauerbewältigung, die Martin sehr willkommen ist. Weil Paul jedoch begriffsstutzig ist und sich die Verwirrungen schließlich für alle weiter steigern, treibt das alles auf einen unvermeidlichen Höhepunkt zu, als Sophie auch noch ihren Job verliert und Martin sich „Trauerurlaub“ nimmt. Und dann bekommt Martin einen peinlichen Telefonanruf. Mehr aber sei nicht verraten von dieser überdrehten Komödie, die man nicht ernst nehmen muss, die aber dank viel Wortwitz, köstlichen Missverständnissen und vor allem auch der Spielfreude dieses Trios ungemein gut unterhält.

Darauf dürfen sich nun die Zuschauer der nächsten Aufführungen freuen, von denen die nächsten am 8. und 10. September folgen.

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 29. August 2023

Auftakt mit rasanter Komödie 


WILHELMSHAVEN. (MH) Mit der Premiere der Beziehungskomödie „Een Week, keen Dag wieter!“ startet das Theater am Meer am Samstag in die neue Spielzeit. ➜ P Seite 6

Rasante Beziehungskomödie mit bissigem Humor

KULTUR - Theater am Meer startet mit Premiere von „Een Week, keen Dag wieter!“ in neue Saison 

Paul (Michel Waskönig, von links), Sophie (Ulrike Schütze) und Martin (Hauke Backhus) bilden eine Wohngemeinschaft. Diese „Ménage-a-trois“ wirbelt das Zusammenleben gehörig durcheinander. BILD: TAM/Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN. (red) Die Sommerpause ist vorbei, das Theater am Meer startet in die neue Spielzeit: Der Auftakt erfolgt am Samstag, 2. September, um 20 Uhr mit der Premiere von „Een Week, keen Dag wieter!“ – es ist zugleich eine Niederdeutsche Erstaufführung dieser unbeschwert-heiteren Beziehungskomödie von Clément Michel, in der niederdeutschen Fassung von Markus Weise. Für Regie und Bühnenbildentwurf zeichnet sich Theaterleiter Arnold Preuß verantwortlich.

Beziehung auf der Kippe

Im Fokus stehen Paul (Michel Waskönig) und Sophie (Ulrike Schütze), die seit einiger Zeit ein Paar sind. Vor vier Monaten sind sie spontan in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Sie sind glücklich, denkt zumindest Sophie. Er sieht das völlig anders, findet das Zusammenleben grässlich. Ihn plagen grauenvolle Alpträume. Er will sich konsequenterweise von Sophie, die sexy, liebevoll und zuvorkommend ist, trennen. Leider fehlt es ihm jedoch am Mumm, mit seiner bezaubernden Freundin Schluss zu machen.

So sucht er Hilfe bei seinem besten Freund Martin (Hauke Backhus). Der soll bei den beiden einziehen und sich so lange von seiner unangenehmsten Seite zeigen, bis Sophie Paul vor die Wahl stellt: „Entweder geht er oder ich.“ Martin ist wenig begeistert von dieser Idee, zumal er Sophie durchaus sympathisch findet. Er willigt aber schlussendlich in den Wohnungswechsel ein, allerdings nur für maximal eine Woche, keinen Tag länger. So beginnt ein Dreiecksverhältnis – „ménage-à-trois“ – , bei der Pfiffikus Paul mit einigen überraschenden Drehungen und Wendungen konfrontiert wird, die seine Gewitztheit und Listigkeit ziemlich herausfordern.

Temporeiche Komödie

Clément Michel nimmt in dieser temporeichen Komödie originell die Sollbruchstellen des menschlichen Beziehungslebens unter die Lupe. Mit schnellen Dialogen, bissigem Humor und einem sicheren Gespür für Timing und Situationskomik zeichnet er ein entlarvendes wie unterhaltsames Bild einer Dreierkonstellation der etwas anderen Art, heißt es in der Pressemitteilung des Theaters am Meer.

Neben den drei Hauptakteuren wirken ferner mit Phillip Schmidt (Technische Leitung), Kristin Kloster (Beleuchtung), Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau), Thomas Marschner (Bühnenmaler), Claudia Kühne (Soufflage), Claudia Ducci (Maske), Lars Landes (Inspizient), Monika Eilers, Barbara Spengler (Requisiten), Heidi Strowik, Ilse Bergmann, Fenja Eggert (Kostüme) sowie Ingo Heuer (Hausdienst).

Nach der Premiere im kleinen Schauspielhaus, Kieler Straße 63, folgen die nächsten Vorstellungen am 3. September (15.30 Uhr), 8. September (20 Uhr), 10. September (15.30 und 20 Uhr). Tickets und weitere Informationen unter www.theater-am-meer.de, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder unter 04421/777749.

Pressemeldung Nr. 05 | 27. August 2023

Theater am Meer startet mit flotter Beziehungskomödie 

Rasende Lastwagen plagen Pfiffikus Pauls Phantasieträume

Paul (Michel Waskönig), Sophie (Ulrike Schütze) und Martin (Hauke Backhus) -v.l.n.r. - bilden eine Wohngemeinschaft. Diese „ménage a troi“ wirbelt das Zusammenleben gehörig durcheinander. Eine Szene aus „Een Week, keen Dag wieter!“ -  Foto: TaM, Arnold Preuß 

WILHELMSHAVEN/AP – Die Spielzeit 2023/24 des Theaters am Meer im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße beginnt am kommenden Sonnabend, dem 2. September 2023, um 20 Uhr erneut mit einer Niederdeutschen Erstaufführung. Premiere hat die unbeschwert-heitere Beziehungskomödie „Een Week, keen Dag wieter!“ (une semaine, pas plus! - Trennung für Feiglinge) von Clément Michel, in der niederdeutschen Fassung von Markus Weise. Für die Regie und den Bühnenbildentwurf zeichnet Theaterleiter Arnold Preuß verantwortlich. 

Die Story
Paul (Michel Waskönig) und Sophie (Ulrike Schütze) sind erst seit einiger Zeit ein Paar. Vor vier Monaten sind sie dann spontan in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Sie sind glücklich! - denkt sie. Er sieht das völlig anders. Sophie ist sexy, liebevoll, zuvorkommend – das geht gar nicht! Paul findet das Zusammenleben grässlich. Ihn plagen grauenvolle Alpträume. Er will sich konsequenterweise von Sophie trennen. Leider fehlt es Paul am Mumm, mit seiner bezaubernden Freundin Schluss zu machen. So sucht er Hilfe bei seinem besten Freund Martin (Hauke Backhus). Der soll bei den beiden einziehen und sich so lange von seiner unangenehmsten Seite zeigen, bis Sophie Paul vor die Wahl stellt: "Entweder geht er oder ich."

Martin ist wenig begeistert von dieser Idee, zumal er Sophie durchaus sympathisch findet. Er willigt aber schlussendlich in den Wohnungswechsel ein, allerdings nur für maximal eine Woche, keinen Tag länger. So beginnt eine „ménage-à-trois“, bei der Pfiffikus Paul mit einigen überraschenden Drehungen und Wendungen konfrontiert wird, die seine Gewitztheit und Listigkeit ziemlich herausfordern.

Der Autor
Der französische Autor, Filmemacher und Regisseur Clément Michel (1974 in Paris geboren) hat mit "Een Week, keen Dag wieter!" eine temporeiche Komödie verfasst, in der er originell die Sollbruchstellen des menschlichen Beziehungslebens unter die Lupe nimmt. Mit schnellen Dialogen, bissigem Humor und einem sicheren Gespür für Timing und Situationskomik zeichnet er ein entlarvendes wie unterhaltsames Bild einer Dreierkonstellation der etwas anderen Art.

Die Besetzung
In der Inszenierung und im Bühnenbildentwurf von Arnold Preuß wirken mit Ulrike Schütze (als Sophie), Michel Waskönig (als Paul), Hauke Backhus (als Martin). Ferner wirken mit Phillip Schmidt (Technische Leitung), Kristin Kloster (Beleuchtung), Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau), Thomas Marschner (Bühnenmaler), Claudia Kühne (Soufflage), Claudia Ducci (Maske), Lars Landes (Inspizient), Monika Eilers, Barbara Spengler (Requisiten), Heidi Strowik, Ilse Bergmann, Fenja Eggert (Kostüme) sowie Ingo Heuer (Hausdienst). 

THEATER AM MEER
Theaterbüro I Kartenverkauf I Abonnementsverwaltung
Theater am Meer, Kieler Straße 63, 1. OG
Karten-Telefon 04421/777749 (auch AB)
Karten-Online: www.theater-am-meer.de/die-karten-online
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Öffnungszeiten (NEU):
Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18.30 Uhr 
Mittwoch, Freitag von 10.30 bis 13 Uhr

Der NEUE Lotse August 2023

Theater am Meer: Niederdeutsche Erstaufführung

Een Week, keen Dag wieter! 

Komödie von Clement Michel - Deutsch von Frank-Lorenz Engel - Niederdeutsch von Markus Weise

Premiere: 2. September

Der französische Autor, Filmemacher und Regisseur Clément Michel (1974 in Paris geboren) hat mit "Een Week, keen Dag wieter!" eine temporeiche Komödie verfasst, in der er originell die Sollbruchstellen des menschlichen Beziehungslebens unter die Lupe nimmt. Mit schnellen Dialogen, bissigem Humor und einem sicheren Gespür für Timing und Situationskomik zeichnet er ein entlarvendes wie unterhaltsames Bild einer Dreierkonstellation der etwas anderen Art. 

Paul und Sophie sind seit einiger Zeit ein Paar. Vor vier Monaten sind sie in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Sie sind glücklich. Denkt sie. Er sieht das völlig anders. Sophie ist sexy, liebevoll, zuvorkommend – das geht gar nicht! Paul findet das Zusammenleben grässlich. Er will sich konsequenterweise von Sophie trennen. Leider fehlt es Paul am Mumm, mit seiner bezaubernden Freundin Schluss zu machen. So sucht er Hilfe bei seinem besten Freund Martin. Der soll bei den beiden einziehen und sich so lange danebenbenehmen, bis Sophie Paul vor die Wahl stellt: "Entweder er geht oder ich." 

Martin ist wenig begeistert von dieser Idee, zumal er Sophie sympathisch findet. Er willigt in den Umzug ein, für maximal eine Woche, mehr nicht. So beginnt eine Ménage-à-trois, die einige überraschende Wendungen nach sich zieht. (Regie und Bühne: Arnold Preuß, als Darsteller auf der Bühne Sophie Schütze, Rune Opitz und Michel Waskönig)

Wilhelmshaven, 31. August 2023

Olaf Preuschoffs Fotos von der 2. Hauptprobe

Sophie (Ulrike Schütze) und Paul (Michel Waskönig)

Michel Waskönig und Martin (Hauke Backhus)

 

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 29. August 2023

Auftakt mit rasanter Komödie 


WILHELMSHAVEN. (MH) Mit der Premiere der Beziehungskomödie „Een Week, keen Dag wieter!“ startet das Theater am Meer am Samstag in die neue Spielzeit. ➜ P Seite 6

Rasante Beziehungskomödie mit bissigem Humor

KULTUR - Theater am Meer startet mit Premiere von „Een Week, keen Dag wieter!“ in neue Saison 

Paul (Michel Waskönig, von links), Sophie (Ulrike Schütze) und Martin (Hauke Backhus) bilden eine Wohngemeinschaft. Diese „Ménage-a-trois“ wirbelt das Zusammenleben gehörig durcheinander. BILD: TAM/Arnold Preuß

WILHELMSHAVEN. (red) Die Sommerpause ist vorbei, das Theater am Meer startet in die neue Spielzeit: Der Auftakt erfolgt am Samstag, 2. September, um 20 Uhr mit der Premiere von „Een Week, keen Dag wieter!“ – es ist zugleich eine Niederdeutsche Erstaufführung dieser unbeschwert-heiteren Beziehungskomödie von Clément Michel, in der niederdeutschen Fassung von Markus Weise. Für Regie und Bühnenbildentwurf zeichnet sich Theaterleiter Arnold Preuß verantwortlich.

Beziehung auf der Kippe

Im Fokus stehen Paul (Michel Waskönig) und Sophie (Ulrike Schütze), die seit einiger Zeit ein Paar sind. Vor vier Monaten sind sie spontan in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Sie sind glücklich, denkt zumindest Sophie. Er sieht das völlig anders, findet das Zusammenleben grässlich. Ihn plagen grauenvolle Alpträume. Er will sich konsequenterweise von Sophie, die sexy, liebevoll und zuvorkommend ist, trennen. Leider fehlt es ihm jedoch am Mumm, mit seiner bezaubernden Freundin Schluss zu machen.

So sucht er Hilfe bei seinem besten Freund Martin (Hauke Backhus). Der soll bei den beiden einziehen und sich so lange von seiner unangenehmsten Seite zeigen, bis Sophie Paul vor die Wahl stellt: „Entweder geht er oder ich.“ Martin ist wenig begeistert von dieser Idee, zumal er Sophie durchaus sympathisch findet. Er willigt aber schlussendlich in den Wohnungswechsel ein, allerdings nur für maximal eine Woche, keinen Tag länger. So beginnt ein Dreiecksverhältnis – „ménage-à-trois“ – , bei der Pfiffikus Paul mit einigen überraschenden Drehungen und Wendungen konfrontiert wird, die seine Gewitztheit und Listigkeit ziemlich herausfordern.

Temporeiche Komödie

Clément Michel nimmt in dieser temporeichen Komödie originell die Sollbruchstellen des menschlichen Beziehungslebens unter die Lupe. Mit schnellen Dialogen, bissigem Humor und einem sicheren Gespür für Timing und Situationskomik zeichnet er ein entlarvendes wie unterhaltsames Bild einer Dreierkonstellation der etwas anderen Art, heißt es in der Pressemitteilung des Theaters am Meer.

Neben den drei Hauptakteuren wirken ferner mit Phillip Schmidt (Technische Leitung), Kristin Kloster (Beleuchtung), Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau), Thomas Marschner (Bühnenmaler), Claudia Kühne (Soufflage), Claudia Ducci (Maske), Lars Landes (Inspizient), Monika Eilers, Barbara Spengler (Requisiten), Heidi Strowik, Ilse Bergmann, Fenja Eggert (Kostüme) sowie Ingo Heuer (Hausdienst).

Nach der Premiere im kleinen Schauspielhaus, Kieler Straße 63, folgen die nächsten Vorstellungen am 3. September (15.30 Uhr), 8. September (20 Uhr), 10. September (15.30 und 20 Uhr). Tickets und weitere Informationen unter www.theater-am-meer.de, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder unter 04421/777749.

Pressemeldung Nr. 05 | 27. August 2023

Theater am Meer startet mit flotter Beziehungskomödie 

Rasende Lastwagen plagen Pfiffikus Pauls Phantasieträume

Paul (Michel Waskönig), Sophie (Ulrike Schütze) und Martin (Hauke Backhus) -v.l.n.r. - bilden eine Wohngemeinschaft. Diese „ménage a troi“ wirbelt das Zusammenleben gehörig durcheinander. Eine Szene aus „Een Week, keen Dag wieter!“ -  Foto: TaM, Arnold Preuß 

WILHELMSHAVEN/AP – Die Spielzeit 2023/24 des Theaters am Meer im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße beginnt am kommenden Sonnabend, dem 2. September 2023, um 20 Uhr erneut mit einer Niederdeutschen Erstaufführung. Premiere hat die unbeschwert-heitere Beziehungskomödie „Een Week, keen Dag wieter!“ (une semaine, pas plus! - Trennung für Feiglinge) von Clément Michel, in der niederdeutschen Fassung von Markus Weise. Für die Regie und den Bühnenbildentwurf zeichnet Theaterleiter Arnold Preuß verantwortlich. 

Die Story
Paul (Michel Waskönig) und Sophie (Ulrike Schütze) sind erst seit einiger Zeit ein Paar. Vor vier Monaten sind sie dann spontan in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Sie sind glücklich! - denkt sie. Er sieht das völlig anders. Sophie ist sexy, liebevoll, zuvorkommend – das geht gar nicht! Paul findet das Zusammenleben grässlich. Ihn plagen grauenvolle Alpträume. Er will sich konsequenterweise von Sophie trennen. Leider fehlt es Paul am Mumm, mit seiner bezaubernden Freundin Schluss zu machen. So sucht er Hilfe bei seinem besten Freund Martin (Hauke Backhus). Der soll bei den beiden einziehen und sich so lange von seiner unangenehmsten Seite zeigen, bis Sophie Paul vor die Wahl stellt: "Entweder geht er oder ich."

Martin ist wenig begeistert von dieser Idee, zumal er Sophie durchaus sympathisch findet. Er willigt aber schlussendlich in den Wohnungswechsel ein, allerdings nur für maximal eine Woche, keinen Tag länger. So beginnt eine „ménage-à-trois“, bei der Pfiffikus Paul mit einigen überraschenden Drehungen und Wendungen konfrontiert wird, die seine Gewitztheit und Listigkeit ziemlich herausfordern.

Der Autor
Der französische Autor, Filmemacher und Regisseur Clément Michel (1974 in Paris geboren) hat mit "Een Week, keen Dag wieter!" eine temporeiche Komödie verfasst, in der er originell die Sollbruchstellen des menschlichen Beziehungslebens unter die Lupe nimmt. Mit schnellen Dialogen, bissigem Humor und einem sicheren Gespür für Timing und Situationskomik zeichnet er ein entlarvendes wie unterhaltsames Bild einer Dreierkonstellation der etwas anderen Art.

Die Besetzung
In der Inszenierung und im Bühnenbildentwurf von Arnold Preuß wirken mit Ulrike Schütze (als Sophie), Michel Waskönig (als Paul), Hauke Backhus (als Martin). Ferner wirken mit Phillip Schmidt (Technische Leitung), Kristin Kloster (Beleuchtung), Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs (Bühnenbildbau), Thomas Marschner (Bühnenmaler), Claudia Kühne (Soufflage), Claudia Ducci (Maske), Lars Landes (Inspizient), Monika Eilers, Barbara Spengler (Requisiten), Heidi Strowik, Ilse Bergmann, Fenja Eggert (Kostüme) sowie Ingo Heuer (Hausdienst). 

THEATER AM MEER
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Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18.30 Uhr 
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Der NEUE Lotse August 2023

Theater am Meer: Niederdeutsche Erstaufführung

Een Week, keen Dag wieter! 

Komödie von Clement Michel - Deutsch von Frank-Lorenz Engel - Niederdeutsch von Markus Weise

Premiere: 2. September

Der französische Autor, Filmemacher und Regisseur Clément Michel (1974 in Paris geboren) hat mit "Een Week, keen Dag wieter!" eine temporeiche Komödie verfasst, in der er originell die Sollbruchstellen des menschlichen Beziehungslebens unter die Lupe nimmt. Mit schnellen Dialogen, bissigem Humor und einem sicheren Gespür für Timing und Situationskomik zeichnet er ein entlarvendes wie unterhaltsames Bild einer Dreierkonstellation der etwas anderen Art. 

Paul und Sophie sind seit einiger Zeit ein Paar. Vor vier Monaten sind sie in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Sie sind glücklich. Denkt sie. Er sieht das völlig anders. Sophie ist sexy, liebevoll, zuvorkommend – das geht gar nicht! Paul findet das Zusammenleben grässlich. Er will sich konsequenterweise von Sophie trennen. Leider fehlt es Paul am Mumm, mit seiner bezaubernden Freundin Schluss zu machen. So sucht er Hilfe bei seinem besten Freund Martin. Der soll bei den beiden einziehen und sich so lange danebenbenehmen, bis Sophie Paul vor die Wahl stellt: "Entweder er geht oder ich." 

Martin ist wenig begeistert von dieser Idee, zumal er Sophie sympathisch findet. Er willigt in den Umzug ein, für maximal eine Woche, mehr nicht. So beginnt eine Ménage-à-trois, die einige überraschende Wendungen nach sich zieht. (Regie und Bühne: Arnold Preuß, als Darsteller auf der Bühne Sophie Schütze, Rune Opitz und Michel Waskönig)