Erstmals im Theater am Meer

Sonnabend, 2. März 2024

Froonslüüd 
... op Mörderjagd

(Hit Femmes)
Kriminalkomödie von Robert Thomas
Niederdeutsch  von Peter Nissen und Hartmut Cyriaks

Regie: Elke Münch

Inhalt

In dem abgelegenen Landhaus kommen fünf Familienmitglieder, zwei Bedienstete und ein unerwarteter Gast zusammen - alles Frauen. Der einzige Mann im Haus lässt sich nicht blicken. Als ihm sein Frühstück aufs Zimmer gebracht wird, gibt es einen gellenden Schrei, der Hausherr liegt tot in seinem Bett mit einem Messer im Rücken. 

Das Zimmer wird verriegelt, der Versuch, die Polizei zu rufen, scheitert, weil das Telefonkabel durchtrennt wurde. Auch das Auto springt nicht an. Aufgrund des vielen Schnees, der das Verlassen des Anwesens unmöglich macht, wird den Frauen klar, dass eine von ihnen den Mord begangen haben muss. Sie sehen sich daher gezwungen, selbst den Mörder zu finden. Überraschend trifft schließlich auch die Schwester des Opfers, ein. Sie habe einen mysteriösen Anruf erhalten und sich deshalb zum Ort des Geschehens begeben. 

Die acht anwesenden Damen beginnen nun, sich gegenseitig zu verhören. Wie sich herausstellt, hatten alle acht ein Mordmotiv und zudem die Gelegenheit zur Tat. Jede von ihnen versucht durch Lügen und Schweigen vergeblich, ihre jeweiligen Geheimnisse zu bewahren. Mit gegenseitigen Anschuldigungen und Handgreiflichkeiten heizt sich die Stimmung im Haus auf, bis schließlich… Bei einem Krimi ziemt es sich, die Auflösung nicht zu verraten. Was wir selbstverständlich auch nicht tun.

Aufführungsrechte:
AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag GmbH, Hamburg www.ahnundsimrockverlag.de

auf der Bühne
Claudia Ducci als Gaby
Gerti Evers als Oma (Gabys Mutter)
Kristin Kloster als Susanne (ältere Tochter von Gaby)
Lena Schmidt als Katrin (jüngere Tochter von Gaby)
Daniela Cordes als Augustine (Gabys Schwester)
Sandra Krüger als Gerda (Köchin des Hauses)
Talke Wittig als Luise (Zimmermädchen)
Ulrike Schütze als Petra (Schwägerin Gabys)

und der Crew
Technische Leitung: Phillip Schmidt
Bühnenbildbau: Wolfgang Buttjer, Heinz Fuchs
Bühnenmaler: Thomas Marschner
Soufflage: Edith Schlette, Iris Holjesiefken
Maske: Sheryl Jacobs, Claudia Kühne
Inspizienz und Ton: Hauke Backhus
Requisiten: Inge Gelhart, Traute Fischer
Kostüme: Ilse Bergmann, Fenja Eggert, Helga Lauermann, Heidi Strowik, Michel Waskönig
Beleuchtung und Hausdienst: Lars Landes

PRESSEMELDUNGEN

Nord West Zeitung (Der Gemeinnützige) vom 7. März 2024/
Sonntagsblatt Wilhelmshaven vom 9. März 2024

Krimikomödie macht aus Frauen Detektive

MÖRDERJAGD ein eingeschneites Landhaus mit acht Frauen und einem toten Mann

Was verbirgt Talke Wittig (als Zimmermädchen) vor Lena Schmidt (Katrin), Kristin Kloster (Susanne) und Sandra Krüger (Köchin Gerda)? "Froonslüüd ... op Mörderjagd im Theater am Meer. - Bild Dietmar Bökhaus

WILHELMSHAVEN/LR- Wir sind in den 1950er Jahren in einem abgelegenen Landhaus, in dem merkwürdige Dinge vor sich gehen. Türen sind verschlossen, das Telefonkabel ist durchtrennt und alle sind eingeschneit und müssen auf besseres Wetter hoffen. Plötzlich ein Schrei und mit dem Hausherrn Heiko ist eine Leiche mit einem Messer im Rücken im Spiel, nachdem Luise dem Hausherrn das Frühstück servieren wollte!  Was ist passiert? Damit nimmt die Kriminalkomödie „Froonslüüd … op Mörderjagd“ (Huit Femmes/Acht Frauen) von Robert Thomas in der niederdeutschen Fassung von Peter Nissen und Hartmut Cyriaks) im Theater am Meer, Kieler Straße 63, in Wilhelmshaven ihren Lauf. Es entfaltet sich ein geschickt aufgebautes kriminalistisches Verwirrspiel mit Witz und Dramatik inszeniert von Elke Münch. 

Hitzige Wortgefechte
Nach dem ersten Schock folgen bissige Verdächtigungen, denn klar ist, "der Mörder ist noch im Haus". Und sicher ist, der Mörder ist eine "Sie". So kommen denn, nach hitzigen Wortgefechten, Geheimnisse der einzelnen Familienmitglieder ans Tageslicht. Gabys Mutter hat alte Aktien im Kopfkissen versteckt, Gerda wohl ein Verhältnis mit dem Kompagnon ihres Gatten, Luisa pflegt eine engere Beziehung zum Hausherrn und Tochter Susanne ist schwanger von einem älteren verheirateten Herrn. 

Köchin Gerda trägt auch ihr Geheimnis mit sich herum, während sich Tochter Katrin faul im Pyjama auf der Couch herumlümmelt. Aber, alle besinnen sich kurzzeitig, denn die Polizei muss her, doch das Telefon funktioniert nicht, das Kabel ist ja durchtrennt. Gaby will Hilfe mit dem Auto holen, klappt nicht, das Auto springt nicht an. 

Turbulenter Schluss

Nach dem verrückten turbulenten Schluss (ein Schuss fällt, ein zweites Opfer, ist der Hausherr nun tot oder nicht?), riss das spannend aufgeführte Stück die Besucher von den Stühlen und animierte sie zum verdienten Beifallsapplaus für die Darstellerinnen, die eine perfekte Premiere auf die Bühne brachten. Vorher aber, während der Vorstellung, kombinierte das Publikum in leisen Diskussionen, welche der Damen denn nun die Täterin sei.

Die Protagonisten sind Claudia Ducci als Gaby, Gerti Evers als Gabys Mutter, Kristin Kloster als Susanne (Gabys ältere Tochter), Lena Schmidt als Katrin (Gabys jüngere Tochter), Daniela Cordes als Gabys Schwester Augustine, Sandra Krüger als Köchin Gerda, Talke Wittig als Zimmermädchen Luise und Ulrike Schütze als Gabys Schwägerin Petra.

Wilhelmshavener Zeitung vom 4. März 2024 - NWZOnline 3. März 2024

Landhaus mit mörderischer Atmosphäre

KULTUR - Theater am Meer mit gelungener „Froonslüüd op Mörderjagd“-Premiere

von Wolfgang A. Niemann

Petra (Ulrike Schütze) und Hausherrin Gaby (Claudia Ducci, re.) sind sich grundsätzlich spinnefeind. - FOTO: Olaf Preuschoff - TaM 

WILHELMSHAVEN. (WAN) Schon in Schillers Glocke heißt es: „Da werden Weiber zu Hyänen“ – und genau das passierte am Samstag im Theater am Meer mit acht mörderisch gut aufgelegten Akteurinnen. „Froonslüüd op Mörderjagd“ heißt die Kriminalkomödie von Robert Thomas in der Niederdeutschen Fassung von Peter Nissen („Acht Frauen“, Deutsch von Franz Martin). Die Inszenierung von Elke Münch war mit so viel Schwung und bissigem Witz perfekt gelungen, dass es das Publikum nach dem verrückten Schluss zum Beifall von den Sitzen riss.

Die Szenerie ist klassisch mit einem abgelegenen, eingeschneiten Landhaus in den 50er Jahren mit fünf Mitgliedern einer Familie sowie deren Köchin Gerda (Sandra Krüger) und dem neuen Zimmermädchen Luise (Talke Wittig). Und natürlich dem Hausherrn Heiko, der allerdings mal wieder lange schläft. Nur mäßig harmonisch geht es im Wohnzimmer zu, denn Hausherrin Gaby (Claudia Ducci) führt sich ziemlich barsch als solche auf, während sich ihre grantige Schwester Augustine (Daniela Cordes) mit ihrer Mischung aus Anspruch und Selbstmitleid als hingebungsvoll gräsig aufspielt. Schließlich soll Luise dem Hausherrn das Frühstück aufs Zimmer bringen und es erfolgt ein gellender Schrei.

Tot liege er in seinem Blut, ein Messer im Rücken. Tochter Katrin (Lena Schmidt), bis dahin nur frech und faul, stürmt sofort nach oben, ist schockiert und verriegelt das Zimmer. Für die Polizei, die sie sofort rufen will. Doch – das Telefonkabel ist zerschnitten! Gabys Versuch, Hilfe mit dem Auto zu holen, scheitert ebenfalls, denn das wurde außer Gefecht gesetzt.

Dem Entsetzen und der Panik folgen nun erste Verdächtigungen, denn schnell wird klar: „De Mörder is noch in’t Huus!“ Und er ist auf jeden Fall eine Sie, womit nun biestige Konflikte jede gegen jede aufbrechen - mit deftigen Wortgefechten. In das Aufdecken des ein oder anderen Familiengeheimnisses platzt unversehens auch noch Petra, die Schwester des Ermordeten. Als aufgedonnertes Teufelsweib wirbelt Ulrike Schütze endgültig alles auf, was bisher als Schmutz erfolgreich unter den Teppich gekehrt worden war. Nicht umsonst hatte sie Hausverbot und ist sich mit Schwägerin Gaby spinnefeind.

Gerade mit der aber entspinnt sich später eine der schrägsten Szenen überhaupt. Bis dahin jedoch sind längst weitere dunkle Seiten der Damen ruchbar geworden, wie das zweifelhafte Aktienvermögen von Oma (Gerti Evers) oder dass Tochter Susanne (Kristin Kloster), die sich bisher wie eine Staatsanwältin aufgeführt hat, schwanger von einem älteren verheirateten Herrn ist.

Auch von Luise werden seltsame Beziehungen zum Ermordeten ruchbar und Köchin Gerda ist wohl ebenfalls nicht ganz so harmlos, wie sie sich gibt. Kaum zu glauben, dass ein solch dialoglastiges Stück so mitreißend und spannend sein kann. Dann jedoch fällt ein Schuss. Etwa ein zweites Mordopfer?! Das sei hier nicht verraten, zumal Autor Robert Thomas nicht umsonst als eine Art „Sohn von Agatha Christie“ gilt. Miträtseln gehört also zum unablässigen Vergnügen dieses Stückes hinzu und dafür gibt es manchen leckeren Überraschungshappen zu verdauen. Das Ensemble harmonierte dafür mit herrlichen Disharmonien bestens miteinander und wurde zu Recht umjubelt.

Wilhelmshaven 3. März 2024

Froonslüüd ... op Mörderjagd

Fotos von der Hauptprobe 1 von Olaf Preuschoff

 

 Das Ensemble von "Froonslüüd ... op Mörderjagd" (vorne:) Gerti Evers, Kristin Kloster, Elke Münch, Claudia Ducci, Lena Schmidt, (stehend:) Lars Landes, Traute Fischer, Talke Wittig, Sandra Krüger, Hauke Backhus, Daniela Cordes, Inge Gelhart, Ulrike Schütze, Edith Schlette, Iris Holjesiefken.
 
Talke Wittig, Sandra Krüger und Gerti Evers
 
 Kristin Kloster, Claudia Ducci, Daniela Cordes, Gerti Evers
 
Lena Schmidt, Kristin Kloster
 
 
 
 
Ulrike Schütze, Claudia Ducci
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wilhelmshavener Zeitung vom 27. Februar 2024 - auch Online NWZ

Acht Frauen und ein toter Mann im Landhaus

KULTUR - Theater am Meer feiert am 2. März Premiere von „Froonslüüd…op Mörderjagd“

Schritte werden laut, die sieben Damen des Hauses stehen starr vor Angst – ist es der Mörder? (v.l.n.r. – Daniela Cordes, Gerti Evers, Kristin Kloster, Claudia Ducci, Sandra Krüger (verdeckt), Talke Wittig und Lena Schmidt) - Foto: Arnold Preuß, Theater am Meer

WILHELMSHAVEN. (MH) Im Theater am Meer steht am Samstag, 2. März, um 20 Uhr die Premiere der Kriminalkomödie „Froonslüüd…op Mörderjagd“ (Huit Femmes/Acht Frauen) vom bekannten französischen Autoren Robert Thomas in der Niederdeutschen Fassung von Peter Nissen und Hartmut Cyriaks an. Regie führt Elke Münch, der Bühnenraum wurde von Wolfgang Buttjer und Heinz Fuchs gestaltet.

Das Stück spielt in den 1950er Jahren. In einem abgelegenen Landhaus kommen fünf Familienmitglieder, zwei Bedienstete und ein unerwarteter Gast zusammen – alles Frauen. Der einzige Mann im Haus lässt sich nicht blicken. Als ihm sein Frühstück aufs Zimmer gebracht wird, gibt es einen gellenden Schrei, der Hausherr liegt tot in seinem Bett mit einem Messer im Rücken.

Das Zimmer wird verriegelt, der Versuch, die Polizei zu rufen, scheitert, weil das Telefonkabel durchtrennt wurde. Auch das Auto springt nicht an.

Aufgrund des Schnees, der das Verlassen des Anwesens unmöglich macht, wird den Frauen klar, dass eine von ihnen den Mord begangen haben muss. Sie sehen sich daher gezwungen, selbst den Mörder zu finden. Überraschend trifft schließlich auch die Schwester des Opfers ein. Sie habe einen mysteriösen Anruf erhalten und sich deshalb zum Ort des Geschehens begeben.

Merkwürdige Schrittgeräusche, Pistolenknallen, Schatten an der Wand sind Zutaten einer spannenden Personenkonstellation. Jeder der Anwohner könnte der Mörder oder die Mörderin sein oder treibt doch ein anderer sein Unwesen im Haus? Mit gegenseitigen Anschuldigungen und Handgreiflichkeiten heizt sich die Stimmung mehr und mehr auf.

Im Stück, das zum Mitraten, Kombinieren und Fantasieren reizt, stehen Claudia Ducci, Gerti Evers, Kristin Kloster, Lena Schmidt, Daniela Cordes, Sandra Krüger, Talke Wittig und Ulrike Schütze auf der Bühne.

Zudem tragen zahlreiche Akteure hinter der Kulisse zum Gelingen bei.

Theater am Meer - Pressemeldung vom 25. Februar 2024

PREMIERE „Froonslüüd…op Mörderjagd“ 

Ein eingeschneites Landhaus mit acht Frauen und einem toten Mann -  Theater am Meer bietet Krimikost zum Mitraten

Schritte werden laut, die sieben Damen des Hauses stehen starr vor Angst – ist es der Mörder? (v.l.n.r. – Daniela Cordes, Gerti Evers, Kristin Kloster, Claudia Ducci, Sandra Krüger (verdeckt), Talke Wittig und Lena Schmidt) - Foto: Arnold Preuß, Theater am Meer

WILELMSHAVEN/AP – Im Theater am Meer steht die nächste Premiere in den Startlöchern. Am Sonnabend, dem 2. März 2024, 20 Uhr, wird zum ersten Mal im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 die Kriminalkomödie „Froonslüüd … op Mörderjagd“ (Huit Femmes/Acht Frauen) vom bekannten französischen Autoren Robert Thomas in der Niederdeutschen Fassung von Peter Nissen & Hartmut Cyriaks seine Premiere feiern. Regie führt Elke Münch. Der Bühnenraum wurde von Wolfgang Buttjer und Heinz Fuchs gestaltet.

Worum geht es?     
Das Stück spielt in den 1950er Jahren. In einem abgelegenen Landhaus kommen fünf Familienmitglieder, zwei Bedienstete und ein unerwarteter Gast zusammen - alles Frauen. Der einzige Mann im Haus lässt sich nicht blicken. Als ihm sein Frühstück aufs Zimmer gebracht wird, gibt es einen gellenden Schrei, der Hausherr liegt tot in seinem Bett mit einem Messer im Rücken. 

Das Zimmer wird verriegelt, der Versuch, die Polizei zu rufen, scheitert, weil das Telefonkabel durchtrennt wurde. Auch das Auto springt nicht an. Aufgrund des vielen Schnees, der das Verlassen des Anwesens unmöglich macht, wird den Frauen klar, dass eine von ihnen den Mord begangen haben muss. Sie sehen sich daher gezwungen, selbst den Mörder zu finden. Überraschend trifft schließlich auch die Schwester des Opfers ein. Sie habe einen mysteriösen Anruf erhalten und sich deshalb zum Ort des Geschehens begeben. 

Merkwürdige Schrittgeräusche, Pistolenknallen, Schatten an der Wand sind zu Zutaten einer spannenden Personenkonstellation. Jeder der Anwohner könnte der Mörder oder besser Mörderin sein oder treibt doch ein anderer Mörder sein Unwesen im Haus? Mit gegenseitigen Anschuldigungen und Handgreiflichkeiten heizt sich die Stimmung im Haus mehr und mehr auf bis schließlich… Ein Stück, dass zum Mitraten, Kombinieren und Phantasieren reizt. Natürlich wird die Lösung nicht vorher verraten…

Der Franzose Robert Thomas war Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler. Er verfasste diverse Komödien und Dramen. Man nannte ihn den „natürlichen Sohn von Agatha Christie“, andere sahen seine Stücke als eine „Mischung von Alfred Hitchcock und Georges Feydeau“.