PRESSE-Info Nr. 14 | 09. April 2026
Spannungsgeladenes Schauspiel noch viermal
Ensemble von „De Fährkroog“ überzeugt in Boßdorfs Gleichnis
„Heizen“ den jungen Mann (Michel Waskönig, Mitte) kräftig ein. Die Situation spitzt sich Stunde um Stunde zu, denn die Wirtsleute (Dagmar Wehrmann -links-, Wolfgang Watty rechts -) wollen ihn um sein Vermögen bringen. FOTO: Theater am Meer/Olaf Preuschoff
WILHELMSHAVEN/AP. - Das Theater am Meer hat den niederdeutschen Klassiker „De Fährkroog“ von Hermann Boßdorf sehr überzeugend auf die Bühne gebracht. „Das Publikum erlebt ein fesselndes Drama voller Gier, Leidenschaft und menschlicher Abgründe das für Gänsehaut und stehende Ovationen nicht nur bei der Premiere sorgte“, so Arnold Preuß. „Wir sind sehr froh, dass das dramatische Gleichnis so wunderbar von den Besuchern aufgenommen wurde, und freuen uns über die sehr gelobte bravouröse Leistung des Ensembles.“ Das besondere Drama wird noch viermal im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 geboten, und zwar Samstag, 11. April 2026, 20 Uhr; Sonntag, 12. April 2026, 15.30 Uhr und 20.00 Uhr; sowie am Samstag, 18. April 2026, 20 Uhr.
„De Fährkroog“ wurde von Hermann Boßdorf als dramatisches Gleichnis konzipiert. Die Figuren stehen symbolisch für zentrale Aspekte des menschlichen Lebens: Gier, Leidenschaft, Tod, Seele und das Selbst. Ein wohlhabender junger Mann (Michel Waskönig) will über den Fluss nach Hamburg und weiter nach Amerika reisen. Wegen eines Sturms muss er jedoch eine Nacht im Fährkroog verbringen. Eine junge Deern (Kristin Kloster) warnt ihn heimlich vor Spiel und Trank. Doch im Laufe des Abends widerfahren dem Reisenden mehrfache Versuchungen durch den Knecht (Nicolas C. Ducci) und die Wirtsleute (Dagmar Wehrmann und Wolfgang Watty). Sie haben nur ein Ziel: sein Geld.
Den Zuschauer erwartet ein packendes Schauspiel voller emotionaler Tiefe – spannend wie ein Kriminalspiel und zugleich eine poetische Reise durch das menschliche Leben.

