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Willy-Beutz-Schauspielpreis

Das Theater am Meer ist zweifacher Gewinner des "Willy-Beutz-Preises zur Förderung des Niederdeutschen Schauspiels": 2014 mit "Tööv, dat dat düster warrt" und 2018 mit "Toeerst kummt de Familie". 1991 mit "Mudder Mews", 2001 mit "Vun Müüs un Minschen" und 2023 mit "Honnig in'n Kopp" wurde jeweils der 2. Platz errungen. 2025 errang "Appeldwatsch" den 3.Platz.

Immaterielles Kulturerbe

 

Das UNESCO-Expertenkommitee hat das "Niederdeutsche Theater" 2014 in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Unsere Arbeit wird durch das Land Niedersachsen über den Nieder-deutschen Bühnenbund Niedersachsen und Bremen e.V. gefördert.

 

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Moin, leve Lüüd! Van'n Harten willkamen in't "Theater am Meer"

"De Fährkroog" - die letzten vier Vorstellungen

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 10. April 2026

Noch vier Vorstellungen von „De Fährkroog“ 

Das Theater am Meer hat den niederdeutschen Klassiker „De Fährkroog“ von Hermann Boßdorf – das Foto zeigt von links Dagmar Wehrmann, Michel Waskönig und Wolfang Watty – bisher überzeugend auf die Bühne gebracht. Das besondere Drama wird noch viermal im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 geboten, und zwar am Samstag, 11. April, 20 Uhr; Sonntag, 12. April, 15.30 Uhr und 20 Uhr, sowie am Samstag, 18. April, 20 Uhr. Weitere Informationen und Kartenvorverkauf unter www.theater-am-meer.de. (Bild: Theater am Meer/Olaf Preuschoff 

Spannungsgeladenes Schauspiel noch viermal

PRESSE-Info Nr. 14 | 09. April 2026

Spannungsgeladenes Schauspiel noch viermal 

Ensemble von „De Fährkroog“ überzeugt in Boßdorfs Gleichnis

„Heizen“ den jungen Mann (Michel Waskönig, Mitte) kräftig ein. Die Situation spitzt sich Stunde um Stunde zu, denn die Wirtsleute (Dagmar Wehrmann -links-, Wolfgang Watty rechts -) wollen ihn um sein Vermögen bringen. FOTO: Theater am Meer/Olaf Preuschoff

WILHELMSHAVEN/AP. - Das Theater am Meer hat den niederdeutschen Klassiker „De Fährkroog“ von Hermann Boßdorf sehr überzeugend auf die Bühne gebracht. „Das Publikum erlebt ein fesselndes Drama voller Gier, Leidenschaft und menschlicher Abgründe das für Gänsehaut und stehende Ovationen nicht nur bei der Premiere sorgte“, so Arnold Preuß. „Wir sind sehr froh, dass das dramatische Gleichnis so wunderbar von den Besuchern aufgenommen wurde, und freuen uns über die sehr gelobte bravouröse Leistung des Ensembles.“ Das besondere Drama wird noch viermal im kleinen Schauspielhaus an der Kieler Straße 63 geboten, und zwar Samstag, 11. April 2026, 20 Uhr; Sonntag, 12. April 2026, 15.30 Uhr und 20.00 Uhr; sowie am Samstag, 18. April 2026, 20 Uhr.

„De Fährkroog“ wurde von Hermann Boßdorf als dramatisches Gleichnis konzipiert. Die Figuren stehen symbolisch für zentrale Aspekte des menschlichen Lebens: Gier, Leidenschaft, Tod, Seele und das Selbst. Ein wohlhabender junger Mann (Michel Waskönig) will über den Fluss nach Hamburg und weiter nach Amerika reisen. Wegen eines Sturms muss er jedoch eine Nacht im Fährkroog verbringen. Eine junge Deern (Kristin Kloster) warnt ihn heimlich vor Spiel und Trank. Doch im Laufe des Abends widerfahren dem Reisenden mehrfache Versuchungen durch den Knecht (Nicolas C. Ducci) und die Wirtsleute (Dagmar Wehrmann und Wolfgang Watty). Sie haben nur ein Ziel: sein Geld.

Den Zuschauer erwartet ein packendes Schauspiel voller emotionaler Tiefe – spannend wie ein Kriminalspiel und zugleich eine poetische Reise durch das menschliche Leben.

Gier, Leidenschaft und menschliche Abgründe

NordWestZeitung - Der Gemeinützige vom 18. März 2026 / NWZ online.de vom 16. März 2026

Vorhang auf für Abgründe und Leidenschaft
THEATER AM MEER - Premiere von „De Fährkroog“– Düsteres Stück über Macht und Moral

Premiere im Theater am Meer: Mit „De Fährkroog“ erlebt das Publikum ein fesselndes Drama voller Gier, Leidenschaft und menschlicher Abgründe das für Gänsehaut und stehende Ovationen sorgt.

von Dietmar Bökhaus
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Kristin Kloster (rechts, als „de Deern“) setzt sich gegen die strenge Krögersche (Dagmar Wehrmann) zur Wehr und zeigt ungeahnte Stärke auf der Bühne. - FOTO Dietmar Bökhaus


Wilhelmshaven - Am Samstag hieß es wieder: Vorhang auf im kleinen Zimmertheater! Doch diesmal öffnete sich der Blick nicht auf eine Komödie, sondern auf die düstere Szenerie eines alten Fährhauses um das Jahr 1918. Mit dem Stück „De Fährkroog“ präsentierte das Theater am Meer eine Premiere, die tief unter die Haut ging – und das Publikum in einen Strudel aus Gier, Leidenschaft und Tod zog. 

Geldgier statt Geselligkeit

Das Ensemble zeigte sich in Bestform: Dagmar Wehrmann als resolute Wirtin, Wolfgang Watty als ihr trinkfreudiger Mann und Nicolas C. Ducci als bedrohlicher Knecht Jan machten das Fährhaus zum Treffpunkt zwielichtiger Gestalten. Hier geht es weniger um ein fröhliches Beisammensein – sondern vielmehr darum, wie man möglichst geschickt an das Geld anderer Leute kommt.

Regisseurin Elke Münch setzte das Drama von Hermann Boßdorf eindrucksvoll in Szene. Bühnenleiter Arnold Preuß entwarf nicht nur das stimmige Bühnenbild, sondern bearbeitete den Klassiker auch für die Aufführung. Das Resultat: Ein Stück, das menschliche Abgründe sichtbar macht und das Publikum fesselte.

Dramatische Szenen am „Fährkroog“

„Mal ein ganz anderes Stück“, bemerkte eine Abonnentin, die schon viele Premieren gesehen hatte, aber so ein Drama noch nie. Tatsächlich sorgt „De Fährkroog“ für stockenden Atem: Kristin Kloster spielt die junge Magd, die vom Knecht Jan hart angegangen wird – „du büst mien Bruut un ik heff wat gegen di in de Hand“, brummt er ihr zu. Dramatische Szenen und Momente, in denen man mit der Magd mitfühlt, sind garantiert.

Ein Fremder (Michel Waskönig), der sein Haus verkauft hat und mit viel Geld unterwegs ist, taucht plötzlich auf – er will nach Amerika, kommt aber wegen schlechtem Wetter nicht über den Fluss. Also bleibt er über Nacht im Fährhaus und findet dort nicht nur einen Schlafplatz, sondern auch die Aufmerksamkeit der Wirtin, die ihm Avancen macht, und des Wirts, der mit ihm trinken will. Doch die Magd warnt ihn vor dem Spiel und Trank mit ihrem Herrn.
 
Liebe, Geld und ein offenes Ende

Im Spiel um Geld und Liebe bleibt am Ende die Frage – gibt’s doch ein Happy End? Die junge Magd und der Fremde kommen sich nahe, wollen gemeinsam nach Amerika – aber Knecht Jan hat andere Pläne. Spannung, Symbolik und viel emotionale Tiefe sind garantiert!

Das Publikum zeigte sich begeistert: „So kannten wir unsere Schauspieler noch nicht“, sagte die Abonnentin auf dem Nachhauseweg. „Mit diesem Drama haben wir mal eine andere Seite von unserem Theater gesehen.“ Das Ensemble wurde mit stehenden Ovationen belohnt.

Wer das kraftvolle Drama selbst erleben will: Karten gibt’s unter 04421/777749 (auch AB) oder online unter .www.theater-am-meer.de/die-karten-online


Theater am Meer zeigt mit „De Fährkroog“ bravouröse Inszenierung eines Klassikers

WILHELMSHAVENER ZEITUNG vom 17. März 2026 - NWZ-Online.de vom 16. März 2026

Bravouröse Inszenierung eines Klassikers

PREMIERE Stehende Ovationen für "De Fährkroog" am Theater am Meer - Sonderlob für Elke Münch

von Wolfgang Niemann

Seite 1

Theater brilliert mit Klassiker

 WILHELMSHAVEN. (RED) „De Fährkroog“ wurde 1918 geschrieben und gilt als Klassiker des niederdeutschen Theaters. Das „Theater am Meer“ präsentierte keine Schenkelklopfer-Komödie, sondern eine düstere Erzählung, welche menschliche Abgründe offenbart. Dies ist bestens gelungen: Bei der Premierenvorstellung erntete das Ensemble großen Applaus. ➜ P Seite 4

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Nicolas Ducci und Michel Waskönig als „Knecht“ und „junger Mann“ (von links). - FOTO - Olaf Preuschoff/TaM


 Zusammengefasst (mit KI)

  • Das Theater am Meer in Wilhelmshaven hat das über 100 Jahre alte Stück „De Fährkroog“ von Hermann Boßdorf neu inszeniert.
  • Die Neuinszenierung besticht durch eine düstere Atmosphäre, starke darstellerische Leistungen und erhielt am Ende stehende Ovationen vom Publikum.
  • Die Regie führte Berufsregisseurin Elke Münch, und Nicolas C. Ducci sorgte nicht nur als Darsteller, sondern auch für die Musik sowie einen neuen Epilog.

Wilhelmshaven - Mit einem über 100 Jahre alten Klassiker, der alles andere als eine Schenkelklopfer-Komödie ist, sorgte das Wilhelmshavener Theater am Meer (TaM) am Samstag einmal mehr für Furore. „De Fährkroog“ wurde 1918 von Hermann Boßdorf geschrieben und TaM-Bühnenleiter Arnold Preuß hat das ebenso düstere wie moralische Stück ins hiesige Platt übertragen.

Menschliche Abgründe rücken da in den Mittelpunkt, wenn der Wirt (Wolfgang Watty) und die Wirtin (Dagmar Wehrmann) einen unverhofften Gast um sein offenbar ansehnliches Vermögen erleichtern wollen. Bevor der jedoch eintrifft, versucht erst einmal der Knecht des Krugs, die verschüchterte junge Deern (Kristin Kloster) rüde zu vergewaltigen. Die von den Wirtsleuten seit langem kaltherzig ausgenutzte Magd soll ihm gefälligst zu willen sein, schließlich habe er ja etwas gegen sie in der Hand.

Habgieriger Wirt und lüsterne Wirtin

Diesen sich geradezu unheilvoll präsentierenden Jan spielt Nicolas C. Ducci höchst eindrucksvoll mit verschlagener Bösartigkeit. Um so naiver und aufrichtiger wirkt dann der gehetzte Gast (Michel Waskönig), der am Abend in die altmodische Gaststube platzt und dringend zur Fähre will, um nach Hamburg zu kommen. Das ist wegen des heftig aufziehenden Nordnordwest-Windes jedoch unmöglich. Um so eindringlicher warnt ihn die Deern als gute Seele heimlich, sich vor Trunk und Spiel zu hüten. Aus gutem Grund, denn der brave junge Mann verrät unklugerweise, dass er Haus und Hof verkauft hat und mit dem Geld nach Amerika auswandern will.

Das weckt als Erstes die Habgier des versoffenen Wirtes, der versucht, ihn beim Wetttrinken auszunehmen. Jedoch vergeblich, weil er selbst seinen viel zu großen Durst nicht verkraftet. Doch der Gast ist nun gezwungen, hier zu übernachten und das will die unverhohlen lüsterne Wirtin auf ihre Weise nutzen – was dummerweise der hereinplatzende Knecht vorerst verhindert. Als sich Deern und Gast schließlich in der Nacht so nahe kommen, dass er sie sogar mit nach Amerika nehmen will und sie das dankbar annimmt, ist es wieder der böse Geist Jan, der dem Gast das barsch ausreden will. Der Zyniker würfelt dann sogar mit ihm um die Deern und als er verliert, erpresst er diese mit harter Gewalt derartig, dass sie ihrem vermeintlichen Retter wider Erwarten doch noch einen Korb gibt.

Ensemble macht das Stück besonders

Kann es bei so viel menschlicher Niedertracht wirklich ein Happyend geben? Als das Stück beim Theater am Meer vor über 30 Jahren zuletzt aufgeführt wurde, blieb dieses beklemmende Gleichnis des Lebens ebenso dunkel wie offen. Bei dieser Neuinszenierung aber hat Ducci – der im Übrigen auch für die atmosphärische Musik verantwortlich zeichnet – dem Schauspiel einen überzeugenden Epilog als sinnvolle Abrundung hinzugefügt.

Einmal mehr kam bei dieser Inszenierung die ganze Meisterschaft von Berufsregisseurin Elke Münch in der Schauspielerführung zum Tragen und es war sicherlich weniger der bewegte, aber nicht mehr ganz taufrische Klassiker selbst als vielmehr die bravouröse Leistung aller Darsteller, für die es zum Schluss zu Recht stehende Ovationen gab.


"De Fährkroog" in Bildern

Wilhelmshaven, 16. März 2026

DE FÄHRKROOG in Bildern von Olaf Preuschoff

Hermann Boßdorf sah sein Stück so: Das Theaterstück entfaltet sich als Spiegel des menschlichen Lebens. Die Gestalten auf der Bühne sind mehr als Figuren – sie sind Sinnbilder eines ganzen Daseins. Jede von ihnen verkörpert eine grundlegende Kraft: die Gier, die Leidenschaft, den Tod, die Seele und schließlich den Menschen selbst.

Das Ensemble auf und neben der Bühne

Nicolas C. Ducci als Knecht "Jan", Kristin Kloster als "junge Deern"

Knecht und Krögersch (Dagmar Wehrmann)

Weiterlesen: "De Fährkroog" in Bildern

Plakat DE FÄHRKROOG

Spielplan 2025/26 - Plakat

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